Ohne Harry und Viktoria – Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes | Verlosung

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Das offizielle "Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes" Film-Plakat | © Concorde Home EntertainmentFrisches Futter für Filmfreunde mit einem Faible für finstere Frauen: Ab sofort ist Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes auf DVD, Blu-ray und VoD erhältlich. Der Kürbiskönig erzählt Dir, worauf Du Dich da einlässt und verlost obendrein noch 3 Exemplare von Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes auf DVD und Blu-ray!

Die Frau in Schwarz war 2012 ein Überraschungserfolg und der an den Kinokassen erfolgreichste britische Horrorfilm aller Zeiten! Dank Daniel Radcliffe in seiner ersten Hauptrolle nach den Harry Potter-Filmen und der extrem atmosphärischen, düster-romantischen Kulisse in der Zeit des viktorianischen Englands erntete der Streifen einiges an Lob. Doch beides fehlt nun. Da stellt sich die Frage: Kann Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes auch ohne Radcliffe und „Viktoria“ an den Erfolg des ersten Teils anknüpfen?

Frischfleisch für den Rachegeist

Dass Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes nur noch wenig mit dem Vorgänger zu tun hat, obwohl die 2 im Titel nach einer normalen Fortsetzung klingt, wird recht schnell deutlich. 40 Jahre sind seit dem ersten Teil vergangen und der Zweite Weltkrieg überschattet den Alltag in London. Man spürt die Angst der Menschen, wenn der Fliegeralarm losgeht und sie sich in Luftschutzbunker flüchten. Der Krieg ist auch der Grund, warum die junge Lehrerin Eve Parkins (Phoebe Fox) gemeinsam mit ihrer erfahreneren Kollegin Jean Hogg (Helen McCrory) eine Gruppe von acht Schulkindern per Bahn aus der Stadt evakuiert. Eins der Kinder ist der traumatisierte Edward (Oaklee Pendergast). Seit seine Mutter von einer Nazibombe gekillt wurde, hat er aufgehört zu sprechen und teilt sich nur noch über Texte und Zeichnungen mit. Er nimmt eine entscheidende Rolle ein.

Im Zug trifft Eve auf den smarten Piloten Harry Burnstow (Jeremy Irvine), der ein bisschen rumflirtet und so schon in den ersten Minuten die Weichen in Richtung Romanze stellt. Ziel der Reise von Eve, Jean und den Schulkindern ist das verlassene und mittlerweile sehr heruntergekommene Eel Marsh House, das als vorübergehende Unterkunft gedacht ist. Augenscheinlich eine ziemlich blöde Idee, eine Gruppe von Kindern in das Haus eines Rachegeists zu schicken, der ziemlich übel auf Kinder fixiert ist! Aber da es bei Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes im Vorfeld keinen einzigen Charakter gibt, der etwas von der Vorgeschichte (oder den damaligen Protagonisten) weiß, müssen wir das als Zuschauer so hinnehmen. Daran ändert auch Eves unheimliche Begegnung mit dem blinden Eremiten Jacob (Ned Dennehy) nichts, der in dieser Situation zwar ziemlich wirres Zeug redet, später aber noch interessante Dinge offenbaren wird.

Eve ist einem dunklen Geheimnis auf der Spur | © Concorde Home Entertainment Der blinde Eremit Jacob | © Concorde Home Entertainment


 

Die Kulisse wirkt – auch ohne Harry Potter!

Das merkwürdige Zusammentreffen mit Jacob und der unheimliche Weg durch das düstere, oft von Nebelschwaden eingehüllte Marschland sorgen für einen spürbaren Stimmungswechsel: Regisseur Tom Harper baut so in relativ kurzer Zeit eine gruselige Atmosphäre in Die Frau in Schwarz 2 auf, in die das verwahrloste Eel Marsh House bestens passt! Trotzdem hat der Film hier schon gewisse Längen, die später auch durch das moderate Erzähltempo und die Art der Aufnahmen (wenige schnelle Schnitte) fortgesetzt werden. Eve hat schon kurz nach dem Eintreffen ein ungutes Gefühl und sieht sich bald bestätigt. Zuerst sind es nächtliche Geräusche, die Eves Nachtruhe stören, dann träumt sie auch noch schlecht.

Dieser Traum wiederholt sich in leicht abgewandelter Form über die Dauer des Films mehrmals. Darin verarbeitet Eve Stück für Stück ein prägendes Erlebnis, mit dem sie nie abschließen konnte: Der Verlust ihres Kindes, der ein wichtiger Grund dafür ist, dass sich Eve dem mutterlosen Edward so verbunden fühlt. Als der beim unfreiwilligen Versteckspielen in jenem Zimmer landet, in dem sich die Frau in Schwarz alias Jennet Humpfrye seinerzeit vor Verzweiflung über den Tod ihres Kindes erhängte, begegnet er dem unheimlichen Rachegeist. Eve ist die erste Person, die realisiert, dass etwas Unheilvolles im Gange ist, doch die Kommunikation mit dem schweigenden Kind gestaltet sich schwierig. Wenig später das erste Opfer: Ein Junge verlässt Nachts wie ferngesteuert das Haus und wird am nächsten Tag tot aufgefunden – erfroren, in einem Stacheldraht verstrickt. Dabei hatte Eve die Haustür doch selbst versperrt.

Auch Harry hat ein Geheimnis, dass Eve noch nicht kennt. | © Concorde Home Entertainment

Licht ins Dunkel

Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf die Frau in Schwarz, aber ihre resolute Kollegin Jean glaubt ihr (noch) nicht. Es dauert nicht lange, bis sich ein Mädchen zu erdrosseln versucht. Dies kann Jean zwar verhindern, doch wenig später setzt sich das Mädchen eine von ihr selbst verstopfte Gasmaske auf und erstickt! Die Gruppe beschließt, mit Harry auf dessen Stützpunkt zu fliehen. Dieser Stützpunkt ist allerdings nur ein kleines, verlassenes Flugfeld mit Flugzeug-Attrappen, das dazu dienen soll, deutsche Bomberpiloten in die Irre zu führen. Eve erfährt, dass Harry gar kein aktiver Pilot mehr ist, sondern eher so eine Art Hausmeister, der hin und wieder Lichter auf dem Flugfeld leuchten lässt, um Aktivität zu suggerieren.

Es kommt dort zu einem weiteren Aufeinandertreffen mit der Frau in Schwarz, infolge dessen Edward verschwindet. Eve ist sich sicher, dass die Frau in Schwarz ihn sich geholt hat und macht sich allein (!) auf den Weg zum Eel Marsh House, während Jean mit den übrigen Kindern per Bus in Sicherheit gebracht wird. Im Haus bzw. im angrenzenden Marschland (nämlich an der Stelle, an der einst das Kind der Frau in Schwarz starb) steigt das große Finale im Kampf um Edward, an dessen Ende die Frau in Schwarz ein weiteres Opfer fordert…

Eine Fortsetzung, die keine sein will

Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes hätte sicherlich das Potenzial für ein ganz außergewöhnliches Horror-Drama. Man merkt, dass Drehbuch-Autorin Susan Hill, die auch die Romanvorlage des ersten Teils schrieb, ihr Handwerk versteht. Insbesondere das verhängnisvolle Beziehungs-Bermuda-Dreieck zwischen Eva, Edward und der Frau in Schwarz sorgt für einen schlüssigen Plot: Die traumatisierte Eve will dem ebenfalls traumatisierten Edward eine Mutter sein und teilt mit der Frau in Schwarz gewissermaßen das Schicksal, ein Kind verloren zu haben. Edward hat den wichtigsten Menschen in seinem Leben verloren und sucht deshalb eine neue Mama – entweder Eve oder die Frau in Schwarz, die ihrerseits immer noch Rache nehmen und am liebsten sehen will, dass Eve genauso endet, wie sie es tat – am Strick!

Die Frau in Schwarz hat es auf die kleine Josy abgesehen | © Concorde Home Entertainment Der traumatisierte Junge Edward spielt eine wichtige Rolle | © Concorde Home Entertainment

Trotzdem kann Die Frau in Schwarz 2 nicht restlos überzeugen. Die Atmosphäre ist zwar über weite Strecken düster, aber dabei irgendwie nicht ganz so beklemmend wie beim Vorgänger. Der Fokus liegt hier noch etwas mehr auf der Melancholie, als das beim ersten Teil der Fall war, dadurch macht der Film manchmal den Eindruck einer etwas zu oberflächlichen Charakterstudie mit einem Tick zuwenig Horror-Feeling. Von alleine schaukelnde Schaukelstühle und Schreckmomente, die schlagartig mit einem lauten Knall hinterlegt werden – das alles hat man schon oft gesehen. Diese Elemente funktionieren natürlich auch hier, nur wirken sie hier oft zu bemüht.

Am Ende ist Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes eine Fortsetzung, die eigentlich keine sein will. Ein solide erzählter Gruselfilm mit ein paar Passagen, die sich gefühlt ein bisschen zu sehr in die Länge ziehen. Denjenigen, die den ersten Teil mochten, wird die klug aufgebaute Story aber sicher gefallen!

Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes – Die offizielle Filmseite

Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes bei Facebook


 

DIE FRAU IN SCHWARZ 2: ENGEL DES TODES – GEWINNSPIEL

Die-Frau-in-Schwarz-2-DVDAuch der Kürbiskönig trägt gerne Schwarz und verlost 2x Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes auf DVD sowie 1x auf Blu-ray!

Um am Gewinnspiel teilzunehmen musst Du uns nur folgende Frage beantworten:

Wie heißt die Frau in Schwarz?

a) Alice Drablow

b) Stella Kipps

c) Jennet Humpfrye

Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 26. Juli 2015 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Dein Wunschformat (DVD oder Blu-ray!), Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes – Offizieller Trailer (deutsch)

Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.


 

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