Lieber Zombie, warum guckst Du so ernst?! Karneval Trend 2014: Humor ist Trumpf

Freunde der gruseligen Verkleidung! Hier bin ich wieder, Euer unsichtbarer Trendreporter, Euer treuer Freund und Begleiter. Immer unterwegs, um für Euch die besten und originellsten Verkleidungsideen aufzuschnappen. Nie erkannt, aber immer dabei. Das wichtigste Fest im Jahr, ist ja nun bereits einige Monate vorbei. Aber nach Halloween gibt es für uns Freunde der makabren Verkleidung noch zahlreiche Möglichkeiten, sich unter das Volk zu mischen. So gibt es in diesen Tagen in vielen Orten und Ländern den seltsamen Brauch, sich das Gesicht bunt zu bemalen und sich auf der Straße gegenseitig mit Bonbons zu bewerfen. So fremd uns diese Sitte auch erscheinen mag, bietet das Winterereignis Karneval (oder Fasching), eine gute Gelegenheit, sich in ein schaudererregendes Outfit zu werfen. Und damit niemand die ollen Zombie-Zähne vom letzten Jahr auftragen muss, gibt´s an dieser Stelle ein paar Empfehlungen für das Karnevalskostüm der anderen Art.

 (Schwarzer) Humor ist Trumpf

Klar, wir alle lieben Zombies, Vampire und Seelenfresser. Aber jetzt mal im Ernst: Bei Tageslicht betrachtet sind das doch recht steife und humorlose Typen. Da möchte man dem Grafen doch manchmal auf seinen staubigen Umhang klopfen und sagen: “Mach Dich mal locker“. Mit anderen Worten, es kann auch mal etwas lustiger sein. Etwas anderes bleibt einem auch kaum übrig, denn so lange, wie die Zombie-Apokalypse bereits andauert, ist es kein Wunder, dass mittlerweile auch die letzten Bereiche des Alltags zombifiziert wurden: Die Lebensmittelbranche. Platz für die Zombie-Banane … huah … Wissenschaftler rätseln noch, wie eine Zombiebanane entsteht. Ob ein Zombie in einem Anfall untoter Verwirrung in sie hineinbiß, seinen Irrtum bemerkte und die nun infizierte Banane liegen ließ?! Vermutlich wird auf ähnliche Weise der Zombievirus auch den Hot-Dog-Stand überrannt haben. Und anschliessend die Pinguin-Kolonie. mw-117964-1mw-117963-1mw-117965-1mw-117969-1mw-107703-1mw-107704-1 Wem das zu cartoonesk ist und doch lieber etwas mehr auf den guten alten Schockeffekt setzen will, dem seien die Morphsuits Ganzkörperanzüge als Gehäuteter empfohlen. Das wirkt wie direkt aus dem Sezierkeller eines verückten Wissenschaftlers entflohen. Und das Herz schlägt noch. Das ist kein Scherz, denn mittels einer kostenlosen App und seines Smartphones bringt man sein Herz zum pulsieren. Zumindest optisch. Zuerst dachte ich, es handelt sich um einen Kollegen. Bei meiner Metamorphose in die Unsichtbarkeit, verschwand die äußere Haut auch als erstes. Aber als ich ihn ansprach, ist er nur schreiend weggelaufen. Hat wohl ein schwaches Herz, der Kollege. mw-108826-1 mw-108827-1 copy mw-108823-1

Alptraumhafte Traumpaare

Einfach nur verkleiden ist noch nicht genug? Ihr könnt für einen echten Hingucker und einige Lacher sorgen, indem Ihr mehrere Verkleidungen miteinander kombiniert und in Bezug zueinander setzt. Der Koch jagt den Hummer, der Sushi-Koch den Fisch, die Rennfahrerin geht mit dem überfahrenen Roadkill aus. Und wer ist in Begleitung des Bischofes? Eine sexy Teufelin. Und Jason Vorhees macht der Cheerleaderin … öhm den Hof. So erzählt Ihr mit jeder Kostüm-Kombination eine kleine Geschichte. Dem Einfallsreichtum sind dabei kaum Grenzen gesetzt. 106274-chefkoch-kostuem-celebrity-chef-costumemw-117972-1 110319-sexy-college-girl-strickjacke-sexy-college-girl-cardigan106397-jason-kostuem-costume-friday-the-13th-freitag-der-13te mw-117971-1 mw-112951-1mw-100192-1 mw-202949-1

So liebe Freunde der Verkleidung. Das soll es für heute mal wieder gewesen sein. Ich hoffe, es waren ein paar Anregungen für Euch dabei, wie Ihr mit den passenden Kostümen auch zu einem Anlass wie Karneval erschreckend viel Spaß haben könnt. Ich werde Euch sehen. Ihr mich aber nicht. Also gebt euch Mühe! Euer Unsichtbarer!
   

Bei Cthulhu: Ein Lovecraft Comic ! Gewinnt „Vom Jenseits“

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H.P. Lovecraft ist bereits seit 77 Jahren tot. Dennoch erfreut sich der amerikanische Horror-Autor einer ungebrochenen Popularität. Man könnte sogar sagen: Nie war Lovecraft so populär, wie in der heutigen Zeit. Das war nicht abzusehen. Damals, als der exzentrische Einsiedler an Magenkrebs starb, war er nur einem kleinen Kreis von Lesern bekannt. Seine Geschichten veröffentlichte er ausschließlich in Pulp-Magazinen, wie dem berühmten “Weird Tales“. Lovecraft Vom Jenseits PorträttLovecraft Vom Jenseits Ausschnitt 3

Unausprechliche Gottheiten

Nach seinem Tod sorgten Freunde, mittels des eigens gegründeten Verlages Arkham House dafür, dass sein Werk nicht in Vergessenheit geriet. Heute gilt er als Begründer des sogenannten kosmischen Horrors und als einer der wichtigsten Vertreter der Weird Fiction. Eine Vielzahl seiner Geschichten handelt von uralten Gottheiten mit unaussprechlichen Namen (wobei das unaussprechlich bei Namen, wie Yog-Sothoth oder Nyarlathotep durchaus wörtlich zu nehmen ist), welche danach streben ihre ursprüngliche Position im Weltgefüge wieder zu erlangen. Die Menschheit oder gar der einzelne Mensch hat keine Bedeutung für sie. Und so gibt es aus den meisten Lovecraft-Geschichten kein Entkommen. Der erschrockene Erzähler ist vor allem ein handlungsunfähiger Berichterstatter, der die Menschheit warnen möchte, bevor er endgültig dem Wahnsinn verfällt oder sich das Leben nimmt. Lovecraft Vom Jenseits Ausschnitt 5

Seid umarmt Tentakel!

Lovecraft ist auch für die verhältnismäßig hohe Tentakel-Anzahl im Horror-Genre zuständig. Einem Kritiker-Witz zufolge, hatte Lovecraft eine Fischallergie, weswegen seine Gottheiten immer das Aussehen einer gemischten Meeresfrüchteplatte hätten. Für Comiczeichner und Filmemacher ist das natürlich eine einladende Vorlage. Was wäre Hellboy, wenn er nicht ab und zu von riesigen Tentakel-Gottheiten umschlungen würde, denen er anschließend mit seiner Steinfaust und einem lässigen Spruch auf den Lippen ordentlich die Weichteile massiert. Gut zu betrachten u.a. im ersten Hellboy-Film. Aber nicht nur Mike Mignola, der Schöpfer von Hellboy, ließ sich von Lovecrafts-Universum inspirieren. Auch andere Comic-Ikonen, wie Neil Gaiman oder Alan Moore erweisen dem Meister des kosmischen Grauens in ihren Geschichten die Ehre.

Lovecraft Vom Jenseits AusschnittVom Jenseits …

Auch der niederländische Comiczeichner und Illustrator Erik Kriek ist großer Fan. Und so präsentierte er seinem Verlag, als dieser interessiert nach einer Literatur-Adaption fragte, seine Comic-Version der Lovecraft-Geschichte “Der Außenseiter“. Der Verlag war begeistert und bestellte weitere Lovecraft-Adaptionen. Diese liegen nun gesammelt auch auf deutsch vor. Fünf sind es geworden und nun in dem Sammelband “Vom Jenseits und andere Erzählungen“ in einer Art Lovecraft Comic versammelt beim Berliner Avant-Verlag erscheinen. Der Band enthält einige der schönsten und stimmungsvollsten Lovecraft-Adaptionen der letzten Jahre. Erik Kriek mag es dabei klassisch. Vom Stil her eine Mischung aus Berni Wrightson und Richard Corben im harten stimmungsvollen Schwarzweiß. Natürlich kommt auch der trashige Aspekt nicht zu kurz, welcher natürlich vor allem der Kürze der Adaptionen geschuldet ist, die verhindert, dass sich der hypnotisch-graunehafte Sog einer originalen Lovecraft-Geschichte voll entfalten kann. (Alle Illustrationen sind aus dem Buch entnommen und stammen von Erik Kriek)

Verlosung

Lovecraft_CoverWir verlosen in Zusammenarbeit mit dem Avant Verlag 3 Exemplare von “Vom Jenseits und andere Erzählungen“. Um an der Verlosung teil zu nehmen, beantworte einfach folgende Frage:

Wer schrieb das berühmte Buch Necronomicon?

Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 26. Februar 2014 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! Schreibe bitte unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht. Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Links

Avant-Verlag Die Geschichte „Der Außenseiter“ als vollständige Leseprobe Webseite von Erik Kriek
 

Sleepy Hollow: Der Kopflose reitet wieder – im Fernsehen

Der kopflose Reiter ist eine Sagenfigur, deren Erzählungen überwiegend aus dem westdeutschen Raum, genauer, aus dem Rheinland stammen. Weltweit bekannt wurde er durch die berühmte Erzählung “Die Sage von der schläfrigen Schlucht“ (The Legend of Sleepy Hollow, 1820) von Washington Irving, welche im Hinterland von New York spielt. Die Inspiration dazu kam dem amerikanischen Autor bei einem Besuch des Rheinlandes, wo er sie mit Motiven einer Rübezahl-Erzählung kombinierte. Die Hauptfigur ist jedoch kein gut aussehender, langhaariger, paranormaler Detektiv, sondern ein etwas vertrockneter armer Schulmeister, welcher der gut betuchten Dorfschönsten den Hof macht und darüber in einen Konflikt mit einem jugendlichen Nebenbuhler gerät. Einen erneuten Popularitätsschub erlangte die Figur mit Tim Burtons gelungenem Film “Sleepy Hollow“ (1999), in dem Johnny Depp (wer sonst?) versucht, mittels modernster Wissenschaft eine mysteriöse Mordserie aufzuklären, bei der alle Opfer kopflos zurückbleiben. Nun, knapp 15 Jahre später, trifft das unglaubliche Paar wieder aufeinander. In der gleichnamigen Fernsehserie, die ab dem 5. Februar 2014 bei uns auf Pro7 läuft. Ichabod Crane wird dabei diesmal von dem britischen Schauspieler Tom Mison gespielt. Mit Burtons-Film-Sujet oder gar Irvings Erzählung hat die Serie natürlich kaum noch etwas gemein. Sleepy Hollow Serie Poster Um den Stoff etwas aufzupeppen, haben die Autoren die Handlung in die Gegenwart verlegt. Aufgrund mysteriöser Umstände erwacht Ichabod Crane im Jahr 2013, was natürlich die üblichen unterhaltsamen Missverständnisse mit sich bringt, in welche ein unfreiwilliger Zeitreisender nun mal so hineinstolpert. Logischerweise dauert es auch nicht lange, bis der vermeintlich Verwirrte von der Polizei als Verdächtiger in einem Mordfall aufgegriffen wird. Denn der Kopflose treibt noch immer sein Unwesen in Sleepy Hollow. Und so werden Ichabod Crane und die hübsche Polizistin Abbie Mills, deren Vorgesetzter erst vor kurzem enthauptet wurde, zu einem unfreiwilligen Ermittlerpaar. Denn die Umwelt reagiert im Allgemeinen etwas skeptisch, wenn man ihnen in der heutigen Zeit mit kopflosen Reitern kommt. Natürlich konnten die Drehbuchschreiber es sich nicht nehmen lassen, neben den Wechsel in die Gegenwart, die Grundidee noch mit allerlei weiteren Ingredienzien aufzuwerten. So gibt es einen fiesen Geheimbund und der kopflose Reiter ist am Ende (ACHTUNG SPOILER!) niemand anderes als einer der vier Reiter der Apokalypse. Bleibt nur die Frage: Welcher? Und warum ist er schon mal vor 200 Jahren alleine losgeritten? Die Serie lief in den USA recht gut, so dass eine zweite Staffel bereits in Auftrag gegeben wurde. Bei uns läuft die erste Folge am 5. Februar 2014 um 22.15 Uhr auf Pro7. Nach Abschluss der Ausstrahlung kann man sich alle Folgen nochmal in Ruhe auf Pro7 online anschauen.

Trailer

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Link

Sleepy Hollow Webseite auf Pro 7 online
     

Der Ekke Nekkepenn – Monster der Welt


Hintergrundgeschichte

Bei der norddeutschen Sagengestalt „Ekke Nekkepenn“ handelt es sich genau genommen um zwei Figuren (oder um eine mit zwei verschiedenen Erscheinungsformen): Die eine ist ein Zwerg, die andere Figur ist ein Meermann, also ein Mischwesen, dessen Gestalt halb Mensch, halb Fisch ist. Letzterer lebt mit seinem Meerweib Ran bzw. Rahn (nicht zu verwechseln und auch nicht verwandt mit Ran, der Frau des MeeresgottesÄgir aus der altnordischen Mythologie) auf dem Grund der Nordsee und treibt Schabernack mit den Bewohnern der nordfriesischen Inseln, deren Schiffe er zum Kentern bringt und deren Sand der Inseln (z.B. Sylt) er mit der Flut nach und nach davonspült. Diese Abbildung eines Meerwunders mit menschlichem Antlitz stammt von K. Gesner aus dem Jahre 1575 | Quelle: Fabelwesen des Meeres von Sonnfried StreicherObwohl sich die beiden Figuren (Zwerg und Meermann) bezüglich ihrer Morphologie doch recht deutlich voneinander unterscheiden, so eint die beiden doch, dass sie im Sagenkreis Schleswig-Holsteins bzw. der nordfriesischen Inseln beheimatet sind und die dazugehörigen Erzählungen nach Ansicht von Geschichts- und Sprachforschern regionale Abwandlungen des Märchens „Rumpelstilzchen“ der Gebrüder Grimm sind. Die gleichnamige Geschichte zum zwergenhaften „Ekke Nekkepenn“ ist schnell erzählt: Ein Zwerg, Ekke Nekkepenn, verliebt sich ein eine Menschenfrau und verlobt sich mit ihr. Doch die Frau überlegt es sich anders, worauf der Ekke Nekkepenn entgegnet: „Ich will dich schon lehren Wort zu halten; nur wenn du mir sagen kannst, wie ich heiße, sollst du frei sein.“ Überall fragt die Frau, doch niemand konnte ihr helfen. Irgendwann gelangt sie an einen Hügel, wo sie folgenden Gesang vernimmt: „Delling skell ik bruw, („Heute soll ich brauen,) Mearen skell ik baak, (Morgen soll ich backen,) Aurmearn skell ik Bröllep haa. (Übermorgen will ich Hochzeit machen.) Ik jit Ekke Nekkepenn, (Ich heiße Ekke Nekkepenn,) Min Brid es Inge fan Raantem, (Meine Braut ist Inge von Rantum,) En dit weet nemmen üs ik alliining.“ (Und das weiß niemand als ich allein!“) Am dritten Tag kommt der Zwerg um die Frau zu heiraten und fragt, wie er denn heiße, da antwortet sie: „Du heißt Ekke Nekkepenn!“ Daraufhin verschwindet der Zwerg auf Nimmerwiedersehen. Meermann und Meerweib im trauten Zusammenspiel, Darstellung von J.W. Buel, 1887 | Quelle: "Fabelwesen des Meeres" von Sonnfried StreicherAls Meermann taucht Ekke Nekkepenn in „Inge von Rantum und der Meermann auf Hörnum“ auf. Darin ist der olle Ekke seines alten Meerweibs Ran bzw. Rahn überdrüssig geworden und will nun eine schöne junge Menschenfrau freien. Bei Hörnum, an der südlichen Spitze von Sylt, geht er am Strand spazieren, als ihm Inge von Rantum, ein junges hübsches Mädchen begegnet. Er umgarnt sie, steckt ihr goldene Ringe an die Finger und legt ihr eine goldene Kette um den Hals: „Nun habe ich dich gebunden, nun bist Du meine Braut!“ Inge weint und bittet ihn, sie freizulassen, doch behält sie den Schmuck woraufhin der Ekke Nekkepenn sagt: „Ich mag‘ Dich, muss Dich haben! Magst Du mich, sollst mich kriegen. Willst Du nicht, kriegst mich doch. Mittwoch haben wir Gelag‘. Doch kannst Du sagen, wie ich heiß‘, Dann bist Du frei und meiner los!“ Da sie bis zum morgigen Tag Gewissheit braucht, streift sie umher, fragt die Leute, aber niemand kann ihr helfen. Doch als sie bei der Thorsecke auf Hörnum im Berg jemanden singen hört, erkennt sie die Stimme ihres Freiers (Text siehe oben, „Heute werd ich brauen…“). Am nächsten Tag sagt sie zu ihm: „Du heißt Ekke Nekkepenn, und ich bleibe die Inge von Rantum!“ und flieht mit dem goldenen Schmuck von dannen. Von da an hat der Meermann große Wut auf alle Rantumer und lässt fortan seine Frau Salz mahlen, was einen solchen Mahlstrom, einen riesigen Strudel erzeugt, dass viele Schiffe darin untergehen und dadurch zuletzt auch die ganze weite See salzig wird. Der Sylter Chronist, Lehrer, Heimatforscher und Volkskundler Christian Peter Hansen | Quelle: WikipediaDiese beiden Sagen und die Geschichte „Des Meermanns Frau in Kindsnöten“ verwob der Sylter Chronist, Lehrer, Heimatforscher und Volkskundler Christian Peter Hansen (1803 – 1879) irgendwann zu seiner „eigenen“ Geschichte, der er in seinem erstmals 1858 erschienenen Buch „Sagen und Erzählungen der Haidebewohner auf Sylt“ gleich den ersten Abschnitt mit dem Titel „Der Meermann Ekke Nekkepenn“ widmete. Das nennt man künstlerische Freiheit! Seitdem ist der Name Christian Peter Hansen beinahe untrennbar mit der Sage vom Ekke Nekkepenn verbunden.

Abbildung eines Meermannes von Johann Zahn, 1696 | Quelle: Wikipedia

Aussehen des Ekke Nekkepenn

Das exakte Aussehen des Ekke Nekkepenn ist zwar nicht überliefert, doch es gibt – wie gesagt – zwei Varianten. Mal ist der Ekke Nekkepenn ein Zwerg, also aller Wahrscheinlichkeit klein. Der Meermann Ekke Nekkepenn ist aller Wahrscheinlichkeit ein Mischwesen, halb Mensch, halb Fisch. Doch geht er an Land, so nimmt er wohl eine Menschengestalt an. Er trägt, als er in „Inge von Rantum und der Meermann auf Hörnum“ eine Menschenfrau zu freien versucht, Schiffertracht und wirft mit allerhand goldenem Schmuck um sich. Auch der Meermann „Ekke Nekkepenn“ von Christian Peter Hansen hatte sich bei seinem Landgang auf Hörnum „angetakelt wie ein Sylter Seefahrer“ und „gebärdete sich wie ein Nachtschwärmer“.

Heimat

Die Heimat des Ekke Nekkepenn ist fraglos die Gegend um die nordfriesischen Inseln. Als Zwerg lebt(e) er vorzugsweise in einer Höhle, als Meermann zusammen mit seinem Meerweib auf dem Meeresgrund der Nordsee. Die Heimat des Ekke Nekkepenn  

Taktik und Opfer des Ekke Nekkepenn

Der Zwerg Ekke Nekkepenn bedeutet eigentlich nur für junge Menschenfrauen eine Gefahr, die seinen Namen nicht innerhalb von drei Tagen herausfinden und die er dann zu seiner Frau nimmt. Eine größere Gefahr stellt der Meermann Ekke Nekkepenn dar: An Land fährt er, was Frauen betrifft, fast die gleiche Strategie (die durch seine Verwandlung in eine Menschengestalt und den ganzen goldenen Schmuck aber mehr Aussicht auf Erfolg hat). Auf See reißt der Mahlstrom seiner zum Salzmahlen verdonnerten Frau Seefahrer und ihre Schiffe in die Tiefe, vorzugsweise Sylter Seefahrer und ihre Schiffe.

Abwehr

Den Zwerg wehrst Du (sofern Du als junge hübsche Menschenfrau in sein Beuteschema passt) ab, indem Du dem Ekke Nekkepenn am dritten Tag (wenn er Dich ehelichen will) seinen Namen an den Kopf wirfst. Der Meermann ist von anderem Kaliber. Auf dem Meer bist Du – egal ob Mann oder Frau – seinen Launen bzw. dem Mahlstrom seines Salz mahlenden Weibs praktisch schutzlos ausgeliefert. Da hilft nur die Nordsee weitläufig zu umfahren, was unter Umständen schwer bis unmöglich ist. An Land hast Du zwar weniger Zeit, um dem Verführer seinen Namen zu nennen; aber lass Dich zuvor ruhig reich beschenken, den Schmuck kannst Du dann nämlich behalten und mit nach Hause nehmen! Etwas skurrile Abbildung von Meermann und Meerweib, von J. Jonstonus, 1649 | Quelle: "Fabelwesen der Meere" von Sonnfried Streicher

Sonstiges

Der Ekke Nekkepenn taucht unter dem Namen Eckeneckepenn auch als Kobold in Theodor Storms Novelle „Die Regentrude“ (Kapitel 2) auf. Dort hat er einen roten Bart, durch den er sich oft mit den Fingern fährt, was feurige Flocken aus seinem „Feuerbart“ löst.

Schrecklevel: 6 von 13

Es gibt Schlimmeres, aber der Ekke Nekkepenn ist auch nicht zu unterschätzen! An Land ist wahrscheinlich der Eckeneckepenn am gefährlichsten, so wie Theodor Storm ihn schildert. So ein Flächenbrand, ausgelöst durch lose Barthaare kann echt unangenehm werden. Der Zwerg Ekke Nekkepenn kann nicht viel. Nur Frauen, die seinen Namen nicht kennen oder nicht erraten können, haben unter Umständen ein Problem. Der Meermann Ekke Nekkepenn kann auch nicht viel mehr und schenkt den Frauen sogar noch Goldschmuck. Gefährlich aber wird es auf dem Meer! Da sind Mann und Frau gleichermaßen dem Untergang geweiht, wenn es hart auf hart kommt.
 

Verspeise Deinen Nächsten! – Verlosung zum Heimkinostart von „We Are What We Are“

Horrorfilmer haben’s heute schwer. In den 60ern und 70ern konnte man das Publikum noch damit erschüttern, dass man ein paar Splatter- oder Slasher-Szenen einbaute. Horrorfans von heute dagegen sind schon so viel Blut und Jump Scare gewöhnt, dass das Schocken immer schwieriger wird. Mancher Horrorfilmer dreht den Grausamkeitsregler schlicht auf 11 (siehe Torture Porn à la „Hostel“ oder „Saw“), andere verlassen sich auf den Grusel „real“ wirkender Found Footage-Handkameras (siehe „Paranormal Activity“ oder „The Bay“). Aber es gibt sie nach wie vor: intelligente, hintersinnige Horrorfilme, die auf andere Art Grauen und Düsternis vermitteln und sich ihre Höhepunkte bis zum Schluss aufheben. „We Are What We Are“ ist einer davon – und pünktlich zum DVD- und BluRay-Start verlost der Kürbiskönig drei Exemplare des Kannibalen-Streifens!

Kannibalen wie Du und ich

„We Are What We Are“ greift mit dem Thema Kannibalismus eines der letzten absoluten Tabus unserer Gesellschaft auf.  Dass man auf keinen, auf GAR KEINEN FALL einen anderen Menschen essen darf, ist moralisch mindestens so tief in uns verwurzelt wie das Inzestverbot. Nun ist „We Are What We Are“ ja nicht der erste Kannibalenfilm der Geschichte. Aber eines ist neu am Film von Jim Mickle: Anders als bei allen bekannten Kannibalenhorror-Streifen sind die Identifikationsfiguren hier nicht die potenzielle Nahrung, sondern die Menschenfresser selbst. Der Horror in „We Are What We Are“ entsteht nicht durch die Angst vor dem fiesen, monströsen Menschenfresser, sondern dadurch, dass man in die Rolle der kannibalischen Parker-Familie schlüpft, für die der Kannibalismus selbst Grauen, Angst und Außenseitertum bedeutet – sie aber eben auch identitätsstiftend zusammenschweißt: „Wir sind, was wir sind“. Nämlich Menschenfresser.

Fleischkonsum mit Tradition

Die Parkers leben abgeschieden und in einfachen Verhältnissen in einer verregneten Kleinstadt irgendwo in den USA. Nach außen hin sind sie einfache, freundliche und tief religiöse Mitbürger der kleinen Gemeinde. Doch die Familie hat ein düsteres Geheimnis, das bis ins Jahr 1782 zurückreicht: Einmal im Jahr, am sogenannten „Tag des Lammes“, verzehren Vater, Mutter und die drei Kinder gemeinsam einen anderen Menschen – aus Tradition und weil sie glauben, dass Gott dies von ihnen erwarte. Über die Jahre haben die Parkers mehr als 30 Personen aus der Umgebung entführt, getötet und gegessen, doch bisher hat niemand Verdacht geschöpft. Das ändert sich, als nach einem heftigen Unwetter menschliche Knochen ans Ufer des nahen Baches gespült werden – und fast zeitgleich die Mutter der Parkers an einer seltenen, Alzheimer-artigen Krankheit verstirbt. Der schrullige Hausarzt der Parkers (Michael Parks) beginnt, finstere Vermutungen zu hegen, denn alles deutet auf die „Kuru-Krankheit“ hin – und die kann man sich nur über den Verzehr von Menschenfleisch einfangen …

Krise in der Menschenfleischindustrie

Der Tod der Mutter und die drohende Entdeckung bringt die Kannibalenfamilie in eine Krisensituation. Der Vater (grandios überväterlich verkörpert von Bill Sage) besteht darauf, die kannibalische Familientradition aufrechtzuerhalten. Die älteste Tochter Iris (Ambyr Childers) soll die Rolle der verstorbenen Mutter übernehmen und sich um „Schlachtung“ und Zubereitung kümmern. Essen machen ist schließlich Frauensache! Die Schwestern Iris und Rose (Julia Garner) sind hin- und hergerissen zwischen der Autorität des Vaters, dem Schutzinstinkt für den kleinen Bruder Rory (Jack Gore) und dem Wunsch, den Tod der Mutter als Anlass zu nehmen, das grausige Menschenfleischgeesse zu beenden. Doch der Patriarch will davon nichts hören, und das Unheil nimmt seinen Lauf …

Chili vs. Burger: mexikanisches Original und US-Remake

„We Are What We Are“ ist übrigens eine Neuverfilmung. Das Original, „Somos lo que hay“ aus dem Jahr 2010, ist eine mexikanische Produktion, die im Arthouse-Horrorbereich viel Aufsehen erregte. Natürlich hat der Kürbiskönig auch dieses Schätzchen noch einmal ausgegraben und die beiden Versionen verglichen. Häufig bedeutet ein US-Remake von kleinen, kreativen Independent-Produktionen ja, dass alles, was am Original besonders ist, einmal durch den Hollywood-Fleischwolf gedreht und bis zur Unkenntlichkeit glattgeschliffen wird. Das ist hier zum Glück nicht der Fall. „We Are What We Are“ ist eine kreative, gewinnbringende Neuinterpretation der Vorlage. Vieles bleibt gleich: Auch im Original ernährt sich eine fünfköpfige, sehr eng verbundene und arme Familie von ihren Mitmenschen, und in beiden Filmen spielt der Konflikt um die Nachfolge des verstorbenen Familienoberhauptes eine große Rolle. Andere Aspekte wiederum sind im Remake genau spiegelbildlich wieder aufgegriffen. Während „Somos lo que hay“ in den Slums von Mexico City spielt, wurde die Handlung im Remake in die Kleinstadt-Tristesse der USA verlegt – beiden Szenarien ist aber die Armut der Familien gemeinsam. Genau umgekehrt sind auch die Geschlechterrollen. Im Original ist es der Vater, der zu Beginn stirbt, und die Mutter, die mit eiserner Härte ihren ältesten Sohn zum Menschenfang zwingen will. Die Umkehrung funktioniert in „We Are What We Are“ fantastisch – es ist gerade die enge Bindung zwischen den sensiblen Schwestern Iris und Rose und ihre Angst vor dem übermächtigen Vater (an dem Sigmund Freud seine helle Freude gehabt hätte), die den Zuschauer dazu bringt, sich ausgerechnet mit den kannibalischen Teenagern zu identifizieren.

Menschen essen – wegen Geld oder wegen Gott?

Der größte Unterschied zwischen Original und Remake ist aber inhaltlicher Art. „Somos lo que hay“ ist eine beinharte Kapitalismuskritik: Die Armen ernähren sich von den Ärmsten, um im Slum der Megacity zu überleben – das gnadenlose „Fressen und gefressen werden“ des Kapitalismus findet hier eine drastische wortwörtliche Anwendung. Diese Bedeutung fällt bei „We Are What We Are“ komplett weg. Zwar wird die Armut der Parkers thematisiert, doch der Grund für den Kannibalismus der Familie ist nicht der Hunger (das wäre in den USA auch weniger glaubwürdig als in Mexiko), sondern Familientradition und ein tief religiöser Aberglaube. Die Richtung ist also eine komplett andere: Während „Somos lo que hay“ die Brutalität der modernen Massengesellschaft anprangert, geht die Kritik in „We Are What We Are“ gegen rückwärtsgewandte, religiös verbrämte Traditionsgläubigkeit. Beide Ansätze funktionieren interessanterweise gleichermaßen gut – beide Kannibalenfamilien, die mexikanische wie die US-amerikanische, können mit Recht behaupten: „Wir sind was wir sind“ – nämlich die menschlichsten Menschenfresser des ganzen Horrorgenres.

Fazit

„We Are What We Are“ ist ein eigenes, kluges und insgesamt sehr gelungenes Remake der kleinen Underground-Perle „Somos lo que hay“. Der Horror speist sich nicht aus hartem Splatter (auch wenn es schon einige derbe Szenen in diese Richtung gibt), sondern aus dem hintersinnigen Schaudern, für das die durchweg starken Schauspieler in der vertrackten, vielschichtigen Familienkonstellation sorgen. Ganz groß ist auch der perfekt inszenierte Ekel vor der Idee des Kannibalismus: Noch nie war es so schockierend und aufwühlend, eine hübsche junge Frau einen Löffel Eintopf essen zu sehen. Und: Das Ende ist der Hammer – heftig, klug und unerwartet. Das gelingt leider den wenigsten Horrorfilmen. Anschauen!

Trailer


Verlosung

Wir verlosen zum Filmstart von “We Are What We Are” dreimal die brandneue DVD! Um an der Verlosung teilzunehmen, beantworte einfach folgende Frage:

Wo wurde die berüchtigte Kannibalen-Krankheit „Kuru“ zum ersten Mal von Forschern beobachtet?

A.) auf Neuseeland B.) im Amazonas-Gebiet C.) auf Papua-Neuguinea We-are-what-we-are-Verlosung Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 9. Februar 2014 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! Schreibe bitte unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht. Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

We Are What We Are

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Horrorfilmer haben’s heute schwer. In den 60ern und 70ern konnte man das Publikum noch damit erschüttern, dass man ein paar Splatter- oder Slasher-Szenen einbaute. Horrorfans von heute dagegen sind schon so viel Blut und Jump Scare gewöhnt, dass das Schocken immer schwieriger wird. Mancher Horrorfilmer dreht den Grausamkeitsregler schlicht auf 11 (siehe Torture Porn à la „Hostel“ oder „Saw“), andere verlassen sich auf den Grusel „real“ wirkender Found Footage-Handkameras (siehe „Paranormal Activity“ oder „The Bay“). Aber es gibt sie nach wie vor: intelligente, hintersinnige Horrorfilme, die auf andere Art Grauen und Düsternis vermitteln und sich ihre Höhepunkte bis zum Schluss aufheben. „We Are What We Are“ ist einer davon!

Kannibalen wie Du und ich

„We Are What We Are“ greift mit dem Thema Kannibalismus eines der letzten absoluten Tabus unserer Gesellschaft auf.  Dass man auf keinen, auf GAR KEINEN FALL einen anderen Menschen essen darf, ist moralisch mindestens so tief in uns verwurzelt wie das Inzestverbot. Nun ist „We Are What We Are“ ja nicht der erste Kannibalenfilm der Geschichte. Aber eines ist neu am Film von Jim Mickle: Anders als bei allen bekannten Kannibalenhorror-Streifen sind die Identifikationsfiguren hier nicht die potenzielle Nahrung, sondern die Menschenfresser selbst. Der Horror in „We Are What We Are“ entsteht nicht durch die Angst vor dem fiesen, monströsen Menschenfresser, sondern dadurch, dass man in die Rolle der kannibalischen Parker-Familie schlüpft, für die der Kannibalismus selbst Grauen, Angst und Außenseitertum bedeutet – sie aber eben auch identitätsstiftend zusammenschweißt: „Wir sind, was wir sind“. Nämlich Menschenfresser.

Fleischkonsum mit Tradition

Die Parkers leben abgeschieden und in einfachen Verhältnissen in einer verregneten Kleinstadt irgendwo in den USA. Nach außen hin sind sie einfache, freundliche und tief religiöse Mitbürger der kleinen Gemeinde. Doch die Familie hat ein düsteres Geheimnis, das bis ins Jahr 1782 zurückreicht: Einmal im Jahr, am sogenannten „Tag des Lammes“, verzehren Vater, Mutter und die drei Kinder gemeinsam einen anderen Menschen – aus Tradition und weil sie glauben, dass Gott dies von ihnen erwarte. Über die Jahre haben die Parkers mehr als 30 Personen aus der Umgebung entführt, getötet und gegessen, doch bisher hat niemand Verdacht geschöpft. Das ändert sich, als nach einem heftigen Unwetter menschliche Knochen ans Ufer des nahen Baches gespült werden – und fast zeitgleich die Mutter der Parkers an einer seltenen, Alzheimer-artigen Krankheit verstirbt. Der schrullige Hausarzt der Parkers (Michael Parks) beginnt, finstere Vermutungen zu hegen, denn alles deutet auf die „Kuru-Krankheit“ hin – und die kann man sich nur über den Verzehr von Menschenfleisch einfangen …

Krise in der Menschenfleischindustrie

Der Tod der Mutter und die drohende Entdeckung bringt die Kannibalenfamilie in eine Krisensituation. Der Vater (grandios überväterlich verkörpert von Bill Sage) besteht darauf, die kannibalische Familientradition aufrechtzuerhalten. Die älteste Tochter Iris (Ambyr Childers) soll die Rolle der verstorbenen Mutter übernehmen und sich um „Schlachtung“ und Zubereitung kümmern. Essen machen ist schließlich Frauensache! Die Schwestern Iris und Rose (Julia Garner) sind hin- und hergerissen zwischen der Autorität des Vaters, dem Schutzinstinkt für den kleinen Bruder Rory (Jack Gore) und dem Wunsch, den Tod der Mutter als Anlass zu nehmen, das grausige Menschenfleischgeesse zu beenden. Doch der Patriarch will davon nichts hören, und das Unheil nimmt seinen Lauf …

Chili vs. Burger: mexikanisches Original und US-Remake

„We Are What We Are“ ist übrigens eine Neuverfilmung. Das Original, „Somos lo que hay“ aus dem Jahr 2010, ist eine mexikanische Produktion, die im Arthouse-Horrorbereich viel Aufsehen erregte. Natürlich hat der Kürbiskönig auch dieses Schätzchen noch einmal ausgegraben und die beiden Versionen verglichen. Häufig bedeutet ein US-Remake von kleinen, kreativen Independent-Produktionen ja, dass alles, was am Original besonders ist, einmal durch den Hollywood-Fleischwolf gedreht und bis zur Unkenntlichkeit glattgeschliffen wird. Das ist hier zum Glück nicht der Fall. „We Are What We Are“ ist eine kreative, gewinnbringende Neuinterpretation der Vorlage. Vieles bleibt gleich: Auch im Original ernährt sich eine fünfköpfige, sehr eng verbundene und arme Familie von ihren Mitmenschen, und in beiden Filmen spielt der Konflikt um die Nachfolge des verstorbenen Familienoberhauptes eine große Rolle. Andere Aspekte wiederum sind im Remake genau spiegelbildlich wieder aufgegriffen. Während „Somos lo que hay“ in den Slums von Mexico City spielt, wurde die Handlung im Remake in die Kleinstadt-Tristesse der USA verlegt – beiden Szenarien ist aber die Armut der Familien gemeinsam. Genau umgekehrt sind auch die Geschlechterrollen. Im Original ist es der Vater, der zu Beginn stirbt, und die Mutter, die mit eiserner Härte ihren ältesten Sohn zum Menschenfang zwingen will. Die Umkehrung funktioniert in „We Are What We Are“ fantastisch – es ist gerade die enge Bindung zwischen den sensiblen Schwestern Iris und Rose und ihre Angst vor dem übermächtigen Vater (an dem Sigmund Freud seine helle Freude gehabt hätte), die den Zuschauer dazu bringt, sich ausgerechnet mit den kannibalischen Teenagern zu identifizieren.

Menschen essen – wegen Geld oder wegen Gott?

Der größte Unterschied zwischen Original und Remake ist aber inhaltlicher Art. „Somos lo que hay“ ist eine beinharte Kapitalismuskritik: Die Armen ernähren sich von den Ärmsten, um im Slum der Megacity zu überleben – das gnadenlose „Fressen und gefressen werden“ des Kapitalismus findet hier eine drastische wortwörtliche Anwendung. Diese Bedeutung fällt bei „We Are What We Are“ komplett weg. Zwar wird die Armut der Parkers thematisiert, doch der Grund für den Kannibalismus der Familie ist nicht der Hunger (das wäre in den USA auch weniger glaubwürdig als in Mexiko), sondern Familientradition und ein tief religiöser Aberglaube. Die Richtung ist also eine komplett andere: Während „Somos lo que hay“ die Brutalität der modernen Massengesellschaft anprangert, geht die Kritik in „We Are What We Are“ gegen rückwärtsgewandte, religiös verbrämte Traditionsgläubigkeit. Beide Ansätze funktionieren interessanterweise gleichermaßen gut – beide Kannibalenfamilien, die mexikanische wie die US-amerikanische, können mit Recht behaupten: „Wir sind was wir sind“ – nämlich die menschlichsten Menschenfresser des ganzen Horrorgenres.

Fazit

„We Are What We Are“ ist ein eigenes, kluges und insgesamt sehr gelungenes Remake der kleinen Underground-Perle „Somos lo que hay“. Der Horror speist sich nicht aus hartem Splatter (auch wenn es schon einige derbe Szenen in diese Richtung gibt), sondern aus dem hintersinnigen Schaudern, für das die durchweg starken Schauspieler in der vertrackten, vielschichtigen Familienkonstellation sorgen. Ganz groß ist auch der perfekt inszenierte Ekel vor der Idee des Kannibalismus: Noch nie war es so schockierend und aufwühlend, eine hübsche junge Frau einen Löffel Eintopf essen zu sehen. Und: Das Ende ist der Hammer – heftig, klug und unerwartet. Das gelingt leider den wenigsten Horrorfilmen. Anschauen!

Trailer


Text: D. Siegmund

„Underworld“ mit Narben – Verlosung zum Kinostart von: „I, Frankenstein“

I, Frankenstein – Klingt irgendwie wie ein Monster aus dem Apple-Store. Ist stattdessen jedoch der unglaublich bescheuerte Titel des neuen Filmes der Underworld– Crew. Naja, Schuld sind eigentlich nur die Drehbuchschreiber. Und der, Kevin Grevioux ist sein Name, dachte sich vermutlich im Zuge der Gleichberechtigung: „Warum sollen immer nur die Männer was zum schauen haben, wenn Kate Beckinsale im engen Lederoutfit durch die Gegend hüpft?“ Und so schrieb er das „Underworld“-Drehbuch einfach nochmal neu und setzte einen attraktiven männlichen Hauptdarsteller (Aaron Eckhart) mit durchtrainiertem Oberkörper in die Filmmitte. Und da dieses durchtrainierte Stück Männlichkeit ja Frankensteins legendäres Monster ist, bekam er noch ein zwei nicht zu sehr störende Narben verpasst. Fertig ist der „I, Frankenstein“. Und los geht’s! ifrank1 Eines schon mal vorweg: Wer auf alte Monsterfilme mit Frankensteins Monster steht oder auch nur eine stimmungsvolle, nachvollziehbare Handlung im gruseligen Ambiente sucht, der ist bei „I, Frankenstein“ fehl am Platze. Drehbuch-Autor Kevin Grevioux ist so dreist, clever oder einfallslos, einfach den Grundplot von „Underworld“ noch einmal zu benutzen. Nur das statt Vampiren und Werwölfen diesmal Dämonen und Gargoyles einen ewigen Kampf gegeneinander führen. Wobei die Gargoyles, man sieht es ihnen nicht an, die Guten sind. Ihnen mehr oder weniger zur Seite steht Frankensteins Monster, welches offensichtlich seinen Schöpfer im arktischen Eismeer überlebt hat und nun durch die Ewigkeit wandert. ifrank6(1)ifrank5ifrank6  

Ein Monster zwischen GUT und BÖSE

Damit sich Monster Frankenstein nicht aus Versehen für die falsche Seite entscheidet, wird er von den Gargoyles mit exklusiven Waffen und Kampftechniken gepimpt, um anschließend im finalen Machtkampf ordentlich mitzumischen. Und zwar so, dass der Kinobesucher instinktiv nach dem Bedienungstool seiner Spielkonsole tastet. Dazu gibt es zahlreiche Verwandlungen von Menschen in Dämonen, Feuer und riesige flügelschwingende Wesen zu bewundern. Und natürlich eine attraktive Wissenschaftlerin, die mit dem gar nicht so unattraktiven Monster flirtet. Dass dieser Frankensteins Monster ist, spielt eigentlich auch keine Rolle. Was sich ja bereits auch in der nachlässigen Titelgebung andeutet. Korrekt, sagt Dr. Klugscheisser, müsste es ja „I, Frankensteins Monster“ heißen, da es sich bei dem attraktiven Herren (wäre ja auch doof, wenn ein Monster Scheiße aussehen würde) nicht um Dr. Frankenstein, sondern um seine (namenlose) Kreatur handelt. Aber um Inhalt geht es hier natürlich auch gar nicht, sondern darum ordentliche Effekte aus der CGI-Kanone abzufeuern.

Trailer

Wer auf Videospiel-Optik und schnelle, rasante Action steht und zudem ein Faible für die „Underworld“-Reihe hat, wird hier bestens bedient: Die Freundin oder Freund geschnappt, eine XXXL-Packung Popcorn dazu und sich 90 Minuten an einem belanglosen Action Fantasy-Feuerwerk erfreut. Ab heute im Kino!

Verlosung

Wir verlosen zum Filmstart von „I, Frankenstein“ 3 coole Fanpakete, bestehend aus einer Kerze mit Frankenstein-Aufdruck (!), dem Original-Filmposter und dem Comic zum Film. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantworte einfach folgende Frage:

Wie starb der Schöpfer des Monsters, Dr. Frankenstein?

I,Frankenstein-Verlosung Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 6. Februar 2014 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Links

www.i-frankenstein.de
 

Survival of the Jungfräulichst!

Suvivor Girl Header Sie ist einer der wenigen weiblichen Horror-Stereotypen. Und eine der wenigen Damen, die auch mal austeilen dürfen, anstatt in den ersten 20 Minuten eines Films schreiend mit freiem Oberkörper zerhackt zu werden. Die Rede ist natürlich vom sogenannten „Final-Girl“. Die letzte Überlebende einer fröhlichen Camping-Gruppe, die das Pech hatte, einem maskierten Irren mit einer Axt (Messer, Kettensäge, Machete, Küchenmixer) über den Weg zu laufen. Einziger Preis, den man für das Überleben zahlen muss: kein Sex! (Und natürlich anschließende lebenslange psychologische Betreuung.) SG_Strip_03 Wer als Final-Girl in die engere Auswahl kommen will, benötigt eine gewisse moralische Integrität als Mindestvoraussetzung. Wer nicht säuft, kifft oder wild durch die Gegend vögelt, kann sich nämlich besser darauf konzentrieren dem aufdringlichen Maskierten zu entkommen. Und am Ende darf sie ihn dann sogar töten. Also soweit, wie das in einem Slasher-Film möglich ist. Denn meistens steht der Killer schon während des Vorpsanns des Nachfolge-Filmes wieder unbeeindruckt auf den Beinen, die nächste Camping-Truppe fest im Visier. Etabliert wurde die Figur des Final-Girls von John Carpenter in “Halloween – Die Nacht des Grauens“, wobei hier Jamie Lee Curtis die Stil-Vorlage für alle weiteren Final-Girls liefert. SG_Strip_06 Zeit dieser weiblichen Horror-Ikone auch ein zeichnerisches Denkmal zu setzen! Der Comic-Strip “Survivor-Girl“ ist liebevolle Hommage und Parodie zugleich. Hinter dem wöchentlich erscheinenden Strip stecken niemand anders als Christopher Tauber, seines Zeichens Mit-Initiator der erfolgreichen deutschen Zombie-Comic-Serie “Die Toten“. Gezeichnet wird der Spaß von dem, ebenfalls durch “Die Toten“ bekannten, Meister des eleganten Strichs Ingo Römling. SG_Strip_08-1 Das Ganze ist als Endlos-Strip angelegt und steht in bester MAD-Tradition. Hauptfigur ist eine namenlose junge Dame, die sich innerhalb der ersten 10 Strips zum titelgebenden Survivor-Girl mausert. Und dann geht es erst richtig los. Weil sich der irre Maskierte und die jungfräuliche Überlebende so gut verstehen, bestreiten sie fortan den Comicstrip als Buddy-Team zusammen, und parodieren sich durch alles, was das heißgeliebte Horror-Genre so hergibt: Vampire, Werwölfe, Zombies, japanische Rachegeister und auch ein fackelbewehrter Mob darf natürlich nicht fehlen. Und das beste ist: Das ganze ist nicht nur erstaunlich lustig und liebevoll gemacht, sondern es gibt es jede Woche neu und kostenlos! Jawohl! Lange lebe das Internet! Lang lebe das Survivor-Girl!

Links

Offizielle Webseite des SG. Hier erscheint jeden Dienstag eine neue Folge. www.survivor-girl.de Werde Fan of Survivor-Girl auf Facebook Folge dem Survivor Girl auf Twitter
     

Warum trinken Vampire Blut und können Vampire sterben, wenn sie schlechtes Blut trinken? – Fragen Sie Dr. Kürbis

Die Frage:

Lieber Dr. Kürbis, In dem Vampirfilm “Only Lovers left alive“ von Jim Jarmusch stirbt ein alter Vampir, weil er verunreinigtes Blut getrunken hat. Warum trinken Vampire Blut und können Vampire sterben, wenn sie schlechtes Blut trinken? Vielen Dank für Deine Antwort Julia

Die Antwort

Dr Kuerbis-3Liebe Julia,Warum trinken Vampire Blut und können Vampire sterben, wenn sie schlechtes Blut trinken? Das ist eine interessante Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist.

Warum trinken Vampire Blut?

Wie allgemein bekannt, ernähren sich Vampire ausschließlich von Blut. Es ist ihre einzige Energiequelle. Gelangen sie für eine längere Weile nicht an diesen ganz besonderen Saft, verliert ihre ansonsten so beeindruckende Erscheinung deutlich an Strahlkraft, ihre Kräfte lassen nach und die Wangen fallen ein. Nach längerer Zeit ohne Blutaufnahme sind sie bald nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Gegenzug scheinen nur wenige Blutstropfen auszureichen, um einen Vampir aus einer selbst gewählten (oder auch unfreiwilligen) Ruhephase zu erwecken. Der Vampir benötigt das Blut nicht, um seinen eigenen Blutkreislauf aufzufrischen oder weil er kein eigenes Blut besitzt. Wäre das so, würde er einen Transfusionsschlauch an seine Opfer legen. Er nimmt das Blut über den Mund auf, von wo aus es in den Magen gelangt – als Nahrung. Blut eines gesunden Menschen kann in der Tat sehr nahrhaft sein. Es ist das Transportorgan des Körpers und enthält aus diesem Grund (u.a.) wichtigen Nährstoffe wie Fett, Zucker, Proteine, Mineralien und Vitamine. Diese Bestandteile könnten vom Körper verwertet werden. Allerdings transportiert Blut natürlich auch alle Abfall- und Giftstoffe. Only lovers left alive 2

Schlechtes Blut?

Was ist nun schlechtes oder verunreinigtes Blut? Blut muss dem Opfer immer frisch entnommen werden, da es in Verbindung mit Sauerstoff innerhalb von Minuten gerinnt. Im Film “Only lovers left alive“ spricht der sterbende Vampir Marlowe davon, dass er schlechtes Blut bekommen hat. Vorher bezog er sein Blut aus einer sicheren Quelle: Von einem französischen Arzt. Das bedeutet: Schlechtes Blut meint nicht Blut, welches mit Knoblauch oder Weihwasser versetzt wurde, sondern infiziertes Blut. Dafür kommen u. a. der HI-Virus, Hepatitis, Influenza, Ebola, Sars, Masern und Blutkrankheiten wie Leukämie, Änamie (Blutarmut) oder die Bluterkrankheit infrage. Oder eben Blut mit einer überhöhten Konzentration an Giftstoffen – allerdings wären dann bereits beim Spender die Symptome einer Vergiftung sichtbar. Da die Blutkrankheiten nicht ansteckend sind, spielen sie für unsere Frage keine Rolle. Bei allen anderen ist eine Infektion durchaus möglich. Die Ansteckung würde dann vermutlich über die (Mund)schleimhäute erfolgen. Je ansteckender eine Krankheit ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass man sich durch den Verzehr verseuchten Blutes infiziert. Allerdings muss der Blutspender dazu wirklich schon schwer krank sein und die Erregerdichte im Blut sehr hoch, da sonst die Erreger vom körpereigenen Immunsystem noch vor Ausbruch der Krankheit bekämpft werden. Würde eine Ansteckung erfolgen, stürbe der  Vampir jedoch an den Folgen der übertragenen Krankheit und deren Folgewirkungen – und nicht am Verzehr des Blutes selbst. Only lovers left alive 3

Symbolkraft des Blutes

Aber von wie vielen Vampiren hat man gehört, gesehen oder gelesen, die an Lungenentzündung oder Leberversagen starben? Von keinem. Das liegt nicht daran, dass die kranken Vampire sich peinlich berührt in ein geheimes Sterbehospiz für Untote zurück ziehen, sondern dass für Vampire Keime und Viren vermutlich keine Rolle spielen. Deswegen bekommen sie in einer feuchten Herbstnacht auch keinen Schnupfen, wenn sie ihren Umhang nicht richtig zugeknöpft haben. Sie fürchten obskure Sachen wie das Sonnenlicht oder (früher) auch das Kreuz, aber keinen Virus oder ein gebrochenes Bein. Ihr Organismus ist lediglich darauf ausgerichtet, Blut zu verarbeiten. Die zugeführten Nährstoffe sorgen für eine Frischkur der körpereigenen Vampirzellen. Diese sterben jedoch nicht ab, sobald die Versorgung mit frischem Blut ausbleibt. Es ist kein einziger Fall eines verdurstenden Vampirs nachgewiesen. Da oft nur wenige Schlucke Blut ausreichen, um einen verschrumpelten, trockenen Vampir wieder zu Leben und Schönheit zu erwecken, geht man mittlerweile davon aus, dass ein Teil der Wirkung des Blutes auf den Vampir im metaphysischen Bereich liegt. Das bedeutet, dass die Symbolik des Blutes als Lebenssaft bei der Einnahme wichtiger ist als dessen tatsächlicher Nährgehalt. Das ist auch der Grund, warum Vampire nicht verhungern bzw. verdursten können und der dauerhafte Verzicht auf Blut sie lediglich bewegungslos dahinvegetieren lässt. (Vgl. dazu auch: „Warum fürchten Vampire das Kreuz“)

Knoblauch im Blut

Eine interessante Variante stellt der Knoblauch da. Dieser wird im Magen-Darmtrakt verdaut. Seine Inhaltsstoffe gelangen jedoch durchaus ins Blut. Der typische Geruch entsteht durch ein schwefelhaltiges Abfallprodukt, welches sich früher oder später ebenfalls im Blut wiederfindet. Leider ist diese heiße Spur nicht sehr ergiebig, da nicht ganz klar ist, was Vampire genau an Knoblauch fürchten. Auch wird der Glaube an die Schädlichkeit von Knoblauch von den meisten Vampiren heutzutage als Aberglaube abgelehnt und scheint keine Rolle mehr zu spielen.

Fazit:

Eine Vergiftung mit verunreinigtem Blut im Sinne von infiziertem Blut, wie es in “Only lovers left alive“ dargestellt wird, ist nicht möglich. Dafür müsste man das Blut mit etwas vermischen, das der Vampir an sich fürchtet. Bei einem christlich geprägtem Vampir könnte das Weihwasser sein. Wie man das Wasser im Blut durch Weihwasser ersetzt, dafür gibt es aber noch kein anerkanntes Verfahren. Wenn ein Vampir Blut trinken würde, dessen symbolische Wirkung man vernichtet hätte, würde das ebenfalls nicht zum Tod führen, da dies nur vergleichbar wäre mit der Aufnahme von Nahrung ohne jeglichen Nährwert. Eventuell können Abwehrreaktionen des Körpers aufgrund der ungewohnten Nahrung auftreten. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich, einen Vampir zu töten, indem man ihm „totes“ Blut zu trinken gibt, wie es in “Interview mit einem Vampir“ zu sehen und zu lesen ist. Er würde sich lediglich mördermäßig übergeben. Was natürlich unangenehm genug ist, aber davon stirbt man nicht.

Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: frage@halloween.de


Wenn aus spannend schlecht und spaßig wird: „Paranormal Vitality“ + „Supernatural Activity“

„Paranormal Vitality“? „Supernatural Activity“? Klingt beides nach billigem Abklatsch von „Paranormal Activity“. Das hat den Kürbiskönig aber trotzdem nicht davon abgehalten, sich diese Filme zusammen mit den Kritiker-Kobolden in seinem Katakomben-Kino anzuschauen. Und da der Kürbiskönig beide Filme jeweils zweimal als Blu-ray und zweimal als DVD vorzuliegen hat, verlost er sie nun einfach mal an seine eifrigsten Jünger. Los, komm noch ein Stückchen näher ran, damit ich Dich besser... BEISSEN kann!Es ist Dir bestimmt schon aufgefallen: Wenn Jemand eine spannende Idee hatte und daraus einen guten, vielleicht sogar erfolgreichen Film gemacht hat (was ja hin und wieder vorkommt), dann dauert es nicht lange, bis ein halbes Dutzend schlechter Nachahmer auf den Erfolgszug aufzuspringen versucht. Zuerst kommen die Pornos. Dann die Fortsetzungen. Dann kommen die ernst gemeinten (aber selten ernst zu nehmenden) Versuche drittklassiger Regisseure, mit miesen Darstellern und einem schwachen Drehbuch. Dann wieder eine oder mehrere Fortsetzungen. Und zu guter Letzt kommen die Produktionen, bei denen während der Dreharbeiten ein Entscheider feststellte, dass der Regisseur drittklassig ist, Drehbuch und Darsteller mies sind und der Film deswegen als Parodie bessere Chancen hätte… Ein gutes Beispiel für solche Vorgänge ist „Paranormal Activity„. Mit minimalem Budget und bis dahin weitgehend unbekannten Darstellern gelang es 2007 einem gewissen Oren Peli als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent in Personalunion einen erfolgreichen Überraschungshit zu landen. Dann kamen die Pornos, danach die (ersten) Fortsetzungen. Und irgendwann kamen auch die eingangs erwähnten „Paranormal Vitality“ und „Supernatural Activity“. Klingt irgendwie beides nach Verarsche. Aber sei gewarnt: Einer der beiden Filme ist tatsächlich ernst gemeint! Welcher von beiden, das musst Du selber lesen…

Paranormal VitalityFünf Irre für ein Halleluja – Paranormal Vitality

„Paranormal Vitality“. Hmmm… warum bekommt ein spanischer Film, dessen englischsprachiger Originaltitel „Psychophony“ lautet, hierzulande eigentlich extra einen ebenfalls englischsprachigen, derart dümmlichen Filmtitel verpasst? Keiner weiß es. Aber wahrscheinlich wollte man mit dem Film einfach nur nach Möglichkeiten auf der Erfolgswelle der „Paranormal Activity“-Filme mitschwimmen. Die Story hat durchaus Potenzial: Die Psychiaterin Dr. Helena Jara (Merce Montala) ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Schizophrenie und will mit einem „verstörenden Experiment“ (PR-Text) nachweisen, dass paranormale Phänomene für manche Fälle von Schizophrenie verantwortlich sind: Sie versammelt fünf schizophrene Patienten an einem Ort, an dem zuvor mehrere Kinder unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen sind… Geister, die Billard spielen? Ja, aber sie haben die Regeln nicht verstanden... Ja, die ungeheuer authentische "Real Video" Einblendung macht das ganze noch glaubwürdiger! Found Footage Filme stehen und fallen mit ihrer Glaubwürdigkeit. Bei „Blair Witch Project“ und „Paranormal Activity“ wirkte das Gezeigte über weite Strecken echt genug, um es für bare Münze zu nehmen. Bei „Paranormal Vitality“ hat man leider nie wirklich dieses Gefühl. Da hilft es auch nicht, dass die Story von Zeit zu Zeit mit angeblich authentischen Aufnahmen des erwähnten Experiments untermalt wird. Ok, vielleicht hätte es geholfen, wenn im „Originalvideo“ nicht immer ein blinkendes „Real Video“ oder „Real Audio“ eingeblendet würde, um die Glaubhaftigkeit zu unterstreichen. Wie dem auch sei. Die Geschichte hat was. Die Darsteller aber leider nicht. Richtig gruselig wird die Sache auch nicht, höchstens mal ein bisschen merkwürdig-unheimlich, wenn man sich nicht sicher ist, wer von den Patienten wie irre ist, wer Geister sieht und wer nicht. Das Ende ist zwar ziemlich vorhersehbar, aber keinesfalls enttäuschend. Zumindest bleiben keine Fragen offen, wenn man „Paranormal Vitality“ bis zum endgültigen Ende durchhält. Was gar nicht mal sooo leicht ist. Paranormal Vitality – Die offizielle Webseite (englisch) Paranormal Vitality bei IMDB Paranormal Vitality – Deutscher Trailer
 

Supernatural ActivityAuf der Jagd nach dem Smallsquatch – Supernatural Activity

Daniel Powers aka „Damon Dealer“ (Andrew Pozza) ist eine Art Emo-Uri Geller. Er ist Mentalist und obendrein Moderator der Sendung „Supernatural Activity“, die sich mit paranormalen Phänomenen beschäftigt. Zumindest auf den ersten Blick, doch wir wollen nicht zu viel verraten. Zusammen mit seinem Team von Spezialisten (für Schwachsinn?) macht er sich auf, in das texanische Kaff „Hicksville“, um dort nach dem „Smallsquatch“ (einem Verwandten von Big Foot) zu suchen, der dort sein Unwesen treiben soll. Doch anstatt die dann folgenden Vorkommnisse als Zeichen paranormaler Aktivitäten zu deuten, sieht der gute Damon Dealer keinerlei Anzeichen für übernatürliche Geschehnisse. Selbst als die ersten Leute um ihn herum auf der Strecke bleiben, hat Emo-Uri noch einen ungläubig-zynischen Spruch übrig… Dieses Gesicht wird Dich verfolgen!Unschwer zu erkennen, auf welches filmische Vorbild diese Szene abzielt. Wenn man bedenkt, das „Paranormal Activity“ gerade einmal 15.000 $ kostete, der Found Footage-Spoof „Supernatural Activity“ hingegen stattliche 350.000 $, dann drängt sich eine Frage unweigerlich auf: „Wo ist das ganze Geld geblieben? Drogen für die Filmcrew? Nein, wir wollen fair bleiben. Schließlich sind 350.000 $ auf dem Filmmarkt ein einigermaßen bescheidenes Budget und dafür wirkt der Film schon anständig, die Schauspieler machen ihre Sache ganz gut und einige Jokes bzw. Anspielungen auf andere Found Footage Filme sind auch nicht schlecht in Szene gesetzt. Aber leider wirkt der Streifen mit seinen flachen Witzen zu weiten Teilen nur krampfhaft komisch. Manchmal fehlt da die Lockerheit, die dann in einer anderen Szene da ist. Merkwürdig. Eigentlich bleibt einem nur der halbwegs humorige Hauptdarsteller so richtig in Erinnerung – weil dessen herrlich-hübsche Beauty-Emo-Hackfresse ziemlich häufig in Großaufnahme zu bewundern ist. Aber das allein lohnt irgendwie schon, auch wenn der Film bei IMDB auf magere 2,9 von 10 Punkten kommt. Supernatural Activity – Die offizielle Webseite (englisch) Supernatural Activity bei IMDB Supernatural Activity – Deutscher Trailer
 

VERLOSUNG

Preisbild Paranormal Vitality + Supernatural ActivityWeil der Kürbiskönig weiß, dass einige besonders Hartgesottene unter den Lesern sind, verlost er beide Filme jeweils zweimal auf Blu-ray und DVD. Im Klartext: Es gibt beide Filme, also 1x Supernatural Activity und 1x Paranormal Vitality für jeden der vier Gewinner. Zwei Gewinner dürfen sich über beide Blu-rays freuen, zwei bekommen die entsprechenden DVDs. Um an der Verlosung teilzunehmen müsst Ihr nur die folgende Frage beantworten:

Welcher der beiden Filme ist ernst gemeint (also keine Parodie)?

Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 19. Januar 2014 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! Schreibe unbedingt Dein Wunschformat (Blu-ray oder DVD), Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Verlosung zum Kinostart von „Paranormal Activity – Die Gezeichneten“

Ein Feigling macht einen Film über seine größte Angst und wird steinreich. So könnte man die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte der „Paranormal Activity“-Reihe wohl zusammenfassen. Das erste Spin-off der Filmreihe erscheint heute, am 02.01.2014, unter dem Namen „Paranormal Activity: Die Gezeichneten“ hierzulande in den Kinos, weswegen unser aller Kürbiskönig drei Fanpakete zum Pimpen Eures iPhones verlost! Der Feigling vom Anfang, das ist übrigens Oren Peli. Er hat „Paranormal Activity“ mit dem nahezu lächerlich geringen Budget von 15.000$ und einer Handvoll unbekannter Schauspieler innerhalb von nur einer Woche auf die Beine gestellt. Oren Peli’s größte Angst war und ist die vor Geistern und Dämonen, weswegen er sich eines Tages – möglicherweise von Wahnvorstellungen und Angstzuständen getrieben – fragte, was er wohl in den heimischen vier Wänden beobachten könnte, würde er zu später Stunde nicht Nacht für Nacht wehr- und schutzlos schlafend, gemütlich eingekuschelt in Embryonalstellung darniederliegen. Und er hatte da auch schon die eine oder andere Idee…

Regie-Bäumchen wechsel Dich…

Seit seinem Überraschungserfolg hat sich Oren Peli jedoch auf das Produzieren neuer „Paranormal Activity“-Filme beschränkt und die Regiearbeit jedes Mal anderen Regisseuren überlassen. Aber warum? Vielleicht, weil Steven Spielberg himself damals das ursprüngliche Ende von „Paranormal Activity“ abänderte und er damit den Punkt „Steven Spielberg an einem Film von mir mitarbeiten lassen“ von seiner „Was ich im Leben unbedingt erreichen will“-Liste streichen konnte. Na gut, wahrscheinlicher ging es darum, alle Optionen für eine Fortsetzung zu haben, was beim ursprünglichen Ende eben nicht der Fall gewesen wäre. Inzwischen steht hinter dem Titel des zuletzt erschienenen „Paranormal Activity“ Films die Zahl „4“ (Stand: Ende 2013) und inzwischen haben diese Filme ca. 720 Millionen Dollar eingespielt. Respekt. Haare auf den Zähnen sind out, Haare in den Augen sind in!Nun also das 1. echte Spin-off der Reihe, das mit dem Titel „Paranormal Activity – Die Gezeichneten“ daherkommt. „Moment! Was ist denn mit ‚Paranormal Activity – Tokyo Night‘, lieber Kürbiskönig?“ magst Du jetzt denken. Tatsächlich hat diese japanische Variante nichts mit der eigentlichen Filmreihe zu tun. Es ist vielmehr ein eigenständiges Remake (des ersten Teils), also genau das, was sonst die Filmstudios in Hollywood so gerne mit japanischen Filmen machen! Jetzt, wo das geklärt ist, wollen wir uns aber wieder dem Unterrichtsthema widmen, liebe Kürblinge. Regie führte diesmal Christopher Landon, der in allen bisherigen „Paranormal Activity“-Filmen (bis auf den ersten!) die Drehbücher schrieb und deshalb besonders tief in der ganzen Geistergeschichte drin steckt.

Lateinamerikanische Hexenkunst

„Paranormal Activity – Die Gezeichneten“ spielt in der hispanischen Gemeinde Oxnard im Ventura County, Kalifornien. Das Klima auf den Straßen ist insbesondere unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit ihrem ganzen Ghetto-Gehabe rau. Außerdem sind mysteriöse Symbole und geheimnisvolle Rituale fester Bestandteil der von lateinamerikanischen Einwanderern mitgebrachten Traditionen. Normalerweise kein Problem. Genauso wenig wie die tote Nachbarin, die im gleichen Wohnhaus wie Teenager Jesse lebte. Da wird dann eben – wie es sich für gute Nachbarn gehört – gemeinschaftlich die leere Wohnung der Ermordeten nach Wertgegenständen und psychoaktiven Substanzen durchsucht. Doof nur, wenn man bei der Durchsuchung bemerkt, dass die bisherige Bewohnerin vor ihrem Tod offenbar selbst einige wenig vertrauenerweckende Rituale in ihrer Wohnung durchgeführt hat und dabei allem Anschein nach auch ein Bild von Jesse zum Einsatz kam. Was gibt es Schöneres, als Geistern beim Spuken zuzuschauen?Als ob es nicht genug wäre, dass es keine nennenswerten Funde psychoaktiver Substanzen zu verzeichnen gibt, schläft Jesse in der darauf folgenden Nacht auch noch bemerkenswert schlecht: Er schwitzt, hat böse Träume und am nächsten Morgen auch noch Spuren eines Bisses. Spätestens jetzt reiben sich viele Zuschauer die Hände, denn sie wissen: Der Junge hat versch…! Und tatsächlich kommt es, wie nicht anders zu erwarten. Jesse wird von einem Dämon heimgesucht, der mit seiner Bösartigkeit nicht hinterm Berg hält. Es dauert nicht lange, bis klar ist, dass im Kampf gegen die „Brujeria“ (spanisch für „Hexenkunst“) nur noch ein Exorzismus durch einen Curandero hilft, einen Heiler und Schamanen zum Austreiben böser Geist, hilft… „Paranormal Activity – Die Gezeichneten“ – Die offizielle Webseite „Paranormal Activity – Die Gezeichneten“ bei Facebook

Gewinnspiel: Paranormal Activity – Die Gezeichneten

Der Kürbiskönig verlost drei Fanpakete bestehend aus iPhone Fernbedienung und iPhone Case Zum Kinostart verlost der Kürbiskönig drei schnieke Fanpakete, mit denen Du Dein iPhone stilecht nach Paranormal Activity-Art pimpen kannst. Um an der Verlosung teilzunehmen, musst Du nur die korrekte Antwort auf die folgende Frage geben: Wer war/ist für das Ende der Kinoversion von „Paranormal Activity“ verantwortlich? a) George Lucas b) Ridley Scott c) J.J. Abrams d) Steven Spielberg Deine Antwort schickst Du uns bitte bis zum 12. Januar 2014 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
„Paranormal Activity – Die Gezeichneten“ Offizieller Trailer (deutsch) Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

Der Kürbiskönig wünscht Dir ein frohes 2014!

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Na, das ging ja wieder flott. Gerade eben hat der Kürbiskönig die Betriebskostenabrechnung für das Verlies abgezahlt, schon ist das Jahr wieder rum. Heute Abend wird dann wieder alle Welt versuchen, mit albernen Ritualen ihr Schicksal zu beeinflussen und Geister zu vertreiben. Eine Umfrage in meinem Bekanntenkreis hat ergeben: daraus wird nix. Wir Monstren, Spukgestalten und Mutanten sind stärker als je zuvor. Trotzdem wünsche ich Dir ein schönes Silvester. Ich bin ja kein Unmensch.

Leider wird heute in vielen Teilen Europas ziemlich unspektakulär gefeiert. Während sich die Briten wie immer stilgemäß die Kante geben, die Franzosen entspannt schlemmen und die Tschechen Ihre Zukunft aus Äpfeln lesen (Prognose 2014: Da ist der Wurm drin), ist es in Spanien schon etwas aufregender: Um Mitternacht müssen sich Spanier bei jedem Glockenschlag eine Traube in den Mund schieben. Wer sich verzählt, dem droht Unglück. Für mich als Kürbiskönig ist es eine herrliche Vorstellung, wie sich hunderttausende betrunkene Spanier zwölf Propfen in den Hals schieben. Hoffentlich beherrscht jemand von denen das Heimlich-Manöver!

Mit Masken und Schlagstöcken

Am zünftigsten geht es in Bulgarien zu. Dort vertreibt man noch anständig die bösen Geister und Vampire, indem man sich mit Hilfe von Holzmasken und Tierfellen als Ungeheuer verkleidet. Die sogenannte “Kukeri” sehen zwar ein wenig aus wie eine Kreuzung aus Chewbacca und Marge Simpson, können aber sicher dem ein oder anderen Babygespenst einen Angstfleck aufs blütenweiße Laken zaubern.

Als wäre das nicht schon genug, pflegt man in Bulgarien noch eine weitere großartige Tradition. Mit einem Ast des Kornelkirschbaums bewaffnet gehen Kinder von Haus zu Haus und schlagen den Bewohnern beherzt die Hucke voll. Dabei wünschen sie ein gesundes, glückliches und fruchtbares neues Jahr. Dafür bekommen sie dann kleine Geschenke – Geld oder Süßes. Das klingt doch wie eine skurrile Abwandlung der Halloween-Tradition: Saures, dann gibt’s Süßes!

In diesem Sinne wünscht Dir der Kürbiskönig heute Abend eine tolle Feier und ein gesundes, glückliches und gruseliges neues Jahr. Ich verspreche Dir, dass es auch 2014 wieder jede Menge Schmink- und Verkleidungstipps, Rezepte, Veranstaltungshinweise und Gewinnspiele geben wird. Rutsch gut rein!

Deine Crew von halloween.de


 

Kino zwischen den Jahren: Only lovers left alive

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Was für ein bescheuerter melodramatischer Titel: “Only lovers left alive“. Sofort ploppen Assoziationen zu anstrengenden Beziehungsdramen auf. Liebe, Streit, Eifersucht, Tragik, Tod, Hoffnungslosigkeit. Falsch! Aber eigentlich auch nicht. Die große und kleine Filmindustrie erbricht nach wie vor einen Zombiefilm nach dem anderen. So schlecht, so beliebig und in solchen Massen, dass selbst die herausragenden Produktionen nur noch ein müdes Lächeln hervorlocken. Währenddessen liegt der gute alte Vampirfilm darnieder. Der Blutsauger selbst wurde kurzerhand in Teenagerromanzen verfrachtet und trinkt kaum noch Blut. Das hält nun alles schon so lange an, dass manch Sechzehnjährige(r) dieser Tage glauben muss, das Wesen des Vampirs bestünde darin, verführerisch gegen den Blutdurst anzulächeln. Aber wie das dann immer so ist. Wenn etwas lange genug blutleer am Boden liegt, kommt irgendjemand und piekst mit einem Stock dagegen. Nur um zu schauen, was so passiert. Und so bescherte uns bereits im Jahr 2009 Park Chan-wook mit “Durst“ einen der aufregendsten und schönsten Vampirfilme der letzten Jahre oder Jahrzehnte. Für Christopher Lee Nostalgiker ist der Anblick eines Mannes, der gierig am Transfusionstropf eines Intensivstationspatienten saugt, eher abschreckend. Für alle anderen ist es natürlich auch kein schöner Anblick, aber es zeigt, was noch so alles geht bei den Vampirfilmen, wenn spannende Regisseure kommen, Genre-Konventionen durchbrechen und einfach mal schauen, was das Thema so hergibt – abgesehen von glitzernden, tugendhaften Durstbremsern. only lovers left alive teaser poster “Only lovers left alive“ ist nun ein Vampirfilm des amerikanischen Independent-Regisseurs Jim Jarmusch. Optisch ist er wesentlich näher am klassischen Vampirfilm, als sein koreanischer Kollege. Inhaltlich geht es dabei, wie im Titel bereits angedeutet, um Liebe und Tod. Was ja eigentlich bei Tageslicht betrachtet (haha!) auch die klassischen Motive des Vampirthemas sind. Bei Jim Jarmusch kommt jedoch selbstverständlich noch die Musik hinzu. Denn Adam, gespielt von Tom Hiddleston, ist nicht nur Vampir, sondern auch Rockmusiker. Nichtsdestotrotz plagt ihm nach einem bereits seit Jahrhunderten andauernden Vampirleben die Lebensunlust und er versucht, dem ein Ende zu setzen. Denn so ist das mit dem ewigen Leben. Irgendwann ist man es leid, sich mit den ständigen Neuerungen & Verschlechterungen zu arrangieren. Seine Geliebte, die passenderweise Eve heißt, ist zwar der Menschheit genauso überdrüssig, nicht aber des Lebens. Und so eilt sie ihrem lebensmüden Geliebten zu Hilfe. Die wunderschöne androgyne Tilda Swinton ist als Vampirin Eve natürlich eine absolute Traumbesetzung. „Only lovers left alive“ zeigt einmal mehr, was in einem bereits totgeglaubten Genre noch alles zu zeigen und zu erzählen ist, wenn man ungewöhnliche Leute ranlässt und die Scheuklappen der Genre-Konventionen ablegt. Genau das richtige für einen Kinobesuch zwischen den Jahren. Ab jetzt im Kino!

Webseite

only-lovers.pandorafilm.de
 

Es ist angerichtet: Gewinnspiel zum DVD-Start von „Hannibal“

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Na, was gibt es dieses Jahr bei Dir an Weihnachten zu essen? Karpfen, Gans oder gar Würstchen mit Kartoffelsalat? Wie wäre es stattdessen mal mit Nierchen oder frischer Leber? Dazu etwas klassische Musik und ein edler Rotwein? Du könntest Deine Freunde einladen, geistreiche Konversationen führen und Dir zwischendurch vornehm mit einer Serviette den Mund abtupfen. Und nach dem Essen, wenn Deine Gäste bereits wieder gegangen sind, spießt Du den unfreiwilligen Nierenspender, der noch im Nebenzimmer liegt, auf Hirschgeweihe auf und baust daraus eine schöne Installation, damit die Polizei etwas zum Grübeln hat, wenn sie die Leiche entdeckt. ODER Du bleibst bei der Gans und schaust nach deren Verzehr die ersten Folgen der Serien-DVD-Box “Hannibal“. Das ist erstens nicht verboten, zweitens geistig wesentlich gesünder und macht drittens nicht so viel Arbeit. (Wo soll man auch auf die Schnelle so viele Hirschgeweihe herzaubern?) Hannibal-Header

Irgendjemand?

Zugegeben: Als in den Kellerlöchern der Halloween.de-Redaktion die ersten Gerüchte über eine geplante Fernsehserie über Hannibal Lecter durchsickerten, waren die ersten Reaktionen eher abwinkender Art – jede Kuh wird so lange durchs Dorf getrieben, bis sie keine Milch mehr gibt. Wie viel Milch gibt der vornehme Kannibale noch, den Anthony Hopkins mit seiner Darstellung in “Das Schweigen der Lämmer“ zu einer düsteren Pop-Ikone machte? Interessiert das noch jemand? Hat irgendjemand “Hannibal Rising“ gesehen?!

Ein würdiger Nachfolger/Vorgänger

Dann gelang den Machern jedoch ein Besetzungscoup: Sie konnten den charismatischen dänischen Charakter-Darsteller Mads Mikkelsen für die Rolle des Hannibal Lecter gewinnen. Dieser dürfte dem Blockbuster-Liebhaber vor allem durch seine Rolle als Bösewicht in dem James Bond-Film “Casino Royale“ ein Begriff sein. Vorher veredelte er mit seiner eindrucksvollen Gesichtsphysiognomie jedoch bereits zahlreiche Filme wie “Pusher“ oder “Adams Äpfel“. Auf einmal erscheint er als einzige mögliche Option für die Darstellung des mittleren Hannibal Lecter. Ein würdiger Nachfolger (oder sagt man dann besser Vorgänger?) von Anthony Hopkins. Die Aufmerksamkeit war geweckt. Und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Hannibal TV Serie 2

Tipps vom Profi

Hauptperson der Handlung ist jedoch nicht Lecter selbst, sonder der FBI-Agent Will Graham. Dieser wird von Jack Crawford, einem leitenden FBI-Angestellten, gebeten, sich als Profiler an der Ermittlung zu diversen bizarren Morden zu beteiligen. Unter anderem geht es um einen Serienkiller, der die Organe seiner Opfer zu essen scheint. Graham ist durch seine Fähigkeit, sich in den Täter hineinzuversetzen, sehr erfolgreich. Doch die ständige Beschäftigung mit der kranken Psyche der Täter macht ihm zunehmend zu schaffen. Aus diesem Grund gibt er sich bei dem Psychiater Dr. Hannibal Lecter in Behandlung, mit dem ihm alsbald auch eine Art Freundschaft verbindet. Und ganz nebenbei soll Lecter dem mittlerweile psychisch arg angeschlagenen FBI-Profiler noch den einen oder anderen Tipp geben – und das macht der liebe Hannibal doch gerne. Wie diese Freundschaft enden wird, wissen wir ja bereits aus “Roter Drache“. Ebenso schön ist das Wiedersehen mit Gillian Anderson (aka Agent Scully) als Lecters Psychologin Dr. Bedelia Maurier.

Die dunkle Straße

Aber Vorsicht! Für das gemütliche Durchschauen einer ganzen Staffel an einem verregneten Wochenende ist die Serie wahrlich nicht geeignet. Sie ist düster, hart und kompromisslos. Und die Musik ist eine beklemmende, klaustrophobische Schraubzwinge jenseits des üblichen Soundtrack-Einheitskleisters. Spätestens nach zwei Folgen ist man fix und fertig und sehnt sich nach einer Fahrt auf einem Kettenkarrussel im Sonnenlicht – selbst als Kürbiskönig.  Und doch muss man Will Graham weiter begleiten auf seinen Weg in den psychischen Abgrund, während sich sein distinguierter Freund Hannibal bei etwas klassischer Musik noch ein Nierchen gönnt. Die erste Staffel umfasst 13 Episoden, wovon die 4. Episode im amerikanischen Fernsehen nicht ausgetrahlt wurde.

 Verlosung

Unter allen Hobbyköchen verlosen wir jeweils 2 DVD & 2 Blu-ray-Boxen mit der kompletten ersten Staffel “Hannibal“. Und als wäre das noch nicht genug, legen wir noch die neuaufgelegte Blu-ray der “Rote Drache“ Verfilmung von 1986 mit Brian Cox als Hannibal Lecter mit drauf! Hannibal-Verlosung Das Gewinnspiel ist beendet, vielen Dank für Eure Teilnahme! Die Gewinner mit den leckersten Rezepten werden schriftlich von uns benachrichtigt, allen anderen drücken wir für das nächste Mal die Daumen!   Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Trailer Manhunter

(Roter Drache) 1986

Hannibal Clips


   

Gibt es Zombie-Raben? – Fragen Sie Dr. Kürbis

Die Frage:

Hallo Dr. Kürbis, mein Name ist Equinox, und ich bin ein großer Fan von Raben und Zombies. Genau deshalb habe ich zwei Fragen: 1. Was passiert, wenn ein Rabe von einem Zombie gebissen wird? Stirbt er dann oder mutiert er zu einem Raben-Zombie? Kann er noch fliegen oder nur hüpfen? Isst er dann auch Menschen oder auch andere Vögel? 2. Die zweite Frage bezieht sich auf den Raben an sich. Ich weiß ein wenig darüber, dass er als Hexentier verschrien ist und in manchen Kulturen als Todesbote gilt. Doch was hat das mit der Mythologie des Raben an sich zu tun? Liebe Grüße Equinox  

Die Antwort:

Dr-Kuerbis-2Lieber Equinox! Das sind zwei sehr spannende Fragen! Ich habe mich in den vergangenen Tagen ins Kürbis-Archiv zurückgezogen und so viel wie möglich zu diesem Thema zusammengesucht. Betrachten wir zunächst die Rolle des Raben in der Mythologie und widmen uns dann anschließend der Zombie-Frage! Folgendes habe ich herausgefunden:

Clevere Gauner – weise Götterboten

Es stimmt, dass Raben bei uns als böses Omen und Hexentiere einen schlechten Ruf haben. Aber das war nicht immer so! In den Mythen vieler Völker spielen sie eine wichtige, teils positive, teils neutrale Rolle. Das ist auch eigentlich kein Wunder, denn Raben sind die intelligentesten Vögel der Welt. Manche Wissenschaftler vergleichen ihre Intelligenz mit der von Menschenaffen und Delfinen! Das zeigt sich unter anderem darin, dass sie sehr lernfähig sind, Werkzeuge benutzen und mehrschrittige Pläne schmieden können – zum Beispiel legen sie gezielt Nüsse auf die Fahrbahn, solange eine Ampel rot ist, um sie von den Autos knacken zu lassen. Solche Tricks schauen sie sich voneinander ab und verbreiten sie auf diese Weise in der Raben-Welt. Sie können gezähmt werden und erkennen einzelne Menschen an ihren Gesichtern. Ihre krächzenden Rufe sind sehr komplex, und viele Forscher nehmen an, dass sie mit ihrer Hilfe miteinander kommunizieren. The Two Ravens - Public DomainGrand Canyon Raven at Hopi Point 0081 - Foto Grand Canyon NPS - CC BY 2.0Odin mit seinen Raben - Public Domain Alles in allem sind Raben also sehr kluge, lernfähige und trickreiche Tiere. Das dürfte ein Hauptgrund dafür sein, dass sie in vielen Kulturen als Ausbund von Weisheit oder zumindest raffinierter Schläue gelten. In den Mythen der australischen Aborigines z. B. spielt der Rabe die Rolle des smarten Schlitzohrs, das durch List auch viel stärkere Gegner bezwingt. Die alten Griechen hielten die schwarzen Vögel für Boten des Göttervaters Apollon. In der altnordischen Mythologie verhält es sich genauso: Die beiden Raben „Hugin“ und „Munin“, deren Namen „Gedanke“ und „Erinnerung“ bedeuten, sitzen auf den Schultern Odins und dienen ihm als Boten und Späher. Auch in alten Märchen aus Europa sind Raben ganz klar die Guten: Sie helfen verirrten Reisenden und geben den Helden hilfreiche Ratschläge. Der hinduistische Gott Shani reitet auf einem riesigen Raben. Ravens' Duet - Foto Ron Mead - CC BY 2.0Shani reitet auf seiner Krähe - Public Domain

Geistervögel aus dem Jenseits

Auf der anderen Seite überrascht es auch nicht, dass Raben bei manchen Menschen Unbehagen auslösen. Ihre schwarze Farbe und die krächzenden Rufe machen sie deutlich weniger niedlich als, sagen wir mal, eine Blaumeise. Und: Raben sind Allesfresser, die sich auch gerne mal an Aas laben. Sie übernehmen damit eine ähnliche Rolle wie in anderen Regionen Geier und Schakale: Tote Tiere und Menschen, die nicht schnell beerdigt werden, ziehen Raben in großen Scharen an – und so waren große Ansammlungen dieser Vögel für die Menschen schon früh ein Zeichen für Tod und großes Unheil.Illustration zu Edgar Allan Poes Der Rabe - Public Domain In der irischen Mythologie sind Raben die Begleiter von Morrigan, der Göttin des Krieges und des Todes. Im Koran gibt es eine Variante der biblischen Geschichte von Kain und Abel, in der Kain von einem Raben lernt, wie er die Leiche seines Bruders vergraben muss, damit Gott ihn nicht erwischt. Der schwedische Volksglaube hält Raben für die Seelen von ermordeten Menschen. In neuzeitlichen Erzählungen wie „The Raven“ von Edgar Allan Poe, in der der Rabe die Rolle eines Boten aus dem Jenseits spielt, ist diese Tradition erhalten geblieben. Ob Götterboten oder Todessymbole – der rote Faden ist deutlich: In fast allen Kulturen wird Raben ein guter Draht ins Jenseits bzw. in die Sphäre der Geister und Götter nachgesagt. Doch wie kam die Verbindung zu den europäischen Hexen zustande?

Hexentiere und schlechte Omen

Magic Circle 1886 - Public DomainDie Antwort findet sich im Umgang der christlichen Missionare mit „heidnischen“ Ideen. Im Kampf gegen „unchristlichen Aberglauben“ fuhren die Missionare oft die Strategie: „Wenn wir den Leuten den Glauben nicht austreiben können, interpretieren wir ihn eben zum Teufelswerk um.“ So wurde z. B. aus den griechischen Satyrn – gehörnten Kreaturen, die für Sinnesfreuden und Rausch standen – die mittelalterliche Teufelsgestalt „Satan“. („Satyrn“„Satan“ – schon mal aufgefallen?) Und die weisen, kräuterkundigen Heilerinnen und Seherinnen der germanisch-keltischen Kulturen wurden zu Hexen erklärt – denn wer ohne christlichen Glauben Wunder wirken konnte, musste schließlich mit dem Teufel im Bunde stehen! Ebenjene Heilerinnen waren in der nordischen Tradition schon immer mit Raben in Verbindung gebracht worden, denn diese galten ja als Verbindungstiere zu Odin und der Sphäre der alten Götter. Folgerichtig erklärten die Christen die schwarzen Vögel zu Abgesandten des Teufels, die den Hexen bei ihren Schandtaten halfen. Aus dieser Interpretation entwickelte sich mit der Zeit ein eigener Volksaberglaube: Bauern brachen die Ernte ab und flohen, wenn große Rabenschwärme auftauchten, und wenn ein Rabe dreimal über ein Haus flog, so glaubte man, dann müsse in der Nacht einer der Bewohner sterben. Seinen schlechten Ruf verdankt der Rabe in unseren Breiten also den christlichen Missionaren!

Und die Zombie-Raben?

ZombieJetzt kommen wir endlich zu Deiner ersten Frage: Können Raben zu Zombies werden, wenn sie von einem Zombie gebissen werden oder – als Aasfresser – versehentlich von einem Infizierten naschen? Diese Frage ist letztlich eine medizinisch-biologische, denn Zombies werden ja bekanntlich zu hirnfressenden Untoten, weil sie mit einem fiesen, mutierten Virus infiziert wurden. Aus wissenschaftlicher Perspektive sieht es so aus: Viren und Bakterien können durchaus bei verschiedenen Spezies die gleichen Wirkungen haben. Die Tollwut, die ja in vielen Zombie-Szenarien ein heißer Kandidat für die Krankheit ist, die durch Mutation zum Zombie-Virus wird, kann Tiere und Menschen gleichermaßen befallen – ein Biss genügt. Allerdings hat die Übertragbarkeit Grenzen: Tollwut kann zwar Menschen und die meisten Säugetiere befallen – Vögel, Echsen, Fische, Insekten usw. sind aber immun. Generell gilt die Faustregel: Je entfernter das Verwandtschaftsverhältnis zwischen zwei Lebewesen ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Krankheit bei beiden zum Ausbruch kommen kann. Und Raben sind stammesgeschichtlich sehr weit von uns weg. Zombie-Raben sind also eine sehr unwahrscheinliche Geschichte. Das bedeutet aber nicht, dass Raben nicht zu Überträgern einer Zombie-Seuche werden könnten! Im Gegenteil: Als Aasfresser, die sich an den vielen herumliegenden Toten und Untoten, die es im Laufe eines Zombie-Outbreaks zwangsläufig gibt, gütlich tun würden, wären Raben vermutlich sehr schnell voll mit Zombie-Viren, die ihnen aber nichts anhaben könnten. Wenn die Zombie-Seuche kommt, sollte man sich von ihnen also fernhalten – und wenn der Hunger noch so groß ist, erlegt um Gottes Willen in der Zombie-Apokalypse keine Raben zum Grillen – sonst könnt Ihr Euch infizieren! One Crow Left of a Murder - Foto mark sebastian - CC BY-SA 2.0„Unwahrscheinlich“ bedeutet aber nicht „unmöglich“. Manche Erreger sind so flexibel, dass sie bei unterschiedlichsten Wirten wirksam werden können – in solchen Fällen spricht man von „Zoonose“. Man denke z.B. an die Vogelgrippe! Sollte sich ein Zombie-Virus entwickeln, das die Spezies-Barriere überschreiten kann, dann sind Zombie-Raben denkbar. Nach allem, was wir über Zombies wissen, würde ein Zombie-Rabe durchaus noch fliegen können, denn normale, alltägliche Bewegungsabläufe bekommen Infizierte ja noch hin – menschliche Zombies können schließlich auch noch laufen und kauen. Zombifizierte Raben würden vermutlich alles Lebendige angreifen – keine schöne Vorstellung bei den fiesen Schnäbeln dieser Tiere. Menschen, Tiere und eben auch andere Raben wären vor einem Zombie-Raben nicht sicher. Man stelle sich nur mal vor, wie sich ein untoter Rabenschwarm krächzend, pickend und ohne Rücksicht auf Verluste auf ein Grüppchen Überlebende stürzt … Brrrr! Raben würden in einer Welt voller Zombies also ihrem Ruf als Todesboten und Vermittler zwischen Diesseits und Jenseits sehr gerecht!

Fazit

Raben sind faszinierende, kluge Vögel, und sie haben definitiv etwas Magisches an sich. Den schlechten Ruf als Unglücksboten haben sie nicht verdient, denn sie sind weder gut noch böse. Zombie-Raben würden wir vermutlich auch im Laufe einer Zombie-Seuche nicht zu Gesicht bekommen, aber dennoch sollten wir uns in diesem Falle tatsächlich von den schwarzen Vögeln als potenzielle Überträger fernhalten. Und im Falle eines Zoonose-fähigen Zombie-Virus kann man nur sagen: Dann gnade uns Gott, denn Zombie-Raben wären echt fiese Gegner! Dein Dr. Kürbis

Du hast auch eine Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: frage@halloween.de


   

Satansbraut: Gewinnspiel zum Kinostart von “Carrie”

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Fast wäre das Buch im Müll gelandet. Horror-Ikone Stephen King war bei seinem Debütroman “Carrie” von seinem weiblichen Hauptcharakter so überfordert, dass er das Manuskript kurzerhand im Papierkorb entsorgte. So hatte es ihm beispielsweise Probleme bereitet, dass er keine Ahnung hatte, wie eine Umkleidekabine für Mädchen aussieht. Seine Frau Tabitha, selbst Autorin, fand das Manuskript und erkannte das Potential der Geschichte. Sie half ihrem Mann bei schwierigen Details aus und sorgte damit für die Fertigstellung des Romans. Ein Segen für alle Horrorfans – und natürlich für King selbst. Das Buch machte ihn 1974 schlagartig berühmt und legte den Grundstein für unzählige weitere Meisterwerke. Zwei Jahre später folgte eine Verfilmung des Stoffes, die den bis dato unbekannten Regisseur Brian De Palma ebenfalls über Nacht berühmt werden ließ. Heute startet das mit Spannung erwartete Remake des Kultfilms bei uns in den Kinos. Zur Feier des Tages verlosen wir 3 Fanpakete mit Freikarten, Originalfilm und Poster!

Carrie_HauptplakatDie 16-jährige Carrie White (Chloë Grace Moretz) hat wirklich kein leichtes Leben. Sie wohnt mit ihrer religiös-fanatischen und persönlichkeitsgestörten Mutter Margaret (Julianne Moore) in einem Haushalt, der geprägt ist von drakonischen Strafen und endlosen Monologen über die Erbsünde. So hat sich das eigentlich hübsche Mädchen zu einer extrem verschüchterten grauen Maus entwickelt, die in der Schule tagtäglich die übelsten Demütigungen über sich ergehen lassen muss. Als Carrie eines Tages nach dem (wie immer kränkenden) Sportunterricht unter der Dusche steht, bekommt sie ihre erste Menstruation. Schockiert von diesem, ihr vollkommen unbekannten körperlichen Vorgang, bricht das Mädchen in helle Panik aus – was für ihre Mitschülerinnen natürlich ein gefundenes Fressen ist. Sie bewerfen Carrie mit Slipeinlagen, verspotten sie lauthals und filmen ihren Nervenzusammenbruch sogar mit dem Handy. Unter den Mädchen ist auch Schulschönheit Susan Snell, die erst beim Eintreffen der Lehrerin bemerkt, was sie gerade getan hat.

Von heftigen Schuldgefühlen geplagt, überredet sie ihren Freund Tommi, mit Carrie zum Abschlussball zu gehen. Doch diese hat gerade ganz andere Sorgen: Das Einsetzen der Monatsblutung hat in dem verklemmten Mädchen etwas verändert. Plötzlich kann sie mit Hilfe ihrer Gedanken Gegenstände bewegen, was sie anfangs sehr verängstigt. Bald nutzt sie diese aufkeimende Kraft aber dazu, sich zunehmend gegen die Dominanz ihrer Mutter durchzusetzen. Als Carrie schließlich das Undenkbare tut und mit Tommi zum Abschlussball geht, kommt es für alle Beteiligten zur unfassbaren Katastrophe…  

Kunst vs. Tiefe

Brian De Palma’s Romanverfilmung von 1976 war eine kunstvolle Adaption, die mit einer quälend langen Zeitlupenszene und dem schockierend ausgeleuchteten Finale noch heute für Gänsehaut sorgt. Das Remake ist nicht ganz so künstlerisch ambitioniert, kann dafür aber mit viel mehr charakterlicher und emotionaler Tiefe punkten. Die rigerose Entscheidung von Susan, auf den Schulball zu verzichten und ihren Freund mit Carrie diesen Traum-Abend verbringen zu lassen, sind für den Zuschauer nun sehr viel nachvollziehbarer. Im Original blieb Carries Leiden unter ihren Mitschülern und ihrer herrischen Mutter ebenfalls etwas oberflächlich. In der Neuverfilmung sind ihre Klassenkameraden deutlich niederträchtiger und ihre Mutter wirkt durch ihre heftigen autoaggressiven Ausbrüche nun sehr viel bedrohlicher. So ist das Remake eine beklemmende Studie über die Alltagsqualen eines Teenagers geworden, die jeder von uns in der ein oder anderen Art und Weise schon selbst durchlitten hat. Auch die Modernisierung des Stoffes ist sehr gelungen. Carrie sieht sich nun Videos über Telekinese auf YouTube an und das Handyvideo über ihren Nervenzusammenbruch spielt eine entscheidende Rolle in der Handlung. Und apropos Modernisierung: Natürlich sorgt die heutige Tricktechnik für viel mehr Schauwerte als noch anno ‘76. Auch wenn der Film mit seiner FSK-Freigabe von 16 Jahren nicht ganz so blutig ausfällt, wie vielleicht erwartet. Und da liegt auch der Knackpunkt des Remakes: Wer die Handlung nur als Vorspiel zu einem Massaker ansieht, wird von “Carrie” eher enttäuscht werden. Wer allerdings endlich mal wieder einen Horrorfilm sehen will, der den Verstand anspricht, wird die gelungene Neuverfilmung garantiert so schnell nicht vergessen.


GEWINNSPIEL

Zum Kinostart von „Carrie“ am 05.12.13 verlosen wir jeweils 3 Fanpakete mit der Blu-ray des Originals, 2 Freikarten und einem Kinoposter! Beantworte dazu einfach die folgende Frage korrekt:

In welcher Stadt ist Carrie zu Hause?

  Das Gewinnspiel ist beendet, vielen Dank für Eure Teilnahme! Die richtige Antwort lautet natürlich “a) Chamberlain”! Die Gewinner werden schriftlich von uns benachrichtigt, allen anderen drücken wir für das nächste Mal die Daumen!              

 Trailer


 

Halloween Profi-Schminktipp Mr. Hyde

mw-103056-1 “Als ich den Eingang des Hauses meinens alten Freundes Dr. Jekyll betrat, kam mir eine gebückte Gestalt entgegen. Ein kleiner Mann, in einem seltsam schleppenden Gang, als bereitete ihm das aufrechte Gehen Probleme. Er hatte zwar keinen Buckel, aber sein Rücken schien sich nicht zur Gänze strecken zu wollen und sein Schultern waren unnatürlich hoch gezogen, als hätte er keinen Hals. Als wolle er seine kleine Gestalt und seinen unregelmäßigen Wuchs ausgleichen, hatte er einen altmodischen, überhohen Hut auf sein hässliches Haupt gesetzt. Als er mir grinsend näher kam, zeigte er eine überaus ungepflegte Haut, von Narben und Rötungen entstellt, die auf jahrelange Trunkenheit schließen ließen. Seine Zähne schoben sich zwischen den gespannten Lippen hervor, als wollten sie nach mir schnappen, und obwohl er in einem dümmlichen Grinsen verharrte, blickten seine Augen kalt, wie die eines Tieres auf der Jagd.”

Vorbereitung

Du brauchst eine saubere Arbeitsfläche und einen Spiegel. Helles Licht und warmes Wasser helfen Dir, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Für die Verwandlung in den abstoßenden Mr. Hyde benötigst Du: Außerdem solltest Du folgende Dinge bereit halten:
  • eine kleine Schere (am besten eine Nagelschere)
  • einen Schminkpinsel und Schwämme (Du kannst aber auch Deine Finger verwenden)
  • etwas Küchenpapier oder Schminktücher
  • ein Stielkamm oder etwas ähnlich Spitzes
  • einige Wattestäbchen
Falls Du Kontaktlinsen tragen möchtest, denk bitte daran, sie vor dem Einschminken des Augenbereichs einzusetzen!

1. Das Schminken

Schritt 1 Obwohl ein Lidstrich auf der Lidkante oft schnell wieder verschwindet, sollte er (besonders bei ungeübten, empfindlichen Modellen) vor der restlichen Schminke aufgebracht werden. Dann kann man noch die Haut festhalten, ohne das andere Make-up zu gefährden.     Schritt 2 Ein helles Rotbraun gibt der Haut, wenn man es flächig und sehr unregelmäßig aufträgt, eine grobporige, ungepflegte und ledrige Erscheinung. Trage es mit sauberem Finger tupfend auf.       Schritt 3 Nun werden die Augenhöhlen abgedunkelt. Damit es aber nicht wie ein blaues Auge aussieht, benutze dafür ein nicht so dunkles Gelb-braun. Gelbliche Haut wird immer mit Krankheit oder Nikotinsucht assoziiert.     Schritt 4 Mit gut verteiltem Altrot erwecken die Augenlider einen gereizten, entzündeten Eindruck. Mit einem Pinsel oder Wattestäbchen am Lidrand aufgetragen, wird das dunkle Rot anschließend mit dem Finger nach außen verteilt.       Schritt 5 Einzeln gesetzte Farbpunkte in Altrot wirken nach dem Vertupfen mit dem sauberen Finger wie Hautkrater, Rötungen und unreife Pickel.       Schritt 6 Wenn die Augenhöhlen noch nicht tief genug erscheinen, arbeite mit dunklerem Braun nach. Es ist besser, sich in Schritten an das gewünschte Ergebnis heranzutasten, als schon am Anfang zu viel aufzutragen.     Schritt 7 Die groben Bläschen des Schwammes hinterlassen auf der Haut Farblinien und -punkte, die wie geplatzte Äderchen oder Rosacea wirken. Diese Technik bietet sich für die Darstellung von Alkoholikern, Bluthochdruckkranken und älteren, eher dicken Menschen an.     TIPP Auch sparsam aufgetragene Schminke muss abgepudert werden, um dauerhaft auf der Haut zu verbleiben und etwas widerstandsfähiger gegen Reibung zu werden. Zusätzlich werden dadurch zu große Farbunterschiede etwas angeglichen.

2. Das Anbringen der Haarteile

  Schritt 1 Ein streng gegelter Mittelscheitel passt zur zeitlichen Epoche des Monsters und unterstützt den Eindruck einer bemühten Gepflegtheit. Später stehen die wirren, nur schlecht frisierten Haarteile dazu in einem starken Kontrast.       Schritt 2 Alle Haarteile sollten vor dem Ankleben einmal probehalber auf das Gesicht aufgesetzt werden, um deren Sitz zu überprüfen. Gegebenenfalls kann man sie dann noch passend zurechtschneiden.       Schritt 3 Beim Ankleben eines sehr großen Bartes trägt man den Mastix-Kleber nicht auf einmal auf, sondern in mehreren Schritten. Merke Dir den Verlauf des oberen Kleberandes und streiche dort einen Bereich von ca. 2 cm Breite ein.     Schritt 4 Der Mastix-Kleber sollte  immer, aber besonders im sichtbaren Bereich eines Haarteils, in die Haut eingearbeitet werden. Rolle dazu am Besten mit einem Wattestäbchen über die Klebefläche. Dadurch wird überschüssiger Kleber entfernt und der Mastix verliert seinen verräterischen Glanz.     Schritt 5 Mit einem Stielkamm aus Kunststoff lässt sich auf die feine Tüllkante ein fester Druck ausüben, der aber nicht so unangenehm ist wie bei einem Stiel aus Metall. Den Bart gut anzudrücken ist generell wegen des Haltes wichtig, bei der Kante aber besonders. So legt sich der unbeknüpfte Tüll möglichst unsichtbar an die Haut an.   TIPP Bei allen Bärten ist es hilfreich, wenn der Mund während des Anklebens leicht geöffnet ist. So vermeidet man eine zu starke Belastung während des Sprechens. Allerdings darf der Mund nicht sperrangelweit geöffnet sein, weil der Bart sonst Falten schlagen kann.     Schritt 6 In einem zweiten Durchgang wird der restliche Backenbart angeklebt, auch hier wird der Mastix sparsam aufgetragen und dann mit einem Wattestäbchen abgerollt.     TIPP Bei großen Flächen den beknüpften Tüll nicht einfach flach auf die Haut drücken. Dann würden die Haare des Bartes großflächig angeklebt werden. Stattdessen mit einem Stielkamm über dem Tüll zwischen den Haaren entlang fahren und den Tüll fest andrücken, ohne Haar mit anzukleben.   Schritt 7 Benetze abschließend den abstehenden Tüll von oben mit Mastix-Kleber, um auch alle Maschen zu erfassen. Frei stehende Bartkanten können sehr schnell verräterisch aussehen.       Schritt 8 An der Oberkante des Bartes ist ein besonders sorgfältiges Abrollen unerlässlich.       Schritt 9 Verfahre nach dem gleichen Prinzip bei den Augenbrauen.         Schritt 10 Das Haarteil ist nach dem Knüpfen sauber gekämmt worden und liegt ganz glatt an. Um dem Bart einen natürlichen Stand und darüber hinaus noch eine sichtbare Wildheit zu verleihen, schiebe die Haare mit einem Kamm von den Spitzen in Richtung Haut.     Schritt 11 Der derart antoupierte Bart kann nun mit den Fingern leicht in Form gezogen werden. Die Haarspitzen lassen sich zu einzelnen Spitzen zwirbeln. Bei Bedarf kann man mit Bartwichse, normalem Haarwachs oder Wetgel arbeiten.    

Profi-Tipp für Anspruchsvolle

Wer eine besonders überzeugende, realistische Verwandlung will, muss den sichtbaren Übergang von gekauften Augenbrauen zu den eigenen tarnen. Das geht mit einfacher Schminke, aber am überzeugendsten ist ein Übergang mit geklebten Haaren „aus der Hand“. Anmerkung: Diese Technik ist eher etwas was für Fortgeschrittene. Besonders kompliziert ist das Besorgen der geeigneten Haare. Die Mindestbestellmengen sind für private Anwender oft völlig unsinnig. Wer es besonders einfach haben will, kann natürlich aus gekauften Haarprodukten einzelne Strähnen herausschneiden, man braucht ja nicht viel. Da derart angeklebte lose Haare aber nach dem Abnehmen weggeworfen werden, ist das auf Dauer auch nicht wirklich preiswert. Aber besonders für Übergänge oder dünnen Haarwuchs bietet sich diese Technik an.   Schritt 1 Für einen natürlich wirkenden Übergang von den echten Augenbrauen zu den künstlichen Haaren, streiche die Klebefläche mit Mastix ein. Überpinsele dabei auch die eigenen Haare.       Schritt 2 Der Mastix wird nun mit weniger Druck als üblich abgerollt. So wird er in die Haut eingearbeitet und es bleibt dennoch mehr Kleber auf der Haut stehen. Das verschafft beim Einsetzen der Haarspitzen mehr Zeit.     Schritt 3 Die losen Haare sollten mehrfarbig und in ihrer Struktur etwas gekräuselt sein. So passen sie sich dem Aussehen der fertigen Augenbrauen besser an, die auch mehrfarbig sind und eine Kräuselung aufweisen. Die am vorderen Ende sauber abgeschnittenen Haare werden direkt nach dem Schnitt, gleich “aus der Hand” in den klebrigen Mastix gedrückt und mit der Scherenkante etwas fixiert.   Schritt 4 Wenn die Köpfe der Haare nicht im Kleber liegen, sondern aus der Klebefläche hervorstehen, schneide sie dicht über der Haut ab. Dabei das betroffene Auge geschlossen halten, damit fallende Härchen nicht hinein gelangen.     Schritt 5 Schneide die angeklebten Haarsträhnen dann in die passende Form, in diesem Fall in eine Linie mit den V-förmig nach oben stehenden angeklebten Augenbrauen.     Schritt 6 Um einen gleichmäßig dichten Eindruck zu erwecken, hilft etwas ganz einfache Farbe. Viel schneller als man noch einzelne dunkle Haare nachkleben könnte, kann man mit wenigen einzeln gesetzten Strichen den gewünschten Eindruck einer geschlossenen Augenbraue erzielen.     Schritt 7 Mit punktuell gesetzten Flecken in Altrot entsteht der Eindruck einer entzündeten, ungepflegten Mundpartie. Arbeiten am Mund am besten grundsätzlich zum Schluss durchführen, weil sie am schnellsten wieder verblassen.    

Abschminken:

Der Mastix Entferner ist eine milde alkoholische Lösung, die ein einfaches und schnelles Abnehmen der Haarteile ermöglicht. Zum Lösen der Haarteile nutzt Du am besten Wattestäbchen, die mit reichlich Mastix Entferner getränkt sind. Damit fährst du zwischen den Haarteilen und Deiner Haut entlang. Die Haarteile sollten immer gründlich gereinigt werden. Dafür gibst Du einen guten Schuss Mastix-Entferner in einen Teller. Es genügt, wenn ca. zwei Millimeter Entferner den Boden bedecken. Mit dem Tüll nach unten legst Du ihn in den Entferner. Einige Minuten Einwirkzeit reichen völlig aus. Den eingeweichten Bart legst Du dann auf ein sauberes, trockenes Stück Kosmetik- oder Haushaltstuch. Mit einer weichen Borste (z.B. einer alten Zahnbürste oder einem kleinen Pinsel) tupfst Du die angelösten Mastixreste in das Tuch. Bei Bedarf wiederholst Du das, bis der Tüll wieder ganz sauber ist. Trockne die Applikation dann und bewahre sie trocken und dunkel auf. So werden Deine Haarteile lange halten und beste Verwandlungsergebnisse erzielen.

VIEL SPASS BEIM VERWANDELN!


Bittere Pille – Gewinnspiel zum Film “Zombex”

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Bei fast allen Zombie-Filmen liegt die Ursache für den Ausbruch der Epidemie im Dunkeln. Oft ist ein mysteriöser Virus unbekannter Herkunft oder irgendeine ominöse Strahlung für die schreckliche Seuche verantwortlich. Im Film “Zombex – Walking of the Dead” basiert die Untotenplage auf der Nebenwirkung eines Antidepressivums – was genauso absurd ist wie der Rest des Films. Wir verlosen 2 Blu-rays und 2 DVDs dieser wunderbar trashigen Hommage an den Zombiefilm der 70er.

Plakat "Zombex"Als Hurrikan Katrina im August 2005 über Louisiana fegt, hinterlässt er eine nie dagewesene Spur der Verwüstung mit tausenden Toten und Millionen Obdachlosen. Die Handlung des Films setzt ein paar Wochen nach diesen wahren Ereignissen ein und erzählt von der fiktiven Firma “Chandler Pharmaceutica”, die den Überlebenden über die schwere Zeit hinweg helfen möchte. Viele leiden an post-traumatischem Stress, weshalb die noble Firma überall ein hastig konzipiertes Anti-Depressivum mit dem vertrauensvollen Namen “Zombex” verteilt. Die Glückspille scheint anfangs wirklich zu helfen, doch nach einer Weile setzen die ersten Nebenwirkungen ein: Das Medikament verändert das Blut der Patienten, was in einer aggressiven Gier nach neuem, frischem Lebenssaft gipfelt. Bald bricht am Mississippi die Hölle los, ohne dass die Einwohner wirklich wissen, warum. Nur der Radiomoderator Aldous Huxtable erkennt den Zusammenhang zwischen dem Psychopharmakon und den Untoten. Als er einen Tipp bekommt, dass in Texas ein Gegenmittel existieren soll, bricht er sofort Richtung Lone Star State auf. Auf dem Weg dahin gabelt er noch den abgehalfterten Musiker Charlie und zwei ehemalige Kampfamazonen auf, die es satt haben, für “Chandler Pharmaceutica” Zombies umzunieten. Zusammen ballern sie sich den Weg nach Süden frei…

Deine grünen Augen machen mich so sentimental…

Dass “Zombex – Walking of the Dead” kein ernstgemeinter Blockbuster à la “World War Z” ist, kann man sich bei einem derartigen Titel sicher denken. Dieser Streifen ist ein astreiner B-Film, bei dem die Zombies grüne Kontaktlinsen tragen und die einzigen zwei Frauen stets knapp bekleidet sind – und natürlich prompt eine völlig sinnlose Fummel-Szene hinlegen. Die etablierten Schauspieler Lew Temple (Deja Vu), David Christopher (The Sinner) und natürlich Mr. „Clockwork OrangeMalcolm McDowell sorgen allerdings stets dafür, dass die trashige Zombie-Action nicht zur albernen Amateur-Show verkommt. Vielmehr erkennt man in dem Zombiestreifen von Regisseur Jessy Dayton eine liebevolle Hommage an die Zeit, als die Zombies laufen lernten. Wie in den Frühwerken von Horror-Ikone George A. Romero ist der Film eine Allegorie auf gesellschaftliche Misstände – in diesem Fall die Skrupellosigkeit der Pharmaunternehmen. Zudem ist der allwissende Radiomoderator, der den Leuten die “Wahrheit da draußen” erzählt, seit jeher ein beliebtes Element in Zombiefilmen. Und nicht zuletzt liegt über dem ganzen Film ein verwaschener Filter, der dem Werk einen schmutzigen 70er Jahre Bahnhofskino-Look verleiht. Alles in allem ist “Zombex” tolles Futter für Freunde des etwas anderen Horrorfilms.


GEWINNSPIEL

Zum aktuellen Heimkinostart von „Zombex – Walking of the Dead“ verlosen wir jeweils 2×1 DVD und 2×1 Blu-ray des nicht ganz ernst gemeinten Horrorfilms! Beantworte dazu einfach die folgende Frage korrekt:

Was ist verantwortlich für die Zombie-Plage in „Die Nacht der lebenden Toten (1968)?

  Das Gewinnspiel ist beendet, vielen Dank für Eure Teilnahme! Die richtige Antwort lautet natürlich “b) Eine Venus-Raumsonde”! Die Gewinner werden schriftlich von uns benachrichtigt, allen anderen drücken wir für das nächste Mal die Daumen!
 
 

Mokele-Mbembe – Monster der Welt


Hintergrundgeschichte

In mehreren Ländern Zentralafrikas erzählen sich die Einwohner die Geschichte einer unheimlichen, urzeitlichen Kreatur, die den Strom „Kongo“ und die ihn umgebenden Urwälder, Flüsse und Sümpfe unsicher macht. Die Baka, ein in diesem Gebiet beheimatetes Pygmäenvolk, nennen das Wesen „Mokele-Mbembe“, was übersetzt so viel wie „Der den Lauf des Flusses stoppt“ bedeutet. Doch nicht nur die Einheimischen erzählen davon. Bereits 1776 berichtet der französische Missionar Abbé Proyart in seinem Werk „Histoire de Loango, Kakongo, et Autres Royaumes d’Afrique“ von riesigen Fußabdrücken, die auf ein enorm großes Lebewesen schließen lassen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verursachte der Mokele-Mbembe einen wahren Hype: Berichte von Forschungsreisenden, die sich auf die Suche nach diesem oder einem anderen mythischen Monster machten, waren zu dieser Zeit sehr populär. Doch ähnlich wie bei Nessie gestaltet(e) sich die Suche offenbar schwierig, denn der ultimative Beweis für die Existenz des Mokele-Mbembe scheint bis heute zu fehlen. Oder doch nicht?

Aussehen des Mokele-Mbembe

Glaubt man den vorherrschenden Schilderungen, dann hat der Mokele-Mbembe große Ähnlichkeit mit einem Dinosaurier, genauer, einem Sauropoden. Zu dieser Gattung gehörten Dinos wie der riesige Diplodocus. Manche Augenzeugen behaupten, er sähe aus wie eine Kreuzung aus Elefant und Drache. In eine ähnliche Kerbe schlägt seinerzeit der Offizier und Forschungsreisende Ludwig Freiherr von Stein zu Lausnitz, der 1913 als damaliger Leiter einer deutschen Expedition entlang des Kongos reiste und von einem gigantischen Tier berichtete, das die Haut eines Nashorns und den Schwanz eines Krokodils hatte. Die Wahrheit liegt wohl – wie so oft – irgendwo dazwischen. Mokele Mbembe by IRIVIV licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike License Ein wichtiges Indiz für die „Dinosaurier-Theorie“: In der Gegend des Kongobeckens wurden bis heute unzählige riesige versteinerte Fußabdrücke mit drei krallenartigen Zehen gefunden, welche von Forschern dem Apatosaurus zugeordnet und von Einheimischen dem Mokele-Mbembe zugeschrieben werden. In Sachen Größe gehen die Forscher von durschnittlich 5 – 10 Metern Länge aus, einzelne Funde und Berichte lassen aber die Annahme zu, dass es auch größere Exemplare (ge)geben (haben) muss. Der bereits erwähnte, gigantische Diplodocus aus der Gattung der Sauropoden beispielsweise konnte bis zu 30 Meter lang werden.

Heimat

Die Heimat des Mokele-Mbembe sind die Urwälder Zentralafrikas entlang des Kongo-Flusses! Präzisere Angaben sind aufgrund der Vielzahl der Sichtungen von Einheimischen kaum möglich. Jedoch wird der Télé-See im nördlichen Teil der Republik Kongo auffällig häufig in Verbindung mit dem Mokele-Mbembe genannt. Landkarte-Mokele  

Pygmäen vom Volk der Baka im Kampf mit dem Mokele-Mbembe | © http://www.relativelyinteresting.com/wp-content/uploads/2011/07/mokele+mbembe.jpgTaktik und Opfer des

Mokele-Mbembe

Keine Panik! Du bist – solange Du nicht grad in einem Kanu sitzend über den Télé-See schipperst – nicht unmittelbar in Gefahr! Der Mokele-Mbembe frisst nämlich, so scheint es zumindest, ausschließlich Pflanzen! Zwar attackiert er aus dem Wasser heraus beispielsweise Menschen in Kanus, die ihm zu nahe kommen (wir haben’s eben noch erwähnt!!!), aber bis heute wurde noch kein Mensch von einem Mokele-Mbembe gefressen. Sondern allenfalls in einer Art Kanu-Notwehr getötet. Darüber hinaus lassen unsere Nachforschungen befürchten, dass der merkwürdige Dinosaurier-Verschnitt einfach nur sehr viel schlauer ist, als der verhältnismäßig kleine Kopf es vermuten lässt und gemeinhin angenommen wird. Er weiß wahrscheinlich, dass er nur so lange seine Ruhe vor den Menschen hat, wie auch die Menschen ihre Ruhe vor ihm haben. Scheinbar ein sehr smartes Saurier-Monster!

Abwehr

Gedanken um die Abwehr eines Mokele-Mbembe brauchst Du Dir also nur zu machen, wenn Du planst, mit einem Kanu den Télé-See zu befahren. Leider bist Du in einer solchen Nuss-Schale in einer denkbar ungünstigen Position: Ohne entsprechendes Equipment wirst Du die Unter-Wasser-Annäherung des Mokele-Mbembe erst bemerken, wenn es zu spät ist. Ein Echolot kann Abhilfe schaffen, doch selbst damit ist die Vorwarnzeit wohl zu kurz, um noch zu entkommen. Am besten, Du besorgst Dir ein kleines (aber nicht zu kleines!) U-Boot, um den Geheimnissen rund um Télé-See und Mokele-Mbembe auf den Grund zu gehen. Oder Du lässt es doch lieber bleiben und liest stattdessen ein Buch.

Sonstiges

Eine weitere Szene, in der Pygmäen vom Volk der Baka gegen Mokele-Mbembe kämpfen. | © http://paranormalifefrance.files.wordpress.com/2013/10/mokele_mbembe.jpg Da trifft es sich gut, dass es passende Lektüre für Dich gibt: Der Roman „Reptilia“ von Thomas Thiemeyer strickt seine spannende und gut erzählte Handlung um den geheimnisvollen Mokele-Mbembe. Ein Buch, das quer durch das Internet sehr positive Kritiken bekommen hat. Sowohl „The History Channel“, als auch der „National Geographic Channel“ haben sich auf der Suche nach dem Ungeheuer sogar in die endlos erscheinenden Urwälder und Sümpfe der Grenzregion von Kamerun und der Republik Kongo begeben. Doch auch sie blieben einen echten Beweis schuldig, vielleicht auch deshalb, weil sie die entlegensten Gegenden nicht erreicht haben. Zumal es in vielen Regionen in Afrika riesige unterirdische Seen gibt, wie z.B. den größten der Welt, der sich in einer „Drachenhauchloch“ genannten Höhle in Namibia befindet und über 2,61 ha erstreckt. Die meisten solcher bisweilen ober- und unterirdisch verlaufender Höhlensysteme sind allerhöchstens unvollständig erforscht, einige mit Sicherheit noch gänzlich unentdeckt. Erst 2012 wurde in Namibia ein fünf Milliarden Kubikmeter großes, unterirdisches Süßwasserreservoir an der Grenze zu Angola entdeckt. Mögliche Rückzugsgebiete gäbe es also genügend.

Schrecklevel: 4 von 13

Das Bedrohungspotenzial, das von einem Mokele-Mbembe ausgeht, ist überschaubar: Er treibt in einem ziemlich entlegenen und vor allen Dingen schwer zugänglichen Gebiet sein Unwesen, er frisst vermutlich nur Pflanzen (und tötet Menschen wenn überhaupt zur eigenen Sicherheit oder zum Spaß) und er macht sich ähnlich rar wie das Ungeheuer von Loch Ness – möglicherweise ist Nessie ja sogar eine entfernte Verwandte?! Allerdings scheint das Monster – ähnlich wie Nessie – relativ schlau und schwer zu finden zu sein. Es taucht auf und verschwindet. Wie ein Phantom. Wer weiß, ob dieses Geheimnis je gelüftet wird…
   

Sharknado

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Sharknado ist ein Phänomen: Der Überraschungserfolg des Jahres 2013 ist der wohl trashigste Stoff, der jemals verfilmt wurde und jeder, der etwas anderes behauptet, hat (mit Verlaub) keine Ahnung. Denn mal ehrlich: Ein Tornado, der Haie auf die Menschheit regnen lässt, die dann wild auf die Bevölkerung losgehen? Haie, Haie, überall Haie – niemand ist sicher, nirgendwo! Die Geschichte ist so absurd und so genial B-Movie-mäßig umgesetzt, dass man aus dem Lachen überhaupt nicht mehr rauskommt.

Sharknado – Die konsequente Fortsetzung des Shark-Horror-Genres

sharknado posterDas Genre des „Hai-Films“ ist natürlich nichts Neues. Als Erfinder dieser ganz besonderen Filmgattung gilt zu Recht Steven Spielberg, der mit „Der weiße Hai“ 1975 den furchteinflößenden Raubfisch das erste Mal ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte. Auch wenn Spielbergs Meisterwerk ein absolut ernstgemeinter Thriller war, sorgte er damit für einen Boom des Tierhorrorgenres und letztlich auch der trashigen Versionen des Themas. In den letzten Jahren erlebte der Shark-Horror eine wahre Glanzzeit: Von „Mega Shark vs. Giant Octopus“ über „Sand Sharks„, „Swamp Shark“ oder „2-Headed Shark Attack“ bis hin zu – ja, ganz im Ernst – „Zombie Shark“ (!) hat die Filmindustrie so ziemlich alles an Hai-Szenarien durchgespielt. Dachte man. Doch dann kam „Sharknado“. „Wie zum Teufel kommen die Haie in den Tornado?“, wirst Du Dich sicher fragen. Nun, in einer Welt, in der die Absurdität regiert, ist das eigentlich ganz einfach: Über dem Pazifik tobt ein gewaltiger Sturm und ausgerechnet an der kalifornischen Küste hat man es gerade auch noch mit einer Haiplage zu tun. Tornado + Shark = Sharknado. So einfach ist das im Universum der Trashfilm-Schmiede „The Asylum„. Die Haie werden von dem Sturm aus dem Wasser heraus und durch die Luft gewirbelt und landen zusammen mit nicht enden wollenden Regengüssen wieder an Land. Das Massaker nimmt seinen Lauf. sharknado 5sharknado 4

Bekannte Gesichter und berühmte Fans

Die Stars des Hai-Spektakels sind übrigens nicht nur die wütenden Raubfische, sondern auch Ex-„Beverly Hills, 90210„-Darsteller Ian Ziering und die auf Klamaukfilme wie „American Pie“ abonnierte Tara Reid. Die beiden sind natürlich nicht wirklich für emotionalen Tiefgang beim Verkörpern ihrer Rollen bekannt, aber Du kannst mit Fug und Recht annehmen, dass das genau so von den Machern gewollt war. Die sozialen Netzwerke und selbst professionelle Filmkritiker und -schaffende wie „Lost„-Autor Damon Lindelof schlossen das Trash-Meisterwerk augenblicklich in ihr Herz und machten mit Aussagen wie „Die Effekte in Sharknado wurden mit Microsoft Word gemacht“ den Streifen zu dem Kult, der er jetzt und für alle Zeiten sein wird. sharknado 6 Natürlich darfst Du den Film nicht allzu ernst nehmen. Jede Menge Schnittfehler und Dialoge ohne jede Bedeutung und nicht zuletzt auch wirklich schlechte Schauspielleistungen machen „Sharknado“ alles andere als oscarverdächtig. Und das ist auch gut so, denn ein Film, der sich selbst ohne jede Scham als den „schlechtesten Film aller Zeiten“ bezeichnet, soll vor allen Dingen auf die Lachmuskeln gehen. Mach Dich gefasst auf Menschen, die sich mit einer Kettensäge aus dem Bauch eines Hais herausschneiden. Das sind die Momente, die „Sharknado“ auszeichnet. Auf Twitter fasste ein User den unglaublichen Hype um den Streifen folgendermaßen zusammen: „Wir leben jetzt im Post-Sharknado-Zeitalter. Gewöhnt euch dran.

Text: M. Mügge

Sharknado – Der beste schlechteste Film aller Zeiten!

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Sharknado ist ein Phänomen: Der Überraschungserfolg des Jahres 2013 ist der wohl trashigste Stoff, der jemals verfilmt wurde und jeder, der etwas anderes behauptet, hat (mit Verlaub) keine Ahnung. Denn mal ehrlich: Ein Tornado, der Haie auf die Menschheit regnen lässt, die dann wild auf die Bevölkerung losgehen? Haie, Haie, überall Haie – niemand ist sicher, nirgendwo! Die Geschichte ist so absurd und so genial B-Movie-mäßig umgesetzt, dass man aus dem Lachen überhaupt nicht mehr rauskommt. Zum Heimkinostart von „Sharknado“ verlost der Kürbiskönig DVDs und Blu-rays des Spektakels!

Sharknado – Die konsequente Fortsetzung des Shark-Horror-Genres

sharknado posterDas Genre des „Hai-Films“ ist natürlich nichts Neues. Als Erfinder dieser ganz besonderen Filmgattung gilt zu Recht Steven Spielberg, der mit „Der weiße Hai“ 1975 den furchteinflößenden Raubfisch das erste Mal ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte. Auch wenn Spielbergs Meisterwerk ein absolut ernstgemeinter Thriller war, sorgte er damit für einen Boom des Tierhorrorgenres und letztlich auch der trashigen Versionen des Themas. In den letzten Jahren erlebte der Shark-Horror eine wahre Glanzzeit: Von „Mega Shark vs. Giant Octopus“ über „Sand Sharks„, „Swamp Shark“ oder „2-Headed Shark Attack“ bis hin zu – ja, ganz im Ernst – „Zombie Shark“ (!) hat die Filmindustrie so ziemlich alles an Hai-Szenarien durchgespielt. Dachte man. Doch dann kam „Sharknado“. „Wie zum Teufel kommen die Haie in den Tornado?“, wirst Du Dich sicher fragen. Nun, in einer Welt, in der die Absurdität regiert, ist das eigentlich ganz einfach: Über dem Pazifik tobt ein gewaltiger Sturm und ausgerechnet an der kalifornischen Küste hat man es gerade auch noch mit einer Haiplage zu tun. Tornado + Shark = Sharknado. So einfach ist das im Universum der Trashfilm-Schmiede „The Asylum„. Die Haie werden von dem Sturm aus dem Wasser heraus und durch die Luft gewirbelt und landen zusammen mit nicht enden wollenden Regengüssen wieder an Land. Das Massaker nimmt seinen Lauf. sharknado 5sharknado 4

Bekannte Gesichter und berühmte Fans

Die Stars des Hai-Spektakels sind übrigens nicht nur die wütenden Raubfische, sondern auch Ex-„Beverly Hills, 90210„-Darsteller Ian Ziering und die auf Klamaukfilme wie „American Pie“ abonnierte Tara Reid. Die beiden sind natürlich nicht wirklich für emotionalen Tiefgang beim Verkörpern ihrer Rollen bekannt, aber Du kannst mit Fug und Recht annehmen, dass das genau so von den Machern gewollt war. Die sozialen Netzwerke und selbst professionelle Filmkritiker und -schaffende wie „Lost„-Autor Damon Lindelof schlossen das Trash-Meisterwerk augenblicklich in ihr Herz und machten mit Aussagen wie „Die Effekte in Sharknado wurden mit Microsoft Word gemacht“ den Streifen zu dem Kult, der er jetzt und für alle Zeiten sein wird. sharknado 6 Natürlich darfst Du den Film nicht allzu ernst nehmen. Jede Menge Schnittfehler und Dialoge ohne jede Bedeutung und nicht zuletzt auch wirklich schlechte Schauspielleistungen machen „Sharknado“ alles andere als oscarverdächtig. Und das ist auch gut so, denn ein Film, der sich selbst ohne jede Scham als den „schlechtesten Film aller Zeiten“ bezeichnet, soll vor allen Dingen auf die Lachmuskeln gehen. Mach Dich gefasst auf Menschen, die sich mit einer Kettensäge aus dem Bauch eines Hais herausschneiden. Das sind die Momente, die „Sharknado“ auszeichnet. Auf Twitter fasste ein User den unglaublichen Hype um den Streifen folgendermaßen zusammen: „Wir leben jetzt im Post-Sharknado-Zeitalter. Gewöhnt euch dran.

GEWINNSPIEL

sharknado posterZum aktuellen Heimkinostart von „Sharknado“ verlosen wir jeweils 2×1 DVD und 2×1 Blu-ray des besten schlechtesten Films aller Zeiten! Beantworte dazu einfach die folgende Frage korrekt:

In welcher Stadt spielt Sharknado?

Das Gewinnspiel ist beendet, vielen Dank für Eure Teilnahme! Die richtige Antwort lautet natürlich “Los Angeles”! Die Gewinner werden schriftlich von uns benachrichtigt, allen anderen drücken wir für das nächste Mal die Daumen! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Eurer Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Blutiges Denkmal: Gewinnspiel zum Film „You can’t kill Stephen King“

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Stephen King ist zweifellos der bekannteste Horror-Autor der Gegenwart. Seit Ende der 70er hat er mehr als 60 Bücher veröffentlicht, die wiederum von so berühmten Regie-Ikonen wie Stanley Kubrick, Brian De Palma, John Carpenter oder David Cronenberg verfilmt wurden. Damit hat der Mann aus Maine das Horror-Genre wie kein anderer geprägt. Nun haben sich gleich drei Nachwuchs-Regisseure zusammengetan, um ihrem Helden ein Denkmal zu setzen. Wir verlosen 4x den wunderbar trashigen Slasher “You can’t kill Stephen King”, der randvoll ist mit witzigen King-Anspielungen.

Sechs Freunde fahren über’s Wochenende in das schnarchige Kaff „Encomium“, irgendwo im beschaulichen Bundesstaat Maine. Hier steht nicht nur das Haus, das den Geschwistern Hilary und Monroe vererbt wurde, in diesem Nest soll angeblich auch der berühmte Schriftsteller Stephen King wohnen. Doch die Nachforschungen des durchgeknallten King-Fans Ronnie stoßen nur auf Ablehnung. Ob grantige Kellnerin oder gruseliger Bootsvermieter, alle reagieren einsilbig und möchten die Gruppe am liebsten so schnell wie möglich aus der Stadt haben. Doch in ihrem jugendlichen Übermut ignorieren die Jugendlichen jede Warnung (es ist doch immer das Gleiche) und machen lieber lautstark Party auf ihrem Schnellboot. Nur der schwarze Lamont darf erst einmal nicht mitfeiern, weil ihn das Los zum Auftanken des Autos getroffen hat. Das endet für ihn leider böse: an der Tankstelle wird ihm von einem Vermummten die Kehle durchgeschnitten und seine Leiche anschließend zerstückelt. Das ist ein echter Dämpfer für die Partystimmung der fünf anderen, die sofort entsetzt in ihr Haus flüchten. Doch bevor sie sich in Ruhe überlegen können, was sie nun am besten tun sollen, schlägt der Mörder erneut zu. Und es soll nicht sein letztes Opfer bleiben. Bald dämmert dem Stephen King-Fan Ronnie, dass die Morde erstaunliche Ähnlichkeiten mit den Büchern seines Idols haben…

 

Das kenne ich doch von irgendwoher…

“You can’t kill Stephen King” ist ein waschechter Teenie-Slasher, der hemmungslos und augenzwinkernd sämtliche Klischees des Genres abfeiert. Die Mädels verfügen über eine ausgeprägte Stoffallergie, die Einheimischen von Encomium sind abweisend und schmierig, und bald kommt jeder Protagonist als grausamer Mörder in Frage. Dies alles ist gewürzt mit satten 75 Anspielungen auf den großen Horrormeister persönlich. Manche davon sind leicht auszumachen – ein Boot namens Christine, zwei gruselige Zwillinge an der Tankstelle – der Großteil ist allerdings sogar für den Hardcore-Fan schwer zu finden. Da kommt jeder Nerd so richtig auf seine Kosten, was “You can’t kill Stephen King” zu einem großartigen Partyfilm macht: Wer findet die meisten Referenzen? Aber auch ohne jemals ein Buch von Herrn King gelesen zu haben, hat man an dem makaberen Abzählreim seinen Spaß. Bikinis, Party und eingeschlagene Schädel sind halt allgemein verständlich.

 

Gewinnspiel

posterZum aktuellen Heimkinostart des blutigen Fanfilms verlosen wir 2x DVD und 2x Blu-ray von „You can’t kill Stephen King“! Beantworte dazu einfach die folgende Frage korrekt:

Welchen Namen gibt sich Stephen King’s Horrorclown Pennywise selbst?

Das Gewinnspiel ist beendet, vielen Dank für Eure Teilnahme! Die richtige Antwort lautet natürlich “b) Robert Gray”. Die Gewinner werden schriftlich von uns benachrichtigt, allen anderen drücken wir für das nächste Mal die Daumen!


Trailer

„How To Survive“: Überleben? Überkrass!

Vor dem Bildschirm spielerisch für den Tag trainieren, an dem die Untoten wieder auf der Erde wandeln? Ohne die Gefahr, dass das geliebte Gehirn im Mund irgendeines hungrigen Hirnfressers endet? Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein… Doch das Zombie-Survival-Game „How To Survive“ von 505 Games macht’s möglich! Es lehrt Dich praktische Tipps und gibt nützliche Hinweise, die Du im Ernstfall beherzigen solltest. Damit Du im Angesicht einer möglichen Zombie-Apokalypse sowohl überlebenstechnisch, als auch modisch bestens gerüstet bist, verlost halloween.de insgesamt 15x das Spiel „How To Survive“ + schicke T-Shirts! Du kennst den Kürbiskönig. Du weißt, er ist wählerisch. Sehr wählerisch. Um den Kürbiskönig zum Zocken an den Computer oder die Konsole zu locken, muss man nämlich erst sein Interesse wecken! Etwa so, wie es irgendein vorlauter Gaming-Ghul unlängst tat, als er fragte: „Eure Hohlheit, wie wäre es mit einem virtuellen Überlebenstraining für die nächste Zombie-Epidemie?“ Klar, dass sich der Kürbiskönig gleich in den Westflügel zurückgezogen und die ein bisschen eingestaubte Rechenmaschine vom alten Zuse angeworfen hat, um „How To Survive“ auszuprobieren… …nur um dann festzustellen, dass es sich bei dem Spiel für PC, Xbox 360 und PS3 um einen reinen Download-Titel handelt und der Z3 gar nicht internettauglich ist! Das heißt, wenn Du „How To Survive“ spielen willst, dann musst Du es Dir für den PC über Steam, für die Xbox 360 über Xbox Live oder eben für die Playstation 3 über das Playstation Network (PSN) herunterladen. Aber das sollte für Dich und Deinesgleichen keine allzu große Hürde sein, sonst würde der Markt der Downloadgames ja nicht schneller als ein schnellwachsender Monsterkürbis wachsen, oder? Eben!

Neugier und Überwindung

Die Tatsache, dass Du hier bist und weitergelesen hast legt nahe, dass Du Dich von neumodischem Teufelszeug wie Internet oder Hexenwerk wie Downloads nicht abschrecken lässt! Sehr gut! Diese ganz besondere Mischung aus Neugier und Überwindung hat die Menschheit schließlich weit gebracht. Na gut, manchen brachte der Fortschritt den Tod, doch Lebensgefahr besteht hier, Ghul-sei-dank, nicht. Aber das sieht natürlich ganz anders aus, wenn Du „How To Survive“ spielst. Denn im Spiel schlüpfst Du in die Rolle eines/einer Schiffbrüchigen (drei Charaktere mit unterschiedlichen Eigenschaften und Fähigkeiten stehen zur Auswahl), der/die auf einer abgelegenen Insel strandet. Und als ob das allein nicht schon schlimm genug wäre, sind die Inselbewohner auch noch mehrheitlich Zombies. Untote. Wiedergänger. Hirnfresser. Schlurfleichen. Nenn‘ sie wie Du willst, es kümmert sie nicht!

Und Du kümmere Dich ab jetzt am besten um Dich selbst. Die erste und wichtigste Aufgabe in „How To Survive“ steckt im Titel und lautet: Bleib‘ am Leben! Beseitige die Untoten, die es allesamt auf genau DEIN frisches Hirn abgesehen haben. Hilfreich sind dafür Waffen. Doof nur, dass es auf abgelegenen Inseln immer so wenige Waffenläden gibt. Also wirst Du Dir Deine Waffen selbst herstellen müssen. Noch weißt Du vielleicht nicht, wie das geht. Aber bald wirst Du ein Meister der Improvisation sein. Irgendwann wirst Du müde werden, Dich werden auch Hunger und Durst quälen. Allerdings nicht sofort von Beginn an, denn Du sollst Dich erstmal an Deine neue Umgebung gewöhnen, bevor Du Dir Gedanken um einen sicheren Schlafplatz, um Essen oder Trinken machst. Immerhin gibt es im Laufe des Spiels ingesamt vier verschiedene Inseln zu entdecken, die mit unterschiedlicher Pflanzen- und Tierwelt aufwarten.

Not macht erfinderisch

Die zweite große Aufgabe und zugleich gewissermaßen das Spielziel lautet: Finde einen Weg nach Hause! Logisch. Eine Insel voller Zombies ist als Wohnort eher Notnagel denn echte Alternative. Also schlägst Du Dich irgendwie durch, mal mit der Machete durchs Gestrüpp und mal mit dem Knüppel durch (ja!) Zombies Kopf. Um die ziemlich austauschbare Story voranzutreiben, musst Du immer wieder kleinere Quests erfüllen, wie man sie aus anderen Rollenspielen kennt. Bring‘ mir dies. Finde das. Suche jenes. Das allein wäre natürlich ziemlich schnell eintönig. Doch „How To Survive“ schafft es dank dynamischer Tag- und Nachtwechsel, dank der Survival-Aspekte „Hunger“, „Durst“ und „Erschöpfung“ und dank des doch recht spaßigen Crafting-Systems, welches es Dir ermöglicht, mehr als 100 verschiedene Waffen und Werkzeuge zu basteln, die Motivation auch längerfristig aufrecht zu erhalten. Zusätzlich zum offline Story-Modus, den Du nicht nur allein, sondern auch mit einem Kumpel oder einer Kumpeline kooperativ bestreiten kannst, hat „How To Survive“ einen Herausforderungsmodus an Bord, der auch online gespielt werden kann. Sogar der erste herunterladbare Inhalt (DLC) namens „Heatwave“ ist schon erschienen. Dieser ermöglicht es Dir, einen feuerfesten Anzug zu tragen und entflammbare Munition zu verschießen, um die Zombie-Plage noch effektiver zu bekämpfen. Übrigens, wenn Dir das Spiel zu leicht ist, dann kannst Du Dir natürlich die Augen verbinden und nach Gehör spielen oder die Hände fesseln lassen und mit dem Mund steuern. Oder Du wagst Dich an den „Iron Man“-Schwierigkeitsgrad, bei dem Du nur ein einziges Leben hast!

Fazit

Fassen wir zusammen: „How To Survive“ ist nicht nur ein einigermaßen actionreiches Zombie-Survival-Game, sondern es besitzt auch Rollenspiel-Elemente. Bedenkt man, dass es sich bei dem Spiel um einen relativ günstigen Titel handelt, lohnt sich die überschaubare Investition für Zombiefans und „Jäger und Sammler“-Typen auf jeden Fall. Insbesondere mit Hinblick auf (hoffentlich) noch weitere DLCs. Auch technisch ist das Spiel solide, sowohl was die etwas ungewohnte, aber gut durchdachte Steuerung, als auch die Grafik betrifft. Dass einem beim Zocken nicht die Kinnlade runterfällt – geschenkt! Auf die Atmosphäre kommt es an. Und die ist dicht genug! „How To Survive“ – Die offizielle Webseite „How To Survive“ bei Facebook „Bist Du ein Überlebender?“ – Überlebens-Test
Shirt

HOW TO SURVIVE – GEWINNSPIEL

Wenn Du jetzt Lust darauf bekommen hast, Dich selber ins virtuelle Trainingslager für das Überleben von Zombie-Epidemien zu begeben, dann mach‘ mit beim „How To Survive“ Gewinnspiel. Der Kürbiskönig verlost insgesamt 15x das Spiel (je 5x für PC, 5x für Playstation 3 und 5x für Xbox 360) und dazu jeweils ein schickes „How To Survive“-Shirt! Beantworte einfach die folgende Frage, um an der Verlosung teilzunehmen:

Welches dieser menschlichen Grundbedürfnisse musst Du in „How To Survive“ nicht befriedigen?

a) Hunger / Essen b) Atmung / Luft c) Durst / Trinken d) Erschöpfung / Schlafen Sende Deine Antwort bis zum 17. November 2013 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe unbedingt Dein Wunschsystem (PC, PS3, Xbox), Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu. Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! „How To Survive“ Trailer + Noch mehr „How To Survive“ Videos
Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
 

„You’re Next“: Blutiges Familientreffen und Du bist der Nächste!

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Nun, da Halloween vorbei ist, rückt Weihnachten in erschreckend greifbare Nähe. Und damit unabwendbare Feiern im Familienkreis. Ob man will oder nicht. Eher nicht, hieß es zuletzt bei der Familie Davison. Zumindest haben sie sich seit Jahren nicht mehr gemeinsam am Esstisch versammelt. Das soll jetzt ein Ende haben, beschließen die Eltern aus Anlass ihres Hochzeitstages und laden alle vier Kinder plus deren Partner zum großen Bankett in der idyllischen Landvilla der Familie ein. Auf das alle Streitigkeiten und Eifersüchteleien der Vergangenheit angehören mögen.

yourenext_01074422c yourenext_01273713cDer Terror beginnt

Im gewisser Weise tun sie das am Ende des Filmes auch, jedoch anders als gedacht. Denn noch bevor es zum Dessert kommt und der neue Lover der Tochter erklären kann, was er beruflich macht, steckt ihm ein Armbrustpfeil im Kopf. Ohne Vorwarnung, von draußen durchs Fenster. Das Abendessen ist beendet. Panik bricht aus. Der Terror beginnt. Niemand scheint zu wissen, wer die Fremden mit der Armbrust sind und was sie wollen. Nur eines ist klar: Sie wollen nicht reden! “You’re Next“ beginnt als Home Invasion-Film allererster Güte und erinnert nicht zuletzt durch die Masken der Unbekannten an Filme wie „The Strangers„, auch wenn er gleich auf einem wesentlich höheren Blutlevel ansetzt. Your're next WolfYour're next TigerYour're next Schaf

“Kevin allein zu Haus“ für Hartgesottene

Allerdings verharrt er nicht auf dieser Ebene. Die neue Freundin des mittleren Sohnes entpuppt sich als überraschend reaktionsschnell und wehrhaft. Spätestens in diesem Moment, nimmt der Film eine kleine Wende und wird stellenweise zu einer Art “Kevin allein zu Haus“ für Hartgesottene. Auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest, wo “You’re Next“ als Abschlussfilm gezeigt wurde, bekam der Film und seine toughe Hauptdarstellerin mehr als einmal frenetischen Szenenapplaus. „Für solche Filme wurde das Fantasy Filmfest gegründet“ schrieben die Macher des FFF dann auch “You’re Next“ ins Programmheft.

yourenext_02063410c yourenext_01284315cBester Horrorfilm des Jahres

Auch wenn es wirklich hart zur Sache geht, kommt der Humor nicht zu kurz. Allerdings Humor für Leute, die es witzig finden, dass erstaunte Gesicht von jemand zu sehen, dessen Kopf gerade mit einem Mixer zerfräst wird. Im Lachen schwingt dabei auch meist der erstaunte Unterton mit, dass man gerade nicht glauben kann, was man da sieht. Dabei macht “You’re next“ bei allem schwarzen Humor nie den Fehler, ins Selbstgefällige, Parodiehafte zu kippen und umschifft gleichzeitig elegant alle Klippen, die den Film in Richtung Torture Porn drücken würden. Nachdem die ersten Pfeile abgeschossen wurden, hält der Film noch einige überraschende Wendungen für seine Zuschauer bereit. “You’re Next“ ist eine rundum gelungene Mischung aus Tradition, Zeitgeist, Humor und Härte. Kurz: einer der besten Horrofilme diesen Jahres. Er läuft ab heute im Kino.

Verlosung

Wir geben Dir die Möglichkeit, Dich selbst davon zu überzeugen und verlosen fünf Filmpakete. Diese bestehen jeweils aus zwei Kinofreikarten, sowie einem T-Shirt. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantworte einfach folgende Frage:

Welches Tier droht den drei kleinen Schweinchen damit, ihr Haus weg zu pusten?!

Das Gewinnspiel ist beendet, vielen Dank für Eure Teilnahme! Die richtige Antwort lautete natürlich „a) ein Wolf“. Die Gewinner werden schriftlich von uns benachrichtigt, allen anderen drücken wir für das nächste Mal die Daumen! You're-next  

Trailer


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yourenext-film.de