“ Dead Space 2 “ – Wir verlosen ein fettes Paket zum Release!

Wahrheit siegt! Nach einem endlos scheinenden Hickhack um die Altersfreigabe von Dead Space 2 ist das von Freunden des gepflegten Horrors sehnlichst erwartete Spiel am 24. Februar 2011 ENDLICH auch in Deutschland erschienen. Yay! Es lässt sich getrost behaupten, dass selten bis nie zuvor ein Spiel so erbittert um ein von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) verliehenes ab 18-Siegel kämpfen musste, wie Dead Space 2. Und daran war nicht etwa die USK Schuld! Vielmehr dürfen sich die Zocker hierzulande beim Bayerischen Sozialministerium für die Verzögerung des Release „bedanken“. Denn dort war man selbst nach fünf (!) Prüfungsinstanzen durch die USK nicht mit der Altersfreigabe „Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG“ und der damit verbundenen Kennzeichnung „ab 18“ einverstanden. Man entschloss sich, ein Spiel, das von vornherein für Erwachsene entwickelt wurde, zu torpedieren. Und so kam es, dass das Wort „Appellationsverfahren“, von denen die meisten Menschen nicht einmal wussten, dass es existiert – geschweige denn was es bedeutet – plötzlich unter Spielern in aller Munde war.

App… Appell… Appellationsverfahren!

Mit diesem Verfahren sollte die Veröffentlichung von „Dead Space 2“ mit der Freigabe „ab 18“ verhindert werden. Ein Novum in der 17-jährigen Geschichte der USK, die kürzlich Prüfung Nr. 30000 durchgeführt hatte. Glücklicherweise siegte die Vernunft. Die USK blieb bei der Kennzeichnung. Eine winzige Änderung am Spiel gab es dennoch: Im Online-Multiplayer-Modus wurde das „Friendly Fire“ abgeschaltet. Naja, wer seine Teamkollegen abmetzeln will, der sollte einfach auf die Seite der Aliens wechseln. Oder gar nicht erst online mit Anderen spielen. Abschließend noch ein nicht ganz ernst, aber gut gemeinter Vorschlag des Kürbiskönigs: Vielleicht sollten Appellationsverfahren im Allgemeinen erst „ab 18“ freigegeben werden und speziell in Bayern „ab 21“, um Gamer, Entwickler und Produzenten vor unsinniger Politik zu schützen… DeadSpace2_08 DeadSpace2_06 So, das musste mal gesagt werden. Nun aber zum eigentlich wichtigen, zum Spiel. Denn dass Publisher Electronic Arts (EA) sich für eine Veröffentlichung von „Dead Space 2“ in Deutschland so stark gemacht hat, hat natürlich auch seine Gründe. 1. Der Vorgänger „Dead Space“ war ein wirtschaftlicher Erfolg. 2. „Dead Space“ war ein außerordentlich intensives und fesselndes Horrorspiel, das sehr gute Kritiken bekam! Ja, man kann ohne Übertreibung behaupten, dass die Entwickler von Visceral Games mit „Dead Space“ einen Meilenstein im Bereich „Sci-Fi-Horror“ gesetzt haben. Schon der Anblick der entstellten Nekromorphs (der Name der ekligen Kreaturen, die einem das Überleben so schwer machen) sorgte für ein ungutes Gefühl, das sich in Extremsituationen zu beinahe panischen Zuständen aufschaukeln konnte. Wenn Du „Dead Space“ gespielt hast, dann weißt Du, was gemeint ist. Wenn Du „Dead Space“ nicht gespielt hast, dann beschwere Dich später nicht, wir hätten Dich nicht gewarnt!

Power-Schauer!

Schauer, die einem über den Rücken jagen und von denen man Gänsehaut/Erpelpelle bekommt, erwarten Dich nämlich auch bei „Dead Space 2“ am laufenden Meter. Doch die Jungs und Mädels von Visceral Games legen noch ein paar Briketts drauf! Da fragt man sich doch, was das für kranke Geister sind, die sich sowas ausdenken können… vielleicht entfernte Verwandte des Kürbiskönigs? Jedenfalls sind die Nekromorphs ekliger und fieser, die Umgebung ist unheimlicher und beklemmender, die Atmosphäre insgesamt noch bedrohlicher. Selbst wenn man den Vorgänger gespielt hat und dadurch nicht direkt ins eiskalte Wasser geworfen wird: Nass und kalt fühlt es sich in der lebensfeindlichen Umgebung irgendwie trotzdem an. Achtung: Wenn es sich im Schritt nass und warm anfühlt, dann hat das andere Gründe, die aber unter Umständen auch mit dem Spiel in Verbindung stehen können. Verzwickte Sache, das. DeadSpace2_01 DeadSpace2_13 Anstelle eines verlassenen Raumschiffs dient diesmal eine riesige Stadt im Weltraum als Handlungsort. Im Mittelpunkt steht wieder der pflichtbewusste Techniker Isaac, der in Teil 1 mit seinem „Plasmacutter“ mindestens drölfundneunzig Nekromorph-Gliedmaßen auf mitleidlose Art und Weise abgetrennt und (nach Meinung des Kürbiskönigs) wahrscheinlich schon von der Eröffnung einer fetten, profitablen Fleischfabrik geträumt hatte. Doch es kam anders und so erwacht Isaac in „Sprawl“, so der Name der Stadt, aus dem Koma. Aus der Traum! Das könnte man grundsätzlich sogar noch als Verbesserung des Allgemeinzustands werten, wären da nicht diese Symptome von Wahnsinn, die sich z.B. in quälenden Visionen seiner toten Freundin äußern. Ok, vielleicht ist es so besser, als wenn die Nervensäge leibhaftig anwesend wäre.

Juhu! Nekromorph-Gliedmaßen en masse!

Aber auch, wenn die Freundin tot ist und die Regierung, das unberechenbare Element jeder Verschwörung, Isaac gerne an den Eiern packen möchte – am Leben bleiben will der gute Isaac doch irgendwie. Damit dieses annähernd aussichtslose Unterfangen angesichts der Horden von entstellten Freak-Monstern gelingt, bedienst Du Dich als Isaac eines Arsenals neuer, vernichtender Waffen und trennst noch mehr Nekromorph-Gliedmaßen ab, als im ersten Teil. Hmm, vielleicht wird das doch noch was mit der Fleischfabrik. Und so setzt Du Dich bereitwillig, anstelle von Isaac, dem psychologischen Nervenkitzel aus, vor dem Dich auch die Schwerelosigkeit nicht bewahren kann. Wer nach dem Spielen von „Dead Space 2“ behauptet, er hätte sich beim Spielen nicht gegruselt, der hat wahrscheinlich ohne Sound und mit geschlossenen Augen gespielt. DeadSpace2_05 DeadSpace2_10 Im Gegensatz zum ersten Teil bietet „Dead Space 2“ auch einen Online-Multplayer-Modus mit verschiedenen Spielvarianten an. Am besten gefällt dem Kürbiskönig die Möglichkeit, die Seiten zu wechseln. Endlich darfst Du auch einmal ausprobieren, wie es sich so als Nekromorph spielt und ob nach Klöppeln und Ornithologie vielleicht ja blutige Menschenjagd das richtige Hobby für Dich ist. Gemeinnützige Vereine gibt es in dieser Richtung ja bisher kaum.

Offizielle deutsche „Dead Space 2“ Website

Und weil Dead Space 2 in unseren Augen so ein Kracher ist, verlosen wir für Dich ein fettes Fanpaket, bestehend aus:

1x Dead Space 2 (PS3) 1x Dead Space 2 T-Shirt 1x Dead Space 2 Cap 1x Dead Space 2 Necromorph-Figur

DeadSpace2_PackshotTShirt (web)Cappy1Figur_Necromorph Vor das Vergnügen hat der Kürbiskönig jedoch die Arbeit gesetzt. Um an der Verlosung teilzunehmen und mit etwas Glück das Fanpaket zu gewinnen, musst Du mindestens 18 Jahre alt sein und folgende Frage korrekt beantworten:

Was könnte Isaac nach Meinung des Kürbiskönigs mit den ganzen abgetrennten Gliedmaßen machen?


a) An das Bayerische Sozialministerium schicken b) Neue, eklige Nekromorphs zusammenklöppeln c) Eine fette, profitable Fleischfabrik eröffnen Schick uns bis zum 13. März 2011 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Dein Alter (!), Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

Dead Space 2 – Feature Video

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Lieber Vampir statt Cowboy

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Die wenigstens Menschen wissen, dass Halloween nicht die einzige Möglichkeit im Jahr ist, in der man sich gefahrlos verkleiden kann. Hier und da höre ich jemanden laut Weihnachten! rufen. Das ist sicherlich richtig. Die Auswahl der möglichen Kostüme ist da aber jedoch eher beschränkt. Nein! Karneval, Fasching oder die verrückte Zeit ist jene Möglichkeit, von der ich rede. Nun ziehen viele ein enttäuschtes Gesicht, weil sie denken „Was habe ich mit Clownskostümen und Cowboy-Outfits zu schaffen?“ Jenen Zweiflern rufe ich jedoch zu: “Wieso Clownskostüm? Wieso Cowboy und Indianer? Wie wäre es z.B. mit einem zünftigen Vampiroutfit?!“ Wer nun im Zuge einer unangebrachten Restnörgelei bemerkt, ein Vampirkostüm wäre in seinen Möglichkeiten kaum vielfältiger, als das Weihnachtsmann-Outfit, dem sei dieser ausführliche Artikel zum Thema Vampirkostüm dringend ans Herz gelegt:

Das Vampirkostüm (Teil 1) – Was sich unter dem Mantel verbirgt

In dem ausführlichem Artikel wird u.a. der Frage nachgegangen, wo der Ursprung der Vampirmode liegt und warum Vampire eigentlich so oft diesen unpraktischen Umhang tragen. Wie der Vampir wurde, was er ist. Von seinen Ursprüngen in den folkloristischen Sagen der ländlichen Bevölkerung bis zu den blassen, blutsaugenden Edelmännern, die bis heute das Bild des Vampirs dominieren.


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Und wer damit durch ist oder wer sich lieber Bilder als Text anschaut, für den gibt es hier noch eine Bilderreise durch 100 Jahre Vampirkostüm auf der Leinwand:

Das Vampirkostüm im Film – Ein Spaziergang durch die Vampirmode in der Filmgeschichte

Seit es die große Filmleinwand gibt, treiben Vampire darauf ihr Unwesen. Und wie in der Verfilmung von Anne Rices „Interview mit einem Vampir“ sitzen auch einige davor, um endlich mal wieder einen Sonnenuntergang sehen zu können. Die Anzahl der Vampirfilme geht mittlerweile in die Hunderte. Wir haben uns in einer Nachtschicht einmal alle angeschaut und präsentieren Euch hier eine Modenschau der Vampirkostüme aus (über) 100 Jahren Kinogeschichte. Bild 2 Nosferatu mit MuetzeBild 7 John CarradineBild 17 Dracula jagt Minimaedchen 1972.jpg Bild 11 Mina in Hammers DraculaBild 19 The lost BoysBild 33 Blade 2 2002
Da sollte doch für jeden etwas dabei sein. (Von wegen Cowboykostüm!)

Winselmutter – Monster der Welt

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Wie sieht die Winselmutter aus?

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Die Winselmutter wird meist als gespenstischer Schatten, als weiße Gestalt oder wandelndes Licht beschrieben. Im Vogtland jedoch ist das Gespenst auch als Kalb oder Schaf mit feurigen Augen und sogar als Gestalt mit Ziegenkopf auf langem Hals bekannt.

Heimat:

Erzgebirge, Lausitz, Vogtland landkarte-winselmutter

Hintergrundgeschichte:

Die Winselmutter war der Legende nach die Mutter eines Sohnes, dessen Geliebte ihm eines Tages die Treue brach. Zu Tode betrübt und mit gebrochenem Herzen des Lebens überdrüssig, ertränkte sich der junge Mann im Oswaldbach nahe der sächsischen Stadt Grünhain (deshalb kennt man die Erzählung als „Die Winselmutter am Oswaldbach“ oder „Die Winselmutter bei Grünhain“). Voller Trauer machte sich die Mutter auf die Suche nach dem Leichnam ihres Sohnes. Ihre Suche währte sieben Tage lang und je länger ihre Suche dauerte und erfolglos blieb, umso mehr haderte sie mit Gott. Bevor sie ihrem gebrochenen Herzen erlag, hatte sie geschworen, nicht eher ruhen zu wollen, als bis sie ihren Sohn gefunden habe. Weshalb ihr auch nach dem Ableben keine Ruhe gewährt wurde.

Wer sind die Opfer der Winselmutter?

Jeder, der ihr begegnet.

Taktik:

Die Winselmutter wandelt mitternachts entlang des Oswaldbachs und sucht unter ständigen Wehklagen und „Winseln“ (daher der Name) nach dem Körper ihres Sohnes. Die Begegnung mit ihr gilt den Überlieferungen nach als ein schlechtes Vorzeichen, welches sogar den Tod eines vertrauten Menschen zur Folge haben kann.

Abwehr:

Das sicherste Mittel zur Abwehr der Winselmutter ist wohl, dem Oswaldbach bei Mitternacht fern zu bleiben.

Sonstiges:

In manchen Gegenden wird der in der Luft schwebende Samen der Distel auch „Winselmutter“ genannt. Winselmutter-02

Schrecklevel: 5 von 13

Eine alte, geisterhafte Frau, die nachts winselnd an einem Fluss entlang läuft – das ist nun ja zumindest ein bisschen unheimlich. Aber die Sache mit dem potenziellen Tod eines guten Bekannten, Vertrauten oder Verwandten macht die Winselmutter zu einer echten Bedrohung.

Ausgefallene Kostüm Trends – mit lebenden Youtube-Videos, Old-School-Handys und abgefuckten Superhelden

reporter-im-kreis Ein schmetterndes „Helau“, „Alaaf“ und nicht zu vergessen „Heijo“ (Ja, wo ruft man denn sowas?!) an alle Sympathisanten des majestätischen Kürbiskönigs! Ich bin es: Der Unsichtbare! Als Beauftragter für die ehrenamtliche Suche nach angesagten Kostümen und Experte für „en Pappnas em Jeseech“ bin ich mindestens 365 Tage im Jahr in den Brennpunkten dieser Welt unterwegs, um Trends aufzuspüren. Und da ich mich als komplett Unsichtbarer fast ausschließlich über meine Klamotten und Verkleidungen definiere, weiß ich auch, wovon ich rede beziehungsweise schreibe. Und jetzt, mitten in der dicksten Karnevalszeit, sind viele Sterbliche noch auf der Suche nach tollen Verkleidungsideen. Denn jedes Jahr als Pirat, Teufel oder Cowgirl zu gehen, löst bei vielen nur noch einen Gähn-Reflex aus. Darum hier ein paar ausgefallene Kostüm Trends, wie Du mit deiner Verkleidung voll im Trend liegst:

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Trend 1: Digital ist besser!

Ja, das 21. Jahrhundert ist endgültig im Karneval angekommen. Vorbei die Zeit, in der grobe Filzkostüme oder Papierhüte gerade mal für ein müdes Schulterzucken gesorgt haben, jetzt erfolgt Verkleiden 2.0. Denn heute heißt es nicht mehr: „Du bist, was du isst!“ (Wer möchte schon als Dioxinmännchen durch die Gegend laufen?), sondern „Du bist, was du kommunizierst!“. (Auch wenn sich das nicht so schön reimt.) Was Du dafür brauchst, ist ein bisschen technisches Know-How, etwas Hardware und vor allem viel Kreativität.

Facebook/YouTube-Bilder

Man kennt das: Bei jeder Faschingsparty das Gleiche! Kaum hat man den einen oder anderen alkoholischen Drink zu sich genommen und beginnt mit einem lallendem Gesichtsausdruck, exzentrische Bewegungen auf der Tanzfläche zu vollführen, holen die Kollegen ihre Foto-Handys raus, knipsen Fotos von der unansehnlichen Situation und stellen diese dann freundlicherweise gleich noch ins Internet. (Es hat auch seine Vorteile unsichtbar zu sein.) Aber dieses Jahr nicht! Dieses Jahr kommst Du ihnen zuvor und gehst einfach als Dein eigenes YouTube-Video, wie der junge Mann auf dem unten stehendem Foto, der als „Drunk Guy At  Party“ geht. Na, da kann ja nichts mehr schief gehen. Und das Tollste ist, die Herstellung ist ganz einfach. Das YouTube-Motiv erhältst Du, indem Du einen Screenshot eines laufenden Videos auf der YouTube-Seite machst. In einem Grafikprogramm kannst Du dann die gewünschte Änderungen (Titel etc.) einfügen und abändern. Die Grafik in passender Größe im Copy-Shop ausdrucken lassen und auf stabilem Karton oder Kapa-Platten (gibt es im Modellbau-Bedarf) aufziehen lassen. Fenster mit einem Cutter ausschneiden und auf der Rückseite eine Tragevorrichtung (Gurt o.ä.) anbringen. Damit man das Ding nicht die ganze Zeit mit den Händen tragen muss. Weitere Tipps für Videotitel sind: „Mein peinliche beste Freundin“ oder „Fetter Typ versucht mit einer Frau zu flirten“. Voll daneben ist jedoch die Idee, als Blanko-Facebook-Profilbild zu gehen. Knutschen kannst Du damit nämlich nicht. Ganz abgesehen von essen und trinken oder richtig sehen.

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8 Bit-Kopf

Einen richtigen Kopf gemacht (haha), hat sich der Grußpostkarten-Illustrator Dan Liuzzi, der sich eine digitale Porträt-Maske nebst Krawatte in oldschooliger 8-Bit-Optik bastelte. Dazu benötigte er nach eigenen Angaben ca. zwei Wochen und folgende Utensilien: Isolierschaum, etwas Fugenmasse, einen Pappkarton, Kleber und natürlich Farben (in seinem Fall Acryl). Also, ab in den Baumarkt und rechtzeitig anfangen!

Menschliches Handy

Wem das einen Tick zu nerdig ist und stattdessen lieber mit seinem Handy telefoniert, für den ist vielleicht die Idee, gleich als solches auf der Faschingsparty aufzutauchen, eine attraktive Möglichkeit? Zugegeben: Das Design und die Größe erinnern eher an die Zeit, als man für das sogenannte Handy noch einen Rucksack zum Transportieren benötigte und die meisten Leute bei dem Wort iPhone eine Eierbecherassoziation hatten. Aber warum nicht mal etwas nostalgisch werden. Laut der ausführlichen Anleitung steht man mit dem Kostüm gleich im Mittelpunkt der Party. Vermutlich, weil die Leute ständig telefonieren wollen. Gott sei Dank sind die Zeiten vorbei, wo sie einem Telefonkarten in den Schlitz schieben.

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Trend 2: Superhelden, Marke abgestürzt

Superhelden retten die Welt. Sie sind unermüdlich und selbstlos im Einsatz, um Dich Normalsterblichen vor verrückten Wissenschaftlern und deren noch verrückteren Weltbeherrschungsplänen, sowie diversen außerirdischen Invasoren zu retten. Wenn sie sich nicht gerade gegenseitig wegen irgendeines Missverständnisses die Fresse einhauen (mit einem Cape über den Kopf hört man halt recht schlecht). Nebenbei versuchen sie dann meist noch, ein Privatleben zu haben. Das geht natürlich irgendwann auf das Immunsystem. Superheldenkräfte hin oder her. Und so mussten die einst so strahlenden Helden über die Jahre ganz schön Federn lassen. Mittlerweile haben sich auch einige Kulturschaffende dieses sensiblen Themas angenommen und versuchen mit eindringlichen Werken, wie „Hancock„, „Marvel Zombies“ oder „The Boys“ auf diese dunkle Seite des Superheldentums aufmerksam zu machen. Aber das ist nicht genug! Auch Du kannst auf dieses Thema hinweisen, indem Du auf der Faschingsparty in einem dieser Kostüme auftauchst:

Alte Superhelden

Alte-SuperheldenIrgendwann ist die Luft raus. 78 Jahre der Musterknabe sein, ständig die Welt retten und nie Sex mit Lois Lane haben. Das haut auf Dauer den stärksten Kryptonier um. Noch schlimmer ergeht es den Kollegen in Strumpfhosen, die keine Außerirdischen oder Mutanten sind, wie Batman oder Daredevil. Irgendwann heißt es da zwangsläufig: Ab ins Altersheim! Die Kombination von Superheldenkostüm und Alterserscheinungen bilden einen schönen Kontrast, der einem zum Mittelpunkt jeder Party werden lässt. Und sei es nur, weil einem jeder über die Tanzfläche helfen möchte. Als Accessoires bieten sich Krücken, Rollstühle oder ein Rollator an. (Aber nicht vergessen, vor dem Ausborgen den eigentlichen Besitzer um Erlaubnis zu fragen.) Nicht fehlen dürfen natürlich Brille, Glatze, weiße Haare und Bart. Mit Horrorhaut kann man gut ein runzliges Gesicht imitieren. Und schon geht sie los, die greise Superhelden-Party. Achtung – Rollstühle haben immer Vorfahrt!

Verletzte Superhelden

Ein Superheldenleben besteht zum großen Teil daraus, sich mit Leuten zu prügeln, die ähnliche, wenn nicht bessere Fähigkeiten als man selbst besitzen (es soll ja spannend bleiben). Diejenigen, welche nicht mit den bemerkenswerten Selbstheilungskräften Wolverines gesegnet sind, verbringen einen Großteil ihres Superheldendaseins damit, ihre Wunden zu verarzten. Das zahlt natürlich auf Dauer keine Krankenkasse. Ein Kostüm als Superman mit Augenklappe, Wundschorf, Kopfverband, Pflaster und Armbinde ist da eine gute Gelegenheit, auf diesen totgeschwiegenen Aspekt des Gesundheitssystems aufmerksam zu machen. Weitere Möglichkeiten sind z.B. Daredevil mit Blindenbinde oder Flash mit gebrochenem Bein auf Krücken.

Marvel-Zombies-2-CoverZombie-Superhelden

Spätestens seit der Veröffentlichung von „Marvel Zombies“ ist klar, dass Superhelden keineswegs immun gegen den Zombie-Virus sind. Das bietet dem engagierten Verkleidungsfreund endlich die Möglichkeit, ein Superheldenkostüm mit blutigen Zombie-Utensilien zu kombinieren. Natürlich sollte man dem Superhelden-Cape ansehen, dass sein Besitzer seit der Zombifizierung wenig wert auf Kleiderpflege legt. Risse, Löcher und Verschmutzungen sind Pflicht. Für den richtigen Zombielook empfehle ich unsere beeindruckende Zombiemaske zum Selberbauen aus der Rubrik Alternative Schminktipps. Noch eindrucksvoller gelingt das Ergebnis, wenn man das mit Details wie abgefaulten Nasen oder Zombie-Kontaktlinsen kombiniert. Und das Ganze bitte schön blutig!

Heruntergekommene Superhelden

Wer sagt, dass Superhelden immer glänzen müssen? Irgendwann ist auch mal Feierabend und wenn gerade keine Telefonzelle zum Umziehen in der Nähe ist, geht’s auch schon mal im Kostüm in die nächste Kneipe zum Feierabendbier. Scheiß auf Geheimidentität! Jetzt geht es erstmal richtig auf Sauftour. Soll die Welt doch sehen, wie sie sich selber rettet. (Das ist halt der Nachteil einer Geheimidentität: Niemand schickt einem mal eine Dankeskarte!) Für die Darstellung eines verkaterten, desillusionierten Superhelden empfehle ich bei den Herren einen gepflegten Drei-Tage-Bart. Für die Damen ist unbedingt verschmierter Lippenstift und verlaufenes Make-Up anzuraten. Absolute Pflicht ist eine Frisur, wie ein frisch explodiertes Vogelnest. Für die Superhelden unter Euch, die bereits etwas länger an einer Sinnkrise leiden, sind leicht aus der Form geratene Körperteile, wie z.B. ein ansehnlicher Bierbauch in dieser Saison ein absolutes Must-Have! Das einst stolze Kostüm sollte einer Sauftour entsprechend fleckig und verdreckt sein!

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So, das war’s erstmal. Dann beim nächsten mal wieder artig reinlesen, wenn ich mit den neuen Trends aus den Untiefen unheimlicher Umkleidekabinen und verwegener Kostüm-Laboratorien rüberkomme. Bis dahin – Bin dann mal weg. Dein Unsichtbarer

Die Aussichten für die nächsten Wochen – exorzistisch bis heiter

Nun lieber Freund kann ich´s Dir ja ruhig verraten: Die Sonne wird nicht mehr scheinen. Zumindest vorerst nicht. Eine riesige, weltverschlingende Vampirfledermaus hat sie geraubt und saugt ihr nun die Lebensenergie aus, um ihr eigenes widerwärtiges, untotes Leben in die Unendlichkeit zu verlängern. Im Moment arbeiten die Vereinten Nationen an der Entwicklung eines riesigen Mecha-Van-Helsing, um den Lichtspender wieder raus zu hauen. Vor Mitte April wird das aber wohl nichts werden. Bis es soweit ist, bleibt Dir, Sterblicher, wohl nichts weiter übrig, als die Zeit, die Du sonst im Freibad verbracht hättest, anderweitig zu nutzen. Deswegen hier für Dich in chronologischer Reihenfolge die Halloween.de-Kino-Tipps für die nächsten Wochen.

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10. Februar: Tucker & Dale vs. Evil

Beginnen wir gleich mit dem Highlight. Wir haben ja schon mehrmals auf dieser Seite darauf hingewiesen. Und nun ist es endlich soweit: Tucker & Dale, die beiden sympathischen Hinterwäldler, erobern Deutschland. Und das nicht auf DVD. Bis auf die große Leinwand haben die Beiden es geschafft. Was einmal mehr beweist, dass gutes Aussehen doch nicht Alles ist in der Filmbranche. Zum Inhalt sei gesagt, dass die titelgebenden Tucker & Dale zwei gutmütige, Latzhosen tragende Hillbillys aus dem Bilderbuch sind, die eigentlich nur ein ruhiges Wochenende verbringen wollen. Angeln, Biertrinken. Sowas. Dumm nur, dass in unmittelbarer Nachbarschaft ein paar Kids aus der Stadt ihr Zeltlager aufgeschlagen haben. Und die haben eindeutig zu oft “Wrong Turn“ und “The Texas Chainsaw Massacre“ gesehen. Denn kaum werden sie der beiden Einheimischen ansichtig, beginnen sie in Todesangst panisch am Rad zu drehen und sich vor den Augen der verdutzten Tucker & Dale selbst zu eleminieren.

Der Kürbiskönig meint:

Auch wenn der Film am Ende etwas schwächelt: Unbedingt anschauen! Und als Anregung vielleicht mitnehmen, dass man den Einheimischen auf dem Lande vielleicht erstmal freundlich grüßen sollte, bevor man versucht, ihn mit einem nicht gerade vertrauten Gegenstand (zum Beispiel einem forstwirtschaftlichen Nutzgerät) zu eliminieren. Dabei kann man nämlich mal ganz schnell den Kopf verlieren.

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17.März: The Rite

Es wäre interessant zu erfahren, ob Anthony Hopkins die Rolle als Hannibal Lecter eher als Fluch oder als Segen begreift. Fest steht, dass der charismatische Schauspieler seit dem “Schweigen der Lämmer“ auf mehr oder weniger an der Psychose vorbei schrammende Figuren (mit einer Art mystisch esoterischem Background) festgelegt ist. Eine Rolle als ehrwürdiger Butler in einer Tränenschmonzette wie “Was vom Tage übrig blieb“ wird er wohl nicht mehr so schnell kriegen. “The Rite“ ist der gefühlte zehnte Film in letzten Jahren zum Thema Exorzismus. Natürlich, wie in diesem Genre üblich, nach einer sogenannten „wahren Begebenheit“ erzählt. Also quasi eine Art Dokumentarfilm mit Schauspielern. Wie ebenfalls bei fast allen anderen Variationen des Themas, leidet auch “The Rite“ darunter, dass mit der Erschaffung des Genres quasi auch sein Höhepunkt zusammenfällt und keiner der nachfolgenden Epigonen in puncto Atmosphäre, Schauer, Ekel und Entsetzen an “Der Exorzist“ heranreicht.

Der Kürbiskönig meint:

Nun ja, wenn man wirklich nichts anderes zu tun hat. Aber vielleicht spart man sich auch das Geld und verbringt seine Zeit lieber mit einer DVD von “Der Exorzist“ oder wenn es schon etwas neuer sein soll “Der letzte Exorzismus“ oder “Der Exorzismus der Emily Rose“. Und Anthony Hopkins empfehlen wir, vielleicht auch mal ein Filmangebot auszuschlagen. Vielleicht kann er da ja mit Samuel L. Jackson und Morgan Freeman eine Therapiegruppe bilden?!

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24.März: Season of the Witch

Nicolas – das traurige Auge – Cage hat anscheinend Gefallen gefunden an Hexen und Zauberei und präsentiert uns hier die Hauptrolle in dem recht düster und ansehnlich daher kommenden, mittelalterlichen Hexenspektakel “Season of the Witch“. Nur das den Trailer begleitende Marylin Manson-Geklimper hätte man getrost im Abspann belassen oder einfach gleich weglassen können. Wir sind schließlich nicht mehr in den Neunzigern!

Der Kürbiskönig meint:

Ron – Hellboy- Perlman und Christopher Lee in einem Mittelalter-Hexenfilm – das klingt eigentlich nach guter Unterhaltung. Und wegen der fragwürdigen Besetzung von Nicolas Cage als heimkehrender Kreuzritter wollen wir nochmal ein Auge zudrücken, raten ihm aber anschließend, sich mal bei der Selbsthilfegruppe von Anthony Hopkins zu melden.

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31.März: Sucker Punch

Zack Snyder war einer von den Wenigen, die es geschafft haben, einem der großen Klassiker der (nun ja, man kann das schon so sagen) Filmgeschichte ein relevantes Remake hinzu zu fügen. Zumindest die ersten 20 Minuten (incl. Vorspann) gehören zum besten und beeindruckendsten, was in den letzten Jahren über die große Horror-Leinwand flimmerte. Anschließend stapelte er für den optisch imposanten, homosexuellen Film “300“ halbnackte eingeölte Bodybuilder übereinander und verfilmte das unverfilmbare „Watchmen“-Comic. Nun ist er wieder da. In seinem neuen Film “Sucker Punch“ flüchtet sich ein junges Mädchen aus ihrem bedrückenden, düsteren Internatsalltag in eine durchgeknallte bunte Fantasy-Welt, die aussieht, als hätte man alle Computerspiele der letzten Jahre zusammengekippt.

Der Kürbiskönig meint:

Für Leute, die Computerspiele mögen, aber lieber zuschauen, als selbst zu spielen (und das auch noch alle Spiele gleichzeitig): Absolut empfehlenswert. Eine wahre Augenexplosion.

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14.April: Paul – Ein Alien auf der Flucht

Erinnert sich noch jemand an “Shaun of the Dead“, den schönsten, besten und intelligentesten Zombiefilm der letzten dreißig Jahre (sorry, Zack Snyder!)? Was die Wenigsten wissen, die beiden Hauptdarsteller sind auch im wahren Leben dicke Kumpels und Hauptdarsteller Simon Pegg schrieb auch am Drehbuch mit. Es folgte die etwas klamaukigere Action-Persiflage “Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“. Mit ihrem neuesten Film, für den erstmals beide zusammen das Drehbuch schrieben, kehren die beiden Anti-Helden wieder ins fantastische Genre zurück. Der Inhalt ist schnell erzählt: Die zwei Loser Graham und Clive sind mit ihrem Wohnmobil in Amerika unterwegs, als sie mitten auf dem Highway auf ein trampendes Alien treffen, welches sich als Flüchtling bei ihnen einnistet und sich als ziemlich lebensfroh und rettungslos versaut herausstellt. Und wie es sich gehört ist natürlich auch eine ominöse, staatliche Institution hinter dem kleinen Besucher her.

Der Kürbiskönig meint:

Der Trailer sieht nach einem unterhaltsamen Klamauk aus und verspricht 1,5 Stunden schenkelklopfende Unterhaltung. Das Duo Pegg und Frost sind in Sachen Situationskomik auf jeden Fall eine feste Bank. Allein, dass in der Endsynchronisation Ärzte-Trommler Bela B. dem lebensfrohen Besucher seine Stimme leiht, sorgt für einen Wermutstropfen. Denn wie sich bereits gezeigt hat, ist dies neben Schauspielern, Hörbücher einsprechen und Solo-Alben einspielen eine der Sachen, die er nicht so gut kann.

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14.April: World Invasion – Battle Los Angeles

Eine Invasion von feindlichen Alien-Raumschiffen, die aussehen, wie aus LEGO-Technik zusamengebaut, schießen die Welt kaputt. Wir dürfen zuschauen, wie es L.A. erwischt. Super!

Der Kürbiskönig meint:

Da kann eigentlich nichts schief gehen und L.A. soll ja eh nicht so schön sein!

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Der Kürbiskönig wünscht viel Vergnügen! Wir sehen uns im Frühjahr! PS: Wer einen Spendenbeitrag zum Aufbau des Mecha-Van-Helsings leisten möchte, wendet sich bitte an seinen zuständigen Europa-Abgeordneten. Wer das ist, erfährst Du an den örtlichen Lotterie-Annahmestellen.

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HACK/SLASH feat. SUICIDE GIRLS – Wir verlosen 3 Exemplare des Kultcomics

HackSlash-5-CoverCassie und Vlad sind wieder da! Das sympathische Killer-Duo bestehend aus einem riesigen deformierten Fleischberg mit kindlichem Gemüt und dem Pin-Up-Girl mit dem Mutterkomplex. Aber anstatt sich, wie andere Leute ihres Alters bei “Germanys next Topmodel“ zu bewerben oder als Zerleger im städtischen Schlachthof zu arbeiten, ziehen die Beiden aufopfernd in einem alten Schrottbus durch das Land, um den Normalbürger davor zu bewahren von aufdringlichen, maskierten Killern mit psychischer Schräglage zerhackt zu werden, wie sie seit dem Ende der Siebziger Jahre so vermehrt auftauchen. Hack-Slash-Cassie-und-Herbert-WestDas nennt der Kürbiskönig einmal soziales Engagement und spendet Applaus! Auch wenn bei genauem Tageslicht (Pfui!) betrachtet Cassie (so der Name der Slasher vernichtenden Schönheit) natürlich selbst nichts anderes ist, als eine Art irrer Serienkillerin. Allerdings auf der richtigen Seite. (Und werden am Ende eines jeden Slasher-Filmes die sogenannten Opfer nicht immer selbst zu dem, was sie eigentlich bekämpfen?) Mit “(Re)animatoren“ liegt nun bereits der fünfte Band mit den Abenteuern der rührigen, leichtbekleideten Serienkillerkillerin und ihres grobschlächtigen Kompagnons auf Deutsch vor. Und da es sich bei der 5 ja fast schon um ein rundes Jubiläum handelt, ist dieser Band ein kleines Prominentenspecial geworden. Unter anderem treten auf: Der Zauberer von OZ. Es gibt ein freudiges Wiedersehen mit der Lunch-Lady und Mr. Reanimator Herbert West persönlich gibt sich die Ehre. Und nicht zuletzt dreht sich die Episode “Selbstmord“ um die Community -Webseite für tätowierte nackte Frauen “Suicide Girls“. Weswegen deren Logo auch groß auf dem Cover-Schlüpfer prangen darf. Ja und nun rate mal, WER sich in der besagten Episode vor der Webkamera entblättern darf. Da beißt der Fanboy in die Tastatur. Und bevor, lieber Leser von Halloween.de, auch Du deine Tastatur mit tropfendem Speichel beschmutzt, verlosen wir zusammen mit dem Cross Cult-Verlag schnell 3 Exemplare dieser wertvollen Freizeitlektüre. Beantworte dazu nur diese Frage:

Was würde sich wohl Michael Myers vom Zauberer von OZ wünschen?

Schick uns bis zum 3. Februar 2011 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

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Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 5: Welcher Film war eigentlich der allererste Horrorfilm?

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Die Frage:

Lieber Dr. Kürbis! Ich habe mich schon lange gefragt, welcher Film eigentlich der allererste Horrorfilm war! Kannst Du mir da weiterhelfen? Vielen Dank sagt Marcel

Die Antwort:

kuerbisAh, eine Frage, die uns direkt in die Anfangszeiten des Kinntopps zurückführt. Beulen wir also unseren alten Zylinder aus, bürsten wir den Frack und machen wir eine kleine Reise in eine Zeit, in der sich ein unterbezahlter Pianist noch bemühen musste, das ohrenbetäubende Klappern des Filmprojektors zu übertönen. Ja, lieber Marcel, der erste Horrorfilm ist tatsächlich fast so alt, wie das Medium Film selbst. Er stammt aus dem Jahr 1910 und ist eine Romanverfilmung von „Frankenstein“. Erst fünfzehn Jahre zuvor, im Jahre 1895, präsentieren die Gebrüder Lumière der Weltöffentlichkeit zum ersten Mal ihren sogenannten Kinematographen. Dieser Apparat ist eine Kamera und ein Filmprojektor in einem, der gerade einmal eine Minute Film am Stück aufzeichnen und wiedergeben kann. Die ersten Filme sind deshalb auch relativ unspektakulär und zeigen lediglich Arbeiter beim Verlassen einer Fabrik oder ein Baby beim Frühstück. Die zeitliche Beschränkung macht es der Filmbranche lange Zeit unmöglich, irgendeine Art von Geschichte zu erzählen. Man beschränkt sich auf kurze Sketche oder das Abfilmen von ausgefallenen Ereignissen, so dass Filmvorführungen irgendwann nur noch Sache des Varietés oder von Jahrmärkten sind. Hier entsteht auch der erste Horror-Clip: „Die Enthauptung der Maria Stuart„, der schon mit einem schockierend guten Stopp-Trick arbeitet. Doch als richtigen Film kann man diese knappe Situation noch nicht bezeichnen. Dass sich dieser eingeschränkte Zustand fast zehn Jahre lang nicht ändert, ist die Schuld der Brüder Lumiére, die den Film nie richtig ernst nehmen und ihn eher als „lebende Fotografie“ sehen. Doch glücklicherweise verkaufen sie 1905 ihre sämtlichen Patente an die französische Schallplattenfirma „Pathé„. Dort findet sich schließlich ein kluger Kopf, der sich an die Weiterentwicklung der Filmtechnik macht. Endlich kann man auch längere Geschichten am Stück erzählen, was dazu führt, dass sich nach und nach in Hollywood die ersten Filmschaffenden niederlassen.

Die amerikanischen „Edison Studios“ nehmen sich 1910 Mary Shelley´s Klassiker „Frankenstein“ zur Brust, der zu dieser Zeit schon bemerkenswerte zweiundneunzig Jahre auf dem zusammengeflickten Buckel hat. Der ganze Streifen ist in drei Tagen abgedreht und kommt mit nur wenigen Darstellern aus. Dennoch wird in dem rund 13-minütigen Stummfilm eine erstaunlich komplexe Geschichte erzählt, die den Kampf des Schöpfers gegen seine eigene dunkle Seite zeigt. Das Erschaffen eines solchen Monsters ist dem Doktor nämlich nur möglich, weil er sich von seiner Gier und seinen dunklen Gedanken hat antreiben lassen. Von nun an verfolgt ihn seine Kreatur sogar bis ins Elternhaus und bedroht ihn zunehmend. Doch die Liebe zu seiner Verlobten lässt den Doktor letztendlich über den Einfluss des Monsters siegen. Ausgesprochen verblüffend sind vor allem die kreativen Special-Effects des Films. So benutzt man am Ende einen beeindruckenden Spiegeltrick und zum Erschaffen des Monsters lässt man einfach eine Papp-Kreatur abbrennen und zeigt das Ganze dann Rückwärts. Dennoch ist dem Film kein Erfolg beschieden. Die Kritiker zerreißen das Werk in der Luft und das Publikum interessiert sich nicht für solch alte Kamellen. Der Film landet schnell in der Versenkung und es soll -trotz weiterer, jedoch ebenfalls wenig erfolgreicher Horrorfilme in den nächsten Jahren- noch bis 1922 dauern, bis F.W. Murnau mit seinem Meisterwerk „Nosferatu“ der Welt das Fürchten lehrt, das Horrorgenre revolutioniert und es zugleich in den Lichtspielhäusern etabliert. Dank der Digitaltechnik kannst Du Dir jetzt selbst ein Bild davon machen, ob der erste Horrorfilm wirklich so ein Flop ist. Der Kürbiskönig ist jedenfalls ein großer Fan der wild fuchtelnden Arme der Darsteller. Viel Spaß!

Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: frage@halloween.de


Wo trifft man Anus-Aussauger und pelzige Riesenfledermäuse mit Affenkopf?

Den ganz besonders aufmerksamen Beobachtern ist es möglicherweise schon aufgefallen: Unsere vom Unsichtbaren gegen jede Abmachung vorab angekündigte Serie „Monster der Welt“ ist gestartet! Nun wollen wir Dir auch verraten, warum diese Reihe ausgerechnet DEIN Leben retten könnte… Monster der Welt LogoMonster der Welt. Drei Worte, die das ganze Grauen unseres auf den ersten Blick so bezaubernden, blauen Planeten zum Inhalt haben. Denn erst bei genauerem Hinsehen, sozusagen auf den zweiten Blick, zeigt Mutter Erde ihr wahres Gesicht. Und das ist eine ziemlich hässliche Fratze, glaub es uns! Anstatt Dich aber mit Allerweltsgeschichten und Ammenmärchen über Bigfoot und Yeti zu langweilen, möchten wir Dich vor jenen Monstern warnen, von deren Existenz Du bisher vielleicht nichts wusstest. Denn bedenke: Der gefährlichste Feind ist der, den man nicht kennt! Den Auftakt in unserer Reihe bildet übrigens der Kappa, weitere Monster folgen in regelmäßigen Abständen. Eines gleich vorneweg: Über die Zahl der rechtlosen Lakaien des Kürbiskönigs, denen allein während der zurückliegenden Recherchen das Lebenslicht ausgeblasen wurde, hüllen wir am besten den Mantel des Schweigens. Stattdessen lüften wir den Vorhang auf dem geschrieben steht „Geheimnis“ und öffnen die dahinter verborgene Tür zu einer Welt, die Du so noch nicht kennst. Eine Welt, in der so gesellige Gestalten wie Amphisbaena, Cu Sith, Hakemann, Klushund, Nuckelavee und Winselmutter zuhause sind. Schnell wirst Du erkennen, dass wir nicht nur Dir persönlich einen unschätzbaren Gefallen tun, sondern allen menschlichen Erdenbürgern.

Wissen kann Leben retten!

Monster der Welt SchriftzugDurch die Offenlegung der Stärken und Schwächen der Monster der Welt, durch Wissenswertes zu Hintergrund und Herkunft sowie viele weitere, wertvolle Informationen verlängern wir Dein Leben für den sonst sehr unerfreulichen Fall des Zusammentreffens mit einer dieser Kreaturen. Das Wissen, wie man einen Asanbosam abwehrt oder welche Taktik ein Kappa anwendet, könnte im wahrsten Sinne des Wortes Deinen Anus retten! Der Schrecklevel, den wir vergeben, bezieht sich zum einen auf die Anzahl der dem jeweiligen Monster zum Opfer gefallenen Lakaien, als auch auf das Angstgefühl, von dem Überlebende berichten und auf die bloße Vorstellung des entsprechenden, mehr oder weniger qualvollen Todes. Wir sind uns sicher, dass Du in Zukunft sicherheitshalber besser mit zusammengekniffenem Schließmuskel durch unbekannte Gewässer schwimmen und mit offenen Augen schlafen wirst. Möglicherweise kennst Du selber ein Monster, vor dem Dich Deine Eltern mit erhobenem Zeigefinger, bedeutungsschwangeren Worten und eindringlichen Blicken in Kindertagen warnten? Eines, das in erster Linie regional bekannt ist oder über das nur in alten Aufzeichnungen in noch älteren, verstaubten Chroniken berichtet wird. Sollte dem so sein, dann lass es uns wissen (indem Du uns eine Nachricht im Kommentarfeld unten hinterlässt) und der Kürbiskönig schickt seine Lakaien aus, um dem Viech auf den Zahn zu fühlen. Öffne das „Monster der Welt“-Kompendium

Heartless Rezension zum DVD – Start + Gewinnspiel

Jamie ist verzweifelt. Ein leuchtend rotes Feuermal zieht sich von seiner linken Gesichtshälfte seinen Arm hinunter. Das macht ihn zum Außenseiter im heruntergekommenen Londoner Stadtteil East End. Sein Vater erzählt ihm, das Feuermal sei der Abdruck eines brennenden Kusses. Aber der ist nun auch bereits seit zehn Jahren tot. Seine Mutter sagt „Ich finde dich schön“ und die Clique vor seiner Haustür ruft „Hey, Elefantenmensch, zeig‘ dein Gesicht!“. Jamie zieht die Kapuze tiefer ins Gesicht, macht sich die Welt mit seinem alten Fotoapparat zu eigen und glaubt, nie ein normales Leben führen zu können. Heartless---Screenshot-(2)„Es ist einfach diese Welt, Mom. Ich weiß nicht. Das Ganze ergibt keinen Sinn für mich. Es ist so, als würde man ein Fenster aufmachen und der ganze Wahnsinn fliegt rein. Es ist so, als hätte ich nie verstanden, wie man in ihr lebt.“ Und er scheint Recht zu behalten. Denn bald beginnen seltsame Dinge zu geschehen: Eine Gang mit Echsenmasken zündet, scheinbar wahllos, Menschen auf der Straße an. Jamie hat sie gesehen und er weiß, dass die Masken keine Masken sind. Als sie eines Tages vor seinen Augen seine Mutter töten, tritt der geheimnisvolle Papa B. in sein Leben und macht ihm ein Angebot. Mit der Wut und Hoffnung der Verzweifelten nimmt Jamie an. „Heartless“-Autor und Regisseur Philip Ridley ist ein bemerkenswerter Allrounder, eine Art vielseitiges Wundertalent, der in fast allen darstellenden und erzählerischen Bereichen zu Hause ist. Ursprünglich Student der Malerei mit weltweiten Ausstellungen, schreibt er Romane für Kinder und Erwachsene sowie vielbeachtete Theaterstücke. Mittlerweile soll er an seiner ersten CD arbeiten. Seine Filme machen da nur einen schmalen Anteil an seinem umfangreichen Oeuvre aus. Das ist schade. Denn da Philip Ridley sowohl in den erzählenden, als auch bildnerischen Kunstgattungen zu Hause ist, zeichnen sich seine Filme durch eine beeindruckende optische, wie inhaltliche Brillanz aus. Sein neuer Film „Heartless“ bildet da keine Ausnahme. Ridleys großes Thema sind verletzte, beschädigte Personen, welche die Geschehnisse um sich herum durch neue phantastische Sinnzusammenhänge zu erklären versuchen. Doch während in Ridleys bekanntestem Film „Ein Schrei in der Stille“ der kleine Seth Dove erst am Ende langsam zu begreifen beginnt, was geschehen ist und dass er fortan allein sein wird, geht es in „Heartless“ von Anfang an wesentlich düsterer zu. Die Dämonen sind für Jamie nur die folgerichtige Verkörperung seiner Lebensumstände. Und so stürzt er sich mit verzweifelter Leidenschaft in einen folgenschweren Handel, der ihm als einzigen Ausweg erscheint und der den Titel des Filmes noch im doppelten Sinne eine wörtliche Bedeutung geben wird. Heartless - Screenshot (5)Heartless - Screenshot (6)
Heartless - Screenshot (12)Heartless - Screenshot (8)
Einmal mehr hat Philip Ridley mit „Heartless“ einen bildgewaltigen, mitreißenden Film geschaffen. Es passiert nicht alle Tage, dass man bei einem Film nicht weiß, was als nächstes passieren wird. Zumal bei einem, der dem phantastischen Horrorgenre zuzuordnen ist. Was einmal mehr zeigt, wie schade es ist, dass sich die meisten Filmemacher in diesem Bereich mit der Variation von Stereotypen zufrieden geben. Was für Filme könnten wir haben. In was für Abgründe tauchen. Am Ende tragen die Dämonen keine Masken mehr. Sie rufen: „Du sollst endlich sterben!“

Gewinnspiel

Heartless-Cover

Wir verlosen zwei Exemplare der DVD. Darunter eines als elegantes Steel-Case.

Beantworte dazu einfach folgende Frage:

Welcher Herr der Ringe-Star spielt Hauptrollen in Ridleys vorherigen Filmen „Ein Schrei in der Stille“ und „The Passion Of Darkly Noon“?

Schick uns bis zum 25. Januar 2011 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

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Trailer „Heartless“


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Der Kappa – Monster der Welt

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Aussehen:

Kappa-01
Der Kappa ist ein etwa kindsgroßes Geschöpf (ca. 130 cm Körpergröße) mit grüner oder grünlich-blauer, selten auch roter Schuppenhaut sowie Schwimmhäuten zwischen Fingern und Zehen. Er riecht stark nach Fisch, ähnelt oft einem Frosch, jedoch besitzt er entweder ein affenähnliches Gesicht oder den Schnabel einer Schildkröte. In einer Vertiefung auf dem Kopf transportiert der Kappa Wasser, welches ihm magische Fähigkeiten und außergewöhnliche Kräfte verleiht. Um diese „Delle“ herum wachsen die Haare meist kreisförmig, man nennt diese Frisur „okappa atama“.

Heimat:

Der Kappa lebt praktisch ausschließlich in den Seen, Flüssen und Teichen Japans. Er existiert den Erzählungen nach insbesondere in solchen Gewässern, die sehr trübe oder schmutzig sind, seltener in klaren Gewässern. Weltkarte

Hintergrundgeschichte:

Der Begriff „Kappa“ bedeutet grob „Fluss-Kind“, was einerseits auf die kindliche Größe, andererseits auf die Verbundenheit mit dem Gewässer zurückzuführen ist, in dem der Kappa lebt. Ein Kappa bleibt nämlich sein ganzes Leben lang in ein und demselben Gewässer. Kappa gehören in das Reich der japanischen Mythologie, dort zählen sie zu den sogenannten „Yokai“, den Monstern und Kobolden. Oft wird der Kappa als Geschöpf beschrieben, welches dem Menschen derbe Streiche spielt – beispielsweise indem der Kappa Frauen unter den Kimono schaut oder Fischer durch seine übel riechenden Flatulenzen ärgert bzw. vertreibt. Wenn man bedenkt, dass der Kappa nach vereinzelten Schilderungen nicht nur einen Anus besitzt, sondern gleich drei an der Zahl, sind solche Blähattacken kaum verwunderlich. Allerdings gibt es auch schlimmere Taten, die von Kappas verübt werden: Dazu zählt die Vergewaltigung von Frauen und das Fressen von Kindern, die zugleich seine Leibspeise sind. In einem krassen Widerspruch dazu steht die höfliche Etikette, dass der Kappa die Verbeugung eines Menschen erwidert, selbst wenn er dadurch das magische Wasser aus der Vertiefung seines Kopfes verschüttet. Darüber hinaus gibt es auch Überlieferungen von gutmütigen Kappas, welche gute, tüchtige Menschen mit magischen Geschenken belohnen. Aber sowas ist ja wohl total langweilig.

Opfer:

Menschen, vor allen Dingen kleine Kinder, die sich unvorsichtig dem Gewässer nähern, in dem der Kappa lebt. Zwar frisst der Kappa dank seiner außergewöhnlich großen Kräfte auch erwachsene Menschen, aber am Liebsten verspeist der Kappa kleine Kinder. Kappa-05

Taktik:

Der Kappa zieht seine Opfer unter Wasser oder vom Ufer ins Wasser, ertränkt sie und saugt deren Blut, Eingeweide, Lebenskraft oder „shirikodama“ (ein mythischer Ball im Innern des Anus) durch den Anus aus. Andere Erzählungen berichten, der Kappa reiße gern die Leber durch den Anus(!) heraus. Auch keine schöne Vorstellung. Wer glaubt, er könnte den Kappa daran hindern, in der Nähe des Allerwertesten den Saugemeister zu machen, der irrt wahrscheinlich. Kappas sind nämlich nicht nur ausgeprochen stark, sondern zudem Experten im Brechen von Knochen.

Abwehr:

Man kann den Kappa durch Opfergaben seiner Leibspeise, Gurken, besänftigen. Der Kappa isst Gurken nämlich sogar noch lieber, als kleine Kinder. In die „zu opfernde“ Gurke sollte man zunächst den eigenen Familiennamen ritzen und sie anschließend ins Wasser werfen. Ferner soll es helfen, sich vor einem Kappa zu verbeugen. Denn – wie bereits erwähnt – seine Höflichkeit gebietet es dem Kappa, dies auch zu tun. Dadurch, dass er dabei jedoch die Flüssigkeit von seinem Kopf verschüttet, büßt der Kappa seine besonderen Kräfte ein. Dies kann soweit gehen, dass der Kappa an Land erstarrt oder einfach stirbt.

Sonstiges:

Die Bezeichnung „Koppojutsu“ steht im Zusammenhang mit Kampfkunst und bezeichnet Angriffe gegen Knochen. Koppojutsu bzw. Koppo geht der Legende nach auf den Kappa zurück, der solche knochenbrechenden Techniken herausragend beherrscht. Kappa ist u.a. der Name japanischer Höhenforschungsraketen und der zehnte Buchstabe des griechischen Alphabets.

Schrecklevel: 10 von 13

Der Kappa sieht rein äußerlich auf vielen Zeichnungen vielleicht gar nicht so schlimm aus, aber die abartigen Anus-Geschichten heben das „Fluss-Kind“ problemlos in den zweistelligen Bereich.

Die Tochter des Bösen – Gewinnspiel zum DVD-Start von „The New Daughter“

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Ein alleinerziehender Vater möchte die Vergangenheit hinter sich lassen, doch er findet das Grauen. Auf seinem neuem Grundstück schleicht irgendetwas durchs Unterholz und seine Tochter benimmt sich zunehmend merkwürdig. Zum DVD-Start am 07. Januar verlost der Kürbiskönig zwei DVDs des atmosphärischen Monster-Gruslers. Der Schriftsteller John Jamesthe_new_daughter (Kevin Costner) zieht mit seiner Teenager-Tochter Louisa und seinem kleinen Sohn Sam in ein altes Südstaatenanwesen in South Carolina. Nachdem ihn seine Frau mit den Kindern sitzengelassen hat, möchte er einen Neuanfang wagen, weshalb ihm diese abgeschiedene Villa gerade recht kommt. Doch schon als Louisa ihr neues Zimmer betreten will, bemerkt sie merkwürdige Fußspuren, die durch ihr Fenster aufs Dach führen. Und in der Nacht rumort sogar ein eigenartiger Schatten auf der Bude herum. Allerdings lebt auf dem Land nun mal allerlei Getier, weshalb sich auch niemand weiter Sorgen macht. Auch als die kleine Familie später einen eigenartigen Erdhügel auf ihrem Grundstück entdeckt, ist keiner der Drei wirklich beunruhigt – warum sollte man vor einem Sandberg auch in Panik ausbrechen? Doch dann beginnen die ersten ernsthaften Veränderungen: Merkwürdige Gestalten huschen des Nachts durchs Unterholz, die Hauskatze endet als Zwischenmahlzeit im Gebüsch und zu allem Übel ist Louisa  plötzlich wie ausgewechselt, woraus sich auch der Filmtitel „Die neue Tochter“ ableitet. Der Backfisch spricht kaum mehr ein Wort, schläft mit einer abstoßenden Strohpuppe im Arm und zeigt wirklich rüpelhafte Tischmanieren beim Fleischverzehr. John beginnt vorsichtig zu recherchieren und macht die Entdeckung, dass sich schon einmal in diesem Haus eine Familientragödie abgespielt hat. Und bald darauf gibt es auch schon Tote… brokenrogerfackel

Ein Horrorfilm mit Kevin Costner, da kann der Genre-Fan schon mal in die Klischee-Falle tappen. Man denkt an unendliche Gespräche, Familien-Schmus und am Ende fahren alle zusammen erschöpft in den Sonnenuntergang. Doch wer den Mann einmal beobachtet, stellt schnell fest, dass er nicht nur in Schmonzetten à la „Bodyguard“ mitspielt, sondern gern auch mal abseitige Rollen annimmt, wie einen Kriminellen in „Crime Is King“ oder zuletzt sogar einen Serienkiller in „Mr. Brooks„. Und auch „The New Daughter“ steigert sich mehr und mehr zu einem ernstzunehmenden Monster-Film. Natürlich nimmt sich die Handlung viel Zeit für seinen Spannungsaufbau, natürlich wird auch geredet und natürlich lernt John bald auch noch die hübsche Lehrerin Cassandra Parker (Samantha Mathis) kennen, die zufällig Single ist. Doch der Film umschifft geschickt jegliches Rumgesülze, nervt Dich erstaunlicherweise nicht mit einer Liebesgeschichte und besitzt ein Ende, dass so gar nichts mit einer Fahrt in den Sonnenuntergang gemein hat. Und während man üblicherweise immer etwas enttäuscht ist, wenn man das Monster irgendwann tatsächlich mal zu Gesicht bekommt, wundert man sich hier eher, warum man die Viecher so lange zurückgehalten hat, denn sie sind wirklich hervorragend animiert. Eine echte Entdeckung für Fans atmosphärischer Grusel-Streifen der alten Schule. Und damit auch Du bald der brandneuen Tochter gegenübertreten kannst, verlost der Kürbiskönig zusammen mit Universum Film zwei DVDs des Films. Dafür musst Du nur folgende Frage richtig beantworten:

An welchem Zombie-Streifen war der Regisseur Luis Berdejo als Drehbuchautor beteiligt?

a) The Walking Dead b) Survival Of The Dead c) 28 Days Later d) [Rec] Schick uns bis zum 13. Januar 2010 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 4: Hatte Michael Myers Nachahmer?


Die Frage:

Lieber Dr. Kürbis! Hat schon einmal jemand versucht, Michael Myers nachzuahmen??? Es gab doch auch schon andere Filme, die als „Inspirationsquelle“ für Morde dienten, oder? Deine Verena

Die Antwort:

Dr.Kuerbis-3Liebe Verena, Deine Frage ist natürlich interessant, auch wenn die Beantwortung mitunter etwas heikel ist. Da gerät man nämlich recht fix in die Fänge dieser unsäglichen Debatte, ob gewisse Filme (und Videospiele und Musik usw. usf.) gewaltverherrlichend und ergo Schuld daran sind, dass Menschen Morde begehen oder Amok laufen. Um es kurz zu machen: Nein, Michael Myers wurde bislang dankenswerterweise nicht nachgeahmt. Wobei natürlich nicht auszuschließen ist, dass irgendein Einbrecher oder Bankräuber vielleicht mal die Myers-Maske verwendet hat, um sein Gesicht zu verbergen. Doch Messermorde mit Maske und blauem Anzug an Babysittern sind mir nicht bekannt. In der Realität wäre die Zeitlupen-Schrittgeschwindigkeit des maskierten Vorbilds auch ebenso wenig erfolgversprechend, wie der plötzliche Wechsel von einem Ort zum anderen möglich ist. Auch im Hinblick auf den Ursprung der Figur Michael Myers gibt es kein reales Vorbild, wie es zum Beispiel bei „The Texas Chainsaw Massacre“ oder anderen Filmen der Fall ist. Die „Halloween„-Filme sind und bleiben reine Fiktion. Aber – und hier können wir gern ein wenig ausführlicher werden – gibt es auf jeden Fall  Morde und Straftaten, die sich auf andere filmische Vorlagen beziehen. Diese sogenannten „Copycat Crimes“ müssen nicht, wie wir gleich sehen werden, exakt den Taten im Film entsprechen, sondern können auch indirekt als Inspiration oder Erklärung gesehen werden. Und um es nochmal in aller Deutlichkeit zu sagen: Das Filme oder Videospiele Schuld an diesen Taten sind, ist völliger Quatsch! Es gibt in dieser Hinsicht keinen kausalen Zusammenhang. In aller Regel haben diese Täter bereits zuvor eine Störung psychotischer Art und/oder können Fantasie und Wirklichkeit nicht mehr richtig voneinander trennen. Das Problem liegt also nicht bei dem, was gesehen wird, sondern bei dem, der es sieht. Natural Born Killers Der 1994 erschienene Film von Oliver Stone um ein Pärchen, das wahllos mordend durch die Lande zieht und damit zu so etwas wie Popstars wird, ist natürlich ein gefundenes Fressen für Kritiker. Dass „Natural Born Killers“ allerdings nicht nur eine modernere Variante von Terence Malicks Klassiker „Badlands“ ist, sondern zudem eine Satire auf den popkulturellen Hype um Serienmörder, wird dabei leider auch von Nachahmungstätern übersehen. Mehrere von ihnen beriefen sich direkt auf die Handlung, darunter Sarah Edmonson and Benjamin Darrus, die den Film gleich mehrmals auf LSD sahen und im Anschluss zwei Menschen erschossen. Der Fall erregte das meiste Aufsehen, da die Angehörigen der Opfer (darunter John Grisham) die Produzenten des Films verklagen wollten. Auch die beiden Amokläufer des Massakers an der Columbine High School zitierten „Natural Born Killers“, indem sie die Phrase „going NBK“ benutzten. Taxi Driver Scorseses Meisterwerk mit Robert DeNiro in seiner unvergleichlichen Rolle als verwirrter Taxifahrer Travis Bickle. In seiner Fantasie legt er sich den Plan zurecht, durch die Ermordung eines Präsidentschaftskandidaten die Aufmerksamkeit einer Wahlhelferin auf sich ziehen zu können. Dies misslingt ihm zwar, doch im Finale rettet er eine junge Prostituierte (Jodie Foster), mit der er zwischenzeitlich angebändelt hat, dadurch, dass er ihren Zuhälter und zwei weitere Menschen tötet. Soweit der Film. Im wirklichen Leben existiert ein gewisser John Hinckley Jr., der von „Taxi Driver“ fasziniert ist und ihn als Schema seiner kommenden Handlungen ansieht. Dieser Mann lebt allerdings bereits in einer Fantasiewelt inklusive imaginärer Freundin und er ist besessen von Jodie Foster. Nachdem er bereits als Stalker aufgefallen ist, kommt er 1981 auf die treffliche Idee, Ronald Reagan zu erschießen, um Jodie Foster für sich zu gewinnen. Bei dem Attentat gelingt es ihm, Reagan zu verwunden und wird anschließend von Sicherheitskräften und Journalisten niedergerungen. Im Prozess wird der Jury „Taxi Driver“ im Gerichtssaal vorgeführt und Hinckley wird wegen geistiger Unzurechnungsfähigkeit die Schuld abgesprochen. Jim Carroll – In den Straßen von New York Der Film von 1996 mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle (im Original: „The Basketball Diaries“) dreht sich eigentlich nicht um einen Mord, sondern um den sozialen Abstieg eines erfolgreichen Spielers in der Basketball-Schulmannschaft, der mittels Drogen immer weiter die soziale Leiter hinabsteigt. Und dennoch scheint Jim Carroll die Blaupause zahlreicher Amokläufe in Schulen darzustellen. In einer Traumsequenz stürmt DiCaprio gekleidet in einem schwarzen Trenchcoat seine Klasse und schießt wahllos auf Lehrer und Mitschüler. Kurze Zeit nach Veröffentlichung des Films stürmt der 14-jährige Barry Loukaitis schwer bewaffnet und in ähnlicher Kleidung seine Klasse im US-Bundesstaat Washington und tötet drei Menschen. Mit zynischem Lächeln soll er dabei den Satz „This sure beats algebra, doesn’t it?“ gesagt haben. Das Video von „The Basketball Diaries“ wurde bei ihm zuhause gefunden. Dies sind nur drei Beispiele von vielen weiteren Nachahmungstaten. So gibt es natürlich auch zahlreiche Fälle, in denen Messerattacken mit „Scream„-Masken ausgeführt wurden oder verwirrte Menschen ihre Taten dadurch rechtfertigen wollten, dass ihre Opfer eigentlich gar nicht existent, sondern nur Projektionen der „Matrix“ seien. Selbst so unverdächtige Komödien wie „Die Hochzeits-Crasher“ haben Straftaten inspiriert, nachdem eine Studentin der Oxford School of Hair Design einen Drink mit den Augentropfen Visine gepanscht hat (wie im Film durch Owen Wilson dargestellt) und dadurch Vergiftungserscheinungen bei einer Kommilitonin ausgelöst hat. Manchmal sind Menschen eben nicht nur gefährlich, sondern auch einfach nur dumm. Dein Dr. Kürbis

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Kleinkinder traumatisieren – Ein Neujahrsbrauch in Japan

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Silvester ist in unseren Breitengraden das Beste, was sich ein Kind nur vorstellen kann: bis in die Puppen aufbleiben, Unmengen an Süßkram in sich reinstopfen, Tischfeuerwerke zünden und den ganzen Abend staunend in den Nachthimmel blicken. In Japan wird das sicher nicht anders sein, schließlich feiert man auch dort gern und das Feuerwerk ist ja sowieso eine Erfindung aus Asien. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Im Norden Japans gehört der Silvesterabend zu den denkbar schlimmsten Stunden, die sich ein Kind nur vorstellen kann. Schuld daran ist ein traditionelles Ritual namens „Namahage“, das sinngemäß soviel bedeutet wie: „Blasen vom Hintern pellen.“ Wer sich jetzt ekelt, sollte allerdings wissen, dass die japanische Sprache gern in Sinnbildern spricht und das Ganze nur übertragen gemeint ist. Wer in den Wintermonaten nämlich faul herumlungert und sich nicht bewegt, der bekommt Blasen am Allerwertesten. Dieses Ritual soll nun dafür sorgen, dass der Nachwuchs eben kein fauler Sack wird, sondern ein fleißiges Bienchen, das seinen Eltern gehorcht und sich die Blasen erst gar nicht einfängt. Aus diesem Grund greift man zu namahage2einem Mittel, dass schon seit Jahrhunderten der Erziehung dienlich ist: Angst. Nichts treibt ein Kind mehr an, als die Aussicht, einem schrecklichen Schicksal durch fleißige Arbeit zu entgehen. Jedes Märchen funktioniert auf diese Weise, denn dort wird Faulheit und Ungehorsam meist mit einem grausamen Tod bestraft und auch Santa Claus ist eine Autoritätsperson, die unartigen Kindern schon mal einen ordentlichen Schreck einjagen kann. Das Namahage-Ritual treibt dieses zweifelhafte, erzieherische Mittel allerdings auf die Spitze. Sobald es dunkel wird, verschwindet eine Handvoll Männer in den Bergen, um nur kurze Zeit später als sogenannter „Kami“ in voller Monster-Montur wieder im Dorf aufzutauchen. Die Verkleidung besteht aus einer Dämonen-Maske, einem Anzug aus Stroh und einem fürchterlichen Schneidewerkzeug aus Holz. Dann tanzen die Bestien brüllend ums Feuer, schlagen wild auf Trommeln ein und besuchen jedes Haus, in dem ein kleines Kind lebt.
Was nun folgt, ist für uns Europäer schwer nachzuvollziehen. Stell Dir vor, Du bist 6 Jahre alt, es klopft an der Tür und dort steht plötzlich ein albtraumhaftes, gigantisches Ungeheuer, das aus vollem Hals „LEBT HIER EIN UNARTIGES KIND???“ schreit. Doch anstatt Dir Deine Eltern jetzt zur Hilfe eilen, lassen sie das Monster einfach ins Haus, wo es Dich zwei Minuten lang brüllend durch sämtliche Zimmer jagt. Wie diese Kinder in ihrem Leben jemals wieder Schlaf finden, gehört zu einem der größten Rätsel der Menschheitsgeschichte. Anschließend rät das Scheusal den verstörten Kindern, stets hart zu arbeiten und niemals zu weinen – zynischer geht’s ja wohl kaum. Sollte das Kind trotzdem aus dem Rahmen fallen, droht der Kami damit, das ungezogene Gör in die verschneiten Berge zu entführen. scaryEtwas bedenklich ist die Tatsache, dass die Höllen-Viecher nach dieser Vorstellung von den Eltern mit einem gewaltigen Haufen Essen und vor allem Sake bestochen werden, damit sie der Familie im kommenden Jahr Gesundheit und Erfolg bescheren. Spätestens nach drei Häusern ist der Monster-Darsteller wahrscheinlich so abgefüllt, dass er nicht mal mehr blinzeln kann, soll aber in geordneten Bahnen Kleinkinder erschrecken und hinterher noch mit dem Kind Erziehungsfragen besprechen. Klappt sicher immer reibungslos. Dass die Eltern überhaupt so etwas mit ihren Kindern anstellen, ist durch die japanische Kultur bedingt. Schon seit Jahrhunderten gilt dort das Motto: „Arbeite bis zum Umfallen und dann arbeite weiter!“ Ordnung, Fleiß und Disziplin gehört dort zum höchsten Kulturgut und schon in den Kindergärten werden die Kleinen auf Leistung getrimmt. Wenn Du also im nächsten Jahr hin und wieder eine Überstunde machen musst, denke einfach daran, dass Du es nicht aus einem traumatischen Zwang heraus tun musst, sonst womöglich auf einem verschneiten Berghang von einem Dämonen gefressen zu werden.

Der Kürbiskönig wünscht ein schön gruseliges Jahr 2011!


Wer hat in den Stall gekackt? – Weihnachten in Spanien

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In Katalonien, einer Region im Westen Spaniens, gibt es seit dem 17. Jahrhundert einen skurrilen Weihnachtsbrauch. Wie im Rest der christlichen Welt stellen die Leute dort zu den Festtagen ihre kleinen Weihnachtskrippen auf, die die Geburt Jesu nachstellen. Ochs und Esel, Ziegen und Engel, die Heiligen Drei Könige, Maria und Josef – sie alle stehen ganz brav im Stall herum und erfreuen die leuchtenden Augen des Betrachters. So weit, so langweilig. Doch im katalonischen Raum wird noch unauffällig eine weitere Figur zwischen die Reihen der spießigen Weihnachtstruppe geschmuggelt: der Caganer, zu deutsch „das Scheißerchen“. Ein Männchen in typischer Bauernkleidung der Region, das mit heruntergelassener Hose neben der Krippe hockt und ungeniert einen dicken Haufen in den Stall setzt. Vor allem die Kinder lieben es, in der Ansammlung von unzähligen Menschen-, Tier- und Pflanzenfiguren den unverschämten Häufchenmacher zu entdecken. caganerÜber die Ursprünge dieses durchgeknallten Brauchs gibt es unzählige Theorien. Einige Historiker vermuten, dass die radikale künstlerische Hinwendung zum Realismus im Barockzeitalter verantwortlich für diese absurde Sitte sei. Prägen zuvor noch schwülstige Königs- und Adelsfiguren die Krippenlandschaft, hält nun das ungeschönte, alltägliche Leben Einzug in die Kultur. Und was ist alltäglicher, als Baby Jesus vor die Nase zu koten? Andere Geschichtsforscher sind dagegen der Meinung, dass der wurstende Bauer eine Art Glücksbringer darstellt, denn er düngt die Erde und lässt eine gute Ernte für das kommende Jahr erwarten. Außerdem steht der junge Mann für eine gute Verdauung und damit für einen gesunden Körper, was ganz hervorragend zu einem Spruch passt, den man in Katalonien gern vor einem guten Essen zitiert: „Iss gut, scheiße kräftig und fürchte dich nicht vor dem Tod!“
Die sonst eher empfindliche katholische Kirche billigt stillschweigend diese etwas blasphemische Weihnachtstradition und so stößt man sogar inmitten der 160 Quadratmeter großen Krippenlandschaft in der Hauptstadt Barcelona auf das ein oder andere Scheißerchen. Im Laufe der Jahrzehnte wird die traditionellen Bauernfigur auch zunehmend von bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ersetzt. Fußballstar Ronaldinho, Barack Obama, Albert Einstein, Elvis, die Queen und sogar der Papst dürfen sich im Umfeld des Messiahs erleichtern. Aber Achtung: Das ist noch lange kein Grund, heute Abend zur Mitternachtsmesse in die Kirche zu pinkeln! Frohes Fest! spidyjacksonMerkel2

O du tödliche – Garantiert zuckerfreie Weihnachtsfilme

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Zur Weihnachtszeit kann der Horrorfan zur Abwechslung mal gemütlich unter dem Baum sitzen, Vanillekipferl lutschen und verzückt dem lieblichen Gesang des Honigthaler Knabenenchors in C-Dur lauschen. Aber dann ist es auch wieder gut. Um Dir den ganzen Süßkram aus den Sinnesorganen zu spülen, hat der Kürbiskönig und sein Gefolge eine festliche Schlachteplatte aus weihnachtlichen Horrorfilmen angerichtet. Rohes Fest! Natürlich könnten wir Dir jetzt „Santa Claus Conquers the Martians“ von 1964 oder „Christmas Evil“ von 1980 um die Ohren hauen, um Dir so richtig zu zeigen, wie prall unsere Filmbibliothek neben der Folterkammer gefüllt ist, doch wir würden Dir damit sicher kein Geschenk machen. Um Dir wirklich eine Freude zu bereiten, empfehlen wir deshalb nur Filme, die Du beim Videothekar Deines Vertrauens, legal im Netz oder im Fernsehen zu sehen bekommst. Santa’s Slay, 2005 Das die Kanadier einen seltsamen Humor haben, weiß man spätestens seit diversen South Park-Folgen. Der kanadische Film „Santa’s Slay“ ist deshalb entsprechend trashig, böse und abgefahren. Santa Claus (gespielt von Ex-Wrestler Bill Goldberg) ist eigentlich der Sohn des Teufels. Vor 1000 Jahren hat er jedoch gegen einen Engel beim Curling verloren und muss deshalb der Menschheit zur Strafe Geschenke bringen. Doch die Zeit der liebevollen Zuwendung ist jetzt vorbei, Santa darf wieder teuflisch sein und ist richtig sauer. Da er nur über die Weihnachtstage über seine Spezialfähigkeiten verfügt, muss er sich ordentlich beeilen, um sich an den Menschen zu rächen. Verschiedene Todesarten durch Festtagsbraten, Weihnachtssterne und Eierlikör, untermalt von passender Festtagsmusik, sorgen für heitere Stunden im heimischen Wohnzimmer.
The Children, 2008 Gar nicht so heiter, sondern vielmehr ziemlich befremdlich, ist diese kleine Filmperle aus England, die bei uns leider viel zu unbekannt ist. Wie der Name schon sagt, geht der Horror hier von kleinen Kindern aus, was eigentlich immer sehr gruselig ist, wie beispielsweise „Das Dorf der Verdammten“ oder der Horror-Shooter „F.E.A.R.“ in der Vergangenheit eindrucksvoll beweisen konnten. Über die Weihnachtstage versammeln sich zwei Ehepaare samt vier kleiner Racker in einem abgelegenen Landhaus. Durch eine eingeschleppte Seuche wird aus dem Nachwuchs sehr bald aber eine mörderische kleine Rasselbande, die ihre Erzeuger einen nach dem anderen um die Ecke bringen. Die Bilder sind so unterkühlt und die lieben Kleinen töten mit einer so eiskalten Gelassenheit, dass Du wahrscheinlich einen Glühwein mehr brauchst, um hinterher schlafen zu können.

P2, 2007
Warum dieser Film ausgerechnet auf Parkdeck 2 spielen muss, so dass der Film nun wie der Zuckerrohrschnaps Pitú heißt, weiß wohl nur der Wind. Denn eigentlich handelt es sich hierbei um einen spannenden Reißer, den man auch nüchtern hervorragend genießen kann. Karrierefrau Angela verlässt an Heiligabend als letzte ihr Büro und muss mit Bedauern feststellen, dass ihr Auto nicht anspringt. Doch kein Problem, denn der schnuckelige Parkhausbubi Thomas hat Spätschicht und kann die Geschäftsfrau in seine kleine Kabine einladen, um gemeinsam mit ihr auf ein Taxi zu warten. Kurz darauf findet sich Angela allerdings ausgestreckt auf dem Fußboden wieder, was jedoch nicht an dem Charme des Garagenwächters liegt, sondern an einer Nase voll Chloroform. Thomas ist nämlich ein Psychopath, der es schon lange auf die knackige Powerfrau abgesehen hat. Das folgende Katz-und-Maus Spiel ist ungewohnt spannend, was vor allem daran liegt, dass Angela kein genreübliches Dummchen ist, sondern stets nachvollziehbare Entscheidungen trifft. Dieser Film läuft am 25. Dezember um 22:20 Uhr auch auf Vox. Dead End, 2003 Leider ist diese amerikanisch-französische Koproduktion bei uns ebenfalls ziemlich unbekannt, doch wer den Film gesehen hat, kriegt bei der Erwähnung des Titels grundsätzlich leuchtende Augen. Atmosphärischer, bedrückender und gleichzeitig skurriler kann Horror nämlich nicht sein. Eine Familie fährt am Weihnachtsabend zu ihren Verwandten, doch sie geraten zufällig auf eine seltsame Straße, die einfach immer nur geradeaus führt und nicht zu enden scheint. Sehr bald bemerken die Familienmitglieder, dass auch andere Sachen überhaupt nicht nach Plan laufen, denn sie dringen zunehmend an einen Ort vor, der eine bizarre Parallelwelt zu sein scheint. Eine seltsame weiße Frau kreuzt ständig ihren dunklen Weg, die auch noch zunehmend für beängstigende Situationen sorgt. Bald wird den Verirrten klar: An diesem Ort kann man nicht nur ganz schnell den Verstand verlieren, sondern auch sein Leben… Ein erfrischend dreckiger Spuk-Film mit klaustrophobischer Umgebung und einem knalligen Ende. Zum Abschluss überreichen wir Dir noch drei Kurzfilme, die Du Dir auf der Stelle anschauen kannst, wenn Du magst. Den Anfang machen die beiden Produktionen „Rare Exports Inc.“ und „Rare Exports: The Official Safety Instructions“ aus Finnland. Diese aufwändig gefilmten Werke sind die Vorgänger des demnächst im Kino erscheinenden Langfilms „Rare Exports: Eine Weihnachtsgeschichte“ und erzählen auf beeindruckende Art und Weise aus dem harten Leben im Weihnachtsbusiness. Der englischen Sprache solltest Du allerdings mächtig sein. >>Zu den Filmen<< Zu guter Letzt kannst Du in „Treevenge“ hautnah miterleben was passiert, wenn die Weihnachtsbäume eines Tages zurückschlagen. Aber Achtung: Das ist zwar alles äußerst überzogen, trotzdem geht’s unglaublich heftig zur Sache. Garantiert nichts für den feiertagsgeplagten Magen! Und welche Horror-Filme helfen Dir Jahr für Jahr über die Feiertage? Schreib uns Deine Filmtipps, wir freuen uns über jede Anregung!

Bis das Blut gefriert

(The Haunting I Vor Schreck gebannt) 1964 I 107 Min I FSK 16 14 Jahre hat die angespannte Eleanor (Julie Harris) ihre kranke Mutter gepflegt. Nun ist diese tot und Eleanor frei. Sie ist fest davon überzeugt, dass einmal in ihrem Leben etwas passieren wird. Etwas, was ihr ganzes Leben verändert. Dieser Gedanke hält sie aufrecht. Und diesen Moment meint sie endlich für gekommen, als sie eine Einladung des Anthropologen Dr. John Markway erhält, um mit ihm und einer Gruppe Auserwählter ein als Spukhaus verdächtigtes Anwesen auf parapsychologische Vorkommnisse hin zu untersuchen und diese bei eventuellem Auftreten zu dokumentieren.
Allerdings so richtig frei ist Eleanor immer noch nicht. Sie hat keine eigene Wohnung, sondern schläft bei ihrer Schwester zur Miete im Wohnzimmer auf der Couch. Auch den neuen Wagen der Schwester hat sie zur Hälfte mitbezahlt. Von der Familie der Schwester wird Eleanor aber wie ein unmündiges Kind behandelt und diese denken gar nicht daran, ihre einträgliche Geldquelle an einen unbekannten Ort in die Ferien reisen zu lassen oder ihr gar das Auto zu borgen. So stiehlt sich die trotzig verzweifelte Eleanor eines Tages heimlich davon, setzt sich in das Auto und fährt los. Aus ihrer Vergangenheit direkt ins House on the Hill.
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Bis das Blut gefriert - Screenshot (8)Bis das Blut gefriert - Screenshot (10)


Das Haus… es beobachtet Dich

Dort angekommen muss sie feststellen, dass die Gruppe neben ihr nur noch aus der telepathisch begabten Theodora (Claire Bloom) besteht. Alle anderen geladenen Expeditionsteilnehmer ließen sich von der Geschichte des Hauses abschrecken – und haben lieber abgesagt. Dazu kommen der Professor und der lebensfrohe Neffe der Besitzerin, der hofft, das ganze Anwesen eines Tages zu erben. Obwohl die düstere Atmosphäre des Hauses sie verängstigt, ist Eleanor noch zuversichtlich, hier Freunde zu finden und anschließend ein neues Leben zu beginnen. Schon bald muss die kleine wissenschaftliche Gemeinschaft feststellen, dass mit dem Haus wirklich etwas nicht stimmt. Das Haus ist eine architektonische, exzentrische Entgleisung. Es gibt keine gerade Winkel und es „beobachtet sie“… Bereits in der ersten Nacht kommt es zu seltsamen Vorkommnissen. Unerklärliche Geräusche terrorisieren die beiden Frauen und etwas versucht, laut gegen die Tür wummernd in ihre Räume zu gelangen. (Und es ist nicht der lebensfrohe Neffe). In panischer Angst krallen die beiden Frauen sich aneinander fest. Während Theodora ihre Angst hinter gemeinen Sticheleien versteckt, stellt sich bald heraus, dass Eleanor besonders empfänglich für das böse Haus ist. Das Haus will sie. Und eines morgens steht mit Kreide an die Wände gemalt: „Hilfe, Eleanor komm nach Hause!“. Bis das Blut gefriert - Screenshot (12)Bis das Blut gefriert - Screenshot (11)Bis das Blut gefriert - Screenshot (5)

Es gibt kein Entkommen

„Bis das Blut gefriert“ ist einer DER großen Klassiker des Geisterhausfilms, der auch heute noch zu beeindrucken weiß und sensiblen Gemütern durchaus das Fürchten lehren kann. Ein besonderer Trick ist, dass der Zuschauer Eleanors Gedanken hören kann. So wird er gnadenlos in ihre Welt und Ängste gezogen. Wie sie angespannte, geistige Monologe führt, sich selbst zu beruhigen versucht und dabei langsam in den Wahnsinn gleitet. Bis-das-Blut-gefriert-FilmplakatUnd das Haus mit seinem düsteren, erdrückenden barocken Überschwang ist der perfekte Partner und Echo für diesen Geist. Saugt ihn förmlich aus und gibt ihn nie wieder her. Überall stehen Spiegel, die Bibliothek reicht vom Boden bis zur Decke. In ihr windet sich eine schmale, wackelige Wendeltreppe aus Metall, von der sich einst die letzte Bewohnerin des Hauses mit einem Strick um den Hals in die Tiefe stürzte. Das düstere, wirkungsvoll gesetzte Licht voller Schatten und kleiner Lichtpunkte machen das Haus zu einem bedrückendem Ort. Dabei verzichtet der Film (bis auf wenige Aufnahmen) auf Special Effects oder aufdringliche Geistererscheinungen und zieht stattdessen all die raffinierten Register, die eine furchteinflössende Geistergeschichte auszeichnet und die einem als Kind anschließend die ganze Nacht nicht schlafen lassen. Immer wieder gibt es Szenen von bedrückend, grotesker Intensität, wie wenn Eleanor verträumt um die Statue des Hauserbauers tanzt. Als sie den Raum mit den anderen verlässt, zoomt die Kamera auf das steinerne Gesicht und ein befriedigender Ausdruck scheint auf ihm zu liegen. Eleanor wird mit ihren unbewussten Schuldgefühlen, sie hätte den Tod ihrer pflegebedürftigen Mutter verschuldet, konfrontiert. Diese starb, als sie eine Nacht ihr nächtliches Klopfen nicht hörte. Auch die ehemalige Herrin des House on the Hill, Abigail (einer der coolsten und gruseligsten Namen überhaupt), verstarb, weil die Pflegekraft ihr Klopfen nicht hörte. Kein Wunder, daß Eleanor auf das Haus reagiert und dieses anscheinend auf sie. Und da ahnt sie es vielleicht bereits. Dieses Haus am Haunted Hill IST tatsächlich das Ereignis, auf das sie lange Zeit gewartet hat. Jedoch wird es keine Befreiung bringen. Denn das Entkommen von hier ist nur der Tod.

Die Vorlage zum Film

Die Vorlage für die Verfilmung stammt von der exzentrischen, amerikanischen Schriftstellerin Shirley Jackson (1919 – 1965). Diese schreibt im Jahr 1959 den Roman „The Haunting of Hill House“ („Spuk im Hill House“). Das Buch wird ein großer Erfolg und bereits vier Jahre später verfilmt. Am bekanntesten ist Shirley Jackson jedoch für ihre frühe Kurzgeschichte „The Lottery“ („Die Lotterie“), welche 1948 im Magazin New Yorker erscheint und dort zu einem bisher ungekannten Ausmaß an Protesten und Beschwerdebriefen führt. Heute gehört die Geschichte zur klassischen amerikanischen Literatur und wird in der Schule behandelt. Sogar eine Balettfassung soll es davon geben. Ihre Bücher (wie „The Haunting of Hill House“) bezeichnen zahlreiche Horror-Autoren wie Stephen King als eine der bedeutendsten Horror-Geschichten des 20. Jahrhunderts. Für ihre Kurzgeschichte „The Possibility of Evil“ erhält sie einige Monate nach ihrem frühem Tod posthum den Edgar Allan Poe Preis.

Die Neuerfilmung

Wie alle halbwegs tauglichen Klassiker des Genres, kommt auch „The Haunting“ nicht um eine Neuverfilmung herum. Diese erfolgt im Jahre 1999 und kann u.a. Catherine Zeta Jones in den Credits aufführen. Das Remake dient aber vor allem dazu, vorzuführen, was gerade der Stand der technischen Entwicklung ist. Ständig werden die Hausbesucher von computeranimierten Statuen angebrüllt, und das ganze Haus biegt, verformt und windet sich, als wäre in Schlumpfhausen gerade Erdbeben. Ein neuer Klassiker ist das Remake dann erwartungsgemäß auch nicht geworden. Das angestaubte Original von 1964 kann einem aber immer noch das Fürchten lehren. Vorrausetzung ist jedoch, ein Minimum an Beleuchtung und eine maximale Personenanzahl von 2. Das Haus… es will Dich!

Trailer

Die Eröffnungssequenz in der die Geschichte des Hill House erzählt wird (deutsch) Original-Trailer (englisch)  
Text: A.Hartung  

Die Taktik der Zombies – Gewinnspiel zum Spielstart von „Trapped Dead“

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Zombie-Shooter haben Dank „Left for Dead“ oder „Resident Evil“ Hochkonjunktur. Doch ein Taktik-basiertes Echtzeitspiel im Untoten-Genre ist neu. Weil diese erfrischende Zombiehatz dazu auch noch aus Deutschland stammt und sogar preisgekrönt ist, macht die Metzelei gleich doppelt soviel Spaß. Deshalb verlost der Kürbiskönig zur Feier des Tages zwei gut gelaunte Spielepakete. In den 80er Jahren ist PACKSHOTdie Welt in Hedge Hill, Missouri noch in Ordnung. Die Leute der verschlafenen Kleinstadt kennen sich, niemand braucht seine Haustür abzuschließen und abends zirpen die Grillen verträumt im genmanipulierten Mais. Moment, Gen-Mais? Der will aber nicht so recht in die Idylle passen! Und schlimmer noch, über die Nahrungskette mutiert aus der Laborpflanze ein hinterhältiger Virus, der schließlich auch auf einen Menschen übertragen wird, als ein infizierter Hund nach Herrchen schnappt. Zombie Nummer eins ist geboren und er ist hungrig auf Menschenfleisch. Gerade rechtzeitig zum großen Frühlingsfest der Toten treffen die beiden Studenten Mike und Gerald an der Tankstelle des Ortes ein, um einen kleinen Zwischenstopp einzulegen. Dummerweise treiben die verrotteten Einwohner auch dort ihr Unwesen, was für Gerald in einem recht unerwarteten Ableben gipfelt. Mike flüchtet ins nah gelegene „George A. Romero“-Hospital, wo er auf einen schießfreudigen Arzt im Rollstuhl trifft, der unbedingt die Stadt verlassen möchte. Zusammen mit anderen Überlebenden erkämpft sich die kleine Gruppe ihren Weg in die Freiheit…

Unsere Waffe ist unser Verstand

Das Mülheimer Crenetic Studio bekennt sich ganz freimütig zu seinem großen Vorbild „Commandos“, ein Echtzeitstrategiespiel aus dem Jahre 1998, in dem man das Geschehen aus der Vogelperspektive betrachtet und gleichzeitig bis zu vier Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten durch Gegnerhorden lenkt. Während man dort aber als Spezialeinheit im Zweiten Weltkrieg gegen feindliche Soldaten kämpft, wirst Du beim PC-Spiel „Trapped Dead“ als Normalbürger mit einer Übermacht von Wiedergängern konfrontiert. Das Fertigkeitensystem für die insgesamt sechs verschiedenen Charaktere haben die Entwickler jedoch mit übernommen, was ein überlegtes Vorgehen erfordert und die Spannung merklich in die Höhe treibt. Der Arzt mit seinem Handicap kann zum Beispiel keine Nahkampfwaffen führen und auch eine junge Reporterin ist zu schmächtig für die Kettensäge. Dafür begegnest Du aber bald dem Kriegsveteran Bo, der mit seinem Scharfschützengewehr auch aus großen Entfernungen ordentlich unter den bissigen Gegnern aufräumen kann. Gegen eine angreifende Truppe ist er mit seiner langsamen Schussfrequenz allerdings auch machtlos. Zum Glück helfen dabei durchschlagskräftige Granaten oder hinterhältige Fallen, die dem Spiel auch seinen Namen geben (Trap – Falle). In den verschiedenen Levels wie Kaufhaus, Schrottplatz, Krankenhaus oder Gefängnis finden sich immer wieder neckische kleine Konstruktionen, die unter den schlurfenden Gesellen aufräumen. In einer Bibliothek lässt man den riesigen Kronleuchter auf die Meute krachen, im Knast kann man den elektrischen Stuhl prima als Fritteuse benutzen. knastohrhospital
Aber auch das Vorbeimogeln an Gegnern ist oft eine gute Überlebenstaktik, was allerdings gar nicht so leicht ist. Trotz ihrer körperlichen Defizite sind die Zombies nämlich mit guten Ohren und einer feinen Nase ausgestattet. Dagegen hilft nur leises Vorgehen und gut platzierte Blutkonserven, die einen verführerischen Geruch verbreiten. Diesen leckeren Duft verströmst Du allerdings auch selbst, wenn Du verletzt wirst. Dann heißt es, schnell die Blutung mit den rar gesäten Verbandskästen zu stoppen. Die Lebensenergie regeneriert sich damit allerdings nicht, dafür brauchst Du schon den Doktor oder einen speziellen Schutzraum. In Rambo-Manier durch die Gegend zu rennen, führt also schnell zum Scheitern. Aber deswegen ist es ja auch ein Taktik-Spiel. Dieses Konzept hat die Jury des Deutschen Entwicklerpreises so begeistert, dass „Trapped Dead“ als bestes deutsches Actionspiel 2010 ausgezeichnet worden ist. Und wo wir gerade beim Thema Preise sind, Du darfst jetzt auch ein paar davon abstauben. Der Kürbiskönig verlost zusammen mit dem Publisher Headup Games zwei fette Spielepakete mit folgendem Inhalt: 1 Paket mit „Greed„-Vollversion + „Trapped Dead“-Vollversion 1 Paket mit „Greed„-Vollversion + „Trapped Dead“-Vollversion + „Trapped Dead“-Shirt Beantworte dazu einfach folgende Frage:

Welches Flash-Game von 2009 stammt von Crenetic Studio?

a) Ein Igel und ein Klempner bei den Olympischen Spielen b) Einpark Simulator c) Guido W. – Abenteuer im Bundestag d) FarmWars Schick uns bis zum 23.Dezember 2010 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
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Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 3: Wozu gab es eigentlich Menschenopfer?

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Die Frage:


Lieber Dr. Kürbis!
Ich frage mich, warum die Menschheit eigentlich einmal damit angefangen hat, Menschenopfer zu bringen. Wäre toll, es in naher Zukunft zu erfahren.   Deine Jennie

Die Antwort:

Fragen-sie-drLiebe Jennie, das ist eine gute Frage, die ich Dir gern beantworten möchte. Seit die Menschheit an irgendeine Art von höheren Wesen glaubt, werden bereits Menschenopfer gebracht. Es gibt dokumentierte Funde aus prähistorischen Zeiten, die bereits auf rituelle Tötungen hinweisen. In der Regel soll das Opfer einer Gottheit als Nahrung dienen oder ihr zeigen, dass sie doch bitte nicht mehr böse sein soll. Auch als Bestechung für besondere Wünsche ist ein kleiner Ritualmord gut. Ein Menschenleben zu opfern erscheint den Leuten von jeher als das größte Geschenk, das man seinem Schöpfer machen kann. Im Laufe der Menschheitsgeschichte wird der Grund für dieses grausame Brauchtum immer kreativer. Um einen Kultplatz oder ein Gebäude zu weihen, wird mal eben jemand abgeschlachtet und unter der Türschwelle vergraben. Dieses Opfer soll dann als Schutzgeist des Hauses zur ständigen Abwehr gegen die Dämonen dienen. Im alten Ägypten und später auch in Asien finden es die Herrscher angemessen, wenn gleich ihre ganze Belegschaft mit ins Grab gepackt wird, was auch mal bis zu hundert Personen auf einen Schlag betrifft. So kann der eingespielte Stab im Jenseits nahtlos weiter ihrem Vorgesetzten dienen. Auch die aufkommende Landwirtschaft ist dem ein oder anderen Bürger nicht gut bekommen, denn die Fruchtbarkeit eines Landes und sogar der Wechsel der Jahreszeiten wird mitunter nur auf ein regelmäßiges Menschenopfer zurückgeführt. Der Soziologe Gunnar Heinsohn schreibt in seinem Buch „Die Erschaffung der Götter: das Opfer als Ursprung der Religion“, wie die Menschen in der Bronzezeit (etwa 2.000 bis 1.000 v. Chr.) begonnen haben, verschiedene Schockzustände durch Naturkatastrophen mit Hilfe von Menschenopfern zu verarbeiten. Sie verhalten sich wie kleine Kinder, die ein Trauma überwinden, indem sie es nachspielen, und dabei spielerisch die Position der Stärkeren einnehmen. Nach einem Meteoriteneinschlag beispielsweise haben sich in einem Ritual aufwändig geschmückte Spieler als Himmelskörper verkleidet, um andere Darsteller dann zu enthaupten, zu zerstückeln, zu kastrieren oder zu verbrennen. menschenopfer bronzemenschenopfer Azteken Richtig aus dem Vollen geschöpft haben allerdings die Azteken, die etwa im 14. Jahrhundert ihr Unwesen treiben. Sie haben vorsichtigen Schätzungen zufolge jährlich etwa mehrere Tausend bis hin zu 50.000 Menschenopfer gebracht. Die Schöpfungsmythologie der Azteken besagt, dass vor der gegenwärtigen Welt bereits vier andere Welten existieren, die als Sonnen bezeichnet werden. Alle bisherigen Welten haben Katastrophen zerstört, die fünfte Sonne geht nur aus dem Opfertod eines tapferen Gottes hervor. Doch die neue Sonne steht regungslos am Himmel, wenn keine Blutopfer für sie gebracht werden. Das bedeutet also, damit es jeden Morgen wieder hell wird, benötigen die Azteken ein Menschenopfer. Bei unzähligen Volksstämmen, die unter dem Begriff „Azteken“ zusammengefasst sind, läppern sich die Getöteten so im Laufe des Monats ordentlich zusammen. Außerdem existieren zu der Zeit insgesamt etwa 213 Gottheiten, die man auch jeweils mit Blut besänftigen kann. So richtig schlimm findet das damals aber niemand, für die Menschen beginnt das richtige Leben sowieso erst nach dem Tod und Opfertote haben einen direkten Zugang ins Paradies.
Zum Glück hat dieses Ritual im Laufe der Menschheitsgeschichte mehr und mehr an Bedeutung verloren. Allerdings kommt es in Indien noch heute zu bedauerlichen Tötungsdelikten im Namen von „Kali – der Göttin des Todes und der Zerstörung“ durch ein paar verwirrte Menschen. Dein Dr. Kürbis  

Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: frage@halloween.de


Faust jr. – Die Wissensdetektei: Wahre Vampire

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Autor: Ralph Erdenberger Genre: Kinder-Hörspiel Ein Hörspiel, das gruselig, lustig und informativ ist? Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal. Das geht nun wirklich nicht! Doch, mit „Wahre Vampire“. Der dritte Teil der „Faust jr. ermittelt“- Reihe ist ein witziger Mix aus Gruselgeschichte und Wissens-Magazin. wahreBisher hat Privatermittler Frank Faust nur Kontakt mit einer Sorte Blutsauger: Mücken. Doch eines Abends steht plötzlich ein mysteriöser Auftraggeber in seinem Büro, der ihn auf die Reise zu den Wurzeln Draculas schickt. Faust jr. verfolgt eine lange Spur von Bochum über Österreich und Ungarn bis in die Abgeschiedenheit des rumänischen Hinterlands. Dabei macht er Station bei verschiedenen Experten, wie der Mückenforscherin Dr. Ulla Obermayr oder dem Historiker Dr. Peter Kreuter, der ihn über einen echten Fall von Vampirismus aufklärt. In Rumänien trifft er auf den betagten Nachfahren des Mannes, der als Vorbild für die Romanfigur Dracula gilt: Fürst Vlad, der Dritte. Als der Privatdetektiv endlich das Grab des berüchtigten Vorfahren entdeckt, muss er mit Schrecken feststellen, dass es leer ist…

Kichern und Zittern

Kodderschnauze Ingo Naujoks als Frank Faust zu besetzen, ist schon einmal der erste Geniestreich dieses innovativen Hörspiels. Der tappsige Ruhrpott-Charme des Schauspielers ist ein steter Quell der guten Laune, seine unverstellte Art wird jedes Kind sofort ins Herz schließen. Autor Ralph Erdenberger hat die Figur des Faust als abergläubischen, kindlichen Ermittler angelegt, der auch schon mal ein halbes Labor zerlegt, wenn er von einem Mückenschwarm angegriffen wird. Sehr erfrischend ist es außerdem, dass der Hörspiel-Erzähler und Faust jr. hin und wieder in einen Dialog treten und sich witzige Wortgefechte liefern. Damit wird das Geschehen regelmäßig aufgelockert, wenn es doch mal zu gruselig wird. Für Gänsehaut sorgt das Thema „Vampire“ nämlich oft genug, was durch die gelungenen Situationsbeschreibungen und die atmosphärische Musik sehr gut transportiert wird. Vor allem die Landschaft Rumäniens mit seinen alten Gemäuern und der Einöde wird in der Geschichte sehr anschaulich umgesetzt. Das ist Kopf-Kino, wie es sein soll.

Frank und die Experten

Der Clou von „Wahre Vampire“ ist seine aufwändige Machart, bei der echte Fachkräfte und authentische Figuren an Originalschauplätzen zu Wort kommen. Wenn Frank Faust an Universitäten mit Biologen oder Historikern spricht, dann handelt es sich dabei um Interviews mit tatsächlich existierenden Personen, die Auskunft über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse geben. So lernt der Hörer zum Beispiel, warum Mücken überhaupt stechen und was am besten gegen die lästigen Biester hilft. Ein Spezialist für Vampirglauben erzählt vom Ursprung der Legende im Mittelalter. Dabei sprechen die Experten anschaulich und überzeugend, sind gut in die Spielhandlung integriert und wirken nicht einkopiert. Von steifen Laiendarstellern ist zum Glück rein gar nichts zu merken. Später trifft der Detektiv noch auf richtige Rumänen, die entweder gut deutsch sprechen oder vom Erzähler synchronisiert werden. Allein dieser Aufwand, extra ein paar rumänische Bürger vor das Mikrofon zu holen zeigt, wie viel Detailverliebtheit in diesem Hörspiel steckt. Und so erfährt man spielerisch viele Fakten über Biologie, Erdkunde und Geschichte und kann sich gleichzeitig noch angenehm gruseln. Bleibt zu hoffen, dass sich die Serie nach Teil 1: „Der Schatz der Nibelungen“ und Teil 2 „Die letzten Dinosaurier“ in Zukunft mehr an dem starken dritten Teil orientiert, denn die Mischung aus Komik, Grusel und Wissenschaft ist wirklich einzigartig.

–> Hörbeispiel

Länge: 73 Minuten Alter: ab 10 Jahren Webseite: Igel-Genius Records

Text: S. Werner

Der eiskalte Tod – Verlosung zum DVD-Start von „Frozen“

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Drei Skifahrer stecken im Sessellift fest und kämpfen um ihr Leben. Was in der Kurzversion irgendwie wie der Anfang einer Komödie klingt, ist in Wirklichkeit ein realistischer und spannender Reißer. Und damit Du Dich davon überzeugen kannst, verschenkt der Kürbiskönig zwei DVDs der Indie-Perle. Die besten Freunde Joe und Dan machfrozenen zusammen mit der hübschen Parker einen Skiausflug. Um Geld für die überteuerten Ski-Pässe zu sparen, flirtet das Mädchen mit dem Typen am Sessellift und besticht ihn mit einem angemessenen Geldbetrag. Und das mit Erfolg: Sofort können die drei ihre Reise auf den Berg antreten. Am späten Abend, kurz vor Betriebsschluss, fordern sie noch einmal eine Fahrt bei dem Liftboy ein, der zähneknirschend zustimmt. Dummerweise wird der Mann aber von einem Kollegen ins Büro geschickt, worauf er nur noch erwidern kann, dass noch drei Leute den Berg runterkommen, bevor Feierabend gemacht werden kann. Während Dan, Joe und Parker noch ahnungslos Richtung Gipfel zuckeln, kommen zufällig drei andere Skifahrer am Fuß des Berges an. Damit ist das Schicksal unserer Hauptdarsteller besiegelt. Der Lift hält an, das Licht geht aus und in Windeseile ist die ganze Piste wie leergefegt. Bis auf drei frierende Gestalten, die hoch über dem Boden im eisigen Wind vor sich hin schaukeln. Nun ließe sich diese unangenehme Situation sicher problemlos bis zum nächsten Tag überbrücken. Leider ist es aber Sonntagabend und der Betrieb wird erst wieder am Freitag aufgenommen. So gibt es nur zwei Möglichkeiten: Irgendwie aus dem Skilift kommen – oder jämmerlich erfrieren… alle dreikaltparker
Regisseur Adam Green, sonst eher bekannt für seinen sinnfreien Slasher-Film „Hatchet„, erschafft hier ein realistisches Szenario fernab jedes Horror-Klischees. Seine Figuren sind keine üblichen Abziehbildchen, sondern extrem sympathische junge Leute mit Charakter. In den ersten 20 Minuten des Films gibt es ein paar bemerkenswerte Wortgefechte, die sogar ein paar richtige Lacher ernten können. Für den Zuschauer natürlich fatal: Dir wachsen die drei Darsteller sofort ans Herz, was ihre folgende Tour de Force um so unerträglicher macht. Und da gibt es wirklich einiges zu verdauen: Großaufnahmen von ekligen Erfrierungen, Schnittwunden und Knochensplittern. Die Darsteller heulen, brüllen und leiden zusehends. Regisseur Green dreht den Film nicht etwa vor dem Bluescreen, sondern tatsächlich in eisiger Höhe auf einem Sessellift, was dem Spiel der Akteure sehr zu Gute kommt, denn sie sehen wirklich durchgefroren und verzweifelt aus. Zwar schafft es der Film nicht durchgehend, eine nägelkauende Spannung zu erzeugen, doch die allgegenwärtige Aura der Bedrohung macht den Film ebenso eindrucksvoll, wie das vergleichbare „Open Water„. Du leidest mit den Charakteren und fragst Dich die ganze Zeit: „Was würde ich tun?“. Besser kann ein Film nicht wirken. Um Dich in die eisigen Höhen eines amerikanischen Ski-Resorts zu versetzen, verlost der Kürbiskönig zusammen mit Universum Film zum DVD-Release am 10. Dezember zwei Exemplare des Films „Frozen“. Dafür musst Du nur folgende Frage richtig beantworten:

In welchem Horror-Film von 2007 werden zwei Studenten nach einem Autounfall ebenfalls vom Erfrieren bedroht?


a) Dead Snow b) Feuer, Eis und Dosenbier c) Wind Chill d) Cold Turkey Schick uns bis zum 16.Dezember 2010 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Trailer (englisch) Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Monströse Filmnacht – „Monster, Gewalt und gute Laune“ in Hamburg

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Weihnachtszeit – Zeit der Besinnung. Fern von Smartphones und Hypertexttransferprotokollen nimmt man eine Auszeit vom Alltag und denkt zurück an schöne Tage, als Urzeitgiganten noch die Welt bedrohten und Roboter unkontrolliert mit ihren Greifarmen fuchtelten. Und damit Du auch wirklich in Feiertags-Stimmung gerätst, gibt’s am kommenden Wochenende ein festliches Filmfestival mit alten Trash-Klassikern. „Monster, Gewalt und gute Lflyeraune“ ist der kleine Bruder des Hamburger SciFi-Horror-Festivals „Monster machen Mobil“, das im Mai dieses Jahres äußerst erfolgreich in der Hansestadt lief. Im extravaganten Metropolis-Kino werden am 11. Dezember drei Klassiker des fantastischen Films über die cinemaskopische Leinwand flimmern, die das Herz jedes Trash-Fans höher schlagen lassen. Den Anfang macht der Monster-Klassiker „Die Rückkehr des King Kong“ aus dem Jahr 1962. Im dritten Teil der japanischen „Godzilla“-Reihe beauftragt der Chef eines Pharma-Konzerns ein paar Mitarbeiter, den Riesenaffen von einer Insel zu holen, damit dieser künftig zu Werbezwecken eingesetzt werden kann. Ist ja völlig klar, jeder denkt bei tödlichen Ungeheuern auch gleich an Aspirin und Klosterfrau Melissengeist. Zur gleichen Zeit schippert ein U-Boot durch die Beringsee, dessen Navigator wohl einmal Praktikant auf einem britischen Ozeanriesen war – der Unterseedampfer knallt nämlich ungebremst in einen Eisberg. In jenem Eisberg hockt allerdings die Tiefkühlausgabe von Godzilla, der durch den kleinen Schubser jetzt zielstrebig Richtung Japan treibt. Dort angekommen muss die Riesenechse jedoch überrascht feststellen, dass seine Lieblingsstadt ein gigantischer Affenkäfig geworden ist… Von nun an prügeln sich zwei Schauspieler in Gummianzügen, bis auch die letzte Stromleitung in kleine Rauchwolken aufgeht. Film Nummer zwei ist der italienische Arthaus-Schocker „Feuertanz – Horror Infernal“ von 1980. In der kruden Mischung aus Gothic-Horror und Schauermärchen stellt die junge Rose Elliot durch ein altes Buch fest, dass sie im Haus einer alten Hexe wohnt, womit aber nicht ihre garstige Vermieterin gemeint ist. Durch ihre Nachforschungen gerät Rose nun immer tiefer in einen Strudel aus Tod und Magie. So muss sich Claudia Schiffer gefühlt haben, als sie noch mit David Copperfield zusammen war. Der Film des Kunst-Regisseurs Dario Argento besitzt im Grunde keine richtige Story, sondern ist vielmehr eine fortlaufende Ansammlung von Suspense-Szenen, die zudem alle in seltsame Rot-, Blau- oder Violetttöne getaucht sind.  Ästhetischer kann Splatter nicht sein. Bekloppter wahrscheinlich auch nicht. Der dritte Film ist „Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall“ von 1967, eine italienisch-spanisch-deutsche Koproduktion, die im Original den eingängigen Namen „…4 …3 …2 …1 …morte“ trägt. Obwohl Perry Rhodan durch unzählige Fortsetzungen zur erfolgreichsten Heftroman-Reihe weltweit avancierte, haben die Produzenten des Films einfach auf die bekannte Vorlage gepfiffen und im Eiltempo eine beispiellose Trashperle zusammengeschustert. So spielt Herr Rhodan gar nicht die Hauptrolle und aus der epischen Weltraum-Oper hat man eine vollkommen zusammenhanglose Gangstergeschichte gestrickt. Wie es zu dieser Zeit üblich ist, zieht sich jede Frau in diesem Film bis auf die Unterwäsche aus und die Kulisse besteht aus alten Haushaltsgeräten. Das alles ist schön eingebettet in psychedelischen Farben und mit flottem Sixties-Soundtrack garniert. Abgerundet wird der launige Abend von einem Programm aus seltenen Phantastik-Trailern, Cartoons und vielem mehr. Wer diesen Angriff auf die Sinne heil übersteht, den wird auch das Familientreffen am Weihnachtsabend nicht mehr schocken. Monster, Gewalt und gute Laune Samstag, 11. Dezember Ort: Metropolis Kino • Steindamm 54 • 20099 Hamburg Programm: Godzilla – Die Rückkehr des King Kong • 19 Uhr • 6 € Feuertanz – Horror Infernal • 21.30 Uhr • 6€ Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall • 23.45 Uhr • 6 € Abendticket: 12 € Offizielle Seite

Heidi und die Monster

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Genre: Zombifizierter Klassiker Autor: Johanna Spyri und Peter H. Geißen Verlag: Goldmann Stolz und Vorurteil und Zombies“ hat den Anfang gemacht: Man nehme einen historischen Roman und verwandle ihn in eine Monster-Story. Doch während der englische Gesellschaftsroman hierzulande nicht unbedingt jedem geläufig ist, was den Sinn einer Parodie durchaus schmälern kann, nimmt sich der Autor des Romans „Heidi und die Monster“ die beste Vorlagen zu Brust, die es gibt: Die klebrig-süße Geschichte von „Heidi“ aus dem Jahr 1880 gehört zu den bekanntesten Kinderbüchern der Welt. heidiVorbei die Zeiten, in denen dunkle Tannen und grüne Wiesen im Sonnenschein die heile Welt von Heidi waren. Nun verbreitet sich ein fieser Virus, der die Menschen zu Zombies mutieren lässt, in der Idylle der schönen Alpenwelt. Außerdem muss Heidi erfahren, dass ihre Mutter vor sieben Jahren gar nicht gestorben ist, sondern als Vampirbraut ihr Unwesen treibt. Beherzt greift Heidi zum Pflock und befreit mit Hilfe des Großvaters Almöhi die Untote von der Unsterblichkeit. Doch es gibt jemanden, dem das gar nicht gefällt: Marus, dem Blutsauger. Er war es, der sich die Frau Mama einst mit einem Biss gesichert hat und den es nun nach Rache dürstet für seinen Verlust. Und wenn er die Mutter schon nicht bekommen kann, dann doch vielleicht das Kind. Dumm nur, dass die kleine just von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht wird, wo sie in einem herrschaftlichen Haus gut bewacht als Spielkameradin für die gelähmte Klara herhalten muss. Und um als Vampir an die Kleine heranzukommen, ist ein Blutbad wohl unvermeidlich…

Mit Pfyffeli und Pflöckli

Ja, Du hast richtig gelesen, nicht nur Zombies knabbern die Alm-Bewohner an, auch Vampire streifen gleich noch mit durch die Nacht. Und dazwischen versuchen nun Heidi, der Almöhi und natürlich der Ziegenpeter ein halbwegs geregeltes Leben zu führen. Autor Peter H. Geißen nimmt das zuckersüße Mädchen-Universum und bastelt daraus eine Horror-Geschichte, ohne auch nur einmal die absurde Sprache der historischen Vorlage aus den Augen zu verlieren: Zombies heißen „Niänenüütli“, die Vampire sind „Uuputztä“ und diese Biester werden beseitigt mit dem „Pflöckli“ und dem „Füüschtlig“, einem großen Hammer. Die ganze Geschichte wirkt nie aufgesetzt, ist immer aus einem Guss und sogar die Kämpfe mit den Zombies lesen sich herrlich naiv. Beispiel gefällig? In Heidis Augen war keine Angst, nur die Gewissheit, dass die Tante jetzt kämpfen würde. Heidi kannte das Kurzschwert oder Pfyffeli, wie die Männer im Tal dazu sagten. „Kehr ihnen niemals den Rücken zu!“, rief Dete noch, dann schlitzte sie den Vordersten vom Bauch bis zum Brustbein auf. Mehliger Brei quoll ihr entgegen. Für den Zweiten und Dritten zielte sie vortrefflich und enthauptete beide mit einem Streich. Da flogen die Köpfe nur so durch die Luft, im kurzen Grase rollten sie bergab, bis sie an einer Mooskuppe ein letztes Mal hochsprangen und in der Tiefe verschwanden. „Gut gemacht!“ Heidi klatschte in die Hände.

Heidi in der großen Stadt

Das hier eine vollkommen überzogene Idylle mit blutgierigen Menschenfressern kollidiert, der Autor dabei aber immer in der Kindersprache bleibt, ist der große Spaß an diesem liebevollen Werk. Glücklicherweise ruht sich Geißen aber nicht nur auf der Naivität der Vorlage aus, sondern entspinnt ein durchdachtes Zombie-Universum, das sehr bald auch durchaus dramatische Züge annimmt. Denn durch Heidis Reise nach Frankfurt ist es nämlich schnell vorbei mit der Idylle. Die Beschreibung der Großstadt, die unter den Heerscharen von Menschenfressern zu leiden hat, ist bedrückend realistisch. Während sich die reichen Häuser mit dicken Mauern und Wachdiensten vor der Bedrohung schützen, muss das Gesindel wie beispielsweise Prostituierte quasi jeden Moment mit ihrem Ableben rechnen. Auch als Ziegenpeter sich aufmacht, Heidi wieder nach Hause zu holen, spart der Autor nicht mit tragischen Momenten, in denen Leute aus ihren Häusern gezerrt werden und eine Mutter mit ihrem Kind auf dem Arm über ein Feld gejagt wird. Durch solche ernsten Ausflüge wirken Heidis naive Aussagen und ihre unauslöschliche Fröhlichkeit dann doppelt absurd. Natürlich könnte man Peter H. Geißen vorwerfen, dass er seine Idee einfach nur von „Stolz und Vorurteil und Zombies“ abgekupfert und auf ein bekanntes Kinderbuch übertragen hat. Damit würde man ihm aber Unrecht tun, denn man merkt, wie viel Aufwand und Originalität in seiner „Heidi“-Version steckt. Seine Geschichte ist durchdacht, einfallsreich und skurril. Außerdem erzählt er eine schlüssige und spannende Geschichte, die am Ende sogar auf eine Fortsetzung hoffen lässt. In diesem Fall stimmt einmal der Spruch: Lieber gut geklaut, als schlecht erfunden.
Text: S. Werner

Horror aus der Pipette – „Splice“ startet auf DVD

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Wenn zwei Wissenschaftler mit Gen-Material herumspielen, muss daraus nicht zwangsläufig ein entstelltes Monster entstehen. Doch auch ein äußerlich hübscher Klon kann im Inneren ganz schön hässlich sein – und mörderisch. spliceDie Genetiker Clive Nicoli und Elsa Kast sind jung, hip und Meister im Erschaffen von Kreaturen. Für einen Pharmakonzern basteln sie mal eben zwei überproportionierte Wurmwesen, an denen die Pillenfirma nach Herzenslust herumdoktern kann. Doch das ist den beiden ambitionierten Forschern einfach zu wenig. Heimlich, still und leise rühren sie in ihrem Gen-Labor ein Mischwesen aus menschlicher und tierischer DNA an, um durch das neugewonnene Geschöpf eine Vielzahl an Krankheiten heilen zu können. Dieses Wesen wächst rasend schnell zu einer gut gebauten jungen Frau heran, wenn man mal vom Schwanz mit Giftstachel, vier Knien und amphibischer Lunge absieht. Aber wer ist schon perfekt? Clive und Elsa nennen das angehende Topmodel Dren und verstecken sich mit ihr auf einer entlegenen Farm, damit niemand unangenehme Fragen stellen kann. Allerdings verlieren die beiden zunehmend die Kontrolle über das kleine Biest, was mit dem Tod der Hauskatze beginnt und mit einem abgemurksten Kollegen lange noch nicht endet…

Es lebt!

Die Geschichte vom Wissenschaftler, der einmal Gott spielt und damit nur Tod und Verderben heraufbeschwört, ist so alt, wie die Horror-Literatur selbst. Natürlich steht hier Mary Shelleys „Frankenstein“ von 1818 Pate, wenn auch die Herstellung und das Monster selbst etwas moderner inszeniert sind. Das Horror-Genre malt sich schon immer gern aus, was passiert, wenn die Wissenschaft in die Natur eingreift. Vor allem in den Fünfziger Jahren, zu Zeiten des Kalten Krieges und der Atomhysterie, gibt es unzählige Filme über menschlich herbeigeführte Mutationen, wie „Tarantula“ über eine gezüchtete Riesenspinne, „Formicula“ über gigantische Strahlen-Ameisen und natürlich „Godzilla„, der durch Atomtests entstand. Auch in den nächsten Jahrzehnten bringen menschliche Experimente immer wieder tödliche Kreaturen hervor, wie im „Omega Mann“ von 1971, in dem ein bakterieller Kampfstoff die Menschheit in lichtempfindliche Kreaturen verwandelt oder „Piranha“ von 1978, wo übereifrigen Killerfische vom Militär gezüchtet werden. Im Film „Firestarter“ von 1984 lässt ein Regierungsexperiment ein junges Elternpaar ein Kind in die Welt setzen, das mit purer Willenskraft Dinge entflammen kann. talkingkissdinner
Mit Oscar-Preisträger Adrien Brody („Der Pianist“) und Sarah Polley („Dawn Of The Dead“) ist „Splice“ in seinen Hauptrollen hervorragend besetzt und auch Regisseur Vincenzo Natali ist durch sein Meisterwerk „Cube“ sicherlich kein Unbekannter. Aber vor allem die französische Schauspielerin Delphine Chanéac hinterlässt als animalische Dren durch ihr Spiel und dem hervorragenden Make-up einen verstörenden Eindruck. Der Film beginnt ruhig, steigert sich dann aber in der zweiten Hälfte in einen spannenden Kampf Mensch gegen Kreatur. Allerdings artet dies nicht in übermäßiges Gemetzel aus, was den Splatterfreund vielleicht etwas enttäuschen wird. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine Art düsteres Kammerspiel, das neben aller Dramatik auch etwas Tiefsinnigkeit in sich trägt. Damit passt dieses Werk eher zum Rotwein, als zum Six-Pack, was an einem lauschigen Winterabend allerdings auch durchaus mal passt. Splice – Das Genexperiment FSK: 16 Laufzeit: 104 Minuten Preis: DVD & Blu-Ray ca. 15 Euro Erscheinungstermin: 03.12.2010 Offizielle Website Trailer

Halloween-Rezept: Spinnen-Eier

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Halloween Rezepte Spinneneier Eingangsbild
 
Spinnen mag einfach jeder. Sie haben gleich doppelt so viele Beine wie jeder Hund und man muss auch seltener mit ihnen vor die Tür. Und weil die sympathischen kleinen Krabbler an Halloween so richtig Hochkonjunktur haben, gibt es hier das ultimative Halloween-Rezept zum Spinnenkult.

Zutatenliste:


  • 10 Eier
  • 4 TL schwarzer Tee /alternativ kannst du auch einfach 4 Teebeutel aufreißen
  • 2 EL Salz
  • 4 TL Anis
  • 125 ml Sojasauce
Halloween Rezepte Spinneneier: Zutatenliste Das Rezept braucht sehr wenig Zutaten und Arbeitsschritte. Da die Zubereitungszeit allerdings mehrere Stunden beträgt, solltest Du früh genug vor Deiner Party damit beginnen.

Zubereitung


Halloween Rezepte Spinneneier: Eier kochenDa es in letzter Zeit vermehrt zu unappetitlichen Vorfällen nach dem Verzehr roher Spinneneier gekommen ist, werden die pulsierenden Dinger zuerst in heißes Wasser gegeben und 10 Minuten lang durchgekocht.
Halloween Rezepte Spinneneier: Eier abschreckenNun die Eier abschrecken. Haha, doch nicht so, du Clown! (Meine Güte, gibt es eigentlich einen noch älteren Witz?)
Halloween Rezepte Spinneneier: Eierschale eindellenWenn die Eier kalt genug sind, um sie in die Hand zu nehmen, zertrümmerst Du bei jedem einzelnen Ei ringsherum die Schale mit einem Teelöffel.
Halloween Rezepte Spinneneier: Eierschale eindellen 2Sei auf keinen Fall zimperlich mit den kleinen Biestern, je mehr Risse, desto besser! Pass aber auf, dass nicht zu viel von der Schale abfällt.
Halloween Rezepte Spinneneier: Heisses WasserLege die Eier vorsichtig zurück in den Topf und bedecke sie ausreichend mit heißem Wasser. Nimm jedoch nicht übermäßig viel Flüssigkeit, sonst wird der färbende Sud zu dünn.
Halloween Rezepte Spinneneier: Eier in Sud einlegenGib nun den Tee, das Salz, den Anis und die Sojasauce dazu. Das sieht zwar nicht schön aus, aber es soll ja auch keine Spinnen-Bowle werden! Setze dann unbedingt einen Deckel auf den Topf und bringe die Flüssigkeit zum Kochen.
Halloween Rezepte Spinneneier: Eier ziehen lassenKoche die Eier einmal auf und lasse sie 2 Stunden lang ziehen. Spätestens jetzt ist wirklich Ruhe im Ei! Danach kannst Du den Vorgang wiederholen. Weniger als 4 Stunden sollten die Eier nicht im Färbebad verbringen, da sie sonst keine Musterung annehmen werden. Je länger die Ziehzeit, desto intensiver die Färbung!
Halloween Rezepte Spinneneier: Eier schälenDie inzwischen erkalteten Eier kannst Du nun aus dem Sud nehmen und vorsichtig abpellen.

Fertig!


Halloween Rezepte Spinneneier Die Eier sehen nicht nur erfreulich versponnen aus, durch den Sud schmecken sie jetzt auch schön würzig.

Guten Appetit!