„Du hast es versprochen“ – Gewinnspiel zum Kinostart

5

Der Ruf deutscher Filme ist nicht unbedingt der Beste. Was wohl daran liegt, das viele Filme deutscher Regisseure erschreckend wenig taugen. Das klingt zwar hart und mag dem einen oder anderen nicht schmecken, aber manchmal ist die Wahrheit eben leider so bitter wie Ohrenschmalz. Und wenn dann doch mal ein mutmaßlicher Leckerbissen aus der deutschen Filmküche um die Ecke kommt, dann wird der sonst eher desinteressierte Kürbiskönig hellhörig. Und ein bisschen spendabel. Deshalb verlost er zum Kinostart von „Du hast es versprochen“ original Filmposter und Freikarten.

Hanna Merten (Mina Tander) arbeitet als Oberärztin in einem Krankenhaus. Sie ist 34 Jahre alt, verheiratet mit ihrem Mann Johannes (Clemens Schick) und hat eine siebenjährige Tochter namens Lea. In den letzten Jahren haben sich Hanna und Johannes jedoch – beinahe unmerklich – ein bisschen auseinandergelebt. Eines Tages landet überraschend ihre ehemals beste Freundin Clarissa (Laura de Boer) mit einer Überdosis Schlaftabletten in der Notaufnahme. Als Kinder verbrachten die Beiden ihre Ferien fast jedes Jahr zusammen mit den Eltern auf einer kleinen Insel. Trotzdem war der Kontakt zwischen den beiden Mädchen vor 25 Jahren unvermittelt abgebrochen.

Nach all den Jahren sind Hannas Erinnerungen an damals zwar weitgehend verblasst, dennoch freundet sie sich wieder mit Clarissa an und gemeinsam beschließen sie – um der alten Zeiten willen – mal wieder gemeinsam ein paar Tage Urlaub auf der Insel zu machen. Für Johannes ist diese überraschende und ziemlich übereilt in die Tat umgesetzte Urlaubsplanung seiner Frau ein weiteres Indiz für deren ausgeprägtes Fluchtverhalten, das sie schon des Öfteren an den Tag legte. Zusammen mit Hannas Tochter Lea statten Hanna und Clarissa dem Ort ihrer Kindheitsurlaube wieder einen Besuch ab. Doch kaum angekommen, holt sie die Vergangenheit ein: Damals, vor genau 25 Jahren, verschwand ein Mädchen aus dem Inseldorf spurlos. Aber was war passiert? Und welche Rolle haben Hanna und Clarissa als kleine Mädchen dabei gespielt?

Den Kürbiskönig zu begeistern ist ja so leicht nicht. Aber Regisseurin Alex Schmidt, die als großes Talent innerhalb der deutschen Fernsehlandschaft gilt, hat schon etwas Besonderes. Das merkt man ihrem Erstlingswerk „Du hast es versprochen“ an. Zwar erfindet der Film weder das Horror-, noch das Thriller-Genre neu, aber die Story ist von Beginn an fesselnd erzählt. Insbesondere die psychologische Komponente steht im Vordergrund und so ist man als Zuschauer sehr auf die Erinnerungsfetzen fokussiert, die nach und nach Licht ins Dunkel bringen. Verstärkt wird das unheilvolle Unwohlsein (insbesondere von Hanna), das sich dank der schauspielerischen Leistungen der Darsteller wirkungsvoll auf den Betrachter überträgt, zusätzlich durch die bisweilen traumgleichen Kamerafahrten und mitunter fantastisch wirkenden Kulissen.

Fazit: Wer auf Gehirngrusel statt Gore und auf Atmosphäre anstelle von abgehackten Gliedmaßen steht, dem wird „Du hast es versprochen“ gefallen. Versprochen.

„Du hast es versprochen“ bei facebook


GEWINNSPIEL

Anlässlich des heutigen Kinostarts von „Du hast es versprochen“ verlosen wir drei schnieke „Du hast es versprochen“-Filmposter und dazu je zwei Kinotickets für den Film.

Um an der Verlosung teilzunehmen, musst Du dem Kürbiskönig nur Folgendes verraten:

Wovor hast Du Dich als Kind am meisten gegruselt?

Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 26. Dezember 2012 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

Du hast es versprochen – Deutscher Trailer

Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.


 

5 KOMMENTARE

  1. Der schwarze Mann VS der Buckelgeist

    Gleich zwei unheimliche Gestalten schreckten mich, als ich noch ein kleiner Bub von etwa fünf Jahren war.

    Der schwarze Mann
    Einst entdeckte ich bei meiner Oma ein Bild, daß einen großen Mann mit einer schwarzen Maske zeigte. Ein riesiges Geschrei und Flucht hinter die Wohnzimmergardine hatte das zur Folge. Auch sämtliches gute Zureden seitens Eltern und Oma, dass es sich doch nur um Onkel Helmut handeln würde, der sich einen Spass machte zu irgendeiner Gelegenheit, half nichts. Ich war mir sicher, daß es sich um einen ganz besonders furchtbaren Teufel handeln musste, der in der Wohnung sein Unwesen trieb. Zwar verliess ich dann doch nach einiger Zeit und unter der Obhut der Erwachsenen mein liebgewonnenes sicheres Versteck, das Foto betrachtete ich erst nach vielen Jahren wieder.

    Der Buckelgeist
    Ja, da sieht man wieder, was es taugt, wenn Kinder zu viel fernsehen. Etwa im selben Alter, in dem der beste Freund eines Teufel-geplagten Bubs die hiesige Gardine zu sein scheint, gehörte auch der Trickfilm bereits zum Repertoire öffentlich-rechtlicher Zwangssender. Der abenteuerlustige Junge von damals schaute natürlich begeistert die Abenteuer des gleichfalls kleinen wie gewitzten Sindbads. Tja, jedenfalls bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem sorglose Autoren die Figur des Buckelgeistes ersannen. Und wieder nahm das Drama seinen Lauf, als jene Gestalt, seltsame Laute vo sich gebend, ins animierte Geschehen trat. Seltsame Laute waren dann auch jenseits des TVs zu vernehmen, nämlich von mir, der kreischend und schreiend, mal wieder, durch Omas Wohnung lief. Ich war der Meinung, es könne gar keinen schlimmeren Spuk auf Erden geben als eben diesen Buckelgeist. Zwar konnte ich nach abermaligen Bekundungen seitens unwissender Erwachsener beruhigt werden, der Schreck und die Angst waren gross. Der Spruch „wenn du nicht lieb bist, kommt der Buckelgeist“ erhielt Einzug in die kindliche Erziehungspädagogig, wenn auch mit einem süffisanten Augenzwinkern der Drohenden.

    Der Vollständigkeit sei erwähnt, dass die oben geschilderten Erlebnisse keine kindlichen Schäden hinterlassen haben.

  2. Hallo Dr. Lürbis, also als ich noch ein Kind war, und abends im Bett lag und die Augen schloss, sah ich immer Bilder in meinem Kopf entstehen. Das waren keine gewöhnlichen Bilder, nein, das waren Bilder als hätte sie mir der apokalyptische Reiter „Pest“ höchst persönlich geschickt (ich nehm ja mal an ihr beide kennt euch).
    Das waren Bilder von zerstörten Gegenden und Räumen, überall Caos, Blutverschmierte Fratzen und Leid wohin man sah. Warum ich sowas gesehen habe weiß ich nicht, denn als Kind hab ich mir keine Horrorfilme oder Ähnliches angesehen, jedenfalls war das einzige was ich dagegen tun konnte, meine Augen zu öffnen.
    Folglich war meine größte Kindheitsangst, die Augen zu schließen….
    Gruß Heiko

  3. Bei uns im ort hatte ein junge ein mißgebildetes Ohr..es hiess Ratten hätte ihm im Schlaf die Ohren abgenagt weil er so ungezogen war..und immer wenn ich ungezogen war, erzählte mir die OMa die Geschichte..da hatte ich wirklich Angst vor..

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.