Du hast Angst vor Fledermäusen und die Geschichten und Mythen über die blutsaugenden Flatterviecher lassen Dir einen kalten Schauer über den Rücken laufen? Dann solltest Du Dich erst recht vor Meisen in Acht nehmen! Die putzigen kleinen Vögelchen der Art Parus Mayor, gemeinhin bekannt als Kohlmeisen, sind offenbar ganz gemeine Gesellen, wie ein deutsch-ungarisches Forscherteam nun herausgefunden hat.
Manche Meisen geben sich mit Brotkrumen und Sonnenblumenkernen zufrieden und täuschen mit ihrem unschuldigen Gepiepse Harmlosigkeit vor, doch uns können sie nicht täuschen! Jetzt nicht mehr, nicht nachdem wir über ihre wahre Natur und ihren Killerinstinkt Bescheid wissen! Schon aus den 40er Jahren sind schwedische Berichte von Fledermäuse fressenden Meisen überliefert, und in Polen beobachteten Forscher 1996 dasselbe Phänomen. Nun berichten Peter Estok und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen über ihre schockierenden Beobachtungen in den ungarischen Bükk-Bergen nahe der slowakischen Grenze. Zwei Winter lang können sie mit ansehen, wie die Kohlmeisen ihre tödlichen Attacken auf die Fledermäuse der Art Pipistrellus pipistrellus verüben: Sie fallen in die Höhle ein und packen ihre Beute im Schlaf. Danach picken sie in bester Hitchcock-Manier mit ihren Schnäbeln Teile aus Gehirn, Muskeln und anderen Organen bis ihr blutiges Werk vollendet ist. Wie einer der beteiligten Forscher erläutert, deute das Verhalten der Vögel auf gezieltes Fressen hin und nicht auf Konkurrenz, etwa um Brutplätze.
Kohlmeisen, die fiesen Vampirjäger!
Du hast Angst vor Fledermäusen und die Geschichten und Mythen über die blutsaugenden Flatterviecher lassen Dir einen kalten Schauer über den Rücken laufen? Dann solltest Du Dich erst recht vor Meisen in Acht nehmen! Die putzigen kleinen Vögelchen der Art Parus Mayor, gemeinhin bekannt als Kohlmeisen, sind offenbar ganz gemeine Gesellen, wie ein deutsch-ungarisches Forscherteam nun herausgefunden hat.
Manche Meisen geben sich mit Brotkrumen und Sonnenblumenkernen zufrieden und täuschen mit ihrem unschuldigen Gepiepse Harmlosigkeit vor, doch uns können sie nicht täuschen! Jetzt nicht mehr, nicht nachdem wir über ihre wahre Natur und ihren Killerinstinkt Bescheid wissen! Schon aus den 40er Jahren sind schwedische Berichte von Fledermäuse fressenden Meisen überliefert, und in Polen beobachteten Forscher 1996 dasselbe Phänomen. Nun berichten Peter Estok und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen über ihre schockierenden Beobachtungen in den ungarischen Bükk-Bergen nahe der slowakischen Grenze. Zwei Winter lang können sie mit ansehen, wie die Kohlmeisen ihre tödlichen Attacken auf die Fledermäuse der Art Pipistrellus pipistrellus verüben: Sie fallen in die Höhle ein und packen ihre Beute im Schlaf. Danach picken sie in bester Hitchcock-Manier mit ihren Schnäbeln Teile aus Gehirn, Muskeln und anderen Organen bis ihr blutiges Werk vollendet ist. Wie einer der beteiligten Forscher erläutert, deute das Verhalten der Vögel auf gezieltes Fressen hin und nicht auf Konkurrenz, etwa um Brutplätze.
Aus ornithologischer Sicht stellt sich die Szenerie natürlich ein wenig milder dar, von „erstaunlicher Verhaltensflexibilität, gepaart mit veränderten Gegebenheiten der Umwelt – zum Beispiel Nahrungsengpässen“ ist hier die Rede und die Kohlmeise würde selbstverständlich nur in einer extremen Notsituation wie bei einer geschlossenen Schneedecke zum Räuber werden. Doch ein Restzweifel bleibt. In den 40er Jahren lernten Blaumeisen auf den britischen Inseln, vom Milchmann abgestellte Flaschen zu öffnen, um an die Sahne im Inneren des Deckels zu kommen. Zudem sind Kohlmeisen generell nicht gerade friedfertig, denn sie töten teilweise auch andere Vögel, wenn diese ihnen Konkurrenz machen. Wenn Dir das nächste Mal eine Meise über den Weg hüpft, solltest Du ihr also mit aller gebotenen Skepsis begegnen! Noch ein kleiner Hinweis am Rande, mit dem Du bei Freund, Familie und Kollegen Eindruck schinden kannst: Wie heißt die Kohlmeise auf englisch? Aufgepasst: „great tit“, wahlweise auch „great titmouse“! Dementsprechend lautet der Titel des oben genannten Beitrags in der Fachzeitschrift „Biology Letters“ auch „Great tits search for, capture, kill and eat hibernating bats“…
Werwolf schminken wie die Profis
Bist Du eher der wilde Typ, der seinen Instinkten gerne freien Lauf lässt? Dann ist das Werwolf Make-up genau das Richtige für Dich. Mit den furchteinflößenden Reißzähnen und der eindrucksvollen Wolfsschnauze wirst Du immer einen Platz auf der Tanzfläche oder an der Bar bekommen (und einen respektablen Abstand von einem Meter noch dazu). Die Leute, die Du dann doch in diesem Kostüm kennen lernst, sind höchstwahrscheinlich hart im Nehmen und für jede Schandtat bereit. Nur fürs Austreten sollte der Wolf seine tierischen Instinkte ein wenig im Zaum halten. Sonst kann es ganz schnell passieren, dass er vor dem Haus angeleint wird…
Vorbereitung
Du brauchst eine saubere Arbeitsfläche und einen Spiegel. Helles Licht und warmes Wasser helfen Dir, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Für die Verwandlung in einen wilden Werwolf benötigst Du das Werwolf Deluxe-Make-up Set von maskworld.com. Dieses enthält:
- Werwolfschnauze aus Latex
- Werwolfohren aus Latex
- Werwolfzähne mit Abformmasse
- Crème Make-up (z.B. Dämon Make-up von maskworld.com)
- Mastix Hautkleber (12 ml)
- Mastixentferner (50 ml)
- Echthaar-Augenbrauen
- Backenbärte




Außerdem solltest Du folgende Dinge parat haben: – eine kleine Schere (am besten eine Nagelschere) – einen Schminkpinsel und Schwämme (Du kannst aber auch nur Deine Finger verwenden) – etwas Küchenpapier oder Schminktücher – einige Wattestäbchen Falls Du Effektkontaktlinsen (z.B. Werwolf-Kontaktlinsen oder schwarze Kontaktlinsen) tragen möchtest, denke bitte daran, sie VOR dem Einschminken der Augen einzusetzen!
1. Anpassen der Werwolf Zähne
Schritt 1
Löse die gesamte Abformmasse aus den Beuteln heraus und knete die beiden Komponenten (braun & weiß) mit den Fingerspitzen SCHNELL (ca. 10 Sekunden) zusammen, bis die Mischung einen einheitlichen Farbton angenommen hat. Forme daraus nun eine schmale Rolle in der Länge des Gebisses.
Lege die Rolle in das Gebiss. Drücke die Masse solange vorsichtig und gleichmäßig in das Gebiss hinein, bis etwas Silikon aus den Löchern an der Unterseite hervortritt. Je gleichmäßiger die Masse verteilt ist, umso besseren Halt haben Deine Zähne und das Gebiss kann unzählige Male verwendet werden.
Setze nun das Gebiss mittig auf Deine Zähne auf und drücke es mit geringem Druck an, bis Deine Zähne auf dem Kunststoff aufsetzen. Gleiche die Dentalmasse mit Deiner Zunge zwischen Gebiss und der Rückseite Deiner Zähne an. Nach ca. fünf Minuten ist die Masse ausgehärtet und Du kannst das Gebiss vorsichtig nach unten abziehen.
Nun kannst Du mit dem Schminken beginnen. Die bereits angepassten Zähne setzt Du einfach ein, wenn Du fertig bist.
2. Anpassen der Latexteile
Schritt 4
Beginne mit den Werwolf-Ohren und setze sie einmal probehalber ohne Kleber auf. Schneide bei Bedarf mit einer Nagelschere den Bogen so, dass er ohne zu drücken passt, aber die Ohrläppchen noch bedeckt sind. Schminke das Latex-Ohr vor dem Ankleben etwas an: Grundiere mit einem hellen Braun und betone die Tiefen mit einem dunkleren Braunton.
Trage auf Deinem Ohr an den Stellen etwas Mastix Hautkleber auf, an denen das Latexohr gut aufgelegen hat und tupfe überschüssigen Mastix mit einem Wattestäbchen ab, bis er Fäden zieht. Setze das Werwolf-Ohr dann auf Dein Ohr und drücke die Klebeflächen gut fest. Glänzende Kleberreste können mit etwas Mastixentferner und einem Wattestäbchen einfach gereinigt werden.
Nimm nun die Werwolfschnauze und schneide die Nasenlöcher aus. Drehe die Maske dazu auf links, bis dir die Nasenlöcher als deutliche Erhöhungen entgegenkommen.
Setze Dir die Schnauze vor einem Spiegel probehalber auf. Die Nasenlöcher sollten so groß sein, dass Du gut atmen kannst. Wenn Du die Schnauze an Dein Gesicht hältst, kannst Du gut spüren, wo sie an Deinem Gesicht anliegt. Dort musst Du nun den Kleber auftragen.
Verteile den Mastix mit dem Pinsel dünn auf Deinem Gesicht. Presse die Schnauze dann einige Sekunden lang sorgfältig fest. Achte darauf, dass alle Ränder gut angeklebt sind. Obwohl Du die Schnauze auch an der Oberlippe ankleben kannst, ist die Maske von maskworld.com so modelliert, dass Du den Oberlippenbereich auch frei von Kleber lassen kannst. Das ist bedeutend angenehmer zu tragen und es lässt sich auch leichter sprechen. Mastix, der dann noch unter den Rändern hervorschaut, sollte mit etwas Mastixentferner und einem Wattestäbchen entfernt werden. So schminkt es sich leichter.
3. Schminken der Werwolfmaske
Schritt 9
Achte beim Schminken darauf, von der Applikation weg zu schminken, um die Ränder nicht wieder aufzurollen. Du kannst die Werwolfschnauze natürlich auch vor dem Ankleben bemalen.
Grundiere Dein Gesicht mit der Farbe, die Dein Wolf hauptsächlich haben soll. Helles oder dunkles Braun eignen sich gut dafür. Vergiss nicht, die späteren Klebestellen für die Echthaarteile nur sehr dünn zu schminken oder gar auszulassen!
Betone mit Orange die hervorstehenden, hohen Stellen Deines neuen Wolfsgesichtes und mit Dunkelbraun die tiefen Augenhöhlen und die markanten Wangen. Nutze Brauntöne und Schwarz, um dem Fell Deines Werwolfs ein bestimmtes Muster zu geben und die Falten zu vertiefen.
4. Ankleben der Echthaarteile
Schritt 12
Halte die Augenbrauen und die Backenbärte an Dein Gesicht. So kannst Du sehen, wo und wie sie am besten sitzen und ideal zu Deiner Maske passen.
Trage auf den wenig geschminkten Stellen dünn Mastix auf. Tupfe die Klebestellen mit einem Wattestäbchen ab. Drücke die Haarteile erst dann fest, wenn der Mastix am Wattestäbchen Fäden zieht und die Haut ein Stück weit mit anhebt. Drücke die Haarteile einige Sekunden mit sauberen Fingern oder dem Griff eines Stielkamms fest. Achte darauf, nicht die Haare selbst, sondern nur das Netz des Haarteils in den Mastix zu drücken!
Wiederhole nun dieselben Schritte mit den Augenbrauen. Pinsele dabei den Mastix mit der Wuchsrichtung Deiner eigenen Augenbrauen auf, damit diese sich nicht störrisch aufstellen. Verwende hier reichlich Kleber, damit die Echthaar-Augenbrauen gut halten.
Wenn die Haarfarbe des Haarteils sich zu deutlich von Deinen Augenbrauen abhebt oder der Übergang zur Haut nicht gleichmäßig genug ist, dann trage nur sehr wenig Farbe auf und ziehe lieber mit dem Pinsel viele kurze Striche, um Haare zu imitieren. Schon ist ein eindrucksvoller Werwolf entstanden! Verwende z.B. Kontaktlinsen, um Deinem Wolf einen aggressiven Ausdruck zu geben oder benutze etwas Theaterblut oder Blutkapseln, um furchterregende und filmreife Effekte zu erzielen. Mit einer Perücke oder weiteren Echthaarteilen sowie dem passenden Kostüm wird die Verwandlung perfekt.
Profi-Tipp
Wenn der Mastix gut getrocknet ist, kannst Du die Übergänge fast unsichtbar machen, indem Du mit einem Wattestäbchen Horrorhaut (z.B. von maskworld.com) dünn aufträgst. Verwende dabei mehrere Wattestäbchen, weil die klebrige Flüssigkeit sonst unsaubere Ränder verursacht. Nutze einen Fön, um das Trocknen der Horrorhaut zu beschleunigen. Es ist hilfreich, die getrocknete Haut etwas abzupudern, damit Du sie noch besser überschminken kannst. Benutze dazu handelsüblichen Make-up Puder oder Transparentpuder von maskworld.com.
Abschminken
Der Mastixentferner ist eine milde alkoholische Lösung, die ein einfaches und schnelles Abnehmen der Latexteile ermöglicht. Zum Lösen der Latexteile nutzt Du am besten Wattestäbchen, die mit reichlich Mastixentferner getränkt sind. Damit fährst du zwischen den Latexteilen und Deiner Haut entlang. Außerdem kannst Du ihn benutzen, um überflüssigen Mastix von Deiner Haut zu entfernen. Auch die Latexteile sollten immer gründlich gereinigt werden. Entferne alle Schminke mit warmem Wasser und Seife sowie den Mastix mit Mastixentferner. Trockne die Applikation dann und bewahre sie trocken und dunkel auf. So werden Deine Latexteile lange halten und beste Verwandlungsergebnisse erzielen. Für ein leichtes Entfernen der Haarteile solltest Du den Mastixentferner einige Minuten einwirken lassen. Die Haarteile säuberst Du anschließend am besten, indem Du sie für einige Minuten in einem flachen Teller mit Mastixentferner einweichen lässt. Dann tupfst Du die Haarteile mit Haushaltspapier ab, lässt sie trocknen und bewahrst sie trocken auf.
Pandorum – Es wird wieder unheimlich im All. Todsicher.
In den unendlichen Weiten des Weltalls gibt es schon so manches fiese Alien, das haben uns verschiedene Regisseure über Jahrzehnte hinweg filmisch eingebläut. Allein deswegen beschleicht die meisten Zuschauer beim Gedanken an Reisen durch unser Universum ein latent ungutes Gefühl. Das Unbekannte macht uns eben Angst. Und im Weltraum hört uns niemand schreien.
Im Kino hingegen schon. Denn wenn am 01. Oktober hierzulande der von Constantin Film vertriebene Science Fiction-Horrorfilm „Pandorum“ in den Kinos startet, dann darfst Du Dich wieder hemmungslos an den Armlehnen des Kinosessels festkrallen und tief in Selbigem versinken. Oder schreien. Die Ursache dafür ist, dass der in Babelsberg gedrehte Streifen mit reichlich Schockeffekten und Schreckmomenten daherkommt. Sobald die Hauptdarsteller Dennis Quaid („G.I. Joe – Geheimakte Cobra“) und Ben Foster („The Punisher“) aus ihrem Tiefschlaf an Bord einer gigantischen Arche Noah mit ca. 20 Millionen Arten an Bord erwachen und sich an nichts erinnern können, wirkt die Atmosphäre schon recht bedrohlich. Wer weiß, vielleicht befindet sich ja auch eine unbekannte Art mit an Bord?! Ganz zu schweigen von fiesen Viren oder Krankheiten…
Je mehr die beiden Protagonisten über ihre Mission in Erfahrung bringen, desto mehr wird die Odyssee im Weltraum zum Alptraum. Im Laufe von „Pandorum“ wird deutlich, dass sich Regisseur Christian Alvart („Antikörper“) auf sein Horror-Handwerk versteht. Hinzu kommt, dass die Produzenten-Troika Robert Kulzer, Jeremy Bolt und Paul W.S. Anderson schon bei den „Resident Evil“-Filmen ihre Finger im Spiel hatte.
Also, bereite Dich am Besten schon vorab mental auf diesen Ausflug ins Ungewisse vor, indem Du Dir eine Bibel schnappst und in Ruhe Kapitel Sechs bis Neun der Schöpfungsgeschichte Genesis liest. Oder Du lässt es.
Die offizielle Website zu Pandorum
Der offizielle deutsche Trailer in High Quality
Es kommt die Zeit… in der man in Kürbisbooten Rennen fährt!
Genau genommen, ist es sogar schon soweit. 1999 kam Danny Dill, der Sohn des Kürbisfarmers Howard Dill, auf die mehr oder weniger geniale Idee, in der kanadischen Stadt Windsor ein Rennen mit ausgehöhlten Kürbissen als Boote über den Lake Pesaqid auszurichten. Da merkt man wieder mal, dass Kanada direkt neben den USA liegt. Aber auch hierzulande ist dieser Trend bereits angekommen.
So wird am 20. September ab 13.00 Uhr in Ludwigsburg bereits die 5. Deutsche Meisterschaft im Kürbis-Boot fahren im Rahmen der weltgrößten Kürbisausstellung stattfinden. Vor der schönen Kulisse des Ludwigsburger Schlosses stürzen sich dann wieder mutige oder bekloppte Kanuten in die Fluten. Als Sportgerät dienen ihnen dabei kolossale Kürbisse (vorzugsweise der Sorte „Atlantic Giant“), die mehrere hundert Kilo auf die Waage bringen. Da nicht jeder Normalsterbliche solche Gemüse-Monster auf dem Balkon züchtet, werden diese bei Bedarf sogar vor Ort gestellt.
Die Wettbewerbsstruktur der Kürbisregatta ist simpel. Frauen und Männer treten in Gruppen getrennt voneinander an. Jene acht Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die mit den Riesen-Kürbissen in den Vorläufen die schnellsten Zeiten erzielen, erreichen das Viertelfinale, danach geht es im K.O.-System weiter. Vor den Highlights, den Finals, werden von den Verlierern der Halbfinale noch die dritten Plätze ausgepaddelt. Die ersten vier Plätze werden prämiert, die Sieger erhalten jeweils – halt Dich fest – 200 Euro! Da winkt ja schon fast der Vorruhestand!
Aber selbst wenn Du 200 Euro gut gebrauchen kannst und jetzt mit dem Gedanken spielst, teilzunehmen, solltest Du Dir das gut überlegen. Muckis und Rest-Erfahrung vom schulischen Kanu-Kurs allein machen niemanden zum neuen Kürbisregatta-King. Denn das Ausbalancieren in Kombination mit dem Paddeln erfordert Übung. Da ein Kürbis nicht über den stabilisierenden Kiel verfügt, ruderst Du unter Umständen mehr im Kreis als geradeaus. Mit anderen Worten: Die Zuschauer haben Spaß, die Kürbis-Kanuten lahme Arme und brennende Oberschenkel.
Der Bekanntheitsgrad dieser „Extremsportart“ wuchs insbesondere durch eine spektakuläre Wette bei „Wetten, dass…“, einen Kürbis in fünf Minuten auszuhöhlen und darin eine 50 Meter lange Strecke auf dem Wasser zurückzulegen. Die Wette wurde natürlich gewonnen. Aufgrund dieser Wette stieg die Zahl der Akteure und Schaulustigen zuletzt stetig. Im sächsischen Geringswalde findet eine Woche nach der Deutschen Meisterschaft beispielsweise noch die 3. Sächsische Kürbisregatta statt.
Angesichts dieser wachsenden Popularität ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis irgendein Optimist auf die Idee kommt, den Atlantik in einem Kürbis überqueren zu wollen. Na, wie wäre es denn mit Dir?
P.S.: Anmeldeschluss für die Kürbisregatta in Ludwigsburg ist der 15. September! Entweder per Anmeldeformular oder telefonisch unter 0173 359 19 48.
So sieht es aus, wenn enorme Kürbisse als Boote missbraucht werden
Dicke Kürbisse, fettes Preisgeld!?
Wetten, dass ein Kürbis schwimmt?
Der Bekanntheitsgrad dieser „Extremsportart“ wuchs insbesondere durch eine spektakuläre Wette bei „Wetten, dass…“, einen Kürbis in fünf Minuten auszuhöhlen und darin eine 50 Meter lange Strecke auf dem Wasser zurückzulegen. Die Wette wurde natürlich gewonnen. Aufgrund dieser Wette stieg die Zahl der Akteure und Schaulustigen zuletzt stetig. Im sächsischen Geringswalde findet eine Woche nach der Deutschen Meisterschaft beispielsweise noch die 3. Sächsische Kürbisregatta statt.
Angesichts dieser wachsenden Popularität ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis irgendein Optimist auf die Idee kommt, den Atlantik in einem Kürbis überqueren zu wollen. Na, wie wäre es denn mit Dir?
P.S.: Anmeldeschluss für die Kürbisregatta in Ludwigsburg ist der 15. September! Entweder per Anmeldeformular oder telefonisch unter 0173 359 19 48.
So sieht es aus, wenn enorme Kürbisse als Boote missbraucht werden
Klein und gar nicht klug: Alien in die Falle getappt!
Wie die Heuschrecken ziehen sie von Planeten zu Planeten mit dem Ziel der völligen Ausbeutung der Ressourcen und Unterjochung ihrer Bewohner. Das nächste Opfer war schon auserkoren: der dritte Planet einer kleinen, gelben Sonne in einem äußeren Spiralarm der Milchstraßengalaxie, voll mit naiven, wehrlosen Geschöpfen. Die Invasion begann im Mai 2007 und scheiterte… an einer Rattenfalle!
Nun gut, wir wissen auch nicht so genau, was die putzigen Extraterrestrier bei uns wollten, aber was sie auch vorhatten, es ist grundlegend in die Hose gegangen. Wie jetzt berichtet wird, ist im besagten Monat vor zwei Jahren dieses Wesen auf einer entlegenen Ranch in der Nähe des mexikanischen Ortes Metepec in eine Rattenfalle getappt. Statt Erste Hilfe zu leisten und den zierlichen Besucher mit allem nötigen Tamtam auf der Erde willkommen zu heißen, bekamen es die Bauern mit der Angst zu tun und versuchten es zu ertränken. Angeblich erwies es sich als besonders zäh und starb erst nach einem stundenlangen Salzwasserbad – daher auch der mumifizierte Look.
Viel Gehirn, wenig Nutzen
Wo Aliens auf ahnungslose Bauern treffen, da sind „seriöse“ Wissenschaftler natürlich auch nicht weit (zumal in einer Gegend, in der des häufigeren Kornkreise vermeldet werden), um ihre hanebüchenen Theorien einer noch viel ahnungsloseren Öffentlichkeit unterzujubeln. Untersuchungen an dem mausgroßen ET ergaben daher, dass es nicht etwa ein gehäutetes Kapuzineräffchen-Baby oder ähnlich Naheliegendes sei, sondern vielmehr eine auf der Erde völlig unbekannte Art, deren DNA sich nicht feststellen ließe, aber immerhin Merkmale von Mensch und Echse (erinnert sich noch jemand an „Enemy Mine“?) aufweise. Selbige Wissenschaftler wurden auch nicht müde zu betonen, dass die extreme Größe des Gehirns auf eine außerordentliche Intelligenz des Wesen schließen lasse. Dumm nur, dass die außerirdische Hyperintelligenz nicht ausreicht, um eine simple Rattenfalle zu durchschauen…Warte nur, ich hol gleich meinen großen Bruder!
Da aber ein mumifiziertes Außerirdischen-Bambini das Medieninteresse möglicherweise nicht dauerhaft erregt, haben die wackeren Metepecen gleich noch den großen Bruder aus dem Sombrero gezogen: ein ähnliches Exemplar, mit 70 cm ungleich größer, solle noch um die Ranch streifen – lebend! Allerdings sei es auch nicht ausgeschlossen, so hieß es, dass die Kreatur nach Mexico City weitergezogen sei. Ja, wie jetzt? Um was zu tun? Um mit leichter Verspätung die Azteken-Herrscher in Tenochtitlán zu besuchen, die laut Erich von Däniken mit Außerirdischen quasi per Du waren? Leider zu spät, kleiner Fremder! Was denkst Du: Mini-Alien, unbekannte Affenart oder kompletter Fake? Schreib uns einen Kommentar, was Du von dem Wesen hältst!Kein Märchen: Gewinnspiel zu „Fairytale Fights“
Wir hatten die Möglichkeit, uns in Köln anlässlich der Gamescom recht ausführlich durch die kunterbunte Märchenwelt von „Fairytale Fights“ zu schnetzeln. Aus diesem Grund haben wir dann gleich noch das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und den Entwickler erpresst. Als Lösegeld gab es was Nettes zum Ankleiden, das wir Dir mitgebracht haben, damit Du nicht immer die gleichen, ollen Stoff-Fetzen am Leib tragen musst. Halloween.de-Leser sollen schließlich schick sein!
Die Rede ist von 3 „Fairytale Fights“-T-Shirts in zeitlosem Schwarz! Wie auf unseren Fotos zu sehen, sind darauf die vier Hauptdarsteller des Spiels, nämlich Rotkäppchen, der (fast) nackte Kaiser (ohne seine neuen Kleider), Schneewittchen und Jack (aus dem Märchen „Jack und die Bohnenstange“) abgebildet. Klingt langweilig? Dann schau‘ Dir mal die Rückseite an! Für diese Shirts hätten manche Menschen auf der Gamescom getötet! Im Gegensatz dazu hast Du es bei uns deutlich leichter.
Um an eines der begehrten T-Shirts zu kommen, musst Du nur folgende Frage beantworten:
Welche wertvollen Dinge klaut der Junge namens Jack dem Riesen im Märchen „Jack und die Bohnenstange“? Er klaut…
a) …Goldtaler, ein goldene Eier legendes Huhn und eine magische Harfe.
b) …Euromünzen, eine Eier legende Wollmilchsau und eine „Red Special“-Gitarre.
c) …Silberdukaten, einen allwissenden Esel und eine fantastische Fagott.
d) …nichts, er verar***t den armen Riesen nur.
Um zu gewinnen, musst Du bis spätestens 09.09.09 um 09:09Uhr die richtige Lösung (es reicht der Buchstabe) als Kommentar hinterlassen, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst. WICHTIG: Schreibe auch Deine Wunschgröße (S, M, L, XL) und Deine vollständige Anschrift mit dazu, damit wir wissen, wohin der Gewinn geschickt werden soll. Natürlich wird Deine Adresse nicht veröffentlicht!
Wir wünschen Dir viel Glück!
Rechtliches:
Eine Bar-Auszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Unsere Mitarbeiter dürfen nicht an der Verlosung teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserem Gewinnspiel gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erklärst Dich mit einer Veröffentlichung Deines Vornamens mit Wohnortangabe einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine absolut korrekte Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns. Fairytale Fights – Rotkäppchen und Schneewittchen laufen Amok!
Wenn wir Dir hier bei Halloween.de von einem Videospiel berichten, dann nicht ohne Grund. Denn zwischen Tausenden Games der Kategorie „Einheitsbrei“ findet sich doch hin und wieder ein brillianter, blutiger Brotkrumen.
Moment! Blutiger Brotkrumen? Klingt ja ziemlich unappetitlich… Ist es aber nicht, im Gegenteil. „Fairytale Fights“ ist zwar rechtschaffen blutig, doch zugleich auch irgendwie niedlich. Denn wo tiefschwarzer Humor und eine knallig-bunte Umgebung zusammen wohnen, da sind „schrecklich“ und „niedlich“ direkte Nachbarn. Und „Fairytale Fights“ ist an so manchen Stellen schrecklich niedlich.
Makabre Machenschaften mordender Märchenfiguren
Für die makabren Machenschaften sind z.B Grimm’sche Charaktere wie Rotkäppchen und Schneewittchen verantwortlich, die sich durchs Märchenland schnetzeln. Dabei kommen vielversprechende Techniken mit klangvollen Namen wie „Dynamic Sliding“ bzw. – wie es Carnivoren nennen – „Salami Violence“ oder auch „Volumetric Liquid“ zum Einsatz! Während es die zuerst genannte Entwicklung genauer als je zuvor möglich macht, mannigfaltige, mitleiderregende Märchenweltbewohner nach allen Regeln der Metzger-Kunst akkurat zu tranchieren, berücksichtigt letztere das korrekte Spritz- und Fließverhalten des roten Lebenssaftes – inklusive schwungvoll-spaßiger Schlitterpartien durch Pfützen desselben.
Damit die Atmosphäre im Laufe der mehr als 20 abwechslungsreichen Abschnitte (wie passend) immer ausreichend mit Hämoglobin geschwängert ist, werden allerlei abgefahrene Waffen aufgefahren. Das sadistische Spektrum ist dabei als durchaus weitreichend zu bezeichnen. Während Äxte und Sägeblätter eher noch zu den klassischen Todbringern zählen, hätte man Lollies vor „Fairytale Fights“ wohl kaum als gefährlich eingestuft. Auch Zwerge, die eigentlich in erster Linie als Gegner-Gulasch dienen, dürfen als Waffe ge- oder missbraucht werden. Unter den mehr als 100 Waffen finden sich übrigens auch Katzen-Tatzen – und die kratzen!
Gefrorene Gegner und schöne Skelette
Darüber hinaus gibt es noch – mehr oder weniger – erfrischende, magische Tränke. Manche sind so heiß, dass man den Widersachern ordentlich einheizen kann. Andere Drinks sind so cool, das man keine Eiswürfel mehr braucht, sondern einfach welche aus seinen Gegnern macht. Auch ein Säure-Sprudel, der aus munteren Märchenfiguren in Sekundenschnelle schöne Skelette macht, steht dem Spieler zur Verfügung. Apropos Spieler. „Fairytale Fights“ kann nicht nur allein, sondern auch mit Freunden gezockt werden. Besonders toll ist dabei, dass zusätzliche Mitspieler dank „Drop In – Drop Out“ jederzeit ins Spielgeschehen einsteigen und eingreifen können. „Fairytale Fights“ wird vom 20. – 23. August auf der Gamescom in Köln gezeigt und erscheint im vierten Quartal 2009 für PC, Playstation 3 und XBox 360. TRAILER FAIRYTALE FIGHTS Fairytale Fights © and trademark are the (registered) property of Playlogic International N.V. All rights reserved. Playlogic is the registered trademark of Playlogic International N.V.Marvel lässt die Monster los!
Der amerikanische Comicriese Marvel ist ja eher bekannt für illustre Kostümträger wie Spiderman, den unglaublichen Hulk oder die Fantastischen Vier. Nur Wenige wissen, dass im Keller des erfolgreichen Superhelden-Verlegers eine Anzahl von Horrorfiguren ihren untotes Dasein fristet, welche in diesen Tagen mit „Legion of Monsters“ ihre Auferstehung feiern.
Zum Horroruniversum des „Hauses der Ideen“, wie sich Marvel gerne tituliert (und einem damit immer wieder ein breites Grinsen auf das Gesicht zaubert), gehören so originäre Figuren wie der Werwolf (bei Nacht), der Vampir Morbius, Draculas Tochter Lilith oder auch Draculas Monster. Optisch am eindrucksvollsten ist das Man-Thing: ein offensichtliches „Swamp Thing“-Rip-Off, nur dass dem Man-Thing rüsselartige Schläuche aus dem Gesicht hängen, als hätte er sich einen grünen Fliegenkopf aufgesetzt. Das lässt ihn zwar beträchtlich an Schreckpotential einbüßen, seine Werte auf der Trash-Skala aber sympathisch nach oben schnellen. Marvel dürfte auch der einzige Verlag sein, der sich seinen eigenen Zombie leistet. Nämlich Stan Lees Zombie Simon Garth, der in „Legion of Monsters“ einen schönen Auftritt hat.
Diese bunte Grusel-Truppe hat man jetzt wieder reaktiviert und ihnen neue One-Shots auf den Leib geschrieben. Eine bunte Mischung mit hohem Grusel-Trash-Potential. Um das noch einmal zu unterstreichen, hat man als kleine Zugabe eine „Legion der Monster“-Geschichte von 1976 spendiert, in der vor der Nase unserer Marvel-Monster ein Goldener Reiter mitten in L.A. seinen Heimatberg absetzt, der ihm vor tausenden von Jahren von bösartigen Außerirdischen geklaut wurde. Also Geschichten gibt’s…
Der Panini-Verlag veröffentlicht die in den USA in vier Einzelheften erschienene Serie in einem Sammelband.
Davon verlosen wir drei Exemplare!!!
Wenn Ihr einen der bei Panini erschienenen Sammelbände gewinnen wollt, dann tippt einfach das Stichwort:
„Ich will der Legion der Monster beitreten!“
… unten ins Textfeld ein. Einsendeschluss ist Sonntag, der 06. September um 23:59 Uhr. (WICHTIG: E-Mail-Adresse und vollständige Anschrift nicht vergessen!). Eure Adressen werden natürlich nicht veröffentlicht. Wir wünschen Euch viel Glück und viel Spaß!
Mehr Infos zum Comic auf www.paninicomics.de
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Die zwölfjährige Coraline ist mit ihrer Familie aufs Land gezogen, worüber sie nicht unbedingt glücklich ist. Ihre Eltern haben eigentlich die ganze Zeit zu tun und der Rest des altertümlichen Landhauses wird von freundlichen, aber eher skurrilen, älteren Herrschaften bewohnt. Auf einer Entdeckungsreise durch das Anwesen stößt sie auf eine geheimnisvolle Tür und nach einem langen, dunklen Tunnel gelangt sie in eine Art Spiegelbild ihres Wohnhauses.
Dort wohnen ihre “anderen“ Eltern. Hier ist alles bunter und aufregender, die “Anderen“ lesen ihr jeden Wunsch von den Augen ab und haben vor allem viel Zeit. Dass sie statt Augen Knöpfe an den Kopf genäht haben, stört Coraline nicht besonders, aber schon bald legt ihr die „andere“ Mutter zuerst freundlich, dann immer bestimmter nahe, doch für immer zu bleiben. Dafür müsste sie sich nur die Augen ausschneiden und sich statt dessen die Knöpfe annähen. Das tut auch nicht weh. Nadel und Faden liegen schon auf dem Küchentisch. Da kehrt Coraline lieber in ihre richtige Welt zurück.
Aber so einfach ist der enttäuschten “anderen“ Mutter nicht zu entkommen. Als Coraline wieder in der richtigen Welt angekommen ist, muss sie feststellen, dass die “andere“ Mutter ihre Eltern entführt hat. Da bleibt ihr keine Wahl, als wieder zurückzukehren und ihre Eltern zu befreien. Und das ist nicht leicht, denn dafür muss sie Aufgaben erfüllen und riskiert für immer, in der Spiegelwelt bleiben zu müssen. Mit Knöpfen statt Augen.
TRAILER – CORALINE
“Coraline“ ist ursprünglich ein Kinderbuch von Comic- und Bestseller-Autor Neil Gaiman (“Sandman“, “American Gods“) mit Illustrationen von Dave McKean.Für die gelungene Verfilmung ist Henry Selick verantwortlich. Selick ist vor allem bekannt durch Filme, wie “A Nightmare Before Christmas“ (Tim Burton war nur ausführender Produzent) oder “James und der Riesenpfirsich“. Nachdem ursprünglich geplant war, “Coraline“ als Realverfilmung umzusetzen, konnte sich Selick schließlich erneut mit seiner favorisierten Stop-Motion-Technik durchsetzen. Die Geldmittel dafür waren jedoch zuerst nur schwer aufzutreiben, schreckte die für ein Kinderbuch doch recht düstere Geschichte potentielle Geldgeber eher ab.

So gleicht der Film “Coraline“ auch mehr einem psychedelischen Alptraum, aus dem sich Coraline erst dann befreien will, als es eigentlich schon zu spät ist. Neil Gaiman bedient sich, wie so oft, zahlreicher Versatzstücke und Anspielungen aus “Alice im Wunderland“, Märchen- und Sagenwelt und rührt geschickt in menschlichen Urängsten. Auch weiß er ganz genau, wann es besser ist, ein Geheimnis ein Geheimnis sein zu lassen, um so die Atmosphäre des Traumhaften noch zu verstärken.
Dabei ist er immer einen Tick besser als seine Kollegen, weswegen schon das Buch, obwohl nicht eine seiner besten Arbeiten, zahlreiche Preise einheimsen konnte. In Henry Selick hat er einen kongenialen Partner gefunden, der Gaimans Buch in eine knallbunte, alptraumhafte Achterbahnfahrt verwandelt hat. Für kleine Kinder ist der Film damit jedoch nur bedingt geeignet.
Zeitgleich zum Film veröffentlichte der Panini-Verlag eine sehr schöne, wenn auch etwas unaufgeregte Comicadaption von “Coraline“auf deutsch, welche (im Original) den renommierten Eisner-Preis als “Beste Veröffentlichung für Teenager“ gewann.
Links
Mehr Infos zum Buch von Neil Gaiman inklusive weiterer Besprechungen und Bestellinformationen findet Ihr hier. Mehr Infos zur Comicadaption von P. Craig Russell und eine Leseprobe der ersten dreizehn Seiten könnt Ihr Euch hier anschauen.Trick ‚r Treat – So macht Halloween richtig Laune!
Das Fantasy Filmfest steht vor der Tür. Die stolze Summe von mehr als 70 Filmen wird im Rahmen der Veranstaltung gezeigt, darunter mit Sicherheit auch die ein oder andere Perle, nach der sich Horror-Fans die blutigen Finger lecken würden. Eines dieser Schmuckstücke wollen wir Dir jetzt schon einmal ans kalte Herz legen.
Gemeint ist die kanadisch-amerikanische Co-Produktion „Trick ‚r Treat“. Nicht nur dass der Filmtitel an sich schon prädestiniert ist, bei Halloween.de Beachtung zu finden. Der Streifen scheint zudem endlich mal wieder ein rundum gelungener Beitrag zum Thema Halloween-Horror zu sein. „Trick ‚r Treat“ erzählt vier verschiedene Geschichten und verbindet die unterschiedlichen Handlungen auch noch gekonnt miteinander. Da wird die Story vom Direktor einer Highschool, der nebenberuflich Serienmörder ist, geschickt mit den Erlebnissen der Jungfrau verstrickt, die ihren Auserwählten sucht. Und auch die fiesen Streiche einer Gruppe von Jugendlichen sind nicht etwa völlig losgelöst wie Major Tom, sondern hängen mit dem alten Mann von nebenan zusammen, der (s)einen Trick-or-Treat-Dämonen bekämpft.
Glaubt man den Kritikern, dann hat Michael Dougherty, der als Drehbuchautor für Blockbuster wie „X-Men 2“ und „Superman Returns“ in Erscheinung trat, bei seinem Regie-Debüt Großartiges geleistet. Die Mixtur aus Splatter, Schock und Spaß gepaart mit Wahnsinn, Wut und Witz verleiht „Trick ‚r Treat“ Kultpotenzial!
TRAILER TRICK ‚R TREAT
Zeichentrick – Zombies: Night of the Living Dead. Reanimated!
Er ist einer der einflussreichsten Horrorfilme überhaupt und hat es als einer der wenigen seines Genres ins Museum of Modern Art geschafft. Mit „Night of the Living Dead“ eröffnete George Romero quasi im Alleingang eine ganz neue Abteilung im Horrorfilmkabinett.
Und das mit einem der skurrilsten und schönsten Filmanfänge aller Zeiten. „Sie kommen, um Dich zu holen, Barbara!“. Zwar gab es schon vorher Filme, in denen Zombies eine Rolle spielten und Teil des Titels waren. Aber Klassiker, wie „White Zombie“, „I walked with a Zombie“ oder „King of Zombies“ waren eher dem traditionellen, folkloristischen Zombiebild verpflichtet, bei dem es sich um vom Voodoo-Fluch getroffene, willenlose Arbeitssklaven handelt. Erst Romero machte aus ihnen eine torkelnde Epidemie mit dem Drang, allem Lebendigen das Fleisch von den Knochen zu reißen. Eine Definition, die bis heute – 41 Jahre (!) nach dem Erscheinen von „Night of the Living Dead“ – nahezu unverändert Bestand hat. Abgesehen davon, dass die Zombies heutzutage wesentlich schneller sind. Welcher Fiesling hat sich das nur einfallen lassen?
Um diesem Meilenstein der Filmgeschichte ein cineastisches Denkmal zu setzen, haben sich über 100 Zeichner und Illustratoren zusammengefunden und den Film einfach nochmal gedreht – und zwar als Animationsfilm! Das Besondere dabei ist, dass jeder Künstler nur eine Sequenz des Filmes animiert und diese Mosaiksteinchen später zusammengesetzt werden. Der fertige Film besteht dann aus einer Vielzahl unterschiedlicher Stile und Zeichentechniken. Als Film im eigentlichen Sinne funktioniert das zwar nur noch begrenzt. Für Fans und Kenner des Films entzündet sich aber ein vergnügliches, optisches Feuerwerk. Ausschnitte und Trailer des Filmes kann man hier betrachten:
Night of the Living Dead: Reanimated-Webseite
Night of the Living Dead: Reanimated-Trailer 1
Night of the Living Dead: Reanimated-Trailer 2
Night of the Living Dead: Reanimated-Trailer 3
Mal was Neues bei Star Wars: Untote Sturmtruppen!
Joe Schreiber heißt der Autor, der mit seinem hierzulande am 5. November erscheinenden Buch das insgesamt doch einigermaßen sterile Star Wars-Universum mit blutigem Horror würzt. Der Titel „Death Troopers“ ist angesichts der Story auch recht passend gewählt.
Die Geschichte dreht sich im Großen und Ganzen um den imperialen Gefangenentransport „Virtue“ (an dessen Bord sich u.a. Han Solo und Chewbacca befinden), der auf seinem Weg zu einem Inhaftierungsmond im All liegen bleibt. Ohne interstellare Verkehrswacht auf sich allein gestellt, entdeckt der Befehlshaber einen schiffbrüchigen Sternenzerstörer, dessen Wrack offenbar verlassen wurde. Ein Enterkommando wird entsandt, um Ersatzteile zu beschaffen. Doch die Hälfte von ihnen kehrt nicht zurück… und die andere Hälfte bringt statt Ersatzteilen einen tödlichen Virus mit.
Die Geschichte dreht sich im Großen und Ganzen um den imperialen Gefangenentransport „Virtue“ (an dessen Bord sich u.a. Han Solo und Chewbacca befinden), der auf seinem Weg zu einem Inhaftierungsmond im All liegen bleibt. Ohne interstellare Verkehrswacht auf sich allein gestellt, entdeckt der Befehlshaber einen schiffbrüchigen Sternenzerstörer, dessen Wrack offenbar verlassen wurde. Ein Enterkommando wird entsandt, um Ersatzteile zu beschaffen. Doch die Hälfte von ihnen kehrt nicht zurück… und die andere Hälfte bringt statt Ersatzteilen einen tödlichen Virus mit.
Virus Fiesus Miesus
Allein die Tatsache, dass 99% der Besatzung in Windeseile von diesem derben Virus dahingerafft werden, ist schon schlimm genug. Aber erschwerend kommt hinzu, dass die Toten auch keine ewige Ruhe genießen: Sie sind nämlich überaus hungrig und schlecht gelaunt! Ob die panische Flucht der wenigen Überlebenden auf das Zerstörer-Wrack unter den gegebenen Umständen aber eine besonders gute Idee ist, darf bezweifelt werden… Zweifelsfrei eine gute Idee ist aber der „Star Wars Death Troopers“-Trailer Contest. Fans sollen einen 30 Sekunden bis zwei Minuten langen Teaser erstellen, der auf der Zusammenfassung von Joe Schreiber aufbaut. Als Hauptpreis winkt ein riesiger Haufen Star Wars-Bücher, inklusive einer von Autor Joe Schreiber unterzeichneten „Death Trooper“-Ausgabe. Zur Inspiration gibt es bereits einen einzelnen Fan-Trailer. Möge die Macht beim Dreh Deines eigenen Clips mit Dir sein!Super Jobangebot für Deinen neuen Traumberuf: Zombie in Vollzeit!
Das ist doch mal eine außergewöhnliche Stellenausschreibung! Wer auf Jobsuche ist oder sich beruflich verändern will, der findet seinen Traumjob vielleicht in London. In unheimlichen Katakomben. Als Zombie!
Das Horrorkabinett „London Bridge Experience & London Tombs“ offeriert nämlich die ansprechende Anstellung als Untoter, nachdem es als „The Scariest Attraction in London“ („Die gruseligste Attraktion in London“) ausgezeichnet wurde und sich vor Besuchern kaum noch retten kann. Die live inszenierten Szenarien des Schreckens erfeuen sich nämlich einer bemerkenswert großen Beliebtheit.
Das Gleiche gilt offenbar für das Stellenangebot. So haben sich bereits gut 50 Zombie-affine Menschen für den Job als Hirnfresser beworben. Bevor Du Dich nun auf ein Leben als „Untoter“ in London vorbereitest, solltest Du Dir aber darüber im Klaren sein, dass das Dasein eines stöhnenden Wiedergängers wahrlich kein Zuckerschlecken ist. Denn in den – unter der London Bridge befindlichen – feuchten, dunklen Katakomben ist es wirklich recht ungemütlich. Immerhin sollen die zukünftigen, leidensfähigen Touristenschrecks sehr ordentlich bezahlt werden: Satte 30.000 Pfund (etwa 34.000 Euro) im Jahr – da kann man sich auch abzüglich der Einkommenssteuer noch ausreichend Thermounterwäsche und Hustensaft leisten.
Für die Auswahlgespräche zu diesem begehrten Job ist allerdings auch Eigeninitiative erforderlich. Wer die „scare administrators“ von sich überzeugen will, der braucht nicht nur eigene, möglichst gruselige Arbeitskleidung, sondern auch das entsprechende Talent. Menschen, die während der Studienzeit in der Geisterbahn gearbeitet haben, sind also klar im Vorteil. Wir drücken Dir die Daumen!
Auch Zombies zahlen Steuern
Larry Brent: Die Schlangenköpfe des Dr. Gorgo
Genre: Grusel-Trash
Autor: Dan Shocker (Jürgen Grasmück)
Label: EUROPA Klassiker | SonyBMG
Zwischen 1983 und 1986 beweist EUROPA den Mut, mit „Macabros“ und „Larry Brent“ zwei Horror-Groschenroman-Vorlagen des deutschen Autoren Jürgen Grasmück alias Dan Shocker in die Kinderzimmer der Grusel-affinen Jugend zu entsenden. „Larry Brent“ ist – zumindest aus heutiger Sicht – nicht einmal sonderlich schockierend, dafür aber herrlich abstrus: Der Protagonist, ein Spezialagent der PSA („Psychoanalytische Spezialabteilung“ – eine krude Mischung aus X-Akten und „X-Men“), wird über die Strecke von 15 Folgen mit der Aufklärung übernatürlicher und ungewöhnlicher Fälle betreut, stets bewaffnet mit Kommunikationsring und einem Smith & Wesson-Laser.
In besagter Folge 9 werden in London mehrere verstümmelte Leichen entdeckt, allesamt weiblich und ohne Kopf. Im Laufe des Geschehens ermittelt Larry Brent den verrückten Wissenschaftler Dr. Gorgo (gesprochen von Günther Pfitzmann!) als Urheber dieser Untaten, der in medizinischen Experimenten Gehirne und Köpfe verpflanzt, unter anderem auf krakenähnliche Körper.
So weit, so gut. Doch was macht diese Geschichte nun so besonders? Einen Erklärungsversuch lieferte die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien 1986 selbst: „Die Tonkassette wirkt zweifelsfrei verrohend, weil sie bei dem Zuhörer Aggressionen aufbaut und ihn im Zustand angespannter, latenter Aggressivität hält. Dies erreicht die Tonkassette, indem sie den jeweiligen Zuhörer mit grausamen Gewaltakten konfrontiert. Verletzungshandlungen, die Auswirkungen von Verstümmelungen bzw. „Operationen“ sowie das Leid der Angehörigen der Opfer werden detailliert inszeniert.“
Ein Beispiel gefällig? Bitte sehr: „Einem anderen Mädchen entnimmt Dr. Gorgo in einem Laboratorium das Gehirn. Er verpflanzt dieses in einen Collie. Freigelassen, führt dieses Tier Larry Brent zu dem Operationsraum. Hier rennt er immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand; Blut und Eiter spritzen. Schließlich zerplatzt der Hundekopf.“ Selten klang nüchternes Beamtendeutsch so werbewirksam. Ausschlaggebend für die Indizierungsentscheidung dürfte jedoch die unverhohlene Bejahung von Selbstjustiz gegen Ende der Story gewesen sein – aber wir wollen hier ja nicht zuviel verraten.
Text: Sebastian Riewe
Günther Pfitzmann verplanzt Gehirne
Auch wenn heutzutage die Regale voll von Splatterschund der unleckeren Machart sind, das 1983 erschienene Werk „Die Schlangenköpfe des Dr. Gorgo“ war und ist das einzige Hörspiel, das jemals in Deutschland auf den Index gesetzt wurde! Eine Würdigung, dank der die EUROPA-Kassette bereits kurz nach Indizierung zum hochdotierten Sammlerstück avanciert und für uns Anlass genug ist, einen näheren Blick zurück zu werfen.Kultobjekt dank Indizierung
Neuauflage versus Original
„Die Schlangenköpfe des Dr. Gorgo“ ist im Grunde eine der wirklich spannenden Folgen der Serie. Der Neuauflage im Zuge der Reihe „Rückkehr der Klassiker“ von vor knapp sechs Jahren haftet leider das erhebliche Manko an, dem zensierenden Schnitt zum Opfer gefallen zu sein – der Cutter von EUROPA hat damit ein grausameres Werk verrichtet als Dr. Gorgo himself. Gerade 41 Minuten der Story haben überlebt, den verbliebenen Rest der CD füllen unfassbar überflüssige Sound- und Musikschnipsel. Wer aber nicht willens ist, für die Original-MC 50 bis 100 Euro hinzublättern, dem sei dieses kultverdächtige Stück Hörspiel-Trash auch in der gekürzten Version ans Herz gelegt. Sprecher: Günter König, Rainer Schmitt, Günther Pfitzmann u.a. VÖ: 10.11.2003 (Original: 1983) | ca. 49 Min. | FSK 16 Webseite: www.natuerlichvoneuropa.deText: Sebastian Riewe
Pünktlich zu Halloween: The Return of Michael Jackson – Rückkehr im Film
Michael Jackson kehrt zurück – ausgerechnet an Halloween! Allerdings nicht als Untoter, Wiedergänger oder Zombie, sondern als Filmstar! Denn nach dem plötzlichen Tod des „King of Pop“ war klar: Mit den letzten Aufnahmen, die den Superstar bei Proben zu seiner „This Is It“-Konzertreihe zeigen, lässt sich jede Menge Geld verdienen.
Die Rechte an dem, vom Konzertveranstalter AEG Live aufgezeichneten, Bildmaterial sollen Sony Pictures nun angeblich 60 Millionen US-Dollar wert gewesen sein. Zwar seien auch namhafte Konkurrenten wie z.B. Fox, Universal und Paramount an einem Deal interessiert gewesen. Aber die Tatsache, dass Sony Music Entertainment die Rechte an Michael Jacksons Solo-Songs hält, soll letztlich den Ausschlag gegeben haben. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.
Doppelter „Thriller“ zu Halloween
Nach Informationen der Variety steht aber bereits fest, dass Regisseur Kenny Ortega, der die Konzertproben aufzeichnete, die Regie des Michael Jackson-Films übernehmen soll. Das Endergebnis wird aller Voraussicht nach bereits am 30. Oktober, also am Vorabend von Halloween, veröffentlicht werden. Geplant ist eine Dokumentation, die den Popstar nicht nur bei seinen letzten Proben, sondern auch bei Meetings, Interviews und im privaten Leben zeigt.
Unbestätigten Angaben zufolge umfasst das gesammelte Material mindestens 80, eventuell sogar über 100 Stunden Michael Jackson, darunter mindestens drei Musikvideos. Bei einem der Videos handelt es sich um eine alternative „Thriller“-Version, die als Zwischenspiel für die Konzerte geplant war. Weitere Highlights sind mit Sicherheit die Performances von „Thriller“ und „Beat It“, die ebenfalls im Rahmen der Proben gefilmt wurden.
Wer jetzt denkt: Michael Jackson war aufgrund seiner umstrittenen „Schönheits-OP’s“ und seiner Medikamentenabhängigkeit sowieso nur noch ein Zombie, der sollte sich das angehängte Video seiner Probe zu „They Don’t Really Care About Us“ anschauen. Bei „Thriller“ könnte man den Zombie-Vergleich ja noch gelten lassen, aber in diesem Video wirkt der „King of Pop“ doch überaus vital.
Video: Michael Jacksons letzte Probe von „They Don’t Really Care About Us“ im Staples Center in Los Angeles am 23. Juni 2009
The Spirit of 666 – Untote Psycho-Zombies spielen zum Tanze auf!
Wenn man in der Hölle seine eigenen Schreie nicht mehr verstehen kann, dann spielen die Untoten wieder auf der Erde. Heute erscheint die neue CD “The Spirit of 666“ von Deutschlands umtriebigster Zombie-Psychobilly-Kapelle “Thee Flanders“. Wie das Cover beweist, ist es niemand anders als der teuflische King selbst, der unsere wackeren Zombie-Musikanten aus der Hölle führt und zum Tanze aufspielen lässt.
Was „Thee Flanders“ zur Ausnahme-Erscheinung macht ist ihre, in der Psychobilly-Szene leider recht rar gesäte Fähigkeit zu Humor und Selbstironie. Das beweisen nicht zuletzt verspielte Beiträge wie die Flanders Doku „Gute Psychos, schlechte Psychos“ auf ihrer 2007er DVD “Freakshow“. Auch musikalisch händelt man das ganze Psycho-Ding eher großzügig. Sie selbst bezeichnen ihre Musik deshalb auch als Punkabilly (from Hell).
Für den aktuellen Longplayer haben die fünf teuflischen Gesellen ihr Stil-Repertoire nochmal um eine kräftige Prise Country angereichert und erfinden nebenbei noch so etwas, wie Psycho-Metal. Das Ganze ist garniert mit einem bunten Blumenstrauß feiner Melodien, die einem die Tränen in die untoten Augen treiben. Textlich geht es, wie sollte es anders sein, um Kannibalismus, Hexen, Zombies und ein kleines bisschen Liebe. Zwei überraschende Coverversionen aus der Ursuppe des Deutschpunk runden den beschwingten Höllengruss ab. Das Ganze ist wieder im exquisiten Design von „Thee Flanders“-Sänger und Hans-Dampf-in-allen-Gassen Norman Winter verpackt.
MySpace-Profil von „Thee Flanders“
Zur musikalischen Einstimmung eine kleine (ältere) Kostprobe, nämlich „Erna P.“
Mit Dr. Frankenstein on Tour in Ingolstadt!
Städteführungen können ja an sich recht interessant sein. Oft sind sie dann aber doch zu langweilig, um die Teilnehmer wirklich zu fesseln und zu begeistern. Geschweige denn zu gruseln! Eine willkommene, sehens- und erlebenswerte Abwechslung stellt „Dr. Frankensteins Mystery Tour“ dar, die in Ingolstadt veranstaltet wird.
„Warum gerade Ingolstadt?“, mag sich nun manch einer fragen, der mit dem Thema Frankenstein nicht ganz so vertraut ist. Denn was viele Menschen nicht wissen – Ingolstadt ist die Wiege von Frankenstein’s Monster! Diesen Umstand verdanken wir der englischen Schriftstellerin Mary Shelley, die mit ihrem 1818 erschienenen Roman „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ Literaturgeschichte geschrieben und damit sowohl Frankenstein selbst, als auch dessen Kreatur erschaffen hat. Sie war es nämlich, die den jungen, vom Traum der Erschaffung künstlichen Lebens besessenen, Wissenschaftler Victor Frankenstein in ihrem Werk in der ältesten Universität Bayerns Medizin studieren ließ.
Mit Dr. Frankenstein durch die düsteren Gassen der Altstadt von Ingolstadt
Die außergewöhnliche Führung folgt deshalb auch dem Inhalt des Romans. Dr. Frankenstein (gespielt von Veranstalter Michael Klarner) geleitet die Teilnehmer durch düstere Gassen der Altstadt Ingolstadts und bindet sie in seine Vorstellung effektvoll mit ein. Insbesondere zartbesaitete Menschen werden ein ums andere Mal wirkungsvoll erschreckt, wenn unheilvolle Gestalten unvermittelt durch die Gruppe huschen. Mit einer Mischung aus schwarzem Humor und ernsten Tönen schafft es Dr. Frankenstein immer wieder, das Gefolge in seinen Bann zu ziehen.
Wer sich für gruseliges Event-Theater begeistern kann oder Frankenstein-Fan ist, dem sei eine solche Vorstellung wärmstens empfohlen und hiermit ans Herz gelegt. Karten für die Veranstaltungen sind auf der Homepage des Veranstalters unter www.frankenstein.in und direkt in der Tourist Information im Alten Rathaus erhältlich. Die Karten kosten 8,50 Euro pro Person. Geeignet ist die Veranstaltung übrigens ab 14 Jahren, wobei der Gruselfaktor natürlich nicht zu verachten ist und die Erziehungsberechtigten sich dessen bewusst sein sollten.
Die wichtigsten Daten zur Veranstaltung im Überblick:
Termine 2010: 25. Juni / 16.+17. Juli / 6.+7.+20.August / 3.+4.+17. September / 1.+2.+15. Oktober)
Beginn: 21.00 – 21.30 Uhr (je nach Beginn der Dämmerung)
Dauer: ca. 90 Minuten (je nach Laufgeschwindigkeit und Interaktionsfähigkeit der Gruppe)
Buchung: info@frankenstein.in (vorab gewünschten Termin erfragen)
Frankenstein zum Hören und selber Lesen – kostenlos!
Das komplette 7,5-stündige Hörbuch gibt es HIER bei Vorleser.net als kostenlosen mp3-Download
Die englischsprachige Original-Ausgabe (als HTML-Volltext) beim Projekt Gutenberg findest Du HIER. Resident Evil: Afterlife mit Milla Jovovich – 4. Zombie-Film offiziell!
Der Horror geht weiter! Die aparte Milla Jovovich, die fiktive Umbrella Corporation und das bösartige T-Virus werden uns ein viertes Mal in Angst und Schrecken versetzen. Das plapperte die Hauptdarstellerin der drei bisher verfilmten „Resident Evil“-Teile kürzlich gegenüber einem Paparazzi aus. Nun folgte auch von offizieller Seite die Bestätigung in Form eines Release-Termins. Demnach wird „Resident Evil: Afterlife“ am 17. September 2010 in den Kinos erscheinen.
Offenbar war der finanzielle Aspekt wieder einmal ausschlaggebend, denn eigentlich war die Filmreihe – im Gegensatz zur überaus populären und erfolgreichen Serie der Computerspiele – schon nach dem bescheidenen zweiten Teil, „Resident Evil: Apokalypse“, totgesagt. Aber die Tatsache, dass der dritte Teil, „Resident Evil: Extinction“, immerhin 150 Millionen US-Dollar an den Kinokassen einspielte, war offenbar Grund genug für ein Sequel. Drehbeginn soll Ende des Jahres sein, die Dreharbeiten werden vermutlich in Japan stattfinden. Das ist auch wahrscheinlich, wenn man das Ende des dritten Teils berücksichtigt.
Milla Jovovich wie sie, von Paparazzi belagert, das „Geheimnis“ ausplaudert (ab min 1:20)
Roboter sind unheimlich – die Zukunft wird gruselig!
Es gibt Menschen mit tief verwurzelten Ängsten, die fürchten sich vor verschlossenen Räumen, vor Wasser, vor Spinnen oder vor fremden Menschen. Und es gibt weitestgehend angstfreie Menschen, die fürchten sich weder vor Vampiren, noch vor Zombies oder Untoten, noch vor irgendwelchen Geistererscheinungen. Und es gibt Roboter. Die könnten selbst denen das Fürchten lehren, die sich eigentlich vor gar nichts fürchten!
Wer das nicht glaubt, der hat sich wahrscheinlich nicht damit beschäftigt, zu was moderne Roboter (oder vielmehr deren Schöpfer) in der Lage sind. Da wäre etwa der „Geminoid“ genannte Apparat, der ein genaues Abbild des Mannes ist, der ihn gebaut hat. Der sieht schon wirklich extrem echt aus und hat sogar die Haare seines Erschaffers auf dem Kopf. Das allein ist vielleicht noch nicht so gruselig, aber wenn man sich das Video des Roboters anguckt ändert sich das. Man achte nur mal auf seinen Blick und die Mimik, wenn ihm der Typ – relativ am Anfang – ins Gesicht piekt.
Der fies guckende Geminoid – mit menschlichen Haaren
Der Albert Hubo genannte Albert-Einstein-Cyborg sieht auf den ersten Blick ja ganz lustig aus – eben wie ein Roboter mit Albert Einstein-Kopf. Aber wie gruselig ist bitte der Gedanke eines menschlichen Kopfes auf einem motorisierten Plastik-Körper?
Einer der unheimlichsten, ängstigendsten (schönes Wort) Roboter dürfte aber „Jules“ sein. Er sieht nicht nur ziemlich menschlich aus, sondern kann dank hochauflösender Kameras in den Augen seinen Gesprächspartner sogar erkennen und „im Auge behalten“. Was aber wirklich beunruhigend an ihm ist, ist die Tatsache der Erinnerung. Die Forscher geben freimütig zu, dass Jules unfreundlich reagiert, wenn man ihn nicht nett behandelt. So erwidert er z.B. Beleidigungen. Das nennt man: Rache! Er merkt sich, wenn der Mensch böse ist und rächt sich. Dabei haben doch dutzende Filme bereits gezeigt, dass es eine Sache gibt, die man einem Roboter besser niemals beibringen sollte: Nämlich Rache!
Noch schlimmer aber wird es, wenn man sich mit Jules gepflegt unterhält und dieser plötzlich von seinem Gegenüber (stell Dir vor, DU wärst das!) Details über seine Sexualität in Erfahrung bringen will… Er möchte seine Sexualität erforschen… mit Dir!
Noch mehr gruselige Roboter gibt es HIER und HIER (auf Englisch).
Jules – der Roboter, der mit Dir seine Sexualität ergründen will
Der Albert Hubo genannte Albert-Einstein-Cyborg sieht auf den ersten Blick ja ganz lustig aus – eben wie ein Roboter mit Albert Einstein-Kopf. Aber wie gruselig ist bitte der Gedanke eines menschlichen Kopfes auf einem motorisierten Plastik-Körper?
Einer der unheimlichsten, ängstigendsten (schönes Wort) Roboter dürfte aber „Jules“ sein. Er sieht nicht nur ziemlich menschlich aus, sondern kann dank hochauflösender Kameras in den Augen seinen Gesprächspartner sogar erkennen und „im Auge behalten“. Was aber wirklich beunruhigend an ihm ist, ist die Tatsache der Erinnerung. Die Forscher geben freimütig zu, dass Jules unfreundlich reagiert, wenn man ihn nicht nett behandelt. So erwidert er z.B. Beleidigungen. Das nennt man: Rache! Er merkt sich, wenn der Mensch böse ist und rächt sich. Dabei haben doch dutzende Filme bereits gezeigt, dass es eine Sache gibt, die man einem Roboter besser niemals beibringen sollte: Nämlich Rache!
Noch schlimmer aber wird es, wenn man sich mit Jules gepflegt unterhält und dieser plötzlich von seinem Gegenüber (stell Dir vor, DU wärst das!) Details über seine Sexualität in Erfahrung bringen will… Er möchte seine Sexualität erforschen… mit Dir!
Noch mehr gruselige Roboter gibt es HIER und HIER (auf Englisch).
Jules – der Roboter, der mit Dir seine Sexualität ergründen will
Chinesische Horror-Küche! Nachahmung nicht empfohlen!
In Zeiten unzähliger Kochsendungen und Unmengen ungezogener Sprößlinge sind neue, ausgefallene Kochrezepte dieser Tage ja mindestens genauso gefragt, wie neue Wege, um missratenen Menschenkindern Manieren beizubringen.
Während amerikanische Eltern mit Bootcamps und deutsche Fernsehsender mit Tim Mälzer drohen, schießen chinesische Eltern sprichwörtlich den Vogel ab, wie verschiedene, für ihre ausgefallenen Nachrichten bekannte Boulevardblätter berichten. Da werden gleich noch Erziehungsmethoden à la „Die strengsten Eltern der Welt“ verwurstet, die auf der Scheußlichkeits-Skala locker die Känguruh-Hoden des Dschungelcamps übersteigen und beinahe an die perverse Praktik der Pillemann-Pastete des Kannibalen von Rothenburg heranreichen.
Suppe ist nicht gleich Suppe!
Demzufolge soll das Ehepaar Lin Zongxiu und Lou Tianhu der eigenen Tochter im Oktober des letzten Jahres eine „leckere“, aber doch etwas zu exotische Suppe zubereitet haben. Neben dem zur Verfeinerung gedachten Entenfleisch kochten die Eltern nämlich einen Menschenkopf in der Suppe!
Das Paar hatte extra einen Killer angeheuert, der – laut Anklage – einen betrunkenen, 76-Jährigen Mann auf der Straße enthauptete und danach die elementare Zutat frisch zu den Gourmet-Eltern brachte. Der Killer wurde zum Tode verurteilt.
Die Strafe bei den Kannibalen-Köchen fiel deutlich milder aus, die Mutter erhielt wegen der Unterschlagung von Beweismitteln (sie hatte die Klamotten des Opfers verschwinden lassen) lediglich eine einjährige Haftstrafe – auf Bewährung. Scheinbar hatte die Begründung für die kuriose Köstlichkeit auch dem Richter geschmeckt: Die Eltern hatten von der heilenden Kraft der Menschenkopf-Suppe gehört und wollten nur die Krankheit der Tochter lindern, die unter psychischen Problemen leide. Außerdem habe es dem Mädchen geschmeckt. Psychische Probleme? Bei den Eltern, kein Wunder! Liegt wahrscheinlich in der Familie… schließlich fällt der Apfel nicht weit vom Stamm und der Menschenkopf nicht weit vom Hals!
Noch mehr Kannibalismus gefällig?
Deine Ekelgrenze ist noch nicht erreicht? Dann bist Du wahrscheinlich schmerzfrei genug, um Dir einen oder mehrere der drei folgenden Kannibalen-Klassiker zu Gemüte zu führen.
Antropophagus (auch bekannt als: Man-Eater – Der Menschenfresser)
Ein „Klassiker“ von Joe D’Amato aus dem Jahre 1980. Eine Familie erleidet Schiffbruch und treibt lange Zeit ohne Nahrung auf See. Irgendwann kann der Vater seinen Appetit nicht mehr zügeln und wird zum Kannibalen. Er isst seine Familie! Dieser Film war an den Kinokassen aufgrund mangelnder Qualität und des schockierenden Inhalts zwar überaus erfolglos, kam dadurch aber ins Gespräch. Im Indizierungsbericht vom 23. Februar 1982 erwägten die Prüfer der Bundesprüfstelle sogar eine Anzeige wegen Körperverletzung, da der Konsum des Films zu Brechreiz und körperlichen Beschwerden geführt habe. Heute existiert – unter anderem – eine legale, extrem geschnittene FSK 16-Version.
Cannibal Ferox (auch bekannt als: Die Rache der Kannibalen)
Dieser, von Regisseur Umberto Lenzi gedrehte, italienisch-spanische Exploitation-Film stammt aus dem Jahre 1981. Er handelt von der Anthropologiestudentin Dina, die mit ihrem Bruder Gary und der gemeinsamen Freundin Pat das Amazonasgebiet bereist. Sie tut dies, um für ihre Doktorarbeit den Beweis zu erbringen, dass Kannibalismus nicht existiert. Dina – und ihre Begleiter – werden allerdings eines Besseren belehrt! Während die deutschen DVD-Fassungen allesamt indiziert und/oder beschlagnahmt sind, gibt es in Großbritannien eine unter Vipco-Label laufende, gekürzte DVD.
Cannibal Holocaust (auch bekannt als: Nackt und zerfleischt)
„Nackt und zerfleischt“ (erschienen 1980), gedreht von Ruggero Deodato ist einer der wenigen Kannibalen-Filme mit schlüssiger Handlung. Der Anthropologe Harold Monroe reist an den Amazonas, um eine vermisste Gruppe von Dokumentarfilmern zu finden. Bei einem Stamm von Eingeborenen entdeckt er die sterblichen Überreste und die Kamera des Filmteams. Die Sichtung des Materials offenbart eine grausige Geschichte… Der Vorwurf, Deodato hätte echte Menschenleichen verwendet und eine Frau für den Film gepfählt, brachte dem Regisseur eine Gerichtsverhandlung ein. Die Illusion wurde jedoch mithilfe eines Fahrradsattels am Baumstamm und eines in den Mund der Frau gesteckten Astes aus Weichholz erzeugt. Die deutschsprachigen DVD-Fassungen des Films sind beschlagnahmt, aber auch von diesem Film existiert eine, unter Vipco-Label laufende, gekürzte DVD in Großbritannien.
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