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	<title>Halloween.de - Das Halloween &#38; Horror Magazin &#187; Hörspiele</title>
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	<description>Das Halloween &#38; Horror Magazin</description>
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		<title>Obscurum &#8211; Mörder, Räuber, Menschenfresser</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Mittelalter war schon so eine Zeit. Es gab keine Umweltverschmutzung und über das schlechte Fernsehprogramm hat sich auch niemand beschwert. Man wurde nicht vom Auto überfahren und las den Wetterbericht vom Flug der Schwalbe ab. Eine unbeschwerte Zeit könnte man meinen. Wären da nicht die lieben Mitmenschen, die einem nach dem Eigentum, der Keuschheit oder gar dem Leben trachten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mörder, Räuber, Menschenfresser<br />
Kirchschlagers Kriminal- und Curiositätenkabinett</p>
<p><strong>Genre:</strong> Historische Kriminalfälle<br />
<strong>Bearbeitung:</strong> Lothar Bechler / Michael Kirchschlager</p>
<p><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2009/09/klassisches_radern1-300x295.jpg" alt="Klassisches Rädern" width="300" height="295" />Das Mittelalter war schon so eine Zeit. Gut, es gab keine Umweltverschmutzung und über das schlechte Fernsehprogramm hat sich auch niemand beschwert. Man wurde nicht vom Auto überfahren und las den Wetterbericht vom Flug der Schwalbe ab. Eine unbeschwerte Zeit könnte man meinen. Wären da nicht die lieben Mitmenschen, die einem nach dem Eigentum, der Keuschheit oder gar dem Leben trachten. Und das oft genug ohne vorher zu fragen. Nun gab es im Mittelalter nicht nur keine Flugzeuge. Auch Begrifflichkeiten wie &#8220;Im Zweifel für den Angeklagten&#8221;, &#8220;Offener Vollzug&#8221; oder Bewährungsstrafen waren nahezu unbekannt. Stattdessen behalf man sich mit so bewährten Maßnahmen wie Rädern, Pfählen, Händeabhacken. Denn wer einmal richtig gerädert oder gevierteilt wurde, der sündigte so schnell nicht wieder.</p>
<h2>Von der Heilkraft des Blutes eines frisch Geköpften</h2>
<p>Von Taten und Vergeltungen dieser Art erzählt uns die CD &#8220;Mörder, Räuber, Menschenfresser: Kirchschlagers Kriminal- und Curiositätenkabinett&#8221;. Darin wird der geschätzte Hörer mit einer Auswahl von Kriminalfällen aus historischen Quellen konfrontiert, deren Text soweit wie möglich und verständlich original belassen vorgetragen wird.</p>
<p>Und das ist teilweise recht starker Tobak. Wir hören von kranken Kindern, die das frische Blut eines Geköpften zu trinken bekommen, um daran zu genesen, von Georg Todt, dem Menschenfresser von Naumburg und Hans Eisenbeiß, der seine schwangere Frau mit einer Hacke erschlägt, auf dass das Gehirn zum Vorschein kommt. Danach sind die Magd, seine zahlreichen Söhne und seine Tochter dran. Dafür hat man ihn nach der Ergreifung und einer ordentlichen Beratung mit glühenden Zangen malträtiert, geschliffen, die Hände abgehackt, das Herz heraus geschnitten, es um sein Gesicht gehauen und ihn anschließend noch enthauptet. Man merkt, diese CD taugt nicht als Einschlafkulisse für zart besaitete Gemüter.</p>
<p>Die blutigen Anekdoten hat der thüringische Historiker und Verleger Michael Kirchschlager gesammelt, der u.a. 2005 als Küchenmeister bei der mdr-Produktion &#8220;Abenteuer Mittelalter&#8221; mitwirkt. Der Meister lässt es sich nicht nehmen, gleich selbst die gesammelten blutigen Kriminal-Highlights aus 500 Jahren vorzutragen und verleiht mit seinem weichen thüringischem Akzent der CD einen sympathischen Hauch des Selbstgemachten. Dennoch kippt die Produktion nie ins all zu Amateurhafte, sondern ist angenehm zu hören. Schade nur, dass im Booklet keine ausführlichen Quellenangaben zur Herkunft der Berichte zu finden sind.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Michael Kirchschlager , Kathrin Becker<br />
<strong>Länge:</strong> 66 Minuten</p>
<p>Text: Andreas Hartung</p>
<p><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2009/09/h_rbuch_m_rderr_ubermenschenfresser1-300x296.jpg" alt="Mörder, Räuber, Menschenfresser Cover" width="300" height="296" />Inhalt der CD:<br />
Doppelmord im Siechenhaus (1388)<br />
Von einem Vatermörder und wie es ihm ergangen (1497)<br />
Die Hatz auf dem Rabenstein (um 1550)<br />
Der Totengräber von Großzschocher (1582)<br />
Hans Eisenbeiß (1606)<br />
Ein Diener des Satans (1608)<br />
Vater und Mutter (1618)<br />
Jakob Warmeyer (1631)<br />
Georg Todt &#8211; Der Menschenfresser von Naumburg (1673)<br />
Maria Lange &#8211; Mörderin ihres Mannes (1689)<br />
Priestermord zu Dresden (1726)<br />
Kaltblütig (1770)<br />
Johann Nikolaus Goldschmidt &#8211; ein thüringischer Viehhirte (1771)</p>
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		<item>
		<title>Larry Brent: Die Schlangenköpfe des Dr. Gorgo</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 15:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn heutzutage die Regale voll von Splatterschund der unleckeren Machart sind, das 1983 erschienene Werk "Die Schlangenköpfe des Dr. Gorgo" war und ist das einzige Hörspiel, das jemals in Deutschland auf den Index gesetzt wurde!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genre</strong>: Grusel-Trash<br />
<strong>Autor:</strong> Dan Shocker (Jürgen Grasmück)</p>
<p>Larry Brent: Die Schlangenköpfe des Dr. Gorgo (EUROPA Klassiker | SonyBMG)</p>
<h2>Günther Pfitzmann verplanzt Gehirne</h2>
<h2><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2009/07/larry-brent-gorgo.jpg" alt="Grusel-Thriller mit gruseligem Cover" /></h2>
<p><strong>Auch wenn heutzutage die Regale voll von Splatterschund der unleckeren Machart sind, das 1983 erschienene Werk &#8220;Die Schlangenköpfe des Dr. Gorgo&#8221; war und ist das einzige Hörspiel, das jemals in Deutschland auf den Index gesetzt wurde! Eine Würdigung, dank der die EUROPA-Kassette bereits kurz nach Indizierung zum hochdotierten Sammlerstück avanciert und für uns Anlass genug ist, einen näheren Blick zurück zu werfen.</strong></p>
<p>Zwischen 1983 und 1986 beweist EUROPA den Mut, mit &#8220;Macabros&#8221; und &#8220;Larry Brent&#8221; zwei Horror-Groschenroman-Vorlagen des deutschen Autoren Jürgen Grasmück alias Dan Shocker in die Kinderzimmer der Grusel-affinen Jugend zu entsenden. &#8220;Larry Brent&#8221; ist – zumindest aus heutiger Sicht – nicht einmal sonderlich schockierend, dafür aber herrlich abstrus: Der Protagonist, ein Spezialagent der PSA („Psychoanalytische Spezialabteilung“ – eine krude Mischung aus X-Akten und &#8220;X-Men&#8221;), wird über die Strecke von 15 Folgen mit der Aufklärung übernatürlicher und ungewöhnlicher Fälle betreut, stets bewaffnet mit Kommunikationsring und einem Smith &amp; Wesson-Laser.</p>
<p>In besagter Folge 9 werden in London mehrere verstümmelte Leichen entdeckt, allesamt weiblich und ohne Kopf. Im Laufe des Geschehens ermittelt Larry Brent den verrückten Wissenschaftler Dr. Gorgo (gesprochen von Günther Pfitzmann!) als Urheber dieser Untaten, der in medizinischen Experimenten Gehirne und Köpfe verpflanzt, unter anderem auf krakenähnliche Körper.</p>
<h2><img class="alignleft size-medium wp-image-4733" src="http://www.halloween.de/files/2009/07/larry-brent-gorgo-buchtitel1-199x300.jpg" alt="Die Romanvorlage des Hörspiels" width="199" height="300" /></h2>
<h2>Kultobjekt dank Indizierung</h2>
<p>So weit, so gut. Doch was macht diese Geschichte nun so besonders? Einen Erklärungsversuch lieferte die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien 1986 selbst: „Die Tonkassette wirkt zweifelsfrei verrohend, weil sie bei dem Zuhörer Aggressionen aufbaut und ihn im Zustand angespannter, latenter Aggressivität hält. Dies erreicht die Tonkassette, indem sie den jeweiligen Zuhörer mit grausamen Gewaltakten konfrontiert. Verletzungshandlungen, die Auswirkungen von Verstümmelungen bzw. &#8220;Operationen&#8221; sowie das Leid der Angehörigen der Opfer werden detailliert inszeniert.“</p>
<p>Ein Beispiel gefällig? Bitte sehr: „Einem anderen Mädchen entnimmt Dr. Gorgo in einem Laboratorium das Gehirn. Er verpflanzt dieses in einen Collie. Freigelassen, führt dieses Tier Larry Brent zu dem Operationsraum. Hier rennt er immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand; Blut und Eiter spritzen. Schließlich zerplatzt der Hundekopf.“ Selten klang nüchternes Beamtendeutsch so werbewirksam. Ausschlaggebend für die Indizierungsentscheidung dürfte jedoch die unverhohlene Bejahung von Selbstjustiz gegen Ende der Story gewesen sein – aber wir wollen hier ja nicht zuviel verraten.</p>
<h2>Neuauflage versus Original</h2>
<p>&#8220;Die Schlangenköpfe des Dr. Gorgo&#8221; ist im Grunde eine der wirklich spannenden Folgen der Serie. Der Neuauflage im Zuge der Reihe &#8220;Rückkehr der Klassiker&#8221; von vor knapp sechs Jahren haftet leider das erhebliche Manko an, dem zensierenden Schnitt zum Opfer gefallen zu sein – der Cutter von EUROPA hat damit ein grausameres Werk verrichtet als Dr. Gorgo himself. Gerade 41 Minuten der Story haben überlebt, den verbliebenen Rest der CD füllen unfassbar überflüssige Sound- und Musikschnipsel. Wer aber nicht willens ist, für die Original-MC 50 bis 100 Euro hinzublättern, dem sei dieses kultverdächtige Stück Hörspiel-Trash auch in der gekürzten Version ans Herz gelegt.</p>
<p><strong>Sprecher:</strong> Günter König, Rainer Schmitt, Günther Pfitzmann u.a.<br />
VÖ: 10.11.2003 (Original: 1983) | ca. 49 Min. | FSK 16</p>
<p>Text: Sebastian Riewe</p>
<p>Link: <a href="http://www.natuerlichvoneuropa.de" target="_blank">www.natuerlichvoneuropa.de</a></p>
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		<title>John Sinclair &#8211; Edition 2000 VERSUS John Sinclair (1981-1991)</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 10:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit über dreißig Jahren kämpft der berühmte Oberinspektor der Scotland Yard Sonderabteilung für paranormale Phänomene unermüdlich gegen die Ausgeburten der Hölle an. Ob apokalyptische Reiter, Geisterbräute, Horror-Cops, Todesengel, Eisvampire oder der schwarze Tod selbst – John Sinclair schafft sie alle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genre:</strong> Horror-Trash<br />
<strong>Autor:</strong> Jason Dark</p>
<p>John Sinclair &#8211; Edition 2000 ( Lübbe Audio &amp; Wortart)<br />
seit 2000 | ca. 50min | FSK 16</p>
<p>John Sinclair (Tonstudio Braun)<br />
1981-1991 | ca.  60min. |</p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/john-sinclair-ed2000-a.jpg" class="lightview" rel="gallery[1986]"><img class="alignright size-medium wp-image-1988" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/john-sinclair-ed2000-a-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Sein Name ist Sinclair. John Sinclair.</h2>
<p>Seit über dreißig Jahren kämpft der berühmte Oberinspektor der Scotland Yard Sonderabteilung für paranormale Phänomene unermüdlich gegen die Ausgeburten der Hölle an. Ob apokalyptische Reiter, Geisterbräute, Horror-Cops, Todesengel, Eisvampire oder der schwarze Tod selbst – John Sinclair schafft sie alle.</p>
<p>Aus der Feder des Drei-Groschenheft-Altmeisters Helmut Rellegerds, den meisten Gruselfreunden wohl besser bekannt unter dem Pseudonym Jason Dark, stammen die Geschichten um den verwegenen Londoner Geisterjäger. Seit 1973 erscheinen sie wöchentlich im Bastei-Verlag und genießen mittlerweile Kultstatus in der internationalen Szene lesender Horrorfans. Der James Bond der Dämonenwelt, auch “Sohn des Lichts&#8221; genannt, ist allerdings dabei keinen Tag älter geworden – und das bei über 300 Taschenbüchern sowie über 1500 Romanheftchen! Kann das mit rechten Dingen zugehen? Nein, im Universum eines John Sinclair ganz bestimmt nicht.</p>
<h2>Doch das Böse existierte, und es war schlau</h2>
<p>Seit Oktober 2000 erscheint die Serie unter der Regie von Oliver Döring als eine aufwendige<br />
Hörspielinszenierung bei Lübbe Audio und WortArt. Unter dem Titel “John Sinclair &#8211; Edition 2000“<br />
werden zunächst sechs Folgen auf den Markt gebracht. Die Resonanz ist jedoch so überwältigend<br />
gut, dass bis zum Jahre 2008 sechsundvierzig John Sinclair-Hörspiele und zusätzliche Sonderfolgen inklusive einem Hörbuch in Produktion gehen. Weitere sind schon in Planung. Die Hörspielcover entsprechen dabei den Front-Illustrationen der Romanhefte.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/john-sinclair-tsb-a.jpg" class="lightview" rel="gallery[1986]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1989" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/john-sinclair-tsb-a-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" /></a>Gleiches tut das Tonstudio Braun (der Einfachheit halber im weiteren Text TSB genannt) seit 1981. Bekannt wird das Wiesbadener Studio durch die Erstveröffentlichung einer &#8220;John Sinclair&#8221;-Hörspielreihe auf Musikkassetten. Zehn Jahre lang werden 107 Kassetten veröffentlicht, wofür sich die Macher einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde verdienen. Der Erfolg soll aber nicht von Dauer sein. 1991 wird die Produktion aufgrund eines verlorenen Rechtsstreits mit dem Bastei-Verlag komplett eingestellt. Neuauflagen der bereits vorhandenen Tapes dürfen nicht folgen. Diese Tatsache macht die Serie bei Grusel-Hörspielfans zu einem wertvollen Sammlerobjekt.</p>
<p>Was ist nun aber das Besondere an der 2000er Serie? Zunächst einmal sind die Folgen in chronologischer Reihenfolge. In der TSB-Reihe dagegen wurden die Folgen in Zusammenarbeit mit dem Autor und Fans nach Tauglichkeit für den Hörspielmarkt ausgewählt. Dadurch entstehen Logikfehler im Handlungsablauf. Wenn man diese Tatsache nicht kennt, kann man sich wohl kaum erklären, warum innerhalb einer Geschichte eine Figur stirbt, die unter mysteriösen Umständen 2-3 Folgen später beispielsweise mit dem Geisterjäger in aller Ruhe ein Bierchen trinkt. Solche Ungereimtheiten sind leider keine Seltenheit in Hörspiel- oder auch Filmumsetzungen von Roman- Serien. Zudem werden  in den 80ern die TSB Musikkassetten mit einem technischem Aufwand produziert, der aus heutiger Sicht an Hörabfall eines Amateur Keller-Tonstudios erinnert und noch dazu, durch die inzwischen gealterten Bänder, mit einem herrlich eiernden Klang ergänzt wird. Billige Soundeffekte sowie übertriebene Kreisch-Orgien der weiblichen Sprechergilde lösen Gänsehaut im Trommelfell aus. Das hat allerdings nichts mit der “gruseligen Atmosphäre“ zu tun. Das TSB besitzt in dieser Zeit bei Weitem kein so großes Budget, wie die Produktionen des bekannten Hörspielverlags EUROPA. Auch Quantität setzt keine Qualität voraus, nichtsdestotrotz kann die umfangreiche TSB Serie die Hörerschaft auch noch Jahre später durch eine gewisse “Reife“ der Dialoge überzeugen, die an Trash-Appeal nichts einbüßt hat. Möglicherweise besitzt diese Serie gerade deshalb Kultstatus. Vielleicht sind es aber auch die unzähligen erotischen Anspielungen, untermalt von ins-mikro-hauchenden, Telefonsex-tauglichen Sprecherinnen, die gewinnend wirken. Dies trägt wahrscheinlich zu der Entscheidung des Tonstudios bei, die Sprecherangaben während der ganzen Produktionszeit nicht zu veröffentlichen.</p>
<h2>Den rechten Fuß vor, das linke Bein nachziehen. Ausruhen.</h2>
<p>Dagegen punkten die Hochglanz-CDs der &#8220;Edition 2000&#8243; natürlich mit namhaften Schauspielern als Sprach-Akteuren und Synchronsprechern der Hollywood Stars. Als Erzähler überzeugt Joachim Kerzel, bei dem man sofort einen fies grinsenden Jack Nicholson vor Augen hat. Mit von der Partie sind ebenso Detlef Bierstedt a.k.a. George Clooney sowie die charmante Franziska Pigulla a.k.a. Agent Scully aus “Akte X“. Selbst Jason Dark, der als ausgesprochen zurückhaltend gilt, wenn es um Auftritte in der Öffentlichkeit geht, läßt es sich nicht nehmen, einigen Nebenrollen seine Stimme zu leihen. Die Neuauflage der Serie wartet außerdem mit professionellen Soundeffekten auf, bei denen man das Blut und glibberige Innereien förmlich spritzen sieht. Mit dem Soundtrack, insbesondere dem eingängigen Gothic-Darkwave Song “Age of Darkness“ der Band Cain, landen die Produzenten der neuen Sinclair Hörspiele einen weiteren Clou. Die Linie heißt wohl hart, laut und rockig brachial und bedeutet wohl vor allem eines: Zielgruppenaktivierung! Die Zuhörerschaft hat sich nun ein wenig in jüngere Gefilde verlagert und da muss man sich eben auch als älterer Dämonenjäger anpassen.</p>
<p>In der &#8220;Edition 2000&#8243; werden die Geschichten um den “Sohn des Lichts“ in die heutige Zeit verlagert. Somit sind Mobiltelefone, Laptop &amp; Co. auch in Adaptionen älterer Roman-Geschichten ganz selbstverständlich und die Story erhält eine gewisse Realitätsnähe. Natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz. Von der TSB Produktion spricht man gestern wie heute eher von einer unfreiwilligen Komik, während in der jüngeren Serie sehr auf Wortwitz und einen so ganz eigenen Humor geachtet wird. Das gesprochene Intro der Serie ist ein Markenzeichen geworden und kann von jedem Fan inzwischen mit geschlossenen Augen mitgesprochen werden. Auch sind sich die Macher der Hörspielreihe nicht zu schade, dem Fan einige spaßige Outtakes als Bonus zu liefern. Einen scharfen Kritikpunkt muss aber auch die Edition 2000 vertragen: Man hätte ein wenig mehr auf Abwechslung in der Sprecher-Besetzung achten können. Der wiederholte Einsatz derselben Stimmen als verschiedene Bösewichte in nah aufeinander folgenden Folgen, gerade zu Beginn der Reihe, wirkt schnell ermüdend und die Geschichte verliert an Glaubhaftigkeit &#8211; wenn man das bei einem solchem Genre überhaupt sagen kann.</p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/john-sinclair-tsb-b.jpg" class="lightview" rel="gallery[1986]"><img class="alignright size-medium wp-image-1994" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/john-sinclair-tsb-b-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" /></a>Trash at its Best …</h2>
<p>Fazit: In einer knapp 50minütigen Folge der Neuauflage schlägt sich John Sinclair mit Hilfe seiner<br />
Freunde, bewaffnet mit Silberkreuz und seiner Beretta  in altbewährter Manier mit seinen Dauergegnern herum. Und brüllt dabei Erzengelnamen heraus. Seine Gegner, das sind Schwarzmagier, Dämonen, Untote und schlicht das Böse selbst. Ebenso erfolgt die Rettung der Menschheit in der TSB Serie. Hier allerdings gibt man dem Geisterjäger 60 Minuten Zeit, um am Ende im Heldenglanz zu erstrahlen. Alles in allem sind beide Serien unterhaltsamer handzahmer Splatter im Hörspielformat. Die ältere Serie gewinnt den Zuhörer durch Mitleid erregende Primitivität und ungewollte Komik, verliert aber bezüglich der Schaffung eines unverwechselbaren Wiedererkennungswerts haushoch gegen die neue Hörspieledition. Die aktuelle Variante schafft eine perfekt gestylte Atmosphäre, ja, eine regelrecht protzige Hörfreude. Da sieht man gerne über die Oberflächlichkeit der Charaktere und den fehlenden Tiefgang der Handlung hinweg. Das erwartet man auch gar nicht. John Sinclair bleibt eben immer John Sinclair, ob auf Papier oder Tonband. Wahre Fans besitzen ohnehin beide Hörspielausgaben und konnten sich in diesem Sommer bereits deutschlandweit an einer gelungene Sinclair Satire des Wuppertaler <a href="http://www.vollplaybacktheater.de">Vollplaybacktheaters</a> erfreuen.</p>
<p>Text: Cornelia Weidmann</p>
<p>Links zu John Sinclair:<br />
<a href="http://www.wortart.de">http://www.wortart.de</a><br />
<a href="http://www.sinclairhoerspiele.de">http://www.sinclairhoerspiele.de</a><br />
<a href="http://www.hoerspiele.de">http://www.hoerspiele.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Larry MacCloud – Kämpfer gegen das Unfassbare</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/horspiele/larry-maccloud-%e2%80%93-kampfer-gegen-das-unfassbare--613</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 10:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Geisterjäger John Sinclair gehört zu den erfolgreichsten Hörspiel-Figuren der 80er und 90er Jahre. Sage und schreibe 110 Hörspiele entstehen beim Tonstudio Braun in Wiesbaden, bevor aufgrund eines Rechtsstreits mit dem Bastei-Verlag die Produktion erlischt. Nr. 107 erscheint als letztes vom Tonstudio Braun hergestelltes Sinclair-Hörspiel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genre:</strong> Horror-Trash<br />
<strong>Autor: </strong>„Mephistro“<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 50min/Folge<br />
Tonstudio Braun</p>
<p><strong>Der Geisterjäger John Sinclair gehört zu den erfolgreichsten Hörspiel-Figuren der 80er und 90er Jahre. Sage und schreibe 110 Hörspiele entstehen beim Tonstudio Braun in Wiesbaden, bevor aufgrund eines Rechtsstreits mit dem Bastei-Verlag die Produktion erlischt. Nr. 107 erscheint als letztes vom Tonstudio Braun hergestelltes Sinclair-Hörspiel.</strong></p>
<p>Mangels kreativer Köpfe, schlauer Strategen und interessanter Ideen fällt den Hessen nichts Besseres ein, als John Sinclairs Erbe von einem ziemlich gesichtslosen Nachfolger antreten zu lassen. Sein Name: Larry MacCloud. Sie beschließen, die alten Sprecher und das vorhandene Equipment für diese neue Produktion zu nutzen und einfach zur Tagesordnung überzugehen.</p>
<h2>Mein Name ist John-Larry Sinclair-MacCloud</h2>
<p>Doch genau da liegt das Problem. Larry MacCloud ist eben nicht John Sinclair – auch wenn beide Männer Geister jagen und innerhalb der Serien identische Stimmen zum Einsatz kommen. Die Sprecher werden auf den Kassetten und CDs übrigens überhaupt nicht namentlich erwähnt und der Autor nennt sich „Mephistro“ &#8211; tolles Synonym! Es scheint, als ob keiner was mit dem armen Larry zu tun haben will.</p>
<p><a title="Quelle Tonstudio Braun Wiesbaden" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-larry-maccloud-2008-10-15-011.jpg" class="lightview" rel="gallery[613]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1895" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-larry-maccloud-2008-10-15-011-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a title="Quelle Tonstudio Braun Wiesbaden" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-larry-maccloud-2008-10-15-024.jpg" class="lightview" rel="gallery[613]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1897" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-larry-maccloud-2008-10-15-024-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a title="Quelle Tonstudio Braun Wiesbaden" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-larry-maccloud-2008-10-15-031.jpg" class="lightview" rel="gallery[613]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1898" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-larry-maccloud-2008-10-15-031-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a title="Quelle Tonstudio Braun Wiesbaden" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-larry-maccloud-2008-10-15-041.jpg" class="lightview" rel="gallery[613]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1899" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-larry-maccloud-2008-10-15-041-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a title="Quelle Tonstudio Braun Wiesbaden" href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-larry-maccloud-2008-10-15-051.jpg" class="lightview" rel="gallery[613]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1900" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-larry-maccloud-2008-10-15-051-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Insgesamt fällt vielen Hörern die Identifikation mit dem „neuen“ Titelhelden schwer. Einige stören sich gemeinhin an der „billigen“ Kopie, andere sind speziell und ausschließlich Sinclair-Nerds. Zwar gibt es treue Fans der Serie. Diese sind jedoch vielmehr Anhänger der vertrauten Synchronsprecher, als Freunde des neuen Protagonisten. Trotzdem bringt das Tonstudio Braun insgesamt immerhin 25 Folgen heraus, die bis zum heutigen Tage letzten Episoden erscheinen im Jahr 2005.</p>
<p>Die Abenteuer von Larry MacCloud unterscheiden sich in Setting und Dramaturgie nur unwesentlich von denen des Geisterjägers John Sinclair. Qualitativ sind die Hörspiele zwar nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Was an hochwertiger Soundkulisse fehlt, macht die berühmt-berüchtigte Braun´sche Blut-Orgel wieder wett – sofern Du auf Orgeln stehst. Die etwa 50 Minuten dauernden Folgen sind halbwegs spannend erzählt, treffen aber nicht jedermanns Geschmack. Begeisterung für unheimliche, magische Abenteuer vorausgesetzt, wird Dir auch Larry MacCloud gefallen.</p>
<p><strong>Sprecher </strong>(u.a.):<br />
Marianne Mosa<br />
Helmut Winkelmann<br />
Karl-Heinz Staudenmayer<br />
Wolfram Weniger</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gabriel Burns</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 10:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn eine Hörspielserie für Erwachsene in den letzten Jahren für Begeisterung gesorgt hat, dann ist es „Gabriel Burns“. Die von Volker Sassenberg produzierte Reihe erhielt eine  Vielzahl von Hörspiel-Awards und brilliert durch erstklassige Besetzung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gerne:</strong> Mystery-Horror<br />
<strong>Autor:</strong> Autor: Raimon Weber (Folge 1-16), Andreas Gloge (seit Folge 17)</p>
<p><strong>Wenn eine Hörspielserie für Erwachsene in den letzten Jahren für Begeisterung gesorgt hat, dann ist es “Gabriel Burns“. Die von Volker Sassenberg produzierte Reihe erhielt eine  Vielzahl von Hörspiel-Awards und brilliert durch erstklassige Besetzung. Nicht nur das Stammpersonal gehört zur Sprecher-Elite, sondern auch namhafte Gaststars wie Bela B (Folge 6), Smudo (Folgen 10 und 11) und Jimmy Pop (Folge 15) geben sich die Ehre.</strong></p>
<h2>Mr. Burns brennt auf Antworten<a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-gabriel-burns-2008-10-15-01.jpg" class="lightview" rel="gallery[602]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-gabriel-burns-2008-10-15-01.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></h2>
<p>Alle bisher erschienenen Folgen hängen inhaltlich miteinander zusammen und bauen aufeinander auf. Protagonist der Serie ist der völlig erfolglose Schriftsteller Steven Burns, der seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer bestreitet. Eines Tages begegnet er einem Mann, der sich mysteriös Mr. Bakerman nennt. Der geheimnisumwobene Fremde überredet Steven Burns, als Detektiv einem ungewöhnlichen und unheimlichen Fall nachzugehen. Allerdings verrät er nicht, was für eine Reihe ominöser Vorkommnisse an dem Fall hängen. Ähnlich wie bei TV-Serien a là “Akte X“ oder “Lost“ liegt die vollständige Auflösung des Falls in weiter Ferne.</p>
<p>Von der ersten Folge an forscht die Hauptfigur unablässig nach der Wahrheit und sucht Antworten auf brennende Fragen. Meistens, ohne aufklärende Antworten zu erhalten oder erhellende  Einsichten zu erlangen. Sogar nach knapp 30 “Gabriel Burns“-Folgen sind endgültige Erkenntnisse nach wie vor Mangelware.</p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-gabriel-burns-2008-10-15-03.jpg" class="lightview" rel="gallery[602]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-gabriel-burns-2008-10-15-03-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Flüsterer, Zauberer und andere Baustellen</h2>
<p>Ein flüssiges Etwas im Zentrum der Erzählungen scheint der Schlüssel zur Unsterblichkeit zu sein. Es geht dabei um ein Elixier namens Ila al Khalf, was soviel bedeutet wie Elixier der Rückkehr. Genaueres wollen wir nicht verraten. Überhaupt gibt es ständig andere, große und kleine Baustellen, an denen Steven Burns arbeitet. Welche Rolle spielt der Flüsterer? Wer versteckt sich hinter dem Namen Mr. Bakerman? Und wie zum Teufel hat Steven seinen vierjährigen Bruder Daniel bei einem Zaubertrick vor Beginn der Erzählung verschwinden lassen? Fragen über Fragen, deren erhoffte Beantwortung Dich von einer Geschichte zur nächsten ziehen soll. Leider musst Du dafür sehr, ja wirklich sehr, geduldig sein.</p>
<p>Alles in Allem ist “Gabriel Burns“ ein rundum perfekt gelungener Ohrenschmaus. Ein Muss für Freunde unheimlicher Hörspiel-Serien. Fantastische, Film erprobte Sprecher verleihen den Personen ihren ganz eigenen Charakter und jagen Dir in Verbindung mit klug gesetzten Effekten ein ums andere Mal neue Schauer über den Rücken. Die etwa einstündigen Hörspiele sind dramaturgisch klasse. Allerdings fehlt es an zufriedenstellenden Zugeständnissen an den Hörer – zumindest was die Klärung brennender Fragen betrifft. Je nachdem wie ungeduldig Du bist, wird die Wartezeit auf neue Abenteuer so unter Umständen zur nervlichen Belastungsprobe.</p>
<p>Obwohl die Atmosphäre eher düster ist und die Gewaltszenen in ihrer akustischen und gesprochenen Darstellung recht deutlich sind, erhält die Reihe durchgängig die Altersfreigabe ab 12 Jahren. Das gilt inzwischen selbst innerhalb der Fan-Szene als Running Gag. Okay, 15- oder 16-Jährige sind ja über 12 Jahre alt. Für jüngere Kinder ist es nämlich wegen der genannten Gründe nur bedingt geeignet.</p>
<p><strong>Länge:</strong> ca. 60min / Folge (variiert)<br />
FSK 12<br />
Universal Music</p>
<p><strong>Sprecher:</strong><br />
Jürgen Kluckert (u.a. Synchronstimme v. Morgan Freeman) als Erzähler<br />
Bernd Vollbrecht (u.a. Synchronstimme v. Antonio Banderas) als Steven Burns<br />
Ernst Meincke (u.a. Synchronstimme v. Patrick Steward) als Mr. Bakerman<br />
Björn Schalla (u.a. Synchronstimme v. Josh Hartnett) als Larry Newman<br />
Bianca Krahl (u.a. Synchronstimme v. Charlize Theron als Joyce Kramer</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
<p><strong>Trailer</strong>: <a href="http://www.gabriel-burns.net/">http://www.gabriel-burns.net/</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bram Stoker: Draculas Gast – Horrorgeschichten (2 CDs)</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/horspiele/bram-stoker-draculas-gast-%e2%80%93-horrorgeschichten-2-cds--599</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 10:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Achtung! Der Titel „Draculas Gast“ führt den Hörer etwas in die Irre. Das macht aber nichts, sofern Du nicht selbst im Mantel mit Stehkragen herumläufst und dich ausschließlich NUR mit Dracula-Geschichten befasst. In erster Linie geht es bei den Erzählungen auf dieser CD nämlich gar nicht um den obersten aller Knoblauch-Hasser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>„</strong></em><strong>Wenn ich hier unterkommen kann, wird mir nichts mehr zu meinem Glück fehlen.</strong><em><strong>“</strong><br />
</em>(Malcolm Malcolmson)</p>
<p><strong>Autor</strong>: Lars Peter Lueg<br />
<strong>Genre</strong>: Klassischer Grusel</p>
<p><strong>Achtung! Der Titel “Draculas Gast“ führt den Hörer etwas in die Irre. Das macht aber nichts, sofern Du nicht selbst im Mantel mit Stehkragen herumläufst und dich ausschließlich NUR mit Dracula-Geschichten befasst. In erster Linie geht es bei den Erzählungen auf dieser CD nämlich gar nicht um den obersten aller Knoblauch-Hasser.</strong></p>
<p>Die drei Anekdoten sind  inhaltlich völlig verschiedenen. Sie sind aber alle gleichsam gruselig und  entstammen alle der Feder von Bram Stoker. Die beiden Kurzgeschichten “Im Haus des Richters“ und “Die Squaw“ kommen ohne “Dracula“ im Titel aus und beweisen, dass Hr. Stoker auch abseits seines legendären Hämoglobin-süchtigen Grafen zu gruseln weiß. Die titelgebende Episode “Draculas Gast“ ist ebenfalls sehr empfehlenswert, handelt es sich doch um ein Fragment aus dem “Dracula“-Roman, welches in der offiziellen Fassung nicht mehr enthalten ist. Der Grund: Der Fürst der Finsternis hat die Passage ultimativ weggebissen! Obwohl&#8230;, vielleicht hat Bram Stoker die betreffende Stelle auch selbst gestrichen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4607" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/draculasgast1-300x294.jpg" alt="draculasgast1" width="300" height="294" /></p>
<h2>Story-Block</h2>
<p>“Draculas Gast“ beschreibt die Reise des engagierten Immobilienmaklers Jonathan Harker zu einem zukünftigen Mandanten seiner Kanzlei. Über Wien führt ihn der Trip in Richtung Karpaten bis nach Transsilvanien. Dabei stellt der junge und abenteuerlustige Brite fest, dass sein Geschäftspartner weit reichende Kontakte und Beziehungen pflegt&#8230; “Im Haus des Richters“ geht es um einen Mathematik-Studenten namens Malcolm Malcolmson. Weil der junge Mann Ruhe braucht, um für seine Abschluss-Prüfung zu lernen, begibt er sich in die Abgeschiedenheit eines öden Dorfes und bezieht nach einer Nacht im Gasthaus das verwegene, von den Anwohnern einfach nur “Haus des Richters“ genannte Anwesen. Dort muss er erleben, dass in jeder noch so alten Legende ein Fünkchen Wahrheit steckt&#8230;</p>
<p>“Die Squaw“ erzählt von einem englischen Pärchen, das seine Hochzeitsreise in Deutschland verbringt. Die beiden lernen einen zuvorkommenden und sympathischen Amerikaner kennen, der sie anschließend begleitet. Als der Amerikaner in Nürnberg versehentlich (!) eine junge Katze vor den Augen der Katzen-Mutter durch einen Steinwurf tötet, nimmt der Schrecken seinen Lauf.</p>
<p>Die Atmosphäre der Stories lebt von der Stimme Lutz Riedels. Er liest und betont die drei Erzählungen so stimmungsvoll, dass er es schafft, den Zuhörer über den Text wortwörtlich in die unterschiedlichen Kulissen zu ziehen – auch ohne jegliche akustische Untermalung. Ob diese Grusel-Geschichten klassischer Machart besonders unheimlich sind, ist zwar eher Geschmackssache. Sie bleiben aber auf jeden Fall bis zuletzt spannend.</p>
<p><strong>Länge:</strong> ca. 132 min (CD1: 67min; CD2: 65min)<br />
<strong>Sprecher:</strong> Lutz Riedel (die Stimme von Timothy Dalton)</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
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		</item>
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		<title>H. G. Francis &#8211; Die Gruselserie (Teil 1-18)</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/horspiele/h-g-francis-die-gruselserie-teil-1-18--594</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 10:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Bist Du ein Hörspiel-Nostalgiker? Dann wartet hier auf Dich ein besonderer Leckerbissen. Die wahren Gruselfans unter uns kennen natürlich die quietschneonfarbene Europa Horror Serie von H.G. Francis, mit dem populären Logo des grinsenden Totenschädels auf dem Cover - schlicht und einfach „Die Gruselserie“ genannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autor:</strong> H. G. Francis<br />
<strong>Genre:</strong> Grusel-Trash</p>
<h2>Neonfarben sollen ja wieder “in“ sein</h2>
<p><strong>Bist Du ein Hörspiel-Nostalgiker? Dann wartet hier auf Dich ein besonderer Leckerbissen. Die wahren Gruselfans unter uns kennen natürlich die quietschneonfarbene Europa Horror Serie von H.G. Francis, mit dem populären Logo des grinsenden Totenschädels auf dem Cover &#8211; schlicht und einfach “Die Gruselserie“ genannt. Ab 1981 verschafft diese Reihe dem ein oder anderen Hörspiel-Junkie erfolgreich eine Gänsehaut nach der anderen, und zwar durch eine fantastische Sprecherauswahl, sowie für diese Ära hervorragenden Soundeffekten und der beeindruckenden, wenn nicht sogar besten Musik, die die Welt des hörbaren Kopf-Kinos je vernommen hat.</strong></p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-hgfrancis-2008-10-15-01.jpg" class="lightview" rel="gallery[594]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-hgfrancis-2008-10-15-01-300x263.jpg" alt="" width="300" height="263" /></a></h2>
<h2>Grusel-Zeitreise</h2>
<p>Erinnere Dich… und sei ehrlich…  Anfang der 80er Jahre &#8211; der deutsche Westen &#8211; Tatort Kinderzimmer &#8211; der Kassettenrekorder spielt: Es ist bereits schon dunkel draußen oder Du hast einfach mit zugezogenen Gardinen nachgeholfen. Immer wieder schielst Du nach der Bettdecke. Du willst Dich am liebsten darunter verkriechen, aber bitte so, dass Du auch weiterhin gebannt der schneidenden Stimme Graf Draculas (Charles Régnier) lauschen, oder bei den Abenteuern des Reporterpaares Tom Fawley (Horst Frank) und Eireen Fox (Brigitte Kollecker) mitfiebern kannst. Ich, für meinen Teil, sitze zu dieser Zeit gerne unter dem Schreibtisch. Aber lassen wir das. Zurück in das Zeitgeschehen …</p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-hgfrancis-2008-10-15-02.jpg" class="lightview" rel="gallery[594]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-hgfrancis-2008-10-15-02-300x263.jpg" alt="" width="300" height="263" /></a></h2>
<h2>“Trash as Trash can“ oder auch „Werwölfe sind kitzlig“</h2>
<p>Bereits in den 70er Jahren erscheinen bei Europa einzelne Hörspiele des Grusel-Genres, welche in den 80ern wieder aufgegriffen werden, um mit weiteren neuen Geschichten “die Gruselserie“ zu komplettieren. Mannigfaltige Vorlagen bieten berühmte Hollywood Horror-, Grusel- und Science-Fiction Kinoklassiker der 50er und 60er Jahre, literarische Vorlagen sowie Sagen und Mythen aus der alten Welt. Der deutsche Buch- und Hörspielautor H.G. Francis, im wahren Leben eigentlich Hans Gerhard Franciskowsky, setzt in dieser Zeit jedes Thema geschickt in ca. 50 Minuten Ohrengrauen um, wobei einzelne Folgen überwiegend aus abgeschlossenen Geschichten bestehen.</p>
<p>Aus heutiger Sicht vielleicht ein wenig altbacken, sprühen die Dialoge in fröhlicher 80er-Jahre-Manier vor amüsantem Wortwitz und zweideutigen Anspielungen. Auch an Situationskomik spart man nicht. Wo sonst wird einem das Vergnügen zuteil, zwei betagten Ladies beim Erlegen eines Werwolfs zuzuhören oder Horst Franks groteske Waffe gegen solche Vollmond-Dämonen zu bewundern: das Kitzeln! Gerne lacht man auch über Szenen, die in ihrer Überzogenheit und Unglaubwürdigkeit einer gewissen Albernheit nicht entbehren können. Hysterisch kreischende Girls oder einfach zu häufig quietschende Türen leiten unter Umständen schon mal die Pipipause ein.</p>
<p>Nichtsdestotrotz wird der Zauber des Gruselns in dieser Hörspiel-Serie überzeugend eingefangen. Wenn nämlich eine hysterisch brüllende Marianne von Klippstein-Kehlau als “Gräfin Dracula &#8211; Tochter des Bösen“ ihre potentiellen Opfer aus ihrem Versteck herausbrüllt, bleibt dem Zuhörer mit Sicherheit noch heute das Popcorn im Halse stecken!<br />
Apropos Hals … fassen wir zusammen … ob Dracula, Vampir, Teufel, Werwolf, Zombie, Horror-Ameise, Monsterspinne, Frankenstein, Mumie, Nessie &amp; Co &#8211; sie, die Stars der berühmtesten internationalen Horrorszenarien, werden von Europa in der Ära der Steghosen, Netz-Hemden, Synthesizer-Musik und Fönfrisuren zu leicht bekömmlichen und vor allem unterhaltsamen Lauschhappen verwurstet. Lassen wir die Neuauflage der Serie von 1987 mit neuer Musik, geschnittenen Szenen sowie anderen Covern einmal außer acht, handelt es sich um absolut empfehlenswerten Hörspiel-Trash mit Kultstatus, der bis heute nichts an Hörfreude einbüßt. Also ab auf den Flohmarkt!</p>
<p><a href="http://www.natuerlichvoneuropa.de">http://www.natuerlichvoneuropa.de</a></p>
<p>1981<br />
ca. 50 Min. / Folge<br />
FSK 12<br />
EUROPA  / Sony BMG Music Entertainment (Germany) GmbH</p>
<p>Text: Cornelia Weidmann</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Necrophobia 2 – Die besten Horrorgeschichten der Welt</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/horspiele/necrophobia-2-%e2%80%93-die-besten-horrorgeschichten-der-welt-2-cds--617</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 16:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Reihe „Necrophobia – Die besten Horrorgeschichten der Welt“ erscheint 2005 der zweite Teil der hochkarätig besetzten Grusel-Reihe. Sage und schreibe fünf renommierte Synchronsprecher lesen fünf spannende Erzählungen, fünf bekannter Horror-Autoren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autor:</strong> Diverse<br />
<strong>Genre:</strong> Horror-Kurzgeschichten</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiel-necrophobia-2-001.jpg" class="lightview" rel="gallery[617]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiel-necrophobia-2-001.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
<p><strong>In der Reihe „Necrophobia – Die besten Horrorgeschichten der Welt“ erscheint 2005 der zweite Teil der hochkarätig besetzten Grusel-Reihe. Sage und schreibe fünf renommierte Synchronsprecher lesen fünf spannende Erzählungen, fünf bekannter Horror-Autoren. Die Anekdoten sind allesamt recht kurz. Damit eignen sie sich gut, um dem geneigten Zuhörer auch mal zwischendurch Gänsehaut für die Ohren zu bescheren. Die Geschichten im Enzelnen:</strong></p>
<p>„Die Stimme in der Nacht“ von William Hope Hodgson entführt Dich auf hohe See. Im dichten Nebel vernimmt die Crew eines Schiffes die Stimme eines Mannes. Der erzählt den Männern von einem Schiffbrüchigen, seiner Frau und einem mysteriösen Pilz.</p>
<p>Die Geschichte „Der Mann, der Clive Barker sammelte“ von Kim Newman erzählt von einem extremen Fanatiker, der sich als größter Fan von Clive Barker bezeichnet. Der Stalker greift zu äußerst ungewöhnlichen Methoden, um seine Sammelleidenschaft zu befriedigen.<br />
„Rettungslos“ von Paul Busson versetzt den Zuhörer in einen Sarg! Lebendig begraben zu sein, gehört mit Sicherheit nicht zu den schönsten Vorstellungen. Gibt es einen Ausweg aus dieser schier hoffnungslosen Situation?</p>
<p>H.P. Lovecrafts „Der Außenseiter“ handelt von einem einsamen Wesen der Nacht, welches seiner Isolation zu entfliehen versucht. Doch selbst, wenn es nicht alleine sein will, fällt es doch ziemlich schwer, neue Freunde zu finden und böse Träume zu vergessen.<br />
„Summertime“ von S.P. Somrow berichtet von der Reise eines Vaters und dessen Sohn. Die beiden durchqueren die Südstaaten, um die schönsten Fische Amerikas zu fangen. Doch der Vater hat eine Aufgabe von Gott bekommen: Er muss alle Huren von Babel töten.</p>
<p>„Necrophobia 2“ zieht seine Brillanz in erster Linie aus den tollen Erzählern und ihren markanten Stimmen, denn es fehlt innerhalb der Geschichten an jeglicher Sound- oder Musikkulisse. So kann es passieren, dass Du vor Deinem geistigen Auge plötzlich Johnny Depp beim Lesen eines Buches siehst, anstatt das Bild eines sonnigen Highways zu verinnerlichen. Trotzdem eignen sich die Erzählungen sehr gut, um sich im Bett, im Auto oder während der Zugfahrt spannend unterhalten zu lassen.</p>
<p><strong>Länge:</strong> 146min (CD1: 70min CD2: 76min)</p>
<p><strong>Sprecher:</strong><br />
Helmut Krauss (Synchronstimme von Samuel L. Jackson bei „Pulp Fiction“)<br />
Marianne Groß (Synchronstimme von Anjelica Houston in „Hexen Hexen“ und „Addams Family“)<br />
Lutz Riedel (Synchronstimme von Timothy Dalton in „Lizenz zum Töten“ und „Hauch des Todes“)<br />
David Nathan (Synchronstimme von Johnny Depp in „Sleepy Hollow“ und „Sweeney Todd“)<br />
Torsten Michaelis (Synchronstimme von Wesley Snipes in „Blade“)</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jack the Ripper – Die Geschichte eines Mörders</title>
		<link>http://www.halloween.de/empfehlungen/horspiele/jack-the-ripper-%e2%80%93-die-geschichte-eines-morders--610</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 10:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=610</guid>
		<description><![CDATA[Die Erzählung von Jack the Ripper ist eine der bekanntesten und ältesten Geschichten, die sich um die Serienmörder-Thematik dreht. Fast jeder kennt (zumindest vage) die Anekdote des bestialischen Killers, der zahlreiche Prostituierte in den Armen-Bezirken Londons auf grausame Art und Weise ermordet und verstümmelt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>„</em>Hier, die Kehle ist von links nach rechts bis auf die Wirbelsäule durchschnitten, was darauf schließen lässt, dass der Täter Rechtshänder ist.<em>“</em></strong> (Dr. Ralph Llewellyn)</p>
<p><strong>Autor:</strong> Frank Gustavus<br />
<strong>Genre:</strong> Klassischer Horror<br />
<a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiel-jack-hte-ripper-0011.jpg" class="lightview" rel="gallery[610]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiel-jack-hte-ripper-0011-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p><strong>Die Erzählung von Jack the Ripper ist eine der bekanntesten und ältesten Geschichten, die sich um die Serienmörder-Thematik dreht. Fast jeder kennt (zumindest vage) die Anekdote des bestialischen Killers, der zahlreiche Prostituierte in den Armen-Bezirken Londons auf grausame Art und Weise ermordet und verstümmelt.</strong></p>
<p>Die genauen Vorgänge der damaligen Zeit sind allerdings bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Selbst über die genaue Anzahl der Opfer des Rippers herrscht unter “Experten“ keine Einigkeit. Anfang der 90er Jahre wird das vermeintliche Tagebuch des James Maybrick veröffentlicht, auf das Frank Gustavus bei der Darstellung der Geschichte Bezug nimmt. Ob es sich wirklich um das Tagebuch von James Maybrick handelt, ist nach wie vor umstritten.</p>
<p><strong>Ende des 19. Jahrhunderts</strong>: James Maybrick (Dietmar Mues), ein Baumwollhändler aus Liverpool, erzählt seine spannende Story. Der nach einer Malaria-Infektion arsen- und strychninabhängige Mann leidet unter den Folgen seines extremen Drogenmissbrauchs. Sein zügelloser Konsum, jener zu dieser Zeit weit verbreiteten Rauschmittel, führt zu einer ausgeprägten Paranoia. Als sich Maybrick in einem Anfall von Wahnvorstellungen einbildet, seine Frau Florie betrüge ihn mit einem Bekannten, dreht er durch. Wie durch einen Zufall häufen sich plötzlich die mysteriösen Mordfälle und bestialischen Bluttaten an Frauen. Scotland Yard schickt deshalb seine besten Leute, um dem “Monster“ auf die Spur zu kommen. Inspector F.G. Abberline (Werner Cartano) und Detective John Littlechild (Jens Scheiblich) untersuchen die Fälle.</p>
<p>Hervorragende Sprecher, atmosphärische Geräuschkulisse und tadellose Musik ergeben einen erstklassigen Gesamteindruck. Dietmar Mues (“Die Akte Odessa“) spricht den Ripper so engagiert, als hätte er sich eigens für diese Rolle in einen Arsen- und Strychninvorrat gestürzt. Die Bilder im Kopf sind düster wie Londons winklige, kleine Gassen bei Nacht. So bleibt das Hörspiel bis zum Schluss spannend und bietet ein überraschendes Ende.</p>
<p><strong>Länge:</strong> 74 min</p>
<p><strong>Sprecher:</strong><br />
Dietmar Mues (“Die Akte Odessa“) als James Maybrick<br />
Barbara Nüsse (“Teufelsbraten“) als Polly Nicholls<br />
Werner Cartano (“Großstadtrevier“) als Inspector Abberline<br />
Wolfgang Kaven (“Knockin&#8217; on Heaven&#8217;s Door“) als Dr. Ralph Llewellyn<br />
Angela Stresemann (“Unser Lehrer Doktor Specht“) als Annie Chapman<br />
Heinz Lieven (“Adelheid und ihre Mörder“) als George Hewitt<br />
Hans Paetsch (“Lola rennt“) als Richter James Fitzjames Stephen<br />
Dagmar Puchalla als Florie Maybrick / Mary Kelly<br />
Jens Scheiblich als Detective John Littlechild<br />
Achim Schülke als Constabler John Neil<br />
Volker Bogdan als Dr. Arthur Hopper<br />
Aranka Mamero-Jaenke als Elizabeth Stride</p>
<p>Text: Sascha Adermann</p>
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		<title>Hui Buh – Das Schlossgespenst (Teil 1-23)</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[„Manche Leute sagen, es gibt Gespenster! Manche Leute sagen, es  gibt keine Gespenster! Ich aber sage, Hui Buh ist ein Gespenst!“ Dieser Satz mag wohl die populärste Hörspiel-Einleitung sein, die sich konstant über viele Jahrzehnte mit der knuddelbäresken Stimme des wunderbaren Märchenerzählers Hans Paetsch in Kinderohren hineingebrummt hat. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autor:</strong> Eberhard Alexander-Burgh<br />
<strong>Genre: </strong>Kinder-Hörspiel</p>
<p><strong>„Manche Leute sagen, es gibt Gespenster!<br />
Manche Leute sagen, es  gibt keine Gespenster! …</strong></p>
<p><strong>… Ich aber sage, Hui Buh ist ein Gespenst!“ Dieser Satz mag wohl die populärste Hörspiel-Einleitung sein, die sich konstant über viele Jahrzehnte mit der knuddelbäresken Stimme des wunderbaren Märchenerzählers Hans Paetsch in Kinderohren hineingebrummt hat. </strong></p>
<p>Den gegenwärtigen Erwachsenen &#8211; gewissermaßen den Kindern von damals &#8211; zaubert diese Phrase ein andächtiges Lächeln ins Gesicht, denn die Erinnerung an winterliche Abende, eingekuschelt unter der Bettdecke, einzig bewaffnet mit Taschenlampe, Keksen und dem geliebten eiernden Kassettenrekorder wird plötzlich wieder lebendig. Unvergesslich vor allem die Hauptfigur Hans Clarin als Hui Buh, der sich heulend, kichernd, gurgelnd, krächzend und vor allem laut klirrend als tollpatschiges Schlossgespenst mit rostiger Rasselkette auch heute noch in die Herzen der Kinder spukt.</p>
<h2>Einziges für Schloss Burgeck behördlich zugelassenes Gespenst<a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-hui-buh-2008-10-15-02.jpg" class="lightview" rel="gallery[605]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-hui-buh-2008-10-15-02-300x265.jpg" alt="" width="300" height="265" /></a></h2>
<p>Ritter Balduin, der sich neben seinen Rittergeschäften schon mal die Zeit mit dem Rauben von Burgfräulein sowie dem Mogeln beim Kartenspiel vertreibt, wird eines Nachts bei Letzterem erwischt und daraufhin von seinem Gegner verwünscht. Fortan muss der schummelnde Raubritter zur Strafe als Schlossgespenst Hui Buh auf Schloss Burgeck herumspuken, sichtbar ausschließlich zwischen Mitternacht und ein Uhr – so wie es sich für traditionelle Geister von jeher gehört.</p>
<p>Diese Geschehnisse liegen nunmehr über 400 Jahre in der Vergangenheit und seither stolpert das bemitleidenswert schusselige Schlossgespenst mit Schlapphut von einem Missgeschick in das andere. Jedoch steht die Spukgestalt mit dem unverwechselbaren Geheule nie alleine da. Unterstützt von seinem besten Freund, König Julius CXI. (für Nichtlateiner: 111), dessen bildschöner Gemahlin Konstanzia sowie dem näselnden Kastellan, schlägt sich Hui Buh tapfer durch alle Abenteuer und verzwickten Aufgaben, die sich dem ungewöhnlichen Quartett in den Weg stellen. Ob engstirnige Geisterbehörde, geraubte Ahnfrau mit eindeutigem Rosafetisch, hässliche, mannstolle Gräfinnen, putzwütige Tanten, englische Gouvernanten sowie deren vorwitzige Zöglinge oder lästige Geisterjäger, Irrlichter und schaurige Phantome… die Burgbewohner lassen sich durch nichts vergraulen. Hui Buh ist schließlich das einzige „für Schloss Burgeck behördlich zugelassenes Gespenst! So steht es für alle Zeiten ganz oben in der dicken Fledermausturmkammertür eingebrannt.“</p>
<h2><a href="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-hui-buh-2008-10-15-03.jpeg" class="lightview" rel="gallery[605]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2008/10/hoerspiele-hui-buh-2008-10-15-03-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" /></a></h2>
<h2>Hustende Henker und Fressorgien</h2>
<p>Ausgestattet mit dem Buch “Spuken leicht gemacht für jedermann“ sowie einem umfassenden Horrorkostüm-Equipment, erscheint das Gespenst mal als “donnernder Daniel“, “Hugo, der hustende Henker, “Augenrollendes Ungetüm“ oder gar als “Ritter ohne Furcht und Tadel“, um seinen Gegnern das Gruseln zu lehren. Dabei verliert das Gespenst unter Umständen schon mal seinen Kopf, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Wenn dann aber wieder eine spannende Geschichte überstanden ist, verputzt Hui Buh noch schnell eine Tafel mit Leckereien (inkl. Tafel) und leert standesgemäß einen dicken Weinhumpen. Hiernach kehrt der Burggeist selig rülpsend in seine Turmkammer zurück und legt sich todmüde in seiner alten, vermoderten Holztruhe zur Ruhe, um von zukünftigen Abenteuern zu träumen.</p>
<h2>Das moderne Gespenst</h2>
<p>Im mäßig erfolgreichen Kinofilm “Hui Buh – Das Schlossgespenst“  mit Michael Bully Herbig und Christoph Maria Herbst aus dem Jahr 2006, welcher auf Motiven der berühmten Hörspielreihe basiert, spielte ein stiller, bereits sehr kranker, Hans Clarin die Rolle des Kastellans. Sicherlich rinnt beim Zuschauen so einigen Hui Buh Fans eine Träne der Wehmut über die Wange, denn Hans Clarin stirbt bereits 2005 &#8211; noch vor Veröffentlichung des Kinofilms. Dieser kann jedoch, bei aller Liebe zum Detail, dem Charme der Vorlage nicht das Wasser reichen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz greift Europa die Neuinterpretation auf und produziert seit 2008 neue Hui Buh-Folgen. Man will mit der Zeit gehen und daher wird dem Gespenst ein neuer “Look“ verpasst. Fertig ist das blasse Remake. Trotzdem fragen wir uns, warum muss heutzutage Altbewährtes immer krampfhaft aufgemotzt werden? “Das Gespenst von Canterville“ benötigt seit über 100 Jahren kein neues Outfit und aufgepeppte Dialoge, um Leser zu begeistern. Gleiches gilt für Hui Buh, auch wenn die Fortführung der Serie eine neue Stimme für das Schlossgespenst zwangsläufig nötig macht.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Dieses Hörspiel ist ein Oldtimer ohne Verfallsdatum und Pflicht für jedes Kinderzimmer! Ein zeitloser Spaß für Groß und Klein. Deine Kinder werden es Dir bestimmt nicht nachtragen, wenn Du Dich mit Chips und einem Glas Wein heimlich ins Schlafzimmer zurückziehst und irgendwann hinter der Tür ein leises „huiii buuuh“ zu vernehmen ist.</p>
<p>ca. 40 Min. / Folge<br />
Keine Altersbeschränkung<br />
EUROPA  / Sony BMG Music Entertainment (Germany) GmbH</p>
<p><a href="http://www.natuerlichvoneuropa.de/SID=si055d5ce2f51b405e93d8d2e4bbf5b8/area_europa/index.php?sid=1">http://www.natuerlichvoneuropa.de<br />
</a></p>
<p>Text: Cornelia Weidmann</p>
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