Komm! Schau! Guck! Der Babadook | Gewinnspiel

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Der Babadook“ ist ganz frisch auf DVD und Blu-ray erhältlich! Aber Achtung: Der Film ist etwas anspruchsvoller, als der durchschnittliche Dummbatz-Horror, den es 100x im Jahr zu sehen gibt. Und genau deshalb trifft er wohl nicht jedermanns Geschmack. „Gut so!“ denkt der Kürbiskönig, der zur Feier des Tages DVDs und Steelbook verlost.

Babadook-DVD-CoverEin Trauma ist ein Trauma bleibt ein Trauma

Amelia (Essie Davis) lebt allein mit ihrem siebenjährigen Sohn Samuel (Noah Wiseman) in einem tristen, bedrückend düsteren Gebäude. Sie hat ein gravierendes traumatisches Erlebnis hinter sich, mit dem der Film beginnt: Hochschwanger verunglückt Amelia mit ihrem Ehemann auf dem Weg zum Krankenhaus. Ihr Mann stirbt bei dem Autounfall, aber sie und der zu diesem Zeitpunkt noch ungeborene Samuel überleben. Das Unglück hat sie bis jetzt – sieben Jahre später – noch nicht verarbeitet und so belastet das Trauma alltäglich die Beziehung zwischen Mutter und Kind, denn Irgendwo, tief drinnen, gibt Amelia ihrem Sohn Samuel die Schuld am Tod ihres Mannes…

„Der Babadook“ zeichnet von Beginn an ein unsympathisches Bild von Samuel. Samuel verhält sich auffällig in der Schule, neigt zu Schreianfällen, ist ziemlich blass im Gesicht und blickt oft psychomäßig in die Kamera. Großartig! Und als er von anderen Kindern bei einer Geburtstagsparty aufgezogen wird, schubst er eine besonders fies lachende Geburtstagskind aus dem Baumhaus. Damit isoliert er nicht nur sich selbst (wer will schon mit einem kleinen Psycho spielen?!), sondern er drängt auch seine Mutter immer mehr ins Abseits (welche Freundin will schon mit einer Psychotante befreundet sein?). Oberflächlich betrachtet scheint Samuel nicht mehr als ein zeitweise ziemlich gruseliges, verhaltensgestörtes Problemkind zu sein.

Samuel (Noah Wiseman) und Amelia (Essie Davis) beim gemeinsamen Abendmahl.

Nein, das ist nicht das unheilvolle "Mister Babadook" Pop-up-Buch! Der Wahnsinn steht Amelia (Essie Davis), die Angst Samuel (Noah Wiseman) ins Gesicht geschrieben!

Freud hätte seine Freude

„Der Babadook“ ist aber kein oberflächlicher Film. Denn die australische Regisseurin Jennifer Kent beschreibt von Beginn an das präzise psychologische Profil einer emotional belasteten Mutter-Kind-Beziehung. Die mit Fortschreiten der Handlung immer stärker werdende emotionale Distanz zwischen den beiden Protagonisten scheint nur das Ergebnis des wirklich eindrucksvoll dargestellten, anstrengenden Verhaltens des Sohnes zu sein. Vielmehr ist es aber der seelische Knacks der Mutter, der Samuels Auffälligkeiten erst hervorbringt.

In der belasteten Beziehung zwischen Mutter und Kind wirkt die titelgebende Figur wie ein Wahnsinns-Verstärker. Dabei ist Mister Babadook gar keine klassische Gruselfigur. Er füllt nicht als physisches Schreckgespenst oder Monster die Leinwand, sondern als düster illustriertes Pop-up-Buch, welches den Beiden in die Hände fällt und mit dessen „Erscheinen“ die ohnehin schon angespannte Lage immer weiter eskaliert… und zwar bis zu dem Punkt, an dem Amelia ihren Sohn Samuel sogar umbringen will!

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Fazit: Was kann „Der Babadook“?

„Der Babadook“ ist ein unheimlich eindrucksvoller Film. Erwarte aber bloß keinen klassischen Horrorfilm um urbane Legenden (wie „Boogeyman“ oder „Candyman’s Fluch“), sonst bist Du vielleicht enttäuscht. Freue Dich stattdessen auf psychologischen Grusel. Die spürbare Kälte in der Beziehung zwischen Amelia und Samuel wird durch das unheimliche, triste Haus symbolisiert. Und das Buch ist ein Bildnis für das noch unverarbeitete Trauma der Mutter, welches immer größer und stärker wird und irgendwann aus ihr herausbricht. Es kann nicht einfach ungeschehen gemacht werden und die Erinnerung an das Unglück kehrt immer wieder zurück. Letzten Endes kann Amelia den Babadook nur besiegen, wenn sie ihrem Sohn nicht mehr die Schuld am Tod ihres Mannes gibt und das Trauma somit verarbeitet.

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DER BABADOOK – TRAILER

Schau‘ Dir doch mal den Trailer von „Der Babadook“ an, dann bekommst Du schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Dich erwartet!

Übrigens: Du kannst auch gerne noch unseren Artikel zum Kinostart von „Der Babadook“ lesen…


 DER BABADOOK – GEWINNSPIEL

Der Kürbiskönig ist immer noch zutiefst beeindruckt vom ungewöhnlichen (und unheimlichen!) Babadook! Darum verlost er zum Heimkinostart von „Der Babadook“ drei DVDs und Blu-ray Steelbook!

halloween.de verlost 3x DVD und Blu-ray Steelbook von "Der Babadook"

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, musst Du uns nur folgende Frage beantworten:

Wovor hattest Du als Kind am meisten Angst?

Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 04. Oktober 2015 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst!

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Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.


36 KOMMENTARE

  1. „…hattest du als Kind?“ Ich habe immer noch Angst vor allem und jedem ;D Vor Menschen, großen Hunden, großen Höhen, Kindern und vor allem: Dunkelheit!
    (Und natürlich vor dem Kürbiskönig! ;D)
    LG

  2. Hallo zusammen,

    ich würde mich sehr über den Film freuen.

    Als Kind hatte ich am meisten vor Pennywise dem Clown Angst. War einfach keine gute Idee mit 9 Jahren den Film heimlich zu gucken…

    Viele Grüße!

  3. Als ich als Kind zum ersten mal Michael Jacksons Thriller gesehn habe,hatte ich panische Angst vor Zombies obwohl ich wusste das es sie nicht gibt.

  4. hallo herr kürbiskönig! das erste wovor ich wirklich richtig angst hatte als kind, war der zyklop aus sindbad. der verfolgte mich lange 🙂
    liebe grüße aus potsdam

  5. Als Kind hatte ich am meisten Angst vor der Dunkelheit, da man sich immer vorgestellt hat, dass Monster im Schrank und unter dem Bett wären. Außerdem hatte ich irgendwie Angst davor, dass ich meine Eltern verlieren könnte.

  6. Hallo!
    Als Kind hatte ich Angst davor, dass meine Muttter nicht wiederkommt vom Einkaufen. So ganz genau kann ich mich zwar nicht erinnern, aber meine Mutter sagt noch heute, dass ich immer auf die Strasse gegangen bin um zu schauen, wo sie bleibt.

  7. Ich habe auch heute noch große Probleme mit Clowns…… Mein Vater meinte es gut und ging mit mir als Knirps in eine Geisterbahn, als mich ein Clown von hinten packte….. das hab ich bis heute nicht vergessen…..ahja und ES tat sein übriges dazu -.-Kindheitstrauma bis heute 🙁

  8. Leider hatte ich in meinen Kindstagen „ES“ von Stephen King heimlich geschaut. Entsprechend sind Clowns nicht gerade meine Stärke was Angstfreiheit angeht 😀

  9. Wir hatten einen Nachbarkind – Wim – ein ziemlich armer Kerl, den seine Eltern niemals vom eingezäunten, großflächigen Grundstück gelassen haben(aus Angst er könnte überfahren werden oder was weiß ich – obwohl wir mitten am Waldrand gewohnt haben). Also mussten wir zum spielen immer rüber; über den gar nicht so niedrigen Zaun klettern.

    Wir haben dann das getan, was Kinder so im Grundschulalter tun – aber an einem Tag haben wir nicht das Übliche getan(wie Fussball spielen oder Wim´s irgendwie doofes, aber irgendwie auch interessantes elektrisches, ferngesteuertes Auto rum fahren lassen), sondern uns Geschichten ausgedacht und gegenseitig erzählt:

    Es gab da einen abgeriegelten Brunnenschacht auf dem Gelände. Wir wussten damals nicht was darunter ist und irgendjemand, ich weiß nicht mehr genau wer(ich glaube es war mein Bruder), hat erzählt, dass dort in dem Schacht Adolf Hitler eingesperrt wäre – wir dachten damals nun nicht an einen Zombie, wie in einem Film(wir wussten in dem Alter gar nicht was Zombies sind, geschweige denn hatten wir das Wort schon einmal gehört) – aber Adolf Hitler war uns vage ein Begriff für einen ganz, ganz schlimmen bösen Menschen, den es wirklich einmal gegeben hat(also eine Art Synonym für den schwarzen Mann). Und irgendwie war uns auch unterschwellig klar, dass dieser Mensch eigentlich gar nicht mehr leben dürfte; etwas unnatürliches an diesem Wesen wäre.

    Und dass er dort unten hauste – dort in diesem geheimnissvollen, dunklen, verriegelten Schacht – in unserer unmittelbarer Nähe hat uns echt mit Grusel und Beklommenheit erfüllt. Und irgendwie war es an diesem sonnigen Tag so, als wäre ein Frösteln über unsere kleinen Gemüter gezogen. Plötzlich war es so als könnte er jeden Moment aus dem Schacht hervor kommen und hinter uns Kindern her sein. Ein bißchen Stephen King-mäßig, aber so war´s. Wir sind dann mit Bammel und Herz in der Hose über den Zaun zurück geklettert und haben das Weite gesucht. Das Spielen war für den Nachmittag gelaufen(bis auf Wim, der durfte das Grundstück ja nicht verlassen – ich will nicht wissen, wie er die darauf folgende Nacht geschlafen hat…) Eingangs habe ich erwähnt, dass der Zaun gar nicht so niedrig war. Ich bin nicht direkt rüber gekommen und hatte wirklich Panik, dass Hitler nun jeden Moment hervortauchen würde…

    Irgendwann haben wir natürlich auch wieder bei Wim gespielt und der Schacht und die Geschichte war nicht mehr angsteinflößend, weil uns ein Erwachsener erzählt hat, dass der Schacht einfach deswegen abgesperrt ist, damit niemand hinunter stürzen kann(womit wieder eine Kinderfantasie zerstoben worden wäre). Aber für diesen einen Tag hat uns die Geschichte wirklich gepackt und wir haben in diesen Schacht allerhand hinein immaginiert.

    Davor hatte ich als Kind wohl nicht am meisten Angst, aber das ist eine wahre, gruselige kleine Kindheitserinnerung, die mir spontan dazu einfällt und sich bei dieser Gelegenheit von der Seele geschrieben hat.

  10. Ich hatte doch tatsächlich Angst vor der bösen Hexe in Hänsel und Gretel und dachte, dass es die wirklich gibt und dass sie mich verfolgt.

  11. Als Kind hatte ich immer Angst vor Spinnen und Clowns. Die Spinnenangst konnte ich mittlerweile überwinden…was die Angst vor Clowns betrifft…

  12. Als Kind hatte ich gehörige Angst vor dem Kohlenhändler in unserer Straße. Es hieß, in dem schwarzen Schuppen wohne Knecht Ruprecht, der finstere Geselle vom Nikolaus, und er würde ab und zu unartige Kinder, die dort vorbeikämen, in den Sack stecken und mitnehmen. Das war schon sehr beängstigend.

  13. Ich hatte Angst, bis um Mitternacht wach zu sein. Aufgrund eines alten Märchens, das ich als Hörspiel hatte, war ich der festen Überzeugung, mich würden Kobalde holen und foltern.

  14. Ich hatte als Kind am meisten Angst vor der Dunkelheit, den Dämonen die unter dem Bett oder im Schrank lauern können! Vor allem, wenn es stürmt und regnet, im Herbst! Es draußen rabenschwarz finster ist und Haare stellten sich auf wegen den Schatten von Bäumen und Ästen, die ich in meinem Zimmer sehen konnte und es raschelte sogleich im Garten. Eulenrufe haben mir auch viel Panik bereitet, sowie die Katzen, die sich im Nachbarsgarten streiten und sich anhörten wie schreiende Kinder. Manchmal blieb ich die ganze Nacht auf und ließ ein Licht neben meinem Bett an und bibberte, bekam Gänsehaut, zog mir die Decke über den Kopf und freute mich, dass es langsam hell wurde…. Diese Nächte kommen bald wieder im Oktober, wenn die Nacht eine Ewigkeit dauert! Ich würde mich so horrormäßig – riesig freuen, wenn ich eine DVD von The Babadook gewinnen würde um mich als Erwachsener mit 33 Jahren wieder in so einer Nacht zu fürchten. Denn ich glaube The Babadook ist genau der richtige Film dafür. Genauso wie Under the bed, Fear of the dark und Boogeyman.

  15. Als Kind, du bist gut 😉 Ich hab schon immer Angst vor Dunkelheit und Spinnen – aber ich liebe Horrorfilme – irgendwie grotesk oder?

    Wobei mir fällt gerade ein, dass ich immer Angst vor dem „schwarzen Mann“ hatte – die hab ich heute natürlich nicht mehr.

  16. Als Kind hatte ich große Angst vor Spinnen! Vor allem große Spinnen, die jetzt gerade im Herbst aus allen Ecken und Kanten in die Wohnung kommen! Einmal schaute mich eine Spinne an, die war bestimmt 10-15 cm groß, mit langen Haaren, mitten in der Nacht, nachdem ich einen Horrorfilm ansah und gerade ins Bett wollte. Sie war so schnell verschwunden und ich habe sie bis heute nicht mehr gefunden. Danach konnte ich nicht einschlafen! Das war ein schlimmes Erlebenis in meiner Kindheit, bis heute! Ja, ich habe Angst vor den ekligen Monstern und meine Armhaarestellen sich auf, wenn ich eine sehe! Mir ist jetzt schon wieder shclecht, wenn ich daran denke! 😉

  17. Meine größte Angst hatte ich, als ich bei meiner Großmutter übernachtete und mitten in der Nacht Geräusche im Treppenaufgang zu hören waren! Es klang nach Hufen und als würde ein Etwas die Treppe hoch kommen wollen! Dazu klang es noch gruseliger, weil die Treppen alt und aus Holz waren! Es knirschte und ich bekam Panikattacken! Schweiß brach aus, die Füße wurden eiskalt, so als würde gleich mein Blut gefrieren! Das war schlimm und ich konnte nicht mal rausgehn, weil die Wohnung im ersten Stock war und ich nicht von Balkon springen konnte! Es war ein wahrgewordener Albtraum, als würde Satan persönlich mich besuchen wollen! Ich werde dieses Erlebnis nie vergessen! Schauder hoch 10! Ich erinnerte mich an Stephen King´s ES, als die Mumie runterkam. Bei mir war es nur schlimmer, weil Etwas hoch kommen wollte und kein Ausweg bestand!
    PS: Sinister hab ich letztens gesehn! Top-Film zum gruseln! Insidious ist auch ein sehr guter Gruselfilm!

    Grüße aus dem schaurig – schönen Frankenland! 🙂

  18. Ich möchte sehr gerne an dem Gewinnspiel teilnehmen
    Ich hatte als Kind am meisten Angst vor Monstern unter meinem Bett ….

  19. Als Kind hatte ich vor der Schlafzimmerlampe meiner Eltern Angst. Das war so eine gelbe rießige Ballonlampe die an der Decke hing. Ich war so 3 Jahre alt als ich einen Alptraum hatte. Die Lampe kam von der Decke, lachte ganz leise und fraß mich. Ich habe mich monatelang nicht mehr in das Schlafzimmer hineingetraut. In der Folge nahmen meine Eltern die Lampe ab und tauschen sie aus da ich ja fast jede Nacht schweißgebadet im Bett lag. Nun war alles wieder gut und die Alpträume hörten auf. Vor ungefähr 5 Jahren, also 33 Jahre später, räumte ich den Dachboden meiner Eltern leer und fand in einer alten Truhe diese gelbe Lampe wieder. Ich bekam so einen Schreck das ich Stundenlang nicht reden konnte. Obwohl ich an dem Tag in meiner eigenen Wohnung schlief bekam ich kein Auge zu denn ich hätte schwören können das ich die Lampe lachen hören konnte. Am nächsten Tag hab ich sie dann im Garten meiner Eltern verbrannt. Seidem ist Ruhe aber in Lampengeschäften mache ich immer einen großen Bogen um solche Ballonlampen. Ich habe immer das Gefühl das sie mich anstarren!

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