Identität von Jack The Ripper enthüllt! Schon wieder…

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Historisches FahndungsfotoLondon, 1888. Es ist nach Mitternacht und der Nebel zieht durch die Straßen von Whitechapel. Eine Blutlache läuft über das Kopfsteinplaster. Sie stammt von einer Frau, der auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten und die im Unterleib auf übelste Weise verstümmelt wurde. Unterdessen eilt ein Mann mit Zylinder und schwarzem Cape durch die Gassen und ist verschwunden.

Das ist in etwa das klassische Bild, das wir im Kopf haben, wenn wir an einen der berühmtesten Serienmörder denken: Jack The Ripper. Der Londoner Schlitzer, der auch 120 Jahre nach seiner Mordserie an (wahrscheinlich) fünf Teilzeit-Prostituierten noch immer nicht aufgetaucht ist, spukt in zahlreichen Filmen, Serien und Computerspielen als abartiger Gentleman herum, der seiner blutigen Passion mit wissenschaftlicher Präzision nachgeht. Ein gefundenes Fressen für Verschwörungstheoretiker aller Art und selbsternannte Experten. So gibt es bis dato etwa 100 potenziell Verdächtige, wobei Prince Albert Victor, Duke of Clarence and Avondale, der Schriftsteller Lewis Carroll („Alice im Wunderland“) und der deutsche Künstler Walter Sickert zu den prominenteren gehören. Doch diese Theorien sind meist ebenso schlüssig, wie die „Star Trek“-Folge, in der Jack The Ripper eine aggressive, außerirdische Energie ist, die sich von Angst ernährt.

Identitätssuche mit Profiler-Techniken

Das Bekennerschreiben, in dem zum ersten Mal der Name Jack The Ripper erwähnt wirdAber jetzt kommt der Historiker Mei Trow ins Spiel und hat die neuesten forensischen Techniken im Gepäck. Mit diesen ergänzt er die Erkenntnisse aus FBI-Akten, die den Fall vor 21 Jahren untersucht hatten. Sein Fazit: Jack The Ripper ist ein weißer Mann aus der Unterschicht, der vermutlich aus einem zerrütteten Haushalt stammt, Grundkenntnisse in Anatomie besitzt und einen schlecht bezahlten Job ausübt. Kombiniere, kombiniere: es ist Robert Mann! Dieser arbeitete als Aufseher eines Leichenhauses, in das zwischen August und November 1888 mindestens zwei der Opfer des Rippers eingeliefert wurden. Er fiel den Konstablern unangenehm auf, da er entgegen einem strikten Befehl ein Opfer entkleidete. Wenn das mal kein Beweis ist! Dann wäre das ja jetzt geklärt…bis zum nächsten Mal.

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