Ein wahrer Schatz für Freunde des gepflegten, aber auch des ungepflegten Horrors: Die Dokumentation „The American Nightmare“ untersucht die Einflüsse der Horrorfilme der 60er/70er Jahre und lässt diejenigen zu Worte kommen, die es wissen müssen… nein, in diesem Fall nicht uns, sondern Regisseure, Medienwissenschaftler und Film-Experten!
Zu den Auserwählten, auf die in der Doku Bezug genommen wird, gehören allgemein bekannte Zeitgenossen wie z.B. John Carpenter (Halloween), Wes Craven (Das letzte Haus links aka The Last House on the Left), David Cronenberg (Parasiten-Mörder aka Shivers), Tobe Hooper (Blutgericht in Texas aka Texas Chainsaw Massacre) und George Romero (Zombie aka Dawn of the Dead).
Gezeigt werden meist kurze, aber durchaus blutige und erschreckende Szenen – nicht nur aus Horrorfilmen, sondern auch Bilder realer Geschehnisse – wie etwa Szenen aus dem Vietnam-Krieg. Die Brutalität dieses Kriegs wird aber nicht nur visuell vermittelt, sondern auch thematisiert. Dabei wird der Zusammenhang zur Entstehung von Splatter-Streifen und Gruselorgien der 60er und 70er Jahre beleuchtet, die heute Kultstatus erlangt haben.
Die Dokumentation „The American Nightmare“ könnt ihr hier anschauen. Die gezeigten Szenen sind teilweise nichts für schwache Nerven!
„The American Nightmare“
Schlimm wie ein Alptraum, schockierend wie der Tod, spannend wie das Testament von Michael Jackson: „The American Nightmare“
Ein wahrer Schatz für Freunde des gepflegten, aber auch des ungepflegten Horrors: Die Dokumentation „The American Nightmare“ untersucht die Einflüsse der Horrorfilme der 60er/70er Jahre und lässt diejenigen zu Worte kommen, die es wissen müssen… nein, in diesem Fall nicht uns, sondern Regisseure, Medienwissenschaftler und Film-Experten!
Zu den Auserwählten, auf die in der Doku Bezug genommen wird, gehören allgemein bekannte Zeitgenossen wie z.B. John Carpenter (Halloween), Wes Craven (Das letzte Haus links aka The Last House on the Left), David Cronenberg (Parasiten-Mörder aka Shivers), Tobe Hooper (Blutgericht in Texas aka Texas Chainsaw Massacre) und George Romero (Zombie aka Dawn of the Dead).
Gezeigt werden meist kurze, aber durchaus blutige und erschreckende Szenen – nicht nur aus Horrorfilmen, sondern auch Bilder realer Geschehnisse – wie etwa Szenen aus dem Vietnam-Krieg. Die Brutalität dieses Kriegs wird aber nicht nur visuell vermittelt, sondern auch thematisiert. Dabei wird der Zusammenhang zur Entstehung von Splatter-Streifen und Gruselorgien der 60er und 70er Jahre beleuchtet, die heute Kultstatus erlangt haben.
Die Dokumentation „The American Nightmare“ könnt ihr hier anschauen. Die gezeigten Szenen sind teilweise nichts für schwache Nerven!
„The American Nightmare“
Der Blob lebt! Im Abwasser! Wir haben den Videobeweis!
Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten… Hier steigt man vom Tellerwäscher zum Millionär auf, wird in Hollywood zum Weltstar und entdeckt eklige, sich bewegende Fleischklopse im Abwasser… wie bitte? Ja, Du hast richtig gelesen!
Ein Video, welches in einem Abwasserkanal unter dem Dorf Cameron Village aufgenommen wurde, zeigt genau das: Sich bewegende, irgendwie undefinierbare, aber definitiv unappetitliche Dinger! Möglicherweise handelt es sich dabei nur um ein sogenanntes virales Video, eine Marketingstrategie, die in den letzten Jahren insbesondere bei anstehenden Kinofilmen und Videospielen verfolgt wird. Es wäre zwar weniger spannend, aber doch beruhigend, wenn es sich nur um eine Neuauflage von Blob oder Ähnlichem handeln würde. Dagegen spricht allerdings, dass die Aufnahmen scheinbar von einer real existierenden, renommierten Baufirma namens Malphrus Construction bei Wartungsarbeiten gemacht wurden. Irgendwie schon unheimlich, wenn es kein Viral-Video sein sollte…
Das Video sollte nicht veröffentlicht werden
Seltsam auch, dass das Video bereits kurz nach seinem Erscheinen von verschiedenen Videoportalen entfernt wurde. Vielleicht, um eine Panik unter der Bevölkerung zu verhindern? Es wurde allerdings schon verbreitet, lässt sich also kaum noch aufhalten. In Zukunft solltest Du also lieber die Augen offen und den Klodeckel geschlossen lassen. Sonst könnte es passieren, dass Du bald ungebetene Gäste zu Besuch hast..
Ist das Video echt? Existieren die ekligen Dinger allen Ernstes oder setzen uns gewiefte Marketing-Strategen nur Hörner auf? Diskutiere mit uns und allen anderen Lesern über dieses Video. Wir wollen Deine Meinung dazu! Schreibe uns ins Kommentarfeld, was DU denkst!
*WISSENSCHAFTLER-UPDATE*
Ein amerikanischer Experten für Frischwasser-Moostierchen hat jüngst erklärt, dass es sich bei den Ekeldingern „nur“ um Klumpen aus Würmern handeln soll… Dazu fällt uns spontan nur WTF ein. Fragt sich doch, wieviel ein Frischwasser-Moostierchen-Biologe von merkwürdigen, mehrzelligen Organismen versteht, die in der Kanalisation leben. Denn das Wasser dort scheint ganz und gar nicht frisch zu sein. Und Würmer konnten wir auch keine erkennen! Ganz klar, hier soll bestimmt etwas verheimlicht werden…
Das mysteriöse Video
Ein Video, welches in einem Abwasserkanal unter dem Dorf Cameron Village aufgenommen wurde, zeigt genau das: Sich bewegende, irgendwie undefinierbare, aber definitiv unappetitliche Dinger! Möglicherweise handelt es sich dabei nur um ein sogenanntes virales Video, eine Marketingstrategie, die in den letzten Jahren insbesondere bei anstehenden Kinofilmen und Videospielen verfolgt wird. Es wäre zwar weniger spannend, aber doch beruhigend, wenn es sich nur um eine Neuauflage von Blob oder Ähnlichem handeln würde. Dagegen spricht allerdings, dass die Aufnahmen scheinbar von einer real existierenden, renommierten Baufirma namens Malphrus Construction bei Wartungsarbeiten gemacht wurden. Irgendwie schon unheimlich, wenn es kein Viral-Video sein sollte…
Das Video sollte nicht veröffentlicht werden
Seltsam auch, dass das Video bereits kurz nach seinem Erscheinen von verschiedenen Videoportalen entfernt wurde. Vielleicht, um eine Panik unter der Bevölkerung zu verhindern? Es wurde allerdings schon verbreitet, lässt sich also kaum noch aufhalten. In Zukunft solltest Du also lieber die Augen offen und den Klodeckel geschlossen lassen. Sonst könnte es passieren, dass Du bald ungebetene Gäste zu Besuch hast..
Ist das Video echt? Existieren die ekligen Dinger allen Ernstes oder setzen uns gewiefte Marketing-Strategen nur Hörner auf? Diskutiere mit uns und allen anderen Lesern über dieses Video. Wir wollen Deine Meinung dazu! Schreibe uns ins Kommentarfeld, was DU denkst!
*WISSENSCHAFTLER-UPDATE*
Ein amerikanischer Experten für Frischwasser-Moostierchen hat jüngst erklärt, dass es sich bei den Ekeldingern „nur“ um Klumpen aus Würmern handeln soll… Dazu fällt uns spontan nur WTF ein. Fragt sich doch, wieviel ein Frischwasser-Moostierchen-Biologe von merkwürdigen, mehrzelligen Organismen versteht, die in der Kanalisation leben. Denn das Wasser dort scheint ganz und gar nicht frisch zu sein. Und Würmer konnten wir auch keine erkennen! Ganz klar, hier soll bestimmt etwas verheimlicht werden…
Das mysteriöse Video
50 unheimliche Filme auf einem Bild: 50x Horror, Grusel und Angst!
Wenn die Freundin oder der Freund mal wieder ewig rumbummelt, Du ein Ratefuchs und obendrein Fan des Malstils von Pieter Brueghel dem Älteren bist oder Du einfach nichts Besseres mit Deiner Zeit anzufangen weißt, weil Du alle Seiten von Halloween.de schon auswendig kennst, dann haben wir genau den richtigen Zeitvertreib für Dich – sofern Du ein Freund von Horrorfilmen bist! Aber das bist Du doch bestimmt…
Auf diesem hübschen Bild verstecken sich nämlich sage und schreibe 50 Filme aus unserem geliebten Grusel-Genre. Einige sind ganz offensichtlich und leicht zu erkennen, andere erfordern Phantasie, Kreativität und ein gewisses Maß an kombinatorischen Fähigkeiten. Wie gesagt, ganze 50 Filme drängen sich hier auf engstem Raum – und die Lösungen sind teilweise echt schwer herauszufinden, da werden selbst Fachfrauen und -männer ordentlich gefordert.
Gruselige Schokolinsen?
Falls Du Dich fragen solltest, in welchem gruseligen Film die bekannten bunten Schokolinsen eine Rolle gespielt haben: In gar keinem! Aber das Bild ist Teil eines Spielchens, dass Du auf der m&m-Webseite spielen kannst. Dort kannst Du die Titel der Filmchen lösen – sofern Du sie erkennst und kannst Dich am Ende in der Rangliste verewigen. Klicke einfach auf den jeweiligen Bereich, der einen Film beschreiben könnte und trage den Titel ein. Aber beachte: Gesucht werden die englischen Filmtitel! Der Film dessen Plakat Du hier siehst, ist auch auf dem Bild versteckt. Du kannst Dich natürlich auch bei unseren Filmtipps umschauen, da findest Du auch noch den einen oder anderen gesuchten Streifen.
Wenn Du manche Titel gar nicht herausfinden solltest, kannst Du über die Kommentarfunktion um Hilfe bitten. Da wird Dir bestimmt von anderen Gruselfilm-Spürhunden oder von uns geholfen. Oder Du teilst uns auf dem gleichem Wege mit, wieviele und welche Streifen Du schon entschlüsselt hast. Viel Spaß beim Suchen!
p.s. Wenn Du die Filme zwar erkennst, aber Probleme mit den englischen Originaltiteln hast, dann schau einfach mal bei der „Online Film Datenbank“ (OFDb) vorbei, dort kannst Du die deutschen Filmtitel eingeben und Dir die entsprechenden Originaltitel anzeigen lassen.
HIER geht’s zum Spiel Frisches Blut ist nicht nur zum Spenden gut: Fantasy Filmfest 2009
Freu Dich auf fantastische Filme: Das Fantasy Filmfest 2009 rückt mit großen Schritten näher und wirft seinen Schatten weit voraus – ungefähr so, wie King Kong auf Wanderschaft an einem sonnigen Spätnachmittag!
Du findest diesen Vergleich schräg? Das ist doch gar nichts gegen Titel wie „Lesbian Vampire Killers“, „Bloedbroeders“ oder „Sun Cheung Sau“ (der englische Titel „The Sniper“ klingt da schon wieder verdammt unspektakulär). Solche Perlen und andere Schätze gibt es auf dem Fantasy Filmfest 2009 zu entdecken. Wir haben Dir deshalb weiter unten eine – wenn auch vorläufige und noch nicht endgültige – Liste der Filme zusammengetragen.
Wann fließt frisches Blut auf der Leinwand?
Berlin gibt ab 18. August den Auftakt der 23. Auflage des Fantasy Filmfests. Von da an laufen den ganzen Tag jene Streifen in den teilnehmenden Kinos, bei denen Darsteller und hyper-nervöse Zeitgenossen um die Wette schreien. Auch in diesem Jahr wird wieder der „Fresh Blood Award“ vergeben, diese Auszeichnung erhält der Filmemacher, dessen Werk von den Zuschauern am Besten bewertet wird. Die Abstimmung erfolgt mithilfe von Stimmkarten, welche Du als Zuschauer vor dem Beginn der jeweiligen Vorstellung erhältst – sofern der Film am Wettbewerb teilnimmt. Ist der Schlußvorhang gefallen, reißt Du die Stimmkarte dort ein, wo die in Deinen Augen verdiente Schulnote (von 1-6) steht. Der Gewinner wird am Ende des Festivals in München gekürt und auf der offiziellen Webseite bekanntgegeben.
Noch ein wichtiger Hinweis im Bezug auf die begehrten Dauerkarten, welche den Eintritt zu allen Vorstellungen gewähren: Die Dauerkarten für Berlin sind bereits restlos ausverkauft! Bis zum 31. Juli kannst Du allerdings noch Dauerkarten für alle anderen Städte bestellen – sofern zu diesem Zeitpunkt noch welche verfügbar sind. Nähere Informationen findest Du HIER.
Die einzelnen Termine im Überblick:
Berlin (Cinemaxx am Potsdamer Platz) | 18.08. – 26.08.
Hamburg (Cinemaxx am Dammtor) | 19.08. – 26.08.
Köln (Cinedom) | 26.08. – 02.09.
Frankfurt (Cinestar Metropolis) | 26.08. – 02.09.
Nürnberg (Cinecitta) | 27.08. – 03.09.
Stuttgart (Metropol) | 02.09. – 09.09.
München (Cinema und City) | 03.09. – 09.09.
Die bisher angekündigten Titel in alphabetischer Reihenfolge (in Klammern: Herkunftsland, Jahr und ggf. Originaltitel):
A FILM WITH ME IN IT (Irland; 2009)
BATHORY (Slowakei, Tschechien, Großbritannien, Ungarn, USA; 2008)
BLOOD BROTHERS (Niederlande; 2008; „Bloedbroeders“)
GRACE (USA; 2009)
IN THE ELECTRIC MIST (USA, Frankreich; 2009)
K20: LEGEND OF THE MASK (Japan; 2008)
LESBIAN VAMPIRE KILLERS (Großbritannien; 2009)
MOON (Großbritannien; 2009)
MUTANTS (Frankreich; 2009)
NEW TOWN KILLERS (Großbritannien; 2008)
PONTYPOOL (Kanada; 2008)
SEXYKILLER (Spanien; 2008; „Sexykiller, Moriras por Ella“)
SHELTER (USA; 2009)
THE CHILDREN (Großbritannien; 2008)
THE DISAPPEARED (Großbritannien; 2008)
THE KILLING ROOM (USA; 2009)
THE SNIPER (Hongkong; 2009; „Sun Cheung Sau“)
THE TOURNAMENT (Großbritannien; 2009)
THIRST (Südkorea; 2009; „Bakjwi“)
TRICK ‚R TREAT (Kanada, USA; 2008)
WASTING AWAY (USA; 2008)
Wie gesagt, diese Liste ist noch nicht endgültig, eine bis Ende Juli kontinuierlich aktualisierte Übersicht findest Du HIER. Wäre Norman Bates eher stolz oder neidisch auf diesen Psycho?
Manche Menschen sind einfach schräg drauf. Thomas Prusik-Parkin würde vermutlich sogar Norman Bates (der Psycho aus Alfred Hitchcocks gleichnamigen Film „Psycho“) mit Stolz erfüllen – oder neidisch machen! Die folgende Story des 49-jährigen Amerikaners hat definitiv das Potenzial, eines Tages selbst verfilmt zu werden.
Thomas Prusik-Parkin ließ seine bereits 2003 im Alter von 73 Jahren verstorbene Adoptivmutter, Irene Prusik (die Schwester seiner leiblichen Mutter), selbst nach ihrem seligen Ableben noch den Führerschein verlängern, putzmunter Behördengänge erledigen und obendrein eine monatliche Rente von immerhin 700 US-Dollar (ca. 500 Euro) beziehen. Und das sogar ganz ohne Voodoo oder irgendwelche schwarze Magie!
Das Geheimnis dieser Wiederauferstehung? Der Sohnemann selbst, frisch geschminkt und mit Perücke ausgestattet, verkörperte seine Mutter! Satte 52.000 Dollar (ca. 37.000 Euro) an Rente und stattliche 63.000 US-Dollar (ca. 45.000 Euro) an Mietkostenzuschüssen – da hat sich der Aufwand doch gelohnt! Blöd nur, dass die ganze Sache irgendwann aufflog. Aber Prusik-Parkin wäre kein „Psycho“ vom Kaliber eines Norman Bates, wenn er nicht eine überaus gruselig-plausible Begründung für seine Taten hätte: Da er seine Mutter am Totenbett bei ihrem Ableben in den Armen gehalten und ihren letzten Atemzug eingeatmet hätte (bäh… igitt), sei er zu seiner Mutter geworden. Ja… alles klar!
Wir sind jedenfalls froh, dass sich der einfallsreiche, junge Mann nicht im Hotelgewerbe selbständig gemacht hat und fragen uns, was wohl seine Freundin dazu sagt. Aber die geht bestimmt sowieso erstmal ausgiebig duschen…
Quelle: The B.S. Report
Thomas Prusik-Parkin ließ seine bereits 2003 im Alter von 73 Jahren verstorbene Adoptivmutter, Irene Prusik (die Schwester seiner leiblichen Mutter), selbst nach ihrem seligen Ableben noch den Führerschein verlängern, putzmunter Behördengänge erledigen und obendrein eine monatliche Rente von immerhin 700 US-Dollar (ca. 500 Euro) beziehen. Und das sogar ganz ohne Voodoo oder irgendwelche schwarze Magie!
Das Geheimnis dieser Wiederauferstehung? Der Sohnemann selbst, frisch geschminkt und mit Perücke ausgestattet, verkörperte seine Mutter! Satte 52.000 Dollar (ca. 37.000 Euro) an Rente und stattliche 63.000 US-Dollar (ca. 45.000 Euro) an Mietkostenzuschüssen – da hat sich der Aufwand doch gelohnt! Blöd nur, dass die ganze Sache irgendwann aufflog. Aber Prusik-Parkin wäre kein „Psycho“ vom Kaliber eines Norman Bates, wenn er nicht eine überaus gruselig-plausible Begründung für seine Taten hätte: Da er seine Mutter am Totenbett bei ihrem Ableben in den Armen gehalten und ihren letzten Atemzug eingeatmet hätte (bäh… igitt), sei er zu seiner Mutter geworden. Ja… alles klar!
Wir sind jedenfalls froh, dass sich der einfallsreiche, junge Mann nicht im Hotelgewerbe selbständig gemacht hat und fragen uns, was wohl seine Freundin dazu sagt. Aber die geht bestimmt sowieso erstmal ausgiebig duschen…
Quelle: The B.S. Report
Ciao, Frühling! Der Sommer naht und Halloween rückt immer näher!
Ja, es ist tatsächlich noch Frühling. Das bestätigt im Zweifel der Blick auf den Kalender. Doch an diesem Wochenende feiern viele Menschen in unseren Breitengraden die Sommersonnenwende, die am 21. Juni den kalendarischen Sommeranfang einläutet und gleichzeitig den längsten Tag des Jahres beschreibt. Der Tag der Sommersonnenwende wird auch als „Mittsommer“ bezeichnet, was angesichts dieser Tatsachen im ersten Moment etwas befremdlich wirken mag.
Anders als in nahezu allen anderen Ländern der Welt beginnt der Sommer in Großbritannien und Irland schon am 01. Mai und endet am 31. Juli, die Sommersonnenwende liegt hier also tatsächlich ungefähr in der Mitte des Sommers. Trotzdem wird auch in Ländern, in denen der kalendarische Sommeranfang auf den 20./21. Juni (im Laufe des 21. Jahrhunderts wird der kalendarische Sommer aufgrund der Schaltregel gelegentlich am 20. Juni anfangen – verlass‘ Dich drauf) fällt, der Tag der Sommersonnenwende als Mittsommer bezeichnet und zelebriert. Klingt vielleicht komisch, ist aber so.
Mittsommernacht = Lithafest = Hexensabbat?
In nordischen Ländern nimmt die Mittsommernacht eine besondere Stellung ein, sie wird dort bekanntermaßen mit fröhlichen Feierlichkeiten zur Sommersonnenwende begangen. Doch nur wenige Menschen wissen, dass dieser Tage auch noch das Lithafest zelebriert wird, welches zu den acht Hexensabbaten gehört.
Der Begriff Hexensabbat verbindet sprachhistorisch den Hexenbegriff mit dem hebräischen Wort Schabbat, welches den von Gott gebotenen Ruhetag am Ende einer jeden Arbeitswoche bezeichnet. Diese Verbindung geht zurück auf die Dämonisierung der Juden durch die christliche Kirche im Hochmittelalter (11. – 13. Jahrhundert), welche die Juden satanischer Riten bei der Religionsausübung bezichtigte. Auf solche Unterstellungen, wie beispielsweise Dämonenanbetung und Ritualmorde, fußten deshalb auch Pogrome und Verfolgungen. Erst im 15. Jahrhundert wurde der Begriff Hexensabbat von diesem hebräischen Ursprung gelöst und bezeichnete fortan ein Geheimtreffen von Hexen und Zauberern mit dem Teufel.
Das Lithafest hat als Teil der Hexensabbate einen entsprechend hohen Stellenwert bei Hexen. Natürlich wurde es von der christlichen Kirche als heidnisch eingestuft und entschlossen bekämpft. Mit der Einführung von Feierlichkeiten am sogenannten „Johannistag“ (24. Juni) versuchte die Kirche, das Lithafest zu assimilieren bzw. einen Gegenpol zu schaffen – nach Ansicht mancher Historiker wurde auch das keltische „Samhain“ (der Vorläufer von Halloween) durch das von der katholischen Kirche initialisierte Fest „Allerheiligen“ verdrängt.
Die Verbindung zwischen Mittsommernacht und Lithafest
Eine Verbindung zwischen Lithafest und dem, besonders in den nordischen Ländern verbreiteten und gefeierten, Mittsommerfest stellt folgender Brauch dar: Junge Mädchen sollen am Abend vor oder in der Mittsommernacht sieben verschiedene Kräuter pflücken, dabei dürfen Sie nicht sprechen. Zu den typischen Kräutern, die gesammelt werden, gehören z.B. Basilikum, Beifuß, Holunder, Johanniskraut, Kamille, Lavendel, Margerite, Ringelblume, Salbei und Schwertlilie. In der Nacht werden diese Kräuter bzw. Blumen in oder unter das Kopfkissen gelegt. Die Pflanzen sollen bewirken, dass die Mädchen von ihrem zukünftigem Mann träumen. Allerdings dürfen sie niemanden verraten, wer der „Traummann“ ist.
Dieser Brauch wird traditionell auch in Schweden an „Midsommar“ gepflegt, obwohl es sonst keinen direkten Bezug gibt. Dort ist das Mittsommerfest das zweitgrößte Fest (nach Weihnachten) und wird immer an dem Samstag gefeiert, der dem 21. Juni am nächsten liegt. Überhaupt sind die Festlichkeiten zur Mittsommernacht in den nordischen Ländern sehr stark verbreitet. Da die Nächte zu dieser Zeit kaum dunkel werden, spricht man von „Weißen Nächten“.
„Hexenverbrennungen“ in Dänemark
In Norwegen und Dänemark feiert man am Vorabend des Johannistages am 23. Juni den Sankt Hans-Abend, der mit großen Johannifeuern sowie Fackel- und Laternenumzügen begangen wird. In Dänemark gehört auch die Verbrennung von Strohhexen zum traditionellen Ablauf, womit böse Kräfte ferngehalten werden sollen. In Finnland wiederum wird immer am Samstag zwischen dem 20. und 26. Juni „Juhannus“ gefeiert, was ebenfalls dem Mittsommerfest entspricht. Der Ursprung geht hier auf die Gottheit Ukko (der Gott des Donners, der Ernte und des Wetters) zurück. Lärmen und Trinken zu Juhannus sollte Glück bringen und schlechte Geister vertreiben, beispielsweise sollte die Ernte besser ausfallen, je mehr man an Juhannus trank. In diesem Sinne, Prosit!
Aber ganz egal, ob Du die Sommersonnenwende eher feucht-fröhlich oder hexentechnisch feierst, solltest Du Dir – falls nicht schon längst geschehen – Halloween (31.10.) mit dicker roter Farbe im Kalender markieren… Da gibt es dann auch endlich wieder gruselige Gestalten auf den Straßen zu sehen! Ghostbusters Video Game: Das neue Videospiel bringt die Geisterjäger auf Deine PS3
Endlich ist es soweit: Das von vielen Gamern weltweit mit Spannung erwartete, neue Spiel rund um die (immer noch) populären Geisterjäger spukt ab dem 19. Juni 2009 durch Regale und Verkaufsräume!
Zunächst kommen jedoch nur Besitzer einer Playstation 2 oder Playstation 3 in den Genuss, ein virtuelles Wiedersehen mit den – ihren filmischen Vorbildern exakt nachempfundenen – drei Doktoren Egon Spengler, Raymond „Ray“ Stantz und Peter Venkman sowie Nachzügler Winston Zeddmore zu feiern. Ach ja, Janine Melnitz, die gute Seele und Anrufbeantworterin der Geisterjäger-Zentrale darf natürlich ebensowenig fehlen. Das gilt selbstverständlich auch für den „Who ya gonna call? Ghostbusters!“-Ohrwurm, der in den 80ern die Charts weltweit eroberte.
Doch nicht nur der kultige Ray Parker Jr.-Titelsong und bekannte menschliche Charaktere lassen das Herz höher schlagen, sondern auch Spukgestalten (die PS3-Version beinhaltet 55 verschiedene Gattungen von Geistern und Gespenstern) wie der schleimige, aber sympathische Slimer und der monströse Marshmallow-Mann gehören unbedingt dazu. Während der verfressene, fliegende Schleimbeutel eher friedlicher Natur ist, fordert der Kampf gegen den zu groß geratenen, destruktiv veranlagten, mutmaßlichen Bruder des Michelin-Männchens den entschlossenen Einsatz der Ghostbusters. Was soll man auch erwarten, wenn sich ein – mit jeder Menge bösartiger psychokinetischer Energie geladener – Haufen Eischnee von der Größe eines zehnstöckigen Gebäudes in New York selbständig macht?
Voraussichtlich erst im Oktober werden dann – wie für zugkräftige Lizenztitel üblich – die übrigen wichtigen Systeme von allerlei abgefahrenen und außergewöhnlichen Absonderlichkeiten paranormaler Natur heimgesucht. Dann können auch Eigner von Xbox 360, PC, Nintendo Wii, Playstation Portable und Nintendo DS die Protonenstrahler im Kampf gegen paranormale Phänomene sprechen lassen.
Damit Du für die bevorstehenden Einsätze bestens gerüstet bist, hier noch einmal die drei goldenen Regeln für Geisterjäger:
1. Du sollst niemals die Strahlen der Protonenstrahler kreuzen!
2. Du sollst nicht in die geöffnete Geisterfalle schauen!
3. Du sollst Dich nicht einschleimen (lassen)!
Die offizielle Website zum Spiel
http://www.ghostbustersgame.com/
Ghostbusters The Video Game – Trailer in HD
Drag Me To Hell: Dieser neue Zigeuner-Fluch hat schlimme Folgen!
Mit Flüchen ist nicht zu spaßen! Insbesondere die Heimsuchungen der als „Zigeuner“ titulierten Roma sind überaus gefürchtet. Diese Thematik griff bereits Stephen King in seinem Roman „Der Fluch“ von 1984 auf, der 1996 unter dem Titel „Thinner – Der Fluch“ verfilmt wurde. Darin wird ein schmieriger Anwalt von einem Zigeuner verflucht, woraufhin der Anwalt, der für einen folgenschweren Unfall verantwortlich ist, ganz ohne Diät und Sport kontinuierlich abmagert. Gruselig!
Nun hat sich Kult-Regisseur Sam Raimi („Tanz der Teufel“, „Spider-Man“) einen ähnlich unheimlichen Stoff für sein jüngstes Regie-Werk ausgesucht. In dem kürzlich (am 11.06.09) erschienenen Film „Drag Me To Hell“ dreht sich ebenfalls Alles um einen Zigeunerfluch, mit dem die von Alison Lohman („Big Fish“, „Die Legende von Beowulf“) gespielte Protagonistin belegt wird.
Zur Story:
Die ehrgeizige und aufstrebende Bankangestellte Christine (Alison Lohman) steht kurz vor einer Beförderung. Um ihren Kollegen und gleichzeitigen Konkurrenten auszustechen, versucht sie, sich vor ihrem Boss zu profilieren: Sie lehnt das Kreditgesuch der Zigeunerin Mrs. Ganush, trotz bitterlichen Flehens der alten Dame, ab und zieht so den Zorn der Roma auf sich, die Christine daraufhin mit einem Bann belegen. Von nun an ändert sich das alltägliche Leben der jungen Frau. Fürchterliche Visionen quälen Christine – doch dabei bleibt es nicht…
Sam Raimi versteht es nach wie vor, die Zuschauer zu schocken. Obwohl der Film eine ab 16-Freigabe hat, läuft es einem öfters kalt den Rücken hinunter. Vor allen Dingen die Soundeffekte sorgen für eine unheilvolle, beunruhigende Atmosphäre. Wenn es dann plötzlich laut RUMMST, setzt das Herz gerne mal ein bis zwei Schläge aus.
Trotz einiger Stellen, in denen der Leerlauf eingelegt ist, kann „Drag Me To Hell“ überzeugen. Angesichts der Flut von Horrorfilmen ist „Drag Me To Hell“ auf jeden Fall ein überdurchschnittlich spannendes und gruseliges Werk, bei dem auch der schwarze Humor – in bester Sam Raimi-Manier – nicht zu kurz kommt!
Bilder und Informationen zum Film findest Du HIER.
Deutscher Trailer „Drag Me To Hell“
Möchtest Du ein „SAW“-Spiel spielen?
Computer- und Videospiele-Umsetzungen bekannter Filme sind nicht erst in der jüngeren Vergangenheit (leider) viel zu oft in schlimmen spielerischen Untiefen versumpft. Leidgeprüfte Gamer wissen Bescheid. Der Begriff „Lizenzspiel“ hat deshalb auch einen Beiklang, der in Spielerkreisen – sagen wir mal – nicht uneingeschränkt positiv ist bzw. schnell in Richtung „Lizenzmüll“ gehen kann.
Was kann oder muss man dann erst von einem Lizenzspiel erwarten, dass den Namen einer Filmreihe trägt, dessen einzelne Teile Jahr für Jahr wie am Fließband rausgeworfen werden (und deren Macher offen und unumwunden den puren Kommerz als Motor für die eigene Arbeit nennen)? Wir hoffen einfach mal, dass Minus mal Minus in diesem Fall auch Plus ergibt…
Die Rede ist natürlich von „SAW“. Bei einer kommerziell derart erfolgreichen Film-Franchise und dem immer wiederkehrenden Satz „Ich möchte ein Spiel spielen“ war die Ankündigung einer Adaption für Konsolen und PCs nur eine Frage der Zeit. Schließlich wollen viele Menschen ein Spiel spielen. Manche sogar mehrere. Schon in diesem Herbst wird der virtuelle Jigsaw-Killer dann tatsächlich auf die Spielewelt losgelassen. Als Release-Datum (PC, Playstation 3 und XBox 360 werden zeitgleich bedient) hat sich der renommierte Spiele-Publisher Konami mit den Filmvertreibern Lionsgate und der Filmproduktionsgesellschaft Twisted Pictures auf den 22. Oktober 2009 verständigt – der Tag, an dem „SAW VI“ in den USA in den Kinos startet!
Zeitlich ordnet sich die Story des „SAW“-Spiels zwischen Teil 1 und 2 ein. Die Storyline soll nichtsdestotrotz komplett eigenständig sein und lediglich einen Übergang bilden. In der Rolle des Polizisten David Tapp erwachst Du in einer verlassenen und verstörenden Irrenanstalt, die der Jigsaw-Killer in ein ziemlich ungemütliches Labyrinth des Terrors verwandelt hat. Brutale, blutige Fallen und raffiniert-bedrohliche Rätsel eignen sich nämlich hervorragend um Deine (virtuelle) Lebensdauer drastisch zu verkürzen. Dabei triffst Du auch auf andere Gefangene, die zu allem Überfluss auch noch irgendwie in Zusammenhang mit dem Spieler stehen. Was wird da gespielt?
Als Zugpferd dient – neben dem weltweit bekannten Titel – der Protagonist der Filmreihe, nämlich Tobin Bell höchstpersönlich. Er wird nicht nur sein Antlitz, sondern auch seine Stimme zur Verfügung stellen, was der Atmosphäre des Spiels natürlich überaus zuträglich sein dürfte. Bleibt abzuwarten, ob es auch eine deutsche Synchronisation für das Spiel geben wird und in dieser dann auch (wie bei der deutschen Film-Synchronisation) Bodo Wolf dem Jigsaw-Killer seine Stimme leihen wird. Ob Spielkultur oder Kommerz in Reinkultur, wir sind schon auf das fertige Produkt gespannt und schließen innerhalb der Redaktion Wetten ab, ob das Spiel wohl einen Nachfolger erhält…
Sachsen-Apokalypse: Die Zonen-Zombies kommen!

300 Zombies und 300 Nicht-Zombies werden das weitläufige Militärgelände mit den dazugehörigen Stadtruinen bevölkern und dafür sorgen, dass sich die Teilnehmer fühlen, als wären sie Teil eines Realität gewordenen George A. Romero-Streifens. Das Ziel (für die Nicht-Zombies) heißt deshalb auch ganz klassisch: Überleben!
Ähnlichkeiten mit filmischen oder spielerischen Vorlagen wie „Dawn of the Dead“, „28 Days Later“, „Resident Evil“ sind deshalb auch nicht etwa rein zufällig, sondern durchaus gewollt – schließlich haben solche Werke das Genre geprägt!
Frühbucher-Tickets gibt es zwar keine mehr, die waren aufgrund der großen Nachfrage im Nu vergriffen. Falls Du jetzt aber ein unbändiges Verlangen (nach Hirn oder Zombie-Larp-Vergnügen) verspürst, dann kannst Du Dir in letzter Minute auf der offiziellen Seite unter
http://www.zombie-larp.com/
eventuell noch Dein Ticket sichern!
Für die perfekte Zombie-Darstellung lohnt sich in jedem Fall ein Besuch bei maskworld.com! Dort findest Du nicht nur Kunstblut und Latexwunden, sondern auch Kontaktlinsen, Zombie-Masken und Kostüme für den ungeheuer unheimlichen Untoten in Dir! Trotz Schweinegrippe: Grusel-Geheimtipp Mexiko!
Wie wäre es mit einer Reise nach Mittelamerika, ins schöne Mexiko? Zurzeit pestet zwar die Schweinegrippe, aber die wird (hoffentlich) nicht ewig gefährlich bleiben.
Falls der nächste Mexiko-Trip also schon geplant ist, hier unsere Empfehlung für unsere halloween.de-Leser: La Isla de las Munecas! Die Insel liegt in den Kanälen von Xochimilco, einem Vorort von Mexiko-Stadt. Der Name bedeutet soviel wie „Die Insel der Puppen“. Klingt nach Barbie-Manufaktur, aber das wollen wir Dir natürlich nicht zumuten!
Die Erklärung für diesen Namen geht auf eine Tradition der Inselbewohner zurück, die wiederrum auf ein tragisches Ereignis (Achtung: Gruselgeschichte!) zurückgeht: Der Legende nach soll einst ein kleines Mädchen in eben jenen Kanälen ertrunken sein. Das brachte jede Menge Unglück. Um ihren umherirrenden Geist zu besänftigen, wurde eine kleine Puppe auf „La Isla de las Munecas“ hinterlassen. Sie hat sich zwar nicht von alleine vermehrt (das wäre richtig unheimlich), aber bis zum heutigen Tage säumen Tausende von mehr oder weniger stark verrotteten Spielzeug-Puppen die Insel. Es hat sich nämlich eine Art Brauchtum entwickelt, um geisterhafte Erscheinungen oder schlimme Ereignisse abzuwenden, eine Puppe aufzuhängen. Und dieser Brauch wird von den Bewohnern der Insel offenbar sehr gewissenhaft gepflegt.
So entstand im Laufe der Zeit eine Landschaft voll tausender Puppen, wie es sie nirgendwo sonst gibt – außer vielleicht auf der Neverland-Ranch, aber die ist ja praktisch schon Geschichte. Stell‘ Dir vor, Du würdest in einem derart verstörenden Panorama zelten. Das wäre doch bestimmt ein absolutes Highlight!
Bei Cakehead Loves Evil findest Du sogar noch mehr Bilder, die ziemlich creepy sind! Die Franzosen sind so irre und machen die Japaner wirre!
Kein Grund zur Panik! Das angesagte französische Performance- und Künstlerteam „Les Machines“ aus Nantes sorgt derzeit in Japan für Aufsehen. Die kreativen Europäer besuchen Yokohama anlässlich des 150. Jubiläums des Hafens und der damit verbundenen, bevorstehenden Ausstellung „Expo Y150“.
Allerdings nicht ohne Gepäck, denn sonst wäre diese Nachricht keine News wert. Mit dabei im fernen Asien sind auch zwei etwa zwölf Meter große und 37 Tonnen schwere mechanische Spinnen, die das Team in bester Steampunk-robotic animals-Manier zusammengeschraubt hat.
Diese gigantischen und zudem ungeheuer beeindruckenden Maschinen werden in der Zeit der Expo (28.04. – 27.09.2009) öffentlich ausgestellt und die eine oder andere Show vorführen. Dann zeigen die mechanisierten Spinnen von Les Machines, was sie so können – so wie in Liverpool 2008. Zugegeben, bis Star Wars-Verhältnisse erreicht werden braucht es noch ein bisschen Feinmechanik… aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt!
Zur Einstimmung gab es vor wenigen Tagen bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das, was die Besucher (und die Menschen in der Zukunft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch) erwartet. Das wollen wir Dir natürlich nicht vorenthalten!
Riesiges Video der riesigen Spinne in Yokohama – ECHT RIESIG!
Elli – Ungeheuer geheim
Genre: Monster-Kinderbuch
Autor: Klaus Baumgart
Verlag: Baumhaus
Das kleine Gespenstermädchen Elli ist pitschnass. Ihr gutes altes Spukhaus ist abgerissen worden und nun irrt sie schon seit drei Tagen durch das schlechte Wetter auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Diese erhofft sie sich in der Geisterbahn eines alten Rummelplatzes zu finden. „Geist und Geisterbahn, das passt!“ denkt sie.
In der Geisterbahn wohnen hinter einer geheimen Tür bereits der Vampir Rolf Vangrufti, das haarige Monster Martha und Knarf (der offensichtlich mit Frankensteins Monster verwandt ist). Es wird beschlossen, dass Elli erstmal in der Geisterbahn bleiben darf, obwohl sie eigentlich nicht so richtig zum Fürchten ist. Trotzdem versucht sie nach allen Kräften, die Besucher der Gespensterbahn mit ihrem „Buh!“ zu erschrecken! Als aber ein kleiner Junge seinen Teddybären in der Geisterbahn verliert, zeigt sich das wahre Gesicht der ansässigen Monster und sie setzen alles daran, dass der kleine Junge sein Kuscheltier wiederbekommt… denn manchmal brauchen auch große Monster zum Einschlafen ein Kuscheltier!
“Elli – Ungeheuer Geheim“ ist ein buntes, freundliches Geisterbuch für Kinder aus der Feder des Bestseller-Autoren Klaus Baumgart. Wer zusammen mit Elli die freundlichen Monster aus der Geisterbahn kennenlernt, der hat nachts bestimmt keine Angst mehr. Vor allem wenn die Vampire nur Hagebuttentee trinken!
Text: A. Hartung
Das kleine Gespenstermädchen Elli ist pitschnass. Ihr gutes altes Spukhaus ist abgerissen worden und nun irrt sie schon seit drei Tagen durch das schlechte Wetter auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Diese erhofft sie sich in der Geisterbahn eines alten Rummelplatzes zu finden. „Geist und Geisterbahn, das passt!“ denkt sie.
In der Geisterbahn wohnen hinter einer geheimen Tür bereits der Vampir Rolf Vangrufti, das haarige Monster Martha und Knarf (der offensichtlich mit Frankensteins Monster verwandt ist). Es wird beschlossen, dass Elli erstmal in der Geisterbahn bleiben darf, obwohl sie eigentlich nicht so richtig zum Fürchten ist. Trotzdem versucht sie nach allen Kräften, die Besucher der Gespensterbahn mit ihrem „Buh!“ zu erschrecken! Als aber ein kleiner Junge seinen Teddybären in der Geisterbahn verliert, zeigt sich das wahre Gesicht der ansässigen Monster und sie setzen alles daran, dass der kleine Junge sein Kuscheltier wiederbekommt… denn manchmal brauchen auch große Monster zum Einschlafen ein Kuscheltier!
“Elli – Ungeheuer Geheim“ ist ein buntes, freundliches Geisterbuch für Kinder aus der Feder des Bestseller-Autoren Klaus Baumgart. Wer zusammen mit Elli die freundlichen Monster aus der Geisterbahn kennenlernt, der hat nachts bestimmt keine Angst mehr. Vor allem wenn die Vampire nur Hagebuttentee trinken!
Text: A. Hartung
[Rec] Rec (2007)
2007 | 80min | FSK 18
Die ambitionierte Nachwuchsreporterin Ángela dreht des Nachts, während die braven Bürger in ihren Betten schlummern, die Fernseh-Life-Reportage “Während sie schlafen“. Darin begleitet sie die nachts arbeitende Bevölkerung mit der Kamera und hofft, dass etwas Aufregendes passiert.
So dreht sie auf einer Feuerwehrstation den leeren Essensraum, moderiert die Feuerwehrrutschstange an und wartet auf einen Notruf, um ein wenig richtiges Leben in die Reportage zu bekommen. Als dieser dann endlich eintrifft, scheint sich das für das zweiköpfige Fernsehteam als ein echter Glücksfall zu erweisen. Eine alte, fast unbekleidete Frau hat sich schreiend in ihrer Wohnung eingeschlossen. Als die Feuerwehrleute mit einer Polizeistreife in die Wohnung eindringen, fällt die offensichtlich geistig verwirrte und blutverschmierte Frau den leitenden Polizisten an und beißt ihn in den Hals.
Besser hätte es nicht kommen können! Erst noch überglücklich über die Bilder aus dem richtigen Leben, muss das begeisterte Fernsehteam nebst alarmierten Hausbewohnern bald darauf feststellen, dass jemand die Haustür abgeschlossen und die Gesundheitsbehörde beschlossen hat, dass Haus unter Quarantäne zu stellen und mit Sicherheitsfolie zu umwickeln. Falls jemand versuchen sollte, dennoch ins Freie zu gelangen, werden radikale Gegenmaßnahmen angedroht. Nicht ohne Grund, wie sich bald herausstellt. Scheint doch ein aggressiver Virus unter den Hausbewohner zu kursieren, der kurz nach der Infizierung zum blutrünstigen Wahnsinn führt. Und es sind nicht die langsamen Zombies!
Geringe Mittel -Maximale Wirkung
„[Rec]“ ist ein kleiner feiner spanischer Streifen, der mal wieder zeigt, dass man auch mit geringen Mitteln überzeugende und mitreißende Horrorfilme drehen kann. Das liegt nicht unwesentlich an dem pseudo-dokumentarischen Stil des Filmes. Die Geschichte wird, wie in “Blair Witch Project“ nur über die Bilder des Kameramanns erzählt, was gerade den Actionszenen einen bedrohlichen Realismus und atemberaubendes Tempo verleiht. Und zwar so sehr, dass dem Betrachter schon mal schwindelig werden kann!

Ein weiterer Pluspunkt für “[Rec]“ ist das Ende mit einem überraschend schaurigen und düsteren Finale. So erfindet der Film das mittlerweile doch arg ausgelutschte Zombie-Genre zwar nicht neu, kann aber mit seiner realistischen Wackelbildästhetik wenigstens für kurze Zeit frisches Blut in den untoten Patienten pumpen (und das macht einen 1 Euro in die Phrasenkasse!)
Es existiert bereits ein amerikanisches Remake namens “Quarantäne“, welches so schnell gedreht wurde, dass es bei uns zeitgleich mit der DVD-Veröffentlichung von “[Rec]“ in die Kinos kam. Ein Nachfolger von “[Rec]“ unter dem selben Regie-Team ist bereits in Arbeit. Naja, die Regel: „Wenn es am Schönsten ist, soll man gehen“, hatte in der Horrorfilmbranche noch nie viele Freunde.
Trailer (deutsch):
Text: A.Hartung
Plan 9 From Outer Space
(Plan 9 aus dem Weltall)
1959 | 79min | FSK 16
Fast jede Woche laufen sie im Fernsehen: Ranking-Shows. Die 100 besten Popsongs aller Zeiten, die 100 nervigsten Bands aller Zeiten, die 100 beklopptesten Prominentenkinder (aller Zeiten) und die 100 lustigsten Klammerformen (aller Zeiten). Nur über den schlechtesten Regisseur oder Film (aller Zeiten) wird nie abgestimmt. Wozu auch?! Ist der Thron doch seit Jahrzehnten besetzt. Es regiert und herrscht seine Majestät Edward D. Wood, Jr (1924 – 1978) mit seinem Meisterwerk: “Plan 9 From Outer Space“.
Regisseur aus Leidenschaft
Ed Wood ist Regisseur aus Leidenschaft. In seinen Filmen fungiert er oft gleichzeitig als Produzent, Drehbuchautor und Regisseur. Sein erstes Theaterstück inszeniert er mit 11 Jahren an der Schule. Nachdem er im 2. Weltkrieg zweimal verwundet wird, lässt er sich in Kalifornien nieder und versucht im Filmbusiness Fuß zu fassen. Aufgrund seiner Weigerung, mit den Studios zusammenzuarbeiten (da er an einem potentiellen Hit selbst verdienen will) und sicherlich auch wegen fehlender Verbindungen ist Ed fast immer auf Geldgeber außerhalb der Filmszene angewiesen. Um sich herum versammelt er eine bizarre Gruppe von Mitarbeitern, welche die “Plan 9“-Darstellerin Vampira einmal recht selbstkritisch als Hollywood-Loser bezeichnet.
In seinem ersten vollendeten Film “Glen or Glenda“ (aka “I Changed My Sex“, “He or She“) 1953 verarbeitet er seine Neigung, Frauenkleider zu tragen. Die Hauptrolle übernimmt Wood, der eine starke Vorliebe für Angora hat, konsequenterweise gleich selbst. Auch im Alltag trägt er durchaus mal Frauenkleider, erscheint zum Treffen in Drei-Tage-Bart, Minirock, Angorapullover und hochhackigen Schuhen. Das Gerücht, dass Ed nur in Frauenkleidern Regie führt, geht zum großen Teil auf diesen Film zurück. Kurz darauf freundet er sich mit dem legendären und zu dieser Zeit bereits drogenabhängigen Dracula-Darsteller Bela Lugosi an. Wood lässt ihn einige Monologszenen einsprechen, die er dann nachträglich in den Film schneidet, kombiniert mit Bildern aus dem 2.Weltkrieg und Aufnahmen von Büffelherden.
Nach dem Thriller-ähnlichen Film “Jail Bail“ dreht Ed Wood den Horrorfilm “Bride of Monster“, welcher als einer der Filme mit den meisten Anschlussfehlern (aller Zeiten) gilt. In “Bride of Monster“ spielt erstmals der Ex-Wrestler Tor Johnson in einem Wood-Film mit. Dessen Gesicht ist bis heute eine der meist verkauften Halloweenmasken (aller Zeiten). Während Wood seinen nächsten Film plant, stirbt sein Star Bela Lugosi.
Graverobbers From Mars oder „Jemand ist dafür verantwortlich!“
Zum Glück hatte Ed jedoch vorher einige Aufnahmen des Altstars gemacht, die er nun in seinem neuen Film “Plan 9 From Outer Space“ (ursprgl. “Graverobbers From Outer Space“) verwendet, der so posthum zu Lugosis letztem Film wird. Um eine Finanzierung durch den religiösen Geschäftsmann J. Edward Reynolds zu erreichen, lässt sich ein Großteil des Filmteams taufen. Der Film erzählt von einer Gruppe menschenähnlicher Außerirdischer, welche darauf bestehen, von der Menschheit in ihrer Existenz anerkannt zu werden. Zu diesem Zweck haben sie den famosen Plan, die Toten wieder zum Leben zu Erwecken. Damit sollen die Lebenden dermaßen beeindruckt werden, dass sie nicht mehr die Augen vor der Existenz der Außerirdischen verschließen können.
Eine der zuvor mit Bela gedrehten Szenen auf einem Friedhof verwendet er ganze drei Mal im Film. Legendär auch die Szene, als Bela aus einem Haus (im richtigen Leben, dass von Tor Johnson) tritt. Der Offsprecher verkündet, dass der alte Mann beschlossen hat, Selbstmord zu begehen. Als Bela aus dem Bild tritt, wird dieses eingefroren und das Quietschen eines Autos erklingt. Derweil ist Bela Lugosis Schatten aber noch gut sichtbar auf dem Rasen zu sehen (siehe Bild rechts). Den Rest von Lugosis Rolle übernimmt Ed Woods Chiropraktiker Tom Mason, der sich bei seinen Auftritten einfach immer einen Umhang vor das Gesicht hält.
Da Wood kein Geld hatte, um einige der am Tag gedrehten Nachtszenen nachdunkeln zu lassen, wechselt das Licht bei einer nächtlichen Verfolgungsjagd ständig von Tag zu Nacht. Das innere des Raumschiffes besteht zum großen Teil aus einem Vorhang mit einem Schreibtisch und blinkenden Küchengeräten. Lange Zeit wurde angenommen, dass es sich bei den fliegenden Untertassen im Film um Autoradkappen handelt. Entweder der Marke Chevy oder Cadillac. In der Dokumentation “Flying Saucers Of Hollywood“ wird jedoch erklärt, dass Ed Wood selbst in einem Interview erzählt hätte, es würde sich um kleine Spielzeugmodelle aus dem Bastelladen handeln. Gern bestätigt er aber auch die Geschichten mit den Radkappen, da er die Idee gut findet.


“Plan 9 From Outer Space“ hat nur ein kurzes Zwischenspiel im Kino. Anschließend dreht Ed noch einen weiteren Horrorfilm, ist dann aber zunehmend gezwungen, sich sein Auskommen mit Geschichten für Groschenromanen (u.a. unter dem Pseudonym Angora Peters) und dem Drehen von Filmen für eine Reihe namens: “Die Enzyklopädie des Sex“ zu verdienen. Sogar einen Hardcore-Film soll er gemacht haben. Daran zerbrach Ed Wood, der auch ein Quartals-Alkoholiker war. Er stirbt völlig mittellos in der Wohnung eines Freundes. Zu seinem Tod gibt es keine Zeitungsnotiz. Seine Asche wird im Meer verstreut.
Der schlechteste Film aller Zeiten?
Noch zu Woods Lebzeiten wird “Plan 9 From Outer Space“ mehrmals im Fernsehen gezeigt. Wood rief dann immer alle seine Freunde an, um sie darauf hinzuweisen. Richtig populär wird der Film aber erst, als er in dem von den Brüdern Medveds herausgegebenen Buch „The Golden Turkey Avard“ von den Lesern zum schlechtesten Film aller Zeiten gewählt wird. Anfang der Neunziger widmet ihm Tim Burton eine liebevolle (wenn historisch auch nicht ganz korrekte) Filmbiografie mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Und: Natürlich ist “Plan 9 From Outer Space“ nicht der schlechteste Film aller Zeiten. Denn er ist schließlich äußerst unterhaltsam und das ist mehr als man über die meisten Filme sagen kann. Lang lebe der König!Trailer:
„Bride Of Monster“ (englisch) „Plan 9 From Outer Space“ (englisch) Links: The Home of the Church of Ed Wood Ed Wood Unofficial Homepage Ed Wood bei IMDBText: A.Hartung
The Severance
2006 | 96min | FSK 18
Gute Teamarbeit will, wie jeder erfahrene Manager weiß, in Geländespielen erprobt und gefestigt werden. Die Teammitglieder sollen ihre Egos überwinden und bemerken, dass sie nur als Teil eines großen Ganzen zum Erfolg gelangen. Auf diese lehrreiche Prozedur darf sich auch ein Team des britischen Rüstungskonzerns Palisade freuen, das nach erfolgreichem Abschluss eines Projektes mit einem Wochenende auf der neu erworbenen Firmendatsche mitten im jugoslawischen Wald belohnt werden soll.
Als die Straße plötzlich durch einen umgestürzten Baum versperrt ist, weigert sich der Busfahrer standhaft, einen Umweg zu fahren. Der kurze Versuch des (sehr britischen und) leicht überforderten Teamleiters, sich mit Führungsqualitäten durchzusetzen, endet mit dem Rauswurf des Teams, welches sich ab sofort den Weg zur Hütte alleine und zu Fuß suchen kann. Diese stellt sich als wahre Bruchbude heraus („Was habt ihr erwartet? Das Hilton?“). Die ohnehin schon recht labile Motivation sinkt auf den Nullpunkt und verbessert sich auch nicht wesentlich, als ein menschlicher Zahn im Abendessen gefunden wird und des nächtens fremde Männer in zwei Meter Höhe ins Zimmer eines weiblichen Teammitgliedes blicken. Als ein Teil des Teams daraufhin abreisen will, finden sie auf der Suche nach einer handykompatiblen Zone nur den Bus nebst arg zugerichtetem und sehr sehr totem Busfahrer. Zur selben Zeit stellt der andere Teil des Teams beim Teamspiel fest, dass man in einem Wald voller Bärenfallen gern mal ein Bein verlieren kann und dass nächtliche Spanner ab sofort ihr kleinstes Problem sind. Vielleicht hätten sie den Akten, die sie im Keller des Hauses fanden, doch mehr Beachtung schenken sollen? Denn es sieht ganz so aus, als würden hier ein paar Irre herumlaufen, die noch ein Hühnchen mit Palisade zu rupfen haben.
“The Severance“ ist eine jener kleinen Perlen, die man im Horrordurchschnittseinerlei nur selten findet. Ausgestattet mit fiesem englischen Humor, kippt der Film nie gänzlich in die Parodie oder Komödie. Die Atmosphäre ist dreckig und gemein, die Charaktere eine prächtige Klischeeversammlung und wahre Freude. Vor allem Teamchef Richard. Man weiß schon nach wenigen Minuten: Es ist unwahrscheinlich, dass dieses “Team“ überhaupt jemals eine Aufgabe gemeinsam gelöst hat.

Trailer (englisch):
Text: A.Hartung
Gute Teamarbeit will, wie jeder erfahrene Manager weiß, in Geländespielen erprobt und gefestigt werden. Die Teammitglieder sollen ihre Egos überwinden und bemerken, dass sie nur als Teil eines großen Ganzen zum Erfolg gelangen. Auf diese lehrreiche Prozedur darf sich auch ein Team des britischen Rüstungskonzerns Palisade freuen, das nach erfolgreichem Abschluss eines Projektes mit einem Wochenende auf der neu erworbenen Firmendatsche mitten im jugoslawischen Wald belohnt werden soll.
Als die Straße plötzlich durch einen umgestürzten Baum versperrt ist, weigert sich der Busfahrer standhaft, einen Umweg zu fahren. Der kurze Versuch des (sehr britischen und) leicht überforderten Teamleiters, sich mit Führungsqualitäten durchzusetzen, endet mit dem Rauswurf des Teams, welches sich ab sofort den Weg zur Hütte alleine und zu Fuß suchen kann. Diese stellt sich als wahre Bruchbude heraus („Was habt ihr erwartet? Das Hilton?“). Die ohnehin schon recht labile Motivation sinkt auf den Nullpunkt und verbessert sich auch nicht wesentlich, als ein menschlicher Zahn im Abendessen gefunden wird und des nächtens fremde Männer in zwei Meter Höhe ins Zimmer eines weiblichen Teammitgliedes blicken. Als ein Teil des Teams daraufhin abreisen will, finden sie auf der Suche nach einer handykompatiblen Zone nur den Bus nebst arg zugerichtetem und sehr sehr totem Busfahrer. Zur selben Zeit stellt der andere Teil des Teams beim Teamspiel fest, dass man in einem Wald voller Bärenfallen gern mal ein Bein verlieren kann und dass nächtliche Spanner ab sofort ihr kleinstes Problem sind. Vielleicht hätten sie den Akten, die sie im Keller des Hauses fanden, doch mehr Beachtung schenken sollen? Denn es sieht ganz so aus, als würden hier ein paar Irre herumlaufen, die noch ein Hühnchen mit Palisade zu rupfen haben.
“The Severance“ ist eine jener kleinen Perlen, die man im Horrordurchschnittseinerlei nur selten findet. Ausgestattet mit fiesem englischen Humor, kippt der Film nie gänzlich in die Parodie oder Komödie. Die Atmosphäre ist dreckig und gemein, die Charaktere eine prächtige Klischeeversammlung und wahre Freude. Vor allem Teamchef Richard. Man weiß schon nach wenigen Minuten: Es ist unwahrscheinlich, dass dieses “Team“ überhaupt jemals eine Aufgabe gemeinsam gelöst hat.

Trailer (englisch):
Text: A.Hartung
The Coffinshakers
Wenn der Ghostrider in the Sky die Viehherden des Teufels in Ruhe weiden lässt, um sich selbst einen Kaffee zu kochen und seinen verdienten Feierabend bei einem melancholischen Stück Mundharmonika-Musik gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lässt – dann reiten die Coffinshakers erst los.
Sie klingen wie ein auf ewig verdammter Johnny Cash. Düsterer treibender Horror-Country mit Anleihen im Psychobilly und einem sirenenhaften Frauenchor im Refrain. In ihren Songs besingen die Verfluchten all die legendären Gestalten des Horrors. Sie erzählen vom Fluch der Mumie, dem Phantom der Nacht und der verfluchenden Voodoofrau. Es tummeln sich Vampire und Hexen. Und auch über die nekromantische Liebe wird verträumt nachgesonnen.
Wen wundert es also, dass Sänger Rob Coffinshaker eine seiner Soloplatten angeblich live auf einem Friedhof aufgenommen hat. Das aktuelle Album „The Coffinshakers“ (Ja, man muss nicht immer kreativ sein!) von 2008 ist nach sage und schreibe acht Jahren das zweite Album der Shakers und der perfekte Soundtrack für jede Halloweenparty. Denn sie haben beides: Country und Horror!
So, ride on and shake your dead bones!
Mehr Infos: Coffinshakers Homepage The Coffinshakers auf Myspace The Coffinshakers auf FB
Video:
Text: A. Hartung
Wen wundert es also, dass Sänger Rob Coffinshaker eine seiner Soloplatten angeblich live auf einem Friedhof aufgenommen hat. Das aktuelle Album „The Coffinshakers“ (Ja, man muss nicht immer kreativ sein!) von 2008 ist nach sage und schreibe acht Jahren das zweite Album der Shakers und der perfekte Soundtrack für jede Halloweenparty. Denn sie haben beides: Country und Horror!
So, ride on and shake your dead bones!
Mehr Infos: Coffinshakers Homepage The Coffinshakers auf Myspace The Coffinshakers auf FB
Video:
Text: A. Hartung
John Sinclair lebt und feiert Jubiläum!
Den Namen John Sinclair kennt fast Jeder. Der zentrale Charakter der erfolgreichsten Grusel-Serie der Welt feiert 50. Jubiläum und erwacht deutschlandweit beim Vollplayback-Theater sogar zum Leben!
Seit gestern (14. April) können Fans mit einer neuen, actiongeladenen Folge das 50. Jubiläum des Geisterjägers feiern (nein, er wird noch nicht 50, er wurde schließlich erst 1973 „geboren“), der Titel des Hörspiels lautet „Zombies in Manhattan“. Zu diesem feierlichen Anlass veröffentlichte Lübbe Audio sogar eine auf 10.000 Exemplare limitierte Special Limited Edition, die mit Hörspiel-CD, Making of-DVD, Lenticularcard (Effektkarte), Booklet und Fan-Flagge prall gefüllt ist. Diese Metallbox ist ein Muss für treue John Sinclair-Fans, für alle Anderen gibt es auch eine Standard-Variante.
Homepages:
John Sinclair bei Bastei
Lübbe Audio
John Sinclair Hörprobe – Zombies in Manhattan (Folge 50) [4:29 min]
John Sinclair lebt – dank Vollplayback!
Darüber hinaus dürfen sich die Anhänger des Kämpfers gegen das Böse auch darauf freuen, wenn im Mai wieder „Das Vollplaybacktheater“ durch Deutschland tourt. Für alle, die sich jetzt fragen, was denn bitteschön ein Vollplaybacktheater ist, hier die Erklärung:
Das ursprünglich in Wuppertal gegründete Vollplaybacktheater inszeniert Theaterstücke der ganz anderen Art. Geboten wird ein Feuerwerk aus Comedy, Slapstick und Parodie, indem Hörspiele – meist Kultserien aus Kindertagen – lippensynchron mit einer prachtvoll ausgearbeiteten mimischen Darstellung sowie witzigen Kostümen aufgeführt werden, ohne das auch nur ein einziges Wort selbst gesprochen wird! Dabei wird allerdings gesampelt, was das Zeug hält. Witzige Zitate aus anderen Hörspielen oder Hörspielen der gleichen Serie, aus Film, Funk und Fernsehen und auch passende Musikeinlagen werden gnadenlos verwurstet, so dass neue Vor- und Nebengeschichten oder gar ganz neue Stories dabei entstehen. Damit sind die Stücke auch für nicht Hörspielkundige absolut zu empfehlen. Der Zuschauer ist der Darbietung des Teams hilflos ausgeliefert – kaum hat das Spektakel begonnen, leidet dieser in Handumdrehen an Lachtränenergüssen und fiesen Zwerchfellattacken. Die Fans wissen das zu schätzen und daher sind die Shows des sechsköpfigen Ensembles von Jahr zu Jahr beliebter und Karten auch schon mal schnell vergriffen.
Ab Mai ist es nun wieder soweit. An folgenden Terminen wird das Ensemble sein Publikum von den Sitzen reißen:
„DEN RECHTEN FUSS VOR, DAS LINKE BEIN NACHZIEHEN“-Tour 2009
10. Mai: Wuppertal – Rex-Theater
16. Mai: Düsseldorf – Stahlwerk
17. Mai: Köln – Essigfabrik
18. Mai: Essen – Lichtburg (Große Zombie-Gala zum 50. Jubiläum)
19. Mai: Frankfurt – Batschkapp
20. Mai: Stuttgart – Theaterhaus
21. Mai: München – Muffathalle
22. Mai: Hamburg – Große Freiheit 36
23. Mai: Osnabrück – Rosenhof
24. Mai: Berlin – Postbahnhof
25. Mai: Bielefeld – Oetker-Halle
26. Mai: Hannover – Pavillon
27. Mai: Bremen – Schlachthof
28. Mai: Münster – Sinn und Sünde
zur Homepage des Vollplaybacktheaters
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John Sinclair bei Bastei
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John Sinclair Hörprobe – Zombies in Manhattan (Folge 50) [4:29 min]
John Sinclair lebt – dank Vollplayback!
Darüber hinaus dürfen sich die Anhänger des Kämpfers gegen das Böse auch darauf freuen, wenn im Mai wieder „Das Vollplaybacktheater“ durch Deutschland tourt. Für alle, die sich jetzt fragen, was denn bitteschön ein Vollplaybacktheater ist, hier die Erklärung:
Das ursprünglich in Wuppertal gegründete Vollplaybacktheater inszeniert Theaterstücke der ganz anderen Art. Geboten wird ein Feuerwerk aus Comedy, Slapstick und Parodie, indem Hörspiele – meist Kultserien aus Kindertagen – lippensynchron mit einer prachtvoll ausgearbeiteten mimischen Darstellung sowie witzigen Kostümen aufgeführt werden, ohne das auch nur ein einziges Wort selbst gesprochen wird! Dabei wird allerdings gesampelt, was das Zeug hält. Witzige Zitate aus anderen Hörspielen oder Hörspielen der gleichen Serie, aus Film, Funk und Fernsehen und auch passende Musikeinlagen werden gnadenlos verwurstet, so dass neue Vor- und Nebengeschichten oder gar ganz neue Stories dabei entstehen. Damit sind die Stücke auch für nicht Hörspielkundige absolut zu empfehlen. Der Zuschauer ist der Darbietung des Teams hilflos ausgeliefert – kaum hat das Spektakel begonnen, leidet dieser in Handumdrehen an Lachtränenergüssen und fiesen Zwerchfellattacken. Die Fans wissen das zu schätzen und daher sind die Shows des sechsköpfigen Ensembles von Jahr zu Jahr beliebter und Karten auch schon mal schnell vergriffen.
Ab Mai ist es nun wieder soweit. An folgenden Terminen wird das Ensemble sein Publikum von den Sitzen reißen:
„DEN RECHTEN FUSS VOR, DAS LINKE BEIN NACHZIEHEN“-Tour 2009
10. Mai: Wuppertal – Rex-Theater
16. Mai: Düsseldorf – Stahlwerk
17. Mai: Köln – Essigfabrik
18. Mai: Essen – Lichtburg (Große Zombie-Gala zum 50. Jubiläum)
19. Mai: Frankfurt – Batschkapp
20. Mai: Stuttgart – Theaterhaus
21. Mai: München – Muffathalle
22. Mai: Hamburg – Große Freiheit 36
23. Mai: Osnabrück – Rosenhof
24. Mai: Berlin – Postbahnhof
25. Mai: Bielefeld – Oetker-Halle
26. Mai: Hannover – Pavillon
27. Mai: Bremen – Schlachthof
28. Mai: Münster – Sinn und Sünde
zur Homepage des Vollplaybacktheaters Halloween wird gesetzlicher Feiertag!
Bundesweit dürfen sich deutsche Staatsbürger auf einen neuen gesetzlichen Feiertag und ein Geschenk der Bundesregierung freuen: Halloween wurde heute zur Mittagsstunde in einer planmäßigen Sitzung von Bundestag und Bundesrat zum gesetzlichen Feiertag erklärt und im Anschluss von Bundespräsident, Bundestagspräsident, Bundeskanzlerin und Bundesratspräsident abgesegnet!
Damit ist der 31. Oktober, also der 31.10. ab sofort gesetzlicher Feiertag!
Nach den Planungen der Volksvertreter sollen an diesem Tag die Straßen „mit Halloween-Kostümen gesäumt“ sein, es soll sogar eine Art Verkleidungspflicht geben. Wer sich nicht verkleidet, der muss zuhause bleiben und zumindest Süßigkeiten an der Haustür verteilen!
Per geheimer Abstimmung entschieden sich 48% aller Abgeordneten für die Einführung, 13% enthielten sich, 39% stimmten gegen den neuen Feiertag. Da zunächst keine absolute Mehrheit erreicht wurde, folgte ein zweiter Wahlgang. Mit einer hauchdünnen Mehrheit wurde der Entschluss letztlich doch durchgedrückt. Da der Beschluss sofortige Gültigkeit hat, wird in Deutschland bereits in diesem Jahr erstmals Halloween als Feiertag zelebriert.
In einer abschließenden Presse-Erklärung ist zu lesen, das damit auch der drohenden Depression entgegengewirkt werden solle. „Feiern macht Laune“ stand deshalb in großen Lettern ganz am Anfang der Erklärung!
Wie Horst Köhler, Angela Merkel, Norbert Lammert und Peter Müller verkündeten, solle Halloween hierzulande einen mit amerikanischem Standard vergleichbaren Status erreichen.
In genau einem Jahr – also am 1. April 2010 – wird wohl wieder mit einer Überraschung zu rechnen sein.
Nach den Planungen der Volksvertreter sollen an diesem Tag die Straßen „mit Halloween-Kostümen gesäumt“ sein, es soll sogar eine Art Verkleidungspflicht geben. Wer sich nicht verkleidet, der muss zuhause bleiben und zumindest Süßigkeiten an der Haustür verteilen!
Per geheimer Abstimmung entschieden sich 48% aller Abgeordneten für die Einführung, 13% enthielten sich, 39% stimmten gegen den neuen Feiertag. Da zunächst keine absolute Mehrheit erreicht wurde, folgte ein zweiter Wahlgang. Mit einer hauchdünnen Mehrheit wurde der Entschluss letztlich doch durchgedrückt. Da der Beschluss sofortige Gültigkeit hat, wird in Deutschland bereits in diesem Jahr erstmals Halloween als Feiertag zelebriert.
In einer abschließenden Presse-Erklärung ist zu lesen, das damit auch der drohenden Depression entgegengewirkt werden solle. „Feiern macht Laune“ stand deshalb in großen Lettern ganz am Anfang der Erklärung!
Wie Horst Köhler, Angela Merkel, Norbert Lammert und Peter Müller verkündeten, solle Halloween hierzulande einen mit amerikanischem Standard vergleichbaren Status erreichen.
In genau einem Jahr – also am 1. April 2010 – wird wohl wieder mit einer Überraschung zu rechnen sein. Der Werwolf von Tarker Mills
(aka “Stephen Kings Werwolf von Tarker Mills – Silver Bullet“)
(USA: “Cycle Of The Werewolf“ (working title), “Stephen King’s Silver Bullet“ (complete title), Silver Bullet)
1986 | USA | 95min | FSK18
Marty ist geschockt, als es auch seinen besten Freund Brady erwischt – so wahnsinnig geschockt, dass er sich bald darauf enorme Sorgen um das Feuerwerk am 4.Juli macht, dass aufgrund der Morde kurzerhand von der Stadt abgesagt wird. Also beschließt Marty sein eigenes, von Onkel Red verständnisvoll gesponsertes, Leuchtraketen-Fest zu inszenieren. Dazu macht er sich eines Vollmondnachts (wie dämlich!) in den nahen Wald auf (noch dämlicher!) und lässt die bunten Feuerwerkskörper in die Luft zischen (in Dämlichkeit nicht mehr zu toppen!). Das passt dem ortsansässigen, blutlächzenden Killer natürlich gar nicht und just in dem Moment, als der zottige Geselle den Jungen schon fast erreicht hat, schießt dieser ihm (gar nicht mehr so dämlich!) eine Rakete ins Auge. Marty macht sich, mit Hilfe seines Feuerstuhls, blitzschnell auf den Heimweg und ist von nun an überzeugt, dass der Mörder ein leibhaftiger Werwolf ist. Natürlich fällt es ihm schwer, seine Schwester und seinen Onkel davon zu überzeugen. Doch Jane glaubt ihm ein wenig und sucht daraufhin bei einer Pfandflaschen-Sammelaktion die ganze Stadt nach einem Menschen mit einem verwundeten Auge ab… und siehe da, der allerorts beliebte Reverend Lowe (Everett McGill) bevorzugt neuerdings Piratenlook mit Augenklappe.
Währenddessen macht sich eine wütende Meute Einheimischer daran, das „Untier“, hinter dem immer noch ein wahnsinniger Serientäter vermutet wird, zu fangen. Leider werden die Jagenden aber ganz fix selbst zu den Gejagten und kurz darauf ist eine kombinierte Trauerfeier notwendig. Marty hat wiederum seine eigene Methode, dem Unhold auf den Werwolfspelz zu rücken und versucht es erst einmal mit fiesen Erpresserbriefen, in denen er dem heiligen Mann den Freitod ans Herz legt. Zur Sicherheit muss Onkel Red widerwillig die silbernen Halsketten der Geschwister zu einer Silberkugel einschmelzen lassen. Der Reverend ist über eine solch dreiste Direktheit natürlich „not amused“ und beschließt, dem kleinen Querulanten die Suppe zu versalzen. Schließlich ist doch ein hilfloser Rollstuhlfahrer eine leichte Beute, oder?
King selbst schreibt das Drehbuch und so lässt sich bezüglich der filmischen Umsetzung einfach wieder einmal nicht leugnen, dass es sich um eine typische Adaption der King’schen Schreibkunst handelt – nicht wirklich überzeugend, nicht wirklich story-treu und nicht wirklich erfolgreich, obwohl der Streifen 1985 trotz aufwändiger, aus heutiger Sicht natürlich angestaubter, Effekte ca. sieben Mio Dollar verschlingt. Aber was macht den “Werwolf von Tarker Mills“ trotz allem zu etwas Besonderem? Das Geheimnis liegt in der Einfachheit der Geschichte. Ein Werwolf in einer öden, spießigen Kleinstadt – ein, für den Zuschauer nachvollziehbarer, Mikrokosmos aus Schwarz, Weiß und ganz viel Grau. Schlicht und daher überzeugend haarsträubend. Gute Spannungsmomente verteilen sich, genau abgestimmt und mit Splatter-Einlagen garniert, über die ganze Story. Der Humor kommt nicht zu kurz und nimmt zum Teil satirische Ausmaße an. Leider wird diese Qualität nicht bis zum Schluss durchgehalten. Das Finale ist extrem schwach, zu schnell und absolut voraussehbar. Ein weiteres Manko ist die schauspielerische Leistung der Darsteller, die zuweilen etwas gefühlsarm wirkt, obwohl der Hintergrund der Geschichte ausreichend Stoff für ein tränenreiches Drama bieten würde.
Text: Cornelia Weidmann
In Tarker Mills steppt der Bär
… naja, eher wohl nicht. Zumindest kein Bär. Aber dazu später. Die verschlafene amerikanische Kleinstadt Tarker Mills ist die Heimat von Marty Coslaw (Corey Haim) und seiner Familie. Dem gehbehinderten Jungen scheint sein trauriges Handicap nicht sehr zu stören – zumindest lässt er sich seine Unzufriedenheit nicht ansehen, während seine Familie alles daran setzt, den Jungen in Watte zu packen. Seiner Schwester Jane (Megan Follows) dagegen, ist der kleine Bruder doch manchmal ziemlich lästig, da sie zumeist die Aufgabe der Nanny übernehmen muss. Onkel Red (Gary Busey) ist für Marty jedoch der Rettungsanker im goldenen Käfig. Das schwarze Schaf der Familie ist immer offen für lausbübische Vergnügungen der etwas anderen Art und bastelt eines Tages für seinen Neffen, natürlich im Unwissen seiner überbesorgten Anverwandten, das coole und pfeilschnelle Rollstuhl-Motorrad „Silver Bullet“.Wenn der Werwolf zweimal heult
Eines, auf einen Vollmond folgenden, Tages im Januar wird in Tarker Mills die Leiche eines stadtbekannten Trinkers neben den Eisenbahngleisen aufgefunden. Dieser fehlt unbequemerweise der Kopf. Man glaubt zunächst an einen Unfall und hakt die Sache ab. Doch schon bald wird das öde Nest Zeuge einer bestialisch brutalen Mordserie, die es in Angst und Schrecken versetzt. Auffällig ist dabei, dass die Opfer übelst zugerichtet werden und das Ganze erstaunlicherweise in Vollmondnächten passiert.Das kann ins Auge gehen
Marty ist geschockt, als es auch seinen besten Freund Brady erwischt – so wahnsinnig geschockt, dass er sich bald darauf enorme Sorgen um das Feuerwerk am 4.Juli macht, dass aufgrund der Morde kurzerhand von der Stadt abgesagt wird. Also beschließt Marty sein eigenes, von Onkel Red verständnisvoll gesponsertes, Leuchtraketen-Fest zu inszenieren. Dazu macht er sich eines Vollmondnachts (wie dämlich!) in den nahen Wald auf (noch dämlicher!) und lässt die bunten Feuerwerkskörper in die Luft zischen (in Dämlichkeit nicht mehr zu toppen!). Das passt dem ortsansässigen, blutlächzenden Killer natürlich gar nicht und just in dem Moment, als der zottige Geselle den Jungen schon fast erreicht hat, schießt dieser ihm (gar nicht mehr so dämlich!) eine Rakete ins Auge. Marty macht sich, mit Hilfe seines Feuerstuhls, blitzschnell auf den Heimweg und ist von nun an überzeugt, dass der Mörder ein leibhaftiger Werwolf ist. Natürlich fällt es ihm schwer, seine Schwester und seinen Onkel davon zu überzeugen. Doch Jane glaubt ihm ein wenig und sucht daraufhin bei einer Pfandflaschen-Sammelaktion die ganze Stadt nach einem Menschen mit einem verwundeten Auge ab… und siehe da, der allerorts beliebte Reverend Lowe (Everett McGill) bevorzugt neuerdings Piratenlook mit Augenklappe.
Währenddessen macht sich eine wütende Meute Einheimischer daran, das „Untier“, hinter dem immer noch ein wahnsinniger Serientäter vermutet wird, zu fangen. Leider werden die Jagenden aber ganz fix selbst zu den Gejagten und kurz darauf ist eine kombinierte Trauerfeier notwendig. Marty hat wiederum seine eigene Methode, dem Unhold auf den Werwolfspelz zu rücken und versucht es erst einmal mit fiesen Erpresserbriefen, in denen er dem heiligen Mann den Freitod ans Herz legt. Zur Sicherheit muss Onkel Red widerwillig die silbernen Halsketten der Geschwister zu einer Silberkugel einschmelzen lassen. Der Reverend ist über eine solch dreiste Direktheit natürlich „not amused“ und beschließt, dem kleinen Querulanten die Suppe zu versalzen. Schließlich ist doch ein hilfloser Rollstuhlfahrer eine leichte Beute, oder?
… Regen, Schnee und Sonnenschein und der Vollmond schaut herein
So schließt das Vorwort der schaurig-schön von Bernie Wrightson illustrierten Stephen King Kalendergeschichte “Das Jahr des Werwolfs“ (“Cycle of the Werewolf“) von 1983, die zwei Jahre später die Vorlage für den Dino de Laurentiis Streifen “Der Werwolf von Tarker Mills“ (“Silver Bullet“) liefert.
King selbst schreibt das Drehbuch und so lässt sich bezüglich der filmischen Umsetzung einfach wieder einmal nicht leugnen, dass es sich um eine typische Adaption der King’schen Schreibkunst handelt – nicht wirklich überzeugend, nicht wirklich story-treu und nicht wirklich erfolgreich, obwohl der Streifen 1985 trotz aufwändiger, aus heutiger Sicht natürlich angestaubter, Effekte ca. sieben Mio Dollar verschlingt. Aber was macht den “Werwolf von Tarker Mills“ trotz allem zu etwas Besonderem? Das Geheimnis liegt in der Einfachheit der Geschichte. Ein Werwolf in einer öden, spießigen Kleinstadt – ein, für den Zuschauer nachvollziehbarer, Mikrokosmos aus Schwarz, Weiß und ganz viel Grau. Schlicht und daher überzeugend haarsträubend. Gute Spannungsmomente verteilen sich, genau abgestimmt und mit Splatter-Einlagen garniert, über die ganze Story. Der Humor kommt nicht zu kurz und nimmt zum Teil satirische Ausmaße an. Leider wird diese Qualität nicht bis zum Schluss durchgehalten. Das Finale ist extrem schwach, zu schnell und absolut voraussehbar. Ein weiteres Manko ist die schauspielerische Leistung der Darsteller, die zuweilen etwas gefühlsarm wirkt, obwohl der Hintergrund der Geschichte ausreichend Stoff für ein tränenreiches Drama bieten würde.
Fazit:
Ein spannender Horrorfilm des Werwolf-Genres mit liebevollen Splatter-Elementen, der recht unbeachtet in den DVD-Regalen der Kaufhäuser schlummert – unbeachtet, aber nicht unbeachtlich. Denn obwohl “Der Werwolf von Tarker Mills“ sicherlich kein Klassiker-Niveau besitzt, bietet dieser jedoch genug Atmosphäre, um in Halloween-Nächten prächtig zu unterhalten – und das am besten uncut und mit viel Popcorn. Trailer:Text: Cornelia Weidmann


