Monster House

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2006 | 91min | FSK 6

Der von Steven Spielberg und Robert Zemeckis produzierte Film „Monster House“ richtet sich – trotz der Freigabe ab 6 Jahren – eher an etwas ältere Kinder.

DJ ist ein ganz normaler Junge. Er ist 12 Jahre alt und macht, was angehende Teenager so machen. Er spielt mit seinen Freunden Basketball und mag Süßigkeiten. Gänzlich unnormal verhält sich jedoch der argwöhnische und unsympathische Nachbar Nebbercracker.

DJ beobachtet ihn öfters von seinem Fenster aus. Der alte Mann jagt liebend gern spielende Kinder von seinem Grundstück und das Spielzeug, welches unerlaubt auf dem mehr oder weniger gepflegten Rasen landet, verschwindet im Haus.
Abgesehen von seinem griesgrämigen Nachbarn kann DJ eigentlich ganz zufrieden sein. Jedoch am Nachmittag vor Halloween spielen DJ und sein Kumpel vor Nebbercrackers Grundstück Basketball. Im Eifer des Gefechts landet der Ball auf dem Anwesen und wird vom Haus verschluckt.

Die mitunter etwas neunmalkluge Jenny wird beinahe ebenfalls vom Haus verschluckt und schließt sich den beiden Jungen an. Nach dem Tod des Nachbarn wollen die drei „Unruhestifter“ gemeinsam herausfinden, was es mit dem geheimnisvollen Haus auf sich hat. Ein skurriler Typ, namens Skull, erzählt den Kindern, was er von diesem Ort weiß. Seiner Meinung nach ist das Haus von einer menschlichen Seele befallen, die es zu befreien gilt. Nur auf diese Art und Weise kann der Spuk beendet werden. Natürlich läuft das Unterfangen nicht so glatt, wie gedacht.


Monster House ist für ganz kleine Kinder eher weniger gut geeignet, weil die Thematik teilweise derbe ist und einige Szenen ziemlich beängstigend sind. Die Aufmachung des lebendigen Hauses und die (nicht ganz platonische) Beziehung zu seinem Besitzer, Mr. Nebbercracker, wirkt bisweilen etwas irritierend. Hervorragend sind jedoch die Animationen der Figuren, welche durch das Performance Capture-Verfahren scheinbar zum Leben erweckt werden. Falls Du Dir jetzt nicht sicher bist, ob der Film für den Nachwuchs geeignet ist, schau ihn Dir vorher mal an. Es lohnt sich auf jeden Fall.


Trailer (englisch):


Text: Sascha Adermann

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