Haus am See? Nee! The Cabin in the Woods!

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Dass sich der Kürbiskönig auch in den dunkelsten Wäldern und heruntergekommensten Holzhütten zwischen Heugabeln und Hackebeilen heimisch fühlt, liegt in der Natur der Sache. Bei Stadtkindern ist das anders. Entweder, sie entdecken in dieser abgeschiedenen, fremden Welt der Hinterwäldler eine exotische, kaum gekannte Schönheit. Oder sie sterben in einem Horrorfilm, weil irgendein degenerierter Irrer im Wald mit Heugabel oder Hackebeil zum Spaß Jagd auf die anfangs gutgelaunte Jugend aus der Stadt macht. Läuft das bei „The Cabin in the Woods“, der heute, am 6. September in den Kinos startet, auch so?

Die Antwort hierauf: ein klares „Jein“! Ja, es ist ein Horrorfilm. Einer, in dem es auch Stadtkinder und Hinterwäldler gibt. Und nein, es gibt keinen degenerierten Irren. Zumindest keinen, der deutlich degenerierter wäre als die erwähnten Hinterwäldler – oder die Stadtkinder. Stattdessen gibt es viel Unerwartetes, das darauf wartet, Dich im Verlauf des Films zu überraschen oder zu verwirren. Diese Unvorhersehbarkeit zeichnet die zunächst x-beliebig wirkende Story des Films aus und darf ruhig als kleines Lob an den Drehbuchautor Joss Whedon verstanden werden, der sich als Schöpfer der Kult-Serie „Buffy“ einen Namen gemacht hat. Aber selbst eine gute Vorlage muss erstmal ordentlich umgesetzt werden. Und das ist Regisseur Drew Goddard („Cloverfield“) bei seinem Regiedebüt (hört hört) gelungen.

Es schien so vertraut…

Die Story beginnt wie die Story eines Films, den wir (gefühlt) schon drölfundneunzig Mal gesehen haben und inzwischen beinahe auswendig kennen: Ein Tross junger Leute, vorzugsweise eine gemischtgeschlechtliche Gruppe, will ungestört in der Abgeschiedenheit abfeiern. Ohne Handy, ohne Internet, dafür mit Drogen und Sex. Leider schaut dann der irre Holzhacker ein paar Mal uneingeladen bei der Party vorbei und bis der Film zuende ist, sind alle bis auf Eine(n) fach- oder zumindest mundgerecht zerkleinert.

Bei „The Cabin in the Woods“ kommt der irre Holzhacker nicht nach dem Sex und auch nicht davor. Die fünf Freunde Curt (Chris Hemsworth), Dana (Kristen Connolly), Holden (Jesse Williams), Jules (Anna Hutchison) und Marty (Fran Kranz) finden in der verlassenen Hütte, in der sie ihre nicht jugendfreien Ausschweifungen abhalten (wollen) nämlich einen verborgenen Zugang zu einem mysteriösen Keller. So ganz ohne Handy-Empfang und Internet-Anschluss sind sie auf sich alleine gestellt. Und da Drogen zwar gleichgültig machen, aber nicht die menschliche Neugier im Zaum halten, betreten die Fünf den Keller. Was sie dort erwartet, würde ich Dir nur zu gerne verraten. Aber die Spannung bzw. Überraschung möchte ich Dir dann doch nicht nehmen…

Jedenfalls ist es schön, dass man auch heutzutage noch hin und wieder einen Horrorfilm zu sehen bekommt, der nicht von Anfang an komplett vorhersehbar ist. Darüber hinaus unterhält „The Cabin in the Woods“ den Horror-affinen Zuschauer mit einer Vielzahl von Bezügen zu anderen Horrorfilmen vortrefflich: Anspielungen auf Klassiker wie „Die Mumie“ (1932) und „Der Werwolf von London“ (1935) oder „The Shining“ (1980), „Hellraiser“ (1987) und „Cube“ (1997) gibt es vieles für den findigen Filmegucker zu entdecken.

„The Cabin in the Woods“ – Webseite

Die offizielle „The Cabin in the Woods“ facebook-Seite


„THE CABIN IN THE WOODS“ VERLOSUNG

Weil seine Hohlheit, der Kürbiskönig, von jeher ein Faible für Blockhütten in Wäldern hat, haben wir für Dich – werter Halloween-Leser – zum Kinostart von „The Cabin in the Woods“ ein paar Preise an Land gezogen und diese zu drei Fanpaketen gebündelt! Jedes Paket enthält ein „The Cabin in the Woods“ Buch, ein Filmposter und zwei Kinotickets. Wenn Du an der Verlosung teilnehmen möchtest, dann beantworte die folgende Frage fehlerlos:

Wie heißen die fünf Freunde im Film?

a) Julian, Dick, Anne, George, Timmy

b) Joss, Drew, Burt, Kirk, Franky

c) Jules, Dana, Curt, Holden, Marty

d) John, Dean, Eddi, Scott, Billy

Schicke uns bis zum Mittwoch, den 12. September 2012 Deine Lösung, indem Du sie als Kommentar unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

Viel Glück und Erfolg,

Dein Kürbiskönig!


The Cabin in the Woods – Der offizielle Trailer

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