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Originelle Halloween Party Idee: Totenschein-Party

Wie Du vielleicht schon aus unserer Rubrik “Geschichte & Hintergrund“ weißt, ist Halloween vor allem ein Fest der Toten. Der Kürbis im Fenster ist ein Zeichen an die Verstorbenen: “Hier seid ihr Willkommen“. Und damit all Deine verblichenen Freunde das auch zu spüren bekommen, schmeißt Du gleich mal eine Party in passender Umgebung für sie.


TotenscheinDie Vorbereitungen für Deine Totenfeier beginnen mit schön altmodischen Einladungen. Weil man Deinen verstorbenen Freunden bei ihrem Ableben sowohl Internet- als auch Handyvertrag gelöscht hat, bekommen sie ihre Einladung von Dir persönlich oder per Post. (Du weißt schon, wo man diese komischen Umschläge in diese gelben Kästen wirft). Diese Einladung besteht aus einem Totenschein, den der Gast mit seiner Todesursache und weiteren ausschmückenden Details versehen kann. Die Druckvorlage dafür kannst Du hier mit einem Klick öffnen.

Natürlich darf auf der Einladung auch Ort und Zeitpunkt Deiner Feier nicht fehlen. Wichtig dabei ist, dass deine Gäste den Schein ausgefüllt als Eintrittskarte mitbringen, denn so können sich sie sich ihre tragischen Totengeschichten gegenseitig vorlesen. Nun sollen Deine Besucher natürlich nicht irgendeine Todesursache aufschreiben und dann als Britney Spears-Double bei Dir auftauchen (es sei denn, die Frau hatte einen grausigen Unfall), sondern sich natürlich entsprechend der Ursache ihres Ablebens verkleiden. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Aufgedunsene und blaue Gesichter zeugen von Erstickung; ein zerkratzter Hals mit Blut aus Mund, Nase und Ohren zeugt vom Erhängen. Einschusslöcher in alter Kleidung sind schnell gebastelt, Reifenspuren auf dem T-Shirt kann man selbst malen. Wer will, kann extrem ausgefallene Todesursachen wählen und sich entsprechend verkleiden (z.B. Stahlrohr durch die Brust), wer nicht so viel Muße hat, soll wenigstens blass und damit verblichen Aussehen. Du als Gastgeber darfst natürlich lebendig sein und Dich als Arzt – ganz in Weiß oder in Grün – verkleiden, so als kämst Du direkt zu einer Obduktion. Ein Namensschild komplettiert Deine Verkleidung.


Home is, where your heart is – Die Raumgestaltung

Damit Deine verstorbenen Gäste keinen Schreck bekommen, wenn sie sich plötzlich in ungewohnter Umgebung zurechtfinden müssen, kommst Du Ihnen entgegen und baust Ihr bekanntes Umfeld einfach nach: eine schöne Leichenhalle. Dafür bieten sich am besten Räume an, die schon von grundauf hell sind. So ist ein Wohnzimmer mit weißer Raufasertapete genau so passend wie ein verputzter Kellerraum. Hauptsache, die Wände sind nicht durch Farbexperimente oder Graffiti quietschbunt gestaltet. Ist der richtige Raum gefunden, entfernst Du erst einmal vorsichtig alles störende, wie Vasen und Stoffbärchen. Von den Wänden nimmst Du alle Bilder und Poster ab, die keine Kadaver zeigen. Das Bild der Schwiegermutter kannst Du also hängen lassen, harhar! Wenn Du magst, kannst Du noch die Gardinen abhängen und die nackten Jalousien am Fenster lassen. Die Umgebung sollte insgesamt schön steril wirken.

Freeze-01
Nun sind die Möbel dran. Leichenhäuser bestehen zum Großteil aus Metall, weißen Laken und Glas. Alles was kalt ist, passt gut. Versuche im Vorfeld, so viele weiße Laken und Decken wie möglich zu ergattern. Frage am besten Deine Eltern und Freunde nach ihren Vorräten. Die können Dich sicher mit genug Stoff versorgen. Nun deckst Du alles, was nach Holz oder Sofa aussieht, mit Deinen Laken ab. Wenn Du Platz hast, Stelle zusätzlich ein paar Tische in die Mitte des Raumes, die Du ebenfalls mit weißen Tischdecken abdeckst. Vielleicht findest Du ja sogar einen durchgeknallten Freund, der sich unter eine Decke legt und ein paar Gäste erschreckt.

Als Sitzgelegenheiten bieten sich Stühle aus Plastik und Metall an, adexterm besten auch in weiß. Kannst Du diese nicht auftreiben, hilft wieder stilvolles Verhüllen. Musikanlage und die Boxen versteckst Du am besten unter einem Tisch, der bis zum Boden bedeckt ist. Die Tische, die später für das Buffet herhalten sollen, kannst Du mit Klarsichtfolie beziehen. Damit schützt Du einerseits das Laken vor zu vielen Flecken, zum anderen erreichst Du auf diese Art einen noch tolleren sterilen Effekt. Du kannst sogar bestimmte Gegenstände (Stühle, Garderobenständer, Papierkörbe) durch Klarsichtfolie in ein optisches Highlight verwandeln. Abdeckfolie, wie man sie zum Tapezieren verwendet, auf dem Boden auszulegen, würde zwar für einen abgerundeten Effekt sorgen, doch raten wir Dir dringend davon ab, weil die Unfallgefahr durch Ausrutschen einfach zu hoch ist. Nicht zu empfehlen ist es ebenfalls, eine zu grelle Lichtstimmung zu erschaffen. Realistisch wäre natürlich ein sehr helles, kaltes Neonlicht. Doch das ist etwa 10 Minuten lang lustig, danach werden sich Deine Gäste eher unwohl fühlen und der ganze Aufwand ist für die Katz. Setze lieber ein paar Lichthighlights und lass den Rest in ein wenig Dunkelheit verschwinden. Es soll schließlich auch ein bisschen gruselig wirken. Wenn Du mit Deinem sterilen Partyraum zufrieden bist, geht’s an die Deko.


Verzierungen mit Hand und Fuß – Die Wandgestaltung

Die kahlen Wände darfst Du nun wieder vollhängen. Dafür eignen sich am besten alle Arten von medizinischen Schautafeln, Röntgenbildern und Abbildungen von Körperteilen. Die medizinischen Schautafeln kannst Du auf Flohmärkten oder bei Ebay bekommen. Es gibt auch Bücher mit Anatomie-Lerntafeln für etwa 10 Euro im Online-Versand. Ganz geduldige Genossen mit gutem Drucker können auch im Internet nach passenden Vorlagen unter dem Stichwort “Anatomie” suchen und diese ausdrucken.

Röntgenbilder für die Wände

Dasselbe gilt für Röntgenbilder, davon gibt es haufenweise im Internet. Natürlich sind das dann Röntgenbilder, die auf Papier gedruckt sind. Richtig eindrucksvoll sehen natürlich echte Bilder aus. Diese zu beschaffen ist gar nicht so schwer, weil viele Leute ihre Aufnahmen in jenen riesigen braunen Umschlägen mit nach Hause nehmen und diese dann jahrelang im Schrank zu liegen haben. Schau einmal selbst bei Dir nach oder frage im Bekanntenkreis herum. Ein paar neutrale Körperteile wie Füße oder Hände beschämen auch den Besitzer nicht, wenn diese ausgestellt an der Wand hängen. Dabei wirken weniger Bilder sogar besser, es soll ja keine Foto-Tapete werden. Mit einem Schreibprogramm kannst Du zu guter Letzt noch ein paar einfache Schilder basteln. Es reicht schon aus, wenn Du auf einem weißen Blatt die Aufschrift UNTERSUCHUNGSRAUM 2 druckst und dieses an die Tür hängst. Auch über dem Buffet kannst Du Beschriftungen anbringen wie: “Organische Abfälle“ und über den Getränken “Lösungsmittel“.


Es ist angerichtet – Die Tischgestaltung

Für die Tischdeko eignet sich alles, was irgendwie nach medizinischem Equipment aussieht: Nagelscheren, Bastelscheren oder Pinzetten, Muttis Nagelpflegesets sind dafür eine gute Quelle. Zangen, Hämmer und Sägen passen auch. Gummihandschuhe, Plastikschläuche und Mundschutze aus dem Baumarkt zeugen von Betriebsamkeit. Ein paar aufgereihte Q-Tips, abgelaufene Ohrentropfen-Behälter (einfach mal im Medizinschrank nachschauen) und neutrale Taschentuchboxen runden das Bild ab. Das alles verteilst Du zwischen dem Buffet. Richtig heftig wird es, wenn Du noch ein paar eklige Organe oder Mutationen in Einmachgläsern ordentlich zwischen dem Essen platzierst. Wenn du eine Lichtquelle auf Tischhöhe anbringst, steigert sich der abstoßende Effekt enorm.

BASE MORTUARY

Abgetrennte Körperteile

Abgetrennte Körperteile oder Leichenteile aus dem Verkleidungsbedarf zwischen den Lebensmitteln sehen zwar gut aus, sind aber irgendwie nicht sehr realistisch. Reihe doch ein paar von den Gliedmaßen schön säuberlich auf und beschrifte sie. Schon sieht alles viel überzeugender aus. Außerdem könntest Du auf einem Tisch auch einen abgetrennten Unterkörper positionieren und mit einem Laken abdecken. Das ist Leichenschauhaus Deluxe.


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 Rezepte für den Leichenschmaus

Halloween-Pudding-GehirnAls Geschirr bietet sich alles Weiße oder Beige an, am geeignetsten wäre natürlich Plastik. Schüsseln, Näpfe und das Besteck sollten aber am besten aus Metall sein. Zum Essen eignen sich alle Gerichte, die irgendetwas mit einer Leichenhalle zu tun haben. Dazu passt zum Beispiel unser Blumenkohl-Hirn, unsere Würstchen-Finger, Hirn, Herz oder Gliedmaßen aus Pudding, Getränke aus dem Reagenzglas oder unsere Augenbowle mit Eis-Hand. Du kannst auch bei alkoholfreien Getränkeflaschen wie Cola oder Limonade das Etikett entfernen, indem Du sie vorher in Wasser einweichst. Die nackten Flaschen haben eine eindrucksvolle Wirkung. Ob Du das bei alkoholhaltigen Getränken auch machen möchtest, bleibt Dir überlassen. Es könnte allerdings Ärger geben, wenn sich jemand versehentlich eine Wodka- statt Weißweinschorle anrichtet.

Tödliche Erinnerung

Wenn Du magst, kannst Du Deinen Freunden noch eine kleine Freude bereiten: Ein ganz besonderes Erinnerungsfoto. Nutze einen der zusätzlichen Tische in Deinem Partyraum, um im Laufe des Abends von jedem Gast ein Bild anzufertigen. Dafür legt er sich einfach auf den Tisch und deckt sich ein Stück mit einem Laken zu. Hier kann auch wieder die Klarsichtfolie zum Einsatz kommen, damit der Tisch nicht unnötig zerkratzt wird. Nun macht das tote Model noch ein besonders totes Gesicht (es kann ruhig schmerzverzerrt sein) und Du lichtest es ab. Falls Du zeitlich eingebunden bist, kann diese Aufnahme natürlich auch von einem Gast übernommen werden. Am nächsten oder übernächsten Tag (je nachdem, wie viel Du getrunken hast) druckst Du dieses Foto aus oder entwickelst den Film (soll´s ja auch noch geben) und lässt sie Deinen Besuchern zukommen. Eine witzige Aufmerksamkeit, von der Deine Gäste noch lange erzählen werden.


10 Kommentare »

  1. Einfach nur Klase!!! Der Totenschein:> wie ihr das nur immer hinbekommt?! Super!

    Comment von Florian — 28. Oktober 2010 @ 17:34

  2. :D ich mag echt eure rezepte :D
    ich mache an halloween eine party. ich habe eure rezepte auf geschrieben und die sind echt klasse ja… habt ihr auch spiele weil ich keine finde :P
    eure sandy

    Comment von sandy — 22. Oktober 2011 @ 10:27

  3. Hallo Sandy! Eine eigene Rubrik “Spiele” haben wir (noch?) nicht. Aber wenn Du unsere Party-Artikel durch forstest, wirst Du auf die eine oder andere kurzweilige Spiel-Idee für Deine Halloween-Party stossen. Viel Spaß. Dein Kürbiskönig

    Comment von Der Kürbiskönig — 22. Oktober 2011 @ 13:54

  4. lieber kürbiskönig
    ich gebe heute eine totenscheinparty
    danke für die tolle idee

    Comment von halloween — 31. Oktober 2011 @ 13:15

  5. Hallöchen! Dieses Jahr hatten wir eine Halloweenparty “Gerichtsmedizin” geplant und .. vielen vielen Dank für die tollen Anregungen hier! Der Totenschein ist eine SUPER Idee :) Bin jetzt schon gespannt, wie es ankommen wird! Viele Grüße

    Comment von Dina — 5. September 2012 @ 11:40

  6. Hallo,

    mit diesen Idden wird meine Party bestimmt der Hit und das mit den Totenscheinen ist auch voll cool, aber ich hab meine Einladungen schon vor a paar Wochen verschickt.

    Viel Spaß bei eurer Party
    Rebecca

    Comment von Rebecca — 27. Oktober 2012 @ 16:29

  7. Hallo, ich verstehe nicht ganz wie der Totenschein auszufüllen ist…?

    Comment von Sammy — 23. September 2013 @ 19:38

  8. Hallo Sammy,

    bei unserem Totenschein gibt es kein richtig oder falsch, da es sich ja nur um einen Gag handelt. Wichtig ist eigentlich nur Name (2.) und Todesursache (11.). Alles andere kannst Du zur Not auch frei lassen. Ich wünsche Dir eine großartig gruselige Party!

    Dein Kürbiskönig

    Comment von Werner — 24. September 2013 @ 9:43

  9. Großartig! Werde das mal nächstes Halloween ausprobieren! Eure Website ist klasse!

    Comment von Sultan — 20. Februar 2014 @ 1:56

  10. […] Copyright by halloween.de […]

    Pingback von Noch 7 Tage bis Halloween – Halloween-Ideen.deHalloween-Ideen.de — 24. Oktober 2016 @ 8:06

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