Hochwasserwarnung: Riesige Remake-Welle des Horrors rollt auf Dich zu!

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Nine, ten - he's back again... Freddy ist wieder da!Ob für das Hochwasser bei Dir eher Tränen der Freude oder der Trauer verantwortlich sind, wissen wir nicht. Vielleicht freust Du Dich angesichts namhafter Neuverfilmungen tatsächlich über das, was in den nächsten Jahren an bekannten Geschichten über die Leinwand flimmert. Oder Du hast den Glauben an das Gute und die Kreativität im Menschen endgültig verloren. So oder so können (und wollen) wir Dir nicht ersparen, was Dich in naher Zelluloid-Zukunft alles erwartet.

Das sind die kommenden Horror-Remakes (alphabetisch geordnet, nicht nach Sympathie). In Klammern die Erscheinungstermine, sofern diese bekannt sind.

A Nightmare On Elm Street (30. April 2010 in den USA)
Braucht man wohl nichts zu sagen… außer, dass Freddy von Jackie Earle Haley gespielt wird. Der ließ sich damals, zum Casting des Originals, von seinem Freund, einem gewissen Johnny Depp, begleiten.  Rate mal, wer die Rolle des Glen bekam? Mehr Infos findest Du hier.

Creature from the Black Lagoon aka Der Schrecken vom Amazonas (2011)
Ein Kultfilm der 50er Jahre. Für die Regie zeichnet Breck Eisner („Sahara“) verantwortlich. Drehbuchautor Gary Ross ist der Sohn von Arthur A. Ross, der – wie passend – das Drehbuch des 1954er Originals schrieb. Mehr Infos findest Du hier.

Auch wieder da: das schrecklich schleimige Schlammmonster

Hellraiser (2011)
Müsste eigentlich in „Unendliche Geschichte“ umbenannt werden. Sollte bereits 2008 bzw. 2009 erscheinen, jetzt vielleicht erst 2011… Die Story soll ein Mix aus dem Original-Film und dem ebenfalls bereits verfilmten Clive Barker-Roman „Hellbound Heart“ werden.

Jekyll and Hyde (2010)
Klassischer Stoff. Der Mann mit den zwei Persönlichkeiten wird bei dieser Neuauflage von Forest Whitaker („Ghost Dog“) und 50 Cent („Get Rich or Die Tryin'“) dargestellt. Regisseur Abel Ferrara hat mit „Body Snatchers – Angriff der Körperfresser“ immerhin schon einmal bewiesen, dass er ein gutes Remake auf die Beine stellen kann. Aber damals war auch nicht 50 Cent dabei.

Muttertag (2010)
Drei Freundinnen campen gemeinsam im Wald und werden von derangierten Typen mit sadistischen Anwandlungen geschlagen, entführt sowie vergewaltigt. Doch die Mädchen rächen sich… Darren Lynn Bousman führt Regie, die Mutterrolle übernimmt übrigens Rebecca DeMornay („Hochzeits-Crasher“).

Piranha 3D (12. Mai 2010 in Deutschland)
Schwimmende Monster. Deutlich kleiner als weiße Haie, dafür aber in 3D. Regie führt der Horrorfilm-erprobte Alexandre Aja („The Hills Have Eyes“, „High Tension“). Angesichts der mehrfachen Verschiebungen und Hiobsbotschaften rund um die Produktion kann man eigentlich nur mit dem Schlimmsten rechnen. Dafür aber in 3D! Mehr Infos findest Du hier.

Hol schon mal die Silberkugeln, Schatz, der Wolfsmann kommt wieder zu Besuch!Poltergeist (24. November 2010 in den USA)
Die Vorlage von Regisseur Tobe Hooper nutzte ein Drehbuch von Steven Spielberg. Leider macht ein hierzulande (und vermutlich weltweit) weitgehend unbekannter, ukrainischer Regisseur – Vadim Perelman – allein noch keinen guten Film. Hoffentlich auch keinen schlechten. Mehr Infos findest Du hier.

Sie leben (2011)
1988 von John Carpenter verfilmt, wird der große Mann des 80er Jahre Horrorfilms diesmal als ausführender Produzent tätig werden. Ob’s hilft?

The Crazies (08. April 2010 in Deutschland)
Remake des Klassikers von George A. Romero von 1973. Einstmals harmlose Menschen und nette Nachbarn drehen plötzlich durch! Mehr Infos findest Du hier.

The Wolfman (11. Februar 2010 in Deutschland)
Hoffentlich hilft das Staraufgebot mit Benicio del Toro („Sin City“), Hugo Weaving („Matrix“) und Anthony Hopkins („Schweigen der Lämmer“) Regisseur Joe Johnston („Jurassic Park 3“) bei der Arbeit. Mehr Infos findest Du hier.

Remakes haben aber auch etwas Gutes, denn kaum bekannte Filme werden so einer breiteren Zuschauermenge zugänglich gemacht. Kult-Regisseur Sam Raimi nimmt sich gleich zwei solcher relativ unbekannten Titel an. Zum einen „Anguish„, dessen spanisches Vorbild auf den Namen „Angustia“ hört, zum anderen „The Dorm„, der – zugegeben einigen Wenigen – auch als „Kollegiet“ bzw. „Room 205“ bekannt ist.

Ein kurioses Remake gibt es in naher Zukunft auch noch. So soll „Night of the Living Dead“ aka „Die Nacht der lebenden Toten“ komplett in einer Technik mit einem klangvollen Namen wie Ultra-Hypervision-Multicolor-CGI-Geruchs-3D neu gedreht werden. Komplett ohne menschliche Darsteller. Dass die Technik laut den Machern besser ist, als alles jemals Dagewesene, versteht sich von selbst. Kostet natürlich auch nur einen Bruchteil von dem, was vergleichbare Techniken kosten. Man muss nur auf den Knopf drücken, schon fliegen bunte Funken oder so ähnlich. Wird bestimmt der Hammer.

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