Massenware ist nix für Dich? Du bist gerne selber kreativ und hast auch das Talent dazu? Du hast auch mehr drauf als nur schnell ein Bettlaken überzustülpen und das dann innovative Geisterverkleidung zu nennen?
Dann bist Du hier genau richtig! Für diese Kategorie suchen wir nämlich noch abgefahrene Verkleidungsideen und Dein Input ist gefragt. Schick uns Deine Kostümidee oder Anleitung mit Bildern (!) und Deinem Wohnort und mach Dir einen Namen als abgefahrener Kostümdesigner.
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Falls Du jedoch auf der Suche nach einem eindrucksvollem Halloween Kostüm zum selbermachen bist, dann wirf doch mal einen Blick in in folgende Kategorien:
Frida Krüger
Tara schreibt:

Hallo Ihr Lieben.
Hier mein selbstgemachtes Halloween-Kostüm vom letzten Jahr (2011).
Man benötigt:
– WC-Papier
– Latexmilch
– Rote und schwarze Wasserfarbe
– Kunstblut
– Pinsel / Schwamm
– Ggf. Freddyhandschuh mit Klingen
Eine Brandwunde schminken ist gar nicht so schwer wie man denkt. Als erstes trennt man ein paar Blatt WC-Papier in seine einzelnen Lagen und reißt dieses in unterschiedlich große Stückchen. Je nach Größe der Wunde benötigt man mehr oder weniger Papier.
Mit einem Pinsel trägt man nun Latex auf die Stellen, wo später die Brandwunde sitzen soll und klebt nach und nach Stückchen des WC-Papiers drauf. Immer wieder mit Latex darüber streichen und gelegentlich mit dem Pinsel verschieben, so dass unregelmäßige Erhebungen entstehen.
Die Trockenzeit kann man mit gelegentlichem föhnen verkürzen.
Nun geht es ans schminken.
Mit einem Pinsel tragt ihr auf die spätere Wunde die rote Farbe auf und verreibt diese am Rand etwas mit den Fingern. Sobald die rote Farbe trocken ist streicht ihr mit einem in schwarz getupfte Pinsel oder Schwamm die Erhebungen der Wunde entlang.
Achtet darauf, dass ihr hierfür nur ganz wenig Wasser nehmt.
Die schwarze Farbe muss fast trocken sein beim auftragen um nicht zu viel der Wunde zu schwärzen. Um einen feuchten Effekt der Wunde darzustellen tupft ihr mit einem groben Pinsel oder Schwamm Kunstblut auf die Wunde.
Und schon seid ihr fertig.
PS: Es kann im Laufe des Abends, je nach Größe passieren, dass sich die Wunde von der Haut löst. Diese kann man super mit Mastix, den ihr z.B. bei Maskworld bekommt wieder reparieren.
Nun wünsche ich euch viel Spaß beim nachbasteln und auf der Party.
Eure Tara
Halloween Circus
Nadine (Berlin) schreibt:

Das Grundthema der Party war „Halloween Circus“. Das Konzept für die Figuren sollte zwar tot, aber nicht untot sein. Für meinen Freund passte „der verrückte Hutmacher“ aus Alice im Wunderland und mein Kostüm sollte in die Clown-Richtung gehen. Alles aber im Tim Burton Stil. Unsere Kostüme haben wir uns bei der Second-Hand-Kette „Humana“ nach unseren Vorstellungen zusammengestellt. Es ist zwar nicht 1 zu 1 geworden, aber so, dass es sehr gut zu Zirkus passt.
Weißer Anzug mit Blutvergießen
Patrick (Berlin) schreibt:

Ich hab mir letztes Jahr für Halloween einfach den billigsten weißen Anzug online bestellt den ich finden konnte. Kostete keine 30 Euro. Dazu ein altes weißes Hemd und weiße Schuhe (Slipper, die man auf dem Bild leider nicht sieht) vom Flohmarkt, ne weiße Schleife ausm Dekoladen als Fliege und zwei Sorten Kunstblut (Wundschorf und normales Blut) aus nem Verkleidungsshop im Internet. Das Blut habe ich mir vorsichtig über den Kopf gegossen und mit dem Wundschorf Akzente gesetzt. Den Anzug habe ich erst direkt vor der Party besudelt. Hab mich einfach über einen Gulli gestellt und das restliche Kunstblut über den Anzug verteilt.
Blutige Gesichtsmaske
Sebastian (Berlin) schreibt:

Da Halloween eine Recht blutige Veranstaltung ist, hab ich mich für eine Latexapplikation mit hervortretenden Adern entschieden. Und das Ganze für das EIGENE Gesicht.
Dafür brauchen wir: Gipsbinden, Modellgips, Knetmasse, flüssiges Latex, Vaseline, Mastix-Hautkleber, Kunstblut
Im ersten Schritt musste ich einen Abdruck meines Gesichtes anfertigen. Hierbei empfiehlt sich die helfende Hand einer Person, die nun Stück für Stück das Gesicht mit kleingeschnittenen Gipsbinden in mehreren Schichten verkleistert, bis eine stabile „Maske“ entsteht. Die Nasenlöcher lässt man frei, Gesichtsbehaarung sollte man vorher großzügig mit Vaseline einfetten. Nach ca. 10-15 Minuten kann die „Maske“ vorsichtig entfernt werden.
Als nächsten Schritt verklebt man die offenen Nasenlöcher und Ränder in mehreren Schichten. Nachdem nun auch die Nachbesserungen durchgehärtet sind, streichen wir die „Maske“ wiederum von innen mit Vaseline ein.
Um einen Abguss meines Gesichtes herzustellen, habe ich ganz normalen Modell- oder Hobbygips verwendet, den ich nicht zu dick angerührt habe. Ist der Gips durchgehärtet, entfernen wir ihn aus der Gussform, überflüssige Vaseline wird abgewischt.
Und nun habe ich mein Abbild mit Adern übersät. Dazu habe ich die Knete in kleine „Würste“ gerollt und diese dann direkt auf den Gipsabguss modelliert. Wer es einfacher mag, kann sich auch ein Schnitt-, Riss-, oder Kratzwunde modellieren.
Nun müssen wir davon wieder einen Abdruck machen. Also die ganze Sache vorsichtig einfetten und dann wiederum mit angerührten Gips übergießen. Das Ganze aushärten lassen, Positiv und Negativ vorsichtig voneinander trennen. Im Negativ befindliche Reste der Knetmasse werden vorsichtig entfernt. Dabei ist höchste Vorsicht und Sorgfalt geboten!
Meine Negativform sieht jetzt von innen aus, wie der Querschnitt eines Ameisenbaus. In diese Negativform gießen wir nun das Latex. (Ich selber habe von einem befreundeten Maskenbildner eine Spezialmischung bekommen, Latexmilch sollte es aber auch tun.) Das Latex verteilen wird nun sorgfältig mit einem Ohrenstäbchen im Negativ.
Nach dem Durchtrocknen der Latexmasse kann die fertige Maske aus der Form ausgelöst werden.
Vorsicht hier!!! Latex neigt zum Kleben. Deshalb die Oberfläche während des Auslösens auf der Innen- und der Außenseite mit Puder bestäuben.
Nun noch ein wenig Make-Up und dann die Maske mit Mastix-Kleber aufs Gesicht geklebt, sichtbare Hautstellen geschminkt, reichlich Kunstblut drüber verteilt und schon hat man einen abgebrannten Zombie aus der Unterwelt.
Viel Spaß beim Nachmachen
Nosferatu
Marco (Potsdam) schreibt:

Kostüme selbermachen muss ja nicht immer heißen, dass man komplett auf vorgefertigte Teile verzichtet. Oder hat hier irgendwer ne Zahnkorrektur bei sich vornehmen lassen, um vernünftige Vampirbeißerchen zu bekommen? Siehste. Also um sich in einen halbwegs ordentlichen Nosferatu zu verwandeln, braucht man ein paar Grundlagen. Bei mir waren dass die Zähne, die Kontaktlinsen und natürlich die Schminke. Die hab ich mir alle – muss man ja keinen Hehl draus machen – bei Maskworld gekauft. Das
Leichen Make-Up klappt dafür am besten, sind alle Farben bei, die man so braucht. Als erstes hab ich mir das komplette Gesicht und den Haaransatz an den Schläfen weiß getüncht, im Anschluss dann leicht die Wangenknochen farbig abgehoben. Sieht man auf dem Bild jetzt nicht so gut, dafür erkennt man aber, dass ich an den Augenringen nicht gespart hab 😉
Für diesen schön gelackten Scheitel hab ich Pomade genommen, gibt’s in der Drogerie. Ich glaube, ganz normales Kokosfett aus dem Supermarkt tut es auch, das is ja der Hauptbestandteil der Pomade. Wichtig ist auf jeden Fall die richtige Jacke! Ihr braucht eine mit hohem Kragen, die sich auch vorne hoch zuknöpfen lässt! Das verstärkt den Effekt des fehlenden Halses und der leicht gebeugten Haltung. In meinem Fall war es eine alte Seemannsjacke von meinem Vater. Dann noch die weißen Kontaktlinsen rein (unbedingt Pflicht – ist der Hammer!) und das Gebiss zwischen die Kauleiste – und fertig. Geht alles recht fix und macht was her.
Was ich Leuten mit kurzen Haaren empfehlen kann: Vergesst nicht, euren Nacken ebenfalls weiß zu schminken! Wenn ich mich über das Büffet (oder über mein Opfer – hihi) gebeugt hab, konnte man meine gar nicht so vampirmäßige Nackenbräune sehen. Wer denkt denn schon an sowas?
Horror-Clown
Marcus (Berlin) schreibt:

Hejhej,
Nachdem mein erstes Kostüm leider kaputtgegangen ist, habe ich mit ganz einfachen Mitteln (Filmblut, einem Verband aus dem 1.Hilfekasten, einer Clownsnase, weisser Schminke und ewas Mastix zum fixieren des Verbandes und der Nase) ein tollen Horrorclown gezaubert.
Das Highlight war eure Bloodshot Kontaktlinse, von dem paar habe ich nur eine genutzt, die andere habe ich ´nem Kumpel gegeben.
Wie findet ihr´s?
Beste grüße marcüs