Fantasy Filmfest – Filme für Fantasy Freaks

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Vermutlich gibt es hierzulande nicht viele Leute, die sich auf das Ende des Sommers freuen. Liebhaber des fantastischen und blutigen Filmes jedoch schon. Denn von Ende August bis Mitte September ist das Fantasy Filmfest in sieben deutschen Städten unterwegs. Im Gepäck eine Auswahl der besten, obskursten, blutigsten, trashigsten, seltsamsten und vor allem (im weitesten Sinne) fantastischsten Filme der letzten und nächsten Jahre. Über 60 Filme umfasst das diesjährige Programm. Nebenbei bietet das FFF auch die schöne Möglichkeit, sich Filme aus Ländern anzuschauen, die man sonst vielleicht eher nicht so auf der Grusellandkarte gehabt hätte – wie zum Beispiel Indonesien, Südafrika, Venezuela oder Neuseeland.

Der Kürbiskönig hat die diesjährige Filmauswahl schon einmal durchgecheckt und für Dich ein paar Empfehlungen herausgesucht. Das Fantasy Filmfest startet am 27. August in Berlin. Die Termine findest Du in unserem Terminkalender, eine Übersicht über alle Filme auf der offiziellen Webseite. Viel Spaß!


 Life after Beth (USA)

Eigentlich hat sich der Kürbiskönig geschworen, nie wieder einen Zombie-Film zu schauen. Ist er doch bis obenhin satt. Aber einer geht vielleicht noch?! Am Anfang von „Life after Beth“  ist der Teenager Zach eigentlich recht froh, dass seine Freundin Beth wieder da ist, welche kurz zuvor an einem Schlangenbiss starb. Erinnern kann sie sich daran nicht. Die neue idyllische Zweisamkeit wird jedoch von zunehmenden exzessiven Gewaltausbrüchen gestört, bis alles nach und nach außer Kontrolle gerät. Und das betrifft nicht nur Beth.


The Babadock (Australien)

The Babadock ist der düstere Schwarze Mann aus einem gleichnamigen Kinderbuch, welches die alleinerziehende Mutter Amelia Abends ihrem Sohn vorliest. Nimmt er erstmal Gestalt an, wird man ihn nicht wieder los. „Es ist nur ein Buch! Es ist nur ein Buch!“ „The Babadock“ ist ein düsterer origineller Horrorthriller, für alle die sich noch wirklich Angst einjagen lassen wollen und welche die Schrecken ihrer Kindheit nicht vergessen haben.


Go goa dance (Indien)

Gut, noch ein allerletzter Zombie-Film zum runterkommen. Ein Zombie-Film aus Bollywood – das will und muss man schon nochnmal gesehen haben.


Stage fright (Kanada)

Wie viele Filme mit diesem Titel gibt es eigentlich? Im neuesten so betitelten trifft Slasher-Film auf Musical. Und das geht so: In einem Musical-Ferienlager soll das Phantom der Oper einstudiert werden. Die Hauptdarstellerin versucht dabei ein altes Kindheitstrauma zu überwinden. Vor Jahren wurde ihre Mutter in der gleichen Rolle von einem maskierten Killer ermordet. Der lässt nun auch ein paar Jahre später nicht lange auf sich warten. Und los geht das Gemetzel. Als Feriencampleiter und musikalischer Direktor agiert niemand geringeres als Meat Loaf. Musik und Blut: Gnadenlos!


Dark House (USA)

Victor Silva haben wir den Film Jeepers Creepers zu verdanken. Jetzt widmet er sich mit fröhlich blutiger Trash-Kanone dem Haunted-House Genre. Eine wahnwitzige blutige Achterbahnfahrt mit äußerst sehenswerten, synchron agierenden maskierten Axtmördern. Und zwar viele Axtmörder. Anschnallen und zurücklehnen.


Cold in July (USA/Frankreich)

Der neueste Streich von „We are what we are“ Regisseur Jim Mickle und „Bubba Ho-Tep“ Autor Joe R. Lansdale ist ein harter überraschender Thriller mit Michael “Dexter“ C. Hall in der Hauptrolle. Ebenfalls in der Achterbahn der Gewalt und unerwarteten Wendungen: Old Don Johnson. Also, wenn das nichts ist?!


Wolfcop (Kanada)

Auf die Plätze, Party, Blut und los! „Wolfcop“ ist wohl der Anwärter für die Partygranate der Saison. Der abgewrackte Kleinstadtbulle Lou Garou wird durch eine versehentliche Teilnahme an einer Teufelsmesse zum Werwolf und versucht fortan die Welt vor der Apokalypse zu retten! Guten Appetit!


Wer (USA)

Werwolf, die Zweite. Hinter „Wer“ stecken die Produzenten der „Paranormal Activity“ Serie, die nichts Geringeres versuchen, als den Werwolf-Film im modernen Gewand in die Gegenwart zu katapultieren. Sollte einen Blick wert sein.


Wrong Cops (USA/Frankreich/Russland)

Der neueste Streich des vermutlich etwas durchgeknallten Franzosen Quentin Dupieux, dem wir bereits das FFF-Highlight “Rubber“ – einen Film über einen telekinetischen, Menschen tötenden Autoreifen – zu verdanken haben. In „Wrong Cops“ geht es nun um eine Art Polizeitruppe, die das Gegenteil von dem tut, was Polizeitruppen normalerweise tun. Also diese „Dein Freund und Helfer“-Nummer. Eine gewisse Ader für surrealen schrägen Humor sollte man für das Schauen von Dupieux-Filmen unbedingt mitbringen. Mit an Bord Marylin Manson und Ray Wise, der in „Twin Peaks“ den Vater von Laura Palmer spielte.


Viel Spaß beim Schauen wünscht der Kürbiskönig


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