Ein Film geht unter die Haut: Gewinnspiel zum Heimkinostart von The Bay – Nach Angst kommt Panik!

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Es ist eine bekannte Krux mit diesen malerischen Kleinstädten – hinter der friedlichen Zuckergussfassade lauert allzu oft der blanke Horror. Eine Katastrophe, die sich mit sinistren Zeichen ankündigt, welche jedoch nicht gesehen werden. Bis dann Zeter und Mordio auf einmal ganz, ganz groß sind. Im Fall von „The Bay“ bricht über den neuenglischen Küstenort Claridge eine Welle des Grauens herein, die sich in den Tiefen des Ozeans zusammengebraut hat – und menschengemacht ist. Mit Story und Inszenierung etabliert sich „The Bay“ nicht nur als effektiver Gänsehaut-Ekel-Horror, sondern auch als gut unterhaltender Epidemie-Thriller. Der Kürbiskönig hat sich diesen dokumentarisch inszenierten Augenschmaus-Schocker schmecken lassen und verlost zum Heimkinostart drei Film-Exemplare.

The Bay Filmausschnitt

Ach, wie ist das schön hier. Die Küstenstadt Claridge des im Nordosten der USA gelegenen Bundesstaats Maryland ist ein El Dorado für Naturliebhaber, Strandfans und Idylle-suchende Kleinfamilien. Hier ist der Gartenzaun nur eine visuelle Grenze der Vertrautheit zwischen den Anwohnern. Doch zwischen den enthusiastischen Vorbereitungen zur 4. Juli Feier, dem Amerikanischen Unabhängigkeitstag, bahnt sich das Menetekel einer greifbaren Katastrophe an. Dass sich das schöne-heile-Welt-Bild als Farce entpuppen wird, ist dem Zuschauer schnell bewusst. Der als found-footage inszenierte Horrorfilm streut in die harmonische Kulisse eines Kleinstadt-Image-Films immer wieder beunruhigende Szenen, die auf eine Verschwörung hinauslaufen, an dem sogar der gutbürgerliche Bürgermeister von Claridge beteiligt zu sein scheint …

Was der Bürgermeister noch wusste …

Dieser hält den vehementen, aber angesichts der drohenden Katastrophe noch viel zu zögerlich artikulierten Befürchtungen, das Wasser aus Claridge könnte verunreinigt sein, einen langen, lokalpatriotischen Atem entgegen. Dem öffentlichkeitswirksamen Nippen am Wasserglas vor versammelter Anwohnerschaft, folgt der Katastrophenausbruch auch schon auf dem Fuße: Das 4. Juli Volksfest wird zum Inkubationsherd einer parasitären Epidemie – und schon rennen alle mit ekligen Ausschlägen durch das Dorf. Die vermeintliche Idylle wird zum todbringenden Ekelspektakel.

The Bay Szenebild

 „The Bay“ verkauft sich in guter alter Found-Footage Tradition als unter Verschluss gehaltenes Geheimdokument. Eine in der Rückschau rekapitulierte Wahrheit, die wir als Zuschauer jetzt exklusiv zu sehen bekommen. Hier ist die buchstäbliche Scheiße mächtig am Dampfen, denn die unsachgemäße Entsorgung des mit allerlei giftigen Zusatzstoffen angereicherten Hühnerkots im Meer ist der Auslöser der Kleinstadtseuche, die innerhalb weniger Stunden pandemische Zustände annimmt. Und es wird noch ekliger: Die ins Meer gespülten Giftsstoffe lassen die (tatsächlich in Meeren beheimateten) sogenannten Cymothoa exigua, eine Art von krebsartigen Asseln, auf denkbar unschöne Art mutieren. So werden die Einwohner nicht nur Opfer einer im wahrsten Sinne des Wortes verkackten Wasserqualität, sondern müssen sich auch noch von urzeitlichen Mutanten-Parasiten aus dem Meer aushöhlen lassen. Doch natürlich will es wieder keiner gewesen sein. Als Zuschauer verfolgen wir die grausige Geschichte aus dem Blickwinkel verschiedener Personen wie einer jungen Lokalreporter-Aspirantin, die den Rahmenerzähler der dokumentarisch inszenierten Horrorgeschichte gibt, oder einem Teenager-Mädchen, das ein Ereignis-Protokoll über den Video-Chat mit ihrer Freundin für uns hinterlässt.

Szenebild The BayThe Bay Szenebild

Authentisch wirkendes Horrorszenario mit ökologischem Zeigefinger

„The Bay“ Regisseur Barry Levinson, der auch schon mit „Wag the dog“ und „Rain Man“ dramaturgisches Gespür bewiesen hat, setzte beim Low Budget Horror auf authentisch wirkende Erzähleffekte. Die verschiedenen Storytelling-Perspektiven wirken auch deshalb so fesselnd, weil sie über unterschiedliche Kommunikationsmittel erzählt werden: Handycams, Smartphones und Überwachungskameras werden zu subjektiv protokollierenden Instrumenten eines Alltags, der zum objektiven Alptraum mutiert. So wirkt „The Bay“ wie eine Collage, ein Kaleidoskop angsteinflößender Bilder, die von den verschiedenen Protagonisten eingefangen und für uns zu einem schockierenden Gesamtbild zusammengeschnitten werden. Und natürlich wirkt „The Bay“ auch deshalb so furchterregend, weil die das Parasitenleben beflügelnde Umweltschweinerei tatsächlich aus dem echten Leben stammen könnte. Die schauspielerischen Leistungen mögen manchem vielleicht etwas arg bemüht vorkommen, aber dem Echtheitsfaktor tut das keinen Abbruch, und auch die Horror-Effekte wirken liebevoll eklig inszeniert, sodass der Kürbiskönig nach dem Filmabend die Badesaison endgültig für sich ad acta gelegt hat.

 Ein Blick in das Making-Of von „The Bay“ lohnt sich im Übrigen allemal. Dort lernst Du dann auch, dass die fiktiv gesponnenen Ereignisse tatsächlich viel weniger Fiktion sind, als man annehmen könnte…

Verlosung

Du willst umweltkritischen Perspektiv-Horror im heimischen Kino genießen? Dann mach beim Gewinnspiel mit: Der Kürbiskönig verlost 3 Filme (zwei DVDs und eine Blu-ray) zum Heimkinostart von „The Bay“! Beantworte einfach folgende Frage korrekt:

Wie heißt die Bucht der Kleinstadt in „The Bay“?

a) Cheesecake Bay

b) Chesapeake Bay

c) Chessmate Bay

Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum  12. August 2013 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! Gib bitte an, ob Du eine DVD oder eine Blu-ray gewinnen möchtest. Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.


 Filmtrailer


Links

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„The Bay“ – Homepage


 

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