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Halloween im „Haunted Home“

Haunted House Behind The Middle School (c) country boy shaneSelbst das gruseligste Gewand und die modrigste Maske kommen oft nicht richtig zur Geltung, wenn als Partylocation zu Halloween im gemütlichen Wohnzimmer oder im sterilen Club gefeiert wird – die richtige Dekoration ist daher unumgänglich. Aber wie das immer so ist: es gibt Deko, und es gibt Deko. Während die einen mit Kürbiskopf, Plastikskelett, Licht aus und Grabkerzen an schon am Ende ihrer Weisheit sind, legen andere die Messlatte um mindestens sechs Fuß höher und verwandeln ihr Eigenheim in schaurig-schöne Friedhofsgruften oder finstere Folterkeller. Wenn Du zu Halloween nicht nur Dich selber, sondern auch Dein Haus oder Deine Wohnung verkleiden willst, findest Du hier genau die richtigen Tipps, Tricks und Informationen.


Süßes, sonst gibt’s Saures!? Komm doch erstmal kurz herein…

Halloween-Partys gehören ebenso zum US-amerikanischen Kulturinventar, wie das Umherziehen kleiner Quälgeister von Tür zu Tür mit der Forderung nach Süßigkeiten. Gleichzeitig macht dort seit jeher die Mär von Spukhäusern die Runde (überwiegend in Form viktorianischer Herrenhäuser, was auf die „Panic of 1893“ zurückgeht, einer frühen Wirtschaftskrise, bei der zahlreiche neue Häuser verlassen wurden und zusehends verfielen – aber das ist eine andere Geschichte). Im Rahmen der „Home Haunts“ geht jedenfalls beides seit einigen Jahren Hand in Hand, und was als kleine Mutprobe für allzu aufsässige Trick-or-Treater begonnen hat, ist über die Jahre zu einem wahren Battle der ausgefallensten Aufmachungen geworden. Das Prinzip der privaten Geisterbahn wird mitunter soweit getrieben, dass einige Anwesen bereits einen Monat vor Halloween öffnen und ihre hochprofessionelle Ausstattung gegen Eintritt zur Schau stellen. Die meisten jedoch richten sich an die Trick-or-Treater und haben ausschließlich an dem einzig richtigen Tag geöffnet. Und um die soll es hier gehen.


Glücklich diejenigen, die einen Keller haben! (c) Katie@

Maniac Mansion, Horror Hotel, Irrenhaus oder postapokalyptischer Zombie-Keller?

Du hast Dich also dazu durchgerungen, Dein Haus, Keller, Deine Wohnung oder Garage zu verschandeln? Nun gut, dann kann es mit der Planung beginnen! Denn bei allem Spaß, der am Ende herauskommen soll, ist eine vernünftig strukturierte Planung tatsächlich maßgeblich für das Gelingen. Nimm Dir also Zeit und eine handvoll seelenverwandter Geister (z.B. Freunde) als Unterstützer und überlege Dir zunächst ein Thema. Inhaltlich sind Dir dabei keine Grenzen gesetzt und Du wirst sicher in den gruseligen Abgründen der heimischen Videosammlung oder in den Weiten des Internets (z.B. hier) fündig. Ein paar Stichwörter gefällig? Bitte sehr: Friedhof, Irrenanstalt, Spukschloss, Höhle, Gefängnis, Sumpf, Geisterschiff, Kirche, Alienplanet, Postapokalypse, Zombies, Geister, Hexen, Massenmörder, Psychopathen, Monster, Biohazard, Versuchslabor, Klinik, oder alle möglichen Kombinationen daraus. Dir wird schon was einfallen.

Mit der Grundidee wird auch ziemlich schnell ein passender Name in Deinem Kopf herumspuken, denn schließlich sollen Deine Gäste ja gleich am Eingang einen Hinweis darauf erhalten, welcher Schauer sie gleich schocken wird. Ob dann am Ende „Die Diele der Verdammten“, „Friedhof der verfaulten Leichen“ oder ein eher literarisch-gediegenes „Die Maske des Roten Todes“ auf dem (selbstgebastelten) Schild an Deiner Tür steht, sei dahingestellt. Hauptsache, es ist auch stimmig.


Den Schrecken richtig aushecken

Gebrauchte Kücheneinrichtung findest du an jeder Straßenecke, gebrauchte Lebende notfalls auch... (c)daveiamDu hast eine Idee, Du hast eine Wohnung – und wie weiter? Zunächst sei Dir im Klaren, wie die fertige Dekoration auf Deine Besucher wirken wird. Je nachdem, ob ein größerer Raum (Keller, Dachboden) oder ganze Wohnbereiche in Deinen Haunt mit einbezogen werden sollen, musst Du mitunter zahlreiche Einrichtungsgegenstände beiseite schaffen oder zumindest abdecken. Eine Mikrowelle im mittelalterlichen Spukschloss wirkt nicht sehr überzeugend, ähnlich verhält es sich mit Omas antiker Standuhr im Monsterraumschiff. Dagegen kann besagte Uhr hervorragend zur Geisterstunde schlagen und eine sterile, neumoderne Küche mit Mikrowelle und Metalltisch kann mit wenigen Handgriffen in ein fieses Labor der Horrorklinik inklusive Seziertisch umfunktioniert werden. Es empfiehlt sich also immer auch, die örtlichen Vorgaben und Begebenheiten auszunutzen – und dies führt auch schon zum nächsten Punkt: mach Dir einen Plan! Ob Du nun Dein Schreckensszenario auf einer handschriftlichen Skizze unterbringst, oder gleich ein CAD-Programm konsultierst, ist egal. Wichtig ist allerdings, dass Du Dir eine halbwegs schlüssige Storyline überlegst, anhand derer die Opfer durch die Räume geleitet werden. Eine griffige Geschichte am Anfang lässt einen bereits gedanklich in obskure Fantasiewelten eintauchen und der Schock bei jeder „Überraschung“ wird deutlich tiefer sitzen. Platziere darüber hinaus Deine besten Effekte ans Ende, zu früh verschossenes Pulver ist ein echter Spannungskiller!


Jute und Nebel, Trennwände und Plastikfolie: die Einrichtung

Verrotteter Kadaver mit ein wenig Wollfäden für den Fledderlook (c) daveiamWie bereits angemerkt, wird es nötig sein, gewisse Bereiche abzusperren, zu bedecken oder mit einer gewissen Patina zu versehen. In großen Räumen sind zusätzliche Trennwände vonnöten, mit denen Du nach Lust, Platz und Laune ganze Gänge zimmern kannst. Um einen Gang in den örtlichen Baumarkt kommst Du in dem Fall also gar nicht herum. Am unkompliziertesten lassen sich Grobspanplatten (OSB-Platten) verarbeiten , die Du ohne weitere Probleme miteinander verschrauben kannst. Handwerkliches Geschick ist allerdings zwingend notwendig, da Du bitte bei der Stabilität und Sicherheit keine Abstriche machen darfst! Die Trennwände sind daher im Idealfall gut mit Winkeln am Boden befestigt und untereinander, sowie mit den Zimmerwänden verbunden. Einmal aufgestellt, kannst Du Deine neu geschaffenen Gänge themengerecht bemalen. Sei es moderndes Sumpfgrün, allseits taugliches Schwarz oder im Look schimmlig-brauner Schiffsplanken. Schwarze Plastikfolie (Müllsäcke sind optimal) ist eine kostengünstige Variante, mit der man ganze Partien zusätzlich dunkel abdecken kann und die sich auch als Vorhang vor verbotenen Türen hervorragend eignet. Sensationelle Effekte erreichst Du auch mit zerrissenen und zerfledderten Jutesäcken, die, richtig drapiert, die Aura von Verwesung und Fäulnis verbreiten. Die obligatorischen, künstlichen Spinnweben darfst Du ebenfalls ruhig großzügig verteilen. Um Dein Setting (Du kannst es gerne auch als Deine „Props“ bezeichnen) final in Szene zu setzen, sollte eine Nebelmaschine nicht fehlen. Oder hast Du schon mal eine Friedhofs-, Schloss- oder Geisterszene ohne Nebel gesehen? Siehste. Es gibt bereits Nebelmaschinen ab knapp 30 Euro, die halten jedoch nicht sehr lange an und müssen ständig wieder aufgeladen werden, reichen aber für den Anfang.

Anmerkung: In einer Umgebung aus leicht entzündlichen Materialien und angezündeten Kerzen besteht Brandgefahr! Stelle also sicher, dass immer ein Feuerlöscher in der Nähe ist!


Blut und Gedärm, Leichen und Gewürm: die Füllung

Entsprechend Deiner Haunted House-Thematik wirst Du zu großen Teilen schon wissen, womit die noch leeren Gänge und Räume zu füllen sind und es soll ja auch Deinem individuellen Geschmack entsprechen. An dieser Stelle können wir daher natürlich nicht auf alle Details unterschiedlichster Szenarien eingehen, aber ein paar monströse Ideen und fiese Vorstellungen wollen wir trotzdem vermitteln…

Blut
Ein wahres Blutbad! (c) Jesse757Ohne Kunstblut ist jedes Halloween, nun ja, ein wenig blutleer. Das sind Zombies zwar auch, aber die möchten natürlich ebenso gefüttert werden, wie die Kollegen Vampire, sonst musst Du am Ende als Gastgeber selber herhalten. Es gibt diverse Möglichkeiten für die effektive Farbgestaltung von Haut, Stoffen und sonstigen Gegenständen. Du hast die Möglichkeit, fertiges Kunstblut zu kaufen (z.B. hier) oder es selber herzustellen. Rezepte dafür sind zahlreich, wie beispielsweise dieses: 10 g Stärke in 300 ml Wasser verrühren; kochen, abkühlen lassen; anschließend rote Lebensmittelfarbe bis zum gewünschten Farbton unterrühren. Bewährt hat sich auch die Variante ohne spezielle Lebensmittelfarbe, bei der Du Rote-Beete-Saft, Kirschsaft und Orangensaft (im Mischungsverhältnis von etwa 7:2:1) mit Speisestärke verkochst. Dies hat im Gegensatz zur Kunstfarbe den Vorteil, dass es sich zu großen Teilen wieder herauswaschen lässt.

Gedärme und Organe
Künstliche Gedärme sollen auf Tischen verstreut liegen und undefinierbares Geschleim aus Ritzen hervorquellen? Nichts leichter als das: bringe Dir aus dem Baumarkt handelsüblichen Isolierschaum aus Polyurethan mit! Dieses schnell aufquellende Zeug versprühst Du nach Belieben auf Zeitungspapier und behandelst es nach dem Austrocknen mit blutrotem Klarlack und fertig sind die ekelerregenden Innereien! Für die Darstellung von Herz und Gehirn gibt es schon sehr kostengünstige Puddingformen im Handel, mit denen Du einen makabren Leichenschmaus veranstalten kannst.

Anmerkung: Achte darauf, dass beim Benutzen des Isolierschaums die Räume gut gelüftet sind, da giftige Dämpfe entstehen können! Lasse nichts davon auf Deine Kleindung oder Haut kommen, es lässt sich nur schwer wieder entfernen!

Spinnen, Kakerlaken und Gewürm
In Verliesen, Kellern und dunklen Räumen wimmelt es in der Regel von allerlei Gewürm. Entsprechend brauchst Du allerhand Viecher – von Ratten über Spinnen, bis hin zu Kakerlaken und Fliegen. (Einige hübsche Exemplare gibt es z.B. hier.) Selbst wenn diese bei Tageslicht betrachtet unglaublich unecht aussehen, verfehlen sie im Dunkeln und unter künstlichen Spinnweben ihre Wirkung nicht. Und vor unserer selbstgebauten Riesenspinne kriegen nicht nur Arachnophobiker das Muffensausen! Eine weiteres, schaurig-schönes Hilfsmittel, bei Deinen Besuchern Angst und Ekel hervorzurufen, sind Einmachgläser! In diese lassen sich viele Dinge unbestimmter Natur stopfen, die bei richtiger Beschaffenheit ein wahres Kabinett der Monstrositäten bilden können. Natürlich geben wir Dir auch hierfür die optimale Hilfestellung.

Leiche, Leichensack und Körperteile
Kleiner Finger, große Wirkung (c) daveiamEin Haunted Home ohne Leiche im Keller? Nahezu undenkbar! Leider ist es recht schwierig, realitätsnahe Körper selber herzustellen, denn Pappkameraden verfehlen sehr schnell ihre Wirkung. Solltest Du daher die Möglichkeit haben,an alte Schaufensterpuppen zu kommen, ist das schon die halbe Miete. Entsprechend gekleidet und vielleicht noch mit Blut und Gedärmen (s.o.) garniert, lässt sich einiges erreichen. Gleiches gilt für abgetrennte Gliedmaßen, die bei entsprechender Ausleuchtung schaurig-schöne Zimmerdekorationen abgeben. Hier besteht auch die Möglichkeit, eine alte Jeanshose ordentlich zu beschmaddern und mit Stoffresten, Zeitungen (oder was auch immer gerade zur Hand ist) auszustopfen. Diese musst Du dann nur noch so platzieren, dass beispielsweise der Eindruck erweckt wird, der nicht vorhandene „Oberkörper“ sei unter dem Kleiderschrank gequetscht. Einfach und effektiv. Es geht aber auch noch professioneller, wie Du es hier Schritt für Schritt von unserem Kürbiskönig erklärt bekommst. Doch auch der Handel hat eine hübsche Auswahl zu bieten und liefert den Leichensack gleich mit. Den besten Effekt, beziehungsweise den größten Schrecken erreichst Du, wenn Deine Installation abwechselnd über unechte und „echte“ Leichen verfügt, so bleibt der Besucher in ständiger Ungewissheit, ob der Tote nun gleich auf ihn zuspringt oder doch reglos liegen bleibt. Damit wären wir auch schon beim…

Erschrecker
Ein blutjunger Erschrecker (c) daveiamBei öden Geisterbahnen auf dem Rummel springt einem bestenfalls eine Skelett-Marionette über den Weg – professioneller wird es dann schon mit richtigen Menschen, die in entsprechend grausiger Verkleidung in versteckten Winkeln ihrer Opfer harren. Ein gut platziertes „Buh!“ oder ein inbrünstig intoniertes „Arrgh!“ an der richtigen Stelle besitzt einen größeren Schreckensfaktor, als sich das aufs Erste anhört. Maßgeblich ist das richtige Timing. Du bist der Regisseur, Dein Haunt ist der Drehort und Deine Erschrecker sind die Schauspieler – wähle also die Personen mit Bedacht, denn es gibt ein paar Regeln zu beachten. Erschrecker sollten sich nur in einem klar definierten Radius bewegen, um den allgemeinen Ablauf nicht durcheinander zu bringen. Sie sollten ihre Sache zwar gut, aber auch nicht zu gut machen, denn ein Gast könnte plötzlich in Hysterie geraten und ziellos gegen eine Wand rennen, auch panisches Um-sich-schlagen soll bereits vorgekommen sein. Daher auch die letzte Regel: so doof es sich anhört, aber die Gäste sollten nicht berührt werden! Vor allem, wenn fremde Besucher Deine Dunkelkammern des Grauens besuchen, kann eine falsche Berührung im schlimmsten Fall rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen!

Fotos und Gemälde
Ambiente aus Omas Bilderkiste (c) woodleywonderworksUnterschätze niemals den Schauerfaktor alter Bilder! Damit sind nicht die Bilder Deiner Klassenfahrt zu pubertären Zeiten gemeint, sondern die richtig alten Porträts Deiner Großeltern oder Ahnen in schwarz-weiß und Sepia-Tönen. Oma und Opa haben sicher noch einige Schätze in einer Schublade verborgen… Du kannst natürlich auch einfach im Internet stöbern und Dir besonders markante Gestalten ausdrucken und rahmen. Alte Bilderrahmen in Schwarz oder Gold findest Du erfahrungsgemäß sehr günstig auf Flohmärkten. Sie verleihen Deinem Haunt einen altertümlichen Touch und die Besucher fühlen sich zudem von den starren Blicken beobachtet. Einen Schritt weiter gehen die so genannten Horrorportraits, die Du Dir hier bestellen kannst. Bei diesen verändert sich je nach Blickwinkel ein zuvor harmloses Portrait in das erschreckende Bildnis einer häßlichen Monster- oder Dämonenfratze.

Elektrische Steuerungen, Lichtschranken & Co.
Simple Technik, erstaunliche Wirkung (c) roboter-teile.deJe nachdem, wie weit Du es treiben willst, kannst Du Deinen Home Haunt mit zahlreichen technischen Raffinessen ausstaffieren. Das geht von Lichtschranken, die eine millimetergenaue Auslösung zuvor installierter Mechanismen ermöglichen, bis hin zu einfachen Timer-Schaltungen, die Musik, Licht oder ähnliches ansteuern. Ganz wunderbar eignen sich auch so genannte „Prop Controller“, eine Art reprogrammierbarer Mikrochips, die für unzählige elektronische Spielereien einsetzbar sind. Eine sehr einfache und gleichzeitig kostengünstige Variante bietet die Firma Picaxe, deren Controller zum Beispiel hier zu beziehen sind. Willst Du ein wenig spendabler sein, lohnt auch ein Blick auf die Seiten von „The Scarefactory“ aus Columbus/Ohio, die über Controller aller Art und ganze Pneumatiksysteme verfügen. (Deren fertig konstruierte Props übrigens zum ehrfürchtigen Niederknien, aber auch durchweg im vierstelligen Dollarbereich anzutreffen sind… – aber Schauen kostet ja nichts!) Grenzen sind Dir hierbei nur von Deinem technischen Verständnis gesetzt, ohne dies geht es allerdings nicht. Vielleicht hast Du ja im näheren Freundeskreis oder familiären Umfeld jemanden, der Dir bei der Umsetzung behilflich sein kann.

Klänge und Geräusche
Wo Ratten herumwuseln, da muss auch ein Fiepsen und Knabbern sein. Ächzen und Stöhnen auf dem Dachboden, ein Schrei aus dem Nebenzimmer – all dies benötigst Du zur akustischen Untermalung ebenso, wie knarrende Fußböden, rasselnde Ketten und ähnliches Herumgetöne. Es macht wahrlich einen Heidenspaß, diese Geräusche mit Freunden selber aufzunehmen! Wenn Du kleine Kinder in Deiner Familie hast, halte ihnen ein Aufnahmegerät vor die Nase und bitte sie, irgendwelche Reime aufzusagen oder einfach ein wenig herumzubrabbeln und zu flüstern. Warum? Weil die Kombination Kinderstimme und Horrorszenario traditionell über einen hohen Gruselfaktor verfügt. Erinnere Dich an „Nightmare On Elm Street“, „Blair Witch Project“ oder „The Ring“! Viel mehr als ein handelsübliches Mikrofon, das Du an den PC anschließen kannst, wird gar nicht benötigt und ein Diktiergerät erfüllt den Job ähnlich zuverlässig. Wenn Du die akustische Untermalung doch lieber in professionelle Hände geben willst: Amazon verfügt beispielsweise über unzählige Sounds, die Du entweder als komplette CDs oder im Download erstehen kannst. Steht Dir der Sinn mehr nach richtigen Halloween-Songs, dann haben wir hier eine formidable Liste zusammengestellt. Da wird ganz sicher auch was für Dich dabei sein!

… und das Wichtigste zum Schluss: das Licht
Überschwängliche Anwendung von Schwarzlicht und Neonfarben (c) jdebnerJa, da war doch noch was… Bei allem oben genannten wird natürlich kein Mensch vor Schreck aus den Latschen kippen, wenn Du dabei die Festtagsbeleuchtung brennen lässt! Komplett Licht ausschalten ist aber auch nicht, da sieht keiner was und Blessuren sind vorprogrammiert. In den meisten Fällen reichen sogar normale Glühbirnen aus, die über einen Dimmer auf das entsprechende Dämmerlicht herunter geregelt werden sollten. Farbige Lampen können ein jeweiliges Ambiente verstärken und für eine gruslig-sterile Laboratmosphäre sind flackernde Leuchtstoffröhren hervorragend. Zudem erhältst Du in jedem Lampenladen Schwarzlichtröhren, mit denen vielfältige Spielereien möglich sind. Die Wirkung solcher Leuchtkörper auf Neonfarben und Weiß wird Dir aus der örtlichen Disco geläufig sein. Von dort kannst Du auch ein Stroboskop importieren. Korrekt eingesetzt, kann es die Trick-or-Treater kräftig verwirren, vor allem in Verbindung mit Kunstnebel. Profis benutzen mitunter schwächere Batterien, um ein unregelmäßigeres Flackern zu erzeugen. Aber sei nicht zu penetrant, denn dieses Blitzlichtgewitter kann auch schnell nach hinten losgehen und Gäste vergraulen.


Wir hoffen, Du hast hier einige Anregungen für Deinen ganz persönlichen Home Haunt gefunden. Sollten Dir noch mehr Tipps, Tricks und Kniffe einfallen oder Du möchtest von bereits erlebten Haunts berichten, dann schreib uns Deine Anregungen und Erfahrungen doch einfach in die Kommentare! Und wenn Du dafür sogar noch über die passenden Bilder verfügst, die Du uns zusenden kannst – umso besser!


13 Kommentare »

  1. Oooooooh ….
    Coole Ideen :’D

    Kommentar von Frankenstein — 22. Oktober 2010 @ 13:56

  2. Eklig diese Sachen :O

    Kommentar von Kiina — 5. Oktober 2011 @ 13:24

  3. wow, das klingt anstrengend…:-D Aber da ich nicht so der Fan vom Grusel bin, werde ich Halloween zuhause verbringen und mir einfach ein paar Halloween Videos angucken. Hoffentlich ist das The Ring Video nicht dabei 😀

    schraurige Grüße
    Becks (gibts was gruseligeres? 😉 )

    Kommentar von Becks — 10. Oktober 2011 @ 15:54

  4. Ich muss schon sagen diese Ideen sind richtig gut! Mädels haben’s zwar normalerweise mehr mit kitschigen Sachen aber ich möchte dieses Jahr mit meiner besten Freundin Halloween zuzweit verbringen. Und puuhh…so wie sich das anhört muss da viel Geld ins Spiel oder? Einiges hab ich auch schon besorgt und ich werde einfach mal kreativ sein und meine Hände mitreinziehen..vielleicht kann ich mir ja selbst noch ein paar Dinge basteln 😉

    schönes halloween 😛

    Kommentar von Michelle — 16. Oktober 2011 @ 16:53

  5. hallo ich bin 13 jahre alt und möchte dieses halloween auch mit meiner BF verbringen! aber ich hab einfach keine idee wie ich mein zimmer indem die party stattfinden wird dekorieren soll 🙁 und mommentan bin ich auch pleite hab nur mehr 20 euro übrig 🙁 und wirklich leisten kann ich mir das alles auch nicht. hat jemand von euch irgendwelche ideen oder kennt wer von euch ein paar websites in denen steht wie man ganz einfach dekoration besorgen kann die nicht mal viel geld kostet???? wäre über tipps und tricks SEHR SEHR SEHR dankbar 🙂

    Kommentar von jasmin108 — 16. Oktober 2011 @ 16:57

  6. Hey Jasmin… Mir gehts genauso wie dir =) Also ich hab mir einfach nen Kürbis besorgt , den ausgehöhlt und dann n Gesicht reingeschnitten (wie mans halt so macht).. Dann hab ich ein paar einmachgläser genommen die wir noch zuhause haten … hab orangenes (du kanns aber auch jede andere farbe nehmen) kreppapier (hoffe das ist jetzt richtig geschrieben ^^) rumgewickelt und dann gruselige gesichter oder sowas draufgemalt… Eine idee von mir wär auchnoch eine “Gespenster-Girlande“ sonst fällt mir auch nichts mehr ein ;)… hoffe ich konnte trotzdem helfen … LG Helena

    Kommentar von Helena — 29. Oktober 2011 @ 22:09

  7. Hallo ihr kranken (aber unabstreitbar genialen) Hirne!

    Nach Halloween ist vor Halloween. Und meine Absichten für das Jahr 2012 sind klar: Meine Wohnung in ein Haunted House verwandeln. Wie ihr seht fange ich früh an… muss ich auch, ich habe viel vor.
    Unser altes Fachwerkhaus mit Gewölbekeller bietet hervorragende Voraussetzungen. Selbst eine Bodenklappe in den Keller ist vorhanden…

    Nun zur Planung:
    Wie ihr schreibt, sollte das Haus einem Motto unterstehen und „stimmig“ sein. Ich denke damit habe ich vorerst das größte Problem.
    Wenn ich mehrere Räume verwandeln will, kann ich dann nicht verschiedene Szenarien nehmen?
    Geplant sind:
    Leichenschauhaus-Gemetzel mit OP-Tisch und Flimmer-Neon-Röhre (Küche)
    Brutales, blutiges Mordszenario (Badezimmer, wie bekomme ich das Kunstblut aus den Fliesenfugen?)
    Leichenfundort mit Absperrband (2. Flur, Durchgang zum Büro versperrt, Tür bleibt zu)
    Särge-Gruft (Gewölbekeller Teil 1)
    Sumpfig-neblige Friedhofparty (Gewölbekeller Teil 2)
    Für das Wohnzimmer fehlt mir noch eine mich restlos begeisternde Idee.

    Diese Szenen jetzt unter ein Motto zu stellen ist etwas schwierig. Habt ihr Tipps?

    Schaurige Grüße,
    die Herrin des Haunted House

    Kommentar von Herrin — 22. November 2011 @ 23:12

  8. echt voll geil aber mansche sachen sind voll teuer:DDDDDDD

    Kommentar von emma — 29. August 2012 @ 16:58

  9. für jasmin: Decken über schränke haängen, spinnweben aus watte oder zerupften tempo-lagen…

    Kommentar von Kathi — 19. Oktober 2013 @ 17:13

  10. […] inspirieren. Wie wäre es mit einer Pärchen-Halloweenparty? Wie gestalte ich eine Haunted Home Party? Leuten mit besonders makaberen Geschmack empfehlen wir die Totenscheinparty. Oder doch lieber […]

    Pingback von Halloween Tipps & Tricks auf halloween.de — 20. Oktober 2014 @ 17:56

  11. Super Ideen und Ansätze, die einen wahrhaft inspirieren!!! Schaurig schön

    Kommentar von Waldschatten — 19. August 2015 @ 16:51

  12. […] Horror-House verwandeln wollen, haben wir eine Anleitung mit Tipps und Tricks unter dem Titel “Halloween im Haunted Home“ […]

    Pingback von Gewinnspiel zu Houses of Terror auf maskworld.com – Halloween.de — 22. April 2016 @ 16:35

  13. Hallo!
    Bei meiner diesjährigen Planung habe ich meine kleinen Brüder zu Hilfe genommen und mit ihnen und einigen irre unheimlichen Spieluhren echt tolle Aufnahmen für meine Party gemacht. Der Partyraum wird von mir in eine Mischung aus Hexenhöhle (inklusive dunkler Zeichen z.B. aus „The Blair witch Project“ und „Paranomal Activity“) und Psychopathen-Kinderzimmer verwandelt. Dabei sind Puppenwagen, Teddybären, Clownspuppen und Barbies, das Kuriositätenkabinett, sowie Feder-Holzstöckchen-Knochen-Gehängsel zuständig für den optischen Schauereffekt.
    Die flüsternden Kinderstimmen, das irre Gelächter, die flehenden Kinder („Bitte hilf mir!“, „Wo ist meine Mama?“, „Es ist do dunkel“ und „Wünsch dir was!“) und die aufgezogene alte Spieluhr meiner Eltern sind akustisch der absolute Wahnsinn. Ich empfehle auch Kinderreime (wie oben angegeben) und vor allem Verse aus dem bekannten Lied von „Hänsel und Gretel“ wie: „Die Hexe muss verbrennen“ oder „Es war so finster und auch so bitterkalt“. Wenn man die Kinder bei der Aufnahme flüstern lässt, langsam oder verzweifelt sprechen lässt und das Ganze mit anderen Tönen untermalt (in meinem Fall die Spieluhrmelodie), dann kommen ohne auch nur einen Cent ausgegeben zu haben teuflische Aufnahmen raus.
    Hoffentlich graust es meine Gäste nicht im Nachhinein noch an Spielplätzen und Spielzeugläden vorbeizugehen 😉

    PS: Wir hatten einen höllischen Spaß bei den Aufnahmen und ich konnte sogar die zwei, sich vor Lachen am Boden Kugelnden mit dem Handy aufnehmen, die Stimmen etwas verlangsamen und auf meine Playlist setzen 🙂

    PPS: Hat noch jemand einen Tipp für mich was ich noch für meine Party aufnehmen und für die Geräuschkulisse verwenden könnte?

    LG
    Waldschatten

    Kommentar von Waldschatten — 23. Oktober 2016 @ 17:38

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