The Cabin in the Woods

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Pornos & Horrorfilme sind Brüder im Geiste. Der Zuschauer weiß von der ersten Sekunde an genau, was ihn erwartet und was gleich passieren wird. Eine fest ablaufende Handlung umrahmt die Szenen, um die es eigentlich geht. Gut ausgeführte Tötungsszenen (bzw. ein amtlich ausgeführter Geschlechtsverkehr). Während der Pornofilm sich nun konsequenterweise auf den sich auf das Wesentliche beschränkenden Kurzfilm konzentriert, produziert sich der Horrorfilm nach wie vor stoisch in der Wiederholungsschleife. Nur im Horrorgenre ist es möglich, sechsmal hintereinander die gleiche Story zu verfilmen. Einzig Wes Craven polierte in den Neunziger Jahren (des letzten Jahrhunderts) das Genre mit einem frischen ironischen Blick für einige Zeit etwas auf. Auf den “Scream“-Film des Pornofilms warten wir bis heute  jedoch vergeblich. Und so beginnt auch “The Cabin in the Woods“ mehr oder weniger, wie jeder andere Backwood-Slasher der letzten Jahre. Die Kamera gleitet über weitläufige grüne Wälder durch die sich eine Landstraße schlängelt auf der, noch weit entfernt, ein Auto (Jeep/Wohnmobil) fährt. Jetzt ist die Kamera fast auf Augenhöhe, wir bekommen erste Gesprächsfetzen aus dem Auto zu hören. Offensichtlich Jugendliche. Schnitt ins Auto. Gerade wird ein Joint gedreht. 4 – 6 Jugendliche haben beschlossen ein Wochenende auf dem Land zu verbringen und mal so richtig die Sau raus zu lassen. Was meint: In einer einsamen Holzhütte hocken und Bier trinken. Vereinzelt versucht man Sex zu haben. Es war schon immer eines der ungelösten Rätsel dieser Filme, was eine Gruppe von debilen aus dem Ei gepellten Großstadt-Kids, die nicht gerade den Eindruck von Naturfreunden machen, zum Bier trinken in eine alte Waldhütte treibt. Vorher wird natürlich noch an einer alten verrotteten Tanke halt gemacht, um sich von einer ungewaschenen Bedienung anblaffen zu lassen.   Gerade wenn man sich zurück gelehnt und routiniert festgelegt hat, wer wann sterben wird, fangen die Dinge an seltsam zu werden. Man richtet sich wieder auf. All das, was der geneigte Slasher-Freund bereits als altgewohnte Kulisse kennt und ihn dadurch ebenso in Sicherheit wiegt, wie die ahnungslosen Opfer, erweist sich als genau das: Als eine Kulisse! Und dann beginnt der Film richtig ab zu drehen und die Kids würden sich wünschen, sie hätten es nur mit einem normalen Slasher zu tun. Drew Goddard (u.a. Autor von „Cloverfield“ und „Lost“) und Joss Whedon („Marvel’s The Avengers“ und „Buffy – Im Bann der Dämonen“) mixen hier einen wilden bunten Genre-Cocktail, der einerseits mit dessen Regeln spielt und sie auf der anderen Seite in Frage stellt. In welchem Genre-Film hat der obligatorische Kiffer schon als erstes den Durchblick?!


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Bald wird angebadet – Hai-Alarm am Müggelsee

Es ist zugebenermaßen noch etwas hin, bis man unbeschadet wieder die Freuden eines sonnigen Badetages am Strand genießen kann. Jedoch nicht so lange, wie man denkt. Denn angebadet wird dieses Jahr bereits im März. Dann startet nämlich endlich die langerwartete heimische Großproduktion “Hai-Alarm im Müggelsee“ in den Kinos. Und weil die gesamte Mannschaft von Halloween.de schon voller Vorfreude kichernd durch die heimischen Dungeons schleicht, wollen wir Dir die obskure Produktion an dieser Stelle bereits einmal vorstellen. Der Müggelsee ist ein recht großer See am Rand von Berlin, umgeben von reizvollem Waldgebiet, Ausflugsgaststätten, den Müggelbergen und den Ausläufern der Stadt. Heimliche Hauptstadt und Perle des Müggelseegebietes ist der Stadteil Friedrichshagen. Im Sommer ist der See und Umgebung ein beliebtes Ausflugsziel der Berliner. Mit Kind und Kegel, Bier und Fahrrad wird gebadet und sich erholt, was das Wetter hergibt. Und irgendwo hier beginnt der Film. Und zwar als eines Abends dem Bademeister im Wasser eine Hand abgebissen wird. Da ist die Verwunderung natürlich groß. Laien und Experten sind sich einig: Vielleicht ein Hai im Müggelsee? Maßnahmen müssen ergriffen werden. Um jedoch nicht das einträgliche Geschäft mit den Touristen zu gefährden, lauten diese Maßnahmen: kleinreden, verschleiern, ignorieren. Die Leute sollen nicht ins Wasser gehen, aber “positiv“. Das heißt man spricht keine Verbote aus, sondern man versucht sie durch Freizeitangebote außerhalb des Wassers davon abzuhalten, ins gefährliche Naß zu steigen. Lange funktionieren tut das natürlich nicht. Und spätestens als sich nur noch 10 Teilnehmer zum jährlichem großen Müggelseeschwimmen anmelden ist klar, dass gehandelt werden muss. Wie gut, dass gerade Hai-Jäger Snake Müller mit seinem Hausboot in Friedrichshagen fest gemacht hat. Mit Hilfe seines alten Unterwasser-Haikäfigs geht er auf Haisuche und gibt eine eidestattliche Erklärung ab: Da IST ein Hai im Müggelsee. Dem Bürgermeister kommt das gerade recht. Schließlich stehen die Bürgermeisterwahlen ins Haus und in Zeiten der Not, sitzt der Amtsinhaber am längeren Hebel. Es wird Hai-Alarm ausgerufen!

„Die Zahnpasta der Angst lässt sich irgendwann nicht mehr in die Tube der Beschwichtigung zurückstopfen!“

Für “Hai-Alarm im Müggelsee“ musste extra ein neues Genre erfunden werden: Der Alarm-Film! Verantwortlich dafür ist der umtriebige Autor & Musiker Sven Regener und Filmemacher Leander Haußmann. Dieser verfilmte bereits erfolgreich Regeners Debüt-Roman “Herr Lehmann“. Bei “Hai-Alarm im Müggelsee“ machen es sie jetzt alle gemeinsam: Drehbuch schreiben, Regie führen und die Filmmusik. Ganz nebenbei spielen sie auch noch einen Großteil an Pärchen-Nebenrollen (also die 2 Polizisten, die 2 Taucher, die 2 Punker, die 2 Pantomimen etc.). Der ganze Film ist eine Art Guerrilla-Projekt. Um die Idee nicht in den Tretmühlen der deutschen Filmindustrie schal werden zu lassen, gründeten die beiden kurzerhand ihre eigene Produktionsfirma Müggelfilm. „Nach meinen langen Jahren im Filmgeschäft, schien es mir sinnvoll, mit einem kleinen, manövrierfähigen Schnellboot zwischen den Öltankern durch zu flitzen. Das hat sich ausgezahlt. Nur nicht finanziell.“ (Haußmann) Es spricht für sich, dass bis auf eine kleine Ausnahme kein TV-Sender und keine Filmförderung das Projekt unterstützen wollten. War vermutlich nicht dröge genug. Dafür verzichten Stars, wie Henry Hübchen auf ihre Gagen und wandelten diese stattdessen in Produzentenateile um. Dem Vorgang des Drehbuchschreibens kann der interessierte Zuschauer teilweise auf der Webseite der Produktionsfirma mitverfolgen. Wobei natürlich nicht nur geschrieben, sondern auch über Gott und die Welt geredet und gestritten wird. Schließlich sitzt Sven Regener an der Tastatur und der scheint ja nun immer und überall zu reden. Ein Casting für die Hauptdarsteller gab es nicht. Sie wurden einfach gefragt… und sagten zu. In der Tat liest sich die Besetzungsliste, wie ein Who is Who des deutschen Films, wenn man mal von der glücklichen Abwesenheit von Til Schweiger und der einen die immer so nervig ist … absieht. Auf der Besetzungsliste stehen u.a. Henry Hübchen, Detlev Buck, Michael Gwisdek, Katharina Thalbach, Benno Führmann … um nur einige zu nennen. Drehbeginn war August 2012. Nach 30 Tagen war das Teil im Kasten und diesen März kommt der Film ins Kino. So schnell kann es gehen!

„Mal nicht immer alles hinterfragen, auch einfach mal mitmachen! Und wenn Hai-Alarm ist, dann heißt das: Angst haben, weglaufen, so einfach ist das, Angst haben, weglaufen, ist das denn so schwierig?“

Bereits der Trailer ist ein einziges Highlight und entlockt dem Kürbiskönig trotz eher gemäßigter Blutrünstigkeit das eine oder andere Kichern. Die Vorfreude ist bereits jetzt schon riesengroß. Die noch zu absolvierende Wartezeit kann man sich u.a. damit vertreiben, den Prozess des Drehbuchschreibens als Video-Tagebuch nachzuvollziehen, den Produktions-Blog zu lesen, sich kostenlos den Hai-Song von Sven Regener und Leander Haußmann herunterzuladen oder sich eine Original-Hai-Alarm Schneekugel zu bauen. Und zwar schnell, bevor der Winter vorbei ist. Dann wird nämlich angebadet. Im Müggelsee.

Trailer


Links

Hai-Alarm auf Facebook Über den Müggelsee: am-mueggelsee.de Webseite der Produktionsfirma mit Video-Tagebuch während des Prozeß des Drehbuchschreiben Hier gibt es die Möglichkeit sich den Hai-Song kostenlos herunter zu laden und sich eine Hai-Alarm-Schneekugel zu basteln.
 

Werwolf

Die Bezeichnung Werwolf (oder Wärwolf) bezeichnet einen Mann-Wolf, also einen Wolf, welcher eigentlich ein Mann ist. Möglicherweise wurde diese Bezeichnung aber lange generell auf alle Menschen in Tiergestalt angewendet.
Inhalt: Die Verwandlung in einen Werwolf: Ehre oder Strafe? Werwölfe: Vom Opfer zum Täter zum Opfer Wie vollzieht sich die Verwandlung in einen Werwolf? Wie sieht ein Werwolf aus? Die erste Werwolf Verfilmung Weitere klassische Werwolf-Filme Neuzeitliche Werwolf-Verfilmungen Vorschläge für Werwolf-Verkleidungen
 

Die Verwandlung in einen Werwolf: Ehre oder Strafe?

Ursprünglich war die Verwandlung in ein Tier eigentlich etwas durchaus Positives und nur den Göttern vorbehalten. Schließlich steht nirgendwo geschrieben, dass Zeus sich jemals darüber beschwert hätte, dass er sich je nach Bedarf in einen Schwan oder Stier verwandeln kann. Im Gegenteil: So hat er Frauen aufgerissen! Aber das sollte sich ändern. Denn da wo es Götter gibt, gibt es auch Menschen, die es den Göttern mal so richtig zeigen wollen. Von solchem Schlag war der König Lykaon (der König der Arkadier), der es als recht originell befand den besagten Göttervater Zeus mit Menschenfleisch zu bewirten. Sinn und Zweck dieses Scherzes sind nicht überliefert. Zeus durchschaut den Schwindel natürlich schnell und verwandelt den vorwitzigen König als Strafe in einen Wolf. Die Ägypter empfanden es noch als Ehre in ein Tier verwandelt zu werden, die griechischen und nordischen Völker empfanden es dagegen als eine Strafe. Geschichten und Erzählungen über Werwölfe sind seit der Antike bekannt und verbreitet. Der griechische Philosoph und Naturwissenschaftler Plinius der Ältere zweifelt in seiner “Naturkunde“ (veröffentlicht ab 77 n Chr.) an der Existenz von Werwölfen. Allerdings nicht, weil ihm die Existenz eines Menschen, der sich durch das überstreifen einer Wolfshaut in einen Wolf verwandelt unglaubwürdig erscheint. Vielmehr zweifelt er an der, in der von ihm zitierten Geschichte, behaupteten Tatsache, dass nach 9 Jahren immer noch die Kleider des Verwandelten an Ort und Stelle auf ihn warten. Noch während des frühen Mittlelaters verurteilt die katholische Kirche die volkstümlichen Vorstellungen an Nachtfahrende und Werwölfe als Aberglaube. Werwölfe wurden zu dieser Zeit gesellschaftlich eher als Opfer geistiger Verwirrung betrachtet, welche verzweifelt und aus der Gesellschaft ausgeschlossen sind. Zahlreiche Kirchenschriften belegen das Vorhandensein des Glaubens an Werwölfe, in denen dagegen angeschrieben wurde. Bischof Bonifatius forderte, die Vorstellung von der Verwandlung eines Menschen in ein Tier aufzugeben.

Werwölfe: Vom Opfer zum Täter zum Opfer

Diese Einstellung ändert sich erst mit der Errichtung der Inquisition ab der Mitte des 15. Jahrhunderts. Bereits 1227 wurde Konrad von Marburg erster deutscher Inquisitor. 5 Jahre später wurde er von der Bevölkerung erschlagen. Im Laufe der Inquisitionsgeschichte kippte die Vorstellung vom harmlosen Ungläubigen in bedrohliche und feindlich gesinnte Stereotypen. Aus dem eigentlich tragischen Wolfsmenschen wird ein bestialischer Täter, der immer bereit ist die Herden und Kinder des Nachbarn zu zerfleischen. Werwölfen und Hexen werden nun zunehmend vor Gericht gebracht. Im berühmten Handbuch für die Hexenjagd, dem “Hexenhammer“ (1486) werden auch Werwölfe erwähnt. Es wird beschrieben, dass die Möglichkeit besteht von einem Dämonen oder Teufel in einen Wolf verwandelt zu werden. Andererseits kann ein Mann aber auch dazu gebracht werden, sich lediglich für einen Wolf zu halten. Diese Illusion wird durch einen Schadenszauber bewirkt. Theologisch steht die erste Version auf wackligen Füßen und ist fast schon selbst Ketzerei, da nur Gott es gegeben ist, Dinge zu erschaffen oder zu verwandeln. Also zum Beispiel einen Menschen in einen Wolf. Diese lediglich scheinbare Verwandlung wird von der Mehrzahl der mittelalterlichen Autoren bevorzugt. Der Teufel lässt die Menschen in einem Lykanthropen einen Wolf sehen.

Wie vollzieht sich die Verwandlung in einen Werwolf?

In den meisten Volkserzählungen erfolgt die Verwandlung in einen Werwolf freiwillig und bewusst. Das kann auf verschiedene Art und Weise geschehen, zum Beispiel indem man dreimal durch einen Ring aus Menschenhaut (!) kriecht. Am besten eignet sich übrigens die Haut eines Selbstmörders oder Ermordeten. Am verbreitetsten und praktischsten ist die Verwandlung durch Anlegen eines Werwolfgürtels oder durch das Überwerfen eines Tierfells. Wird der Werwolf getötet (oder verwundet) nimmt er wieder seine ursprüngliche Gestalt an. Silber ist dazu nicht nötig. Im 16. & 17. Jahrhundert finden in zahlreichen französischen Städten Werwolfprozesse statt. Viele der Prozessberichte werden veröffentlicht und finden weite Verbreitung. So gestehen in Besancon zwei Männer die Verwandlung in Werwölfe und die Tötung mehrerer Jungen und Mädchen, welche sie teilweise nur aufgrund störender Unterbrechungen nicht vollständig verzehren konnten. 1603 wird ein dreizehnjähriger Junge in Bordeaux als Werwolf bezeichnet, der ein fremdes Kind aus einem Haus stahl, um es vor der Haustür zu verzehren. Betroffen von dem Vorwurf ein Werwolf zu sein sind vor allem Hirten und Schäfer. Ab dem Ende des 16. Jahrhunderts versuchen aufgeklärte Gelehrte und Geistliche dem Volk den Glauben an Werwölfe auszutreiben. Ab dieser Zeit werden Werwölfe zunehmend nicht mehr verbrannt, sondern als geistig Verwirrte oder Lykanthropen weggeschlossen. Den meisten deutschen Werwölfen wird in der Nähe zu Frankreich in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Westerwald der Prozeß gemacht. Der wohl bekannteste deutsche Werwolf ist Peter Stump aus Köln (bzw. bei Köln). Dieser sagte aus, er hätte seinen Werwolf-Gürtel von einem Succubus erhalten mit dem er zuvor 20 Jahre sexuell verkehrt hätte. Als Werwolf soll er 15 Jungen, 2 Frauen und einen Mann getötet haben. Anschließend fraß er ihre Gehirne.

Wie sieht ein Werwolf aus?

Die Erscheinung des Werwolfes zeichnet sich vor allem durch eine überdurchschnittliche Körperbehaarung aus. Ein Werwolf bekommt nie Sonnenbrand. Auch nicht auf den Fingern oder der Fußsohle. Das klingt erstmal unattraktiv, hat aber seine Vorteile, wenn er im Winter unbekleidet durch den Wald rennt. Denn entgegen der von den Hollywood-Studios vebreiteteten Vorstellung zieht jemand, der gedenkt sich in einen Werwolf zu verwandeln, nicht vorher ein kariertes Hemd an, sondern legt sorgfältig seine Sachen ab. Das macht Sinn, denn je nach Transformation wären die Sachen anschließend entweder zu groß oder zu klein. Mindestens sehen sie aber am Folgetag aus wie Sau. Und Blut bekommt man ganz schlecht ausgewaschen. Wenn man schon ein Werwolf ist, möchte man sich ja auch nicht nach jeder Verwandlung neue Sachen kaufen müssen. Zumal die Verwandlung nie überraschend vonstatten geht,  selbst wenn man von der durch die Filmindustrie propagierten Mär der unfreiwilligen Verwandlung durch den Vollmond ausgeht. Dafür gibt es schließlich Kalender. Der Vollmond springt nicht unerwartet hinter dem Baum hervor, nachdem es ebenso überraschend plötzlich Nacht geworden ist. (Der plötzliche Nachteinbruch in Werwolf-Filmen ist das Pendant zum überraschenden Sonnenaufgang in den Vampir Filmen der Hammer Studios). In den alten historischen Darstellungen dominiert noch die tatsächliche Verwandlung in einen Wolf oder in eine eindrucksvolle Bestie, die auf 2 Beinen läuft. Auf jeden Fall ein Wesen, welchem nichts Menschliches mehr anhaftet. Mit dem Aufkommen des Films ändert sich das. In dem (vermutlich) berühmtesten Werwolf-Film aller bisherigen Zeiten bekommt Hauptdarsteller Lon Chaney jun. nicht nur den behaarten aufrechten Gang, sondern vor allem die berühmte Steckdosennase verpasst, welche die Wandlung von der wilden Bestie zur leidenden etwas unbeholfenen Figur trefflich unterstreicht. Ob das die Intention des Maskenbildners Jack P. Pierce gewesen ist, bleibt fraglich. Dieses etwas tapsige triefige Äußere sollte der Werwolf nur erstmal nicht mehr los werden.

Die erste Werwolf Verfilmung

Einer der ersten Werwolf-Filme überhaupt ist “The Werewolf“, ein Kurzfilm aus dem Jahre 1913. Da dieser aber als verschollen gilt, lässt sich über seine Qualität nichts mehr aussagen.

Weitere klassische Werwolf-Filme

Immer noch gut erhältlich ist der Universal Horrorstreifen “The Wolf Man“ mit Triefauge Lom Chaney jr. als unglücklichen Larry Talbot. Vermutlich DER klassische Werwolf -Film überhaupt. Hier finden sich alle klassischen Elemente des Werwolf-Films versammelt. Und weil man schon damals überhaupt nicht einsah, warum man ein erfolgreiches Film-Konzept nicht bis zur Erschöpfung wiederholen sollte, durfte Chaney sich noch 4 weitere Male Wolfshaare ins Gesicht kleben lassen. Nun meist jedoch im Team-up mit den Kollegen Dracula und Frankenstein. Denn merke: Zwei Monster sind besser als eines und drei nochmal besser als zwei. Als letztes gab Chaney den verfluchten Talbot in „Abott & Costello meets Frankenstein“ – eine Parodie auf die klassischen Universal-Monster-Filme. Was Chaney nicht davon abhält, seinen Talbot mit der gleichen betriebenen leidenden Inbrunst zu spielen. Vor dem großen Erfolg von “The Wolfman“ hatte sich Universal bereits 6 Jahre zuvor erfolglos mit “Der Werwolf von London“ am Thema versucht.
The Wolf Man - Filmplakat
The Wolf Man – Filmplakat
  Einer der schönsten klassischen Werwolf-Verfilmungen ist  “Der Fluch von Siniestro“ (1961) der legendären Hammer Studios in gewohnter Farbenfröhlichkeit. Hier haben wir eine ganz klassische Werwolf-Erscheinung, allerdings ohne Steckdosennase dafür aber mit schickem weit aufgerissenem Hemd. Man zeigt Brustbehaarung während man über die Dächer vor dem fackelbewehrten Mob flieht. Wer auf traditionellen Grusel steht, ist hier bestens bedient. Dann wird es erstmal etwas still um den behaarten Gesellen. Er fristet ein Dasein als Nebendarsteller.

Comeback in triefender Körperlichkeit

Neue Akzente setzt erst wieder „American Werwolf in London“ (1981). Einer der Klassiker des Genres. Ein äusserst gelungene Mischung aus Horrorfilm und Komödie. Hier findet nun die Verwandlung in einen Werwolf ganz im körperlichen Special Effekt Stil des achtziger Jahre Horrorfilms statt. Gesichter und Körperteile ziehen sich knirschend in die Länge. Vielleicht die beste Werwolf-Verwandlung in einem Film überhaupt. Am Ende steht nun nicht mehr ein verwirrter beharrter Mensch im Holzfällerhemd, sondern eine echte Bestie auf vier Pfoten. Bemerkenswert ist jedoch, dass sich der junge Mann die Sachen bereits vor der Verwandlung vom Leib reißt. „Der Werwolf von Tarker Mills“ (1985) nach einer Kurzgeschichte von Vielschreiber Stephen King kann filmisch da bei weitem nicht mithalten, bietet aber ein paar tolle Werwolfverwandlungen. Insbesondere eine Szene in der sich während eines Gottesdienstes die komplette Kirchengemeinde in Werwölfe verwandelt bleibt im Gedächtnis. Der Trend weg von der Comicfigur hin zu langen wütend geifernden Wolfsschnauzen setzt sich fort! Dann ist aber erstmal Schluß mit der haarigen Körperlichkeit. Die unfruchtbaren neunziger Jahre brechen an und Jack Nicholson versucht sich in „Wolf – Das Tier im Manne“ (1994) an der Darstellung eines solchen. Als Maske verlässt man sich vor allem auf Nicholsons wölfisches Grinsen, um ihm am Ende dann noch ein paar Kontaktlinsen und ein spitzes Gebiss zu verpassen. (Und gefähr zur gleichen Zeit stampft Robert De Niro als Frankensteins Monster durch die Gegend.) Trotz inhaltlich interessanter Ansätze ein eher peinliches Intermezzo.

Neuzeitliche Werwolf-Verfilmungen

Die Zeit der großen Werwolf-Filme ist endültig vorbei. Das macht aber nichts. Denn neben allem leblosen Billig-Trash entstehen die interessantesten und aufregendsten Werwolf-Filme seit Jahrzehnten. In “Ginger Snaps – Das Biest in Dir“ (2000) werden zwei pubertierende Teenager-Mädchen mit dem Werwolf-Phänomen konfrontiert – der Werwolf als Ausdruck rast- und rücksichtslosen pupertären Begehrens. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen symbolisch aufgeladenen Kunstfilm sondern es geht ordentlich blutig zur Sache und alle Elemente des klassischen Werwolf-Films werden bedient. Absoluter Tipp unter den Werwolf-Filmen ist der Film “Dog Soldier“ (2002). Eine Gruppe Soldaten verliert während eines Manövers im Wald die Orientierung und landet in einem offensichtlich bewohnten aber verlassenen Haus. Quasi so etwas, wie die Werwolf-Version von “Goldlöckchen und die 3 Bären“. Die Wölfe sind lang und schlaksig, verschlagen und märchenhaft streifen und stacksen sie um das Haus.

Vorschläge für Werwolf-Verkleidungen

Die Werwolf-Verkleidung ist nicht ganz einfach, da sie im großen und Ganzen eine sehr haarige Angelegenheit ist. Ausserdem muss man den anderen Partygängern deutlich vermitteln, dass man ein Werwolf ist und nicht etwa ein ganz normaler Wolf oder der Gevatter Isegrimm aus dem Rotkäppchen-Märchen. Eim einfachsten bringt man das zum Ausdruck, indem man sich hart am Klischee, dass heißt fast an der Parodie, orientiert: Braunes Gesicht, großer schwarzer Nasenfleck, riesige Kotletten, spitze Ohren. Dazu ein rot kariertes Hemd und ein eindrucksvolles Brusthaartoupet. Das sollte ausreichen, um auch dem Begriffstutzigsten zu signalsieren: Achtung Werwolf! Die problemloseste Möglichkeit ist das Schminken des Gesichtes. Wer es etwas aufwändiger und … nun ja … realistischer mag, kann aber auch auf Latexapplikationen und Haarteile zurück greifen. Das Ergebnis kann recht eindrucksvoll sein und natürlich muss man das Werwolf-Make-up nicht mit einem roten Holzfällerhemd zu kombinieren. Wesentlich origineller wäre es das Werwolf-Make-up mit Alltagskleidung der anderen Art zu verbinden. Zum Beispiel einem schicken Anzug, der um den Kragen etwas blutig ist? Für denjenigen dem das alles zu aufwändig ist, bietet sich natürlich noch eine weitere Möglichkeit: Wer hat denn gesagt, dass man immer einen Werwolf darstellen muss, der gerade verwandelt ist? Folgende Alternative bietet sich: Zieh Dich nackend aus, zerstrubbel deine Haare, verteile etwas Kunstblut um Mund und Körperstellen Deiner Wahl (Aber nicht übertreiben – schließlich sollst Du nicht aussehen, als wenn Du gerade von Carries Geburtstagsparty kommst!). Beschmutze Ellenbogen, Füße und Hände mit Erde und Hänge Dir bei Bedarf noch ein paar winzige Kleiderfetzen um den Leib, die aussehen als hätten sie eine vor kurzem stattgefundene körperliche Transformation nicht überstanden. Stolpere mit einem Blick, als könntest Du dir ums Verrecken nicht erklären, wie Du hier gelandet bist, durch die Party! Ansonsten setzt Du dir einfach eine Wolfsmakse auf und ziehst ein blutiges Regencape an.

Links:

Fragen Sie Dr. Kürbis – Können sich Werwölfe nur bei Vollmond verwandeln? Londoner Flugschrift zum Fall Peter Stump im englischen Originaltext und deutscher Übersetzung Der Werwolf von Epprath (Zusammenfassung des Falles Peter Stump auf der Webseite des WDR) Werwolfmasken & Kostüme auf maskworld.com
     

Kostüm Trend 2013: Zirkus Grotesk!

Halloween liegt ja bereits ein paar Tage zurück. Nach Weihnachten naht nun das nächste Event, welches den Freund der obskuren Verwandlung, die Möglichkeit gibt, sich schauerlich zu verkleiden. Karneval, Fasching oder Fünfte Jahreszeit heißen jene Ausschweifungen, an denen sich erwachsene Menschen rote runde Nasen aufsetzen und jegliche Würde verlieren. Aber das hält uns ambitionierte Freunde der makabren Verkleidung nicht davon ab, volle Kanne mit zu mischen, auch wenn wir uns keine Clownsnasen aufsetzen. Obwohl… auch an Halloween ist der fiese Bruder des lustigen Clowns – der Horrorclown ein beliebtes Kostüm. Und das zu Recht. Aber vor allem dient er als Inspiration für meine diesjährige Karnevalsempfehlung.

Herzlich Willkommen im Zirkus Grotesk!

Verehrte Damen und Herren, liebe Kinder, Ghouls und Großeltern! Hereinspaziert! Sensationen und Attraktionen in Hülle und Fülle erwarten Sie! Der Zirkus ist nicht tot – Er riecht nur etwas komisch! Herzlich willkommen im Zirkus Grotesk! Hier finden sie die Charaktere, die in der klassischen Manege der 15 Uhr Vorstellung nicht zu gelassen sind. Mein Freund und Kollege, der Kürbiskönig erinnert sich noch gut an die Zeit, als jeder fahrende Zirkus, der etwas auf sich hielt, von einer Sideshow begleitet wurde. Das konnte eine Mischung aus Freak- und Völkerschau sein und sogar Variete- und Burlesque-Darstellungen beinhalten. Am besten kann sich das Verkleidungskonzept des Zirkus Grotesk natürlich auf einer Motto-Party entfalten, wo jeder Gast nach seinem Humor und den individuellen Vorlieben eine Rolle übernimmt. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Du kannst der verückte, größenwahnsinnige Zirkusdirektor sein oder ein seltsam obskures Mischwesen aus Tier und Mensch. Anrüchige erotische Tänzerin … mit einem dritten Arm strippt es sich leichter! Mit einem Bart zum Ankleben wirst Du zur bebarteten Frau und mit einem passenden Fatsuit zur dicksten Frau der Welt. Warum sollte nicht auch ein Wunderdoktor seinen Auftritt haben, der mit seiner patentierten Tinktur wieder Haare auf Glatzen wachsen lässt und alle Wehwechen der Welt heilt? Manege frei für die Leopardenfrau! Mit einem schicken Anzug am Leib und einer Elefantenmaske auf dem Kopf, bekommt das Wort „Elefantenmensch“ eine wortwörtliche Entsprechung.  Zirkusdirektor Kostüm Sexy Wildkatze Kostüm Dog Rider Affe Stammeshäuptling Kostüm  Morphsuit Zebra Ganzkörperkostüm Star der Manege Kostüm  Hase im Zylinder Kinderkostüm  Feiner Herr Hundekostüm http://www.maskworld.com/german/products/kostueme/--/morphsuits-zentai--290/megamorph-rot--108553 Strümpfe gestreift rot-weiß Löwe Kostüm Peitsche mit Strass-Details Im Zirkus Grotesk geben die Aussenseiter, die Freaks, die Durchgeknallten, die bunten Paradiesvögel eine atemberaubende (letzte?) Vorstellung – DAS, lieber Freund, könnte die seltsamste Party Deines Lebens werden! Lasset die Vorstellung beginnen!

Links

Eine der letzten noch aktiven Sideshows Ausführliche englischsprachige Webseite und Sammlung über Sideshows
 

Sie kommen immer wieder: Serienkiller sind nicht tot zu kriegen

Ein typisches Merkmal vom Serienmörder ist, dass sie immer wieder kommen. Gerade erst hat Leatherface in den USA fachgerecht den Hobbit mit der Kettensäge vom Kinothron entfernt. Kein Wunder. Was ist wohl cooler? Eine schicke Maske aus Menschenhaut tragen oder extrem behaarte Füße haben?

Texas Chainsaw 3D

Die Handlung von TC 3D setzt in der Handlung 5 Minuten nach Ende des legendären Originals von Tobe Hooper ein und überführt den Mythos anschließend in die Gegenwart. Mit der raffinierten brutalen Eleganz des Originals kann dieser mittlerweile siebte Film um den kommunikationsgestörten Sägeenthusiasten zwar nicht annähernd mithalten, aber das hielt den amerikanischen Kinobesucher nicht davon ab, in Scharen ins Kino zu stürmen. Ein deutscher Filmstart steht noch nicht fest. Trailer:

Hannibal – The Beginning

Ebenfalls ein alter Bekannter ist der Psychiater Dr. Hannibal Lecter. In der amerikanischen dreizehnteiligen TV-Serie (NBC) „Hannibal – The Beginning“ erfahren wir mehr über die frühen Jahre des wohl charismatischsten Serienkillers aller Zeiten. Hilfesuchend wendet sich ein polizeilicher Profiler an den berühmten Dr. Lecter und bittet ihm um Mithilfe bei der Jagd auf einen Serienkiller. Hannibal willigt ein und fortan bilden sie zusammen ein unschlagbares Duo, dem kein Serienkiller zu entkommen scheint. Was jedoch niemand außer dem Publikum weiß ist, dass Dr. Lecter selbst gerne mal Menschenfleisch nascht. Entwickelt wurde die Serie von Bryan Fuller, der bereits für die Serien “Dead like me“ und “Pushing Daisies“ verantwortlich zeichnete. Verkörpert wird Hannibal Lecter von dem dänischen Schauspieler Mad Mikkelsen, was man nur als eine äußerst gelungene Wahl bezeichnen kann. Für Deutschland hat sich die ProSiebenSat.1-Media Group die Rechte an der Serie gesichert. Sie soll noch dieses Jahr ausgestrahlt werden. Bereits im Sommer 2012 kündigte Lifetime an, dass sie eine TV-Serie über Hannibal Lecters Gegenspielerin Clarice Starling entwickeln. Die Handlung soll in der Zeit spielen, in der Clarice frisch von der FBI Akademie kommt, also zwischen „Das Schweigen der Lämmer“ und „Hannibal“ angesiedelt sein. Hannibal Lecter wird darin aber (aus rechtlichen Gründen) vermutlich keine Rolle spielen. Um die Produktion ist es zuletzt jedoch recht still geworden.

Scream TV-Serie vs. Scream 5

Auch schon etwas länger begleitet uns der knuffige Killer mit dem Knautschgesicht, nämlich Ghostface aus den „Scream“-Filmen von Wes Craven. Obwohl der vierte Teil 2011 an den Kinokassen hinter den Erwartungen zurückblieb, wollen die Gerüchte über einen fünften Teil nicht verstummen. Immerhin spielte auch der vierte Teil immerhin noch 97 Mio $ ein. Autor Kevin Williamson hat aufgrund interner Differenzen schon mal kein Interesse bekundet, während Neve Campbell eine Beteiligung nicht kategorisch ausschließt. Mitte des letzten Jahres verkündete MTV – ja genau, der frühere Musiksender – aus Scream eine TV-Serie entwickeln zu wollen. Wir werden sehen. Vermutlich wird man in ein paar Jahren sagen können: Hätten sie mal nach dem ersten Teil aufgehört.

The Following

Kevin Williamson hat aber auch Besseres zu tun und es nicht nötig, sich an alte Erfogle ran zu hängen. In wenigen Tagen – genauer am 21. Januar – läuft in den USA auf FOX der Pilot zu seiner neuen Serie “The Following“. Darin spielt Hollywood-Star Kevin Bacon einen pensionierten FBI-Agenten, der einem jungen Kollegen dabei behilflich ist, einem Serienkiller auf die Spur zu kommen, der mittels moderner Technologien (also des Internets) ein Netzwerk von nachahmenden Serienkillern um sich herum aufgebaut hat. Die Serie beginnt damit, dass jener Serienkiller mit Hilfe seiner Serienkillerjünger aus der Todeszelle entfliehen kann. Die deutschen Rechte liegen bei der RTL-Gruppe. Trailer:

Ripper Street

Solchen neumodischen Kram haben die Briten natürlich nicht nötig. Sie berufen sich einmal mehr auf ihre eigene Geschichte. In der Serie “Ripper Street“, welche dieser Tage in der BBC ausgestrahlt wird, muss einmal mehr der arg strapazierte Jack the Ripper auf die Jagd gehen. Nun ja… eigentlich ist der Ripper bereits verschwunden. Aber ein halbes Jahr nach Ende der historischen Rippermorde scheint die Mord-Serie erneut zu beginnen. Verwantwortlich für die Aufklärung ist Inspector Reid von der H Divison, die für die Sichereit in den düsteren und verrufenen Straßen von Whitechapel verantwortlich ist. So dreht sich “Ripper Street“ nicht nur um den Schatten des berühmtesten Serienmörders aller Zeiten, sondern zeichnet vor allem ein düsteres Sittengemälde Londons gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
Es scheint, als würden trotz intensiver Bemühungen der örtlichen Polizeikräfte von FBI & Scotland Yard die Anzahl der Menschen, die einen Drang haben sich als Serienkiller zu etablieren eher steigen. Zumindest in Film und Fernsehen. Auch wenn der Kürbiskönig auf den neuerlichen Auftritt des einen oder anderen altverdienten Veteranen durchaus verzichten könnte, scheinen ein paar der neuen Serien, wie „Hannibal – The Beginning“ , “The Following“ & “Ripper Street“ durchaus einen Blick wert zu sein.
   

Alexandre Ajas „Maniac“ – Ein Film, der unter die Haut geht!

Ein sehr einsamer, zurückgezogen lebender und obendrein merkwürdiger Typ, der in einem von seiner verstorbenen Mutter geerbten Laden Schaufensterpuppen restauriert? Das klingt doch schon nicht ganz koscher. Wer mit so einem Typen Freundschaft schließt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn dieser sich dann als psychopathischer Nachtschwärmer mit ganz speziellen Vorlieben herausstellt. Aber weil der Kürbiskönig ja selbst viele merkwürdige Freunde und auch ganz spezielle Vorlieben hat, bringt er seine Sympathie mit dem „Maniac“ (ab 27.12.2012 im Kino) in Form eines hübschen kleinen Gewinnspiels zum Ausdruck. Falls Du jetzt gerade ein kleines Déjà-vu hattest, dann hatte das eher nichts mit irgendwelchen schwer zu erklärenden, neurochemischen Vorgängen in den Temporallappen Deines Gehirns zu tun. Viel wahrscheinlicher ist, dass Du irgendwann mal dem gleichnamigen 1980er Original „Maniac“ von Regisseur William Lustig begegnet bist. Gut 30 Jahre nach dessen Werk flimmert ab sofort das Remake von Regisseur Franck Khalfoun („P2 – Schreie im Parkhaus“) über die Kinoleinwände, der sich mit Alexandre Aja („The Hills Have Eyes“, „Piranha“) als Produzent und Drehbuch-Autor prominente Unterstützung ins Boot holte. Anstatt aber allzu große Experimente zu wagen, geht man bei der Neuauflage auf Nummer sicher und bewegt sich Story-technisch sehr nah am Original:

Wenn die Mutter mit dem Sohne

Frank Zito (Elijah Wood) ist ein introvertierter Einzelgänger und obendrein sehr schüchtern in seiner Art. Die Frage, wer daran Schuld ist, ist schnell beantwortet: Natürlich die gefühlskalte und alleinerziehende Mutter Angela (America Olivo), mit der er bis ins Erwachsenenalter zusammenlebt! Doch eines Tages legt die nicht sehr liebe Frau Mama für immer die Beine hoch und plötzlich muss Frank auf eigenen Beinen stehen. Um wenigstens ein bisschen Vertrautheit und Beständigkeit beizubehalten, führt er das Geschäft seiner Mutter fort, die seit jeher eine Ladenwerkstatt für Schaufensterpuppen betrieben hat. Zugegeben, Frank versteht sein Handwerk und hat zudem ein nicht zu unterschätzendes künstlerisches Talent. Aber er trägt (leider) auch einen seit langer Zeit unterdrückten Zwang in sich. Den Zwang, Frauen zu töten. Er beginnt, Frauen nachzustellen, sie umzubringen, zu skalpieren und zu entkleiden. Mit den „Trophäen“ seiner Opfer schmückt er seine Schaufensterpuppen daheim, um ihnen so etwas wie Leben einzuhauchen und damit auch seine innere Leere zu füllen. Eines Tages tritt jedoch die attraktive Fotokünstlerin Anna (Nora Arnezeder) in Franks Leben und löst das aus, was unvermeidbar scheint: Ein Konflikt zwischen dem inneren Zwang und der Sehnsucht nach wahrer Liebe, die er sein Leben lang nicht erfahren hat…

Der irre Blick des Elijah W.

Es ist fast ein bisschen schade, dass Elijah Wood bereits mit seiner Rolle in „Sin City“ (2005) recht eindrucksvoll beweisen konnte, dass er einen geisteskranken Frauenmörder mindestens genauso gut darstellen kann, wie den fußbehaarten Hobbit in der „Der Herr der Ringe“-Trilogie (2001 – 2003). Denn der „Ich-hätte-nie-gedacht,-dass-Frodo-so-böse-sein-kann-!“-Effekt stellt sichnatürlich insbesondere bei den Zuschauern ein, die seinen bitterbösen Auftritt als kannibalistischer und Köpfe sammelnder Kevin nicht kennen. Glücklicherweise wirkt Elijah Wood in seiner Rolle als „Maniac“ aber auch so verstörend genug. Das liegt vor allen Dingen daran, dass er a) ein hervorragender Schauspieler ist und b) diesen total irren Psycho-Blick eines Wahnsinnigen einfach besonders gut drauf hat. Außerdem solltest Du Dir, wenn Du Dir Alexandre Ajas „Maniac“ anschaust, darüber im Klaren sein, dass der Film wirklich nichts für schwache Nerven ist! Explizite Skalpierungsszenen und allerlei andere Unappetitlichkeiten könnten für zartbesaitete Zeitgenossen schwer zu verdauen sein. Aber „Maniac“ ist ja auch nicht ohne Grund kein Kinderfilm. Trotzdem stehen Gore und Gesplatter nicht im Mittelpunkt des Films. Der Fokus liegt auf der kranken Psyche von Frank und da beweist Elijah Wood eindrucksvoll sein Können. Die mitunter drastische Darstellung der Gewaltszenen bewirkt vor allen Dingen eines: Die Grausamkeit der Geschehnisse geht unter die Haut! „Maniac“ – Die offizielle Webseite „Maniac“ -bei facebook

GEWINNSPIEL

Anlässlich des heutigen Kinostarts von „Maniac“ (und weil er noch in Weihnachtsstimmung ist) verlost der Kürbiskönig an seine treue Leserschaft drei dezente Fanpakete, jeweils bestehend aus „Maniac“ T-Shirt, Original Filmposter und Kinoticket (ja eines, schließlich ist der „Maniac“ ja auch ein bisschen so der Typ Einzelgänger)! Um an der Verlosung teilzunehmen, musst Du dem Kürbiskönig nur folgende Frage richtig beantworten:

Hauptdarsteller Elijah Wood hat bereits filmische Erfahrung als Serienkiller. Welche Figur verkörperte er in welchem Film?

  a) Den kannibalischen Kevin in „Sin City“ b) Den perversen Paul in „Funny Games U.S.“ c) Den psychopathischen Patrick in „American Psycho“ d) Den hartherzigen Henry in „Henry: Portrait of a Serial Killer“ Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 02. Januar 2013 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Teilnahme ab 18 Jahren! Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! „Maniac“ (2012) – Offizieller deutscher Trailer in HD Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

„Du hast es versprochen“ – Gewinnspiel zum Kinostart

Der Ruf deutscher Filme ist nicht unbedingt der Beste. Was wohl daran liegt, das viele Filme deutscher Regisseure erschreckend wenig taugen. Das klingt zwar hart und mag dem einen oder anderen nicht schmecken, aber manchmal ist die Wahrheit eben leider so bitter wie Ohrenschmalz. Und wenn dann doch mal ein mutmaßlicher Leckerbissen aus der deutschen Filmküche um die Ecke kommt, dann wird der sonst eher desinteressierte Kürbiskönig hellhörig. Und ein bisschen spendabel. Deshalb verlost er zum Kinostart von „Du hast es versprochen“ original Filmposter und Freikarten. Hanna Merten (Mina Tander) arbeitet als Oberärztin in einem Krankenhaus. Sie ist 34 Jahre alt, verheiratet mit ihrem Mann Johannes (Clemens Schick) und hat eine siebenjährige Tochter namens Lea. In den letzten Jahren haben sich Hanna und Johannes jedoch – beinahe unmerklich – ein bisschen auseinandergelebt. Eines Tages landet überraschend ihre ehemals beste Freundin Clarissa (Laura de Boer) mit einer Überdosis Schlaftabletten in der Notaufnahme. Als Kinder verbrachten die Beiden ihre Ferien fast jedes Jahr zusammen mit den Eltern auf einer kleinen Insel. Trotzdem war der Kontakt zwischen den beiden Mädchen vor 25 Jahren unvermittelt abgebrochen. Nach all den Jahren sind Hannas Erinnerungen an damals zwar weitgehend verblasst, dennoch freundet sie sich wieder mit Clarissa an und gemeinsam beschließen sie – um der alten Zeiten willen – mal wieder gemeinsam ein paar Tage Urlaub auf der Insel zu machen. Für Johannes ist diese überraschende und ziemlich übereilt in die Tat umgesetzte Urlaubsplanung seiner Frau ein weiteres Indiz für deren ausgeprägtes Fluchtverhalten, das sie schon des Öfteren an den Tag legte. Zusammen mit Hannas Tochter Lea statten Hanna und Clarissa dem Ort ihrer Kindheitsurlaube wieder einen Besuch ab. Doch kaum angekommen, holt sie die Vergangenheit ein: Damals, vor genau 25 Jahren, verschwand ein Mädchen aus dem Inseldorf spurlos. Aber was war passiert? Und welche Rolle haben Hanna und Clarissa als kleine Mädchen dabei gespielt? Den Kürbiskönig zu begeistern ist ja so leicht nicht. Aber Regisseurin Alex Schmidt, die als großes Talent innerhalb der deutschen Fernsehlandschaft gilt, hat schon etwas Besonderes. Das merkt man ihrem Erstlingswerk „Du hast es versprochen“ an. Zwar erfindet der Film weder das Horror-, noch das Thriller-Genre neu, aber die Story ist von Beginn an fesselnd erzählt. Insbesondere die psychologische Komponente steht im Vordergrund und so ist man als Zuschauer sehr auf die Erinnerungsfetzen fokussiert, die nach und nach Licht ins Dunkel bringen. Verstärkt wird das unheilvolle Unwohlsein (insbesondere von Hanna), das sich dank der schauspielerischen Leistungen der Darsteller wirkungsvoll auf den Betrachter überträgt, zusätzlich durch die bisweilen traumgleichen Kamerafahrten und mitunter fantastisch wirkenden Kulissen. Fazit: Wer auf Gehirngrusel statt Gore und auf Atmosphäre anstelle von abgehackten Gliedmaßen steht, dem wird „Du hast es versprochen“ gefallen. Versprochen. „Du hast es versprochen“ bei facebook

GEWINNSPIEL

Anlässlich des heutigen Kinostarts von „Du hast es versprochen“ verlosen wir drei schnieke „Du hast es versprochen“-Filmposter und dazu je zwei Kinotickets für den Film. Um an der Verlosung teilzunehmen, musst Du dem Kürbiskönig nur Folgendes verraten:

Wovor hast Du Dich als Kind am meisten gegruselt?

Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 26. Dezember 2012 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Du hast es versprochen – Deutscher Trailer Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Kinotipp + Gewinnspiel zum Film „Apparition – Dunkle Erscheinung“

Stell Dir vor, jemand behauptet: „Wenn man fest genug an Geister glaubt, werden sie real!“ Darauf gibt es zwei mögliche Reaktionen. Reaktion eins: „Na, dann glauben wir mal besser nicht dran!“ Und Reaktion zwei: „Cool, lass es uns ausprobieren!“

Neugierde wird bestraft

Variante eins ist natürlich vernünftiger. Aber hat schon mal ein guter Horrorfilm damit angefangen, dass eine Gruppe junger Leute sich dagegen entscheidet, in die abgelegene Hütte im Wald zu fahren? Eben. Und so kommt es in „Apparition – Dunkle Erscheinung“, wie es kommen muss: Eine Gruppe Studenten experimentiert, unterstützt von jeder Menge fancy Technologie, mit der Macht des (Aber-) Glaubens. Und – Hurra! – es gelingt den angehenden Paranormalologen tatsächlich, eine übernatürliche Wesenheit herbeizuglauben! Verblüffenderweise lässt sich der frisch geborene Geist nicht zu Forschungszwecken einsperren – und beginnt, die armen Studenten zu terrorisieren. Die Handlung des Films begleitet Ben (Sebastian Stan), einen der Teilnehmer des Experiments, und seine Freundin Kelly (Ashley Greene), die gemeinsam in eine fast unbewohnte Fertighaussiedlung ziehen – und dort mehr und mehr zum Spielball des Geisterwesens werden.

Der Geist von heute: Flexibel, dynamisch und ausdauernd

Es beginnt mit kleinen Merkwürdigkeiten – Hunde, die ein leeres Zimmer anbellen, verwüstete Kleiderschränke und dergleichen. Der Clou bei diesem Film: Angst füttert die Erscheinung. Je mehr sich die beiden bildhübschen jungen Amerikaner fürchten, desto mehr Kraft bekommt das sie heimsuchende Wesen. Da ist eine steile Spannungskurve vorprogrammiert. Eine coole Idee an diesem Film: Das Böse hat keine Gestalt – es ändert sich je nachdem, welche Ängste die zu Erschreckenden gerade besonders umtreiben. Dieser Plot-Kniff macht es  Regisseur Todd Lincoln möglich, ein düster-buntes Feuerwerk furchteinflößender Spezialeffekte einzusetzen. Zudem ist das Setting mal was Anderes: Statt gotischer Gruselarchitektur und staubigen Folterkellern wird die deprimierende Leere und Künstlichkeit der neuen Fertighaussiedlung zum Ort des Schreckens. Das Genre wird hier nicht neu erfunden, und Horror-Kenner werden wenig sehen, was sie wirklich überrascht. Aber Grusel-affine Kinobesucher bekommen einen süffigen Mix aus Poltergeist-, Besessenheits-, Haunting- und Paranormal-Horror serviert, der keine Langeweile aufkommen lässt. Die offizielle Website zum Film: apparition.studiocanal.de

GEWINNSPIEL

Lust auf düstere Heimsuchung bekommen? Dann nimm an unserem Gewinnspiel teil!  Der Kürbiskönig hat seine Beziehungen in die Unterwelt des Filmbusiness spielen lassen und 3 Fanpakete ergattert! In jedem dieser Pakete befindet sich ein original „Apparition – Dunkle Erscheinung“ Filmposter, 2 Kinotickets für den Film sowie das PC-Game „Shadows – Haus der 1000 Schatten“!   Beschreibung des Herstellers: „Rette eine Seele aus dem Jenseits im „Haus der Schatten“ – Düsteres Wimmelbild-Adventure von den Machern von „Haus der 1000 Türen“! Begib dich auf eine düstere Reise in die Vergangenheit und rette die Seele der Liebe deines Lebens aus dem Jenseits.“ Um an der Verlosung teilzunehmen, musst Du nur die folgende Frage richtig beantworten:

In welcher Kino-Kassenschlager-Reihe spielte die weibliche Hauptrolle aus „Apparition – Dunkle Erscheinung“ eine Nebenrolle?

a) Herr der Ringe – hier spielte sie eine hübsche Halblingdame b) Harry Potter – sie taucht in den Filmen wiederholt als arrogante Slytherin-Schülerin auf c) Twilight – in der Romantasy-Schmonzette spielte sie eine begabte Schwester des Vampir-Coverboys Edward Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 23. Dezember 2012 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
  „Apparition – Dunkle Erscheinung“  | Der offizielle deutsche Trailer in HD Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Film-Tipp: The Raven

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Am Morgen des 3.Oktober 1849 wird der Schriftsteller Edgar Allan Poe auf der Straße von Baltimore im geistig verwirrten Zustand aufgefunden. Man bringt ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er kurze Zeit später stirbt. Die Todesursache ist bis heute nicht bekannt. Ebenso wenig weiß man, wie er die letzte Woche seines Lebens verbrachte, die ihn in einem solchen Zustand wieder ausspuckte. Das öffnet wilden und seriösen Spekulationen bis heute Tür und Tor. Eine besonders wilde und nicht ernst gemeinte Version liefert der Film “The Raven“. In ihm treffen wir auf einen Poe, der seine besten Tage bereits hinter sich hat und vor allem von seinem Nachruhm zehrt. Da beginnt eine Serie brutaler, makaberer Morde, die alle bis aufs kleinste Detail einigen der poeschen Kurzgeschichten nachgeahmt sind. Natürlich ist der Schriftsteller der erste Verdächtige. Vielleicht will sich das abgehalfterte Genie nur wieder ins Gerede bringen? Doch dann wird auf einem Maskenball seine (Beinahe-)Verlobte Emily entführt und der Serienkiller entpuppt sich als leidenschaftlicher Verehrer des Meisters. Er fordert Poe auf, eine neue Geschichte zu schreiben, welche dann in der Morgenzeitung als Fortsetzungsgeschichte veröffentlicht werden soll. Währenddessen mordet der Unbekannte weiter und hinterlässt mit den Leichen Hinweise auf das Versteck, in dem Emily mit dem Tode ringt. Der Killer hat sie lebendig begraben. (Ein Schicksal, welches der reale Poe fast krankhaft fürchtete und in mehreren seiner Geschichten verarbeitete.) Es beginnt ein brutaler Wettlauf. Wie in dieser kurzen Zusammenfassung bereits deutlich wird, kümmert sich der Film nicht sonderlich um historische Fakten, sondern haut stattdessen lieber ordentlich auf den Putz. Das ist einerseits etwas schade, da er dadurch viel an möglichem Witz und erquickenden Spielereien mit der poeschen Biografie vergibt, beschert uns auf der anderen Seite aber einen unterhaltsamen Historien-Popcorn-Mystery-Thriller in dem ab und zu ein paar Gedichtzeilen zitiert werden.

Poe als leidenschaftlicher Schlawiner

John Cusack als Edgar Allan Poe schlawinert sich, bei aller Dramatik und aufgerissenen Augen, lakonisch wie eh und je durch das blutige Geschehen. Der reale Poe (siehe nebenstehendes Porträt) verfügte über eine prägnante und eindrucksvolle Gesichtsphysiognomie, die sich auch in der Wahl des Darstellers hätte wieder spiegeln können. Auf diese Möglichkeit, dem Affen Zucker zu geben, hat man jedoch genauso verzichtet, wie die dunkle Seite des Autors einfließen zu lassen. Da hat man einiges verschenkt, um ein intelligentes düsteres Meisterwerk zu erschaffen. Das war aber vermutlich auch nicht die Intention von Regisseur James McTeiger, dem wir ja immerhin schon den ziemlich düsteren “V- for Vendetta“ zu verdanken haben. Cusack spielt Poe als sympathischen, charmanten Trunkenbold mit Witz und Herz, was nahelegt, dass “The Raven“ eher für Fans der neuen „Sherlock Holmes“-Filme mit Downey jr. gedacht ist, die gerne auch mal Filme wie “Sieben“ sehen. Das ist okay und nette, gut aussehende Unterhaltung, auch wenn einige Dramaturgie- & Schnittfehler den Film direkt in die einheimischen Videoregale wandern ließen. PS: Bleibt zu fragen, was die Marketingabteilung sich dabei gedacht hat, den Film mit “Prophet des Teufels“ zu untertiteln? Vielleicht, um auf die Tendenzen des Films zum B-Movie zu verweisen?! Oder in den Textabteilungen (?) der DVD-Hersteller sitzen fröhliche, gut gelaunte Redakteure, die sich einen Spaß daraus machen, größtmöglich blödsinnige Trash-Slogans für ihre Filme zu entwickeln.

Trailer:


   

Grabbers – Alkoholgetränkter Monsterspaß ab heute auf DVD & Blu-Ray

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Erin Island ist eine beschauliche irische Insel. Ein wunderschöner Leberfleck am Arsch der Welt. Es gibt nur einen Pub. Man sollte also besser nicht riskieren, dort Hausverbot zu bekommen. Alles in allem ein recht beschaulicher Ort, den sich die junge und strebsame Polizistin Ruth Bradley ausgesucht hat, um mit ein paar Extraeinsätzen während ihrer Urlaubszeit einen guten Eindruck bei den Vorgesetzten zu machen. “Hier passiert nie etwas Aufregendes“, sagt ihr etwas widerwilliger einheimischer Arbeitskollege Ciarán O’Shea, der jeden Tag mit einem zünftigen Kater und amtlichen Kopfschmerzen begrüßt. Aber kaum hat er diesen Satz ausgesprochen, ist auf einmal voll was los und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Der Strand ist plötzlich voller toter Wale mit seltsamen Wundmalen, Inselbewohner verschwinden auf Nimmerwiedersehen und der alte Paddy fischt ein fremdartiges Wesen aus dem Wasser und lagert es in seiner Badewanne. Während er nun noch überlegt, was das putzige Tentakelwesen bei eBay bringen würde, springt es ihm ins Gesicht und versucht, ihm das Blut auszusaugen. Kurz darauf kommt niemand mehr um die Erkenntnis herum, dass fiese blutsaugende außerirdische Tentakelmonster die Insel invasieren und alles dafür tun, dass der Pub bald niemand mehr Hausverbot geben kann. Als ob das nicht schlimm genug wäre sind die Eindringlinge auch noch ziemlich viele und wachsen verdammt schnell! Während man nun kurz davor steht in Panik auszubrechen, fällt der Blick auf den grinsenden Paddy. Warum hat er überlebt und die anderen nicht? Die Antwort ist, weil Paddy standesgemäß bis obenhin mit seinem Selbstgebrannten abgefüllt ist. Und solch ein Blut verträgt auch das invasionswilligste Tentakelmonster nicht.

Ich bin die beste betrunkene Polizistin, die Du je gesehen hast.

Bis Hilfe vom Festland eintrifft, hilft also nur eines: Saufen, saufen, saufen. So lädt man die versammelte Gemeinde direkt aus der Kirche zur Freibierparty ins Pub ein. Nur der Wirt ist etwas besorgt, weil er vermutet, dass seine Frau glaubt, dies wäre so etwas wie ihre Geburtstagsparty. Auch wenn er Recht behält und auf einen handfesten Ehekrach hinsteuert, soll das für diese Nacht noch sein geringstes Problem sein, denn so leicht lassen sich die abstinenten Aliens nicht ins Bockshorn jagen.

Trockener Humor für feuchte Iren

“Grabbers“ ist ein ziemlich komischer und unterhaltsamer Monsterfilm geworden, der von der ersten bis zur letzten Minute gut zu unterhalten weiß. Natürlich ist “Grabbers“ nicht der lustigste Film aller Zeiten, wie uns das Booklet weismachen möchte. (Wenn man den Texten darin glauben möchte, scheinen die Schauspieler vor lauter Lachen kaum zum Lesen des Drehbuchs gekommen zu sein.) Das “Grabbers“ eben kein Klamaukfeuerwerk à la betrunkene Iren kotzen auf Aliens geworden ist, sondern der Humor eher so etwas wie die stetige Hintergrundmusik mit einigen sehr starken Auftritten ist, macht die Qualität des Films aus. Lakonisch und trocken. Trockener Humor ist genau das Richtige für einen Film, in dem man sich durchs Saufen das Leben rettet.

Gremlins & Tremors lassen schön grüßen

Schöne Bilder und starke, wie auch amüsante Darstellerleistungen machen den Charme des Filmes aus. Beste Referenz ist “Tremors – Im Land der Raketenwürmer“, der mit einem ganz ähnlichen Humor aufwartet. Und spätestens, wenn die (sturzbetrunkene) Abstinenzlerin Ruth Bradley durch einen Schankraum tappt, der gerade von fröhlichen Jung-Tentakeltieren auseinandergenommen wird, fühlt man, als würde man gerade einen verschollenen „Gremlins“-Teil sehen. Überhaupt sind gerade die Jungviecher lustig anzuschauen. Und die ausgewachsenen Exemplare der Spezies können mit einer originellen Art des stetigen Überschlag durch die Gegend zu rollen. Für einen spaßig-geselligen Filmabend ist Grabbers“ also ideal. Am besten zu genießen mit ein paar trinkfesten Freunden auf der Couch oder Sonntagmorgen verkatert im Bett.

Verlosung

  Wir verlosen je zwei DVDs & zwei Blu-Rays von “Grabbers“. Wenn Du Dir die alkoholscheuen Tentakelmonster nach Hause holen möchtest, beantworte folgende Frage: Nicht alle “Monster“ vertragen keinen Alkhohol. Wie heißt der äußerst trinkfeste und ständig alkoholisierte „Bruder“ des irischen Leprechaun? a. Clurichaun b. Klatschnikaun c. Perikom d. Flötnichkraun Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 18. Dezember 2012 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
„Grabbers“ Trailer
 

Grabbers

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Erin Island ist ein wunderschöner Leberfleck am Arsch der Welt. Es gibt nur einen Pub. Man sollte also besser nicht riskieren, dort Hausverbot zu bekommen. Alles in allem ein recht beschaulicher Ort, den sich die junge und strebsame Polizistin Ruth Bradley ausgesucht hat, um mit ein paar Extraeinsätzen während ihrer Urlaubszeit einen guten Eindruck bei den Vorgesetzten zu machen. “Hier passiert nie etwas Aufregendes“, sagt ihr etwas widerwilliger einheimischer Arbeitskollege Ciarán O’Shea, der jeden Tag mit einem zünftigen Kater und amtlichen Kopfschmerzen begrüßt. Aber kaum hat er diesen Satz ausgesprochen, ist auf einmal voll was los und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Der Strand ist plötzlich voller toter Wale mit seltsamen Wundmalen, Inselbewohner verschwinden auf Nimmerwiedersehen und der alte Paddy fischt ein fremdartiges Wesen aus dem Wasser und lagert es in seiner Badewanne. Während er nun noch überlegt, was das putzige Tentakelwesen bei eBay bringen würde, springt es ihm ins Gesicht und versucht, ihm das Blut auszusaugen. Kurz darauf kommt niemand mehr um die Erkenntnis herum, dass fiese blutsaugende außerirdische Tentakelmonster die Insel invasieren und alles dafür tun, dass der Pub bald niemand mehr Hausverbot geben kann. Als ob das nicht schlimm genug wäre sind die Eindringlinge auch noch ziemlich viele und wachsen verdammt schnell! Während man nun kurz davor steht in Panik auszubrechen, fällt der Blick auf den grinsenden Paddy. Warum hat er überlebt und die anderen nicht? Die Antwort ist, weil Paddy standesgemäß bis obenhin mit seinem Selbstgebrannten abgefüllt ist. Und solch ein Blut verträgt auch das invasionswilligste Tentakelmonster nicht.

Ich bin die beste betrunkene Polizistin, die Du je gesehen hast.

Bis Hilfe vom Festland eintrifft, hilft also nur eines: Saufen, saufen, saufen. So lädt man die versammelte Gemeinde direkt aus der Kirche zur Freibierparty ins Pub ein. Nur der Wirt ist etwas besorgt, weil er vermutet, dass seine Frau glaubt, dies wäre so etwas wie ihre Geburtstagsparty. Auch wenn er Recht behält und auf einen handfesten Ehekrach hinsteuert, soll das für diese Nacht noch sein geringstes Problem sein, denn so leicht lassen sich die abstinenten Aliens nicht ins Bockshorn jagen.

Trockener Humor für feuchte Iren

“Grabbers“ ist ein ziemlich komischer und unterhaltsamer Monsterfilm geworden, der von der ersten bis zur letzten Minute gut zu unterhalten weiß. Natürlich ist “Grabbers“ nicht der lustigste Film aller Zeiten, wie uns das Booklet weismachen möchte. (Wenn man den Texten darin glauben möchte, scheinen die Schauspieler vor lauter Lachen kaum zum Lesen des Drehbuchs gekommen zu sein.) Das “Grabbers“ eben kein Klamaukfeuerwerk à la betrunkene Iren kotzen auf Aliens geworden ist, sondern der Humor eher so etwas wie die stetige Hintergrundmusik mit einigen sehr starken Auftritten ist, macht die Qualität des Films aus. Lakonisch und trocken. Trockener Humor ist genau das Richtige für einen Film, in dem man sich durchs Saufen das Leben rettet.

Gremlins & Tremors lassen schön grüßen

Schöne Bilder und starke, wie auch amüsante Darstellerleistungen machen den Charme des Filmes aus. Beste Referenz ist “Tremors – Im Land der Raketenwürmer“, der mit einem ganz ähnlichen Humor aufwartet. Und spätestens, wenn die (sturzbetrunkene) Abstinenzlerin Ruth Bradley durch einen Schankraum tappt, der gerade von fröhlichen Jung-Tentakeltieren auseinandergenommen wird, fühlt man, als würde man gerade einen verschollenen „Gremlins“-Teil sehen. Überhaupt sind gerade die Jungviecher lustig anzuschauen. Und die ausgewachsenen Exemplare der Spezies können mit einer originellen Art des stetigen Überschlag durch die Gegend zu rollen. Für einen spaßig-geselligen Filmabend ist Grabbers“ also ideal. Am besten zu genießen mit ein paar trinkfesten Freunden auf der Couch oder Sonntagmorgen verkatert im Bett.
„Grabbers“ Trailer
 

Perchta – Monster der Welt


Aussehen:

Die Perchta wird meist als älteres Weib beschrieben. Ein, im wahrsten Sinne, herausragendes körperliches Merkmal ist ihre große Nase. Ab und zu wird erwähnt, dass sie einen deformierten Enten- oder gänseförmigen Fuß hat. Jacob Grimm beschreibt sie als wilde Frau mit zotteligem Haar.

Heimat der Perchta:

Zu Hause ist die Perchta vor allem in Süddeutschland, Schwaben, Elsass, der Schweiz, Bayern, Österreich, sowie stellenweise in Slowenien und Tschechien.

Hintergrundgeschichte der Perchta:

Die Perchta ist eine mythologische Sagengestalt. Sie erscheint zwischen Weihnachten und dem Tag der Heiligen Drei Könige, dem 6. Januar, der auch unter dem Namen Perchtag bekannt ist. Ihr Name bedeutet soviel wie: Die Leuchtende, die Glänzende. Sie ist sowohl gütig und freudebringend, als auch ein gefürchteter Kinderschreck. „Schweig, oder die wilde Bertha kommt!“ In den Tagen zwischen Weihnachten und Perchtag hält sie auf einem goldenem Wagen einen Umzug. Begleitet wird sie von den Seelen nicht geborener Kinder, welche sich auch sonst in ihrer Obhut befinden und die sie, wenn nicht gerade Umzug ist, in einem Brunnen oder Teich aufbewahrt. Die Kinderseelen tragen beim Umzug einen eisernen Pflug. Denn oft wird die Perchta auch als Göttin des Ackerbaus und somit verantwortlich für das Wachstum des Getreides angesehen. Starken Wert legt sie darauf, dass an ihrem Feiertag Brei und Fisch (bzw. Klöße und Hering) gegessen wird. Geschieht das nicht, kann die gute Frau Bertha recht ungemütlich werden. Sie kommt dann  höchstpersönlich vorbei, schneidet einem den Bauch auf, entfernt das eben Verspeiste und füllt stattdessen den Magen mit Häcksel oder Steinen. Anschließend wird der Bauch des frevelhaften Feinschmeckers wieder zugenäht. Aber da Frau Perchta aus der Landwirtschaft kommt und dem Eisen nahe steht, geschieht das nicht mit Nadel und Faden, sondern mit Pflug und Eisenkette. Falls man frech wird, kann sie einen mit ihrem Atem blenden. Man sollte sich also besser nicht mit ihr anlegen. Im Gegenzug belohnt sie die Fleißigen und Gütigen, indem sie goldene Münzen verschenkt. Außerdem führt sie die Aufsicht über die Spinnerinnen. Material, welches diese bis zum Jahresende nicht versponnen haben, wird von der liebenswerten Frau Perchta persönlich unbrauchbar gemacht. Darüber hinaus soll sie den entsprechenden faulen Mädchen die Röcke besudeln. Also wirklich! Perchta  

Opfer:

Nun ja… Vor allem freche Kinder, faule Spinnerinnen, Witzbolde, die meinen, über ihren Umzug mit Pflug und Kinderseelen lästern zu müssen und natürlich all diejenigen, die auf die aberwitzige Idee kommen, am Perchtag etwas anderes als Brei und Fisch zu essen. (Hmmm… Brei!)

Taktik der Perchta:

Es ist nicht überliefert, wie sie es schafft, so viele Aufgaben gleichzeitig zu bewerkstelligen. Auch eine Anleitung, wie man einen Bauch mit Pflug und Eisenkette wieder zunäht, ist nicht überliefert (zumindest nicht schriftlich). Blenden tut sie einen, indem sie ihrem Opfer ins Gesicht bläst. Was auf sehr mangelhafte Mundhygiene schließen lässt.  

Abwehr:

Die Perchta ist fast so etwas wie eine Göttin oder Ex-Göttin. Dagegen kann man sich nicht wehren, indem man einen magischen Kreidekreis zieht oder einen Mistelzweig aufhängt! Man spinnt einfach fleißig, ist höflich und freundlich, grüßt schön und isst am sechsten Januar Brei mit Fisch (Hmm… Brei). Ja, klingt nach einer langweiligen Angelegenheit. Dafür bekommt man aber wenigstens nicht den Bauch mit einem Pflug aufgeschlitzt.  

Sonstiges:

Eng verwandt mit der Perchta ist die etwas gütigere Frau Holda oder Holle, welche vor allem in Mitteldeutschland ihre Stelle einnimmt. Verbreitungsgebiet ist u.a. Hessen, Thüringen, Vogtland, das nördliche Franken und Niedersachsen. Sie hat einen Hang zu Seen und Brunnen. Zur Mittagszeit kann man sie darin oft als schöne weiße Frau baden sehen. Allerdings führt sie auch das wilde Heer an, wofür sie das Aussehen einer hässlichen Alten mit langer Nase und großen Ohren annimmt. Ebenso wie die Perchta veranstaltet sie um Weihnachten einen Umzug, der dem Land Fruchtbarkeit bringt. Auch sie wacht über die faulen und fleißigen Spinnerinnen. Den faulen Mädchen zündet sie bisweilen schon mal den Rock an. Viele dieser Details finden sich im Märchen von Frau Holle der Brüder Grimm wieder.

Schrecklevel: 8 von 13

Ähnlich wie die verwandte Frau Holda, geht die Perchta eher in Richtung exzentrische ältere Dame, der man lieber nicht zu Nahe kommt und immer freundlich grüßt. Einzig und allein dieser brutale Tick, mit Pflug und Eisenkette Operationen vorzunehmen, ringt sogar dem Kürbiskönig einen gehörigen Respekt ab. Deswegen isst er am 6. Januar auch immer brav seinen Brei. Hmmm… Brei!

When the lights went out – Hol Dir den schwarzen Mönch ins Haus!

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Stell Dir folgende Situation vor: Du liegst gemütlich in Deinem Bett. Plötzlich packt Dich etwas mit unsichtbarer Hand an den Haaren und zerrt Dich die Treppe Deines Einfamilienhhäusleins hoch. Gute Filmszene, nicht?! Allerdings soll sich diese Szene zu Beginn der siebziger Jahre in dem englischen Örtchen Pontefract tatsächlich abgespielt haben. Opfer jener gewalttätigen Szene war die 14 jährige Tochter der Familie Pritchard, die davon sogar eine Risswunde am Hals zurück behalten haben soll. Und das war beiliebe nicht die einzige Spukerscheinung, welche die Familie Pitchard über lange Zeit heimsuchte. Bekannt geworden sind diese Erscheinungen unter den Namen “Der schwarze Mönch von Pontefact“. Denn eines Nachts erwachte das Ehepaar Pitchard und sah über ihrem Bett eine Gestalt in einer schwarzen Robe schweben. Auch andere Familienmitglieder sahen die mönchsähnliche Gestalt an verschiedenen Stellen des Hauses. When-the-lights-went-out-Szenenbild-6When-the-lights-went-out-Szenenbild-5 Insgesamt wird der schwarze Mönch von Pontefract den Poltergeist-Erscheinungen zugeordnet. Gegenstände flogen durch die Luft oder verschwanden, um sich an anderen Stellen wieder zu materialisieren. Besonders fixiert schien der Geist auf die Tochter Diane zu sein, die sich mehrmals in der Nacht unsanft aus dem Bett geworfen sah (ganz abgesehen von der Aktion mit der Treppe). Das Haus wurde zweimal exorziert. Einmal versprühte ein Bekannter Weihwasser im Haus. Ohne Ergebnis – der Geist wurde nur noch wilder. Er dekorierte die Wände des Hauses mit umgedrehten Kreuzen und zerstörte alle Kruzifixe im Haus. Anfang der siebziger Jahre verschwanden die Spukphänomene so abrupt wie sie begannen.

Basierend auf einer wahren Geschichte

Regisseur Pat Holden kann seiner Verfilmung der Geschichte also vermutlich mit fug und recht die Werbezeile „Based on a true Story“ beifügen, wie es ja seit der Verfilmung um die Ereignisse des Amityville Hauses zum guten Gänsehautton gehört. Allerdings hat Pat Holden, der auch das Drehbuch schrieb, auch ein persönliches Interesse an dem Fall, denn Jean Pritchard ist seine Tante und Diane Pritchard seine Cousine. Er hat aus den Ereignissen einen sehr gruseligen und atmosphärischen dichten Film im ansprechendem Retro-Look geschaffen.

Lüsterne Mönche oder Spannungen in der Familie

Natürlich ist es so, dass für die tatsächliche Existenz der Geschehnisse nie einen wirklichen Beweis gab, so dass man allen oben beschriebenden Ereignissen auch das Wörtchen “angeblich“ voran stellen könnte. When-the-lights-went-out-Szenenbild-1 10 Jahre (!) nach den Ereignissen in West Yorkshire untersuchte der “Geisterjäger“ Tom Cuniff die Ereignisse um den schwarzen Mönch. Er führte dessen Erscheinen auf das nahe gelegene ehemalige Kloster (1090 – 1539) zurück. Nicht weit vom Pitchard Haus entfernt soll eine Hinrichtungsstätte existiert haben, auf der zur Regierungszeit von Henry VIII. ein Kluniazenser Mönch hingerichtet wurde, nachdem er ein junges Mädchen vergewaltigt und ermordet hatte. Das würde auch die Fixierung des Spukes auf die junge Diane erklären. Der Geisterforscher Colin Wilson, der den Fall ebenfalls untersuchte, schrieb, dass Poltergeister ihre Energie aus dem negativen Familienumfeld ziehen und der Ursprung für die Erscheinung des schwarzen Mönches möglicherweise in den Spannungen zwischen dem Ehepaar Pritchard zu suchen sei. Unumstritten ist jedoch, dass Holdens Film “When the lights went out“ ein äußerst gelungener und sehenswerter Spukhausfilm ist.

Verlosung

Aus diesem Grund verlosen wir zum heutigen DVD-Start 2 Dvds & 1 Blu-ray. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantworte einfach die folgende Frage. Die späten sechziger und frühen siebziger Jahre scheinen eine fruchtbare Zeit für Poltergeisterscheinungen gewesen zu sein. Auch Deutschland kann auf einen berühmten Fall in jener Zeit verweisen. Wo?

a) Rosenheim b) Hildesheim c) Oldenburg d) Rüsselsheim Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 4. Dezember 2012 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
„When the lights went out“ Trailer
 

Kinotipp + Gewinnspiel zum Film „Possession – Das Dunkle in Dir“

Oh, ein Horrorfilm! Noch dazu ein Horrorfilm, der ohne dramatisch verwackelte, vermeintlich authentische Amateuraufnahmen daherkommt um besonders glaubhaft zu wirken. Stattdessen besinnt sich „Possession – Das Dunkle in Dir“ mehr auf klassische Elemente. Schön, dass es so etwas auch noch gibt! Letzte Woche ist er in den Kinos angelaufen, der neueste Film von Regisseur Ole Bornedal, der uns 1994 mit seinem Erstlingswerk „Nightwatch – Nachtwache“ (welches 1997 als „Freeze – Alptraum Nachtwache“ mit Ewan McGregor, Josh Brolin, Patricia Arquette und „Epic Face“ Nick Nolte neu verfilmt wurde) das Blut nachhaltig in den Adern gefrieren ließ. Diesmal spielt die Handlung aber nicht in einem unheimlichen Leichenschauhaus, sondern in der guten alten amerikanischen Vorstadt – eben genau so, wie man es von einem grundsoliden Gruselstreifen erwarten würde. Und anstatt eines nekrophilen Irren bedient sich Regisseur Bornedal lieber eines uralten jüdischen Volksglaubens rund um einen verdammt bösen Dämon. Dieser Dämon haust nämlich in einer nicht allzu großen, aber einigermaßen hübschen Holzkiste, die der Vorbesitzer besser irgendwie aus der Welt geschafft hätte (Vielleicht verbrennen? Oder im Ozean versenken? Nur so zwei spontane Gedanken…), anstatt sie in den Besitz eines Händlers kommen zu lassen, der das vermaledeite Objekt auf einem Allerwelts-Antiquitätenmarkt feilbietet.

Schicke Schatulle!

Dort nämlich entdeckt die kleine Emily (gespielt von der erst zwölfjährigen Natasha Calis) die schicke Schatulle und verliebt sich sofort in das Objekt. Da sie es als Scheidungskind ohnehin schon schwer genug hat und der gutherzige Vater Clyde (Jeffrey Dean Morgan) seiner Prinzessin ungern einen Wunsch abschlägt, landet die Kiste in Nullkommanix in Emilys Besitz. Em, wie Emily auch genannt wird, ist total begeistert von ihrer neuesten Anschaffung, obgleich es zunächst weder Ihr noch dem Vater gelingt, die Schatulle zu öffnen. Sie entwickelt eine wahre Obsession und so schafft sie es bald tatsächlich, die Holzschatulle zu öffnen. Dass sie damit einem Dibbuk, einem uralten Dämon des jüdischen Volksglaubens, Tür und Tor geöffnet hat, ahnt Em zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht. Doch die Geschehnisse, die sich schon bald einstellen, lassen nichts Gutes vermuten: So verändert sich Emily immer mehr und es passieren zunehmend merkwürdige, teilweise auch verstörende Dinge, die das tägliche Leben der getrennten Eltern nachhaltig beeinflussen sollen. Da diese Phänomene jeglicher rationalen Erklärung spotten, forschen die Eltern schon bald auf eigene Faust nach dem Ursprung des Ganzen…

Es geht auch ohne Innovation!

Zugegeben, einen Innovationspreis hat „Possession – Das Dunkle in Dir“ nicht verdient. Zu großen Teilen zu vorhersehbar ist die Story um den uralten Dämon, der auf unschöne Art die Lebenden terrorisiert. Aber das stört auch gar nicht so sehr. Denn das, was passiert, ist angenehm stimmig und unterhaltsam inszeniert. Keine fiese Gore-Orgie erwartet die Zuschauer, es wird einem auch nicht schlecht von dauerhaft wackelnden Kameraaufnahmen und man schläft auch nicht vor Langeweile ein. Stattdessen präsentiert sich Bornedals Film als eine Hommage an den – vergleichsweise relativ unspektakulären – Horror vergangener Tage. In seiner Art erinnert „Possession – Das Dunkle in Dir“ ein bisschen an „Insidous“: Die einen fanden die klassischen Stilmittel toll, die anderen haben sich gelangweilt. So ähnlich dürfte es auch hier sein, wobei sich wohl nur Diejenigen langweilen, die ohne abgetrennte Gliedmaßen und/oder verwackelte Bilder gar nicht auskommen. Alle anderen dürften sich gut unterhalten fühlen und alte Holzkisten auf Trödelmärkten fortan ganz genau unter die Lupe nehmen. „Possession – Das Dunkle in Dir“ – Die offizielle Webseite

GEWINNSPIEL

Weil der Kürbiskönig klassischen Horror mag, hat er ganz fix ein kleines Gewinnspiel bzw. 3 Fanpakete für Dich an Land gezogen. Jedes Fanpaket besteht aus dem Buch „Die Geister, die mich riefen“ aus dem Bastei Lübbe Verlag, einem Filmposter sowie 2 Kinotickets für „Possession – Das Dunkle in Dir“. Darum geht’s in dem Buch „Die Geister, die mich riefen“: Gibt es Botschaften aus dem Jenseits – oder sind Menschen, die von übersinnlichen Erfahrungen berichten, schlicht und einfach verrückt? Walter von Lucadou ist Deutschlands Experte Nummer eins zu den Themen Hellsehen, Esoterik und Spuk. Jedes Jahr erreichen ihn Tausende von Briefen, in denen Menschen von Geistern und unheimlichen Phänomenen berichten. Er nimmt sie ernst. Und findet in dem Buch „Die Geister, die mich riefen“ erstmals glaubwürdige Antworten darauf, warum es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantworte einfach die folgende Frage korrekt:

Wie heißt der fiese Dämon im Film?

a) Agguk b) Bannuk c) Celluk d) Dibbuk Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 21. November 2012 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! „Possession – Das Dunkle in Dir“ | Der offizielle deutsche Trailer in HD Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Kidnapped

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Ein Film über eine Familie, die von drei maskierten Männern in ihrem Haus überfallen und brutal misshandelt wird, ist eigentlich schon erschreckend genug. Doch wenn das Ganze mit einer derartigen Wucht erzählt wird, wie Du sie hier zu sehen bekommst, wird das Zuschauen fast zur Qual. Familienvater Jaime zkidnappedieht mit seiner Frau Marta und seiner Teenagertochter Isa in eine riesige Villa am Rande der Stadt. Die letzten Möbelpacker haben soeben das Haus verlassen, das Abendbrot wird vorbereitet und die Familie diskutiert darüber, ob Isa an ihrem ersten gemeinsamen Abend im neuen Haus schon ausgehen sollte, oder nicht. Da brechen drei maskierte Männer mit einem Vorschlaghammer durchs Schlafzimmerfenster, schlagen Jaime nieder und schleppen die Familie gewaltsam ins Wohnzimmer. Der Anführer der Bande zwingt seine Gefangenen zur Herausgabe sämtlicher Bankkarten und Geheimnummern und klappert anschließend mit dem Familienoberhaupt die Bankautomaten der Umgebung ab. Da die anderen beiden Kidnapper mit Mutter und Tochter im Haus verbleiben, hat Jaime gar keine andere Wahl, als zu kooperieren. Doch die Situation im Haus beginnt aus dem Ruder zu laufen, als plötzlich ein Freund von Isa vor der Tür steht. Die beiden Gangster verlieren zunehmend die Nerven und setzen damit eine Spirale der Gewalt in Gang, die in einer Katastrophe endet…

Heftige Filmkunst

Es gibt Filme, bei denen spürst Du von Anfang an, dass sie besonders sind. Auch „Kidnapped“ ist so eine Art von Film, denn er übt mit seiner erstklassigen Kameraarbeit sofort eine regelrecht hypnotische Wirkung auf Dich aus. In der zehnminüten Anfangssequenz verfolgt die Kamera ohne Unterbrechung Jaimes Autofahrt vom Beifahrersitz aus, schwebt dann ins Haus, beobachtet Mutter und Tochter, folgt einem Möbelpacker zurück zum Vater, verfolgt wieder einen Möbelpacker zurück ins Wohnzimmer und so weiter und so fort. Dabei wackelt das Bild nicht etwa unkontrolliert durchs Haus, ganz im Gegenteil, jede Bewegung ist absolut auf dem Punkt, als würde man ein vollendetes Ballettstück von der Bühne aus betrachten (wenn man so was wollte, versteht sich). Der Gipfel des Ganzen ist, dass die Villa voller Spiegel und Fensterscheiben hängt, in denen sich die Darsteller ständig spiegeln, aber erstaunlicherweise nie die Filmcrew. Insgesamt zwölf solcher durchkomponierter Sequenzen ohne Schnitt bilden den gesamten Film, der später sogar noch im Splitscreen wilde Verfolgungsjagden durch mehrere Zimmer und Autounfälle vom Rücksitz aus zeigt. Wie viele Monate Autor und Regisseur Miguel Ángel Vivas an diesen Bewegungsabläufen gearbeitet haben muss, will man gar nicht wissen. Ein Geniestreich! wohnzimmer Diese besondere Kameraarbeit ist natürlich nicht nur optische Spielerei, sie dient vor allem einem perfiden Zweck: Während durch mehrere Kameraeinstellungen und Schnitten normalerweise die Distanz zu den Figuren gewahrt bleibt, bist Du bei „Kidnapped“ wie in einer Dokumentation mittendrin. Vor Dir liegt die Mutter wimmernd auf dem Boden, hinter Dir hörst Du die Tochter schreien, doch Du bist zur Untätigkeit verdammt, wirfst nur einen fast schon voyeuristischen Blick auf das Geschehen. Dieser dokumentarische Umgang mit dem Thema Gewalt hebt den Film sehr weit aus der Masse von „Folter-Pornos“ à la „Saw“ oder „Hostel“ heraus. Hier wird Gewalt nicht zur Belustigung von uns Zuschauern gezeigt. Hier wird gezeigt, wie dreckig und niederträchtig Gewalt ist. Das kommt aber nicht etwa mit erhobenem Zeigefinger daher, sondern ist durch seine kühle Inszenierung und den Darstellern, die sich den Teufel aus dem Leib spielen, ein ungewohnt drastisches Werk, das Dich fassungslos zurücklässt. Nicht umsonst gewann der Film den Hauptpreis in den Katogieren „Bester Film“ und „Beste Regie“ beim Austin Fantastic Fest, Amerikas größtes Filmfest für Genre-Filme.

Ein fröhlich schauriges Halloween 2012…

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… wünscht der Kürbiskönig und seine verdorbene Helferschar!

Heraus heraus, ihr finsteren, bunten Gestalten! Heute ist die Nacht, in der das Absonderliche, das Groteske über das Normale triumphiert. All die, die sich sonst in tiefen Wäldern, dunklen Grüften, feuchten Burgen und unter steilen Treppen verstecken müssen: Heute dürfen sie hinaus und auf der Straße tanzen. Zusammen mit den Lebenden, die sich schaurig verkleiden. Gemeinsam ziehen sie durch die Straßen und fordern Trick or Treat oder schütteln ihre Glieder auf einer der zahlreichen Halloween-Partys. Und niemand weiß genau, ist mein Nebenmann nun ein als Zombie verkleideter Zombie oder riecht er einfach nur komisch?!

Ich, der Kürbiskönig, sage: Geht hinaus und feiert!

Ich und meine schaurige, durchtriebene Crew, sowie die in den Katakomben meiner herrschaftlichen Höhle angeketteten Praktikanten hoffen Euch mit unserem Magazin unterhaltend und hilfreich zur Seite gestanden zu haben. Auch im kommenden Jahr und in der mehr oder weniger Halloween-freien Zeit werden wir Euch regelmäßig über die neuesten Entwicklungen und Klatsch & Tratsch aus dem Bereich Grusel & Horror auf dem Laufenden halten. Wir werden uns ständig neue, abgefahrene Verkleidungs– und Dekorationsideen ausdenken und die besten Halloween-Rezepte von erfahrenen Feinschmeckern testen lassen. Damit es auch nächstes Jahr wieder heißen kann:

Ein fröhliches und schauriges Halloween – Euch allen da draußen!

Der Kürbiskönig und die Halloween.de-Redaktion
 

Halloween Make-up Teenager Vampir

I was a Teenage Vampire

So schminkst Du dich zum coolen Teenager VampirMit dieser Schminkanleitung wirst Du zum eleganten Teenager Vampir Ja, früher. Früher, da hatte Dracula einen rot-schwarzen Umhang und roch nach Fledermaus. Das Vampir-Dasein war ein unbequemes. Man schlief in feuchten Gruften und zerfiel im Sonnenlicht auf schmerzhafte Art und Weise zu Staub. Gottseidank bleibt die Zeit nicht stehen. Längst hat eine neue Generation von Vampiren das Zepter übernommen, die alten Sargmöbel eingemottet und sich an der Uni eingeschrieben. Dort wird nun fröhlich studiert, leidenschaftliche Bekanntschaften mit Werwölfen und richtigen Menschen geschlossen und die eine oder andere Studentenparty besucht. Sogar in der Sonne sitzen können diese neuen Vampire. Nur ein leichtes Glitzern verrät ihre Herkunft. „Das ist vollkommen gegen die Tradition“ grummelt Dracula und wendet sich ab. Als er über seinen zerlöcherten alten Umhang stolpert, bemerkt er, dass er eigentlich auch gerne noch einmal studieren würde. Ohne Umhang und mit schicken Werwolfmiezen.
Schwierigkeitsgrad: leicht – mittel Dauer: 30 Minuten

Material

Dafür benötigst Du:

Schminke

leiche-creme-make-up-schminkdose--mw-104524-1kryolan-tv-paint-stick-1w--mw-109899-10-1kryolan-mascara-waterproof-black--mw-109891-10-1kryolan-cream-liner-ebony--mw-109881-10-1 make-up-puder-transparent--mw-101580-1kryolan-liprouge-set-5-farben-lrs-131--mw-109887-12-1kryolan-lip-gloss-transparent--mw-109886-28-1kryolan-rouge-shading-brown--mw-109889-16-1 kryolan-eye-shadow-black--mw-109894-57-1kryolan-eye-shadow-white--mw-109894-10-1kryolan-eye-shadow-stone--mw-109894-53-1kryolan-eye-shadow-charcoal--mw-109894-56-1kryolan-glamour-sparks-noble--mw-109892-13-1teen-vampir-kontaktlinsen--108500-1-teen-vampir-teen-vampirevampirzaehne-classic--mw-100670-4tube-kunstblut-make-up--mw-110388-4

Hairstyling

  • Toupierkamm
  • Haarspray

Kostüm

  • T-Shirt (khaki)
  • braune Lederjacke
  • Blue Jeans
  • Turnschuhe
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1. Vorbereitung und Haarstyling

Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 1Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 2Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 3Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 4 Bevor Du mit Deinem Make-up und dem Hairstyling beginnst, setze Dir die Kontaktlinsen ein, damit diese später nicht mit Schminke beschmutzt werden. Um einen Twilight-Look à la Isabella „Bella“ Swan zu imitieren, toupierst Du Deinen Haaransatz am ganzen Kopf, beginnend mit dem Pony. Sprühe jeweils jedes Passé mit Haarspray ein, um es zu fixieren. Zum Abschluss schüttle wild deine Haare und fixiere die voluminöse Haarpracht mit Haarspray.

2. Das Make-up

Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 5Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 6Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 7Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 8 Um einen schönen blassen Teint zu erreichen, benutze ein sehr helles Creme Make-up, wie z.B. den Kryolan TV Paint Stick 1w. Trage das Creme Make-up mit einem angefeuchteten Kosmetikschwämmchen auf Gesicht, Ohren, Hals und Dekolleté auf. Anschließend puderst Du alles mit einem Transparentpuder ab. Weiter geht es mit den Augen. Benutze hierfür einen grauen Lidschatten, den Du großzügig auf Deinen Augenlidern verteilst und mit einem großen Lidschattenpinsel weich ausschattierst. Das bewegliche Lid sparst Du etwas aus. Auch unter Deinen Augen schminkst Du Dich mit einem flachen Pinsel mit dem grauen Lidschatten. Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 9Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 10Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 11Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 11 Deine Augenbrauen ziehst Du mit einem dunkleren Lidschatten nach. Mische dazu am besten etwas Grau und Braun. Um mehr Tiefe zu erreichen, schminke Deine Lidfalte zusätzlich mit schwarzem Eyeshadow. Ziehe Dir mit einem sehr feinen Pinsel einen hauchdünnen Lidstrich mit einem schwarzen Eyeliner. Um die Augen zu betonen, benutze einen weißen Eyeshadow und betone den Bereich direkt unter Deiner Augenbraue. Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 13Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 14Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 15Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 16 Wimperntusche darf natürlich nicht fehlen. Tusche mit einer schwarzen Wimperntusche mehrmals Deine Oberwimpern und Unterwimpern. Die Wangen werden in einer Mischung aus Schattier-Braun und Grau eingelegt. Benutze hierfür einen Rougepinsel. Lege auch den Hals und das Schlüsselbein leicht ein. Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 17Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 18Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 18Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 20 Die Schläfen werden dezent in Braun-Grau geschminkt, damit diese ein wenig tiefer eingelegt sind und so Deinen Vampir-Charakter betonen. Male nun mit einem dünnen Pinsel feine Äderchen im Bereich Deiner Schläfen und Stirn. Verwende hierbei blaue Fettschminke. So wirkt Deine Haut transparent und es entsteht ein toller Effekt. Auch am Hals, an der Kinnkante und Dekolleté setzt Du Dir Adern. Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 21Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 22Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 23Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 24 Fast bist Du fertig, aber was wäre ein Vampir ohne Vampirzähne? Benutze zum Beispiel die Vampirzähne classic von maskworld.com. Für die Anwendung brauchst Du künstliche Vampirzähne zum Aufstecken, einen kleinen Holzspatel zum Umrühren und die beiden Komponenten, einmal die Kapseln mit Pulver und die Flüssigkeit, die dann in einem kleinen Behälter zusammengemischt werden. Bevor Du Dir die Vampirzähne anklebst, halte sie Dir an Deine beiden Eckzähne, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sie gleich auf Deinen Zähnen sitzen. Gebe das Pulver aus den Kapseln in den kleinen Behälter und füge ein paar Tropfen der Flüssigkeit hinzu. Beides miteinander verrühren. Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 25Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 26
Die entstandene cremige Flüssigkeit füllst Du dann in beide Vampirzähne und drückst diese fest auf Deine Eckzähne. Nach ca. 5 Minuten ist die Flüssigkeit ausgehärtet und Deine Vampirzähne sitzen. Eine ausführliche Anleitung findest Du auf der Verpackung der Vampirzähne. Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 26Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 27Halloween Make-up Teenager Vampir Anleitung Bild 27
Sobald Deine Vampirzähne sitzen, kannst Du Deine Lippen schminken. Verwende dafür einen sanften Braun-Ton, der Deiner Kontaktlinsenfarbe ähnelt. Zum Beispiel kannst Du gut die Nuancen LC144 und LF404 aus dem Kryolan LipRouge Set mischen. Als Finish für die Lippen trägst Du einen transparenten Lip Gloss auf. Da bekannt ist, dass Teenager-Vampire im Sonnenlicht zu glitzern beginnen, darf natürlich kein Glitzerpuder fehlen. Trage das Glitzerpuder auf Stirn, Wangenknochen, Nase, Kinn und Dekolleté auf. Fertig!

3. Das Ergebnis

Schminkanleitung für ein elegantes Vampir Make upDunkel und geheimnisvoll: Die Vampirin von heute Viel Spaß!

Hotel Transsilvanien – Buchen Sie jetzt!

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Als klassisches Grusel-Monster hat man es gut. Tagsüber kann man schlafen und nachts grunzend oder stöhnend durch die Gegend rennen, Sachen kaputt machen und schreiende junge Damen und Herren auf der Schulter in die heimische Höhle/Schloss/Grotte tragen. Aber so einfach, wie der Laie sich das vorstellt, ist es schon lange nicht mehr. Kaum ein Ort auf der Welt, der nicht längst elektrifiziert, motorisiert und von Touristen überlaufen ist. Wie soll man da noch richtig und ungestört monstern?! Für richtige Monster ist in dieser Welt kein Platz mehr. Für alle betroffenen Kreaturen, die wenigstens mal für einen kurzen Augenblick der Hektik des modernen Lebens entfliehen wollen, hat Graf Dracula eine Wohlfühlmonsterwellness-Oase geschaffen. Das Hote Transsilvanien. Hier kann jeder seine haarige oder knochige Seele baumeln lassen und niemand wundert sich, wenn Frankensteins Monster im Pool alle Gliedmaßen verliert. Hier gibt es keine Sorgen und keinen Stress. Und vor allem… keine Menschen! Aber in Zeiten von Google Maps und Smartphones ist man nirgendwo sicher und so stolpert eines schönen Tages Rucksack-Tourist Jonathan in das Hotel und findet es … total abgefahren! Ganz im Gegensatz zu Herbergsvater Dracula, der sein Bestes tut, um den ungebetenen Gast wieder los zu werden. Jedoch spätestens, als Jonathan Draculas süße Tochter Mavis erblickt, ist an eine Abreise nicht mehr zu denken. Trailer „Hotel Transsilvanien“ ist ein Filmspaß für die ganze Familie. Im Gegensatz zu Filmen, wie „Paranorman„, die bei allem Spaß einem durchaus das Gruseln lehren wollen, steht bei „Hotel Transsilvanien“ vor allem Spaß und Humor im Vordergrund. Alle Monster sind knuffige, kuschelige Sympathiefiguren, mit denen man sich gut vorstellen könnte, mal eine Halloween-Party zu feiern. So ist der Film auch und vor allem für Kinder ein großer Spaß. Aber auch der erwachsene Zuschauer kommt mit zahlreichen Anspielungen und gelungener Situationskomik auf seine Kosten.

Verlosung

Unter allen, die mit dem Kürbiskönig ins „Hotel Transsilvanien“ einchecken wollen, verlosen wir drei monstermäßige Fanpakete! Diese bestehen aus dem offiziellem Nintendo 3DS-Spiel zum Film und einer lustigen Mumien-Puppe. Um zu gewinnen, beantworte einfach folgende Frage: Wie alt ist die Tochter von Graf Dracula? a) 16 Jahre b) 18 Jahre c) 21 Jahre d) 118 Jahre Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 08. November 2012 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

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Offizielle Filmseite Facebook Profil Online Karten-Game
Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Top 10 der einfallsreichsten Halloweenkostüme 2012

An Halloween wimmelt es von aufgedonnerten Zombies, Hexen und Vampiren, und ein Kostüm ist aufwändiger als das andere. Man könnte fast von einem Verkleidungs-Wettrüsten sprechen. Denn um unter so vielen Freaks richtig aufzufallen, muss man sich schon was ganz Besonderes einfallen lassen! Dieser Wettstreit scheint kreativ zu machen: Wir präsentieren Euch die 10 unserer Meinung nach erfinderischsten Halloween-Kostüme von maskworld.com!

Platz 10: Horror Teddy


Kein Bock mehr auf Kuscheln – jetzt wird ZERFLEISCHT! Von hinten sieht der Horror-Teddy aus wie ein gemütlicher Plüschbär. Um so größer ist der Schrecken, wenn er sich umdreht! Der Albtraum eines jeden Kindes und damit das perfekte Kostüm, um Traumata und Phobien beim Nachwuchs auszulösen. Darf aber auch zu Halloween angezogen werden.                

Platz 9: Frankensteins Monster Babykostüm


Apropos Nachwuchs: Das ist doch mal eine originelle Art, die lieben Kleinen zum Horror-Accessoire zu machen. Klein, niedlich – und aus Leichenteilen zusammengenäht! Serviervorschlag: Am besten tragen die Eltern Laborkittel, halten ihr Kind willkürlich Fremden unter die Nase und schreien aus vollem Hals “IT’S ALIVE!”                

Platz 8: Zombie Bischof


Das mit dem Leben nach dem Tod war dem Bischof ja schon immer klar. Aber irgendwie hat er es sich, wenn er ehrlich ist, etwas anders vorgestellt. Jetzt frisst er Hirne und gammelt vor sich hin, statt auf Wolke Sieben Nektar und Ambrosia zu schlürfen und Harfe zu spielen. Shit happens! Platz sieben für diese außerordentlich gotteslästerliche Kostümidee.                

Platz 7: Schweinemetzger


Er ist die Rache für Jahrzehnte der Massentierhaltung. Wenn er eines nicht leiden kann, dann sind es Fleischfresser, seit er als Ferkel zusehen musste, wie seine Mutter zu Hackfleisch gemacht wurde… Jetzt macht er Wurst aus Metzgereikunden und Schnitzelfreunden – nur Vegetarier bleiben am leben! Ein witziges Splatter-Kostüm mit gesellschaftskritischem Unterton.                

Platz 6: Giftzwerg


Eigentlich sind Zwerge ja kein klassisches Horrormotiv. Aber die fiese Fratze und die merkwürdigen Proportionen dieses kleinwüchsigen Gesellen machen ihn zu einem sehr Halloween-tauglichen Vertreter seiner Art. Der Trick: Der Kopf des Trägers ist unter der Mütze versteckt – das Zwergengesicht ist eigentlich die Brustplatte des Kostüms. Raffiniert!                

Platz 5: Schimpansen-Zombie


Aus dem Film „28 Days Later“ haben wir gelernt: Die nächsten Verwandten des Menschen können mit Zombiekeimen genauso angesteckt werden wie wir. Dann ist nix mehr mit Bananen, ab jetzt gibt’s nur noch Menschenfleisch! Und wehe, wenn der Laborkäfig mal nicht richtig zu ist… Animalisch, blutrünstig und untot: Platz 5 für den Wiedergänger-Primaten!                

Platz 4: Anatomie


Warum muss man eigentlich immer was anziehen, um verkleidet zu sein? Viel abgefahrener ist doch, wenn man auch die letzte Schicht ablegt: seine Haut! Dieser radikale Ansatz macht sich den Morphsuit- und Zentai-Trend zunutze und simuliert beeindruckend den Look eines anatomischen Präparats. Für Menschen, die gerne zeigen, was in ihnen steckt! Freien Eintritt bei den Körperwelten gibt’s bestimmt auch…              

Platz 3: Kopfloser Reiter mit Pferd


In die Top 3 schaffen es natürlich nur Kostümideen, die richtig flashen. So wie dieser Geselle: Mit dem Kopflosen Reiter wird man zum enthaupteten Wiedergänger UND seinem Pferd. Möglicherweise nicht das ideale Kostüm, um sich zu betrinken, aber dafür ein echter Hingucker! Und wenn einer Fragt: Nein, Tim Burton hat die Figur nicht erfunden – der Kopflose ist eine uralte Sagengestalt aus dem Rheinland!              

Platz 2: Symbiont


“Mein Bruder und ich, wir haben ein seeeehr enges Verhältnis.” Mit dieser Verkleidung kann man so richtig schocken. Besonders, wenn sich der Kopf des eingewachsenen “kleinen Freundes” plötzlich bewegt und nähert, weil sich hier die Hand des Trägers drin verbirgt. Echt ausgeklügeltes und ungewöhnliches Kostüm und damit zu recht Träger unserer Silbermedaille!                

Platz 1: Action-Kostüm Affenkäfig


Hä, wie geht das denn? Ein kräftiger Typ im Affenkostüm und ein Kleinwüchsiger? Dieses Kostüm ist so clever gemacht, dass viele eine Weile brauchen, um es zu durchblicken. Der Trick: Die Beine des Trägers stecken im Affenkostüm, der Oberkörper ragt in den Käfig hinein. Menschenbeine und Affentorso sind Attrappen. Saukreativ, extrem ungewöhnlich, und dann passt auch noch ein Bier durch die Gitterstäbe: So geht Perfektion!              
Happy Halloween und viel Spaß beim Verkleiden!

Kinder Halloween Make-up Kiemenmensch

Halloween-Schminkanleitung: Kiemenmensch Junior

Originelles Halloween Verkleidung für Kinder: Der Kiemenmensch im Retro LookKinder Halloween Make-up Kiemenmensch mit Vorlagen zum downloaden Der kleine George – schon ganz der Papa! Vatis Stolz und Muttis Liebling. Niemand krault die 200 Meter so schnell wie er. In der Baseball-Mannschaft der Monster-High-School ist er der unumstrittene Star. All die kleinen Geister-Mädchen bewundern sein leuchtendes Grün. Aber nur die hübsche Mumien-Prinzessin aus der 2b darf ihn manchmal, nach dem Unterricht, hinter den Schlangengruben, auf die Kiemen küssen. Eine originelles und lustiges Halloween Kostüm für Kinder im klassischen Monster Retro Schick inkl. den Schminkvorlagen zum downloaden und selber schminken.
Schwierigkeitsgrad: mittel Dauer: (inkl. Kiemenbasteln 1,5 Stunden)

Material

Dafür benötigst Du:

Schminke

aqua-make-up-efeu--mw-114590-1 aqua-make-up-gras--mw-114530-1 aqua-make-up-linde--mw-114520-1schminkschwamm-rosa--mw-109929-1 schminkpinsel-linie--mw-110130-1schminkpinsel-detail--mw-110129-1
  Für die Schablonen:
  • Papier in Kartonstärke (150 g/m²)
  • Cutter & Stift
  • Pinsel
Für die Kiemen:
  • Moosgummi in hellgrün/ca. 1 mm Dicke
  • Moosgummi in dunkelgrün / 3 mm Dicke (Moosgummi ist ein Schaumstoff, den es u.a. in A3-Bögen im Bastelbedarf zu kaufen gibt)
  • Papier in Kartonstärke (150 g/m²)
  • Cutter & Stift
  • Pinsel
  • Mastix Kleber

Kostüm

Die Kostüm-Utensilien für unseren Kiemenmenschen Jungen haben wir preisgünstig im Second Hand erstanden. Dabei haben wir uns um eine 50er Jahre Anmutung bemüht, um eine liebevolle  cartoonartige Hommage an die alten klassischen Monsterfilme zu erschaffen. Natürlich kann man das Kiemenmenschen Make-up auch mit jeder anderen Kleidung kombinieren.
  • kariertes Hemd
  • Baseballjacke
  • Hose
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1. Kiemen basteln

Lade die Vorlage für die Kiemen herunter. Dazu mit der Maus auf das nebenstehende Bild klicken. Die Vorlage öffnet sich nun in einem neuen Tab als PDF. Oder gleich mit der rechten Maustaste auf das Bild klicken und „Speichern unter“ aus wählen.
  Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 1Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 2Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 3Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 4 Schneide die Kiemenvorlage (Element 1) aus, übertrage sie mit einem Bleistift auf das Moosgummi und schneide sie mit einem Cuttermesser aus. Wiederhole den Vorgang, schließlich werden zwei Kiemen benötigt. Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 5Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 6Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 7Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 8 Mit einem Cutter die Vorlagen für die Kiemenverbindungsstücke (Element 2) ausschneiden. Mit der so entstandenen Schablone, auf dem dünnen helleren Moosgummi, so viele Verbindungsstücke wie benötigt aufzeichnen. Pro Kieme sind das sechs Stück – vorne drei und hinten drei. Das etwas längere Stück kommt in die Mitte. Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 7Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 8Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 9Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 10 Anschliessend mit Mastix-Kleber die Verbindungsteilchen auf die Kiemenvorlage kleben. Dazu wird das Kiemenstück an den betreffenden Stellen mit Mastix eingeschmiert und gewartet, bis dieser so angetrocknet ist, dass er bei Berührung Fäden zieht. Erst dann die Verbindungsteilchen aufkleben. Ist der Kleber noch zu flüssig, dauert es wesentlich länger bis die Klebeverbindung hält. Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 11Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 12Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 13Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 14 Vorgang auf der Rückseite wiederholen. Wenn der Kleber getrocknet ist, kann man mit Wasserschminke (hell- & dunkelgrün) und einem Pinsel Höhen und Tiefen anlegen.

2. Das Schminken

2.1 Die Vorbereitung

Zum einfacheren Schminken haben wir für alle wichtigen Elemente Vorlagen in Schablonenform erstellt. Die Schablonen haben den Vorteil, dass es schnell geht und der Auftrag auch sauber und exakt wird! Diese kannst Du Dir herunterladen, ebenso die Schminkvorlage. Für Kiemenmensch Junior benötigst Du die Elemente 5 + 7 + 8 + 9. Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 15Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 16Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 17
Die Elemente mit einem Cutter sauber ausschneiden und anschließend an der gestrichelten Linie die Schablone freischneiden.

2.2 Das Schminken

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In den Haaren etwas Haargel verteilen und sie als Seitenscheitel leicht nach hinten kämmen. Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 21Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 22Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 23Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 24
Für die Grundierung benutzt man am besten wasserlösliche Schminke in einem mittleren Grünton. Diese ist gerade bei Kindern sehr gut geeignet, da der Auftrag recht zügig geht und sich die Schminke schnell und einfach wieder mit Wasser und Seife entfernen lässt. Am besten arbeitet man hier mit einem angefeuchteten Schwamm. Hals und Ohren werden auch mit eingeschminkt. Auch Kinder haben Spaß daran beim Make-up mithelfen zu können, deshalb darf das Model sich nun die Schablone (Element 9) an die Stirn halten. Nun die Schablone in Dunkelgrün ausgefüllen. Das geht am schnellsten mit Hilfe eines Schwammes. Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 25Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 26Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 27Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 28 Die Augen werden ebenfalls in Dunkelgrün eingeschminkt. Die Streifen an den Augenbrauen werden mit Hilfe der Schablone (Element 7) aufgetragen. Hierbei tupft man mit dem Schwamm dunkelgrüne Schminke auf die Schablonenfläche. Genau so wird es auch an der anderen Augenbraue gemacht. Dazu die Schablone einfach wenden. Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 29Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 30Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 31Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 32 Für die Wangen wird eine Schablone mit zwei Punkten (Element 5) verwendet. Diese werden mit hellgrüner Wasserschminke ausgefüllt. Für das Kinn die Schablone mit den drei vorgefertigten Dreiecken verwenden. Diese werden wieder in Dunkelgrün ausgefüllt. Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 33Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 34
Die Haare werden zum Schluss ebenfalls etwas mit der wasserlöslichen Schminke eingefärbt. Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 35Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 36Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 37Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 38 Fehlen nur noch die Kiemen. Biege hierzu die Klebeflächen (Elemente 2) nach hinten und steiche sie mit Mastix ein. Rolle anschließend mit einem Wattestäbchen darüber. Sobald der Kleber Fäden zieht, ist seine Klebewirkung genau richtig. Klebe anschließend die Kiemen auf die gewünschten Positionen im Gesicht auf und drücke diese einige Sekunden lang gut fest. Kinder Halloween Make-up Schminkanleitung Kiemenmensch 39
Zum Schluss noch schnell die Hände passend einschminken und fertig.

3. Das Ergebnis

Ein echter Hingucker: Halloween Make up für Kinder im Retro Cartoon Look Halloween Schminkanleitung für die Familie Kiemenmensch Eine Halloweenverkleidung für die ganze Familie Und da so ein Kiemenmenschen-Kind nicht von alleine in die Welt kommt, gibt es hier die Anleitung für Frau Kiemenmensch und hier für Herrn Kiemenmensch. Und für alle, die einfach nicht genug bekommen können von unserem sympathischen Schuppentier: Hier die Bastelanleitung für ein Abbild für den Nachttisch und der passende Film-Tipp.