Chinesische Horror-Küche! Nachahmung nicht empfohlen!

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Menschenkopf mit Suppengrün...In Zeiten unzähliger Kochsendungen und Unmengen ungezogener Sprößlinge sind neue, ausgefallene Kochrezepte dieser Tage ja mindestens genauso gefragt, wie neue Wege, um missratenen Menschenkindern Manieren beizubringen.

Während amerikanische Eltern mit Bootcamps und deutsche Fernsehsender mit Tim Mälzer drohen, schießen chinesische Eltern sprichwörtlich den Vogel ab, wie verschiedene, für ihre ausgefallenen Nachrichten bekannte Boulevardblätter berichten. Da werden gleich noch Erziehungsmethoden à la „Die strengsten Eltern der Welt“ verwurstet, die auf der Scheußlichkeits-Skala locker die Känguruh-Hoden des Dschungelcamps übersteigen und beinahe an die perverse Praktik der Pillemann-Pastete des Kannibalen von Rothenburg heranreichen.

Anthropophagus / Man-Eater / Der MenschenfresserSuppe ist nicht gleich Suppe!

Demzufolge soll das Ehepaar Lin Zongxiu und Lou Tianhu der eigenen Tochter im Oktober des letzten Jahres eine „leckere“, aber doch etwas zu exotische Suppe zubereitet haben. Neben dem zur Verfeinerung gedachten Entenfleisch kochten die Eltern nämlich einen Menschenkopf in der Suppe!
Das Paar hatte extra einen Killer angeheuert, der – laut Anklage – einen betrunkenen, 76-Jährigen Mann auf der Straße enthauptete und danach die elementare Zutat frisch zu den Gourmet-Eltern brachte. Der Killer wurde zum Tode verurteilt.

Die Strafe bei den Kannibalen-Köchen fiel deutlich milder aus, die Mutter erhielt wegen der Unterschlagung von Beweismitteln (sie hatte die Klamotten des Opfers verschwinden lassen) lediglich eine einjährige Haftstrafe – auf Bewährung. Scheinbar hatte die Begründung für die kuriose Köstlichkeit auch dem Richter geschmeckt: Die Eltern hatten von der heilenden Kraft der Menschenkopf-Suppe gehört und wollten nur die Krankheit der Tochter lindern, die unter psychischen Problemen leide. Außerdem habe es dem Mädchen geschmeckt. Psychische Probleme? Bei den Eltern, kein Wunder! Liegt wahrscheinlich in der Familie… schließlich fällt der Apfel nicht weit vom Stamm und der Menschenkopf nicht weit vom Hals!

Noch mehr Kannibalismus gefällig?

Die Rache der Kannibalen ist meist blutig...Deine Ekelgrenze ist noch nicht erreicht? Dann bist Du wahrscheinlich schmerzfrei genug, um Dir einen oder mehrere der drei folgenden Kannibalen-Klassiker zu Gemüte zu führen.

Antropophagus (auch bekannt als: Man-Eater – Der Menschenfresser)
Ein „Klassiker“ von Joe D’Amato aus dem Jahre 1980. Eine Familie erleidet Schiffbruch und treibt lange Zeit ohne Nahrung auf See. Irgendwann kann der Vater seinen Appetit nicht mehr zügeln und wird zum Kannibalen. Er isst seine Familie! Dieser Film war an den Kinokassen aufgrund mangelnder Qualität und des schockierenden Inhalts zwar überaus erfolglos, kam dadurch aber ins Gespräch. Im Indizierungsbericht vom 23. Februar 1982 erwägten die Prüfer der Bundesprüfstelle sogar eine Anzeige wegen Körperverletzung, da der Konsum des Films zu Brechreiz und körperlichen Beschwerden geführt habe. Heute existiert – unter anderem – eine legale, extrem geschnittene FSK 16-Version.

Cannibal Ferox (auch bekannt als: Die Rache der Kannibalen)
Dieser, von Regisseur Umberto Lenzi gedrehte, italienisch-spanische Exploitation-Film stammt aus dem Jahre 1981. Er handelt von der Anthropologiestudentin Dina, die mit ihrem Bruder Gary und der gemeinsamen Freundin Pat das Amazonasgebiet bereist. Sie tut dies, um für ihre Doktorarbeit den Beweis zu erbringen, dass Kannibalismus nicht existiert. Dina – und ihre Begleiter – werden allerdings eines Besseren belehrt! Während die deutschen DVD-Fassungen allesamt indiziert und/oder beschlagnahmt sind, gibt es in Großbritannien eine unter Vipco-Label laufende, gekürzte DVD.

Cannibal Holocaust (auch bekannt als: Nackt und zerfleischt)

Nackt und zerfleischt.. das klingt nicht nur fies!„Nackt und zerfleischt“ (erschienen 1980), gedreht von Ruggero Deodato ist einer der wenigen Kannibalen-Filme mit schlüssiger Handlung. Der Anthropologe Harold Monroe reist an den Amazonas, um eine vermisste Gruppe von Dokumentarfilmern zu finden. Bei einem Stamm von Eingeborenen entdeckt er die sterblichen Überreste und die Kamera des Filmteams. Die Sichtung des Materials offenbart eine grausige Geschichte… Der Vorwurf, Deodato hätte echte Menschenleichen verwendet und eine Frau für den Film gepfählt, brachte dem Regisseur eine Gerichtsverhandlung ein. Die Illusion wurde jedoch mithilfe eines Fahrradsattels am Baumstamm und eines in den Mund der Frau gesteckten Astes aus Weichholz erzeugt. Die deutschsprachigen DVD-Fassungen des Films sind beschlagnahmt, aber auch von diesem Film existiert eine, unter Vipco-Label laufende, gekürzte DVD in Großbritannien.

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