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Gabriel Burns

Gerne: Mystery-Horror
Autor: Autor: Raimon Weber (Folge 1-16), Andreas Gloge (seit Folge 17)

Wenn eine Hörspielserie für Erwachsene in den letzten Jahren für Begeisterung gesorgt hat, dann ist es “Gabriel Burns“. Die von Volker Sassenberg produzierte Reihe erhielt eine  Vielzahl von Hörspiel-Awards und brilliert durch erstklassige Besetzung. Nicht nur das Stammpersonal gehört zur Sprecher-Elite, sondern auch namhafte Gaststars wie Bela B (Folge 6), Smudo (Folgen 10 und 11) und Jimmy Pop (Folge 15) geben sich die Ehre.

Mr. Burns brennt auf Antworten

Alle bisher erschienenen Folgen hängen inhaltlich miteinander zusammen und bauen aufeinander auf. Protagonist der Serie ist der völlig erfolglose Schriftsteller Steven Burns, der seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer bestreitet. Eines Tages begegnet er einem Mann, der sich mysteriös Mr. Bakerman nennt. Der geheimnisumwobene Fremde überredet Steven Burns, als Detektiv einem ungewöhnlichen und unheimlichen Fall nachzugehen. Allerdings verrät er nicht, was für eine Reihe ominöser Vorkommnisse an dem Fall hängen. Ähnlich wie bei TV-Serien a là “Akte X“ oder “Lost“ liegt die vollständige Auflösung des Falls in weiter Ferne.

Von der ersten Folge an forscht die Hauptfigur unablässig nach der Wahrheit und sucht Antworten auf brennende Fragen. Meistens, ohne aufklärende Antworten zu erhalten oder erhellende  Einsichten zu erlangen. Sogar nach knapp 30 “Gabriel Burns“-Folgen sind endgültige Erkenntnisse nach wie vor Mangelware.

Flüsterer, Zauberer und andere Baustellen

Ein flüssiges Etwas im Zentrum der Erzählungen scheint der Schlüssel zur Unsterblichkeit zu sein. Es geht dabei um ein Elixier namens Ila al Khalf, was soviel bedeutet wie Elixier der Rückkehr. Genaueres wollen wir nicht verraten. Überhaupt gibt es ständig andere, große und kleine Baustellen, an denen Steven Burns arbeitet. Welche Rolle spielt der Flüsterer? Wer versteckt sich hinter dem Namen Mr. Bakerman? Und wie zum Teufel hat Steven seinen vierjährigen Bruder Daniel bei einem Zaubertrick vor Beginn der Erzählung verschwinden lassen? Fragen über Fragen, deren erhoffte Beantwortung Dich von einer Geschichte zur nächsten ziehen soll. Leider musst Du dafür sehr, ja wirklich sehr, geduldig sein.

Alles in Allem ist “Gabriel Burns“ ein rundum perfekt gelungener Ohrenschmaus. Ein Muss für Freunde unheimlicher Hörspiel-Serien. Fantastische, Film erprobte Sprecher verleihen den Personen ihren ganz eigenen Charakter und jagen Dir in Verbindung mit klug gesetzten Effekten ein ums andere Mal neue Schauer über den Rücken. Die etwa einstündigen Hörspiele sind dramaturgisch klasse. Allerdings fehlt es an zufriedenstellenden Zugeständnissen an den Hörer – zumindest was die Klärung brennender Fragen betrifft. Je nachdem wie ungeduldig Du bist, wird die Wartezeit auf neue Abenteuer so unter Umständen zur nervlichen Belastungsprobe.

Obwohl die Atmosphäre eher düster ist und die Gewaltszenen in ihrer akustischen und gesprochenen Darstellung recht deutlich sind, erhält die Reihe durchgängig die Altersfreigabe ab 12 Jahren. Das gilt inzwischen selbst innerhalb der Fan-Szene als Running Gag. Okay, 15- oder 16-Jährige sind ja über 12 Jahre alt. Für jüngere Kinder ist es nämlich wegen der genannten Gründe nur bedingt geeignet.

Länge: ca. 60min / Folge (variiert)
FSK 12
Universal Music

Sprecher:
Jürgen Kluckert (u.a. Synchronstimme v. Morgan Freeman) als Erzähler
Bernd Vollbrecht (u.a. Synchronstimme v. Antonio Banderas) als Steven Burns
Ernst Meincke (u.a. Synchronstimme v. Patrick Steward) als Mr. Bakerman
Björn Schalla (u.a. Synchronstimme v. Josh Hartnett) als Larry Newman
Bianca Krahl (u.a. Synchronstimme v. Charlize Theron) als Joyce Kramer

Trailer: http://www.gabriel-burns.net/


Text: Sascha Adermann

1 Kommentar »

  1. Schlecht, einfach nur schlecht! Sowas von billig mit immer wieder neuen Fragen Geld aus den Taschen der Leute zu ziehen…perfektes Marketing: Ja! Aber ansonsten einfach nur schlecht…trotz Superstimmen und Hi-Tekkk Sounds!

    Und diese ganzen “Gaststars” sind seltsamerweise auch alle bei Universal unter VERTRAG(!) !!! Demnächst labern da sicherlich auch Bu$hidoof und Sidolin mit und erzählen, das sie doch ganz dolle GB Fans sind…WÜRG. Ach, auch Fanta4´s “eigene Plattenfirma” ist nur ´ne “Unterfirma” von/bei = UNiVERSAL…

    Comment von DasDeh — 4. Dezember 2009 @ 12:00

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