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Willkommen im Schlachthaus!

Wenn Du von bunten Girlanden und Luftballons genug hast, blutrünstiger Freund, dann bist Du hier genau richtig. Schließlich ist so eine Halloween-Party kein Kindergeburtstag – es sei denn, Du veranstaltest ein Kinder-Halloween, wie z.B. hier beschrieben. Aber dann bist Du auf dieser Seite eh ganz falsch. Hier liegen Leichenteile in den Ecken. Überreste eines schrecklichen Massakers wahnsinniger Ghoule oder ausgehungerter Zombies. Hier feiern wirklich nur die Abgebrühtesten. Denn das Motto lautet: Willkommen im Schlachthaus!

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Zeitaufwand: 20 min (einfache Ausführung), 2 h (Deluxe-Ausführung)
Schwierigkeitsgrad: Mittel – Anspruchsvoll

Splatterhose – einfache Ausführung

Dafür benötigst Du:
- eine alte Jeanshose
- alte Zeitungen/Zeitschriften
- Mehl
- Blumenerde
- Wasserfarben rot/braun/weiß/schwarz
- Pinsel

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Schritt 1
Nimm eine alte Hose (am besten eine Jeans), welche Du nicht mehr benötigst. Falls Du gerade keine zur Hand hast, kannst Du eine billige Hose bei eBay ersteigern oder mal im Second Hand-Handel vorbeischauen. Die beiden Hosen, die der Kürbismann hier verwendet, sind z.B. aus einem großen Second Hand-Kaufhaus und haben zusammen 10 € gekostet. Der Vorteil ist, dass man weder auf Schnitt oder Größe achten braucht. Noch nicht einmal gefallen muss Dir die Hose. Dringend davon abgeraten wird, den Kleiderschrank der Eltern, Partner oder Geschwister zu plündern.

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Schritt 2
Bevor es richtig losgeht, müssen die Hosen natürlich noch ordentlich beschmutzt werden. Niemand wird von hungrigen Zombies zerfleischt, ohne sich vorher kräftig die Hose einzusauen.
Dazu befeuchtest Du mit einem nassen Pinsel die Hose möglichst ungleichmäßig. Befeuchten reicht vollkommen aus. Die Hose soll nicht klatschnass werden! Nun nimmst Du ein wenig Blumenerde und verreibst sie mit Deiner Hand großzügig auf der Hose. Das Gleiche machst Du anschließend mit einer großen Portion Mehl. Durch die Feuchtigkeit bleiben die Erde und das Mehl gut haften und verklumpen stellenweise.

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Schritt 3
Jetzt füllst Du einen Becher fingerbreit mit Wasser. Das vermischst Du nun mit viel roter Farbe, so dass eine flüssige, aber kräftige rote Farblösung entsteht. In diese tunkst Du den Pinsel und verteilst nun rote Farbspritzer auf der Hose. Wenn Du willst, kannst Du auch die Ränder der Öffnungen rot einfärben. Schließlich wurden hier die Füße, bzw. der Oberkörper abgetrennt, was im Allgemeinen eine besonders blutige Angelegenheit ist. Spritze dazu von der Öffnung weg zur Hosenmitte hin. Hast Du genug Farbe und Mehl aufgetragen, knülle die Hose noch einmal zusammen und reibe die Beine so aneinander, dass sich der “Dreck” gut verteilt und etwas natürlicher aussieht. Selbstverständlich kannst Du mit einem Pinsel und Farbkasten je nach Lust und Laune auch noch andere Flecken aufbringen. Fürs Erste soll uns das aber mal genügen.

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Schritt 4
Stopfe die Hose mit zerknülltem Zeitungspapier aus. Versuche die Zeitungen so fest wie möglich zu stopfen, aber nicht so fest, dass es an der anderen Öffnung wieder herausfällt. Bringe anschließend die gestopfte Hose mit den Händen in die gewünschte Form und entferne unerwünschte Beulen und Unebenheiten.

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Schritt 5
Wenn die Form stimmt, malst Du mit Deinem Pinsel und der flüssigen roten Farbe die herausschauenden, zerknüllten Zeitungen an. Gehe großzügig mit der Farbe um und bekleckere auch noch einmal den Hosenrand. Wenn Du magst, kannst Du anschließend auch noch mit einer dunkleren roten Farbe schattige Akzente setzen. Sobald alles getrocknet ist, ist Deine Splatterhose fertig und muss jetzt nur noch an passender Stelle, wie zufällig, abgelegt werden.

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Wenn Dir das nicht blutig genug ist, kannst Du Deine Splatterhose auch noch upgraden.

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Splatterhose-Deluxe

Dafür benötigst Du:
- eine alte Jeanshose
- alte Zeitungen/Zeitschriften
- Mehl
- Blumenerde
- Wasserfarben rot/braun/weiß/schwarz
- Pinsel
- Frischhaltefolie
- drei kurze aber dicke Äste (ca. 20 cm)
- Farb-Sprühdose (rot)
- Bauschaum-Sprühdose
- Handschuhe, Schürze

Schritt 6
Gehe vor wie bis zu Punkt 4 der Standard-Hose. Stopfe die Hose jedoch nicht bis zum Rand, sondern achte darauf, dass noch ca. 10 cm Platz am Ende der Öffnungen bleibt. Stecke nun die Äste (welche die abgebrochenen Knochen und den Wirbelsäulenrest darstellen sollen) in die Hosenbeine und die Hüftöffnung und stopfe ringsherum Papier, so dass sie von alleine stecken bleiben und noch ein paar Zentimeter Luft zwischen dem geknüllten Papier und den Hosenrändern verbleibt.

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Schritt 7
Fülle diesen Raum zwischen dem geknülltem Papier und den Rändern mit Bauschaum aus. Aber VORSICHT! Benutze dazu unbedingt Arbeitshandschuhe und am besten noch eine Schürze. Breite Zeitungspapier unter der Hose aus. Arbeite bei offenem Fenster! Bauschaum sollte nicht mit der Haut oder Deiner Kleidung in Berührung kommen. Er ist extrem klebrig und geht NICHT wieder ab. Berühre den Bauschaum erst, wenn er vollständig ausgetrocknet ist. Das kann ca. zwei Stunden dauern. Teste es, indem Du ihn ab und zu mit einem Stock drückst. Sprühe sehr vorsichtig! Der Bauschaum schwillt in der Trocknungsphase noch einmal stark an. Also lieber erstmal weniger auftragen, damit nachher von Deinen Knochenstummeln überhaupt noch etwas zu sehen ist. Der Bauschaum wird beim Aufquellen eine schöne, organische Struktur annehmen, die nach der Einfärbung ein exzellentes Gekröse bildet. Ziehe dafür vor allem im Hüftbereich mit der Dose großzügige Bauschaumwürste, die übereinander liegen und auch gerne aus dem Körper herausfallen können.

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Schritt 8
Wenn der Bauschaum richtig getrocknet ist (Wenn er sich außen schon fest anfühlt, kann er innen noch klebrig und feucht sein – lieber etwas länger warten!), kannst Du mit einem Cuttermesser bei Bedarf überschüssigen Schaum noch zurechtschneiden, z.B. wenn die Knochen fast zugequollen sind, wie auf unserem Bild. Außerdem kannst Du mit dem Messer Bisse oder Kettensägenschnitte andeuten. Schneide aber nicht zuviel weg, damit der Charakter von herausgequollenen Eingeweiden (im Hüftbereich) erhalten bleibt.

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Schritt 9
Färbe nun mit Pinsel und weißer Farbe die Knochenstummel. Umwickle sie anschließend mit Folie, damit sie im folgenden Schritt nicht – wie der Rest – rot angesprüht werden.

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Schritt 10
Sprühe mit einer roten Farbdose den getrockneten Bauschaum an. Wenn Du an die Hosenränder kommst, ist das kein Problem. Die können so blutig wie möglich sein. Mache dies aber unbedingt bei geöffnetem Fenster!

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Schritt 11
Wenn alles getrocknet ist, setze mit Pinsel und Farben noch einmal Akzente und verpasse Deiner Hose den letzten Schliff. Gehe mit einem dunklen Rot in die blutigen Stummel und mit einem hellen Grau oder Braun an die Knochenreste, damit es realistischer und nicht so sauber wirkt.

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Und schon ist eine recht eindrucksvolle Hose mit hohem Gore-Anteil entstanden. Wenn alles gut getrocknet ist, musst Du Deine Hose nur noch gut sichtbar, aber wie zufällig, in der Gegend platzieren. In einer Zimmerecke oder auf einem Treppenabsatz macht sie sich besonders gut. Aber pass auf, dass die Oma von einem Stockwerk drüber keinen Herzinfarkt bekommt!

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Tipp:
Besonders eindrucksvoll wird es, wenn Du in der Nähe Deiner Hose noch einen abgetrennten Fuß platzierst. Außerdem kannst Du aus der Hose noch persönliche Gegenstände, wie z.B. einen Kamm oder ein Portemonnaie des so brutal Verblichenen herausschauen lassen. Deine Gäste werden sich übergeben oder starke Nerven brauchen! Happy Halloween! Wenn man das Prinzip erst einmal erfolgreich ausprobiert hat, kann man sich auch an anderen Kleidungsgegenständen versuchen. Wie wäre es z.B. mit einer Jacke oder einem Mantel?

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6 Kommentare »

  1. Ok… das ist nun wirklich HÖLLE!!! Ich würde das nie nachbasteln,denn dann würden meine Gäste Jessica [8] und Hanna [4] schreiend fliehen. Aber die Idee ist cool. Naja… vielleicht mach ich ja mal was davon… (außer die Hose)…
    Ok… dann noch ein grausiges Halloween!!!
    *-*

    Kommentar von Sina (11) — 19. Oktober 2009 @ 17:42

  2. Hallo Sina! In der Tat solltest Du Hanna (4) und Jessica (8) nicht im Schlachthaus spielen lassen. Halte sie auch fern von den Filmen,die in unserer Kategorie Harter Stoff aufgeführt sind. Wie wäre es denn stattdessen lieber mit ein paar lustigen Wackelbildern? Wenn Ihr dann 18 seid, schminkt ihr Euch zu Halloween wie Marylin Manson, esst rohes Fleisch und bewerft euch mit Innereien und schaut euch SAW 1 – 14 an! Und anschliessend baut Ihr Euch die ekligste Splatterhose der Welt! Bis dahin Dein Kürbiskönig (alt)

    Ps: Und grüße Hanna (4) und Jessica (8) von mir.

    Kommentar von Der Kürbiskönig — 19. Oktober 2009 @ 18:13

  3. Hammergeil! Habe gerade meinen Gehängten fertig! Aber das Teil brauche ich auch noch unbedingt! …genial! Gruß Marco

    Kommentar von darkhead — 21. Oktober 2009 @ 9:53

  4. Hi, echt sehr schick gemacht.
    Aber was ich noch besser finde ist deine Verkleidung auf den Fotos!!!
    Ist das eine Maske? Und wenn ja, hast die selber gemacht? Oder gibts die so zu kaufen?

    LG Krishna

    Kommentar von Krishna — 24. Oktober 2009 @ 14:20

  5. Hallo Krishna! Wie Verkleidung? Das ist mein Gesicht über das Du da redest! Den Weihnachtsmann fragt schliesslich auch keiner, wo er denn seinen schönen langen Bart gekauft hat. Dein Kürbiskönig

    PS: Aber unter uns…Schau doch mal hier…aber pssst!

    Kommentar von Der Kürbiskönig — 24. Oktober 2009 @ 15:51

  6. Reporter: Koennten Sie nicht einmal, nur fuer unsere Zuschauer, Ihre beruehmte Maske abnehmen?
    Schauspieler: …?
    Reporter: Ihre…Maske?
    Schauspieler: Welche Maske?

    Kommentar von Holger — 29. Oktober 2009 @ 2:42

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