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	<title>Halloween.de - Das Halloween &#38; Horror Magazin &#187; Geschichte &amp; Hintergrund</title>
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	<description>Das Halloween &#38; Horror Magazin</description>
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		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis 23 &#8211; Können sich Werwölfe nur bei Vollmond verwandeln?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr.Kürbis verrät Dir, wie man wirklich zum Werwolf wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider" />
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong>Lieber Kürbiskönig!</strong></em></p>
<p>Ich habe vor kurzem auf Tele 5 &#8220;American Werewolf&#8221; und auf einem anderen Kanal &#8220;Underworld&#8221; gesehen. In einem Film verwandelte sich der Werwolf nur bei Vollmond; im anderen konnten sie sich egal wann verwandeln.</p>
<p>Daher komme ich auf diese Frage: Können sich Werwölfe nur bei Vollmond verwandeln?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
<strong>Artur</strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><strong><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Dr.Kuerbis-1.png" alt="" width="214" height="300" />Lieber Artur</strong>,</p>
<p>Wir alle kennen das Bild: Langsam ziehen die Wolken am nächtlichen Himmel vorbei, bis sie ein Windhauch plötzlich aufreißen lässt und den Blick auf den Vollmond frei gibt. Durch das plötzliche Licht wird eine schmerzhaft gekrümmte Person sichtbar, die angsterfüllt und voller Entsetzen auf die leuchtende Himmelsscheibe starrt.</p>
<p>Spätestens mit dem Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v6r59ikCTUk" target="_blank">“The Wolf Man“</a> mit dem stetig leidenden Larry Talbot hat sich dieses Bild fest ins kollektive Horrorgedächtnis eingebrannt. Aber lieber Artur: Das ist natürlich vollkommener Unsinn! Der Mond hat keinen Einfluss auf die Verwandlung eines Menschen in einen Wolf. Genau genommen bedarf es dazu noch nicht einmal der Nacht. Es gibt Quellen, die davon berichten, dass sich Menschen vollkommen ohne Hilfsmittel in einen Wolf verwandeln können.</p>
<h3>&#8220;&#8230;und verwandelte sich in einen Wolf&#8221;</h3>
<p>In seinem Roman <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satyricon_%28Petron%29" target="_blank">Satyrikon</a> gibt der römische Dichter Petronius eine Beschreibung solch einer Verwandlung. <em>„Wie ich mich nach ihm umsehe, da hat er sich splitternackt ausgezogen und alle seine Sachen an den Wegrand gelegt. Mir stockte der Atem, ich stand wie erstarrt. Er aber pisste einen Kreis um seine Kleider – und verwandelte sich in einen Wolf. Ich will euch wirklich nicht zum Narren halten, ich lüge nie, und wenn man mir noch soviel Geld bieten würde.“</em></p>
<p>Den Kreis pisst der besagte Gestaltenwandler um seine Kleider, um diese zu schützen. Er verwandelt sie in Stein, so dass sie nicht entwendet werden können. Wenn ein Werwolf bei seiner Rückkehr seine Kleider nicht wieder findet, so kann er nicht wieder seine menschliche Gestalt annehmen. Ein Umstand der über die Jahrhunderte noch so manchen Werwolf in arge Bedrängnis bringen sollte.</p>
<p><a title="Der Vollmond: Lässt empfindliche Seelen nicht schlafen, aber verwandelt sie nicht in Werwölfe." href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Vollmond.jpg" class="lightview" rel="gallery[40621]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Vollmond-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><a title="Die Universal-Wolf-Filme mit Lon Chaney jr. legen den Grundstein für viele der heutigen Vorstellungen über den Werwolf." href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Larry-Talbot-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[40621]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Larry-Talbot-2-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<h2>Das Werwolf-Utensil</h2>
<p>Aber die Regel ist die freie Verwandlung nicht. Die verbreitetste Art sich in einen Werwolf zu verwandeln, findet in Filmen keine Verwendung. Zumindest ist mir keine bekannt. Aber die Brüder Grimm geben in dem Text “Der Werwolf“ (der in ihrer Sagensammlung enthaltenen ist) eine Beschreibung einer klassischen Werwolf-Verwandlung: <em>„Da hätte der dritte erst recht um sich gesehen, ob die andern auch schliefen, und als solches geglaubt, auf einmal einen Gürtel angelegt und wäre ein Werwolf gewesen, doch sehe ein solcher Werwolf nicht ganz aus wie ein natürlicher Wolf, sondern etwas anders. Darauf wäre er weggelaufen zu einer nahen Wiese, wo gerade ein junges Füllen gegraset, das hätte er angefallen und gefressen mit Haut und Haar. Hernach wäre er zurückgekommen, hätte den Gürtel wieder abgelegt und nun, wie vor, in menschlicher Gestalt dagelegen.“</em></p>
<p>Die klassische Art sich in einen Werwolf zu verwandeln ist, sich einen Werwolfgürtel anzulegen. Diesen bekommt man meist vom Teufel persönlich ausgehändigt. Oder anderen dämonischen Subjekten. Der berühmte Werwolf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Stump" target="_blank">Peter Stump</a> (aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedburg" target="_blank">Bedburg</a> bei Köln) gesteht, den Werwolfgürtel von einem <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Succubus.html" target="_blank">Succubus</a> bekommen zu haben, mit dem er 20 Jahre sexuell verkehrte. (Diesen Gürtel kann man später zwar nicht im beschriebenem Versteck finden. Das wird aber dadurch erklärt, dass sich der Teufel nur sein Eigentum zurück geholt hätte).</p>
<h2>Ein Ring aus Menschenhaut</h2>
<p>Allerdings ist laut den volkstümlichen Überlieferungen der Werwolfgürtel nicht die einzige Möglichkeit, Wolfsgestalt anzunehmen. Das gelingt auch, wenn man dreimal durch einen Ring krabbelt, welcher aus der Haut eines Selbstmörders oder Ermordeten hergestellt wurde. Um wieder seine menschliche Gestalt anzunehmen, muss der Werwolf diese Prozedur wiederholen.</p>
<p>Wird ein Werwolf getötet (Silber ist dazu übrigens nicht nötig), nimmt er sofort wieder seine ursprüngliche Gestalt an. Es gibt auch Anekdoten in denen sich der Werwolf zurückverwandelt, wenn man ihm bei seinem richtigen Namen anspricht (<em>„Klaus! Hör jetzt mit dem Unsinn auf! Spuck den Arm des Mädchens aus und geh nach Hause. Du weißt genau, dass Du noch Hausaufgaben machen musst!“</em>) oder ihm etwas zu Essen schenkt (Also freiwillig! Vom Werwolf gefressen werden, zählt nicht).</p>
<p>In Skandinavien glaubte man übrigens angeblich, dass spezielle Umstände bei der Geburt jemanden zum Werwolf machen können. Zum Beispiel können sich schwangere Frauen, die durch eine <a href="http://www.friesen-blog.de/haltung/117.html" target="_blank">Fohleneihülle</a> (!) kriechen, an einer schmerzfreien Geburt erfreuen. Leider wird das Kind, sobald es erwachsen ist, in der Nacht (kein Vollmond notwendig) zum Werwolf und fällt schwangere Frauen an (Vermutlich während diese gerade in einer Fohleneihülle feststecken).</p>
<p><a title="&quot;Der Werwolf-Wahn&quot; von Ian Woodward" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Der-Werwolf-Wahn-von-Ian-Woodward.jpg" class="lightview" rel="gallery[40621]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Der-Werwolf-Wahn-von-Ian-Woodward-191x300.jpg" alt="" width="170" height="268" /></a><a title="Der Wolf von Neuses" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Der-Wolf-von-Neuses.jpg" class="lightview" rel="gallery[40621]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Der-Wolf-von-Neuses.jpg" alt="" width="427" height="268" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<h3><em>&#8220;&#8230;nachdem ich mich nackt ausgezogen,<br />
rieb er mich mit einer Salbe ein&#8221;</em></h3>
<p>Im Zuge der zunehmenden Hexenprozesse, werden die Möglichkeiten sich in einen Werwolf zu verwandeln durch neue Möglichkeiten ergänzt, die man direkt der gerade populären Hexenlehre entnimmt. So “gesteht“ der, im berühmten Werwolfprozess von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Besan%C3%A7on" target="_blank">Besançon</a> verurteilte, Werwolf Pierre Burgot, sich mittels einer Salbe zum Werwolf verwandelt zu haben. Dazu muss er natürlich die Kleider ablegen. Nach seiner Rückkehr streicht er sich mit einer weiteren Kräutersalbe ein, welche ihm dann seine menschliche Gestalt zurück gibt.</p>
<p>Er beschreibt:<em> „Wieder unter dem Vorspiegelung, ich solle Geld erhalten, hat Michel vorgeschlagen , mich fähig zu machen, mich mit der größten Schnelligkeit fortzubewegen und nachdem ich mich nackt ausgezogen, rieb er mich mit einer Salbe ein; ich glaubte mich sofort in einen Wolf verwandelt, erschrak über die vier Wolfsfüsse und über die Haare, mit denen ich plötzlich bedeckt war, aber mit der Schnelligkeit des Windes konnte ich forteilen; dies konnte nur mit Hülfe unseres mächtigen Meisters indess geschehen, der bei unseren Ausflügen fortwährend zugegen war, obgleich ich ihn nicht eher erblickte, als bis ich wieder menschliche Form angenommen hatte. Michael machte es ebenso. Wenn wir dann ein oder mehrere Stunden in dieser Verwandlung zugebracht hatten, so rieb uns Michel wieder ein, und schneller als ein Gedanke hatten wir unsere frühere Gestalt. Die Salbe wurde uns von unserem Meister geschenkt.“</em></p>
<p>Der Lütticher Bischof Erest Bavaro machte es dann noch einmal etwas einfacher, indem er verkündet, dass Hexen auch ganz einfach Menschen in Wölfe verwandeln können.</p>
<hr class="divider_3" />
<h3><strong>Fazit:</strong></h3>
<p>Werwölfe benötigen keinen Vollmond um sich zu verwandeln. Es muss noch nicht mal Nacht sein. Es gibt zahlreiche Berichte von Werwölfen, die sich nach Belieben verwandeln können. Sonstige gängige Varianten sind die Benutzung eines Werwolfgürtels oder das Einreiben mit einer Zaubersalbe.</p>
<p>Viele der heutigen Werwolfvorstellungen wurden erst durch den Erfolg des Filmes “The Wolf Man“ von 1941 etabliert. Der Vollmond gehörte jedoch noch nicht dazu, da der Auslöser der Wolfsverwandlung in diesem Film das Blühen der Wolfsblume ist. Der Vollmond bekommt aber in den Nachfolgefilmen seinen großen Auftritt und gehört fortan zum festen Repertoire der Werwolfgeschichten.</p>
<p><strong>Dein Dr. Kürbis</strong></p>
<hr class="divider" />
<h3>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a></h3>
<hr class="divider_2" />
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis  &#8211; Teil 22: Können Zombies erfrieren?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-teil-22-konnen-zombies-erfrieren--39861</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 13:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Fenster schweben gerade die ersten (!) Schneeflocken vorbei. Was passiert mit Zombies eigentlich im Winter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider" />
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong>Lieber Kürbiskönig!</strong></em></p>
<p><em>Gerade habe ich die erste Staffel von “The Walking Dead“ auf DVD geschaut, da schweben am Fenster die ersten (!) Schneeflocken in diesem Jahr vorbei. Da stellt sich mir die Frage: Was passiert mit Zombies eigentlich im Winter? Können sie erfrieren? Es dankt für die Antwort: </em></p>
<p><em><strong>Deine Nadine</strong> (aus Berlin)</em></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><strong><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Dr.Kuerbis-1.png" alt="" width="214" height="300" />Liebe Sabine,</strong></p>
<p>Dich wird es sicherlich nicht verwundern, dass Du nicht die Erste bist, die sich darüber den Kopf zerbricht. Aber der Reihe nach.</p>
<h2>Scheintote Zombies</h2>
<p>Betrachten wir als erstes einmal den traditionellen haitianischen Zombie, indem die heute so populäre Zombie-Figur mehr oder weniger ihren Ursprung hat. Bei diesem handelt es sich ja um mehr oder weniger lebende Menschen. Diese wurden mittels Giften (laut den Forschungen des Ethnobotanikers und Anthropologen Wade Davis sind die ausschlaggebenden Ingredienzien die Kugelfisch-Chemiekalie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tetrodotoxin" target="_blank">TTX</a> und eine Paste, die aus dem<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stech%C3%A4pfel" target="_blank"> Stechapfel</a> gewonnen wird), Aberglauben und magischen Ritualen, welche eine Beerdigung und lebendiges Begrabensein mit einschließt, physisch und psychisch gebrochen. Nach ihrer “Wiedererweckung“ als Zombie waren sie in Geist und Persönlichkeit stark reduziert und dienten entweder als kostengünstige und nahezu willenlose Arbeitskräfte oder waren dazu verdammt, den Rest ihres Lebens als eine Art lebender Tote durch die Welt zu irren. Diese Art von traditionellen Zombies findet man z.B. in Filmen, wie: &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/White_Zombie_%28Film%29" target="_blank">White Zombie</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=tY21xs4bMPg" target="_blank">King Of The Zombies</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ich_folgte_einem_Zombie" target="_blank">I Walked With A Zombie“</a>.</p>
<p>Daraus folgt, dass diese Art von (nennen wir es mal historischen) Zombies echte, lebende Menschen sind, welche die gleiche Art von Kältetod sterben, wie jeder andere auch. Ihre gedrosselten Lebensfunktionen dürfte das sogar noch beschleunigen, da ihr Körper weniger Eigenwärme erzeugt, als bei einem normalen Menschen. (Gleichwarme) Tiere, welche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Winterruhe" target="_blank">Winterruhe</a> halten, fahren zwar den Energiebedarf ihres Körpers herunter, benötigen aber dennoch zum Überleben eine warme Unterkunft. Die Drosselung des Energiebedarfs verhindert lediglich, dass sie verhungern.</p>
<p><a title="Sind das die geheimnissvollen Ingriedenzien, die man für das sogenannte &quot;Zombiepulver&quot; benötigt? (Screenshot: vice.tv: Im Reich der Zombies)" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Ingredienzien.jpg" class="lightview" rel="gallery[39861]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Ingredienzien-300x173.jpg" alt="" width="346" height="194" /></a><a title="Bild aus &quot;I walked with a Zombie&quot;" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/I-walked-with-a-Zombie.jpg" class="lightview" rel="gallery[39861]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/I-walked-with-a-Zombie-300x225.jpg" alt="" width="259" height="194" /></a></p>
<p><a title="Angeblich ein Bild des berühmtesten Zombies der Welt: Clairvius Narcisse" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Clavius-Narcisse.jpg" class="lightview" rel="gallery[39861]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Clavius-Narcisse-225x300.jpg" alt="" width="188" height="249" /></a><a title="Screenshot: vice.tv: Im Reich der Zombies" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Making-a-Zombie.jpg" class="lightview" rel="gallery[39861]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Making-a-Zombie-1024x585.jpg" alt="" width="405" height="249" /></a></p>
<p><br class="clear" /></p>
<h2>(Un)tote Zombies</h2>
<p>Kommen wir nun aber zu den Wesen, die man seit George Romeros &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Nacht_der_lebenden_Toten" target="_blank">Night Of The Living Dead</a>&#8221; im Allgemeinen mit der Bezeichnung Zombies assoziiert. Dabei handelt es sich ja ganz klar um wirklich untote Wesen. Das heißt, sie sind einmal gestorben, haben einen mentalen und körperlichen Tod erlitten, können jedoch aus noch nicht ganz geklärten Gründen nach kurzer (&#8220;Dawn Of The Living Dead&#8221;) oder längerer (&#8220;Dead Snow&#8221;) Zeit wieder über die Erde wandeln. Wenn auch mit arg beschränkten geistigen Fähigkeiten und äußerst limitierten Bedürfnissen. Sogar so beschränkt, dass bis heute nicht ganz klar geklärt ist, in wie weit ein Zombie noch eine Kontinuität zur ursprünglichen, vorhergehenden Person besitzt. Sprecher des klassischen Zombiefilm-Satzes „Schieß doch endlich. Das ist nicht mehr die/der … , den Du kennst!“ verneinen jegliche Verbindung zur vorhergehenden, lebenden Persönlichkeit, während der große Zombie-Humanist (Zombinist) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_A._Romero" target="_blank">George Romero</a> ihnen eine Art von Bewusstsein zugesteht, welches in einem rudimentären Erinnerungsvermögen und sogar einer gewissen Sprachbegabung zum Ausdruck kommt.</p>
<p><a title="So erfriert man schnell: Nur mäßig bekleidete Zombies in George Romeros &quot;Night of the living DEad&quot;" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Zombies-aus-Night-of-the-livng-Dead.jpg" class="lightview" rel="gallery[39861]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Zombies-aus-Night-of-the-livng-Dead-300x169.jpg" alt="" width="336" height="189" /></a><a title="Haben Zombies ein Bewusstsein oder zumindestens ein Erinnerungsvermögen? George Romero geht dieser Frage nach in &quot;Day of the living Dead&quot;" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Zombie-bub.jpg" class="lightview" rel="gallery[39861]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Zombie-bub-300x225.jpg" alt="" width="252" height="190" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<p><em><strong>&#8220;Rein physisch unterscheidet einen Zombie nichts von einer toten Kuh&#8221;</strong></em></p>
<p>Von diesem Problem (welches für sich genommen eine eigene Frage darstellt) abgesehen, steht jedoch fest, dass der Körper der Zombies aus toten Zellen besteht (vgl. hierzu auch: <a href="http://www.halloween.de/neuigkeiten/26859--26859" target="_blank">Benötigen Zombies eigentlich Nahrung?</a>). Eindeutiger Beweis dafür ist, dass man nahezu jedes Körperorgan eines Zombies entfernen kann, ohne dass es das Ende seines Untotendaseins bedeuten würde. Davon ausgenommen ist natürlich: der Kopf (was schlussfolgern lässt, dass das, was einen Zombie zum Zombie macht, in seinem Kopf zu finden ist). Mit anderen Worten: Rein physisch unterscheidet einen Zombie nichts von einer toten Kuh. Und was passiert mit einem Stück Fleisch, welches man in einen Gefrierschrank legt? Es gefriert.</p>
<p>Ein lebender Mensch hat die Möglichkeit, durch Bewegung seine Fettreserven in Energie umzuwandeln. Als &#8220;Nebenprodukt&#8221; entsteht Wärme, welche verhindert, dass die Körpertemperatur unter die lebensnotwendige Grenze fällt. Natürlich nur, wenn man entsprechend isoliert ist, z.B. durch eine wetterfeste Winterjacke. Sollte das nicht ausreichen, &#8220;konzentriert&#8221; sich der Körper darauf, die lebensnotwendigen Körperfunktionen aufrecht zu erhalten, weswegen die Gliedmaßen beim Erfrierungstod als erstes absterben. Wie bereits nachgewiesen, verfügen Zombies jedoch über keinen funktionierenden Organismus. (Bei ihrem grundlegendes Bedürfnis nach frischem Fleisch, handelt es sich lediglich um einen ins zutiefst Animalische zurückgesunkenen Urinstinkt – eine Art Urerinnerung – der vermutlich vom Kleinhirn ausgesendet wird. Auf welche Art und Weise und Warum ist unklar. Dass sie das Fleisch nicht zur Ernährung brauchen, um das funktionieren ihres Körpers aufrecht zu erhalten, kann auch dadurch bewiesen werden, dass sie auch in Notzeiten keine Aasfresser sind.)</p>
<p><a title="Unmöglich: Jahrelang eingeschneite Zombies buddeln sich frei (Screenshot aus &quot;Dead Snow&quot;)" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Zombies-im-Schnee-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[39861]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Zombies-im-Schnee-2-300x160.jpg" alt="" width="300" height="160" /></a><strong><em></em></strong><a title="Unmöglich: Jahrelang eingeschneite Zombies buddeln sich frei (Screenshot aus &quot;Dead Snow&quot;)" href="http://www.halloween.de/files/2012/01/Zombies-im-Schnee.jpg" class="lightview" rel="gallery[39861]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2012/01/Zombies-im-Schnee-300x160.jpg" alt="" width="300" height="160" /></a><strong><em> <strong><em></em></strong></em></strong></p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong><em><strong><em>&#8220;Zombies ERfrieren nicht &#8211; sie GEfrieren&#8221;</em></strong></em></strong></p>
<p>Demzufolge verfügen Zombies auch nicht über eine eigene Körpertemperatur. Es ist tatsächlich so, als würde ein Schnitzel über die Landstraße schlurfen. Mit anderen Worten: Erstmal erfrieren Zombies nicht, sondern sie gefrieren! Insofern müssen auch diverse Schneezombies, wie z.B. in &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=3-KQh87_V2Q" target="_blank">Dead Snow</a>&#8221; als vollkommen unseriös zurückgewiesen werden. Sie könnten sich schlicht nicht bewegen und kämen nicht aus dem Schnee heraus.</p>
<p>Nicht klar ist, was mit den gefrorenen Zombies geschieht, sobald es anfängt zu tauen. Da noch nicht geklärt ist, was nun genau  Zombies zu Zombies macht, ist auch nicht klar, ob dieses Etwas das Einfrieren überlebt hat und der Zombie im Frühling einfach weiterschlurft. Natürlich zerstört das Gefrieren des Fleisches seine Zellstrukturen. Aber da Biologie für die Zombie-Physiologie nur eine untergeordnete Rolle spielt, wird ihn das bestimmt nicht weiter beeinträchtigen.</p>
<h2><strong>Fazit:</strong></h2>
<p>Seine traditionellen haitianischen Arbeitszombies sollte man bei Schnee und Wetter drinnen arbeiten lassen. Dagegen ist Betroffenen einer Zombie-Epidemie romeroischen Ausmaßes nur zu raten, während eines harten und kalten Winters mit Spitzhacken durch die verseuchten Straßen zu laufen und die gefrorenen Zombies einfach klein zu hacken. Denn das sich ein Zombie aus zahllosen Einzelteilen wieder selbst zusammen setzt. DAS hat man nun noch wirklich nicht gehört. Allerdings weiß man ja nie, bei diesen ekligen Drecksviechern!</p>
<p><strong>Dein Dr. Kürbis</strong></p>
<hr class="divider" />
<h3>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a></h3>
<hr class="divider_2" />
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 16: Der Wawel-Drache</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/monster-der-welt-teil-16-der-wawel-drache--39429</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 09:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Wawelhügel wohnte einst ein Drach', der verbreitete Weh und Ach!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Aussehen:</h1>
<p>Der Wawel-Drache (polnisch: Smok Wawelski) war vor allen Dingen heiß und schuppig! Denn wie bei Drachen üblich, so war auch der Wawel-Drache (manche sagen: Drache von Wawel) ein Feuerspeier und am ganzen Körper mit Schuppen bedeckt. Anstatt nur eines Kopfes besaß der Drache von Wawel laut Sage gleich drei an der Zahl. Leider fehlen präzise Angaben über seine tatsächliche Größe. Doch anhand der Details der im polnischen Volksglauben verankerten Sage (mehr dazu weiter unten) lässt sich vermuten, dass er durchaus von stattlicher Größe gewesen sein muss!</p>
<p><a title="Wawel-Drache Statue bei Tag | Quelle: flickr © Roy Stead" href="http://www.halloween.de/files/2011/12/Wawel-Drache-Statue-3.jpg" class="lightview" rel="gallery[39429]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Wawel-Drache-Statue-3-225x300.jpg" alt="" height="261" /></a><a title="Kampf mit einem Drachen | Quelle: Fabelwesen Wiki " href="http://www.halloween.de/files/2011/12/Wawel-Drache-Ivan-Yakovlevich-Bilibin-Zmey.jpg" class="lightview" rel="gallery[39429]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Wawel-Drache-Ivan-Yakovlevich-Bilibin-Zmey-244x300.jpg" alt="" height="261" /></a><a title="Wawel-Drache Statue in der Dämmerung | Quelle: flickr © James Michael Hill" href="http://www.halloween.de/files/2011/12/Wawel-Drache-Statue-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[39429]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Wawel-Drache-Statue-2-203x300.jpg" alt="" width="180" height="261" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Die &#8220;Heimat&#8221; des Drachen von Wawel ist Krakau, genauer, eine Höhle unter- bzw. innerhalb des Wawelhügels. Bei dem Berg handelt es sich um den südlichsten Ausläufer des Krakau-Tschenstochauer Jura, einer gut 150 Millionen Jahre alten Kalksteinformation. Der 228 m über dem Meeresspiegel liegende Wawelhügel erhebt sich direkt neben der Weichsel, mitten in der Krakauer Innenstadt, immerhin 20 m hoch. Auf ihm &#8220;thront&#8221; das Waweler Schlossensemble, u.a. bestehend aus Königsschloss, Kathedrale, mehreren Türmen und Basteien, Burgmauern, Befestigungsanlagen und Fundamenten verschiedener Epochen. Die komplexe Bebauung des Wawelhügels zeugt von einer insgesamt über 1000-jährigen Baugeschichte. Spuren der Besiedlung des Bergs und seiner Höhlen reichen bis in das Paläolithikum, die Alt- oder Frühsteinzeit, zurück.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/12/landkarte-monster-der-welt-wawel-drache.gif" class="lightview" rel="gallery[39429]"><img style="border: 0pt none" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/landkarte-monster-der-welt-wawel-drache.gif" alt="" width="630" height="398" /></a></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Glaubt man den Aufzeichnungen des polnischen Chronisten und Bischofs von Krakau, Wincenty Kadlubek (ca. 1150 &#8211; 1223), so war Krak, ein Herzog der Wislanen, der Gründer der Stadt Krakau und um die Mitte des 8. Jahrhunderts Herrscher Polens. Genau zu dieser Zeit terrorisierte der Wawel-Drache die Krakauer, wobei unklar ist, ob der Drache erst zu dieser Zeit in &#8220;seine&#8221; Höhle zog oder dort vielleicht schon lange lebte. Jedenfalls terrorisierte der zornige Drache die Einwohner von Krakau dergestalt, dass er den Berg immer wieder zum Beben brachte und Tag für Tag seine Höhle verließ, um die Häuser der Leute in Brand zu stecken und den Menschen nicht nur ihr Vieh, sondern mit besonderer Vorliebe auch ihre Töchter wegzufressen. Am liebsten junge Mädchen und Jungfrauen. Um ihn zu besänftigen (und weil niemand in der Lage war, den Drachen zu töten), brachten die Menschen deshalb gewissermaßen Opfer dar: Die meisten Überlieferungen sprechen davon, dass jeden Tag ein Schaf vor die Höhle des Drachen gelegt wurde, damit dieser die Höhle zum Zwecke der Nahrungsbeschaffung nicht verlassen musste. Das Konzept ging auch einigermaßen auf, dummerweise aber fand der Drache Jungfrauen leckerer als Schafe. So musste einmal monatlich auch ein Mädchen geopfert werden. König Krak versprach Demjenigen die Hand seiner Tochter, der den Drachen besiegen würde.</p>
<p><a title="Die Drachenhöhle im Wawelhügel | Quelle: flickr  © Ian Kershaw" href="http://www.halloween.de/files/2011/12/H%C3%B6hle-im-Wawelh%C3%BCgel.jpg" class="lightview" rel="gallery[39429]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/H%C3%B6hle-im-Wawelh%C3%BCgel.jpg" alt="" height="180" /></a><a title="Falls Du mal beim Drachen vorbeischauen willst, hier die Karte der Drachenhöhle | Quelle: muleabides.wordpress.com" href="http://www.halloween.de/files/2011/12/Karte-der-Drachenh%C3%B6hle.gif" class="lightview" rel="gallery[39429]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Karte-der-Drachenh%C3%B6hle.gif" alt="" height="180" /></a></p>
<p>Leider vergebens, denn irgendwann war nur noch die Königstochter übrig und alle Ritter mit dem Vorhaben, den Drachen zu töten, waren gescheitert. Doch gerade in dieser höchst prekären Lage erschien der junge Schusterlehrling Dratewka am Hofe und bat, sich dem Drachen stellen zu dürfen. In seiner Verzweiflung gewährte König Krak dies. Tatsächlich bediente sich Dratewka einer genialen List: Er weidete ein totes Schaf aus, füllte es mit Schwefel, Salz, Pfeffer sowie Pech und nähte es so zu, dass es wie ein echtes Schaf aussah, bevor er es nachts vor die Drachenhöhle warf. Als der Drache morgens hungrig aus seiner Höhle kam, verschlang er das gut gewürzte Schaf. Wenig später verspürte er ein fürchterliches Brennen in seinem Inneren, dass er durch das Trinken von Wasser zu löschen versuchte. Er trank so viel, dass man schon den Boden der Weichsel sehen konnte, doch weil sein Durst nicht endete, trank er weiter bis er letztlich platzte.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Wie bereits in der Geschichte erwähnt, fraß der Drache von Wawel vor allen Dingen Vieh (Schafe, Lämmer) und junge Mädchen, am liebsten Jungfrauen. Aber auch todesmutige Ritter, die dem Drachen entgegen traten, vielen dem Monster reihenweise zum Opfer. Im Prinzip war jedes Lebewesen in Reichweite des Wawel-Drachen ein potenzielles Opfer.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1><a title="Darstellung des Wawel-Drachens auf einem Holzschnitt von Sebastian Münster aus dem Jahre 1544" href="http://www.halloween.de/files/2011/12/Wawel-Drache-Zeichnung.jpg" class="lightview" rel="gallery[39429]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Wawel-Drache-Zeichnung-300x203.jpg" alt="" height="200" /></a></h1>
<h1>Taktik:</h1>
<h1></h1>
<p>Besonders viel Taktik brauchte der Wawel-Drache mit Sicherheit nicht, da die verängstigten Menschen ja netterweise Bringdienst spielten und dem Schuppentier seine Leibspeisen ganz bequem und mundgerecht direkt vor die Höhle lieferten. Wenn aber irgendwelche &#8220;Helden&#8221; kamen, um dem Drachen von Wawel den Garaus zu machen, dann spie er fleißig Feuer und verbrannte sie kurzerhand. Wir vermuten, dass er seine knusprigen Opfer anschließend fraß &#8211; auch wenn er ja sonst eigentlich Jungfrauen und Schafe bevorzugte.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Als Jungfrau oder Schaf wären Dir damals vermutlich nicht viele Abwehrmöglichkeiten geblieben. Nein, der Tod wäre Dir fraglos sicher gewesen. So, wie es der schlaue Schuster gemacht hat, war es richtig. Heutzutage würde Dir ein feuerfester Anzug im Kampf mit dem Drachen bestimmt hervorragende Dienste leisten, aber damals, sorry, keine Chance! Selbst wenn man der Höhle fern blieb, war man nicht in Sicherheit, denn wenn der Wawel-Drache nicht täglich ein Schaf geliefert bekam, dann suchte er es sich selbst etwas zu speisen (dann aber bevorzugt Jungfrauen, anstatt Schafe).</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>Die exakte Größe des Wawel-Drachens ist nicht überliefert. Um aber einen Berg zum Beben zu bringen und die Weichsel (zumindest stellenweise) beinahe leer zu trinken, muss man aber schon einiges in die Waagschale werfen können. Da der Eingang zur Drachenhöhle aber nicht außergewöhnlich riesig ist, dürfte der Wawel-Drache zwar von mächtiger, aber eher langer, einigermaßen schlanker Gestalt gewesen sein. Die Drachenhöhle im Wawelhügel ist heute übrigens ein populäres Ziel für Touristen. Vor der Höhle wurde 1970 eine vom Künstler Bronislaw Chromy entworfene Bronzestatue aufgestellt. Die Statue zeigt einen stilisierten Drachen mit drei Köpfen und sechs Beinen, der sogar Feuer speien kann: Über eine Erdgasdüse gibt der Wawel-Drache alle paar Minuten eine Stichflamme aus seinen Nüstern ab.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 8 von 13 (für Schafe, Lämmer und Jungfrauen: 13 von 13!)</h1>
<p>Klar, es ist schon lange her, dass der Wawel-Drache sein Unwesen getrieben hat. Aber mal ganz ehrlich: Wer möchte sich schon mit einem (dreiköpfigen) Drachen duellieren? Eben. Die Vorstellung, bei lebendigem Leibe von drei Seiten flambiert und anschließend gefressen zu werden, ist einfach nicht besonders schön. Deshalb geht man ihm auch besser aus dem Weg. Für Schafe, Lämmer und Jungfrauen liegt der Schrecklevel indes noch etwas höher, schließlich sind das die Lieblingsopfer, nach denen der Drache von Wawel sogar aktiv sucht. Unangenehm.</p>
<hr class="divider" />
<h2>Seid auch nächste Woche wieder mit dabei, wenn es heißt: Monster der Welt!</h2>
<hr class="divider_2" />
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		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! &#8211; Teil 21: Gibt es den Weihnachtsmann?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann ihm schreiben, ohne dass die Briefe wieder zurück kommen. Also, gibt es den Weihnachtsmann?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong>Lieber Kürbiskönig!</strong></em></p>
<p>Du musst es doch wissen: Gibt es den Weihnachtsmann? Natürlich gibt es ihn nicht. Das weiß doch jedes Kind. Andererseits: Dich gibt es ja auch. Ich kann Dir hier schreiben und so&#8230; Also gibt es ihn vielleicht doch. Gibt es den Weihnachtsmann?</p>
<p>Vielen Dank für die Antwort</p>
<p><em><strong>Deine Sabine W.</strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><strong><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Dr.Kuerbis-1.png" alt="" width="214" height="300" />Ja Sabine,</strong></p>
<p>da bist Du nicht die Einzige und auch nicht die Erste, die sich diese Frage stellt. Ich erinnere mich z.B. noch sehr gut an das Jahr 1897, ich hatte gerade etwas mit einer äußerst aparten Gargoyle-Dame aus Paris angefangen, als sich die amerikanische Tageszeitung New York Sun (1833-1950) bereits mit diesem Problem auseinandersetzte.</p>
<p>Der Geschichte nach stellte die, durch ihre Freunde ins Zweifeln gekommene, achtjährige Virginia ihrem Vater die gleiche Frage. „Gibt es einen Weihnachtsmann?“ Da Väter aber, wie sie nun mal so sind, auf derlei Fragen („Wo kommen die Babys her?“, „Wieso hat dieser Mann nur ein Bein? Und „Wieso liegt die Mutti tot in der Küche?“) meist nur ausweichend reagieren, riet Virginias Vater seiner Tochter, doch einmal die New York Sun zu fragen. Denn diese würde bestimmt nicht lügen. Die daraufhin vom ehemaligen Kriegskorrespondenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Pharcellus_Church" target="_blank">Francis P. Church</a> geschriebene Antwort erschien am 21. September und ist mittlerweile fester Bestandteil der amerikanischen Weihnachtsfolklore &#8211; sie wird bis auf den heutigen Tag von zahlreichen Zeitungen um die Weihnachtszeit nachgedruckt.</p>
<p><strong>Die von Francis P. Church geschriebene Antwort lautet wie folgt:</strong></p>
<p><em>„Virginia, deine kleinen Freunde haben unrecht. Sie sind beeinflusst von der Skepsis eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben an nichts, das sie nicht sehen. Sie glauben, dass nichts sein kann, was ihr kleiner Verstand nicht fassen kann. Der Verstand, Virginia, sei er nun von Erwachsenen oder Kindern, ist immer klein. In diesem unseren großen Universum ist der Mensch vom Intellekt her ein bloßes Insekt, eine Ameise, verglichen mit der grenzenlosen Welt über ihm, gemessen an der Intelligenz, die zum Begreifen der Gesamtheit von Wahrheit und Wissen fähig ist.</em></p>
<p><em><img class="alignleft" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Weihnachtsmann.jpg" alt="" width="330" height="477" />Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Er existiert so zweifellos wie Liebe und Großzügigkeit und Zuneigung bestehen, und du weißt, dass sie reichlich vorhanden sind und deinem Leben seine höchste Schönheit und Freude geben. O weh! Wie öde wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe. Sie wäre so öde, als wenn es dort keine Virginias gäbe. Es gäbe dann keinen kindlichen Glauben, keine Poesie, keine Romantik, die diese Existenz erträglich machen. Wir hätten keine Freude außer durch die Sinne und den Anblick. Das ewige Licht, mit dem die Kindheit die Welt erfüllt, wäre ausgelöscht.</em></p>
<p><em>Nicht an den Weihnachtsmann glauben! Du könntest ebenso gut nicht an Elfen glauben! Du könntest deinen Papa veranlassen, Menschen anzustellen, die am Weihnachtsabend auf alle Kamine aufpassen, um den Weihnachtsmann zu fangen; aber selbst wenn sie den Weihnachtsmann nicht herunterkommen sähen, was würde das beweisen? Niemand sieht den Weihnachtsmann, aber das ist kein Zeichen dafür, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Die wirklichsten Dinge in der Welt sind jene, die weder Kinder noch Erwachsene sehen können. Sahst du jemals Elfen auf dem Rasen tanzen? Selbstverständlich nicht, aber das ist kein Beweis dafür, dass sie nicht dort sind. Niemand kann die ungesehenen und unsichtbaren Wunder der Welt begreifen oder sie sich vorstellen.</em></p>
<p><em>Du kannst die Babyrassel auseinanderreißen und nachsehen, was darin die Geräusche erzeugt; aber die unsichtbare Welt ist von einem Schleier bedeckt, den nicht der stärkste Mann, noch nicht einmal die gemeinsame Stärke aller stärksten Männer aller Zeiten, auseinanderreißen könnte. Nur Glaube, Phantasie, Poesie, Liebe, Romantik können diesen Vorhang beiseiteschieben und die übernatürliche Schönheit und den Glanz dahinter betrachten und beschreiben. Ist das alles wahr? Ach, Virginia, in der ganzen Welt ist nichts sonst wahrer und beständiger.</em></p>
<p><em>Kein Weihnachtsmann! Gott sei Dank lebt er, und er lebt auf ewig. Noch in tausend Jahren, Virginia, nein, noch in zehnmal zehntausend Jahren wird er fortfahren, das Herz der Kindheit zu erfreuen.“</em></p>
<p>Nun ja. Ich kann bestätigen, dass es den Weihnachtsmann gibt und er ist wohlauf. Erst vorgestern saßen wir noch mit der Frühlingsfee zusammen und haben bis in den frühen Morgen Domino gespielt. Er hat mir die ganze Küche voll gekrümelt und schuldet mir noch 50 €uro. Und noch 75 €uro vom Jahr davor! Das muss mal gesagt werden&#8230; Immer schön „Ho Ho Ho“ und einen auf großzügig machen, aber nicht seine Spielschulden bezahlen!!</p>
<p>Übrigens irrt Church an einer anderen Stelle. Elfen gibt es nämlich tatsächlich nicht. Zumindest nicht mehr. Die letzten Exemplare haben wir nämlich am besagten Spieleabend knusprig frittiert mit Avocado-Dip als Knabberzeug verzehrt.</p>
<p><strong>Dein Dr. Kürbis</strong></p>
<p>(Die Übersetzung des Textes von Francis P. Church ist Wikipedia entnommen.)</p>
<hr class="divider_3" />
<h3>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a></h3>
<hr class="divider_2" />
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 15 : Der Wendigo</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/monster-der-welt-teil-15-der-wendigo--39165</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine ausgemergelte riesige Gestalt schleicht durch die Wälder : Auf der Suche nach Menschenfleisch! Und er wird niemals satt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1>Aussehen:</h1>
<p>Trotz zahlreicher Sichtungen unterscheiden sich die Beschreibungen, was das Aussehen des Wendigos angeht, beträchtlich. Allgemeine Übereinstimmung herrscht jedoch darüber, dass er von großer und schlaksiger Natur sein soll. Einige Beschreibungen von Campern und Jägern behaupten sogar, er wäre so dünn, dass man ihm von der Seite nicht wahrnehmen könnte. Da sich jedoch solch ein Wesen in den rauen windigen Wintern des Nordens kaum seinen Weg zu seinen Opfern bahnen könnte, sondern vielmehr wie ein Segeltuch durch die Täler und Prärien des amerikanischen Nordens geblasen werden würde, darf diese Behauptung guten Gewissens bezweifelt werden. Laut den amerikanischen Eingeborenen ist der Wendigo über 15 Fuß (ca. 5 m) groß, hat leuchtende Augen, gelbe Reißzähne und eine lange Zunge. Er ist entweder von einer blassen, gelben Haut bedeckt oder am ganzen Körper behaart. Ob diese gegensätzlichen Beschreibungen auf regionale Unterschiede der Wendigo-Population zurückzuführen sind, ist nicht bekannt. Ebenso existieren Beschreibungen des Wendigos als eine Art stinkender, wandelnder Leichnam. Fest steht jedoch, dass er bei seiner Entstehung eine menschliche Erscheinungsform besitzt und dann in einem nicht näher definiertem Zeitraum in eine der aufgeführten Gestalten transmutiert.</p>
<p><a href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http://th05.deviantart.net/fs70/PRE/i/2011/092/0/4/the_wendigo_by_shadowynight-d3d185v.jpg&amp;imgrefurl=http://shadowynight.deviantart.com/art/The-Wendigo-203290771&amp;usg=__ibI76S0ECyIFynu28XSZ1bnhPV4=&amp;h=1220&amp;w=655&amp;sz=220&amp;hl=de&amp;start=15&amp;zoom=1&amp;tbnid=kbqV8w4YXFVXBM:&amp;tbnh=150&amp;tbnw=81&amp;ei=tefpTq2yHIfAswb95IWMBw&amp;prev=/search%3Fq%3DWendigo%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26hs%3DL8V%26sa%3DX%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26biw%3D1680%26bih%3D887%26tbm%3Disch%26prmd%3Dimvns&amp;itbs=1" target="_blank"><img class="picture-gallery size-medium wp-image-39185 picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/the_wendigo_by_shadowynight-d3d185v-161x300.jpg" alt="" width="161" height="300" /></a><a href="http://www.bing.com/images/search?q=Wendigo&amp;view=detail&amp;id=F3B80AE3DAE35EA702E64EF3F7CEE517C498A6D8&amp;first=31&amp;FORM=IDFRIR" target="_blank"><img class="picture-gallery size-medium wp-image-39187 picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Paul_Bunyan_vs__the_Wendigo_by_gaelvin-171x300.jpg" alt="" width="171" height="300" /></a><a href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.deviantart.com/download/122341937/The_Wendigo_by_Ashere.jpg&amp;imgrefurl=http://ashere.deviantart.com/art/The-Wendigo-122341937&amp;usg=__D6_hmGwWAoBEGXS2bwt1n8whXyY=&amp;h=1312&amp;w=736&amp;sz=124&amp;hl=de&amp;start=52&amp;zoom=1&amp;tbnid=elCpY60rIG9fdM:&amp;tbnh=150&amp;tbnw=84&amp;ei=tefpTq2yHIfAswb95IWMBw&amp;prev=/search%3Fq%3DWendigo%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26hs%3DL8V%26sa%3DX%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26biw%3D1680%26bih%3D887%26tbm%3Disch%26prmd%3Dimvns&amp;itbs=1" target="_blank"><img class="picture-gallery size-medium wp-image-39183 picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/The_Wendigo_by_Ashere-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a><br class="clear" /><br />
<em>Fotografien von Wendigowak scheint es nicht zu geben. Deswegen an dieser Stelle einige Illustrationen, wie sich einige junge Ilustratoren in Foren den Wendigo vorstellen. (Bilder von: ShadowyNight, Gaelvin und Ashere)</em></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Die Heimat des Wendigos liegt in den Wäldern der nördlichen USA und Kanada. Insbesondere die höhergelegenen Wälder von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Minnesota" target="_blank">Minnesota</a> scheinen sich unter den Wendigowak großer Beliebtheit zu erfreuen.<br />
<img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Wendigo.png" alt="" width="620" height="392" /><br class="clear" /><br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Die amerikanischen Ureinwohner (insbesondere die Stämme der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Algonkin-Sprachen" target="_blank">Algonkin-Sprachfamilie</a>) kennen die Geschichte vom Wendigo schon länger als sie sich erinnern können. Ein Wendigo war einst ein normaler Mensch, der sich nach dem Verzehr von Menschenfleisch in eine monströse Kreatur verwandelt und fortan, getrieben von einer unersättlichen Gier nach Menschenfleisch, durch die Wälder streift. (Alternativ: Ein kannibalistischer Geist, der von einem Menschen Besitz ergreift, während dieser träumt). Seine Gier nach Menschenfleisch kann niemals befriedigt werden. Denn der Wendigo wächst proportional zur Größe seines Opfers, welches er verschlingt. So sind sie während ihrer Existenz dazu verdammt, zeitgleich sowohl vollgefressen, als auch ausgemergelt und am Verhungern zu sein. Der Name bedeutet daher auch sinngemäß: <em>Böser Geist, der die Menschheit auffrisst.</em></p>
<p>Vermutlich stammt die Legende des Wendigos daher, dass es früher in vielen Stämmen und unter den Siedlern in den harten nordischen Wintern in Notsituationen, wenn man durch den Schnee von der Außenwelt für lange Zeit abgeschnitten war, als einziger Ausweg galt, sich kulinarisch an seinen Mitpersonen zu vergreifen. Der Wendigo ist also eine Warn- und Schreckfigur, welche der Durchsetzung des Tabus des Kannibalismus dient. Lieber erfrieren und verhungern, als seinen Nachbarn aufzuessen. In anderen Überlieferungen können sich auch sehr gierige Personen in Wendigowak verwandeln. (Denn auch sie werden schon als Menschen niemals satt). So scheint der Wendigo eine Figur zu sein, die dazu dient, das soziale Zusammenleben innerhalb der Gruppe zu fördern.</p>
<p>Ob es einen realen Ursprung für diese Figur gibt, zum Beispiel eine Art einheimischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bigfoot" target="_blank">Big Foot</a>, der sich dann mit den Vorstellungen über Sozialhygiene verschmolz, ist ungeklärt. Fest steht, dass auch die weißen Siedler die Geschichte durchaus ernst nahmen und im Laufe der Jahre zahlreiche Sichtungen vermeldeten. Im Zuge dieser Sichtungen bekommt der Wendigo auch neue Eigenschaften zugeschrieben. In bestimmten Gegenden wird er zu einer Art <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Banshee" target="_blank">Banshee </a>umfunktioniert. So wird aus dem Städtchen <a href="http://city.roseau.mn.us/" target="_blank">Roseau</a> (Minnesota) berichtet, dass dort bis 1920 mehrmals ein Wendigo gesichtet wurde, dessen Auftauchen jedes Mal einen unerwarteten Todesfall nach sich zog.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Falls man nicht dazu neigt, die Wendigowak selbst als Opfer zu betrachten, sind das vor allem Jäger. Im Großen und Ganzen natürlich jeder Mensch, der ihnen über den Weg läuft.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Der Wendigo verschlingt sein Opfer. Da anscheinen noch niemand solch eine nähere Begegnung überlebt hat, gibt es keine Erkenntnisse darüber, wie genau er dabei vorgeht. Vermutlich vermittelt aber die Vorstellung eines vor Hunger fast wahnsinnigen Wolfes der auf ein lahmes Kaninchen trifft eine gute Vorstellung. Messer und Gabel benutzt er mit Sicherheit nicht.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Wendigowak können getötet werden. Allerdings macht man das am besten BEVOR er endgültig die Form eines Wendigos annimmt. Der indianische Schamane Jack Fiddler gibt an, bis zum Jahr 1907 vierzehn Wendigowak getötet zu haben. Diese Tötungen erfolgten bevor sich die Betroffenen in einen Wendigo verwandelten. Es soll auch vorgekommen, dass der Befallene selbst um die Erlösung bittet. Fiddlers eigener Bruder wird getötet, nachdem er sich aufgrund akuter Nahrungsmittelknappheit während einer Expedition in einen Wendigo verwandelt. Im Frühjahr 1907 wird Jack Fiddler von der kanadischen Polizei verhaftet und des Mordes angeklagt. Er erhängte sich im September des gleichen Jahres.</p>
<p>Wie man erfolgreich einen “ausgewachsenen“ Wendigo beseitigen kann, darüber gibt es wenig seriöse Auskünfte. Einige Quellen berichten von Feuer, was aber aufgrund der mangelnden Quellenlage eher der Populärkultur entnommen worden zu sein scheint. Zumal Feuer im großen und ganzen Alles beseitigt, was da kreucht und fleucht. Genausogut könnte man behaupten, man töte einen Wendigo, indem man einen großen Berg auf ihn stürzen lässt oder ihn in eine Häckselmaschine wirft.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>Bei den Indiandervölkern der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cree" target="_blank">Cree </a>und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ojibwe_%28Sprache%29" target="_blank">Objibwe</a> gab es einen satirischen Ritualtanz, der in Hungerszeiten an das Tabu des Verzehrs von Menschnefleisch erinnern sollte, Bei den Objibwe lautet der Name dieses Tanzes wiindigookaanzhimowin und wird heute noch am letzten Tag des Sonnentanzes aufgeführt.</p>
<p>Im nördlichen Minnesota gibt es einen <a href="http://www.bing.com/images/search?q=Lake+Windigo&amp;FORM=BIFD#x0y114" target="_blank">Lake Windigo</a>.</p>
<p>Unter einer Wendigo- oder Windigo Psychose versteht man die Wahnvorstellung sich in einen Wendigo zu verwandeln. Es handelt sich dabei um eine Form der Lykanthropie.</p>
<p>Als Horrorfigur wurde der Wendigo durch die klassische Horrorgeschichte des Altmeister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Algernon_Blackwood" target="_blank">Algernon Blackwood</a> mit dem Titel “Der Wendigo“.</p>
<p>Die Mehrzahl von Wendigo ist Wendigowak.</p>
<p>Im Fantasy-Online-Spiel “World of Warcraft“ gibt es Wesen mit der Bezeichnung Wendigo. Sie sehen jedoch eher pummelig-possierlich aus und haben mit den eigentlichen Wendigowak nichts zu tun. Auch im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marvel_Comics">Marvel-Universum</a> gibt es eine Figur namens Wendigo (siehe Bild unten).</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-39181 picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Marvel-Wendigo.jpg" alt="" width="395" height="396" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 10 von 13</h1>
<p>Eine riesige, schlaksige Figur mit langen Klauen, die rastlos durch die Wälder streift, immer auf der Suche nach Menschenfleisch und, egal wie viel sie isst, nie satt wird? Ganz schön unangenehm. Da verlegt man den nächsten Camping-Urlaub doch lieber in den Harz.</p>
<hr class="divider" />
<h2>Seid auch nächste Woche wieder mit dabei, wenn es heißt: Monster der Welt!</h2>
<hr class="divider_2" />
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		<item>
		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 14: Der Golem</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Golem]]></category>

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		<description><![CDATA[In der 14. Ausgabe von "Monster der Welt" befassen wir uns mit dem bekannten Menschen aus Ton.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1>Aussehen:</h1>
<p><a title="Rabbi Löw und der Golem" href="http://www.halloween.de/files/2011/12/Ales_golem.jpg" class="lightview" rel="gallery[38789]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Ales_golem-277x300.jpg" alt="" height="150" /></a>Der Golem wird gemeinhin beschrieben als <strong>aus Ton geformtes Wesen</strong>, das nach menschlichem Vorbild modelliert wurde. Je nach Handwerkskunst oder Intention des Erschaffers sind also zwischen grobschlächtigen Ungetümen und wunderschönen, an den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_(Michelangelo)" target="_blank">David von Michelangelo</a> erinnende, Wesen viele Möglichkeiten denkbar. Einzelne Golems können sich in Form, Farbe und Größe zwar stark unterscheiden, gemeinhin wird eine Größe von ca. drei Ellen (ca. 160-210 cm) angegeben.</p>
<p>Laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_Brentano" target="_blank">Clemens Brentano</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Grimm" target="_blank">Jacob Grimm</a> kann der Golem aber mit erstaunlicher Geschwindigkeit wachsen, so dass er nach wenigen Tagen groß genug würde, das Dach von einem Haus zu heben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Die Heimat des bekanntesten Golem ist Prag, wo die Erschaffung des <em>Prager Golems </em>dem Rabbi <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judah_L%C3%B6w" target="_blank">Judah Löw</a> zugeschrieben wird. Weitere Golem-Geschichten spielen in Polen, der Ukraine und anderen Regionen Europas.<br />
<img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/landkarte-monster-der-welt_boehmen.png" alt="" width="630" height="398" /><br class="clear" /><br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Die genauen Hintergründe der Legende vom Golem verlieren sich im Dunst der Geschichte. Die älteste schriftliche Quelle stammt aus einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kabbala" target="_blank">kabbalistischen </a>Text aus dem 12. Jahrhundert, der sich mit Gottes Schöpfung befasst und ein Ritual beschreibt, nach dem es mithilfe der 10 Urziffern (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sephiroth" target="_blank">Sephiroth</a>) und der 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets möglich sein soll, tote Materie zu beleben.</p>
<p><a title="Der Golem von Philippe Semeria | Lizenz: CC BY 3.0" href="http://www.halloween.de/files/2011/12/Golem_by_Philippe_Semeria.jpg" class="lightview" rel="gallery[38789]"><img class="picture-right" style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/Golem_by_Philippe_Semeria-178x300.jpg" alt="" width="119" height="200" /></a>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Talmud" target="_blank">Talmud</a> wird die Erschaffung <strong>Adams</strong> aus einem formlosen Brocken beschrieben. Daher können Golems nur durch Menschen erschaffen werden, die Gott besonders nahe stehen, denn nur ihnen hat er seine Weisheit in ausreichendem Maße mitgeteilt. Die Erschaffung eines Golems reicht jedoch keineswegs an die Schöpfung des Menschen durch Gott heran, deshalb ist der Golem im Allgemeinen z.B. nicht in der Lage zu sprechen oder komplizierte, geistige Arbeiten zu verrichten.</p>
<p>Neben komplizierten kabbalistischen Ritualen und Formeln spielt ein Stück Papier eine wichtige Rolle beim Bau eines Golems. Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/JHWH" target="_blank">Name Gottes</a> auf Papier, unter die Zunge gelegt, in den Kopf eingearbeitet oder auf die Stirn geheftet, sorgt nämlich erst für die Belebung der Kreatur. Eine Entfernung des Zettels zerstört den Golem oder schaltet ihn aus.</p>
<p>Alternativ ist das sogenannte<strong> &#8220;Siegel der Wahrheit&#8221;</strong> wichtig, eine Tafel oder eine Inschrift auf der Stirn, die das hebräische Wort für Wahrheit (אמת-<em>emet</em>) zeigt. Wird der erste Buchstabe entfernt bleibt nur noch <em>met</em> (מת) stehen, was Tod bedeutet und den Golem sofort vernichtet oder deaktiviert.</p>
<blockquote><p>&#8220;[...]ist es leicht für ihn, sie wieder zu töten; denn er darf nur das An von dem Worte Anmanth auf ihrer Stirne verlöschen, damit nur die Silbe Manth bleibt, welche Tod bedeutet, worauf sie wieder zu Lehm zerfallen.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>&#8230;Clemens Brentano &#8220;Erklärung der sogenannten Golem in der Rabbinistischen Kabbala&#8221;</em></p>
<p><a title="Rabbi Löw, der Schöpfer des Prager Golems | Bild von luisvilla @flickr, Lizenz: CC BY 2.0" href="http://www.halloween.de/files/2011/12/481341863_8f4caaf4ff_o.jpg" class="lightview" rel="gallery[38789]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/481341863_8f4caaf4ff_o-225x300.jpg" alt="" height="200" /></a>Viele Autoren geben als zentrale Motivation für die Erschaffung eines Golems die<strong> andauernde Gefahr</strong> an, in der Juden im Europa der vergangenen Jahrhunderte ständig schwebten. Von einer zutiefst antisemitisch eingestellten Gesellschaft umgeben, sehnten sich Einige nach einem starken Beschützer, einer Kreatur von <strong>unvergleichlicher Kraft und Ausdauer</strong>. So war z.B. der Bestimmungszweck des Prager Golems, die nächtliche Stadt zu durchstreifen und Jeden aufzuhalten, der eine Last oder ein Paket mit sich trug. Zu dieser Zeit wurden die Juden häufig des Kindesmordes beschuldigt, da sie angeblich das Kinderblut für Rituale benötigten. Der Golem kontrollierte daher jeden Lastenträger, ob er nicht eine Kinderleiche mit sich führte, um diese den Juden unterzuschieben.</p>
<p>Weiterhin wird beschrieben, sei der Golem als Diener erschaffen worden, um all die Arbeiten zu verrichten, die sein Herr nicht verrichten konnte, durfte oder wollte. Allerdings sollten die Befehle an einen Golem <strong>sehr bedacht</strong> formuliert sein. Ein Golem soll, als er den Befehl bekam, Wasser ins Haus zu tragen, während die Dame des Hauses den Markt besuchte, wiederholt so viel Wasser ins Haus getragen haben, dass das alte Gebäude dabei <strong>schwer beschädigt</strong> wurde. Es empfielt sich also, genau zu spezifizieren, wie viel erledigt werden soll und wann der Golem seine Arbeit ggfs. einzustellen hat.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Tatsächliche Todesopfer eines Golems sind nicht überliefert. Es soll aber einen Golem-Erschaffer gegeben haben, der den rasanten Wuchs seiner Kreatur unterschätzte und irgendwann die Stirn des Golems nicht mehr erreichen konnte, um die Schriftzeichen zu entfernen. Also befahl er der Kreatur, ihm die Schuhe zu binden, woraufin der Koloss auf die Knie fiel und tat wie ihm geheißen war. Der Erbauer entfernte die Schrift von des Golems Stirn, nur um sogleich von der nun leblosen, haushohen Lehmmasse<strong> begraben und erdrückt</strong> zu werden.</p>
<p>Allerdings sei angemerkt, dass ein Golem jeden Befehl seines Meisters ausführen wird. Im Falle von &#8220;Töte XY&#8221; hast Du also schlagartig einen Feind, der intelligent und schnell vorgeht, nicht ruht und nicht rastet bis er Deiner habhaft geworden ist.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Die Intelligenz des Golems richtet sich nach der Intelligenz mit der ihm befohlen wurde. Erhält er eine Anweisung, die schlau ausformuliert, was zu tun und was zu lassen ist, kann der Golem durchaus menschenähnlich verschlagen und schlau handeln. Strategien und Taktiken variieren daher stark und können nicht eingegrenzt werden.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Einen Golem abzuwehren ist schwierig. Er ist schnell, er ist stark, ausdauernd und widerstandsfähig. Von einigen Golems wird berichtet, dass sie sich selbst in Windeseile wieder instand setzten. Die einzige sichere Art, einen Golem auszuschalten oder zu vernichten besteht darin, die oben beschriebenen Buchstaben von seiner Stirn zu löschen oder den Zettel mit dem Namen Gottes aus Mund oder Kopf zu entfernen. Die Erfolgsaussichten sind bei einem so wehrhaften Gegner allerdings arg begrenzt. Ohne Teamwork und/oder <strong>großkalibrige Argumentationshilfen</strong> ist es sehr angebracht, erst einmal die Beine in die Hand zu nehmen und sich eine Strategie zu überlegen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p><a title="Fantasy-Golem | Bild von 3D High @flickr, Lizenz: CC BY-NC 2.0" href="http://www.halloween.de/files/2011/12/6259363092_2f3078651e_b.jpg" class="lightview" rel="gallery[38789]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/12/6259363092_2f3078651e_b-300x300.jpg" alt="" height="200" /></a>Fantasyfans verstehen unter dem Begriff des Golem allgemein ein <a href="http://www.d20srd.org/srd/monsters/golem.htm" target="_blank">großes, magisches Konstrukt aus ursprünglich unbelebter Materie</a>.</p>
<p>Je nach Material werden diese Wesen auch Steingolem, Eisengolem, Kristallgolem, &#8230; bezeichnet. Ihnen allen gemeinsam ist ihre furchterregende Stärke und große Widerstandsfähigkeit gegen jede Art von Schaden.</p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<ul>
<li>Klaus Völker: Künstliche Menschen, ISBN 3518387936, suhrkamp 1994</li>
<li><a href="http://www.kafkaesk.de/kafka-und-prag/prag-literatur/golemsage/ursprung-golemsage-p.html" target="_blank">Kafkaesk: Die Golemsage</a></li>
<li><a href="http://www.humboldtgesellschaft.de/inhalt.php?name=golem" target="_blank">Humboldt Gesellschaft &#8211; Alexander Wöll: Der Golem </a></li>
<li><a href="http://www.yutorah.org/lectures/lecture.cfm/736269/Dr._Shnayer_Leiman/golem_of_Prague,_Fact_or_Fiction" target="_blank">YUThora Online: Golem of Prague &#8211; Fact or Fiction</a></li>
</ul>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 10 von 13</h1>
<p>Die Vorstellung, einen (oder, die Götter mögen&#8217;s verhindern, mehrere) Golem(s) mit üblen Absichten an den eigenen Fersen kleben zu haben ist eine wahrhaft schauerliche. Dein Gegner ist schlau, er ermüdet nicht, er muss nicht essen, und egal was Du ihm vor den Latz knallst &#8211; er kommt immer weiter auf Dich zu. Dem Golem ist es egal, ob die Jagd auf Dich zwei Minuten oder zweiundzwanzig Jahre dauert: Irgendwann hat er Dich und dann ist&#8217;s aus.</p>
<hr class="divider" />
<h2>Und das nächste Mal: Reziproker Vegetarismus!</h2>
<hr class="divider_2" />
<hr />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! &#8211; Teil 20: Geht die Welt am 20.12.2012 unter?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-teil-20-geht-die-welt-am-20-12-2012-unter--38731</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 18:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Apokalypse]]></category>
		<category><![CDATA[Maya-Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ende des Maya-Kalenders rückt näher. Auch unser Ende?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Die Frage:</h1>
<p><strong><em>Hallo Kürbiskönig,</em></strong></p>
<p>ich hab da auch mal eine Frage (eigentlich hab ich sogar zwei Fragen, wäre toll wenn Du mir beide beantworten kannst): Geht die Welt am 21.12.2012 wirklich unter? Und wie kann ich das überleben?<strong><em></em></strong></p>
<p><strong>Danke</strong><br />
<strong> Nadin</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><strong>Liebe Nadin</strong>,</p>
<p>weil Du so höflich gefragt hast, werde ich Dir &#8211; gönnerhaft wie ich bin &#8211; beide Fragen beantworten.</p>
<p>Ob die Welt am 21.12.2012 untergeht ist eine spannende Frage. Dabei überrascht es mich nicht, dass Du ausgerechnet nach genau diesem Datum fragst. Denn schließlich hat sich die Kunde vom Ende des <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maya-Kalender" target="_blank">Maya-Kalenders</a></strong> in den letzten Jahren weit verbreitet. Dank Internet und Hollywood schwebt es nun über uns allen wie ein Damokles-Schwert. War die Panik über das nahende Ende früher auf miefige Hörsäle begrenzt, in denen knorrige Archäoastronomen zähe Vorlesungen mit &#8220;erfrischenden&#8221; Abstechern in den Bereich Altamerikanistik hielten, so weiß heute jeder, dass am 21.12.2012 etwas passieren wird. Die Frage ist nur, was?</p>
<p><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/Dr-Kuerbis-3.png" alt="" width="300" height="310" />Die wachsende Anspannung angesichts des unaufhaltsam näher rückenden, &#8220;finalen&#8221; Datums wandelt sich selbst bei &#8220;normalen&#8221; Menschen schon teilweise in ernste Besorgnis. Wann immer ein Erdbeben oder ein Vulkan ausbricht, eine Flutwelle oder eine Schlammlawine Mensch und Material davonspült oder irgendetwas ähnlich Schlimmes passiert, dann erkennen darin dieser Tage nicht mehr nur die von religiösen Wahnsinnigen verängstigten Menschen die Vorboten vom Ende der Welt. Apropos Vorboten. <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apokalyptische_Reiter" target="_blank">Die vier apokalyptischen Reiter</a></strong> sind ja auch solche Vorboten. Vorboten der Apokalypse eben, die so schlimme Sachen wie Sieg, Reinheit und Gerechtigkeit, aber eben auch schöne Sachen wie Krieg, Blut, Hunger, Tod, Krankheit und Furcht symbolisieren. Und wenn dann auch noch in verschiedenen Teilen der Welt scheinbar ungeklärtes Fisch- und Vogelsterben einsetzt, dann kann man eigentlich sowieso schon einpacken. Ist ja dann bald alles vorbei.</p>
<p>Nun kann man aber auch versuchen, Deine Frage etwas seriöser und wissenschaftlicher zu beantworten. Immerhin ist unsere ehrwürdige Erde ja inzwischen schon etliche Male untergegangen (je nachdem, welchem religiösen Spinner man glauben wollte) und auch die wahrscheinlich unter dem Einfluss von bewusstseinsverändernden Substanzen entstandenen Vorhersagen des insgesamt leicht überbewerteten <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nostradamus" target="_blank">Nostradamus</a></strong> müssen sich in dieser Hinsicht erst noch bewahrheiten. Wissenschaftlich stellt sich zunächst die Frage, WIE bzw. durch WAS die Welt denn überhaupt untergehen würde. Es gibt natürlich viele mehr oder weniger wahrscheinliche bzw. unwahrscheinliche Möglichkeiten, wie das Ende der Welt aussehen könnte. Ganz klar: Es muss schnell gehen! Selbst ein derber Zombie-Virus oder eine extreme EHEC-Epidemie würde es nicht innerhalb eines Tages schaffen, den Untergang der Welt zu forcieren. Zumal die Welt ja ohnehin nicht automatisch untergeht, nur weil keine Menschen mehr da sind.</p>
<h2>Schnell und brutal</h2>
<p>Es muss viel schneller und brutaler gehen. Entweder vernichten Aliens unseren kompletten Planeten auf einen Schlag (was relativ unwahrscheinlich ist) oder es kommt so biblisch, wie man sich einen zünftigen Weltuntergang gut ausmalen könnte: Unmengen Regen, peitschender Wind, immer wieder Erdbeben, Blitz und Donner! Solange, bis die Erde kaputt geht. Aber nicht länger als 24 Stunden. Vielleicht bekommen wir ein Mega-Erdbeben mit Flutwellen (man denke nur an Fukushima, wo ganz schnell Endzeitstimmung aufkam), welche die ganze Erdscheibe, äh Weltkugel überschwemmen und uns gewissermaßen von der Platte putzen. Dazu würde passen, dass es in den letzten Jahren sowieso viel mehr Erdbeben gab, als früher. So, als würde sich was Großes zusammenbrauen. Aber das ist nicht der Fall, wenn man sich die Zahlen anschaut, die das<strong> <a href="http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eqarchives/year/eqstats.php" target="_blank">US Geological Survey National Earthquake Information Center in den Jahren 2000 &#8211; 2011</a></strong> weltweit gesammelt hat. Es findet sich kein signifikanter (!) Anstieg, aber die Wahrnehmung der Beben ist über die Jahre immer weiter gestiegen. Logisch, denn es gibt zum einen immer mehr Mess-Einrichtungen weltweit, zum anderen ist die mediale Aufmerksamkeit heute größer als je zuvor.</p>
<p><a title="Der Weltuntergang - kommt er per Meteorit? Quelle: msn Welt der Wunder" href="http://www.halloween.de/files/2011/11/Weltuntergang-01.jpg" class="lightview" rel="gallery[38731]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/Weltuntergang-01-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a>Bleibt noch eine weitere Option: Ein Meteorit schlägt ein und vernichtet alles Leben (mal wieder mit Hilfe von Flutwellen natürlich, aber auch die Verdunkelung der Sonne wäre auf Dauer für das menschliche Leben ziemlich perspektivlos). Also beobachtet man den Weltraum, ob was großes auf uns zu fliegt. Leider sind Meteoriten sehr schnell, weswegen wir auch relativ kurzfristig überrascht werden könnten. Und groß bedeutet dabei, alles über 500m Durchmesser. Denn der Einschlag eines solchen Objekts hätte zumindest globale Folgen. Und je größer, desto Bumm. Du siehst also, liebe Nadin, was den ersten Teil Deiner Frage angeht, musst Du Dir selber Deine Meinung bilden. Was den zweiten Teil angeht, hab ich es etwas einfacher.</p>
<p>Ein bisschen habe ich ja schon geschmunzelt, als ich Deine zweite Frage gelesen habe. Den Weltuntergang überleben? Diese Form von Manie schätze ich sehr bei meinen Lesern! Da ich einfach mal vermute, dass der Weltuntergang &#8211; so er denn stattfände &#8211; auf unserer guten alten Mutter Erde keinen Rückzugsraum für die Spezies Mensch lassen würde, bleiben Dir nur zwei Optionen: Entweder, Du verlässt den Planeten (was in der Kürze der Zeit bis Dezember 2012 -  unabhängig davon, wann Du Dich entschließt, diesen Plan in die Tat umzusetzen &#8211; eher schwer realisierbar ist) oder Du begibst Dich *trommelwirbel* in eine andere Dimension!</p>
<p>Wie das funktionieren könnte und ob das überhaupt Sinn machen würde, klären wir aber lieber ein anderes Mal!</p>
<p><strong>Dein Dr. Kürbis</strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a></h2>
<hr class="divider_2" />
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 13: Der Ahool</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 18:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ahool]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Java]]></category>

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		<description><![CDATA["a-HOOOOOOOooooolllll!" So klingt der Schrei, der dieser fliegenden Bestie aus dem javansischen Regenwald ihren Namen gab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1>Aussehen:</h1>
<p>Augenzeugenberichte beschreiben den Ahool als sehr große Fledermaus mit einer Flügelspannweite von drei bis vier Metern. Auf dem von dunklem Pelz bedeckten, etwa kleinkindgroßen Körper des Ahools sitzt ein menschen- oder affenartiger Kopf mit riesigen, dunklen Augen. An den Vorderarmen trägt der Ahool sehr imposante Klauen.</p>
<p><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/ahool-1.jpg" alt="" width="340" height="216" /><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/Ahool-194x300.jpg" alt="" width="140" height="216" /><br class="clear" /><br class="clear" /><br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Der Ahool ist in Indonesien zuhause, genauer: Im Regenwald der Insel Java. Dort behaust er abgelegene Areale und hält sich vom Menschen allgemein fern. Die erste Sichtung fand 1925 am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salak_(Vulkan)" target="_blank">Berg Salak</a> statt. Gelegentlich, so wird berichtet, dringt der Ahool jedoch auch in die Hörweite menschlicher Behausungen vor. Allerdings handelt es sich stets um mehr oder weniger vereinzelte Häuser mitten in der Wildnis. Andere Quellen nennen auch Sichtungen in Afrika, dort wird die Kreatur auch Kongamato genannt.</p>
<p>Wie so viele andere Tiere auch, dürfte Ahools Lebensraum jedoch sehr bedroht sein. Immerhin leben auf Java über 130 Millionen Menschen und vom tropischen Regenwald, der die Insel einst fast komplett bedeckte, ist heute kaum noch etwas übrig.<br class="clear" /><br />
<img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/landkarte-monster-der-welt_java.gif" alt="" width="630" height="398" /><br class="clear" /><br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Der erste Bericht einer Begegnung mit dem Ahool stammt aus dem Jahr 1925, als Dr. Ernest Bartels den Berg Salak auf der indonesischen Insel Java bereiste. Ihm zufolge flog ein riesiges, fledermausartiges Wesen dicht über ihn hinweg und stieß dabei einen furchterregenden Schrei aus, der in etwa wie &#8220;a-HOOOOOOOoool!&#8221; klang.  Bartels suchte die folgenden Jahre nach dem unbekannten Wesen, doch erst 1927 ergab sich der nächste Kontakt: Nachts in seinem Bett liegend vernahm Bartels den bekannten Schrei. Obwohl er sofort hinaus in die Dunkelheit eilte, vernahm Bartels lediglich noch einmal das schreckliche &#8220;a-HOOOOOOOoool!&#8221;, das sich schnell in Richtung des dunklen Dschungels verflüchtigte. Die Kreatur selbst sollte er nie wieder sehen.</p>
<p>Über die Ursprünge des Ahools sind viele Spekulationen angestrengt worden, doch leider ist die Faktenlage recht dünn. Manche Kryptozoologen glauben, es könnte sich um eine isoliert überlebende Art der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flugsaurier" target="_blank">Flugsaurier</a> handeln, andere wiederum vermuten, Ahool sei verwandt mit dem Kongamato in Afrika.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Auch wenn es keine Berichte über Todesfälle im Zusammenhang mit einem Ahool gibt, darf die Gefährlichkeit dieser Kreatur nicht unterschätzt werden. Mit seinen großen Krallen und kräftigen Füßen kann der Ahool gar fürchterliche Wunden schlagen und selbst große Säugetiere wie den Menschen töten.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Wie andere Fledermäuse auch geht der Ahool überlegt und effektiv zur Sache und verbringt viel Zeit damit, sich in der Luft an die Beute heranzuschleichen. Hat er den richtigen Zeitpunkt gefunden, stürzt er sich auf sein Opfer herab, im Sturzflug, Klauen voran. Dabei zielt er vermutlich auf die Augen des Unglückstiers, um an dieser Stelle mit seinen scharfen krallen Schädel und Gehirn zu durchstoßen und die Beute blitzschnell zu töten.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Hat Dich der Ahool erst einmal auf dem Kieker, wird die Abwehr schwierig. Besonders geeignet ist das Prinzip der Prävention: Ahool ist als große Fledermaus darauf angewiesen, seine Beute schnell auszuschalten, sonst droht ihm selbst Unbill und, im Falle einer Verletzung seiner Flughäute, Verlust der Flugfähigkeit, was einem Todesurteil gleich käme. Daher ist es ratsam, nicht allein durch den Dschungel zu wandern und in regelmäßigen Abständen Baumkronen und Himmel abzusuchen. Sollte sich ein Ahool bereits im Anflug befinden, ist es zweckmäßig viel Lärm zu machen, mit den Armen um sich zu schlagen und sich flach, Gesicht nach unten, auf den Boden zu kauern.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>Dr. Bartels selbst glaubte, der Ahool sei lediglich eine sehr große Eulenart, dies ist jedoch sehr unwahrscheinlich, haben Eulen doch <a href="http://youtu.be/3G1PFLuTrgM" target="_blank">so gut wie gar keine Ähnlichkeit</a> mit der beschriebenen, monströsen Kreatur.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 2 von 13</h1>
<p>Die Kreatur mag auf den ersten Blick furchteinflößend wirken, durch die Zerstörung seines Lebensraums dürfte der Ahool jedoch entweder bereits ausgestorben sein oder kurz davor stehen. Auf jeden Fall liegen die besten Tage bereits hinter ihm.</p>
<hr class="divider" />
<h2>Und das nächste Mal: Keramische Handarbeit en masse!</h2>
<hr class="divider_2" />
<hr />
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! &#8211; Teil 19: Was hat es mit der Geisterstunde auf sich?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-teil-19-was-hat-es-mit-der-geisterstunde-auf-sich--38501</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 19:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geisterstunde ist um Mitternacht! Oder etwa doch nicht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1>Die Frage:</h1>
<p><strong><em>Sehr geehrter Dr. Kürbis!</em></strong></p>
<p>Warum kommen die Geister eigentlich immer um Punkt 24 Uhr hervor? Warum nicht früher? Warum nicht später? Warum nur für eine Stunde? Und was soll an der Nacht eigentlich gruselig sein?</p>
<p><strong>Herzlichst, </strong><strong>Ihre Cornelia</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/Dr.Kuerbis-1.png" alt="" width="214" height="300" />Liebe Cornelia,</strong></em></p>
<p>der Schluss, dass in der tiefen Nacht, wo der Abstand zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang am größten ist, irgend etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, liegt nahe. Denn lange bevor die Menschen definierten, dass Mitternacht der Zeitpunkt ist, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mitternacht" target="_blank">an dem die Sonne den tiefsten Stand ihrer Bahn am Himmel durchläuft</a>, wurden Überlegungen angestellt, wann der alte Tag endet, der Neue beginnt und was es mit der  Zeit dazwischen auf sich hat. Die Sonne, wichtigster Indikator der Zeit, fehlte, ebenso wie künstliche Beleuchtung.</p>
<p>Der alte Tag war bereits verstorben, der Neue noch nicht geboren, <strong>alles war nachts irgendwie undefiniert</strong>. Allnächtlich durchwanderte der Mensch eine Grenze zwischen Tag und Nacht, Diesseits und Jenseits, Leben und Tod, die nicht unbedingt einladend und behaglich wirkte.</p>
<p>Die Signifikanz dieser Stunde spiegelt sich auch in der Kultur wider: In &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_tragische_Historie_vom_Doktor_Faustus" target="_blank">Die tragische Historie vom Doktor Faustus</a>&#8221; (Christopher Marlowe) erscheint der Teufel dem Protagonisten zur Mitternacht und verschleppt ihn in die Hölle. William Shakespeare eröffnet sein wohl bekanntestes Stück &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hamlet" target="_blank">Hamlet</a>&#8221; mit dem Erscheinen des ermordeten Vaters Hamlets um Mitternacht.</p>
<h1 id="firstHeading"></h1>
<p>Aus diesen Voraussetzungen ergab sich auch der <strong>Tag-Nacht-Rhythmus</strong> der Menschen: Man erhob sich im Morgengrauen und ging entsprechend früh, irgendwann bald nach Sonnenuntergang, wieder schlafen. Das war zweckmäßig und praktisch.</p>
<p><a title="Bild von Ollie Crafoord @flickr | Lizenz: CC BY 2.0" href="http://www.halloween.de/files/2011/11/4233866882_182f45322a_o.jpg" class="lightview" rel="gallery[38501]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/4233866882_182f45322a_o-300x201.jpg" alt="" width="214" height="143" /></a>Und es hatte zur Folge, dass in der Mitte der Nacht die meisten Leute tatsächlich mehr oder weniger süß träumend dahinschlummerten &#8211; man wollte ja am nächsten Morgen ausgeschlafen sein. Von ein paar Mönchen und anderen Taugenichtsen abgesehen, waren also in DenAltenZeiten™ um Mitternacht nur sehr wenige tatsächlich wach, in aller Regel unfreiwillig.</p>
<p><strong>Stell Dir vor</strong>: Du liegst im Bett und kannst nicht einschlafen. Draußen ist alles totenstill, die Sicht ist durch die Dunkelheit stark eingeschränkt. Alltägliche Objekte erscheinen merkwürdig verändert und zu allem Überfluss regelt Dein Körper die anderen Sinne hoch und macht die Maus zum Elefanten. Statt kleiner Nagetierfüßlein hörst Du plötzlich Raubtiere auf dem Dachboden hin und herwandern, der Holzwurm im Gebälk hört sich an, als würden sich klauenbewehrte Pranken durch das Holz fräsen und jeder Windhauch wird zur gespenstischen, eiskalten Berührung.</p>
<p><a title="Bild von Sam Breach @flickr | Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0" href="http://www.halloween.de/files/2011/11/5450186018_72aec9d6d4_o-1.jpg" class="lightview" rel="gallery[38501]"><img class="picture-right" style="border-style: initial;border-color: initial" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/5450186018_72aec9d6d4_o-1-300x199.jpg" alt="" width="214" height="142" /></a>Kurz: Deine Psyche wird in einer ungewohnten Situation mit stark veränderten sensorischen Reizen konfrontiert. Gelingt deren Interpretation nicht, schleichen sich Unbehagen und Angst ein <a title="Wikipedia: Gespenster" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gespenst#Beispiele_von_angeblichem_Spuk_in_der_heutigen_Zeit" target="_blank">und Du beginnst, buchstäblich Gespenster zu sehen</a>. <strong>Hallo Geisterstunde! </strong></p>
<p>Natürlich ist es total abwegig zu glauben, dass, nur weil Dir der eigene Verstand übel mitspielt, Gespenster lediglich im Zeitraum von 0 bis 1 Uhr (je nach Region auch 23 bis 0 Uhr) erscheinen. <strong>Geister kommen und gehen grundsätzlich wann sie wollen</strong>. Manchmal sind sie so an den regelmäßigen Lebenswandel ihres ehemaligen Ichs gewöhnt, dass sie auch im Jenseits brav und pünktlich ihrem Terminkalender folgen. Andere machen das je nach Lust und Laune. Wieder andere sind faul und/oder höflich und <a title="Wie kontaktiert man Geister?" href="http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-%E2%80%93-teil-14-wie-kontaktiert-man-geister--30349" target="_blank">wollen erst angerufen und eingeladen werden</a>.</p>
<p>Darum solltest Du Dir im Falle einer geisterhaften Erscheinung oder eines supernaturalen Vorkommnisses erst einmal darüber klar werden, ob nur eine harmlose Sinnestäuschung vorliegt, oder ob Du Dich tatsächlich in Gegenwart eines Spukgespenstes befindest. Für den Fall der Fälle empfehle ich daher <strong>dringend</strong> die Lektüre meiner Artikel &#8220;<a href="http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-%E2%80%93-teil-14-wie-kontaktiert-man-geister--30349">Wie kontaktiert man Geister</a>&#8221; und (falls die jenseitige Kreatur nicht so freundlich gesinnt ist) &#8220;<a href="http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-%E2%80%93-teil-12-wie-wird-man-exorzist--29351">Wie wird man Exorzist?</a>&#8220;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><em><strong>Dein Dr. Kürbis</strong></em></h2>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch eine Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a><strong><em><strong><em></em></strong></em></strong></h2>
<hr class="divider_2" />
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		<item>
		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 12: Der Bajang</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 15:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Wiesel-artiger Dämon, der in einem Bambusbehälter haust.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1>Aussehen:</h1>
<p>Laut der malaysischen Mythologie tritt der Bajang in zwei Erscheinungsformen auf: Selten sieht man ihn in seiner menschenähnlichen, mit Krallen bewehrten Gestalt. Sehr viel häufiger &#8211; nämlich dann, wenn der Bajang seine Opfer heimsucht &#8211; erscheint er jedoch als Wiesel-, Marder- oder Iltis-artige Kreatur mit auffälligen, orangefarbenen Augen, die ihn besonders bösartig und unheilvoll aussehen lassen.</p>
<p><a title="Der Bajang in seiner menschenähnlichen Gestalt | Quelle: www.carooke.com" href="http://www.halloween.de/files/2011/11/bajang-02.jpg" class="lightview" rel="gallery[38359]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/bajang-02-231x300.jpg" alt="" height="210" /></a><a title="Ist dies eine echte Aufnahme eines Bajang? | Quelle: http://ghosthaveablog.blogspot.com" href="http://www.halloween.de/files/2011/11/bajang-08.jpg" class="lightview" rel="gallery[38359]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/bajang-08-300x269.jpg" alt="" height="210" /></a><a title="So in etwa könnte der Bajang in Iltis-Gestalt aussehen." href="http://www.halloween.de/files/2011/11/bajang-07.jpg" class="lightview" rel="gallery[38359]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/bajang-07-259x300.jpg" alt="" height="210" /></a></p>
<h1>Heimat:</h1>
<p>Der Bajang ist auf der malaiischen Halbinsel ebenso beheimatet, wie auf der Insel Borneo und den umliegenden Gebieten. Dort sucht er sich einen x-beliebigen Baum von geeigneter Größe als Behausung, der allerdings &#8211; so glaubt man &#8211; nicht weiter als eine Meile vom nächsten Dorf entfernt ist. Warum? Weil der Bajang zwar einerseits in sicherer Entfernung zu den Menschen bleiben will, aber andererseits die Nähe zu seinen potenziellen Opfern sucht. Doch gilt dies nur für den wildlebenden, &#8220;freien&#8221; Bajang. Dient der Bajang einem Menschen (dazu mehr im Abschnitt &#8220;Hintergrund&#8221;), dann reicht ihm als Unterschlupf ein Behältnis aus Bambus, welches mit Blättern verschlossen und durch ein magisches Amulett versiegelt ist. Dieser Bambusbehälter nennt sich &#8220;Tabong&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/11/landkarte-monster-der-welt-bajang.gif" class="lightview" rel="gallery[38359]"><img style="border: 0pt none" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/landkarte-monster-der-welt-bajang.gif" alt="" width="630" height="398" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_3" />
<h1><a title="In solchen Bambusbehältern wird der Bajang &quot;aufbewahrt&quot;. | Quelle: http://burungpipit91.blogspot.com" href="http://www.halloween.de/files/2011/11/bajang-04.jpg" class="lightview" rel="gallery[38359]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/11/bajang-04-225x300.jpg" alt="" width="170" height="200" /></a>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Der Bajang entsteht in den Körpern von totgeborenen oder frisch verstorbenen Kindern. Kundige Hexen und Zauberer beschwören den Bajang herauf, indem sie die Seele aus diesen Körpern extrahieren &#8211; am besten bevor das Kind begraben ist. Der Bajang verbleibt dann in dem bereits erwähnten Bambusbehälter und muss von seinem Besitzer fortan mit Eiern und Milch gefüttert werden &#8211; sonst wendet er sich gegen ihn! Wird der Bajang immer brav gefüttert, dann kann er sogar von Generation zu Generation weitergegeben werden. Und somit über sehr lange Zeit von seinem Besitzer/seinen Besitzern kontrolliert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Deshalb kann im Prinzip auch Jedermann ein Opfer des Bajang werden, der sich in relativer Nähe zu einem Bajang-Besitzer befindet. Aber auch Bajang ohne Besitzer sind gefährlich. In seiner Wiesel-/Mader-/Iltis-artigen Gestalt sucht der wildlebende Bajang manchmal scheinbar willkürlich die Häuser der Menschen auf und miaut vor deren Tür. Dieses unheilvolle Miauen gilt als sicheres Zeichen dafür, dass ein Kind im Haus sterben wird.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Der Bajang kann seine Opfer sowohl in seiner tierischen, wie auch seiner menschlichen Gestalt heimsuchen, egal wo, allerdings nur bei Nacht. Angriffe in Wiesel-/Marderform sind jedoch ungleich häufiger. Direkte Attacken des Bajang erfolgen in jedem Fall durch Bisse oder den Einsatz seiner Krallen. Die Folgen dieser Angriffe können von Krämpfen und Ohnmacht bis hin zu Wahnsinn oder Krankheiten (manchmal sogar mit Todesfolge) reichen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Den Bajang abzuwehren ist nur schwer möglich. Man benötigt dafür einen geeigneten Talisman oder ein Amulett. Solche Amulette werden deshalb in Malaysia besonders oft Kindern umgehängt. Ist ein Opfer des Bajang von einer mysteriösen Krankheit befallen, so kann ein Pawang (ein Experte für die entsprechenden Rituale) das Opfer entweder mithilfe von Rauch und Kräutern in ein Delirium versetzen und nach dem Auftraggeber der Heimsuchung befragen oder ein Metallgefäß mit einem scharfen Messer auskratzen, wodurch dem Bajang-Besitzer die Haare ausfallen. Der so oder so enttarnte Bajang-Besitzer wird dann entweder aus der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen oder getötet. Alternativ lässt sich ein Bajang eliminieren, wenn man seinen Bambusbehälter oder den Baum in dem er lebt, zerstört.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>Manchmal wird auf den Bajang im Zusammenhang mit Vampiren Bezug genommen, es gilt allerdings als außerordentlich fragwürdig, ob der Bajang tatsächlich Blut trinkt, oder nicht.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 3 von 13</h1>
<p>Die Vorstellung, irgendein Irrer könnte mithilfe der Seele eines verstorbenen Säuglings einen Dämon heraufbeschwören, ist schon relativ beunruhigend. Allerdings sollte so ein Marderbiss eigentlich nicht besonders schlimm sein. Auf der anderen Seite wiederum können die Folgen eines solchen Bisses ja durchaus fatal sein. Dass man sich mit dem richtigen Amulett aber recht zuverlässig schützen können soll, beruhigt dann doch wieder etwas.</p>
<hr class="divider" />
<h2>Und das nächste Mal: Eine pelzige Riesenfledermaus mit Affenkopf.</h2>
<hr class="divider_2" />
<hr />
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis &#8211; Teil 18: Warum verkleidet man sich zu Halloween gruselig?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 16:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer beliebten Fragestunde nimmt sich der Herr Doktor heute dem Thema an, weshalb wir uns zu Halloween verkleiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1>Die Frage:</h1>
<p><strong><em>Lieber Dr. Kürbis!</em></strong></p>
<p>Bald ist wieder Halloween und meine Freunde nerven mich mit ihrem <em>[keine Schimpfwörter bitte - der Kürbiskönig]</em>-Verkleidungskram. Warum die janze Gruselverkleidungsnummer? Ist das nicht super-kindisch???</p>
<p><strong>Vielen Dank!!!!</strong></p>
<p><strong>Ronny</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/10/Dr-Kuerbis-2.png" alt="" width="300" height="300" />Lieber Ronny,</strong></em></p>
<p>einleitend möchte ich sagen, dass es bei Halloween vor allem um Spaß und Freude geht. Wenn Du keine Freude am Verkleiden hast, dann verkleidest Du Dich eben nicht. Doch nun zu Deiner Frage:</p>
<p>Die Idee, sich zu Halloween zu verkleiden, entstand bereits während des ausgehenden Mittelalters in Westeuropa. Die Feiertage Allerheiligen und Allerseelen wurden häufig begleitet von Paraden in Verkleidung, wilden Partys  und Zügellosigkeit aller Art. Im ausgehenden 18. Jahrhundert war das Halloweenfest in England<a href="http://books.google.de/books?id=NyoMnOHpLwUC&amp;lpg=PA194&amp;ots=fCZfarZWjD&amp;dq=Lherm%2C%20Adrien.%20%22Halloween%20%E2%80%94%20A%20'Reinvented'%20Holiday.%22&amp;pg=PA195#v=onepage&amp;q=Lherm,%20Adrien.%20%22Halloween%20%E2%80%94%20A%20'Reinvented'%20Holiday.%22&amp;f=false" target="_blank"> bereits ein großes gesellschaftliches Ereignis</a>, das besonders in den Ballungsräumen karnevaleske Ausmaße annahm. Doch mit dem Spaß war es bald vorbei: Die aufkommende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Viktorianisches_Zeitalter" target="_blank">viktorianische Ära</a> bewirkte eine spürbare gesellschaftliche Abkühlung und aus dem wilden Treiben am Vorabend des Allerheiligenfestes wurde nunmehr ein Feiertag für Kinder &#8211; von Erwachsenen wurden Anstand und Würde erwartet.</p>
<p><a title="Bild von Minnesota Historical Society @flickr | Lizenz: CC BY-SA 2.0" href="http://www.halloween.de/files/2011/10/5125878393_b0b0fc5021_o.jpg" class="lightview" rel="gallery[37555]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/10/5125878393_b0b0fc5021_o-300x237.jpg" alt="" width="250" height="198" /></a>Eine der ersten Quellen für tatsächliche Verkleidungen <a href="http://books.google.com/books?id=x7_QAAAAMAAJ&amp;dq=Frank+Leslie%27s+popular+monthly+1895+Halloween&amp;pg=PA540&amp;sig=ACfU3U1D-aEzBW2LarFTBPschYXrMPIsSg&amp;q=guisers#search_anchor" target="_blank">datiert auf 1895</a>, wo die sogenannten &#8220;Guisers&#8221; (von engl. <em>disguise</em> &#8211; Verkleidung) in Schottland erwähnt werden: Kinder, die in Verkleidung von Haus zu Haus ziehen, um Obst und Süßigkeiten für das Halloweenfest zu erbeten. Um 1900 herum ist der Brauch, sich zu verkleiden, in Nordamerika, Großbritannien und Irland überliefert. 1911 berichtete eine Zeitung in Kingston, Ontario (Kanada) von verkleideten Kindern, die durch die Nachbarschaft streiften.</p>
<p>Bezogen sich die ersten Verkleidungen noch stark auf die <a href="http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/die-geschichte-halloweens/die-geschichte--590">heidnische Herkunft des Feiertages</a>, wurden spätestens in den 1930ern Kostüme populär, die auf Ikonen aus Film, Buch und Radio basierten. Ebenfalls in diesem Zeitraum gründeten sich die ersten Unternehmen, die sich auf die Produktion und Verkauf von Halloweenkostümen spezialisierten. Vorher wurden die Verkleidungen eher im trauten Heim mit Mitteln, die dort zur Verfügung standen, hergestellt.</p>
<p><a title="Bild von gaudiramone @flickr | Lizenz: CC BY-SA 2.0" href="http://www.halloween.de/files/2011/10/4068210702_74597593c1_z.jpg" class="lightview" rel="gallery[37555]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2011/10/4068210702_74597593c1_z-300x243.jpg" alt="" width="250" height="203" /></a>Die Kinder, die in dieser Zeit aufwuchsen, wurden irgendwann erwachsen. So feierten ab der Mitte des 20. Jahrhunderts auch wieder zunehmend Erwachsene den Tag vor Allerheiligen, verkleideten sich und begründeten so den Brauch von Halloween als Fest für die ganze Familie, wie wir es heute kennen.</p>
<p>Tatsächlich sind die Verkleidungsbräuche zu Halloween mittlerweile in einem Maße diversifiziert, dass man nicht unbedingt von einem Gruselgebot sprechen kann. Neben den klassischen, nach wie vor auf der alten Allerheiligen-/Allerseelen-Thematik aufbauenden Motiven wie Monstern, Vampiren und Untoten tragen die Feiernden heute Kostüme aus allen möglichen Bereichen. Gerade kleine Mädchen verkleiden sich häufig gänzlich ungruselig als Prinzessin oder Ballerina. Auch Filmmonster, Superhelden, Charaktere aus Film und Fernsehen, popkulturelle Ikonen und vieles mehr stehen Pate für die heutigen Halloweenkostüme.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Halloween mit all seinen Aspekten, auch der Verkleidung, ist ein Ereignis für Groß und Klein und im Vordergrund steht das gemeinsame Erleben einer guten Zeit. Das klassische Gruselthema ist aufgrund der Herkunft des Festes nach wie vor prominent vertreten, tritt aber, gerade bei den Verkleidungen, zunehmend in den Hintergrund.</p>
<p><em><strong>Dein Dr. Kürbis</strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a><strong><em><strong><em></em></strong></em></strong></h2>
<hr class="divider_2" />
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		</item>
		<item>
		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 11: Garm</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/monster-der-welt-teil-11-garm-2--36631</link>
		<comments>http://www.halloween.de/neuigkeiten/monster-der-welt-teil-11-garm-2--36631#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein überdimensionales Hundchen frisst die Sonne auf. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1>Aussehen:</h1>
<p>Garm ist der monströs-riesige Hund der nordischen Totengöttin Hel. Auch wenn die genauen Größenangaben im Laufe der Jahrhunderte leider verloren gegangen sind, können wir das Attribut &#8216;riesig&#8217; wohl ziemlich wörtlich nehmen. Sein Frauchen ist nämlich die Tochter einer Riesin und eine so stattliche Dame wird sich wohl kaum einen Dackel halten. Insofern: Das Vieh ist wirklich groß. Das vielleicht eindeutigste Merkmal Garms (große Köter gab es im alten Norden ja etliche) sind seine vier Augen. Diese benötigt er an seinem dunklen Arbeitsplatz auch dringend, dazu später mehr. Da er sich oft und gerne auf Besucher stürzt, diese zerfetzt und verschlingt, sind sein Maul und sein zotteliges Fell auf der Brust durchtränkt vom geronnenen Blut seiner Opfer.</p>
<p><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/10/John_Bauer-Tyr_and_Fenrir-271x300.jpg" alt="" height="254" /><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/10/Ragnarok1-300x204.jpg" alt="" height="254" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Dieses liebreizende Geschöpf lebt am nördlichen Rand der Welt in der Höhle Gnipahellir (&#8220;überhängende Höhle&#8221;) und bewacht am Fluss Gjöll den Eingang zum Unterreich Helheim, das von seinem Frauchen regiert wird. Wo genau Fluss und Höhle liegen, ist leider auch nicht mehr überliefert.</p>
<p class="picture-left-no-frame"><a href="http://www.halloween.de/files/2011/10/Monster-der-Welt-in-Skandinavien.gif" class="lightview" rel="gallery[36631]"><img src="http://www.halloween.de/files/2011/10/Monster-der-Welt-in-Skandinavien.gif" alt="" width="640" height="405" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Garm ist, wie gesagt, von Beruf Wachhund am Grenzfluss zur Unterwelt und untersteht seiner Herrin Hel. Hel ist ihres Zeichens die Tochter des Halunkengottes Loki und der Riesin Angrboda (&#8220;Angstbotin&#8221;) und herrscht über die Totenwelt Helheim. Jeder, der das Unterreich betreten möchte, muss an Garm vorbei. Dieser ist aber sehr pflichtbewusst und zerfetzt und verspeist alle Ankömmlinge brutal (Ausnahmen: siehe Abwehr). Und hinaus lässt der größte aller Wachhunde sowieso niemanden mehr; wer einmal in der Unterwelt angekommen ist, bleibt also bis auf Weiteres auch dort. Sogar der Obergott Odin bekam es einmal mit Garm zu tun, als er auf seinem achtbeinigen Ross gen Nifelheim ritt. Diese Begegnung beschränkte sich allerdings auf gegenseitiges Umkreisen und Anknurren. Erst wenn das Ende der Welt eingeläutet wird und Ragnarök über uns gekommen ist, wird Garm einmal laut heulen und die Toten erwecken. Dann wird er sich an der Seite seiner Herrin und ihrer Totenarmee in den Kampf gegen die Götter aus Asgard stürzen. Sogleich wird er dem Kriegsgott Tyr im Zweikampf gegenüberstehen, in dessen Verlauf sich Hund und Gott gegenseitig töten werden.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Wer sich unberechtigt dem Totenreich nähert wird in wilder Raserei angefallen und verspeist. Es spielt keine Rolle, ob Du Mensch, Tier, Gott oder Riese bist. So einfach ist das. Außerdem, so heißt es in einigen Überlieferungen, verschlingt er sogar die Sonne.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Wie seine Essgewohnheiten, ist auch Garms Angriffsweise eher simpel: Mit grausigem Geheul stürzt er sich auf seine Opfer, um sie zu zerfetzen und im Anschluss aufzufressen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Angeblich gibt es eine einzige Möglichkeit, unbeschadet an dem großen Vieh vorbeizukommen. Wer im Leben ein guter Mensch war und sich um die Armen und Schwachen kümmerte, kann dem Höllenhund einen sogenannten Hel-Kuchen anbieten. Garm wird die Geste erkennen und den Überbringer des Geschenks unbeschadet in die Unterwelt einziehen lassen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>Die Geschichte von Garm überschneidet sich stark mit der Geschichte des Fenriswolfes Fenrir. Darüber hinaus gibt es in der nordischen Mythologie Überschneidungen mit den Wölfen Hati und Skalli, sowie mit dem Hund Managarm.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 4 von 13</h1>
<p>Zugegeben: Wenn Dich das Biest erst einmal auf dem Kieker hat, ist die kurze Zeit, die Dir noch verbleibt, erfüllt von schrecklichstem Terror und unbeschreiblichen Schmerzen. Auf der anderen Seite zwingt Dich jedoch niemand zu einem Sonntagsspaziergang am Ufer des Gjölls entlang. Und solange Du Dich wirklich weit vom Eingang Helheims fernhältst, bist Du eigentlich auf der sicheren Seite.</p>
<hr class="divider" />
<h2>Und das nächste Mal: Ein Wiesel-artiger Dämon, der in einem Bambusbehälter wohnt .</h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 10: Der Cadborosaurus</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/monster-der-welt-teil-10-der-cadborosaurus--34811</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 09:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine 17m lange Seeschlange mit Hundekopf, die es vielleicht wirklich gibt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1>Aussehen:</h1>
<p><a title="Eine Zeichnung des Cadborosaurus | Quelle: http://www.qsl.net/w5www/caddy.html" href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Cadborosaurus-01.jpg" class="lightview" rel="gallery[34811]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Cadborosaurus-01-300x204.jpg" alt="" width="280" height="150" /></a>Der Cadborosaurus wird als mindestens drei Meter lange, in Einzelfällen aber auch bis zu 17 Meter lange Seeschlange beschrieben. Als besonders markant gilt neben seinem langen Hals und seiner langen, schlangenähnlichen Gestalt insbesondere der Kopf, der laut einer Vielzahl von Sichtungen dem eines Hundes, eines Pferdes, oder eines Kamels ähnelt. Darüber hinaus besitzt der Cadborosaurus zwei kleine Brustflossen und eine geteilte Schwanzflosse, die auch mit Stacheln bewehrt sein kann.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Die nordamerikanische Pazifikküste, insbesondere die Cadboro Bay (Bucht) in Victoria, British Columbia gilt als &#8220;Heimat&#8221; des Cadborosaurus, da in den letzten 200 Jahren mehr als 300 mutmaßliche Sichtungen in dieser Gegend gemacht wurden. Auch für die in dieser Region ansässigen Chinook-Indianer ist der Cadborosaurus kein Unbekannter, sie kennen die Kreatur allerdings unter dem Namen &#8220;Hiachuckaluck&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/09/landkarte-cadborosaurusl.png" class="lightview" rel="gallery[34811]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/landkarte-cadborosaurusl.png" alt="" width="640" height="404" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Der Cadborosaurus willsi erhält seinen Namen im Jahre 1933 von Archie Wills, einem Redakteur der Victoria Daily Times, nachdem Segler von einem mehr als drei Meter langen, schlangenartigen Ungeheuer berichten, dessen Kopf die Männer an einen Hund oder ein Pferd erinnerte. Der Zusatz &#8220;willsi&#8221; wird 1995 von den Forschern Eduard L. Bousfield und Paul H. LeBlond zu Ehren von Archie Wills vergeben, der mit seiner Berichterstattung erst das gesteigerte Interesse der Öffentlichkeit weckte. Die Vielzahl der mutmaßlichen Sichtungen und die Bekanntheit des Monsters bei den Indianern legt den Verdacht nahe, dass der Cadborosaurus mehr als nur eine Legende ist. Zwar fehlt ein endgültiger Beweis für die Existenz des Cadborosaurus willsi, doch ein 1937 in der Walfangstation Naden Harbour im Magen eines Pottwals entdeckter Kadaver passt erschreckend gut auf die verbreitete Beschreibung. Dieser Kadaver, den der Wal vor seinem Tod verschluckt haben musste, war gut drei Meter lang, hatte einen außergewöhnlich langen Hals, einen hundeähnlichen Kopf mit Pferdemerkmalen und nach unten gerichteter Kamelschnauze. Zudem besaß das Tier zwei Vorderflossen und einen ausgefransten Schwanz. Die Überreste wurden zwar zum Field Museum Chicago gesandt, glaubt man den dortigen Aufzeichnungen sind diese Überreste dort jedoch nie angekommen. So bleiben bis heute nur einige wenige Fotoaufnahmen, die Walfänger und Pressevertreter geschossen hatten.</p>
<p><a title="Handelt es sich bei diesen 1937 fotografierten Überresten um die eines Cadborosaurus? | Quelle: Wikipedia" href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Cadborosaurus-03.jpg" class="lightview" rel="gallery[34811]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Cadborosaurus-03.jpg" alt="" height="190" /></a> <a title="Zeigen diese Aufnahmen von 1947 den Kadaver eines Cadborosaurus? | Quelle: Wikipedia" href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Cadborosaurus-04.jpg" class="lightview" rel="gallery[34811]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Cadborosaurus-04.jpg" alt="" height="190" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Berichte über Opfer fehlen völlig. Dies mag daran liegen, dass &#8211; sofern man den Berichten glaubt &#8211; alle Begegnungen mit dem Cadborosaurus willsi glimpflich abliefen. Vielleicht gab es im Ernstfall aber auch einfach keine Überlebenden, wer weiß? Möglich auch, dass nur besonders große Exemplare (Berichte von bis zu 17 Meter langen Cadborosauriern sind glücklicherweise die Ausnahme) zur Gefahr für Menschen werden können. Kleinere Cadborosaurier suchen sich wohlmöglich eher kleinere Beutetiere.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Aus diesen Gründen gibt es auch keine zuverlässigen Angaben über die Taktik des Cadborosaurus. Allerdings wird der Cadborosaurus von Augenzeugen als außerordentlich schnell beschrieben: Bis zu 40 Knoten soll der Cadborosaurus im Wasser schaffen, was einer Geschwindigkeit von fast 75 km/h entsprechen würde. Als Schwimmer hättest Du demzufolge auch keine Chance, einem hungrigen Cadborosaurus zu entkommen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1><a title="Das Modell eines Cadborosaurus | Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/05/seeungeheuer-wann-zeigt-der-discovery.html" href="http://www.halloween.de/files/2011/09/Cadborosaurus-02.jpg" class="lightview" rel="gallery[34811]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/09/Cadborosaurus-02.jpg" alt="" width="266" height="380" /></a>Abwehr:</h1>
<p>Unbekannt. Denn, wo keine Opfer, da kein Angriff, da keine Abwehr. Aber wenn Du ganz sicher gehen willst, meide einfach das Wasser, sobald ein oder mehrere Cadborosaurier zugegen sind.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>Dass der Kadaver von 1937 spurlos verschwunden ist, ist natürlich schade. Doch auch, wenn es bis heute nicht möglich war, einen lebendigen Cadborosaurus zu fangen oder einen toten Cadborosaurus zuverlässig zu untersuchen, so halten es einige Wissenschaftler durchaus für möglich, dass es sich dabei um einem Verwandten des längst ausgestorbenen, nach fossilen Funden über 20 Meter langen Basilosaurus handeln könnte. Einige Ähnlichkeiten sind zwischen den Beiden vorhanden, nur der lange Hals passt nicht so recht ins Bild. Aber vielleicht war es ja auch gerade diese evolutionäre Anpassung, die das Überleben des Cadborosaurus erst möglich machte.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 3 von 13</h1>
<p>Er sieht wahrscheinlich schlimmer aus, als er ist, der Cadborosaurus willsi. Alleine seine mitunter doch recht furchterregende Gestalt und seine Schnelligkeit sind nicht genug, um einen besonders hohen Schrecklevel zu rechtfertigen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Und das nächste mal: Ein vieräugiger Hund, der die Sonne auffrisst.</h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis &#8211; Teil 17: Wenn es Vampire schon seit Jahrtausenden gibt, wieso fürchten sie dann das Kreuz?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kuerbis-teil-17-wenn-es-vampire-schon-seit-jahrtausenden-gibt-wieso-furchten-sie-dann-das-kreuz--32185</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 11:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es Vampire schon seit Jahrtausenden gibt, wieso haben sie dann Angst vor dem christlichen Kreuz? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong><br />
Lieber Dr. Kürbis!</strong></em></p>
<p>Wenn es Vampire schon seit Jahrtausenden gibt, warum haben sie dann Angst vor dem Kreuz?</p>
<p><strong>Gruß,<br />
Anne-Kristin </strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/Dr-Kuerbis-3.png" alt="" width="300" height="300" /><em><strong>Liebe Anne-Kristin,</strong></em></p>
<p>Um diese Frage zu klären, muss man erst einmal vorher zwei andere Fragen klären. Und zwar 1.) Seit wann gibt es eigentlich Vampire? Und 2.) Fürchten Vampire überhaupt das Kreuz?</p>
<h2>1. Seit wann gibt es Vampire?</h2>
<p>Im Allgemeinen wird mit einem Vampir heutzutage ein lebender Toter (Wiedergänger) bezeichnet, der den Lebenden das Blut aussaugt. In seinem Ursprung waren diese beiden Merkmale jedoch noch nicht zwangsläufig miteinander verbunden.</p>
<p>Vampir-ähnliche Gestalten werden schon im Altertum erwähnt. Die griechischen Lamien z.B. sind gespenstische Frauen, welche Kinder und Jugendliche in eine Falle locken, um ihnen dann das Blut auszusaugen. Ähnlich gehen die Lemuren vor, eine Art geisterhafter Gestaltenwandler. Sie töten Kinder, um ihnen anschließend ebenfalls das Blut auszusaugen. Den meisten dieser Wesen aus Sagen und Mythen fehlt jedoch das Merkmal des Untotseins, was sie aus heutiger Sicht noch nicht zu richtigen Vampiren macht.</p>
<p><a class="picture-right" href="http://www.halloween.de/files/2011/08/Burne-Jones-le-Vampire.jpg" class="lightview" rel="gallery[32185]" target="_blank"><img src="http://www.halloween.de/files/2011/08/Burne-Jones-le-Vampire.jpg" alt="" width="241" height="342" /></a>Auf der anderen Seite gibt es die &#8211; vor allem aus dem osteuropäischen Raum stammenden &#8211; Wiedergänger, welche tagsüber schmatzend in ihren Gräbern liegen und nachts in ihrem Heimatdorf ihre Verwandten heimsuchen. Die Furcht vor solchen Wiedergängern scheint jedoch schon Jahrtausende alt zu sein. Laut der Archäologin Anastasia Tsaliki wurden in Zypern 9.000 Jahre alte Gräber gefunden, deren Insassen mit schweren Steinen auf Kopf und Brust eindeutig daran gehindert werden sollten, sich aus dem Grab zu erheben. Andere Maßnahmen, auf die Archäologen bei Ausgrabungen immer wieder stoßen, sind lange Nägel mit denen der unruhige Leichnam im Sarg gehalten werden soll.</p>
<p>Zu Beginn des 18. Jahrhunderts häufen sich Berichte, in denen vampirartige Vorfälle offiziell untersucht werden. Die meisten Erzählungen und historischen Berichte stammen übrigens aus Ungarn und Rumänien. Nicht alle sind nach unserem heutigen, literarisch geprägten Verständnis richtige Vampire. Häufig sitzen die Toten auch den Schlafenden auf und würgen sie am Hals, welches nicht selten nach starken Schmerzen in der Brust zum Tode führt. Das ist auch nicht immer ganz eindeutig zuzuordnen. Die Sagen und Mythen der Völker kennen zahlreiche Figuren, die den Menschen das Blut aussaugen. In Rumänien z.B. ist das Wort für Vampir mit dem für den Werwolf identisch.</p>
<p>Aber erst in der Verbindung des Untotseins und dem Bluttrinken entsteht das, was wir heute als klassischen Vampir kennen. Berichte über solche “echten“ Vampire stammen vor allem aus den Balkanländern, wie Ungarn und Serbien, wie die berühmten Fälle des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Plogojowitz" target="_blank">Peter Plogosovitz </a>(1725) und des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Paole" target="_blank">Arnod Paole</a> (1732). Das Risiko, ein Vampir zu werden, geht zu jener Zeit vornehmlich derjenige ein, welcher von einem Vampir heimgesucht wird. Außerdem: Verbrecher, unehelich Geborene, Hexen und Zauberer, islamisierte Christen, Priester, die Todsünden begangen haben, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exkommunikation" target="_blank">Exkommunizierte</a> und Menschen, die verstarben ohne die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sterbesakrament#Versehgang" target="_blank">Sterbesakramente</a> empfangen zu haben. Die Furcht vor einem plötzlichen Tod ist im Mittelalter sehr verbreitet. Gerade nach christlich-orthodoxem Glauben können Exkommunizierte nicht ins Himmelreich eingehen, was die starke Verbreitung des Vampirglaubens in Ländern mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Orthodoxe_Kirchen" target="_blank">orthodoxem Glauben</a> erklärt. Das heißt aber auch, dass diese Vampire, wenn überhaupt, das <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:OrthodoxCross.svg&amp;filetimestamp=20060310013837" target="_blank">orthodoxe Kreuz</a> fürchten müssten.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/08/Draculas-Rueckehr-1968-Bild-1.jpg" class="lightview" rel="gallery[32185]" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/Draculas-Rueckehr-1968-Bild-1.jpg" alt="" width="568" height="321" /></a></p>
<h2><br class="clear" />2. Fürchtet der Vampir das Kreuz?</h2>
<p>Aber fürchten sie es denn überhaupt? Kaum ein wiedergängerisches Wesen ist so gehandicapt, wie der Vampir. Er verträgt kein Tageslicht und muss den Tag in regungsloser Starre in seinem Sarg verbringen, sowie auf heimatlicher Erde gebettet sein. Möchte er ein fremdes Haus betreten, benötigt er dazu eine Einladung. Fließendes Wasser kann er nur bei eintretender Ebbe oder Flut überqueren. Er soll allergisch gegen Knoblauch sein. (Es gibt unterschiedliche Meinungen, ob das der Wahrheit entspricht. Angeblich sagt man in Rumänien, dass derjenige, der sich Knoblauch um den Hals hängt, nur die nächste Mahlzeit des Vampirs würzt.) Ein Rosenzweig über seinen Sarg gekreuzt, hindert den Vampir diesem zu entsteigen. Und ja: Im Allgemeinen verträgt der klassische, abendländische Vampir kein Kreuz im Angesicht. Das gilt meist für alle kirchlichen Utensilien, wie Weihwasser oder eine geweihte Hostie. Die Herkunft vieler dieser Regeln ist unklar. Van Helsing, anerkannter Vampirexperte sagte dazu in Bram Stokers <a href="http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/figuren/dracula--533" target="_blank">“Dracula“</a>: „Wir wissen nicht, warum das so ist, aber es ist so.“</p>
<p>Logischerweise trifft die Kreuzfurcht aber nur auf Vampire zu, welche die Regeln der christlichen Kirche verletzt haben oder ihrer entsagten. Dadurch existieren sie fortan außerhalb der christlichen Gemeinschaft und liegen im Zwist mit ihr. Und da Gott im offiziellen (d.h. kanonisiertem) christlichen Verständnis die oberste und allumfassende Instanz ist, ist es nur verständlich, dass sie die Insignien seiner Macht fürchten. Ob die (oft übertrieben erscheinenden) Reaktionen auf christliche Insignien und Utensilien, von den Vampiren nun psychosomatisch ausgeführt werden, d.h. dass sie in einer Art vorauseilendem Gehorsam freiwillig zu Staub zerfallen, weil sie denken, dass muss halt so sein oder ob es sich um eine Art göttlichen Laserstrahl handelt, ist nicht ganz klar. Die erste Option wäre vergleichbar mit einem ungehorsamem Kind, welches sich beim Anblick des heimkehrenden Vaters selbst bestraft. Vieles spricht dafür.</p>
<p>Zum einem scheinen z.B. zwei gekreuzte Äste den gleichen Effekt zu haben wie ein geweihtes Kreuz. Das gipfelt darin, dass sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King" target="_blank">Stephen King</a> in seinem Roman <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brennen_muss_Salem" target="_blank">“Brennen muss Salem“</a> nicht entblödet, einen Jungen ein kleines Plastikkreuz aus einem Spielzeugfriedhof als wirksames Abwehrmittel gegen Vampire benutzen zu lassen. Und niemand wird ernsthaft glauben, dass Gott seine Macht durch ein Playmobil-Kreuz ausübt. Das heißt, allein die Erinnerung an die göttliche Allmacht lässt diese Vampire zurückschrecken. Desweiteren ist auch zu beobachten, dass in der zunehmend säkularisierten Welt Vampire keine Angst mehr vor dem Kreuz haben. Der Vampir Lestat oder die Marienhof-Vampire aus “Twilight“ sind noch vor keinem Kreuz zurückgeschreckt.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/vlcsnap-351098.png" alt="" width="567" height="319" /></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Damit bleibt als Fazit, und um die Frage letztendlich mit einem Satz zu beantworten: Das christliche Kreuz fürchten nur Vampire, die aus einem christlichen Glaubensumfeld stammen und sie fürchten das Kreuz, weil sie es fürchten wollen.</p>
<p><strong><em>Dein Dr. Kürbis</em></strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a><strong><em><strong><em></em></strong></em></strong></h2>
<hr class="divider_2" />
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! &#8211; Teil 16: Warum reiten Hexen auf Besen?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-teil-16-warum-reiten-hexen-auf-besen--31683</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 18:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum – um alles in der Welt – fliegen Hexen eigentlich auf einem Besen? Hat das einen bestimmten Hintergrund?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong>Lieber Dr. Kürbis!</strong></em></p>
<p>Warum – um alles in der Welt – fliegen Hexen eigentlich auf einem Besen? Hat das einen bestimmten Hintergrund?</p>
<p><strong>Bin gespannt auf die Antwort,<br />
Marlen</strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/01/Dr.Kuerbis-3.png" alt="" width="300" height="300" /><em><strong>Liebe Marlen,</strong></em></p>
<p>wie Du Dir vielleicht denken kannst, habe ich die eine oder andere Hexe in meinem Bekanntenkreis und verfüge somit über Informationen aus erster Hand. Eigentlich. Sie erzählen einem erst ganz freimütig von der Herkunft ihres Namens und wie dieser letztlich zum Hexenbesen führt, sind dann aber auch plötzlich indigniert und verweigern jede weitere Auskunft, wenn man es mal etwas genauer wissen möchte. Ich meine, nun auch herausgefunden zu haben, warum&#8230;</p>
<p>Doch zunächst einmal zu dem Offensichtlichen, der Verknüpfung des Ausdrucks Hexe mit der mittelalterlichen Vorstellung einer Frau, die auf ihrem Besen zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hexensabbat" target="_blank">Hexensabbat</a> reitet. Was sich bekanntlich auch über die Märchen bis in die heutige Ikonografie von Comics und Filmen festgesetzt hat. An Hexen hat man schon vor Urzeiten geglaubt, ihre Wurzeln haben sie tief im vorchristlichen Götterglauben geschlagen <a title="Hexenflug der Vaudoises (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France, 1451" href="http://www.halloween.de/files/2011/08/Hexenflug-der-Vaudoises-hier-Hexen-urspr%C3%BCnglich-Waldenser-auf-dem-Besen-Miniatur-in-einer-Handschrift-von-Martin-Le-France-Le-champion-des-dames-1451.jpg" class="lightview" rel="gallery[31683]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/Hexenflug-der-Vaudoises-hier-Hexen-urspr%C3%BCnglich-Waldenser-auf-dem-Besen-Miniatur-in-einer-Handschrift-von-Martin-Le-France-Le-champion-des-dames-1451-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" /></a>und auch Einflüsse aus den keltischen und germanischen Kulturen haben zur Entstehung des Hexenmythos beigetragen. Allerdings waren sie nie per se böse, sondern, wie alle anderen zauberkundigen Wesen auch, stark den heilenden Kräften der Natur verpflichtet. Und diese duale Bedeutung findet sich eben auch im Ursprung des Begriffs: &#8220;Hexe&#8221; geht auf das althochdeutsche &#8220;hagzissa&#8221; oder &#8220;hagazussa&#8221; zurück, was sich wiederum zu &#8220;hecse&#8221; und &#8220;hesse&#8221; weiterentwickelt hat (sowie &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hag" target="_blank">hag</a>&#8221; im englischen Sprachraum). Während der erste Wortteil mit Hecke, Zaun oder Gehege übersetzt wird, könnte der zweite Teil entweder vom germanisch-norwegischen &#8220;tysja&#8221; (&#8220;guter/böser Geist&#8221;) oder schlichtweg von &#8220;sitzen&#8221; herzuleiten sein. Die Hexe ist demnach eine &#8220;Zaunsitzerin&#8221;, was soviel bedeutet wie, zwischen den Welten stehend, und somit eine Grenzgängerin. Da aber Hexen angeblich eben auch übernatürliche Kräfte besitzen und solcherlei Zauber bereits in der Bibel verdammt wird (&#8220;die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen&#8221;, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/2._Buch_Mose" target="_blank">2. Buch Mose</a>), wurde im Zuge der Christianisierung die Theorie vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teufelspakt" target="_blank">Teufelspakt</a> entwickelt. Fortan konnten die nun als ausschließlich böse stigmatisierten Hexen munter verfolgt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Und es ist auch der blühenden Fantasie wahnhafter Wortführer der Inquisition und Hexenverfolgung zu verdanken, dass über die Zeit aus den ursprünglichen Zäunen, Pfählen oder Hecken Gebrauchsgegenstände wie Besen, Ofengabeln, Stöcke und Holzscheite wurden.</p>
<p><em><strong>„So also die Hexen, sobald sie sich mit ihren Salben eingerieben haben, auf Stöcken, Gabeln oder Holzscheiten zum Sabbath zu gehen, indem sie entweder einen Fuß darauf stützen und auch auf Besen oder Schilfrohren reiten, oder indem sie von entsprechenden Tieren, männlichen Ziegenböcken oder Hunden, getragen werden …”</strong></em><strong> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Anton_Delrio" target="_blank">Martin Anton Delrio</a>, &#8220;Disquisitionum magicarum libri sex&#8221;, 1599)</strong></p>
<p>So weit, so harmlos. Was nun aber meine eingangs erwähnte tiefere Betrachtung angeht, so konnten mir moderne Wissenschaftler auf die Sprünge helfen, namentlich Anästhesisten! Denn findige Exemplare dieser betäubungsmittelkundigen Ärzte <a href="http://journals.lww.com/anesthesiology/Fulltext/1998/07000/The_Legacy_of_Atropos,_the_Fate_Who_Cut_the_Thread.30.aspx" target="_blank">haben sich schon vor einigen Jahren</a> die zeitgenössischen Protokolle der Hexenverfolgung vorgenommen<a title="Hexenszene, Umkreis des David Teniers d. J., um 1700, Berlin, Deutsches Historisches Museum" href="http://www.halloween.de/files/2011/08/Hexenszene-Umkreis-des-David-Teniers-d.J.-um-1700-Berlin-Deutsches-Historisches-Museum.jpg" class="lightview" rel="gallery[31683]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/Hexenszene-Umkreis-des-David-Teniers-d.J.-um-1700-Berlin-Deutsches-Historisches-Museum-237x300.jpg" alt="" width="237" height="300" /></a> und explizit die Passagen untersucht, in denen die im Zitat oben erwähnten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hexensalbe" target="_blank">Hexensalben</a> vorkamen. Demnach fand bereits ein gewisser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9s_Laguna" target="_blank">Andrés De Laguna</a> (1499 – 1559) heraus, dass die wichtigsten Komponenten dieser Salbe, die bei der Hexerei bezichtigten Frauen sichergestellt worden war, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atropin" target="_blank">Atropine</a> waren. Dies sind giftige Alkaloide die von Nachtschattengewächsen herrühren, insbesondere den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alraunen" target="_blank">Alraunen</a> (Mandragora), dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stechapfel" target="_blank">Stechapfel</a> (Datura stramonium) und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Tollkirsche" target="_blank">Schwarzen Tollkirsche</a> (Atropa belladonna). Aus pharmakologischer Sicht macht es nämlich durchaus Sinn, diese halluzinogenen Stoffe mit fetthaltigen Bestandteilen zu einer Salbe zu komponieren, da die Alkaloide so durch die Haut in den Körper dringen können. Dieses Gemisch – auf den Lendenbereich oder die Genitalien aufgetragen – solle beim Benutzer zudem die Illusion vermitteln, zu schweben oder durch die Lüfte zu fliegen. Das behaupte nicht ich, sondern bereits <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Weyer" target="_blank">Johann Weyer</a> (1515–1588) in seinem Werk &#8220;<a href="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwwier1575B1/" target="_blank">De Praestigiis</a>&#8220;.</p>
<p>Warum diese kräuterkundigen Frauen nun auch Besenstiele und Stöcker mit dieser Spezialsalbe eingerieben haben, diese Schlussfolgerung, liebe Marlen, überlasse ich dann doch lieber Deiner Fantasie. Es mag aber der Grund sein, warum sich die Hexen aus meinem Bekanntenkreis beharrlich darüber ausschweigen&#8230;</p>
<p><strong><em>Dein Dr. Kürbis</em></strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h1><strong><em><br />
</em></strong></h1>
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a><strong><em><strong><em> </em></strong></em></strong></h2>
<hr class="divider_3" />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 9: Der Allghoi Khorkhoi</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/monster-der-welt-teil-9-der-allghoi-khorkhoi--31323</link>
		<comments>http://www.halloween.de/neuigkeiten/monster-der-welt-teil-9-der-allghoi-khorkhoi--31323#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 13:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein mysteriöser Wüstenwurm mit tödlichen Blähungen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Aussehen:</h1>
<p>Glaubt man den Schilderungen der mongolischen Nomaden, so ähnelt der Allghoi Khorkhoi (u.a. auch: Olgoj-Chorchoi, Allergorhai-horhai, Olgoi-jorjoi) seiner Gestalt nach einem dicken Wurm oder einer Schlange. Er ist zwischen 60 und 150 cm lang und hat auffällige rote Haut. Da der Wurm wie eine große Salami aussieht und nach manchen Schilderungen keine sichtbaren Augen, Ohren, Nase oder Mund aufweist, kann man schlecht sagen, wo beim Allghoi Khorkhoi vorne und hinten ist. Es gibt jedoch auch Zeichnungen, die den Wurm mit Mund zeigen.</p>
<p><a title="Der Allghoi Khorkhoi | Quelle: Wikipedia © Pieter Dirkx" href="http://www.halloween.de/files/2011/08/Allghoi-Khorkhoi-01.jpg" class="lightview" rel="gallery[31323]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/Allghoi-Khorkhoi-01.jpg" alt="" width="326" height="201" /></a> <a title="Eine weitere Darstellung des Allghoi Khorkhoi | Quelle: CreamNeuron" href="http://www.halloween.de/files/2011/08/Allghoi-Khorkhoi-03.jpg" class="lightview" rel="gallery[31323]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/Allghoi-Khorkhoi-03.jpg" alt="" width="261" height="200" /></a><br class="clear" /><br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Auch wenn &#8220;Allghoi Khorkhoi&#8221; ein bisschen nach der idyllischen Teilregion Oberschwabens im Süden Deutschlands klingt, so hat dieses Monster leider nichts mit blühenden Wiesen, Milchkühen und Alpenvorland zu tun. Denn der Allghoi Khorkhoi lebt nicht im Allgäu, sondern in der Mongolei, in der riesigen Wüste Gobi, meist versteckt unter der Oberfläche. Angeblich macht er vor allen Dingen den Süden der Wüste Gobi unsicher.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/08/Landkarte-Allghoi-Khorkhoi.gif" class="lightview" rel="gallery[31323]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/Landkarte-Allghoi-Khorkhoi.gif" alt="" width="619" height="391" /></a></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Allghoi Khorkhoi bedeutet übersetzt etwa so viel wie &#8220;Darmwurm&#8221;. Die Mongolen bezeichnen ihn auch als &#8220;Innereienwurm&#8221;, da sein Äußeres den Innereien eines Rindes ähneln soll. Aufgrund seiner todbringenden Eigenschaften ist er aber am besten unter seinem Spitznamen &#8220;Mongolischer Todeswurm&#8221; bekannt. Bei den Araten &#8211; nomadisierenden Viehzüchtern, die rund um die Wüste Gobi leben &#8211; gehören die Erzählungen über den Allghoi Khorkhoi zum Volksglauben. Man glaubt, der Wurm hält die meiste Zeit eine Art Winterschlaf und kommt nur in den Monaten Juni und Juli an die Oberfläche. Besonders häufig soll der Allghoi Khorkhoi zu sehen sein, wenn es regnet und die Wüstenböden nass sind.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Egal ob Mensch oder Tier: Wer oder was auch immer in der Wüste Gobi einem Allghoi Khorkhoi begegnet, der oder das befindet sich in Lebensgefahr! Der mongolische Todeswurm kann Menschen und selbst ausgewachsene Kamele problemlos töten.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Der Allghoi Khorkhoi nutzt offenbar besonders gern das Überraschungsmoment, indem er sich zunächst unter der Erdoberfläche seinen Opfern nähert, um dann urplötzlich, wie aus dem Nichts, zuzuschlagen. Die Nomadenvölker der Wüste Gobi berichten in diesem Zusammenhang von zwei tödlichen Taktiken des Wurms: Demnach ist das fiese Vieh in der Lage sich aufzublähen, wodurch sich unzählige Blasen auf der Haut bilden, aus denen die Kreatur ein hochwirksames Gift spritzt. Dieses Gift, das alles gelb färbt, was es berührt, ist angeblich nicht nur in der Lage, Metall zu zerfressen, sondern auch einen Menschen bei bloßem Hautkontakt im Nu zu töten. Doch damit nicht genug. Glaubt man den Berichten der Nomaden, so ist der Allghoi Khorkhoi überdies in der Lage (ähnlich einem Zitteraal) Stromstöße abzugeben &#8211; sogar über einige Meter Entfernung!</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Es tut mir fast ein bisschen Leid, Dir das sagen zu müssen, aber die Chancen für eine erfolgreiche Abwehr stehen äußerst schlecht, denn mit tödlichen Giftblasen und potenziell fatalen Elektroschocks ist nicht zu spaßen. Die besten Überlebenschancen haben diejenigen, die dem Allghoi Khorkhoi gar nicht erst begegnen &#8211; was angesichts der wenigen, überlieferten Todesfälle immerhin durchaus wahrscheinlich ist. Auf jeden Fall solltest Du, wenn Du in der Wüste Gobi unterwegs bist, keine gelbe Kleidung tragen und auch sonst nichts auffälliges Gelbes mit Dir herumtragen, da diese Farbe angeblich eine besonders starke Anziehung auf den mongolischen Todeswurm ausübt. Und wenn Du schon durch die Wüste Gobi reisen musst, dann eben nicht im Juni oder Juli.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1><a title="Sind das die Überreste eines Allghoi Khorkhoi? | Quelle: CreamNeuron" href="http://www.halloween.de/files/2011/08/Allghoi-Khorkhoi-04.jpg" class="lightview" rel="gallery[31323]"><img class="alignleft" src="http://www.halloween.de/files/2011/08/Allghoi-Khorkhoi-04.jpg" alt="" width="500" height="354" /></a><br class="clear" />Sonstiges:</h1>
<p>Solltest Du ein ambitionierter Biologe sein, wirst Du Dich vielleicht schon gefragt haben, wie so ein Wurm in der Wüste überleben soll, da Hitze und Trockenheit der Feind des Wurms sind und sein Körper austrocknen müsste. Allerdings erreichen durchaus Ausläufer des Monsuns den Südosten der Steppe, die stärksten Regenfälle gibt es ausgerechnet in den Sommermonaten Juni und Juli. Die Temperaturen schwanken an einzelnen Tagen stark, so erreichen die Temperaturen im Juni und Juli meist nicht mal 30 Grad Celsius, wohingegen sie in den Wintermonaten auf unter -65 Grad Celsius fallen können. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass der Wurm gar kein Wurm, sondern eine Schlange (die ja mit einem Wurm, durchaus gewisse Ähnlichkeit hat) ist. Eine mongolische Todesschlange also, die in der Wüste Gobi lebt. Giftige Schlangen gibt es ja genug. Was die Stromstöße angeht, so klingen die Geschichten der Nomaden zwar ziemlich unglaubwürdig. Aber wer weiß, vielleicht ist der Allghoi Khorkhoi ja ein landlebender Verwandter des Zitteraals.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 10 von 13</h1>
<p>Angesichts dessen, dass der Allghoi Khorkhoi mit seinen Gift- und Stromattacken doch sehr gefährlich ist, sollte man ihn durchaus fürchten. Andererseits ist ein schneller Tod durch solche Angriffe bestimmt sehr viel angenehmer, als ein langsames und qualvolles Dahinsiechen. Zudem gibt es derart wenig Berichte über den mongolischen Todeswurm, dass die Gefahr (ihm zu begegnen) doch außerordentlich gering zu seien scheint.</p>
<hr class="divider" />
<h2>Und das nächste mal: Eine Seeschlange mit Hundekopf.</h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! &#8211; Teil 15: In welches berühmte Horrorhaus kann ich einziehen?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-teil-15-in-welches-beruhmte-horrorhaus-kann-ich-einziehen--30521</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich träume davon, in ein Haus zu ziehen, das Drehort eines bekannten Horrorfilms war! Welches würdest Du empfehlen und - falls Du das weißt - wie viel muss ich dafür ansparen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong>Lieber Dr. Kürbis!</strong></em></p>
<p>Ich träume davon, in ein Haus zu ziehen, das Drehort eines bekannten Horrorfilms war oder zumindest in einem zu sehen ist! Welches würdest Du empfehlen und &#8211; falls Du das weißt &#8211; wie viel muss ich dafür ansparen?</p>
<p><strong>Bitte um Antwort,<br />
Thorben</strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><img class="picture-left-no-frame" style="border: 0pt none;margin: 0px;padding: 0px" src="http://www.halloween.de/files/2010/10/fragen-sie-dr-kuerbis.png" alt="fragen-sie-dr-kuerbis" width="300" height="300" />Lieber Thorben,</p>
<p>es freut mich zu hören, dass Du endlich bei Deiner lieben Mutter ausziehst. Soll ja schließlich kein Thorben (Norman) Bates aus Dir werden!</p>
<p>Aber Spaß beiseite. Wenn Du Deinen Traum verwirklichen möchtest, dann solltest Du Dir über zwei Dinge auf jeden Fall im Klaren sein: 1. Du wirst nicht nur das elterliche Wohnzimmer, sondern auch gleich das Land verlassen müssen. 2. Du brauchst dafür mit Sicherheit ordentlich Schotter auf der hohen Kante. Und mit ordentlich Schotter meine ich nicht das bisschen Geld, das Deine lieben Großeltern ursprünglich für Deine Konfirmation zurückgelegt hatten.</p>
<p>Was den ersten Punkt betrifft, so wird Dich Dein weiterer Lebensweg wohl in die USA und mit großer Wahrscheinlichkeit nach Kalifornien führen &#8211; Du wirst also eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Greencard_%28Vereinigte_Staaten%29" target="_blank">Greencard</a> brauchen. Denn gerade in dem bevölkerungsreichen &#8220;Golden State&#8221; liegen einige der besten Adressen, die Du finden kannst. Nachfolgend möchte ich Dir ein paar reizvolle Beispiele nebst interessanter Infos um die jeweilige Immobilie geben &#8211; bei manchen kann ich Dir sogar sagen, was Dich der Spaß kostet!</p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Das &#8220;Halloween&#8221;-Haus</h2>
<p><a title="Das &quot;Halloween&quot;-Haus bzw. &quot;Century House&quot;. | Quelle: http://www.myershousenc.com/original.htm" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Halloween_01.jpg" class="lightview" rel="gallery[30521]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Halloween_01.jpg" alt="Das &quot;Halloween&quot;-Haus bzw. &quot;Century House&quot;. | Quelle: http://www.myershousenc.com/original.htm" width="400" height="320" /></a>Den Auftakt macht die Hütte, in der der sechs Jahre alte Michael Myers im Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Halloween_%E2%80%93_Die_Nacht_des_Grauens" target="_blank">&#8220;Halloween &#8211; Die Nacht des Grauens&#8221; (1978)</a> seine, vor dem Schminkspiegel sitzende, Teenie-Schwester Judith hinterrücks erdolcht. Das 1888 oder 1889 erbaute Haus ist heute unter der Adresse &#8220;1000 Mission Street&#8221; in South Pasadena zu finden und seit den späten 80ern eine offiziell anerkannte und <a href="http://www.myershousenc.com/site/mhnc_original_landmark.pdf" target="_blank">schützenswerte Sehenswürdigkeit der Stadt</a>. Dass das Haus überhaupt noch steht, kommt einem Wunder gleich: 1987 sollte das damals noch in der &#8220;709 Meridian Avenue&#8221; stehende Haus für den Bau eines Krankenhauses plattgemacht werden. Die Abrissbirne war schon am Schwingen, als ein couragierter Herr namens David Margrave den Fahrer des Abriss-Bulldozers überredete, früher Feierabend zu machen. Margrave kaufte das leer stehende, heruntergekommene Haus vom Besitzer Dr. Joseph Kohn für einen Silberdollar, musste aber einwilligen, es binnen einer Woche versetzen zu lassen. In Ermangelung von Grund und Boden bezahlte David einige Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens, die das Haus in einer Nacht und Nebel-Aktion um wenige Meter versetzten &#8211; auf ein naheliegendes Bahngelände unweit der Gleise. Dort steht es noch immer, heute befinden sich die Geschäftsräume einiger kleiner, lokaler Unternehmen darin. Da das Gebäude nicht zum Verkauf steht, kannst Du nur versuchen, Dich einzumieten. Sofern Du direkt neben den Bahngleisen wohnen möchtest.</p>
<p><strong>Adresse:</strong> <em>1000 Mission Street (ursprünglich: 709 Meridian Avenue), South Pasadena, Kalifornien, USA</em><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?q=34.116202,-118.156934&amp;hl=de&amp;sll=34.115754,-118.156859&amp;sspn=0.006295,0.006295&amp;num=1&amp;t=h&amp;z=21" target="_blank">Google Maps</a><br />
<strong>Preis:</strong> -</p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Das &#8220;Amityville Horror&#8221;-Haus</h2>
<p>Ich gehe einfach mal davon aus, dass Du Dir schon etwas repräsentativeres gönnen möchtest. Dann dürfte Dir das schöne, 1927 erbaute und aus dem 1979er Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amityville_Horror" target="_blank">&#8220;Amityville Horror&#8221;</a> bekannte Haus deutlich besser gefallen: Tolle Lage, 334 qm, fünf Schlafzimmer, drei Badezimmer, mit Gasheizung, Keller und Bootshaus. Du solltest allerdings wissen, dass das Haus nicht nur im Mittelpunkt des erwähnten Films stand, sondern tatsächlich<a href="http://www.geisternet.com/index.htm?FILE=http://www.geisternet.com/Spukorte/USA/Spukorte_USA_Amityville.htm" target="_blank"> Schauplatz eines Kapitalverbrechens</a> war: der 23-jährige Ronald DeFeo Jr. erschoss 1974 in dem Haus eines Nachts seine Eltern und vier kleine Geschwister mit einem Gewehr. Später behauptete er, Stimmen hätten ihm die Tat befohlen. Die nächsten Bewohner, die Familie Lutz, kauften das Haus gut ein Jahr später für den Schnäppchenpreis von 80.000 US-Dollar. Allerdings wohnten sie dort nur knapp einen Monat, bevor sie das Anwesen Hals über Kopf verließen: Die <a href="http://www.geisternet.com/index.htm?FILE=http://www.geisternet.com/Spukorte/USA/Spukorte_USA_Amityville.htm" target="_blank">schrecklichen, paranormalen Geschehnisse</a> (nach dem Link einfach eine Seite weiter klicken) sind Gegenstand mehrerer Filme und Bücher. Das Haus wechselte noch mehrmals den Besitzer (und zwischendurch auch die Hausnummer von 112 zu 108), allerdings hat &#8211; soweit man weiß &#8211; keiner sonst irgendwelchen Spuk erlebt. Oder man wollte es nur nicht zugeben, da sich solche Spukgeschichten negativ auf den Verkaufspreis auswirken. Wahrscheinlich wurden deshalb die charakteristisch abgerundeten, &#8220;böse&#8221; blickenden Fenster auf der Seite des Hauses gegen normale rechteckige Fenster getauscht. So wurde das Haus 1997 immerhin für 310.000 US-Dollar und zuletzt im Oktober 2010 für 950.000 US-Dollar verkauft.</p>
<p><strong>Adresse</strong>: <em>108 Ocean Avenue (ursprünglich 112 Ocean Avenue), Amityville, New York, USA</em><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?q=112+Ocean+Avenue,+Amityville,+NY,+United+States&amp;hl=de&amp;ll=40.666593,-73.415132&amp;spn=0.000832,0.002064&amp;sll=40.595352,-74.062995&amp;sspn=0.003312,0.008256&amp;t=h&amp;z=20&amp;layer=c&amp;cbll=40.6665,-73.415132&amp;panoid=Vp_odyo4r12sSyYqNwdnKA&amp;cbp=12,70.97,,0,0" target="_blank">Google Maps</a><br />
<strong>Preis</strong>: <em>ca. 1.000.000 US-Dollar</em></p>
<p><em><a title="Das &quot;Amityville Horror&quot;-Haus mit den alten, halbrunden Fenstern. | Quelle: http://goo.gl/SLUqb" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Amityville-Horror-04.jpg" class="lightview" rel="gallery[30521]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Amityville-Horror-04.jpg" alt="Das &quot;Amityville Horror&quot;-Haus mit den alten, halbrunden Fenstern. | Quelle: http://goo.gl/SLUqb" width="315" height="223" /></a> <a title="Das &quot;Amityville Horror&quot;-Haus mit den neuen, rechteckigen Fenstern. | Quelle: http://goo.gl/2ZAxw" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Amityville-Horror-06.jpg" class="lightview" rel="gallery[30521]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Amityville-Horror-06.jpg" alt="Das &quot;Amityville Horror&quot;-Haus mit den neuen, rechteckigen Fenstern. | Quelle: http://goo.gl/2ZAxw" width="269" height="223" /><br class="clear" /></a></em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Das &#8220;A Nightmare on Elm Street&#8221;-Haus</h2>
<p><a title="Das Haus der Thompsons in &quot;Nightmare - Mörderische Träume&quot; (mit grüner Tür). | Quelle: http://thefilmsmith.com/2010/03/20/why-arent-we-killing-the-poor/" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Nightmare-on-Elm-Street-01.jpg" class="lightview" rel="gallery[30521]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Nightmare-on-Elm-Street-01.jpg" alt="Das Haus der Thompsons in &quot;Nightmare - Mörderische Träume&quot;. | Quelle: http://thefilmsmith.com/2010/03/20/why-arent-we-killing-the-poor/" width="240" /></a>Du hast ja gesagt, Du träumst davon, in einem Horrorfilm-Haus zu wohnen. Beim Stichwort &#8220;träumen&#8221; musste ich natürlich gleich an den lieben guten Freddy Krueger denken. Im Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nightmare_%E2%80%93_M%C3%B6rderische_Tr%C3%A4ume" target="_blank">&#8220;Nightmare &#8211; Mörderische Träume&#8221;</a> (1984, Originaltitel: &#8220;A Nightmare on Elm Street&#8221;) ist ein schönes, 1919 erbautes Haus zu sehen, das in Los Angeles, genau genommen in Hollywood, steht. Im Film wohnen hier die Thompsons, wobei Tochter Nancy Thompson (Heather Langenkamp) die weibliche Hauptrolle spielte. Wenn Du zukünftig in diesem Häuschen mit seinen 250 qm, den drei Schlafzimmern und vier Bädern angenehm träumen willst, dann hat das allerdings auch seinen Preis: ca. 1.200.000 US-Dollar wirst Du wohl aufbringen müssen, denn Hollywood ist nun einmal ein teures Pflaster. Und ein bisschen über 1.100.000 US-Dollar hat schon der letzte Käufer im November 2006 locker machen müssen. Dafür hat er aber auch die Tür rot angemalt.</p>
<p><strong>Adresse:</strong> <em>1428 North Genesee Avenue, Los Angeles, Kalifornien, USA</em><a href="http://maps.google.de/maps?q=1428+North+Genesee+Avenue,+Los+Angeles,+Kalifornien&amp;hl=de&amp;ll=34.096983,-118.358178&amp;spn=0.000638,0.001032&amp;sll=34.116194,-118.156952&amp;sspn=0.000638,0.001032&amp;t=h&amp;z=21&amp;layer=c&amp;cbll=34.097085,-118.358178&amp;panoid=MF3CEs1EcN6B6A-CJFRiVA&amp;cbp=12,96.65,,0,-0.41" target="_blank"><br />
Google Maps</a><strong><br />
Preis:</strong> <em>ca. 1.200.000 US-Dollar</em></p>
<hr class="divider_3" />
<h2><a title="Das &quot;Poltergeist&quot;-Haus. | Quelle: http://gallery.heatherorourke.net/displayimage.php?album=53&amp;pos=31" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Poltergeist_01.jpg" class="lightview" rel="gallery[30521]"><img class="picture-left" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Poltergeist_01.jpg" alt="Das &quot;Poltergeist&quot;-Haus. | Quelle: http://gallery.heatherorourke.net/displayimage.php?album=53&amp;pos=31" width="320" /></a></h2>
<h2>Das &#8220;Poltergeist&#8221;-Haus</h2>
<p>Schon wieder Kalifornien! Das Haus, das im Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Poltergeist_%28Film%29" target="_blank">&#8220;Poltergeist&#8221; (1982)</a> zu sehen ist, hat durchaus was zu bieten: Nämlich immerhin 220 qm, vier Schlafzimmer, zweieinhalb Badezimmer (ja, so ein halbes Badezimmer wäre prima für einen alten Freund von mir, der seit seinem letzten Besuch bei mir nur noch ein Auge, einen Arm und ein Bein hat) und eine große Garage. Falls Du Dich mal mit dem Wohnmobil auf den Weg zum Hügel der blutigen Augen machen willst. Ob der Poltergeist noch in dem Haus wohnt? Keine Ahnung! Aber es ist nicht auf einem alten Indianerfriedhof erbaut worden und es steigen auch keine Leichen aus dem Pool. Schade eigentlich. Insofern: Wenn Du etwa eine halbe Million US-Dollar entbehren kannst, dann kannst Du den Besitzern das schmucke Haus sicherlich abschwatzen. Auf diesen Wert wird es nämlich momentan taxiert, obwohl es erst 2009 für noch nicht einmal 150.000 US-Dollar den Besitzer wechselte.</p>
<p><strong>Adresse:</strong> <em>4267 Roxbury Street, Simi Valley, Kalifornien, USA</em><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?q=34.299658,-118.711269&amp;hl=de&amp;ll=34.29965,-118.711265&amp;spn=0.000637,0.001032&amp;sll=34.299469,-118.711391&amp;sspn=0.006295,0.006295&amp;num=1&amp;t=h&amp;z=21" target="_blank">Google Maps</a><br />
<strong>Preis:</strong> <em>ca. 500.000 US-Dollar</em></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>&#8220;Das Haus auf dem Geisterhügel&#8221;</h2>
<p>Wenn schon keine indianische Grabstätte, dann vielleicht ein Geisterhügel? Und darauf ein Haus, das <a href="http://www.latimes.com/features/home/la-hm-besthouse27-pg,0,746372.photogallery" target="_blank">von der L.A. Times zum drittbesten Haus aller Zeiten in Los Angeles gewählt</a> wurde, <a href="http://laplaces.blogspot.com/2009/03/los-feliz-frank-lloyd-wright-houses.html" target="_blank">mit einer ganz ungewöhnlichen Architektur und einem fantastischen Panorama</a> punkten kann? Na gut, das Attribut &#8220;Geisterhügel&#8221; bezieht sich &#8220;nur&#8221; auf den Titel des 1959er Grusel-Klassikers<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Haus_auf_dem_Geisterh%C3%BCgel" target="_blank"> &#8220;Das Haus auf dem Geisterhügel&#8221;</a> (Originaltitel: &#8220;House on Haunted Hill&#8221;). Immerhin. Und immerhin könntest Du Dir ein paar Gäste einladen und ihnen erzählen, dass sie Geld bekommen, wenn sie eine Nacht in diesem Haus überleben. Raum genug bietet der zweigeteilte Gebäudekomplex mit seinen 557 qm, vier Schlafzimmern und viereinhalb Bädern (schon wieder so was Halbes) auf jeden Fall. Und ein bisschen Geld verschenken kannst Du bestimmt, wenn Du Dir das Haus, das eigentlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ennis_House" target="_blank">&#8220;Ennis House&#8221;</a> heißt, leisten kannst. Aber Vorsicht: Ich empfehle Dir, ein bisschen was auf der hohen Kante zu behalten. Erdbeben und starke Regenfälle haben das 1924 von dem berühmten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Lloyd_Wright" target="_blank">Architekten Frank Lloyd Wright</a> erbaute Haus arg in Mitleidenschaft gezogen. Es wurde zwar von 2006 bis 2007 teuer renoviert und steht seit einigen Jahren auf zahlreichen Listen, die es als architektonisches Kulturgut und gefährdete, historische Sehenswürdigkeit ausweisen. Dennoch bröckelt die Fassade an allen Ecken und Enden ab. Da hilft auch die tolle Aussicht über die Stadt wenig. Im Juni 2009 entschied die Ennis House Foundation, eine Stiftung zum Erhalt des Gebäudes, das Haus zum Verkauf anzubieten. Damals wollte man 15.000.000 US-Dollar haben. Nach einem Jahr ohne Käufer wurde der Preis um mehr als die Hälfte auf knapp unter 7.500.000 Millionen US-Dollar gesenkt. heute steht der Preis bei nur noch etwa 5.000.000 US-Dollar. Du siehst, die Zeit spielt also gewissermaßen für Dich. Aber leider auch gegen das Haus.</p>
<p><strong>Adresse:</strong> <em>2607 Glendower Avenue, Los Angeles, Kalifornien, USA</em><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?q=2607+Glendower+Avenue,+Los+Angeles,+Kalifornien,+United+States&amp;hl=de&amp;ll=34.11632,-118.292912&amp;spn=0.000638,0.001032&amp;sll=34.29965,-118.711265&amp;sspn=0.000637,0.001032&amp;t=h&amp;z=21" target="_blank">Google Maps 1</a><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?q=2607+Glendower+Avenue,+Los+Angeles,+Kalifornien,+United+States&amp;hl=de&amp;ll=34.116351,-118.292841&amp;spn=0.000638,0.001032&amp;sll=34.29965,-118.711265&amp;sspn=0.000637,0.001032&amp;t=h&amp;z=21&amp;layer=c&amp;cbll=34.116425,-118.292937&amp;panoid=OPxHs9zoto8IXpaCn-l_eg&amp;cbp=12,177.27,,0,-0.53" target="_blank">Google Maps 2</a><br />
<strong>Preis:</strong> <em>ca. 5.000.000 US-Dollar</em> (Tendenz stark fallend)</p>
<p><a title="Das &quot;Ennis House&quot; im Vorspann zu &quot;Das Haus auf dem Geisterhügel&quot; (&quot;House on Haunted Hill&quot;). Quelle: http://zinematiks.blogspot.com/2009/08/my-favourite-haunted-houses-of-cinema.html" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Ennis-House-02.jpg" class="lightview" rel="gallery[30521]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Ennis-House-02.jpg" alt="Das &quot;Ennis House&quot; im Vorspann zu &quot;Das Haus auf dem Geisterhügel&quot; (&quot;House on Haunted Hill&quot;). Quelle: http://zinematiks.blogspot.com/2009/08/my-favourite-haunted-houses-of-cinema.html" width="320" height="180" /></a> <a title="Das &quot;Ennis House&quot; dieser Tage. Quelle: Wikipedia" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Ennis-House-01.jpg" class="lightview" rel="gallery[30521]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Ennis-House-01.jpg" alt="Das &quot;Ennis House&quot; dieser Tage. Quelle: Wikipedia" width="272" height="180" /></a></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Das &#8220;[REC]&#8220;-Haus</h2>
<p><a title="Das Wohnhaus, in dem der Zombiestreifen &quot;[REC] spielt. | Quelle: http://projectravel.com/barcelona/tag/rec/" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Rec_02.jpg" class="lightview" rel="gallery[30521]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Rec_02.jpg" alt="Das Wohnhaus, in dem der Zombiestreifen &quot;[REC] spielt. | Quelle: http://projectravel.com/barcelona/tag/rec/" height="240" /></a>Ok, es muss ja nicht gleich Kalifornien sein. Es muss nicht einmal Amerika sein. Es muss auch kein Eigentum sein, wenn Du Dich mit einer Wohnung zur Miete zufrieden geben kannst. Denn auch in Europa kannst Du Dir ein gemütliches Zuhause suchen, das schon in einem Horrorfilm &#8220;mitgewirkt&#8221; hat. Das Wohnhaus, das im Zombiestreifen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/REC_%28Film%29" target="_blank">&#8220;[REC]&#8220;</a> (2007) zu sehen ist, befindet sich nämlich in Spanien, genauer, im Herzen von Barcelona. Die Mieten sind nicht ganz billig, aber dafür könntest Du in einer der schönsten Städte Europas wohnen. 1000 Euro monatliche Miete solltest Du selbst für eine relativ kleine Wohnung auf jeden Fall einplanen. Wird bestimmt bald wieder was frei in dem Haus, wenn ich da so an die Bewohner des Hauses (im Film) denke&#8230; zumal ja im Herbst dieses Jahres das Prequel &#8220;[REC] Genesis&#8221; kommen soll.</p>
<p><strong>Adresse:</strong> <em>Rambla de Catalunya 34, Barcelona, Spanien</em></p>
<p><a href="http://maps.google.de/maps?q=Rambla+de+Catalunya,+34,+Barcelona,+Espanya&amp;hl=de&amp;ll=41.389593,2.165355&amp;spn=0.000818,0.002064&amp;sll=41.389757,2.165402&amp;sspn=0.000823,0.002064&amp;t=h&amp;z=20&amp;layer=c&amp;cbll=41.389757,2.165402&amp;panoid=Rn_RYlnsgoddrajr5NWFHg&amp;cbp=12,43.06,,0,-13.27" target="_blank">Google Maps</a></p>
<p><strong>Preis:</strong> -</p>
<p>Wenn Du Dir jetzt aufgrund der mitunter recht gesalzenen Preise überlegst, besser in ein Motel zu ziehen, das Deine Ansprüche erfüllt, so möchte ich Dich darauf hinweisen, dass das <a href="http://maps.google.de/maps?q=34.136634,-118.346647&amp;hl=de&amp;ll=34.136531,-118.346615&amp;spn=0.000638,0.001032&amp;sll=34.139036,-118.3535&amp;sspn=0.01847,0.032015&amp;num=1&amp;t=h&amp;z=21" target="_blank">Bates Motel samt Psycho-Haus lediglich als Kulisse bei den Universal Studios</a> existiert. Alternativ würde ich dann doch das real existierende Hotel <a href="http://www.timberlinelodge.com/" target="_blank">&#8220;Timberline Lodge&#8221;</a> (<a href="http://maps.google.de/maps?q=timberline+lodge&amp;hl=de&amp;ll=45.330906,-121.710953&amp;spn=0.003066,0.008256&amp;sll=34.136531,-118.346615&amp;sspn=0.000638,0.001032&amp;t=h&amp;z=18" target="_blank">hier die Ansicht</a>) empfehlen. Das ist das Hotel, das im Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shining_%281980%29" target="_blank">&#8220;Shining&#8221;</a> (1980) zu sehen ist. Rustikale Zimmer gibt es dort ab ca. 100 Euro pro Nacht. Ist zwar oft relativ kalt da oben in den Bergen, aber manch einer mag das ja. Außerdem kann man nicht immer alles haben. Sonst bleibt Dir nur, doch gleich selber ein Motel zu eröffnen, lieber Norman&#8230; ich meine natürlich, Thorben.</p>
<p><strong><em>Dein Dr. Kürbis</em></strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a><strong><em><strong><em></em></strong></em></strong></h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 14: Wie kontaktiert man Geister?</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 14:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin sehr an Gesprächen mit Geistern interessiert, weiß aber gar nicht, welche Möglichkeiten es so gibt. Kannst Du mir da weiterhelfen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong>Lieber Dr. Kürbis!</strong></em></p>
<p>Ich bin sehr an Gesprächen mit Geistern interessiert, weiß aber gar nicht, welche Möglichkeiten es so gibt. Kannst Du mir da weiterhelfen?</p>
<p><strong>Vielen Dank, Dein Kai</strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Dr-Kuerbis-4.png" class="lightview" rel="gallery[30349]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Dr-Kuerbis-4.png" alt="Dr Kuerbis-4" width="300" height="300" /></a>Lieber Kai, schon seit Anbeginn der Zeit strebt der Mensch danach, mit der Geisterwelt Kontakt aufzunehmen und mit Hilfe höherer Mächte Voraussagen für das eigene Dasein zu erlangen. Warum auch immer, ich kenne jedenfalls nicht viele Geister, die ich als Telefonjoker einsetzen würde. Früher benutzte man zur Anrufung gern bewusstseinserweiternde Substanzen oder übte sich in stundenlanger Meditation, in unserer bequemen und gesundheitsbewussten Gesellschaft greift man aber lieber auf einfachere Techniken zurück. Die verbreitetsten Methoden für die Standleitung ins Jenseits sind Gläserrücken, das Ouijabrett, Pendeln, die Transkommunikation und zuletzt das sogenannte &#8220;Mediale Schreiben&#8221;. <strong> </strong></p>
<p><strong>Gläserrücken</strong> ist dabei die bekannteste und verbreitetste Methode der Kontaktaufnahme, denn sie ist schnell vorbereitet und benötigt kaum Vorkenntnisse. Du schreibst einfach kreisförmig alle Buchstaben des Alphabets auf einen Zettel, dazu die Zahlen 0-9 und die Antworten &#8220;Ja“ und „Nein“. Das Blatt Papier wird nun auf einen Tisch mit einer glatten Oberfläche gelegt und ein Glas mit der Öffnung nach unten darauf gestellt. Im leicht abgedunkelten Raum legen nun alle Teilnehmer ihre Fingerkuppen auf den Glasboden und wiederholen im Einklang die Worte &#8220;Wir rufen Dich, großer Geist“. Wenn der große Geist sich dann endlich ins Diesseits bequemt, beginnt das Glas über das Blatt zu rutschen und Du kannst Deine Fragen stellen. Die Antwort wird das beschworene Wesen dann übermitteln, indem es mit dem Glas immer kurz über den jeweiligen Buchstaben stoppt. Ein paar Regeln solltest Du dabei aber beachten: Eine weiße Kerze auf dem Tisch begünstigt das Beschwören eines guten Geists, außerdem ist Essen und Trinken während der Séance tabu. Du darfst keinen Tisch mit Metallkomponenten verwenden und den Geist niemals verärgern. Am Ende der Sitzung solltest Du Dich würdevoll von deinem Besucher verabschieden. Ein &#8220;Tschau, Hui-Buh, grüß Elvis von mir!“ ist da wirklich unangebracht.<br />
Ein ähnliches Prinzip verwendet auch das <strong>Ouijabrett</strong> oder Hexenbrett, das Du vielleicht aus dem Film &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paranormal_Activity" target="_blank">Paranormal Activity</a>“ kennst. Es ist meist aus Holz gefertigt und neben Buchstaben und Zahlen noch zusätzlich mit kleinen Phrasen wie &#8220;Hallo“, &#8220;Danke“ oder &#8220;Ich gehe“ versehen. Statt eines Glases gibt es hier einen kleinen Zeiger, der über die jeweiligen Zeichen wandert. Auch hier ist es wichtig, nett zu dem Geist zu sein, sich nach dem Namen des Wesens zu erkundigen und sich zu versichern, dass es in guten Absichten vorbeischaut. Sollte dies nicht der Fall sein, brich Deine Sitzung umgehend ab, es sei denn, Du legst Wert auf vulgäre Beschimpfungen von der anderen Seite. Wichtig ist auch immer ein zeitlicher Rahmen, um den Geist nicht zu lange von seinem kuscheligen Jenseits zu trennen. Meistens verwendet man zur Zeitmessung ein Räucherstäbchen, das nach einer guten halben Stunde abgebrannt ist. Nimm am besten Weihrauch, das schützt auch gegen böse Geister. Ist das Stäbchen heruntergebrannt, solltest Du den Anruf möglichst bald beenden.</p>
<p><a title="Gläserrücken ist ein Gruppensport" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/glas.jpg" class="lightview" rel="gallery[30349]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/glas.jpg" alt="glas" width="286" height="200" /></a><a title="Ein liebevoll gestaltetes Ouijabrett" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/witchboard.jpg" class="lightview" rel="gallery[30349]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/witchboard.jpg" alt="witchboard" width="294" height="200" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Am seidenen Faden</h2>
<p>Beim <strong>Pendeln</strong> befestigst Du einen besonderen Gegenstand wie einen Edelstein oder einen Ring an einer Schnur oder einer Kette und lässt das Gebilde dann frei zwischen Zeigefinger und Daumen hängen. Als Rechtshänder solltest Du das Pendel in die rechte Hand nehmen, als Linkshänder in die linke. Wenn Du nun die Geister nach Antworten befragst, antworten sie Dir, indem das Pendel entweder in Längsrichtung schwingt (ja) oder in Querrichtung (nein). Du kannst Dir auch eine Pendeltafel basteln, indem Du ein Kreuz aufzeichnest, die jeweiligen Achsen mit &#8220;Ja“ und &#8220;Nein“ beschriftest und das Pendel darüber hältst. Das hilft dem Geist bei der Konzentration auf das Eigentliche, denn in der Astralwelt gibt’s nun mal einen Haufen Ablenkung. Wenn Dir jedoch ein einfaches &#8220;Jau“ und &#8220;Nö“ nicht genügt, kannst Du auch gern auf die ergiebigere Tonbandmethode zurückgreifen, auch als <strong>Transkommunikation</strong> bekannt. Obwohl, so einfach ist die 1959 entdeckte Kommunikationsart eigentlich gar nicht mehr. Sie setzt nämlich ein Radio mit manuellem Sendersuchlauf  und eine Kassette voraus, was ja heutzutage kaum noch aufzutreiben ist. Das Radio stellst Du zwischen zwei Sendern im Kurzwellenbereich ein und drückst die Aufnahmetaste. Während die Kassette läuft und sinnloses Gespratzel aufnimmt, denkst Du konzentriert an die Frage, dessen Antwort Du Dir erhoffst. Wenn Du nun die Aufnahme abhörst, wirst Du mit viel Glück eine Stimme zwischen dem nervtötenden Gedröhne hören, die Dir vielleicht Deine Frage beantwortet. Das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tonbandstimmen" target="_blank">Electronic Voice Phenomenon</a> wird auch in dem Film &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/White_Noise_%E2%80%93_Schreie_aus_dem_Jenseits" target="_blank">White Noise – Schreie aus dem Jenseits</a>“ thematisiert.<br />
<a title="Ein Planchette in Aktion; Quelle: paranormal.de" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/planch.JPG" class="lightview" rel="gallery[30349]"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-30383" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/planch-300x242.jpg" alt="planch" width="251" height="202" /></a>Beim sogenannten <strong>Medialen Schreiben</strong> fungierst Du schließlich selbst als Aufnahmemedium. Du legst Deine Hand auf ein kleines Rollbrett, das sogenannte Planchette, welches mit einem Stift verbunden ist und konzentrierst Dich mit geschlossenen Augen auf ein gewünschtes Wesen. Nach einer Weile wird sich das Brett dann wie von Geisterhand bewegen (Haha, warum bemühe ich diesen Ausdruck denn erst jetzt?). Das dadurch entstehende Gekritzel soll dann nach einiger Zeit einen sinnvollen Text ergeben. Angeblich treten viele Leute so mit ihrem Schutzengel in Kontakt und noch angeblicher sind auf diese Art bereits unzählige Bücher und Musikstücke entstanden. Gar nicht so abwegig, manche Sommerhits kommen ja offensichtlich direkt aus der Hölle.</p>
<p><br class="clear" />Nun, lieber Kai, ich hoffe, Du wirst eine der Methoden einmal ausprobieren. Entgegen meinem Naturell als Menschenfresser möchte ich an dieser Stelle aber noch zwei ernst gemeinte Hinweise geben:</p>
<p>1. Egal ob Du die Geisterbeschwörung ernst nimmst oder nur als launigen Partygag ansiehst, frag nie nach dem Zeitpunkt Deines Todes. Die Antwort wird Dich möglicherweise bis zu Deinem vermeintlichen Todestag extrem verunsichern. Und Du hast doch bestimmt schon genug andere Sorgen!</p>
<p>2. Ist man im Internet unterwegs, um die abscheulichsten Abscheulichkeiten aus aller Welt herauszusuchen, bemerkt man schnell, dass vor allem Jugendliche im Alter von 12 bis 13 Jahren sehr gern Gläserrücken spielen. Lasst es einfach sein, meine Kleinen. In Eurem Alter ist Euer Verstand noch viel zu unbedarft, zwischen Realität und Einbildung zu Unterscheiden. Im schlimmsten Fall löst eine Séance bei Euch Angstzustände und Psychosen aus. Ihr wärt nicht die Ersten, die nachts nicht mehr schlafen können, weil sie denken, ein Geist wäre in Ihrem Zimmer. Dabei ist da gar keiner.<br />
Nur ich unter dem Bett&#8230;</p>
<p><strong><em>Dein Dr. Kürbis</em></strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h2><em>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a></em><strong><em><strong><em> </em></strong></em></strong></h2>
<hr class="divider_2" />
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		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 8: Der Mopaditis</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 13:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein anhänglicher, australischer Todesgeist, der einen Schwarm schwarzer, schreiender Kakadus dabei hat. Klingt doch nach bester Gesellschaft!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Aussehen:</h1>
<p>Der Mopaditis ist bei Tageslicht unsichtbar, er kann nur bei Dunkelheit und selbst dann wegen seiner schwarzen Gestalt nur schwer gesehen werden &#8211; z.B. im Mondlicht, in dem die sonst schwarzen Umrisse seines Körpers geisterhaft weiß erscheinen. Obwohl die Umrisse seines Körpers erkennbar sind, ist der Mopaditis dennoch &#8220;substanzlos&#8221;.</p>
<p><a title="Mopaditis | Quelle: Faszinierende Welt der Phantasie (Buch)" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/mopaditis.jpg" class="lightview" rel="gallery[29623]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/mopaditis.jpg" alt="Mopaditis | Quelle: Faszinierende Welt der Phantasie (Buch)" width="299" height="310" /></a> <a title="Sieht so ein Mopaditis aus? | Quelle: http://2.bp.blogspot.com/" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Ghost-01.jpg" class="lightview" rel="gallery[29623]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Ghost-01.jpg" alt="Sieht so ein Mopaditis aus? | Quelle: http://2.bp.blogspot.com/" width="300" height="312" /></a></p>
<p><br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Der Mopaditis macht das nördliche Territorium von Australien unsicher. Besonders auf den zwei größten Tiwi-Inseln namens Melville und Bathurst (etwa 80 km nördlich von Darwin, der Hauptstadt des &#8220;Northern Territory&#8221;) geht der Mopaditis um.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/06/landkarte-Mopaditis2.png" class="lightview" rel="gallery[29623]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/06/landkarte-Mopaditis2.png" alt="landkarte-Mopaditis" width="640" height="404" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Der Mopaditis gilt bzw. die Mopaditis gelten bei dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tiwi_%28Stamm%29" target="_blank">Tiwi-Stamm</a> der Aborigines als substanzlose, aber dennoch körperliche Abbilder der Toten, als Geister der Verstorbenen. Obwohl die Mopaditis meist in Gesellschaft &#8220;leben&#8221;, wandeln von Zeit zu Zeit einzelne Mopaditis umher. Dies passiert, wenn jemand stirbt und der dazugehörige Mopaditis nach drei Tagen Trauer die Grabstätte des Verstorbenen verlässt, um dessen Geburtsort aufzusuchen. Dabei wird er der Legende nach von schwarzen, ständig wild schreienden Kakadus begleitet. Auf dem Weg zur Geburtsstätte ereignen sich von Zeit zu Zeit Begegnungen zwischen Mopaditis und Menschen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Einsame Wanderer, vor allen Dingen Ureinwohner und Einheimische, die nichts ahnend einem Mopaditis über den Weg laufen, ihm zu Nahe kommen und zum Opfer fallen, indem der Mopaditis sie als Begleitung &#8220;auswählt&#8221;.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Der Mopaditis verfolgt eigentlich keine richtige Taktik &#8211; abgesehen davon, sich an die Fersen derjenigen zu heften, die (unverhofft) seinen Weg kreuzen. Kommt es zum Kontakt zwischen Mensch und Mopaditis, so stehen dem Menschen zumindest die Haare zu Berge, er bekommt Gänsehaut und/oder feuchte Hände. In schlimmeren Fällen verlässt allerdings die Seele den betroffenen Menschen (um den Mopaditis zu begleiten) und dieser verfällt in einen Lähmungszustand mit Schaum vor dem Mund. Diesen Zustand nennen die Tiwi &#8220;Mopaditis-Krankheit&#8221; (mopaditi sickness). In seltenen Fällen gelingt es Tiwi-Medizinmännern, den Geist wieder in den menschlichen Körper zurückzubringen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Es gibt nur zwei überlieferte, mehr oder weniger verlässliche Abwehrmöglichkeiten. Eine besteht darin, bei Anwesenheit eines Mopaditis so laut als möglich zu singen oder zu schreien (ist ja bei manchen Menschen schon fast das Gleiche). Eine andere Variante sieht vor, eine Fackel anzuzünden und sich in den Rauch der lodernden Flamme zu hüllen. Das Wedeln mit der Fackel über dem Kopf gilt daher als besonders wirkungsvoll.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>Mopaditis können über Wasser laufen. Wäre ja sonst auch recht schwierig für die Geister, zum Geburtsort zurückzukehren (der bei den Tiwi-Aborigines nun einmal auf den Tiwi-Inseln liegt). Gegen die &#8220;Mopaditis-Krankheit&#8221; soll es helfen, Blätter des Niaulibaums zu bündeln, zu erhitzen und auf beiden Seiten des Kopfes auf die Ohren zu drücken.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 5 von 13</h1>
<p>Die Vorstellung seelenlos, gelähmt und mit Schaum vor dem Mund irgendwo im australischen Outback zu liegen, ist sicherlich nicht schön. Aber aufgrund dessen, dass der Mopaditis in einem relativ kleinen Gebiet sein Unwesen treibt und eigentlich nur ein armer, einsamer, unverstandener Geist ist, fällt der Schrecklevel nicht ganz so hoch aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider" />
<h2>Und das nächste mal: Ein Wüstenwurm mit tödlichen Blähungen</h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 13: Warum ist das umgedrehte Pentagramm ein Satanssymbol?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-%e2%80%93-teil-13-warum-ist-das-umgedrehte-pentagramm-ein-satanssymbol--29957</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 14:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab mich schon oft gefragt: Warum ist das umgedrehte Pentagramm eigentlich ein Symbol des Teufels?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong>Lieber Dr. Kürbis! </strong></em></p>
<p>Ich hab mich schon oft gefragt: Warum ist das umgedrehte Pentagramm eigentlich ein Symbol des Teufels?</p>
<p><strong>Viele Grüße, Jan</strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Dr-Kuerbis.png" class="lightview" rel="gallery[29957]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Dr-Kuerbis.png" alt="Dr Kuerbis" width="232" height="327" /></a>Lieber Jan, die Geschichte des Pentagramms ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Der fünfzackige Stern existiert schon viele hundert Jahre vor dem Christentum, also lange bevor mein Kumpel Satan überhaupt das Licht der Hölle erblickt. Archäologische Funde aus dem 4. Jahrhundert vor Christus zeigen bereits Trinkgefäße und Krüge mit eingravierten Pentakeln. Den Ursprung des Symbols findet man in der Bewegung des Planeten Venus: in Laufe von acht Jahren zeichnet seine Planetenbewegung erstaunlicherweise genau den Verlauf eines Pentagramms an den Nachthimmel, weshalb man manchmal auch vom Venus-Pentagramm spricht. Sein komplizierter Aufbau (könntest Du aus dem Stand so ein Teil malen?) und die faszinierende Tatsache, dass man beim Zeichnen letztendlich wieder zum Anfangspunkt gelangt, machen das Symbol in der Antike zu einem Sinnbild für den Kreislauf des Lebens. Auf Geschirr, Häusern und Münzen ist das Zeichen bald zu finden. Auch Mathematiker und Gelehrte wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pythagoras" target="_blank">Pythagoras</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leonardo_da_Vinci" target="_blank">Da Vinci</a> sind von dem komplexen Gebilde äußerst fasziniert. Der aus dem Pentagramm abgeleitete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Schnitt" target="_blank">Goldene Schnitt</a> wird effektiv auf die Konstruktion von Gebäuden übertragen, weshalb die späteren Steinmetze das Symbol geradezu kultisch verehren, was ihnen bald jedoch zum Verhängnis wird. Doch dazu später mehr.</p>
<p>Im Laufe der Zeit wird dem Fünfs<a title="Marktkirche Hannover  - Foto: Frank Helbig" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/marktkirche-hannover.jpg" class="lightview" rel="gallery[29957]"><img class="alignright alignnone size-medium wp-image-29973" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/marktkirche-hannover-300x259.jpg" alt="marktkirche hannover" width="300" height="259" /></a>tern zunehmend eine magische Wirkung zugeschrieben. Jeder der jeweiligen Zacken symbolisiert dabei ein Element, wobei die obere Spitze den Geist (oder Äther) repräsentiert. In Beschwörungsritualen setzen die Magier das Pentagramm ein, um Kräfte freizusetzen und Geister herbeizurufen. Ist die Spitze nach oben gerichtet, ruft man die Mächte von oben herbei, zeigt die Spitze nach unten, zwingt man die Geister auf den Boden. Zieht man noch einen Bannkreis um das Symbol, sitzt der Dämon in der Falle. Diese angebliche Bannfähigkeit machen das umgedrehte Pentagramm im Mittelalter ungeheuer populär. Über Türen und in Schwellen eingeritzt, schützt es vor nächtlichen Kobolden, den sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drude" target="_blank">Druden</a>. Da das Symbol genau dem Fußabdruck eines dieser Plagegeister entsprechen soll, bezeichnet man es im Volksmund auch als Drudenfuß. Sogar in vielen Kirchen ist der hilfreiche Bannkreis zu finden. Zudem sehen die Gläubigen in dem Pentakel ein Symbol für die fünf Wunden Jesu Christi, die durch die drei Nägel, der Lanze und der Dornenkrone entstanden.</p>
<h2>Unser Glauben soll sauber werden</h2>
<p>Wenn sogar die Christen selbst das Symbol in all seinen Ausrichtungen verehren, wie konnte unser liebgewonnenes Pentagramm dann irgendwann im wahrsten Sinne des Wortes verteufelt werden? Eine gezielte Kampagne der katholischen Kirche ist daran Schuld. Im Zuge der spätmittelalterlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inquisition" target="_blank">Inquisition</a>, die mit allen Mitteln für die Reinhaltung des Glaubens kämpft, wird ohne Rücksicht auf Verluste gegen alle mächtigen Piktogramme gehetzt, die dem Kreuz Konkurrenz machen können. Besonders der symbolträchtige Fünfstern ist den Demagogen ein Dorn im Auge, denn sein heidnisch-mathematischer Hintergrund lässt sich nicht vereinen mit dem Glauben an Gott. Wer das Zeichen jetzt noch verwendet, ist automatisch ein Teufelsanbeter. So werden aus den Steinmetzen ganz schnell Satanisten, denn sie verehren ja das böse Symbol. Traurig, aber wahr.</p>
<p><a title="Siegel der Church of Satan" href="http://www.halloween.de/files/2011/07/Siegel_des_Baphomet.JPG" class="lightview" rel="gallery[29957]"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-30009" src="http://www.halloween.de/files/2011/07/Siegel_des_Baphomet-300x300.jpg" alt="Siegel_des_Baphomet" width="180" height="180" /></a>Endgültig in Verruf gerät der Drudenfuß dann Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1855 veröffentlicht der etwas durchgeknallte Schriftsteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eliphas_L%C3%A9vi" target="_blank">Eliphas Lévi</a> das Buch &#8220;Das Dogma und Ritual der hohen Magie“, in dem er behauptet, das umgedrehte Pentagramm wäre ein Zeichen des Dämonen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baphomet" target="_blank">Baphomet</a>, wobei die einzelnen Zacken jeweils für die Hörner, die Ohren und den Bart des Wesens stehen. 90 Jahre später erfolgt schließlich der Gnadenstoß für Drudi (wie ich das Symbol liebevoll nenne). Endlich setzt sich jemand für seinen schlechten Ruf ein! Der Amerikaner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Szandor_LaVey" target="_blank">Anton Szandor LaVey</a> gründet am 30. April 1966 in San Francisco die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Church_of_Satan" target="_blank">Church of Satan</a> und verwendet für seinen satanistischen Kult jenes Symbol, das Lévi zuvor bereits etabliert hat: Das invertierte Pentagramm mit dem Kopf Baphomets. Und deshalb, lieber Jan, ist das einstige Schutzsymbol heute böse böse. Schauen wir mal, wann irgendjemand gegen das Peace-Zeichen hetzt.</p>
<p><strong><em><br class="clear" />Dein Dr. Kürbis</em></strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de">frage@halloween.de</a><strong><em><strong><em> </em></strong></em></strong></h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 12: Wie wird man Exorzist?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 20:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß, Sie hören das nicht so gern, aber ich möchte das Böse bekämpfen. Deshalb hier meine Frage: Wie wird man Exorzist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong><br />
Lieber Dr. Kürbis!</strong></em></p>
<p>Ich weiß, Sie hören das nicht so gern, aber ich möchte das Böse bekämpfen. Deshalb hier meine Frage: Wie wird man Exorzist?</p>
<p><em><strong></strong><strong>Besten Gruß,<br />
Alexander</strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><strong><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/03/Dr-Kuerbis-3.png" alt="Dr Kuerbis-3" width="300" height="300" />Lieber Alexa</strong><strong>nder,</strong></p>
<p>bist Du zufällig katholischer Priester? Dann frag mal Deinen zuständigen Bischof um Erlaubnis und los geht‘s! Ganz im Ernst, mehr braucht es offiziell nicht, denn der Exorzismus ist ein Sakrament und nach wie vor Bestandteil der offiziellen Lehre und Liturgie der katholischen Kirche. Genau genommen gibt es sogar zwei Exorzismen – den großen und den kleinen. Den kleinen Exorzismus kann sogar ein Jeder von uns durchführen, sofern er von Freunden oder Verwandten als Taufpate auserkoren wird. Denn der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taufe#Taufritus" target="_blank">Taufritus</a> beinhaltet die Lossagung von der Erbsünde und deren Anstifter, dem Teufel. Da der Teufling, äh, Täufling bei dieser Sache meist eher schreit und krakeelt, wird diese heikle Aufgabe auf die Paten übertragen. Aber ich gehe mal ganz stark davon aus, dass Du eher den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exorzismus" target="_blank">Großen Exorzismus</a> im Sinn hast, der seine Wurzeln im Neuen Testament hat, dessen Ritus 1614 im Kapitel &#8220;De exorcismis et supplicationibus quibusdam&#8221; (<a href="http://www.ewtn.com/library/PRAYER/ROMAN2.TXT" target="_blank">hier der Text auf englisch</a>) des &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rituale_Romanum" target="_blank">Rituale Romanum</a>&#8221; festgeschrieben wurde und der ausschließlich von Priestern durchgeführt werden darf.</p>
<p>Und das ist nun eben auch der Knackpunkt: Um mit den Dämonen der Besessenen zu plaudern – so wie Du es wahrscheinlich aus &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Exorzist" target="_blank">Der Exorzist</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Exorzismus_von_Emily_Rose" target="_blank">Der Exorzismus der Emily Rose</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Requiem_%28Film%29" target="_blank">Requiem</a>&#8221; oder ganz neu &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Rite_%E2%80%93_Das_Ritual" target="_blank">The Rite</a>&#8221; kennst – musst Du zuallererst streng gläubig sein, ein Priesteramt bekleiden und Dir eine offizielle Genehmigung Deines Vorgesetzten (dem Bischof) einholen. Dann musst Du natürlich auch noch eine von Dämonen oder dem Teufel höchstselbst besessene Person finden, die einerseits mit einem Exorzismus einverstanden ist und andererseits zuvor von unabhängigen Ärzten und Psychologen untersucht wurde. Schließlich soll eine schnöde Geisteskrankheit ausgeschlossen werden. Auf diese Änderung ist die Kirche schon im Jahre 1999 gekommen, nachdem zuvor die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robbie_Mannheim" target="_blank">eine</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anneliese_Michel" target="_blank">andere</a> Austreibung etwas daneben gegangen war. Sind diese Hürden erstmal gemeistert, kannst Du theoretisch beginnen, musst aber strenge Regeln befolgen, die in dem oben genannten Rituale Romanum festgelegt sind. Dazu gehören eine Menge Gebete und Befehle an den Dämon, den armen Besessenen endlich in Ruhe zu lassen und sich zu verdünnisieren (&#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_lateinischer_Phrasen/V#Vade" target="_blank">Vade retro satanas</a>&#8220;). Wenn dies nicht auf Anhieb klappt, soll man allerdings nicht unverdrossen aufgeben, sonst nistet sich die herausgeforderte Höllenbrut direktemang in Deine eigene Seele ein (vergleiche die Heilung des Mädchens bei &#8220;Der Exorzist&#8221;). Ein hartnäckiger Exorzismus kann sich daher auch mal über Monate hinweg ziehen. Es sei denn, man heißt Gabriele Amorth.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/06/Gabriele-Amorth.jpg" class="lightview" rel="gallery[29351]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/06/Gabriele-Amorth-300x288.jpg" alt="Gabriele Amorth | Quelle: Daily News" width="300" height="288" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Amorth" target="_blank">Gabriele Amorth</a> wurde 1986 zum Exorzisten der Diözese Roms benannt, ist also Chef-Exorzist des Vatikans. 1992 gründete er die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/International_Association_of_Exorcists" target="_blank">Internationale Vereinigung der Exorzisten</a>. Im Januar 2010 behauptete dieser seltsame Mensch, der langsam auf die 90 zugeht, bisher etwa 70.000 Teufelsaustreibungen durchgeführt zu haben &#8211; an guten Tagen bis zu 16 Stück. Der Mann ist ein wenig hysterisch und sieht Dämonen an allen Ecken und Enden, die man sich offenbar leichter als einen Sommerschnupfen einfangen kann. In einem äußerst skurrilen Interview <a href="http://www.exorzismus.net/pater_amorth3.htm" target="_blank">(hier)</a> redet er komplett ironiefrei davon, dass Marilyn Manson, Hitler, Stalin und Marx vom Teufel besessen waren und Harry Potter die Menschen zur Magie verführt. (Auch <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,527076,00.html" target="_blank">SpOn</a> hat Fratre Amorth bereits ein wenig Aufmerksamkeit gegönnt und <a href="http://kath-zdw.ch/maria/besessenheit.html" target="_blank">hier </a>gibt’s noch mehr &#8211; äußerst amüsant, das Ganze.) Als gelehrter Mensch halte ich das allerdings für ganz großen Blödsinn! Meine Dämonenfreunde haben mir jedenfalls glaubhaft versichert, nun wirklich nicht für jeden Quatsch verantwortlich gewesen zu sein, den Ihr Menschen so verzapft habt.</p>
<p>Wenn Du also auf Teufel komm raus in die Fußstapfen solch wunderlicher alter Männer treten willst, lieber Alexander, dann nur zu! Uns Benedikt XVI. hat vor nicht allzu langer Zeit verkündet, 3.000 neue Priester zu Exorzisten ausbilden zu wollen. Deine Chancen stehen also nicht so schlecht. Das wird mich allerdings auch nicht davon abhalten, meine Rolling Stones-Platten rückwärts anzuhören&#8230;</p>
<p>Viel Erfolg!</p>
<p><em><strong>Dein Dr. Kürbis</strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de" target="_blank">frage@halloween.de</a></h2>
<hr class="divider_2" />
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		<item>
		<title>Monster der Welt Teil 7 &#8211; Das Sennentuntschi</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/monster-der-welt-teil-7-das-sennentuntschi--29119</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 13:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Sexpuppe mit Rachegelüsten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Aussehen:</h1>
<p>Das Sennentuntschi (auch Hausäli oder Sennpoppa) ist eine weibliche Puppe aus Stroh und Lumpen, deren Kopf aus einem Stück Holz geschnitzt ist. Die Puppe ist menschengroß und trägt meist ein altes Kleid. Das Sennentuntschi kann nach seiner Erschaffung erst nur essen und sprechen, sonst sitzt es einfach reglos auf einem Stuhl. Später kann es sich jedoch selbstständig bewegen und sein Tun bewusst steuern.</p>
<p><a title="&quot;Sennentuntschi&quot; Zeichnung von Heinrich Danioth" href="http://www.halloween.de/files/2011/06/heinrich-danioth.jpg" class="lightview" rel="gallery[29119]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/06/heinrich-danioth-177x300.jpg" alt="heinrich danioth" width="156" height="265" /></a><a title="Sennentuntschi-Statue in Pfarrgarten (Foto: Frank von Niederhäusern)" href="http://www.halloween.de/files/2011/06/sennentuntschi.jpg" class="lightview" rel="gallery[29119]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/06/sennentuntschi-1024x683.jpg" alt="sennentuntschi" width="400" height="267" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Das Sennentuntschi ist im gesamten deutschsprachigen Alpenraum zu finden. Es treibt sein Unwesen in Liechtenstein, Vorarlberg, Tirol und Kärnten. Auch in den Berner Alpen, in der Steiermark und in Oberbayern hat es schon seine Opfer gefordert.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/06/landkarte-sennentuschi.png" class="lightview" rel="gallery[29119]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/06/landkarte-sennentuschi.png" alt="landkarte-sennentuschi" width="640" height="405" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>In den Alpen ist es in den Sommermonaten seit Jahrhunderten üblich, dass eine Gruppe Viehhirten (Sennen) mit ihren Kühen hoch in die Berge zieht und dort mehrere Monate verbringt. In Erzählungen wird davon berichtet, dass die abgeschiedene Gruppe von Männern auf Dauer auch gewisse Bedürfnisse bekommt, so dass sie sich bald eine weibliche Puppe basteln. Sie sprechen mit ihr, füttern sie und nehmen sie -natürlich- auch abwechselnd mit ins Bett. Da sie ihrer Kreatur auch immer brav zu essen und zu trinken geben, wird ihre Puppe irgendwann zu einem lebendigen Dämonen (oder Tuntschi, wie es in den Alpen heißt). Erst sind die Sennen darüber sehr erschrocken, doch schon bald freuen sie sich über die weibliche Sklavin, die alle Arbeiten auf der Hütte erledigt und sich ihnen abends auch noch bereitwillig hingibt. Wenn im Herbst aber der Almabtrieb ansteht, ist es vorbei mit der Unterwürfigkeit: Das Sennentuntschi fordert seinen Tribut für die Sünden der Männer und wird zum Rachedämon.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Je nach Erzählung fordert ein Sennentuntschi entweder nur einen oder gleich mehrere Sennen als Opfer, bevor es wieder Ruhe findet und sich in eine leblose Puppe zurückverwandelt.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Das Sennentuntschi befiehlt den Männern, dass eine bestimmte Anzahl von ihnen zurückbleibt, während die anderen gehen dürfen und sich nicht mehr umdrehen sollen. Wer sich dennoch heimlich umschaut, den erwartet ein grausamer Anblick: Das Monster hockt auf der Hütte und nagelt die abgezogene Haut seiner Opfer auf dem Dach der Behausung fest.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Da die Belebung von toten Gegenständen ein Frevel gegen Gott darstellt, hat man sich damit schon einmal ordentlich versündigt. Wenn man dann aber noch Unzucht mit dieser Kreatur treibt, ist der grausame Tod unausweichlich. Christliches Verhalten hilft somit am besten gegen das gehäutet werden.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>In der Alpenregion steht der Ausdruck &#8220;Sennentuntschi“ für eine Frau, die nach dem Beziehungsende äußerst hysterisch reagiert. Außerdem bezeichnet es ein ungeliebtes Produkt, dass nur aus Verzweiflung entstanden ist. Zwei Verfilmungen über dieses Monster sorgen in der Schweiz für Aufsehen: Nach Ausstrahlung des Fernsehspiels &#8220;Sennentuntschi“ des Dramatikers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hansj%C3%B6rg_Schneider_%28Dramatiker%29" target="_blank">Hansjörg Schneider</a> erhält das Schweizer Fernsehen eine Anzeige wegen Gotteslästerung. Die Zuschauer protestieren dabei aber gar nicht gegen die sexuellen Inhalte oder dem grausamen Ende des Stücks, sondern gegen die &#8220;Beseelung einer Puppe“. Die anschließenden Schlachten in den Medien sorgen dafür, dass das Skandalstück bis heute regelmäßig auf den Programmplänen Schweizer Theaterbühnen steht. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sennentuntschi_%28Film%29" target="_blank">zweiter Film</a> zu diesem Thema wird 2003 geplant, braucht dann aber 7 Jahre bis zur Realisation. In dieser Zeit gehen reihenweise Filmfirmen am bis dato teuersten Schweizer Film pleite, der Staat pumpt Millionen von Steuergeldern in das Projekt, was wiederum zum Unmut in der Bevölkerung führt. Ein echtes Sennentuntschi, eben! (ungeliebtes Produkt, dass nur aus Verzweiflung entstanden ist)</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 3 von 13</h1>
<p>Zugegeben, diese Haut-Abzieh-Sache ist schon nicht ohne. Da sich das Biest aber sowieso nur an sündige Sennen vergreift, hat unsereins eigentlich nichts zu befürchten.<br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider" />
<h2>Und das nächste mal: Ein Todesgeist auf Partnersuche</h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 11: Welche Sportart ist die tödlichste?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-%e2%80%93-teil-11-welche-sportart-ist-die-todlichste--28791</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 14:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Volksmund heißt es ja immer: "Sport ist Mord". Aber welche Sportart ist denn eigentlich die tödlichste?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong><br class="clear" />Lieber Dr. Kürbis!</strong></em><br class="clear" /><br />
Im Volksmund heißt es ja immer: &#8220;Sport ist Mord&#8221;. Aber welche Sportart ist denn eigentlich die tödlichste?</p>
<p><em><strong>Vielen Dank im Voraus sagt</strong></em><em><strong><br />
Sandra</strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><strong>Liebe Sandra,</strong><a href="http://www.halloween.de/files/2011/06/doktor.png" class="lightview" rel="gallery[28791]"><img class="picture-left-no-frame" style="float: left" src="http://www.halloween.de/files/2011/06/doktor.png" alt="doktor" width="300" height="300" /></a></p>
<p>sei jetzt bitte nicht enttäuscht, aber so richtig eindeutig kann man diese Frage nicht beantworten. Wenn man sich einmal kopfüber in die Recherche stürzt (ohne Helm!), so erhält man je nach Quelle ein anderes Ergebnis. Allerdings kann ich Dich mit meiner Antwort möglicherweise trotzdem verblüffen, so dass Du genug Gesprächsstoff für die nächste langweilige Party oder Beerdigung hast. Unter den tödlichsten Sportarten bewegen sich nämlich mitnichten die üblichen Verdächtigen: kein Bergsteigen, kein Motorsport, kein Fallschirmspringen oder Sportschießen. Da diese Aktivitäten zweifellos sehr gefährlich sind, gelten für sie auch die höchsten Sicherheitsstandards, was schlimme Unfälle schon im Vorfeld verhindert. Die Formel 1 ist zum Beispiel seit 1994 todesfrei und auch beim Fallschirmsport erwischt es in Deutschland höchstens zehn Leute im Jahr (bei durchschnittlich 300.000 Sprüngen!). Wenn man von den Extremsportarten zu den Aktivitäten herüberschwenkt, die dem Durchschnittsbürger immer noch den Angstschweiß auf die Stirn treibt, so wird man auch dort nicht fündig. Mountainbiken, BMX-Fahren, Kampfsport oder Skifahren fordern zwar Jahr für Jahr einige Menschenopfer, die Mehrzahl bringt aber nach einem Unfall eher ein ansehnliches Gipsbein mit nach Hause und kann schon bald wieder quicklebendig einen zünftigen Square Dance aufs Parkett legen.</p>
<p>Ja, liebe Sandra, wie de<a title="Quelle: wax.at" href="http://www.halloween.de/files/2011/06/fussi.jpg" class="lightview" rel="gallery[28791]"><img class="alignright alignnone size-medium wp-image-28829" src="http://www.halloween.de/files/2011/06/fussi-300x218.jpg" alt="fussi" width="336" height="260" /></a>r gute alte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King" target="_blank">Stephen King</a> schon weiß, liegt der wahre Horror im Alltäglichen. Die tödlichsten Sportarten sind laut Statistik nämlich diejenigen, die wir täglich so eben nebenbei ausüben: Fußball, Golf, Laufsport, Kegeln und Angeln (ohne Witz). Der spaßige Feierabend-Kick und ein wenig Joggen tragen tatsächlich am effektivsten zur Ausrottung der Spezies Mensch bei und liegen ungeschlagen vorn. Grund dafür sind aber nicht etwa Stürze in offene Gullydeckel oder gefährliche Blutgrätschen, sondern die Anstrengung an sich. Alle Betroffenen leiden an unentdeckten Erkrankungen der Herzkranzgefässe oder Herzmuskelentzündungen, meist ausgelöst durch Grippe-Viren. Das aktivierte Immunsystem kann nämlich in seltenen Fällen versehentlich Bestandteile des Herzmuskels angreifen, die in ihrer Struktur den Viren ähneln. Leichte Fälle heilen in der Regel folgenlos aus, doch kommt eine körperliche Belastung zu früh, sagt die Pumpe beim Abschied leise &#8220;Servus&#8221;. Sogar einige Profilfußballer hat es auf diese Art schon erwischt, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikl%C3%B3s_Feh%C3%A9r" target="_blank">Miklós Fehér</a> von Benfica Lissabon, der 2004 bei einem Meisterschaftsspiel verstirbt. Ich und einige andere hochdotierte Experten raten Dir deshalb vom Sport während einer Erkältung dringend ab. Du kannst Dich ja in der Zeit mit anderen Dingen beschäftigen, der Sensenmann hat auch so ausreichend Beschäftigung.</p>
<p>Golfer und Kegelbrüder halten ihn nämlich schon genug auf Trab, denn viele von ihnen brechen ihr Spiel frühzeitig ab und tot zusammen. Da es sich bei diesen Aktivitäten um ausgesprochene  Rentnersportarten handelt, ist hier die Sterblichkeitsrate erstaunlich hoch. Todesursache ist auch in diesen Fällen meist Herzversagen, das allerdings nicht durch temporale Schwächung, sondern durch die altersbedingte Verkalkung der Gefäße verursacht wird. Beim Golf kommt aber noch der kleine harte Ball dazu, der schon mal mit guten 200 km/h durch die Luft segelt und am Kopf mehr als nur eine kleine Delle hinterlässt. Viel sicherer ist es da an einem kleinen Flüsschen mit seiner Rute und einem gut gefüllten Ködereimerchen – könnte man meinen. Dass ausgerechnet Angeln so einen tödlichen Effekt auf den Menschen ausübt, liegt am Wasser. Oft stürzen Angler von der steilen Uferböschung oder aus dem Boot und können sich nicht mehr aus eigener Kraft retten. Ein prominentes Opfer ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89douard_Michelin_%281963%E2%80%932006%29" target="_blank">Edouard Michelin</a>, Chef des französischen Reifenherstellers Michelin, der 2006 bei einem Angelausflug an der französischen Atlantikküste mit seinem Boot kentert und ertrinkt. Oft sind auch ordentliche Mengen Alkohol mit im Spiel, denn für Männer ist Angeln zuweilen einfach Saufen unter freiem Himmel. Auch das Risiko des Eisangelns sollte nicht unterschätzt werden. Regelmäßig brechen Angler durch das zu dünne Eis, werden von der Strömung erfasst und vom Loch weg getrieben. In Russland ist es auch gang und gäbe, mit dem Auto über den zugefrorenen See zur Angelstelle zu fahren, was 2001 dazu führt, dass gleich sechs Personen bei St. Petersburg mit ihrem Auto durchs Eis brechen und ertrinken.<br />
Also, liebe Sandra, was lernen wir daraus? Lerne am besten noch heute Apnoetauchen oder Basejumping, dann wirst Du sehr sehr alt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de" target="_blank">frage@halloween.de</a></h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! &#8211; Teil 10: Wieso gibt es eigentlich nur noch Remakes von Horrorfilmen?</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 15:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer der gleiche Scheiß!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong>Lieber Dr. Kürbis!</strong></em></p>
<p>&#8220;Halloween&#8221;, &#8220;The Wolfman&#8221;, &#8220;Nightmare on Elm Street&#8221; etc&#8230; Wieso werden wir Horrorfans eigentlich nur noch mit Fortsetzungen oder Aufgüssen alter Filme abgefrühstückt? Ist das Reservoir des Schreckens wirklich schon ausgeschöpft? Haben die Regisseure keine neuen Ideen mehr und wir müssen uns jetzt alle fünf Jahre eine Neuverfilmung von immer dem gleichen Scheiß anschauen?</p>
<p><em><strong>Auf bald,<br />
Holger</strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><em><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/Dr.Kuerbis-1.png" alt="Dr.Kuerbis" width="214" height="300" /><strong>Lieber Holger,</strong></em></p>
<p>da stichst Du mit Deinem Finger in eine ganz besonders eitrige Wunde. Nun will ich Dir aber auch dabei helfen, schön tief zu bohren.</p>
<p>Vorneweg möchte ich Dich ein bisschen trösten: Das Fehlen neuer Ideen geht über das von Dir und mir so geliebte Genre des Horrorfilms hinaus! Ok, das ist ein schwacher Trost, aber egal. Wenn man sich die Kino-Veröffentlichungen der letzten Jahre ansieht, scheinen der gesamten Filmindustrie die Ideen fast vollständig ausgegangen zu sein. Da kam auf 1000 Filme höchstens eine Handvoll, die man so noch nicht gesehen hat. Bei dem Rest handelt es sich um Fortsetzungen, Remakes, Reboots, Reimaginations und Re-was-weiß-ichs.</p>
<p>Daran sind aber weniger die Regisseure mit ihren psychoaktiven Rauschmitteln Schuld, als vielmehr die geldgeilen Produzenten. Denn den Produzenten geht es in erster Linie darum, dass ein Film ordentlich Asche abwirft. Deshalb entscheiden sich viele Produzenten lieber für die Neuauflage oder die Fortsetzung eines bekannten Titels, anstatt etwas völlig Neues zu probieren. Wozu ein Risiko eingehen, wenn man die Kohle auch ohne solches und zudem ohne große Anstrengung verdienen kann? Selbst wenn die Remakes von Klassikern wie &#8220;Halloween&#8221; oder &#8220;Nightmare on Elm Street&#8221; von einigen Fans skeptisch betrachtet und von Kritikern verrissen werden, so wird sich doch ein Teil der Fanbase die Filme anschauen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor und somit gewissermaßen leicht verdientes Geld. Denn selbst wenn der Film unter aller Kanone ist, wird an den Kinokassen und durch Lizenzen bzw. Merchandise noch ausreichend Schotter gemacht. Glücklicherweise gibt es ab und zu aber doch einen Hauch Kreativität auf der Leinwand. Nämlich dann, wenn bewährte Stilmittel so gekonnt verwoben werden, dass gute Filme entstehen. Da fallen mir spontan <a href="http://www.halloween.de/empfehlungen/filme/teenager-horror/triangle--12725" target="_self">&#8220;Triangle&#8221;</a> (Zeitsprünge) und <a href="http://www.halloween.de/neuigkeiten/als-wurde-man-ein-fenster-aufmachen-und-der-ganze-wahnsinn-fliegt-rein-%E2%80%93-gewinnspiel-zum-dvd-start-von-heartless--24023" target="_self">&#8220;Heartless&#8221;</a> (Pakt mit dem Teufel) ein.</p>
<p><a href="../files/2011/05/Nightmare-Remake.jpg" class="lightview" rel="gallery[28247]"><img class="picture-gallery" src="../files/2011/05/Nightmare-Remake-202x300.jpg" alt="Nightmare-Remake" width="190" height="282" /></a><a href="../files/2011/05/Wolfman-Remake.jpg" class="lightview" rel="gallery[28247]"><img class="picture-gallery" src="../files/2011/05/Wolfman-Remake-202x300.jpg" alt="Wolfman-Remake" width="190" height="280" /></a><a href="../files/2011/05/Freitag-13-Remake.jpg" class="lightview" rel="gallery[28247]"><img class="picture-gallery" src="../files/2011/05/Freitag-13-Remake-202x300.jpg" alt="Freitag-13-Remake" width="190" height="282" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2011/05/Valentine-Day.jpg" class="lightview" rel="gallery[28247]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/Valentine-Day-202x300.jpg" alt="Valentine-Day" width="190" height="283" /></a><br class="clear" />Immerhin etwas kreativer als Remakes sind Fortsetzungen, schließlich muss man sich dafür zumindest ein bisschen was Neues ausdenken, auch wenn man sich praktisch ins gemachte Nest setzt. Und es ist ja auch nicht jede Fortsetzung automatisch schlecht. Insbesondere im Rahmen von Serien funktionieren Fortsetzungen sehr gut, ein blendendes Beispiel dafür ist z.B. die Serie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Walking_Dead" target="_blank">&#8220;The Walking Dead&#8221;</a>, die bekanntermaßen auf einer Comicreihe beruht. Hier zeigt sich auch, dass Ideen, die in Comics zum Leben erweckt werden, ein riesiges Potenzial haben, denn es zahlt sich aus, dass die Autoren ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Leider sind viele Filme und deren Fortsetzungen, die auf Comics beruhen, nur halbherzig inszeniert. Anstatt sich an einem bereits vorhandenen Strang entlang zu entwickeln, wird die originelle Geschichte gekürzt oder umgeschrieben &#8211; nur um die Kuh, bzw. Kinogänger ohne großen Aufwand zu melken. Gibt es also tatsächlich keine wirklich kreativen Ideen mehr?</p>
<p><a title="Michael Myers as a Wolfman who has a Nightmare on Elm Street" href="http://www.halloween.de/files/2011/05/Michael-Myers-as-a-Wolfman.jpg" class="lightview" rel="gallery[28247]"><img class="picture-right" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/Michael-Myers-as-a-Wolfman.jpg" alt="Michael Myers as a Wolfman who has a Nightmare on Elm Street" height="300" /></a>Doch! Es gibt zarte Nachtschattengewächse, welche abseits der großen Hollywood-Produktionen, im Schatten des Mainstream wachsen. Es handelt sich dabei um solche Werke, die gerne als Trash, als B-Movies oder C-Movies bezeichnet werden. Gerade diese Streifen mit ihren geringen Budgets und ihren abstrusen Handlungen sind es, die uns zeigen, dass es noch Kreativität gibt. Selbst wenn es dabei &#8220;nur&#8221; um extrem intelligente, blutdürstige Kraken geht, die eine futuristische Unterwasserstadt im Indischen Ozean bewohnen, den Kürbiskönig anbeten und von Zeit zu Zeit Menschen &#8211; am liebsten knapp bekleidete Jungfrauen &#8211; von den Stränden Indonesiens entführen, um sie als Sklaven zu halten. Oft kommen gerade die kreativen Ableger aus anderen Kulturkreisen. Ein Beispiel dafür sind die seinerzeit außergewöhnlichen Horrorfilme aus Japan und Korea (wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ring_%E2%80%93_Das_Original" target="_blank">&#8220;Ringu&#8221;</a>), die als Vorlage für amerikanische Remakes dienten. Ob uns das mit dem Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Gro%C3%9Fe_Japaner_%E2%80%93_Dainipponjin" target="_blank">&#8220;Der große Japaner&#8221; (&#8220;Dainipponjin&#8221;)</a> auch droht, bleibt abzuwarten &#8211; ansehen solltest Du ihn Dir auf jeden Fall, wenn Du Kreativität suchst.</p>
<p>Leider treffen derlei &#8220;ungewöhnliche&#8221; Filme nicht Jedermanns Geschmack. Deswegen sieht man sie auch nicht in großen Multiplex-3D-Lichtspielhäusern, sondern eher in kleinen Independent-Kintopps oder direkt auf DVD. Auf jeden Fall solltest Du, lieber Holger, Dir ab und an solche Trash-Granaten zu Gemüte führen. Und auch Veranstaltungen wie das <a href="http://www.fantasyfilmfest.com/" target="_blank">Fantasy Filmfest</a> oder Festivals, in deren Rahmen Filme aufgeführt werden, sind eine wahre Fundgrube wunderbar abgefahrener, kreativer und origineller Kunstwerke, die ich Dir hiermit wärmstens ans Herz legen möchte.</p>
<p>Aber natürlich kannst Du Dir auch selber was einfallen lassen und ein Drehbuch niederschreiben. Solltest Du dann noch einen potenten Produzenten finden, der Deinen geistigen Auswurf finanziert: Herzlichen Glückwunsch! Ansonsten wirst Du wohl &#8211; wie wir alle &#8211; in Zukunft noch mehr wehleiden und klagen, wenn auf den Kinoplakaten steht: &#8220;Michael Myers as a Wolfman who has a Nightmare on Elm Street&#8221;.<br />
<em><strong><br />
Dein Dr. Kürbis</strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de" target="_blank">frage@halloween.de</a></h2>
<hr class="divider_2" />
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		<item>
		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 6: Der Jersey Devil</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 15:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aus einem ungewollten Kind ein geflügelter Waldteufel wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Aussehen:</h1>
<p>Der Jersey Devil unterscheidet sich je nach Quelle, gemeinhin wird er jedoch als zweibeiniges Wesen mit Hufen, kurzen Armen und Flügeln beschrieben. Die älteste Legende kennt ihn mit einem hundeartigem Kopf, langem Hals und Widderhörnern. Manchmal besitzt er Pferdebeine, in anderen Geschichten erscheint er auch affen- oder hundeähnlich. Hin und wieder erinnert seine Beschreibung auch an ein hässliches Känguru, nur eben mit Schwingen.</p>
<p><a title="Jersey Devil, Zeichnung aus Philadelphia Evening Bulletin, 1909" href="http://www.halloween.de/files/2011/05/Jersey-Devil-Zeichnung-aus-Philadelphia-Evening-Bulletin-1909.jpeg" class="lightview" rel="gallery[28119]"><img class="alignnone" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/Jersey-Devil-Zeichnung-aus-Philadelphia-Evening-Bulletin-1909-220x300.jpg" alt="Jersey Devil, Zeichnung aus Philadelphia Evening Bulletin, 1909" width="130" height="175" /></a><a title="Garantiert &quot;echte&quot; Aufnahme mit Nachtsichtkamera - erinnert ein wenig an Homer Simpson" href="http://www.halloween.de/files/2011/05/real-pictures-of-the-jersey-devil_1.jpg" class="lightview" rel="gallery[28119]"><img class="alignnone" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/real-pictures-of-the-jersey-devil_1-300x193.jpg" alt="real-pictures-of-the-jersey-devil_1" width="273" height="175" /></a><a title="Upgedatete Zeichnung des Jersey Devils - freundlich guckt er ja nicht..." href="http://www.halloween.de/files/2011/05/jersey-devil.jpg" class="lightview" rel="gallery[28119]"><img class="alignnone" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/jersey-devil-300x286.jpg" alt="jersey-devil" width="185" height="175" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Der Jersey Devil lebt in den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pine_Barrens" target="_blank">Pine Barrens</a> (zu deutsch: Kiefernödnis), einem etwa 4.500 km² großem, stark bewaldetem Gebiet im US-Bundesstaat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/New_Jersey" target="_blank">New Jersey</a>. Es erstreckt sich von der Mitte bis in den Süden des Bundesstaates entlang der Atlantikküste.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/05/landkarte-Jersey-Devil.png" class="lightview" rel="gallery[28119]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/landkarte-Jersey-Devil.png" alt="landkarte-Jersey-Devil" width="640" height="405" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Wie es mit den Legenden halt so ist, gibt es auch beim Jersey Devil diverse Varianten. Immerhin ist der Ursprung relativ klar umrissen: Um das Jahr 1734 lebte in diesen Pine Barrens eine gewisse Mrs. Leeds (wahlweise eine Hexe oder eine Hure), die bereits 12 Kinder hatte. Solcher Nachkommenschaft etwas überdrüssig äußerte sie angeblich während der Schwangerschaft mit ihrem 13. Kind den Spruch „I am tired of children! Let it be a devil!“ Also gebar sie eine Ausgeburt der Hölle, die dann kurzerhand durch den Kamin entfleuchte. Eine andere Variante erzählt von einem menschlichen Kind, das die Mutter – da ungewollt – in den Keller sperrte, um es sterben zu lassen. Es wuchsen ihm jedoch Flügel und ein Pelz und konnte entkommen. Eine etwas größere Abweichung stellt die Geschichte eines jungen Mädchens dar, die sich während der Amerikanischen Revolution in einen britischen Soldaten verliebte und ein Kind von ihm erwartete. Die Bewohner ihres Ortes verfluchten die junge Frau und heraus kam&#8230; ein Teufel. Wie der Jersey Devil nun auch auf die Welt gekommen sein mag, er floh anschließend in die riesigen Wälder, die bis heute noch einige weiße Flecken auf der Landkarte aufweisen. In den kommenden Jahrzehnte wurde das Teufelchen immer wieder mal beobachtet, auch von respektablen Persönlichkeiten. Die stärkste Häufung gab es vom 16. bis 23. Januar 1909, wo das Wesen angeblich von bis zu 2.000 Personen in mehreren Orten New Jerseys gesehen wurde. Der letzte dokumentierte Fall war der eines aggressiven, angeleinten Schäferhunds, der 1987 zerfetzt und angenagt in der Stadt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vineland,_New_Jersey" target="_blank">Vineland</a> aufgefunden wurde.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Neben dem oben genannten Schäferhund gibt es in der Regel eigentlich nur mysteriöse Tieropfer zu vermelden. So wurden in den 1840er Jahren bei New York zahlreiche gerissene Tiere einem unbekannten Wesen zugeordnet. Da der Jersey Devil offenbar Menschen meidet, muss man sich um seine Gesundheit also keine allzu großen Sorgen machen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Das Wesen aus Jersey lungert in den Wäldern, stößt markante Schreie aus und fällt des nachts andere Tiere an. Es wurde aber auch schon beim Durchstöbern von Mülleimern, beim Trinken aus einer Pferdetränke und beim Knabbern von Maiskolben auf dem Feld gesichtet. Keine wirkliche Taktik auszumachen hier. Immerhin hat es der Devil in der Vergangenheit geschafft, dass Fabriken und Schulen aus Angst vor dem Viech geschlossen werden mussten.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Im Grunde reicht als Abwehr der Zustand, Mensch zu sein, da der Jersey Devil gemeinhin Menschen meidet. Zur Not kann man ja auch Schulen und Fabriken schließen (s.o.) dann passiert auch nichts. Eine örtliche Feuerwehr von New Jersey hat es angeblich einmal geschafft, das Ding mit einem Wasserstrahl vom Dach zu pusten. Die Chancen stehen also gut. Allerdings scheinen ihm Gewehrkugeln und sogar Kanonenschüsse nichts anhaben zu können. Anfang des 19. Jahrhunderts testete ein gewisser Commodore <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Decatur_junior" target="_blank">Stephen Decatur</a> in der Gegend neu geschmiedete Kanonen, als er den Devil am Himmel erblickte. Ohne zu zögern ballerte er mit dem Geschoss auf das Wesen, traf es sogar, doch es flog einfach weiter.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>Trotz – oder gerade – weil es so viele unterschiedliche und widersprüchliche Aussagen über den Jersey Devil gibt, erfreut er sich über die Jahrhunderte großer Beliebtheit. Selbst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Bonaparte" target="_blank">Joseph Bonaparte</a>, ältester Bruder Napoleons und zeitweise König von Spanien, erblickte ihn nach eigenen Angaben um 1820 beim Jagen in der Nähe seines Anwesens in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bordentown" target="_blank">Bordentown</a>, New Jersey. Die NHL-Hockeymannschaft nennt sich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/New_Jersey_Devils" target="_blank">New Jersey Devils</a>. Bruce Springsteen veröffentlichte 2008 den Track &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/A_Night_With_The_Jersey_Devil" target="_blank">A Night With The Jersey Devil</a>&#8220;. Und das mysteriöse Wesen ist selbstverständlich auch Bestandteil und Inhalt mehrerer Medien. Darunter das Spiel &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jersey_Devil_%28video_game%29" target="_blank">Jersey Devil</a>&#8221; (PlayStation, 1998), &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Jersey_Devil_%28The_X-Files%29" target="_blank">Der Teufel von Jersey</a>&#8221; (Episode von &#8220;Akte X&#8221;, 1993) sowie die Filme &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Last_Broadcast_%28film%29" target="_blank">The Last Broadcast</a>&#8221; (1998), &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/13th_Child" target="_blank">13th Child</a>&#8221; (2002) und &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Carny_%282009_film%29" target="_blank">Carny</a>&#8221; (2009).</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 4 von 13</h1>
<p>Nicht sonderlich hoch, bedenkt man, dass es keine menschlichen Opfer zu beklagen gibt. Allerdings möchte man dem Vieh trotzdem nicht allein im dunklen Wald begegnen&#8230;<br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider" />
<h2>Und das nächste mal: Eine Sexpuppe mit Rachegelüsten</h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 9: Angsttod im Kino?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-%e2%80%93-teil-9-angsttod-im-kino--27875</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 16:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es schon einmal vorgekommen, dass ein Zuschauer im Kino bei der Vorführung eines Horrorfilms vor Angst gestorben ist? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong>Lieber Dr. Kürbis!</strong></em></p>
<p>Ist es schon einmal vorgekommen, dass ein Zuschauer im Kino bei der Vorführung eines Horrorfilms vor Angst gestorben ist?</p>
<p><em><strong>Schöne Grüße, Karsten</strong></em><em><strong> </strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><em><strong><a href="http://www.halloween.de/files/2011/01/Dr.Kuerbis-4.png" class="lightview" rel="gallery[27875]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/01/Dr.Kuerbis-4.png" alt="Dr.Kuerbis-4" width="300" height="300" /></a>Lieber Karsten,</strong></em></p>
<p>Deine Frage kommt sicherlich nicht ganz von ungefähr. Solche Storys kursieren schon seit geraumer Zeit als urbane Legenden, waren aber meist nicht mehr als das – Legenden eben. Bei Sam Raimis &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tanz_der_Teufel" target="_blank">Tanz der Teufel</a>&#8221; von 1981 kamen erstmals die Gerüchte auf, Menschen seien vor Angst während der Vorstellung im Kino gestorben. Allerdings wurde ebenfalls behauptet, beim Dreh zum Film wären echte Leichen benutzt worden (wahrscheinlich hat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sam_Raimi" target="_blank">Sam Raimi</a> später auch echte Spinnenmänner für &#8220;Spider-Man&#8221; verwendet&#8230;)! Wie dem auch sei, die Gerüchte kursierten zeitnah zur Indizierung und Beschlagnahme von &#8220;Tanz der Teufel&#8221; durch die FSK. Gucken darf man ihn bis heute nicht. Gestorben ist daran trotzdem niemand.</p>
<p>Doch das Thema &#8220;Tod im Kino&#8221; zieht sich weiterhin durch die Medien, allerdings spielt in den seltensten Fällen die Angst dabei eine Rolle. Vielschreiber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Hohlbein" target="_blank">Wolfgang Hohlbein</a> lässt zum Beispiel in seinem Roman &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkel_%28Roman%29" target="_blank">Dunkel</a>&#8221; seinen Protagonisten im UCI-Kino in Neuss einen Herzanfall erleiden. Allerdings stirbt er nicht und es sind tatsächliche Vampire im Spiel. In &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scream_2" target="_blank">Scream 2</a>&#8221; sterben dafür gleich zwei Menschen, hier ist jedoch der Ghostface Killer für den finalen Film zuständig, was dann gleich nochmal in &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scary_Movie" target="_blank">Scary Movie</a>&#8221; verhohnepipelt wurde. In zahlreichen weiteren Filmen stirbt man eher vor Langeweile, als vor allem anderen.</p>
<p><a title="Verschreckte Zuschauer früher" href="http://www.halloween.de/files/2011/05/421922_p3d-Cinema-Audience-Posters_ohne-rand.jpg" class="lightview" rel="gallery[27875]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/421922_p3d-Cinema-Audience-Posters_ohne-rand-300x246.jpg" alt="421922_p~3d-Cinema-Audience-Posters_ohne rand" width="257" height="210" /></a><a title="Geld-zurück-Garantie für Angsthasen, 1961" href="http://www.halloween.de/files/2011/05/homicidal5_400.jpg" class="lightview" rel="gallery[27875]" target="_blank"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/homicidal5_400-300x193.jpg" alt="homicidal5_400" width="328" height="210" /></a></p>
<p>Selbstverständlich sind aber im wahren Leben durchaus Menschen im Kino gestorben! Nur: Es waren keine Horrorfilme. <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,291931,00.html" target="_blank">Belegt</a> sind zum Beispiel die Fälle, in denen Menschen bei der Vorführung von Mel Gibsons Bibelschocker &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Passion_Christi" target="_blank">Die Passion Christi</a>&#8221; umgekommen sind. Zum einen eine 56-jährige Frau aus Kansas, die bei der Kreuzigungsszene an einem Herzanfall verstarb, zum anderen ein 43 Jahre alter Priester aus Brasilien, der eigens für seine Gemeinde zwei Kinosäle angemietet hatte. <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,672700,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> weiß ebenfalls von einem Fall zu berichten, in dem ein taiwanesischer Kinogänger bei der Vorführung von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar_%E2%80%93_Aufbruch_nach_Pandora" target="_blank">Avatar</a>&#8221; (!) zusammenbrach und elf Tage später verstarb. Diagnostiziert wurde &#8220;übermäßige Aufregung&#8221; während des Filmschauens. Jedoch häufen sich auch die Stimmen, die über Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit nach dem Genuss von 3D-Filmen klagen (was zum Beispiel auch oft im Forum der <a href="http://www.filmvorfuehrer.de/" target="_blank">Filmvorführer</a> diskutiert wird), allerdings ist dies eher auf Probleme mit dem räumlichen Sehen zurückzuführen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-27881" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/paranormal1_650.jpg" alt="" width="639" height="330" /></p>
<p>Um Dich mit der Beantwortung Deiner Frage aber nicht ganz zu enttäuschen, lieber Karsten, habe ich tatsächlich <a href="http://www.shortnews.de/id/460282/Indien-Mann-im-Kino-waehrend-Horrorfilm-gestorben" target="_blank">einen Fall gefunden</a>, in dem ein Kinogänger, offenbar aus Angst, während der Spätvorstellung eines Horrorfilms gestorben ist! Besagter Film ist der Bollywood-Gruselfilm &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bhoot" target="_blank">Bhoot</a>&#8221; (dt. &#8220;Geist&#8221;), bei dem im Jahre 2003 ein 50-jähriger Mann in Neu-Delhi starb. Der Polizeisprecher gab sich ratlos: „Vielleicht hat er sich erschrocken, ich weiß es nicht“. Dabei lief im Vorspann des Film (in dem ausnahmsweise kein Tanz und Gesang vorkommt) sogar ein Warnhinweis, in dem der Regisseur Risikogruppen vor seinem eigenen Film warnt&#8230; Ein Kniff, den der Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Castle" target="_blank">William Castle</a> 1961 mit seinem Kinothriller &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Homicidal" target="_blank">Homicidal</a>&#8221; bis zum Letzten durchexerzierte. Vor einer spannungsgeladenen Szene wird ein &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Homicidal#The_.22Fright_Break.22" target="_blank">Fright Break</a>&#8221; eingeblendet – eine ablaufende Uhr, die den Zuschauer darauf vorbereitet, dass es gleich mächtig zur Sache geht und die ängstlichen Zuschauer (die &#8220;cowards&#8221;) nun bitte schleunigst den Saal verlassen sollten. Im Foyer wurde zu diesem Zweck dann ein &#8220;Coward‘s Corner&#8221; aufgebaut, an dem die Angsthasen  bis zum Ende des Schockers ausharren konnten und ihren Eintrittspreis zurück erhielten. So stirbt man immerhin nur vor Scham.</p>
<p><object width="640" height="510" classid="d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ifInMJmaeXk?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="510" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/ifInMJmaeXk?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Ich hoffe, dass ich Dir Deine Frage mit meiner Antwort einigermaßen beantworten konnte,</p>
<p><em><strong>Dein Dr. Kürbis</strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de" target="_blank">frage@halloween.de</a></h2>
<hr class="divider_2" />
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		</item>
		<item>
		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 5: Die Asanbosam</title>
		<link>http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/monster-der-welt/monster-der-welt-teil-5-die-asanbosam--27315</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 13:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine schrecklich tödliche Familie mit Eisenzähnen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Aussehen:</h1>
<p style="margin-bottom: 0cm">Die Asanbosam unterscheiden sich oberflächlich gesehen kaum von normalen Menschen. Sie sind von etwas dunklerer Hautfarbe als üblich und leben als Männer, Frauen und Kinder in Gemeinschaften tief im Urwald zusammen. Jeder von ihnen besitzt Zähne aus Eisen und Beine mit hakenartigen Fortsätzen. Es wird teilweise auch berichtet, sie hätten einen Schlangenschwanz oder bis zu sechs Arme. Sie sind äußerst wortkarg, damit man ihr Gebiss nicht sehen kann und tragen gern lange Mäntel, um ihre abnorme Gestalt zu verbergen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a title="Quelle: monster.wikia.com " href="http://www.halloween.de/files/2011/05/asanbosam.jpg" class="lightview" rel="gallery[27315]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/asanbosam.jpg" alt="asanbosam" width="236" height="263" /></a><a title="Quelle: wallmonkeys.com" href="http://www.halloween.de/files/2011/05/amazoncom.jpg" class="lightview" rel="gallery[27315]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/amazoncom.jpg" alt="amazoncom" width="323" height="263" /></a></p>
<p><br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Die Asanbosam leben in den Urwäldern der Elfenbeinküste, in Togo und im Süden Ghanas.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/05/landkarte-Asanbosan.png" class="lightview" rel="gallery[27315]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/05/landkarte-Asanbosan.png" alt="landkarte-Asanbosan" width="640" height="404" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>In der Folklore der<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ashanti_Region" target="_blank"> Ashanti-Region</a> sind Vampirwesen schon seit Jahrhunderten weit verbreitet. Oft werden sie von Hexen oder bösen Schamanen erschaffen und kontrolliert. Die Asanbosam sind jedoch eigenständige Wesen, die bis heute in den dichten Urwäldern des Landes leben sollen. Verschwindet ein Mensch in dem unwegsamen Gelände spurlos, so hat er sich nicht etwa verirrt oder wurde von einem wilden Tier angegriffen, sondern ist stets ein vermeintliches Opfer der Asanbosam. In Ghana geht die Angst vor den mythischen Wesen sogar so weit, dass jeder, der auch nur den Namen des Monsters erwähnt, Unglück über sich und seine Zuhörer bringt.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Jeder einsame Wanderer kann Opfer dieses Blutsaugers werden. Hat er zufällig das Unglück, an einem Baum vorbeizukommen, in dem ein Asanbosam hängt, gibt es kein Entkommen. Auch Schlafende können dem Vampirwesen zum Opfer fallen, denn es saugt gern Blut aus dem Daumen ruhender Menschen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>Es gibt drei überlieferte Taktiken der Biester. So soll sich die Bestie mit den hakenartigen Beinfortsätzen an einem Ast festkrallen und sich im richtigen Moment auf sein Opfer fallen lassen. Dann rammt es seine Eisenzähne in die überwältigte Beute und saugt es restlos aus. Die zweite Taktik ist dagegen genau umgedreht. Mit den Händen hängt es an einem Ast und zieht seine Beute mit den hakenartigen Beinen hinauf. Dabei kommt auch der schlangenartige Schwanz ins Spiel, der die Opfer ablenken und in eine andere Richtung blicken lassen soll. Die am wenigsten verbreitete Vorgehensweise besteht darin, dass der Asanbosam die Beine in den Hals seines Opfers rammt und es auf diese Art aussaugt. Gegen so eine Taktik sprechen jedoch die starken Eisenzähne, die damit ziemlich überflüssig wären.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>Es gibt keine bekannte Abwehr gegen das Wesen. Jeder, der einen Urwald durchquert, sollte am besten die Baumkronen im Auge behalten oder in großen, bewaffneten Gruppen unterwegs sein.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>Die Gothic-Rockband <a href="http://www.palerider.demon.co.uk/" target="_blank">Pale Rider</a> veröffentlicht 1991 eine Maxi mit dem Namen “Asanbosam“. Im elften Teil des bekannten Japan-Rollenspiels “<a href="http://www.playonline.com/ff11de/index.shtml" target="_blank">Final Fantasy</a>“ gibt es einen Gegner namens Asanbosam. Allerdings ist er hier eine riesige Vampirfledermaus.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 10 von 13</h1>
<p>Wer weiß, was so alles in den Tiefen der undurchdringlichen Urwälder lauern kann. Wenn es dunkel wird und die Baumkronen in der Schwärze verschwinden, kann einen die Vorstellung von so einem Untier schon ziemlich nervös machen.<br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider" />
<h2>Und das nächste mal: Ein Teufelchen im Gartenstaat!</h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 8: Woher kommt eigentlich die Faszination an schrecklichen und gruseligen Dingen?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-%e2%80%93-teil-8-woher-kommt-eigentlich-die-faszination-an-schrecklichen-und-gruseligen-dingen--27239</link>
		<comments>http://www.halloween.de/neuigkeiten/fragen-sie-dr-kurbis-%e2%80%93-teil-8-woher-kommt-eigentlich-die-faszination-an-schrecklichen-und-gruseligen-dingen--27239#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Woher kommt eigentlich die Faszination an schrecklichen und gruseligen Dingen? Herzrasen, Ekel und Albträume sind ja nun eigentlich keine Zustände, die man sich herbeiwünscht??]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><br class="clear" /><em><strong>Lieber Dr. Kürbis!</strong></em></p>
<p>Woher kommt eigentlich die Faszination an schrecklichen und gruseligen Dingen? Herzrasen, Ekel und Albträume sind ja nun eigentlich keine Zustände, die man sich herbeiwünscht??</p>
<p><em><strong>Es grüßt, Heike</strong></em><em><strong> </strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p><em><strong><a href="../files/2011/01/Dr.Kuerbis-3.png" class="lightview" rel="gallery[27239]"><img class="picture-left-no-frame" src="../files/2011/01/Dr.Kuerbis-3.png" alt="Dr.Kuerbis-3" width="300" height="300" /></a>Liebe Heike,</strong></em></p>
<p>Das ist eine wirklich gute Frage. Und eine recht schwierige. Ich will es trotzdem versuchen.</p>
<p>Die Zustände, die Du beschreibst &#8211; also Herzrasen, Ekel und Albträume &#8211; sind eng mit dem Begriff &#8220;Angst&#8221; verbunden. Das Gefühl der Angst ist von allen Gefühlen, die der Mensch verspüren kann, eines der intensivsten. Sogar intensiver als das Gefühl der Liebe. Ein starkes Angstgefühl beschert uns gewissermaßen einen &#8220;Kick&#8221;, ähnlich dem Bauchkribbeln bei einer extremen Achterbahnfahrt. Dabei hält uns der Sicherheitsbügel im Wagen der Achterbahn fest in den Sitz gedrückt und vermittelt uns so ein Maß an Sicherheit, welches groß genug ist, um die Irrsinnsfahrt (und damit den Kick) zu genießen. Beim Bungee-Jumping ist es das Gefühl des freien Falls, das für eine massenhafte Ausschüttung von Adrenalin sorgt, während diesmal das Seil das &#8220;beruhigende&#8221; Sicherheitsempfinden gewährleistet.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich, wenn Du Dir z.B. einen besonders spannenden oder gruseligen Film anschaust. Du spürst das Kribbeln, die innere Unruhe. Du verspürst Herzrasen, Ekel und erlebst nachts nach dem Film vielleicht sogar Albträume. Du beobachtest unheimliche Dinge auf dem Fernsehschirm und fieberst voller Faszination mit dem bedauernswerten Individuum mit, das sich unvermeidlich in tödliche Gefahr begibt &#8211; aber Du selbst fühlst Dich bei aller Angst noch sicher genug, um diese (An)Spannung zu genießen, denn Du weißt, dass es nur auf der Mattscheibe passiert. Dieser Abstand als Betrachter bei gleichzeitigem &#8220;Mitfühlen&#8221; mit dem Opfer vermittelt Dir ein ausreichendes Gefühl an Sicherheit, so wie das Bungee-Seil dem Springer und der Haltebügel dem Achterbahn-Passagier.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/04/Angst-1.jpg" class="lightview" rel="gallery[27239]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/Angst-1.jpg" alt="Angst-1" width="400" height="200" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2011/04/Angst-3.jpg" class="lightview" rel="gallery[27239]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/Angst-3.jpg" alt="Angst-3" width="400" height="200" /></a></p>
<p>Betrachtet man den Horrorfilm auf psychoanalytischer Ebene, so gilt er gewissermaßen als Spiegel seelischer Störungen, der unsere Angst um körperliche und seelische Unversehrtheit anschaulich werden lässt. Das klingt allerdings härter als es tatsächlich ist, denn genauso verhält es sich auch mit den Motiven von Märchen.</p>
<p>Ähnlich wie diese, haben sich Horrorfilme in ihrer Handlung insgesamt seit jeher kaum nennenswert verändert. Und gerade im immer gleichen, formelhaften Handlungsablauf gleicht der Horrorfilm ja dem Märchen. So erwächst die Faszination dieser Filme auch daraus, dass existenzielle Fragen aufgeworfen werden. Je nach Zeitgeist variieren diese zwar, das erzählerische Grundkorsett bleibt jedoch fast immer gleich. Ein einfaches und bekanntes Beispiel dafür ist der japanische Monsterfilm &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Godzilla" target="_blank">Godzilla</a>&#8220;, welcher einer ganzen Nation dabei hilft, sich mit dem Trauma von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atombombenabw%C3%BCrfe_auf_Hiroshima_und_Nagasaki" target="_blank">Hiroshima</a> und Nagasaki auseinanderzusetzen.</p>
<p>Fast immer steht in diesen Filmen und Erzählungen das Überleben in einer Extremsituation im Mittelpunkt, seien es nun einzelne Personen, die ins Visier eines perversen Massenmörders geraten sind oder die ganze Menschheit, die vom Ausbruch einer Zombie-Epidemie bedroht wird.</p>
<p><a href="http://www.halloween.de/files/2011/04/Angst-2.jpg" class="lightview" rel="gallery[27239]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/Angst-2.jpg" alt="Angst-2" width="400" height="200" /></a><a href="http://www.halloween.de/files/2011/04/Angst-4.jpg" class="lightview" rel="gallery[27239]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/Angst-4.jpg" alt="Angst-4" width="400" height="200" /></a></p>
<p>Natürlich wirkt die erwähnte Faszination des Bösen auf verschiedene Menschen unterschiedlich stark und die Intensität des beschriebenen Kicks ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Wo der eine den kompletten Horrorfilm über kaum Anspannung empfindet und sich seine Empfindung sozusagen auf einer Linie bewegt, durchlebt ein anderer eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Der eine liebt Horrorfilme, der andere kann sie nicht ausstehen oder aushalten. Die Faszination an schrecklichen Dingen ist also immer auch eine ganz individuelle Angelegenheit.</p>
<p>Und dann gibt es natürlich immer noch einen Großteil von Horrorfilm-Rezipienten, die nur deswegen ins Kino gehen, um im Eifer des Gefechts schützend den Arm um die kreischende (zukünftige?) Freundin zu legen und den großen Beschützer zu geben. Und seinen ebenfalls pubertierenden Kumpels zu zeigen, dass man ja nun so dermaßen überhaupt keinen Schiss hat.</p>
<p>Ich hoffe, dass ich Dir Deine Frage(n) mit meiner Antwort einigermaßen beantworten konnte,</p>
<p><em><strong>Dein Dr. Kürbis</strong></em></p>
<p><em>Bilder Screenshots von: &#8220;Night of the living Dead&#8221;, &#8220;Psycho&#8221; und &#8220;The Haunting&#8221;<strong><br />
</strong></em></p>
<hr class="divider_3" />
<h2>Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de" target="_blank">frage@halloween.de</a></h2>
<hr class="divider_2" />
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		</item>
		<item>
		<title>Monster der Welt &#8211; Teil 4: Der Chupacabra</title>
		<link>http://www.halloween.de/geschichte-hintergrund/monster-der-welt/monster-der-welt-teil-4-der-chupacabra--26953</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Kürbiskönig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monster der Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hüpfender Mutanten-Hund mit Hautkrankheit!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Aussehen:</h1>
<p style="margin-bottom: 0cm">Es gibt viele unterschiedliche Berichte über das Aussehen von Chupacabras. Oft werden sie als Echsen ähnliche, dennoch humanoide, zwischen 1,00 und 1,50 Meter große Kreaturen beschrieben, die eine lederne oder schuppige, grünlich graue Haut haben. Diese Form des Chupacabra bewegt sich springend fort, hat den Kopf eines Hundes oder Panthers und verbreitet schwefligen Gestank. Große Zähne sind ein weiteres Merkmal. Andere Beschreibungen vermitteln eher das Erscheinungsbild eines missgebildeten, fellfreien Hundes mit einer markant auf dem Rücken hervortretenden Wirbelsäule, auffälligen Zähnen und Klauen. Gemeinhin werden den Chupacabras leuchtend rote Augen nachgesagt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a title="Quelle: oftm.com" href="http://www.halloween.de/files/2011/04/oftmcom.jpg" class="lightview" rel="gallery[26953]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/oftmcom-300x239.jpg" alt="oftmcom" width="274" height="217" /></a><a title="Quelle: media.skateboard.com" href="http://www.halloween.de/files/2011/04/mediaskateboardcom.jpg" class="lightview" rel="gallery[26953]"><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/mediaskateboardcom-300x196.jpg" alt="mediaskateboardcom" width="330" height="214" /></a></p>
<p><br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Heimat:</h1>
<p>Der Chupacabra ist vor allen Dingen in Süd- und Mittelamerika verbreitet. Chupacabras wurden aber auch schon in Nordamerika gesichtet, meist in den südlichen Bundesstaaten wie Arizona, New Mexico oder Texas.</p>
<p><a class="picture-left-no-frame" href="http://www.halloween.de/files/2011/04/landkarte-chupacabra.png" class="lightview" rel="gallery[26953]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/landkarte-chupacabra.png" alt="landkarte-chupacabra" width="640" height="404" /></a><br />
<br class="clear" /></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Hintergrundgeschichte:</h1>
<p>Chupacabra bedeutet frei übersetzt etwa soviel wie &#8220;goat sucker&#8221;, also &#8220;Ziegen-Sauger&#8221;. Im Gegensatz zu vielen klassischen Sagengestalten und mythischen Monstern blickt der Chupacabra auf eine vergleichsweise kurze Historie zurück. Etwa 1992 berichteten die puertoricanischen Zeitungen &#8220;El Vocero&#8221; und &#8220;El Nuevo Dia&#8221; erstmals von diversen Tötungen verschiedener Tiere, wie Vögel, Ziegen und sogar Pferde. Allen erlegten Tieren war eines gemein: Sie waren nahezu blutleer und wiesen punktuelle Wunden, wie Einstiche, im Bereich des Nackens auf. 1995 entdeckte man acht tote Schafe, von denen jedes drei solcher &#8220;Einstich-Wunden&#8221; trug &#8211; diesmal allerdings in der Brust der Tiere, denen das Blut ebenfalls vollständig aus dem Körper gesaugt worden war. Über die Jahre mehrten sich die Meldungen vergleichbarer Fälle auch in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Kolumbien, Panama, Peru, den Vereinigten Staaten von Amerika und &#8211; ganz besonders oft &#8211; Mexiko. Kadaver von vermeintlichen Chupacabras, die erschossen oder überfahren wurden, stellten sich nach der Untersuchung von &#8220;Experten&#8221; angeblich immer als mutierte Hunde oder Koyoten mit hässlichen Hautkrankheiten heraus. Viele Leute in Puerto Rico sind indes der Überzeugung, dass der Chupacabra das Ergebnis von Gen-Experimenten amerikanischer Wissenschaftler im Auftrag diffuser Regierungsbehörden ist und aus einem geheimen Labor in El Yunque, einem Berg im Osten der Insel, entkam. Dagegen spricht, dass eine Gruppe von Ureinwohnern des südamerikanischen Regenwaldes schon seit Urzeiten an den Mosquito-Mann glaubt, eine mythische Gestalt, die wie ein Mosquito mit ihrer langen Nase das Blut der Opfer aussaugt. Zufall?</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Opfer:</h1>
<p>Am liebsten saugt der Chupacabra Ziegen und Schafe aus. Doch auch wenn Menschen spurlos verschwinden, werden damit hin und wieder Chupacabras in Verbindung gebracht (obwohl dafür wohl eher gewissenlose Drogenbosse verantwortlich sind). Angesichts der Berichte, dass Chupacabras große Lebewesen wie Pferde angreifen, sollte man sich als Mensch trotzdem nicht allzu sicher fühlen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Taktik:</h1>
<p>In einigen Erzählungen wird dem Chupacabra die Fähigkeit nachgesagt, seine Farbe wechseln zu können (ähnlich einem Chamäleon). Mit seinen leuchtend roten Augen paralysiert der Chupacabra seine Beute, um sie in Ruhe beißen und anschließend komplett aussaugen zu können. Manche Opfer weisen nur einzelne Einstiche, andere zwei bis drei Bissmale auf, an denen der Chupacabra saugte.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Abwehr:</h1>
<p>In Bezug auf die angeblich paralysierenden Kräfte der roten Augen empfehlen wir, Blickkontakt zu vermeiden. Geschlossene Räume sollten ausreichenden Schutz vor möglichen Angriffen bieten &#8211; zumindest wenn sich der Chupacabra außerhalb aufhält. Da mutmaßliche Chupacabras (die Hunde mit den Hautkrankheiten, Du weißt schon) schon erschossen und überfahren wurden, eignen sich fahrbare Untersätze oder Waffen durchaus, um sich gegen einen Chupacabra erfolgreich zur Wehr zu setzen.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Sonstiges:</h1>
<p>Das Thema &#8220;Chupacabra&#8221; wurde selbstredend schon von Musik-Künstlern aufgegriffen. So veröffentlichten z. B. die &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Furry_Animals" target="_blank">Super Furry Animals</a>&#8221; 1997 den Song &#8220;Chupacabras&#8221; und sogar bei &#8220;<a href="http://www.lugosismorphine.net/" target="_blank">Lugosi&#8217;s Morphine</a>&#8221; kann man dem &#8220;Chupacabra&#8221; musikalisch begegnen. Außerdem beschäftigte sich die populäre Mysterieserie &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akte_X_%E2%80%93_Die_unheimlichen_F%C3%A4lle_des_FBI" target="_blank">Akte X</a>&#8221; ebenfalls in einer Folge mit dem Monsterwesen, das dort Menschen tötet.</p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Schrecklevel: 8-9 von 13</h1>
<p>Mit seinen leuchtend roten Augen, den Furcht einflößenden Zähnen, der etwas ungewöhnlichen Art der Fortbewegung und der Eigenart, seinen Opfern das ganze Blut aus dem Körper zu saugen, hat der Chupacabra durchaus Potenzial.<br />
picture-left-no-frame</p>
<hr class="divider" />
<h2>Und das nächste mal: Eine schrecklich tödliche Familie mit Eisenzähnen!</h2>
<hr class="divider_2" />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 7: Brauchen Zombies überhaupt Nahrung?</title>
		<link>http://www.halloween.de/neuigkeiten/26859--26859</link>
		<comments>http://www.halloween.de/neuigkeiten/26859--26859#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 10:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen Sie Dr. Kürbis!]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.halloween.de/?p=26859</guid>
		<description><![CDATA[Was passiert mit Zombies, wenn sie nichts zu essen bekommen? Verhungern sie dann oder benötigen sie das Menschenhirn gar nicht zur Energieaufnahme?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="divider_3" />
<h1></h1>
<h1>Die Frage:</h1>
<p><em><strong>Lieber Dr. Kürbis!</strong></em></p>
<p>Was passiert mit Zombies, wenn sie nichts zu essen bekommen? Verhungern sie dann oder benötigen sie das Menschenhirn gar nicht zur Energieaufnahme?</p>
<p><strong>Gruß,<br />
Nico</strong></p>
<hr class="divider_3" />
<h1>Die Antwort:</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="../files/2011/03/Dr-Kuerbis-3.png" class="lightview" rel="gallery[26859]"><img class="picture-left-no-frame" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/Dr.Kuerbis-1.png" alt="Dr.Kuerbis" width="214" height="300" /></a><strong>Lieber Nico,</strong></p>
<p>Auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben. Mit äußerst hoher Wahrscheinlichkeit benötigen sie keine Nahrung. Auch wenn uns als Menschheit (bisher) eine Zombie-Epidemie globalen Ausmaßes erspart geblieben ist, so lässt sich diese Aussage trotz allem anhand einiger Beobachtungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse stützen.</p>
<h3>Zombie vs. Biologische Naturgesetze</h3>
<p>Ein Zombie kann auch mit einem riesigen Loch im Bauch weiter existieren. Das heißt ohne Magen und das wiederum heißt ohne Verdauung. Daraus folgt, dass er zwar nach Nahrung giert, diese aber nicht benötigt. Davon abgesehen, dass das kleine Häufchen Überlebender schon rein statistisch nicht ausreichen würde, um den Energiebedarf der Zombiemassen zu decken. Wären Zombies also auf die Nahrungsaufnahme angewiesen, würde innerhalb kürzester Zeit nur einige wenige Zombies überleben. Von Zombies die zu oder abnehmen, hat man noch nicht gehört. Und auf Toilette sitzen sah man auch noch keinen (Was jedoch nichts aussagt, denn Winnetou hat man auch noch nie pinkelnd gezeigt).</p>
<p>In Wahrheit ist es so, dass Zombies fast auf alle ihre Körperorgane, selbst jene, welche für einen normalen Menschen lebensnotwendig wären, verzichten können. Denn ein Zombie lebt nicht. ER ist untot. Die meisten der biologischen Naturgesetze scheinen für ihn nicht zu gelten. Wichtig allein für seine Existenz scheint der Kopf zu sein, so dass zu vermuten ist, dass sich dort der Auslöser finden lässt für das was den Zombie zum Zombie macht. Vermutlich wird aus der Kleinhirn-Region eine Art verbleibender animalischer Urinstinkt ausgesendet, der das unstillbare Bedürfnis nach Fleisch suggeriert. Eine Art inneres Echo auf ein vergangenes Dasein und vergangene Bedürfnisse. Würde dieses Bedürfnis der Nahrungsaufnahme und Energiegewinnung dienen, wäre ein Zombie auch irgendwann satt. Sein Hunger wäre für eine Weile gestillt. Aber wer hätte je davon gehört? Wäre er auf Nahrung angewiesen, würde der hungrige Zombie in Notzeiten, sich an Aas und in extremen Fällen an den Artgenossen gütlich halten.</p>
<p><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/IMG_3708-300x275.jpg" alt="IMG_3708" width="308" height="280" /><img class="picture-gallery" src="http://www.halloween.de/files/2011/04/IMG_3730-300x287.jpg" alt="IMG_3730" width="292" height="280" /></p>
<h3>Gehiiiirrrn!!!!</h3>
<p>Aber oft scheinen sie sich „nur“ auf das Gehirn des lebenden Menschen zu beschränken. Experten sind sich nicht ganz einig, ob Zombies dabei wirklich nur auf Menschenhirn zurückgreifen. Schließlich wird in vielen Filmen und Erzählungen geschildert, wie Untote auch andere Teile ihrer Opfer verzehren oder zumindest anknabbern (nur eben nicht alles, denn schließlich sollen aus den Opfern später noch halbwegs funktionierende Zombies werden). Das menschliche Hirn besteht in seiner Substanz fast vollständig aus Fett und Proteinen. Während sich die weiße Hirnsubstanz aus ca. 55% Fett und 40% Proteinen zusammensetzt, sind es bei der grauen Gehirnsubstanz ca. 55% Proteine und immer noch 33% Fett. Den Rest bilden Kohlenhydrate, Mineralstoffe und andere, organische Substanzen. Damit unterscheidet sich das Gehirn gar nicht einmal so sehr vom Rest des Körpers, die Zusammensetzung der Zellen im Hirn hat jedoch einen deutlich höheren Fettgehalt, wohingegen sonst der Anteil an Proteinen signifikant höher ist. Würde es ihnen als um Energiegewinnung durch Nahrungsaufnahme gehen, könnten die Untoten also auch beim örtlichen Fastfood-Schuppen ihren Appetit stillen.</p>
<h3>Verwesen statt Verhungern</h3>
<p>Unabhängig von &#8220;Hirn oder nicht&#8221; gestaltet sich das Überleben der Zombies ferner deshalb so schwierig, weil der Verwesungsprozess bereits in vollem Gange ist und sich für gewöhnlich auch nicht mehr stoppen lässt. Selbst, wenn sich Zombies über längere Zeit mit frischem Hirn (oder ähnlichem) versorgen könnten &#8211; was ein durchaus logistisches Problem darstellt &#8211; so werden sie früher oder später einen derart hohen Grad an Verwesung aufweisen, dass ein Fortbestand der Art praktisch überhaupt nicht möglich ist. Man kann also davon ausgehen, dass Zombies über kurz oder lang ganz einfach verwesen werden. Wenn Du es also schaffst, Dich bei einer Zombie-Epidemie lange genug zu isolieren, dann besteht die Chance, dass Du nach einiger Zeit ziemlich alleine in Deiner Gegend lebst.</p>
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<h3> Fazit:</h3>
<p>Der Fresstrieb von Zombies dient nicht zur Energiegewinnung. Zwar ähnelt er in rudimentären Abläufen der Nahrungsaufnahme, ist aber eher als archaisches Echo auf frühere biologische Notwendigkeiten zu betrachten. Warum ausgerechnet dieser Trieb in seiner grotesken Verstümmelung noch vorhanden ist (und z.B. nicht der Sexualtrieb) ist bislang unklar.</p>
<p><em><strong>Dein Dr. Kürbis</strong></em></p>
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<h2>Du hast auch eine Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: <a href="mailto:frage@halloween.de" target="_blank">frage@halloween.de</a></h2>
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