Öffne das verfluchte Tagebuch mit der „Spirit Camera“…

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Als der Kürbiskönig noch klein und unreif war, träumte er davon, selbst eines Tages Geister zum Leben erwecken zu können. Heute gehört das für ihn als Meister der dunklen Künste und Busenfreund zahlreicher okkulter Priester natürlich zum kleinen Einmaleins der Beschwörungszauber.

Aber dank moderner Technik kannst auch Du als Normalsterblicher solch Zauberwerk vollbringen! Deshalb hör gut zu, wenn Dir der Kürbiskönig erklärt, wie Dein Nintendo 3DS / XL mithilfe des Spiels „Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch“ zu einer Camera Obscura wird, die Dir einen Blick in eine andere Welt ermöglicht. Du hast keinen Nintendo 3DS / XL? Ruhig Blut, sogar das kann der Kürbiskönig ändern!

Eine gewisse Faszination am Grusel(n) verspürt fast jeder Mensch. Ob gespenstisches Buch, schauriger Film oder unheimliches Hörspiel, das Gänsehaut-Gefühl beim „Konsum“ von medialem Grusel ist es doch gerade, wonach man strebt, wenn man sich gruselige Sachen zu Gemüte führt. Ein Garant für Gänsehaut sind immer wieder und immer mehr PC- und Videospiele. Bedenkt man, dass sich in den letzten Jahren im Prinzip viele Games zu spielbaren Filmen entwickelt haben und berücksichtigt man auch den Realismus der sich daraus häufig ergebenden, brutalen Darstellungen, dann ist klar, dass man als Zocker für manche Spiele wirklich starke Nerven braucht. Natürlich gab es auch vor 25 Jahren schon Games zum Gruseln, aber damals ist einem das Blut beim Anblick der pixeligen Figuren noch nicht einmal annähernd gefroren. Heute dagegen wird es angesichts furchterregender, dreidimensionaler Ausgeburten der Hölle – metaphorisch gesprochen – schockgefrostet!

Weniger Splatter, mehr Schauder

Genau in diese Kerbe schlägt „Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch“ jedoch nicht. Zwar gibt es auch hier furchterregende, dreidimensionale Ausgeburten der Hölle, aber die sind eher schauriger Natur, so wie klassische Geister. Literweise Lebenssaft und übertrieben brutale Verstümmelungen, die so lebensecht wie nur irgend möglich inszeniert sind, erwarten Dich nicht. Stattdessen setzt „Spirit Camera“ verstärkt auf Innovation. Ein seltenes und kostbares Gut. Und ein mutiger Schritt, denn schon so manche Innovation ist kläglich gescheitert. Aber in diesem Fall stehen die Vorzeichen gut und so sollte es Dich, lieber Leser, auch nicht verwundern, dass der Kürbiskönig bei soviel Mut hellhörig geworden ist.

Die Innovation an sich ist zwar gar keine so große Innovation, aber dennoch potenziell toll. Es handelt sich dabei um die sogenannte „erweiterte Realität“ auch „augmented reality“ oder kurz „AR“ genannt. Diese Form der Verschmelzung von Schein und Sein begegnet uns heutzutage immer öfter. Auf Zeitungen und DVDs zum Beispiel. Dort und auch anderswo finden sich nämlich verstärkt diese doch meist nicht so gut zum jeweiligen Cover passenden, schwarz-weißen Quadrate. Nein, nicht etwa die streifigen Barcodes auf der Rückseite sind gemeint, sondern Felder, die bei der Abtastung durch z.B. ein Smartphone abgerufen werden können und dann – wie von Zauberhand – Seiten im Internet ansteuern, Videos einspielen und teilweise sogar Dinge in das Bild Deiner Smartphone-Kamera projizieren können.

Im Dunkeln ist gut munkeln – aber nicht gut AR-schunkeln

Dieser technischen Finesse bedient sich auch „Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch“ für den Nintendo 3DS / XL. Dem Spiel liegt nämlich ein „Zauberbuch“ bei, dass Deine Umgebung zu einem Teil Deiner Spielwelt werden lässt: Richtest Du die Kamera des Nintendo 3DS / XL auf das Heft (für ein richtiges Buch ist es dann doch etwas dünn), dann siehst Du auf dem Display Deines Handheld plötzlich Dinge, die sich scheinbar in Deiner Umgebung befinden, ohne für das menschliche Auge sichtbar zu sein. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass diese Art von Einbindung der eigenen Umgebung viele Spiele auf eine ganz andere Ebene heben kann. Aber es braucht auf jeden Fall viel Licht. Denn – und das ist ein bisschen schade – im Dunkeln funktionieren die AR-Spielereien nicht wirklich. Der Raum in dem man zockt, sollte schon halbwegs gut ausgeleuchtet sein, um die ansonsten dichte Atmosphäre des Spiels nicht durch Fehlermeldungen zu stören.

Die Geschichte dreht sich im Wesentlichen um ein mysteriöses Buch, das berüchtigte „violette Tagebuch“. Dieses ist verflucht und voller merkwürdiger Kritzeleien. Bis auf die erste Seite, die komplett leer ist. Aber nicht bei jedem. Das Problem ist nur, dass Diejenigen, die auf der Seite Dinge sehen, spurlos verschwinden. Ganz schön rätselhaft. Doch mithilfe Deiner eigenen „Camera Obscura“ oder mit anderen Worten, mittels Deines Nintendo 3DS / XL kannst Du die Rätsel lösen, die das Buch Dir stellt und zugleich die spiritistischen Erscheinungen bekämpfen. So kommst Du Schritt für Schritt dem Geheimnis auf die Spur, welches das verfluchte Tagebuch in sich birgt.

Kurz, aber kurzweilig

Zwar ist die Haupthandlung für geübte Gamer in weniger als 5 Stunden durchzuspielen. „Spirit Camera“ bietet aber immerhin noch ein paar kleine Spielereien. Im Modus „Geisterkamera“ beispielsweise hast Du folgende Auswahlmöglichkeiten:

GeisterfotografieDeine Bilder werden „vergruselt“, indem z.B Geister oder andere unheimliche Erscheinungen, besonders solche wie man sie oft und gerne in japanischen Horrorfilmen sieht, dem Foto hinzugefügt werden.

GeisteranalyseFotografierst Du jemanden, so enthüllt die Geisterkamera von wem oder was die fotografierte Person heimgesucht wird.

ExorzismusMithilfe der Geisterkamera treibst Du den versteckten Geist aus, der eine von Dir fotografierte Person beseelt.

Der Bereich „Besessene Seiten“ beinhaltet unterdessen vier stimmungsvolle Herausforderungen, die als nette Spielerei für Zwischendurch allemal taugen. „Vier seltsame Masken“, „Fluch der Puppen“, „Junge im Buch“ und „Haus der Geister“ heißen diese Spielchen, bei denen Ihr mithilfe der Kamera des Nintendo 3DS / XL bestimmte Aufgaben meistern müsst.

Die „Spirit Camera“-Webseite bei Nintendo

Fazit: „Spirit Camera“ ist sicher nur der Anfang. Das Prinzip der „erweiterten Realität“ passt super in ein Videospiel, das Vorgaukeln einer Welt der Geister und des Übersinnlichen ist dafür einfach prädestiniert. Wenn der Umfang jetzt noch mächtiger wäre und sich die AR-Funktionen in Verbindung mit dem Buch auch noch in völliger Finsternis abrufen ließen – Langzeit-Motivation und Gänsehaut-Faktor wären ungleich höher! Trotzdem, für den Mut, ein (zumindest vergleichsweise) innovatives Spiel wie „Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch“ rauszuhauen, ein dickes:

CHAPEAU!

vom Kürbiskönig


Verlosung

Wenn Du Dir vorstellen kannst, Dich auch zu gruseln, wenn es nicht stockfinster ist, dann solltest Du jetzt ganz aufmerksam sein. Der Kürbiskönig hat nämlich was für Dich. Einen Nintendo 3DS XL samt Spiel „Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch“. Und als Trostpreis noch zwei weitere Exemplare des Spiels. Gewinnen kannst Du, wenn Du die Antwort auf folgende Frage kennst (und uns diese mitteilst):

Welche Farbe hat das berüchtigte, verfluchte Tagebuch?

a) Violett

b) Türkis

c) Lila

d) Aquamarin

e) Schwarz

Schicke uns bis zum Sonntag, den 9. September 2012 Deine Lösung, indem Du sie als Kommentar unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!


Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch – Offizieller Trailer

Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.


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