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	<title>Halloween.de - Das Halloween &#38; Horror Magazin &#187; Comics</title>
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	<description>Das Halloween &#38; Horror Magazin</description>
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		<title>Ungeheuer!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 11:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieben hammerharte Kurzgeschichten, allesamt von Zeichner Klaus Scherwinski illustriert, welche das Böse in all seiner bizarren Schaurigkeit abbilden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><a title="Das Cover der Ausgabe #1 &quot;Ungeheuer!&quot;" href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Ungeheuer-1-011.jpg" class="lightview" rel="gallery[34657]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Ungeheuer-1-011-208x300.jpg" alt="" height="300" /></a></strong>Autor: Levin Kurio | Boris Koch | Josef Rother<br />
Zeichner: Klaus Scherwinski<br />
Verlag: Weissblech Comics</h2>
<p><strong>Sieben bringen das Grauen. Sieben Kurzgeschichten, allesamt von Zeichner Klaus Scherwinski illustriert, welche das Böse in all seiner bizarr vielfältigen Herr&#8230; äh, Schrecklichkeit abbilden. Angesichts so namhafter Autoren wie Josef Rother (&#8220;Argstein&#8221;), Boris Koch (&#8220;Der Drachenflüsterer&#8221;) und Levin Kurio (&#8220;Bella Star&#8221;) darf man da als geneigter Leser auch nichts Geringeres erwarten!</strong></p>
<p><strong>&#8220;Ungeheuer!&#8221;</strong>, so der Name einer bei Weissblech Comics erschienenen Sammlung hammerharter Storys, umfasst nicht nur einige Horrorklassiker aus teilweise seit langer Zeit vergriffenen &#8220;Horrorschocker&#8221;-Ausgaben, sondern kann auch mit zwei Premieren aufwarten: &#8220;Das Lied des Mörders&#8221; wird im Rahmen dieses 68-seitigen Hefts erstmals in Deutschland veröffentlicht, die Geschichte &#8220;Ein Stück Fleisch&#8221; feiert sogar Weltpremiere! Überdies gewährt der Illustrator Klaus Scherwinski zu jeder Geschichte Einblicke in den kreativen Schaffensprozess, Skizzen und ein paar persönliche Anekdoten lassen den Leser gewissermaßen an der Entstehung der Strips teilhaben. Den Abschluss des Comics bildet ein doppelseitiges Interview mit Illustrator Klaus Scherwinski, der &#8211; vom ehrenwerten Levin Kurio höchstpersönlich befragt &#8211; bereitwillig aus dem Nähkästchen plaudert. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der sieben Kurzgeschichten, die in Ausgabe #1 von &#8220;Ungeheuer!&#8221; enthalten sind.</p>
<p><a class="picture-gallery" href="http://www.halloween.de/files/2011/09/ung0120.jpg" class="lightview" rel="gallery[34657]"><img class="alignleft size-full wp-image-34681" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/ung0120.jpg" alt="" width="600" height="553" /></a><br />
<strong><br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<br class="clear" /></p>
<p></strong><strong>&#8220;Ein Stück Fleisch&#8221;</strong> erzählt die Geschichte des Trappers John Moult, der nach Tagen ohne Essen Zeuge einer wilden Hetzjagd wird. Eine dämonische Rothaut zu Pferd jagt eine um ihr Leben rennende Indianerin. Zunächst rettet John Moult die Squaw, doch anstatt den Trapper aus Dankbarkeit zu beglücken, rennt sie davon. Am Ende schließt sich der Kreis und die drei Protagonisten &#8211; sagen wir mal &#8211; finden bei einem schönen, gemütlichen Lagerfeuer zusammen.</p>
<p>In <strong>&#8220;Rabizus Reich&#8221;</strong> geht es alles andere als zimperlich zu. Der Dämon Rabizu zehrt die Menschen aus, er unterjocht sie und die so unterjochten Menschen müssen nicht nur ihre Kinder opfern, sondern auch ihre Jungfrauen beim nimmersatten Chef-Dämon Rabizu abliefern. und das alles nur, weil ein alter, größenwahnsinniger Zauberer am Hofe des Königs die falsche Beschwörungsformel gesprochen hat. Hat er?</p>
<p><strong>&#8220;Das Derby von Hadingen&#8221;</strong> ist das einzig wahre Derby. Wer glaubt, bei den Spielen Dortmund gegen Schalke, Bayern gegen 1860 oder Celtic Glasgow gegen die Rangers ginge es hoch her, der darf sich mit dieser Geschichte eines besseren belehren lassen. Thomas, ein junger, aufstrebender Fußballer im beschaulichen Dorf Unterhadingen kommt &#8211; unter unerwarteten Umständen &#8211; in den Genuss des Derbys Unterhading gegen Oberhading.</p>
<p><strong>&#8220;Abfall!&#8221;</strong>. Für den einen ist es ganz einfach nur der Müll unserer zivilisierten Gesellschaft, der Tag für Tag in irgendeine Tonne wandert. Für den anderen sind es die Individuen selbst, die unsere ach so zivilisierte Gesellschaft zu dem machen, was sie ist: Ein Sündenpfuhl gewissenloser oder gescheiterter Existenzen. Und gerade bei letzteren, den gescheiterten Existenzen, gibt es für ein gewissenloses Subjekt wie den in dieser Geschichte im Mittelpunkt stehenden Drücker fast immer etwas zu holen. Fast immer.</p>
<p><strong>&#8220;Der Schlächter von Oakwood Manor&#8221;</strong> ist stets pünktlich. Pünktlich um Mitternacht erscheint er, um all jene mit dem Tod zu strafen, die sich auf seinem verlassenen Anwesen herumtreiben. Davon hört auch der Geisterjäger Michael Lineker, der sich solcher haarsträubenden Erscheinungen gerne annimmt. Als Profi in Sachen Geistervernichtung ist ihm weder Angst, noch bange, als er Oakwood Manor aufsucht. Doch der Schlächter erscheint nicht wie erwartet, offenbar nimmt es hier jemand nicht so genau mit der Uhrzeit.</p>
<p><strong><a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/ung01361.jpg" class="lightview" rel="gallery[34657]"><img class="alignleft size-full wp-image-34709" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/ung01361.jpg" alt="" width="248" height="352" /></a>&#8220;Xydoon spricht&#8230;&#8221;</strong>. Aber welche Sprache? Offenbar eine, die seine neugierigen Besucher nicht zu verstehen scheinen. Wie sonst ist es zu erklären, dass er auf seine Botschaften nicht die erhoffte Reaktion erhält? Doch Xydoon verzweifelt nicht, er wartet einfach weiter. Wartet, auf die nächsten Besucher. Eines Tages kommen sie. Vielleicht verstehen sie ihn&#8230;</p>
<p><strong>&#8220;Das Lied des Mörders&#8221;</strong> kommt mit sehr wenigen Worten aus. Mit weniger als bei einem Durchschnitts-Comic. Und das soll schon etwas heißen, wo Comics ja nun wahrlich keine Textwüsten sind. Stattdessen liegt der Fokus auf den Bildern. Und auf der Bedeutung, die der Tod für den Protagonisten der Geschichte &#8211; einen absolut pflichtbewussten Ninja &#8211; hat.</p>
<p><strong>Die sieben Kurzgeschichten, die in Ausgabe #1 von &#8220;Ungeheuer!&#8221; enthalten sind, können nicht nur schockieren, sondern auch faszinieren. Mit ihren oftmals unerwarteten Wendungen bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten und bereitet den Leser schon nach den ersten Storys darauf vor, das Ende geduldig und doch gespannt abzuwarten!</strong><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<br class="clear" /><br />
<strong>Links: </strong><br />
<a href="http://www.weissblechcomics.com/" target="_blank">www.weissblechcomics.com</a><br />
<a href="http://www.klausscherwinski.de/" target="_blank">www.klausscherwinski.de/</a></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Toten</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 13:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Du dachtest Deutschland wäre zombiesicher? Da hast Du falsch gedacht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor kurzem konnte man noch erleichtert sagen, dass unhöfliche Zombies, welche den Lebenden an ihr pulsierendes Innenleben wollen, vor allem ein amerikanisches, vielleicht noch ein italienisches oder spanisches Problem sind. Doch falsch gedacht. Mit etwas Verspätung erreicht die Zombiewelle auch die deutschen Provinzen. Der Comicverlag Zwerchfell will mit seinem ambitionierten Comicprojekt &#8220;Die Toten&#8221; den &#8220;<a href="../empfehlungen/comics/the-walking-dead--99" target="_blank">Walking Dead</a>&#8221; mal zeigen, wie man in Hamburg, Mannheim und Erfurt mit den stinkenden Untoten umgeht.<br />
</strong></p>
<p>Auf dem Erlanger Comicsalon 2010 stellte der Comicverlag <a href="http://www.facebook.com/pages/Zwerchfell-Verlag/89899544900" target="_blank">Zwerchfell </a>den ersten Band seines ambitionierten Projektes &#8220;Die Toten&#8221; vor und konnte bereits beim Erscheinen des zweiten Bandes den Independent Comic Preis für den besten Independent Comic einsacken.</p>
<p>Die Comicserie erzählt vom Ausbruch einer Zombie-Epidemie in good old Germany. In der Nachbarschaft also. Ausfahrt Autobahnkreuz Hohenflechten und bei Konnopke um die Ecke. &#8220;Die Toten&#8221; ist keine stringent zusammenhängende Geschichte, sondern besteht aus Kurzgeschichten mit einzelnen Protagonisten, die anschließend nie wieder auftauchen (bzw. meistens am Ende sowieso tot oder untot sind). Doch zusammen ergibt sich daraus nach und nach das vielschichtige Bild einer deutschen Zombie-Apokalypse.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 305px"><a title="Cover &quot;Die Toten&quot; 2 / Coverillustration: Ingo Römling" href="../files/2011/08/DieToten2CoverHard.jpg" class="lightview" rel="gallery[31039]"><img class="picture-gallery " src="../files/2011/08/DieToten2CoverHard.jpg" alt="DieToten2CoverHard" width="295" height="420" /></a><p class="wp-caption-text">Cover &quot;Die Toten&quot; 2 / Coverillustration: Ingo Römling</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 305px"><a title="Cover &quot;Die Toten&quot; 1 / Coverillustration: Ingo Römling" href="../files/2011/08/DieTotenCover1.jpg" class="lightview" rel="gallery[31039]"><img class="picture-gallery " src="../files/2011/08/DieTotenCover1.jpg" alt="DieTotenCover1" width="295" height="420" /></a><p class="wp-caption-text">Cover &quot;Die Toten&quot; 1 / Coverillustration: Ingo Römling</p></div>
<p><br class="clear" /><br />
Jede Episode wird von einem anderen Zeichner/Texter-Team gestaltet. Vom Verlag bekommen diese nur die Richtlinien und die wichtigsten wissenschaftlichen Fakten über die einheimischen Zombies übermittelt. Schließlich wäre es nicht konsequent, wenn in Bayern die Zombies rennen und in Berlin schlurfen (zumal es &#8211; wenn überhaupt &#8211; sowieso eher umgekehrt wäre). <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Dinter" target="_blank">Stefan Dinter</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Tauber" target="_blank">Christopher Tauber</a>, die Köpfe hinter “Die Toten“, sind Fans der klassischen Zombies. Also den Zombies, die torkeln und schlurfen. Der <strong>Kürbiskönig </strong><span style="font-weight: normal">stellte d</span>en beiden Machern und Zombiefreunden dazu in seinem Folterkeller ein paar tiefschürfende Fragen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Interview mit den Machern der Toten</h1>
<p><strong>&#8220;Die Toten&#8221; erzählt in mehreren abgeschlossenen Episoden vom Ausbruch einer Zombie-Epidemie in Deutschland. Die Geschichten spielen auf der Autobahn in Baden-Baden, bei München oder in Frankfurt am Main. Wodurch unterscheidet sich denn eine deutsche Zombie-Epidemie von z.B. einer amerikanischen?</strong></p>
<p><em>Erstmal durch die Waffen. In den USA greifen die Jungs einfach in ihr Handschuhfach und ziehen &#8216;ne abgesägte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eOPuEuJx1MY" target="_blank">Mossberg</a> raus, um den Zombies die Köppe wegzuschießen. In Deutschland gibt es weniger Feuerwaffen, deshalb werden sich die Überlebenden wohl eher im Baumarkt mit Hieb- und Stichwaffen eindecken. Und dann durch die relative Enge &#8211; in Deutschland leben einfach mehr Menschen pro Quadratkilometer, dadurch kann sich die Seuche einerseits schneller ausbreiten und ist andererseits einfach näher an den Hauptfiguren. So richtig in der Nachbarschaft. Auch bei unseren langsamen Zombies.</em></p>
<p><strong>Welche Maßnahmen würde die aktuelle Bundesregierung beim Ausbruch einer Zombie-Epidemie ergreifen? </strong></p>
<p><em>Die aktuelle? Ach, eigentlich würde jede Regierung erst einmal beruhigen und beschwichtigen, am zweiten Tag bei der <a href="http://www.who.int/en/" target="_blank">WHO</a> nachfragen und die Entscheidung noch einen Tag aufschieben und am dritten Tag die Bundeswehr mit Sandsäcken losschicken. Also genau an dem Tag, an dem eh alles schon zu spät ist&#8230;</em></p>
<p><strong>Welche Maßnahmen SOLLTE sie, nach euren Zombie-Erfahrungen, stattdessen ergreifen?! </strong></p>
<p><em>Erstmal: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_See%C3%9Flen" target="_blank">Georg Seeßlen</a> die komplette Handlungsmacht übergeben. Dann, einfach, aber unschön: Alle frischen Leichen SOFORT verbrennen. Keine Gräber, keine Ansprachen, einfach Asche. Infizierte müssen leider, leider sofort erschossen und verbrannt werden. Schon existierende Zombies mit Flammenwerfern bearbeiten oder in Containern fangen und ab in die Müllverbrennung. Wem das alles zu herzlos ist: In die Kühltürme von AKWs treiben, da kommt keiner raus, keiner rein und es gibt genug Platz. Hey, hat keiner gesagt, dass das schön wird, wenn in der Hölle kein Platz mehr ist und die Toten auf die Erde zurückkommen.</em></p>
<p><strong>Wo wäret Ihr vermutlich beim Ausbruch einer Zombie-Epidemie? Im Kaufhaus, in der Zombiehorde, auf dem Campingplatz etc.? Wie würdet Ihr Euch verhalten?!</strong></p>
<p><em>Tauber: Das Haus, in dem ich wohne, verbarrikadieren, alle Infizierten darin töten und die Treppe vom Parterre zum ersten Stock kaputt hauen. Meine Freundin darf mit rein. Ganz sicher ist es aber wohl eher so: Ich gehe schwer davon aus, dass ich unterwegs, um die Freundin zu retten, überfahren oder gebissen werde. Sollte ich bereits bei der Freundin sein oder sie während des ganzen Schlamassels mit mir Schluss machen, dann werde ich spätestens beim Zigarettenholen zum Zombie. Wobei&#8230; das fühlt sich als Nikotinjunkie auch ohne Untoten-Meute manchmal so an.</em></p>
<p><em>Dinter: Mit Frau und Kind ab auf ein Boot und zur nächsten Insel. Da alles von Zombies reinigen und dann&#8230; halt auf der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mainau" target="_blank">Insel</a> leben.</em></p>
<p><strong>Woher kommt die anhaltende Begeisterung für Zombies, obwohl es sich bei diesen doch um eher stumme und handlungsarme Gesellen handelt?!</strong></p>
<p><em>Zombies sind einfach die besten Katalysatoren für Geschichten. Sie sind nicht romantisch wie Vampire, animalisch wie Werwölfe, programmiert wie Cyborgs. Sie haben keine Regeln, außer dass sie dich fressen wollen. Sie sind die menschenähnlichsten Monster, ohne dass sie selbst (noch) Menschen sind. Sie sind dein Ende.</em></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 305px"><a title="Ausschnitt aus &quot;Die Toten&quot; 1 / Zeichnung: Michael Vogt" href="http://www.halloween.de/files/2011/08/DT1_P13.jpg" class="lightview" rel="gallery[31039]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/DT1_P13.jpg" alt="DT1_P13" width="295" /></a><p class="wp-caption-text">Ausschnitt aus &quot;Die Toten&quot; 1 / Zeichnung: Michael Vogt</p></div>
<div id="attachment_31115" class="wp-caption alignnone" style="width: 305px"><a title="Ausschnitt aus &quot;Die Toten&quot; 1 / Zeichnung: Ingo Römling" href="http://www.halloween.de/files/2011/08/DT1_P66.jpg" class="lightview" rel="gallery[31039]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/DT1_P66.jpg" alt="DT1_P66" width="295" /></a><p class="wp-caption-text">Ausschnitt aus &quot;Die Toten&quot; 1 / Zeichnung: Ingo Römling</p></div>
<p><br class="clear" /></p>
<p><strong>Auf welche Schauplätze und soziale Typen können wir uns in den nächsten &#8220;Die Toten&#8221;-Bänden freuen?</strong></p>
<p><strong> </strong><em>Eine ganze Menge verschiedene… eine Burg im Schwarzwald, ein Seniorenheim in Hamburg, ein Labor in Berlin, ein Bundeswehrcamp in der Mark Brandenburg, die Fußgängerzone in Heidelberg… jeder Autor und jede Autorin bringt eine neue Sicht und ein neues Setting mit ein. Das ist für uns auch einfach superspannend zu sehen, wenn die neuen Storys reinkommen.</em></p>
<p><em><strong>Welche sind Eure fünf All-Time-Zombie-Favoriten (Film, Comic, Buch, Hörspiel, Ballett etc.)?</strong></em></p>
<p><em>The obvious, really. &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zombie_%28Film%29" target="_blank">Dawn</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zombie_2" target="_blank">Day Of The Dead</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=wylpeAXYcBQ" target="_blank">Return Of The Living Dead&#8221;</a>, <a href="../empfehlungen/filme/harter-stoff/rec--3673" target="_blank">[rec•]</a>, &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=yfDUv3ZjH2k" target="_blank">Shaun Of The Dead</a>&#8221; und Max Brooks&#8217; &#8220;The Zombie Survival Guide&#8221;. Es gibt jede Menge Zombiekram, aber auch eine Menge, der einfach blöd ist&#8230; und im Zweifel sind wir auf der Seite von George A. Romero. Punkt.</em></p>
<p><strong>Welchen Film aus der Flut von Zombiefilmen der letzten Zeit, würdet Ihr den Lesern von halloween.de empfehlen?!</strong></p>
<p><em>Die englische Miniserie &#8220;<a href="../neuigkeiten/zombies-vs-big-brother-%E2%80%93-%E2%80%9Edead-set%E2%80%9C-trailer--2798" target="_blank">Dead Set</a>&#8221; war unser Lieblingszombiebeitrag der letzten Zeit. &#8220;<a href="../empfehlungen/filme/komik/zombieland--12877" target="_blank">Zombieland</a>&#8221; war auch prima, aber &#8220;Dead Set&#8221; schlägt so ziemlich alles.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Na, da ist der Kürbiskönig gespannt, ob &#8220;Die Toten&#8221; langfristig das Potential hat, &#8220;Dead Set&#8221; zu schlagen. Vorerst lässt er die Beiden aber erstmal mit dem Halloween.de-Redaktionszombie allein im Keller. Damit sie, wenn sie Zombies doch so sehr mögen, mal Erfahrungen aus erster Hand machen können. Schon erklingen die ersten Schreie hinter der nun fest verschlossenen Kellertür.</p>
<hr class="divider_1" />
<p><br class="clear" /><strong>Immer aktuelle Infos über den aktuellen Stand der Epidemie gibt es auf:<br />
</strong><a href="http://dietotenblog.blogspot.com/" target="_blank">dem Blog zum Zombie-Comic</a><a href="http://twitter.com/140dead" target="_blank"><br />
dem Twitter-Account<br />
</a><a href="http://www.facebook.com/pages/Zwerchfell-Verlag/89899544900" target="_blank">dem offiziellem Facebook-Account von Zwerchfell</a></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Andreas Hartung</p>
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		<title>Van Helsing macht Blau</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/comics/van-helsing-macht-blau--107</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 10:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht Van Helsing, wenn er Feierabend hat? Wie bestellt sich der Unsichtbare ein Bier? Was machen Herr und Frau Wolfsmann am Abend vor dem Fernseher? Solche und andere Fragen,beantwortet "Horrorexperte“ Nicolas Mahler.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autor/Zeichner:</strong> Nicolas Mahler<br />
<strong>Verlag:</strong> Reprodukt</p>
<hr class="divider_3" />
<p><strong><br />
Was macht Van Helsing, wenn er Feierabend hat? Wie bestellt sich der Unsichtbare ein Bier? Was machen Herr und Frau Wolfsmann am Abend vor dem Fernseher? Was passiert, wenn Zorro gerade in der Badewanne sitzt? Solche und andere Fragen, die jeden Horrorfan seit jeher quälen, beantwortet nun der Schweizer &#8220;Horrorexperte“ Nicolas Mahler.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Meet and Greet der Horror-Ikonen</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-van-helsing-macht-blau-cover.jpg" class="lightview" rel="gallery[107]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-van-helsing-macht-blau-cover-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>In kurzen wortlosen Geschichten erzählt er aus dem oft recht beschwerlichen Alltag unserer liebsten Horror-Ikonen. Und siehe da: das Leben derer scheint noch beschwerlicher zu sein, als es sich der Laie ohnehin schon vorstellt. Wenn man Frankensteins Monster ist, bedient einen doch keiner mehr an der Theke. Oder finde Du mal an Draculas Stelle, nach ein paar Bier zuviel, Dein Grab auf dem Friedhof wieder. Das hat man jetzt von der Grabstein-Normung.</p>
<p>Wie es sich gehört, wird der anspruchsvolle Horrorfan von Mahler mit zahlreichen Crossover-Geschichten versorgt. Frankensteins Monster trifft den Wolfsmann, die Mumie trifft den Wolfsmann oder Zorro trifft den Wolfsmann.<br />
Traditionalisten und Fans klassischer Horror-Comics seien aber gewarnt. Mit Zeichnungen von <a href="http://www.halloween.de/empfehlungen/comics/bernie-wrightson--89" target="_blank">Bernie Wrightson</a> hat das Ganze nichts zu tun. Mahlers Figuren und Monster bestehen größtenteils aus wenigen Strichen. Die Mumie sieht gar wie eine laufende Lutschstange vom Rummelplatz aus.</p>
<p>Aber gerade die fehlende Ernsthaftigkeit macht einen guten Teil der Komik aus und genau deshalb ist “Van Helsing macht blau“ eines der lustigsten Monsterbücher überhaupt.</p>
<hr class="divider_3" />
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.mahlermuseum.at">Mahlermuseum</a></p>
<p><a href="http://www.reprodukt.com/product_info.php?products_id=302" target="_blank">Reprodukt</a></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Andreas Hartung</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bernie Wrightson</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/comics/bernie-wrightson--89</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 12:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=89</guid>
		<description><![CDATA[Bernie Wrightson, geb. 1948, ist ein amerikanischer Comiczeichner. Am bekanntesten und einflussreichsten sind seine Arbeiten an der “Swamp Thing“-Serie. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bernie Wrightson, geb. 1948, ist ein amerikanischer Comiczeichner. Am bekanntesten und einflussreichsten sind seine Arbeiten an der &#8220;Swamp Thing&#8221;-Serie. </strong></p>
<p>Die von Len Wein geschriebenen Geschichten bieten Wrightson, mit ihren Bezügen zu klassischen Horrorfiguren wie dem Werwolf oder dem Tentakelmonster von<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H._P._Lovecraft" target="_blank"> H.P. Lovecraft</a>, genau das richtige Umfeld für seine beeindruckenden Licht- und Schatten-Spielereien, in das er seine monströsen, traurigen Helden einbindet. Die stilistischen Elemente Licht und Schatten sind stark an den klassischen Horrorfilm angelehnt. Bernie Wrightson schafft es, noch eins drauf zu setzen und überzeichnet diese gekonnt -  kaum eine Augenhöhle, die nicht im Dunkeln liegt  und kaum ein Fenster, welches keinen langen Kreuzschatten in den Raum wirft. Mit zahlreichen monströsen und zwergenhaften Missgestalten, eingebettet in einen tragischen Background entfaltet Wrightson eine Atmosphäre, die oft stark an den Filmklassiker <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6355110065089064433#" target="_blank">“Freaks“ </a>erinnert.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/swamp-thing-titel.jpg" class="lightview" rel="gallery[89]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/swamp-thing-titel-195x300.jpg" alt="" height="270" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/wrightson3.jpg" class="lightview" rel="gallery[89]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/wrightson3.jpg" alt="" height="270" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/wrightson2.jpg" class="lightview" rel="gallery[89]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/wrightson2-216x300.jpg" alt="" height="270" /></a></p>
<p>Höhepunkt seines bisherigen Schaffens ist die Arbeit an den 50 aufwendigen Illustrationen zu Mary Shellys <a href="http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/figuren/frankensteins-monster--536" target="_blank">“Frankenstein“</a>, die über 7 Jahre dauert. Darüber hinaus fertigt er zahlreiche Illustrationen und Comic-Adaptionen zu Geschichten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King" target="_blank">Stephen King</a>, wie &#8220;The Stand&#8221;, &#8220;Creepshow&#8221; und &#8220;<a href="http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/teenager-horror/der-werwolf-von-tarker-mills--3585" target="_blank">Der Werwolf von Tarker Mills</a>&#8221; an. Er wirkt bei zahlreichen Filmen, wie &#8220;The Faculty&#8221;, &#8220;<a href="http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/familie/ghostbusters-%E2%80%93-die-geisterjager--520" target="_blank">Ghostbusters</a>&#8221; und George A. Romeros &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=CJoPKVx6IQM" target="_blank">Land of the Dead</a>&#8220;mit. Noch dazu ist er für die Episode &#8220;Captain Stern&#8221; des legendären Animationsfilms &#8220;Heavy Metal&#8221; verantwortlich, aus der er später eine Comic-Miniserie entwickelt.</p>
<p><strong>Captain Stern im Animationsfilm &#8220;Heavy Metal&#8221;</strong></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/C2w17uDOzm8&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/C2w17uDOzm8&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Aufgrund seines unverwechselbaren Zeichenstils und der Vielzahl seiner einflussreichen Werke, gilt Bernie Wrightsons als eine der einflussreichsten Künstler im Fantasy- und Horror-Comicberreich.</p>
<p><strong>Links:</strong><br />
<a href="http://www.wrightsonart.com/">www.wrightsonart.com</a> (Fanseite mit zahlreichen Abbildungen)</p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Andreas Hartung</p>
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		<title>The Walking Dead</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 11:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA["The walking Dead" ist die wichtigste, beste und erfolgreichste Zombie-Comicserie (aller bisherigen) Zeiten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autor:</strong> Robert Kirkman<br />
<strong>Zeichner:</strong> Tony Moore | Charlie Adlard<br />
<strong>Verlag:</strong> Cross Cult</p>
<hr class="divider_3" />
<p><strong>Rick Grimes ist ein Polizist, wie er im Buche steht. Gut aussehend, freundlich, pflichtbewusst und hilfsbereit. Als er bei einer Schießerei verletzt wird und Wochen später in einem Krankenhaus erwacht, muss er feststellen, dass sich die Dinge etwas verändert haben&#8230; Offenbar gibt es kein Personal mehr, keine Patienten und überhaupt nichts, was sich bewegt. Aber schon nach seinem ersten Rundgang stellt er fest, dass der erste Eindruck täuscht. Da gibt es diese leichenähnlichen, schwankenden Personen, die ihm recht unsanft und ohne vorherige Einwilligung das Blut abzapfen wollen. Dass er sich darauf lieber nicht einlässt, ist Rick ziemlich schnell klar.</strong></p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/the-walking-dead1.jpg" class="lightview" rel="gallery[99]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/the-walking-dead1.jpg" alt="the-walking-dead" width="630" /></a><br class="clear" /></p>
<h2>Zombies im Krankenhaus</h2>
<p>Zugegeben, der Anfang erinnert stark an “<a href="http://www.youtube.com/watch?v=eunaclr-WgU&amp;feature=search" target="_blank">28 Days Later</a>“, doch kann es eine eindrucksvollere Ausgangssituation geben? Völlig auf sich allein gestellt und geschwächt im Krankenhaushemd kämpft Rick ums Überleben. Obendrein muss er – sich nur auf die eigenen Instinkte verlassend – herausfinden, was zum Teufel eigentlich los ist. Und Rick hat Glück. Er findet seine Familie in einer Wohnwagenburg vor den Toren der Stadt. Gemeinsam versuchen sie, einen sicheren Ort zu finden und dem drohenden Tod zu entgehen.</p>
<p>Nicht viel weniger, als die definitive Zombie-Saga, will <a href="http://www.kirkmania.com/" target="_blank">Robert Kirkman</a> schreiben. Und im Moment sieht alles danach aus, als würde es ihm auch gelingen. “The Walking Dead“ handelt in erster Linie von Menschen in Extremsituationen, die tagtäglich mit einer allumfassenden tödlichen Bedrohung konfrontiert sind und denen langsam dämmert, dass es keine Rettung gibt. Keine Quarantänezone, die es nur zu überwinden gilt. Keine schwer bewaffneten Regierungstruppen, die alle Zombies grillen. Kein Erwachen aus diesem Alptraum.</p>
<h2>Moral wird zur Qual</h2>
<p><a href="../files/2008/12/wdd-4-copy.jpg" class="lightview" rel="gallery[99]"><img class="picture-right" src="../files/2008/12/wdd-4-copy.jpg" alt="wdd-4-copy" width="347" height="522" /></a>Wie geht man damit um, wenn man in einer zusammengewürfelten Truppe fremder Menschen zu überleben versucht. Welche Regeln gelten noch? Welche Moral? Wenn nicht mal mehr Religion als Trost funktioniert. Wie sollst Du an ein Leben nach dem Tod glauben, wenn lebende Tote gerade versuchen Dein Gehirn zu fressen?! Wer ist der Anführer? Und was passiert, wenn man den Gehorsam verweigert?</p>
<p>Menschen verändern sich im Leben mit dem andauernden Katastrophenzustand. Die große beeindruckende Stärke von “The Walking Dead“ liegt in diesem Psycho-Drama. Langsam, aber unaufhaltsam wird der freundliche spießige Dorfpolizist zum despotischen Anführer, der glaubt, für die richtige Sache auch Töten zu dürfen, Töten zu müssen. Gnadenlos geht Kirkman mit seinen Figuren um. Einen Bonus für die Hauptfiguren gibt es kaum. Die Lage scheint sich nur zu beruhigen, um kurz danach erneut zu eskalieren. Kirkmann lotet alle menschlichen Reaktionen in Extremsituationen aus. Und so kann sich der Leser nie sicher sein, was passiert, was &#8220;The walking dead&#8221; trotz vorkommender Längen zu einer Serie macht, bei der man vor jedem Buch (bzw. Heft in der Originalausgabe) ein wenig Angst es zu lesen, da es vorkommen kann, dass am Ende ein Großteil aller figuren tot sind. Schwangere Frauen, Hauptfiguren und Kinder nicht ausgenommen. Die Geschichte ist laut Kirkmans Aussage ohne ersichtliches Ende angelegt. Also, erstmal keine Rettung in Sicht. So geht die unendliche Zombie-Saga weiter&#8230;</p>
<h2>Zeit für Zombiesplatter muss sein!</h2>
<p>Neben alldem ist natürlich genügend Zeit, um ausgiebig der Zombie-Splatterei zu frönen und dabei eindrucksvoll untote Gehirne über ganze Seiten zerplatzen zu sehen. Da verfängt sich schon mal der eine oder andere mit seinem Fuß in den Gedärmen eines Untoten und schleift ihn noch einige Meter mit.</p>
<p>Der erste Band (Ausgaben 1-6) wird von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tony_Moore_%28artist%29" target="_blank">Tony Moore</a> sanft aber realistisch illustriert. Mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Charlie_Adlard" target="_blank">Charlie Adlard</a> als neuen Zeichner, werden die Darstellungen wesentlich brutaler, roher und dynamischer. Teilweise erinnern die Bilder schon fast ein wenig an Frank Miller.</p>
<p>In den USA hat sich “The Walking Dead“ bereits zum Hit entwickelt. Bei uns veröffentlicht Cross Cult die Serie in kleinen hochwertigen Hardcover-Büchern mit zusammenlegbarem Cover. Mittlerweile gibt es eine sehr erfolgreiche Fernsehserie des amerikanischen Fernehsenders AMC mit inzwischen 3 Staffeln.</p>
<hr class="divider_3" />
<p><strong>Links:</strong><a href="http://www.cross-cult.de/"><br />
www.cross-cult.</a></p>
<p><a href="http://www.amctv.com/originals/The-Walking-Dead/" target="_blank">Webseite der TV-Serie &#8220;The Walking Dead&#8221;</a></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Andreas Hartung</p>
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		<title>Hellblazer</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/comics/hellblazer--97</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 10:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[John Constantine ist Magier. Ein trinkfester und zynischer Mr. Obercool, der weiß: Es wird noch viel heißer gegessen, als es gekocht wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autor:</strong> Jamie Delano<br />
<strong>Zeichner:</strong> Alan Moore<br />
<strong>Verlag:</strong> Schreiber und Leser| Panini</p>
<hr class="divider_3" />
<p><strong>John Constantine ist Magier. Und zwar einer von denen, die wissen wie es läuft. Einer der es drauf hat. John Constantine ist ein abgefuckter Loser. Ein äußerst trinkfester und zynischer Mr. Obercool, der die Zigarettenkippe im Mundwinkel und sich selbst im speckigen Trenchcoat stecken hat und so die okkulten Kastanien aus dem Feuer zu holen versucht. Immer nach dem Motto: Es wird noch viel heißer gegessen, als es gekocht wird.</strong></p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/hellblazer3.jpg" class="lightview" rel="gallery[97]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/hellblazer3-194x300.jpg" alt="" width="195" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/hellblazer1.jpg" class="lightview" rel="gallery[97]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/hellblazer1-195x300.jpg" alt="" width="195" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/hellblazer6.jpg" class="lightview" rel="gallery[97]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/hellblazer6-193x300.jpg" alt="" width="195" /></a><br class="clear" /></p>
<h2>Leben am okkulten Rand</h2>
<p>Wenn man als magischer Rotzlöffel einen Großteil seines Lebens damit verbringt, gierigen und machtgeilen Dämonen in den Arsch zu treten, ist es nicht verwunderlich, dass die gesamte Unterwelt schlecht auf Mr. Constantine zu sprechen ist. Gleiches gilt für die Oberwelt (inklusive der himmlischen Heerscharen). Dieses Leben, am stetigen Rande der okkulten Bedrohung, bringt eine potenzierte Variation des alten Spiderman-Problems mit sich. Denn jede Person, auf die sich Constantine freundschaftlich oder liebend einlässt, läuft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Gefahr, in der nächsten Zeit zum Spielball und Opfer dämonischer Ränkespiele zu werden. Und so wird die ewige Geheimniskrämerei des Magiers, der seine Liebste schützen und aus allem Übel heraushalten will, zur Belastungsprobe, an der jede Beziehung unweigerlich zerbricht. So kann es schon mal passieren, dass der gebrochene Held über mehrere Episoden volltrunken und resigniert in der Gosse lebt. Denn trotz aller Coolness und einer gut geölten &#8220;Richtige Sprüche zur richtigen Zeit&#8221;-Maschine, lässt die Serie nie einen Zweifel daran, dass Constantine einen zu hohen Preis für sein geheimes Wissen zahlt.</p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/titel130.jpg" class="lightview" rel="gallery[97]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/titel130-194x300.jpg" alt="" width="172" height="261" /></a></h2>
<h2>Depressiver Dauerbrenner</h2>
<p>Erfunden hat den charismatischen Einzelgänger der Engländer Alan Moore, der Constantine 1988 erstmals als tragende Nebenfigur in seiner Comicserie „Swamp Thing“ auftreten lässt. Kurze Zeit später bekommt er seine eigene Heftreihe, welche bis heute unter dem Namen „John Constantine &#8211; Hellblazer“ läuft. Zu Beginn, will Autor Jamie Delano “John Constantine“ auch als Kommentar auf die sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse im Großbritannien der Achtziger Jahre verstanden wissen.<br />
Im Laufe der Zeit arbeiten zahlreiche weitere Autoren (u.a. Garth Ennis, Brian Azzarello und Warren Ellis) an “Hellblazer“ und drücken der Serie ihren eigenen Stempel auf. So variiert je nach Autor die zynische und depressive Seite der Hauptfigur gegenüber cooler spaßiger &#8220;Dämonen-den-Arsch-aufreißen-Action&#8221;. Denn davon gibt es auch mehr als genug. Wo sonst kann man ein Monster mit Pizza-Gesicht in einem Pool aus verwesten Menschenleichen baden sehen? Richtig, nirgendwo!</p>
<h2>Cooles Erscheinungsbild</h2>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/hellblazer8.jpg" class="lightview" rel="gallery[97]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/hellblazer8-196x300.jpg" alt="" width="172" height="263" /></a></h2>
<p>Prägend für das anfängliche Erscheinungsbild von John Constantine ist der Zeichner John Ridgway, der die ersten Ausgaben zeichnet. Dessen Constantine ist auch optisch, mit kräftigem und expressivem Strich, sowie klarer aber bedrohlicher Farbgebung, eng an den “Swamp Thing“-Auftritt angelehnt. Dabei scheut man sich auch nicht davor, Bilder mit seltsam verschrobenen Proportionen stehenzulassen, was dem Comic eine oft bizarre Wirkung verleiht aber trotzdem gut ins Gesamtbild passt. Ein Stilmittel, welches in den Anfangstagen oft auch bei dem Vertigo-Bruder Sandman verwendet wird und auch dort seine Wirkung nicht verfehlt.<br />
Noch eindrucksvoller als die Zeichnungen sind aber von Anfang an die Cover der Hefte. Für deren Gestaltung gibt sich im Laufe der Serie eine imposante Liste von Künstlern die Klinke in die Hand. Beginnend mit Sandman-Coverstar Dave McKean, arbeiten u.a. David Lloyd („V for Vendetta“), Kent Williams („The Fountain“) und natürlich Glen Fabry („Preacher“-Cover) für „Hellblazer“, so dass bereits das Blättern durch die Cover-Galerie der Serie zu einem großartigen Erlebnis wird.</p>
<p>Die Comicserie wird 2005 recht ansprechend verfilmt, abgesehen von der Fehlentscheidung Keanu Reeves als Constantine zu besetzen. Schließlich weiß jeder: John Constantine ist 1. blond und 2. ein cooler Karpfen! Und Keanu ist ja mehr so eine Art schwarzhaariger Guppy. Auch eine Computer- bzw. Videospielumsetzung gibt es. Diese ist allerdings nur für, äh&#8230;, eiserne „Constantine“-Fans zu empfehlen.</p>
<hr class="divider_3" />
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.insanerantings.com/hell/index1.html">Ausführliche Hellblazer Website</a><br />
<a href="http://www.dccomics.com/media/excerpts/1618_1.pdf">Kostenloser Download: Erstes Hellblazer-Heft</a><br />
<a href="http://www.tabula-rasa.info/AusComics/Hellblazers.html">Interview mit Jamie Delano und Garth Ennis über ihre Arbeit an Hellblazer</a></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Andreas Hartung</p>
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		<title>Dylan Dog</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/comics/dylan-dog--91</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Dylan Dog untersucht als selbsternannter Jäger des Grauens die mysteriösen Fälle seiner meist attraktiven weiblichen Klienten. Die große italienische Horror- und Mystery-Comic-Serie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erfinder:</strong> Tiziano Sclavi<br />
<strong>Verlag:</strong> Carlsen/Edition Schwarzer Klecks</p>
<hr class="divider_3" />
<p><strong>Dylan Dog ist ein hoffnungsvoller Detective bei Scotland Yard. Doch nach einer unglücklichen Liebesgeschichte und anschließender Alkoholabhängigkeit macht er sich als Privatdetektiv für Unerklärliches selbstständig. Ausgestattet mit einem alten VW Käfer (Kennzeichen DYD 666) und immer die gleichen Klamotten tragend (blaue Jeans, rotes Oberhemd und schwarze Jacke), untersucht er fortan als selbsternannter Jäger des Grauens die mysteriösen Fälle seiner meist attraktiven weiblichen Klienten. Unterstützung erfährt er von seinem mürrischen ehemaligen Vorgesetzten Kommissar Bloch und vom nervigen Assistenten Groucho, der ihm aber ein ums andere Mal in letzter Sekunde die Haut rettet.</strong></p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/dylan-dog-1.jpg" class="lightview" rel="gallery[91]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/dylan-dog-1-207x300.jpg" alt="" width="195" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/dylan-dog-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[91]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/dylan-dog-2-205x300.jpg" alt="" width="195" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/dylan-dog-3.jpg" class="lightview" rel="gallery[91]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/dylan-dog-3-204x300.jpg" alt="" width="195" /></a></p>
<h2>Dauerbrenner Dylan Dog</h2>
<p>Vor über 20 Jahren erfindet der exzentrische Italiener Tiziano Sclavi die Figur des Dylan Dog und setzt damit eine der großen europäischen Erfolgsgeschichten im Bereich Comic in Gang. In Italien erreicht die monatliche Serie in ihren besten Zeiten eine Auflage von über eine Million Heften (incl. Neuauflagen). Jeden Monat erscheint in der regulären Reihe ein neues, 100 Seiten dickes Abenteuer. Diese Comics werden von wechselnden Zeichnern in meist beeindruckenden Schwarzweiß-Zeichnungen zwischen Realismus und Jugendstil in Szene gesetzt.</p>
<p>Inhaltlich gehört die Reihe zum originellsten und spannendsten, was der Horror-Comicmarkt zu bieten hat. Sclavi, der die ersten und viele der wichtigsten Dylan Dog- Abenteuer selbst schrieb, schöpft aus einem schier unendlichen Fundus an Wissen und Populärkultur. Dylan Dog trifft auf klassische Horrorfiguren wie Zombies, Hexen, den Sensenmann, Serienkiller oder verwachsene Zwergenfreaks. Nebenbei gibt es beinahe surreale Elemente. Die konfrontieren Dylan Dog mit fremden Welten, die parallel oder innerhalb unserer Welt existieren. Und er durchläuft Drogenphasen wie David Lynch, in denen die Gesetze der Realität nicht mehr gelten und alles passieren kann.</p>
<h2>„Ich vergesse nie ein Gesicht &#8211; aber bei Ihnen könnte ich eine Ausnahme machen!“</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-dylan-dog-2008-10-15-04.gif" class="lightview" rel="gallery[91]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-dylan-dog-2008-10-15-04.gif" alt="" width="264" height="206" /></a> Der trockene Humor des Privatdetektivs spiegelt sich auch in zahlreichen flotten Sprüchen wider. Garniert wird das ganze mit einem Feuerwerk an Anspielungen auf zahlreiche Klassiker der Horror- und Popkultur. Das geht soweit, dass große Teile bekannter Erzählungen, wie “Das Schweigen der Lämmer“ oder “The Green Mile“ in einzelnen Folgen verarbeitet werden. Optisch wurde die Figur des Dylan Dogs dem Schauspieler Rupert Everett nachempfunden. Dieser spielt auch die Hauptrolle in dem Film “Dellamorte Dellamore“, der Verfilmung eines Sclavi Romans.</p>
<p>In Deutschland kann der Carlsen Verlag 2001 leider nicht an die Erfolge von Dylan Dog in Italien anknüpfen. So wird die Herausgabe nach 20 Folgen eingestellt und 2002 von der Edition Schwarzer Klecks bis zur Ausgabe 62 fortgesetzt. Dabei trifft die Redaktion eine Auswahl, der ihrer Meinung nach besten, der über 250 Dylan Dog-Geschichten, so dass sie hierzulande nicht in chronologischer Reihenfolge erscheinen. 2011 wurde Dylan Dog als <a href="http://www.halloween.de/neuigkeiten/dylan-dog-wir-verlosen-3-exemplare-der-comic-verfilmung--40109" target="_blank">Realfilm</a> verfilmt.</p>
<p><strong>Weitere Links:</strong><br />
<a href="http://www.evolver.at/stories/Dylan_Dog_Comic_Tiziano_Sclavi/" target="_blank">www.evolver.at/stories/Dylan_Dog_Comic_Tiziano_Sclavi</a><br />
<a href="http://www.sergiobonellieditore.it/auto/cpers_index?pers=dylan" target="_blank">www.sergiobonellieditore.it/auto/cpers_index?pers=dylan</a> (italienisch)</p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Andreas Hartung</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hammerharte Horrorschocker</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/comics/hammerharte-horrorschocker--94</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[“Hammerharte Horrorschocker“ ist das Comic-Magazin für gepflegten Horror- und Gruselspaß in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verlag:</strong> Weissblech Verlag</p>
<hr class="divider_3" />
<strong><br />
Hammerharte Horrorschocker“ ist das einzige, regelmäßig erscheinende Comic-Magazin für gepflegten Horror- und Gruselspaß in Deutschland.</strong></p>
<p>Der Weissblech Verlag, dem dieser verlegerische Tropfen auf den heißen Stein zu verdanken ist, hat seine Wurzeln ursprünglich in Sauf- und Kiff-Comics der 90er Jahre (den sogenannten Koma-Comix). Anschließend eroberte man das Herz des aufgeschlossenen Lesers mit Trash- und Genre-Parodien und ersten Gruselthemen, wie <strong>“</strong>Geile Geister aus der Pornogruft“.<br />
Im Juni 2004 erschien die erste Ausgabe von „Hammerharte Horrorschocker“. Ein wenig, vom Geist der vorhergehenden Publikationen, wurde auch in dieses neue Projekt gerettet. So schwingt in vielen Geschichten ein süffisanter, selbstironischer Tonfall mit. Genüsslich wird aus der naiven Hochzeit des Horrors zitiert.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/horrorschocker10.jpg" class="lightview" rel="gallery[94]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/horrorschocker10-207x300.jpg" alt="" width="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/horrorschocker9.jpg" class="lightview" rel="gallery[94]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/horrorschocker9-207x300.jpg" alt="" width="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/horrorschocker7.jpg" class="lightview" rel="gallery[94]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/horrorschocker7-208x300.jpg" alt="" width="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/horrorschocker2.jpg" class="lightview" rel="gallery[94]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/horrorschocker2-206x300.jpg" alt="" width="142" /></a><br class="clear" /></p>
<h2>Von lebenden Friedhöfen, Riesenmücken und Moorhexen</h2>
<p>Der Weissblech Verlag und sein hauptamtlicher Storyschreiber Levin Kurio haben keine inhaltlichen Berührungsängste und scheinen, sich in beinahe allen Genres so heimisch zu fühlen, als hätten sie sie erfunden. Von lebenden Friedhöfen (und ich meine NICHT lebende Untote auf Friedhöfen, sondern lebende Friedhöfe!), über eine Invasion der Riesenmücken bis hin zur düster verstörenden Geschichte um eine junge Familie, die ihr einziges Kind eines stürmischen Nachts, an die heimische Moorhexe verliert.<br />
Ganz der Tradition der klassischen, amerikanischen Horror-Anthologien verpflichtet, enthält jede Ausgabe mehrere abgeschlossene Kurzgeschichten, welche meist auf eine grausige Pointe hinauslaufen. Charon, der Fährmann, der in der griechischen Mythologie die Toten über den Fluss Styx in das Totenreich namens Hades geleitet, begleitet den Leser persönlich durch die grausige Horrorwelt und weiß dabei selbst, die eine oder andere durchaus schauerliche Anekdote beizusteuern.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-hammerharte-horrorschocker-2008-10-15-06.jpg" class="lightview" rel="gallery[94]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-497" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-hammerharte-horrorschocker-2008-10-15-06-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-hammerharte-horrorschocker-2008-10-15-07.jpg" class="lightview" rel="gallery[94]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-498" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-hammerharte-horrorschocker-2008-10-15-07-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-hammerharte-horrorschocker-2008-10-15-08.jpg" class="lightview" rel="gallery[94]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-499" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-hammerharte-horrorschocker-2008-10-15-08-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-hammerharte-horrorschocker-2008-10-15-09.jpg" class="lightview" rel="gallery[94]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-500" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-hammerharte-horrorschocker-2008-10-15-09-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><br class="clear" /></p>
<p>Natürlich sind nicht alle Geschichten ein Treffer. Eines aber hat HH der Comicwelt definitiv zurückgegeben: die kindliche Freude, die man verspürt, wenn man auf der Rückseite der neuesten Ausgabe schon das Cover der nächsten Nummer erblickt, welches immer noch farbenprächtiger und aufregender zu sein scheint, als jenes, das man gerade in der Hand hält.</p>
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<p><strong>Links:</strong> <a href="http://www.weissblechcomics.de/">www.weissblechcomics.de</a></p>
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<p>Text: Andreas Hartung</p>
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		<title>Vampire Boy</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Ziemlich ungewöhnliche Vampire, die sich “Vampire Boy“-Texter Carlos Trillo da ausgedacht haben. Sie können essen und trinken, die Sonne macht ihnen nichts aus und auch die Freuden der sexuellen Vergnügungen bleiben ihnen nicht verwehrt. Das gilt natürlich nicht ganz so für den namenlosen Jungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autor:</strong> Carlos Trillo<br />
<strong>Zeichner:</strong> Eduardo Risso</p>
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<p><strong>Als Sohn des Pharao hat man, im Gegensatz zu einem nicht bezahlten Pyramidenbauer, eigentlich ein sorgenfreies und recht bequemes Leben. Gut, da ist die giftige Lieblingsfrau des Pharao, die nebenbei ein Verhältnis mit dem Chef der Leibwache hat. Aber das lässt sich mit einigen gezielten Tipps an den Vater zur Zufriedenheit aller Beteiligten (abgesehen von den Turteltäubchen) regeln. Ausgerechnet in diesem Augenblick des Triumphes vernichtet eine mysteriöse Naturerscheinung den gesamten Hofstaat – welch&#8217; ein hässlicher Zufall!</strong></p>
<h2>Kampf durch die Ewigkeit</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/Vampire-Boy.jpg" class="lightview" rel="gallery[101]"><img class="picture-right alignleft" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/Vampire-Boy.jpg" alt="" width="332" height="504" /></a>Doch der (namenlose) Sohn des Pharao überlebt. Eine weitere Überlebende ist Ahmasi, die Hohenpriesterin der Schlange. Das wäre ja noch zu verkraften, wenn diese dreiste Dirne nicht auch noch eben jene ehemalige Lieblingsfrau des verstorbenen Pharao wäre. So versucht die nach Rache sinnende Ahmasi, den Jungen mit einem Speer zu zerkleinern – jedoch ohne Erfolg. Beide stellen ziemlich schnell fest, dass sie von nun an anscheinend unsterblich sind, denn die Sonne heilt all ihre Wunden. Nur des Nachts befällt sie ein unstillbarer Hunger nach Blut. Verbunden durch ihren gegenseitigen und grenzenlosen Hass morden sie sich fortan gegenseitig durch die Weltgeschichte und hinterlassen ihre Spuren in der Historie. Ratet mal, wen Merlin unter seinen Rock gelassen hat, um an ein Geheimnis gegen die Unsterblichkeit (natürlich für den namenlosen Jungen) zu kommen?</p>
<p>Ziemlich ungewöhnliche Vampire, die sich &#8220;Vampire Boy&#8221;-Texter Carlos Trillo da ausgedacht hat. Sie können essen und trinken, die Sonne macht ihnen nichts aus und auch die Freuden der sexuellen Vergnügungen bleiben ihnen nicht verwehrt. Das gilt natürlich nicht ganz so für den namenlosen Jungen, der seit 5000 Jahren nicht altert und permanent kurz vor der Geschlechtsreife steht. Und während Ahmasi (Ihre Theorie: „Wenn ich die Einzige meiner Art bin, muss ich Gott sein.“) mit vollem Körpereinsatz unverdrossen ihren Vernichtungsfeldzug gegen den Jungen fortsetzt, so ist dieser über die Jahrtausende zunehmend müde geworden.</p>
<h2><a class="picture-left-no-frame picture-right-no-frame" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/comics-vampire-boy-2008-10-15-03.jpg"><br />
</a>Gestorben wird immer</h2>
<p>&#8220;Vampire Boy&#8221; ist eine wilde und blutige Verfolgungsjagd, bei der sich einander nichts geschenkt wird. An sympathische Nebenfiguren, sollte man sich als Leser, besser nicht gewöhnen. Es wird viel gestorben bis es zum endgültigen Showdown, im London der heutigen Zeit kommt. „Vampire Boy“ ist intelligente (wenn auch nicht tiefgründige) und mitreißende Unterhaltung, voller Melancholie, Action und Erotik &#8211; immerhin ist Ahmasi auf dem Höhepunkt ihrer sexuellen Ausstrahlung zum Vampir mutiert und nutzt das auch gnadenlos aus. Sagen wir, sie muss nie lange auf ein Flugticket sparen&#8230; Die eleganten, schwarzweißen Zeichnungen von &#8220;100 Bullets&#8221;-Zeichner Eduardo Risso stellen eine gelungene Mischung aus Frank Miller, Tank Girl und Jacques Tardi dar, die &#8220;Vampire Boy&#8221; zu einem echten ästhetischen Highlight machen: Sin City meets Blade. Auch wenn es der Story manchmal ein wenig an Rafinesse fehlt.</p>
<p><strong>Die Geschichte des namenlosen Vampir-Jungen ist in drei Bänden, in einer Hardcover-Ausgabe, bei Cross Cult erschienen.</strong></p>
<hr class="divider_3" />
<p><strong>Link:</strong></p>
<p><strong></strong><a href="http://www.cross-cult.de/">www.cross-cult.de</a></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Andreas Hartung</p>
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