


Dein eigener Privatfriedhof als Halloween Dekoration
Kaum etwas bietet eine wohligere und schaurigere Kulisse für eine stimmige Halloweenparty, als die pittoreske Umgebung eines alten Friedhofs. Nun sind die meisten öffentlichen Friedhöfe des Nächtens leider geschlossen, ganz abgesehen davon, dass die meisten Friedhofswärter eine recht engstirnige Vorstellung von Totenruhe haben. Denken sie denn nicht, dass eine Leiche, die nun schon seit Jahrzehnten in ihrem Sarg auf das jüngste Gericht wartet, einen guten Drink und ein nettes Gespräch zu schätzen wüsste?! Bleibt also nichts anderes übrig, als den Friedhof zu sich nach Hause zu holen. Aber auch das, dies sei aus eigener Erfahrung erwähnt, ist leichter gesagt als getan. Wer erst einmal das erste Steinkreuz mit integrierter Grabplatte in den vierten Stock geschleppt hat, tendiert anschließend ganz schnell zur Alternative eines Holzkreuzfriedhofs. Diese Zeiten sind nun aber endgültig vorbei! Der Kürbiskönig zeigt Dir, wie man mit einfachsten Mitteln und etwas Zeit wunderschöne, dekorative Grabsteine und Kreuze herstellen und so noch die kleinste Plattenbauwohnung in einen wohlig-schaurigen Privatfriedhof verwandeln kann. Eine tolle Idee für eine stimmig gruselig Halloween Deko.Inspirationen
Grabsteine gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Um Dich für Deine eigenen Kreationen inspirieren zu lassen, lohnt sich ein Spaziergang auf einem schönen, alten Friedhof. Hier ein paar Beispiele für typische Grabstein-Formen.




Die Vorbereitung
Zeitaufwand: Abhängig von Anzahl und Form. Durch die Trocknungszeiten von Farbe und Kleber sollte man jedoch einen längeren Zeitraum einplanen. Bis der Tapetenleim richtig trocken ist, kann es schon mal 24 Stunden dauern. Schwierigkeitsgrad: einfach – anspruchsvoll (abhängig von der Form des Grabsteins) Grabsteine und Kreuze gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Wir stellen Dir hier stellvertretend vier Variationen vor. Die Grundtechnik zur Herstellung ist immer die Gleiche. Wenn Du es einmal ausprobiert hast, kannst Du die unterschiedlichsten Kreuze und Grabsteine bauen. Denn erst die Vielfalt schafft die gewünschte gruselige und pittoreske Atmosphäre. Ansonsten würde es ja aussehen wie ein Soldatenfriedhof. Also, warum nicht den nächsten Spaziergang nutzen und sich auf dem nächstgelegenen größeren Friedhof einmal inspirieren lassen?
Dafür benötigst Du:
– Styroporplatten unterschiedlicher Stärke. Diese gibt es in jedem größeren Baumarkt kostengünstig zu erstehen. Aus den dicken Platten (10 – 15 cm) werden die Grundelemente gebaut. Die dünnen Platten werden für Zierelemente und ähnliches verwendet. Umso mehr unterschiedliche Stärken Du zur Verfügung hast, um so aufwendiger und verspielter kann Dein Grabstein werden
– Stift, Edding oder Textmarker zum Anzeichnen
– möglichst langes Lineal
– Säge, Cuttermesser
– Holzstäbchen
– Styroporkleber
– Sprühdosen Granit-Effekt und Schwarz (im Baumarkt erhältlich)
– Pinsel, Wasserfarben (grau, braun, schwarz, weiß etc.)
– Tapetenkleister
– Streurasen für Modelbau
– Blätter, Holzstückchen, Erde und Vogelsand
Bastelanleitung: Der kleine Grabstein
Wir beginnen mit dem kleinen Grabstein. Sozusagen die Standardausführung. Von der Grundtechnik sind bis auf einige Details alle folgenden dann nur noch Variationen.


Als Ausgangsmaterial schneidest Du dir aus einer etwa 10-12 cm dicken Styroporplatte ein Stück in passender Größe aus. Mit einem Stift markierst Du gut sichtbar, wie die obere Rundung des Grabsteines verlaufen soll und schneidest dann mit einem scharfen Cuttermesser diese Rundungen nach und die Ecken ab.



Damit der Stein später nicht zu gleichförmig und steril aussieht, schnitzt Du nun an den Seitenkanten längliche Streifen ab. Kleine Scharten unterstützen den ehrwürdigen und verlotterten Eindruck unseres kleinen Grabsteins, der sich tapfer gegen das Ungemach der Zeit stemmt. Aber übertreibe es nicht, sonst sieht es nachher wie ein Grabstein aus, bei dem die Akne schlecht abgeheilt ist. Anschließend schnitzt Du in die Vorderseite noch ein Kreuz. Alternativ geht natürlich auch eine Jahreszahl, das klassische R.I.P. (Rest in Peace) oder auch ein Name. Das Kreuz ist aber das einfachste und sieht auch immer cool aus. Die Grundform des Grabsteines ist nun fertig.



Für die Farbgebung rühre in einem Becher eine wässrige Farbmischung aus Grau (und wenn Du magst etwas Braun) an. Damit grundierst Du nun den Styroporgrabstein.



Wenn das halbwegs getrocknet ist, besprühst Du das Ganze mit Granit-Effekt aus der Sprühdose, um die gewünschte Steinanmutung zu erzielen. Damit der Stein nicht zu gleichmäßig aussieht, ziehst Du nun mit der schwarzen Sprühdose einen leichten Verlauf von unten in die Mitte, so dass die Standfläche dunkler als der obere Bereich ist. Damit Du keine deutlichen schwarzen Linien ziehst, sprühe sehr vorsichtig und vor allem aus einiger Entfernung. Einmal mehr ist es hier äußerst wichtig, auf einer großflächigen Unterlage zu arbeiten.


Nun geht es ans Detail. Gestalte mit einem Pinsel und einer dünnen, schwarzen Farblösung die tiefen Stellen des Grabsteines wie das Kreuz, die Scharten und andere Stellen, die Dir passend erscheinen. Die Farbe sollte zwar wässrig sein – also nicht deckend – lasse den Pinsel jedoch erst einmal abtropfen und streiche ihn auf der Zeitung ab. Mit der dann noch verbleibenden Restfarbe am Pinsel gestaltest Du die dunklen Stellen. Der Kontrast sollte nicht zu stark sein und die Kanten nicht zu akzentuiert. Das beste Ergebnis erreichst Du, indem Du mit dem Pinsel nicht streichst, sondern tupfst. Das Gleiche machst Du nun nochmal mit einem hellem Grau. Nur, dass Du jetzt die Sachen betonst, die Hervorstehen und etwas heller sein sollen, wie zum Beispiel die Kanten.



Jetzt sollte Dein Grabstein schon ziemlich gut aussehen. Zeit, ihm den letzten morbiden Schliff zu verpassen und eine riesige Sauerei zu veranstalten. Rühre ein dicke Mischung Tapetenkleister an und stelle bereit: Graspulver aus dem Modellbau, Vogelsand und eine Mischung aus Erde und kleinen Rindestückchen (wie sie oft im Garten-Landschaftsbau verwendet wird – da kann man sich ja mal ein Becherchen abzweigen). Natürlich kannst Du auch weniger oder andere Utensilien benutzen. Bestreiche nun die Flächen, an denen der Grabstein mit Moos und Dreck bewachsen sein soll, großzügig mit Tapetenleim ein und bestreue die Stellen erst mit dem Graspulver und anschließend mit den anderen Utensilien.



Noch etwas einfacher ist es, wenn Du bereits vorher alles in einem Becher zusammen rührst und mit dem Pinsel auf den entsprechenden Stellen verteilst. Achte dabei auf Abwechslung! Trage es an einigen Stellen (zum Beispiel am Fuß und den unteren Seiten) dick und großzügig auf, während Du an den oberen Stellen nur einige wenige stark bewachsene Stellen anlegst und ansonsten lediglich feine Akzente setzt. Schließlich soll das Ganze möglichst natürlich und nicht zu gleichmäßig aussehen. Als i-Tüpfelchen kannst Du nun noch einige vereinzelte Laubblätter an den Stein kleben. Wenn Du zufrieden bist, lässt Du das Ganze etwas antrocken und gehst dann nochmal mit Pinsel und Tapetenleim über die ganze Sauerei, um es zu fixieren. Wenn dann nach ca. einem Tag alles komplett abgetrocknet ist, sollte es eine feste Kruste bilden, die einem nicht die Wohnung voll krümelt.
Bastelanleitung: Der große Grabstein
Etwas aufwändiger ist der große Grabstein, da er aus mehreren Elementen zusammengesetzt wird. Aber eigentlich ist es nur ein recht schlichtes Bauklötzchen-Prinzip. Du benötigst drei Styroporplatten von unterschiedlicher Stärke: Eine ca. 10-15 cm dicke für den Grundkörper und den Aufsatz, eine mittlere für das Zwischenstück und eine ganz dünne (ca. 2 cm) für das Schrägdach und die Plakette.


Zeichne auf der dicken Platte den Grundkörper und den Aufsatz auf und schneide die Stücke mit einem scharfen Cuttermesser heraus.



Anschließend schneidest Du das Verbindungsstück aus der mitteldicken Platte. Achte darauf, dass es in der Breite deutlich schmaler ist, als der Grundkörper und der Aufsatz. Setze zu Testzwecken die Elemente einmal zusammen und schaue, ob es gut aussieht oder Du eventuell noch ein Stückchen abschneiden musst. Auch wenn Du die Dachelemente schneidest, musst Du darauf achten, die Größe so festzulegen, dass sie später über den Rand herausragen Entweder Du misst das sorgfältig aus oder Du benutzt den Aufsatz als Schablone, indem Du ihn mit der oberen Fläche auf die dünne Styroporplatte legst und mit einem Edding in ca. 1 cm Abstand (wegen des erwähnten Überhangs) drumherum zeichnest. Nun hast Du alle Grundelemente beisammen.



Schneide noch die Zierleisten zurecht. Bevor Du alles zusammenklebst, schnitzt Du mit einem Cuttermesser ein Kreuz oder eine Grabinschrift.



Als erstes klebst Du mit Styroporkleber die Zierleisten an. Dann werden die drei Hauptelemente aufeinander geklebt. Für eine stabile Verbindung empfiehlt es sich, die drei Elemente zusätzlich durch ein spitzes Stück Holz (in diesem Fall ein angespitzter Holzspatel) zu verbinden.






Auffällige unerwünschte Spalten zwischen den Elementen kannst Du mit Styroporkleber abdichten. Klebe als letztes die Dachelemente auf die Schrägen des Aufsatzes. Schräge die Kanten an der Stelle, wo die beiden Elemente sich berühren, vorher mit dem Cuttermesser ab, damit sie eine schöne, spitze Dachkante bilden.



Wenn Du Lust hast, kannst Du aus dem verbliebenen dünnen Styropor noch eine ovale Plakette schneiden, wie sie früher auf vielen älteren Gräbern zu sehen war und auf der man das Bildnis des Verstorbenen betrachten konnte. Schräge die Kanten ab und befestige die Plakette an einer passenden Stelle.
Zur farblichen Ausgestaltung, gehe wie beim kleinen Grabstein vor.
Das Ergebnis
Als preisgünstige Alternative für die eigene Beerdigung sind Styropor-Grabsteine allerdings nicht zu gelassen. (Sie fliegen zu schnell weg.) Na, dann viel Spaß beim Basteln!





































































































































































Wenn Du Deine Haare für die Frisur auf Lockenwickler drehen willst, tue dies, bevor Du mit dem Schminken anfängst. Dann haben Heißwickler lange Zeit, abzukühlen und Du hast Deine Haare nicht im Weg beim Schminken. Benutze eine gute Teintschminke oder einfach Dein eigenes Make-up, um Deinem Teint einen ebenmäßigen Look zu verleihen.
Oft unterschätzt, aber ein wichtiges Hilfsmittel für ein gleichmäßiges und lange haltbares Make-up: Ein guter Transparent-Puder. Arbeite den Puder mit einer Quaste in das aufgetragene Teint-Make-up ein. Wenn Du Deinen eigenen Kompaktpuder benutzt, fällt dieser Schritt natürlich weg.
Für ein kräftiges Farbergebnis braucht es schon mehr, als einen normalen Lidschatten: Mit maskworld aqua make-up leuchtet das Rot schon nach einem Farbauftrag kräftig und hell. Bemale Dein Augenlid und die Lidfalte wie bei einem „Katzenaugen“- Make-up mit einem deutlichen Bogen zur Augenbraue hin. Ziehe das Rot entlang Deines Augeninnenwinkels zur Nase, um das Katzenauge noch zu verstärken.
Trage über dem Rot nun maskworld aqua make-up in Gelb auf. Wiederhole dabei am Augeninnenwinkel die Form des Katzenauges und male dann Dein komplettes Lid bis zur Augenbraue aus. Am äußeren Drittel Deiner Augenbraue kannst Du beginnen, diese zu übermalen und mit dem Gelb stilisierte Flammen zu kreieren.
Benutze nun erneut das Rot und umrande Dein Auge damit, wie mit einem dicken Lidstrich oder Kajal. Arbeite vom kräftigen Rot aus einen Farbübergang zum reinen Gelb hin. Durch das frisch aufgetragene Rot wird das vorher vorhandene Gelb hindurch schimmern und einen tollen Effekt erzielen. Das braucht etwas Übung, die Mehrarbeit lohnt sich aber.
Zum Schluss kannst Du noch einmal mit reinem Gelb Highlights setzen und eine saubere Kante ziehen.
Wenn der feurige Farbverlauf angetrocknet ist, kannst Du mit einem flüssigen Lidstrich oder maskworld aqua make-up in Schwarz weiter arbeiten. Umrande Dein Auge mit einem deutlichen Strich und führe den für das Katzenauge typischen Haken aus.
Achte beim Ziehen des Kajals an der Lidkante oder „Wasserlinie“ darauf, Dein Auge nicht zu reizen oder Farbe in den Tränenfilm gelangen zu lassen. Unter der Kontaktlinse sammeln sich schnell die Pigmente und können Dein Auge reizen.
Bei einem so kräftigen Augen-Make-up darfst Du mit Rouge nicht sparen. Verwende flammenrotes Trockenrouge und trage es kräftig in der Wangenhöhle als Schattierrouge auf.
Einen besonderen Kick ergibt Gelb als Blusher. Über der Wangenhöhle auf dem Wangenknochen aufgetragen, verleiht es dem Gesicht einen hellen Schimmer, wie der Widerschein der flammenden Augen.
Nicht unbedingt notwendig, aber bei längeren Partys sinnvoll, ist ein kräftig roter Lip Liner. Betone Deine Lippen so, wie Du es gewohnt bist und verwende den Liner, um eventuelle Unregelmäßigkeiten zu korrigieren.
Mit einem kräftigen Lip Gloss in Feuerrot strahlen Deine Lippen verführerisch.
Zum Feuerteufel passt eine locker hochgenommene, etwas zerzauste Lockenfrisur. Nachdem Du die Lockenwickler entfernt hast, kannst Du mit etwas farbigem Haarspray rote und gelbe Akzente setzen.


















































