<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Halloween.de - Das Halloween &#38; Horror Magazin &#187; Bücher</title>
	<atom:link href="http://www.halloween.de/kategorie/empfehlungen/bucher/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.halloween.de</link>
	<description>Das Halloween &#38; Horror Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Sep 2010 12:58:04 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Auf Geisterjagd in der Hauptstadt &#8211; Die Gespenster von Berlin</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/gewinnspiel-auf-geisterjagd-in-der-hauptstadt-die-gespenster-von-berlin--8553</link>
		<comments>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/gewinnspiel-auf-geisterjagd-in-der-hauptstadt-die-gespenster-von-berlin--8553#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 02:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=8553</guid>
		<description><![CDATA[Die Autorin Sarah Khan machte sich auf die Suche nach den Berliner Geistern des 20. Jahrhunderts. Ihre Erlebnisse und Fundstücke schildert sie in diesem Buch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genre: </strong>Geistergeschichten<br />
<strong>Autorin</strong>: Sarah Khan<br />
<strong>Verlag</strong>: Suhrkamp</p>
<p><strong>Berlin ist eine Stadt mit einer langen und wechselhaften Geschichte. Auch wenn man im Gegensatz zu  altmittelalterlichen Städten auf einen relativ geringen Sagen- und Folkloreschatz zurückblicken kann, muss doch allein die Geschichte des letzten Jahrhunderts ausreichen, um Berlin mit einer ganzen Armee von Spuk- und Geistererscheinungen zu versorgen.</strong></p>
<p><a href="../files/2009/10/die-gespenster-von-berlin.jpg" class="lightview" rel="gallery[8553]"><img class="picture-gallery" src="../files/2009/10/die-gespenster-von-berlin-185x300.jpg" alt="die gespenster von berlin" width="185" height="300" /></a>Das hat sich anscheinend auch die Autorin Sarah Khan gedacht und so beschloss sie, auf die Suche nach den Berliner Geistern zu gehen und ein Buch darüber zu schreiben. Und sie ist fündig geworden. Ihr Buch “Die Gespenster von Berlin“ erzählt aber nicht von putzigen enthaupteten Adelsgeschlechtern, die nächtens in Ritterrüstungen durch das Schloß Bellevue klappern (auch wenn die weiße Frau aus dem Berliner Schloß die einzige, offiziell eingetragene Geisterescheinung von Berlin sein dürfte). Sarah Khan findet eine alte Frau, die sich Mitte der Neunziger Jahre im Prenzlauer Berg auf einmal in einer chaotischen WG wiederfindet und eines Nachts auf der Toilette stürzt, weil die Mitbewohner die Waschmaschine (auf der sich die alte Dame bis dato immer aufstützte) umgeräumt haben, ohne es ihr zu sagen. Kurze Zeit später stirbt sie an den Sturzfolgen. Zum Schluss war die Alte nicht mehr ganz richtig im Kopf. Sagte immer „Putzen, Mädels, dann kriegt ihr auch einen Ehemann!“ und hatte ständig Angst vor der Stasi. Sah sie überall. Und versteckte ihr Geld eng zusammengerollt in Mauerrritzen und Möbelspalten. Nach ihrem Tod spukt es in der WG. Das Licht im Flur geht aus und aus dem ehemaligen Zimmer der alten Dame kommen Geräusche, als würde jemand Möbel verrücken (oder Geld verstecken?). Die neue Bewohnerin fühlt sich nicht wohl in dem Zimmer. Nur wenn sie zu Putzen beginnt, überkommt sie auf einmal eine tiefe Befriedigung. „Putzen, Mädels, dann kriegt ihr auch einen Ehemann!“</p>
<h2>Die Geschichten hinter den Geistern</h2>
<p>Es sind keine Schockeffekte, sondern die leisen Geschichten, die in den Alltag sickern. Sarah Khan erzählt in ihrem Buch vor allem von ihrer Suche, wie sie recherchiert, Leute befragt, mit einer Freundin und einem Tonbandgerät im Bethanien Geisterstimmen aufnehmen will. Dabei interessiert sie sich vor allem für die Menschen hinter dem Spuk und fördert so oft Details aus einer meist nicht allzu fernen Vergangenheit zu Tage. Von einer Klavierlehrerin, die 1945 in einem Haus in der Göhrener Straße im Prenzlauer Berg einsam verhungert. Die Menschen werden sichtbar und eine leise Traurigkeit schleicht sich in die Geschichten. Denn letztendlich steht immer hinter jeder Geistererscheinung eine tragische, oder zumindest traurig endende Lebensgeschichte. Glückliche Menschen werden nicht zu Geistern. Und so sind es vor allem die Echos dieser Menschen, die durch ihr Buch schwingen.<br class="clear" /></p>
<p><a title="Das Bethanien in Berlin Kreuzberg. Fotograf: Georg Slickers (Diese Datei ist lizenziert unter der Creative Commons-Lizenz Attribution ShareAlike 2.0. )" href="http://www.halloween.de/files/2009/10/bethanien.jpg" class="lightview" rel="gallery[8553]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2009/10/bethanien.jpg" alt="bethanien" width="425" height="319" /></a></p>
<p>Sie berichtet von der Windmühle, dem Selbstmörderhaus am Alexanderplatz, wo sich jedes Jahr mindestens drei Menschen das Leben nehmen. Der Balkon im 24. Stock ist voller eingeritzter Botschaften. Von den zahlreichen Geistererscheinungen im ehemaligen Krankenhaus Bethanien, wo wahrscheinlich schon Fontane einen Geist gesehen hat. Von dem jungen Paar, welches ins Berliner Umland zieht und es fast nicht schafft, dem neuen Haus wieder zu entkommen. Welches sie niederdrückt. Wo nichts wachsen will, in einer Gegend, wo die Wälder noch voller gefallener Soldaten aus dem 2.Weltkrieg sind. Und die Erscheinung einer rauchenden Frau, die niemand sonst sieht und erst als sie beginnt, über die Geschichte des Hauses zu recherchieren, zu einer Person, zu einer Geschichte wird.</p>
<p>Sarah Khan erzählt im witzig charmanten Plauderton, ohne jedoch den Respekt und die schauerliche Neugier vor dem Gegenstand ihres Interesses (die Personen, die hinter den Geschichten stehen) zu verlieren. Sie zitiert E-Mails, Gespräche und berichtet von Misserfolgen. Zu einem wirklich gruseligen Lesererlebnis wird das Buch vor allem deswegen, weil die Ereignisse so eng mit der Gegenwart verknüpft sind und ihre Ursachen in der erst kürzlich vergangenen Geschichte liegen. Kein abstraktes Mittelalter, sondern Erscheinungen aus dem Hier und Jetzt, deren Geschichten in der Gegenwart traurig nachhallen und denen man sich deswegen auch nur schwer entziehen kann.</p>
<p>Text: A.Hartung</p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/gewinnspiel-auf-geisterjagd-in-der-hauptstadt-die-gespenster-von-berlin--8553/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Roald Dahl&#8217;s Buch der Schauergeschichten</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/roald-dahls-buch-der-schauergeschichten--5146</link>
		<comments>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/roald-dahls-buch-der-schauergeschichten--5146#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=5146</guid>
		<description><![CDATA[Im schauerlichen Jahre 1958 war es, dass der Autor Roald Dahl, als Verfasser von so namenhaften Schmökern, wie “Charlie und die Schokoladenfabrik“, “Hexen Hexen“, “Kuschelmuschel“ und “James und der Riesenpfirsich“ beileibe kein Unbekannter, einem ihm halbwegs bekannten Hollywood-Produzenten vorschlug, zusammen eine TV-Gespenster-Serie zu produzieren. Diese sollte nicht mehr und nicht weniger als die Adaptionen der besten Gespenstergeschichten der Welt enthalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genre:</strong> klassische Gruselgeschichten<br />
<strong>Autor</strong>: Roald Dahl (Hrsg.)<br />
<strong>Verlag:</strong> Rowohlt</p>
<p><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2009/09/buch_roladdahlsbuchderschauergeschichten1-177x300.jpg" alt="Roald Dahl's Buch der Schauergeschichten" /><strong>Im schauerlichen Jahre 1958 war es, dass der Autor Roald Dahl, als Verfasser von so namenhaften Schmökern, wie “Charlie und die Schokoladenfabrik“, “Hexen Hexen“, “Kuschelmuschel“ und “James und der Riesenpfirsich“ beileibe kein Unbekannter, einem ihm halbwegs bekannten Hollywood-Produzenten vorschlug, zusammen eine TV-Gespenster-Serie zu produzieren. </strong></p>
<p>Diese sollte nicht mehr und nicht weniger als die Adaptionen der besten Gespenstergeschichten der Welt enthalten. Alle waren begeistert und nun lag es an Dahl aus dem riesigen Œuvre an Schauergeschichten, welche die Jahrhundertwende so zahlreich hinterlassen hatte, die 24 besten für die Serie herauszusuchen. Ein leichtes Unterfangen. Doch schon Tage später fand man den Erfolgsautor schockiert, ja geradezu entgeistert, zwischen seinen Stapeln von Gruselbüchern aus der örtlichen Bibliothek sitzen. Doch nicht die gruseligen Schrecken der Erzählungen hatte zu diesem Zutand geführt. Nein! Allein die grausige Qualität der Gruselwerke ließ den Meister in einer Schockstarre unfassbaren Entsetzens zurück. Nach 150 gelesenen Erzählungen hatte er erst zwei brauchbare Geschichten zusammen. Nach eigenen Angaben quält er sich durch ganze 749 Geschichten – er trägt jede Geschichte sorgfältig in ein Heft ein und gibt ihr eine Note – bis er 24 Geschichten zusammen hat.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Das TV-Serienprojekt scheitert. Und dem armen Erfolgsautor bleibt, nach tagelangen, wochenlangen, ja vielleicht Monaten des Lesemartyriums nichts weiter, als die einmalige Kenntnis der 24 besten Gespenstergeschichten der Welt. Er benötigt 25 Jahre, um den Schock zu verarbeiten und auf die für einen Schriftsteller äußerst abwegige Idee zu kommen, die Geschichten in einem Buch zu veröffentlichen.</p>
<h2>Wohin fährt der &#8220;Der Vier Uhr-Fünfzehn Express&#8221;?</h2>
<p>Leider hat er von den 24 Geschichten wiederum nur 14 ausgewählt. Vielleicht wollte er dem Leser kein all zu dickes Buch zumuten? Oder er befürchtete, bei so einer Ansammlung exzellenter Schauergeschichten würde der eine oder andere Leser erschrocken vom Stuhl fallen und er sähe sich dann deren Klagen ausgesetzt? Und so müssen wir leider auf solch neugierig machende Geschichten wie “Der Vier Uhr-Fünfzehn Express“ verzichten. Auch wenn mich der Gedanke quält: Was mag nur in diesem Express grausiges vorgefallen sein?</p>
<p>Natürlich ist an Dahls “Besten Gruselgeschichten der Welt“ der Zahn der Zeit nicht ganz spurlos vorbeigezogen. Einige wirken aus heutiger Sicht doch arg betulich und vohersehbar. Mit der Erkenntnis, dass es sich bei dem seltsamen Herren aus dem Antiquitätenladen um die Ecke in Wahrheit um einen Geist gehandelt hat, ist nun mal heutzutage nur noch wenig Gänsehaut zu machen. Dennoch ist Dahls Zusammenstellung eine echte Empfehlung für alle Freunde des wohligen, altmodischen Schauderns und hat mit Geschichten, wie “Harry“ oder “Die obere Koje“ einige echt unheimliche Highlights zu bieten. Und mit “Der Geist einer Hand“ (ja, sie handelt genau davon!) eine der obskursten Gespenstergeschichten überhaupt.</p>
<p>Eine wahrer Lesetipp für alle Freunde des atmosphärischen Gruselns. Das Buch ist antiquarisch gut erhältlich und dabei auch noch äußerst preiswert.</p>
<p>Text: A. Hartung</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/roald-dahls-buch-der-schauergeschichten--5146/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Elli &#8211; Ungeheuer geheim</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/elli-ungeheuer-geheim--3666</link>
		<comments>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/elli-ungeheuer-geheim--3666#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 10:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=3666</guid>
		<description><![CDATA[Das kleine Gespenstermädchen Elli ist pitschnass. Ihr gutes altes Spukhaus ist abgerissen worden und nun irrt sie schon seit drei Tagen durch das schlechte Wetter auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Diese erhofft sie sich in der Geisterbahn eines alten Rummelplatzes zu finden. „Geist und Geisterbahn, das passt!“ denkt sie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genre</strong>: Monster-Kinderbuch<br />
<strong>Autor:</strong> Klaus Baumgart<br />
<strong>Verlag:</strong> Baumhaus</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/buch_elli_3.jpg" class="lightview" rel="gallery[3666]"><img class="alignright size-medium wp-image-3905" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/buch_elli_3-234x300.jpg" alt="" width="234" height="300" /></a><strong>Das kleine Gespenstermädchen Elli ist pitschnass. Ihr gutes altes Spukhaus ist abgerissen worden und nun irrt sie schon seit drei Tagen durch das schlechte Wetter auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Diese erhofft sie sich in der Geisterbahn eines alten Rummelplatzes zu finden. „Geist und Geisterbahn, das passt!“ denkt sie.</strong></p>
<p>In der Geisterbahn wohnen hinter einer geheimen Tür bereits der Vampir Rolf Vangrufti, das haarige Monster Martha und Knarf (der offensichtlich mit Frankensteins Monster verwandt ist). Es wird beschlossen, dass Elli erstmal in der Geisterbahn bleiben darf, obwohl sie eigentlich nicht so richtig zum Fürchten ist. Trotzdem versucht sie nach allen Kräften, die Besucher der Gespensterbahn mit ihrem „Buh!“ zu erschrecken! Als aber ein kleiner Junge seinen Teddybären in der Geisterbahn verliert, zeigt sich das wahre Gesicht der ansässigen Monster und sie setzen alles daran, dass der kleine Junge sein Kuscheltier wiederbekommt&#8230; denn manchmal brauchen auch große Monster zum Einschlafen ein Kuscheltier!</p>
<p>“Elli &#8211; Ungeheuer Geheim“ ist ein buntes, freundliches Geisterbuch für Kinder aus der Feder des Bestseller-Autoren Klaus Baumgart. Wer zusammen mit Elli die freundlichen Monster aus der Geisterbahn kennenlernt, der hat nachts bestimmt keine Angst mehr. Vor allem wenn die Vampire nur Hagebuttentee trinken!</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/buch_elli_2.jpg" class="lightview" rel="gallery[3666]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/buch_elli_2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/elli.jpg" class="lightview" rel="gallery[3666]"> <img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/elli-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Text: A. Hartung</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/elli-ungeheuer-geheim--3666/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Geständnisse des Grafen Dracula</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/die-gestandnisse-des-grafen-dracula--471</link>
		<comments>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/die-gestandnisse-des-grafen-dracula--471#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 10:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=471</guid>
		<description><![CDATA[Graf Dracula ist lange tot. Hat man gedacht. Doch da trifft das Ehepaar Harker 1975 inmitten eines Schneesturmes auf der Rückbank ihres Autos niemand anderen als ihren alten Erzfeind. Der will ihnen aber nicht in den Hals beissen, sondern ein für alle mal die alte Geschichte richtig stellen. Eine Geschichte voller Mißverständnisse, wie er meint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Orginal Titel: “The Dracula Tape“)</p>
<p><strong>Genre:</strong> Parodie<strong><br />
Autor:</strong> Fred Saberhagen<br />
<strong>Verlag:</strong> Festa</p>
<p><strong><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/cover4.jpg" class="lightview" rel="gallery[471]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/cover4.jpg" alt="cover4" width="200" height="311" /></a>Im Dezember 1975 trifft das Ehepaar Arthur Harker (Nachfahre des berühmten Jonathan Harker) und Janet Harker, während eines Schneesturmes, völlig entkräftet und dem Kältetod nahe, im All Saints Hospital bei Plymouth ein. Ihr Auto wird wenig später, ca. 30 Meilen entfernt, mit steckendem Schlüssel und halbvollem Tank gefunden. Auf die Frage hin, warum sie ihr Auto verlassen haben und was es mit dem Tonbandgerät auf dem Rücksitz des Wagens auf sich hat, verweigern sie vehement die Auskunft.</strong></p>
<h2>Totgeglaubte reden länger</h2>
<p>Nicht ohne Grund, denn das Tonband weiß die Antwort. Darauf erzählt ein zu Unrecht Totgeglaubter seine Geschichte. Sein Name, Vlad III. Drăculea, besser bekannt als Graf Dracula!</p>
<p>Naja, eigentlich erzählt er nicht seine ganze Lebensgeschichte. Vielmehr unternimmt der Fürst der Dunkelheit den ersten und letzten Versuch, einige Halbwahrheiten ins rechte Licht zu rücken. Insbesondere wurmt ihn die Darstellung jener Ereignisse in dem Tagebuch-&amp; Brief-Roman, welcher Bram Stoker als Autor weltberühmt macht. So beschreibt Dracula, wie er versucht nach London überzusiedeln. Leider scheitert er mit dem Versuch, sich mit dem Kanzleiangestellten Jonathan Harker anzufreunden. Leider kann er ihn auch nicht vor drei blutrünstigen Vampir-Damen gleichzeitig beschützen. Der in Panik verfallene Harker versucht sich in diesem heiklen Moment, durch das hohe Fenster aus dem Staub zu machen, während vor dem Tore eigentlich, eine von Dracula bereit gestellte, luxuriöse Kutsche mit uniformiertem Ziegeuner-Fahrer, auf ihn wartet um ihn zum Bahnhof zu fahren.</p>
<p>Draculas Bemühen steht auch weiterhin unter keinem guten Stern. Die Mannschaft seines Schiffes meuchelt sich auf der Überfahrt nach England vor lauter abergläubischer Furcht selbst, während der verzweifelte Graf versucht, den Kapitän zur Kooperation zu bewegen. Er fürchtet auf Grund zu laufen und dabei seine Kisten voller Heimaterde zu verlieren. Doch damit nicht genug, heftet sich auch noch der sadistische und nicht mal richtig englisch sprechende – ein Umstand, der anscheinend in keiner deutschen Dracula-Übersetzung Berücksichtigung fand – Dr. Van Helsing an Draculas Fersen.</p>
<h2>Dracula, der Frauen-Versteher</h2>
<p>Mit den Frauen läuft es hingegen viel besser. Lucy ist froh, dass sie endlich einen Liebhaber gefunden hat, der ihr nicht mit ausufernden Wort-Eskapaden einen Heiratsantrag macht. Harkers frisch Angetraute Mina erweist sich gar als Draculas große Liebe. Gemeinsam schmieden Mina und er einen Plan, Draculas Tod vorzutäuschen und somit seinen fanatischen Feinden zu entkommen.</p>
<p>“Die Geständnisse des Grafen Dracula“ erzählt Stokers berühmten Roman  aus der Sicht des obersten aller Vampire. Da sich der erzählerische  Ablauf sehr eng an der Vorlage orientiert, hält sich der Spannungsaufbau  zwangsläufig in Grenzen. Dafür ist es sehr amüsant zu lesen, wenn  Dracula versucht, sein in eigenr Person sein nicht vorhandenes Personal  zu ersetzen und zivilisiert zu wirken. Harkers dreckiges Geschirr wirft  er einfach aus dem Fenster, in der Überzeugung, dass die goldenen Teller  in einigen Jahren von allein sauber werden. Von der Leerung des  Nachttopfes ganz zu schweigen. Süffisant verweist er auf die fehlenden,  medizinischen Kenntnisse des “führenden Mediziners“ Dr. Van Helsing, der  Lucy mit wahllosen Bluttransfusionen zu Tode kuriert. Zudem sinniert er  darüber, ob ihn allein seine sexuelle Sprunghaftigkeit (wenn man das so  bezeichnen darf) zum Hassobjekt der tapferen Männer werden lässt. <strong>Ein  unterhaltsamer Lesespaß!</strong></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 435px"><a href="../files/2008/10/Dracula.jpg" class="lightview" rel="gallery[471]"><img class="picture-left" src="../files/2008/10/Dracula.jpg" alt="Dracula" width="425" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Wir haben es immer geahnt: Dracula ist ein Frauenversteher!</p></div>
<p>Text: Andreas Hartung</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/die-gestandnisse-des-grafen-dracula--471/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Baltimore, oder Der standhafte Zinnsoldat und der Vampir</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/baltimore-oder-der-standhafte-zinnsoldat-und-der-vampir--456</link>
		<comments>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/baltimore-oder-der-standhafte-zinnsoldat-und-der-vampir--456#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 10:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=456</guid>
		<description><![CDATA[Europa ist am Boden. Die Hessenkriege, ein dem 1.Weltkrieg ähnliches Szenario, sind praktisch vorbei. Aber nicht Sieg und Niederlage führten wie sonst üblich zum Kriegsende. Nein, die graue Pest wütet mit verheerenden Auswirkungen in ganz Europa. Angesichts der tödlichen Krankheit desertieren Freund und Feind. In dieser Zeit treffen sich, in einer vom Verderben gezeichneten Stadt, drei seltsame Gestalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Orginal Titel: “Baltimore, Or The Steadfast Tin Soldier And The Vampire“)</p>
<p><strong>Genre:</strong> Vampir-Roman mit düsteren märchenhaften Elementen<br />
<strong>Autor</strong>: Mike Mignola / ChristopherGolden<br />
<strong>Verlag:</strong> Crosscult</p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/cover3.jpg" class="lightview" rel="gallery[456]"></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/Baltimore-Cover.jpg" class="lightview" rel="gallery[456]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/Baltimore-Cover.jpg" alt="Baltimore-Cover" width="223" height="269" /></a></h2>
<p><strong>Europa ist am Boden. Die Hessenkriege, ein dem 1.Weltkrieg ähnliches Szenario, sind praktisch vorbei. Aber nicht Sieg und Niederlage führten wie sonst üblich zum Kriegsende. Nein, die graue Pest wütet mit verheerenden Auswirkungen in ganz Europa. Angesichts der tödlichen Krankheit desertieren Freund und Feind, um zu ihren Liebsten zu eilen. In dieser Zeit treffen sich, in einer vom Verderben gezeichneten Stadt, drei seltsame Gestalten.</strong></p>
<h2>Triebfeder der Pest</h2>
<p>Grund für das Treffen an diesem unwirtlichen Ort ist die Bitte eines gemeinsamen Freundes, namens Lord Henry Baltimore. Nach einem erschreckenden Erlebnis auf dem Schlachtfeld weiß er als einer der wenigen Menschen, um die wahre Herkunft der Pest. Nicht Bakterien sind die Krankheitserreger, sondern Vampire! Wie Heuschrecken überziehen sie die Landstriche und lassen nichts Lebendes zurück. Nachdem seine Familie den Todbringern zum Opfer gefallen ist, schwört Baltimore Rache und wird zum unerbittlichen Jäger der nächtlichen Blutparasiten.</p>
<p>Dazu benötigt er jedoch die Hilfe seiner drei potentiellen Mitstreiter. Der Seemann Demetrius Aischos, der verstümmelte Chirurg Lemuel Rose und der adlige Jugendfreund Thomas Childress folgen dem Ruf ihres Freundes. Sie sind bereit, der Geschichte Baltimores Glauben zu schenken und ihn in seinem Kampf zu unterstützen. Schließlich haben sie selbst  bereits erschütternde Erfahrungen mit dem Bösen gemacht. Zunächst aber warten die Drei vergeblich in einer öden Spelunke, bis endlich ein Bote eintrifft und ihnen das Tagebuch von Lord Baltimore übergibt. Von da an wissen die drei skurrilen Helden, wie sie ihrem Freund helfen können.</p>
<p><a title="Illustration: Mike Mignola / Quelle: crosscult.de" href="../files/2008/10/Baltimore-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[456]"><img class="picture-gallery" src="../files/2008/10/Baltimore-2.jpg" alt="Baltimore-2" width="251" height="90" /></a><a title="Illustration: Mike Mignola / Quelle: crosscult.de" href="../files/2008/10/Baltimore-3.jpg" class="lightview" rel="gallery[456]"><img class="picture-gallery" src="../files/2008/10/Baltimore-3.jpg" alt="Baltimore-3" width="258" height="90" /></a><a title="Illustration: Mike Mignola / Quelle: crosscult.de" href="../files/2008/10/Baltimore-4.jpg" class="lightview" rel="gallery[456]"><img class="picture-gallery" src="../files/2008/10/Baltimore-4.jpg" alt="Baltimore-4" width="257" height="90" /></a><br class="clear" /></p>
<h2>Vom Comic zum Buch</h2>
<p>“Baltimore“ ist ursprünglich als Comic geplant. Als Hellboy-Schöpfer Mike Mignola aber merkt, dass die Geschichte den Rahmen sprengen würde, holt er Christopher Golden als erfahrenen Mitautor ins Boot. Das Ergebnis ist ein über 300 Seiten starker Roman. Die Kombination des Märchens vom einbeinigen Zinnsoldaten (Titelheld Baltimore verlor im Krieg ein Bein), klassischen Vampir-Geschichten und düsterer Folklore funktioniert hervorragend.<br />
Genau wie in seinen Comics (“Hellboy“) benutzt Mignola Motive aus der Welt der Sagen und Märchen, die er in seine Rahmengeschichte kunstvoll einbindet. So lesen wir in “Baltimore“ von verwunschenen Städten, indianischen Wasserdämonen und einem Gestalten-Wandler in Form eines Werwolfes.</p>
<h2>Vom Buch zum Film</h2>
<p><a title="Illustration: Mike Mignola / Quelle: crosscult.de" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/Baltimore.jpg" class="lightview" rel="gallery[456]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/Baltimore.jpg" alt="Baltimore" width="283" height="181" /></a>Eine Verfilmung der Geschichte ist ebenfalls geplant. Die Regie soll David S. Goyer  führen, der bereits u.a. bei “Blade Trinity“ als Regisseur und bei “Dark Knight“ als Drehbuchautor fungierte. Das Drehbuch schreiben Mike Mignolia und Christopher Golden zusammen.</p>
<p>Obwohl man den Eindruck hat, dass Mignola den Kern der folkloristischen Versatzstücke relativ unberührt lässt und diese “nur“ stimmig in sein Gesamtkonzept integriert, entsteht eine dichte, düstere und geheimnisvolle Atmosphäre. Seine Leistung besteht vorrangig darin, viele dieser Mythen und Geschichten in ein zeitgemäßes Gewand zu kleiden. “Baltimore“ ist in sofern keine Neuerfindung des Genres. Aber es ist ein unglaublich spannendes Buch und schauriges Gruselmärchen.</p>
<p>Das Buch enthält darüber hinaus zahlreiche Illustrationen von Mignola, die größtenteils wie Embleme wirken. Noch mehr großflächige Bilder wären zwar schön gewesen, dafür hat das Buch aber das schönste Cover der letzten Jahre. Und als Zugabe gibt es das Original-Märchen “Der standhafte Zinnsoldat“ von Hans Christian Andersen.</p>
<p>Text: Andreas Hartung</p>
<p>Alle Illustrationen sind von Mike Mignola und wurden dem Buch entnommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/baltimore-oder-der-standhafte-zinnsoldat-und-der-vampir--456/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die falsche Kiste</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/die-falsche-kiste--440</link>
		<comments>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/die-falsche-kiste--440#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 10:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=440</guid>
		<description><![CDATA[„Wenn das kein komisches Buch ist, möchte ich wissen, was dann. Ich bin beim Schreiben beinahe umgekommen vor Lachen.“ sagte Robert Louis Stevenson, der diesen absurden und schwarzhumorigen Roman zusammen mit seinem Stiefsohn Lloyd Osborne schrieb.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Original Titel: “The Wrong Box“)</p>
<p><strong>Genre:</strong> Klassiker des makabren Humors<br />
<strong>Autor:</strong> Robert Louis Stevenson und Lloyd Osbourne<br />
<strong>Verlag:</strong> Insel; Deutscher Taschenbuch Verlag; Büchergilde Gutenberg; Hanser</p>
<p><a href="../files/2008/10/cover-dt1.jpeg" class="lightview" rel="gallery[440]"><img class="picture-left" src="../files/2008/10/cover-dt1.jpeg" alt="" width="154" height="250" /></a>„Wenn das kein komisches Buch ist, möchte ich wissen, was dann. Ich bin beim Schreiben beinahe umgekommen vor Lachen.“ sagte Robert Louis Stevenson, der diesen absurden und schwarzhumorigen Roman zusammen mit seinem Stiefsohn Lloyd Osborne schrieb. Es handelt von Verwicklungen und Betrügereien rund um die baldige Auszahlung einer stattlichen Tontine.</p>
<h2><strong>Was ist eine Tontine?</strong></h2>
<p>Eine Tontine ist eine Art obskure Lebens- bzw. Rentenversicherung, mit der unsere britischen Nachbarn, gern die Zeit bis zu ihrem Ableben überbrücken. Eine Gruppe stolzer Elternteile zahlt für ihre jungen Sprösslinge bei einem gewissenhaften Notar jeweils eine nicht unerhebliche Summe ein. Sagen wir mal unbescheidene 1000 Britische Pfund. Dieses Geld wird Gewinn bringend angelegt und vermehrt sich über die Jahre zu einem prächtigen Vermögen. Ausbezahlt wird der letzte Überlebende der ehemals so munteren und viel versprechenden Kinderschar, um sich damit seine möglicherweise letzten Lebenswochen angemessen zu verschönern.</p>
<p>Die beiden Brüder Masterman und Joseph Finsbury sind die einzigen beiden Überlebenden einer solchen Tontinen-Abmachung. Joseph hat jedoch nicht viel Freude an der Aussicht auf baldigen Reichtum. Denn er muss seinen Anspruch an der Tontine an seine beiden verwaisten Neffen Morris und John abtreten, die er groß gezogen und deren ursprünglich ansehnliches Vermögen er in seinem defizitären Ledergeschäft und ausufernden Weltreisen versenkt hat. Die mittlerweile volljährigen Neffen sind nun stark an ihrem Anteil der viel versprechenden Tontine interessiert und verändern radikal das Leben des bisher so lebenslustigen Onkel Joseph. Nach dem Motto: „Wer zuerst stirbt, hat verloren“ hütet Neffe Morris seinen Onkel, im übrigen ein passionierter Vortrags-Redner, wie seinen Augapfel. Er lässt ihn nicht mal mehr zu dessen geliebten Vortragsreisen außer Haus und kleidet ihn von oben bis unten in patentierte Gesundheitswäsche nach dem neusten Schrei. So drangsaliert, nutzt Onkel Joseph das Chaos nach einem schrecklichen Eisenbahnunglück, um heimlich zu verschwinden. Seine Neffen finden nur eine kopflose Leiche, welche zufällig ebenfalls in der patentierten Gesundheitswäsche verpackt ist.</p>
<h2>Leiche, wechsle dich!</h2>
<p><a title="Der Autor Robert Louis Stevenson fotografiert von seinem Mitautor Lloyd Osbourne" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/Stevenson.jpg" class="lightview" rel="gallery[440]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/Stevenson.jpg" alt="Stevenson" width="227" height="300" /></a>Ihre Schlussfolgerung ist klar: Der Onkel ist tot. Und kein Onkel, kein Geld. Den ungerechten Lauf des Schicksals beklagend, beschließen sie die Leiche verschwinden zu lassen. Es reift der Plan den Onkel, rein virtuell am Leben zu erhalten, um doch noch die Tontine zu kassieren. Aber das ist gar nicht so einfach. Erst recht nicht, als ein Witzbold die Adressen-Etiketten vertauscht und jemand anderes die Leiche in einer Kiste zugeschickt bekommt.</p>
<p>„Leiche, Leiche, du musst wandern“ &#8211; denken die Neffen, denn fortan wechselt der kopflose Tote munter seine Besitzer. Man verkleidet sich und erfindet abstruse Geschichten, um die ungeliebte Leiche anderen Leuten unterzuschieben und das Dasein eines totgeglaubten Menschen vorzutäuschen, der gar nicht tot ist. Mittelpunkt dieses lustigen Verwirrspiels ist der lebenslustige Winkeladvokat Michael Finsbury. Dieser ist der Neffe von Morris und John und als Sohn von Masterman Finsbury eben selbst extrem heißer Anwärter auf die reizvolle Tontine.</p>
<p>“Die falsche Kiste“ gleicht einem bayrischen Volksschwank, in dem immer zum falschen Moment noch ein Großvater aus dem Küchenschrank stolpert. Die unwahrscheinlichsten Verknüpfungen und Zufälle stapeln sich dramatisch hoch. Und durch die distanzierten und lakonischen Kommentare der beiden neutralen Erzähler, ist das Buch auch über 100 Jahre nach seinem Erscheinen ein prächtiger und vor allem komischer Lesespaß.</p>
<p>Aufgrund seiner moralischen und heiteren Unbeschwertheit –  keine der handelnden Personen wird für sein moralisch grenzwertiges Tun vom Erzähler getadelt – wird der Roman nach seinem Erscheinen beim großen Publikum und der Presse leider kein großer Erfolg. Er erfreut sich aber  einer geradezu kultischen Verehrung, in einem kleinen Kreis prominenter Verehrer (u.a. Gilbert Keith Chesterton). Angeblich wurde den Redakteuren der Times in den Zwanziger Jahren sogar untersagt, mehr als ein Zitat aus “Die falsche Kiste“ pro Ausgabe zu verwenden.</p>
<p>In Deutschland ist das Buch antiquarisch gut und preiswert erhältlich.</p>
<p>Text: Andreas Hartung</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/die-falsche-kiste--440/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Scary Godmother</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/scary-godmother--85</link>
		<comments>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/scary-godmother--85#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=85</guid>
		<description><![CDATA[„Sie braut Tränke und füllt Ängste in Flaschen ab! Fängt Schreie und malt Wolken in die dunkle Nacht.“ Jill Thompson illustriert diese, thematisch an Halloween angelehnten, Geschichten nicht nur eigenhändig, sondern schreibt auch die Texte selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genre:</strong> Kinderbuch<br />
<strong>Autor/Zeichner:</strong> Jill Thompson<br />
<strong>Verlag:</strong> Egmont Ehapa</p>
<p>„Sie braut Tränke und füllt Ängste in Flaschen ab! Fängt Schreie und malt Wolken in die dunkle Nacht.“</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/buecher-scary-godmother-2008-10-15-cover.jpg" class="lightview" rel="gallery[85]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/buecher-scary-godmother-2008-10-15-cover-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /></a>1997 erscheint in den USA mit “Scary Godmother“ der erste Band einer Serie von Comic-Büchern für Kinder. Jill Thompson illustriert diese, thematisch an Halloween angelehnten, Geschichten nicht nur eigenhändig, sondern schreibt auch die Texte selbst. Von den über zehn, in Amerika erschienenen, Bänden veröffentlicht der Egmont Ehapa Verlag im Jahr 2002 die ersten beiden Bücher in deutscher Sprache. Zudem sind bereits zwei sehenswerte 45min-Filmchen (“Halloween Spooktacular“  und “Jimmy&#8217;s Revenge“) erschienen – allerdings nur in englischer Sprache!</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist der eigenwillige, aber spektakuläre Zeichenstil. Ein bisschen erinnert die Art der Darstellung an den Stil von Tim Burton. Die Figuren sind skurril, die Szenarien größtenteils knallig bunt und die Proportionen vieler Objekte verschoben. Mit einem Wort: schräg! Zugegeben, auf den ersten Seiten wirken die Wesen noch wunderlich und das Umfeld ulkig, doch dieser Eindruck lässt zunehmend nach und weicht innerer Freude und Begeisterung.</p>
<h2>Happy Halloween!</h2>
<p>Maßgeblich tragen dazu die lustig-schaurigen Storys bei. Die Scary Godmother, auch „Gruseltante“ genannt, ist im Prinzip eine Hexe mit orange-roten Haaren, blass-grüner Haut und winzigen Fledermaus-Flügeln auf dem Rücken, mit denen sie auch fliegen kann. Sie erscheint, wann immer sich Kinder an Halloween fürchten, und nimmt ihnen in traumhaften, bildgewaltigen Erzählungen die Furcht vor Halloween und den dazugehörigen Kreaturen. Sie ist sozusagen die sanfte Seele der gutherzigen Geisterwelt!<br />
Die Handlungen sind zwar eigenständig erzählt, aber dennoch miteinander verwoben. So wird die kleine Hannah-Marie im ersten Band (“Süßes oder Saures“) von der Gruseltante kuriert und freut sich im zweiten Band (“Jimmy&#8217;s Rache“) bereits auf Halloween, während ihr Cousin Jimmy die Erlebnisse aus dem ersten Band noch nicht verarbeitet hat und sich deshalb in “Jimmy&#8217;s Rache“ ganz besonders vor Halloween fürchtet.</p>
<p>Ganz nebenbei erwähnt, sind die Anekdoten zusätzlich sehr witzig geschrieben, so dass beim Lesen keine Langeweile aufkommt. Darüber hinaus kommt schon allein die Betrachtung der figürlichen Feinheiten einer spannenden Entdeckungsreise gleich. Ich sag nur: Fledermaus-Flügel! So macht “Scary Godmother“ großen und kleinen Halloween-Freunden Spaß!</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.halloween.de/empfehlungen/bucher/scary-godmother--85/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
