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Pudding-Gehirn

Wenn es nach Herrn Professor von Schock geht, gehört zu einem anständigen OP-Tisch …äh, Buffet …ein frisches Gehirn unbedingt dazu. Er zeigt Dir hier, wie Du so etwas ganz einfach und lecker selbst herstellen kannst!
Das Rezept ist ziemlich leicht, braucht aber einen Tag Vorbereitungszeit und besonderes Werkzeug.

Zutaten & Material:
- Pudding-Pulver Vanille oder Sahne, ausreichend für 1,5l Milch
- rote und blaue Lebensmittelfarbe oder Zuckerschrift
- eine Puddingform „Gehirn“ oder eine ovale Schüssel
- und viel Frischhalte- und Aluminiumfolie

Der Professor geht davon aus, dass Du es bestimmt ohne Fotos schaffst, den Pudding nach Anleitung zu kochen. Nur eine Besonderheit wäre noch zu erwähnen: Nimm für den Liter Milch, den Du brauchst, Pudding-Pulver für 1,5l ! Das macht den Pudding später etwas härter und die Arbeit leichter.

Wenn Du keine spezielle Gehirnform hast, benutze eine ovale, notfalls eine kreisrunde Schüssel, die ungefähr einen reichlichen Liter fasst. Forme aus Aluminiumfolie feste Würste und lege sie in die Schüssel hinein. Bedecke diese Würste, die später die Rillen in Deinem Gehirn ergeben, mit mehr Alufolie und drücke diese in alle Spalten. Knittere sie dabei ordentlich zusammen, bis alles gut hält. Am Schluss muss die ganze Schüssel innen ausgekleidet sein und die Folie darf nicht wackeln.
Wenn das erledigt ist, bedeckst Du das Gebilde großzügig mit Frischhaltefolie, damit die modellierten Furchen auch dicht sind und der Pudding nicht hinein laufen kann.
Fülle dann den heißen Pudding ein. Lasse ihn über Nacht erkalten, zuerst auf dem Tisch, später im Kühlschrank

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Bild 1: Der Professor füllt am Tag danach eine große Schüssel mit heißem Wasser.
Mit einem Messer, dass Du in dem heißem Wasser erwärmt hast, löse den Rand des Puddings vorsichtig von der Form.

Bild 2: Stelle nun die Pudding-Form für eine knappe Minute in das heiße Bad – das Wasser soll nicht auf den Pudding schwappen! Einfach solange festhalten.

Bild 3: Wenn der Pudding sich durch die Wärme etwas abgelöst hat, bedecke die Schüssel mit einem ausreichend großen flachen Teller und halte sie so fest, wie es unser Profi-Laborant macht. Drehe das ganze Gebilde schnell um und stelle den Teller auf den Tisch. Mit etwas Glück löst sich das Hirn aus der Form und schwabbelt auf den Teller. Wenn das nicht auf Anhieb klappt, erwärme den Pudding erneut im Wasser.

Bild 4: Sofern der Pudding sich von der Form gelöst hat, hebe die Form vorsichtig von dem Gebilde ab. Bei der selbst gebastelten Form passiert es unter Umständen, dass Du einzelne Stücke Folie später von Hand entfernen musst.

Bild 5: Nimm nun die rote Zuckerschrift zur Hand. Wenn Du so etwas nicht hast, kannst Du auch rote Lebensmittelfarbe als Pulver oder Gel im lauwarmen Wasser zu einer Paste anrühren. Auch roter Tortenguss eignet sich hervorragend.

Bild 6

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Bild 10


Bild 6: Betone nun die Vertiefungen Deines Hirns mit der roten Farbe. Zeichne die typischen Schlangenlinien nach, die unser Professor auch malt. Verwende ordentlich rote Farbe, aber färbe nicht das ganze Hirn ein!

Bild 7: An den Seiten nimmt Herr Professor von Schock flüssige Lebensmittelfarbe, um zusätzlich zu den tiefen Furchen noch blutige Fläche zu gestalten. Entweder Du machst es genauso oder Du verdünnst die Zuckerschrift, um dasselbe zu erreichen.

Bild 8: Schön einmassieren! Aber denk dran – etwas weiß soll bleiben!

Bild 9: Welch ein perfider Plan! Mit ganz wenig blauer Lebensmittelfarbe tüncht der Professor das Rot zu widerlichem Violett. Tue es ihm nach!

Bild 10: Mit dem dunklen Violett kannst Du dem Hirn eine schattige Unterseite geben und so die Form noch mehr betonen. Am Schluss macht der Herr Professor natürlich den zugeschmadderten Teller ordentlich sauber – wir sind ja schließlich im Labor!

Bild 11

Bild 11: Voilàrrrgh! Ein frisches, blutiges und ganz leckeres Gehirn aus dem Labor von Herrn Schock!

Text: Gregor Knape, 2008

7 Kommentare »

  1. Sehr geehrter Heer Professor Schock ich finde die Idee einfach super! Aber schauen sie sich mal das Puddinggehirn auf “Google” unter “Halloween geburtstagsessen” an! Das Gehirn sieht noch schöner aus! Dafür haben sie eine wirklich wundeschöne erklärung mit Bildern dabei! RESPEKT! Google hat nur ein Bild sonst nichts! Machen sie weiter so!!!!!!

    Mit freundlichen Grüßen KATHARINA KAU

    Kommentar von katharina kau — 4. Oktober 2009 @ 13:07

  2. Liebe Katharina, schleimige Grüße von Herrn Schock! Er lässt Dir folgendes ausrichten: “Jaaaa… Bilder machen können sie bei Google. Bilder, und nix dahinter! Nun war unser Gehirn auch nicht mehr ganz frisch. Vielleicht hast Du ja Lust beim nächsten Mal Deines zur Verfügung zu stellen. Dann machen wir auch ganze tolle Bilder gnhahrahar. Da werden die von Google alt aussehen.” Soviel von Professor Schock. Ich muss ihn jetzt wieder in seinen Keller einsperren, damit er mir bis zu Halloween einen dreiköpfigen Igor baut! Bis dahin, Dein Kürbiskönig.

    Kommentar von Der Kürbiskönig — 4. Oktober 2009 @ 17:38

  3. MUHAHAHAHAAAAA
    ihr werdet alle an einem vergifteten pudding-Gehirn sterben!!!
    bis dahin, deine kürbiskönigin

    Kommentar von die Kürbiskönigin — 4. Oktober 2009 @ 20:36

  4. igittttttt!!!!
    dass ist sau eklich und ich werde das sicher nieeeeee im leben machen. aber es ist coooool, bis bald eure samii.

    Kommentar von samii — 24. Oktober 2009 @ 17:54

  5. geil, aber ich finde keine gehirnpuddingform…

    Kommentar von helloweendudel — 28. Oktober 2009 @ 18:13

  6. Hallo Herr/Frau (?) Dudel! Eine Gehirnpuddingform findest Du z.B. hier. Gern geschehen. Keine Ursache! Dein Kürbiskönig

    Kommentar von Der Kürbiskönig — 28. Oktober 2009 @ 18:25

  7. Eyh Leudde, bei dieser Form reicht 1 Liter Milch nicht aus. Das Gehirn wird dann zu flach und füllt die Form nicht ausreichend. Nehmt besser 1,3 Liter und verstärkt das Puddingpulver mit 2 Eßlöffel Speisestärke (Mondamin). Am besten zum Schluß auf Himbeersirup anrichten, sieht dann aus wie frisch geschlachtet.

    Kommentar von gruselmich01 — 30. Oktober 2009 @ 13:03

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