Du bist so kurz vor Halloween noch unschlüssig, welches Kostüm es dieses Jahr sein soll? Dann helfen Dir unsere Verkleidungs-Charts möglicherweise weiter. Wie schon im letzten Jahr sehen wir uns hier genauer an, welche Halloween- Kostüme und -Masken in dieser Saison besonders beliebt sind.
Platz 10: Schlossgeist Kostüm
Früher bestand eine Gespensterverkleidung noch aus einem Laken mit zwei Löchern drin. Das reicht natürlich schon lange nicht mehr für eine Top 10-Platzierung. Diese Spukgestalt ist da schon ein paar Schritte weiter: In Form dieser verblichenen Adelsdame vergangener Zeiten, die nächtens durch verlassene Schlösser spukt, hat es ein klassisches Geisterkostüm in unsere Liste geschafft! Huuuuu!
Platz 9: Original Saw Puppet Maske
“Ich möchte ein Spiel spielen!” Die verstörende Handpuppe des Puzzle-Mörders aus „Saw“ macht gerne deutlich, wer die Spielregeln bestimmt. Acht Jahre nach dem Kinodebüt von „Saw“ scheint diese Verkleidung im Olymp der Horrorklassiker angekommen zu sein – und ist mittlerweile beliebter als Jason oder Michael Myers, die im letzten Jahr noch in den Top 10 vertreten waren.
Platz 8: Scream Komplettkostüm
Nicht totzukriegen! Letztes Jahr noch auf Platz 2, dieses mal immerhin noch auf der 8: Ghostface aus den „Scream“-Filmen stirbt ständig – und ist nächstes Mal trotzdem wieder da, einfach, weil jemand anderes das Kostüm anlegt und gediegen drauflos messert. Das nennt man mal Ausdauer! Mittlerweile soll Wes Craven angeblich am 5. Teil basteln…
Platz 7: Original Donnie Darko Kostüm
Frank, der psychedelische Riesenhase aus dem Indepentent-Kultfilm „Donnie Darko“, ist ein weiterer Neuzugang in unserer Topliste. Der düstere Rammler spielt eine Schlüsselrolle in dem College-Mysterie-Zeitreise-Streifen mit Jake Gyllenhaal. Und ordentlich kuschelwarm dürfte das Kostüm auch sein – ein nicht zu unterschätzender Vorteil Ende Oktober!
Platz 6: Zombie Skelett Kostüm
Noch Zombie oder schon Skelett? Der uneindeutige Verwesungsgrad dieses Untoten macht eine Klassifizierung nicht leicht. Ziemlich gammlig ist er auf alle Fälle. Aber was ihm an Fleisch und Blut fehlt, macht er durch standesgemäßen Moosbewuchs und derbe zombige Haartracht wieder wett. Das Horror-Zwischending auf Platz 6!
Platz 5: Vampir Kostüm
Klassischer Aufsteiger: Der schnieke rumänische Blutsauger war 2011 noch auf Platz 7. Vampir-Hype gab es in den letzten Jahren ja „biss“ zum Abwinken, da tut es gut, mal ein Exemplar zu sehen, das nicht in der Sonne glitzert und auch sonst ganz der Alte geblieben ist. Klassischer wird’s wohl an Halloween nicht – und schicker auch nicht!
Platz 4: Freddy Krüger Kostüm
Im Fahrwasser der Neuverfilmung von 2010 hatte es der pizzagesichtige Metzel-Hausmeiser aus der Elm Street letztes Jahr auf Platz 1 unserer Halloween-Charts geschafft. Dass er keine Eintagsfliege ist, hat der klauenbewehrte Alptraumbewohner ja schon bewiesen – 8 Filme und ein Remake sind schon eine beachtliche Leistung. Deshalb auch dieses Jahr zu recht weit oben im Ranking!
Platz 3: Dämonenbraut Kostüm
Wenn das der Papst erfährt. Diese blasphemische Kombination aus Stoff gewordener Fleischeslust (Todsünde!) und textiler Teufelsanbeterei (Hölle, Hölle, Hölle!) erfreut sich bei der Halloween-affinen Damenwelt einer solchen Beliebtheit, dass sie es aus dem Stand auf Platz 3 geschafft hat. Sodom und Gomorrha!
Platz 2: Zombiepirat Kostüm
Freibeuter der Meere UND untot? Wie geil ist das denn? Die Killerkombination aus zerfledderter Zombifizierung und prachtvoller Piraterie ist quasi die eierlegende Wollmilchsau (oder das hirnfressende Korsarenschwein) unter den Halloween-Verkleidungen. Serviervorschlag: Gehirn in die linke Hand und ne Buddel voll Rum in die rechte!
Platz 1: Zombie Komplettkostüm
Aaaaaand the winner is: Der jute alte Zombie! Nach einer Jahrzehnte dauernden Erfolgsgeschichte – man erinnere sich an die Tanzchoreographie mit Michael Jackson oder die Gastrollen in diversen Comics und Konsolenspielen – ist der untote Gripsgourmet nun endlich an der Spitze angelangt. Ob das womöglich etwas mit dem Erfolg der Kultserie „The Walking Dead“ zu tun hat? Egal: Am 31. Oktober wird dieser 1. Platz gefeiert, dass die Fetzen fliegen!Viel Spaß beim Verlkleiden
Halloween-Schminkanleitung für die amphibische Dame von heute
Die amphibische Dame von heute ist ein selbst- und stilbewusstes Wesen. Vorbei sind die Zeiten, als sie sich von ihrem ungehobelten Göttergatten am Hochzeitstag in eine feuchte 20 m²-Grotte tragen lassen musste. Die moderne Kiemenfrau kleidet sich elegant und schick. Das gleiche erwartet sie auch von ihrem schuppigen Partner. Abends gehen sie gemeinsam in das neu eröffnete Muschelrestaurant am Amazonas-Boulevard und auf dem Heimweg küsst sie ihn auf seine äußeren Mantelkiemen und beide bekommen dann so ein glitzern den Augen. Eine Halloween-Verkleidung der ganz besonderen Art.
Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer: (inkl. Kiemenbasteln 1,5 – 2 Stunden)
Material
Dafür benötigst Du:
Am besten eine Person, die Dir beim Schminken hilft. (Zur Not geht es aber auch alleine.)
Lade Dir die Vorlage für die Kiemen herunter. Klicke dazu mit der Maus auf das nebenstehende Bild. Die Vorlage öffnet sich nun in einem neuen Tab als PDF. Oder Du klickst gleich mit der rechten Maustaste darauf und wählst „Speichern unter“.
Schneide die Kiemenvorlage (Element 1) aus. Übertrage sie mit einem Bleisstift auf das Moosgummi und schneide sie mit einem Cuttermesser aus. Wiederhole den Vorgang. (Schließlich benötigst Du zwei Kiemen.)
Schneide mit einem Cuttter die Vorlagen für die Kiemenverbindungsstücke (Element 2) aus. Zeichne Dir, mit der so entstandenen Schablone, auf dem dünnen helleren Moosgummi so viele Verbindungsstücke auf, wie Du benötigst. Pro Kiemen sind das sechs Stück. Vorne drei und hinten ebenfalls drei. Das etwas längere Stück kommt in die Mitte. Bei Bedarf kannst Du natürlich auch nach Augenmaß schneiden.
Klebe mit Mastix-Kleber die Verbindungsteilchen auf die Kiemenvorlage. Schmiere dazu das Kiemenstück an den betreffenden Stellen mit Mastix ein und warte, bis dieser so angetrocknet ist, dass er bei Berührung Fäden zieht. Erst dann die Verbindungsteilchen aufkleben. Ist der Kleber noch zu flüssig, dauert es wesentlich länger, bis die Klebeverbindung hält.
Vorgang auf der Rückseite wiederholen. Wenn der Kleber getrocknet ist, kannst Du mit Wasserschminke (hell- & dunkelgrün) und einem Pinsel Höhen und Tiefen anlegen.
2. Das Schminken
2.1 Die Vorbereitung
Zum einfacheren Schminken haben wir für alle wichtigen Elemente Vorlagen in Schablonenform erstellt. Die Schablonen haben den Vorteil, dass es schnell geht und der Auftrag auch sauber und exakt wird! Diese kannst Du Dir herunterladen. Ebenso die Schminkvorlage. Für Frau Kiemenmensch benötigst Du die Elemente 5 + 6 + 10.
Die benötigten Elemente mit einem Cutter sauber ausschneiden und anschließend an der gestrichelten Linie die Schablone frei schneiden.
Bevor Du mit dem Schminken beginnst, setze Dir die Kontaktlinsen ein.
Das hat den Vorteil, dass die Linsen später nicht mit Schminke beschmutzt werden.
Binde Deine Haare zum Zopf zusammen und stecke den entstandenen Pferdeschwanz am Hinterkopf mit ein paar Haarklemmen fest. So kannst Du später Deine echten Haare gut unter der Perücke verstecken.
2.2. Das Schminken
Grundiere Dein Gesicht in einem mittleren Grün (aqua make-up Gras). Verwende hierbei wasserlösliche Schminke. Diese lässt sich zügig mit einem angefeuchteten Schwamm auftragen und wäscht sich einfach mit Wasser und Seife wieder ab. Vergiss Deinen Hals nicht! Den obersten Teil Deiner Stirn und die Ohren kannst Du aussparen, da diese später von der Perücke bedeckt sein werden. Anschließend schminkst Du Deinen Augenbereich bis zur Augenbraue und den Bereich Deines oberen Nasenbeins in Dunkelgrün (aqua make-up Efeu).
Fahre nun mit den Augenbrauen fort. Hierzu hältst Du Dir die vorgefertigte Schablone (Element 6) an die Oberkante Deiner Augenbraue. Setze sie an der Stelle an, wo Deine Augenbraue beginnt. Lass Dir am besten bei diesem Schritt helfen, da es etwas umständlich ist, die Schablone mit einer Hand zu halten und mit der anderen zu schminken. Dein Helfer tupft dann in Dunkelgrün mit einem Schwamm (nicht zu wässrig) über die Fläche. Wiederhole den Vorgang auf der anderen Seite. Hierzu drehst Du die Schablone einfach um und gehst genauso vor. Durch die Schablone kannst Du sehr exakt und schnell arbeiten und vor allem klare und saubere Formen schminken.
Weiter geht es mit dem schön geschwungenen Lidstrich in Schwarz an Deinem äußeren Augenwinkel. Benutze hierfür einen dünnen Pinsel. Unter Deinem Auge ziehst Du mit Dunkelgrün nach.
Deinen Lippen gibst Du eine spitze Form. Benutze hierfür einen Pinsel. Wenn Du sehr volle Lippen hast, verkleinerst Du dementsprechend Deine Unterlippe.
Nun nimmst Du die vorgefertigte Schablone mit den zwei Punkten (Element 5) und positionierst sie auf Höhe Deines Wangenknochens. Lass Dir von einer anderen Person die Schablonenfläche in Hellgrün (aqua make-up Linde) abtupfen.
Als nächsten Schritt setzt Du Dir die tolle Beehive-Perücke im Stile der 60er auf!
Zum Abschluß klebst Du Dir Deine gebastelten Kiemen an. Suche Dir vor dem Ankleben eine gute Stelle aus und halte die Kiemen zur Probe einfach nur mal an. Drücke die Verbindungsstege soweit wie möglich zurück und bestreiche die Klebestellen und den Steg der Kiemen mit Mastix. Rolle anschließend mit einem Wattestäbchen über die Klebeflächen, bis der Mastix Fäden zieht: Dann ist der Zeitpunkt des Anklebens genau richtig! Klebe Deine Kiemen auf die gewünschte Stelle und drücke die Klebeflächen gut fest und zum Schluss auch den Steg noch einmal fest an.
Als allerletztes nicht vergessen, die Arme grün zu färben.
3. Das Ergebnis
Noch mehr Aufsehen wird die Verkleidung auf der Halloween-Party hervorrufen, wenn man sich als Gruppe verkleidet: Halloween Verkleidung als Familie Kiemenmensch. Dafür gibt es hier die Anleitung für Herrn Kiemenmensch und für Sohn Kiemenmensch. Und wer einfach nicht genug bekommen können von unserem sympathischen Schuppentier: Hier gibt es den Kiemenmensch als Bastelbogen zum downloaden und nachbasteln und hier den passenden Film-Tipp.
“Paranormal Activity“ ist ein unbeschreibliches Phänomen. Im Original-Film von 2007 begegnet der Zuschauer einem jungen Pärchen, welches sich mit paranomalen Erscheinungen konfrontiert sieht und beschließt, Diesen mittels installierten Videokameras auf den Grund zu gehen. Der besondere Trick des Films: Der Zuschauer sieht nur das, was auch die Videokameras sehen und verleiht dadurch dem Geschehen eine Authentizität, die schon bei Blair Witch Project zu hysterischen Angstanfällen geführt hat. Ganz nebenbei hat die Produkionsweise den schönen Nebeneffekt, dass sich die Kosten mit 15 000 Dollar arg in Grenzen hielten. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten und einer geschickten Marketing-Kampagne wurde “Paranormal Activity“ ein riesiger Erfolg und zu einem der lukrativsten Horrorfilme der Filmgeschichte.
Der Film polarisiert. Während einige die Langatmigkeit und die gestelzten Dialoge kritisieren, ist er für viele andere der gruseligste Film seit vielen Jahren. Fest steht: Wer sich auf “Paranormal Activity“ einlässt, den wird er nicht kalt lassen und wird die Tage darauf nicht ruhig schlafen können.
Kein Wunder, dass bei soviel Lob und Erfolg die (im Horrorgenre üblichen) Fortsetzungen nicht lange auf sich warten ließen. Diese bleiben größtenteils beim bewährtem Mockumentary-Stil und setzen damit einen angenehmen und reizvollen Gegenpol zum über- und glattpolierten Horror-Allerlei á la Hollywood. Erzählerisch spinnt man das begonnene Netz weiter und beleuchtet u.a. ausführlich die Vorgeschichte des Spukphänomens. Dabei bleibt die Reihe bis zum heutigen Tage immens erfolgreich: Der dritte Teil brach so manchen Kassenrekord. Damit dürfte die “Paranormal Activity“-Reihe die momentan erfolgreichste Horrorfilm-Serie überhaupt sein.
Heute startet in Deutschland der vierte Teil. Auch er knüpft inhaltlich an die ersten drei Teile an. Ein kleiner gruseliger Junge zieht vorübergehend – nur bis seine Mutter aus dem Krankenhaus entlassen wird – in das Haus von Alice und ihrer Mutter ein. Dem Mädchen Alice ist der Junge nicht ganz geheuer. Und wirklich… bald beginnen seltsame Dinge in dem Haus vor sich zu gehen und die Kronleuchter fangen an zu wackeln. In einer weltweiten Voting-Aktion konnten PA-Fans für eine Filmvorführung vor dem offiziellen Starttermin in ihrer Stadt voten. Das Publikum zeigte sich begeistert.
Verlosung
Wir verlosen zum heutigen Kinostart von Paranomral Activity 4 vier kleine aber feine Paranormal Activity Fanpakete. Diese beinhalten jeweils eine PA4 iPhone-Hülle, sowie einen PA4 Projektor als Schlüsselanhänger.Um an der Verlosung teilzunehmen beantworte einfach folgende Frage:
Wie reagierten zahlreiche zahlreiche Zuschauer auf das erste Test-Screening von Paranomal Activity?a) Sie schliefen einb) Sie mussten sich noch im Kino übergebenc) Sie verliessen vorzeitig die Filmvorführung – aus Langweiled) Sie verliessen vorzeitig die Filmvorführung – aus Angst
Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 25. Oktober 2012 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibt! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
Halloween-Schminkanleitung für den amphibischen Gentleman von Welt
Einsam melancholisch träumend schwimmt der Schrecken vom Amazonas durch die schwarze Lagune. Wie gerne würde er eine Familie gründen. Aber es ist schwer, in diesem abgelegenen Seitenarm des Amazonas eine Frau kennenzulernen. Wer die Möglichkeit hat, geht in die Stadt. Aber als Erstgeschlüpfter musste er die elterliche Höhle übernehmen. Die Familientradition fortführen. Sein kleiner Bruder hat es da besser. Er ging nach der Lehre in die große Stadt und hat nun Frau und Kind. Gestern hat er eine Postkarte geschickt. Er ist ein Biest von Welt und eine originelle Idee für ein Halloweenkostüm zum selber machen mit einem eindrucksvollen Halloween Make up.
Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer: (inkl. Kiemenbasteln 1,5 – 2 Stunden)
Material
Dafür benötigst Du:
Am besten eine Person, die Dir beim Schminken hilft. (Zur Not geht es aber auch alleine.)
Lade Dir die Vorlage für die Kiemen herunter. Klicke dazu mit der Maus auf des nebenstehende Bild. Die Vorlage öffnet sich nun in einem neuen Tab als PDF. Oder Du klickst gleich mit der rechten Maustaste darauf und wählst „Speichern unter“.
Schneide die benötigten Kiemenvorlagen (Elemente 1+3) aus. Übertrage sie mit einem Bleistift auf das Moosgummi und schneide sie mit einem Cuttermesser aus. Wiederhole den Vorgang. (Schließlich benötigst Du zwei Kiemen.)
Schneide mit einem Cuttter die Vorlagen für die Kiemenverbindungsstücke (Elemente 2+4) aus. Zeichne Dir, mit der so entstandenen Schablone, auf dem dünnen helleren Moosgummi so viele Verbindungsstücke auf, wie Du benötigst. Pro Kiemen sind das sechs Stück. Vorne drei und hinten ebenfalls drei. Die Größe der Verbindungsstücke variiert. Bei Element 4 kommt das etwas Längere in die Mitte. Bei Element 3 kommt das Längste nach oben und das Kürzeste nach unten. Natürlich kannst Du Dir die Verbindungsstücke auch nach Augenmaß schneiden.
Klebe mit Mastix-Kleber die Verbindungsteilchen auf die Kiemenvorlage. Schmiere dazu das Kiemenstück an den betreffenden Stellen mit Mastix ein und warte bis dieser so angetrocknet ist, dass er bei Berührung Fäden zieht. Erst dann die Verbindungsteilchen aufkleben. Ist der Kleber noch zu flüssig, dauert es wesentlich länger, bis die Klebeverbindung hält.
Den Vorgang auf der Rückseite wiederholen. Wenn der Kleber getrocknet ist, kannst Du mit Wasserschminke (hell- & dunkelgrün) und einem Pinsel Höhen und Tiefen anlegen.
2. Das Schminken
2.1 Die Vorbereitung
Zum einfacheren Schminken haben wir für alle wichtigen Elemente Vorlagen in Schablonenform erstellt. Die Schablonen haben den Vorteil, dass es schnell geht und der Auftrag auch sauber und exakt wird! Diese kannst Du Dir herunterladen. Ebenso die Schminkvorlage. Für Herrn Kiemenmensch benötigst Du die Schablonen 5 + 7 + 8 + 9 +10.
Die Elemente mit einem Cutter sauber ausschneiden und anschließend an der gestrichelten Linie die Schablone frei schneiden.
Bevor Du mit dem Schminken beginnst, setze Dir die Kontaktlinsen ein, damit die Linsen nicht mit Schminke beschmutzt werden. Die Haare werden nach hinten gegelt. Verteile dazu großzügig etwas Haargel in Deine Haare und kämme sie anschließend mit einem großzackigen Kamm streng nach hinten.
2.2 Das Schminken
Decke vor dem Schminken Deine Kleidung mit einem Umhang oder Handtuch ab. Grundiere Dein Gesicht in einem mittleren Grün (aqua make-up Gras). Am einfachsten ist es, wenn Du hier mit wasserlöslicher Schminke arbeitest. Diese lässt sich schnell und einfach mit einem leicht angefeuchteten Kosmetikschwamm auftragen und muss nicht zusätzlich abgepudert werden, wenn sie getrocknet ist. Außerdem lässt sie sich leicht mit Wasser und Seife wieder entfernen. Beim Schminken den Hals und die Ohren nicht vergessen! Die Augenpartie, einschließlich Augenbrauen und die Seiten Deiner Nase, schminkst Du in einem dunkleren Grün (aqua make-up Efeu).
Auch unter Deinen Augen tupfst Du mit dem dunkleren Grün entlang. Wenn die Kanten Dir etwas zu hart erscheinen, tupfst Du einfach mit einem Schwamm noch einmal in dem Grundierungsgrün sanft an den Kanten entlang. Somit gelingt Dir ein weicher Übergang.
Dann hältst Du Dir Deine vorbereitete Stirnschablone (Element 9) an die Stirn. Beim Schminken lässt Du Dir am besten von einer Person helfen, da es etwas mühsam ist, sich die Schablone selbst mit einer Hand anzuhalten und mit der anderen zu schminken, ohne dass die Schablone verrutscht. Außerdem kann Dir die andere Person sagen, ob es richtig sitzt oder schief wird. Verwende für die Spitze wieder das dunkle Grün.
Genauso gehst Du nun mit der Schablone im Mundbereich (Element 10) vor. Dein Helfer tupft mit einem Schwamm wieder im dunkleren Grün leicht an der Oberkante der Schablone entlang, so dass nur der obere Bereich eine harte Kante hat. Bei Bedarf kannst Du die untere Kante weicher gestalten, indem Du wieder mit dem Grundierungsgrün sanft an diesen Stellen darüber tupfst.
Weiter geht es mit den schnittigen Streifen an den Augen. Hierfür benutzt Du die vorbereitete Schablone 7 (Schablone 6 ist für Frau und Kind) und hältst sie Dir an den oberen Rand Deiner natürlichen Augenbraue. Dein Helfer schminkt in Dunkelgrün die Fläche ein. Genauso machst Du es auf der anderen Augenbraue. Hierzu musst Du die Schablone einfach nur wenden und kannst sie dann anlegen.
Genauso gehst Du am Kinn mit der Schablone 8 vor. Jetzt fehlen nur noch die Flecken auf Stirn und Wange. Halte dir nun also die vorgefertigte Schablone (Element 5) mit den zwei Punkten an die gewünschte Stelle. Überlasse Deinem Helfer wieder das Einschminken, diesmal als Kontrast, in einem Hellgrün.
Achte darauf, Punkte auf der Wange eher unterhalb Deines Auges zu positionieren, da Du Deine äußeren Wangen hauptsächlich für die beiden Reihen Kiemen brauchst, die Du Dir zum Schluss anklebst.
Damit Dein Auftreten noch fischiger wirkt, gleiche auch Deine Haare mit grünem Aqua make-up an. Die Schminke ist wasserlöslich und lässt sich ganz einfach wieder auswaschen!
Biege die Klebeflächen Deiner gebastelten Kiemen nach hinten, damit Du den Mastix darauf verstreichen kannst. Beginne mit den großen Kiemen und gebe den Mastix großzügig auf die Klebeflächen.
Mit einem Wattestäbchen tupfst du nun über den Mastix, bis er Fäden zieht: Dann ist der Zeitpunkt, um Dir die Kiemen anzukleben, genau richtig!
Drücke die großen Kiemen fest am hinteren Wangenbereich fest, so dass Du noch genügend Platz für die kleineren hast, die davor positioniert werden. Im Anschluss verfährst Du bei den kleinen Kiemen genauso, wie bei den großen. Zu guter Letzt noch Arme und Hände im gleichen Grün wie Deine Grundierung im Gesicht einschminken. Fertig!
(The premature Burial)
1962 | 80 Min | FSK 16
Edgar Allan Poe – einflussreicher amerikanischer Schriftsteller, Großmeister der gotischen Schauergeschichte und Erfinder des Genres der Detektivgeschichte – war zu Lebzeiten von der schrecklichen Angst geplagt, lebendig begraben zu werden. Diese Angst spiegelt sich in mehreren seiner Erzählungen wider. Zum Beispiel im berühmten “Der Fall des Hauses Usher“ und natürlich in “Das vorzeitige Begräbnis“.
In dieser Erzählung von 1844 lässt Poe seine Phobie freien Lauf und schildert detailliert die Befürchtungen eines fast schon wahnhaften Mannes, eines Tages in Ohnmacht zu fallen und bei lebendigem Leibe verscharrt zu werden.
Berechtigte Angst oder unbegründete Phobie?
Eine Befürchtung, die zu Poes Zeiten noch gar nicht so unberechtigt war, wie das einem heutzutage erscheint und die besonders vom 7. – 19. Jahrhundert im Zeitalter der Aufklärung “populär“ war. Aus dieser Zeit stammen auch viele der Anekdoten von lebendig Begrabenen, die man bei diversen Umbettungen entdeckt haben will. Leichen, die mit aufgerissenen Augen und abgebrochenen Fingernägeln von Innen den Sargdeckel zerkratzen. Wie viele dieser Geschichten der Wahrheit entsprechen oder vielmehr als eine frühe Form der urbanen Legenden („Ich kenne da jemand, der jemanden kennt…“) betrachtet werden müssen, ist jedoch unklar. In Meyers Lexikon wurde am Ende des 19. Jahrhunderts zu diesem Thema vermerkt: „Die Erfahrung hat gelehrt, dass in den besteingerichteten Leichenhallen (München, Weimar) seit vielen Jahren und unter vielen tausend Fällen noch nie der Fall vorgekommen ist, dass ein dort deponierter Körper das geringste Lebenszeichen wieder von sich gegeben hätte.“
Ich bin nur scheintot
Immerhin war Poe mit seiner Angst in durchaus guter Gesellschaft. Hans Christian Andersen verfügte, dass ihm nach seinem Tod die Pulsadern geöffnet werden sollten. Zusätzlich soll er jede Nacht einen Zettel neben sein Bett gelegt haben auf dem zu lesen war „Ich bin nur scheintot“. In Österreich-Ungarn konnte man sogar offiziell den sogenannten Herzstich verfügen, bei dem ein Arzt dem (hoffentlich) Verstorbenen einen Dolch ins Herz stieß. Der berühmte österreichische Dichter Arthur Schnitzler soll das u.a. für sich verfügt haben. Andere gingen an das Thema lebensbejahender heran und ließen ihre Särge mit diversen Meldevorrichtungen ausstatten, bei denen man – im Falle eines Erwachens vom Tod – ein Signal mit einem Fähnchen geben konnte, welches sich über eine Ziehvorrichtung auf dem Grab aufrichten ließ. Noch im letzten Jahrhundert erfand man extra Sauerstoff-Gräber, die ein Überleben im Sarg für 72 Stunden (zumindest, was die Luft angeht) ermöglichte.
Poe beschreibt in seiner fiktiven Geschichte “Vorzeitiges Begräbnis“ alle Stationen der Phobie. Er beginnt mit der Aufzählung zahlreicher Fälle und beschreibt ausführlich die detaillierten und ausgeklügelten Vorsichtsmaßnahmen des Protagonisten, die ihm … natürlich alle nichts nützen. Auf einer nicht vermeidbaren Reise in die Fremde bekommt er einen Anfall einer chronischen Krankheit und wird von den nicht um die spezifischen Muster seiner Krankheit wissenden Einheimischen in einem fremden Grab verscharrt, wo er etwas später erwacht…
Verfilmung von Roger Corman
Von 1960 – 1965 verfilmte Regie- und Produzentenlegende Roger Corman zahlreiche von Poes Geschichten (teilweise kombiniert mit Lovecraft’schen Motiven). Nach dem Erfolg des visuell und farblich beeindruckenden “Der Fall des Hauses Usher“, folgte als dritter Streich (nach “Grube und Pendel“) die Verfilmung von “Das vorzeitige Begräbnis“ unter dem Titel “Lebendig begraben“.
Farbenprächtige Klaustrophobie
Da Poes Erzählung keinen Stoff für einen ganzen Langspielfilm hergibt, wurde die Geschichte von Drehbuchautor Charles Beaumont (u.a. Twilight Zone) erheblich umgearbeitet. Geblieben ist die manische Phobie vor dem lebendig begraben sein, die obskuren ausgefeilten Techniken diesem Schicksal zu entkommen und natürlich das Scheitern all dieser Versuche. Herausgekommen ist dabei ein kleines klaustrophobisches Kabinettstückchen des Schauerfilms. Eine manische Tour de Force für alle Liebhaber des klassischen Gruselkinos. Ewig wabert der Nebel über dem Boden. In einem einsam gelegenen, von verkrüppelten Bäumen umgebenen Herrenhaus verfällt der Hausherr langsam aber sicher dem Wahnsinn, während seine liebende Gattin … aber verraten wir nicht zu viel.
Allein die ausgeklügelte und gelungene Farbdramaturgie macht “Lebendig begraben“ zu einem wahren Augenschmaus. Geschickt weiß Roger Corman die Beschränkungen der Produktionsmittel zu nutzen und in einen ästhetischen und atmosphärischen Mehrwert zu verwandeln. Wer heutzutage nur noch lautstarkes Horrorallerlei („Alles mit dabei – Alles mit drin“) gewohnt ist, wird vermutlich anfangs etwas verwirrt auf die, fast manieristischen, symbolischen und übertrieben agierenden Darstellungen und Bilder der Cormanschen Poe-Verfilmungen reagieren. Aber wer sich darauf einlässt, kann für sich eine neue Welt des Horrors und Grusels (wieder)entdecken. Denn auch (oder gerade) Corman wusste, wie man eindrucksvolle Effekte erhascht. Nur bestanden diese nicht aus übertrieben drastischen Gewaltszenen, sondern aus Bildern und Motiven, die man sofort ins Sammelalbum des klassischen Horrors einkleben kann und von deren Motiven noch heute zahlreiche Gothic- und Psychobillybands (etc.) zehren
So kurz vor Halloween hat der Kürbiskönig wieder die Spendierhosen an und beschenkt seine Jünger in bester Halloween-Tradition: Gerade so, als wärest Du der gruselig verkleidete Türklingler, der seinen Vorrat an Süßigkeiten aufstocken möchte. Dabei musst Du gar nicht an die Tür klingeln, sondern nur am Gewinnspiel teilnehmen. Und es gibt leider nichts Süßes, sondern allerhöchstens Saures zu gewinnen. Aber genau das willst Du ja!
Halloween-Veranstaltungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Von der Halloween-Party in der Eckkneipe bis hin zu großen Veranstaltungsreihen gibt es inwzischen ein breites Spektrum an Unterhaltung und Amusement. Somit wird es aber auch zunehmend schwieriger, die wirklich spektakulären Events und Locations nicht zu verpassen.
Nix für Schreckhafte! Obwohl…
Aus diesem Grund wollen wir es uns nicht nehmen lassen, Dir einen heißen Tipp zu geben, wenn Du darauf aus bist, Live-Grusel zu erleben und den Schrecken am eigenen Leib zu spüren: Der Filmpark Babelsberg veranstaltet nämlich am 19./20. Oktober sowie am 26./27. Oktober die „Horrornächte im Filmpark Babelsberg“! Geifernde Zombies, unheimliche Gestalten und eklige Kreaturen machen dann den Filmpark unsicher, lauern in versteckten Ecken und schleichen durch die Kulissen mit nur einem Ziel: Dir Schauer über den Rücken zu jagen und Dich fies zu erschrecken (okay, das waren zwei Ziele). Da das Ganze durchaus blutig inszeniert und somit nichts für kleine Gespenster ist, ist das Programm ab einem Alter von 16 Jahren freigegeben.
Langeweile brauchst Du jedenfalls nicht zu fürchten, denn schon im letzten Jahr waren über 100 Horrorgestalten vielfältiger Art im Einsatz und dieses Jahr werden es noch mehr! Du kannst Dir also sicher sein, dass Du nirgendwo sicher sein wirst, weder auf den drei Horror-Sets, noch in den sechs Monsterzonen! Von abscheulichen Kreaturen über klassische Monster bis hin zu Zombie-Piraten reicht die Palette Derjenigen, die Euch das Blut in den Adern gefrieren lassen wollen.
Klingt viel versprechend, oder?
GEWINNSPIEL
Und wie gesagt, da der Kürbiskönig dieser Tage höchst spendabel ist, bietet er Dir hiermit die Gelegenheit, diesem Event beizuwohnen. Umsonst. Soll heißen, kostenlos. Sage und schreibe 10 x 2 Freikarten hat er für Dich. Also zwei für Dich und den Rest für andere Leute… Ich sehe, wir verstehen uns. Du musst nur eine einfache Frage beantworten, um an der Verlosung teilzunehmen:
Wie viele Monsterzonen gibt es während der „Horrornächte im Filmpark Babelsberg“?
a) 2
b) 4
c) 6
d) gar keine
Die Lösung schickst Du uns bitte bis zum 17. Oktober 2012 als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibt! WICHTIG: Schreibe unbedingt Deine E-Mail-Adresse, Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Du erkläsrt Dich mit der Veröffentlichung Eures Vornamens mit Wohnortangabe und ggf. Eures Fotos einverstanden. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
Autor: Steve Niles
Zeichner: Ben Templesmith
Verlag: Cross-Cult
Ausgerechnet Barrow. Die nördlichste Gemeinde in Nordamerika. Nur 15 km von Point Barrow (dem nördlichsten Punkt Nordamerikas) entfernt. Wer hier lebt, weiß entweder nicht, dass es noch andere Orte auf der Welt gibt oder liebt die Arschkälte und die Dunkelheit gleichermaßen. Die Gemeinde Barrow liegt soweit nördlich, dass hier vom 18. November bis zum 17. Dezember die Sonne nicht aufgeht. 30 Tage ununterbrochene Nacht.
Die Bewohner haben sich daran gewöhnt. Aber diesmal ist etwas anders. Hier an diesem vergessenen Arsch der Welt, wo nie ein Auto geklaut wird – wo sollte man damit auch hinfahren – häufen sich auf einmal die Diebstähle. Jeder in der Stadt vermisst sein Handy. Das verliebte Sheriff-Pärchen kommt vor lauter Aufregung gar nicht dazu den letzten Sonnenuntergang zu geniessen. Und dann taucht in der Dorfkneipe auch noch ein betrunkener Fremder auf, der mit apokalyptischen Drohungen um sich wirft und die Gitterstäbe des Gefängnisses wie Draht verbiegt. Und dann kommen die Vampire.
“30 Days of Night“ ist ein moderner Klassiker des Vampirgenres. Die Idee von Autor Steve Niles ist so einfach, wie bestechend. Eine Gruppe von Vampiren hat es satt immer im Verborgenen agieren zu müssen und beschließt einen Gruppenausflug in die dreißigtägige Winternacht von Barrows zu machen, um endlich einmal richtig die Sau rauszulassen. Es beginnt ein wahres Schlachtfest!
Ein Schlachtfest für Vampire
Steve Niles erfindet das Genre dabei nicht neu. Alle Zutaten sind wohl vertraut und dürfen als mehr oder weniger bekannt vorausgesetzt werden. Statt also das Vampir-Rad neu zu erfinden oder sich mit langatmigen Psychologisierungen zu belasten, setzt “30 Days of Night“ vor allem auf Action. Bevor der Leser (geschweige denn das überforderte Sheriff-Pärchen) überhaupt weiß, was los ist, spritzt das Blut meterhoch und die Einwohnerzahl von Barrow muss dramatisch nach unten korrigiert werden. Gefangene werden bis zur letzten Seite nicht gemacht. Und das macht dem Leser vor allem eines: Laune!
“30 Days of Night“ ist eine kleine, feine, brutale Vampirgeschichte und wurde ein feiner, großer Erfolg. So groß, dass die Fortsetzungen nicht lange auf sich warten ließen. Der Cross-Cult-Verlag präsentiert nun die ersten drei Bände (“30 Days of Night“, “Dunkle Tage“ & “Rückkehr nach Barrow“) in einem schicken Sammelband unter dem Titel “Die Barrow-Trilogie“.
Die beiden Nachfolgebände können das Tempo der Original-Erzählung mühelos halten und Band 2 wartet sogar mit ein paar schönen Einfällen auf, die man so noch nicht gesehen hat. Auch wenn er sich mit seinen vielen Figuren und Standorten etwas verzettelt. Back to the Roots geht es dann im dritten Teil, wo erneut die Vampire versuchen, das schöne Barrow zu überrennen. Nur das die Anwohner diesmal ihre Hausaufgaben gemacht haben. Warum überhaupt noch jemand in einem Kaff wohnt, wo es immer arschkalt, oft düster ist und einmal im Jahr die Vampire kommen, sollte sich der Leser natürlich besser nicht fragen. Wie gesagt, das ist hier kein Psychologiekurs, sondern es geht um Blut und das möglichst viele Vampire ihren Kopf verlieren.
Hauptsache der Vampir ist tot
Gezeichnet wurden alle drei Bände von Ben Templesmith in einem leicht pseudo-avantgardistischen Stil, wie er damals recht angesagt war und heute bereits etwas antiquiert wirkt. Dave McKean meets Ted McKeever meets Computerillustration. Das ist sehr düster und nett anzuschauen, auch wenn die Anmutung von in Photoshop übermalten Fotos mitunter etwas arg nervt. Auch erschwert es mitunter auf den ersten Blick zu erkennen, wer hier eigentlich gerade spricht oder stirbt. Aber das ist, wie gesagt, auch nicht so wichtig. Hauptsache der Vampir verliert seinen Kopf. Amen!
Vom ersten Band „30 Days of Night“ existiert eine durchaus gelungene und sehenswerte Verfilmung. Der zweite Teil („Dark Days“) schaffte es trotz des Erfolges des Vorgängers nicht mehr in die Kinos.
Trailer: 30 Days of NightLinks:Webseite des Cross-Cult-VerlagesWebseite von Steve Niles
(A Fantastic Fear of Everything)
2012 | 90 Minuten | FSK 12
Jack ist ein erfolgreicher Autor. Das wollte er auch immer sein. Aber Jack ist ein erfolgreicher Kinderbuchautor. Und das war nur ein Betriebsunfall. Seiner Meinung nach. Also lässt er seine Bestsellerfigur – Harold, der Igel aus dem dunklem Wald – vom Auto überfahren und widmet sich seinem ersten Roman für Erwachsene. Einem Krimi über Serienmörder im viktorianischen England.
Dafür benötigt er natürlich ausführliches Recherche-Material, welches er, wie jeder richtige Schriftsteller, dekorativ in seiner ganzen Wohnung verteilt. Auf das er es immer und überall sehen kann. Da Jack aber nicht gerade der psychisch Stabilste ist und allerlei Psycho-Gepäck aus seiner Kindheit mit sich herumschleppt – er wurde mit sieben Jahren von seiner Mutter in einem Waschsalon ausgesetzt – schlägt ihm die Serienkiller-Allgegenwart mächtig aufs empfindliche Gemüt. Es dauert nicht lange und er ist ein nervliches Wrack. Vermutet hinter jedem Geräusch, jedem Knarren, dem Windzug vom Fenster einen sich herannahenden Serienkiller, der ihm auf bestialische Art und Weise an die sensible Künstlerhaut will. Seine Wohnung verlassen hat er seit Tagen nicht mehr.
Harold, der Igel… ist tot!
Leider interessiert sich niemand für sein Serienkiller-Script. Lediglich ein Produzent aus Hollywood ist begeistert. Jacks resolute Agentin, bezeichnet das Treffen als seine letzte Chance, das Buch noch an den Mann zu bekommen. Aber Jack hat nichts Sauberes mehr zum Anziehen und das Treffen soll in eineinhalb Stunden stattfinden. „Dann wirst Du wohl in den Waschsalon gehen müssen. Wo ist denn das Problem?“ sagt seine Agentin am Telefon. „Ich gehe nicht in Waschsalons. Habe ich nie getan und werde ich nie tun!“ Seine Stimmung bessert sich nicht, als er entdeckt, dass der Produzent aus Hollywood ganz bestimmt der Enkel eines berüchtigten Serienkillers ist, der ihn nun ganz bestimmt umbringen will, damit Jacks Buch nie erscheint. Andererseits ist das seine letzte Chance und Jack ist pleite „’Timmy die Schildkröte‘ kann nicht ewig die Rechnung bezahlen.“ Und so kramt Jack aus einer Kiste seine Oldschool-Gangster-Rap Kassette heraus und beginnt sich für seine größte Herausforderung zu motivieren: Den Gang in den Waschsalon.
Willkommen zur Simon Pegg Show
Wo Simon Pegg (“Shaun of the Dead“) drauf steht ist auch Simon Pegg drin. “Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichem“ ist eine Simon Pegg One-Man-Show, in der der britische Schauspieler mit der markanten Gesichtsmimik sich voll und ganz austoben kann. Das ist auch kein Wunder, schließlich war er fast von Beginn an in das Projekt involviert. Er und Autor & Regisseur Crispian Mills kennen sich schon lange und so war es ihm vermutlich eine freudige Selbstverständlichkeit, die Hauptrolle in dem Debüt-Film seines Freundes zu übernehmen. Er spielt darin einen Autor, der Kinderbücher schreibt, um die Ängste und Erfahrungen seiner Kindheit zu verarbeiten. Als er sich entschließt ein “richtiger“ Autor zu werden, steht ihm dieser Schutzmechanismus nicht mehr zur Verfügung und er beginnt durchzudrehen. Und zwar so richtig!
Bei all diesem Kindheitstrauma-Hintergrund ist “Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen“ ein sehr lustiger und liebenswerter Film. Das liegt nicht nur an den hervorragenden Darstellern (Clare Higgins – bekannt aus den Hellraiser-Filmen – als Jacks Literaturagentin ist einfach großartig), sondern auch am genauen Timing und der liebevollen, durchdachten Ausstattung. Überall tauchen kleine originelle Details auf und natürlich gibt es zahlreiche Anspielungen auf andere Filme zu entdecken, wie zum Beispiel Hitchcocks berühmte Duschszene in der Simon Pegg-Version. Dazu erstrahlt der Film in einer Farbenpracht, die man bei einem solchen Film gar nicht vermuten würde. (Vor allem heute, wo jeder zweite Filmmacher es anscheinend für eine gute Idee hält seinen Film entweder in graublau oder rotbraun über die Leinwand zu jagen). Als i-Tüpfelchen gibt es immer wieder animierte Sequenzen, womit „Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen“ in manchen Momenten etwas von “The Science of Sleep“ bekommt.
Auch wenn der Film am Ende nicht ganz die Kurve bekommt, verzeiht man ihm diese Schwäche zum etwas einfallslosen Happy-End durch die vorhergehenden unterhaltsamen 80 Minuten. Allerdings, wenn man Simon Pegg ein paar Szenen weniger im dreckigen Schlüpfer durch die Wohnung hätte hüpfen sehen, wäre das auch nicht schlimm gewesen.
Ab heute auf DVD& Blue-Ray
Verlosung
Wir verlosen zum Heimkino-Start 3 DVDs + 3 Filmposter. Beantworte dazu einfach folgende Frage:
Simon Pegg ist großer Zombie-Fan. So war er gerne bereit in George Romeros viertem Zombiefilm eine Zombie-Statistenrolle zu übernehmen. Wie hieß der Film?
a. Town of the Dead
b. Land of the Dead
c. House of the Dead
d. Earth of the Dead
Schicke uns bis zum Donnerstag, den 18. Oktober 2012 Deine Lösung, indem Du sie als Kommentar unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
Viel Glück und Erfolg,
Dein Kürbiskönig!
Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
Detaillierte Beschreibungen gibt es nicht. Wozu auch? Beeindruckendes Hauptmerkmal ist das Fehlen des Kopfes! Wer fragt da noch nach modischen Details? Seinen Kopf aber führt er, entgegen weit verbreiteter Vorstellungen, NICHT unter dem Arm mit sich. (Dann könnte er ihn sich ja auch gleich aufsetzen).
In der berühmten Erzählung “Die Sage von der schläfrigen Schlucht“ von Washington Irving, bewirft der kopflose Reiter einen armen Schulmeister am Ende zwar mit seinem Kopf (Insofern wäre für diesen Teil der Geschichte die Bezeichnung “Kopfloser Reiter“ nicht ganz korrekt. Schließlich führt der Reiter ja seinen Kopf mit sich. Nur an ungewohnter Stelle.) Warum dieses Beispiel eines kopflosen Reiters mit Kopf aber getrost ignoriert werden kann, sollte der geneigte Leser getrost selbst heraus finden. Immerhin ist Irvings klassische Erzählung, die Tim Burton zu seinem Film “Sleepy Hollow“ inspirierte, recht vergnüglich zu lesen.
Aber zurück zu den Fakten: In Irvings Geschichte wird der Kopflose als Geist eines hessischen Kavalleristen beschrieben, dem im Kampf von einer Kanonenkugel (!) der Kopf abgerissen wurde. Nun sucht er Nacht für Nacht auf dem ehemaligen Kampfplatz nach seinem Kopf. (Ein recht erfolgloses Unterfangen, wenn ihr mich fragt. Von einem Kopf, der von einer Kanonenkugel getroffen wurde, dürfte schließlich nicht mehr viel zu finden sein.) In den deutschen Landen wird meist berichtet, dass sich sein Pferd am Horizont dramatisch aufbäume und der Kopflose dabei wie wild mit seinem Hut wedelt. (Vermutlich führt er den Hut mit sich für den Fall, dass er unverhofft seinen Kopf wieder findet.)
Heimat:
Der “klassische“ kopflose Reiter stammt vor allem aus der Rheingegend und Westdeutschland. Auch in Norddeutschland wurden schon Verwandte gesichtet. Es gibt auch eine irische Version mit dem Namen Dullahan. Die Erzählung von Irving spielt dagegen im Hinterland von New York. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Irving die Sage vermutlich während einer Bildungsreise (1806 – 1809) am Rhein kennen lernte und mit in die neue Welt nahm.
Hintergrundgeschichte:
Bei den kopflosen Reitern handelt es sich um Personen, die zu ihren Lebzeiten einen Frevel begangen haben, wofür sie nach ihrem Tode büßen müssen. Oft haben sie sich der nächtlichen Grenzsteinversetzung schuldig gemacht. Bei diesem Delikt versucht man, dem Nachbarn etwas Land abzutrotzen, indem man den Grenzstein einfach ein paar Meter ins Land des Nachbarn hinein versetzt. Eine Möglichkeit, warum die spätere untote Wiederkehr ohne Kopf erfolgt, könnte darin begründet sein, dass eine der möglichen Strafen für Grenzsteinversetzer darin bestand, dass diese am ursprünglichen Standort des Grenzsteines bis zum Kopf vergraben wurden. Anschließend durfte der Geschädigte so lange mit seinem Pflug über den Kopf des Übeltäters pflügen, bis dieser nur noch eine matschige Erinnerung war. Allerdings soll diese martialische Strafe nicht oft vollzogen worden sein.
Es gibt auch eine Version des kopflosen Reiters ohne Pferd. Der kopflose Junker genannt. Er soll zu Lebzeiten ein lüsterner und gewaltsamer Mensch gewesen sein. Eines Tages fand man eines seiner Mägde tot und geschändet auf dem Feld. Obwohl unter Verdacht, konnte man dem Junker nichts nachweisen. Aber schuldig scheint er doch gewesen zu sein. Denn seit seinem Tod muss er bis ans Ende aller Tage (vermutlich) ohne Kopf durch die Gegend ziehen. Als hätte ihm ein unsichtbarer Scharfrichter den Kopf abgetrennt.
Opfer:
Der kopflose Junker belästigt junge Mägde. Ansonsten ist der kopflose Reiter eine überwiegend opferlose Erscheinung. Eigentlich hilft er sogar potentiellen Sündern auf den rechten Weg zurück. Wie nett.
Taktik:
Der kopflose Reiter verlässt sich ganz auf sein eindrucksvolles Erscheinungsbild. Das heißt, im Allgemeinen begnügt er sich damit einfach zu erscheinen, sein Pferd sich aufbäumen zu lassen und etwas herumzuposen. Ab und zu fordert er den erschrockenen Betrachter auf, ihm seinen Kopf wieder zu geben. (Ruhr).
Der kopflose Reiter ist eine Warnfigur. Sein Erscheinen kündigt oft einen nahen Tod an. Meist Demjenigen, dem er erscheint. In vielen anderen Erzählungen erscheint er Zeitgenossen, die gerade eine üble Schurkerei planen, als warnendes Beispiel, um sie von ihrem frevelhaften Tun abzuhalten. Vor allem Zeitgenossen, die sich nachts an den Grenzsteinen ihres Nachbarn zu schaffen machten. Ein anscheinend zu dieser Zeit beliebter Zeitvertreib.
Einmal mehr äußerst unverschämt und übergriffig, erweist sich der kopflose Junker. Von ihm wird berichtet, dass er eines Nachts eine einsame Magd verfolgte, ihr die Hand auf die Brust legte und sagte: „Jetzt habe ich Dein Herz!“. Man fand sie am nächsten Morgen mit einem handgroßen verbrannten Fleck auf dem Oberkörper. Wenige Tage später verstarb sie.
Abwehr:
Da der Kopflose Reiter im Allgemeinen nicht handgreiflich wird, ist eine direkte Abwehr nicht nötig und nicht möglich. Solltest Du dich mit dem Gedanken tragen, nachts den Grenzstein des Nachbarn zu versetzen, um so Deinen Grundbesitz zu vergrößern: Lass es lieber, wenn Du keinen Wert auf die Begegnung mit dem Kopflosen legst. So einfach ist das. Erscheint Dir der Reiter als böses Omen, kann man vermutlich nichts machen. Tut mir Leid. Es wäre evtl. einen Versuch wert, das Haus nicht zu verlassen, denn von einem Kopflosen Reiter, der Hausbesuche macht, hat man nun wirklich noch nicht gehört. Aber vermutlich ist es das nicht wert. Die Gegenden, in denen sich der Kopflose Junker herumtreibt, sollte man als junge Frau (von älteren ist in solchen Erzählungen nie die Rede) ab Einbruch der Dunkelheit besser meiden.
Sonstiges:
Eine weitere Erklärung für die Kopflosigkeit des Reiters, hängt damit zusammen, dass es sich bei dem Reiter um einen Büßenden handelt. Im Mittelalter glaubte man, dass die Seele des Menschen im Kopf sitzt. Wenn nun der Kopflose das Fegefeuer verließ, um auf Erden ein warnendes Beispiel abzugeben, blieb sein Seele (also der Kopf) als eine Art Pfand weiter in der Vorhölle gefangen.
Beim Fegefeuer handelt es sich um eine Läuterungshölle, in der Sünder die Möglichkeit habe,n für ihre Untaten zu büßen und anschließend bei guter Führung am Tag des jüngsten Gerichtes doch noch Erlösung zu erlangen.
Schrecklevel: 9 von 13
Die Erscheinung ist eindrucksvoll. Daran ändert auch die Feststellung „Hunde, die bellen beißen nicht“ nichts. Man beachte: Wer einmal vom Kopflosen beim heimlichen Grenzsteinversetzen erwischt wurde, dachte, anschließend nicht mal mehr im Traum daran, sich am Land des Nachbarn zu bereichern. Das spricht eindeutig für die Erscheinung. Auch, dass sich niemand der Betroffenen darüber Gedanken machte, wozu ein Kopfloser einen Hut benötigt oder wie in alles in der Welt er ohne Mund sprechen kann, zeigt, dass der Eindruck seines Auftretens größer ist, als das Komische an der Erscheinung.
Vor allem die Kinder knabbern am mexikanischem Tag der Toten gerne an den kunstvollen Totenschädeln aus Zuckerwerk, die in den Konditoreien extra zum Día de los Muertos angefertigt werden. Was liegt also näher, als die lieben Kleinen an Halloween in einem stilvollen Día de los Muertos Outfit auf die Jagd nach Süßem (oder Saurem) zu schicken? Denn das sieht nicht nur gruselig sondern auch todschick aus! Und damit das Kinderschminken eine einfach Sache wird, gibt es die Vorlagen hier zum downlaoden und selber schminken.
Schminkpinsel (ca. 2 verschiedene Größen, einen feinen für die Details und einen etwas breiteren zum Ausmalen)
Hairstyling
Haargel
Kamm
Kostüm
einen schicken, schwarzen Anzug
ein weißes Hemd mit Kragen
eine schwarze Weste
Wir haben bei diesem Shooting für ein Vampirkostüm für Kinder entschieden. Den Umhang und die Halskette mit dem Kreuz haben wir weg gelassen.
Das Schminken
Wenn Du Lust hast, kannst Du Dir unsere Vorlage als PDF herunterladen und ausdrucken. Klicke dazu einfach auf das Bild und es öffnet sich in einem neuen Tab als PDF. Nun einfach auf Speichern unter oder gleich Drucken klicken.
Massiere etwas Haargel ins Haar und kämme sie anschließend aus dem Gesicht.
Nun wird das Gesicht grundiert. Ohren und Hals nicht vergessen. Benutze dafür einen angefeuchteten Schwamm. Die Augen können ausgelassen werden.
Schminke die Augenhöhlen schwarz. Zeichne zuerst die Kontur mit einem dünnen Pinsel vor. Achte dabei darauf, dass die Form nicht zu sehr nach einem Pandabär aussieht. Nutze deine Augenbrauen als obere Kante. Falls deine Augenbrauen sehr ausfallend sein sollten, kannst Du die überstehenden Ecken hell überschminken. Orientiere dich bei der Form am besten am natürlichen Verlauf deiner Augenhöhlen. Anschließend schwarz ausmalen.
Eine feine Linie in schwarz umrandet die Augenhöhlen.
Die Nase wird in Form eines umgedrehten “V” schwarz angemalt und anschließend mit einem dünnen Pinselstrich fein umrandet.
Wie der Vater, so der Sohn….deshalb bekommt auch der Nachwuchs einen kleinen aber feinen Schnurrbart verpasst.
Die Zähne werden groß und plakativ aufgemalt.
Im Anschluss werden noch in einer geschwungenen Linie rote Punkte unter die Augenhöhlen gesetzt.
Beginnend mit der Mitte zeichnest Du das blaue Muster zunächst mit einem feinen Pinsel vor, bevor Du es dann vorsichtig ausmalst und ein paar blaue Strahlen hinzufügst.
eine Blume als Haarschmuck (z.B. Ringelblumen o. Chrysanthemen)
Das Schminken
Wenn Du Lust hast, kannst Du Dir unsere Vorlage als PDF herunterladen und ausdrucken. Klicke dazu einfach auf das Bild und es öffnet sich in einem neuen Tab als PDF. Nun einfach auf Speichern unter oder gleich Drucken klicken.
Die Haare werden halb nach oben gesteckt. Wunderbar funktioniert auch eine Hochsteck-Frisur, wie bei der Dia de los Muertos-Frau – das erfordert allerdings etwas mehr Zeit. Eine ausführliche Anleitung dazu findest Du hier. Falls der Pony noch beim Schminken stört, klemme ihn mit einer Spange vorübergehend nach hinten weg. Wichtig ist eine hübsche Blume als Schmuckelement.
Grundiere das Gesicht und die Ohren mit einem angefeuchteten Schwamm. Die Augen können ausgelassen werden.
Den Hals und vor allem die Unterkante des Kinns nicht vergessen.
Schminke die Augenhöhlen schwarz. Zeichne zuerst die Kontur mit einem dünnen Pinsel vor. Achte dabei darauf, dass die Form nicht zu sehr nach einem Pandabär aussieht. Nutze deine Augenbrauen als obere Kante. Falls deine Augenbrauen sehr ausfallend sein sollten, kannst Du die überstehenden Ecken hell überschminken. Orientiere dich bei der Form am bestem am natürlichen Verlauf deiner Augenhöhlen. Anschließend schwarz ausmalen.
Die Nase wird in Form eines umgedrehten “V” schwarz angemalt …
… und anschließend mit einem dünnen Pinselstrich fein umrandet.
Die Augen werden mit einem dünnen Pinsel blau umrandet und verziert.
Die Stirn erhält ein rotes Herz mit kleinen, strahlenförmigen Schmuck-Elementen drumherum.
Ebenfalls mit einem dünnen Pinsel die Zähne auf den Lippen andeuten. Im Bereich der Mundwinkel den Mund durch zwei Striche verlängern.
Zum Schluss noch ein kleines, rotes Muster mit länglichen Elementen auf dem Kinn – fertig!
Das Ergebnis
Und da allein zu Feiern an Halloween schnell etwas langweilig ist, gibt es hier die Schmink Anleitung für die Día de los Muertos-Frau und hier die Schmink Anleitung für den Día de los Muertos-Mann .
Dass sich der Kürbiskönig auch in den dunkelsten Wäldern und heruntergekommensten Holzhütten zwischen Heugabeln und Hackebeilen heimisch fühlt, liegt in der Natur der Sache. Bei Stadtkindern ist das anders. Entweder, sie entdecken in dieser abgeschiedenen, fremden Welt der Hinterwäldler eine exotische, kaum gekannte Schönheit. Oder sie sterben in einem Horrorfilm, weil irgendein degenerierter Irrer im Wald mit Heugabel oder Hackebeil zum Spaß Jagd auf die anfangs gutgelaunte Jugend aus der Stadt macht. Läuft das bei „The Cabin in the Woods“, der heute, am 6. September in den Kinos startet, auch so?Die Antwort hierauf: ein klares „Jein“! Ja, es ist ein Horrorfilm. Einer, in dem es auch Stadtkinder und Hinterwäldler gibt. Und nein, es gibt keinen degenerierten Irren. Zumindest keinen, der deutlich degenerierter wäre als die erwähnten Hinterwäldler – oder die Stadtkinder. Stattdessen gibt es viel Unerwartetes, das darauf wartet, Dich im Verlauf des Films zu überraschen oder zu verwirren. Diese Unvorhersehbarkeit zeichnet die zunächst x-beliebig wirkende Story des Films aus und darf ruhig als kleines Lob an den Drehbuchautor Joss Whedon verstanden werden, der sich als Schöpfer der Kult-Serie „Buffy“ einen Namen gemacht hat. Aber selbst eine gute Vorlage muss erstmal ordentlich umgesetzt werden. Und das ist Regisseur Drew Goddard („Cloverfield“) bei seinem Regiedebüt (hört hört) gelungen.
Es schien so vertraut…
Die Story beginnt wie die Story eines Films, den wir (gefühlt) schon drölfundneunzig Mal gesehen haben und inzwischen beinahe auswendig kennen: Ein Tross junger Leute, vorzugsweise eine gemischtgeschlechtliche Gruppe, will ungestört in der Abgeschiedenheit abfeiern. Ohne Handy, ohne Internet, dafür mit Drogen und Sex. Leider schaut dann der irre Holzhacker ein paar Mal uneingeladen bei der Party vorbei und bis der Film zuende ist, sind alle bis auf Eine(n) fach- oder zumindest mundgerecht zerkleinert.
Bei „The Cabin in the Woods“ kommt der irre Holzhacker nicht nach dem Sex und auch nicht davor. Die fünf Freunde Curt (Chris Hemsworth), Dana (Kristen Connolly), Holden (Jesse Williams), Jules (Anna Hutchison) und Marty (Fran Kranz) finden in der verlassenen Hütte, in der sie ihre nicht jugendfreien Ausschweifungen abhalten (wollen) nämlich einen verborgenen Zugang zu einem mysteriösen Keller. So ganz ohne Handy-Empfang und Internet-Anschluss sind sie auf sich alleine gestellt. Und da Drogen zwar gleichgültig machen, aber nicht die menschliche Neugier im Zaum halten, betreten die Fünf den Keller. Was sie dort erwartet, würde ich Dir nur zu gerne verraten. Aber die Spannung bzw. Überraschung möchte ich Dir dann doch nicht nehmen…
Jedenfalls ist es schön, dass man auch heutzutage noch hin und wieder einen Horrorfilm zu sehen bekommt, der nicht von Anfang an komplett vorhersehbar ist. Darüber hinaus unterhält „The Cabin in the Woods“ den Horror-affinen Zuschauer mit einer Vielzahl von Bezügen zu anderen Horrorfilmen vortrefflich: Anspielungen auf Klassiker wie „Die Mumie“ (1932) und „Der Werwolf von London“ (1935) oder „The Shining“ (1980), „Hellraiser“ (1987) und „Cube“ (1997) gibt es vieles für den findigen Filmegucker zu entdecken.
„The Cabin in the Woods“ – WebseiteDie offizielle „The Cabin in the Woods“ facebook-Seite
„THE CABIN IN THE WOODS“ VERLOSUNG
Weil seine Hohlheit, der Kürbiskönig, von jeher ein Faible für Blockhütten in Wäldern hat, haben wir für Dich – werter Halloween-Leser – zum Kinostart von „The Cabin in the Woods“ ein paar Preise an Land gezogen und diese zu drei Fanpaketen gebündelt! Jedes Paket enthält ein „The Cabin in the Woods“ Buch, ein Filmposter und zwei Kinotickets. Wenn Du an der Verlosung teilnehmen möchtest, dann beantworte die folgende Frage fehlerlos:
Wie heißen die fünf Freunde im Film?
a) Julian, Dick, Anne, George, Timmy
b) Joss, Drew, Burt, Kirk, Franky
c) Jules, Dana, Curt, Holden, Marty
d) John, Dean, Eddi, Scott, Billy
Schicke uns bis zum Mittwoch, den 12. September 2012 Deine Lösung, indem Du sie als Kommentar unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
Viel Glück und Erfolg,
Dein Kürbiskönig!
The Cabin in the Woods – Der offizielle TrailerRechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
Als der Kürbiskönig noch klein und unreif war, träumte er davon, selbst eines Tages Geister zum Leben erwecken zu können. Heute gehört das für ihn als Meister der dunklen Künste und Busenfreund zahlreicher okkulter Priester natürlich zum kleinen Einmaleins der Beschwörungszauber.Aber dank moderner Technik kannst auch Du als Normalsterblicher solch Zauberwerk vollbringen! Deshalb hör gut zu, wenn Dir der Kürbiskönig erklärt, wie Dein Nintendo 3DS / XL mithilfe des Spiels „Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch“ zu einer Camera Obscura wird, die Dir einen Blick in eine andere Welt ermöglicht. Du hast keinen Nintendo 3DS / XL? Ruhig Blut, sogar das kann der Kürbiskönig ändern!
Eine gewisse Faszination am Grusel(n) verspürt fast jeder Mensch. Ob gespenstisches Buch, schauriger Film oder unheimliches Hörspiel, das Gänsehaut-Gefühl beim „Konsum“ von medialem Grusel ist es doch gerade, wonach man strebt, wenn man sich gruselige Sachen zu Gemüte führt. Ein Garant für Gänsehaut sind immer wieder und immer mehr PC- und Videospiele. Bedenkt man, dass sich in den letzten Jahren im Prinzip viele Games zu spielbaren Filmen entwickelt haben und berücksichtigt man auch den Realismus der sich daraus häufig ergebenden, brutalen Darstellungen, dann ist klar, dass man als Zocker für manche Spiele wirklich starke Nerven braucht. Natürlich gab es auch vor 25 Jahren schon Games zum Gruseln, aber damals ist einem das Blut beim Anblick der pixeligen Figuren noch nicht einmal annähernd gefroren. Heute dagegen wird es angesichts furchterregender, dreidimensionaler Ausgeburten der Hölle – metaphorisch gesprochen – schockgefrostet!
Weniger Splatter, mehr Schauder
Genau in diese Kerbe schlägt „Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch“ jedoch nicht. Zwar gibt es auch hier furchterregende, dreidimensionale Ausgeburten der Hölle, aber die sind eher schauriger Natur, so wie klassische Geister. Literweise Lebenssaft und übertrieben brutale Verstümmelungen, die so lebensecht wie nur irgend möglich inszeniert sind, erwarten Dich nicht. Stattdessen setzt „Spirit Camera“ verstärkt auf Innovation. Ein seltenes und kostbares Gut. Und ein mutiger Schritt, denn schon so manche Innovation ist kläglich gescheitert. Aber in diesem Fall stehen die Vorzeichen gut und so sollte es Dich, lieber Leser, auch nicht verwundern, dass der Kürbiskönig bei soviel Mut hellhörig geworden ist.
Die Innovation an sich ist zwar gar keine so große Innovation, aber dennoch potenziell toll. Es handelt sich dabei um die sogenannte „erweiterte Realität“ auch „augmented reality“ oder kurz „AR“ genannt. Diese Form der Verschmelzung von Schein und Sein begegnet uns heutzutage immer öfter. Auf Zeitungen und DVDs zum Beispiel. Dort und auch anderswo finden sich nämlich verstärkt diese doch meist nicht so gut zum jeweiligen Cover passenden, schwarz-weißen Quadrate. Nein, nicht etwa die streifigen Barcodes auf der Rückseite sind gemeint, sondern Felder, die bei der Abtastung durch z.B. ein Smartphone abgerufen werden können und dann – wie von Zauberhand – Seiten im Internet ansteuern, Videos einspielen und teilweise sogar Dinge in das Bild Deiner Smartphone-Kamera projizieren können.
Im Dunkeln ist gut munkeln – aber nicht gut AR-schunkeln
Dieser technischen Finesse bedient sich auch „Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch“ für den Nintendo 3DS / XL. Dem Spiel liegt nämlich ein „Zauberbuch“ bei, dass Deine Umgebung zu einem Teil Deiner Spielwelt werden lässt: Richtest Du die Kamera des Nintendo 3DS / XL auf das Heft (für ein richtiges Buch ist es dann doch etwas dünn), dann siehst Du auf dem Display Deines Handheld plötzlich Dinge, die sich scheinbar in Deiner Umgebung befinden, ohne für das menschliche Auge sichtbar zu sein. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass diese Art von Einbindung der eigenen Umgebung viele Spiele auf eine ganz andere Ebene heben kann. Aber es braucht auf jeden Fall viel Licht. Denn – und das ist ein bisschen schade – im Dunkeln funktionieren die AR-Spielereien nicht wirklich. Der Raum in dem man zockt, sollte schon halbwegs gut ausgeleuchtet sein, um die ansonsten dichte Atmosphäre des Spiels nicht durch Fehlermeldungen zu stören.
Die Geschichte dreht sich im Wesentlichen um ein mysteriöses Buch, das berüchtigte „violette Tagebuch“. Dieses ist verflucht und voller merkwürdiger Kritzeleien. Bis auf die erste Seite, die komplett leer ist. Aber nicht bei jedem. Das Problem ist nur, dass Diejenigen, die auf der Seite Dinge sehen, spurlos verschwinden. Ganz schön rätselhaft. Doch mithilfe Deiner eigenen „Camera Obscura“ oder mit anderen Worten, mittels Deines Nintendo 3DS / XL kannst Du die Rätsel lösen, die das Buch Dir stellt und zugleich die spiritistischen Erscheinungen bekämpfen. So kommst Du Schritt für Schritt dem Geheimnis auf die Spur, welches das verfluchte Tagebuch in sich birgt.
Kurz, aber kurzweilig
Zwar ist die Haupthandlung für geübte Gamer in weniger als 5 Stunden durchzuspielen. „Spirit Camera“ bietet aber immerhin noch ein paar kleine Spielereien. Im Modus „Geisterkamera“ beispielsweise hast Du folgende Auswahlmöglichkeiten:
Geisterfotografie – Deine Bilder werden „vergruselt“, indem z.B Geister oder andere unheimliche Erscheinungen, besonders solche wie man sie oft und gerne in japanischen Horrorfilmen sieht, dem Foto hinzugefügt werden.Geisteranalyse – Fotografierst Du jemanden, so enthüllt die Geisterkamera von wem oder was die fotografierte Person heimgesucht wird.Exorzismus – Mithilfe der Geisterkamera treibst Du den versteckten Geist aus, der eine von Dir fotografierte Person beseelt.
Der Bereich „Besessene Seiten“ beinhaltet unterdessen vier stimmungsvolle Herausforderungen, die als nette Spielerei für Zwischendurch allemal taugen. „Vier seltsame Masken“, „Fluch der Puppen“, „Junge im Buch“ und „Haus der Geister“ heißen diese Spielchen, bei denen Ihr mithilfe der Kamera des Nintendo 3DS / XL bestimmte Aufgaben meistern müsst.
Die „Spirit Camera“-Webseite bei NintendoFazit: „Spirit Camera“ ist sicher nur der Anfang. Das Prinzip der „erweiterten Realität“ passt super in ein Videospiel, das Vorgaukeln einer Welt der Geister und des Übersinnlichen ist dafür einfach prädestiniert. Wenn der Umfang jetzt noch mächtiger wäre und sich die AR-Funktionen in Verbindung mit dem Buch auch noch in völliger Finsternis abrufen ließen – Langzeit-Motivation und Gänsehaut-Faktor wären ungleich höher! Trotzdem, für den Mut, ein (zumindest vergleichsweise) innovatives Spiel wie „Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch“ rauszuhauen, ein dickes:
CHAPEAU!
vom Kürbiskönig
Verlosung
Wenn Du Dir vorstellen kannst, Dich auch zu gruseln, wenn es nicht stockfinster ist, dann solltest Du jetzt ganz aufmerksam sein. Der Kürbiskönig hat nämlich was für Dich. Einen Nintendo 3DS XL samt Spiel „Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch“. Und als Trostpreis noch zwei weitere Exemplare des Spiels. Gewinnen kannst Du, wenn Du die Antwort auf folgende Frage kennst (und uns diese mitteilst):
Welche Farbe hat das berüchtigte, verfluchte Tagebuch?
a) Violett
b) Türkis
c) Lila
d) Aquamarin
e) Schwarz
Schicke uns bis zum Sonntag, den 9. September 2012 Deine Lösung, indem Du sie als Kommentar unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
Spirit Camera: Das verfluchte Tagebuch – Offizieller TrailerRechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
„Ich sehe tote Menschen“ flüsterte einst mit angsterfüllten Blick der kleine Cole in “The Sixth Sense“. „Na und?“, sagt Norman, „Dann sag ihnen doch Guten Tag! Kein Grund, gleich zum Psychiater zu rennen.“
Der elfjährige Norman wohnt in einer Kleinstadt namens Blithe Hollow und kann die örtlichen Geister nicht nur sehen, sondern steht auch auf Du und Du mit ihnen. Fröhlich grüßt er auf dem Weg zur Schule jeden einzelnen und erkundigt sich nach dessen wertem Wohlbefinden. Soweit, so kein Problem. Etwas zu viel der untoten Kommunikation wird es erst als ein Hexenfluch seine Heimatstadt bedroht – der lässt nämlich untote Zombies aus ihren Gräbern steigen, denen, schon aufgrund ihres beschränkten Wortschatzes, der Sinn nicht nach freundlicher Kommunikation steht. Und wer muss die Sache wieder rausreißen? Die Sache wird nicht leichter dadurch, das Norman innerhalb seiner Familie und seines Freundeskreises (Anzahl der Freunde: Eins) nur auf sehr beschränkte Hilfe zählen kann. Und das meint nicht nur ihre physische Anzahl.
Der kleine Bruder von Coraline
Das ausführende Animations-Studio Laika erschuf bereits den märchenhaften Alptraum “Coraline“ und präsentiert nun mit „ParaNorman“ so etwas wie Coralines kleinen Bruder. Das Drehbuch stammt von Chris Butler, der u.A. für Tim Burtons „Corpse Bride“ Storyboards gezeichnet hat. 10 Jahre soll er daran gearbeitet haben. Bei “ParaNorman“ führt er nun das erste mal Regie. Zusammen mit Sam Fell, den man vor allem als Regisseur des äußerst gelungenen Animationsfilmes “Flutsch und weg“ kennt. Zusammen haben sie nun im extrem aufwendigen Stop-Motion-Verfahren ein sowohl witziges und rasantes, als auch gruseliges und makaberes Abenteuer für uns gebaut. Immerhin werden hier so viele Körperteile abgetrennt, dass der Film erst ab 12 Jahren frei gegeben ist. Ob das nun wirklich gerechtfertigt ist bleibt dahin gestellt, macht aber immerhin klar, dass Paranorman sich mit seinem schwarzen Humor auch und vor vielleicht überwiegend an ein eher erwachsenes Publikum wendet. Auch wenn das Thema vor allem ein Junge ist, der vor allem Eines ist: Ein sympathischer Außenseiter. Und dass es meist die Underdogs sind, die dann meistens die Kastanien aus dem Feuer holen und die Welt retten müssen – natürlich in 3D!
Verlosung
Du kannst Deine Solidarität mit Norman im Kampf gegen die Zombieinvasion mit unserem ParaNorman Fanpaket und Unterstützer-Set zum Ausdruck bringen.
Dieses besteht aus:
ParaNorman Poster
Leuchte “Chuppi“ von Mathmos (Designer Spielzeug zur individuellen Gestaltung und mobile, farbwechselnde Leuchte. Weitere Infos: www.mathmos.de)
eine ParaNorman Nachtlampe (zur Abwehr nächtlicher Zombieüberfälle)
ParaNorman Stift und Notiz-Zettel
Um in den Genuss dieses Sets zu kommen, beantworte folgende Frage:
In welchem Horrorfilmklassiker spielt ebenfalls ein Norman die Hauptrolle?
a.) Halloween
b.) Psycho
c.) Nightmare on Elmstreet
d.) Freitag, der Dreizehnte
Schicke uns bis zum kommenden Dienstag, den 4. September 2012 Deine Lösung, indem Du sie als Kommentar unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
Links
Offizielle Webseite zum Kinostart mit einem Zombie-Shooter-Spiel, Wallpapers zum Downloaden und vieles mehr.
www.paranorman.de
Die offizielle Internetseite des Animations-Studios Laika
www.laika.com
Steampunk ist die Zukunft, in der wir leben würden, wenn niemand die Elektrizität entdeckt hätte. Dann würden nicht nur Lokomotiven und Automobile mit Dampf betrieben werden, sondern auch dieser Computer hier und vermutlich das Internet. Das hieße dann vielleicht nicht Internet, sondern Weltograph. Auf glatte spiegelnde Apple-Designs müssten die Nerds dieser Welt verzichten und sich stattdessen an metallisch verschraubten Geräten mit unzähligen verschachtelten Zahnrädern erfreuen. Und ein schöner Aufzieh-Mechanismus würde den Akku ersetzen. Eine Ästhetik, die gleichsam in der Zukunft und in der Vergangenheit wohnt. In einer Welt, in der es für wahre Abenteurer noch viel zu entdecken gibt. Vorausgesetzt, man lässt den Dampfofen im Zeppelin nicht ausgehen.
In letzter Zeit hat diese, Mitte der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts des letzten Jahrtausends entstandene (ursprünglich) literarische Gattung, den vorläufigen Höhepunkt ihrer Beliebtheit erklommen. Kein Wunder, bietet sie doch in unserer scheinbar total vernetzten Gegenwart, in der Ornamente Verbrechen sind und H&M den Schick und McDonalds das Straßenbild bestimmen, die Möglichkeit von einer Welt zu träumen in der Ästhetik und Funktion noch nicht völlig verschmolzen und aufgelöst sind. Abenteuer und Ästhetik Hand in Hand. Ein romantisch nostalgischer Blick in eine Zukunft, die (leider?) nie passiert ist.
Steampunk Comic – Steam Noir
Der Cross-Cult Verlag widmet diesem Phänomen eine eigene Comicreihe mit dem Titel “Steam Noir“. In ihr huldigen Zeichner Felix Mertikat und sein Autorenteam nicht nur der Steampunk-Ästhetik, sondern sie entwickeln ein faszinierendes, wie gleichsam obskures Universum, in dem auch moralische Fragen aufgeworfen werden. Die Ästhetik des Steampunk ist hier nicht reiner Selbstzweck, sondern optischer Rahmen für eine vielschichtige Geschichte über die Frage der Zivilisation und das Selbstverständnis einer Gesellschaft. Dies alles geschickt verpackt in einen mystischen Action-Krimi-Plot.
Auf der Suche nach dem Kupferherz
Heinrich Lerchenwald ist Mitglied des Januskoogener Leonardsbund und ein Bizarromant. Er lebt im Großreich Landsberg einer Art zerbrochenen flachen Erde, deren einzelne Teile durch ein gewaltiges Stahlgerüst zusammen gehalten werden. Um dieses im All treibende Schollengeflecht existiert die Toteninsel Vineta, von der manchmal verirrte tote Seelen zurück nach Landsberg kommen. Ein Kontakt mit den toten Seelen kann bei den Lebenden jedoch zu schweren Verformungen führen. Um Probleme dieser Art kümmert sich der Leonardsbund. Leonard und seine Kollegen treffen eines Tages auf die Spuren einer Seele, welche die Leiche eines eingemauertern toten Mädchens entwendet hat. Dieses Mädchen soll mit einem Kupferherz gelebt haben. Davon existiert jedoch keine Spur mehr. Bevor Lerchenwald nun die Sache als Legende abtut, merkt er, dass sich noch andere für die Geschichte vom Kupferherz interessieren. Und zwar mit allen Mitteln.
Die Verlosung
“Steam Noir“ ist als mehrbändige epische Geschichte angelegt. Vor einigen Wochen erschien Band 2. Wir verlosen ein Package bestehend aus signiertem Exemplar des ersten Bandes und dem aktuellem zweiten Band (unsigniert).
Um an der Verlosung teilzunehmen beantworte einfach folgende Frage:
Die Mode welches Zeitalters prägt das Steampunk-Genre?
a) elisabethanisch
b) viktorianisch
c) antonianisch
d) louisianisch
e) angelikanisch
Schicke uns bis zum 24. August 2012 Deine Lösung, indem Du sie als Kommentar unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu. Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
Steampunk goes Halloween
Es ist gar keine sonderlich gewagte Prognose, dass das diesjährige Halloween bei allen, die etwas auf sich halten, ganz oder teilweise im Zeichen des Steampunk stehen wird – neben dem Dauerthema Zombies in allen Variationen natürlich. Das ist auch wenig wunderlich, schließlich bietet kaum ein anderes Thema so viele Möglichkeiten, um schicke und obskure Accessoires zu einem exzentrischen und gleichzeitig eleganten Outfit zu verbinden, wie das Genre Steampunk in seiner Gesamtheit. Bei maskworld.com gibt es zu diesem Thema seit neuestem sogar eine ganze Rubrik. Steampunk Kleidung, Kostüme, Accessoires und sogar Waffen sind nur ein Teil dessen, was den Interessierten Online-Shopper dort erwartet. Etwas Zeit ist zwar noch bis Halloween, aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben.
Lieber Kürbiskönig! Was ist eine Totenhochzeit? Hat das etwas mit dem Film “Corpse Bride“ von Tim Burton zu tun? Deine Marie
Die Antwort:
Liebe Marie,
lass mich zur Beantwortung Deiner Frage etwas ausholen: Berlin, so kann man immer wieder lesen, sei die Hauptstadt der Singles. Noch nie war es so einfach allein, ohne den traditionellen Vorstellungen eines klassischen Familienlebens entsprechen zu müssen, zu leben. Natürlich ist auch noch heute bei Vielen der Druck hoch, in nicht all zu späten Lebensjahren einen festen Partner zu finden mit dem man dann eine Familie gründen kann.
Früher war dieser Druck jedoch ungleich höher und gesellschaftlich genormt, sowie wirtschaftlich oft überlebenswichtig. Schließlich gab es damals noch keine Rentenversicherung. Die Versorgung im Alter übernahm die Familie. Und wer auf keine Nachkommenschaft zurück blicken konnte, für den wurde es dann schwierig. Kein Wunder, dass man es möglichst vermied unverheiratet zu bleiben. „Seid fruchtbar und mehret euch“ (1. Buch Mose, an diversen Stellen) steht in der Bibel und auch „Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei“ (Genesis 2,18).
Tot und unverheiratet
Selbstverwirklichung war damals noch keine Alternative. Vor allem in der katholischen Kirche ist die Ehe ein heiliges Sakrament. (Sakramente sind Zeichenhandlungen der Existenz Gottes.) Wer diese Verpflichtung nicht nachkommen konnte (oder wollte), war dementsprechend nicht besonders angesehen und musste dazu noch so manchen Hohn und Spott ertragen. Und eine alte Jungfer war man oft bereits mit 25 Jahren!
Hinzu kam, dass allgemein befürchtet wurde, dass ledig Verstorbene als Wiedergänger zurückkehrten, da sie niemand hatten, der für sie die Totengebete sprechen konnte (Vielleicht auch, weil ihr Leben als unvollständig empfunden wurde?) Allerdings war das natürlich zu einer Zeit, wo man wegen Allem und Jedem befürchtete, der Tote würde als Wiedergänger zurückkehren.
Um solcherart Unannehmlichkeiten zu vermeiden, griff man auf den heidnischen Brauch der Totenhochzeit zurück:
In dieser werden (sozusagen nachträglich) dem ledigen Toten die gleichen Rechte zugestanden, wie lebenden Verheirateten. Im Zuge der Christianisierung wurde der Verstorbene nun zu Braut oder Bräutigam des Himmels. (Eine echte Himmelshochzeit). Die Totenhochzeit als eine Entschädigung für die im richtigen Leben nicht statt gefundene Hochzeit. Dabei wurden die Verstorbenen im Sarg wie zu einer Hochzeit festlich hergerichtet und mit einem Totenkranz oder einer Totenkrone geschmückt. Diese wurden im Laufe der Zeit immer prächtiger und kostspieliger.
Nachweisbar sind solche Totenhochzeiten im deutschsprachigen Raum ab dem 13. Jahrhundert. Seinen Zenit erreichte dieser Brauch vom 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.
Von der oberen Kirchenetage wurde der Brauch der Totenhochzeit nicht gerne gesehen und als heidnisches Brauchtum verurteilt. Dagegen ausrichten konnten sie jedoch freilich wenig, zumal das Brauchtum von den lokalen Priestern durchaus unterstützt wurde. Denn viele der prachtvollen Totenkronen dienten nach der Beerdigung als Schmuck der Kirchenhäuser. Erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Totenkronen weitestgehend entfernt, da man das Staub wischen als zunehmend lästig empfand.
Totenhochzeit in China
Eine etwas andere Bedeutung hat das Wort in China. Dort versteht man darunter wortwörtlich eine Hochzeit unter Toten, wobei die Geister von jungen Unverheirateten mit im gleichen Alter Verstorbenen vermählt werden. Auch ist es Brauch, wenn die Verlobte vor der Hochzeit stirbt, noch eine symbolische Hochzeit mit dem Bräutigam stattfindet, indem ihm ein Holztäfelchen mit dem Namen der Braut überreicht wird, welches er dann auf seinem Ahnenaltar platziert. Das diese Tradition dort noch höchst lebendig ist, zeigt auch ein Vorfall aus dem Jahre 2006, bei dem ein Paar in Hochzeitskleidung beerdigt und verheiratet wurde, nachdem sie beide am Wochenende zuvor bei dem Versuch einen Jungen aus einem Fluss zu retten, ertrunken waren.
Die Totenbraut
Mit Tim Burton hat das alles allerdings wenig zu tun. Der Film “Corpse Bride“ basiert wohl eher auf der russischen Sage “Die Leichenbraut“. Eine deutsche Übersetzung scheint es nicht zu geben. Allerdings gibt es zahlreiche andere Legenden und Erzählungen mit ähnlichem und vergleichbarem Inhalt. Zum Beispiel “Die Braut von Korinth“ von Goethe.
Dein Dr. Kürbis
Du hast auch eine Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: frage@halloween.de
(Legend of the Hell House)
1973 | 91 Minuten | FSK 16
„Ist das auch wieder so ein Haus, in dem es spukt?“
„Es ist der Mount Everest der Spukhäuser, mein Liebling“
Der schwerkranke Industrielle Rudolph Deutsch erteilt dem Physiker und kritischen Studenten der Parapsychologie Dr. Barrett den Auftrag das verrufene Belasko-Landhaus zu untersuchen, um dort Beweise für ein Leben nach dem Tod zu sammeln. Wenn man irgendwo Nachweise für eine Weiterexistenz nach dem Ableben finden kann, dann dort. Seitdem eine der ausufernden Partys des exzentrischen und angeblich über 2 m großen Hausherren, Emmerick Belasko mit dem Tod aller Gäste und dem Verschwinden des Hausherren endete, kommt das Haus nicht mehr zur Ruhe. Die Familie ließ bald darauf die Fenster zumauern und das Haus versiegeln. Eine erste Expedition zur Ergründung der Spukphänomene im Haus endete 1953 mit dem Tod von 8 Menschen. Lediglich ein Mann namens Fischer konnte körperlich und geistig halbwegs unbeschadet das Haus verlassen. Nun ist Benjamin Franklin Fischer erneut Mitglied der neuen Expedition rund um den kritischen Physiker Barett. Weitere Expeditionsmitglieder sind dessen Frau und das außergewöhnlich begabte Medium Florence Tanner: „Das Haus weiß, dass wir hier sind“. Sieben Tage Zeit hat die Truppe um bis Weihnachten dem Phänomen des Hauses auf die Spur zu kommen. Und Dr. Barrett hat schon eine ganze spezielle Theorie über den Spuk und wie man ihm mit wissenschaftlichen Mitteln den Garaus machen kann. Das Medium Florence Tanner hat eine andere Theorie. Sie glaubt, dass der Geist des ermordeten Sohnes von Belasko Schuld an den Vorgängen im Haus ist. Und selbstverständlich finden sie auch eine angekettete Leiche im Keller des Hauses. Doch damit ist der Spuk noch lange nicht vorbei – im Gegenteil.
Hill-House in der Psychedelic-Version
Der Mount Everest der Spukhausfilme ist “Tanz der Totenköpfe“ sicherlich nicht. Aber ein ziemlich hoher Sechstausender auf jeden Fall. Das Ambiente und die Darsteller sind exzellent. Die Stimmung und Atmosphäre sind genauso bedrückend und düster, wie man es von solch einem Film erwarten darf. “Tanz der Totenköpfe“ wirkt wie eine psychedelische Version von “Bis das Blut gefriert“. Schräge und exzentrische Kameraeinstellungen übertragen die verzerrte Realität innerhalb des Hauses auf das Hirn des Zuschauers, so dass Dieser sich im Laufe des Films selbst etwas seltsam zu fühlen beginnt. Noch weiter verstärkt wird dieser Effekt durch teilweise suggestive Kamerafahrten, wie zum Beispiel in der berühmten Katzenszene. Ansonsten spielt der Film all das aus, was sein legendärer „Vorgänger“ nur bedrohlich andeutet. Im Hell House fliegen die Teller durch die Gegend, dass es nur so eine Freude ist. Und nur knapp entgeht Physiker Barrett dem Schicksal von einer spitzen Schlachterplatte an die Stuhllehne genagelt zu werden. Solche Aktivitäten schlittern natürlich mehr als einmal nur haarscharf am Trash vorbei. Barretts-Wundermachine könnte auch aus einem Ed Wood-Film stammen.
Im Bett mit einem Geist
Im Gegenzug kann der Film mit mindestens drei unvergesslichen Szenen aufwarten. Dazu zählt nicht zuletzt die bereits erwähnte, legendäre Szene, in der Florence Tanner brutal von einer Katze angegriffen wird. Auch die Séance-Szene ist äußerst stimmungs- und eindrucksvoll inszeniert und macht Lust auf mehr. Absoluter Höhepunkt sind aber die Versuche eines Geistes (ist es wirklich der Sohn von Belasko?), sich an die hübsche Florence Tanner ranzumachen, inklusive beleidigtem Türnknallen (des Geistes) und schlussendlich einem finalen Liebesakt zwischen Geist und Frau. So etwas sieht man nun wirklich nicht oft.
Wer einerseits klassische aber auch abgefahrene Gruselunterhaltung mit tollen Bilden sucht, dem ist der “Tanz der Totenköpfe“ nur zu empfehlen. Es ist immer etwas los, es sieht immer gut aus und kurz bevor es zu albern wird bekommt der Film stets gerade so die Kurve. Da stört es auch nicht, dass der Schluss jetzt nicht unbedingt der Nachvollziehbarste ist. Zwei der erwähnten Szenen wurden in der Scary-Movie-Reihe parodiert. Totenköpfe tanzen in dem Film nicht ein einziges Mal. Genauer gesagt treten generell keine Totenköpfe in dem Film auf und getanzt wird auch nicht. Dafür ist das Plakatmotiv aber extraklasse!
Warum sehen Filmposter heute nicht mehr so aus?
Trailer (englisch)
Text: A.Hartung
Außerirdische, die gerne die Erde invadieren würden, aber ihre Laserpistolen zu Hause vergessen haben und zahlenmäßig limitiert sind, greifen gern auf zweierlei Alternativstrategien zurück. Die erste lautet: Tote zum Leben zu erwecken (und zwar gemächlich Einen nach dem Anderen) und diese dann auf die Menschheit zu hetzen. Solcherart Vorgehen kann man unter Anderem in den Dokumentarfilmen “Dracula jagt Frankenstein“ oder auch “Plan 9 from outer Space“ studieren.Die zweite Möglichkeit ist: Die Aliens gründen eine Band und versuchen auf diesem Wege die Weltherrschaft an sich zu reißen oder zumindest den Planeten zu zerstören. Solch perfides Vorgehen kennt man bereits von den knuddeligen Muppets von GWAR. Vor nunmehr 10 Jahren landeten 4 gräuliche Figuren vom Planeten „Transilvania“ (meines Wissen nach noch nicht kartografiert) auf der Erde und beschlossen (aufgrund der vergessenen Laserpistolen)… „die Menschen mit der Musik des Bösen, dem Rock’n Roll, zu überfluten und den wohl mit Abstand blutigsten Rock’n Roll zu spielen, den Mutter Erde je erlebt hat.“
Gesegnet mit einem Aussehen, wie frisch aus dem Sarg geschlüpft bzw. gerade aus dem Dr. Frankenstein-Genesungs-Hospital entlassen, versuchen sie gar nicht erst, ihre schlechten Absichten zu verheimlichen und musizieren fortan unter dem Namen “Bloodsucking Zombies from outer Space“.
Musikalische Horrordenkmäler zum mitsingen
Ihre Musik nennen sie Horrorrbilly – eine schmissige Mixtur aus Psychobilly und eingängigen Punkmelodien zum Mitsingen. Ihre Texte handeln, wie sollte es anders sein, von Kannibalen, den Teenage Universal Horror Kreaturen, lebenden Toten, Friedhofspartys und Serienkillern. Auch Dr. Freudstein, aus Lucio Fulcis legendärem Klassiker “Das Haus an der Friedhofsmauer“, bekommt ein musikalisches Denkmal gesetzt.
Als Außerirdische mit Wohnsitz in Wien sind die Zombies nicht nur für ihre exzellenten Live-Auftritte bekannt; sie können es sich auch leisten, auf alle Konventionen der, nicht gerade für ihre stilistische Toleranz und Vielfältigkeit bekannten, Psychobilly-Szene zu pfeifen und alle möglichen Grenzen auszutesten, wie es ihnen passt. Auch ein Unplugged-Auftritt oder eine Kitsch-Coverversion von Alice Coopers Poison“ mit Streichquartett sind dabei nicht ausgeschlossen. Das können sie vor allem, weil sie größtenteils auf (eigenes) ganz ausgezeichnetes und vor allem eingängiges Songmaterial zurück greifen können (wenn sie nicht gerade Alice Coopers “Poison“ als Kitschversion covern). Vorläufiger Höhepunkt dieser Entwicklung ist der, auf dem letzten regulären Album erschienene, Hidden-Track “Mörder Blues“, der, in charmanter Wiener Mundart vorgetragen, sich schnell zu einem Live-Gassenhauer entwickelte und später eine äußerst gelungene EP im gleichen Stil nach sich zog. Vielleicht deuten sich ja hier ganz neue musikalische Wege an? Quasi eine Art Georg Kreisler Band auf Horrobilly?!
10 Jahre erfolgreiche Erd-Invasion
Bis es aber soweit ist wird erstmal zurück geschaut. Mit “Decade of Decay“ geben die Zombies einen Überblick über die ersten 10 erfolgreichen Jahre der Invasion: Nahezu alle Klassiker der Band in schmissigen Neueinspielungen, die klar machen, dass die Band bei allen „Unplugged“ Spielereien nichts von ihrer rauen Power verloren hat – im Gegenteil! Jetzt scheint es erst richtig los zu gehen! Mit Laserpistole würde es zwar schneller gehen, so machts aber mehr Spaß!
Verlosung:
Und weil der Kürbiskönig prinzipiell alle außerirdischen Eroberungspläne unterstützt, solange die Aliens keine obskuren sexuellen Experimente mit ihm anzustellen (oder sollte es besser heißen: solange sie nicht damit aufhören), verlosen wir 3 Exemplare der Gravest Hits Sammlung “Decade of Decay“.
Beantworte dazu einfach folgende Frage: Von wem stammt der Filmklassiker „Plan 9 from outer Space“
a. Ed Wood
b. Ed Gein
c. Ed O’Neill
d. Ed von Schleck
Schicke uns bis zum 9.August 2012 Deine Lösung, indem Du sie als Kommentar unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
Der Roggenwolf ist ein dämonisches Wesen in Wolfsgestalt, das im Kornfeld (vornehmlich Roggen) sein Unwesen treibt. Meist sieht man ihn nicht, da er sich im hohen Korn verborgen hält. Aber wenn das Korn sich wellenförmig im Feld bewegt, so sagt man, schreitet der Roggenwolf durch das Feld. Anhand der Schneisen aus niedergedrückten Halmen kann man sehen, wo er entlang lief.
Heimat:
Der Roggenwolf wohnt vor allem in Deutschland und Polen. Besonders wohl scheint er sich in Mecklenburg zu fühlen.
Hintergrundgeschichte:
Der Roggenwolf ist die Personifizierung von Wind und Unwetter, welche im Getreidefeld wüten. Er kann die Ernte vernichten oder ihr zumindestens ernsthaft schaden. Er heult und brüllt im Korn, frisst kleine Kinder und wird als immer hungrig beschrieben. Sein Geheul und seine Gefräßigkeit gehen weit über das übliche Maß eines normalen Wolfes hinaus, so dass man in den entsprechenden Gegenden sehr gefräßige Menschen oft als Roggenwolf titulierte („Er frisst wie ein Roggenwolf“).
Roggenwölfe sind Kinder der Kornmutter bzw. Roggenmutter: Eine Frau übermenschlicher Größe mit vielen (!) eisernen (!!) Brüsten! Kinder in Kornfeldern leben gefährlich, denn nicht nur der Roggenwolf lauert auf sie. Es konnte auch geschehen, dass die Kornmutter sie packt und zwingt so lange an einer ihrer vielen eisernen Brüste zu saugen, bis sie sterben.
Der Roggenwolf wird außerdem mancherorts für die Entstehung des Mutterkornes verantwortlich gemacht, deswegen wird dieses im Volksmund auch manchmal Wolfszahn genannt. Beim Mutterkorn handelt es sich jedoch um einen schwarzen Pilz, der sich während der Gras- und Getreideblüte an den Ähren des Korn festsetzen kann und dessen Verzehr zu starken Vergiftungserscheinungen führt. Eine der letzten Massenvergiftungen durch mutterkornverseuchtes Brot soll 1951 im südfranzösischem Ort Pont-Saint-Esprit aufgetreten sein, bei der über 200 Menschen erkrankten und einige starben. 1938 entwickelte der Chemiker Albert Hofmann aus dem Mutterkorn die halluzigene Droge LSD.
Opfer:
Neben kleinen Kindern, die sich unvorsichtigerweise zu weit ins Getreidefeld vor wagen, sind das alle Menschen, die auf auf eine gute Ernte und mutterkornfreies Brot angewiesen sind.
Taktik eines Roggenwolf:
Der Roggenwolf ist ein Nimmersatt. Er ernährt sich vom Korn und entfaltet seine Kräfte zum größten Teil durch den Wind. Er kann Sturm, Nebel und Regen mit sich bringen und dadurch dem Korn und der Ernte erheblichen Schaden zufügen. Andererseits kann sich die Anwesenheit eines Roggenwolfes zu bestimmten Zeiten auch positiv auf die Ernte und das Wachstum auswirken.
Kinder, die ins Feld eilten, um dort zu spielen oder Blumen zu pflücken, versuchte man einst mit den Worten „Im Korne sitzt der Wolf und zerreiszt euch“ davon abzuhalten. Und in Mecklenburg rief man unartigen Kindern „Der Roggenwolf kommt“ zu um sie zur Ordnung zu rufen.
Abwehr:
Erst während der Ernte wird der Roggenwolf gefangen. Während des Schneidens des Kornfeldes wird er langsam aber stetig eingekreist. Er zieht er sich immer weiter in die Feldmitte zurück, bis er schließlich mit dem Schneiden des letzten Halmes gefangen wird.
In manchen Gegenden Mecklenburgs sagte man wenn der letzte Halm des Feldes geschnitten wurde: „Er jagt den Wolf aus dem Feld“. Mit der Einführung des Mähdreschers und anderer brutaler Erntemaschinen ist der Roggenwolf vermutlich auf blutigste Art und Weise unter die Räder gekommen und scheint weitestgehend aus den einheimischen Feldern verschwunden zu sein.
Sonstiges:
In manchen Gegenden geht der Name „Wolf“ auf denjenigen über, der die letzte Garbe (Bündel aus Getreidehalmen) gebunden hat. Der oder diejenige muss sich dann das ganze kommende Jahr Wolf nennen lassen. Weit früher war es auch durchaus üblich, die letzte Garbe in Wolfsform zu binden. Diese so gestaltete Garbe wurde dem Bauern dem das Feld gehörte gebracht. Dieser musste den Schnitter dann bewirten.
Auch auf der Insel Rügen wurde die Binderin der letzten Garbe zum Wolf. Wenn sie anschließend das Haus betrat, biss sie die Frau des Hauses sowie die Wirtschafterin, woraufhin sie mit einem großen Stück Fleisch bewirtet wurde.
Heute findet man den Roggenwolf kaum mehr im Feld, sondern vornehmlich auf Jacken. Ein Militärausstatter hielt es für eine gute Idee, sein neues Camouflage-Muster so zu benennen. Was lernen wir daraus? So manches Monster aus der Vergangenheit endet als Kleidungsstück.
Schrecklevel: 6 von 13
Ein seltsame geheimnisvolle Erscheinung ist der Roggenwolf. Das Szenario der Mißernte hat in unseren Breitengraden an lebensbedrohlicher Relevanz verloren. Und auch Vergiftungen durch das Mutterkorn sind bei uns recht selten geworden. Es steht zu befürchten, dass der Roggenwolf mit der Industrialisierung und Maschinisierung der Landwirtschaft verschwunden ist und (zumindest heutzutage) keinen Schrecken mehr verbreitet. Seiner Mutter möchte man aber nicht im offenen Felde begenen. (Und auch sonst nicht). Aufgrund der alten Zeiten gibt es aber 6 Punkte auf der Schrecklevel-Skala.
Der Kürbiskönig hat zwei coole Fanpakete für Dich am Start! Mit Kettensäge!
Sexy Cheerleader + fiese Kettensäge + viel bunt + Horden von Zombies = Spiel mit viel Blut. Ein sehr interessantes, für den durchschnittlichen Mitteleuropäer auf den ersten Blick aber vielleicht etwas befremdlich wirkendes Konzept. Vielleicht. Denn so ist das bei Entwickler-Legende Goichi Suda alias Suda 51 (killer7), der in Spielerkreisen für seine ausgefallenen Konzepte verehrt wird: Seine Spiele sind Kunstwerke, die nicht Jedem gefallen.Das Schöne an den Arbeiten von Suda 51 ist, dass er immer mit sehr viel Herzblut bei der Sache ist. Im Falle von „Lollipop Chainsaw“ wird das ganz besonders offensichtlich, wenn die Heldin des Spiels – Cheerleader Juliet – mit ihrer Kettensäge reihenweise Untote niedermäht und die Blutfontänen nur so sprudeln. Sprudelnde Fontänen von Herzblut. Hach, ist das schön! Das dachte sich wahrscheinlich auch Regisseur und Drehbuchautor James Gunn („Dawn of the Dead“; 2004), als er von Goichi Sudas Konzept hörte und mit in das Projekt einstieg. Nun musste er sich nur noch (egal, ob im Ätherrausch oder nicht) eine schicke Story um böse Zombie-Rock-Lords (dazu später mehr) einfallen lassen und fertig war die derbe Trash-Granate!
Die Story ist bei „Lollipop Chainsaw“ erwartungsgemäß eher eine Art Alibi, um verrückte Dinge plausibel zu machen. Dessen war man sich gewiss auch beim Entwicklerstudio Grashopper Manufacture (gehört Goichi Suda) bewusst, getreu dem Motto „Zu dem Äther noch etwas Pot und derbe crazy wird der Plot“. Oder so ähnlich. Das Ergebnis in Kurzfassung: Juliet Starling ist Cheerleader, gerade 18 Lenze alt geworden, frisch verliebt und möchte sich mit ihrem Freund Nick Carlyle im Park der San Romero (nette kleine Anspielung) High School treffen. Dummerweise bricht genau zu dieser Zeit an der High School eine Zombie-Epidemie aus. Da trifft es sich total gut, dass Juliet die letzte Nachfahrin einer Reihe großer Zombie-Jäger ist. Statt auf gute Noten kommt es jetzt also erst einmal auf gutes Töten an! Und weil Juliet das Töten im Blut liegt, liegen schon bald die Untoten im Blut! Ihr Freund Nick ist da leider weniger erfolgreich und wird gebissen.
Du Lutscher! Nimm die Kettensäge!
Die unausweichlich drohende Verwandlung ihres Freundes in einen Untoten vor Augen, entschließt sich Juliet, den Kopf von Nick fachmännisch mit der Kettensäge vom Torso zu trennen und nun als Glücksbringer bzw. Anhänger am Gürtel ihres Minirocks zu tragen. Dort – kurzer Blick zu Suda und Gunn – lebt der Kopf alleine weiter, spricht und macht einen zufriedenen Eindruck. Mit Kettensäge in der Hand und Kopf an der Hüfte wirbelt sich der Spieler in der Rolle von Juliet fortan akrobatisch und blutig durch die Zombiewellen an der High School. Mit ihren spektakulären Cheerleader-Moves (von denen sie im Laufe des Spiels schwierigere und effektivere Varianten erlernt), schlägt sie sich sehr wacker. Dabei spritzt nicht nur der rote Lebenssaft, sondern es fliegen bei Treffern auch rosa Herzen, gelbe Sterne und Münzen umher, was schon ein ziemlich stranges, sparkle Bild abgibt. Suda style. Ach ja, Suda: Weil monotones Rumgekloppe auf Dauer doch recht langweilig wäre, warten die – festhalten – Zombie Rock Lords auf Juliet. Diese supergeilen Typen und Typinnen müssen in fordernden Bosskämpfen ausgeschaltet werden, wenn Juliet dem Abspann näher kommen möchte.
Ja, „Lollipop Chainsaw“ ist trashig und verrückt. Und zwar im eindeutig positiven Sinne. Natürlich sind Geschmäcker verschieden, aber es ist ja auch klar, dass die Zielgruppe von „Lollipop Chainsaw“ nicht deckungsgleich mit der von „Der Komödienstadel“ ist. Apropos Komödienstadel, was sagt eigentlich das Bayerische Sozialministerium zur Freigabe ab 16 Jahren?
Lollipop Chainsaw – Die offizielle Webseite (englisch)Lollipop Chainsaw Gameplay
VERLOSUNG
Weil man nicht jeden Tag in den Genuss eines so abgefahrenen Spiels kommt, verlost der Kürbiskönig zwei Fanpakete mit derbem Zeug: Je ein Spiel (PS3 oder Xbox 360), eine aufblasbare Kettensäge, einmal Juliets String-Tanga und einen schicken Schlüsselanhänger (Nick’s Kopf). Merkt Ihr was? Mit den Sachen könnt Ihr Euch – lange blonde Haare vorausgesetzt – in Nullkommanix in ein Juliet Double vom Feinsten verwandeln!
Du willst das Zeug gewinnen und – wenn Du gewinnst – ein Foto von Dir als Juliet an den Kürbiskönig schicken (nicht zwingend)? Gut, dann beantworte folgende Frage korrekt und Du könntest die oder der (auch spannend!) Auserwählte sein:
Der lebende Kopf, den Juliet als Anhänger am Gürtel ihres Minirocks trägt ist der Kopf von…
a) …ihrem miesen Ex
b) …ihrem Freund
c) …ihrem großen Bruder
d) …ihrem Zombiejäger-Vater
Schicke uns Deine Lösung bis zum kommenden Sonntag, den 22. Juli 2012, indem Du sie als Kommentar unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreibe Dein Wunschsystem (PS3 oder Xbox 360), Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
Lollipop Chainsaw WerbungRechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
Die leckeren Halloween-Rezepte sind zubereitet: schmackhafte Augenmuffins, frisches Pudding-Hirn und knusprige Würstchenfinger warten darauf, von hungrigen Halloween-Ghouls verzehrt zu werden. Um dem Ganzen auch optisch noch den letzten Schliff zu geben, empfiehlt der Kürbiskönig das Basteln von heiteren Tisch-Monstern als Halloween-Deko, die jedes Buffet zu einer wahren Augenweide (zusätzlich zur Augenbowle) werden lassen. Außerdem sind sie ganz nützlich, dem kleinen dicken Werwolf, der sich bereits zum dritten mal den Teller nachlädt, in die gierigen Finger zu beißen.
Die Vorbereitung
Zeitaufwand: ca. 5 Minuten (pro Exemplar) Schwierigkeitsgrad: mittel Dafür benötigst Du:
farbigen Karton in A4 (Papierstärke ca. 280 g/m²)
30 cm-Lineal
Schneidewerkzeug. Nimm dafür am besten ein Bastelskalpell. Damit lässt es sich wesentlich besser schneiden und man bekommt die Rundungen einfacher und besser hin, als mit einem normalen Cutter. Ein normaler Cutter geht aber natürlich auch.
Blaupapier zum Durchpausen (im Schreibwaren- und Bastelbedarf erhältlich)
Das Basteln
Schritt 1 Lade die Vorlage für das gewünschte Bastel.-Motiv herunter. Klicke mit dem Maus-Cursor auf das Motiv Deiner Wahl. Die Vorlage öffnet sich als PDF-Datei in einem neuen Tab Deines Browsers. Oder Du markierst das gewünschte Motiv mit dem Cursor und rufst, durch Betätigen der rechten Maustaste, das Mausmenü auf und wählst die Option „Speichern unter“. Drucke die Vorlage auf normalem Papier aus. Schritt 2 Nimm nun einen farbigen Bogen A4 Karton (ca. 280 g/m²) und falte ihn in der Mitte. Platziere die ausgedruckte Vorlage so auf dem farbigen Karton, dass die gestrichelte Linie exakt auf der Falzkante liegt. Schritt 3 Wenn die Vorlage richtig positioniert ist, schiebe einen Bogen Blaupapier zwischen Vorlage und Karton und übertrage das Motiv auf den Bastelkarton, indem Du die vorgebenen Linien nachzeichnest. Die gestrichelten Linien musst Du nicht übertragen (Du kannst sie übertragen, musst aber beim Ausschneiden daran denken, dass es sich dabei um Falzkanten handelt, die nicht geschnitten werden). Schritt 4 Schneide nun die übertragenen Linien mit einem Cuttermesser nach. Drücke gut auf, da der Karton ja gefaltet ist und auch die zweite Lage mitgeschnitten werden soll. Sobald das vollbracht ist, kannst Du den Karton aufklappen und in ein komplettes Gesicht (statt nur eines halben) blicken. Schritt 5 Schau nun auf der Vorlage, wie das Gesicht gefaltet wird. Damit sich die betreffenden Stellen sauber falten lassen, ziehe mit einem Lineal und einem Falzbein (alternativ geht auch die stumpfe Rückseite eines Speisemessers) die Falzung vor. Das hat den Zweck, dass die Falzung sozusagen vorgestanzt wird und das Papier später schon “weiß“, wo es sich knicken muss. Schritt 6 Führe nun die Faltungen durch. Orientiere Dich an bzw. auf der Vorlage, welche Falz nach oben (Bergfaltung) und welche nach unten (Talfaltung) gefaltet werden muss. Im Groben gilt: die ganze Figur als Talfaltung und die “Gesichtsextremitäten“ als Bergfaltung. Falls Deine Figur nicht sicher stehen sollte, kannst Du sie bei Bedarf mit einem Cuttermesser und einem Lineal am Fuß noch etwas anschrägen.
Ergebnis
Wiederhole den Ablauf mit den anderen Vorlagen und fertig sind die fünf bunten Monstergesellen, die auf jedem Halloween-Buffet für stilechte Gesellschaft sorgen. Kreative Bastler können das Prinzip weiter variieren und so noch zahlreiche andere Tischmonster erschaffen. Werde so zum verrückten Monster-Erschaffer! Viel Spaß!