Satanismus kann auch Spaß machen


Der Weltuntergang fand nicht statt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Apokalypse naht und die Ankunft des Anti-Christen steht unmittelbar bevor. Schlimmer noch: Er wandelt bereits unter uns. Und seine Propheten sind die Jungs von der schwedische Band Ghost B.C. (wobei das B.C. nicht mit gesprochen wird). In trügerisch süßlichen Melodien singt Band-Oberhaupt Papa Emeritus das Loblied des Gefallenen. Liebliche Schlummerlieder für Rosemary’s Baby. Der Rest der Band besteht lediglich aus namenlosen Ghulen. In diesen Tagen erscheint nun das zweite Opus der schwedischen Satans-Enthusiasten “Infestissumam“, was soviel bedeutet wie „größtmögliche Bedrohung“ – und nichts anderes stellt schließlich die  Ankunft des Gottseibeiuns auf Erden für die Menschheit dar … Im Jahr des Herrn 2008 tauchte die skurrile Band das erste mal in den Kellern und auf den Bühnen dieser Welt auf. Zwei Jahre später veröffentlichten sie ihr phänomenales Debüt “Opus Eponymous“, in dem sie der Menschheit die baldige Ankunft des Pferdefüßigen verkündeten. Schon lange nicht mehr klangen solche schlechten Nachrichten so harmonisch und süßlich beschwingt in den ungläubigen Ohren!

ABBA-Metal?

Um es kurz zu machen: Schon lange hat keine Band dem Kürbiskönig mehr so viel Vergnügen gemacht. Ihr theatralisch geheimnisvolles Aussehen kombinieren die Ghosts mit beschwingt fröhlichen Melodien, in denen anscheinend nur möglichst oft das Wort „Satan“ oder „Luzifer“ vorkommen muss. Dabei trifft die Musikbezeichnung Heavy Metal es nur äußerst unzureichend. Eher spielt die Band eine Mischung aus Blu Öyster Cult (Don’t fear the Reaper), Mercyful Fate (Ja, gut, DAS wäre jetzt Metal) und … (Achtung, jetzt kommts!) ABBA! Mit einem Händchen für Melodien, wo man einfach mit muss, und einer Prise psychedelischem Einfluss. Ghost lassen den fröhlichen Party-Satansimus, wie er von Coven Ende der sechziger Jahre zelebriert wurde, wieder auferstehen. Nur sind sie besser geschminkt und haben das bessere Merchandise.

Gute Laune im Auftrag des Anti-Christen

Außerdem verfügt die Band über einen erfrischenden Humor, wie u. a. das charmant trashige Video zu “Secular Haze“ beweist, welches den Eindruck erweckt, die Band würde gerade Ende der sechziger Jahre in der Fernsehsendung Beat-Club auftreten – wackelnde Kameras und ungelenke Kameraschwenks inklusive. Die Band macht einfach gute Laune. Die Songs und Melodien auf dem neuen Album “Infestissumam“ sind zwar nicht ganz so zwingend und mitreißend ausgefallen wie auf dem sensationellen Vorgänger. Dafür hat sich Ghost B.C. einen fetten okkulten Chor zur Seite gestellt, der atmosphärisch nochmal ein Schippe drauf legt. Aufgenommen wurde das Album übrigens in der Satanisten-Hochburg Nashville (Tennessee). Was soll man sagen? Ghost B.C. sind einfach die Party-Band der Stunde und schlicht ein MUSS für jeden gutgelaunten Halloween-Freund! Satansimus kann auch Spaß machen!

 Videos


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Offizielle Webseite Ghost B.C. auf FB Ghost B.C. „Infestissumam“ kaufen: Infestissumam
 

Ghost B.C.

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Der Weltuntergang 2012 fand nicht statt. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Apokalypse naht und die Ankunft des Anti-Christen steht unmittelbar bevor. Schlimmer noch: Er wandelt bereits unter uns. Und seine Propheten sind die Jungs von der schwedische Band Ghost B.C. (wobei das B.C. nicht mit gesprochen wird). In trügerisch süßlichen Melodien singt Band-Oberhaupt Papa Emeritus das Loblied des Gefallenen. Liebliche Schlummerlieder für Rosemary’s Baby. Der Rest der Band besteht lediglich aus namenlosen Ghulen. Im April 2013 erschien das zweite Opus der schwedischen Satans-Enthusiasten “Infestissumam“, was soviel bedeutet wie „größtmögliche Bedrohung“ – und nichts anderes stellt schließlich die  Ankunft des Gottseibeiuns auf Erden für die Menschheit dar … Im Jahr des Herrn 2008 tauchte die skurrile Band das erste mal in den Kellern und auf den Bühnen dieser Welt auf. Zwei Jahre später veröffentlichten sie ihr phänomenales Debüt “Opus Eponymous“, in dem sie der Menschheit die baldige Ankunft des Pferdefüßigen verkündeten. Schon lange nicht mehr klangen solche schlechten Nachrichten so harmonisch und süßlich beschwingt in den ungläubigen Ohren!

ABBA-Metal?

Um es kurz zu machen: Schon lange hat keine Band dem Kürbiskönig mehr so viel Vergnügen gemacht. Ihr theatralisch geheimnisvolles Aussehen kombinieren die Ghosts mit beschwingt fröhlichen Melodien, in denen anscheinend nur möglichst oft das Wort „Satan“ oder „Luzifer“ vorkommen muss. Dabei trifft die Musikbezeichnung Heavy Metal es nur äußerst unzureichend. Eher spielt die Band eine Mischung aus Blu Öyster Cult (Don’t fear the Reaper), Mercyful Fate (Ja, gut, DAS wäre jetzt Metal) und … (Achtung, jetzt kommts!) ABBA! Mit einem Händchen für Melodien, wo man einfach mit muss, und einer Prise psychedelischem Einfluss. Ghost lassen den fröhlichen Party-Satansimus, wie er von Coven Ende der sechziger Jahre zelebriert wurde, wieder auferstehen. Nur sind sie besser geschminkt und haben das bessere Merchandise.

Gute Laune im Auftrag des Anti-Christen

Außerdem verfügt die Band über einen erfrischenden Humor, wie u. a. das charmant trashige Video zu “Secular Haze“ beweist, welches den Eindruck erweckt, die Band würde gerade Ende der sechziger Jahre in der Fernsehsendung Beat-Club auftreten – wackelnde Kameras und ungelenke Kameraschwenks inklusive. Die Band macht einfach gute Laune. Die Songs und Melodien auf dem neuen Album “Infestissumam“ sind zwar nicht ganz so zwingend und mitreißend ausgefallen wie auf dem sensationellen Vorgänger. Dafür hat sich Ghost B.C. einen fetten okkulten Chor zur Seite gestellt, der atmosphärisch nochmal ein Schippe drauf legt. Aufgenommen wurde das Album übrigens in der Satanisten-Hochburg Nashville (Tennessee). Was soll man sagen? Ghost B.C. sind einfach die Party-Band der Stunde und schlicht ein MUSS für jeden gutgelaunten Halloween-Freund! Satansimus kann auch Spaß machen!

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“ MAMA “ ist doch die Beste?!

Tja, so ist das mit der Mutterliebe. Mütter – manchmal können sie einfach nicht loslassen. Sehr gut loslassen dagegen kann der erfolglose Geschäftsmann Jeffrey auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Von seinem Job und seinem Leben. Und da ihm dieses Abschied nehmen so leicht von der Hand geht, beschließt er seine Arbeitskollegen und seine Ehefrau daran teilhaben zu lassen und assistiert ihnen mal eben freundlich mit dem Gewehr bei dem aus dem Leben scheiden. Nur seine beiden Kinder, die dreijährige Victoria und die einjährige Lilly, können dem abschiedswütigen Vater entkommen. Aber nicht weil dem die Munition ausgegangen ist oder er seine Liebe zum Leben wieder entdeckt hat. Im letzten Augenblick greift eine mysteriöse Schattenfigur nach dem Vater. Die Kinder bleiben fortan vermisst. 5 Jahre lang. Dann werden sie von Jeffreys Bruder Lucas im Wald gefunden, wo sie scheinbar wie wilde Tiere leben. Kurzentschlossen nehmen Lucas und seine Freundin Annabell die beiden bei sich auf und versuchen ihnen, mit Unterstützung des Psychiaters Dreyfuss ein normales Leben zu ermöglichen. Doch schon bald zeigt sich, dass es mit viel Liebe und etwas Aufmerksamkeit nicht getan ist. Etwas Dunkles, etwas Seltsames ist mit den Kindern ins Haus gekommen. Ist es posttraumatischer Stress? Ein imaginärer Freund? Ein Geist? Bekommen sie Besuch von ihrer Mama? Die Mädchen jedenfalls nennen die dunkle Erscheinung so. Was immer es ist, es beschränkt sich nicht darauf in den Wänden zu wispern. Das muss Lucas erfahren als er nach einem Kontakt mit dem dunklen Wesen ins Koma fällt. Die überforderte Ersatzmutter Annabell ist nun auf sich allein gestellt. „MAMA“ basiert auf einem Kurzfilm von Andrés Muschietti mit gleichen Namen aus dem Jahr 2008. Dieser erregte die Aufmerksamkeit von Hellboy/Blade-Regiesseur Guillermo del Toro, der Andrés ermutigte aus dem Stoff einen Spielfilm zu entwickeln und selber die Rolle des ausführenden Produzenten übernahm. Und es hat sich gelohnt. In den USA kletterte „MAMA“ auf Platz 1 der Kino-Charts und verwies muskelbepackte Veteranen, wie Arnold Schwarzenegger auf die Plätze. Auch bei den Kritikern wurde der Film überwiegend positiv aufgenommen. Wer auf atmosphärisch dichten Grusel-Horror steht und bei dem teilweise etwas unausgegorenen Plot ein Auge zudrücken kann, der sollte sich ab dem 18.April unbedingt in die Arme von Mama begeben. Mama ist nämlich doch die Beste!

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Offizielle Webseite Offizieller FB-Auftritt

Verlosung

Da es einem bei soviel Mutterliebe schon einmal frösteln kann, verlost der Kürbiskönig zum Kinostart von „MAMA“ 3 schöne Pakete, bestehend aus dem Filmplakat und einer MAMA Decke (!). Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, beantworte einfach folgende Frage: Welche ist, Deiner Meinung nach, die fieseste aller Filmmütter? Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 29. April 2013 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

Trailer

MAMA Offizieller Trailer MAMA Kurzfilm MAMA Movement Test
Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Eine schreckliche Vorstellung: Wir verlosen 2×2 Tickets für den “ Horror Circus „

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Wenn es eine Institution gibt, die es nicht so richtig ins 21. Jahrhundert geschafft hat, dann ist das zweifellos der Zirkus: angestaubte Unterhaltung mit Clowns und Ponys locken heutzutage wirklich niemanden mehr hinter dem Ofen vor. Der “Horror Circus” sorgt mit ausgefallenen Nummern, durchgeknallten Freaks und viel Blut für das dringend nötige Update der Zirkuswelt. Wir verlosen 2×2 Tickets für eine Vorstellung in der Stadt Deiner Wahl. Es begann mit einem Albtraum: Weil Direktor und Hochseilartist Giovanni Raymond geträumt hatte, er sei während einer Nummer abgestürzt und habe die Vorstellung als Untoter fortfahren müssen, entstand die Idee von einem makabren Grusel-Zirkus. Das Ergebnis ist ein rundum gelungenes Gesamtpaket in Sachen Gänsehaut. Schon der Eingangsbereich des “Gruselpalasts” ist ein langer, von Spinnenweben und Särgen gesäumter Gang, in denen sich allerlei fiese Gestalten herumtreiben. Geister, Vampire, der Clown Pennnywise oder Jason Vorhees stürzen sich gern mal auf die arglosen Zuschauer und verbreiten ordentlichen Terror. „Sie spüren gleich, dass Sie sich nie sicher sein können und immer mit dem Unerwarteten rechnen müssen“, sagt Organisator Nick Engler über das Konzept. Die Vorstellung selbst hat es dann wirklich in sich. Jonglage mit Kettensägen, halsbrecherische Motorradstunts, Schlangenfrauen, die den “Exorzisten” nachspielen und tätowierte Wahnsinnige, die sich riesige Spritzen durch die Wangen stechen sind nur einige Höhepunkte der spektakulären Adrenalin-Show. Dabei setzen die Macher immer wieder auf Zuschauerbeteiligung, um Deinen Puls noch weiter in die Höhe zu treiben. Nicht selten müssen Besucher als “Zielscheiben” für gefährliche Messerwürfe herhalten oder werden im “Globe of Speed” von gleich drei Motorrädern umkreist. Panik pur! Seit 2011 tourt die 30-köpfige Crew aus hochkarätigen Artisten durch Deutschland und spielt regelmäßig vor prall gefüllten Rängen. Sogar eine richtige Gemeinde aus Hardcorefans hat der Zirkus schon um sich gescharrt, die der Veranstaltung in jede Stadt begeistert folgen. Von so einer Resonanz ist ein “normaler” Zirkus wirklich weit entfernt.  

Termine:

18. – 22. April MARBURG 04. – 12. Mai PADERBORN 16. – 26. Mai TRIER 30. Mai – 09. Juni KOBLENZ 13. – 23. Juni MÖNCHENGLADBACH 27. Juni – 07. Juli OSNABRÜCK 19. – 28. Juli DORTMUND Die konkreten Plätze, wo das Zelt aufgebaut wird, werden erst später bekannt gegeben. Informationen dazu gibt es dann hier: Offizielle Website Offizielle Facebook-Seite

Der Kürbiskönig verlost Freikarten!

Weil der Kürbiskönig Dich so gern Leiden sieht, verlost er 2×2 Freikarten für diese zweistündige Horrorveranstaltung. Zur Teilnahme musst Du uns nur folgende Frage beantworten, am besten richtig:

Wie heißt ein amerikanischer Horrorfilm von 1932, in dem Kleinwüchsige in einem Zirkus furchtbare Rache an ihren Peinigern nehmen?

  a) Circus Mortale b) Freaks c) The Little Ones d) Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft   Das Gewinnspiel ist beendet. Vielen Dank für Eure Teilnahme! Die richtige Antwort lautet b) Freaks. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt, allen anderen drücken wir für das nächste Mal die Daumen!  

Trailer „Horror Circus“

Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Gestatten, „Chillerama“: Ein Mix aus Hitler, Homosexualität, Zombies und viel Sperma!

Also eines muss man mal sagen: Die Zeiten, als eine Freigabe ab 16 Jahren in Kombination mit einem gut sichtbaren „Uncut“-Vermerk auf dem Cover eines Horrorfilms insbesondere den geneigten Splatter-Connoisseur oder Troma-Liebhaber davon abhielt, einen solchen Film zu erwerben, sind vorbei! Für den Beweis dieser These eignet sich „Chillerama“, der ab 11. April auf DVD und Blu-ray erhältlich ist, fraglos hervorragend. Der Kürbiskönig erzählt Dir aber nicht nur, warum das so ist. Er verlost auch jeweils zwei Exemplare des Films auf DVD und Blu-ray! Man kann nur mutmaßen. Entweder sind die Leute bei der FSK inzwischen sehr gnädig. Oder sie haben bei der Beschau von „Chillerama“ eine knapp zweistündige Siesta gehalten. So lang ist dieses außergewöhnliche Werk nämlich. Wer jetzt aber denkt, der Streifen wäre langweilig oder gar zum Einschlafen, der irrt mal so richtig! Stattdessen ist „Chillerama“ wahrscheinlich so ziemlich das Derbste, was jemals eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten hat. „Chillerama“ ist in vier völlig verrückte Segmente unterteilt, hinter denen vier (völlig verrückte?) Regisseure stecken. Als Ort der Rahmenhandlung (die ihrerseits ein Segment des Films bildet) dient ein Autokino, das seinen letzten Tag geöffnet hat. Diese Rahmenhandlung namens „Zom-B-Movie“ (Regisseur: Joe Lynch) hat den Ausbruch einer Epidemie sexsüchtiger Zombies zum Inhalt und unterbricht und umspannt folgende Episoden, die als Filme in dem erwähnten Autokino gezeigt werden:

„Wadzilla“ | Extremes Ejakulat: Ein Spermium mit spitzen Zähnen

Den Auftakt macht „Wadzilla“ von Adam Rifkin, eine Parodie der Monsterfilme der 1950er Jahre. Hier stehen die herrlich billigen Spezialeffekte der kruden Story in nichts nach. Ein Typ namens Miles Munson (Adam Rifkin höchst selbst) hat ein prekäres Problem: Mit jeder Ejakulation produziert er immer nur ein einziges Spermium. Abhilfe soll ein Medikament schaffen, das zwar noch nicht zugelassen, dafür aber sehr potent ist. Leider produziert der arme Miles danach nicht mehr Spermien, sondern einfach nur ein bedeutend größeres Spermium! Es kommt wie es kommen muss: Das arglose Versuchsobjekt wird irgendwann von seinen allzu männlichen Bedürfnissen übermannt und haut mal glatt ein Prachtexemplar von der Größe eines Meerschweinchens raus! Doch damit nicht genug. Das Spermium wächst nämlich weiter. Irgendwann ist es so groß wie ein Mensch. Dann ist es so groß wie ein Haus. Und es verwüstet im Zuge seiner Suche nach einer passenden Eizelle halb New York. Selbst das Militär unter Führung von General Bukkake scheint machtlos, bis den Beteiligten beim Gedanken an die Freiheitsstatue die rettende Idee kommt…

„Ich war ein Teenage-Werbär“ | Der Werbär: haarig und homosexuell!

Der zweite Part stammt von Tim Sullivan und spielt 1962 im sonnigen Kalifornien, genauer, in Malibu. Sullivan nimmt mit seiner Episode Werke wie „…denn sie wissen nicht, was sie tun“, „Grease“ und die „Twilight“-Saga auf die Schippe. Hier erwarten Dich deshalb Schwule, die sich bei Erregung in blutrünstige Werbären verwandeln (also die schwulen Brüder von den Werwölfen gewissermaßen). Im Mittelpunkt steht Ricky O’Reilly (gespielt von Gay-Pornostar Sean Paul Lockhart), der vom obersten und obercoolsten Werbären in den Arsch gebissen und dadurch auch ein Werbär wird.   Viele Einstellungen sind dabei Musical-mäßig inszeniert. Diese Szenen sind wohl die härtesten für jeden Horror-Fan! Blut und ein bisschen Gesplatter fehlen aber glücklicherweise trotzdem nicht. Und auch hier taucht der Regisseur höchstpersönlich als Schauspieler auf: In der Rolle von Coach Tuffman verhilft Mr. Sullivan dem noch etwas schüchternen Ricky zum blutigen „coming out“. Und dann ist da ja noch Porno-Legende Ron Jeremy, der schon im „Wadzilla“ als Captain Fatso dabei war und hier als Model im „Playbear“-Magazin dem guten Ricky als Wichshilfe dienen darf. Schlack schlack schlack…

„Das Tagebuch der Anne Frankenstein“ | Vorsicht: hagerer Hitler!

Trotz oder gerade wegen des obligatorischen Zwischenspiels im Autokino begeht Adam Greene (Regisseur der „Hatchet“-Reihe) mit der dritten Episode einen drastischen Stilbruch, denn dieses Mash-up ist komplett in schwarz-weiß gedreht. Darin erfährt der Zuschauer, dass die Familie von Anne Frank eigentlich „Frankenstein“ hieß und den Familiennamen gekürzt hat, um die in einem Buch verewigte, düstere Vergangenheit zu verheimlichen. Leider weiß Hitler von dem Buch und stellt mit seinem „Team Nazi“ die Frank(enstein)s in ihrem Versteck. Sein Plan: Mithilfe des Buches die ultimative Tötungsmaschine erschaffen und den 1. Weltkrieg gewinnen (dass es bereits der 2. Weltkrieg ist, hat der hagere Hitler nicht mitbekommen, weil er sich zu lange mit seinem geliebten, aber noch unvollendeten Welpen-Puzzle beschäftigt hat). Also lässt er sich die nötigen Körperteile liefern und bastelt daraus Meshugannah, ein Abbild von Frankensteins Monster mit jüdischem Touch. Meshugannah wird übrigens von Kane Hodder verkörpert, der schon den Machete-schwingenden Jason in Teilen der „Freitag, der 13.“-Reihe und den Killer mit der Axt in „Hatchet“ spielte. Meshugannah ist auch ziemlich schlau. Er lernt in kürzester Zeit laufen, puzzlen (Du ahnst es: das Welpen-Puzzle!) und töten. Und er weiß, dass man einfach um eine Kulissenwand herumgehen kann, wenn sich der Führer hinter einer verschlossenen Tür versteckt! Wem das Thema als solches zu heikel erscheint, der sei beruhigt: Den Kauderwelsch sprechenden, hageren Hitler kann man einfach nicht ernst nehmen. Aber Du darfst es natürlich auch Kacke finden, dass hier so ein düsteres Thema verarbeitet wird.

Voll der Scheiß?

Apropos Kacke. Das kleine Zwischenspiel „Deathication“ nimmt sich genau dieser Thematik an. Eimerweise Exkremente bekommst Du hier zu sehen. Und manchmal auch Schokoladenpudding. Hoffentlich! Sei gewarnt, denn dieses Zwischenspiel wird vom Filmemacher Fernando Phagabeefy mit folgenden Worten angepriesen: „Dieser Film wird Sie mit ihren Fäkalien vergewaltigen.“ Wenn Du das überstanden und bis dahin weder auf den Teppich gekotzt, noch auf das DVD-Cover geschaut hast (um nochmal die Altersfreigabe zu checken), dann wirst Du das am Ende von „Chillerama“ bestimmt machen. Also das Checken der Freigabe. Denn zum Abschluss, wenn ein Teil des Publikums um das nackte (wie passend!) Überleben kämpft, ein fünffacher Wilhelm-Scream ertönt und sich der Vorführer Filmzitate aneinanderreihend durch die Zombiehorden schießt, tischt Regisseur Joe Lynch ordentlich Blut, zerfetzte Körperteile und abgetrennte Gliedmaßen auf. Darunter so Delikatessen wie ein erigierter Penis. Lecker.   Fazit: „Chillerama“ ist echt die Härte! Eine Zombie-Epidemie, die nur deshalb ausbricht, weil ein Mitarbeiter des Autokinos seine Dahingeschiedene zum Oralverkehr gebraucht und später sein Ejakulat anstelle von geschmolzener Butter auf dem Popcorn des Puplikums landet? So etwas hat sich noch nicht mal der Kürbiskönig vorstellen können. Und das mit der Freigabe? Ach komm, hör auf! Kauf‘ Dir einfach den Film, lade Dir ein paar Freunde ein und dann: Film ab! „Chillerama“-Produktseite bei SUNFILM Entertainment „Chillerama“ – Die offizielle Webseite (engl.)

Der Kürbiskönig verlost „Chillerama“!

Wenn Du jetzt schon vor Angst weggelaufen bist, dann entgeht Dir was: Der Kürbiskönig bringt mit freundlicher Unterstützung von SUNFILM Entertainment anlässlich des Heimkinostarts von „Chillerama“ am 11. April jeweils zwei Exemplare auf DVD und Blu-ray unters Volk. Wenn Du an der Verlosung teilnehmen willst, dann musst Du zunächst die folgende Frage korrekt beantworten: Der Darsteller von Hitler’s Monster „Meshugannah“ hat aus vorherigen Filmen Erfahrung mit? a) Axt und Machete b) Bodylotion und Lippenbalsam c) Cheeseburger und Köfte d) Damenwäsche und Stilettos TEILNAHME AB 16 JAHREN! Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 14. April 2013 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deinen Wunsch (ob DVD oder Blu-ray), Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

„Chillerama“-Trailer (englisch)

Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Chillerama

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Also eines muss man mal sagen: Die Zeiten, als eine Freigabe ab 16 Jahren in Kombination mit einem gut sichtbaren „Uncut“-Vermerk auf dem Cover eines Horrorfilms die Fans davon abhielt, einen solchen Film zu erwerben, sind vorbei! Für den Beweis dieser These eignet sich „Chillerama“ fraglos hervorragend. In dieser überdrehten Filmparodie geht es wunderbar derbe zur Sache! Man kann nur mutmaßen. Entweder sind die Leute bei der FSK inzwischen sehr gnädig. Oder sie haben bei der Beschau von „Chillerama“ eine knapp zweistündige Siesta gehalten. So lang ist dieses außergewöhnliche Werk nämlich. Wer jetzt aber denkt, der Streifen wäre langweilig oder gar zum Einschlafen, der irrt mal so richtig! Stattdessen ist „Chillerama“ wahrscheinlich so ziemlich das Derbste, was jemals eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten hat. „Chillerama“ ist in vier völlig verrückte Segmente unterteilt, hinter denen vier (völlig verrückte?) Regisseure stecken. Als Ort der Rahmenhandlung (die ihrerseits ein Segment des Films bildet) dient ein Autokino, das seinen letzten Tag geöffnet hat. Diese Rahmenhandlung namens „Zom-B-Movie“ (Regisseur: Joe Lynch) hat den Ausbruch einer Epidemie sexsüchtiger Zombies zum Inhalt und unterbricht und umspannt folgende Episoden, die als Filme in dem erwähnten Autokino gezeigt werden:

„Wadzilla“ | Extremes Ejakulat: Ein Spermium mit spitzen Zähnen

Den Auftakt macht „Wadzilla“ von Adam Rifkin, eine Parodie der Monsterfilme der 1950er Jahre. Hier stehen die herrlich billigen Spezialeffekte der kruden Story in nichts nach. Ein Typ namens Miles Munson (Adam Rifkin höchst selbst) hat ein prekäres Problem: Mit jeder Ejakulation produziert er immer nur ein einziges Spermium. Abhilfe soll ein Medikament schaffen, das zwar noch nicht zugelassen, dafür aber sehr potent ist. Leider produziert der arme Miles danach nicht mehr Spermien, sondern einfach nur ein bedeutend größeres Spermium! Es kommt wie es kommen muss: Das arglose Versuchsobjekt wird irgendwann von seinen allzu männlichen Bedürfnissen übermannt und haut mal glatt ein Prachtexemplar von der Größe eines Meerschweinchens raus! Doch damit nicht genug. Das Spermium wächst nämlich weiter. Irgendwann ist es so groß wie ein Mensch. Dann ist es so groß wie ein Haus. Und es verwüstet im Zuge seiner Suche nach einer passenden Eizelle halb New York. Selbst das Militär unter Führung von General Bukkake scheint machtlos, bis den Beteiligten beim Gedanken an die Freiheitsstatue die rettende Idee kommt…

„Ich war ein Teenage-Werbär“ | Der Werbär: haarig und homosexuell!

Der zweite Part stammt von Tim Sullivan und spielt 1962 im sonnigen Kalifornien, genauer, in Malibu. Sullivan nimmt mit seiner Episode Werke wie „…denn sie wissen nicht, was sie tun“, „Grease“ und die „Twilight“-Saga auf die Schippe. Hier erwarten Dich deshalb Schwule, die sich bei Erregung in blutrünstige Werbären verwandeln (also die schwulen Brüder von den Werwölfen gewissermaßen). Im Mittelpunkt steht Ricky O’Reilly (gespielt von Gay-Pornostar Sean Paul Lockhart), der vom obersten und obercoolsten Werbären in den Arsch gebissen und dadurch auch ein Werbär wird.   Viele Einstellungen sind dabei Musical-mäßig inszeniert. Diese Szenen sind wohl die härtesten für jeden Horror-Fan! Blut und ein bisschen Gesplatter fehlen aber glücklicherweise trotzdem nicht. Und auch hier taucht der Regisseur höchstpersönlich als Schauspieler auf: In der Rolle von Coach Tuffman verhilft Mr. Sullivan dem noch etwas schüchternen Ricky zum blutigen „coming out“. Und dann ist da ja noch Porno-Legende Ron Jeremy, der schon im „Wadzilla“ als Captain Fatso dabei war und hier als Model im „Playbear“-Magazin dem guten Ricky als Wichshilfe dienen darf. Schlack schlack schlack…

„Das Tagebuch der Anne Frankenstein“ | Vorsicht: hagerer Hitler!

Trotz oder gerade wegen des obligatorischen Zwischenspiels im Autokino begeht Adam Greene (Regisseur der „Hatchet“-Reihe) mit der dritten Episode einen drastischen Stilbruch, denn dieses Mash-up ist komplett in schwarz-weiß gedreht. Darin erfährt der Zuschauer, dass die Familie von Anne Frank eigentlich „Frankenstein“ hieß und den Familiennamen gekürzt hat, um die in einem Buch verewigte, düstere Vergangenheit zu verheimlichen. Leider weiß Hitler von dem Buch und stellt mit seinem „Team Nazi“ die Frank(enstein)s in ihrem Versteck. Sein Plan: Mithilfe des Buches die ultimative Tötungsmaschine erschaffen und den 1. Weltkrieg gewinnen (dass es bereits der 2. Weltkrieg ist, hat der hagere Hitler nicht mitbekommen, weil er sich zu lange mit seinem geliebten, aber noch unvollendeten Welpen-Puzzle beschäftigt hat). Also lässt er sich die nötigen Körperteile liefern und bastelt daraus Meshugannah, ein Abbild von Frankensteins Monster mit jüdischem Touch. Meshugannah wird übrigens von Kane Hodder verkörpert, der schon den Machete-schwingenden Jason in Teilen der „Freitag, der 13.“-Reihe und den Killer mit der Axt in „Hatchet“ spielte. Meshugannah ist auch ziemlich schlau. Er lernt in kürzester Zeit laufen, puzzlen (Du ahnst es: das Welpen-Puzzle!) und töten. Und er weiß, dass man einfach um eine Kulissenwand herumgehen kann, wenn sich der Führer hinter einer verschlossenen Tür versteckt! Wem das Thema als solches zu heikel erscheint, der sei beruhigt: Den Kauderwelsch sprechenden, hageren Hitler kann man einfach nicht ernst nehmen. Aber Du darfst es natürlich auch Kacke finden, dass hier so ein düsteres Thema verarbeitet wird.

Voll der Scheiß?

Apropos Kacke. Das kleine Zwischenspiel „Deathication“ nimmt sich genau dieser Thematik an. Eimerweise Exkremente bekommst Du hier zu sehen. Und manchmal auch Schokoladenpudding. Hoffentlich! Sei gewarnt, denn dieses Zwischenspiel wird vom Filmemacher Fernando Phagabeefy mit folgenden Worten angepriesen: „Dieser Film wird Sie mit ihren Fäkalien vergewaltigen.“ Wenn Du das überstanden und bis dahin weder auf den Teppich gekotzt, noch auf das DVD-Cover geschaut hast (um nochmal die Altersfreigabe zu checken), dann wirst Du das am Ende von „Chillerama“ bestimmt machen. Also das Checken der Freigabe. Denn zum Abschluss, wenn ein Teil des Publikums um das nackte (wie passend!) Überleben kämpft, ein fünffacher Wilhelm-Scream ertönt und sich der Vorführer Filmzitate aneinanderreihend durch die Zombiehorden schießt, tischt Regisseur Joe Lynch ordentlich Blut, zerfetzte Körperteile und abgetrennte Gliedmaßen auf. Darunter so Delikatessen wie ein erigierter Penis. Lecker.   Fazit: „Chillerama“ ist echt die Härte! Eine Zombie-Epidemie, die nur deshalb ausbricht, weil ein Mitarbeiter des Autokinos seine Dahingeschiedene zum Oralverkehr gebraucht und später sein Ejakulat anstelle von geschmolzener Butter auf dem Popcorn des Puplikums landet? So etwas hat sich noch nicht mal der Kürbiskönig vorstellen können. Und das mit der Freigabe? Ach komm, hör auf! Kauf‘ Dir einfach den Film, lade Dir ein paar Freunde ein und dann: Film ab! „Chillerama“-Produktseite bei SUNFILM Entertainment „Chillerama“ – Die offizielle Webseite (engl.)

„Chillerama“-Trailer (englisch)


 

Slender-Man – Monster der Welt


Hintergrundgeschichte:

Mit dem Slender-Man (seltener auch „Slenderman“) ist es so eine Sache. Der Mythos von der gesichtslosen, großen und schmalen Gestalt im Anzug, die Kinder entführt, geistert schon seit ein paar Jahren durchs Internet. Gründlich recherchierende Netzbürger fanden schließlich heraus, dass der Ursprung dieser Legende – wie profan! – in einem Photoshop-Wettbewerb namens „Paranormal Pictures“ zu finden ist. Bei diesem Contest auf dem Blog „Something Aweful“ waren die Teilnehmer 2009 dazu aufgerufen, alte Fotos digital so zu manipulieren, dass sie möglichst gruselig aussahen. Zum Wettbewerb gehörte auch der Aufruf, sich eine Hintergrundgeschichte und „Zeugenaussagen“ zu den digital bearbeiteten Bildern auszudenken und das Komplettpaket an möglichst vielen Stellen im Internet zu platzieren, um gezielt einen „Urban Myth“ zu erschaffen. Das gelang im Fall von Slender-Man enorm gut: Der Mythos wurde viral und verselbständigte sich. Der Fall sollte also klar sein: Alles rund um Slenderman – von den „Beweisfotos“ über Zeugenaussagen und dem angeblichen Ursprung der Legende im mittelalterlichen Schwarzwald – ist ein Fake. Frei erfunden, um leichtgläubige Teenager zu ängstigen. Die Akte „Slender Man“ sollte also getrost geschlossen werden können. … oder? Leider nein. Denn der Ursprung der Slender-Man-Legende mag ein Scherz gewesen sein – doch die Bedrohung durch diese düstere Wesenheit ist dennoch real! Das Zauberwort lautet: „Tulpa-Effekt“. Unter einer „Tulpa“ versteht man ursprünglich in der tibetanischen Mythologie einen durch reine Willenskraft wahr gewordenen Gedanken. In der modernen Paranormologie bezeichnet der „Tulpa-Effekt“ das Erschaffen eines Phänomens oder Wesens durch die Bündelung psychischer Energien. Oder auf Deutsch: Wenn genug Menschen an eine Sache glauben, kann sie wahr werden! Angst soll angeblich eine besonders gute Energiequelle für „Tulpas“ sein … Die Mythen-Faker von „Something Aweful“ scheinen durch den viralen Erfolg der Slender Man-Bilder eine Kettenreaktion ausgelöst zu haben, die sich auch im ganz wörtlichen Sinne verselbständigt hat! Die Geister, die ich rief …

Aussehen eines Slender-Man:

Der Slender Man wird meist als beängstigend großer, dünner Mann im schwarzen Anzug beschrieben. Sein Gesicht ist völlig konturlos: Er verfügt weder über Gesichtszüge wie Augen, Nase und Falten, noch über Haare oder Ohren. Seine Haut ist unnatürlich blass. Bei Bedarf kann er seine sowieso schon langen Arme beliebig verlängern und sich Tentakel aus Armen und Rücken wachsen lassen. Auch seine Größe scheint veränderlich zu sein: Sie variiert zwischen 2 und 5 Metern. Durch seine lange, vielgliedrige und dünne Gestalt kann er sich besonders gut im Geäst nächtlicher Wälder verbergen.

Heimat:

Die ursprüngliche Fake-Legende behauptete, dass der Slender-Man aus dem Schwarzwald stamme, wo er schon im Mittelalter unter dem Namen „Großmann“ bekannt gewesen sein soll. Diese Information ist Teil der gezielten Legendenbildung und damit frei erfunden. Die wahre „Geburt“ dieses (Un-)Wesens wird vermutlich irgendwann im Jahr 2011 oder 2012 stattgefunden haben – so lange brauchte der Mythos, um in vollem Umfang viral zu werden. Spätestens im Juni 2012 waren genug „Gläubige“ beisammen, um die kritische Masse für den Tulpa-Effekt zu erreichen … Deshalb hat der Slender Man keine „Heimat“ im eigentlichen Sinne. Er kann überall dort auftauchen, wo Menschen an ihn glauben – und das ist vermutlich besonders dort der Fall, wo es viele Internetanschlüsse gibt. Besonders gerne hält er sich in Wäldern auf, er wurde aber auch schon in dicht besiedelten Städten und kargen Wüsten gesichtet. Die meisten Erscheinungen aber scheint es in Nordamerika, Mitteleuropa und Japan zu geben. Vielleicht, weil die Menschen hier besonders viel Zeit im Netz verbringen und gerne an urbane Mythen glauben?  

Opfer:

In der ursprünglichen Legende hatte es der Slender-Man ausschließlich auf Kinder abgesehen, die er – alleine oder in Gruppen – an abgelegene Orte lockte und dann entführte. Mittlerweile scheint er aber auch Geschmack am Terrorisieren und Entführen von Jugendlichen und Erwachsenen gefunden zu haben. Warum genau sich Slender-Man für ein bestimmtes Opfer entscheidet, ist völlig unklar – ebenso, was mit den Opfern passiert. Eine Theorie besagt, dass er seine Beute in eine Paralleldimension verschleppt – Beweise dafür gibt es bisher keine. Kinder träumen häufig in den Tagen und Wochen vor ihrer Entführung vom Slender-Man – oft zeichnen sie ihn in dieser Phase auch. Während Slender-Man seine minderjährigen Opfer komplett zufällig auszuwählen scheint, gibt es bei den Erwachsenen ein Muster. Besonders häufig stellt er Menschen nach, in deren Leben sich kürzlich eine Tragödie abgespielt hat – Unglück, Trauer und Angst ziehen ihn an wie frisches Blut einen Hai. Zudem sucht der Slender-Man besonders häufig Menschen heim, die Nachforschungen über ihn anstellen – zum Beispiel Polizisten, Detektive, Eltern und Journalisten, die in den vielen Vermisstenfällen ermitteln, für die er verantwortlich ist. Und ganz besonders fühlt sich Slender-Man zu Menschen hingezogen, die Angst vor ihm haben …

Taktik des Slender-Man:

Auch hier muss zwischen Kindern und Erwachsenen als Opfer unterschieden werden. Kinder werden vom Slender Man mit hypnotischen Tentakelbewegungen in Trance versetzt – und kommen widerstandslos mit ihm mit. Bei Erwachsenen hingegen ist die Heimsuchung durch den Slender Man ein Prozess, der sich über Jahre hinziehen kann. In dieser Zeit verfolgt und quält der Slender Man sein Opfer durch Psycho-Terror: Er zeigt sich immer wieder – weit weg, im Dickicht, am Rande von Lichtkegeln, als huschender Schemen in der Dämmerung … Entdeckt Ihr ihn auf dem Foto rechts? Nie kann das Opfer sich wirklich sicher sein, was es gesehen hat, doch die Häufigkeit solcher Begebenheiten lässt die Betroffenen langsam in einen Zustand der Angst und Paranoia abgleiten. Und je mehr sich die Opfer fürchten, desto häufiger zeigt sich der Slender Man ihnen – und jedes Mal ist er ihnen ein kleines Stück näher. Bis zu dem Tag, an dem er seine Arme und Tentakel ausstreckt – und die Opfer auf Nimmerwiedersehen verschwinden … Häufig leiden die Opfer währen der „Annäherungsphase“ unter der sogenannten „Slendersickness“. Die Symptome sind Husten, Magen- und Darm-Beschwerden und Nasenbluten. Zudem haben sie meistens mit Gedächtnisverlust, Schlaflosigkeit, Paranoia und Halluzinationen zu kämpfen. Oft beginnen Betroffene, unaufhörlich Bilder vom Slender Man und seinem Zeichen – einem Kreis mit einem „X“ darin –  zu kritzeln und unverständliche Dinge zu murmeln. Der Grund für diese „Slendersickness“ wird in der sogenannten „Sigma-Strahlung“ vermutet, die vom Slender Man ausgeht. Über kurz oder lang zerstört die Kombination aus Angst, Krankheit und Paranoia das Leben aller Opfer – sie verlieren ihre Jobs und ihre Freunde und fallen in ein tiefes Loch aus Verfolgungswahn, Panik und Verzweiflung. Dies ist genau der Zeitpunkt, an dem sie „reif“ sind: Endlich kommt der Slender Man und schließt sie in seine hypnotischen Tentakel.  

Abwehr:

Wenn es der Slender Man einmal auf Dich abgesehen hat, sieht es schlecht für Dich aus. Die einzige Strategie, mit der man ihm – zumindest für eine Weile – entkommen kann, macht sich einen Nebeneffekt der von ihm ausgehenden „Sigma-Strahlung“ zunutze: Moderne digitale Geräte wie Kameras, Computer und Mobiltelefone fangen an zu flackern oder zu rauschen, wenn der Slender Man in der Nähe ist. Wer also das Gefühl hat, von ihm verfolgt zu werden, kann zum Beispiel sein Telefon wie eine Art Geigerzähler verwenden, um dem Unhold aus dem Weg zu gehen. Ansonsten heißt die Devise: Wissen ist Gefahr! Je mehr Du über den Slender Man weißt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Dich heimsucht. Also vergiss am besten ganz schnell wieder, was Du hier gelesen hast! Suche nicht nach Bildern von ihm. Rede nicht von ihm. Denke am besten gar nicht an ihn. Und vor allem: Wenn Du das nächste Mal alleine im Dunkeln unterwegs bist – fürchte Dich auf keinen Fall! Sonst könnte er Deine Witterung aufnehmen …

Schrecklevel: 11 von 13

Er kann überall lauern. Er kennt keine Gnade und weidet sich an Angst und Leid. Er treibt Dich in den Wahnsinn. Und wo Du landest, wenn er Dich erstmal in seinen Tentakeln hat, weiß keiner genau … Der Slender Man ist schon ein ganz schön unangenehmer Zeitgenosse, dem man definitiv NICHT nachts allein im Wald begegnen möchte. Dann doch lieber was Handfestes wie Zombies, Werwölfe oder Riesenspinnen – da weiß man wenigstens genau, woran man ist!
 

BioShock Infinite: Von fliegenden Städten und seltsamen Vögeln

Das Warten hat ein Ende. Angekündigt am 12. August 2010, ist am 26. März 2013 endlich das langersehnte Spiel „BioShock Infinite“ für PC, PS3 und XBox 360 erschienen. Eines vorneweg: die jahrelange Arbeit von Irrational Games – und damit auch das Warten – hat sich gelohnt! Der Kürbiskönig hat ebenfalls gewartet und verlost nun voller Freude zwei tolle Fanpakete. Klar, langes Warten nervt. Aber es hat sich definitiv gelohnt. Und wer solange warten konnte, der wird diesem außergewöhnlichen Spiel (hoffentlich) auch die Zeit widmen, die es verdient hat. Das heißt: Du solltest bitte nicht im Affentempo durch das Spiel hetzen. Es wäre nämlich viel zu schade um all die vielen schönen Details, die Du dabei übersehen würdest. Selbst der Kürbiskönig ist ganz hin und weg von so viel Detailverliebtheit. Darum erzählen wir Dir jetzt einfach mal ein bisschen was über „BioShock Infinite“.

Der Hauptdarsteller – Die Stadt

Ja richtig. Eigentlich ist die fliegende Stadt Columbia der Hauptdarsteller in „BioShock Infinite“. Schließlich hat man nie zuvor eine derartige Kulisse genießen können. Fliegende Häuser und schwebende Stadtteile, Art Nouveau und Steampunk-Elemente – eine wirklich grandiose Mischung. Kein Scheiß: Mit Worten allein kann man der faszinierenden Optik nicht gerecht werden. Aber stell‘ Dir doch einfach eine fliegende Stadt vor. Dazu Sonnenschein und blauer Himmel. Und Klamotten und Häuserfassaden aus der Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Und dazu reichlich Sonderbares, von mechatronischen Pferden bis zu magischen Tränken.   Wer sich sowas ausdenkt, der hat entweder bewusstseinserweiternde Mittelchen eingeworfen oder real existierende Inspiration gehabt. Oder beides. Schon klar, fliegende Städte gibt es nicht wirklich. Aber tatsächlich hat die fliegende Stadt Columbia ein historisches Vorbild, nämlich die sogenannte „White City“, die anlässlich der World Columbian Exposition 1893, der Weltausstellung in Chicago, erbaut wurde. Diese Stadt sollte die USA im Lichte von Kunst, Musik, Technik und Wissenschaft (re)präsentieren. Und irgendwie ist die Idee einer fliegenden Stadt (die sich gewissermaßen verselbständigt und sich in politische Geschehnisse in anderen Teilen der Welt einmischt) ja auch genial: Columbia ist eine wunderbare Allegorie, die mühelos mit der amerikanischen Politik seit der Weltausstellung in einen Kontext gesetzt werden kann. Hut ab!

Die beiden anderen Hauptdarsteller – Booker DeWitt und Elizabeth

Aber natürlich ist „BioShock Infinite“ nicht primär als Ausgangspunkt endloser, politischer Diskussionen gedacht. In erster Linie soll man es SPIELEN! Und da stehen die beiden Protagonisten im Mittelpunkt. Du spielst Booker DeWitt, einen ehemaligen Pinkerton-Agenten der bis zum Hals in Schulden steckt und aufgrund seiner finanziellen Notlage den Auftrag angenommen hat, ein Mädchen namens Elizabeth aus der fliegenden Stadt zu befreien und nach New York zu bringen. Es steht außer Frage, dass dieser Auftrag kein Kinderspiel wird. Naja, „BioShock Infinite“ ist ja ohnehin kein Kinderspiel. Dafür geht es dann doch mitunter etwas zu rustikal zur Sache, weswegen das Spiel auch erst ab 18 Jahren freigegeben worden ist. Die Befreiung von Elizabeth ist jedoch nicht das größte Problem. Die Flucht aus der Stadt hingegen hat es in sich. Aber zum Glück ist Elizabeth kein ganz normales Mädchen. Immerhin hat sie die etwas beunruhigende, aber mitunter praktische Fähigkeit, eine Art Riss im Gefüge aus Zeit und Raum zu erzeugen und dadurch in andere Städte und andere Zeiten zu blicken. Damit hilft sie Dir auch hin und wieder auf Deinem Weg durch Columbia.

Überall Extremisten – Die Bevölkerung

Columbia wird im Wesentlichen von Anhängern zwei politisch extrem unterschiedlicher Lager bevölkert: Da sind zum einen die rechtsgerichteten „Founders“ (englisch: Gründer), eine erzkonservative und ultra-nationalistische Gruppierung, deren religiöser Fanatismus sich im bedingungslosen Gehorsam gegenüber dem „Propheten“ Zachary Comstock zeigt. Das geht so weit, dass sich die Gefolgschaft des Fanatikers bereitwillig hinkniet und töten lässt, wenn Herr Comstock es so will! Die „Founders“ arbeiten sowohl mit der Polizei, als auch mit dem Militär Hand in Hand zusammen. Sie sind nicht nur überaus mächtig, sondern auch außerordentlich rücksichtslos, wenn es um die Durchsetzung ihrer Interessen geht. Rücksichtslos ist jedoch auch das andere vertretene Bündnis, das sich „Vox Populi“ (lateinisch: Die Stimme des Volkes) nennt und den politisch linken Flügel von Columbia repräsentiert. Die kommunistischen Kämpfer sind für die gleiche Verteilung von Macht und Geld unter allen Bewohnern der Stadt und setzen dabei schon lange nicht mehr auf friedliche Proteste, sondern vielmehr auf militante Aktionen, von kleineren Störfeuern bis hin zu größeren Anschlägen. Sowohl mit den „Founders“, als auch mit den „Vox Populi“ ist nicht gut Kirschen essen. Wenn Du also gewalttätige Auseinandersetzungen in „BioShock Infinite“ vermeiden willst, dann musst Du Dich mit beiden Seiten gut stellen – wobei Dir sicher einleuchtet, dass das nicht klappt.

Hartes Brot – Die Heavy Hitters

Glücklicherweise ist nicht jeder Bewohner von Columbia ein gewaltbereiter bewaffneter Stressmacher. Es bleibt also meistens genug Zeit, die bereits erwähnten wunderschönen Umgebungen von „BioShock Infinite“ voller Hingabe und einigermaßen ungestört zu bestaunen: Viele Bürger flanieren unbeindruckt durch die fliegende Stadt und frönen ihrem Dasein. Die „normalen“ Menschen (sofern man angesichts der Rahmenhandlung überhaupt von „normal“ reden möchte) sind also noch relativ umgänglich. Ganz anders verhält es sich mit den sogenannten „Heavy Hitters“. Diese „Klasse“ umfasst vier verschiedene Gegnertypen, die es ganz besonders in sich haben: Motorized Patriot: Ursprünglich als Reiseführer für die Stadt Columbia gebaut, kommen sie jetzt als schwer bewaffnete Kampfmaschinen zum Einsatz. Du wirst sehen, so ein animatronischer George Washington oder Abraham Lincoln (je nachdem, mit welcher Fraktion Du es Dir verscherzt) mit dicker Gatling ist kein angenehmer Zeitgenosse!
Handyman: Der Handyman ist ein Mensch, der in einem merkwürdig proportionierten, mechanischen Anzug steckt. Mit Porzellanhänden! Der gemeine Handyman zeichnet sich durch große Kraft und Schnelligkeit aus. Er kann erstaunlich weit springen, wirft gerne Bewohner Columbias nach Euch und verschießt elektrische Ladungen.
Boy of Silence: Es geht natürlich noch stranger! „Boys of Silence“ sind blinde, jungenhafte Gestalten in zu kleinen Schuluniformen. Sie tragen Messinghelme mit creepy XXL-Trichtern für besseres Hören und stoßen derbe Schreie aus, wenn sie Dich entdecken. Also lass Dich besser nicht entdecken. Oder dreh‘ die Anlage auf und lebe Deine masochistische Ader aus.
Siren: Diese geisterhafte Erscheinung trägt das Antlitz der Frau des Propheten Comstock. Mit ihrem kreischenden Gesang kann sie im wahrsten Sinne des Wortes Tote wiederauferstehen lassen und Dir so das Leben schwer machen. Du wirst sehen, Horden von auferstandenen Toten sind erst dann richtig nervig, wenn sie von Kreischgesang begleitet werden.

Wat für’n Vogel – Der Songbird

Eines gleich vorneweg. Der Songbird ist ein seltsamer Vogel. In manchen Perspektiven erinnert seine Kopfpartie an ein männliches Geschlechtsteil. Verstörend. Na jedenfalls ist der Songbird der Aufpasser von Elizabeth. Und als solcher ist er natürlich in höchstem Maße unerfreut darüber, dass Du in der Gestalt von Booker versuchst, Elizabeth aus Columbia zu entführen. Er würde sich aber auch nicht freuen, wenn Du nicht Booker wärst. JEDER fürchtet den Songbird! Und zwar zu Recht. Klar, dass der Weg aus Columbia nur über den gefürchteten Songbird führt. Standesgemäß ist von daher auch der folgende Kinderreim, der dem Songbird gewidmet ist. Hach, wie schön:
„Songbird, Songbird see him fly, drop the children from the sky. When the young ones misbehave, escorts children to their grave.“
„Songbird, Songbird, fliegt im Wind. Wirft herab das böse Kind. Treibt ein Kind es allzu arg, wirft er es in seinen Sarg.“
„BioShock Infinite“ Webseite „BioShock Infinite“ bei facebook
„BioShock Infinite“ Songbird Trailer
 

VERLOSUNG: Gewinne „BioShock Infinite“ Fanpakete

Dir gefällt „BioShock Infinite“ genauso gut wie dem Kürbiskönig? Dann solltest Du unbedingt an seinem Gewinnspiel teilnehmen, denn der Kürbiskönig verlost 2 schicke Fanpakete, jeweils bestehend aus „Boy of Silence“-Figur, T-Shirt, Notizbuch und Lanyard. Wenn Du an der Verlosung teilnehmen willst, dann musst Du zunächst die folgende Frage korrekt beantworten: Welcher Begriff ist mit der kommunistischen Strömung innerhalb der Gesellschaft von „BioShock Infinite“ verknüpft? a) Veni, vidi, vici b) Cave Canem c) Carpe diem d) Vox Populi TEILNAHME AB 18 JAHREN! Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 14. April 2013 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Dein Alter, Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! „BioShock Infinite“ Launch Trailer Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
  Text: Sascha Adermann

BioShock Infinite

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 Vom dunklen Grund des Meeres hinauf in eine sonnige, fliegende Stadt. Der dritte Teil des Grusel-Shooters „BioShock“ sieht auf den ersten Blick aus, wie ein friedlicher Sonntagsspaziergang. Doch in seinem Herzen ist „BioShock Infinite“ genau so ein beklemmender und düsterer Trip, wie seine Vorgänger.

Der Hauptdarsteller – Die Stadt

Ja richtig. Eigentlich ist die fliegende Stadt Columbia der Hauptdarsteller in „BioShock Infinite“. Schließlich hat man nie zuvor eine derartige Kulisse genießen können. Fliegende Häuser und schwebende Stadtteile, Art Nouveau und Steampunk-Elemente – eine wirklich grandiose Mischung. Kein Scheiß: Mit Worten allein kann man der faszinierenden Optik nicht gerecht werden. Aber stell‘ Dir doch einfach eine fliegende Stadt vor. Dazu Sonnenschein und blauer Himmel. Und Klamotten und Häuserfassaden aus der Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Und dazu reichlich Sonderbares, von mechatronischen Pferden bis zu magischen Tränken.   Wer sich sowas ausdenkt, der hat entweder bewusstseinserweiternde Mittelchen eingeworfen oder real existierende Inspiration gehabt. Oder beides. Schon klar, fliegende Städte gibt es nicht wirklich. Aber tatsächlich hat die fliegende Stadt Columbia ein historisches Vorbild, nämlich die sogenannte „White City“, die anlässlich der World Columbian Exposition 1893, der Weltausstellung in Chicago, erbaut wurde. Diese Stadt sollte die USA im Lichte von Kunst, Musik, Technik und Wissenschaft (re)präsentieren. Und irgendwie ist die Idee einer fliegenden Stadt (die sich gewissermaßen verselbständigt und sich in politische Geschehnisse in anderen Teilen der Welt einmischt) ja auch genial: Columbia ist eine wunderbare Allegorie, die mühelos mit der amerikanischen Politik seit der Weltausstellung in einen Kontext gesetzt werden kann. Hut ab!

Die beiden anderen Hauptdarsteller – Booker DeWitt und Elizabeth

Aber natürlich ist „BioShock Infinite“ nicht primär als Ausgangspunkt endloser, politischer Diskussionen gedacht. In erster Linie soll man es SPIELEN! Und da stehen die beiden Protagonisten im Mittelpunkt. Du spielst Booker DeWitt, einen ehemaligen Pinkerton-Agenten der bis zum Hals in Schulden steckt und aufgrund seiner finanziellen Notlage den Auftrag angenommen hat, ein Mädchen namens Elizabeth aus der fliegenden Stadt zu befreien und nach New York zu bringen. Es steht außer Frage, dass dieser Auftrag kein Kinderspiel wird. Naja, „BioShock Infinite“ ist ja ohnehin kein Kinderspiel. Dafür geht es dann doch mitunter etwas zu rustikal zur Sache, weswegen das Spiel auch erst ab 18 Jahren freigegeben worden ist. Die Befreiung von Elizabeth ist jedoch nicht das größte Problem. Die Flucht aus der Stadt hingegen hat es in sich. Aber zum Glück ist Elizabeth kein ganz normales Mädchen. Immerhin hat sie die etwas beunruhigende, aber mitunter praktische Fähigkeit, eine Art Riss im Gefüge aus Zeit und Raum zu erzeugen und dadurch in andere Städte und andere Zeiten zu blicken. Damit hilft sie Dir auch hin und wieder auf Deinem Weg durch Columbia.

Überall Extremisten – Die Bevölkerung

Columbia wird im Wesentlichen von Anhängern zwei politisch extrem unterschiedlicher Lager bevölkert: Da sind zum einen die rechtsgerichteten „Founders“ (englisch: Gründer), eine erzkonservative und ultra-nationalistische Gruppierung, deren religiöser Fanatismus sich im bedingungslosen Gehorsam gegenüber dem „Propheten“ Zachary Comstock zeigt. Das geht so weit, dass sich die Gefolgschaft des Fanatikers bereitwillig hinkniet und töten lässt, wenn Herr Comstock es so will! Die „Founders“ arbeiten sowohl mit der Polizei, als auch mit dem Militär Hand in Hand zusammen. Sie sind nicht nur überaus mächtig, sondern auch außerordentlich rücksichtslos, wenn es um die Durchsetzung ihrer Interessen geht. Rücksichtslos ist jedoch auch das andere vertretene Bündnis, das sich „Vox Populi“ (lateinisch: Die Stimme des Volkes) nennt und den politisch linken Flügel von Columbia repräsentiert. Die kommunistischen Kämpfer sind für die gleiche Verteilung von Macht und Geld unter allen Bewohnern der Stadt und setzen dabei schon lange nicht mehr auf friedliche Proteste, sondern vielmehr auf militante Aktionen, von kleineren Störfeuern bis hin zu größeren Anschlägen. Sowohl mit den „Founders“, als auch mit den „Vox Populi“ ist nicht gut Kirschen essen. Wenn Du also gewalttätige Auseinandersetzungen in „BioShock Infinite“ vermeiden willst, dann musst Du Dich mit beiden Seiten gut stellen – wobei Dir sicher einleuchtet, dass das nicht klappt.

Hartes Brot – Die Heavy Hitters

Glücklicherweise ist nicht jeder Bewohner von Columbia ein gewaltbereiter bewaffneter Stressmacher. Es bleibt also meistens genug Zeit, die bereits erwähnten wunderschönen Umgebungen von „BioShock Infinite“ voller Hingabe und einigermaßen ungestört zu bestaunen: Viele Bürger flanieren unbeeindruckt durch die fliegende Stadt und frönen ihrem Dasein. Die „normalen“ Menschen (sofern man angesichts der Rahmenhandlung überhaupt von „normal“ reden möchte) sind also noch relativ umgänglich. Ganz anders verhält es sich mit den sogenannten „Heavy Hitters“. Diese „Klasse“ umfasst vier verschiedene Gegnertypen, die es ganz besonders in sich haben: Motorized Patriot: Ursprünglich als Reiseführer für die Stadt Columbia gebaut, kommen sie jetzt als schwer bewaffnete Kampfmaschinen zum Einsatz. Du wirst sehen, so ein animatronischer George Washington oder Abraham Lincoln (je nachdem, mit welcher Fraktion Du es Dir verscherzt) mit dicker Gatling ist kein angenehmer Zeitgenosse!
Handyman: Der Handyman ist ein Mensch, der in einem merkwürdig proportionierten, mechanischen Anzug steckt. Mit Porzellanhänden! Der gemeine Handyman zeichnet sich durch große Kraft und Schnelligkeit aus. Er kann erstaunlich weit springen, wirft gerne Bewohner Columbias nach Euch und verschießt elektrische Ladungen.
Boy of Silence: Es geht natürlich noch stranger! „Boys of Silence“ sind blinde, jungenhafte Gestalten in zu kleinen Schuluniformen. Sie tragen Messinghelme mit creepy XXL-Trichtern für besseres Hören und stoßen derbe Schreie aus, wenn sie Dich entdecken. Also lass Dich besser nicht entdecken. Oder dreh‘ die Anlage auf und lebe Deine masochistische Ader aus.
Siren: Diese geisterhafte Erscheinung trägt das Antlitz der Frau des Propheten Comstock. Mit ihrem kreischenden Gesang kann sie im wahrsten Sinne des Wortes Tote wiederauferstehen lassen und Dir so das Leben schwer machen. Du wirst sehen, Horden von auferstandenen Toten sind erst dann richtig nervig, wenn sie von Kreischgesang begleitet werden.

Wat für’n Vogel – Der Songbird

Eines gleich vorneweg. Der Songbird ist ein seltsamer Vogel. In manchen Perspektiven erinnert seine Kopfpartie an ein männliches Geschlechtsteil. Verstörend. Na jedenfalls ist der Songbird der Aufpasser von Elizabeth. Und als solcher ist er natürlich in höchstem Maße unerfreut darüber, dass Du in der Gestalt von Booker versuchst, Elizabeth aus Columbia zu entführen. Er würde sich aber auch nicht freuen, wenn Du nicht Booker wärst. JEDER fürchtet den Songbird! Und zwar zu Recht. Klar, dass der Weg aus Columbia nur über den gefürchteten Songbird führt. Standesgemäß ist von daher auch der folgende Kinderreim, der dem Songbird gewidmet ist. Hach, wie schön:
„Songbird, Songbird see him fly, drop the children from the sky. When the young ones misbehave, escorts children to their grave.“
„Songbird, Songbird, fliegt im Wind. Wirft herab das böse Kind. Treibt ein Kind es allzu arg, wirft er es in seinen Sarg.“
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Panik! Terror! Angst! Wir verlosen fünf Mal “Fantasy zum Fürchten”!

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Früher war alles besser! Schaut man sich die aktuelle Horrorflaute im Kino an oder liest vom x-ten Remake irgendeines Reboots, könnte man tatsächlich schnell zu diesem traurigen Schluss kommen. Zum Glück bringt 20th Century Fox seit März unter dem Motto “Fantasy zum Fürchten” viele Klassiker und Blockbuster des fantastischen Films neu auf den Markt. Der Kürbiskönig ist darüber hoch erfreut und verlost zur Feier des Tages fünf ausgewählte Blu-rays zum Anschauen und Schwelgen.

From Hell Obwohl der Schlitzer “Jack the Ripper” vor gut und gerne 125 Jahren sein blutiges Unheil über den Londoner Stadtteil Whitechapel gebracht hat, sind die Menschen bis heute von dem grässlichen Mythos fasziniert. Im herrlich düsteren Film “From Hell” untersucht der opiumsüchtige Polizeiinspektor Frederick Abberline (Johnny Depp) die Morde an mehreren Prostituierten. Bald stellt sich heraus, dass es sich um ein und denselben Täter handeln muss, da sich alle Morde in ihrer Grausamkeit erstaunlich ähneln. Im Laufe seiner Ermittlungen kommt der Inspektor außerdem zu dem Schluss, dass der Serienmörder nicht wahllos zuschlägt: Alle Opfer waren mit der Prostituierten Mary Kelly befreundet. Frederick setzt daraufhin alles daran, Mary zu beschützen, denn sie ist die letzte Hüterin eines Geheimnisses, das die Pfeiler der englischen Macht zum Einsturz bringen kann…

Jennifers Body Was macht eine sogenannte Sexbombe, wenn sie keine Lust mehr dazu hat, in sinnlosen Krawallfilmen als billiger Blickfang zu dienen? Sie spielt entweder gegen ihr Image an oder nimmt es auf die Schippe. “Transformers”-Häschen Megan Fox tat letzteres und parodiert in “Jennifers Body” ihren Ruf als männermordender Vamp, indem sie, nun, einen männermordenden Vamp spielt. Die arrogante Jennifer Check, die bis auf die graue Maus Anita keine Freundin hat, ist so scharf, dass sie sich die Männer problemlos aussuchen kann. Eines Tages besuchen die beiden einen Auftritt der Rockband Low Shoulders, bei dem sich Jennifer in den Leadsänger Nikolai verguckt. Dieser möchte allerdings mehr von ihr als nur die üblichen Groupie-Dienste. Aus irgendeinem Grund ist er davon überzeugt, Jennifer wäre noch Jungfrau. Und da Nikolai und seine Bandkollegen richtig böse Jungs sind, wollen sie Satan eben jene Jungfrau opfern. Dumm nur, dass Jennifer weder jung noch Frau ist…

Hide and Seek Wenn Schauspiellegende Robert DeNiro einmal in einem unheimlichen Gruselstreifen mitspielt, ist das natürlich ganz großes Kino für den Kürbiskönig. Deshalb verlost er als dritten Film den Thriller “Hide and Seek”, in dem Mr. DeNiro den Psychologen David Callaway verkörpert, dessen Ehefrau sich eines Nachts scheinbar grundlos das Leben nimmt. Als einsamer Witwer mit seiner schwer traumatisierten Tochter Emily versucht er, sein Leben so normal wie möglich weiterzuführen. Er zieht mit ihr aufs Land und beobachtet mit Sorge, dass die Kleine einen imaginären Freund namens Charlie entwickelt hat. Als David die alleinstehende Elizabeth trifft, gerät die Situation zunehmend außer Kontrolle. Emily erzählt immer häufiger davon, dass Charlie anfängt, böse Dinge zu tun. Ihr Vater versucht verzweifelt, die Situation in den Griff zu bekommen, doch es ist längst zu spät. Charlies Mord an Elizabeths Katze ist da erst der Anfang.  The Hills Have Eyes 1+2 Okay, bei “The Hills Have Eyes” handelt es sich zwar auch um ein “böses” Remake eines Streifens aus den Siebzigern, da der Film hierzulande aber kaum bekannt ist, drücken wir da mal ein Auge zu. Horrorspezi Alexandre Aja (Piranha 3D, Mirrors) drehte einen kunstvoll-blutigen Slasher, der heute allein schon wegen seines sarkastischen Vorspanns legendär ist (siehe unten). Es geht um eine typisch amerikanische Familie, die mit ihrem Trailer durch das Hinterland New Mexikos schaukelt. Ein Tankwart gibt ihnen den Tipp, sie könnten ein wenig der öden Strecke sparen, indem sie eine Abkürzung nehmen. Doch niemand sollte einem Tankwart in einem Horrorfilm trauen – die Abkürzung ist eine Falle. Nach einer Reifenpanne steckt die Familie mitten in der Wüste fest und muss Hilfe organisieren. Während der Vater pflichtbewusst zur Tankstelle zurückläuft, stellt der Rest der Familie fest, dass sich irgendwer vor ihrem Wohnwagen herumtreibt, der die Atombombentests der Vergangenheit nicht so gut vertragen hat… Die Fortsetzung “The Hills Have Eyes 2” hat unser Landsmann Martin Weisz inszeniert, der zuvor schon mit dem Skandalfilm “Rohtenburg” auf sich aufmerksam gemacht hatte. Auch dieser Teil spielt in New Mexiko, diesmal jedoch nicht mit einfachen Zivilisten in der Hauptrolle, sondern mit einer knallharten Truppe der amerikanischen Nationalgarde. Die Uniformierten sollen eine Forschungsstation beliefern, finden diese aber leer vor.  Bei einem plötzlichen Überraschungsangriff durch Mutanten retten sich die Soldaten in einen Bunker, der in eine stillgelegte Miene integriert wurde. Eine Falle.

Black Swan Es gibt noch Überraschungen! Du befindest Dich mitten auf einer Horrorseite, doch unser letzter Film handelt… von Ballet. Regiewunderkind Darren Aronofsky hat schon in seinem Debütfilm “Pi” meisterhaft gezeigt, wohin Besessenheit führen kann. Den Psychothriller “Black Swan” siedelt er in der befremdlichen Welt des New Yorker Balletensembles an. Die Rolle des weißen und schwarzen Schwans soll von derselben Tänzerin dargestellt werden, was zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den beiden Schönheiten Nina (Natalie Portman) und Lily (Mila Kunis) führt. Um einer Hauptrolle würdig zu sein, trainiert Nina wie besessen. Doch weil sie dem großen Druck der Hauptrolle nicht gewachsen ist, entwickelt sie zunehmend Stress-Symptome, die sich bald zu gefährlich paranoiden Züge ausweiten. Als sie anfängt, Halluzinationen zu bekommen, weiß weder sie noch der Zuschauer, was überhaupt noch real ist…


Verlosung

Zusammen mit Fox Home Entertainment verlost der Kürbiskönig jeweils eine von fünf brandneuen Blu-Rays. Dafür musst Du nur folgende Frage richtig beantworten:

Welche Horrorlegende führte beim Film “Hügel der blutigen Augen” von 1977 Regie?

  Das Gewinnspiel ist beendet. Vielen Dank für Eure Teilnahme! Die richtige Antwort lautet „Wes Craven“ Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt, allen anderen drücken wir für das nächste Mal die Daumen!

Vorspann „The Hills Have Eyes“


Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Achtung, Gefrierschock: Wir verlosen zwei Exemplare von Dead Space 3

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Mit dem zweiten Teil von Dead Space wurde aus dem ehemaligen Grusel-Geheimtipp ein echter Blockbuster der Angst. Nicht zuletzt wegen sinnvoller Verbesserungen und geschicktem Einsatz von Actionelementen erreichte der Nachfolger ein Millionenpublikum. Auch der kürzlich erschienene dritte Teil sorgt mit seinem neuen Schauplatz, dem Eisplaneten Tau Volantis, für frischen, ja geradezu eiskalten Wind im Horrorgenre. Der Kürbiskönig verlost jeweils ein Exemplar für Xbox und PS3. Hat der arme Mann denn nie seine Ruhe? Nachdem Bordingenieur Isaac Clark bereits in zwei Spielen gegen die widerlichen Nekromorphs kämpfen musste, ist ihm immer noch keine Erholung vergönnt. Schuld an dem ganzen Ärger sind die sogenannten “Marker”, große Monolithen, die unbedarfte Bürger in grässliche Mutanten verwandeln. Zwei dieser fiesen Steine hat Isaac bereits zurück in die Hölle gejagt, doch es gibt schlechte Neuigkeiten: die Marker sind über das gesamte Weltall verteilt und drohen, das Universum mit einer unaufhaltsamen Mutantenplage zu überschwemmen. Die Aussichten sind düster, aber nicht hoffnungslos! Auf dem fernen Eisplaneten Tau Volantis soll eine mögliche Superwaffe gegen die schleimigen Untiere vor sich hinschlummern. Also reist Isaac zusammen mit seinem neuen Kollegen Sergeant John Carver und einem kleinen Soldatenteam zu jenem kargen Eisbrocken im Weltraum. Der Beginn eines blutigen Schlachtfests…

Dem Ingenieur ist nix zu schwör

Bei der Ankunft im Orbit von Tau Volantis gibt es bereits die ersten Probleme. Das Team strandet mitten in einem riesigen Weltraumschrottplatz, der das eigene Raumschiff leider selbst zu Altmetall zerschreddert. Ingeneur Isaac muss erst einmal seinem alten Beruf nachgehen, um das Schiff wieder flott zu bekommen.     Weil Du gezwungen bist, sämtliche Wrackteile der Umgebung nach Ersatzteilen abzuklappern, spielt sich das erste Drittel von Dead Space 3 wie seine Vorgänger. Das heißt, dank erstklassigem Sound und beeindruckenden Lichteffekten läufst Du die meiste Zeit mit klopfendem Herz durch düstere Korridore und bist ständig auf der Hut vor hinterlistigen Überraschungsangriffen. Springt ein Mutant aus einem Lüftungsschacht, zückt Isaac seinen Plasmacutter und säbelt dem Biest sämtliche Körperteile ab, bis es sich nicht mehr rührt. Um die eigene Ausrüstung zu verbessern, schickt Isaac neuerdings einen kleinen Roboter los, der selbstständig nach Ressourcen sucht. Das steife Upgrade-System der Vorgänger gehört endlich der Vergangenheit an, denn mit den gesammelten Rohstoffen kannst Du Dich an der Werkbank nach Herzenslust austoben. Aus einem großen Pool an Einzelteilen ist es Dir nun möglich, jede erdenkliche Waffenkombination zusammen zu schrauben, was zum Experimentieren einlädt. Mit speziellen Tuning-Chips kannst Du zudem Magazingröße, Feuerrate und Durchschlagskraft deiner Waffen erhöhen. Da macht das Monsterschnetzeln gleich noch mal so viel Spaß.

Mutanten on the rocks

Schaffst du es schließlich auf die Planetenoberfläche, sind die düsteren Gänge zwar erst einmal passé, doch Dead Space 3 verkommt damit noch lange nicht zu einem romantischen Weihnachtsspaziergang. Auf Tau Volantis herrscht ziemliches Sauwetter in Form von brüllend lauten Schneestürmen, was die Sicht einschränkt und das Lauschen nach Gegnern nahezu unmöglich macht. Da die Nekromorphs die gemeine Angewohnheit haben, an den unmöglichsten Stellen plötzlich aus dem Eis brechen, ist das Herzinfarktrisiko glücklicherweise nicht geringer, als bei den gruseligen Vorgängern. Nervöse Spielernaturen sollten sich deshalb einen großen Vorrat an sauberen Thermounterhosen bereitlegen. Hast Du die rund 20-stündige Kampagne heil überstanden, kannst Du das Spiel noch einmal gemeinsam mit einem Freund online spielen. Dann übernimmt der zweite Spieler die Rolle von Sergeant John Carver. Besonderes Schmankerl des Koop-Modus sind spezielle Missionen, die Du nur im Team zu sehen bekommst.

Verlosung

Zusammen mit dem Publisher EA verlost der Kürbiskönig jeweils ein Exemplar für die PS3 und für die Xbox. Dafür musst du nur folgende Frage richtig beantworten:

Wie heißt die durchgeknallte Sekte aus dem Dead Space-Universum, die die Marker anbetet?

  a) Ornithologen b) Unitologen c) Proktologen   Das Gewinnspiel ist beendet. Vielen Dank für Eure Teilnahme! Die richtige Antwort lautet b) Unitologen. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt, allen anderen drücken wir für das nächste Mal die Daumen!

Spieltrailer


Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Yama Uba – Monster der Welt


Hintergrundgeschichte:

Yama Uba gehört zu den sogenannten Yōkai-Figuren. Diese sind eine Art Monster-Figuren, welche tief im japanischen Volksglauben verankert sind. Erschaffen wurden sie zumeist von Künstlern in der Edo-Periode, die sich wiederum von der japanischen Mythologie inspirieren ließen. Der Name „Yama Uba“ bedeutet soviel wie „altes Bergweib“.  Ihren ersten “offiziellen“ Auftritt hatte sie in der japanischen Geschichtssammlung Konjaku Monogatari (Geschichtssammlung von Jetzt und Einst). Diese entstand während der Heian Periode (794 – 1185/92). Darin bietet eine alte Frau einer verirrten schwangeren Frau eine Unterkunft in den Bergen an. Heimlich plant sie jedoch, nach der Geburt die Frau und deren neugeborene Kind zu verspeisen. Denn die Yama Uba ist eine Menschenfresserin.

Aussehen der Yama Uba:

Die Yama Uba sieht aus, wie man sich eine klassische Hexe vorstellt – und zwar eine eine vom alten Schlag, nicht diese gut geföhnten “Verliebt in eine Hexe“ oder “Auffuhr an der Hexenuniversität“-Teenager. Die Yama Uba ist ein altes hässliches Weib mit stechendem Blick und langen weißen, ungepflegten Haaren. Oft sieht man sie mit einem alten Besen den Wald fegen. Etwas widersprüchlich sind die Angaben zu ihrem Mund. In manchen Erzählungen wird behauptet, dass sich Dieser über das ganze Gesicht von Ohr zu Ohr erstreckt. In einer anderen Erzählung mit dem Titel “Die Frau, welche nie isst“ von Meshi Kuwanu Nyōbō, hat sie auf ihrem Hinterkopf einen zweiten Mund, den sie hinter ihren langen Haaren verbirgt. Allerdings sollte man sich nicht auf diese Angaben verlassen, denn die Yama Uba kann ihre Gestalt ändern. Das tut sie auch manchmal: Vorzugsweise in eine attraktive junge Frau. (Na klar – wenn man es kann.) Yama Uba  

Heimat:

Die Yama Uba ist im schönen fernen Japan beheimatet. Sie wohnt in einer Hütte, tief in den Wäldern in den Bergen. Ab und zu ist auch von einer Höhle die Rede. Wo diese Hütte (oder Höhle) nun aber genau stehen soll, darüber streiten sich mehrere japanische Regionen.

Opfer der Yama Uba:

Die Opfer der Yama Uba sind meist verirrte Reisende. Allerdings gibt es auch eine glücksverheißende Seite der Yama Uba. In einigen ländlichen Erzählungen hilft sie den armen Leuten bei der Arbeit. Ebenso ist sie in einigen Gegenden dafür bekannt, für eine ergiebige Ernte sorgen zu können. Allerdings nur wenn man keine Angst vor ihr hat. Denn sonst passiert ganz schnell das Gegenteil und aus ist es mit reicher Ernte und Wohlstand.

Taktik:

Ihre Taktik ist simpel aber wirkungsvoll: Sie verwandelt sich in eine attraktive junge Frau, oder spielt eine hilflose alte Dame. Solcherart getarnt erschleicht sie sich das Vertrauen ihrer zukünftigen Opfer und lockt sie in ihre Hexen-Hütte, wo sie sie mit Haut und Haaren verschlingt, es sei denn sie entschließt sich, den Braten vorher noch etwas zu mästen. Es wird auch berichtet, dass sie die Gestalt eines nahestehenden Bekannten des Opfers annimmt, diesen in eine unwirtliche Gegend lockt, wo er zu Tode stürzt. Anschließend lässt sie sich es schmecken.

Abwehr einer Yama Uba:

Zum Glück ist es gar nicht so schwer, sich der Vereinnahmung durch die nimmersatte Dame zu entziehen und nicht selten wird sie von ihren “Opfern“ ausgetrickst, denn sie soll ziemlich leichtgläubig sein. In einer bekannten Geschichte namens „Ushikata Yama-uba“ (ungefähr: Der Viehtreiber und die Berghexe) belästigt die Yama-Uba einen Fahrer, der auf einem Ochsenkarren eine Ladung Makrelen (!) durch die Berge transportiert. Sie verschlingt seinen Fisch, verschlingt seinen Ochsen und geht anschließend daran, auch den erschrockenen Karrenlenker zu verschlingen. Dieser schafft es jedoch, sich in den Dachbalken des Hauses der alten Hexe zu verstecken und sie des Nachts mit kochendem Wasser zu übergießen. Auch die junge zukünftige Mutter kann sich übrigens dem Zugriff der hungrigen Vettel entziehen, indem sie sich in der Nacht einfach davon stiehlt.

Sonstiges:

Jedoch ist die Yama-Uba nicht nur eine menschfressende Hexe. Zum Beispiel zog sie den Jungen Kintarō auf, der von seiner Mutter in den Bergen ausgesetzt wurde. Überhaupt bekommt die Yama-Uba im Laufe der Zeit zunehmend einen ambivalenten Charakter zugeschrieben. Im Nō – Theaterstück “Yamanba“, welches vermutlich vom Autor Zeami (1363 – 1443) verfasst wurde, trifft Yama-Uba im Wald auf einen Tänzer, der berühmt ist für eine Tanzperfomrance über die Hexe. Die Hexe verdunkelt den Himmel, um den Tänzer glauben zu lassen, es wäre bereits Nacht und zum Bleiben zu bewegen – jedoch nicht, um den Jüngling zu verpeisen, sondern um seine berühmte Tanzperfomrance zu sehen. Ganz im buddhistischen Sinne erklärt sie ihr Wesen als weder als gänzlich gut oder böse. Die Geschichten um die Yama Uba (Yama-Uba, Yamauba) sind in Japan sehr lebendig. Ein Freund eines in Japan lebenden Freundes hat sie sogar schon einmal gesehen. Er schwört es! Eine Unterbewegung der japanischen Mode-Lifestyle-Bewegung Ganguro bezeichnen sich als Yamamba. Diese zeichnen sich durch blondierte Haare, stark orange gebräunten Teint und auffälliges Make-up aus.

Schrecklevel: 5 von 13

Alte Frauen, die allein im Wald leben und sich auf Menschenfleisch spezialisert haben, sind natürlich ziemlich spooky. Und diese Sache mit dem Mund auf dem Hinterkopf ist sicherlich recht eindrucksvoll. Der erste gruselige Gesamteindruck wird aber durch die arge Leichtgläubigkeit der blutrünstigen Dame arg geschmälert. Zumal sie sich zunehmend als moralisch ambivalent heraustellt und sogar mütterliche Gefühle hegt.
 

Mit 3D und ohne Bisswunden: So macht Vampire wegpeitschen Spaß!

Dracula war Dir nie sonderlich sympathisch? Das ganze Ding mit dem „Sich-in-eine-Fledermaus-verwandeln-und-davonflattern“ ist Dir seit jeher unheimlich? Wenn Dir Deine Freunde einen schlafenden Vampir zeigen würden, würdest Du ihm den Holzpflock durchs Herz treiben und ihn so zuverlässig in die ewigen Jagdgründe schicken? Wenn Du dreimal mit „Ja“ geantwortet hast, dann versuch‘ Dein Glück doch mal als Vampirjäger! Die Gelegenheit dazu ist gerade unheimlich günstig, denn heute – am 8. März 2013 – erscheint „Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“ für Nintendo 3DS!

Die Vorteile einer virtuellen Karriere als Vampirjäger liegen auf der Hand: Du verkörperst einen furchtlosen Helden, läufst dabei aber nicht Gefahr, selbst als Blutsauger zu enden. Du musst Dir keine Knoblauchketten oder Kreuze um den Hals hängen, trotzdem fürchten Dich die Vampire. Und wenn Dir die untoten Kreaturen mit ihrer unentspannten, blutgierigen Art mal auf die Nerven gehen, dann legst Du einfach eine Pause ein. Hach, es klingt wie ein Traum! Möglich macht dies das neueste Spiel für den Nintendo 3DS, nämlich „Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“ aus dem Hause Konami. Als erster Ableger der kultigen Reihe in 3D (ohne Brille!) spielbar, ist das gruselige Game ein echter Hingucker: Die unheimlichen, düsteren Level, die Animationen der Protagonisten und Monster, aber auch die Lichteffekte sorgen für eine dichte Atmosphäre. Erfreulicherweise herrscht diese in allen Abschnitten des Spiels, ganz gleich welchen Protagonisten Du verkörperst. Insgesamt schlüpfst Du in die Rolle von vier verschiedenen Vampirjägern bzw. Vampiren, darunter drei Charaktere aus dem Belmont-Clan: Gabriel, Trevor und Simon Belmont. Sie alle unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sondern haben z.B. unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten.

Als Vampirjäger braucht man schlagende Argumente!

„Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“ fordert von Dir vor allen Dingen eines: Entschlossenheit! Vor Allen Dingen im Umgang mit Peitsche, Kette, Kreuz und Co.! Denn die Gegnerscharen lassen sich nicht wegdiskutieren, sondern nur wegfausten und wegkloppen. Damit das viele Kämpfen nicht eintönig wird, gewinnst Du ständig an Erfahrung und entwickelst Dich bzw. Deine Spielfigur weiter, was wiederum das Erlernen neuer Fähigkeiten zur Folge hat, welche Dein Fortkommen erleichtern. Die Strategien der vielen verschiedenen Gegner gilt es zu erlernen, um so mit zunehmender Spielzeit besser gewappnet zu sein und immer die passende Replik parat zu haben. Das Urteil des Kürbiskönigs: Nun also hat es die traditionsreiche Reihe von Konami mit „Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“ auf den Nintendo 3DS geschafft! Endlich kann man auch unterwegs gegen Vampire und allerlei anderes untotes Viechzeug in den Kampf ziehen. Eine rundum gelungene Umsetzung, die Überraschungen bietet, außerdem fesselnd und hübsch anzusehen ist! Hier geht’s zur offiziellen Webseite von „Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“

VERLOSUNG – Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate + Nintendo 3DS XL

Der Kürbiskönig ist zwar eng mit Dracula befreundet, aber trotzdem hat er Spaß daran, auf virtuelle Vampirjagd zu gehen. Damit auch Du diesen Spaß erleben kannst, verlost Hohlheit Kürbiskönig heute nicht nur das brandneue Spiel „Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“, sondern dazu auch gleich einen nagelneuen Nintendo 3DS XL! Wenn Du am Gewinnspiel teilnehmen willst, dann musst Du zunächst die folgende Frage für Vampirexperten und Monsterkenner korrekt beantworten (Wenn Du es nicht weißt, dann schau in unserer Rubrik „Monster der Welt“ vorbei):

Wer trinkt kein Blut?

a) Asanbosam b) Bajang c) Chupacabra d) Dhampir Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 17. März 2013 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Castlevania: Lords of Shadow — Mirror of Fate (Nintendo 3DS) Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate

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Dracula war Dir nie sonderlich sympathisch? Das ganze Ding mit dem „Sich-in-eine-Fledermaus-verwandeln-und-davonflattern“ ist Dir seit jeher unheimlich? Wenn Dir Deine Freunde einen schlafenden Vampir zeigen würden, würdest Du ihm den Holzpflock durchs Herz treiben und ihn so zuverlässig in die ewigen Jagdgründe schicken? Wenn Du dreimal mit „Ja“ geantwortet hast, dann versuch‘ Dein Glück doch mal als Vampirjäger in „Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“ für Nintendo 3DS!

Die Vorteile einer virtuellen Karriere als Vampirjäger liegen auf der Hand: Du verkörperst einen furchtlosen Helden, läufst dabei aber nicht Gefahr, selbst als Blutsauger zu enden. Du musst Dir keine Knoblauchketten oder Kreuze um den Hals hängen, trotzdem fürchten Dich die Vampire. Und wenn Dir die untoten Kreaturen mit ihrer unentspannten, blutgierigen Art mal auf die Nerven gehen, dann legst Du einfach eine Pause ein. Hach, es klingt wie ein Traum! Möglich macht dies das neueste Spiel für den Nintendo 3DS, nämlich „Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“ aus dem Hause Konami. Als erster Ableger der kultigen Reihe in 3D (ohne Brille!) spielbar, ist das gruselige Game ein echter Hingucker: Die unheimlichen, düsteren Level, die Animationen der Protagonisten und Monster, aber auch die Lichteffekte sorgen für eine dichte Atmosphäre. Erfreulicherweise herrscht diese in allen Abschnitten des Spiels, ganz gleich welchen Protagonisten Du verkörperst. Insgesamt schlüpfst Du in die Rolle von vier verschiedenen Vampirjägern bzw. Vampiren, darunter drei Charaktere aus dem Belmont-Clan: Gabriel, Trevor und Simon Belmont. Sie alle unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sondern haben z.B. unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten.

Als Vampirjäger braucht man schlagende Argumente!

„Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“ fordert von Dir vor allen Dingen eines: Entschlossenheit! Vor Allen Dingen im Umgang mit Peitsche, Kette, Kreuz und Co.! Denn die Gegnerscharen lassen sich nicht wegdiskutieren, sondern nur wegfausten und wegkloppen. Damit das viele Kämpfen nicht eintönig wird, gewinnst Du ständig an Erfahrung und entwickelst Dich bzw. Deine Spielfigur weiter, was wiederum das Erlernen neuer Fähigkeiten zur Folge hat, welche Dein Fortkommen erleichtern. Die Strategien der vielen verschiedenen Gegner gilt es zu erlernen, um so mit zunehmender Spielzeit besser gewappnet zu sein und immer die passende Replik parat zu haben. Das Urteil des Kürbiskönigs: Nun also hat es die traditionsreiche Reihe von Konami mit „Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“ auf den Nintendo 3DS geschafft! Endlich kann man auch unterwegs gegen Vampire und allerlei anderes untotes Viechzeug in den Kampf ziehen. Eine rundum gelungene Umsetzung, die Überraschungen bietet, außerdem fesselnd und hübsch anzusehen ist! Hier geht’s zur offiziellen Webseite von „Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate“

Das Drama vom verirrten Raubfisch: „Hai-Alarm am Müggelsee“ – die Verlosung!

Creature-Horror? Parodie? Heimatfilm 2.0? Kleinstadt-Drama? Egal, wer braucht schon Schubladen, wenn zwei deutsche Kultur-Urgesteine das Unmögliche möglich machen und ohne Riesen-Budget und CGI einen deutschen Hai-Film drehen – in Berlin-Friedrichshagen? Am 14. März kommt „Hai-Alarm am Müggelsee“ von Leander Haußmann und Sven Regener ins Kino – und wir haben die passende Verlosung für Dich! Seit Spielbergs „Der Weiße Hai“ [1975] ziehen blutrünstige Knorpelfische im Fressrausch regelmäßig ihre Bahnen in den Gewässern des internationalen Kinos – demnächst beispielsweise im B-Movie-Event „Bait 3D – Haie im Supermarkt“. Beiträge aus Deutschland gab es hingegen bisher nur ganz wenige – traurige Ausnahme: „Hai-Alarm auf Mallorca“, eine ganz üble RTL-Produktion aus dem Jahr 2004 mit Ralf Moeller und Jeanette Biedermann … Es darf also durchaus als mutig und/oder wahnsinnig gelten, wenn sich das Regie-Team aus Leander Haußmann („Sonnenallee“, „Herr Lehmann“) und Sven Regener (Autor von „Herr Lehmann“ und Sänger von Element of Crime) auf dieses Terrain wagt … Ihr selbst produzierter Low-Budget-Film „Hai-Alarm am Müggelsee“ hat auf den ersten Blick alles, was zur klassischen Creature-Horror-Backmischung gehört: Eine Kreatur (den Hai), ein bedrohtes Idyll (den Müggelsee), einen martialischen Helden (Uwe Dag Berlin als pensionierter Hai-Jäger Snake Müller) und sogar eine leicht bekleidete Blondine (Anna Maria Hirsch als Städte-Marketing-Trulla). Doch mit diesen groben Eckpunkten hören die Horror-Klischees in „Hai-Alarm am Müggelsee“ auch schon auf. Während in 90% der Hai-Filme athletische, US-amerikanische Surfer oder Spring-Breaker unter viel Geschrei zu Fischfutter verarbeitet werden, geht es in „Hai-Alarm am Müggelsee“ deutlich betulicher und weniger körperbetont zu. Statt knackiger Bikini-Diven muss die korpulente Frau Schneider vom paddelnden Polizisten (Detlev Buck) aus dem Wasser geholt werden – und weigert sich prompt. Berlin-Friedrichshagen statt Malibu Beach, ergebnislose Stadtrat-Sitzungen statt packender Action: Der Kürbiskönig hält es für eine sehr gute Idee, wenn deutsches Kino gar nicht erst versucht, Hollywood-Blockbuster zu imitieren – das geht eh in die Hose!

Der provinziellste Hai-Film aller Zeiten

Haußmann und Regener nutzen stattdessen das Creature-Szenario, um eine urdeutsch-sperrige Provinz-Groteske zu erzählen. Nachdem ein Bademeister seine Hand an den (angeblichen oder tatsächlichen) Müggelsee-Hai verloren hat, ringen der Bürgermeister (Henry Hübchen) und seine Leute um den richtigen Umgang mit der Krise. Den Müggelsee sperren – und damit das einzige Ausflugsziel der Gemeinde dicht machen? Wohl kaum! Verzweifelt versuchen die Lokalpolitiker, die Menschen mit ablenkenden Attraktionen wie Freibier und Streichelzoo vom Baden abzuhalten. Doch das dunkle Geheimnis des Müggelsee-Hais lässt sich nicht länger vertuschen, und spätestens mit dem Einschreiten des frühverrenteten Hai-Jägers Snake Müller beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen …

Oh Gott: singende Polizisten

Eins ist schonmal klar: Zumindest das Drehen des Films muss Spaß gemacht haben. Trotz des geringen Budgets kam ein beeindruckender Cast zusammen: Benno Fürmann, Tom Schilling, Detlev Buck, Katharina Thalbach, Michael Gwisdek, Annika Kuhl und Henry Hübchen spielen mit beim „Hai-Alarm“. Und auch die Regisseure ließen es sich nicht nehmen, eine Menge Mini-Rollen in ihrem Film zu übernehmen – die beiden tauchen als Polizisten, Taucher, Punker, Hütchenspieler und Pantomimen immer wieder auf. Tja, und, äh, ab und an singen sie auch. Hier darf man (zum Glück!) keine dramatischen Arien à la „Les Misérables“ erwarten, sondern kann sich auf den erdig-direkten Stil von Sven Regener freuen. Auf der offiziellen Homepage des Films gibt’s sogar vorab schon eine Hörprobe.  

Das ist nicht für jeden

Es dürfte deutlich geworden sein: Ein klassischer Horrorfilm wird „Hai-Alarm am Müggelsee“ nicht! Man muss schon Lust auf skurrilen Insider-Humor und schräge Provinz-Charaktere haben, um dieses trashige Machwerk genießen zu können. Aber es sieht ganz so aus, als wäre Haußmann, Regener und ihrer Crew da ein kleiner, feiner Geniestreich mit echtem Kultpotenzial gelungen. Der Kürbiskönig wird sein abschließendes Urteil noch zu fällen haben – aber es sieht gut aus!

Verlosung

Und um die Wartezeit bis zum 14. März zu versüßen, hat der Kürbiskönig ein paar fette Preise (Achtung – nautisches Wortspiel) an Land gezogen! Deshalb verlost er 3 Pakete aus je zwei Kinokarten und einem original Filmposter (A1) und 3 x 1 original Filmplakat (A0) Wenn Du teilnehmen und gewinnen willst, musst Du zunächst die folgende Frage korrekt beantworten:

Wie viele Einwohner hat Berlin-Friedrichshagen?

a.) ca. 1 800 000 b.) ca. 180 000 c.) ca. 18 000 Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 13. März 2013 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

Filmtrailer


Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Gibt es noch Hexen? – Fragen Sie Dr. Kürbis


Die Frage:

Lieber Dr. Kürbis, Gibt es noch Hexen? Dein Heiko  
 

Die Antwort:

Hallo Heiko! Heute will ich nun den zweiten Teil Deiner Frage beantworten (zum 1.Teil – „Wie endete die Hexenverfolgung?“ – siehe hier). Sie lautete: Gibt es noch Hexen?

Wer oder was ist eine Hexe?

Um deiner Frage „Gibt es noch Hexen?“ nachzugehen, ist zunächst wichtig zu klären Wer oder was eine Hexe ist. Das historische Hexenbild, in dem Sinne, wie wir es heute verstehen, hat sich erst am Ende des späten Mittelalters ausgebildet. Damals versuchten verschiedene Theologen, dem Hexenglauben einen einheitlichen theoretischen Überbau zu verpassen und diesen in Einklang mit christlichen Weltvorstellungen zu bringen. Besonders prägend dafür war unter anderem der legendäre „Hexenhammer“ von Heinrich Kramer (Institoris). Die offizielle christliche Lehrmeinung lautete bis dahin noch, dass Hexenflüge und Verwandlungen nur im Traum stattfanden, also keine realen Erlebnisse repräsentierten. Davon abweichend deutete Heinrich Kramer von die Geschehnisse als real. Eine Verwandlung fand nunmehr nicht nur in der Vorstellung statt, sondern wurde zu einem physischen Vorgang, der von Dämonen ausgelöst wurde. Allerdings hielten sich die Dämonen dabei an die von Gott gegebenen Naturgesetze. Sie erschufen nicht neu, sondern veränderten lediglich – eine Art chemische Umwandlung. Diese feine Unterscheidung war wichtig für Kramer, um nicht Gottes Allmacht anzuzweifeln, ohne dessen Einwilligung nichts auf dieser Welt geschieht – und nicht selbst der Häresie (Ketzerei) beschuldigt zu werden. Im Großen und Ganzen wurde eine Hexe zur Blütezeit der Hexenverfolgung dadurch definiert, dass sie Schadenszauber (Maleficium) bewirkt. Zu diesem Zweck musste sie mit einem Dämonen oder dem Teufel einen Pakt eingehen. Der Schadenszauber wurde dann durch den Dämonen bewirkt, während die Hexe nur das ausführende Organ war. Dieser Vorgang geschah mit Gottes Einwilligung. Das Ganze ist natürlich noch reichhaltig garniert mit allerlei sexuellen Anzüglichkeiten. Übrigens gab es tatsächlich Menschen, die sich dem Teufelskult verschrieben – die stetige Warnung vor dem Teufel trieb seltsame gegenteilige Blüten. Die Menschen der Neuzeit lebten in einem Zeitalter des Umbruchs und der Katastrophen. Seit der Kirchenspaltungwar nicht mal mehr die Religion einheitlich – vom Weltbild ganz zu schweigen. In dieser Zeit der Unsicherheiten sollen ganze Dorfgemeinschaften bewusst auf die Seite des Teufels und der Hexerei übergetreten sein – einfach aus dem Grund, weil das ihnen die einzige verbleibende mächtige Konstante zu sein schien. Hexen waren zum überwiegenden Teil Frauen, auch wenn es durchaus männliche Hexen gab. Die Anschuldigen der Hexerei kamen zum großen Teil aus der Bevölkerung. Dabei handelte es sich aber nur selten um alte alleinstehende Frauen. Da die Anzeigen anonym erstattet werden konnten, waren auch gut betuchte Nachbarn, denen es besser ging als einem selbst, beliebte Zielscheiben für Beschuldigungen. Die Prozesse und Urteile wurden meist von weltlichen Gerichten absolviert, die sich des kirchlichen Inquistionsverfahrens bedienten.

Märchenhexen & weise Frauen – das Hexenbild verändert sich

Das deutsche Wort „Hexe“ ist seit dem frühen 15. Jahrhundert gebräuchlich. Allerdings wurde die Vorstellungen von Hexen nun zunehmend von Märchengeschichten und den dazugehörigen Illustrationen geprägt. Hexen stellte man sich nun als alte knorrige Vetteln vor, die mit einem Raben (oder einer Katze) auf der Schulter in einem Häuschen im Wald wohnten und kleine Kinder fraßen. Nur das Ausreiten auf einem Besen erinnerte noch an die mittelalterlichen Hexen. „Da ging auf einmal die Türe auf, und eine steinalte Frau, die sich auf eine Krücke stützte, kam heraus geschlichen. Hänsel und Gretel erschraken so gewaltig, daß sie fallen ließen, was sie in den Händen hielten. Die Alte aber wackelte mit dem Kopfe und sprach: »Ei, ihr lieben Kinder, wer hat euch hierher gebracht?«“ Mit den Beginn der neuheidnischen Strömungen erfolgte im 19. Jahrhundert eine Umdeutung der historischen Hexen. Einer der ersten, der eine Hexenreligion als eine überlebende alte heidnische Tradition definierte, war der französische Historiker Jules Michelet. Gibt es noch Hexen? Bei den von der Hexenverfolgung betroffenen Personen soll es sich demnach überwiegend um sogenannte „weise Frauen“ gehandelt haben, deren uraltes Geheimwissen und Verhütungspraktiken den Kirchen und dem Staat ein Dorn im Auge gewesen waren und die sie nun mittels gezielter Massenverfolgung ausrotten wollten. So vertrat die Ägyptologin Margaret Alice Murray in ihrem 1921 erschienenem Text “Der Hexen-Kult in Westeuropa“ die These von einem Jahrhunderte andauerndem heidnischen Widerstand, der im Untergrund agierte. Den Nazis kam diese Deutung durchaus recht, konnten sie doch so die Hexen als Bewahrer von uralter germanischer Tradition präsentieren. Noch einmal sehr populär wurde die Vorstellung von den „weisen Frauen“ in Deutschland durch das Buch “Die Vernichtung der weisen Frauen“ von Gunnar Heinsohn & Otto Steiger. Historisch gelten diese Thesen als rein spekulativ und widerlegt. Eigentlich wäre das in diesem Text auch nicht erwähnenswert, wenn nicht u. a. diese Vorstellungen dazu geführt hätten, dass sich heute wieder viele Menschen – überwiegend Frauen (u.a. aus der feministischen Bewegung in den Siebzigern) – selbst als Hexen bezeichnen und sich in einer (tatsächlichen oder romantisch konstruierten) Tradition sehen. Der Begriff „Hexe“ wurde zunehmend romantisch positiv verstanden. So bezeichnen sich viele Frauen, die sich mit Kräuterkunde und esoterischen Praktiken beschäftigen, gerne selbst als Hexen. Sie bieten ihre Dienste (incl. Liebes- und Schadenszauber) über das Internet an und präsentieren in ihrem Gästebuch die Kommentare begeisterter Kunden, bei denen die Ehefrau mittels erfolgreich praktizierter Liebeszauber zurückkehrte. Besonders die Anhänger der sehr populären Wicca-Religion bezeichnen sich selbst als Hexen. Die Grenzen zur Popkultur sind dabei fließend. So hat sich auch dort das Hexenbild ganz klar gewandelt. Hexen werden nun meist als attraktive, junge, freche Frauen dargestellt, die mittels magischer Kräfte für das Gute eintreten.

Hexenverfolgung heute

Einen sehr viel ernsteren Hintergrund dagegen hat der Hexenglaube auch heute noch in vielen Staaten Afrikas, wo es nicht selten ist, dass für ein eingetretenes Unglück oder die Verschlechterung der Lebensumstände Frauen, die mit Dämonen im Bunde sein sollen, verantwortlich gemacht werden. Wie viele Opfer der aktuelle Hexenwahn in Afrika jährlich fordert, liegt im Dunkeln. Aber laut Wikipedia geht man davon aus, dass seit 1960 in Afrika mehr Menschen der Hexenverfolgung zum Opfer gefallen sind als während des ganzen europäischen Hexenwahns. Momentan versuchen einige afrikanischen Staaten, die Hexenverurteilung zu institutionalisieren, um die unkontrollierte Verfolgung einzuschränken. Nachrichten von auftretenden Hexenverfolgung und damit verbundenen Tötungen gibt es ebenfalls aus Asien und Indonesien. In Saudi-Arabien steht auf Hexerei und Zauberei die Todesstrafe. Vor allem die Fälle der sogenannten Hexenkinder – Kinder, die aufgrund von Vorwürfen der Hexerei oder der Besessenheit von einem Dämon auf der Straße ausgesetzt werden – gerieten in den letzten Jahren vermehrt in das Licht der Öffentlichkeit.

Fazit

Du siehst also, Heiko, auch heute noch gibt es Menschen, die als Hexen bezeichnet werden. Jedoch bezeichnen sich die einen in einem romantischen Naturbewusstsein selbst so, während woanders nach wie vor Menschen der Hexerei beschuldigt werden und dann um ihr Leben fürchten müssen. Am Fenster meines Laboratoriums habe ich jedoch schon lange keine mehr vorbeifliegen sehen und auch auf dem Brocken trifft man vor allem Leute, die einem eine Bockwurst und eine Ansichtskarte verkaufen wollen. Dein Kürbiskönig  

Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: frage@halloween.de


Romantische Zombies: „Warm Bodies“ – Ab heute im Kino!

Es ist allgemein bekannt, dass es Verliebten oft schwer fällt zu akzeptieren, dass der oder die Liebste nach einer Zombie-Infizierung nicht mehr gewillt ist, die bisherige Beziehung fortzusetzen. Meist endet das für den Uneinsichtigen mit der Erkenntnis, dass der andere gerade etwas mehr Freiraum braucht und vor allem das leckere Gehirn seines (ehemaligen) Partners. Warm Bodies FilmposterEs ist jedoch auch bekannt, dass es anders geht. Erinnert sei an den Zombie Fido, der von Frau Robinson mehr als nur angeflirtet wird. Oder an Kelly Jones‘ düsteres Opus “Zombieworld“, in welchem ein verliebter junger Mann seine zombifizierte Angebetete im Keller des Hauses versteckt und immer noch hofft, einst ihr Herz zu gewinnen. Erstmal füttert er sie jedoch mit den Herzen der anderen. Damit begonnen, die (mögliche) Gefühlswelt der Zombies zu entdecken, hat einmal mehr Zombie-Altmeister George Romero. Im dritten Teil seiner Zombie-Trilogie “Day of the Dead“ scheint sich fast so etwas wie eine Freundschaft zwischen dem Zombie Bub und dem fanatischen Wissenschaftler zu entwickeln. Am Ende zeigt Bub einen Anflug von Gefühlen. Bisher war es jedoch fast immer so, dass sich die Lebenden für die (Un)toten interessierten. Zumindest ging von ihnen immer die Initiative aus.

Zombie trifft Mädchen

In dem romantischen Zombie-Thriller „Warm Bodies“ ist es genau umgekehrt. Es ist die “alte“ ‚Zombie-trifft-Mädchen‘-Geschichte. Die Ausgangssituation muss nicht mehr erklärt werden. Die Zombie-Apokalypse hat stattgefunden. Die Welt ist ein Endzeit-Trümmerhaufen, einzelne Überlebende haben sich irgendwo verschanzt. Als Zombie hat man sich dagegen einigermaßen eingerichtet. Man sitzt grunzend an der Bar, streift taumelnd durch die Straßen und ist auf der Suche nach frischem Hirn. Die Zombies sind geradezu süchtig nach frischem Gehirn. Können sie doch mit dem Verzehr etwas von den Erinnerungen des Verstorbenen kosten und somit etwas Menschlichkeit bewahren. Als sich Zombie R. (was sind Namen, wenn man eh nur grunzen kann. Da heißen alle R oder gr oder guuäärgh) eines Tages das Gehirn eines verliebten jungen Mannes einverleibt, wird er von Gefühlen für dessen Freundin überwältigt. (Wie gemein, erst einen töten und sein Gehirn fressen und dann noch seine Freundin abschleppen). Fortan versucht er, seinen neuen Schwarm vor seinen Artgenossen zu beschützen. Das hat jedoch eine seltsame Nebenwirkung. Er wird zunehmend menschlicher. Ist die Liebe das Gegenserum für die Zombie-Apokalypse? Wird Julias Vater (John Malkovich) den neuen Freund seiner Tochter akzeptieren? Was werden die anderen Zombies dazu grunzen? “Warm Bodies“ schafft es, dem doch mittlerweile recht abgedroschenen Zombie-Thema eine neue und amüsante Variante hinzuzufügen. Und Hauptdarsteller Nicholas Hoult sieht sogar als Zombie gut aus. Und vor allem ist das endlich mal ein Zombie-Film, den man sich auch mit seiner Freundin im Kino anschauen kann. Oder auch beim ersten Date. Und danach geht man romantisch zum Italiener um die Ecke und bestellt etwas Hirn auf Eis! Mit Schirmchen.

Verlosung

Falls Du nun Lust auf einen romantisch-blutigen Zombie-Abend hast, dann fühle Dich glücklich. Denn wir verlosen 3 „Warm Bodies“-Fanpakete. Diese bestehen aus jeweils einem Plakat, dem Buch zum Film und natürlich zwei (!) Kinotickets. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantworte uns folgende Frage: Was würdest Du als Zombie am Menschsein am meisten vermissen? Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 7. März 2013 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Teilnahme ab 18 Jahren! Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

Trailer:


Links:

Offizielle deutsche Filmseite Offizielle FB-Präsenz
Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Der Dhampir – Monster der Welt

Hintergrundgeschichte:

Vielleicht liegt es an der klaren Luft oder der betörenden Landschaft des Balkans. Jedenfalls sagt man, dass dort die Vampire von großer Sehnsucht und Leidenschaft nach dem weiblichen Geschlecht verzehrt werden. Und damit ist nicht diese semi-erotische – “In den Hals beißen“- Nummer gemeint. Vor allem die südslawischen Vampire zeichnen sich durch eine hohe sexuelle Aktivität aus. Dort kommt es über das durchschnittliche Maß hinaus vor, dass der untote Vampir seinem Grab entsteigt, sich in sein altes Heim begibt und mit seiner Witwe (oder einer Frau, die er begehrt) den Freuden des Sexualverkehrs frönt. Einige sollen sich nur auf die Defloration von Jungfrauen spezialisiert haben. Aber auch bei Vampiren gilt, wenn man nicht aufpasst: Schläft der Papa mit der Mama – 9 Monate später ist ein Baby da! Und diese aus untoter Lust und Leidenschaft geborenen kleine Wesen nennt man Dhampir. Nicht Fleisch – nicht Fisch. Nicht Mensch – nicht Vampir.
Man sagt, dass ihren Fähigkeiten denen der Vampire ähneln. Nur ohne deren zahlreichen Schwächen. Aufzeichnungen, um welche Fähigkeiten und Schwächen es sich dabei konkret handelt, sind rar und heutzutage meist von der Populärliteratur überformt.

Aussehen des Dhampir:

Als wäre das frischgeborene Wesen mit dem etwas tumben Namen nicht schon genug gestraft (Dhampir, also wirklich! Hätte man sich da nicht irgendwas Cooles einfallen lassen können?!), hat die Natur das kleine Bastard-Wesen noch mit einigen unschönen optischen Raffinessen ausgestattet, um klar und deutlich zu kommunizieren, dass Sexualverkehr zwischen Mensch und Vampir nicht erwünscht ist. So soll der Dhampir nach einigen Erzählungen eine sehr große Nase besitzen. Das ist ja noch zu verkraften. Auch, dass er oft als sehr dreckig beschrieben wird, lässt sich bestimmt mit einem Waschlappen ändern. Dass er jedoch eine Art Mal auf dem Rücken trägt, das die Form eines kleinen Schwanzes hat, ist bereits etwas unangenehm. Das Fehlen von Fingernägeln jedoch ist hochgradig eklig. Doch selbst auf Fingernägel würde jeder Dhampir vermutlich gern verzichten, wenn er dafür Knochen hätte. Jawohl, in zahlreichen Erzählungen wird erwähnt, dass Dhampire keine Knochen besitzen. Menschenähnliche, gallertartige Wesen. Wie sie sich so fort bewegen, wird nicht beschrieben.
 

Heimat:

Geschichten vom Dhampir kennt man vor allem auf dem Balkan. Sie entspringen überwiegend der Folklore der Roma.
 

Opfer:

Nach dem, was man über den Dhampir weiß, ist er erstmal selbst ein Opfer. Ohne Knochen geboren! Da fühlt man sich bestimmt nicht wie der König der Welt. Wie will man da mit einem Mädchen ausgehen, wenn man so gallertartig vor sich hin wabbelt? Oder Tango tanzen? Auch der Karate-Kurs bleibt einem verschlossen. Andererseits bedeutet der Name Dhampir übersetzt soviel wie „mit den Zähnen trinken“, was auf eine Aktivität als Blutsauger verweist. Ob er dieses Bedürfnis an Mensch oder Tier befriedigt, ist nicht bekannt. (Der Dhampir taugt einfach nicht als Hauptdarsteller in Vampirgeschichten.)

Taktik des Dhampir:

Wie bereits erwähnt, ist über die Opfer des Dhampirs wenig bekannt. Insofern lässt sich noch weniger über seine Taktik sagen. Vermutlich muss man sich eine Nacktschnecke mit vier Gliedmaßen und einer überdimensionalen Nase vorstellen, die versucht, sich von hinten an eine junge Frau heranzuschleichen.

Abwehr:

Mit der Nummer „Stock ins Herz und Kopf ab“ sollte man auf der richtigen Seite sein. Ist einem das zu brutal, hilft schubsen oder Salz streuen.

Sonstiges:

Der Dhampir spielt in der modernen Populärliteratur durchaus eine Rolle. Jedoch hat er kaum noch etwas mit dem oben beschriebenen folkloristischen Wesen gemein. Vielmehr handelt es sich dabei meist eher um eine Art Halbvampir mit Superkräften. Bekanntester Vertreter dieser Version ist die Comic- und Filmfigur Blade. Bei diesem hat man nun wahrlich nicht den Eindruck von fehlenden Knochen. Und seine Nase sieht eigentlich auch ganz okay aus. Stattdessen bringt er die coolsten Sprüche und metzelt Vampire mit Samurai Schwertern. Vermutlich ist Blade in Wahrheit die Erfindung eines pubertären echten Dhampirs, der ihn sich ausgedacht hat, als er mal wieder nicht raus zum Spielen kriechen durfte. Übrigens, wer meint, der Dhampir hätte es schon scheisse: In der Urkaine wird von einer Vampirart berichtet, welche Odminy-Vampire genannt wird. Die Mitglieder dieser Spezies haben die Gestalt von Kindern mit zu großen Köpfen und langen Händen und Beinen. Sie besitzen ebenfalls keine Knochen und können deswegen nur sitzen und liegen. Dafür kann ein Odminy-Vampir aber die Zukunft voraussagen.

Schrecklevel: 5 von 13

Der Dhampir ist ein skurriles Wesen. Wirklich Angst und Schrecken verbreitet er jedoch nicht. Man weiß natürlich nicht genau, wie es sich anfühlt, wenn ein wabbelnd-gummiartiges Wesen einen umschlingt und versucht, einem in den Hals zu beißen. So ein Ding kann man dann ja nicht so einfach wegschubsen.
 

Wie endete die Hexenverfolgung? – Fragen Sie Dr. Kürbis


Die Frage:

Lieber Dr. Kürbis, wieso haben die Menschen sich dafür entschieden die Hexenverbrennung abzuschaffen? Gab es da ein veranlassendes Ereignis? Und gibt es auch heute noch Hexen? Dein Heiko  
 

Die Antwort:

Hallo Heiko! Vielen Dank für Deine interessante Frage. (Eigentlich sind es ja zwei. Heute werde ich auf den ersten Teil eingehen.) Es war natürlich nicht so, dass “die Menschen“ eines Tages beschlossen, ab morgen Hexen zu verbrennen und dann 300 Jahre später spontan wieder damit aufzuhören. Das Phänomen der Hexenverfolgung war ein vielschichtiger und langwieriger Prozess. Um zu erklären, warum etwas endet, ist es wichtig seine Grundlagen zu kennen. Der Glaube an Magie, Hexerei und den damit verbundenen Schadenszauber ist bereits seit dem Altertum verbreitet. Die frühmittelalterliche Kirche lehnt ihn jedoch als Aberglauben ab. Wer trotzdem an der Irrlehre fest hielt, wurde mit Kirchenbußen wie dem Ausschluss aus der Kirchengemeinschaft bestraft.

Welt aus den Fugen – Nährboden der Hexenhysterie

Im späten Mittelalter lebten die Menschen in einer Welt, die von Magie durchdrungen war. Und das betraf beileibe nicht nur die einfachen Leute. Es ist bekannt, dass selbst hochrangige Kirchenmitglieder auf magische Praktiken zurückgriffen. Allerdings setzen sie diese in einen christlichen Kontext, wie z. B. die Segnung des Feldes für eine reiche Ernte oder die Heiligenverehrung, welche die “Urkirche“ noch gar nicht kannte. Angeblich kam es sogar vor, dass die Bevölkerung als heilig betrachtete Männer erschlug, um wertvolle Reliquien zu erhalten … Und was ist eine Reliquie anderes als eine Art magischer Talisman? Als Aberglaube wurden von der Kirche also nicht alle magischen Praktiken an sich verurteilt, sondern nur solche, die sich ihrer Kontrolle entzogen. Gleichzeitig lebten die Menschen gegen Ende des Mittelalters in einer Welt, die sich rapide veränderte. Das Zeitalter der Wissenschaft brach an. Dem Menschen wurde auf einmal bewusst, dass er nicht im Mittelpunkt des Universums steht, sondern auf einem kleinen unbedeutenden Planeten um die Sonne kreist. Mit der Erfindung des Mikroskops drang man erstmals in den Mikrokosmos vor. Es wurden Dinge sichtbar, die bisher unsichtbar waren. Das vertraute Weltbild geriet zunehmend aus den Fugen. Im Jahre 1347 brach nach 500 Jahren erstmals wieder die Pest aus. Zusätzlich verschlechterten sich durch die Kleine Eiszeit (ab Anfang des 15 Jahrhunderts) die Lebensbedingungen. Fleisch, welches vorher der ganzen Bevölkerung zur Verfügung stand, war plötzlich Mangelware und war nur noch den gehobenen Schichten vorbehalten. Die Bevölkerung ging zurück. Zudem gab es einen messbaren Frauenüberschuss, was natürlich zu weiteren sozialen Spannungen führte. Die Reformation spaltete das christliche Abendland. Nicht mal mehr die Kirche war jetzt noch eins. Eine der indirekten Folgen der Kirchenspaltung war, dass das deutsche Reich permanent von kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen war. Das u.a. durch die Reformation ausgelöste neue Bewusstsein führte zu einer Auflehnung der unteren Bevölkerungsstände, die in den Bauernkriegen gipfelte. Die Obrigkeit ließ sich das nicht lange gefallen. Erst wurde mit harter militärischer Faust zurück geschlagen. Dann begann das Zeitalter der Erziehung. In “Zusammenarbeit“ von Kirche und Obrigkeit gelang es im Laufe der Zeit, Verhaltens- und Gewissenskodexe zu installieren, die den bisherigen Ansichten und Verhalten stellenweise entgegengesetzt waren. Sexualtabus wurden neu gesetzt. Althergebrachte Vorstellungen von Moral und Gemeinschaft lösten sich auf (z. B. Almosen für die Mittellosen für das eigene Seelenheil) und wurden durch das neue frühkapitalistische Denken überformt. Der Mensch der frühen Neuzeit war also ein Mensch voller Unsicherheit und innerer Zerrissenheit, der verzweifelt versuchte, in einer aus den Fugen geratenen Welt zu überleben.

Die Bevölkerung will die Hexe brennen sehen.

Das bildet den ungefähren Hintergrund für die Zeit der Hexenprozesse. Um der inneren Zerrissenheit, den Ängsten und den daraus resultierende Aggressionen ein Ventil zu geben, eigneten sich die Hexenprozesse ganz hervorragend. Ebenso konnte man unliebsame Konkurrenten ausschalten. In manchen Gegenden waren es vor allem die wohlhabenden Bauern, die aufgrund von Neid der Hexerei beschuldigt wurden. Die Hexenprozesse wurden jedoch vorwiegend von weltlichen Gerichten abgehalten. Die Inquisition war weitestgehend damit beschäftigt, Häretiker (Ketzer) zu bekämpfen. Hexen wurden verbrannt, weil die Bevölkerung es wollte. Sie verlangte nach Hexenprozessen und stellte die Opfer dafür gern aus den eigenen Reihen bereit. Es ist vorgekommen, dass die ganze Bevölkerung einer Gemeinde das Land verließ, aus Protest, weil ihr Fürst keine Hexenprozesse erlaubte. Oder sie drohten damit, keine Steuern mehr zu zahlen, wenn die Regierung es wagen sollte, sie an der Hexenverfolgung zu hindern. Interessanterweise waren nicht alle Gegenden von der Hexenhysterie betroffen. Es gab weite Landstriche, die weitgehend immun gegen den Hexenwahn waren – und dann wieder Gegenden, in denen die Hexenverfolgung äußerst populär war. Die Regierung von Heidelberg gab dem Druck der Bevölkerung nach Hexenprozessen zum Beispiel nicht nach, weswegen es in der Kurpfalz kaum zu Hexenprozessen kam. Auch verweigerten sie die Auslieferung einer Mainzer Hexe an den Kurfürsten Wolfgang von Dahlberg. Stattdessen machten sie ihr selbst den Prozess und sprachen die Frau frei. Da sich Gebiete mit Mainzer und Pfälzischer Rechtsprechung teilweise überlagerten, kam es vor, dass die hexen-verfolgenden Mainzer Pfälzer Bürger der Hexerei beschuldigten, worauf hin einmal 150 bewaffnete Pfälzer Bürger das Bodenheimer Rathaus stürmten, um ihre Leute zu befreien. Ähnliches geschah ein Jahr später noch einmal. Nur dass diesmal der Kurfürst selbst seine der Hexerei beschuldigten Landsleute befreite. Man kann davon ausgehen, dass die Menschen jener unsicheren Zeit, die ihnen als Endzeit erschien, Sicherheit und Halt in jener alten magischen Weltsicht suchten. Deren Haltbarkeitsdatum war jedoch bereits abgelaufen, auch wenn sich der Niedergang noch lange hinzog.

Das langsame Ende der Hexenprozesse

Schon seit Beginn der Hexenprozesse gab es eine Anzahl von Geistlichen und Denkern, welche die Hexenprozesse anprangerten und infrage stellten. Insbesondere wiesen sie daraufhin, dass das Instrument der Folter keine wirksames Mittel der Wahrheitsfindung darstelle. Im Umkreis der Universität Tübingen wurde sich kritisch mit dem Hexenglauben auseinandergesetzt – mit der Begründung, Gottes Allmacht sei allumfassend, so dass ein Schadenszauber durch Hexen nicht möglich sei. Einen großen Einfluss hatte die Schrift “Von den Blendwerken der Dämonen“ (1563) des Arztes Johann Weyer, in der er gegen den Hexenglauben argumentierte. Die Veröffentlichung blieb nicht ohne Folgen. Mehrere Fürsten stellten daraufhin die Folter und Todesstrafe in der Hexenverfolgung in ihren Fürstentümern ab (u.a. Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz). Ähnliche Schriften veröffentlichten der Arzt Johannes Ewich und die Theologen Hermann Wilken (1585) und Cornelius Loos (1592). Der englische Arzt Reginald Scot bezeichnete 1584 Hexenverfolgung als unchristlich und irrational. Allerdings ließ König Jakob I seine Schriften verbrennen. (Wenigstens nicht ihn selber.) In Birstein schaffte es der protestantische Pfarrer Anton Praetorius 1597, dass ein Hexenprozess beendet und die Beschuldigten frei gelassen wurden. Anschließend veröffentlichte er (vorerst noch anonym) sein Buch “Von Zauberey und Zauberern Gründlicher Bericht“ (1598), in dem er gegen Hexenverfolgung und Folter Stellung bezog. Mit Hermann Löher äußerte sich ein Insider, der lange Zeit aktiv an der Hexenverfolgung mitwirkte, kritisch in “Hochnötige Unterthanige Wehmütige Klage Der Frommen Unschültigen“ (1676). Zahlreiche weitere Veröffentlichungen folgten, wie zum Beispiel “Rechtliche Bedenken wegen der Hexenprozesse“ vom Jesuiten Friedrich Speevon Langenfeld oder die Schriften von Christian Thomasius, der darlegte, dass die Geständnisse erst dann erbracht wurden, wenn die Gefangenen die Folter nicht mehr aushielten. Aufgrund dieser Schrift beendete König Friedrich Wilhelm in Preußen die Hexenverfolgung. Die Wellen der Hexenverfolgung flauten allmählich und regional verschieden ab. Zu einem drängte die Neuzeit mit der Aufklärung und einem materialistischen Weltbild die magische Weltsicht immer weiter zurück. Viele aufgeklärte Fürsten und Stadtoberhäupter waren nicht mehr bereit, solche Exzesse in ihrem Gebieten zu dulden. Der innere und äußere Druck durch die gesellschaftlichen Veränderungen wurde zunehmend verinnerlicht und angenommen. Außerdem veränderte sich das Rechtsverständnis. In Gerichtsverfahren rückte zunehmend die Beweislast in den Mittelpunkt. Die Unmöglichkeit, einen übernatürlichen Schadenszauber juristisch zu beweisen, entzog den Hexenprozessen zunehmend die juristische Grundlage. Vieles in der Geschichte der Hexenverfolgung ist bis heute nicht genau erklärt. Vor allem was ihre Ursachen betrifft. Die Umstände, die ich hier zusammengetragen habe, lieber Heiko, stellen natürlich nur ein grobe Verallgemeinerung dar. Letztendlich bleibt das meiste im Bereich der Mutmaßungen. Unter anderem auch deshalb, weil wir nur vermuten können, wie die Menschen damals wirklich dachten und fühlten. Wir können sie nur aus unserer heutigen Wirklichkeitswahrnehmung betrachten. Warum wurden in manchen Gegenden hunderte von Hexen hingerichtet und woanders gar keine? Was macht die eine Bevölkerung anfällig und die andere “immun“? Insgesamt dauerte die europäische Hexenverfolgung ca. 300 Jahre: vom 1450–1750. Ihre “Blütezeit“ hatte sie von 1550–1650. Heutzutage geht man von 40 000–60 000 Todesopfern aus. Schwerpunkt war das Heilige Römische Reich deutscher Nation mit 25 000 Opfern. Dein Dr. Kürbis

Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: frage@halloween.de


Denn erstens kommt es anders… The Cabin in the Woods: Wir verlosen 3 DVDs

Pornos & Horrorfilme sind Brüder im Geiste. Der Zuschauer weiß von der ersten Sekunde an genau, was ihn erwartet und was gleich passieren wird. Eine fest ablaufende Handlung umrahmt die Szenen, um die es eigentlich geht. Gut ausgeführte Tötungsszenen (bzw. ein amtlich ausgeführter Geschlechtsverkehr). Während der Pornofilm sich nun konsequenterweise auf den sich auf das Wesentliche beschränkenden Kurzfilm konzentriert, produziert sich der Horrorfilm nach wie vor stoisch in der Wiederholungsschleife. Nur im Horrorgenre ist es möglich, sechsmal hintereinander die gleiche Story zu verfilmen. Einzig Wes Craven polierte in den Neunziger Jahren (des letzten Jahrhunderts) das Genre mit einem frischen ironischen Blick für einige Zeit etwas auf. Auf den “Scream“-Film des Pornofilms warten wir bis heute  jedoch vergeblich. Und so beginnt auch “The Cabin in the Woods“ mehr oder weniger, wie jeder andere Backwood-Slasher der letzten Jahre. Die Kamera gleitet über weitläufige grüne Wälder durch die sich eine Landstraße schlängelt auf der, noch weit entfernt, ein Auto (Jeep/Wohnmobil) fährt. Jetzt ist die Kamera fast auf Augenhöhe, wir bekommen erste Gesprächsfetzen aus dem Auto zu hören. Offensichtlich Jugendliche. Schnitt ins Auto. Gerade wird ein Joint gedreht. 4 – 6 Jugendliche haben beschlossen ein Wochenende auf dem Land zu verbringen und mal so richtig die Sau raus zu lassen. Was meint: In einer einsamen Holzhütte hocken und Bier trinken. Vereinzelt versucht man Sex zu haben. Es war schon immer eines der ungelösten Rätsel dieser Filme, was eine Gruppe von debilen aus dem Ei gepellten Großstadt-Kids, die nicht gerade den Eindruck von Naturfreunden machen, zum Bier trinken in eine alte Waldhütte treibt. Vorher wird natürlich noch an einer alten verrotteten Tanke halt gemacht, um sich von einer ungewaschenen Bedienung anblaffen zu lassen. Gerade wenn man sich zurück gelehnt und routiniert festgelegt hat, wer wann sterben wird, fangen die Dinge an seltsam zu werden. Man richtet sich wieder auf. All das, was der geneigte Slasher-Freund bereits als altgewohnte Kulisse kennt und ihn dadurch ebenso in Sicherheit wiegt, wie die ahnungslosen Opfer, erweist sich als genau das: Als eine Kulisse! Und dann beginnt der Film richtig ab zu drehen und die Kids würden sich wünschen, sie hätten es nur mit einem normalen Slasher zu tun. Drew Goddard (u.a. Autor von „Cloverfield“ und „Lost“) und Joss Whedon („Marvel’s The Avengers“ und „Buffy – Im Bann der Dämonen“) mixen hier einen wilden bunten Genre-Cocktail, der einerseits mit dessen Regeln spielt und sie auf der anderen Seite in Frage stellt. In welchem Genre-Film hat der obligatorische Kiffer schon als erstes den Durchblick?!

Verlosung

Diesen Durchblick kannst Du auch bald haben. Wir verlosen 3 DVDs dieser Genre-umstülpenden-Achterbahnfahrt. Die DVD enthält zahlreiche Bonus-Features. Besonders stolz ist man auf eine sogenanntes “Augmented Reality“ (erweiterte Realität) Feature. Dazu muss man die JUNAIO-App aus dem App-Store (I-Phone & Android) downloaden, installieren und starten. Dann den QR-Code mit einem Smartphone abscannen. Anschließend ist man mit dem Universum Film Channel verbunden. Nun muss man noch das DVD-Cover abscannen und schon wird „die Hütte zur Realität“. Was meint, dass man sie als eine Art 3D-Animation auf seinem Telefon betrachten kann und nicht, dass sie vor einem im Raum erscheint und man sie betreten kann. DAS wäre doch mal eine App! So kann man immerhin den Trailer frei spielen. Also der Trailer des Films von dem ihr gerade die ganze DVD vor Euch liegen habt und der frei und unkompliziert im Netz einsehbar ist. Der Kürbiskönig hat die etwas umständliche Prozedur in der Mitte abgebrochen. Vielleicht noch nicht ganz zu Ende gedacht das Ganze. Vom Anreiz und Aufwandsverhältnis. Die DVD lohnt sich aber auf jeden Fall. Falls Du eine von 3 DVDs gewinnen möchtest, dann beantworte einfach folgende Frage. Was sollte man tun, um einen klassischen (!) Slasher-Film zu überleben: 1. Ordentlich saufen 2. Kiffen was das Zeug hält 3. Vögeln bis zur totalen Erschöpfung 4. Hausaufgaben machen und früh ins Bett gehen Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 18. Februar 2013 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIGTeilnahme ab 18 Jahren!Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

Trailer:


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