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Crimson Peak – Gewinnspiel zum Kinostart

Die 1950er und 1960er Jahre waren die Glanzzeit des sogenannten Gothic Horrors: opulent ausgestattete Studiofilme aus England und Italien, die in den üppigen Kulissen alter Schlösser und Herrenhäuser spielen. Der Nebel wabert, die Kerzenleuchter flackern und Stars wie Christopher Lee oder Peter Cushing sorgen für Angst und Schrecken. Der heute startende Film Crimson Peak von Regisseur Guillermo del Toro steht ganz in der Tradition dieser kultigen Gruselfilme. Wir verlosen 4 Fanpakete zum schön altmodischen Spuk-Drama.

Die Braut, der es graut

Crimson Peak HauptplakatMit Geistern kennt sich die Amerikanerin Edith Cushing (Mia Wasikowska) aus: Als ihre Mutter stirbt, kehrt diese eines Nachts als grausiger Geist zurück und warnt ihre kleine Tochter vor einem Ort namens Crimson Peak. Viele Jahre später ist Edith zu einer hübschen, aber etwas verhätschelten Autorin herangewachsen, die verzweifelt versucht, ihren Roman über Geister an den Mann zu bringen. Unerwarteten Beistand bekommt sie von dem charmanten Engländer Thomas Sharpe (Loki-Darsteller Tom Hiddleston), der sie nach allen Regeln der Kunst anbaggert (man muss das einfach mal so sagen). Doch Ediths Vater durchschaut das falsche Spiel des bankrotten Gentleman und verweist ihn samt seiner ebenso undurchschaubaren Schwester Lucille (Jessica Chestain) des Landes. Ein blutiger Zwischenfall sorgt allerdings dafür, das Edith und ihr Traummann doch noch zusammen kommen können, was sie gleich mit einer Heirat besiegeln. Ediths neuer Wohnsitz ist von nun an das verfallene englische Anwesen Allerdale Hall, in dessen Garten die tonhaltige Erde den Boden purpurn (engl. crimson) färbt. Dort treibt nicht nur ein schrecklicher Geist sein Unwesen, auch das Geschwisterpaar Thomas und Lucille lässt schon bald die Masken fallen…

Crimson Peak – Geister als Metapher

Wer bei Crimson Peak einen reinen Geisterfilm erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Der Film steht eher in der Tradition von Klassikern wie Das Grauen oder den Geschichten von Edgar Allen Poe: Hier steht ein schreckliches Verbrechen im Fokus, bei dem die Geister nur Sinnbilder für Verdrängung und Sünde sind. Oder wie es Edith im Film über ihren Geisterroman formuliert: Die Geister sind nur eine Metapher für die Vergangenheit.
Die hervorragend animierten Geistererscheinungen treten deshalb nur selten auf, im Mittelpunkt dieses atmosphärischen Dramas stehen Schuld und Sühne, Tod und Verfall. Und so ist Crimson Peak ein ganz und gar klassisches Drama, das sich nicht nur optisch an seinen Vorbildern aus der Blütezeit des Gothic Horrors orientiert, sondern auch inhaltlich. Es wird viel geredet, hin und wieder sogar ein wenig in Liebes-Klischees geschwelgt und dann auch wieder ein bisschen gegruselt. So wie das früher halt so war. Fans des guten alten Kintopps dürfte das äußerst gut gefallen, bei allen anderen könnte allerdings etwas Langeweile aufkommen. Der Kürbiskönig findet das sehr schade, denn so wird dem Film der ganz große Erfolg wahrscheinlich verwehrt bleiben.

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Schließlich hätte es Crimson Peak mühelos schaffen können, ein moderner Klassiker des Geisterfilms zu werden. In puncto Effekten, Darstellern, Kulissen und Atmosphäre ist der Film nämlich absolut erstklassig und über jeden Zweifel erhaben. Die Licht- und Farbstimmungen gehören wirklich zum Besten, was man in den letzten Jahren gesehen hat. Jeder Raum hat eine unheimliche Tiefe, sogar ganz ohne 3D-Effekt, und die imposanten Kulissen verbreiten einen ganz hervorragenden Gothic-Flair. Das absolute Highlight ist dabei natürlich Allerdale Hall, das sich bei den besten Spukhäusern der Filmgeschichte problemlos auf den obersten Rängen einreihen darf. Wie es in der gottverlassenen Einöde steht, mit seinem kaputten Dach, durch das unablässig Blätter in die düstere Vorhalle rieseln, mit Ranken bewachsene Fenster trübes Licht auf Dornen-verzierte Rundbögen werfen und eklig breiige Erde im Erdgeschoss zwischen den Bodendielen hervorquillt – das ist wirklich ganz, ganz großes Kino!

Fazit: Dass Guillermo del Toro (Pans Labyrinth) mit Crimson Peak keinen Budenzauber à la Das Geisterschloss abbrennt, ist angesichts des Regisseurs keine Überraschung. Doch die Mehrheit der Zuschauer wird von der getragenen Dramaturgie des Films wahrscheinlich gelangweilt sein. Für Fans von alten Filmen des Hammer Studios ist der sehr atmosphärische Film mit seinen erstklassigen Darstellern, Effekten und vor allem Kulissen allerdings ein echter Leckerbissen.

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CRIMSON PEAK – GEWINNSPIEL

Der Kürbiskönig verlost zum heutigen Kinostart des klassischen Spukdramas Crimson Peak vier klassische Fanpakete mit drei wunderbar klassischen Goodies (Kugelschreiber, Notizbuch und Poster).

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Um am Gewinnspiel teilzunehmen, musst Du uns nur folgende Frage beantworten:

Bei welchem Fantasy-Epos über einen kleinen Reisenden hätte Guillermo del Toro beinah Regie geführt?


Das Gewinnspiel ist beendet! Die richtige Antwort lautet “Der Hobbit”. Die Gewinner wurden per E-Mail benachrichtigt. Falls Du diesmal kein Glück hattest, dann vielleicht das nächste Mal!


Crimson Peak – Trailer


Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.


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1 Kommentar »

  1. Der Film Crimsen Peak ist ein sehr toller Horrorfilm der sehr zum weiter Empfehlen ist. Ich bin jemand der sehr sehr gerne Gruslige Filme anschaut.

    Comment von Kathrin Bieber — 16. Oktober 2015 @ 13:46

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