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	<title>Halloween.de - Das Halloween &#38; Horror Magazin &#187; Filme</title>
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	<description>Das Halloween &#38; Horror Magazin</description>
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		<title>Die Munsters</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 14:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Komik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Munsters sind eine ganz normale amerikanische Durchschnittsfamilie. Außer das sie komplett nur aus Monstern besteht. Aber das fällt immer nur den anderen auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(The Munsters)<br />
US-Amerikanische TV-Serie | 1964 &#8211; 1966 | ca. 25 Min. je Folge | FSK 0</p>
<hr class="divider_3" />
<p><strong>Die Munsters sind eine ganz normale amerikanische Durchschnittsfamilie. Sogar so durchschnittlich, dass eine Illustrierte sie unter tausenden von Kandidaten als typischen Vertreter auswählte und einen Artikel über sie veröffentlichte. Inklusive Familienfoto auf der Titelseite. Aber&#8230; Herman Munster (2,7 m großes Familienoberhaupt der Munsters) stutzt&#8230; Wieso steht da als Bildunterschrift: „Die amerikanische Durchschnittsfamilie feiert Halloween“?</strong></p>
<p><a title="&quot;The Munsters&quot; Titelschrift" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Titel.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Titel-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a title="&quot;The Munsters&quot; Eine typisch amerikanische Familie" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-eine-Durchschnittsfamilie.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-eine-Durchschnittsfamilie-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<p>Halloween? Wieso Halloween? Wäre Herman Munster etwas weniger naiv, als er ist, würden ihm schnell noch einige Sachen mehr seltsam vorkommen. Zum Beispiel, dass sich jeder Strand, jeder Baseballplatz schlagartig und überstürzt leert, sobald die Munsters auftauchen. Denn die Munsters sind alles andere als eine ganz normale Familie. Herman ist nicht nur 2,7 m groß, sondern auch über 150 Jahre alt, hat grüne Haut, zwei Elektrodenschrauben im Hals und sein Körper wurde aus Leichenteilen zusammengebaut (nur allererste Qualität versteht sich&#8230; bis auf das Gehirn vielleicht). Mit anderen Worten, bei Herman Munster handelt es sich um nichts geringeres als <a href="http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/figuren/frankensteins-monster--536" target="_blank">Frankensteins Monster</a>. Und der Rest der Familie steht dem nur wenig nach. Opa ist ganz offensichtlich ein Vampir, der Junge Eddy hat ein akutes Werwolfproblem und Mutter Lily fühlt sich nur in langen schwarzen Gewändern wohl. Als Haustier halten sie sich einen feuerspeienden Drachen unter der Treppe und in der Kuckucksuhr wohnt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Rabe_%28Poe%29" target="_blank">Edgar Allen Poes Rabe</a>. Nur die Nichte Marylin ist, mit ihren blonden Haaren, der rosigen Hautfarbe und den gleichmäßigen Gesichtszügen, etwas aus der Art geschlagen, was alle Mitglieder der Familie etwas peinlich berührt. Aber sie tun ihr bestes, um die arme Marylin zu trösten, wenn wieder einmal einer ihrer Verehrer schreiend das Weite gesucht hat, nachdem er sie nach Hause brachte. Es kann halt nicht jeder so gut aussehen, wie der Rest der Familie, trösten sie sie und sagen <em>„Eines Tages wirst Du jemanden finden, dem das Aussehen nicht so wichtig ist.&#8221;</em><br class="clear" /></p>
<p><a title="&quot;The Munsters&quot; Eine typisch amerikanische Familie (feiert Halloween). Halloween? Wieso Halloween!" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Family-Potrait.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Family-Potrait.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a title="400 Jahre alt und kein bisschen weise: Opa Munster (Bild aus der Titelsequenz der ersten Staffel)" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Titelsequenz.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Titelsequenz-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<p><a title="Wenn Vati früh zur Arbeit geht (Bild aus der Titelsequenz der ersten Staffel)" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Titelsequenz2.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Titelsequenz2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a title="Immer monstermässig gut drauf: Herman Monster (Bild aus der Titelsequenz der ersten Staffel)" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Titelsequenz3.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Titelsequenz3-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<h3>Seltsam schräge Spießer</h3>
<p>Vor einigen Jahrzehnten haben die Munsters ihre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenb%C3%BCrgen" target="_blank">transsylvanische Heimat</a> verlassen und sind in einer Reihenhaussiedlung in die neue Welt gezogen. Mehrere Jahre haben sie gebraucht, um in ihrem Garten das Unkraut zu züchten und das Haus in den ansehnlichen Zustand zu versetzen in dem es nun ist (alle anderen würden sagen: abrissreif). Über ihrem Haus blitzt und donnert es immer.</p>
<p>Die Munsters empfinden sich als vollkommen normal. Sie sind liebenswerte kleinbürgerliche Spießer, die wollen, dass die Nachbarn nichts schlechtes von ihnen denken und glauben, jeder würde Staub auf die Möbel blasen, wenn sich Besuch angekündigt hat. Ihre größte Sorge ist, dass die Nachbarn sie für Snobs halten könnten. Die Reaktionen der Umwelt auf sie bekommen sie nicht mit oder interpretieren sie falsch.</p>
<h3>Monster für die ganze Familie</h3>
<p>Die amerikanische Fernsehserie “The Munsters“ umfasst 70 Episoden in zwei Staffeln, die von 1964 – 1966 ausgestrahlt werden. Einige Jahre zuvor erfahren die klassischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universal-Horror" target="_blank">Universal-Monster</a> eine unerwartete Renaissance und erneuten Popularitätsschub, als Universal die Rechte der Filme an das Fernsehen verkauft, welche diese nun regelmäßig ausstrahlen und so einem neuen und jüngerem Publikum zugänglich machen.</p>
<p>Im Laufe der Jahre und der ewigen Wiederholungen büßen die alten Monster bald einiges von ihren ursprünglichen Schrecken ein und werden stattdessen zu beliebten Merchandise-Artikeln und Freunden der Familie. Das bringt das ABC-Network auf die Idee, aus der beliebten Cartoon-Serie des Zeichners Charles Addams <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gFD7KGBUtKI" target="_blank">“The Addams Family“</a> eine TV-Serie entwickeln zu lassen. Die Figuren dieser Familie beruhen ganz offensichtlich zu großen Teilen auf den klassischen Universal-Monstern, was das Universal TV-Network aufhorchen lässt. Schnell geben sie ebenfalls eine TV-Serie, aber mit den Original-Monstern (an denen sie die Rechte haben), für CBS in Auftrag .</p>
<p><a title="Basieren offensichtlich auf den alten Universal-Monsters: Der Cartoon-Strip The Addams Family" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Die-Addams-Family-von-Charles-Addams.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Die-Addams-Family-von-Charles-Addams-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a title="&quot;The Munsters&quot; in Farbe (Bild aus dem 16 minütigen Piloten)" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Pilotfolge.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Pilotfolge-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
<br class="clear" /><br />
Ob es sich dabei um eine Realverfilmung oder eine Zeichentrickserie handeln würde, darüber gehen die Meinungen am Anfang stark auseinander. Erst nachdem ein 16-minütiger Piltofilm produziert wurde, war klar, dass das Konzept einer Monsterfamilie, welche in der amerikanischen Vorstadt lebt, als Realverfilmung hervorragend funktioniert. Aus Kostengründen beschließt man jedoch, die Serie in Schwarz/Weiß zu drehen. Auch wird das ursprüngliche Konzept noch etwas abgemildert und familienfreundlicher gestaltet. So weicht die wilde, animalische Darstellung des Sohnes Eddie Munster aus der Pilotfolge (dargestellt durch den psychomäßig rüberkommenden <a href="http://the-reelgillman.com/munsters/eddie/index.html" target="_blank">Happy Derman</a>), einer recht braven Version, verkörpert von Butch Patrick. Dieser sagt später über seinen Vorgänger, dass Happy Derman „der fieseste kleine Junge“ war „den er je gesehen hätte“.</p>
<p><a title="Ein verrücktes Paar, wie Stan and Laurel: Fred Gwynne und Al Lewis." href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Hermann-Munster-und-Grandpa.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="alignleft" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Hermann-Munster-und-Grandpa.jpg" alt="" width="620" height="400" /></a></p>
<p>Die Serie “The Munsters“ startet in der selben Woche wie die Addams Family (18. September 1964) am 24. September 1964. Und wird ein Erfolg. Einen großen Anteil daran hat das Komiker-Duo<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al_Lewis" target="_blank"> Al Lewis</a> (Grandpa Munster) und der 196 cm große <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Gwynne" target="_blank">Fred Gwynne</a> (Herman Munster), die sich bereits aus der TV-Serie “Wagen 54, bitte melden“ kennen und zusammen ein komisch dynamisches Duo, auf dem Niveau von <a href="http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/komik/abbott-costello-treffen-die-hollywood-monster--34381" target="_blank">Abott und Costello</a> oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=muHixa82-tk" target="_blank">Laurel und Hardy</a> bilden. Die Geschichten orientieren sich in erster Linie an normalen amerikanischen Familien-Sitcoms, deren typische Themen auf eine monstermäßige Art bearbeitet werden, angereichert mit zahlreichen Anspielungen auf diverse Horrorgestalten- und Gruselfilme, sowie einer großen Portion wundervoll alberner Slapstick und Grimassenschneiderei.</p>
<h3>Monstermäßige Dreharbeiten</h3>
<p>Fast ein genauso großer Star wie die Hauptfiguren der Serie sind die Autos der Munsters. Vorneweg der <a href="http://www.munsterkoach.com/start.htm" target="_blank">Munster Koach</a>, welcher aus sage und schreibe 4 Autos (drei Ford Model-T und ein 289 Ford-Cobra-8-Zylinder) zusammengeschraubt wird und ab den späteren Folgen den Drag-U-la von Grandpa Munster. Nicht zuletzt auch um die Merchandise-Maschine am Laufen zu halten, die für die damaligen Zeiten recht gut geschmiert wurde. Die Munsters gibt es faktisch als alles und auf allem. Als Flaschenöffner, Modellbaukasten, Brettspiel und in zahlreichen Werbespots.</p>
<p><a title="Das &quot;The Munsters&quot;- Merchandise war zahlreich." href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Munster-Merchandise-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Munster-Merchandise-2-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a></p>
<p><a title="Die &quot;Munster&quot;-Autos gab es als Modellbaukästen." href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Munster-Autos.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Munster-Autos-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a title="Los Monstruos" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Munster-Merchandise-5.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Munster-Merchandise-5-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a title="Ehepaar Munster auf dem Titleblatt einer Fernsehzeitschrift." href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Munsters-TV-Magazin.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Munsters-TV-Magazin-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a></p>
<p><a title="Bevor die erste Klappe fällt: Erstmal Nasenlöcher schminken!" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Fred-Gwynne-in-Maske3.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="alignleft" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Fred-Gwynne-in-Maske3.jpg" alt="" width="620" height="450" /></a></p>
<p><a title="Während der anstrengenden Dreharbeiten verlor Herman Darsteller Fred Gwynne koninuierlich an Gewicht." href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Fred-Gwynne-in-Maske.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Fred-Gwynne-in-Maske-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a><a title="Grund für den Gewichtsverlust, war seine aufwändige Maske und Kostüm. Links im Bild Eddie-Darsteller Butch Patrick" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Fred-Gwynne-in-Maske21.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Fred-Gwynne-in-Maske21-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a><br />
<br class="clear" /><br />
Von den Darstellern der Serie verlangen die Dreharbeiten jedoch Einiges ab. Wegen der teilweise aufwendigen Masken müssen sie an Drehtagen bereits zwei Stunden vor Drehstart am Set sein. Für die langen Haare von Lily Munster sind angeblich bis zu drei Leute zuständig. Am belastendsten sind die Dreharbeiten jedoch für Fred Gwyne (alias Herman Munster). Trotz eines eingebauten Schlauches, der ihm während der Dreharbeiten ständig frische Luft zu bläst und den Unmengen von Limonade, die er während der Dreharbeiten gegen die Dehydration trinkt, verliert er beständig an Gewicht.</p>
<p>Bevor er als Strich in der Landschaft endet, wird die Serie (mysteriöserweise wieder in der gleichen Woche, wie die konkurrierende Addams-Family) abgesetzt. Einer der Gründe ist die am 12. Januar 1966 angelaufene Batman-Serie, welche sich zu einer der beliebtesten TV-Serien der USA entwickelt und mit ihrem grellen Farben und überdrehten Humor den “Munsters“ das jugendliche Publikum abluchste.</p>
<h3>Filme und verkorkste Neuauflagen</h3>
<p><a title="Pssst! Promofoto zum Munsters-Farbfilm &quot;Munster, go home&quot;" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/musnter-go-home-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/musnter-go-home-2-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a><a title="Szene aus dem Munster-Farbfilm &quot;Munster, go home&quot;" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Munster-go-home.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Munster-go-home-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a></p>
<p>Doch das Ende der Serie bedeutet noch nicht das Ende der Munsters. Denn fast zeitgleich mit dem Ende der Serie beginnen die Dreharbeiten zum ersten Low-Budget-Spielfilm mit der absonderlich normalen Familie. Gedreht in Farbe, wird “Munster, go Home“ (Deutscher Titel: “Gespensterparty“) jedoch kein großer kommerzieller Erfolg. Einen zweiten Versuch unternimmt man 15 Jahre später, als man für den TV-Film “The Munster‘s Revenge“ noch einmal die Originalbesetzung vor der Kamera versammelt. Der Film war als Test für eine Neuauflage der Serie gedacht, bleibt aber unter den Erwartungen. Aus der Neuauflage der Serie wird vorerst nichts. Diese folgt erst 1988 (bis 1991) unter dem Titel<a href="http://www.youtube.com/watch?v=_Cef48Od-h0" target="_blank"> “The Munsters today“</a>. Von den ursprünglichen Darstellern ist jedoch niemand mehr beteiligt. Durch die endlosen Wiederholungen bleiben die Munsters jedoch konstant populär und werden immer neuen Generationen von großen und kleinen Zuschauern bekannt. Aktuell ist einmal mehr eine Neuauflage der Serie im Gespräch. Angeblich sollen dieses Jahr (2012) die Dreharbeiten beginnen.</p>
<h3> Die DVD-Box</h3>
<p><a href="http://www.kochmedia-film.de/dvd/details/view/film/die_munsters_die_komplette_serie_13_dvds/"><img class="alignleft" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-DVD-Box1.jpg" alt="" width="83" height="118" /></a>Bei uns läuft die Original-Serie momentan zwar nicht im Fernsehen, dafür gibt es aber von Koch-Media eine sorgfältig und liebevoll aufgemachte DVD-Box, welche alle 70 Folgen der zwei Staffeln enthält.</p>
<p>Als umfangreiches Bonus-Material enthält die Box die 16-minütige (und nie ausgestrahlte) Pilotenfolge in Farbe, dazu eine Special-Featurette über die Geschichte der Serie und Beiträge über das Leben der Darsteller. Ordnet man die 14 (!) DVDs in die richtige Reihenfolge, zeigt sich Herman Munsters strahlendes Gesicht.</p>
<h3> Zeitloser Spaß</h3>
<p>Trotzdem (oder gerade weil) man der Serie seine Entstehungszeit und die billigen klamaukigen Special-Effects deutlich ansieht, sind die Munsters in gewissem Maße zeitlos. Auch durch die großartige, naive und liebenswerte Darstellung des Herman Munster durch Fred Gwynne, der mit seinem Gesicht wirklich die unglaublichsten Sachen anstellen kann. Perfekt ergänzt wird er durch Al Lewis als Grandpa Munster (der in der deutschen Synchronisation übrigens einen ziemlich lustigen rumänischen Akzent hat), die zusammen ein Duo Infernale mit einem meisterhaften Timing bilden, welche die Serie (z.B. gegenüber den Originalfolgen der konkurrierenden Addams-Family) auch heute noch irgendwie frisch und lustig erscheinen lässt.</p>
<p>Natürlich hat das alles keinen besonderen Tiefgang, natürlich ist der Ablauf einer Folge meist am Anfang bereits vorhersehbar und natürlich ist das alles schrecklich albern. Jedoch sind in vielen Folgen auch Anspielungen versteckt, die nur Erwachsene verstehen. Und es gibt wenig Vergnüglicheres als, z.B. an einem verregneten Nachmittag eine Folge “Munsters“ zu gucken&#8230; und dann noch eine&#8230;und dann noch eine. Und das kann man zusammen mit den Kindern machen (oder auch ohne) und spätestens wenn Herman Munster herrlich naiv lachend auf den Tisch haut und dieser daraufhin, wie auf Streichholzbeinen stehend zusammenklappt oder vor Schreck der Spiegel zerspringt, weil Herman stolz sein “schönes“ Gesicht darin betrachtet, amüsieren sich alle. Egal wie alt sie sind. Und die Titelmelodie bekommt man anschließend nie wieder aus dem Kopf.</p>
<p><a title="Herman hat gut lachen." href="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Family-Potrait1.jpg" class="lightview" rel="gallery[40011]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/The-Munsters-Family-Potrait1.jpg" alt="" width="620" height="450" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h3>Links</h3>
<p><a href="http://www.munsters.com/" target="_blank">Offizielle Munsters-Homepage von Butch Patrick (Eddie Munster)</a><br />
<a href="http://www.kochmedia-film.de/dvd/details/view/film/die_munsters_die_komplette_serie_13_dvds/" target="_blank">Die Munsters &#8211; DVD-Box bei Koch Media</a></p>
<hr class="divider_3" />
<h3>Videos und Trailer (englisch)</h3>
<p><strong>The Munsters – Titel (Staffel 1)</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8TTIqK9nFH8&amp;&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8TTIqK9nFH8&amp;&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Munsters machen Werbung</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/v3t-1FjXtyY&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/v3t-1FjXtyY&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Herman Munster tanzt</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mj4lelnXv70&amp;&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mj4lelnXv70&amp;&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Herman Munster singt den Dry Bone Song</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tiAHLkkoWU8&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tiAHLkkoWU8&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Herman Munster auf Diät</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Y5v3wHTPzw4&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Y5v3wHTPzw4&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Trailer für den Kinofilm “Munster, go Home!”</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Vf2v5uvt-Hk&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Vf2v5uvt-Hk&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: A.Hartung</p>
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		<title>Beetlejuice</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 14:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cornelia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>

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		<description><![CDATA[Tim Burton schafft 1988 diesen Streifen mit der quälend nervigen und aufsässigen Hauptfigur Beetlejuice. Nicht zuletzt dank der erst 17-jährigen Winona Ryder wird der Film schnell zum Kult-Klassiker. Für die ganze Familie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(DVD Titel: Lottergeist Beetlejuice, USA: Beetle Juice)</strong><br />
<strong> 1988 | 88min | FSK 12</strong></p>
<p><a title="Michael Keaton ist Beetlejuice" href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-familie-beetlejuice-2008-11-3-003.jpg" class="lightview" rel="gallery[2971]"><img class="alignright size-medium wp-image-2976" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-familie-beetlejuice-2008-11-3-003-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a>Die Story beginnt mit einem &#8220;Ende&#8221;. Das frisch verheiratete Ehepaar Barbara und Adam Maitland (Geena Davis und Alec Baldwin) verunglücken bei einem Autounfall tödlich. Aber aus hellem Licht und dem Paradies nach dem Tode wird zunächst nichts, denn die beiden dürfen noch nicht in das Jenseits einkehren. Die langsamen Mühlen der Geisterbürokratie mahlen zwar nicht &#8220;ewig&#8221;, aber doch in einer ähnlichen Zeitspanne und daher sind Barbara und Adam zunächst gezwungen, 125 Jahre als Geister in ihrem Haus zu verweilen, welches sie nicht verlassen dürfen. Falls sie einen Fluchtversuch unternehmen sollten, würden sie sich auf dem Saturn, umgeben von riesigen Sandwürmern, wiederfinden. Zumindest überlässt man ihnen zur Orientierung ein recht unpraktisches &#8220;Handbuch für kürzlich Verstorbene&#8221;, wie allen Neu-Verschiedenen.</p>
<h2>Beetlejuice, Beetlejuice, Beetlejuice</h2>
<p>Doch die Ereignisse überschlagen sich plötzlich, als sich die New Yorker Yuppie-Familie Deetz, mit Töchterchen Lydia (Winona Ryder) gemütlich im Hause der Maitlands einquartiert und es damit ganz in ihrem eigenen, reichlich gewöhnungsbedürftigen Stil einrichtet. Zum Ärger der gespenstischen Vormieter. Diese wollen die Deetz&#8217;s so schnell wie möglich aus ihrem Haus vertreiben und spuken wild drauflos. Die Familie zeigt sich aber nicht im geringsten beeindruckt und das Unternehmen scheitert kläglich. Währenddessen freundet sich die schlaue, leicht depressive Lydia mit dem Geisterpaar, das das Mädchen als einzige sehen kann und welches mittlerweile auf dem Dachboden hausen muß, an. Die Maitlands haben nun keine andere Wahl mehr und daher entschließen sie sich, auf einen &#8220;Bioexorzisten&#8221; zurückzugreifen. Dieser, ein Poltergeist namens &#8220;Beetlejuice&#8221; (Michael Keaton), soll das Haus von den Lebenden befreien. Um diesen Dienstleister zu &#8220;rufen&#8221;, müssen die beiden seinen Namen dreimal hintereinander nennen, ahnen jedoch nicht, was sie sich damit einbrocken.</p>
<h2>Daylight come and he wan&#8217; go home</h2>
<h2><a title="... six foot, seven foot, eight foot, BUNCH! " href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-familie-beetlejuice-2008-11-3-002.jpg" class="lightview" rel="gallery[2971]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2980" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-familie-beetlejuice-2008-11-3-002-300x165.jpg" alt="" width="300" height="165" /></a></h2>
<p>Beetlejuice ist ein sehr unangenehmer, durchtriebener Zeitgenosse, der bereits eine ganze Weile auf diesen Einsatz spekuliert hat. Er schreckt vor nichts zurück und seine frivol-skrupellose Art wirkt schockierend auf die Maitlands, die die lebenden Störenfriede zwar vergraulen wollen, doch nicht daran denken, ihnen zu schaden oder gar den Garaus zu machen! Daher nehmen die Geister einen wiederholten Anlauf, um die Deetz&#8217;s selbst aus dem Haus zu jagen, doch wieder geht das Ganze gründlich in die Hose und die potentiellen Opfer bedienen sich auch noch einer Geisterbeschwörung, zu der sie nicht nur ihre Neugier, sondern vor allem die Profitgier treibt, denn mit &#8220;Gespenstern&#8221; lassen sich gute Geschäfte machen. Während dieser, für die Maitlands extrem gefährlichen Aktion, bewahrt Lydia die beiden Toten vor Schrecklichem, indem sie aus Verzweiflung Beetlejuice herbeiruft, der sich zunächst unwillig zeigt, einzugreifen. Doch nachdem Lydia versprechen muß, den spukenden Lüstling zu heiraten, hilft der Poltergeist den Maitlands. Natürlich setzt das Geisterpärchen nun alles daran, Lydia vor Beetlejuice&#8217; Hochzeitsabsichten zu schützen und den Radaubruder wieder zurück ins Jenseits zu schicken.</p>
<h2>Is&#8217; halt &#8216;n Burton</h2>
<p>Tim Burton, dessen Name ein Synoym für abgedrehte und skurril unterhaltsame Streifen des Grusel-Genres ist, schafft 1988 mit &#8220;Beetlejuice&#8221; einen typischen Streifen dieser Gattung. &#8220;Is&#8217; halt &#8216;n Burton&#8221;, wie es seine Fans bei Einschätzung seines Werks simpel auf den Punkt bringen würden. Burtons Hauptfigur &#8220;Beetlejuice&#8221; ist in seinem bösen Naturell quälend nervig und aufsässig. Trotzdem bekommt die Figur durch ihre rotzfrech durchtriebene und schamlose Charakteristik etwas Vergnügliches &#8211; ja sogar liebenswert Gemeines.</p>
<p><a title="Hier kommt die Braut" href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-familie-beetlejuice-2008-11-3-005.jpg" class="lightview" rel="gallery[2971]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-familie-beetlejuice-2008-11-3-005-300x192.jpg" alt="" height="180" /></a><a title="Man wartet auch in Geisterbehörden" href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-familie-beetlejuice-2008-11-3-001.jpg" class="lightview" rel="gallery[2971]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-familie-beetlejuice-2008-11-3-001-300x168.jpg" alt="" height="180" /></a></p>
<p>Burton greift bei seinem Streifen, veranlaßt durch ein schmales Budget, auf altbewährte Special-FXs zurück. Diese Tatsache stellt vielleicht, zumindest aus heutiger Sicht betrachtet, ein wahres Glück dar, denn genau das gibt dem Film diesen &#8220;besonderen&#8221; 80er Jahre-Charme, der die bunt-grelle Verrücktheit der Geschichte herrlich zu unterstreichen vermag. Den Soundtrack, aus dem man auf jedenfall den eingängigen und bekannten Harry Belafonte-Song &#8220;Day-O (Banana Boat Song)&#8221; im Ohr behält, gilt es ebenfalls positiv zu erwähnen. Die Schauspieler sind perfekt gecastet und Winona Ryder, zu dieser Zeit erst 17 Jahre jung, glänzt in der Rolle des unverstandenen Teenagers mit morbider Lebenseinstellung und landet dadurch mit &#8220;Beetlejuice&#8221; ihren ersten richtigen Kino-Erfolg. &#8220;Lydia&#8221; ist ein Mädchen, das sich im Kreise ihrer Familie selbst als Alien sieht und den Beobachter stark an Charaktere, wie &#8220;Wednesday Addams&#8221; oder auch &#8220;Emily the Strange&#8221;, das &#8220;Dark Comic Girlie&#8221;, erinnert. Letzteres wird übrigens einige Jahre später von &#8220;Cosmic Debris&#8221; erfunden und entwickelt sich in der internationalen Szene der Gothic Girls zum absoluten Star  &#8211; aber das nur am Rande.</p>
<h2>Comic Remake</h2>
<h2><a title="Comic Remake" href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-familie-beetlejuice-2008-11-3-004.jpg" class="lightview" rel="gallery[2971]"><img class="size-medium wp-image-2984 alignright" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-familie-beetlejuice-2008-11-3-004-300x225.jpg" alt="" width="270" height="203" /></a></h2>
<p>Der &#8220;Beetlejuice&#8221; Film wird ein Kassenerfolg und von 1989 bis 1991 folgt eine gleichnamige Zeichentrickserie, die sich ebenfalls als recht populär herausstellt. Es werden neue Figuren eingeführt, dafür allerdings das Geisterehepaar &#8220;Maitland&#8221; gestrichen. Als Hauptfiguren  bleiben natürlich &#8220;Beetlejuice&#8221; und &#8220;Lydia&#8221; bestehen, wobei der Poltergeist nicht mehr ganz so gewissenlos fies dargestellt wird. Die Serie ist daher durchaus kinder-kompatibel, indes der Film mit einer FSK von 12 Jahren ganz richtig liegt.</p>
<p>Alles in allem handelt es sich bei &#8220;Beetlejuice&#8221; um eine wilde, abgedrehte Horror-Komödie mit cooler Musik, witzigen Gags und toller Besetzung. Trotz oberflächlicher Handlung, kann man sich zwar nur kurzweilig, aber dafür gut amüsieren. Wie war das noch gleich? &#8220;Is&#8217; halt &#8216;n Burton&#8221;!  Daumen hoch!</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
<object width="640" height="480" classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7FmiA7gGnvY?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="480" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/7FmiA7gGnvY?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Cornelia Weidmann</p>
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		<title>Abbott &amp; Costello treffen die Hollywood-Monster</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 11:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Komik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erfolgreichste Komiker Duo der vierziger Jahre trifft auf die klassischen Universal Horror Monster. Dafür spielte Bela Lugosi zum zweiten und letzten Mal die Rolle, welche ihn einst weltberühmt machte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herrlich sind sie, die klassischen Universal-Monster-Filme. Sie stehen gleichsam für eine Zeit, als große Filmkunst und ein erfolgreicher Horrorfilm nicht zwangsläufig Gegensätze sein mussten. Und so geraten traditionsbewusste und stilsichere Horrorfreunde und Filmkritiker angesichts von Klassikern, wie “Frankensteins Braut“, “Dracula“, “Die Mumie“ oder “Der Werwolf“ ins Schwärmen.</strong></p>
<p>Filme, in denen die Monster in großartigen Kulissen oft als leidende, zerrissene Persönlichkeiten dargestellt werden und beim Zuschauer sowohl Mitgefühl, als auch Furcht und Abscheu erregen. Das, so könnte seufzend der eine oder andere meine, das waren die goldenen Jahre des Horrorfilms (obwohl die Filme natürlich in Schwarz/Weiß gedreht sind). Wie dröge und oberflächlich scheinen dagegen heutige Horrorfilm-Produktionen? Eine seelenlose Aneinanderreihung von Fortsetzungen. Die ewige Wiederholung des immergleichen Konzeptes, bis die Frucht auf den letzten Tropfen ausgequetscht ist.</p>
<p>Wer so seufzt, mag sicherlich Recht haben, vergisst aber gern, dass die Filmindustrie damals bereits ähnlich funktionierte wie heute. Zumindest im Hinblick darauf, dass man einen erfolgreichen Horrorfilm nicht ohne Fortsetzung und Frankensteins Monster so lange durch die Gegend wanken lässt, bis auch der Furchtsamste gelangweilt abwinkt. Auf all die großen Klassiker der Universal folgte eine Vielzahl von oft sinnlos zusammengekloppten Fortsetzungen. Am besten mit so vielen Charakteren wie möglich, wie schon Titel, wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=L1JBkJ9o78k" target="_blank">“Frankenstein meets the Wolfman“</a> (1943)  verraten. In <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7M3UsyvuVkg" target="_blank">“The House of Dracula“</a> (1945) mieten sich Graf Dracula und Larry Talbot (aka der Wolfsmensch) bei einem verrückten Wissenschaftler ein und finden nebenbei Frankensteins Monster. Alles klar? Von großer Filmkunst ist hier nur noch wenig zu sehen. Unterhaltsame Trashgranate trifft es eher. Und was folgt, wenn aus ehemals furchterregenden Gestalten, durch die stetige Wiederholung Karikaturen werden? Damals wie heute ist es: die Parodie.</p>
<p>Für diese sorgt das, damals sehr populäre, Komiker-Duo <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abbott_und_Costello" target="_blank">Abbott &amp; Costello</a> mit seinen Monster-Filmen.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meets-Frankenstein.jpg" class="lightview" rel="gallery[34381]"><img class="alignnone size-medium wp-image-34527" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meets-Frankenstein-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meet-the-invisible-Man.jpg" class="lightview" rel="gallery[34381]"><img class="alignnone size-medium wp-image-34529" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meet-the-invisible-Man-300x231.jpg" alt="" width="300" height="231" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-Dr.Jekyll-and-Mr.Hyde_.jpg" class="lightview" rel="gallery[34381]"><img class="alignnone size-medium wp-image-34525" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-Dr.Jekyll-and-Mr.Hyde_-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meet-the-Mummy.jpg" class="lightview" rel="gallery[34381]"><img class="alignnone size-medium wp-image-34531" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meet-the-Mummy-300x214.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a></p>
<p><br class="clear" /></p>
<h2>Lugosi steigt noch einmal aus dem Sarg</h2>
<p><br class="clear" /></p>
<p>37 Filme drehte das Duo zusammen. Ihre vier Monsterfilme sind nun als <a href="http://www.kochmedia.de/haendler/shop/public/DVM000942D.jsf" target="_blank">DVD-Box von Koch-Media </a>erhältlich. Am bekanntesten und auch herausragendsten unter den vier Filmen ist “Abbott &amp; Costello meet Frankenstein“. Und das nicht nur, weil er der mit Abstand lustigste der vier Filme ist. Ganz in der Tradition der Universal Monsterfilme vereinigt er auch so viele Monster, wie das Script nur möglich macht, in einem Film. Als besonderer Clou werden diese auch von vielen der originalen Darsteller verkörpert. So spielt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bela_Lugosi" target="_blank">Bela Lugosi</a> nach 17 Jahren noch einmal (und erst zum zweiten Mal) den <a href="http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/figuren/dracula--533" target="_blank">Grafen Dracula</a>. Es geht übrigens die Geschichte, dass, als man nach einem Darsteller für den Grafen suchte, niemand an Lugosi dachte, weil allgemein angenommen wurde, dieser wäre bereits verstorben. Und so hat der große Dracula-Darsteller seinen letzten großen Studio-Auftritt mit der Parodie einer Figur, die ihn einst weltbekannt gemacht hat. Auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lon_Chaney_junior" target="_blank">Lon Chaney Jr. </a>lässt es sich nicht nehmen, seinen Larry Talbot wieder persönlich darzustellen (bereits zum fünften Mal), auch wenn ihm die Sorge umgeht, dass man die klassischen Figuren zu sehr ins Lächerliche zieht. Ähnliche Bedenken halten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Karloff" target="_blank">Boris Karloff </a>davon ab, <a href="http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/figuren/frankensteins-monster--536" target="_blank">Frankensteins Monster</a> zu spielen. Das übernimmt stattdessen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glenn_Strange" target="_blank">Glenn Strange</a>, der bereits einige Male mit hoher Stirn durch schaurige Filmkulissen staken durfte. Der Film ist für alle Freunde der Universal-Monster ein riesiges Vergnügen. Abbott &amp; Costello sind auf dem Höhepunkt ihrer Komik, die Besetzung schlicht großartig und die Kulissen beeindruckend. Eine der schönsten und lustigsten Horrorkomödien, die es gibt. Und eine liebevolle Hommage zugleich.<br />
<br class="clear" /><br />
<a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meets-Frankenstein-Poster.jpg" class="lightview" rel="gallery[34381]"><img class="alignnone" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meets-Frankenstein-Poster-300x231.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meets-Frankenstein-Poster2.jpg" class="lightview" rel="gallery[34381]"><img class="alignnone" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meets-Frankenstein-Poster2-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<h2>Mr. Hyde als Warzenschwein und Mumien in Schlafanzügen</h2>
<p><br class="clear" /><br />
Auch die drei nachfolgenden Monster-Filme haben noch ihre Schauwerte, auch wenn sie zunehmend routinierter und liebloser werden. Der Film “Abbott &amp; Costello treffen den Unsichtbaren“ glänzt durch beeindruckende Special Effects, die fast besser sind, als in den originalen “Unsichtbaren“-Filmen. In “Abbott &amp; Costello meet Dr. Jekyll and Mr. Hyde“ hat der misstrauische Karloff, anscheinend eben jenes Misstrauen überwunden und lässt sich für die Rolle des Mr. Hyde mit einer wahrhaft monströsen Maske verunstalten. Eine Art Warzenschwein mit Zylinder. Auch dieser Film glänzt mit einigen sehr komischen Szenen, vor allem am Ende mit einer wilden, doppelten Verfolgungsjagd und einer wahren Mr. Hyde-Epidemie, die auch das örtliche Polizei-Revier nicht verschont. Noch einmal bemerkenswert ist der letzte Monsterfilm des Duos (und ihr vorletzter überhaupt), der nun schon mit soviel Lasse fair runtergekurbelt ist, dass es gleichsam noch mal wie eine Parodie auf die eigenen Filme wirkt. Einen großen (aber vermutlich unfreiwilligen) Schauwert hat die Mumie, welche schlicht in einem mit Binden beklebten Ganzkörperanzug durch die Gegend taumelt. Und der hängt stellenweise ganz schön durch. Aber auch dieser Film hat seine komischen Momente. Zum Beispiel, wenn mehrere Protagonisten des Films (aus irgendwelchen, nicht nachvollziehbaren Gründen) beschließen, sich als Mumie zu verkleiden, was zur Folge hat, dass irgendwann bis zu drei Mumien durch die Grabgänge tapsen.<br />
<br class="clear" /><br />
<a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-Dr.Jekyll-and-Mr2.jpg" class="lightview" rel="gallery[34381]"><img class="alignnone" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-Dr.Jekyll-and-Mr2-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-DrJekyll-and-Mr.Hyde3_.jpg" class="lightview" rel="gallery[34381]"><img class="alignnone" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-DrJekyll-and-Mr.Hyde3_-300x233.jpg" alt="" width="305" height="230" /></a></p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meet-the-Mummy-3.jpg" class="lightview" rel="gallery[34381]"><img class="alignnone" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meet-the-Mummy-3-300x221.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meet-the-Mummy-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[34381]"><img class="alignnone" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Abott-und-Costello-meet-the-Mummy-2-300x217.jpg" alt="" width="305" height="220" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<h2> Hommage und Parodie zugleich</h2>
<p><br class="clear" /><br />
Bei uns waren Abbott &amp; Costello nie so bekannt, wie in Amerika. Stellenweise hatten sie dort sieben Filme gleichzeitig in den Kinos und zählten in den vierziger Jahren zu den bestbezahlten Darstellern überhaupt. Ihre komische Kunst war jedoch nie vergleichbar mit der der ganz Großen. Sie waren nie so gut choreographiert, wie Buster Keaton, nicht ganz so anarchisch wie die &#8220;Three Stooges&#8221; und nie so albern wie &#8220;Dick &amp; Doof&#8221;. Dennoch haben ihre Filme auch heute noch einen unterhaltsamen Schauwert, sind teilweise sehr komisch und vor allem für Liebhaber klassischer Monsterfilme absolut sehenswert. Vor allem ihr erster Monsterfilm „Abbott &amp; Costello meet Frankenstein“ ist einer der schönsten Horrorkomödien, die es gibt und gleichzeitig eine liebevolle Hommage an die Figuren der klassischen Filme. Und für Kinder sind diese Filme sogar gruselig, was zeigt, dass, wie sehr man diese Figuren auch veräppelt und sie in ihrem Manierismus ins Lächerliche zieht, sie einen Kern haben, der davon unberührt bleibt.</p>
<hr class="divider" />
<p>&nbsp;</p>
<h2>Trailer:</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Abbott &amp; Costello meet Frankenstein &#8211; Trailer</h3>
<p>(englisch)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NAGog47NsWw&amp;&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NAGog47NsWw&amp;&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Abbott &amp; Costello meet the Invisible Man &#8211; Trailer</h3>
<p>(englisch)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oVy5u8TKfOk&amp;&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/oVy5u8TKfOk&amp;&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Abbott &amp; Costello meet Dr.Jekyll &amp; Mr.Hyde &#8211; Trailer</h3>
<p>(englisch)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/cBVzkonSB88&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/cBVzkonSB88&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Abbott &amp; Costello meet the Mummy &#8211; Trailer</h3>
<p>(englisch)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wdST6H1Xm7k&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wdST6H1Xm7k&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: A.Hartung</p>
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		<item>
		<title>Bis das Blut gefriert</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/klassiker/bis-das-blut-gefriert--16341</link>
		<comments>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/klassiker/bis-das-blut-gefriert--16341#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 14:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme zum Fürchten]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA["Bis das Blut gefriert" ist einer DER großen Klassiker des Geisterhausfilms, der auch heute noch zu beeindrucken weiß und sensiblen Gemütern das Fürchten lehrt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(The Haunting I Vor Schreck gebannt)</p>
<p>1964 I 107 Min I FSK 16<br />
<strong><br />
14 Jahre hat die angespannte Eleanor (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Julie_Harris" target="_blank">Julie Harris</a>) ihre kranke Mutter gepflegt. Nun ist diese tot und Eleanor frei. Sie ist fest davon überzeugt, dass einmal in ihrem Leben etwas passieren wird. Etwas, was ihr ganzes Leben verändert. Dieser Gedanke hält sie aufrecht. Und diesen Moment meint sie endlich für gekommen, als sie eine Einladung des Anthropologen Dr. John Markway erhält, um mit ihm und einer Gruppe Auserwählter ein als Spukhaus verdächtigtes Anwesen auf parapsychologische Vorkommnisse hin zu untersuchen und diese bei eventuellem Auftreten zu dokumentieren.<br class="clear" /></strong></p>
<p>Allerdings so richtig frei ist Eleanor immer noch nicht. Sie hat keine eigene Wohnung, sondern schläft bei ihrer Schwester zur Miete im Wohnzimmer auf der Couch. Auch den neuen Wagen der Schwester hat sie zur Hälfte mitbezahlt. Von der Familie der Schwester wird Eleanor aber wie ein unmündiges Kind behandelt und diese denken gar nicht daran, ihre einträgliche Geldquelle an einen unbekannten Ort in die Ferien reisen zu lassen oder ihr gar das Auto zu borgen. So stiehlt sich die trotzig verzweifelte Eleanor eines Tages heimlich davon, setzt sich in das Auto und fährt los. Aus ihrer Vergangenheit direkt ins <strong>House on the Hill.<br class="clear" /></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Cover.jpg" class="lightview" rel="gallery[16341]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Cover-218x300.jpg" alt="Bis-das-Blut-gefriert-Cover" height="235" /></a></strong><strong><a href="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-3.jpg" class="lightview" rel="gallery[16341]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-3.jpg" alt="Bis das Blut gefriert - Screenshot (3)" height="235" /></a></strong><br class="clear" /><a href="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-8.jpg" class="lightview" rel="gallery[16341]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-8.jpg" alt="Bis das Blut gefriert - Screenshot (8)" width="295" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-10.jpg" class="lightview" rel="gallery[16341]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-10.jpg" alt="Bis das Blut gefriert - Screenshot (10)" width="295" /></a></p>
<h2><br class="clear" />Das Haus&#8230; es beobachtet Dich</h2>
<p>Dort angekommen muss sie feststellen, dass die Gruppe neben ihr nur noch aus der telepathisch begabten Theodora (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claire_Bloom" target="_blank">Claire Bloom</a>) besteht. Alle anderen geladenen Expeditionsteilnehmer ließen sich von der Geschichte des Hauses abschrecken &#8211; und haben lieber abgesagt. Dazu kommen der Professor und der lebensfrohe Neffe der Besitzerin, der hofft, das ganze Anwesen eines Tages zu erben. Obwohl die düstere Atmosphäre des Hauses sie verängstigt, ist Eleanor noch zuversichtlich, hier Freunde zu finden und anschließend ein neues Leben zu beginnen.</p>
<p>Schon bald muss die kleine wissenschaftliche Gemeinschaft feststellen, dass mit dem Haus wirklich etwas nicht stimmt. Das Haus ist eine architektonische, exzentrische Entgleisung. Es gibt keine gerade Winkel und es &#8220;beobachtet sie&#8221;&#8230; Bereits in der ersten Nacht kommt es zu seltsamen Vorkommnissen. Unerklärliche Geräusche terrorisieren die beiden Frauen und etwas versucht, laut gegen die Tür wummernd in ihre Räume zu gelangen. (Und es ist nicht der lebensfrohe Neffe). In panischer Angst krallen die beiden Frauen sich aneinander fest. Während Theodora ihre Angst hinter gemeinen Sticheleien versteckt, stellt sich bald heraus, dass Eleanor besonders empfänglich für das böse Haus ist. Das Haus will sie. Und eines morgens steht mit Kreide an die Wände gemalt: „Hilfe, Eleanor komm nach Hause!“.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-12.jpg" class="lightview" rel="gallery[16341]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-12-300x169.jpg" alt="Bis das Blut gefriert - Screenshot (12)" width="195" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-11.jpg" class="lightview" rel="gallery[16341]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-11-300x169.jpg" alt="Bis das Blut gefriert - Screenshot (11)" width="195" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-5.jpg" class="lightview" rel="gallery[16341]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/Bis-das-Blut-gefriert-Screenshot-5-300x169.jpg" alt="Bis das Blut gefriert - Screenshot (5)" width="195" /></a></p>
<h2>Es gibt kein Entkommen</h2>
<p>&#8220;Bis das Blut gefriert&#8221; ist einer DER großen Klassiker des Geisterhausfilms, der auch heute noch zu beeindrucken weiß und sensiblen Gemütern durchaus das Fürchten lehren kann. Ein besonderer Trick ist, dass der Zuschauer Eleanors Gedanken hören kann. So wird er gnadenlos in ihre Welt und Ängste gezogen. Wie sie angespannte, geistige Monologe führt, sich selbst zu beruhigen versucht und dabei langsam in den Wahnsinn gleitet.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2010/12/Bis-das-Blut-gefriert-Filmplakat.jpg" class="lightview" rel="gallery[16341]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2010/12/Bis-das-Blut-gefriert-Filmplakat.jpg" alt="Bis-das-Blut-gefriert-Filmplakat" width="300" height="436" /></a>Und das Haus mit seinem düsteren, erdrückenden barocken Überschwang ist der perfekte Partner und Echo für diesen Geist. Saugt ihn förmlich aus und gibt ihn nie wieder her. Überall stehen Spiegel, die Bibliothek reicht vom Boden bis zur Decke. In ihr windet sich eine schmale, wackelige Wendeltreppe aus Metall, von der sich einst die letzte Bewohnerin des Hauses mit einem Strick um den Hals in die Tiefe stürzte. Das düstere, wirkungsvoll gesetzte Licht voller Schatten und kleiner Lichtpunkte machen das Haus zu einem bedrückendem Ort. Dabei verzichtet der Film (bis auf wenige Aufnahmen) auf Special Effects oder aufdringliche Geistererscheinungen und zieht stattdessen all die raffinierten Register, die eine furchteinflössende Geistergeschichte auszeichnet und die einem als Kind anschließend die ganze Nacht nicht schlafen lassen.</p>
<p>Immer wieder gibt es Szenen von bedrückend, grotesker Intensität, wie wenn Eleanor verträumt um die Statue des Hauserbauers tanzt. Als sie den Raum mit den anderen verlässt, zoomt die Kamera auf das steinerne Gesicht und ein befriedigender Ausdruck scheint auf ihm zu liegen.</p>
<p>Eleanor wird mit ihren unbewussten Schuldgefühlen, sie hätte den Tod ihrer pflegebedürftigen Mutter verschuldet, konfrontiert. Diese starb, als sie eine Nacht ihr nächtliches Klopfen nicht hörte. Auch die ehemalige Herrin des House on the Hill, Abigail (einer der coolsten und gruseligsten Namen überhaupt), verstarb, weil die Pflegekraft ihr Klopfen nicht hörte. Kein Wunder, daß Eleanor auf das Haus reagiert und dieses anscheinend auf sie.</p>
<p>Und da ahnt sie es vielleicht bereits. Dieses Haus am Haunted Hill <strong>IST</strong> tatsächlich das Ereignis, auf das sie lange Zeit gewartet hat. Jedoch wird es keine Befreiung bringen. Denn das Entkommen von hier ist nur der Tod.</p>
<h2>Die Vorlage zum Film</h2>
<p>Die Vorlage für die Verfilmung stammt von der exzentrischen, amerikanischen Schriftstellerin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shirley_Jackson" target="_blank">Shirley Jackson</a> (1919 – 1965). Diese schreibt im Jahr 1959 den Roman &#8220;The Haunting of Hill House&#8221; (&#8220;Spuk im Hill House&#8221;). Das Buch wird ein großer Erfolg und bereits vier Jahre später verfilmt. Am bekanntesten ist Shirley Jackson jedoch für ihre frühe Kurzgeschichte &#8220;The Lottery&#8221; (&#8220;Die Lotterie&#8221;), welche 1948 im Magazin New Yorker erscheint und dort zu einem bisher ungekannten Ausmaß an Protesten und Beschwerdebriefen führt. Heute gehört die Geschichte zur klassischen amerikanischen Literatur und wird in der Schule behandelt. Sogar eine Balettfassung soll es davon geben.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Ihre Bücher (wie &#8220;The Haunting of Hill House&#8221;) bezeichnen zahlreiche Horror-Autoren wie Stephen King als eine der bedeutendsten Horror-Geschichten des 20. Jahrhunderts. Für ihre Kurzgeschichte &#8220;The Possibility of Evil&#8221; erhält sie einige Monate nach ihrem frühem Tod posthum den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Allan_Poe_Award" target="_blank">Edgar Allan Poe Preis</a>.</p>
<h2>Die Neuerfilmung</h2>
<p>Wie alle halbwegs tauglichen Klassiker des Genres, kommt auch &#8220;The Haunting&#8221; nicht um eine Neuverfilmung herum. Diese erfolgt im Jahre 1999 und kann u.a. Catherine Zeta Jones in den Credits aufführen. Das <a href="http://www.imdb.com/video/screenplay/vi2364735769/" target="_blank">Remake</a> dient aber vor allem dazu, vorzuführen, was gerade der Stand der technischen Entwicklung ist. Ständig werden die Hausbesucher von computeranimierten Statuen angebrüllt, und das ganze Haus biegt, verformt und windet sich, als wäre in Schlumpfhausen gerade Erdbeben. Ein neuer Klassiker ist das Remake dann erwartungsgemäß auch nicht geworden.</p>
<p>Das angestaubte Original von 1964 kann einem aber immer noch das Fürchten lehren. Vorrausetzung ist jedoch, ein Minimum an Beleuchtung und eine maximale Personenanzahl von 2. Das Haus&#8230; <strong>es will Dich!</strong></p>
<h2><strong>Trailer</strong></h2>
<p><strong> </strong>Die Eröffnungssequenz in der die Geschichte des Hill House erzählt wird (deutsch)<br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yUNpdoJv4aU&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yUNpdoJv4aU&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Original-Trailer (englisch)<br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xq74oz6mf3w&amp;feature=fvw&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xq74oz6mf3w&amp;feature=fvw&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: A.Hartung</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Freeze &#8211; Albtraum Nachtwache</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 14:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme zum Fürchten]]></category>

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		<description><![CDATA[Stell' Dir vor, Du arbeitest nachts in einem unheimlichen Gebäude - mit lauter Toten! Ziemlich unheimlich, oder? Ja, es gibt fürwahr gemütlichere studentische Jobs als der Posten des einzigen Nachtwächters in einer Leichenhalle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a title="Freeze - Albtraum Nachtwache DVD Cover" href="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-DVD-Cover.jpg" class="lightview" rel="gallery[17415]" target="_blank"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-DVD-Cover-212x300.jpg" alt="Freeze - Albtraum Nachtwache DVD Cover" width="212" height="300" /></a>Stell&#8217; Dir vor, Du arbeitest nachts in einem unheimlichen Gebäude &#8211; mit lauter Toten! Ziemlich unheimlich, oder? Ja, es gibt fürwahr gemütlichere studentische Jobs als der Posten des einzigen Nachtwächters in einer Leichenhalle.</strong></p>
<p>Am 25. Februar 1994 überrascht der bis dahin weitgehend unbekannte dänische Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ole_Bornedal" target="_blank">Ole Bornedal </a>mit seinem Werk &#8220;Nattevagten&#8221; das heimische Publikum. Der Film läuft noch im selben Jahr bei den internationalen Film-Festivals in Toronto und Chicago, bevor er am 2. Februar 1995 in einer kleinen Zahl deutscher Kinos unter dem Titel &#8220;Nightwatch &#8211; Nachtwache&#8221; anläuft. In Deutschland wie auch zuvor in Dänemark und in Nordamerika sind die Meinungen einhellig: Ein Meisterwerk!</p>
<p>Der Film gewinnt einige Preise bei verschiedenen Festivals und Regisseur Ole Bornedal wird sogleich mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Hitchcock" target="_blank">Alfred Hitchcock</a> verglichen. Und das nicht ohne Grund, denn &#8220;Nightwatch &#8211; Nachtwache&#8221; ist unheimlich&#8230; unheimlich! Das erstklassige Drehbuch, welches aus der Feder von Ole Bornedal selbst stammt, zeigt, wie ein Thriller funktionieren muss: Unterhalte den Zuschauer, baue dabei eine gewisse Grundspannung auf, unterhalte ihn weiter während Du fast unbemerkt wichtige Bestandteile streust, schocke ihn ein bisschen, beruhige ihn, unterhalte ihn wieder während Du die Grundspannung weiter erhöhst, schocke ihn dann richtig und feuere ein Finale ab, welches dem Zuschauer die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Eine gefühlsmäßige Achterbahnfahrt, bei der die Nerven mit zunehmender Dauer des Films immer stärker und sprichwörtlich bis zum Zerreißen gespannt sind. Ach was, der Film ist nicht Nerven zerreißend, er ist Nerven ZERFETZEND!</p>
<p><a title="Schmackhaftes in Einweckgläsern" href="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-04.jpg" class="lightview" rel="gallery[17415]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-04-300x187.jpg" alt="Schmackhaftes in Einweckgläsern" width="195" /></a><a title="Schreckhaftes in Uniform" href="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-09.jpg" class="lightview" rel="gallery[17415]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-09-300x187.jpg" alt="Schreckhaftes in Uniform" width="195" /></a><a title="Schreckliches im Leichen-Kühlraum" href="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-101.jpg" class="lightview" rel="gallery[17415]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-101-300x187.jpg" alt="Schreckliches im Leichen-Kühlraum" width="195" /></a></p>
<h2>Alter Film, neue Besetzung</h2>
<p>Trotzdem bleibt Regisseur Ole Bornedal der große finanzielle Erfolg verwehrt, &#8220;Nightwatch &#8211; Nachtwache&#8221; bleibt mehr oder weniger ein Geheimtipp. Aber da es &#8211; wenn es um filmische Trüffel geht &#8211; praktisch nirgendwo solch potente Säue gibt wie in Hollywood, geht die Geschichte weiter. Mit liquiden Geldgebern im Hintergrund mobilisiert Ole Bornedal schon so etwas wie ein Staraufgebot und dreht sein Meisterwerk erneut. Am 13. August 1998 flimmert &#8220;Freeze &#8211; Albtraum Nachtwache&#8221; über die Leinwände deutscher Lichtspielhäuser. Die Hauptrolle des jungen Studenten Martin Bells bekleidet nun <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ewan_McGregor" target="_blank">Ewan McGregor</a>, der erst kurz zuvor mit dem Film &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trainspotting_%E2%80%93_Neue_Helden" target="_blank">Trainspotting</a>&#8221; seinen internationalen Durchbruch feiert und dem Darsteller des Originals (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaj_Coster-Waldau" target="_blank">Nikolaj Coster-Waldau</a>) verdammt ähnlich sieht. An seiner Seite spielt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patricia_Arquette" target="_blank">Patricia Arquette</a> (&#8220;True Romance&#8221;) die Freundin von Martin und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josh_Brolin" target="_blank">Josh Brolin</a> (&#8220;Hollow Man&#8221;) dessen besten Freund. Komplettiert wird die Besetzung von Altmeister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nick_Nolte" target="_blank">Nick Nolte</a> (&#8220;Kap der Angst&#8221;) als Inspektor, der eine Mordserie untersucht und so mit dem studentischen Aushilfs-Nachtwächter Martin in der Leichenhalle in Kontakt kommt.</p>
<p><a title="Taschenlampe und Baseballschläger - Die besten Freunde des Nachtwächters" href="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-08.jpg" class="lightview" rel="gallery[17415]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-08-300x187.jpg" alt="Taschenlampe und Baseballschläger - Die besten Freunde des Nachtwächters" width="195" /></a><a title="Da hinten hängt er, der Kontroll-Schlüssel - ausgerechnet am anderen Ende der Leichenhalle" href="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-01.jpg" class="lightview" rel="gallery[17415]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-01-300x187.jpg" alt="Da hinten hängt er, der Kontroll-Schlüssel - ausgerechnet am anderen Ende der Leichenhalle" width="195" /></a><a title="Da hängt er und wartet auf den nervenstarken Nachtwächter." href="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-02.jpg" class="lightview" rel="gallery[17415]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/09/Freeze-02-300x187.jpg" alt="Da hängt er und wartet auf den nervenstarken Nachtwächter." width="195" /></a></p>
<p>Da die Story &#8211; wie bereits erwähnt &#8211; einfach viel zu toll ist, wollen wir Dir an dieser Stelle aber nicht zuviel verraten. Nur soviel: Ob Original oder Remake, die wesentlichen Unterschiede stellen nur die Darsteller und die Schauplätze (und selbst die ähneln sich sehr) dar. Deshalb empfehlen wir ihn Dir einfach generell, diesen Film, denn es ist ein wirklich prima Film zum Fürchten. Sowohl Original, als auch Remake.</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p><strong>Englischer Trailer Freeze &#8211; Albtraum Nachtwache</strong></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2ySIiB1OBa8&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2ySIiB1OBa8&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p><strong>Englischer Trailer Nightwatch &#8211; Nachtwache</strong></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2PPs4kubU04&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2PPs4kubU04&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<hr class="divider_2" />
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		<title>Poltergeist</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/klassiker/poltergeist--16883</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 08:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme zum Fürchten]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor der heutzutage legendäre Film "Poltergeist" am 23. September 1982 erstmals in den deutschen Kinos über die Leinwände flackert, haben sich wahrscheinlich die wenigsten Cineasten Gedanken über die mögliche Existenz von Poltergeistern gemacht. Das ändert sich mit diesem Film.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="&quot;Steven Spielberg's filmischer Alptraum&quot; - So der Titel des deutschen Filmposters" href="http://www.halloween.de/files/2010/10/poltergeist-filmposter-deutsch.jpg" class="lightview" rel="gallery[16883]" target="_blank"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2010/10/poltergeist-filmposter-deutsch-213x300.jpg" alt="Poltergeist Deutsches Filmposter" width="213" height="300" /></a>1982 | 110min | FSK 16</p>
<p><strong>Bevor der heutzutage legendäre Film &#8220;Poltergeist&#8221; am 23. September 1982 erstmals in deutschen Kinos über die Leinwände flackert, haben sich wohl die wenigsten Cineasten Gedanken über die mögliche Existenz von Poltergeistern gemacht. Das ändert sich mit diesem Film, der Anfang der 1980er Jahre unter der Regie von Tobe Hooper (&#8220;The Texas Chainsaw Massacre&#8221;) entsteht.</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tobe_Hooper" target="_blank">Tobe Hooper</a>? Oder vielleicht doch eher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steven_Spielberg" target="_blank">Steven Spielberg</a>? Diese Frage beschäftigt nach Abschluss der Dreharbeiten sogar die Filmgewerkschaft DGA (Directors Guild of America), denn Produzent Steven Spielberg schließt Tobe Hooper als eigentlichen Regisseur sogar von der Nachbearbeitung des Films aus und übernimmt diese persönlich. Trotzdem oder deswegen begeistert &#8220;Poltergeist&#8221; sowohl das gemeine Publikum, als auch die Kritiker. Die Geschichte einer amerikanischen Bilderbuch-Familie, welche in ihrem neuen Heim von unerklärlichen, zunehmend bedrohlichen Geschehnissen heimgesucht wird, zieht die Zuschauer in ihren Bann: Die Art und Weise, wie unheimliche Vorkommnisse und Schreckmomente in die Handlung eingewoben werden, sorgt bei vielen für Gänsehaut. Trotzdem kommt der Streifen dabei vollständig ohne schlimme Splattereffekte, Blutorgien oder sonstige Metzeleien aus. Tatsächlich gibt es keinen Mord oder Todesfall! Und das in einem Horrorfilm!</p>
<p><strong>Fürchte Dich, fürchte Dich sehr!</strong></p>
<p>Wie gesagt, es ist die Art und Weise, wie der Schrecken in die Köpfe der Zuschauer gelangt. Da sitzt die jüngste Tochter der Familie, Carol Anne, eines Nachts nach Sendeschluss (ja, sowas gibt es in den 1980er Jahren tatsächlich, hierzulande sogar bis zum Anfang der 1990er Jahre!) vor dem rauschenden Fernseher und unterhält sich mit dem Gerät, auf mysteriöse Weise stirbt der süße Kanarienvogel, es zerspringen ein paar Gläser, ein Steak bewegt sich von allein und in der <a title="Wer braucht schon Wii, Move oder Kinect, wenn er mit  paranormalen Poltergeistern interagieren kann?" href="../files/2010/10/poltergeist-stilo.jpg" class="lightview" rel="gallery[16883]" target="_blank"><img class="picture-left" src="../files/2010/10/poltergeist-stilo-300x201.jpg" alt="Wer braucht schon Wii, Move oder Kinect, wenn er mit paranormalen  Poltergeistern interagieren kann?" width="300" height="201" /></a>Küche bilden die Stühle seltsam gestapelte Gebilde. Aber spätestens als Carol Anne auf einem Kissen sitzend wie von Geisterhand über den Küchenboden gezogen wird, schauert es jeden Beobachter, der darin nicht nur eine super Methode zum Aufwischen von Essensresten sieht, sondern sich ernsthaft in den Film vertieft. Natürlich ist das Ende der paranormalen Fahnenstange damit noch lange nicht erreicht, denn: &#8220;Sie sind da.&#8221; &#8211; wie Carol Anne ihren Eltern nach einem abermaligen Rendezvous mit dem rauschenden Fernseher berichtet.</p>
<p>In der Folge zeigt der Film, warum er 1983 in drei Kategorien für den Oscar nominiert war &#8211; (auch wenn er in allen drei Kategorien gegenüber Spielbergs &#8220;E.T &#8211; Der Außerirdische&#8221; den Kürzeren zog): Die visuellen Effekte von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Industrial_Light_%26_Magic" target="_blank">Industrial Light &amp; Magic</a> können sich nämlich fürwahr sehen lassen. Zwar klappen heutzutage beim effektverwöhnten Publikum wohl kaum noch Kinnladen vor Staunen nach unten, aber Anfang der 80er Jahre ist die verwendete Tricktechnik absolut &#8220;up to date&#8221;. Die tolle Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jerry_Goldsmith" target="_blank">Jerry Goldsmith</a> tut ihr Übriges. Dass der Film seine Wirkung eindrucksvoll entfaltet, ist aber auch den zu dieser Zeit weitgehend unbekannten Darstellern zu verdanken. Produzentautorheimlichregisseur Spielberg und Möchtegernregisseur Hooper sind sich nämlich einig, dass Stars die Glaubwürdigkeit der Familie und damit die Atmosphäre des Films zerstören würden. Spannend ist die Wahl der Besetzung für die Rolle der Carol Anne: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heather_O%27Rourke" target="_blank">Heather O&#8217;Rourke</a> erhält beim Casting den Vorzug vor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drew_Barrymore" target="_blank">Drew Barrymore</a>, weil Steven Spielberg ihr engelsgleiches Erscheinungsbild bevorzugt. Drew Barrymore wird im Zuge dessen die Rolle der kleinen Gertie in Spielbergs &#8220;E.T. &#8211; Der Außerirdische&#8221; zugesprochen.</p>
<p><a title="Sieht doch nach jeder Menge Spaß aus, was Mutter und Tochter in der Küche veranstalten." href="http://www.halloween.de/files/2010/10/poltergeist-carol-anne-2c.jpg" class="lightview" rel="gallery[16883]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/10/poltergeist-carol-anne-2c-300x176.jpg" alt="Sieht doch nach jeder Menge Spaß aus, was Mutter und Tochter in der Küche veranstalten." height="130" /></a><a title="Wie von Geisterhand greift eine Geisterhand aus dem Fernseher nach der kleinen Carol Anne." href="http://www.halloween.de/files/2010/10/poltergeist-geisterhand.jpg" class="lightview" rel="gallery[16883]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/10/poltergeist-geisterhand-300x208.jpg" alt="Wie von Geisterhand streckt der Fernseher der kleinen Carol Anne eine Geisterhand entgegen." height="130" /></a><a title="Manche Damen sind ganz aufgekratzt, wenn ihr Make-up nicht perfekt ist." href="http://www.halloween.de/files/2010/10/poltergeist-spiegelszene.jpg" class="lightview" rel="gallery[16883]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/10/poltergeist-spiegelszene-300x219.jpg" alt="Manche Damen sind ganz aufgekratzt, wenn ihr Make-up nicht perfekt ist." height="130" /></a><br />
<strong>Der &#8220;Poltergeist&#8221;-Fluch</strong></p>
<p>Dass Drew Barrymore dadurch im kommerziell erfolgreicheren Film spielt, ist die eine Sache. Die andere Sache ist, dass sie dadurch von dem sogenannten &#8220;Poltergeist&#8221;-Fluch verschont bleibt. Dieser &#8220;Fluch&#8221; reist mehrere, an den &#8220;Poltergeist&#8221;-Filmen beteiligte Menschen aus dem Leben: Noch im Jahr des Erscheinens des ersten Teils, 1982, wird Dominique Dunne, im Film Carol Annes ältere Schwester Dana, von ihrem Freund brutal erwürgt. 1985 stirbt Schauspieler Julian Beck während der Dreharbeiten von &#8220;Poltergeist II &#8211; Die andere Seite&#8221; an Magenkrebs. 1987 scheidet sein Kollege Will Sampson dahin &#8211; Nierenversagen. Und 1988 ereilt das Schicksal Heather O&#8217;Rourke. Wenige Monate nach Beendigung der Dreharbeiten zu &#8220;Poltergeist III &#8211; Die dunkle Seite des Bösen&#8221; erliegt sie im Alter von gerade einmal zwölf Jahren einem Darmverschluss.</p>
<p>Doch wenn es tatsächlich einen Fluch gibt, so betrifft dieser zumindest nicht die Bewohner des Hauses, das als Drehort des ersten &#8220;Poltergeist&#8221;-Streifens dient. Das Haus steht &#8211; trotz des verheerenden Northridge Erdbebens 1994 &#8211; immer noch in Kalifornien, in Simi Valley, in der Roxbury Street Hausnummer 4267. Und die Besitzer des Hauses, welche das Haus 1982 an das Filmteam vermieten, leben 2010 noch immer dort.</p>
<p><strong>Poltergeist &#8211; Deutscher Kinotrailer</strong></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mRX1jyaVLog&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mRX1jyaVLog&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Sascha Adermann</p>
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		<title>Blair Witch Project</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 08:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme zum Fürchten]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal muss Gutes nicht teuer sein. Wenn zwei Filmstudenten drei unbekannte Schauspielkollegen in den Wald schicken, kann schon mal ein Höhepunkt der Gruselfilmgeschichte daraus hervorgehen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(The Blair Witch Project)</p>
<p>1999 I USA I 78 min I FSK 12</p>
<p><a href="../files/2010/08/plakat-deutsch.jpg" class="lightview" rel="gallery[16183]"><img class="picture-right" src="../files/2010/08/plakat-deutsch.jpg" alt="plakat deutsch" width="300" height="429" /></a><strong>Mitte der 90er Jahre haben die beiden Filmstudenten Daniel Myrick und Eduardo Sanchez eine bahnbrechende Idee: Sie möchten einen Horrorfilm drehen, der wie eine reale Dokumentation aussieht. Nach ein paar Jahren ist es schließlich soweit. Sie suchen sich drei unbekannte Schauspieler, drücken ihnen zwei Kameras in die Hand und schicken sie in den Wald. Das Ergebnis versetzt die Welt in Angst und Schrecken.</strong></p>
<p>Der Film beginnt mit der nüchternen Einblendung eines Textes: „Im Oktober 1994 verschwanden drei Studenten in den Wäldern von Burkittsville, Maryland, beim Dreh eines Dokumentarfilms. Ein Jahr später wurden ihre Filmaufnahmen gefunden“. Und die bekommt der Zuschauer dann auch zu Gesicht. Die drei Studenten Heather, Josh und Mike filmen sich gegenseitig bei ihrer ausgelassenen Reise nach Burkittsville, das frühere Blair, wo sie eine Dokumentation über eine legendäre Hexe drehen wollen. Sie interviewen verschiedene Einwohner der Stadt, die alle von der Hexe von Blair gehört haben und Geschichten von Kindermorden und seltsamen Vorfällen erzählen. Am nächsten Tag begibt sich das Filmteam auf Spurensuche, tief in den Wäldern der Black Hills, wo die Hexe angeblich hausen soll. Zuerst verläuft alles nach Plan, sie finden einen alten Ritualplatz und einen improvisierten Kinderfriedhof. Doch als sie nach einer Nacht, in der sie seltsame Geräusche gehört haben, zurück zu ihrem Auto wollen, finden sie nicht mehr zurück. So müssen sie erneut im Wald übernachten, wobei ihnen undefinierbare Schritte und Kinderlachen aus der Tiefe des Waldes fast den Verstand rauben. Als sie auch am darauffolgenden Tag nicht aus dem Wald finden, beginnt die Stimmung zu kippen. Ein weiteres Mal wollen sie auf gar keinen Fall in diesen Wäldern campen. Doch bald wird es auch schon wieder dunkel und einer von ihnen wird bereits diese Nacht nicht überstehen&#8230;</p>
<h2>Ein Schocker, wie er im Buche steht</h2>
<p>Bei Produktionskosten von gerade mal 60.000 Dollar spielt der Film gigantische 250 Millionen Dollar ein und sichert sich damit sogar einen Eintrag im &#8220;Guinness Buch der Rekorde&#8221;. Dieser Erfolg hat mehrere Gründe. Die beiden Filmemacher nutzen zuerst einmal das im Jahre 1999 noch relativ junge Medium Internet für ihre Zwecke, und kreieren im Vorfeld eine Website, die sich absolut überzeugend mit den Ereignissen der Hexe von Blair auseinandersetzt. So gibt es eine Zeittafel, die 200 Jahre zurückreicht und von schrecklichen Ereignissen in den Wäldern von Burkettsville zu berichten weiß. Zudem gibt es haufenweise Infos über die angeblich verschwundenen Studenten, wie Fotos über die gefundene Ausrüstung der Crew und Interviews mit Verwandten und Experten. Schnell erreicht die Seite die damals unvorstellbare Eine-Millionen-Besucher Marke. Glücklicherweise kann man dieses <a href="http://www.blairwitch.com/" target="_blank">Zeitdokument</a> über die Geburtsstunde des sogenannten &#8220;viralen Marketings&#8221; immer noch besuchen.</p>
<p>Ein weiterer Grund für den Erfolg liegt darin, dass das Prinzip der Pseudo-Dokumentation 1999 im Horror-Bereich vollkommen neu und revolutionär ist. Wurde die sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mockumentary" target="_blank">Mockumentary</a> bisher eher zu satirischen Zwecken eingesetzt, erzielt diese besondere Art des Filmens im Grusel-Genre einen ungemein intensiven Effekt. Plötzlich gibt es keine Distanz mehr zwischen Schauspielern und Zuschauern, durch die subjektive Kamera ist der Betrachter Teil des Geschehens, man ist den Ereignissen regelrecht ausgeliefert. Dieses Gefühl von &#8220;Mittendrin, statt nur dabei&#8221; beschert einigen Zuschauern schlaflose Nächte.</p>
<p><a title="Josh und Mike " href="http://www.halloween.de/files/2010/08/josh-und-mike.jpg" class="lightview" rel="gallery[16183]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/josh-und-mike-300x240.jpg" alt="josh und mike" width="195" /></a><a title="Heather" href="http://www.halloween.de/files/2010/08/gesicht-im-dunkel.jpg" class="lightview" rel="gallery[16183]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/gesicht-im-dunkel-300x240.jpg" alt="gesicht im dunkel" width="195" /></a><a title="Tief im Walde" href="http://www.halloween.de/files/2010/08/astmännchen.jpg" class="lightview" rel="gallery[16183]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/astmännchen-300x240.jpg" alt="astmännchen" width="195" /></a></p>
<h2><br class="clear" />&#8230;dort war es finster und auch so bitterkalt</h2>
<p>Der wichtigste Grund für den Erfolg von <strong>&#8220;Blair Witch Project&#8221; </strong>liegt in der realistischen Machart des Films. Nichts stört den Eindruck, es handle sich hierbei um ein inszeniertes Werk. Die Filmemacher lassen ihre Protagonisten die ganze Zeit improvisieren, so dass jedes Gespräch (besonders in der englischen Tonspur) vollkommen natürlich wirkt. Die drei Schauspieler quatschen und scherzen miteinander, wie man es schon tausendmal in persönlichen Heimvideos gesehen hat. Auch die geführten Interviews sind von verblüffender Überzeugungskraft. Besonders beeindruckend ist dabei eine Mutter, deren kleines Kind auf ihrem Arm bei einer gruseligen Geschichte fast ausflippt. „Das kann doch alles nicht gespielt sein“, denkt da das Gehirn des Zuschauers sorglos und tappt in die Falle. Denn wenn irgendwann die Dunkelheit über die Gruppe kommt und der Terror beginnt, läuft das Gehirn immer noch im Realismus-Modus. Und reagiert panisch. Es ist kaum mit anzusehen, wie sich das spärliche Kameralicht zwischen den Bäumen verliert, während aus der Tiefe der Dunkelheit diese undefinierbaren Geräusche dringen. Die Kamera schwenkt hektisch umher, man erschrickt praktisch vor jedem Ast in der atemlosen Erwartung, dass gleich etwas Schreckliches passieren wird. Es gibt sogar Momente, die in völliger Dunkelheit spielen und man nur das ängstliche Atmen und Flüstern der Schauspieler hört. Der clevere Schachzug des Films besteht darin, dass er so subtil vorgeht, die Bedrohung meist über die Tonebene abläuft, was viele Ur-Ängste beim Zuschauer abruft. Nach dem beklemmenden Finale bleibt man ziemlich angespannt zurück.</p>
<p><a title="Die Stimmung kippt" href="http://www.halloween.de/files/2010/08/kampf.jpg" class="lightview" rel="gallery[16183]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/kampf-300x240.jpg" alt="kampf" width="195" /></a><a title="Nicht der letzte Zusammenbruch" href="http://www.halloween.de/files/2010/08/cry-cry-cry.jpg" class="lightview" rel="gallery[16183]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/cry-cry-cry-300x240.jpg" alt="cry cry cry" width="195" /></a><a title="Schöne Wanddeko (schluck)" href="http://www.halloween.de/files/2010/08/hände.jpg" class="lightview" rel="gallery[16183]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/hände-300x240.jpg" alt="hände" width="195" /></a></p>
<p>Aufgrund der Tatsache, dass keine nackten Brüste, keine Dinosaurier und keine Blutfontänen zu sehen sind, hat der FSK die kaum nachvollziehbare Altersfreigabe von 12 Jahren errechnet. Sowas passiert, wenn man nur nach Tabellen urteilt. Natürlich ist der Film nur gruselig, wenn man sich auf ihn einlässt. Wenn Du mit Deinen gröhlenden Kumpels auf dem Sofa sitzt und nebenbei &#8216;ne SMS verschickst, wird er Dich sicher kalt lassen. Aber verdunkelst Du den Raum und schaust ihn in ganz kleinem Kreis, solltest Du Energiesparlampen im Schlafzimmer haben. Denn im Finstern willst Du anschließend sicher nicht mehr schlafen.</p>
<p><strong>Trailer</strong></p>
<p><object width="640" height="385" classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fG8BoDn115M?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="385" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/fG8BoDn115M?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><strong>Links</strong><br />
<a href="http://www.blairwitch.com/" target="_blank">www.blairwitch.com</a></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: S. Werner</p>
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		<title>Schatten der Wahrheit</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/filme-zum-furchten/schatten-der-wahrheit--14677</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 10:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme zum Fürchten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Lust auf einen kleinen Film mit einem Haus, einer Handvoll Darsteller, einem Haufen guter Schockmomente und ganz dicker Atmosphäre hat, der wird mit "Schatten der Wahrheit" hervorragend bedient.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(What Lies Beneath)</p>
<p>2000 I 124 min I FSK 16</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2010/08/schatten_der_wahrheit_poster.jpg" class="lightview" rel="gallery[14677]"><img class="alignright picture-right" style="float: right" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/schatten_der_wahrheit_poster-211x300.jpg" alt="schatten_der_wahrheit_poster" width="211" height="300" /></a><strong>Als Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Zemeckis" target="_blank">Robert Zemeckis</a> im Jahr 2000 den Film &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cast_Away_%E2%80%93_Verschollen" target="_blank">Cast Away</a>&#8221; über einen Mann und seinen Volleyball dreht, muss er eine Zwangspause einlegen, damit Hauptdarsteller Tom Hanks Gewicht verlieren und Haare zulegen kann. Um in Form zu bleiben, überbrückt Zemeckis diese Pause mit &#8220;Schatten der Wahrheit&#8221;. Das ist ein kleiner Film für den Blockbuster-Regisseur, doch ein großer Gewinn für das Grusel-Genre.</strong></p>
<p>Claire Spencer und ihr Mann Norman leben in einem ruhigen Haus am See. Weil ihre einzige Tochter gerade aufs College gegangen ist und ihr Ehemann den ganzen Tag im Labor zubringt, langweilt sich Claire ein bisschen und beobachtet deshalb das Ehepaar von nebenan, das gerade eingezogen ist. Als sie ihre Nachbarin verzweifelt weinen sieht und deren Ehemann kurz darauf ein ziemlich merkwürdiges Paket in seinen Kofferraum packt, beschleicht Claire die Angst, nebenan könnte ein Mord passiert sein. Dann geschehen plötzlich ein paar äußerst seltsame Dinge in ihrem Haus, so dass sich Claire bald sicher ist: Ihre Nachbarin ist tot und spukt jetzt als Geist durch ihre Immobilie. So stellt sie ein paar Nachforschungen an, ohne zu ahnen, dass Neugier manchmal der Katze Tod bedeutet&#8230;</p>
<h2>Huldigung mit Geist</h2>
<p>Regisseur Zemeckis legt seine kleine Filmperle als wunderbar altmodische Hommage an alte Hitchcock-Klassiker an. Fans werden sofort die netten Anspielungen auf &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Fenster_zum_Hof_%281954%29" target="_blank">Das Fenster zum Hof</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vertigo_%E2%80%93_Aus_dem_Reich_der_Toten" target="_blank">Vertigo</a>&#8221; oder &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psycho_%281960%29" target="_blank">Psycho</a>&#8221; erkennen. Aber auch ohne die Kenntnis über diese Vorlagen besticht der Film durch seine angenehm klassische Atmosphäre: Gardinen wehen im Wind, Kerzen flackern, Nebel wabert und es gibt quälend langsame Fahrten auf Türknäufe. Kamera und Licht sind dabei erstklassig komponiert und verblüffen hin und wieder mit ausgefallenen Spielereien: So fährt die Kamera zum Beispiel durch den Fußboden hindurch und filmt das Geschehen plötzlich wie durch einen Glasboden. Ein Kniff, der auch von Hitchcock stammt, aber mit ausgeklügelten Effekten aufgepeppt wird. Dabei geraten diese Regieeinfälle aber nie zur reinen Muskelschau eines unterforderten Filmemachers, sondern unterstreichen hervorragend das Geschehen.</p>
<h2></h2>
<h2>Was darunter liegt</h2>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2010/08/what-lies-beneath-haus.jpg" class="lightview" rel="gallery[14677]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/08/what-lies-beneath-haus-300x198.jpg" alt="what-lies-beneath haus" width="241" height="159" /></a></h2>
<p>Auch die Erzählart ist so durchdacht wie von Meister Hitchcock selbst: Es gibt falsche Fährten, essentielle Hinweise werden ganz beiläufig erwähnt und die Hintergrundgeschichte der Charaktere puzzelt sich ganz langsam bis zum Schluss zusammen. So liegt unter der offensichtlichen Handlung noch eine weitere Ebene, die den Film angenehm über den üblichen Geisterspuk hebt. Wobei die Grusel-Elemente dabei immer im Vordergrund stehen. Es gibt ein paar wirklich gute Schockmomente, auf die man nicht vorbereitet ist. Und auch wenn der Film nach einer Stunde ein wenig süßlich zu werden scheint, es ist alles nur Fassade, das Finale ist nervenzerfetzend spannend und blutig. Ebenso sollte sich niemand davon abschrecken lassen, dass die Hauptrollen mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer besetzt sind. Beide machen ihre Sache exzellent und niemand von ihnen schont sich.</p>
<p>Wer einfach Lust auf einen kleinen Film mit einem Haus, einer Handvoll Darsteller, einem Haufen guter Schockmomente und ganz dicker Atmosphäre hat, der wird mit &#8220;Schatten der Wahrheit&#8221; hervorragend bedient. Bleibt zu hoffen, das Robert Zemeckis noch öfter solche Zwangspausen einlegen muss. Gruselfans würden es ihm danken.</p>
<p><strong>Trailer (nur englisch und die Hälfte wird darin auch noch verraten!)</strong></p>
<p><object width="640" height="385" classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/W68ZAYAjQpE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="385" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/W68ZAYAjQpE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: S. Werner</p>
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		<title>Shining</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/klassiker/shining--13995</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 10:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme zum Fürchten]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Blut schwallt aus dem Fahrstuhl und Jack Nicholson schaut neckisch ins Badezimmer - dieser Film hat Bilder für die Ewigkeit geschaffen. Was dieses Meisterwerk noch zu einem Meilenstein macht, erfährst Du hier. Wenn Du Dich traust!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(The Shining)</p>
<p>1980 I 119 min I FSK Keine Jugendfreigabe</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2010/07/family.jpg" class="lightview" rel="gallery[13995]"><img class="alignright alignnone size-medium wp-image-14011" style="float: right" src="http://www.halloween.de/files/2010/07/family-300x168.jpg" alt="family" width="300" height="154" /></a><strong>Regisseur Stanley Kubrik hat mit &#8220;2001&#8243;, &#8220;Full Metal Jacket&#8221; und &#8220;A Clockwork Orange&#8221; Meilensteine in den verschiedensten Genres geschaffen. Warum ihm das mit &#8220;Shining“ auch im Horrorgenre gelan</strong><strong>g, erfährst Du hier. Wenn Du Dich traust!</strong></p>
<p>Jack Torrance ist nicht gerade ein Mustergatte. Der trockene Alkoholiker möchte wieder auf die Füße kommen und endlich einen Roman schreiben. Um Ruhe zu haben, nimmt er einen Hausmeisterjob im Overlook-Hotel an, das hoch in der Bergen von Colorado liegt. Mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn Danny soll er dort im Winter wohnen und das verlassene Gebäude betreuen. Doch die Abgeschiedenheit tut dem psychisch labilen Mann eher weniger gut. Auch der kleine Danny, der eine Art Vorsehung namens &#8220;Shining&#8221; besitzt, ahnt schnell, dass das Hotel kein Ponyhof ist. Doch da ist es schon zu spät. Jack dreht durch und alle Fluchtwege sind unpassierbar&#8230;</p>
<h2>The King is not amused</h2>
<p>Um eins vorweg zu nehmen: Stephen King, der die berühmte Romanvorlage schrieb, mochte den Film überhaupt nicht. Aus seinem Blickwinkel kann man das verstehen: Kubrick kürzt Kings dicken Wälzer auf wenige Ereignisse zusammen und lässt Jacks Abstieg in den Wahnsinn ziemlich schnell vonstatten gehen. Doch es gibt eine vierteilige TV-Verfilmung aus dem Jahr 1997, die sich sehr genau ans Buch hält. Und diese Version ist so aufregend, wie der Abschlussbericht des Taubenzüchter-Vereins Grünheide. Kubrick hat alles richtig gemacht: Er verknappt den Roman auf die wesentlichen Ereignisse, mit maximaler Wirkung – &#8220;Shining&#8221; ist unheimlich gruselig. Das liegt vor allem daran, dass der Regisseur den Roman nicht einfach nur brav abfilmt, wie so viele schlechte Filmemacher es immer wieder tun. Kubrick überträgt den Roman so meisterhaft in Bild und Ton, dass einem Hören und Sehen vergeht. Die Filmsprache dieses Werks ist eine schiere Wucht.</p>
<h2>Todesmelodie</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2010/07/bett1.jpg" class="lightview" rel="gallery[13995]"><img class="alignleft alignnone size-medium  wp-image-14031" style="float: left" src="http://www.halloween.de/files/2010/07/bett1-300x231.jpg" alt="bett" width="300" height="231" /></a></p>
<p>Es gibt wenige Filme, die von Anfang an solch ein Gefühl des Unbehagens erzeugen wie &#8220;Shining&#8221;. Der Vorspann zeigt Jacks Fahrt zum Hotel an einem klaren, sonnigen Tag. Wir sehen Jacks Käfer ganz klein aus der Luft durch die gigantische Berglandschaft fahren. Das allein erzeugt schon eine beängstigende Verlorenheit, doch viel entscheidender ist die dunkle, fast erdrückende Synthesizer-Musik, die über dem Vorspann liegt. Dieser Klangteppich zieht dem Zuschauer den Magen zusammen und die Farben förmlich aus dem Filmmaterial. Kubricks Musikeinsatz ist extrem vordergründig und macht einige Szenen schwer zu ertragen. So gibt es später im Film einen Dialog zwischen Vater und Sohn, in dem Danny scheinbar behütet auf Jacks Schoß sitzt. Vati sieht vielleicht ein wenig abwesend aus, aber was er sagt, macht Mut. Wäre da nicht diese Musik, die einem den kalten Schauer über den Rücken jagt: Die Töne schwelen so gnadenlos unter dem Dialog, wie Jacks Wahnsinn hinter seiner Stirn. Man möchte aufspringen und ihm das Kind entreißen, wenn nur nicht diese blöde Mattscheibe dazwischen wäre.</p>
<h2>Postkartenidyll</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2010/07/dreirad.jpg" class="lightview" rel="gallery[13995]"><img class="alignright alignnone size-medium wp-image-14009" style="float: right" src="http://www.halloween.de/files/2010/07/dreirad-300x217.jpg" alt="dreirad" width="300" height="217" /></a></p>
<p>Auch die Bilder stehen dem meisterhaften Ton in nichts nach. Kubrick profitiert von der damals brandneuen Erfindung der Steadicam, einem Hydrauliksystem, bei dem die Kamera wackelfrei am Kameramann befestigt wird. Damit erschafft er fast schon rauschhafte Bilder: Danny fährt zum Beispiel mit seinem Dreirad minutenlang durch das leere Hotel, die Kamera schwebt ganz knapp hinter ihm. Durch diesen Kniff wird der Zuschauer direkt ins Geschehen eingesogen und kann sich dem Horror nicht entziehen. Von düsteren Vorahnungen gelähmt, fürchtet man sich vor jeder kleinen Ecke, weil dahinter das Grauen lauern kann. Und das bekommen wir auch bald zu Gesicht, Dannys Visionen sind erschreckend drastisch. Auch die Kulisse ist genial: Gigantische, leere Hallen wechseln sich mit erdrückend engen Fluren ab, die Einrichtung und das Licht sind so kalt wie die Landschaft draußen. Bemerkenswert ist auch das blutrot gekachelte Badezimmer, in dem Jack einen ziemlich nachhaltigen Entschluss fasst. Das Hotel ist ein monströses Geisterhaus, das ganz ohne Spinnweben und knarrende Türen auskommt. So etwas kann nur ein Meisterregisseur erschaffen.</p>
<h2>Here is Johnny!</h2>
<p>Der größte Star des Films ist natürlich Jack Nicholson als Jack Torrance, das muss nicht extra betont werden. Dieser Schauspieler hat den Wahnsinn quasi erfunden, niemand sonst schaut so bösartig durch eine zerhackte Tür wie er. Aber auch der Rest der Familie ist großartig besetzt. Shelley Duval als Wendy Torrance spielt die kulleräugige Hilflosigkeit mit mitreißender Intensität und der damals erst 6-jährige Danny Lloyd als Filmsohn ist einfach umwerfend. Schon allein der überzeugende Wechsel zu seinem übersinnlichen Ich &#8220;Tony&#8221; ist ganz großes Kino.</p>
<p>&#8220;Shining&#8221; ist ein Meisterwerk der Gruselfilmgeschichte, das seine Genialität in jeder Einstellung zur Schau stellt, ohne jemals aufgesetzt oder verkünstelt zu wirken. Nicht umsonst wird der Film bis zur heutigen Zeit in jeder erdenklichen Form zitiert und parodiert. Weil er seine Wirkung vor allem durch die erdrückende 70er-Jahre Kulisse entfaltet, wird er mit dem Alter sogar noch beklemmender. Dieser Film sollte von jedem Horrorfan mindestens einmal im Jahr angeschaut werden. Gesünder wäre aber einmal im Quartal!</p>
<p><strong>Englischer Trailer</strong><br />
<object width="640" height="505" classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5Cb3ik6zP2I?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="505" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/5Cb3ik6zP2I?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: S. Werner</p>
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		<title>The Strangers</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 10:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme zum Fürchten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein junges Pärchen wird in ihrem abgeschiedenen Sommerhaus von drei Fremden bis aufs Blut terrorisiert. Erfrischend altmodisches Terrorkino mit ganz viel Atmosphäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2008 I 90 min I FSK 18</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2010/07/the-strangers-poster.jpg" class="lightview" rel="gallery[13229]"><img class="picture-right" style="float: right" src="http://www.halloween.de/files/2010/07/the-strangers-poster-202x300.jpg" alt="the-strangers-poster" width="217" height="322" /></a><strong>An der Kinokasse ging dieser kleine Reißer von 2008 bei uns leider etwas unter. In Zeiten von &#8220;Saw 14&#8243; und &#8220;Freddy Krügers allerneuste Streiche&#8221; war der Film dem Horrorpublikum wohl zu subtil. Doch wer auf echten, klassischen Grusel steht, kommt um diesen Film nicht herum.</strong></p>
<h3>Sommerhaus, später</h3>
<p>Kristen und James kehren spätabends von einer Party in ihr einsames Sommerhaus zurück. Kaum angekommen, macht James seiner Freundin einen Heiratsantrag, doch sie lehnt ab. In diese reichlich angespannte Situation platzt plötzlich eine Fremde, die an die Tür klopft und nach Tamara fragt. Doch es gibt dort keine Tamara, und so verschwindet das Mädchen wieder in die Nacht. James wird das alles zu viel, er verlässt das Haus, um Zigaretten zu holen (In Amerika kommt man mit diesem alten Spruch scheinbar noch durch!). Als Kristen alleine im Haus zurückbleibt, klopft es erneut. Das Mädchen fragt wieder nach Tamara. Und so beginnt es also&#8230;</p>
<h3>Echter Horror</h3>
<p>Im Vorspann wird erklärt, dass der Film auf wahren Begebenheiten basiert, doch das stimmt so nicht ganz. Regisseur und Autor Bryan Bertino hat sich von einem Kindheitserlebnis inspirieren lassen, als Fremde in seiner Gegend kategorisch an Häuser klopften, um dort eventuell einbrechen zu können. Die Fremden im Film sind allerdings nicht an Mamis Ohrringen interessiert. Eher schon an Mamis Ohren. Und einfach ins Haus stürmen ist ihnen auch zu einfach. Zuerst wollen sie noch spielen. Das dieses Spiel dem Zuschauer sämtliche Nerven kostet, liegt vor allem am ungeheuren Realismus der Szenerie. Denn Kristen und der bald wiederkehrende James verhalten sich bis zum Ende des Films ganz genau so, wie sich jeder andere auch benehmen würden: defensiv, immer darauf hoffend, dass es vielleicht doch irgendwie vorbei geht. Sie mutieren nie zu Aushilfs-Rambos, die es den bösen Bösen schon zeigen. Diese Hilflosigkeit überträgt sich auf den Zuschauer, der extrem mitleidet. Eine echte Tortur.</p>
<h3><a href="http://www.halloween.de/files/2010/07/the_strangers_giveaway_still.jpg" class="lightview" rel="gallery[13229]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/07/the_strangers_giveaway_still-300x199.jpg" alt="the_strangers_giveaway_still" height="128" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2010/07/bett.jpg" class="lightview" rel="gallery[13229]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/07/bett-300x200.jpg" alt="bett" height="128" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2010/07/masken.jpg" class="lightview" rel="gallery[13229]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/07/masken-300x195.jpg" alt="masken" height="128" /></a><br class="clear" />Psychos von damals</h3>
<p>Eine weitere Stärke des Films ist sein Retro-Feeling. Die Macher nehmen sich erfrischend viel Zeit zum Spannungsaufbau und arbeiten viel mit Geräuschen, wie Klopfen oder alten Schallplatten. Natürlich bleibt es nicht ewig bei den Psycho-Spielchen. Am Ende gehts ans Eingemachte. Doch bis dahin sind die Bilder irritierend altmodisch: Die Nacht ist furchtbar dunkel, die Einrichtung des Hauses bräunlich und schrecklich unmodern, der Kamin manchmal die einzige Lichtquelle. Wenn dann auch noch die Fremden mit ihren Kindermasken im Raum stehen, fühlt man sich an das Terrorkino der 70er Jahre erinnert. Erwähnenswert ist auch Liv Tyler in der Hauptrolle. Sonst eher als kulleräugige Elbin Arwen aus der &#8220;Herr der Ringe&#8221;-Trilogie bekannt, spielt sie in diesem Streifen erstaunlich intensiv. Das macht das Zuschauen noch eindringlicher.</p>
<p>Einfach schön, dass sich manche Regisseure dem gängigen Trend verwehren und nicht nur eine Todesszene an die andere reihen. &#8220;The Strangers&#8221; besinnt sich auf die alte Regel, dass der wahre Horror im Kopf des Betrachters passiert. Selten nimmt ein Machwerk den Zuschauer so mit. Nach diesem Film verkaufst Du Dein Wochenendhaus für 10 Euro!</p>
<p><strong>Deutscher Trailer</strong><br />
<object width="640" height="385" classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PtQWI5ghftY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="385" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/PtQWI5ghftY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p><strong>Text:</strong> S. Werner</p>
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		<title>Triangle</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/teenager-horror/triangle--12725</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 12:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teenager Horror]]></category>

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		<description><![CDATA[2004 überrascht uns Regisseur und Autor Christopher Smith mit seiner rabenschwarzen Horrorkomödie "Severance". In seiner dritten Regiearbeit bleibt Smith dem Horror treu. Komödie ist zwar gestrichen, das hohe Niveau aber bleibt. In diesem intelligenten Slasher ist nichts so, wie es scheint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<p>2009 I 95 min I FSK 16</p>
<h2></h2>
<h2><strong><a href="../files/2010/07/Triangle_Film_397288t.jpg" class="lightview" rel="gallery[12725]"><img class="picture-right" src="../files/2010/07/Triangle_Film_397288t.jpg" alt="Triangle_Film_397288t" width="220" height="325" /></a></strong></h2>
<p><strong>2004 überrascht Regisseur und Autor <a href="http://www.imdb.com/name/nm1247462/" target="_blank">Christopher Smith</a> mit seiner rabenschwarzen Horrorkomödie &#8220;<a href="http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/komik/the-severance--3679" target="_blank">Severance</a>&#8220;, in der ein Betriebsausflug einer Rüstungsfirma mächtig in die Hose geht. Auch </strong></p>
<h2></h2>
<p><strong>in seiner dritten Regiearbeit bleibt Smith dem Horror treu, Komödie ist aber gestrichen.</strong></p>
<h2><strong></strong>Eine Seefahrt, die ist lustig</h2>
<p>Als die alleinerziehende Mutter Jess mit ihren Freunden auf einen entspannten Segeltörn geht, wird sie von düsteren Ahnungen heimgesucht, die schon bald wahr werden &#8211; ihr Schiff kentert in einem Sturm. Der daraufhin auftauchende Ozeanriese ist allerdings nicht so ganz die erhoffte Rettung für die Gruppe, denn das ganze Schiff ist verlassen. Bis auf eine vermummte Gestalt. Und die ist erstaunlich unfreundlich. Während ihre Freunde einer nach dem anderen das Zeitliche segeln, äh&#8230; segnen, wird Jess einfach das Gefühl nicht los, das Ganze schon mal erlebt zu haben.</p>
<h2>Murmeltier Tod</h2>
<p>Leider kam Christopher Smiths Mysterygrusel bei uns nie in die Kinos, was vermutlich an der durchschnittlichen Optik liegt. Es gibt keine Schauspielstars und die Kulissen sowie die Effekte lassen schnell durchblicken, dass es sich hierbei nicht um eine Big-Budget-Produktion handelt. Doch im <a href="../files/2010/07/triangle-55174630.jpg" class="lightview" rel="gallery[12725]"><img class="picture-left" src="../files/2010/07/triangle-55174630-300x193.jpg" alt="triangle-szene" width="257" height="165" /></a>Gegensatz zu seinen aufgeschlitzten Darstellern ist der Film im Inneren schön. Smith greift für seine Geschichte den bekannten Wiederholungsmythos aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Und_t%C3%A4glich_gr%C3%BC%C3%9Ft_das_Murmeltier" target="_blank">&#8220;Und täglich grüßt das Murmeltier“</a> auf, ohne ihn bloß zu kopieren, wie das schon zu viele gelangweilte Skriptautoren getan haben. Smith versorgt den Wiederholungsreigen, das muss so gesagt werden, mit frischem Blut: &#8220;Triangle&#8221; überrascht den Zuschauer, und zwar immer wieder. Selbst wenn man sich schon wissend zurücklehnt und die Geschichte durchschaut zu haben glaubt, setzt der Film noch einen drauf. Das ist alles nicht realistisch, in sich aber schlüssig.</p>
<h2>Blutiges Feuilleton</h2>
<p>Wieder einmal beweist der Regisseur, dass ein Slasherfilm nicht zwangsläufig aus kreischenden Silikonpuppen bestehen muss, die sehenden Auges ins Verderben rennen. Smith ist ein selten intelligenter Reißer gelungen. Der Blutfaktor ist zwar nicht ganz so hoch, wie uns das Plakat vorgaukelt, dafür kann man das Hirn zur Abwechslung mal eingeschaltet lassen. Und das ist doch auch mal eine Erfahrung.</p>
<p><br class="clear" /><strong>Trailer</strong> (deutsch):<br />
<object width="480" height="385" classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Lb_KpnxoxfI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><embed width="480" height="385" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Lb_KpnxoxfI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: S. Werner</p>
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		<title>Zombieland</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/komik/zombieland--12877</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 10:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Komik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bereich der Zombiekomödie gilt über lange Zeit der englische Film "Shaun of the Dead“ als das Maß aller Dinge. Doch mit einem hohem Budget, einer gut aufgelegten Besetzung und tollen Regieeinfällen schlägt die USA fünf Jahre später zurück. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2009 I 88min I FSK 16</p>
<p><strong><a title="Filmplakat &quot;Zombieland&quot;" href="../files/2010/07/zombieplakat.jpg" class="lightview" rel="gallery[12877]"><img class="alignright picture-left" src="../files/2010/07/zombieplakat.jpg" alt="zombieplakat" width="186" height="294" /></a></strong></p>
<p><strong>Im Bereich der Zombiekomödie gilt über lange Zeit der englische Film &#8220;Shaun of the Dead“ als das Maß aller Dinge. Doch mit einem hohem Budget, einer gut aufgelegten Besetzung und tollen Regie-Einfällen schlägt die USA fünf Jahre später zurück. &#8220;Zombieland&#8221; ist kommerziell äußerst erfolgreich und wird nicht ohne Folgen bleiben.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ich liebe es&#8230;gnnaauuuhhharrgn!</h2>
<p>Nachdem irgendwo in Amerika jemand in einen Burger beißt, der mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bovine_spongiforme_Enzephalopathie" target="_blank">BSE</a> verseucht ist, dauert es keine zwei Monate, bis aus der Rinderkrankheit eine landesweite Zombiekrankheit und aus den vereinigten Staaten das namensgebende Zombieland geworden ist. In dem von untoten Fast Food-Fans überrannten Land gibt es noch eine handvoll Überlebender, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Da wäre der junge Ohio, ein übervorsichtiger Phobiker, dessen erste Eroberung ihn gleich mal auffressen will. Er ist auf dem Weg in seine Geburtsstadt, um nach seinen Eltern zu suchen. Nach einem Unfall trifft er auf den durchgeknallten Tallahassee, der grundsätzlich jeden Zombie vermöbelt, der ihm über den Weg läuft. Als sie auf Tallahassees fanatischer Suche nach der Süßspeise &#8220;Twinkie&#8221; noch auf die kriminellen Mädchen Wichita und Little Rock treffen, ist die Gruppe komplett. Aber nur weil draußen die Untoten rumkriechen, muss man sich ja nicht gleich vertragen.</p>
<h2>For Whom The Bell Tolls</h2>
<p>Das Regisseur <a href="http://ruben.fm/#" target="_blank">Ruben Fleischer</a> früher <a href="http://ruben.fm/#/videos/all/" target="_blank">Musikvideos</a> gemacht hat, sieht man seinem Erstling sofort an. Wenn Ohio am Anfang seine selbstverfassten Überlebensregeln vorträgt, wird das ganze mit einem optischen Effektfeuerwerk unterlegt, das seinesgleichen sucht. Auch in punkto brutalem Zynismus ist man nicht zimperlich. Leider wird die innovative Erzählweise schon sehr bald von einer recht herkömmlichen Optik abgelöst. Die Radikalität bleibt dabei etwas auf der Strecke. Puristen wird ebenfalls stören, dass die Gruppe sich in einer riesigen Villa häuslich einrichtet, ohne diese vorher zu durchsuchen oder gar zombiesicher zum machen. Doch das alles tut dem Spaß keinen Abbruch, denn für eine Komödie ist der Film immer noch drastisch und realistisch genug. Vor allem das Finale in einem zombieverseuchten Vergnügungspark dreht ziemlich an der Splatterschraube.</p>
<p><a title="&quot;Äh, sorry, ich muss Morgen früh raus&quot;" href="../files/2010/07/2009_zombieland_007.jpg" class="lightview" rel="gallery[12877]"><img class="picture-gallery" src="../files/2010/07/2009_zombieland_007-300x199.jpg" alt="2009_zombieland_007" height="95" /></a><a title="Dead Ball" href="http://www.halloween.de/files/2010/07/zombieland3.jpg" class="lightview" rel="gallery[12877]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/07/zombieland3-300x214.jpg" alt="zombieland3" height="95" /></a><a title="Das hat der TÜV aber so nicht abgenommen" href="http://www.halloween.de/files/2010/07/Zombieland_11.jpg" class="lightview" rel="gallery[12877]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2010/07/Zombieland_11-300x199.jpg" alt="Zombieland_11" height="95" /></a><a title="Schlagende Argumente" href="../files/2010/07/Zombieland-Jesse-Woody_l.jpg" class="lightview" rel="gallery[12877]"><img class="picture-gallery" src="../files/2010/07/Zombieland-Jesse-Woody_l-300x225.jpg" alt="Zombieland-Jesse-Woody_l" height="95" /></a></p>
<h2><strong>Zombieaction und Situationskomik<br />
</strong></h2>
<p>Weil Zombieland ursprünglich als TV-Serie geplant ist, stehen vor allem die erstklassigen Figuren im Mittelpunkt. Wie die verschiedenen Charaktere miteinander klar kommen müssen, darum dreht sich die Geschichte. Schüchtern, durchgeknallt, hinterhältig: Was da aufeinanderprallt bietet viel Potential. Und allein schon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Woody_Harrelson" target="_blank">Woody Harrelson</a> als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twinkie" target="_blank">Twinkie</a>-besessener Draufgänger ist ein Fest. Ein wirklich gelungener Mix aus drastischer Zombieaction und Situationskomik.</p>
<p><strong>Trailer</strong> (englisch)</p>
<p><object width="560" height="340" classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/M-cIjPOJdFM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="340" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/M-cIjPOJdFM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: S. Werner</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trick &#8216;r Treat</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/teenager-horror/trick-r-treat-der-ultimative-halloweenfilm-zu-gewinnen--7427</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 09:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teenager Horror]]></category>

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		<description><![CDATA[“Trick 'r Treat“ ist ein Horror-Episodenfilm und erinnert an legendäre Vorbilder wie “Creepshow“ von Stephen King und George Romero.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2009 I 80 Minuten I FSK 18<br />
<br class="clear" /><a href="http://www.halloween.de/files/2009/10/trick-r-treat_cover.jpg" class="lightview" rel="gallery[7427]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/10/trick-r-treat_cover-211x300.jpg" alt="trick r treat_cover" width="211" height="300" /></a><strong>Er war einer der Geheimtipps des Fantasy Filmfests 2009 und dürfte (wenn alles mit unheimlichen Dingen zugeht) zum Halloween-Kultfilm schlechthin werden. Jene Art von Film, die man jedes Jahr aufs neue schaut: bereits geschminkt und verkleidet, kurz bevor man auf die Halloween-Party oder zum Trick or Treat geht.</strong></p>
<p>Und weil es in dem Film explizit um die Halloween-Nacht geht &#8211; um ihre Bräuche und was dabei alles so passieren kann &#8211; heisst der Film dann auch “Trick &#8216;r Treat“. “Trick <strong>or</strong> Treat“ ging nicht, weil dieser Titel schon an einen obskuren Film aus dem Jahre 1986 vergeben ist, in dem ein Teenager über eine LP mit dem Geist eines verstorbenen Rockstars kommunziert (u.a. mit Gene Simmons und Ozzy Osbourne). “Trick &#8216;r Treat“ ist jedoch ein Horror-Episodenfilm und erinnert an legendäre Vorbilder wie “Creepshow“ von Stephen King und George Romero. Er erzählt fünf Geschichten, die sich alle am Halloween-Abend in einer amerikanischen Kleinstadt ereignen.</p>
<p>Ein junges Mädchen ist im Rotkäppchen-Kostüm auf der Suche nach ihrem ersten Mal: Das verläuft jedoch anders, als vom männlichen Partner gedacht. Vier Teenager hecken einen makaberen Streich aus: Das werden sie bereuen. Ein finsterer Halloween-Muffel verjagt alle Trick or Treat-Kinder: Da klopft es an der Tür. Und diesmal wird sich der Gast nicht so schnell abweisen lassen. Für viele der Protagonisten endet die Geschichte auch an diesem Abend. Und zwar für immer!</p>
<p>Die einzelnen, lose miteinander verknüpften Episoden sind kurze, stark pointierte Geschichten im Stile von “Geschichten aus der Gruft“. Über all dem wacht der Geist von Halloween, der z.B. dafür sorgt, dass die zickige Freundin die Halloween-Deko nicht zu früh abbaut. Da wird er schonmal handgreiflich. Wenn es sein muss mit einem gezackten Lutscher. Immer wieder kreuzen sich die Darsteller der einzelnen Episoden, so dass auch nach mehrmaligem Sehen noch einige Entdeckungen und Aha-Effekte bereit gehalten werden.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2009/10/trick-r-treat_meet-sam.jpg" class="lightview" rel="gallery[7427]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/10/trick-r-treat_meet-sam-142x142.jpg" alt="trick r treat_meet sam" width="142" height="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2009/10/trick-r-treat_was-ist-los.jpg" class="lightview" rel="gallery[7427]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/10/trick-r-treat_was-ist-los-142x142.jpg" alt="trick r treat_was ist los" width="142" height="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2009/10/trick-r-treat_rotkäppchen.jpg" class="lightview" rel="gallery[7427]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/10/trick-r-treat_rotkäppchen-142x142.jpg" alt="trick r treat_rotkäppchen" width="142" height="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2009/10/trick-r-treat_-all-eyes-on-halloween.jpg" class="lightview" rel="gallery[7427]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/10/trick-r-treat_-all-eyes-on-halloween-142x142.jpg" alt="trick r treat_ all eyes on halloween" width="142" height="142" /></a></p>
<p>Das alles macht &#8220;Trick &#8216;r Treat&#8221; zu einem äußerst unterhaltsamen Halloween-Film. Wer Geschichten im Stil der alten EC-Comics und &#8220;Tales From The Crypt&#8221; mag und gerne sieht, wie fette Jungs mit vergifteten Süßigkeiten getötet werden, sollte unbedingt einen Blick riskieren! Ausserdem sollte sich jeder&#8221; Trick or Treater&#8221; ganz genau überlegen, welchen Spruch er beim Halloween-Beutezug an der nächsten Haustür bringt. Denn der Halloween-Geist hört genau zu. <strong>Hast Du schon einen? </strong></p>
<p>Wer nicht immer mit den selben alten Sprüchen hausieren gehen will, sollte mal einen Blick auf die Seite <a href="http://www.hallo-eltern.de/M_feste_feiern/Halloween-Sprueche.htm" target="_blank">Hallo-Eltern.de &#8211; Halloween Sprüche für kleine Geister und Monster</a> riskieren. Dort gibt es eine Menge origineller Sprüche (für Kinder), die man gerne an der heimischen Haustür verwendet darf. Oder noch besser, man lässt sich davon einfach inspirieren und denkt sich selber etwas aus&#8230;</p>
<p><strong>Trailer </strong>(englisch)<br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0jh0DwJZjz8&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0jh0DwJZjz8&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: A.Hartung</p>
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		<title>[Rec]</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 10:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>

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		<description><![CDATA["Rec" ist ein kleiner feiner spanischer Streifen, der mal wieder zeigt, dass man auch mit geringen Mitteln überzeugende und mitreißende Horrorfilme drehen kann. Das liegt nicht unwesentlich an dem pseudo-dokumentarischen Stil des Filmes. Die Geschichte wird, wie in  “Blair Witch Project“ nur über die Bilder des Kameramanns erzählt, was gerade den Actionszenen einen bedrohlichen Realismus und atemberaubendes Tempo verleiht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/poster-rec.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/poster-rec-211x300.jpg" alt="" width="190" height="271" /></a>2007 | 80min | FSK 18</p>
<p>D<strong>ie ambitionierte Nachwuchsreporterin Ángela dreht des Nachts, während die braven Bürger in ihren Betten schlummern, die Fernseh-Life-Reportage “Während sie schlafen“. Darin begleitet sie die nachts arbeitende Bevölkerung mit der Kamera und hofft, dass etwas Aufregendes passiert.</strong></p>
<p>So dreht sie auf einer Feuerwehrstation den leeren Essensraum, moderiert die Feuerwehrrutschstange an und wartet auf einen Notruf, um ein wenig richtiges Leben in die Reportage zu bekommen. Als dieser dann endlich eintrifft, scheint sich das für das zweiköpfige Fernsehteam als ein echter Glücksfall zu erweisen. Eine alte, fast unbekleidete Frau hat sich schreiend in ihrer Wohnung eingeschlossen. Als die Feuerwehrleute mit einer Polizeistreife in die Wohnung eindringen, fällt die offensichtlich geistig verwirrte und blutverschmierte Frau den leitenden Polizisten an und beißt ihn in den Hals.</p>
<p>Besser hätte es nicht kommen können! Erst noch überglücklich über die Bilder aus dem richtigen Leben, muss das begeisterte Fernsehteam nebst alarmierten Hausbewohnern bald darauf feststellen, dass jemand die Haustür abgeschlossen und die Gesundheitsbehörde beschlossen hat, dass Haus unter Quarantäne zu stellen und mit Sicherheitsfolie zu umwickeln. Falls jemand versuchen sollte, dennoch ins Freie zu gelangen, werden radikale Gegenmaßnahmen angedroht. Nicht ohne Grund, wie sich bald herausstellt. Scheint doch ein aggressiver Virus unter den Hausbewohner zu kursieren, der kurz nach der Infizierung zum blutrünstigen Wahnsinn führt. Und es sind nicht die langsamen Zombies!</p>
<h2><strong>Geringe Mittel -Maximale Wirkung<br />
</strong></h2>
<p>&#8220;[Rec]&#8221; ist ein kleiner feiner spanischer Streifen, der mal wieder zeigt, dass man auch mit geringen Mitteln überzeugende und mitreißende Horrorfilme drehen kann. Das liegt nicht unwesentlich an dem pseudo-dokumentarischen Stil des Filmes. Die Geschichte wird, wie in  “Blair Witch Project“ nur über die Bilder des Kameramanns erzählt, was gerade den Actionszenen einen bedrohlichen Realismus und atemberaubendes Tempo verleiht. Und zwar so sehr, dass dem Betrachter schon mal schwindelig werden kann!</p>
<p><a href="../files/2009/04/film_rec_1-7.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/film_rec_1-7-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="../files/2009/04/film_rec_1-6.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/film_rec_1-6-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="../files/2009/04/film_rec_1-5.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/film_rec_1-5-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="../files/2009/04/film_rec_1-4.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"> <img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/film_rec_1-4-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a></p>
<p>Ein weiterer Pluspunkt für “[Rec]“ ist das Ende mit einem überraschend schaurigen und düsteren Finale. So erfindet der Film das mittlerweile doch arg ausgelutschte Zombie-Genre zwar nicht neu, kann aber mit seiner realistischen Wackelbildästhetik wenigstens für kurze Zeit frisches Blut in den untoten Patienten pumpen (und das macht einen 1 Euro in die Phrasenkasse!)</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-2-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-3.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-3-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-1.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-1-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a></p>
<p>Es existiert bereits ein amerikanisches Remake namens “Quarantäne“, welches so schnell gedreht wurde, dass es bei uns zeitgleich mit der DVD-Veröffentlichung von “[Rec]“ in die Kinos kam. Ein Nachfolger von “[Rec]“ unter dem selben Regie-Team ist bereits in Arbeit. Naja, die Regel: &#8220;Wenn es am Schönsten ist, soll man gehen&#8221;, hatte in der Horrorfilmbranche noch nie viele Freunde.</p>
<p><strong>Trailer (deutsch):</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3PxBxKcoKc0&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3PxBxKcoKc0&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: A.Hartung</p>
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		<title>Plan 9 From Outer Space</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 10:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[B-Movies]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Woche laufen sie im Fernsehen: Ranking-Shows. Die 100 besten Popsongs aller Zeiten, die 100 beklopptesten Prominentenkinder (aller Zeiten). Nur über den schlechtesten Regisseur oder Film (aller Zeiten) wird nie abgestimmt. Wozu auch?! Ist der Thron doch seit Jahrzehnten besetzt. Es regiert und herrscht seine Majestät Edward D. Wood, Jr mit seinem Meisterwerk: “Plan 9 from Outer Space“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Filmplakat &quot;Plan 9 from outer space&quot;" href="../files/2009/04/news9_2.jpg" class="lightview" rel="gallery[3669]"><img class="picture-right" src="../files/2009/04/news9_2.jpg" alt="filmposter_plan 9 from outer space" width="261" height="404" /></a>(Plan 9 aus dem Weltall)</p>
<p>1959 | 79min | FSK 16</p>
<p><strong>Fast jede Woche laufen sie im Fernsehen: Ranking-Shows. Die 100 besten Popsongs aller Zeiten, die 100 nervigsten Bands aller Zeiten, die 100 beklopptesten Prominentenkinder (aller Zeiten) und die 100 lustigsten Klammerformen (aller Zeiten). Nur über den schlechtesten Regisseur oder Film (aller Zeiten) wird nie abgestimmt. Wozu auch?! Ist der Thron doch seit Jahrzehnten besetzt. Es regiert und herrscht seine Majestät Edward D. Wood, Jr (1924 – 1978) mit seinem Meisterwerk: “Plan 9 From Outer Space“.</strong></p>
<h2><strong>Regisseur aus Leidenschaft</strong></h2>
<p>Ed Wood ist Regisseur aus Leidenschaft. In seinen Filmen fungiert er oft gleichzeitig als Produzent, Drehbuchautor und Regisseur. Sein erstes Theaterstück inszeniert er mit 11 Jahren an der Schule. Nachdem er im 2. Weltkrieg zweimal verwundet wird, lässt er sich in Kalifornien nieder und versucht im Filmbusiness Fuß zu fassen. Aufgrund seiner Weigerung, mit den Studios zusammenzuarbeiten (da er an einem potentiellen Hit selbst verdienen will) und sicherlich auch wegen fehlender Verbindungen ist Ed fast immer auf Geldgeber außerhalb der Filmszene angewiesen. Um sich herum versammelt er eine bizarre Gruppe von Mitarbeitern, welche die “Plan 9“-Darstellerin<a href="http://unpleasantdreams.com/vampiragallery" target="_blank"> Vampira</a> einmal recht selbstkritisch als Hollywood-Loser bezeichnet.</p>
<p><a title="Cover von &quot;Glen or Glenda&quot;" href="../files/2009/04/ed-wood.gif" class="lightview" rel="gallery[3669]"><img class="picture-left" src="../files/2009/04/ed-wood-222x300.gif" alt="" width="171" height="232" /></a>In seinem ersten vollendeten Film “Glen or Glenda“ (aka “I Changed My Sex“, “He or She“) 1953 verarbeitet er seine Neigung, Frauenkleider zu tragen. Die Hauptrolle übernimmt Wood, der eine starke Vorliebe für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angora" target="_blank">Angora</a> hat, konsequenterweise gleich selbst. Auch im Alltag trägt er durchaus mal Frauenkleider, erscheint zum Treffen in Drei-Tage-Bart, Minirock, Angorapullover und hochhackigen Schuhen. Das Gerücht, dass Ed nur in Frauenkleidern Regie führt, geht zum großen Teil auf diesen Film zurück. Kurz darauf freundet er sich mit dem legendären und zu dieser Zeit bereits drogenabhängigen <a href="http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/figuren/dracula--533" target="_blank">Dracula</a>-Darsteller <a href="http://lugosi.com/lugosihomepage.html" target="_blank">Bela Lugosi </a>an. Wood lässt ihn einige Monologszenen einsprechen, die er dann nachträglich in den Film schneidet, kombiniert mit Bildern aus dem 2.Weltkrieg und Aufnahmen von Büffelherden.<a title="Der Meister bei der Arbeit" href="../files/2009/04/der-meister-bei-der-arbeit.jpg" class="lightview" rel="gallery[3669]"><img class="picture-right" src="../files/2009/04/der-meister-bei-der-arbeit-300x224.jpg" alt="Der Meister bei der Arbeit" width="259" height="193" /></a></p>
<p>Nach dem Thriller-ähnlichen Film “Jail Bail“ dreht Ed Wood den Horrorfilm “Bride of Monster“, welcher als einer der Filme mit den meisten Anschlussfehlern (aller Zeiten) gilt. In “Bride of Monster“ spielt erstmals der Ex-Wrestler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_Johnson" target="_blank">Tor Johnson</a> in einem Wood-Film mit. Dessen Gesicht ist bis heute eine der meist verkauften Halloweenmasken (aller Zeiten). Während Wood seinen nächsten Film plant, stirbt sein Star Bela Lugosi.</p>
<h2><strong>Graverobbers From Mars oder &#8220;Jemand ist dafür verantwortlich!&#8221;</strong></h2>
<p>Zum Glück hatte Ed jedoch vorher einige Aufnahmen des Altstars gemacht, die er nun in seinem neuen Film “Plan 9 From Outer Space“ (ursprgl. “Graverobbers From Outer Space“) verwendet, der so posthum zu Lugosis letztem Film wird. Um eine Finanzierung durch den religiösen Geschäftsmann J. Edward Reynolds zu erreichen, lässt sich ein Großteil des Filmteams taufen.</p>
<p>Der Film erzählt von einer Gruppe menschenähnlicher Außerirdischer, welche darauf bestehen, von der Menschheit in ihrer Existenz anerkannt zu werden. Zu diesem Zweck haben sie den famosen Plan, die Toten wieder zum Leben zu Erwecken. Damit sollen die Lebenden dermaßen beeindruckt werden, dass sie nicht mehr die Augen vor der Existenz der Außerirdischen verschließen können.</p>
<p><a title="Szene aus &quot;Plan 9 from outer space&quot;: Bela wird gerade vom Auto überfahren. (Man beachte seinen eingefrorenen Schatten auf der Wiese)" href="http://www.halloween.de/files/2009/04/4-bela-wird-vom-auto-ueberfahren-man-beachte-seinen-eingefrorenen-schatten-auf-der-wiese.jpg" class="lightview" rel="gallery[3669]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/4-bela-wird-vom-auto-ueberfahren-man-beachte-seinen-eingefrorenen-schatten-auf-der-wiese-300x230.jpg" alt="4-bela-wird-vom-auto-ueberfahren-man-beachte-seinen-eingefrorenen-schatten-auf-der-wiese" width="300" height="230" /></a>Eine der zuvor mit Bela gedrehten Szenen auf einem Friedhof verwendet er ganze drei Mal im Film. Legendär auch die Szene, als Bela aus einem Haus (im richtigen Leben, dass von Tor Johnson) tritt. Der Offsprecher verkündet, dass der alte Mann beschlossen hat, Selbstmord zu begehen. Als Bela aus dem Bild tritt, wird dieses eingefroren und das Quietschen eines Autos erklingt. Derweil ist Bela Lugosis Schatten aber noch gut sichtbar auf dem Rasen zu sehen (siehe Bild rechts). Den Rest von Lugosis Rolle übernimmt Ed Woods Chiropraktiker Tom Mason, der sich bei seinen Auftritten einfach immer einen Umhang vor das Gesicht hält.</p>
<p>Da Wood kein Geld hatte, um einige der am Tag gedrehten Nachtszenen nachdunkeln zu lassen, wechselt das Licht bei einer nächtlichen Verfolgungsjagd ständig von Tag zu Nacht. Das innere des Raumschiffes besteht zum großen Teil aus einem Vorhang mit einem Schreibtisch und blinkenden Küchengeräten. Lange Zeit wurde angenommen, dass es sich bei den fliegenden Untertassen im Film um Autoradkappen handelt. Entweder der Marke  Chevy oder Cadillac. In der Dokumentation “Flying Saucers Of Hollywood“ wird jedoch erklärt, dass Ed Wood selbst in einem Interview erzählt hätte, es würde sich um kleine Spielzeugmodelle aus dem Bastelladen handeln. Gern bestätigt er aber auch die Geschichten mit den Radkappen, da er die Idee gut findet.</p>
<p><a title="Eine mächtige Erschütterung erfordert das gesamte Können der Piloten (Screenshot aus &quot;Pla 9 from outer space&quot;)" href="../files/2009/04/1-das-flugzeugcockpit-whaerende-eienr-enormen-erschuetterung.jpg" class="lightview" rel="gallery[3669]"><img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/1-das-flugzeugcockpit-whaerende-eienr-enormen-erschuetterung-300x228.jpg" alt="Das Fugzeugcockpit whärend einer enormen Erschütterung" width="195" /></a><a title="Im Inneren des Raumschiffes (Screenshot aus &quot;Plan 9 from outer space&quot;)" href="../files/2009/04/10-im-raumschiff.jpg" class="lightview" rel="gallery[3669]"><img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/10-im-raumschiff-300x225.jpg" alt="im Raumschiff" width="197" /></a><a title="Va,pira (Screenshot aus &quot;Plan 9 from outer space&quot;)" href="../files/2009/04/5-vampira.jpg" class="lightview" rel="gallery[3669]"><img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/5-vampira-300x225.jpg" alt="Vampira" width="197" /></a><br />
“Plan 9 From Outer Space“ hat nur ein kurzes Zwischenspiel im Kino. Anschließend dreht Ed noch einen weiteren Horrorfilm, ist dann aber zunehmend gezwungen, sich sein Auskommen mit Geschichten für Groschenromanen (u.a. unter dem Pseudonym Angora Peters) und dem Drehen von Filmen für eine Reihe namens: “Die Enzyklopädie des Sex“ zu verdienen. Sogar einen Hardcore-Film soll er gemacht haben. Daran zerbrach Ed Wood, der auch ein Quartals-Alkoholiker war. Er stirbt völlig mittellos in der Wohnung eines Freundes. Zu seinem Tod gibt es keine Zeitungsnotiz. Seine Asche wird im Meer verstreut.</p>
<h2><strong>Der schlechteste Film aller Zeiten?</strong></h2>
<p>Noch zu Woods Lebzeiten wird “Plan 9 From Outer Space“ mehrmals im Fernsehen gezeigt. Wood rief dann immer alle seine Freunde an, um sie darauf hinzuweisen. Richtig populär wird der Film aber erst, als er in dem von den Brüdern Medveds herausgegebenen Buch &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Golden_Turkey_Award" target="_blank">The Golden Turkey Avard</a>&#8221; von den Lesern zum schlechtesten Film aller Zeiten gewählt wird. Anfang der Neunziger widmet ihm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Burton" target="_blank">Tim Burton</a> eine liebevolle (wenn historisch auch nicht ganz korrekte) Filmbiografie mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Depp" target="_blank">Johnny Depp</a> in der Hauptrolle. Und: Natürlich ist “Plan 9 From Outer Space“ nicht der schlechteste Film aller Zeiten. Denn er ist schließlich äußerst unterhaltsam und das ist mehr als man über die meisten Filme sagen kann.</p>
<p><strong>Lang lebe der König!</strong></p>
<h2><strong>Trailer:</strong></h2>
<p><strong>&#8220;Bride Of Monster&#8221; (englisch)</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tK45p3dcFV0&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tK45p3dcFV0&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object><strong></strong></p>
<p><strong>&#8220;Plan 9 From Outer Space&#8221; (englisch)</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2HqQuYUeGEw&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2HqQuYUeGEw&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object><strong><br />
</strong><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.edwood.org/" target="_blank">The Home of the Church of Ed Wood</a><br />
<a href="http://mailer.fsu.edu/%7Elflynn/edwood.html" target="_blank">Ed Wood Unofficial Homepage</a><br />
<a href="http://www.imdb.de/name/nm0000248/" target="_blank">Ed Wood bei IMDB</a></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: A.Hartung</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The Severance</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/komik/the-severance--3679</link>
		<comments>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/komik/the-severance--3679#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 09:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Komik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=3679</guid>
		<description><![CDATA[Gute Teamarbeit will, wie jeder erfahrene Manager weiß, in Geländespielen erprobt und gefestigt werden. Die Teammitglieder sollen ihre Egos überwinden und bemerken, dass sie nur als Teil eines großen Ganzen zum Erfolg gelangen. Auf diese lehrreiche Prozedur darf sich auch ein Team des britischen Rüstungskonzerns Palisade freuen, das nach erfolgreichem Abschluss eines Projektes mit einem Wochenende auf der neu erworbenen Firmendatsche mitten im jugoslawischen Wald belohnt werden soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2006 | 96min | FSK 18</p>
<p><a href="../files/2009/04/film_severance_cover.jpg" class="lightview" rel="gallery[3679]"><img class="picture-left" src="../files/2009/04/film_severance_cover-211x300.jpg" alt="" width="166" height="237" /></a><strong>Gute Teamarbeit will, wie jeder erfahrene Manager weiß, in Geländespielen erprobt und gefestigt werden. Die Teammitglieder sollen ihre Egos überwinden und bemerken, dass sie nur als Teil eines großen Ganzen zum Erfolg gelangen. Auf diese lehrreiche Prozedur darf sich auch ein Team des britischen Rüstungskonzerns Palisade freuen, das nach erfolgreichem Abschluss eines Projektes mit einem Wochenende auf der neu erworbenen Firmendatsche mitten im jugoslawischen Wald belohnt werden soll.</strong></p>
<p><strong></strong>Als die Straße plötzlich durch einen umgestürzten Baum versperrt ist, weigert sich der Busfahrer standhaft, einen Umweg zu fahren. Der kurze Versuch des (sehr britischen und) leicht überforderten Teamleiters, sich mit Führungsqualitäten durchzusetzen, endet mit dem Rauswurf des Teams, welches sich ab sofort den Weg zur Hütte alleine und zu Fuß suchen kann. Diese stellt sich als wahre Bruchbude heraus („Was habt ihr erwartet? Das Hilton?“). Die ohnehin schon recht labile Motivation sinkt auf den Nullpunkt und verbessert sich auch nicht wesentlich, als ein menschlicher Zahn im Abendessen gefunden wird und des nächtens fremde Männer in zwei Meter Höhe ins Zimmer eines weiblichen Teammitgliedes blicken. Als ein Teil des Teams daraufhin abreisen will, finden sie auf der Suche nach einer handykompatiblen Zone nur den Bus nebst arg zugerichtetem und sehr sehr totem Busfahrer. Zur selben Zeit stellt der andere Teil des Teams beim Teamspiel fest, dass man in einem Wald voller Bärenfallen gern mal ein Bein verlieren kann und dass nächtliche Spanner ab sofort ihr kleinstes Problem sind. Vielleicht hätten sie den Akten, die sie im Keller des Hauses fanden, doch mehr Beachtung schenken sollen? Denn es sieht ganz so aus, als würden hier ein paar Irre herumlaufen, die noch ein Hühnchen mit Palisade zu rupfen haben.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_1.jpg" class="lightview" rel="gallery[3679]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_1-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_2.jpg" class="lightview" rel="gallery[3679]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_2-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_3.jpg" class="lightview" rel="gallery[3679]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_3-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_4.jpg" class="lightview" rel="gallery[3679]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_4-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a></p>
<p>“The Severance“ ist eine jener kleinen Perlen, die man im Horrordurchschnittseinerlei nur selten findet. Ausgestattet mit fiesem englischen Humor, kippt der Film nie gänzlich in die Parodie oder Komödie. Die Atmosphäre ist dreckig und gemein, die Charaktere eine prächtige Klischeeversammlung und wahre Freude. Vor allem Teamchef Richard. Man weiß schon nach wenigen Minuten: Es ist unwahrscheinlich, dass dieses “Team“ überhaupt jemals eine Aufgabe gemeinsam gelöst hat.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_5.jpg" class="lightview" rel="gallery[3679]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_5-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_6.jpg" class="lightview" rel="gallery[3679]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_6-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_7.jpg" class="lightview" rel="gallery[3679]"> <img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_7-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_8.jpg" class="lightview" rel="gallery[3679]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_severance_8-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><br class="clear" /><br />
<strong>Trailer (englisch):</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zuz0-iqKf74&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zuz0-iqKf74&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: A.Hartung</p>
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		<title>Der Werwolf von Tarker Mills</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 17:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cornelia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teenager Horror]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein spannender Horrorfilm des Werwolf-Genres mit liebevollen Splatter-Elementen, der recht unbeachtet in den DVD Regalen der Kaufhäuser schlummert – unbeachtet, aber nicht unbeachtlich. Denn obwohl “Der Werwolf von Tarker Mills“ sicherlich kein Klassiker-Niveau besitzt, bietet dieser jedoch genug Atmosphäre, um in Halloween-Nächten prächtig zu unterhalten – und das am besten uncut und mit viel Popcorn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(aka “Stephen Kings Werwolf von Tarker Mills – Silver Bullet“)<br />
(USA: “Cycle Of The Werewolf“ (working title), “Stephen King&#8217;s Silver Bullet“ (complete title), Silver Bullet)</p>
<h2><a title="Der Werwolf von Tarker Mills - DVD Cover" href="http://www.halloween.de/files/2009/03/silverbullet1-dvd.jpg" class="lightview" rel="gallery[3585]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2009/03/silverbullet1-dvd-211x300.jpg" alt="" width="190" height="270" /></a></h2>
<p>1986 | USA | 95min | FSK18</p>
<h2></h2>
<h2><strong>In Tarker Mills steppt der Bär</strong></h2>
<p>&#8230; naja, eher wohl nicht. Zumindest kein Bär. Aber dazu später. Die verschlafene amerikanische Kleinstadt Tarker Mills ist die Heimat von Marty Coslaw (Corey Haim) und seiner Familie. Dem gehbehinderten Jungen scheint sein trauriges Handicap nicht sehr zu stören – zumindest lässt er sich seine Unzufriedenheit nicht ansehen, während seine Familie alles daran setzt, den Jungen in Watte zu packen. Seiner Schwester Jane (Megan Follows) dagegen, ist der kleine Bruder doch manchmal ziemlich lästig, da sie zumeist die Aufgabe der Nanny übernehmen muss. Onkel Red (Gary Busey) ist für Marty jedoch der Rettungsanker im goldenen Käfig. Das schwarze Schaf der Familie ist immer offen für lausbübische Vergnügungen der etwas anderen Art und bastelt eines Tages für seinen Neffen, natürlich im Unwissen seiner überbesorgten Anverwandten, das coole und pfeilschnelle Rollstuhl-Motorrad &#8220;Silver Bullet&#8221;.</p>
<h2><strong>Wenn der Werwolf zweimal heult</strong></h2>
<p>Eines, auf einen Vollmond folgenden, Tages im Januar wird in Tarker Mills die Leiche eines stadtbekannten Trinkers neben den Eisenbahngleisen aufgefunden. Dieser fehlt unbequemerweise der Kopf. Man glaubt zunächst an einen Unfall und hakt die Sache ab. Doch schon bald wird das öde Nest Zeuge einer bestialisch brutalen Mordserie, die es in Angst und Schrecken versetzt. Auffällig ist dabei, dass die Opfer übelst zugerichtet werden und das Ganze erstaunlicherweise in Vollmondnächten passiert.<br />
<strong></strong></p>
<h2><strong>Das kann ins Auge gehen</strong></h2>
<p><a title="Marty mit &quot;Silver Bullet&quot;" href="http://www.halloween.de/files/2009/03/silverbullet2.jpg" class="lightview" rel="gallery[3585]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2009/03/silverbullet2.jpg" alt="" width="205" height="234" /></a>Marty ist geschockt, als es auch seinen besten Freund Brady erwischt – so wahnsinnig geschockt, dass er sich bald darauf enorme Sorgen um das Feuerwerk am 4.Juli macht, dass aufgrund der Morde kurzerhand von der Stadt abgesagt wird. Also beschließt Marty sein eigenes, von Onkel Red verständnisvoll gesponsertes, Leuchtraketen-Fest zu inszenieren. Dazu macht er sich eines Vollmondnachts (wie dämlich!) in den nahen Wald auf (noch dämlicher!) und lässt die bunten Feuerwerkskörper in die Luft zischen (in Dämlichkeit nicht mehr zu toppen!). Das passt dem ortsansässigen, blutlächzenden Killer natürlich gar nicht und just in dem Moment, als der zottige Geselle den Jungen schon fast erreicht hat, schießt dieser ihm (gar nicht mehr so dämlich!) eine Rakete ins Auge. Marty macht sich, mit Hilfe seines Feuerstuhls, blitzschnell auf den Heimweg und ist von nun an überzeugt, dass der Mörder ein leibhaftiger Werwolf ist. Natürlich fällt es ihm schwer, seine Schwester und seinen Onkel davon zu überzeugen. Doch Jane glaubt ihm ein wenig und sucht daraufhin bei einer Pfandflaschen-Sammelaktion die ganze Stadt nach einem Menschen mit einem verwundeten Auge ab&#8230; und siehe da, der allerorts beliebte Reverend Lowe (Everett McGill) bevorzugt neuerdings Piratenlook mit Augenklappe.</p>
<p><a title="Der Piraten-Look ist halt ein Klassiker" href="http://www.halloween.de/files/2009/03/silverbullet1.jpg" class="lightview" rel="gallery[3585]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2009/03/silverbullet1.jpg" alt="" width="270" height="180" /></a>Währenddessen macht sich eine wütende Meute Einheimischer daran, das „Untier“, hinter dem immer noch ein wahnsinniger Serientäter vermutet wird, zu fangen. Leider werden die Jagenden aber ganz fix selbst zu den Gejagten und kurz darauf ist eine kombinierte Trauerfeier notwendig. Marty hat wiederum seine eigene Methode, dem Unhold auf den Werwolfspelz zu rücken und versucht es erst einmal mit fiesen Erpresserbriefen, in denen er dem heiligen Mann den Freitod ans Herz legt. Zur Sicherheit muss Onkel Red widerwillig die silbernen Halsketten der Geschwister zu einer Silberkugel einschmelzen lassen. Der Reverend ist über eine solch dreiste Direktheit natürlich „not amused“ und beschließt, dem kleinen Querulanten die Suppe zu versalzen. Schließlich ist doch ein hilfloser Rollstuhlfahrer eine leichte Beute, oder?</p>
<h2><strong>… Regen, Schnee und Sonnenschein und der Vollmond schaut herein</strong></h2>
<p>So schließt das Vorwort der schaurig-schön von Bernie Wrightson illustrierten Stephen King Kalendergeschichte “Das Jahr des Werwolfs“ (“Cycle of the Werewolf“) von 1983, die zwei Jahre später die Vorlage für den Dino de Laurentiis Streifen “Der Werwolf von Tarker Mills“ (“Silver Bullet“) liefert.</p>
<p><a title="Silver Bullet - DVD Cover" href="http://www.halloween.de/files/2009/03/silverbullet2-dvd.jpg" class="lightview" rel="gallery[3585]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2009/03/silverbullet2-dvd-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a>King selbst schreibt das Drehbuch und so lässt sich bezüglich der filmischen Umsetzung einfach wieder einmal nicht leugnen, dass es sich um eine typische Adaption der King&#8217;schen Schreibkunst handelt – nicht wirklich überzeugend, nicht wirklich story-treu und nicht wirklich erfolgreich, obwohl der Streifen 1985 trotz aufwändiger, aus heutiger Sicht natürlich angestaubter, Effekte ca. sieben Mio Dollar verschlingt. Aber was macht den “Werwolf von Tarker Mills“ trotz allem zu etwas Besonderem? Das Geheimnis liegt in der Einfachheit der Geschichte. Ein Werwolf in einer öden, spießigen Kleinstadt – ein, für den Zuschauer nachvollziehbarer, Mikrokosmos aus Schwarz, Weiß und ganz viel Grau. Schlicht und daher überzeugend haarsträubend. Gute Spannungsmomente verteilen sich, genau abgestimmt und mit Splatter-Einlagen garniert, über die ganze Story. Der Humor kommt nicht zu kurz und nimmt zum Teil satirische Ausmaße an. Leider wird diese Qualität nicht bis zum Schluss durchgehalten. Das Finale ist extrem schwach, zu schnell und absolut voraussehbar. Ein weiteres Manko ist die schauspielerische Leistung der Darsteller, die zuweilen etwas gefühlsarm wirkt, obwohl der Hintergrund der Geschichte ausreichend Stoff für ein tränenreiches Drama bieten würde.</p>
<h2><strong>Fazit: </strong></h2>
<p>Ein spannender Horrorfilm des Werwolf-Genres mit liebevollen Splatter-Elementen, der recht unbeachtet in den DVD-Regalen der Kaufhäuser schlummert – unbeachtet, aber nicht unbeachtlich. Denn obwohl “Der Werwolf von Tarker Mills“ sicherlich kein Klassiker-Niveau besitzt, bietet dieser jedoch genug Atmosphäre, um in Halloween-Nächten prächtig zu unterhalten – und das am besten uncut und mit viel Popcorn.</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CgphjQbK9HI&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/CgphjQbK9HI&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Cornelia Weidmann</p>
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		<title>Tanz der Vampire</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 15:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cornelia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Komik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hoppla, das Symboltier der MGM – der Metro Goldwyn Mayer Löwe – verwandelt sich plötzlich in einen grünen Comic-Vampir und Blutstropfen von seinen Zähnen benetzen die eingeblendete Auflistung der Cast &#38; Crew des Films. Das ganze untermalt vom eigentümlichen Chorgesangs-Intro des einprägsamen und zugleich phantastischen “Tanz der Vampire“-Soundtracks des jazz-inspirierten Komponisten Krzysztof Komeda. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(GB “Dance of the Vampires“ USA, “The Fearless Vampire Killers“, “The Vampire Killers“ oder “The Fearless Vampire Killers Or Pardon Me, But Your Teeth Are In My Neck“)</p>
<p>1967 | GB, USA | 107min | FSK12</p>
<p><strong>Hoppla, das Symboltier der MGM – der Metro Goldwyn Mayer Löwe – verwandelt sich plötzlich in einen grünen Comic-Vampir und Blutstropfen von seinen Zähnen benetzen die eingeblendete Auflistung der Cast &amp; Crew des Films. Das ganze untermalt vom eigentümlichen Chorgesangs-Intro des einprägsamen und zugleich phantastischen “Tanz der Vampire“-Soundtracks des jazz-inspirierten Komponisten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=deyc4uLg8ew" target="_blank">Krzysztof Komeda</a> (“<a href="http://www.youtube.com/watch?v=deyc4uLg8ew" target="_blank">Rosemaries Baby</a>“). Das geht ja schon mal gut los, oder?</strong></p>
<h3><strong>Knoblauch schadet der Libido und Windmühlen gibt’s hier nicht</strong></h3>
<p><a href="../files/2008/12/vampire-killers-filmposter01.jpg" class="lightview" rel="gallery[3386]"><img class="picture-right" src="../files/2008/12/vampire-killers-filmposter01.jpg" alt="vampire-killers-filmposter" width="341" height="483" /></a>Professor Abronsius (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_MacGowran" target="_blank">Jack MacGowran</a>) ist vom Pech verfolgt. Erst verliert der betagte, krummbeinige Vampirforscher seinen Lehrstuhl an der Königsberger Universität, da seine Kollegen die wilden Theorien über die mögliche Existenz von Blutsaugern verlachen und dann erfriert der unverstandene Wissenschaftler auch noch beinahe, als er aus Frust eine Expedition ins winterliche Transsylvanien unternimmt. Mit dabei, sein getreuer, liebenswert vertrottelter Assistent Alfred (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Pola%C5%84ski" target="_blank">Roman Polanski</a>), der sich nur beim bloßen Gedanken an Vampire die langen Unterhöschen nass macht. Genau das macht das Publikum ebenfalls, allerdings aus anderen Gründen, denn bei der folgenden Geschichte bleibt kein Auge trocken. Nachdem der Professor im transsylvanischen Gasthaus der Familie Shagal zwischen schnapsnasigen Einheimischen, einer vollbusigen Magd und reichlich Knoblauchzöpfen wieder aufgetaut wird, erwecken Letztere natürlich sofort das Interesse des Gelehrten. Jeder gebildete Vampirologe erahnt beim Anblick einer ungewöhnlichen Anzahl dieser Gewürzknollen selbstverständlich, dass blutsaugende Nachtschwärmer nicht weit sein können! Auf sein Nachfragen, ob sich vielleicht ein Schloss in der Nähe befinden würde, reagiert der Wirt auffällig „unauffällig“ und faselt über nicht vorhandene Windmühlen, was das Misstrauen des Professors schürt. Nicht zuletzt das Auftauchen des buckligen Koukol verleiht Ambronsius die Gewissheit, dass es in der Nähe Vampire geben muss &#8211; also versucht er daraufhin, diese ausfindig zu machen.</p>
<h3><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/vampire-killers-filmposter022.jpg" class="lightview" rel="gallery[3386]"><img class="size-medium wp-image-3402 alignleft" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/vampire-killers-filmposter022-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a><strong>Komm in meine Badewanne</strong></h3>
<p>Alfred dagegen, richtet seine volle Aufmerksamkeit auf ein ganz anderes Objekt der Begierde. Sarah (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sharon_Tate" target="_blank">Sharon Tate</a>), die sirenenhaft schöne Tochter der Shagals, und ihre unwiderstehliche Badesucht haben es ihm angetan. Die Zuneigung zu der rothaarigen Wirtstochter wächst bei Alfred zu einem zarten Pflänzchen der Liebe heran, doch dann passiert das Unfassbare. Sarah wird von einem Vampir, natürlich während des alltäglichen Bads, effektvoll schaumspritzend entführt. Einzig eine Blutspur bleibt auf den reinweißen Blubberblässchen zurück. Alfred ist entsetzt und der Professor entzückt&#8230; nun hat er eine handfeste Spur! Nachdem aber auch noch der Wirt, der sich in seinem Kummer rettend auf den Weg zum Schloss macht, als ausgesaugtes Opfer zurückkehrt und sich nach alter Manier erstmal über die hübsche Magd hermacht, brechen die unerschrockenen Vampirjäger auf, um der Sache auf den Grund zu gehen.</p>
<h3><strong>Besser Fledermäuse auf dem Dach als Engel im Zimmer</strong></h3>
<p>Es dauert nicht lange und sie befinden sich im Schloss des Grafen Krolock (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdy_Mayne" target="_blank">Ferdy Mayne</a>) und seiner Tochter&#8230; ups, Pardon&#8230; seinem Sohn Herbert, welcher sofort ein Auge auf den armen Alfred wirft. Den Graf dagegen fasziniert die Möglichkeit des geistigen Austauschs mit Professor Ambronsius, da es in der transsylvanischen Einöde zum Leid des Grafen nicht viel Gehirnzellen-Anregendes für einen gebildeten Aristokraten seiner Güte gibt. Die Adligen geben zwar anfangs ihr kleines Geheimnis der Vorliebe für Blut nicht preis, aber für den Professor ist es selbstverständlich nur eine Frage der Zeit, bis diese Maske fallen gelassen wird. Als der schützende Tag hereinbricht machen sich die beiden Gäste auf die Suche nach der Gruft und tappen dabei von einem Missgeschick in das andere. Nur so viel: Vampire werden dabei jedenfalls nicht erlegt. Alfred findet zumindest seine Sarah wieder, die sich so gar nicht auf die Flucht begeben will und sich schon auf den großen Ball freut. Genau das ist auch das Stichwort zum Auftakt für das grandiose finale Spektakel, bei dem die Vampire tanzen und ein Happy End wahrscheinlich ist&#8230; oder vielleicht doch nicht?</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/vampire-killers-01.jpg" class="lightview" rel="gallery[3386]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/vampire-killers-01-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/vampire-killers-04.jpg" class="lightview" rel="gallery[3386]"> <img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/vampire-killers-04-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/vampire-killers-03.jpg" class="lightview" rel="gallery[3386]"> <img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/vampire-killers-03-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/vampire-killers-05.jpg" class="lightview" rel="gallery[3386]"> <img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/vampire-killers-05-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /><br class="clear" /></a><strong></strong></p>
<h3><strong>Ein Geniestreich aus der Flower Power Gruft</strong></h3>
<p>Roman Polanski (“Rosemaries Baby“, “Frantic“, “Der Pianist“), nicht nur Protagonist, sondern auch gleichzeitig Drehbuchautor und Regisseur dieses wundervollen komödiantischen Vampir-Klassikers von 1967, greift absolut jedes Klischee auf und setzt es in Lachmuskel attakierende Komik um. Die erdachten Figuren seiner liebevoll inszenierten Persiflage auf das Horrorfilm-Genre wirken nicht oberflächlich und steif, auch wenn man eigentlich kaum etwas über sie erfährt, sondern warm, urkomisch und lebendig. Der Zuschauer erfreut sich an gekonnten Slapstick- Einlagen vom Feinsten, bei denen keine Nummer in die Plattheit abrutscht. Wunderbare Kulissen, die zwar als solche erkennbar sind, aber der “gruseligen Stimmung“ keinen Abbruch tun, und prachtvolle Ausstattung verwöhnen in ihrer bunten Vielfalt das Auge. Sie verleihen der hervorragenden Spielkunst der Akteure das i-Tüpfelchen, wie das Topping auf einer bunten, leckeren Eistüte und genau wie eine solche, kann man sich diese Gruselkomödie mit ausreichend Abstand immer wieder zu Gemüte führen.</p>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p>Man könnte “Tanz der Vampire“, auch wenn der folgende Begriff schon etwas abgedroschen klingt, als absoluten Oberkult bezeichnen, denn das stellt dieser alte Prunk-Schinken der Filmkunst, auch noch im 21.Jahrhundert dar – und das nicht nur für Vampir-Liebhaber. Dieser bedarf keiner synthetische Computer-Action, keinem blutspritzenden und Dickdarm schwingenden Killer. Als begeisterter “Tanz der Vampire“ Zuschauer braucht man nur Spaß an der Freude, eine Packung Kleenex für die Lachtränen, die Mitternachtsstunde für die Stimmung und los kann&#8217;s gehen. Zu empfehlen wäre besonders die englische Originalfassung, da in der deutschen Synchronfassung gewisse Fehler unterliefen, über deren Ursache man wild spekulieren könnte, aber Tatsache ist, dass bei Polanski ein Kreuz beispielsweise nur gegen ehemals christlich gläubige Blutsauger hilft und nicht gegen vorhergehend jüdische Vampire. Zusätzlich sollte man ruhig anmerken, dass der Film nur kleinere Schockelemente bietet und, für einen Vampir-Streifen ganz und gar untypisch, mit einigen wenigen Spritzern Kunstblut auskommt, so dass dieser durchaus für kleine Vampirfans geeignet ist.</p>
<h3><a href="http://www.halloween.de/files/2008/12/tanz-der-vampire-musical02.jpg" class="lightview" rel="gallery[3386]"><img class="size-medium wp-image-3398 alignright" src="http://www.halloween.de/files/2008/12/tanz-der-vampire-musical02-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><strong>Die Vampire tanzen wieder – das Grusical</strong></h3>
<p>Während Michael Kunze in den 90ern für die Texte zuständig ist, schreibt Song- und Musical-Komponist Jim Steinman (u.a. Meat Loaf, Bonnie Tyler) die berauschende Musik zum deutschsprachigen Erfolgsmusical “Tanz der Vampire“, das 1997 in Wien uraufgeführt wird. Unter der Regie von Roman Polanski entsteht ein musikalisch pompöses Rock-Pop-Bühnenstück, welches mit einem minimalistischen, jedoch trotzdem beeindruckend durchdachten und faszinierendem Bühnenbild aufwartet. Das Musical basiert auf dem Film von 1967, wird aber an vielen Stellen noch mit Feinheiten ergänzt, auf die besonders Roman Polanski viel Wert legt. Beispielsweise wird bei Familie Shagal (im Musical “Chagal“) der jüdische Glaube liebevoll hervorgehoben, die Romanze zwischen Alfred und Sarah besonders betont und die Vampire mehr oder weniger als erotische Verführer dargestellt, auf deren Libido der Knoblauch sehr abstoßend wirken muss. 2008 macht das Musical nach 1 ½ Jahren Spielzeit im Berliner Theater des Westens eine achtmonatige Pause und feiert im November des gleichen Jahres die Premiere in Oberhausen.</p>
<h3><strong>Wunderbare Sharon</strong></h3>
<p>Sharon Tate gelingt 1967 mit “Tanz der Vampire“ ihr internationaler Durchbruch. Roman Polanski und die texanische Venus kommen sich im Laufe der Dreharbeiten näher, so dass 1968 nach einer Zeit der “wilden Ehe“ auch geheiratet wird. Sharon Tate gilt als Stil-Ikone der Swinging Sixties und ist Lieblingsobjekt der Fotografen und Modemacher. Auch die Klatschpresse findet immer wieder Gefallen am ungleichen Ehepaar Tate/Polanski. Doch keiner ahnt zu diesem Zeitpunkt welche Tragödie sich nur ein Jahr später um Sharon abspielen wird, welche zudem 1969 freudig ihr erstes Kind erwartet. Die Schauspielerin, ihr ungeborenes Kind und sechs weitere unschuldige Menschen werden Opfer eines der vielen grausamen Massaker der Charles Manson Family, welche zu dieser Zeit die Welt erschüttern. Dieses tragische Ende erschuf einen Mythos um die Schauspielerin, der leider die Seite der talentierten Darstellerin (1967 wurde sie für “Das Tal der Puppen“ für den Golden Globe Award als beste Nachwuchsdarstellerin nominiert) und die der intelligenten modernen Frau mit einem traurigem Schatten überdeckt. In “Tanz der Vampire“ kann man sich mit einem Lächeln an die Komödiantin Sharon Tate erinnern. Vermutlich würde sie sich daran erfreuen, dass sie auch noch über 40 Jahre später die Menschen zu begeistern vermag und damit unvergessen bleibt, wo immer sie jetzt auch ist&#8230;</p>
<p>Text: Cornelia Weidmann</p>
<p>Link zum Musical:</p>
<p><a href="http://www.tanz-der-vampire.de/" target="_blank">http://www.tanz-der-vampire.de/</a></p>
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		<title>Tanz der Teufel</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/klassiker/tanz-der-teufel--2923</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 17:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Die außergewöhnliche "Tanz der Teufel“-Filmreihe darf in keiner Horrorfilm-Sammlung fehlen. Die Streifen bieten eine Breitbandunterhaltung, die es nur selten gibt. Von Splatter bis Slapstick wird alles abgedeckt, was der moderne Horrorfilm an Klischees und Spannungsmomenten hergibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(“The Evil Dead“)</p>
<p>USA | 1981 | 70min | uncut 85min | FSK 16 | uncut Version FSK18</p>
<h2>Na dann schönes Wochenende</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/evildead1.jpeg" class="lightview" rel="gallery[2923]"><img class="alignright size-medium wp-image-2930" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/evildead1-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a>Fünf junge Erwachsene, darunter ein Pärchen, machen sich auf den Weg, um einige schöne Tage in einer abgelegenen Hütte im Wald zu verbringen. Alles läuft wie geplant und sie genießen eine unbeschwerte Zeit, in der sich die Gruppenmitglieder näher kommen, bis sie ganz unerwartet einen seltsamen Fund machen. Die Truppe entdeckt im Keller des Hauses zwei Dinge aus dem Besitz des vorherigen Bewohners: ein Buch sowie ein Tonbandgerät. Auf letzterem befinden sich die Tagebucheinträge eines Wissenschaftlers, der das Buch Naturon Demonto  (Das Buch der Toten) analysiert und daraus vorliest. Kaum dass die Worte den Lautsprecher verlassen, regt sich das Böse in den Wäldern rund um die kleine Holzhütte, mitten in Tennessee. Es ergreift nacheinander Besitz von den Ahnungslosen, die daraufhin fleißig dezimiert werden.</p>
<h2>Mit der Kamera über Stock und Stein</h2>
<p>Sam Raimi (“Der Fluch“, “Spiderman I-III“) schafft Anfang der 80er Jahre einen Horrorfilm, der trotz des niedrigen Budgets, mit sehr guten Masken und Special-FX aufwarten kann. Damit setzt Raimi einen neuen Maßstab für Horror-B-Movies. Der Film überzeugt durch seine dichte Handlung und Atmosphäre. Die verwirrend verzerrten Bild- und Soundwiedergaben und die Shakycam, eine von zwei Leuten getragene Kamera, geben dem Ganzen einen noch gruseligeren Touch. Nichtsdestotrotz besitzt der Film hin und wieder eine unfreiwillige Komik.</p>
<p>Der Film erscheint 1983 mit dem Titel &#8220;Tanz der Teufel“ in den deutschen Kinos. Ein Jahr später wird die Videofassung von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM) indiziert und wiederum ein Jahr später beschlagnahmt. Mittlerweile ist im Handel eine gekürzte FSK16-Fassung erhältlich.</p>
<h2>Die mit dem Teufel tanzen und noch mehr Böses aus der Welt der Bäume</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/evildead-2.jpeg" class="lightview" rel="gallery[2923]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2932" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/evildead-2-194x300.jpg" alt="" width="194" height="300" /></a>In zwei weiteren Teilen, tanzen die Teufel erneut: &#8220;Tanz der Teufel II – Jetzt wird noch mehr getanzt“ (1987) und natürlich &#8220;Armee der Finsternis“ (1992). Die letzteren beiden Filme gehören direkt zusammen, da &#8220;Tanz der Teufel II“ im Grunde keine Fortsetzung des ersten Teils darstellt. Vielmehr wird die Geschichte in abgeänderter Form noch einmal erzählt und dann mit &#8220;Armee der Finsternis“ weitergeführt. Der Stil der beiden Folge-Streifen unterscheidet sich maßgeblich vom ersten Film. Hier wird mehr Wert auf Komik und Slapstick gelegt. Sam Reimi, ein großer Fan der &#8220;Drei Stooges“, spart dennoch nicht an Blut und Besessenen.</p>
<p>Die Geschichte beginnt in &#8220;Tanz der Teufel II“ abermals in der Holzhütte im Wald, in der es sich Ash und seine Freundin gemütlich machen wollen und wieder gelingt dies nur bis zu dem Zeitpunkt des Auffindens des Buches, welches nun Necronomicon heißt, sowie des Tonbandgerätes. Umgehend macht sich das Böse erneut an die Arbeit und es wird, wie soll es auch anders sein, anständig Besitz ergriffen bis die Schwarte kracht und dazu im Takt kettengesägt. Im Showdown wird der inzwischen kampferprobte Ash, samt Oberdämon in einen Zeitstrudel gezogen und findet sich postwendend, von Rittern umzingelt, im Mittelalter wieder. Die Rückkehr in seine eigene Zeit ist nur mit dem Necronomicon möglich, doch als Ash dieses holen will und einen Zauberspruch, „Klaatu Verata Nektu&#8221;, falsch ausspricht, ersteht dummerweise die Armee der Finsternis wieder auf und schickt sich an, den Protagonisten mitsamt seinen befreundeten Rittersleut ins Jenseits zu befördern.</p>
<h2>Teuflisches Fazit</h2>
<p>Die außergewöhnliche &#8220;Tanz der Teufel“-Filmreihe darf in keiner Horrorfilm-Sammlung fehlen. Die Streifen bieten eine Breitbandunterhaltung, die es nur selten gibt. Von Splatter bis Slapstick wird alles abgedeckt, was der moderne Horrorfilm an Klischees und Spannungsmomenten hergibt &#8211; allerdings ohne dabei albern oder überzogen zu wirken. Wer den besonderen Kick will, der sollte sich natürlich die Uncut-Versionen zulegen. Na dann, fröhliches Tanzen und Blutspenden!</p>
<p><strong>&#8220;Tanz der Teufel&#8221; tanzt auf vielen Hochzeiten:</strong></p>
<h2><strong>Besessener Gesang oder singende Besessene?</strong></h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/evildead-musical.jpg" class="lightview" rel="gallery[2923]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2933" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/evildead-musical-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a>Über 400 Shows beschert die Crew des Off-Broadway-Stücks “Evil Dead &#8211; The Musical“  den blutlüsternden Fans. Das skurrile Musical wird einige Jahre in Toronto und Montreal (Kanada), sowie eine Zeit lang in New York (USA), unermüdlich aufgeführt. Im September 2008 ist jedoch vorerst Schluß. Trotz des, für ein gesungenes Bühnenstück, befremdlichen Inhalts, ist das Werk so erfolgreich, dass Shows in Südkorea, Deutschland und Großbritannien folgen sollen.</p>
<p>Weiterführender Link:<br />
<a href="http://www.evildeadthemusical.com/" target="_blank"> http://www.evildeadthemusical.com/</a></p>
<h2><strong>Spielen bis der Teufel tanzt</strong></h2>
<p>2003 schiebt THQ das Computerspiel “Evil Dead &#8211; A Fistful Of Boomstick“ nach. Das Spiel ist aber nur für richtige Fans von “Evil Dead“ oder Bruce Campell geeignet, denn Grafik und Spielinhalt lassen sehr zu wünschen übrig.</p>
<h2><strong>Das Buch der Toten</strong></h2>
<p>Das Buch der Toten heißt im ersten Teil der Trilogie noch Naturon Demonto, wird aber zu Ehren von H.P. Lovecraft in Necronomicon umbenannt. Lovecraft (1890-1937) gilt als einer der einflussreichsten Autoren der phantastischen Literatur. Lovecraft erfindet während seines Schaffens und zur Freude der Fans der anspruchsvollen Horror-Literatur einige Orte und viele fiktive Bücher, welche außergewöhnliches, aber vor allem verbotenes Wissen beinhalten sollen. Der populärste Schinken aus Lovecrafts Gedankenwelt, ist das Necronomicon. Er verfasst 1927 einen Essay, &#8220;History of the Necronomicon“, welcher sich mit der Geschichte und den Inhalten des fiktiven rituellen Buchs des Bösen befaßt. Einige Leute glauben bis heute an die Existenz dieses frei erfundenen Werks oder zumindest einigen grundlegenden Teilen daraus. Aus dem Necronomicon ist ein eigener Mythos entstanden und die zündende Idee des Buch der Toten wird immer wieder gern als Dauerbrenner in der Film-, Literatur- und Spielewelt verwurstet. Aber auch für anspruchsvolle Künstler, wie für den Neo-Surrealisten H.R.Giger, erweist es sich als inspirierendes Thema.</p>
<p>Text: Sven Weidmann &amp; Cornelia Weidmann</p>
<p><strong>Trailer:</strong></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HNO1zI2BFn4&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HNO1zI2BFn4&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Michael Bay&#8217;s Texas Chainsaw Massacre</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 10:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Benjamin Bay hat offensichtlich Gefallen an Horrorfilm-Remakes gefunden. 2003 macht sich der Produzent mit “Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre“ einen Namen, einer Neuinterpretation des, 1974 von Tobe Hooper inszenierten, Kettensägen-Massakers.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(The Texas Chainsaw Massacre)</p>
<p>2003 | 94min | FSK Keine Jugendfreigabe</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/texas-chainswa-massacre.jpg" class="lightview" rel="gallery[2758]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/texas-chainswa-massacre.jpg" alt="texas-chainswa-massacre" width="231" height="331" /></a><strong>Michael Benjamin Bay hat offensichtlich Gefallen an Horrorfilm-Remakes gefunden. 2003 macht sich der Produzent mit “Michael Bay&#8217;s Texas Chainsaw Massacre“ einen Namen, einer Neuinterpretation des, 1974 von Tobe Hooper inszenierten, Kettensägen-Massakers. Es folgen “Amityville Horror“ (2005) und “The Hitcher“ (2007). Beide Schocker-Streifen sind ebenfalls Neuverfilmungen. Momentan werkelt er an Umsetzungen der Klassiker “Freitag der 13.“ und “Nightmare On Elm Street“. Möglicherweise hat die Arbeit an “Michael Bay&#8217;s Texas Chainsaw Massacre“ die Ausrichtung des Produzenten nachhaltig beeinflusst.</strong></p>
<p>Sommer 1973: Fünf Jugendliche durchqueren mit ihrem Kleinbus Texas auf dem Weg nach Dallas. Erin, Morgan, Pepper, Andy und Kemper kommen gerade zurück aus Mexiko, wo die Preise für Marihuana noch bezahlbar sind. Ziel der Reisegruppe ist ein „Lynyrd Skynyrd„-Konzert in der texanischen Hauptstadt. Auf einer einsamen Landstraße rennt ihnen um ein Haar ein offenbar geistig verwirrtes Mädchen vor das Auto. Die hilfsbereite Clique nimmt die abwesend und konfus wirkende Landstreicherin kurzerhand mit, denn der Frauenanteil ist aus Sicht der männlichen Mitfahrer zu niedrig. Doch kaum sitzt die verstörte Wandersfrau im Wagen, sind jegliche Gedanken an freie Liebe passé. Ohne Vorwarnung („Achtung Leute, gleich fliegt mein Gehirn durch den Innenraum“ wäre nett gewesen) zieht das Nervenbündel eine Knarre unter dem Rockzipfel hervor und schießt sich durch den Mund in den Kopf. Allerdings nicht ohne vorher ein nettes „Ihr werdet alle sterben!“-Update für die fünf Freunde zu hinterlassen.</p>
<h2>Lederstrumpf? Ledergesicht!</h2>
<p>Wie es sich für pflichtbewusste Demokraten gehört, wird über das weitere Vorgehen abgestimmt. Rauswerfen und liegen lassen oder doch die Polizei informieren? Natürlich siegt das Gewissen. An der nächsten Tankstelle treffen die Freunde eine alte Frau. Die wenig vertrauenerweckende Dame dirigiert, die nach wie vor Erschrockenen, zu der alten, verlassenen Crawford Mühle. Dort treffen sie jedoch nicht den Sheriff, sondern einen kleinen Jungen namens Jedidiah. Dieser verrät, wo die Bleibe des Gesetzeshüters zu finden ist.</p>
<p>Erin und Kemper machen sich auf die Suche nach dem Cop, während die übrigen drei potentiellen Schlacht-Opfer bei der Mühle bleiben. Als das Duo ein verwahrlostes Haus entdeckt, beginnt der Alptraum. Der Kettensägen-Fetischist Leatherface, ein Typ Marke Wandschrank mit einer Maske aus Menschenhaut, wartet bereits auf die ungebetenen, aber dennoch “willkommenen“ Gäste.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-004.jpg" class="lightview" rel="gallery[2758]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-004-300x158.jpg" alt="film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-004" width="249" height="131" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-003.jpg" class="lightview" rel="gallery[2758]"> <img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-003-300x158.jpg" alt="film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-003" width="249" height="131" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-002.jpg" class="lightview" rel="gallery[2758]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-002-300x158.jpg" alt="film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-002" width="248" height="131" /></a></p>
<h2>Literweise Blut vs. gesichtslosem Ungetüm</h2>
<p>Zwei Dinge unterscheiden das Remake spürbar von der Originalfassung. Der erste und wohl markanteste Gegensatz ist der Gore-Gehalt. Das Blut spritzt literweise umher und fließt in Strömen durch die Szenerie, während Tobe Hooper&#8217;s Version auf derart derbe Darstellungen verzichtet. Der Hauptgrund für diesen Verzicht dürften die Kosten gewesen sein. Das Budget umfasst damals gerade einmal gut 80.000 US-Dollar. Damit hätte wahrscheinlich weder Michael Bay noch Regisseur Marcus Nispel ein einziges abgetrenntes Körperteil realisiert.</p>
<p>Die zweite Abweichung ist die Charakterisierung des Thomas Hewitt aka Leatherface. In der Neufassung wird der psychologischen Komponente des Sägemeisters reichlich Beachtung geschenkt, wohingegen der Killer als gesichtsloses Ungetüm bei Tobe Hooper ungleich unheimlicher und undurchschaubarer bleibt. Gemeinsam ist beiden Versionen letztlich zumindest eines: Es handelt sich bei der Geschichte nicht um eine wahre Begebenheit (wie man dem Zuschauer gerne glauben machen möchte). Die Handlung ist lediglich lose an den Roman “Psycho“ (Robert Bloch, 1959) angelehnt, der von den Taten des Serienmörders und Haut-Sammlers Ed Gein beeinflusst ist.</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p><strong>Trailer </strong>(englisch):<strong></strong></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HEs0Bc2MqAA&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HEs0Bc2MqAA&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Nightmare Concert</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 10:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man Kult-Regisseur ist, kann man sich schon Einiges erlauben. Zum Beispiel kann man einen Film drehen, in dem über weite Strecken alte Szenen aus früheren Werken anderer Filmemacher recycled werden, dabei die Hauptrolle spielen und trotzdem cool sein wie feinstes Gelato.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(A Cat in the Brain, Un Gatto nel Cervello)</p>
<p>1990 | 67min | FSK Keine Jugendfreigabe</p>
<p><strong>Wenn man Kult-Regisseur ist, kann man sich schon Einiges erlauben. Zum Beispiel kann man einen Film drehen, in dem über weite Strecken alte Szenen aus früheren Werken anderer Filmemacher recycled werden, dabei die Hauptrolle spielen und trotzdem cool sein wie feinstes Gelato.</strong></p>
<p><a href="../files/2008/11/nightmare-concert.jpg" class="lightview" rel="gallery[2747]"><img class="picture-left" src="../files/2008/11/nightmare-concert.jpg" alt="nightmare-concert" width="221" height="315" /></a>Der italienische Altmeister des Horrors, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lucio_Fulci" target="_blank">Lucio Fulci</a> (1927-1996), gibt mit seinem “Nightmare Concert“ nicht nur den Protagonisten, sondern bindet blutig-brutale Filmszenen verschiedener anderer Regisseure geschickt mit ein.</p>
<h2>Lieber Tagträume in den Alpen, als Alpträume am Tag!</h2>
<p>Hätte er doch nicht derart viele Horror-Filmchen gedreht und geschaut. Dr. Lucio Fulchi (natürlich von ihm selbst gespielt) leidet seit einiger Zeit unter schrecklichen Alpträumen. Ursache der schlimmen Einbildungen, die sich vor seinem geistigen Auge manifestieren, ist seine Arbeit. Realität und Erinnerungen an einige der fiesesten Filmszenen verschmelzen zu Visionen, die den Filmemacher an den Rand des Wahnsinns (oder darüber hinaus) treiben und ihn zunehmend an seinem Geisteszustand zweifeln lassen.</p>
<p>Ausgerechnet ein deutscher Psychiater namens Dr. Egon Schwarz soll ihm helfen, das Problem in den Griff zu bekommen und die Dinge wieder positiv zu sehen. Doch daraus wird nichts, denn der Professor verfolgt seinen eigenen, perfiden Plan. Er will seine verhasste Frau aus dem Weg räumen, aber natürlich nicht den Rest seines Lebens hinter schwedischen Gardinen verbringen. Dieses Dilemma bringt den sadistischen Seelenklempner auf eine Idee. Mittels Hypnose möchte er dem armen und unschuldigen Lucio die Schuld in die Sandalen schieben. Wie in Fulci-Filmen üblich, bleibt es natürlich nicht bei einer Leiche. Stattdessen wird fleißig gemetzelt und gehäckselt, so dass der Bodycount stetig steigt.</p>
<h2>Von Häuptern, die rollen und Hauptrollen</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-nightmare-concert-2008-11-6-001.jpg" class="lightview" rel="gallery[2747]"></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/fulci.jpg" class="lightview" rel="gallery[2747]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/fulci.jpg" alt="fulci" width="334" height="224" /></a>Die deutsche DVD-Fassung ist trotz Keine Jugendfreigabe-Siegel gegenüber der ungeschnittenen Originalfassung erheblich gekürzt. Von ursprünglich 88 Minuten bleiben gerade einmal 67 Minütchen übrig &#8211; das sagt einiges. Dennoch ist der Streifen recht unterhaltsam, nicht zuletzt dank rollender Häupter und Signore Fulci in seiner einzigen Hauptrolle. Zwar spielt er nicht besonders gut und brabbelt manchen Satz unverständlich in seinen Bart, dennoch muss man den Meister auch mal vor der Kamera gesehen haben. Unvergesslich ist zudem die Szene, in der Säge, Gliedmaßen, Fleischwolf und Schweine eine Rolle spielen, während im Hintergrund Edvard Grieg&#8217;s “In der Halle des Bergkönigs“ läuft. Derbe!</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
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		<title>Teen Wolf</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/familie/teen-wolf--2505</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 16:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>

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		<description><![CDATA[Teen Wolf aus dem Jahr 1985 ist eine der wenigen Werwolf-Komödien, die durchweg familientauglich ist. In der Hauptrolle glänzt Michael J. Fox, dem im gleichen Jahr mit“Zurück in die Zukunft“ der internationale Durchbruch gelingt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Teen Wolf)</p>
<p>1985 | 88min | FSK 12</p>
<p><strong>Teen Wolf aus dem Jahr 1985 ist eine der wenigen Werwolf-Komödien, die durchweg familientauglich ist. In der Hauptrolle glänzt Michael J. Fox, dem im gleichen Jahr mit “Zurück in die Zukunft“ der internationale Durchbruch gelingt.</strong></p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-komoedie-teen-wolf-2008-10-31-002.jpg" class="lightview" rel="gallery[2505]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-komoedie-teen-wolf-2008-10-31-002.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<h2>Vom Milchbubi zum Basketball-Berserker</h2>
<p>Der 17-jährige Scott Howard (Michael J. Fox) ist ein durchschnittlicher Teenager und nicht nur aufgrund seiner geringen Körpergröße ein unterdurchschnittlicher Basketballer. An seiner Schule gilt der schüchterne Junge als Außenseiter und führt das Dasein eines grauen Mäuserichs. Er schwärmt für die attraktive Pamela, die ihn aber standesgemäß ignoriert, während die unscheinbare Lisa schon seit Kindestagen auf ihn steht. Eines Tages empfängt sein High School-Team, die Beacon Town-Rangers, die unfaire und viel stärkere Konkurrenz.</p>
<p>Als sein aus leidenschaftlichen Losern zusammengewürfeltes Team abgeschlagen hinten liegt, passiert es: Scott wird gefoult und das gegnerische Team begräbt den armen kleinen Milchbubi unter sich. Nach einer kurzen Rangelei um den Ball erhebt sich nicht etwa das zu 99% pelzfreie Weichei, sondern ein eisenharter und vor allem behaarter Werwolf.</p>
<h2>Lug (mal aus dem Bad hervor), ich bin Dein Vater!</h2>
<p>Zuhause offenbart ihm sein Vater an der Badezimmertür, dass auch er diese eigenwillige Eigenschaft hat. Er ist selbst ein Werwolf, hat aber gelernt, seine Gefühle unter Kontrolle zu halten. Offenbar sind starke Gefühlsausbrüche verantwortlich für die Metamorphose. Mit diesem Wissen nimmt der lustige Lykanthrop die Mission “Werwolf wird Weltbürger“ in Angriff.</p>
<p>Scott lernt mit der Zeit, seine Emotionen zu beherrschen. Sowohl die Hin- als auch die Rückverwandlung bereitet ihm bald keine Probleme mehr. Er führt seine komischen Korbball-Kasper zu einem Erfolg nach dem anderen und wird an der Schule natürlich immer beliebter. Nicht zuletzt bei der holden Damenwelt. Bald liegt ihm seine Angebetete Pamela dann auch zu Füßen, genau wie die ganze Stadt. Doch irgendwann merkt er, dass sich nicht alles zum Guten verändert hat. Ausgerechnet vor dem alles entscheidenden Meisterschafts-Finale kommen ihm Zweifel an seiner Rolle.</p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-komoedie-teen-wolf-2008-10-31-001.jpg" class="lightview" rel="gallery[2505]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-komoedie-teen-wolf-2008-10-31-001-300x162.jpg" alt="" width="300" height="162" /></a></h2>
<h2>Boxwolf – Schlechtestes Sequel aller Zeiten?</h2>
<p>Die Fortsetzung aus dem Jahre 1987 ist eine ganz schlimme Fortsetzung, ohne eine einzige gute und gleichsam neue Idee. Möglicherweise ist es sogar der schlechteste Nachfolge-Teil aller Zeiten, aber das musst Du selber beurteilen. Protagonist Todd Howard (Jason Bateman) ist der Cousin von Scott und teilt natürlich das Erbgut mit seinem Vetter. Für das College-Boxteam soll er die großen Erfolge als Boxwolf holen – so zumindest der Plan des Schultrainers.</p>
<p>“Teen Wolf“ ist kein Horrorfilm, soviel steht fest. Es gibt keine blutigen Szenen und es werden auch keine Menschen gebissen oder gefressen. Die Anzahl der Witze ist für einen Werwolf-Streifen hingegen erstaunlich hoch. In erster Linie ist es Michael J. Fox, der einfach komödiantisches Talent hat. Aber auch sein Kumpel Rupert “Stiles“ Stilinski trägt mit lustigen Sprüchen und witziger Körpersprache Einiges dazu bei. Diesen Film kannst Du Dir gefahrlos mit Deinen Kindern anschauen. Vielleicht verstehen sie sogar was es heißt, anders zu sein.</p>
<hr class="divider_3" />
<p><strong>Trailer</strong> (englisch):</p>
<p><strong><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fbIerQkXm_k&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fbIerQkXm_k&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></strong></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: Sascha Adermann</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Exorzist (Neue Fassung)</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/klassiker/der-exorzist-neue-fassung--2531</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 16:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[1973 schockt Regisseur William Friedkin mit seinem Werk “Der Exorzist“ das Kinopublikum. Obwohl der Film auf allzu derbe Splatter-Einlagen verzichtet, ruft er vielerlei Diskussionen hervor. Insbesondere die brutal-vulgäre Sprache sorgt für Kontroversen, aber auch die Darstellung der Kirche und ihrer Diener ist umstritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2001 | 126min | FSK 16</p>
<p>1973 schockt Regisseur William Friedkin ( “Die 12 Geschworenen“) mit seinem Werk “Der Exorzist“ das Kinopublikum. Obwohl der Film auf allzu derbe Splatter-Einlagen verzichtet, ruft er vielerlei Diskussionen hervor. Insbesondere die brutal-vulgäre Sprache sorgt für Kontroversen, aber auch die Darstellung der Kirche und ihrer Diener ist umstritten.</p>
<h2>Ex und hopp&#8230;</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-klassiker-exorzist-directors-cut-2008-10-31-003.jpg" class="lightview" rel="gallery[2531]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-klassiker-exorzist-directors-cut-2008-10-31-003-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Regan ist 12 Jahre alt und ein ganz normales Mädchen. Das ändert sich jedoch aus heiterem Himmel dramatisch. Aus unerfindlichen Gründen neigt die kleine Göre plötzlich zu wirklich schockierenden Obszönitäten. Um Rat gefragte Mediziner und Psychologen glauben, es käme nur auf die richtige Behandlung, bzw. Dosis an, um das renitente Kind ruhig zu stellen. Die sich sorgende Mutter beginnt zu verzweifeln, als keine der Behandlungen Erfolge bringt. Sie bittet die Kirche, in Person von Pater Karras, um Hilfe. Dieser berichtet von Exorzismen, welche die katholische Kirche vornimmt, um Dämonen auszutreiben. Er verspricht, Pater Merrin (Max von Sydow) zu Hilfe zu holen. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden Geistlichen stellen sich dem Bösen!</p>
<p>Der Director&#8217;s Cut von 2001 ist knapp zehn Minuten länger als die Originalfassung von 1973. Speziell die “Spinnenszene“ (fehlt in der ursprünglichen Kino-Fassung), als Regan die Treppe hinunter läuft, lässt die Betrachter erschaudern.  Toll ist aber auch, dass die Tonspur hörbar aufgewertet wurde. Alles klingt besser und sauberer, sogar die Stille. Allein das Abspielen der Aufnahme von Regan über das Tonbandgerät erzeugt schon eine Gänsehaut.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-klassiker-exorzist-directors-cut-2008-10-31-001.jpg" class="lightview" rel="gallery[2531]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-klassiker-exorzist-directors-cut-2008-10-31-001-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" />“</a>Der Exorzist“ ist der filmische Beweis, dass guter Horror nicht zwangsläufig eine “ab 18“-Freigabe braucht. Der Film ist eine gelungene Umsetzung der Romanvorlage von William Peter Blatty und erzeugt eine wirklich unheimliche, bedrohliche und beklemmende Atmosphäre. Wenn die kleine Regan mit entstelltem Gesicht und diabolischer Stimme auf Ihrem Bett sitzend den Kopf um 180 Grad dreht, läuft es einem kalt den Rücken runter. Alpträume auf eigene Gefahr!</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
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		<title>Freitag der 13.</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 15:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ursprung dieses Klassikers der Horrorgeschichte geht auf einen weiteren filmischen Meilenstein zurück. Mit anderen Worten: “Freitag der 13.“ und Schlitzer Jason Vorhees hätte es ohne “Halloween“ mit Messerstecher Michael Myers wohl nie gegeben. Denn letztendlich war es der große Erfolg des Low Budget-Streifen an den Kinokassen, der Regisseur Sean S. Cunningham inspirierte und motivierte, es John Carpenter gleichzutun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Friday the 13th)</p>
<p>1980 | 91min | FSK 18</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-freitag-der-13te-2008-10-31-003.jpg" class="lightview" rel="gallery[2514]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-freitag-der-13te-2008-10-31-003-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a>Der Ursprung dieses Klassikers der Horrorgeschichte geht auf einen weiteren filmischen Meilenstein zurück. Mit anderen Worten: “Freitag der 13.“ und Schlitzer Jason Vorhees hätte es ohne “Halloween“ mit Messerstecher Michael Myers wohl nie gegeben. Denn letztendlich ist es der große Erfolg des Low Budget-Streifen an den Kinokassen, der Regisseur Sean S. Cunningham inspiriert und motiviert, es John Carpenter gleichzutun.</p>
<p>Für Make-Up und Umsetzung der Spezialeffekte holt er sich Tom Savini mit ins Boot, welcher bereits bei George A. Romeros “Zombie“ (US-Titel „Dawn of the Dead“) für die Special-FX verantwortlich war. 1980 erscheint dann der Film, der sich durch stattliche zehn Fortsetzungen (“Freitag der 13.“- und “Jason“-Titel) zur langlebigsten Horror-Filmreihe überhaupt entwickelt. Ein elfter Teil ist in Arbeit. Ganz nebenbei erlangt Jason, der Totmacher mit der Eishockeymaske, Kultstatus innerhalb der Splatter-Szene.</p>
<h2>Kevin Bacon und der Killer vom Kristall-See</h2>
<p>Der Handlungsstrang des ersten Teils ist – vom heutigen Zeitpunkt aus betrachtet – nicht besonders originell. Ende der 1950er Jahre tötet ein Unbekannter in einem Ferienlager namens Camp Crystal Lake zwei Aufseher. Zwanzig Jahre später entschließt sich der visionär angehauchte Steve dazu, das mittlerweile verfallene Lager für den bevorstehenden Sommer herzurichten. Natürlich nicht allein, sondern mit einer Gruppe von mehr oder weniger arbeitswilligen Jugendlichen (darunter auch Kevin Bacon). Wie es sich für einen unterhaltsamen, aber relativ anspruchslosen Streifen gehört, werden munter sämtliche Warnungen seitens der ansässigen Bevölkerung nach allen Regeln der Hollywood-Kunst ignoriert.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-freitag-der-13te-2008-10-31-002.jpg" class="lightview" rel="gallery[2514]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-freitag-der-13te-2008-10-31-002-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a>Die Folge dieser frevelhaften Überheblichkeit: Mit Einbruch der Dunkelheit beginnen die kleinen, spannungsfördernden Gemeinheiten des mysteriösen Mörders. Unvermittelt hallen unheimliche Geräusche und Schreie durch das Lager. Autos werden sabotiert und die Telefone funktionieren nicht mehr. Doch nicht nur die Leitungen sind plötzlich tot, sondern auch einige der Aufseher, die auf vielfältige, teils pervers-kreative Art hingerichtet werden. Als dann im Camp auch noch die Lichter ausgehen, ist endgültig Schluss mit lustig&#8230;</p>
<h2>Fortsetzungen am Fließband</h2>
<p>In den zahlreichen Fortsetzungen ist die Figur des Jason weitaus bedeutender und nimmt einen sehr viel größeren Teil der Rahmenhandlung ein, als dies noch bei “Freitag der 13.“ der Fall ist. Erst dadurch erlangt Mr. Vorhees himself seinen bis heute bestehenden Kultstatus. Allerdings sind selbst Jason-Fans geteilter Meinung über Qualität und Güte jener am Fließband produzierten Leinwand-Leichenschändungen. Entweder man steht drauf oder nicht!</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-freitag-der-13te-2008-10-31-001.jpg" class="lightview" rel="gallery[2514]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-freitag-der-13te-2008-10-31-001-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a>Zugegeben, über den Gewaltgehalt lässt sich streiten. Heutzutage ist man jedoch schon deutlich Härteres gewohnt, aber der Gore-Aspekt ist dennoch nicht zu verachten. Darüber hinaus ist es erfreulich, dass zumindest der erste “Freitag der 13.“ ohne derbe Logikfehler auskommt. Natürlich verhalten sich die anfangs potenziellen und später tatsächlichen Opfer während ihres Lebens auf Zelluloid nicht gerade schlau. Aber das dürfte auch niemand ernsthaft erwarten, denn letztlich steht hier keine Pseudo-tiefgründige Handlung im Vordergrund.</p>
<p>Die Mischung aus “Camp Cucamonga“, “Schulmädchen-Report“ und “Psycho“ kommt ohne ordentliche Charakterentwicklung aus. Denn für Spannung sorgen fast allein die atmosphärischen Kamera-Fahrten – speziell die Morde aus der Ego-Perspektive – und die teils schnellen Schnitte, sowie die bedrohlich-stimmungsvolle Soundkulisse von Harry Manfredini. Das markante ki, ki, ki,&#8230; ma, ma, ma hat übrigens eine Bedeutung: ki steht für “kill“ “ma“ bedeutet “mommy“. Fies oder!? Alles in Allem ist das Original ein Kult-Streifen der jüngeren Moderne, den Du unbedingt gesehen haben solltest.</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p>1980: Freitag, der 13. (Friday the 13th)<br />
1981: Freitag der 13. – Jason kehrt zurück (Friday the 13th – Part II)<br />
1982: Und wieder ist Freitag der 13. (Friday the 13th – Part III)<br />
1984: Freitag der 13. – Das letzte Kapitel (Friday the 13th – The Final Chapter)<br />
1985: Freitag der 13. – Ein neuer Anfang (Friday the 13th – A New Beginning)<br />
1986: Freitag der 13. – Jason lebt (Friday the 13th – Jason Lives)<br />
1988: Freitag der 13. – Jason im Blutrausch (Friday the 13th – The New Blood)<br />
1989: Freitag der 13. – Todesfalle Manhattan (Friday the 13th – Jason Takes Manhattan)<br />
1993: Jason goes to Hell – Die Endabrechnung (Jason Goes to Hell – The Final Friday)<br />
2001: Jason X (Jason X)<br />
2003: Freddy vs. Jason (Freddy vs. Jason)<br />
2009: Freitag der 13. (Remake)</p>
<p><strong>Trailer:</strong></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ibBO2X3uukA&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ibBO2X3uukA&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Scary Movie</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 18:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Komik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wohl populärste Horrorfilm-Parodie des frühen 21. Jahrhunderts ist “Scary Movie“. Vor dem Hintergrund der aus “Scream“ bekannten Rahmenhandlung werden hier diverse “Ich weiß welchen Fluch Du letzten Freitag den 13. vor Halloween in Amityville ausgesprochen hast“-Streifen auf die Schippe genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Scream If You Know What I Did Last Halloween, I know why you screamed last Halloween, Last Summer I Screamed Because Halloween Fell On Friday the 13th)</p>
<p>2000 | 85min | FSK 16</p>
<p><strong>Die wohl populärste Horrorfilm-Parodie des frühen 21. Jahrhunderts ist “Scary Movie“. Vor dem Hintergrund der aus “Scream“ bekannten Rahmenhandlung werden hier diverse “Ich weiß welchen Fluch Du letzten Freitag den 13. vor Halloween in Amityville ausgesprochen hast“-Streifen auf die Schippe genommen. Lustig, dass der Arbeitstitel von “Scream“ ursprünglich “Scary Movie“ lautete, wohingegen “Scary Movie“ unter dem Produktionstitel “Scream If You Know What I Did Last Halloween“ gedreht wurde. Sachen gibt’s&#8230;</strong></p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/Scary-Movie-Poster.jpg" class="lightview" rel="gallery[2436]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/Scary-Movie-Poster-201x300.jpg" alt="Scary-Movie-Poster" width="193" height="289" /></a>Maskierter Messermann schlitzt strohdoofe Studenten</h2>
<p>Die Handlung an sich ist schnell erzählt und wenig originell. Zu Beginn metzelt ein maskierter Meuchelmörder mit Messer und Mantel ein blondes Blödchen (oder blödes Blondchen), nachdem Sie die Frage nach ihrem Lieblings-Horrorfilm auf ihre Weise beantwortet hat. Dies ist der Beginn einer mordsmäßigen Mordserie. Sechs Jugendliche bangen von nun an um ihr Leben, denn sie haben zwei Dinge gemeinsam. Erstens, sie sind strohdoof. Und zweitens, sie haben einen Menschen auf dem Gewissen. Ein Jahr zuvor hatten die Studenten einen Mann überfahren und den leicht Verletzten anschließend mehr oder weniger versehentlich (!) getötet – <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ich_wei%C3%9F,_was_du_letzten_Sommer_getan_hast" target="_blank">“Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast“ </a>lässt grüßen. Nun scheint sich der Totgeglaubte zu rächen.</p>
<p>Eigentlich ist die Angst der potenziellen Opfer unbegründet, denn der Killer mit der Kapuze trottelt sich von einer Szene zur nächsten und muss bei seinen Attacken selbst erheblich mehr einstecken, als nötig. Noch ungeschickter könnten sich nicht einmal <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ek44tW0Dqig" target="_blank">Inspector Clouseau</a> und Lieutenant Frank Drebbin zusammen anstellen. Trotzdem schnetzelt der schwarze Mann nach und nach fast alle Beteiligten von der Bildfläche. Ob die rasende Reporterin Gail oder der dumme Dorfpolizist Doofy den Täter stellen können und wer der tolpatschige Teenie-Schlitzer ist, wollen wir an dieser Stelle aber nicht verraten. Nur soviel: Das Finale unterscheidet sich recht deutlich von dem der Vorlage.</p>
<h2>Witzige Blödeleien und blöde Witze</h2>
<p>Die Liste der veralberten Werke ist lang. Neben der Rahmenhandlung von “Scream“ und dem Unfallmotiv von “Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast“ bedienen sich die Wayans-Brüder ungeniert bei zahlreichen Kultstreifen des Horror- und Grusel-Genres. Aber nicht nur <a href="http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/teenager-horror/halloween-die-nacht-des-grauens--52" target="_self">“Halloween“</a>, “Freitag der 13.“, “Blair Witch Project“ und “The Sixth Sense“ werden durch den Kakao gezogen. Auch Blockbuster wie “Matrix“, “Titanic“ und “Forrest Gump“ kriegen ihr Fett weg.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-komoedie-scary-movie-2008-10-30-002.jpg" class="lightview" rel="gallery[2436]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-komoedie-scary-movie-2008-10-30-002-300x196.jpg" alt="film-komoedie-scary-movie-2008-10-30-002" width="300" height="196" /></a></p>
<p>Sage und schreibe drei Sequels schaffen es auf die Kinoleinwände. Bei “Scary Movie 3“ und “Scary Movie 4“ übernimmt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Zucker" target="_blank">David Zucker</a> die Regie. Von da an wird der Humor etwas erwachsener. Die Jokes sind zwar nach wie ausgeprägt pubertär, bewegen sich aber weniger auf Pipikacka-Niveau.</p>
<p>Die Verwendung des Begriffs “Gag-Feuerwerk“ ist in diesem Zusammenhang durchaus legitim. Nahezu jede Szene ist gespickt mit Witzen. Zwar bewegt sich das Humor-Niveau fast durchgängig auf niedriger Ebene, dennoch sind einige Spitzen und Pointen wirklich klasse gesetzt. Das Timing stimmt fast immer. Natürlich wird sehr viel rumgeblödelt, was manchen Betrachter nerven mag. Abstecher in die Regionen des Fäkal-Humors oder der sexistischen Scherze und politischen Unkorrektheiten gehören einfach dazu. Andererseits kauft man den großteils unbekannten, aber nicht unbedingt talentfreien Darstellern die gespielte Doofheit gerne ab, weshalb man sich am Rande der doch halbwegs spannenden Story prächtig amüsiert.</p>
<p><strong>Trailer </strong>(englisch)<strong>:<br />
</strong><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8yurKTKQr6E&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8yurKTKQr6E&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object><br />
<strong><a href="http://www.bvimovies.co.uk/scarymovie/" target="_blank"><br />
offizielle Webseite</a> </strong>(englisch)<strong></p>
<p></strong>Text: Sascha Adermann</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Killerhand</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 18:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Komik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigenständige Extremitäten sind in Horror- und Splatter-Streifen keine Seltenheit. Meistens werden diese ohne Zustimmung ihrer Besitzer vom Rest des Körpers gewaltsam mit brutal scharfen Hackebeilen oder martialisch knatternden Kettensägen abgetrennt. Manchmal führen diese Körperteile dann sogar ein Eigenleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Idle Hands)</p>
<p>1999 | 88min | FSK 16</p>
<p><strong>Eigenständige Extremitäten sind in Horror- und Splatter-Streifen keine Seltenheit. Meistens werden diese ohne Zustimmung ihrer Besitzer vom Rest des Körpers gewaltsam mit brutal scharfen Hackebeilen oder martialisch knatternden Kettensägen abgetrennt. Manchmal führen diese Körperteile dann sogar ein Eigenleben, wie etwa das Eiskalte Händchen der Addams Family. Wie der Titel “Die Killerhand“ unschwer vermuten lässt, übernimmt hier ein gnadenloses Greifwerkzeug die Rolle des tückischen Todbringers.</strong></p>
<h2><a href="../files/2008/10/die-Killrehand-Cover.jpg" class="lightview" rel="gallery[2447]"><img class="picture-left" src="../files/2008/10/die-Killrehand-Cover-213x300.jpg" alt="die-Killrehand-Cover" width="197" height="279" /></a>Lieber Gras rauchen als Heuschnupfen</h2>
<p>Der junge Anton (Devon Sawa) ist ein Kiffer, wie er im Buche steht. Er sitzt den ganzen Tag vor der Mattscheibe und verblödet beim Fernsehprogramm. Wenn er mal nicht stoned vor dem Fernseher hängt, holt er sich bei seinen Kumpels Pnub (Elden Henson) und Mick (Seth Green) frisches Dope. Es gibt nur eines, was den naiven Nixplaner sonst noch interessiert: Die attraktive Molly (Jessica Alba), die in der gleichen Straße wohnt.</p>
<p>Als eines Tages mal wieder die Drogenvorräte zur Neige gehen, fragt Anton seine beiden Dealer-Kumpels um Rat bzw. Hilfe. Deren Bestand ist aufgrund der bevorstehenden Halloween-Feierlichkeiten jedoch nicht ausreichend. Sie empfehlen ihm, es mit Gewürzen aus der Küche zu probieren. Der leichtgläubige Junkie raucht das Zeug und die merkwürdigen Ereignisse nehmen ihren Lauf.</p>
<h2>Eine Hand außer Rand und Band</h2>
<p>Nach und nach verlieren Freunde und Familienmitglieder von Anton das Leben. Er bemerkt, wer oder was für die Taten verantwortlich ist und versucht, der Situation Herr zu werden. Zunächst beschäftigt er, seine fiese, fünffingerige Flosse mit Strick- und Häkelübungen.<a href="../files/2008/10/film-komoedie-die-killerhand-2008-10-30-002.jpg" class="lightview" rel="gallery[2447]"><img class="picture-right" src="../files/2008/10/film-komoedie-die-killerhand-2008-10-30-002-300x198.jpg" alt="film-komoedie-die-killerhand-2008-10-30-002" width="269" height="176" /></a> Als diese Maßnahme nicht fruchtet, separiert er seine Tatze vom restlichen Torso. Doch die Hand hat nur darauf gewartet und genießt ihre Unabhängigkeit in vollen Zügen. Mithilfe einer Druiden-Priesterin (Vivica A. Fox) und seinen beiden Freunden macht er sich auf die Jagd.</p>
<p>Der US-Kinostart wird seinerzeit wegen des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schulmassaker_von_Littleton" target="_blank">Schulmassakers von Littleton</a> verschoben, da Anton (bzw. dessen Hand) seine Eltern tötet. Das Budget des Films beträgt 20 Millionen US-Dollar, holt an den Kassen aber nur gut vier Millionen US-Dollar wieder rein – ein Flop! Jedenfalls liegt es nicht an den Schauspielern. Devon Sawa gibt sich redlich Mühe, seine Hand als Fremdkörper darzustellen und auch Jessica Alba, Seth Green und Elden Henson spielen ihre Rolle gut.</p>
<p>Obwohl “Die Killerhand“ eine FSK 16-Einstufung erhält, fließt ordentlich Blut. Auch die musikalische Untermalung kann sich hören lassen, denn <a href="http://www.myspace.com/motleycrue" target="_blank">Mötley Crüe</a>, <a href="http://www.myspace.com/zebrahead" target="_blank">Zebrahead</a>, <a href="http://www.myspace.com/rancid" target="_blank">Rancid</a> und <a href="http://www.myspace.com/offspring" target="_blank">Offspring</a> sind mit von der Partie. Letztere treten sogar anlässlich von Halloween mit ihrem Song “Beheaded“ auf dem Schulfest auf. Eine unterhaltsame und amüsante Horror-Komödie, deren krude Story bisweilen etwas hinkt.</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p><strong>Trailer:<br />
</strong><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LGQf-I_zRCU&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LGQf-I_zRCU&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dracula – Tot aber glücklich</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/komik/dracula-%e2%80%93-tot-aber-glucklich--2294</link>
		<comments>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/komik/dracula-%e2%80%93-tot-aber-glucklich--2294#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 17:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Komik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=2294</guid>
		<description><![CDATA[Humorige Horrorstreifen sind – abgesehen von ungewollt amüsanten B-Movies – innerhalb unserer Filmlandschaft eher selten anzutreffen. Das liegt in erster Linie daran, dass Leiden und Lachen nun einmal nicht wirklich gut harmonieren. Wenn der Regisseur allerdings Mel Brooks heißt und Leslie Nielsen die Hauptrolle spielt, dann leiden die Lachmuskeln der Zuschauer auch bei der Umsetzung einer klassischen Gruselgeschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Dracula: Dead and Loving It)<br />
1995 | 86min | FSK 12</p>
<p><strong>Humorige Horrorstreifen sind – abgesehen von ungewollt amüsanten B-Movies – innerhalb unserer Filmlandschaft eher selten anzutreffen. Das liegt in erster Linie daran, dass Leiden und Lachen nun einmal nicht wirklich gut harmonieren. Wenn der Regisseur allerdings <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mel_Brooks" target="_blank">Mel Brooks</a> heißt und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leslie_Nielsen" target="_blank">Leslie Nielsen</a> die Hauptrolle spielt, dann leiden die Lachmuskeln der Zuschauer auch bei der Umsetzung einer klassischen Gruselgeschichte.</strong></p>
<h2>Trotteliger Tolpatsch aus Transsylvanien</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-dracula-tot-aber-glucklich-2008-10-28-002.jpg" class="lightview" rel="gallery[2294]"></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/Dracula1.jpg" class="lightview" rel="gallery[2294]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/Dracula1-201x300.jpg" alt="Dracula" width="201" height="300" /></a>Der Londoner Rechtsanwalt Renfield reist nach Transsylvanien, um mit dem <a href="http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/figuren/dracula--533" target="_blank">Grafen Dracula</a> über Immobiliengeschäfte zu reden. Trotz aller Warnungen besucht er den kauzigen Kerl in dessen Schloss. Dort verliert Renfield den Verstand und wird zum schwachsinnigen Sklaven des öfters etwas ungeschickten (höflich ausgedrückt) Vlad Tepes. Zusammen reisen die beiden mit dem Schiff namens “Demeter“ nach London, denn der tolpatschige Trottel Dracula will übersiedeln.</p>
<p>Renfield wird kurz nach der Ankunft in England in die Heilanstalt von Dr. Seward eingewiesen, wo der wirre Advokat seiner neu entdeckten Leidenschaft nachgeht und fleißig Insekten vertilgt. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet der rumänische Fürst der neue Nachbar des Nervenheilers Jack Seward wird. So lernt der Blutsauger auch Lucy und Mina kennen. Wenig später erkrankt Lucy an einer mysteriösen Krankheit und stirbt. Daraufhin bittet Dr. Seward seinen Kumpel van Helsing um Hilfe, welcher das Werk eines Vampirs erkennt – naja, die auffälligen Biss-Spuren sind schon ein ziemlich eindeutiges Indiz. Mit einem fingierten Tanzabend inklusive Spiegelszene (“Tanz der Vampire“ lässt grüßen) locken die Männer den armen Grafen schließlich in die Falle.</p>
<h2>Lustig, mit kleinen Macken</h2>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-dracula-tot-aber-glucklich-2008-10-28-002.jpg" class="lightview" rel="gallery[2294]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-dracula-tot-aber-glucklich-2008-10-28-002-300x200.jpg" alt="" width="284" height="190" /></a></h2>
<p>Großteils hält sich Mel Brooks bei seiner Satire an die Vorlage von Bram Stoker und nimmt ein ums andere Mal die Verfilmung von Francis Ford Coppola aufs Korn. Leider sind einige Scherze einfach zu vorhersehbar oder schlecht getimt, um sich wirklich komplett unter den Tisch zu lachen.</p>
<p>Trotzdem kann man sich vortrefflich amüsieren, wenn man über kleine Unzulänglichkeiten hinwegsieht und solch einen Klamauk auf ein Kunstwerk nicht als Frevelei sieht. Allein der doofe Blick von Leslie Nielsen und die teilweise gelungenen Anspielungen entschädigen dann doch wieder für die Schwächen. Selbst wenn der Humor Geschmackssache ist, so gefallen uns doch die hübschen Kulissen und passenden Bühnenbilder, welche Erinnerungen an klassische “Dracula“-Verfilmungen wecken.</p>
<p><strong>Trailer:<br />
</strong><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jdEDMNgx024&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/jdEDMNgx024&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
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		<title>Seddok, der Würger mit den Teufelskrallen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 17:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[B-Movies]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage: Was haben Vampire mit dem Atomzeitalter zu tun? Antwort: Nichts, genauso wenig wie der Film mit Blutsaugern und radioaktivem Niederschlag zu tun hat! Der US-Titel “Atom Age Vampire“ hat mal eben gar nichts mit dem italienischen Originaltitel gemein. Dem kommt die deutsche Film-Bezeichnung schon deutlich näher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Atom Age Vampire, Seddock l´erede de satana)</p>
<p>1963 | 87min | FSK ungeprüft</p>
<p><strong>Frage: Was haben Vampire mit dem Atomzeitalter zu tun? Antwort: Nichts, genauso wenig wie der Film mit Blutsaugern und radioaktivem Niederschlag zu tun hat! Der US-Titel “Atom Age Vampire“ hat mal eben gar nichts mit dem italienischen Originaltitel gemein. Dem kommt die deutsche Film-Bezeichnung schon deutlich näher.</strong></p>
<h2>Wilde Raserei</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-seddock-der-wurger-mit-den-teufelskrallen-2008-10-17.jpg" class="lightview" rel="gallery[2149]"></a><a title="Filmposter" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-seddock-der-wurger-mit-den-teufelskrallen-2008-10-17.jpg" class="lightview" rel="gallery[2149]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-seddock-der-wurger-mit-den-teufelskrallen-2008-10-17.jpg" alt="film-seddock-der-wurger-mit-den-teufelskrallen-2008-10-17" width="261" height="419" /></a>Die aparte Sängerin und Tänzerin Jeanette wird von ihrem Angebeteten völlig überraschend verlassen. Die hübsche Blondine rast in einer Mischung aus Trauer und Zorn mit dem Auto davon und steuert ihren Wagen über eine Klippe in den Abhang. Sie überlebt die kapitale Blechverformung und erwacht Tags darauf im Krankenhaus. Dass sie mit ihren Gesichtsbandagen aussieht wie eine <a href="http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/figuren/mumie-2--539" target="_blank">Mumie</a>, ist die eine Sache. Dass sie ohne Gesichtsbandagen aber aussieht wie ein vernarbtes Brandopfer, treibt sie an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.</p>
<p>Hilfe findet sie bei dem experimentierfreudigen Professor Alberto Levin (Alberto Lupo). Dieser hat einen Wirkstoff namens Serum 28 entwickelt, welcher Zellen regeneriert und somit der verzweifelten Dame helfen kann. Allerdings ist das Zeug extrem selten und noch schwieriger zu gewinnen, da es auf natürlichem Wege ausschließlich  in menschlichen Drüsen produziert wird.</p>
<h2><strong>Wo die Liebe hinfällt&#8230;</strong></h2>
<p>Im Laufe der Anwendungen verliebt sich der düstere Wissenschaftler in seine Patientin. Angesichts der Tatsache, dass die ehemalige Schönheit mehrere Behandlungen braucht und das gute Serum 28 vor Abschluss der Behandlung zu Neige geht, entschließt sich der Forscher dazu, die komplette Drüse einer anderen Frau direkt zu transplantieren. Ein kranker Plan, für den er als erstes eine “Spenderin“ benötigt. Seine ihm hörige Assistentin Monique ist die erste, die er in die ewigen Jagdgründe schickt. Aber gewiss nicht die letzte.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-seddock-der-wurger-mit-den-teufelskrallen-2008-10-17-001.jpg" class="lightview" rel="gallery[2149]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-seddock-der-wurger-mit-den-teufelskrallen-2008-10-17-001-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a>Da die Verfügbarkeit spendewilliger Damen zu Wünschen übrig lässt, entscheidet sich Dr. Levin für den nächsten, folgenschweren Schritt. Er injiziert sich Serum 25, den degenerativen Vorgänger des regenerativen Serum 28. Daraufhin verwandelt er sich in eine entstellte Kreatur ohne jedes Gewissen oder Schuldbewußtsein und so kann der Würger mit seinen Teufelskrallen fröhlich neue Spenderinnen “aufreißen“. Ob die zwei am Ende glücklich werden, wird nicht verraten&#8230;</p>
<p>Wenn es einen Preis für den bescheuertesten Titel gäbe, wäre “Seddock, der Würger mit den Teufelskrallen“ aka “Atom Age Vampire“ sicher ganz vorne dabei. Ansonsten ist der Film eher gutes Mittelmaß. Die Schauspieler bewegen sich auf einem anständigen Niveau, ohne zu glänzen. Richtig unheimlich ist der Film nicht, aber doch irgendwie fesselnd. Für die damalige Zeit sind die Effekte schon durchaus ansehnlich. Insbesondere, wenn die Narben wie von Geisterhand verschwinden. Mysteriös ist die Tatsache, dass die italienische Orignal-Fassung satte 105 Minuten Spielzeit ausweist, wohingegen es auf US-DVDs lediglich maximal 87 Minuten sind. Für Freunde von Schwarzweiß-Trash ein Geheimtipp, der obendrein noch gratis und legal im Netz zum Download bereit steht.</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p><strong>Trailer:<br />
</strong><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Cgr0HZwTCQM&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Cgr0HZwTCQM&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Braindead</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 17:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Jackson genießt spätestens seit seinen Blockbuster-Verfilmungen von „Herr der Ringe“ und „King Kong“ weltweit hohes Ansehen. Doch eingefleischten Horror-Fans ist der verrückte Neuseeländer schon seit Längerem bekannt. Mit „Bad Taste“ (1987) und „Meet the Feebles“ (1989) macht sich der geniale Regisseur Ende der 80er einen Namen, bevor er 1992 „Braindead“ auf die Kinobesucher loslässt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Dead Alive)</p>
<p>1992 | 80min | FSK 16</p>
<p><strong>Peter Jackson genießt spätestens seit seinen Blockbuster-Verfilmungen von </strong><strong>“</strong><strong>Herr der Ringe“ und </strong><strong>“</strong><strong>King Kong“ weltweit hohes Ansehen. Doch eingefleischten Horror-Fans ist der verrückte Neuseeländer schon seit Längerem bekannt. Mit </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XtPYTfS8Kuw" target="_blank"><strong>“</strong></a><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XtPYTfS8Kuw" target="_blank">Bad Taste“</a> (1987) und </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6yrI01TOlOE" target="_blank"><strong>“</strong></a><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6yrI01TOlOE" target="_blank">Meet the Feebles“</a> (1989) macht sich der geniale Regisseur Ende der 80er einen Namen, bevor er 1992 </strong><strong>“</strong><strong>Braindead“ auf die Kinobesucher loslässt. Der Film gilt unter Splatter-Fans und Gore-Maniacs weltweit als absoluter Kult.</strong></p>
<h2><a href="../files/2008/10/braindead.jpg" class="lightview" rel="gallery[2355]"><img class="picture-left" src="../files/2008/10/braindead.jpg" alt="braindead" width="351" height="483" /></a>Affiger Ratten-Bastard</h2>
<p>Was den Streifen so außergewöhnlich macht, sind nicht nur die außergewöhnlich blutigen Spezialeffekte. Auch die skurrile Story – irgendwo zwischen Zombie-Zynismus und Splatter-Sarkasmus angesiedelt – sucht ihresgleichen. Nahe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sumatra" target="_blank">Sumatra</a>, auf einer Insel namens Skull Island, entdeckt ein Forscher 1957 eine bisher unbekannte Lebensform. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Nager und Primat, genauer um eine Art Ratten-Affe. Das Tier gelangt zur Untersuchung in den Zoo der neuseeländischen Stadt Newtown.</p>
<p>In der gleichen Stadt lebt die hübsche Paquita Maria Sanchez, die auf der Suche nach ihrer großen Liebe ist. Den Tarot-Karten ihrer Oma „verdankt“ die junge Frau, dass ausgerechnet der größte Taugenichts der Stadt, das am Rockzipfel hängende Muttersöhnchen Lionel Cosgrove ihr Traummann sein soll. Das allein wäre schon schlimm genug, aber leider ist Lionels Mama auch noch extrem herrschsüchtig und vereinnahmend – wie es sich eben für eine echte Glucke gehört.</p>
<h2>Folgenschwerer Appetit-Happen</h2>
<p>So kommt die Matrone dahinter, dass sich die beiden Turteltauben eines Tages heimlich zum Date in jenem Zoo verabreden, der das hässliche Mix-Wesen beherbergt. Sie beobachtet das Paar gerade heimlich, als sie plötzlich von der affigen Ratte gebissen wird. Natürlich bleibt der Appetit-Happen nicht ohne Folgen, die tyrannische Mutter fault trotz Behandlung durch eine Krankenschwester bei lebendigem Leibe vor sich hin und stirbt folgerichtig. Dieser Zustand ist jedoch nicht von Dauer, denn trotz der ausgeprägten Verwesung wandelt die dominante Dame alsbald wieder unter den Lebenden.</p>
<p>Der Zombie-typische unstillbare Blutdurst und der obligatorische Fleischeshunger sind von nun an ihre Begleiter, sie vergreift sich an Freunden, Nachbarn und sogar Haustieren. Doch nicht nur der konstante kannibalische Kohldampf ist problematisch. Weitaus besorgniserregender ist der Umstand, dass die Angeknabberten ebenfalls dieselben unangemessenen Verhaltensweisen an den Tag legen.</p>
<h2>Zombies + Aufputschmittel = Gefahr!</h2>
<p>Lionel entschließt sich, alle Befallenen im heimischen Keller zu verstecken und medikamentös ruhig zu stellen. Das geht solange gut, bis plötzlich Onkel Les auftaucht und eine zünftige Fete im Haus seiner (un)toten Schwester feiern will. Paquita und Lionel entschließen sich, die Zombie-Horde mit Giftspritzen zu neutralisieren. Guter Plan, aber leider total ineffektiv. Im Gegenteil, anstatt dahinzuschlummern, wirkt das Toxin sogar noch aufputschend, das dicke Ende kommt erst noch&#8230;</p>
<p>Braindead ist ein absoluter Kult-Film. Zwar ist die einzige in Deutschland legal erhältliche Version mit dem Titel “Dead Alive“ recht umfangreich gekürzt worden, um die FSK 16-Richtlinien zu erfüllen. So fehlt z.B. die komplette Rasenmäher-Szene, bei der gut 300 Liter Kunstblut zum Einsatz kommen. Doch auch diese geschnittene Fassung zeigt deutlich, was die Faszination an diesem Werk ausmacht. Es ist die Versessenheit, mit der Regisseur Peter Jackson seiner Arbeit nachgeht. Die Detailverliebtheit zeigt sich nicht nur in der Gesamtheit, sondern in vielen kleinen Dingen und kurzen Augenblicken, die man beim ersten Betrachten oft nicht wahrnimmt. Das stilechte 50er Jahre-Setting, der mit Stacheldraht bewehrte Zombie-Kinderwagen und und und. Auf jeden Fall solltest Du nicht allzu empfindlich sein, denn rote Blutkörperchen gibt es genug zu sehen.</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p><strong>Trailer:</strong></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4AvudabtvOk&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4AvudabtvOk&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p><a title="Braindead - Trailer - MyVideo" href="http://www.myvideo.de/watch/4003083/Braindead_Trailer"></a></p>
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		<title>Angriff der Killertomaten</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 17:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[B-Movies]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Grat zwischen zeitlosen Trash-Klassikern und schlechten Machwerken ist äußerst schmal. Ob ein Streifen ernst genommen oder als Parodie verstanden werden will, ist oft sehr schwer zu erkennen oder liegt allein im Auge des Betrachters. Ein klassisches Paradebeispiel dafür ist die – sagen wir mal – Horrorkomödie „Angriff der Killertomaten“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Attack of the Killer Tomatoes)</p>
<p>1977 | 83min | FSK 12</p>
<p><strong>Der Grat zwischen zeitlosen Trash-Klassikern und schlechten Machwerken ist äußerst schmal. Ob ein Streifen ernst genommen oder als Parodie verstanden werden will, ist oft sehr schwer zu erkennen oder liegt allein im Auge des Betrachters. Ein klassisches Paradebeispiel dafür ist die – sagen wir mal – Horrorkomödie “Angriff der Killertomaten“.</strong></p>
<h2>Amerika, Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-b-movies-angriff-der-killertomaten-2008-10-29-001.jpeg" class="lightview" rel="gallery[2382]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/film-b-movies-angriff-der-killertomaten-2008-10-29-001.jpeg" alt="film-b-movies-angriff-der-killertomaten-2008-10-29-001" width="332" height="474" /></a>Amerika, ist nicht nur das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sondern auch der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Da beginnen plötzlich ganz gewöhnliche Tomaten, die menschliche Bevölkerung zu attackieren und zu tyrannisieren. Der Grund dafür? Keine Ahnung! Ist aber auch egal, denn nach Gründen oder gar Begründungen sollte man als Zuschauer besser nicht suchen, das ist Zeitverschwendung. Angesichts der dramatischen Angriffe sieht sich der amerikanische Präsident genötigt, etwas zu unternehmen. Sein Pressesprecher wird beauftragt, mit der PR-Firma “Meinungsmache“ die Gemüter der beunruhigten Bevölkerung zu besänftigen und die Menschen von der Harmlosigkeit der roten Pflanzen zu überzeugen. Unterdessen stellt das kistenweise Kugelschreiber testende Staatsoberhaupt eine Spezialeinheit zusammen. Diese Truppe ist so speziell, dass es schon nicht mehr auszuhalten ist.</p>
<p>Die Leitung der Truppe übernimmt Agent Mason Dixon. Er wird von Sam Smith – einem Meister der Verkleidung – unterstützt. Zu dessen Lieblingsmaskeraden zählt ein Adolf Hitler-Kostüm, welches auch seinem afroamerikanischen Träger Probleme beschert. Zu seinen weiteren Begleitern gehören der nicht ganz (wasser)dichte Navy-Taucher Greg Colburn, der wahnwitzige Fallschirmspringer Wilbur Finletter und die Steroide-Schwimmerin Gretta Attenbaum aus dem russischen Olympia-Team.</p>
<h2>Nebulöse Nachtschattengewächse</h2>
<p>Smith wird beauftragt, die Tomaten-Truppen zu infiltrieren, während seine Kameraden versuchen, der Bedrohung Herr zu werden. Natürlich geht dabei so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann, sogar die Spezialeinheit wird dezimiert. Die Rettung kommt letztlich von gänzlich unerwarteter Seite. Die nebulösen Nachtschattengewächse haben nämlich eine schleierhafte Schwäche für Musik&#8230;</p>
<p>Angesichts des schmalen Budgets von knapp 100.000 US-Dollar ist es nicht verwunderlich, dass die Spezialeffekte allesamt armselig sind. Die spektakulärste Szene ist sogar ungewollt entstanden. Zu Beginn des Films unterhalten sich zwei Darsteller, als im Hintergrund ein Hubschrauber zur Landung ansetzt. Plötzlich gerät der Drehflügler außer Kontrolle, trudelt umher und fabriziert eine bezaubernde Bruchlandung. Das der Crash so realistisch aussieht, liegt daran, dass er nicht geplant war! Laut Drehbuch sollte der Pilot ganz normal landen. Der Absturz wurde nachträglich kurzerhand in die Handlung eingebunden.<br />
Angesichts der insgesamt total überspitzten Geschehnisse sollte man ausschließen, dass Regisseur, Drehbuch-Autor und Produzent John De Bello einen ernsthaften Film produzieren wollte. Die Anspielungen sind dafür eigentlich zu deutlich. Ein gutes Beispiel dafür ist die Szene, als schwimmende Tomaten unschuldige Schwimmer angreifen – im Stile von<a href="http://www.youtube.com/watch?v=3d-zJ9of6rk" target="_blank"> “Der Weiße Hai“</a>. Außerdem parodiert sich der Streifen an unzähligen Stellen selbst.</p>
<h2>Tomaten-Trash</h2>
<p>Es folgen noch drei weitere “Killertomaten“-Sequels. In “Die Rückkehr der Killertomaten“ (1988) ist sogar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Clooney" target="_blank">George Clooney</a> in einer seiner frühen Rollen zu sehen. Als letztes erscheint hierzulande “Die Killertomaten schlagen zurück“ (1990), wohingegen “Killer Tomatoes Eat France“ (1991) bei uns nicht veröffentlicht wird. Zum Glück, denn das ohnehin niedrige Niveau lässt sich bei den Nachfolgern kaum noch erkennen. Auch die Zeichentrickserie “Killertomaten“ wird nach 21 Folgen eingestellt.</p>
<p>Zugegeben, man muss schon eine sehr alberne Ader haben, um an “Angriff der Killertomaten“ seine Freude zu haben. Trotzdem ist der Film für zahlreiche Lacher gut. Nicht etwa, weil die Witze so gut und pointiert sind. Allein die rollenden Tomaten sehen so lächerlich aus, dass man es heutzutage kaum glauben kann. Zweifelsohne eine echte Trash-Granate!</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p><strong>Trailer:</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ebfLWAB8bY4&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ebfLWAB8bY4&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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