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	<title>Halloween.de - Das Halloween &#38; Horror Magazin &#187; Harter Stoff</title>
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	<description>Das Halloween &#38; Horror Magazin</description>
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		<title>[Rec]</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 10:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>

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		<description><![CDATA["Rec" ist ein kleiner feiner spanischer Streifen, der mal wieder zeigt, dass man auch mit geringen Mitteln überzeugende und mitreißende Horrorfilme drehen kann. Das liegt nicht unwesentlich an dem pseudo-dokumentarischen Stil des Filmes. Die Geschichte wird, wie in  “Blair Witch Project“ nur über die Bilder des Kameramanns erzählt, was gerade den Actionszenen einen bedrohlichen Realismus und atemberaubendes Tempo verleiht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/poster-rec.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/poster-rec-211x300.jpg" alt="" width="190" height="271" /></a>2007 | 80min | FSK 18</p>
<p>D<strong>ie ambitionierte Nachwuchsreporterin Ángela dreht des Nachts, während die braven Bürger in ihren Betten schlummern, die Fernseh-Life-Reportage “Während sie schlafen“. Darin begleitet sie die nachts arbeitende Bevölkerung mit der Kamera und hofft, dass etwas Aufregendes passiert.</strong></p>
<p>So dreht sie auf einer Feuerwehrstation den leeren Essensraum, moderiert die Feuerwehrrutschstange an und wartet auf einen Notruf, um ein wenig richtiges Leben in die Reportage zu bekommen. Als dieser dann endlich eintrifft, scheint sich das für das zweiköpfige Fernsehteam als ein echter Glücksfall zu erweisen. Eine alte, fast unbekleidete Frau hat sich schreiend in ihrer Wohnung eingeschlossen. Als die Feuerwehrleute mit einer Polizeistreife in die Wohnung eindringen, fällt die offensichtlich geistig verwirrte und blutverschmierte Frau den leitenden Polizisten an und beißt ihn in den Hals.</p>
<p>Besser hätte es nicht kommen können! Erst noch überglücklich über die Bilder aus dem richtigen Leben, muss das begeisterte Fernsehteam nebst alarmierten Hausbewohnern bald darauf feststellen, dass jemand die Haustür abgeschlossen und die Gesundheitsbehörde beschlossen hat, dass Haus unter Quarantäne zu stellen und mit Sicherheitsfolie zu umwickeln. Falls jemand versuchen sollte, dennoch ins Freie zu gelangen, werden radikale Gegenmaßnahmen angedroht. Nicht ohne Grund, wie sich bald herausstellt. Scheint doch ein aggressiver Virus unter den Hausbewohner zu kursieren, der kurz nach der Infizierung zum blutrünstigen Wahnsinn führt. Und es sind nicht die langsamen Zombies!</p>
<h2><strong>Geringe Mittel -Maximale Wirkung<br />
</strong></h2>
<p>&#8220;[Rec]&#8221; ist ein kleiner feiner spanischer Streifen, der mal wieder zeigt, dass man auch mit geringen Mitteln überzeugende und mitreißende Horrorfilme drehen kann. Das liegt nicht unwesentlich an dem pseudo-dokumentarischen Stil des Filmes. Die Geschichte wird, wie in  “Blair Witch Project“ nur über die Bilder des Kameramanns erzählt, was gerade den Actionszenen einen bedrohlichen Realismus und atemberaubendes Tempo verleiht. Und zwar so sehr, dass dem Betrachter schon mal schwindelig werden kann!</p>
<p><a href="../files/2009/04/film_rec_1-7.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/film_rec_1-7-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="../files/2009/04/film_rec_1-6.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/film_rec_1-6-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="../files/2009/04/film_rec_1-5.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/film_rec_1-5-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a><a href="../files/2009/04/film_rec_1-4.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"> <img class="picture-gallery" src="../files/2009/04/film_rec_1-4-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a></p>
<p>Ein weiterer Pluspunkt für “[Rec]“ ist das Ende mit einem überraschend schaurigen und düsteren Finale. So erfindet der Film das mittlerweile doch arg ausgelutschte Zombie-Genre zwar nicht neu, kann aber mit seiner realistischen Wackelbildästhetik wenigstens für kurze Zeit frisches Blut in den untoten Patienten pumpen (und das macht einen 1 Euro in die Phrasenkasse!)</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-2-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-3.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-3-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-1.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-1-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a> <a href="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1.jpg" class="lightview" rel="gallery[3673]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2009/04/film_rec_1-142x142.jpg" alt="" width="142" height="142" /></a></p>
<p>Es existiert bereits ein amerikanisches Remake namens “Quarantäne“, welches so schnell gedreht wurde, dass es bei uns zeitgleich mit der DVD-Veröffentlichung von “[Rec]“ in die Kinos kam. Ein Nachfolger von “[Rec]“ unter dem selben Regie-Team ist bereits in Arbeit. Naja, die Regel: &#8220;Wenn es am Schönsten ist, soll man gehen&#8221;, hatte in der Horrorfilmbranche noch nie viele Freunde.</p>
<p><strong>Trailer (deutsch):</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3PxBxKcoKc0&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3PxBxKcoKc0&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<hr class="divider_2" />
<p>Text: A.Hartung</p>
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		<title>Michael Bay&#8217;s Texas Chainsaw Massacre</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 10:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Benjamin Bay hat offensichtlich Gefallen an Horrorfilm-Remakes gefunden. 2003 macht sich der Produzent mit “Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre“ einen Namen, einer Neuinterpretation des, 1974 von Tobe Hooper inszenierten, Kettensägen-Massakers.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(The Texas Chainsaw Massacre)</p>
<p>2003 | 94min | FSK Keine Jugendfreigabe</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/texas-chainswa-massacre.jpg" class="lightview" rel="gallery[2758]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/texas-chainswa-massacre.jpg" alt="texas-chainswa-massacre" width="231" height="331" /></a><strong>Michael Benjamin Bay hat offensichtlich Gefallen an Horrorfilm-Remakes gefunden. 2003 macht sich der Produzent mit “Michael Bay&#8217;s Texas Chainsaw Massacre“ einen Namen, einer Neuinterpretation des, 1974 von Tobe Hooper inszenierten, Kettensägen-Massakers. Es folgen “Amityville Horror“ (2005) und “The Hitcher“ (2007). Beide Schocker-Streifen sind ebenfalls Neuverfilmungen. Momentan werkelt er an Umsetzungen der Klassiker “Freitag der 13.“ und “Nightmare On Elm Street“. Möglicherweise hat die Arbeit an “Michael Bay&#8217;s Texas Chainsaw Massacre“ die Ausrichtung des Produzenten nachhaltig beeinflusst.</strong></p>
<p>Sommer 1973: Fünf Jugendliche durchqueren mit ihrem Kleinbus Texas auf dem Weg nach Dallas. Erin, Morgan, Pepper, Andy und Kemper kommen gerade zurück aus Mexiko, wo die Preise für Marihuana noch bezahlbar sind. Ziel der Reisegruppe ist ein „Lynyrd Skynyrd„-Konzert in der texanischen Hauptstadt. Auf einer einsamen Landstraße rennt ihnen um ein Haar ein offenbar geistig verwirrtes Mädchen vor das Auto. Die hilfsbereite Clique nimmt die abwesend und konfus wirkende Landstreicherin kurzerhand mit, denn der Frauenanteil ist aus Sicht der männlichen Mitfahrer zu niedrig. Doch kaum sitzt die verstörte Wandersfrau im Wagen, sind jegliche Gedanken an freie Liebe passé. Ohne Vorwarnung („Achtung Leute, gleich fliegt mein Gehirn durch den Innenraum“ wäre nett gewesen) zieht das Nervenbündel eine Knarre unter dem Rockzipfel hervor und schießt sich durch den Mund in den Kopf. Allerdings nicht ohne vorher ein nettes „Ihr werdet alle sterben!“-Update für die fünf Freunde zu hinterlassen.</p>
<h2>Lederstrumpf? Ledergesicht!</h2>
<p>Wie es sich für pflichtbewusste Demokraten gehört, wird über das weitere Vorgehen abgestimmt. Rauswerfen und liegen lassen oder doch die Polizei informieren? Natürlich siegt das Gewissen. An der nächsten Tankstelle treffen die Freunde eine alte Frau. Die wenig vertrauenerweckende Dame dirigiert, die nach wie vor Erschrockenen, zu der alten, verlassenen Crawford Mühle. Dort treffen sie jedoch nicht den Sheriff, sondern einen kleinen Jungen namens Jedidiah. Dieser verrät, wo die Bleibe des Gesetzeshüters zu finden ist.</p>
<p>Erin und Kemper machen sich auf die Suche nach dem Cop, während die übrigen drei potentiellen Schlacht-Opfer bei der Mühle bleiben. Als das Duo ein verwahrlostes Haus entdeckt, beginnt der Alptraum. Der Kettensägen-Fetischist Leatherface, ein Typ Marke Wandschrank mit einer Maske aus Menschenhaut, wartet bereits auf die ungebetenen, aber dennoch “willkommenen“ Gäste.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-004.jpg" class="lightview" rel="gallery[2758]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-004-300x158.jpg" alt="film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-004" width="249" height="131" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-003.jpg" class="lightview" rel="gallery[2758]"> <img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-003-300x158.jpg" alt="film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-003" width="249" height="131" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-002.jpg" class="lightview" rel="gallery[2758]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-002-300x158.jpg" alt="film-harter-stoff-michael-bays-texas-chainsaw-massacre-2008-11-4-002" width="248" height="131" /></a></p>
<h2>Literweise Blut vs. gesichtslosem Ungetüm</h2>
<p>Zwei Dinge unterscheiden das Remake spürbar von der Originalfassung. Der erste und wohl markanteste Gegensatz ist der Gore-Gehalt. Das Blut spritzt literweise umher und fließt in Strömen durch die Szenerie, während Tobe Hooper&#8217;s Version auf derart derbe Darstellungen verzichtet. Der Hauptgrund für diesen Verzicht dürften die Kosten gewesen sein. Das Budget umfasst damals gerade einmal gut 80.000 US-Dollar. Damit hätte wahrscheinlich weder Michael Bay noch Regisseur Marcus Nispel ein einziges abgetrenntes Körperteil realisiert.</p>
<p>Die zweite Abweichung ist die Charakterisierung des Thomas Hewitt aka Leatherface. In der Neufassung wird der psychologischen Komponente des Sägemeisters reichlich Beachtung geschenkt, wohingegen der Killer als gesichtsloses Ungetüm bei Tobe Hooper ungleich unheimlicher und undurchschaubarer bleibt. Gemeinsam ist beiden Versionen letztlich zumindest eines: Es handelt sich bei der Geschichte nicht um eine wahre Begebenheit (wie man dem Zuschauer gerne glauben machen möchte). Die Handlung ist lediglich lose an den Roman “Psycho“ (Robert Bloch, 1959) angelehnt, der von den Taten des Serienmörders und Haut-Sammlers Ed Gein beeinflusst ist.</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p><strong>Trailer </strong>(englisch):<strong></strong></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HEs0Bc2MqAA&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HEs0Bc2MqAA&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Nightmare Concert</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 10:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man Kult-Regisseur ist, kann man sich schon Einiges erlauben. Zum Beispiel kann man einen Film drehen, in dem über weite Strecken alte Szenen aus früheren Werken anderer Filmemacher recycled werden, dabei die Hauptrolle spielen und trotzdem cool sein wie feinstes Gelato.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(A Cat in the Brain, Un Gatto nel Cervello)</p>
<p>1990 | 67min | FSK Keine Jugendfreigabe</p>
<p><strong>Wenn man Kult-Regisseur ist, kann man sich schon Einiges erlauben. Zum Beispiel kann man einen Film drehen, in dem über weite Strecken alte Szenen aus früheren Werken anderer Filmemacher recycled werden, dabei die Hauptrolle spielen und trotzdem cool sein wie feinstes Gelato.</strong></p>
<p><a href="../files/2008/11/nightmare-concert.jpg" class="lightview" rel="gallery[2747]"><img class="picture-left" src="../files/2008/11/nightmare-concert.jpg" alt="nightmare-concert" width="221" height="315" /></a>Der italienische Altmeister des Horrors, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lucio_Fulci" target="_blank">Lucio Fulci</a> (1927-1996), gibt mit seinem “Nightmare Concert“ nicht nur den Protagonisten, sondern bindet blutig-brutale Filmszenen verschiedener anderer Regisseure geschickt mit ein.</p>
<h2>Lieber Tagträume in den Alpen, als Alpträume am Tag!</h2>
<p>Hätte er doch nicht derart viele Horror-Filmchen gedreht und geschaut. Dr. Lucio Fulchi (natürlich von ihm selbst gespielt) leidet seit einiger Zeit unter schrecklichen Alpträumen. Ursache der schlimmen Einbildungen, die sich vor seinem geistigen Auge manifestieren, ist seine Arbeit. Realität und Erinnerungen an einige der fiesesten Filmszenen verschmelzen zu Visionen, die den Filmemacher an den Rand des Wahnsinns (oder darüber hinaus) treiben und ihn zunehmend an seinem Geisteszustand zweifeln lassen.</p>
<p>Ausgerechnet ein deutscher Psychiater namens Dr. Egon Schwarz soll ihm helfen, das Problem in den Griff zu bekommen und die Dinge wieder positiv zu sehen. Doch daraus wird nichts, denn der Professor verfolgt seinen eigenen, perfiden Plan. Er will seine verhasste Frau aus dem Weg räumen, aber natürlich nicht den Rest seines Lebens hinter schwedischen Gardinen verbringen. Dieses Dilemma bringt den sadistischen Seelenklempner auf eine Idee. Mittels Hypnose möchte er dem armen und unschuldigen Lucio die Schuld in die Sandalen schieben. Wie in Fulci-Filmen üblich, bleibt es natürlich nicht bei einer Leiche. Stattdessen wird fleißig gemetzelt und gehäckselt, so dass der Bodycount stetig steigt.</p>
<h2>Von Häuptern, die rollen und Hauptrollen</h2>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/film-nightmare-concert-2008-11-6-001.jpg" class="lightview" rel="gallery[2747]"></a><a href="http://www.halloween.de/files/2008/11/fulci.jpg" class="lightview" rel="gallery[2747]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/11/fulci.jpg" alt="fulci" width="334" height="224" /></a>Die deutsche DVD-Fassung ist trotz Keine Jugendfreigabe-Siegel gegenüber der ungeschnittenen Originalfassung erheblich gekürzt. Von ursprünglich 88 Minuten bleiben gerade einmal 67 Minütchen übrig &#8211; das sagt einiges. Dennoch ist der Streifen recht unterhaltsam, nicht zuletzt dank rollender Häupter und Signore Fulci in seiner einzigen Hauptrolle. Zwar spielt er nicht besonders gut und brabbelt manchen Satz unverständlich in seinen Bart, dennoch muss man den Meister auch mal vor der Kamera gesehen haben. Unvergesslich ist zudem die Szene, in der Säge, Gliedmaßen, Fleischwolf und Schweine eine Rolle spielen, während im Hintergrund Edvard Grieg&#8217;s “In der Halle des Bergkönigs“ läuft. Derbe!</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
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		<title>Braindead</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 17:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Jackson genießt spätestens seit seinen Blockbuster-Verfilmungen von „Herr der Ringe“ und „King Kong“ weltweit hohes Ansehen. Doch eingefleischten Horror-Fans ist der verrückte Neuseeländer schon seit Längerem bekannt. Mit „Bad Taste“ (1987) und „Meet the Feebles“ (1989) macht sich der geniale Regisseur Ende der 80er einen Namen, bevor er 1992 „Braindead“ auf die Kinobesucher loslässt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Dead Alive)</p>
<p>1992 | 80min | FSK 16</p>
<p><strong>Peter Jackson genießt spätestens seit seinen Blockbuster-Verfilmungen von </strong><strong>“</strong><strong>Herr der Ringe“ und </strong><strong>“</strong><strong>King Kong“ weltweit hohes Ansehen. Doch eingefleischten Horror-Fans ist der verrückte Neuseeländer schon seit Längerem bekannt. Mit </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XtPYTfS8Kuw" target="_blank"><strong>“</strong></a><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XtPYTfS8Kuw" target="_blank">Bad Taste“</a> (1987) und </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6yrI01TOlOE" target="_blank"><strong>“</strong></a><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6yrI01TOlOE" target="_blank">Meet the Feebles“</a> (1989) macht sich der geniale Regisseur Ende der 80er einen Namen, bevor er 1992 </strong><strong>“</strong><strong>Braindead“ auf die Kinobesucher loslässt. Der Film gilt unter Splatter-Fans und Gore-Maniacs weltweit als absoluter Kult.</strong></p>
<h2><a href="../files/2008/10/braindead.jpg" class="lightview" rel="gallery[2355]"><img class="picture-left" src="../files/2008/10/braindead.jpg" alt="braindead" width="351" height="483" /></a>Affiger Ratten-Bastard</h2>
<p>Was den Streifen so außergewöhnlich macht, sind nicht nur die außergewöhnlich blutigen Spezialeffekte. Auch die skurrile Story – irgendwo zwischen Zombie-Zynismus und Splatter-Sarkasmus angesiedelt – sucht ihresgleichen. Nahe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sumatra" target="_blank">Sumatra</a>, auf einer Insel namens Skull Island, entdeckt ein Forscher 1957 eine bisher unbekannte Lebensform. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Nager und Primat, genauer um eine Art Ratten-Affe. Das Tier gelangt zur Untersuchung in den Zoo der neuseeländischen Stadt Newtown.</p>
<p>In der gleichen Stadt lebt die hübsche Paquita Maria Sanchez, die auf der Suche nach ihrer großen Liebe ist. Den Tarot-Karten ihrer Oma „verdankt“ die junge Frau, dass ausgerechnet der größte Taugenichts der Stadt, das am Rockzipfel hängende Muttersöhnchen Lionel Cosgrove ihr Traummann sein soll. Das allein wäre schon schlimm genug, aber leider ist Lionels Mama auch noch extrem herrschsüchtig und vereinnahmend – wie es sich eben für eine echte Glucke gehört.</p>
<h2>Folgenschwerer Appetit-Happen</h2>
<p>So kommt die Matrone dahinter, dass sich die beiden Turteltauben eines Tages heimlich zum Date in jenem Zoo verabreden, der das hässliche Mix-Wesen beherbergt. Sie beobachtet das Paar gerade heimlich, als sie plötzlich von der affigen Ratte gebissen wird. Natürlich bleibt der Appetit-Happen nicht ohne Folgen, die tyrannische Mutter fault trotz Behandlung durch eine Krankenschwester bei lebendigem Leibe vor sich hin und stirbt folgerichtig. Dieser Zustand ist jedoch nicht von Dauer, denn trotz der ausgeprägten Verwesung wandelt die dominante Dame alsbald wieder unter den Lebenden.</p>
<p>Der Zombie-typische unstillbare Blutdurst und der obligatorische Fleischeshunger sind von nun an ihre Begleiter, sie vergreift sich an Freunden, Nachbarn und sogar Haustieren. Doch nicht nur der konstante kannibalische Kohldampf ist problematisch. Weitaus besorgniserregender ist der Umstand, dass die Angeknabberten ebenfalls dieselben unangemessenen Verhaltensweisen an den Tag legen.</p>
<h2>Zombies + Aufputschmittel = Gefahr!</h2>
<p>Lionel entschließt sich, alle Befallenen im heimischen Keller zu verstecken und medikamentös ruhig zu stellen. Das geht solange gut, bis plötzlich Onkel Les auftaucht und eine zünftige Fete im Haus seiner (un)toten Schwester feiern will. Paquita und Lionel entschließen sich, die Zombie-Horde mit Giftspritzen zu neutralisieren. Guter Plan, aber leider total ineffektiv. Im Gegenteil, anstatt dahinzuschlummern, wirkt das Toxin sogar noch aufputschend, das dicke Ende kommt erst noch&#8230;</p>
<p>Braindead ist ein absoluter Kult-Film. Zwar ist die einzige in Deutschland legal erhältliche Version mit dem Titel “Dead Alive“ recht umfangreich gekürzt worden, um die FSK 16-Richtlinien zu erfüllen. So fehlt z.B. die komplette Rasenmäher-Szene, bei der gut 300 Liter Kunstblut zum Einsatz kommen. Doch auch diese geschnittene Fassung zeigt deutlich, was die Faszination an diesem Werk ausmacht. Es ist die Versessenheit, mit der Regisseur Peter Jackson seiner Arbeit nachgeht. Die Detailverliebtheit zeigt sich nicht nur in der Gesamtheit, sondern in vielen kleinen Dingen und kurzen Augenblicken, die man beim ersten Betrachten oft nicht wahrnimmt. Das stilechte 50er Jahre-Setting, der mit Stacheldraht bewehrte Zombie-Kinderwagen und und und. Auf jeden Fall solltest Du nicht allzu empfindlich sein, denn rote Blutkörperchen gibt es genug zu sehen.</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p><strong>Trailer:</strong></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4AvudabtvOk&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4AvudabtvOk&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p><a title="Braindead - Trailer - MyVideo" href="http://www.myvideo.de/watch/4003083/Braindead_Trailer"></a></p>
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		<title>Wishmaster</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 17:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der eher selten in Filmen gehuldigten Horror-Figuren ist der Djinn, eine Art gefürchtete Geistergestalt des Orients. Er liebt eigentlich dunkle und feuchte Orte in der Nacht und fliegt tagsüber durch die Lüfte oberhalb der Menschen-Sphäre. Aber wegen seiner Boshaftigkeit wird er auch mal gerne in eine Flasche gesperrt und muss dort als Flaschengeist ein jämmerliches Dasein fristen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1997 | 80min | FSK Keine Jugendfreigabe</p>
<p><strong>Eine der eher selten in Filmen gehuldigten Horror-Figuren ist der Djinn, eine Art gefürchtete Geistergestalt des Orients. Er liebt eigentlich dunkle und feuchte Orte in der Nacht und fliegt tagsüber durch die Lüfte oberhalb der Menschen-Sphäre. Aber wegen seiner Boshaftigkeit wird er auch mal gerne in eine Flasche gesperrt und muss dort als Flaschengeist ein jämmerliches Dasein  fristen.</strong></p>
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<p>Unter der Regie von <a href="http://" target="_blank">Robert Kurtzman</a> erscheint 1997 mit &#8220;Wishmaster&#8221; eines der wenigen Werke,   welches dieses Thema zum Inhalt hat. Das zumindest der erste Teil keine komplette Katastrophe ist, liegt nicht zuletzt an der Mitarbeit von <a href="http://" target="_blank">Wes Craven</a>, der hier als ausführender Produzent tätig ist.</p>
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<h2>Ruhe in Frieden</h2>
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<dt><a title="Steelbook &quot;Wishmaster&quot;" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/wes-cravens-wishmaster-steelbook.jpg" class="lightview" rel="gallery[23]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/wes-cravens-wishmaster-steelbook.jpg" alt="Steelbook &quot;Wishmaster&quot;" width="212" height="300" /></a></dt>
</dl>
<p>Im 12. Jahrhundert treibt ein mächtiger Djinn sein Unwesen. Der König unterschätzt die Bösartigkeit des Dämons und erst ein Zauberer schafft es, den bösen Geist in einen Opal zu bannen. Der Edelstein wird dann in eine Statue eingearbeitet, um den Djinn für alle Zeit außer Gefecht zu ziehen. Dort verweilt er &#8211; mehr oder weniger friedlich ruhend &#8211; die nächsten 800 Jahre.</p>
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<dt></dt>
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<p>In der Gegenwart entdecken Forscher bei Ausgrabungen die betreffende Skulptur, ohne zu wissen, welche Gefahr das Ding in sich birgt. Als die Figur nach der Überfahrt in die neue Welt am Hafen verladen wird, nimmt das Unglück seinen Lauf. Die tonnenschwere Steinfigur stürzt auf einen Arbeiter, der daraufhin noch platter ist, als seine geschockten Kollegen. Einer der Hafenarbeiter ist jedoch nicht geschockt genug, um den besagten Opal zu übersehen und da das Einkommen offenbar nicht so prall ist, steckt er sich das vermeintlich wertvolle Teil heimlich in die Tasche.</p>
<h2>Wünsch&#8217; Dir was</h2>
<p>Über den Umweg des Pfandleihers gelangt die junge Geologin/Archäologin Alexandra Amberson in den Besitz (wichtig) des mysteriösen Edelsteins. Sie spürt beim Blick durch eine Lupe, dass mit dem Opal etwas nicht stimmt und lässt den Stein in ihrer Abwesenheit von einem Freund im Labor untersuchen. Dabei versagt grandios die Technik und der Djinn entkommt seinem Gefängnis mittels einer heftig-deftigen Explosion.<br />
Nun begibt sich der Djinn auf die Suche nach Alexandra. Schafft er es, ihr drei Wünsche zu entlocken, öffnet sich ein Tor zwischen den Welten. Klingt an sich ganz gut, ist es aber nicht. Denn wenn die höllischen Heerscharen sich den Platz mit den Menschen teilen, zieht der Homo sapiens mit Sicherheit den Kürzeren. Zuvor benötigt der Dämon jedoch einige menschliche Seelen, um seine Macht zu stärken. Dazu gewährt er jeder Person, die ihm begegnet, einen Wunsch.</p>
<h2>Anarcho-Aladdin</h2>
<p>Zum Verständnis: Gnade und Barmherzigkeit sind für den Djinn Fremdwörter. Vergiss Barbara Eden (&#8220;Bezaubernde Jeannie&#8221;). Dieser Djinn ist eher ein anarchischer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aladin" target="_blank">Aladin</a>, der die Wünsche der Menschen höchst eigenwillig und boshaft umsetzt. Exemplarisch sei hier nur erwähnt, dass immerwährende Schönheit nicht unbedingt erstrebenswert ist, wenn man als hübsche Plastikfigur „weiterlebt&#8221;. Gleiches gilt für alle anderen Wünsche, die der hinterlistige Herrscher der Hölle den Leuten wohlwollend erfüllt. Bloß wie soll die aparte Alexandra den Dämon aufhalten?</p>
<p>Der Blutfaktor ist ziemlich hoch, die Darstellung einiger Qualen schrecklich schön. Trotzdem nimmt sich der Streifen nicht ganz ernst. Zwar handelt es sich bei &#8220;Wishmaster&#8221; nicht um eine Komödie, die häufig zynischen Kommentare und sarkastischen Scherze des Djinns sind trotzdem durchaus gut platziert. Erwähnenswert ist auch, dass mit Robert Englund (&#8220;<a href="http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/teenager-horror/a-nightmare-on-elm-street--54" target="_blank">Freddy Krüger</a>&#8220;) und Tony Todd (&#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=3lFxWo_C2qs" target="_blank">Candyman</a>&#8220;), bekannte Größen aus anderen Horrorfilmen mitwirken. Alles in allem handelt es sich um den spannendsten Teil der Reihe, die es auf mittlerweile vier Episoden bringt.</p>
<p><strong>Trailer </strong>(englisch)<strong>:</strong></p>
<p><object classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="505" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aJgl3uoxXc0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="505" src="http://www.youtube.com/v/aJgl3uoxXc0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>The Hills Have Eyes &#8211; Hügel der blutigen Augen</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/harter-stoff/the-hills-have-eyes-hugel-der-blutigen-augen--17</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 17:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Die perfekte amerikanische Familie fährt in die Ferien. Eltern, Kinder, Schwiegersohn, dazu ein frisches Enkelkind und zwei Hunde. Drei Generationen in einem großen, recht gemütlichen Wohnmobil. Zu spät bemerken sie, dass Muttern die Karte falsch gelesen hat und so endet dann auch die Gemütlichkeit schon nach wenigen Minuten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1977 | 87min | FSK Keine Jugendfreigabe</p>
<p><a title="Filmplakat &quot;The Hills Have Eyes&quot;" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/poster21.jpg" class="lightview" rel="gallery[17]"></a><a title="Filmplakat &quot;The hills have eyes&quot; 1977" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/poster21.jpg" class="lightview" rel="gallery[17]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/poster21.jpg" alt="poster21" width="284" height="446" /></a><strong>D</strong><strong>ie perfekte amerikanische Familie fährt in die Ferien. Eltern, Kinder, Schwiegersohn, dazu ein frisches Enkelkind und zwei Hunde. Drei Generationen in einem großen, recht gemütlichen Wohnmobil. Zu spät bemerken sie, dass Muttern die Karte falsch gelesen hat und so endet dann auch die Gemütlichkeit schon nach wenigen Minuten.</strong></p>
<p>Ehe sie sich versehen, sind sie auf einem ehemaligen atomaren Testgelände gelandet, welches nun von der Airforce genutzt wird. Der Besitzer der letzten Tankstelle der Umgebung, ist gerade dabei seine Sachen zu packen, um für immer aus der toten Wüste zu verschwinden. Vorher rät er noch der Familie, lieber auf der Hauptstraße zu bleiben. Wenig später  explodiert sein Auto. Er wird wohl diesen Ort nicht mehr verlassen.  Ebensowenig  wie die fröhliche Familie, die erst noch gut gelaunt weiter in die Wüste fährt.</p>
<h2>Terror-Spanner in der Wüste</h2>
<p>Ein Autounfall macht die Weiterfahrt unmöglich und so sitzen sie in der Falle, denn in den umliegenden Wüstenbergen gibt es noch eine weitere Familie. Eine Familie, die nicht so sauber und fröhlich ist. Dass die Terroristen-Sippe den Trailer mit seinen Insassen schon längere Zeit beobachtet, ahnt die Touristen-Sippe nicht. Als es dunkel wird, schlagen die unheimlichen Spanner zu. Es beginnt eine Nacht des Terrors und bei Sonnenaufgang ist die ehemals so fröhliche Familie nicht mehr so froh.</p>
<p>Nicht nur, dass sich ihre Anzahl erheblich dezimiert hat und das frisch geborene Enkelkind entführt wurde, die Überlebenden werden sich ihr restliches Leben in psychiatrische Behandlung begeben müssen. Auch die dünne Decke der Zivilisiertheit ist innerhalb von Stunden gerissen und der Rest der Familie sinnt auf gnadenlose Rache, so dass die degenerierte Bergfamilie am Ende ebenso dezimiert ist, wie ihre anfänglichen Opfer.</p>
<p>&#8220;The Hills have Eyes&#8221; ist ein von Horrorikone <a href="http://wescraven.com/" target="_blank">Wes Craven</a> geschriebener und 1977 inszenierter Film, der wirklich nichts für schwache Nerven ist. Ohne übermäßig starke Splattereffekte, inszeniert er vor allem in der ersten Hälfte einen klaustrophobischen Albtraum, der schon bald in nackte Angst und brutalen Terror umschlägt. Die geschniegelte 70er-grüßt-die-heraufkommenden-80er-Jahre-Mode der Urlaubsfamilie (mit Schnauzbärten und bis an die Geschlechtsteile gekürzten Hosen), sowie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mad_Max" target="_blank">Mad Max</a> gerechte Aufmachung der Bergfamilie, sorgt gerade zu Beginn für ein amüsantes Sehvergnügen mit leichter Schlagseite in RichtungTrash.</p>
<h2><a title="Screenshot - &quot;The Hills Have Eyes&quot;" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/inthehills.jpg" class="lightview" rel="gallery[17]"></a><a title="Screenshot &quot;The hills have eyes&quot; 1977" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/inthehills.jpg" class="lightview" rel="gallery[17]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/inthehills-300x158.jpg" alt="inthehills" width="266" height="140" /></a><a title="Screenshot &quot;The hills have eyes&quot; 1977" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/feuerloscher.jpg" class="lightview" rel="gallery[17]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/feuerloscher-300x158.jpg" alt="feuerloscher" width="266" height="140" /></a><a title="Screenshot &quot;The hills have eyes&quot; 1977" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/nein1.jpg" class="lightview" rel="gallery[17]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/nein1-300x158.jpg" alt="nein1" width="266" height="140" /></a><br class="clear" /></h2>
<h2>Historischer Hintergrund?</h2>
<p>Angeblich hat sich Wes Craven von dem Fall der schottischen <a href="http://geschichte-grossbritannien.suite101.de/article.cfm/die_kannibalenfamilie_von_schottland" target="_blank">Bean-Familie</a> inspirieren lassen. Diese soll zu Beginn des 15. Jahrhunderts nahe der Küste in einer Höhle gewohnt und sich überwiegend von Reisenden und Händlern ernährt haben. Als englische Soldaten schließlich den Wohnort der inzestuösen  (wenn schon, denn schon) Kannibalenfamilie ausfindig machten, waren in der Höhle die Körperteile ihrer Opfer zum Räuchern aufgehängt. Insgesamt soll sich die Familie über 1000 Opfer einverleibt haben.</p>
<p>Heute geht man davon aus, dass es sich bei den Beans um englische Propaganda handelte, um einen Vorwand zu haben, den ungezähmten Schotten mittels militärischer Maßnahmen mal wieder zu zeigen, wo der Hammer der Zivilisation hängt. Jedenfalls gibt es keine historischen Aufzeichnungen oder Anmerkungen über die Familie. Der deutschen Synchronisierung von 1977 hält sich mit solchen Fragen sowieso nicht auf und macht aus der ungepflegten Mutantenfamilie flugs eine Gruppe Ausserirdischer. Allerdings ist mittlerweile eine überarbeitete deutsche Synchronfassung erhältlich.</p>
<p><a title="Screenshot &quot;The hills have eyes&quot; 1977" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/mr-hills2.jpg" class="lightview" rel="gallery[17]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/mr-hills2-300x158.jpg" alt="mr-hills2" width="266" height="140" /></a><a title="Screenshot &quot;The hills have eyes&quot; 1977" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/jetzt-gibts-saueres.jpg" class="lightview" rel="gallery[17]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/jetzt-gibts-saueres-300x158.jpg" alt="jetzt-gibts-saueres" width="266" height="140" /></a><a title="Screenshot &quot;The hills have eyes&quot; 1977" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/wer-kriegt-die-waffe.jpg" class="lightview" rel="gallery[17]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/wer-kriegt-die-waffe-300x158.jpg" alt="wer-kriegt-die-waffe" width="266" height="140" /></a></p>
<p>&#8220;The Hills have Eyes&#8221; wurde, wie jeder andere auch nur annähernd erfolgreiche Horrorfilm, neu aufgelegt. Wobei es sich bei der Neuverfilmung von 2006 um eines der wenigen gelungenen Remakes handelt. Das liegt sicherlich vor allem an Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Aja" target="_blank">Alexander Aja</a>, der bereits mit seinem Debüt &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=3J0yc4ndZ3s" target="_blank">High Tension</a>&#8221; ein beeindruckendes und sehr zu empfehlendes Genrestück abgeliefert hatte. Einzig der ein wenig zu arg geschwungene, moralische Zeigefinger, inklusive erklärendem Mutanten-Monolog für die ganz Doofen, stört ein wenig. (Und die kurzen Hosen sind leider auch verschwunden).</p>
<p>Insgesamt ist die Neuverfilmung schicker, glatter und vor allem blutiger, kommt aber mit seiner ästhetischen Distanz nicht an den rohen Schrecken des Originals heran. Für einen gelungenen Videoabend, wird daher zum Original geraten. Insbesondere deshalb, weil das charakteristische Gesicht von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Berryman" target="_blank">Michael Berryman </a>einfach nicht zu ersetzen ist. Ein Genre-Klassiker, den jeder mal gesehen haben sollte.</p>
<p>Von beiden Filmen, gibt es &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; Nachfolgeteile, die aber einfach nur Schrott sind. Mit Motocrossfahrern und so &#8211; was soll man dazu sagen?</p>
<p>Text: Andreas Hartung</p>
<p><strong>Deutscher Original Trailer von 1977:<br />
</strong><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YOCQwrUf3G8&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YOCQwrUf3G8&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p><strong>Deutscher Trailer des Remakes von 2006:</strong><br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PJKBFAZWIAg&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PJKBFAZWIAg&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Hatchet</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 16:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Harter Stoff]]></category>
		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hatchet ist der ultimative Film für jede Horror-Party. Wenige Neuerscheinungen der letzten Jahre sind besser geeignet, um in Rudeln mit Chips und ausreichend Getränken versorgt, vor dem bluttriefenden Bildschirm abzufeiern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2007 | 80min | FSK Keine Jugendfreigabe</p>
<p><strong>Hatchet ist der ultimative Film für jede Horror-Party &#8211; soviel steht fest. Wenige Neuerscheinungen der letzten Jahre sind besser geeignet, um in Rudeln mit Chips und ausreichend Getränken versorgt, vor dem bluttriefenden Bildschirm abzufeiern. Hatchet ist ein Slasher-Film. Er ist keine Parodie, auch wenn das manchmal geschrieben wird. Dazu ist das Genre einfach schon zu sehr Selbstparodie. Hatchet treibt nur noch alles ein wenig mehr auf die Spitze.</strong></p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hatchet_unrated_poster.jpg" class="lightview" rel="gallery[3]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hatchet_unrated_poster-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Mardi Gras oder Sumpf-Tour?</h2>
<p>Anstatt sich an Mardi Gras (feucht fröhlicher Karneval ohne Hemmungen) Mädchen anzuschauen, die gerade allerorten ihre Brüste zeigen, will der melancholisch liebeskranke Ben lieber eine nächtliche Horror-Sumpf-Tour machen. Sein bester Kumpel Marcus will ihn nicht im Stich lassen und folgt ihm widerwillig. So befinden sie sich bald inmitten einer illustren Runde, angeführt von einem leicht überforderten Reiseleiter, auf einem kleinen Ausflugsmotorboot mitten im verbotenem Sumpf. Die Touristengruppe besteht neben den beiden Freunden aus einem älteren, debil um sich schauenden Ehepaar, einem angeblichen Softsex-Filmproduzenten mit seinen zickigen und ständig ihr T-Shirt lüftenden Darstellerinnen, sowie einer schweigsamen unbekannten Schönen.</p>
<p><a title="Hatchet - Original American Horror" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/poster11.jpg" class="lightview" rel="gallery[3]"> </a></p>
<p>Natürlich geht alles schief. Der Bootsfahrer absolviert gerade seine zweite Tour und hat überhaupt keinen Schimmer von Land und Geschichten. Das Boot läuft auf Grund und zwar natürlich just vor jener berüchtigten Hausruine, in welcher vor Jahren ein äußerst verunstalteter Junge namens Victor Crowley Opfer eines verunglückten Halloween-Streichs wurde und grausam verbrannte. Und natürlich ist dieser aber gar nicht richtig tot, sondern zu einem stattlichen Fleischberg herangewachsen, der gnadenlos an allem Rache nimmt, was auf zwei Beinen durch seinen Sumpf läuft. So wie beispielsweise unsere auf Grund gelaufene Touristengruppe. Erst fängt es an zu regnen, dann wird der erste von einem Alligator gebissen, und dann geht&#8217;s richtig los.</p>
<h2>Die Axt im Walde</h2>
<p>Wie eingangs erwähnt ist Hatchet keine Parodie. Es ist alles nur noch ein wenig schneller, konsequenter und kompromissloser gestaltet als in anderen Filmen. Das Motto: Wenn sowieso jeder weiß, wie es läuft, wozu sich dann noch groß aufhalten?! Dabei wirken die Charaktere lustigerweise viel prägnanter und echter, als die üblichen Slasher-Abziehbilder. Gerade dem deprimierten unsicheren Ben, der aussieht als wäre er aus der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0_C2HJvtRDY" target="_blank">Scoopy Doo</a> Zeichentrickserie entsprungen, mag man gern zuschauen, wenn er versucht, ein Gespräch mit der unbekannten Schönen anzufangen.</p>
<p>Verschnaufpausen gibt es kaum. Plötzlich, wie aus dem Boden geschossen, steht der Killer unter ihnen und benimmt sich wie die Axt im Walde. Auf klassische Stilmittel, wie das atmosphärische Anpirschen, das Geräusch schwerer Atmung und das von hinten beobachten, wird konsequent verzichtet. Der Killer, ein wandelndes optisches Krebsgeschwür, (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kane_Hodder" target="_blank">Kane Hooder</a> alias viermaliger <a href="http://www.youtube.com/watch?v=09yOZsZuxMY" target="_blank">Jason Vorhees</a>) sieht aus, als hätte man ihn exklusiv für den Kunstharzfigurenmarkt designed. <a href="http://www.halloween.de/empfehlungen/comics/bernie-wrightson--89" target="_blank">Bernie Wrightson</a> Comic in Echt!</p>
<h2>Lecker Geschnetzeltes</h2>
<p>Das Blut spritzt meterhoch. Es wird gehackt, es werden Arme ausgerissen, Köpfe werden um 360° gedreht und Gesichter mit Schleifmaschinen bearbeitet. Das alles mit weißem Licht schön hell ausgeleuchtet und in ein Bühnenbild eingearbeitet, welches aussieht, als würde ein Nachfolger für die alten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hammer-Filme" target="_blank">Hammer</a>-Filme gesucht. Suspense ist bei &#8220;Hatchet&#8221; streng genommen ein Fremdwort. Die sich stetig dezimierende Reisegruppe rennt einfach streitend und schreiend durch den Wald, während der Killer ab und zu angeschossen oder verbrannt wird, um dann wieder wie Jack in the Box aus dem Gebüsch zu platzen.</p>
<p>Damit es keine Missverständnisse gibt: Das Ganze sieht wirklich super aus und ist einer der unterhaltsamsten und fröhlichsten Slasherfilme der letzten Jahre &#8211; Eine äußerst blutige und gnadenlose Angelegenheit noch dazu. Wie gesagt: der ultimative Film für jede Horror-Party!</p>
<p>Text: A.Hartung</p>
<p><strong>Website:</strong> <a href="http://www.hatchetmovie.com">http://www.hatchetmovie.com</a></p>
<p><strong>Trailer</strong>:<br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JGeUiBXnmCI&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JGeUiBXnmCI&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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