Das Beste zum Schluss – Große Verlosung zu „Saw 3D – Vollendung“

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Während sich andere Horror-Reihen gern bis in die Bedeutungslosigkeit fortsetzen, schaffen es die Streifen über den Folterknecht Jigsaw regelmäßig an die Spitze der Kinocharts. Heute kommt der letzte Teil in die Kinos. Und damit Dein Herz nicht ganz so stark blutet, spendiert der Kürbiskönig ein paar hochkarätige Trostpflaster. Auch wenn es fast SAW 3D_Jigsaw_A4.qxpunmöglich erscheint, einige von Jigsaws Opfern haben seine perfiden Konstruktionen tatsächlich überlebt. Doch der Preis dafür ist hoch. Neben den körperlichen Verunstaltungen haben die Fallen bei den Gefangenen vor allem eine zerstückelte Psyche hinterlassen. Viele von ihnen sind einfach nicht mehr lebensfähig – womit das Projekt „Besserer Mensch durch Gewalt“ damit ja im Grunde genommen gescheitert ist. Um irgendwie wieder auf die verbliebenen Füße zu kommen, bilden die Versehrten eine Selbsthilfegruppe unter der Leitung von Bobby Dagen (Sean Patrick Flanery), der ein Buch über sein Überleben in einer Jigsaw-Maschine veröffentlicht hat. Dummerweise ist diese Story geflunkert, weshalb der feine Herr Autor dann persönlich vor Ort recherchieren darf: Er hat das Vergnügen, gleich mehrere Tests hintereinander durchzustehen. Dagen konnte ja nicht ahnen, dass der Original-Jigsaw John Kramer zwar längst nicht mehr lebt, sein Erbe aber immer noch pflichtbewusst von Ex-Cop Mark Hoffmann (Costas Mandylor) vollendet wird – womit sich auch der deutsche Untertitel „Vollendung“ erklärt. Doch Hoffmann hat ein Problem: Kramers Witwe möchte mit der Polizei zusammenarbeiten, was ihn in arge Bedrängnis bringt. Und so startet er einen blutigen Rachefeldzug…
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Die Idee, ehemalige Opfer der Filmreihe noch einmal vor die Kamera treten zu lassen, sorgt für einen gelungenen Abschluss der Geschichte. So gibt es ein überraschendes Wiedersehen mit Dr. Lawrence Gordon (Cary Elwes), der am Ende des ersten Teils mit abgesägten Fuß aus dem Badezimmer gekrochen ist. Außerdem öffnet der berühmte End-Twist diesmal keine Tür für eine weitere Fortsetzung, sondern klärt endlich alle offenen Fragen der Reihe. Glücklicherweise haben sich die Macher auch diesmal wieder viele fiese Fallen ausgedacht, die in einigen Fällen in einem ziemlich heftigen Blutbad enden. Dank des 3D-Effekts bekommst Du dadurch ein paar sehr ungewöhnliche anatomische Einblicke, die man so noch nicht hatte. Oder wann sind Dir das letzte Mal ein paar Därme entgegengeflogen? Was, erst gestern? Du sollst doch nicht immer bewaffnet zum Winterschlussverkauf gehen! Weil der Abschied von unserem geliebten Serienkiller ebenso schmerzt wie seine Folterapparate, versüßt Dir der Kürbiskönig die Trennung und verlost anlässlich des Kinostarts am 25. November satte fünf „SAW 3D“ Fanpakete bestehend aus je 2 Freikarten, Poster, Beanie und einem T-Shirt. Alles was Du dafür tun musst, ist folgende Frage richtig zu beantworten:

Welchen Beruf übte der Original-Jigsaw John Kramer aus, bevor er sich auf die Konstruktion von Todesfallen verlegte?

a) Katzenfotograf b) Busfahrer c) Ingenieur d) Donaudampfschiffahrtsgesellschaftskapitän Schick uns bis zum 30. November 2010 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!


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Howdy, toter Partner – „Undead Nightmare“ ab Freitag im Handel

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Selten wird eine Spiel-Erweiterung so sehnlichst erwartet, wie das neue Add-On zum Western-Hit „Red Dead Redemption„. Während sich Fans mit einer schnellen Internet-Verbindung das Spiel schon seit einigen Wochen offiziell herunterladen dürfen, gibt es das Ganze nun endlich auch ganz klassisch mit Verpackung und Handbuch zu kaufen. Zum fairen Preis, mit Zusatzinhalten und ohne Vollversion spielbar. RDRDas Entwicklerstudio „Rockstar Games“ ist die erfolgreichste Spieleschmiede weltweit. Mit seiner „Grand Theft Auto„-Serie hat das Studio nicht nur eine der bekanntesten Videospielreihen aller Zeiten veröffentlicht, es hat zudem noch ein ganz eigenes Genre erfunden – das sogenannte „Sandbox-Game“. Die deutsche Übersetzung „Buddelkasten-Spiel“ trifft es gar nicht mal so schlecht: Du bewegst Dich in einem abgesteckten Bereich, in dem Du Dich nach Lust und Laune ungeniert austoben kannst. Im Fall des Anfang des Jahres veröffentlichten „Red Dead Redemption“ bedeutet das, dass Du als Ex-Outlaw John Marston im Wilden Westen entweder Missionen erfüllst, um die Handlung voranzutreiben, oder aber stundenlang Schätze suchst, Kräuter sammelst, Karten spielst, Tiere jagst oder Kopfgeld eintreibst. Die ganze Spielwelt ist dabei lebendig, mit Tag- und Nachtwechsel, mit Regen, Gewitter oder gleißender Sonne. Geschäfte sind nachts geschlossen, die Saloons dagegen brechend voll. Du kannst Dich ordentlich aufführen und einem Reisenden seinen gestohlenen Gaul wiederbringen oder Du kannst den Reisenden einfach über den Haufen schießen. Dann allerdings wirst Du von den Sheriffs unbarmherzig gejagt. Für dieses Szenario haben sich die Macher nun die Zombie-Erweiterung „Undead Nightmare“ ausgedacht – mit den selben Figuren, der selben Landschaft, aber unter dem Einfluss einer landesweiten Zombie-Apokalypse, was Kenner des Hauptspiels ein seliges Lächeln auf die Lippen zaubern wird. Held John Marston lebt, ganz anders als im Original, friedlich mit seiner Frau und seinem Sohn auf einer Farm, als plötzlich ein hinterlistiger Untoter seine Familie anknabbert. In seiner Verzweiflung sperrt er seine Angehörigen im Haus ein und macht sich auf den Weg in die Hauptstadt Blackwater, um Hilfe zu holen. Doch das ganze Land ist bereits von den Biestern überrannt. John muss nun ein Heilmittel für all seine Mitbürger auftreiben, sonst wird das nix mit dem nächsten „Tanz in den Mai“. feldboomernacht
„Rockstar Games“ schafft es bei jedem seiner Werke, die Welten bis ins letzte Detail auszuschmücken und damit eine unglaublich dichte Atmosphäre zu erschaffen. Auch in dieser Erweiterung stimmt wieder alles. Der Himmel ist durchgehend bedeckt und die Sonne scheint blass durch dicke Wolken. Jede noch so kleine Ansiedlung ist mit Brettern verrammelt, Geschäfte sind geplündert, die Überlebenden verzweifelt. Du triffst wieder alte Bekannte wie den fahrenden Händler Nigel West Dickens oder den durchgeknallten Leichenfledderer Seth, den die Toten witzigerweise als Kameraden ansehen. Um in einer Stadt zu rasten, musst Du sie erst von den Untoten befreien, doch Munition ist ein knappes Gut, was die Kämpfe noch dramatischer macht. Zum Glück findest Du recht schnell eine Waffe, die Du praktischerweise mit Körperteilen der erledigten Untoten füllst. Trotzdem bleiben die Kämpfe durchweg fordernd, denn die Zombies sind recht flink und können nur durch Kopfschüsse erledigt werden – was auch in der deutschen Version zu einem ziemlich deftigen Splattereffekt führt. Auch bei den Reittieren gibt es eine passende Neuerung: Mit etwas Geduld findest Du eins von vier Pferden der Apokalypse, wie zum Beispiel „Krieg“, das die Gegner bei Berührung in Flammen aufgehen lässt. Zu guter Letzt hat das Spiel sogar noch einen neuen Grusel-Soundtrack spendiert bekommen, was die Atmosphäre noch zusätzlich aufwertet. Horror-Freunde können also bedenkenlos zugreifen. Undead Nightmare System: Xbox 360 & PS3 Preis: ca. 30 Euro Inhalt: Alle bisherigen vier Addons Undead Nightmare, das Outlaws to the End Co-Op Mission Pack, Legends and Killers und Liars and Cheats Release: 26.11.2010 Trailer

Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 20: Geht die Welt am 20.12.2012 unter?

Die Frage:

Hallo Kürbiskönig, ich hab da auch mal eine Frage (eigentlich hab ich sogar zwei Fragen, wäre toll wenn Du mir beide beantworten kannst): Geht die Welt am 21.12.2012 wirklich unter? Und wie kann ich das überleben? Danke Nadin  

Die Antwort:

Liebe Nadin, weil Du so höflich gefragt hast, werde ich Dir – gönnerhaft wie ich bin – beide Fragen beantworten. Ob die Welt am 21.12.2012 untergeht ist eine spannende Frage. Dabei überrascht es mich nicht, dass Du ausgerechnet nach genau diesem Datum fragst. Denn schließlich hat sich die Kunde vom Ende des Maya-Kalenders in den letzten Jahren weit verbreitet. Dank Internet und Hollywood schwebt es nun über uns allen wie ein Damokles-Schwert. War die Panik über das nahende Ende früher auf miefige Hörsäle begrenzt, in denen knorrige Archäoastronomen zähe Vorlesungen mit „erfrischenden“ Abstechern in den Bereich Altamerikanistik hielten, so weiß heute jeder, dass am 21.12.2012 etwas passieren wird. Die Frage ist nur, was? Die wachsende Anspannung angesichts des unaufhaltsam näher rückenden, „finalen“ Datums wandelt sich selbst bei „normalen“ Menschen schon teilweise in ernste Besorgnis. Wann immer ein Erdbeben oder ein Vulkan ausbricht, eine Flutwelle oder eine Schlammlawine Mensch und Material davonspült oder irgendetwas ähnlich Schlimmes passiert, dann erkennen darin dieser Tage nicht mehr nur die von religiösen Wahnsinnigen verängstigten Menschen die Vorboten vom Ende der Welt. Apropos Vorboten. Die vier apokalyptischen Reiter sind ja auch solche Vorboten. Vorboten der Apokalypse eben, die so schlimme Sachen wie Sieg, Reinheit und Gerechtigkeit, aber eben auch schöne Sachen wie Krieg, Blut, Hunger, Tod, Krankheit und Furcht symbolisieren. Und wenn dann auch noch in verschiedenen Teilen der Welt scheinbar ungeklärtes Fisch- und Vogelsterben einsetzt, dann kann man eigentlich sowieso schon einpacken. Ist ja dann bald alles vorbei. Nun kann man aber auch versuchen, Deine Frage etwas seriöser und wissenschaftlicher zu beantworten. Immerhin ist unsere ehrwürdige Erde ja inzwischen schon etliche Male untergegangen (je nachdem, welchem religiösen Spinner man glauben wollte) und auch die wahrscheinlich unter dem Einfluss von bewusstseinsverändernden Substanzen entstandenen Vorhersagen des insgesamt leicht überbewerteten Nostradamus müssen sich in dieser Hinsicht erst noch bewahrheiten. Wissenschaftlich stellt sich zunächst die Frage, WIE bzw. durch WAS die Welt denn überhaupt untergehen würde. Es gibt natürlich viele mehr oder weniger wahrscheinliche bzw. unwahrscheinliche Möglichkeiten, wie das Ende der Welt aussehen könnte. Ganz klar: Es muss schnell gehen! Selbst ein derber Zombie-Virus oder eine extreme EHEC-Epidemie würde es nicht innerhalb eines Tages schaffen, den Untergang der Welt zu forcieren. Zumal die Welt ja ohnehin nicht automatisch untergeht, nur weil keine Menschen mehr da sind.

Schnell und brutal

Es muss viel schneller und brutaler gehen. Entweder vernichten Aliens unseren kompletten Planeten auf einen Schlag (was relativ unwahrscheinlich ist) oder es kommt so biblisch, wie man sich einen zünftigen Weltuntergang gut ausmalen könnte: Unmengen Regen, peitschender Wind, immer wieder Erdbeben, Blitz und Donner! Solange, bis die Erde kaputt geht. Aber nicht länger als 24 Stunden. Vielleicht bekommen wir ein Mega-Erdbeben mit Flutwellen (man denke nur an Fukushima, wo ganz schnell Endzeitstimmung aufkam), welche die ganze Erdscheibe, äh Weltkugel überschwemmen und uns gewissermaßen von der Platte putzen. Dazu würde passen, dass es in den letzten Jahren sowieso viel mehr Erdbeben gab, als früher. So, als würde sich was Großes zusammenbrauen. Aber das ist nicht der Fall, wenn man sich die Zahlen anschaut, die das US Geological Survey National Earthquake Information Center in den Jahren 2000 – 2011 weltweit gesammelt hat. Es findet sich kein signifikanter (!) Anstieg, aber die Wahrnehmung der Beben ist über die Jahre immer weiter gestiegen. Logisch, denn es gibt zum einen immer mehr Mess-Einrichtungen weltweit, zum anderen ist die mediale Aufmerksamkeit heute größer als je zuvor. Bleibt noch eine weitere Option: Ein Meteorit schlägt ein und vernichtet alles Leben (mal wieder mit Hilfe von Flutwellen natürlich, aber auch die Verdunkelung der Sonne wäre auf Dauer für das menschliche Leben ziemlich perspektivlos). Also beobachtet man den Weltraum, ob was großes auf uns zu fliegt. Leider sind Meteoriten sehr schnell, weswegen wir auch relativ kurzfristig überrascht werden könnten. Und groß bedeutet dabei, alles über 500m Durchmesser. Denn der Einschlag eines solchen Objekts hätte zumindest globale Folgen. Und je größer, desto Bumm. Du siehst also, liebe Nadin, was den ersten Teil Deiner Frage angeht, musst Du Dir selber Deine Meinung bilden. Was den zweiten Teil angeht, hab ich es etwas einfacher. Ein bisschen habe ich ja schon geschmunzelt, als ich Deine zweite Frage gelesen habe. Den Weltuntergang überleben? Diese Form von Manie schätze ich sehr bei meinen Lesern! Da ich einfach mal vermute, dass der Weltuntergang – so er denn stattfände – auf unserer guten alten Mutter Erde keinen Rückzugsraum für die Spezies Mensch lassen würde, bleiben Dir nur zwei Optionen: Entweder, Du verlässt den Planeten (was in der Kürze der Zeit bis Dezember 2012 –  unabhängig davon, wann Du Dich entschließt, diesen Plan in die Tat umzusetzen – eher schwer realisierbar ist) oder Du begibst Dich *trommelwirbel* in eine andere Dimension! Wie das funktionieren könnte und ob das überhaupt Sinn machen würde, klären wir aber lieber ein anderes Mal! Dein Dr. Kürbis

Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: frage@halloween.de


 

Käferstündchen – „Infestation“ startet auf DVD

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Laut Lexikon ist eine „Infestation“ die Besiedelung eines Organismus durch einen Parasiten. Doch zum Glück handelt es sich bei diesem Film nicht um eine Dokumentation über Bandwürmer, sondern um einen albernen B-Movie über Riesenkäfer. Cooper hat nicht den besposterten Start in den Tag erwischt. Während er am Handy von seinem Vater wegen seiner lockeren Lebensführung ordentlich rund gemacht wird, fährt ihn ein Auto an. Doch damit nicht genug, im Büro angekommen wird der Loser prompt von seiner Chefin gefeuert, was ebenfalls an seinem planlosen Lebensstil liegt. Bevor sich Cooper nun darüber Gedanken machen kann, wie alles so schief laufen konnte, schickt ihn ein ohrenbetäubender Pfiff zuerst einmal ins Land der Träume. Als er wieder zu sich kommt, findet er sich in einem flauschigen kleinen Kokon wieder, der ihn eigentlich als Frühlingsrolle mit Fleischeinlage enden lassen soll. Doch weil Cooper sich bisher nicht an Regeln gehalten hat, möchte er nun auch nicht mehr damit anfangen. Er befreit sich kurzerhand selbst, was die neuen Sicherheitsbeamten – zwei riesige Käfer – aber als groben Verstoß gegen die lautenden Gesetze ansehen. Mittels Regenschirm und Tischrechner entkommt Cooper den Insekten, nur um festzustellen, dass eine wahre Käferplage die Stadt in ein kaltes Buffet verwandelt hat. Zusammen mit ein paar anderen Überlebenden will der Held nun der Käferbrut in den Hintern treten. Wenn da nicht sein Vater wäre, der selbst angesichts dieser Bedrohung noch ordentlich an Cooper rummäkelt… deckegunsarah
Mit schön antiquierten Effekten und einem Minibudget brennt Regisseur Kyle Rankin ein amüsantes B-Movie Feuerwerk für Trash-Fans ab. Durch die sympathischen und gut aufgelegten Darsteller, allen voran Hauptdarsteller Christopher Marquette als Cooper und Horror-Ikone Ray Wise als dessen Vater, merkt man dem Film einfach an, wie viel Spaß die Crew beim Dreh gehabt haben muss. Es sprüht nur so vor Wortwitz, wenn der verplante Cooper neben dem Überlebenskampf auch noch versucht, die niedliche Sara (Brooke Nevin) für sich zu gewinnen und sich dazu permanent von seinem Vater zutexten lassen muss. Zudem sorgen ein paar Käfer-Mensch Hybriden im weiteren Verlauf des Films für ein paar ziemlich skurrile Szenen. Das Horror-Element hätte vielleicht noch ein bisschen blutiger und bissiger geraten können, aber für einen launigen Filmabend ist dieser Streifen eine wirklich gute Wahl. Infestation – Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer FSK: 16 Laufzeit: 92 Minuten Preis: DVD & Blu-Ray ca. 19 Euro Erscheinungstermin: 19.11.2010 Trailer

Satanische Verse – Wir verlosen drei Mal „Teufelszeug“

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Obwohl Autor Joe Hill bereits zwei Romane veröffentlicht hat, eine Comicreihe schreibt und inzwischen so ziemlich jeden internationalen Fantasy-Preis einheimsen konnte, ist er bei uns noch weitestgehend unbekannt. Mit seinem dritten Buch wird sich das sicher ändern, auch weil es inzwischen öffentlich ist, wer sich hinter dem Pseudonym Joe Hill eigentlich verbirgt. Doch eins nach dem anderen. teufelszeugIgnatius Martin Perrish hat eine ziemlich heftige Nacht hinter sich gebracht. Verkatert und orientierungslos wundert er sich erst einmal nicht sonderlich über die zwei komischen Dinger, die aus seiner Stirn zu wachsen scheinen, schließlich ist jeder von uns schon mit so einem Gefühl im Schädel aufgewacht. Doch im Badezimmer wird das Gefühl zur Gewissheit: Ig wachsen zwei Hörner aus der Stirn, so lang wie sein Ringfinger, über die sich kränkliche, blasse Haut spannt, die an den Enden hässlich gerötet und entzündet aussieht. Aber warum zum Teufel passiert ihm so etwas? Er hat doch schon sein Fegefeuer durchlebt, weil ihm niemand glaubt, dass er nichts mit der grausamen Ermordung seiner Freundin Merrin zu tun hat. Doch dann bemerkt Ig noch eine andere Veränderung an sich: Auf einmal besitzt er die Gabe, die dunkelsten Geheimnisse und verborgensten Gelüste derjenigen zu kennen, die er berührt. Diese neue Macht will er nutzen, um den Übeltäter zu finden, der Merrin umgebracht und sein Leben zerstört hat. Es wird Zeit, teuflische Rache zu nehmen…

Ganz der Papa

Eigentlich hat Joe Hill nie vorgehabt, seine Identität preiszugeben, doch mit einem Artikel im amerikanischen Branchenblatt Variety war´s mit der Anonymität vorbei – sein richtiger Name lautet: Joseph Hillstrom King. King? War da nicht mal so ein kleiner Horror-Autor namens Stephen King? Genau, Joseph ist sein zweiter Spross. Doch Joe veröffentlicht bereits seit 13 Jahren so preisgekrönte Kurzgeschichten und Romane, dass er seinen berühmten Papi keinesfalls als Qualitätsmerkmal braucht. Bereits für seine Kurzgeschichtensammlung „20th Century Ghosts“ erhielt Hill den „Bram Stoker Award“, den „British Fantasy Award“ und den „International Horror Guild Award“. Auch seine Comicbuch-Serie „Locke & Key“ ist preisgekrönt und wird demnächst von Steven Spielberg als TV-Serie produziert. hillSein dritter Roman „Teufelszeug“ kommt auch wieder sehr gut bei den Kritikern an, denn er ist spannend, dreckig und klug. Wie schon bei seinem Vater kommt der Horror aus dem Alltäglichen und wird sehr glaubhaft rüber gebracht. Hill schafft es, die üblichen Klischees vom „Superhelden, der es jetzt allen zeigt“ zu vermeiden und kriegt sogar noch ein richtig gutes Ende hin, was Vati ja fast immer in den Sand setzt. Zudem muss man sich einiges selbst zusammenreimen, denn Hill benutzt auch gern mal Symbole und erklärt nicht alles. Falls Dich also mal jemand fragt, ob es denn bitteschön auch so etwas wie intelligenten Horror gibt, weißt Du ab heute eine Antwort: Joe Hill, Teufelszeug!
Und damit Du Dich demnächst mal wieder bilden kannst, verlost der Kürbiskönig zusammen mit dem Heyne Verlag drei Ausgaben des Romans. Dafür musst Du nur folgende Frage richtig beantworten:

Wie lautete das Pseudonym, unter dem Stephen King hin und wieder schreibt?


a) Peter Prince b) Robert Gray c) Paul Sheldon d) Richard Bachmann Schick uns bis zum 23. November 2010 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Ein Filmset, drei Filme – Uwe Boll schlägt wieder zu

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Uwe Boll ist nicht der schlechteste Regisseur aller Zeiten, diese Bezeichnung hat B-Filmer Ed Wood schon seit den Fünzigern für sich gepachtet. Dennoch hat Vielfilmer Boll einen sehr zweifelhaften Ruf in der Filmgemeinde, denn seine Werke wirken immer sehr beliebig und ziemlich billig. Jetzt allerdings könnte er sich selbst noch einmal unterbieten: Er dreht drei Filme gleichzeitig, in der selben Kulisse und mit den selben Schauspielern. Wer sich für HorrorfilmUwe Boll, directore interessiert und hin und wieder auch mal ein Spiel aus dem Genre zockt, wird ihn sicher kennen: Dr. Uwe Boll, der deutschstämmige Spieleverfilmer Numero Uno. Ob „House Of The Dead„, „Alone In The Dark„, „Bloodrayne“ Teil 1 und Teil 2, „Postal„, „Dungeon Siege“ oder auch „Far Cry“ mit Nuschelmime Til Schweiger in der Hauptrolle, all diese Filmperlen sind Spieleverfilmungen von ihm, allesamt sind ziemlich vergurkt. Schon seit Jahren wettern Spielefreaks vergeblich gegen die Naturgewalt Boll, denn seine Werke wirken immer, als hätte der Mann gerade mal die Rückseite der jeweiligen Spieleverpackung gelesen und dann an einem Nachmittag irgendeine abstruse Story drum herum entwickelt. Und obwohl eigentlich niemand seine Filme mag und noch weniger Leute seine Machwerke anschauen, schafft es Boll immer wieder, Geld für einen nächsten Film zusammenzutreiben. Bis 2005 hat der Herr Doktor der Philosophie nämlich ganz schamlos eine Steuerlücke in Deutschland ausgenutzt, bei der die Einnahmeverluste seiner Filme einfach durch den Steuerzahler abgedeckt werden. Als diese Steuerlücke geschlossen wird, hat Boll schon so viel Geld durch die weltweite Vermarktung seiner Werke verdient, dass er seitdem seine Filme selbst finanziert. Nun hat er mal wieder ein paar Scheine aus der Kaffekasse springen lassen und sich ein Nazi-Filmset zusammen gezimmert. Und weil es so schön aussieht, dreht er darin nun gleich drei Filme, was einem irgendwie ein schlechtes Gefühl in der Magengrube beschert, wie Du noch sehen wirst. Den Anfang macht „Bloodrayne: The Third Reich“, die inzwischen dritte Verfilmung eines Spiels über eine Dhampirin, halb Mensch, halb Vampirin. Im ersten Teil schafft es Boll sogar noch, „Terminator 3„-Sahneschnittchen Kristanna Loken für die Hauptrolle zu engagieren, inzwischen ist aber Ex-Model Natassia Malthe eingesprungen. Spielt der erste Film noch zur Zeit des Barocks und der zweite Teil im Wilden Westen, ist jetzt halt der Zweite Weltkrieg dran. Rayne, wie die Titelheldin heißt, schnetzelt sich durch unzählige Gegnerhorden, um einen Nazi-Anführer daran zu hindern, Adolf Hitler ihr Blut zu injizieren, weil sich der große Diktator sonst ebenfalls in einen unsterblichen Dhampir verwandeln würde. Film Nummer zwei ist „Blubberella“, eine angebliche Horrorkomödie über eine dicke Superheldin im Zweiten Weltkrieg, die ebenfalls ein Dhampir ist. Boll beschreibt sein kommendes Abenteuer mit folgenden Worten: „Der erste weibliche Superheld mit Übergewicht. Sie wird mächtig Ärsche versohlen – mit ihrem mächtigen Arsch.“ Schon der Trailer wirkt so, als hätte der Regisseur bei Bloodrayne 3 „Wechsel!“ gerufen, dann ist Blubberella an die Stelle von Rayne vor die Kamera getreten und sie haben einfach weitergedreht. Grundsätzlich schon eine originelle Idee, seinen eigenen Film durch den Kakao zu ziehen, allerdings sollte man sich dann aber auch ein bisschen Mühe geben und nicht so ein Schultheater daraus machen. Film Nummer drei, und damit zu dem unguten Gefühl in der Magengrube, ist „Auschwitz“. Der dokumentarisch angelegte Film soll ungeschönt und schonungslos die Wirklichkeit in dem ehemaligen KZ wiedergeben. „Wir zeigen alles. Einen Film, der sich eben nicht darum kümmert, ob das zu schlimm ist oder zu brutal. Der einfach mal zeigt, wie dort massenhaft Leute vergast wurden, wie sie umgebracht wurden wie Vieh in einer Fleischfabrik“, so Boll. An sich ein äußerst löbliches Vorhaben, wären die Begleitumstände nicht so unfassbar makaber: Eben springt noch eine dicke Frau mit einem übergroßen Sandwich durch das Lager, eben noch macht eine Vampirin den Moonwalk an einer Häuserwand entlang und jetzt soll uns authentisch und mit dem größten Respekt den Opfern gegenüber die größte Gräueltat der Menschheit nahegebracht werden? Respekt geht irgendwie anders, Uwe! Für den Trailer von „Auschwitz“ musst Du Dich bei YouTube einloggen Auschwitz

Sie laufen umsonst – eine komplette „The Walking Dead“-Folge jetzt zum anschauen!

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Es ist die Sensation für alle Zombie-Fans: Nach unzähligen Mystery- und Vampirserien kommt nun endlich auch eine Serie mit unseren Lieblings-Menschenfressern ins deutsche Fernsehen. Die läuft zwar erst einmal nur bei FoxChannel im Pay-TV, die erste Folge darfst Du Dir aber komplett, kostenlos und legal im Netz ansehen. Polizist Rick Grimes erwacht eines Tages auThe_Walking_Dead_plakats dem Koma und ist etwas irritiert: Das komplette Krankenhaus ist verwüstet, das Umland liegt in Schutt und Asche und weit und breit keine Menschenseele. Dieses Szenario kennst Du vielleicht schon aus „28 Days Later„, Du solltest aber trotzdem weiterlesen! Rick trifft auf einen Überlebenden, der ihn darüber aufklärt, dass nicht etwa die Müllabfuhr streikt, sondern garstige Zombies die Welt überrannt haben, als Rick in seinem  Bettchen lag und sich noch mal umgedreht hat. Das oberste Ziel des Polizisten ist es von nun an, seine Familie zu finden und einen sicheren Platz für seinen Lebensabend zu suchen.

Gewaltige Vorlage

2003 erscheint der erste Comic-Band „The Walking Dead“ und wird seitdem monatlich fortgesetzt. Die Geschichte von Rick Grimes und seiner Gruppe Überlebender ist komplex, spannend und sie nimmt das ganze Szenario sehr ernst. Nicht umsonst gewann die Reihe auf der diesjährigen San Diego Comic Con den Hauptpreis in der Kategorie „Best Continuing Series“. walking-dead comicgrasfull-cast Aus dieser hochrangigen Vorlage eine Serie zu machen, ist wahrscheinlich die beste Idee, die man beim Fernsehen seit der Erfindung der Kathodenstrahlröhre hatte. Zudem hat der TV-Sender AMC, der die Serie produziert, weder Kosten noch Mühen gescheut, um die Vorlage so aufwändig wie möglich umzusetzen. So hat man für die Pilotfolge keinen geringeren als Frank Darabont engagiert, der mit der Stephen King Verfilmung „Die Verurteilten“ einen der besten Filme aller Zeiten hingelegt hat. Und dieser Aufwand hat sich gelohnt. Gerade gab der Sender bekannt, dass er unbedingt eine zweite Staffel produzieren möchte! Dank der Internetplattform Sevenload darfst Du Dir die erste Folge jetzt umsonst anschauen. Du musst lediglich angeben, ob Du schon älter als sechzehn bist. Einen Wermutstropfen hat die deutsche Version allerdings schon: Da konnte so ein Sittenwächter seine Schere nicht in der Schublade behalten. Die richtig heftigen Szenen gibt’s wohl später nur auf DVD. >>>Hier geht´s zur ersten Folge<<< Trailer von FoxChannel

The Week After Halloween Redux: Zeig‘ uns Dein Halloween-Kostüm!

Halloween ist vorbei und Du warst dabei! Wenn Du die beiden in diesem Satz getroffenen Aussagen gleichermaßen bejahen kannst, dann bist Du unser Mann! Oder unsere Frau! Da machen wir keinen Unterschied. Patrick beweist es: Man kann sich auch selber ein krasses Halloween-Kostüm machenGesetzt den Fall, Du warst auf einer Halloween-Fete zugegen, dann solltest Du doch ein gruseliges, vielleicht sogar selbstgemachtes Halloween-Outfit getragen haben, oder? Na hoffentlich! Andernfalls wärst Du nämlich nicht cool, denn Du würdest den einzigen Feiertag des Kürbiskönigs neben Walpurgisnacht und dem Tag des Jüngsten Gerichts nicht hinreichend würdigen. Aber da Du den Chef vom Maisfeld ja nahezu abgöttisch verehrst und nebenbei entspannter bist als Wackelpudding mit Kürbisgeschmack, hast Du Dich selbstverständlich ordentlich kostümiert. Gut so! Nun solltest Du Dich aber nicht allzu diebisch darüber freuen, dass Du mit Deiner Dir eigenen Art dem Kürbiskönig gefällst. Denn wie alle Despoten fordert auch er einen angemessenen Tribut von seinen Untertanen: Er will Dein Halloween-Kostüm. Deins. Keine Sorge, er will es nicht als materiellen Gegenstand für irgendwelche obskuren, rituellen Handlungen. Er will es nicht einmal anfassen. Er will es nur sehen. Zum Beispiel als Bild im jpeg-Format. Soll heißen, ein Foto in digitalisierter Form genügt ihm völlig, um es sich zunächst auszudrucken und es dann mit einem befreundeten Hungan aus Benin im Rahmen eines voodooistischen Ritualkreises ekstatisch zu umtanzen. Vielleicht – es ist nur eine Mutmaßung – möchte er es aber auch hier bei halloween.de veröffentlichen und alle Leser an Deinem Kostüm teilhaben lassen. Wenn Dein Kostüm den Leuten bei der Halloween-Party gefallen hat, warum dann nicht auch den Millionen halloween.de-Lesern? Selbst wenn Deine Verkleidung wirklich niemandem gefallen hat, dann gibt es im Kreis unserer Leser bestimmt diese eine verirrte Seele. So oder so wirst Du bei halloween.de über Nacht zum Star! Dieser Nosferatu schaut (tief) ins Glas. Danke, Marco!Solltest Du Dir selbst ein Kostüm gebastelt oder ein gekauftes individuell aufgegruselt haben, dann sind Deine Chancen ein Star zu werden natürlich noch größer. Es wäre außerdem super und vorbildlich, wenn Du schreibst, wie Du Deine Verkleidung gemacht/gepimpt hast (in kurzen, leicht verständlichen Stichpunkten oder auch ganz ausführlich, so wie Du magst). Dann gibt es beim voodooistischen Ritualkreis zur Feier des Tages nicht nur eine leckere Hühnerfuß-Brühe extra, sondern Dein Beitrag wird auch in der Rubrik „Kostüme selbstgemacht“ verewigt. Also, was hält Dich jetzt noch davon ab, Bilder Deines Kostüms zu schicken? Deine Angst vor Kürbiskönig-Voodoo? Nein? Ach ja richtig, Du brauchst natürlich noch eine E-Mail-Adresse, an die Du Dein(e) Bild(er) schicken kannst: verkleidungstipp@halloween.de Schreckliche Grüße, Dein Kürbiskönig p.s. Schick‘ uns Dein(e) Bild(er) bitte wenn möglich im jpeg-Format!

„Die Untoten und die Philosophie“ – Wir verlosen 3 Exemplare!

Was ist am Untotsein eigentlich schlecht? Was unterscheidet einen Untoten von einem richtigen Menschen? „Dieses Ding ist nicht mehr deine Mutter!“ Warum ist sie es nicht mehr und was ist sie denn dann? Sogar in Zombiegehirnen sind offensichtlich bestimmte Erinnerungs- und Gedankenfragmente erhalten geblieben. Wie sonst wäre es zu erklären, dass die Zombies in „Dawn of the Dead“ ein Kaufhaus aufsuchen. In „Shaun of the Dead“ ist die Grenze noch fließender. Bereits viele der Lebenden scheinen sich zombifiziert zu verhalten. Zum richtigen Zombie ist es da nur noch ein kleiner Schritt. Und auch nach seinem Untod muss Shauns Kumpel Ed nicht auf liebgewonnene Lebensgewohnheiten, wie Playstation spielen, verzichten. Wie viel von der Person, deren äußere Erscheinung noch erkennbar ist, steckt in einem Zombie? Und unter welcher Prozent-Marke dürfen wir mit einem Baseballschläger dem Zombie, der einmal unsere Mutter war (vielleicht teilweise noch ist – auch wenn sich ihre Interessenslage eindeutig geändert hat) ohne schlechtes Gewissen den Kopf zu Brei schlagen? Dürfen wir das überhaupt? Notwehr – ist klar. Aber sonst?

„Dieses Ding ist nicht mehr deine Mutter!“ Aber was ist es dann?

Noch schwieriger wird es bei den Vampiren, die offensichtlich eine geistige Kontinuität zu ihrem früheren, lebendigen Ich aufweisen und auch optisch für einen Laien im ersten Augenblick nicht von einem Lebenden zu unterscheiden sind. Viele Vampire entpuppten sich auch als geistreiche und charmante Gesprächspartner. Bleibt natürlich der Konflikt, dass sie zum Überleben auf menschliches Blut angewiesen sind. Was wäre aber nun, wenn sich Menschen z.B. bereit erklären würden, sich in einer Art Blutbordell freiwillig und zum Lustgewinn von Vampiren aussaugen zu lassen? Als eine Art freiwillige, lustvolle Blutspende? Ist es unter diesen gedanklichen Umständen moralisch vertretbar, einem Vampir einen stumpfen Holzpflock in das Herz zu rammen? Mit solchen Gedanken beschäftigen sich die Texte in „Die Untoten und die Philosophie“. Auch wenn das Buch sicherlich im Fahrwasser des anhaltenden Vampir- und Zombie-Booms mit entsprechenden bizarren Blüten, wie „Stolz und Vorurteil und Zombies“ entstanden ist, handelt es sich dabei jedoch überraschenderweise nicht um eine schnell zusammengeklaubte Ansammlung von ulkigen Lebensweisheiten. Das liegt vor allem daran, dass die Autoren zum großen Teil wirklich Philosophen SIND, bzw. entsprechende Lehrstühle an amerikanischen Universitäten inne haben. Entsprechend ernsthaft, wenn auch mit der notwendigen Leichtigkeit und Verständlichkeit, bearbeiten sie dann auch das Thema. Hier trifft wirklich Heidegger auf Dracula. Das ganze ist sehr unterhaltsam und kurzweilig zu lesen. Und vor allem auch durchaus anregend. Wirft es doch ein ganz neues Licht auf viele uns so vertraut gewordene Ansichten über die Untoten. Kann sein, dass man nach dem Buch einiges anders betrachtet. Und vielleicht sogar sich selbst. Denn schließlich ist man beim Versuch einer Abgrenzung (die ja notwendig ist, wenn ich jemandem mit dem Baseballschläger… na, Du weißt schon) auch immer damit konfrontiert, wer man eigentlich selbst ist und was das Wesen des Menschen ausmacht. Im Gegensatz z.B. von einem Zombie, der einem das Hirn ausschlürfen will.

Verlosung

Halloween.de verlost zusammen mit Klett-Cotta 3 Exemplare dieses geistreichen Buches.
Dafür musst Du nur folgende Frage richtig beantworten:

In welchem Gedankenexperiment wird geschlußfolgert, dass das Untersuchungsobjekt weder tot noch lebendig ist?

Schick uns bis zum 14. November 2010 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!

Trailer zum Thema

Happy Halloween

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Endlich ist es soweit! Der Tag, auf welchen ich und meine treuen fauligen Untergebenen seit 364 Tagen hin gearbeitet haben, ist da. Und so ziehe ich meinen Hut und wünsche allen Vampiren, Hexen, Superhelden, Ghouls, Zombies, kleinen und großen Gespenstern ein „Happy Halloween!“. Reiche Beute denen, die auf Trick or Treat – Streifzug gehen. Ausgelassenen Spaß und Tanz für all diejenigen, die sich auf einer der zahlreichen Halloween-Partys des Landes vergnügen und eine wohlige Gänsehaut für jene, die es sich einfach nur mit einem schaurigem Film vor dem heimischen Bildgerät gemütlich machen. Der Kürbiskönig bedankt sich bei allen Mitarbeitern von Halloween.de (incl. diesem schleimigen Ding unter der Treppe, dessen Namen ich nicht weiß).
Aber bei allen Feiern, hab Acht! Denn auch dieses Jahr werde ich mir wieder einen der Feiernden als Opfer holen. Also, wenn es hinter Dir im Dunkeln raschelt, könnte ich das sein. Aber das ist schließlich nur ein geringes Opfer für den Spaß (werden die anderen sagen). Signatur-Kuerbiskoenig und das Team von halloween.de Ps: Und denk daran: NACH Halloween ist VOR Halloween. Und so werden ich und meine dunklen Kumpane von Halloween.de dich das ganze Jahr über mit den neusten News aus dem Bereich Grusel und Horror, tollen Verlosungen, nützlichen Tipps und seltsamen Informationen versorgen. Und so einiges Neues ist gerade in den Werkstätten von halloween.de in Arbeit. Sei gespannt!

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Kostüm Trends – Teil 1: Heute mit garstigen Rentnern, verdorbenen Märchenfiguren und anderen, merkwürdigen Sagengestalten

reporter-im-kreis Ein freundliches „Hallo“ an alle Sympathisanten des Kürbiskönigs. Ich bin es: Der Unsichtbare! Als Beauftragter für die ehrenamtliche Suche nach angesagten Kostümen und Experte für Stützstrumpf-Probleme bin ich mindestens 365 Tage im Jahr überall und nirgends unterwegs, um Trends aufzuspüren. Und da ich mich als komplett Unsichtbarer fast ausschließlich über meine Klamotten und Verkleidungen definiere, weiß ich auch, wovon ich rede. Oder schreibe. Selbst jetzt, so kurz vor Halloween, sind viele Sterbliche noch auf der Suche nach tollen Verkleidungsideen. Denn jedes Jahr als Geist, Zombie oder Vampir zu feiern ist schließlich auch nicht das Gelbe vom Ei. Darum hier meine drei Kostüm Trends, wie Du mit Deiner Verkleidung voll im Trend liegst:

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Kostrüm Trend 1: Garstiger Rentner



RentnerJa, genau. Alte Menschen sind DER Trend für die Halloween-Feierlichkeiten im Jahre 2010. Getreu dem Motto „Keine Rente, keine Zähne, keine Gnade!“ beweist man seinen Freunden in diesem Jahr, wie gruselig alte Menschen tatsächlich sind. Im Prinzip wirkt ein Trupp Rentner wie eine Gruppe von Zombies. Beide Spezies weisen ja sogar unverkennbare Ähnlichkeiten bei der eingeschränkten Fortbewegung sowie der rudimentären Fähigkeit der Beherrschung menschlicher Sprache auf. Und im Gegensatz zu einem einzelnen, schlurfenden und stöhnenden Zombie stellt ein einzelner, geifernder Rentner (speziell mit Gehhilfe oder Rollator) unter Umständen eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Als Basis für die Verwandlung sind möglichst unmoderne Klamotten (also das, was die ganz hippen Leute heutzutage gelegentlich tragen) prima. Alt wirkende Gesichtsmasken gibt es in Kostümshops. Für die ergraute Haarpracht eignet sich spezielles Haarspray (das man ebenfalls in Verkleidungsshops bekommt), Theaterhaar oder man wählt gleich eine weißhaarige Perücke mit Oma-Frisur oder Opa-Haarschnitt. Wer schon zum alten Eisen zählt, der erspart sich natürlich Einiges an Vorbereitung. Auf der anderen Seite haben alle anderen Grusel-Rentner in spe den Vorteil, dass sie auf der Straße nicht so leicht wiedererkannt werden.

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Kostüm Trend 2: Verdorbene Märchenfigur



Märchenfiguren gehören nicht wirklich zum typischen Halloween-Publikum. Zwischen Zombies, Werwölfen, Teufelinnen und Vampiren fällt so ein sexy Schneewittchen schon ziemlich auf. Damit Schneewittchen aber nicht aufgrund des unpassenden Outfits oder wegen des tiefen Ausschnitts auffällt, sind Maßnahmen zur Anpassung erforderlich. Dafür hilft es, sich das Märchen nochmal genau vor Auge zu führen und nach den gruseligen Aspekten zu suchen. Als Schneewittchen, dem ein Stückchen eines vergifteten Apfels im Hals steckt, empfiehlt sich zum Beispiel ein leichenblasses Gesicht. Dazu schminkt man sich vielleicht noch dezent blutunterlaufene Augen und lässt – für einen nachhaltig in Erinnerung bleibenden Auftritt – ein bisschen Brausepulver oder Stücken von Brausetabletten im Mund aufschäumen. Und da Schneewittchen ja lange im gläsernen Sarg lag, kann man das Schneewittchen-Outfit noch mit künstlichen Spinnenfäden aufmotzen. Sollten viele Freunde mitkommen, kann man sich gemeinschaftlich als sieben Horrorzwerge oder als mordlustiger Räuberbräutigam samt Räuberbande verkleiden, damit steht man als Gruppe garantiert im Mittelpunkt. Doch auch als aufreizendes Rotkäppchen ist ein Erscheinen in Begleitung kein Problem: Mit einem bösen Wolf im altmodischen Oma-Nachthemd an der Seite gibt man ein ziemlich cooles, weil total gegensätzliches und dennoch zusammenpassendes Gespann ab. Du brauchst Ideen für ein geeignetes Märchenkostüm? Dann schau Dir die Sammlung von Grimms Märchen an! Schneewittchen hat ihren Lieblingsapfel mitgebracht. Quelle: flickr | © blmurch Rotkäppchen und Wolf, Arm in Arm. Quelle: flickr | © incendiarymindSo in etwa kann man sich die Winselmutter vorstellen. Sie kombiniert Alter und Gruselfaktor besonders gut. Quelle: flickr | © pnoryckstar

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Kostüm Trend 3: Merkwürdige Sagengestalt



Der Krampus ist eine Sagengestalt, die sich auch an Halloween sehen lassen kann. Quelle: wikipedia | © Matthias KabelEin Kostüm Trend, der mir als Unsichtbarem besonders gefällt, ist die Verkleidung als mythische, möglichst unkonventionelle Sagengestalt. Da Sagengestalten meist ziemlich unheimlich sind, sind sie prädestiniert, um anlässlich einer Halloween-Party verkörpert zu werden. Zudem ist die Auswahl riesig, denn jedes Land, jede Region hat irgendwelche Sagengestalten, die nicht so bekannt sind. Als Aswang, Hakemann, Krampus, Sennentuntschi oder Winselmutter wirst Du nicht nur merken, wie die Blicke an Dir kleben, sondern man wird auch schnell mit Dir ins Gespräch kommen. Fragen wie „Was stellst Du dar?“ oder „Was bist Du denn?“ werden nicht ausbleiben. Wenn man sich dann mit der oder dem Fragenden gerne etwas länger unterhalten möchte, hat man gleich ein Gesprächsthema über die Hintergrundgeschichte der verkörperten Gestalt. Falls Du das nicht möchtest, kannst Du auch kurz und knapp „Weißt Du doch nicht!“ antworten. Sollte es Dir an Ideen mangeln, gibt es abermals zwei Möglichkeiten: Entweder Du durchforstest das gute alte Internet mit Suchbegriffen wie „Sagengestalten“ oder Du schaust in Zukunft immer mal wieder bei uns vorbei. Denn in der Rubrik Monster der Welt stellen wir Dir nach und nach solche Monster und Sagengestalten vor, die nicht ganz so bekannt sind. Soll heißen, Du wirst genug Inspiration für die Halloween-Feten der nächsten 30 Jahre bekommen.

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So, das war’s erstmal. Dann beim nächsten mal wieder artig reinlesen, wenn ich mit den neuen Trends aus den Untiefen unheimlicher Umkleidekabinen und verwegener Kostüm-Laboratorien rüberkomme. Bis dahin – Bin dann mal weg. Dein Unsichtbarer

Du beißt Deutschland – Verlosung zum Kinostart von „Wir sind die Nacht“!

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Lange, sehr lange ist es still gewesen um den deutschen Vampirfilm. Seit Friedrich Wilhelm Murnau 1922 „Nosferatu“ gedreht hat, ist das Genre in unserem Heimatland etwas eingeschlafen. Aber dank „Twilight“ und Co. finden auch deutsche Filmförderungsanstalten das Thema endlich wieder förderungswürdig. Der Kürbiskönig feiert dieses historische Ereignis mit einem Gewinnspiel. posterDie junge Berlinerin Lena (anfangs etwas überschminkt: Karoline Herfurth) ist total abgebrannt und hält sich nur durch nächtliche Beutezüge über Wasser. Bei einer dieser Diebestouren begegnet sie der uralten Louise (Nina Hoss), die durch eine wirkungsvolle Vampirkur ausgesprochen knackig geblieben ist. Wie es sich für eine laszive Vampirlady gehört, verliebt sie sich in das unschuldige, junge Ding und kann ihre spitzen Zähnchen nicht von ihr lassen. Als brandneue Vampirin und endlich auch ohne unschöne Augenringe stürzt sich Lena nun mit ihrer untoten Chefin Louise und ihren Schicksals-Schwestern Charlotte (Jennifer Ulrich) und Nora (Anna Fischer) kopfüber ins Berliner Nachtleben. Als Quartett Infernale genießen sie ihr Dasein zwischen grenzenlosem Luxus und wilden Partys. Doch schon bald macht Lena die Mordlust ihrer neuen Freundinnen zu schaffen. Als dann auch noch die Polizei auf die blutgierige Truppe aufmerksam wird und Lena sich mit ihren Fledermaus-Augen in den ermittelnden Kommissar Tom (Max Riemelt) verguckt, geraten die Ereignisse völlig außer Kontrolle.
augenringeweinpolizist

Zum Anbeißen

Karoline Herfurth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich und Anna Fischer – eine reizvollere Besetzung wird man in Deutschland schwer finden. Der Film spielt ausgiebig mit dem erotischen Faktor, den der Vampir-Mythos schon seit Urzeiten mit sich bringt und ist damit erwachsener, als Schmacht-Streifen wie „Twilight“ es je sein werden. Zudem zieht das Tempo in der zweiten Hälfte deutlich an, denn die Verfolgung durch die Polizei sorgt für jede Menge Action. Regisseur Dennis Gansel, der schon mit „Napola“ und „Die Welle“ sein Talent zeigt, erweist sich als geschickter Actionregisseur, denn die schnellen Verfolgungsjagden oder die überraschend gewalttätigen Kampfszenen können tatsächlich überzeugen. Sonst wirken solche Sachen in Deutschland ja immer etwas aufgesetzt, Stichwort „Alarm für Cobra 11„. Und zusammen mit dem knalligen Soundtrack (u.a. mit dem Titelsong „Nightlife“ von IAMX) kommt oft auch richtiges Hollywood-Feeling auf.Wir sind die Nacht OST Außerdem ist der Film nicht etwa ein eilig zusammengeschusterter Schnellschuss, wie man bei der derzeitigen Vampir-Hysterie vermuten könnte: Es handelt sich dabei vielmehr um eine Romanverfilmung von Fantasy-Ikone Wolfgang Hohlbein. Gut, der ist zwar als Vielschreiber verschrieen, eine gewisse Begabung für Dramaturgie kann man dem alten, bärtigen Mann aber nicht absprechen. Der Kürbiskönig verlost zusammen mit Embassy of Music 3×2 Kinotickets für den Film! Außerdem gibt es noch jeweils einen Soundtrack zum Vampirfilm oben drauf, damit Du Deine Sargwände mal wieder ordentlich zum Wackeln bringen kannst. Beantworte einfach folgende Frage:

Wenn Lena und ihre Mädels das Nachtleben unsicher machen, in welchen Berliner Club können sie dann NICHT gehen?

a) Icon b) Polyvinylchlorid c) Watergate d) Oxymoron Schick uns bis zum 6. November 2010 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Offizielle Seite Trailer Titelsong – IAMX „Nightlife“ (mit Szenen aus dem Film) Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Eurer Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Nábrók – Der Begriff „Tote Hose“ muss neu definiert werden!

Nábrók - Die Leichenhose | Quelle: The Hellbound WebHach ja, die lieben guten Isländer. Anstatt für zünftige Beinkleider auf das Fell wolliger Islandschafe zurückzugreifen, zieht man lieber einem Toten die Haut südlich der Hüfte ab und schlüpft in die so gewonnene Hose! Die sitzt nicht nur schön eng, sondern hat auch noch andere Vorteile. Du willst wissen welche? Dann ließ einfach weiter! Die meisten Menschen wissen nichts oder nicht viel über isländische Zauberei und Hexerei. Schade eigentlich, denn die unscheinbaren Inselbewohner weisen ein erstaunlich hohes Maß an grotesker Kreativität und skurriler Fantasie auf. Im „Strandagaldur Museum of Icelandic Sorcery & Witchcraft“ kann man sich prima über merkwürdige Riten, Sitten und Gebräuche informieren, von denen es auf der kleinen Insel Island unerwartet viele gibt. Eines der bizarrsten Beispiele stellt dabei Nábrók, die Leichenhose, dar. Die Leichenhose wurde aus der Haut eines verstorbenen Mannes gewonnen, dessen Erlaubnis zur Verwendung der Haut man sich noch zu Lebzeiten hatte holen müssen. Der Tote musste nach seiner Beerdigung mitten in der Nacht ausgegraben werden. Nun war es besonders wichtig, die Haut in einem Stück abwärts der Hüfte vom Körper abzuziehen. Denn sonst würde sie nicht ihren magischen Zweck erfüllen und auch nicht so angenehm eng am Körper sitzen. Bei korrekter Prozedur ist die Leichenhose nämlich nicht von der eigenen Haut – auf der sie getragen wird – zu unterscheiden. Aber natürlich kleidet man sich mit der Hauthose nicht, um besonders gut auszusehen oder eine zusätzliche Isolationsschicht in kalten, isländischen Nächten zu haben. Das sind lediglich angenehme Nebeneffekte. NábrókarstafurViel wichtiger ist jedoch der Umstand, dass die Hose in Kombination mit dem richtigen magischen Symbol, nämlich Nábrókarstafur, auch noch für ein gesichertes Einkommen sorgt. Und das funktioniert folgendermaßen: Hat man sich die Hose angezogen, muss man einer armen (!) Witwe (!!) an Ostern, Pfingsten oder Weihnachten (!!!) eine Münze stehlen. Leihen, tauschen oder höflich fragen zählt nicht. Und die Witwe muss auch unbedingt arm bzw. mittellos sein, das ist irgendwie so ein Fetisch in zahllosen isländischen Legenden. Die gestohlene Münze wird dann in den Hodensack der Leichenhose gesteckt, der mithin sozusagen als Geldsack oder Geldbeutel fungiert. Dazu wird das erwähnte magische Symbol, das auf dem Bild links zu sehen ist, auf ein Stück Papier gemalt und ebenfalls in den Geldhodensack gepackt. Von nun an wird beständig Geld in den Sack gelangen, solange man das gestohlene Geldstück der armen Witwe nicht herausnimmt. Geldsorgen gehören somit also der Vergangenheit an, denn wann immer man Geld benötigt, genügt ein Griff in den Klingelbeutel. Die Leichenhose ist auch ziemlich öko. Nicht nur, dass sie aus rundum natürlichem Material besteht, sie ist auch Mehrweg-kompatibel. Soll heißen, sie kann wieder- bzw. weiterverwendet werden. Dazu wird der Hosenwechsel im Rahmen eines streng ritualisierten Ablaufs vollzogen, bei dem der bisherige Träger zuerst mit dem rechten Bein aus der Hauthose steigt und mit dem linken noch drin bleibt, während der „Erbe“ mit seinem rechten Bein schon einsteigt. Körperliche Nähe ist dabei unumgänglich und drückt die Verbundenheit der Leichenhosenträger aus. Natürlich – wie sollte es anders sein – hat die Sache mit dieser wunderbaren Hose aber auch einen klitzekleinen Haken: Sollte man sie zum Zeitpunkt des eigenen Todes tragen, ist die Seele des Trägers auf ewig dazu verdammt, über die Erde zu wandeln. Ob das so schlimm ist, muss jeder selbst wissen. Links Strandagaldur – Museum of Icelandic Sorcery & Witchcraft (in Hólmavík) Isländische Binderunen – Magische Zeichen Ein spooky Video über das Museum of Icelandic Sorcery & Witchcraft

Wir verlosen Horror-Wochenenden in Bottrop! Für zwei Personen!

Ja, es steht mal wieder ein Horror-Wochenende auf dem Programm! Nein, die Rede ist nicht vom halbjährlichen Pflichtbesuch bei den Schwiegereltern, sondern vom äußerst beliebten „Weekend of Horrors“ in Bottrop! Vom 12.-14. November steigt die Veranstaltung zum mittlerweile siebten Mal. PosterWOHWie bei den vergangenen „Weekend of Horrors“ üblich, so sind auch diesmal wieder zahlreiche namhafte Gäste geladen, die Du aus Film und Fernsehen kennst. Ganz vorne mit dabei sind die beiden Buseys. Vater Gary („Predator 2“, „Alarmstufe Rot“), der uns mit seinem krankhaften Lachen und dem irren Glitzern in den Augen schon oft viel Freude bereitet hat, bringt nämlich seinen lieben Sohn Jake („Starship Troopers“) mit. Solltest Du beiden gemeinsam begegen, so kannst Du Dich also endlich höchstpersönlich davon überzeugen, dass so eine einmalige Fresse allenfalls vererbt werden kann. Es ist klar, dass bei einer solchen Veranstaltung der umtriebige Altmeister des Trash, Udo Kier (u.a. „Andy Warhol’s Dracula“ und „Frankenstein“), nicht fehlen darf. Und natürlich sind viele Schauspieler dabei, deren Namen zwar nie auf den Listen der Oscar-Nominierungen standen, dafür aber unter Hardcore-Horror-Fans Kultstatus genießen. Wenn Dir also Namen wie Zora Kerova, Fabrizio Jovine oder Cinzia Monreale etwas sagen, dann gehörst Du dazu. Glückwunsch! Erfreulich ist ferner die Anwesenheit einer stattlichen „From Dusk Till Dawn“-Riege. Neben dem vorbestraften Ex-Knacki Danny Trejo („Machete“), „Penispistole“ Tom Savini („Dawn of the Dead“, hierzulande „Zombie“) und Mr. „I was in ‚Nam„, „The Hammer“ Fred Williamson („Ein Haufen verwegener Hunde“ aka „The Inglorious Bastards“) ist auch Tito Larriva am Start. Ja, das ist der coole Mexikaner der Band Tito & Tarantula, deren Song „Dark Night“ untrennbar mit dem Film verbunden ist. Gary Busey | © Andrey LuninMusikalische Unterhaltung gehört auch zum Programm des „7. Weekend of Horrors„. Die Bands The Goblin, die den Soundtrack des ersten „Dawn of the Dead“ (von 1978) aufnahm, und The Other spielen vor Ort bei Live-Konzerten auf. Wenn Du dann von Musik noch nicht genug hast, wirst Du Dich bestimmt über den kostenlosen Filmmusik-Workshop von Harry Manfredini freuen. Der Mann, der bis heute die Filmmusik von fast 100 Streifen (darunter alle „Freitag der 13.“-Teile, „Wishmaster“ und „Zombie Island Massacre“ aka „Insel des Terrors“) komponiert hat, gibt allen Interessierten Tipps für die richtige Musikwahl, sogar speziell für Musiker, die eigene Stücke komponieren. Super, jetzt kannst Du Deinen eigenen Film mit richtig geiler Musik unterlegen! Ach so, Du hast noch keinen eigenen Film gedreht… Kein Problem! Denn Lloyd Kaufman, der 1974 zusammen mit Michael Herz das heutzutage bei jedem ernstzunehmenden Splatterfan bekannte Filmstudio „Troma Entertainment“ gründete, leitet auch einen kostenlosen Workshop beim „Weekend of Horrors„. „Make your own damn movie“ heißt der und dabei kannst Du vom Trashmaster Lloyd eine Menge lernen. Vor allem, wie man mit relativ wenig Geld relativ schlechte Filme macht. Wer als Regisseur oder Produzent Klassiker wie „Muttertag“, „Sgt. Kabukiman“ und „Toxic Avenger“ zu verantworten hat, der weiß, wovon er redet! Ein ganz besonderes Leckerli wird sicherlich der Auftritt von Regisseur, Filmkritiker und Autor Jörg Buttgereit („Nekromantik“, „Schramm“, „Captain Berlin versus Hitler“), der zu einer Gesprächsrunde, Autogrammstunde und einem Screening von „Nekromantik“ anreist. Den Künstler, der bei seinen Fans Kultstatus genießt, muss jeder einmal live erlebt haben. Das ist eine Feststellung! Es gibt aber nicht nur Feststellungen (bei uns), sondern auch Ausstellungen (beim „Weekend of Horrors“)! So kannst Du Dir eine Auswahl echter, seltener Filmrequisiten der „Isberg Collection“ anschauen, die der Sammler Jesper Isberg zur Verfügung stellt. Die „Nightmare on Elm Street“-Kollektion und die „Predator“-Sachen befinden sich ebenfalls allesamt im Besitz privater Sammler, werden Dich aber ebenso faszinieren. Auch der Gemeinschaftsgedanke wird beim „7. Weekend of Horrors“ nicht zu kurz kommen, etwa beim Tattoo-Wettbewerb und beim gemeinschaftlichen Zombie-Walk. Obendrein zeigt das Cinestar Oberhausen in Kooperation mit dem „Weekend of Horrors“ am 13. November um 23:00 den Film „Tucker & Dale vs. Evil“ lange vor dem offiziellen Kinostart am 20. Januar 2011. Auch wir bei halloween.de schreiben Gemeinschaft groß. Deshalb verlosen wir nicht ein, sondern gleich 2 x 2 Wochenendtickets für das „7. Weekend of Horrors“! Beantworte die folgende Frage richtig und hoffe auf Dein Glück, dann kostet Dich der Eintritt kein Stück (Geld)!

Kettensägenmann | Quelle: flickr | © Brian WilkinsWelches dieser Meisterwerke ist nicht bei Troma Entertainment erschienen?

a) Tromeo and Juliet b) Class of Nuke’em High c) Poultrygeist d) Cut Wide Open e) Toxic Avenger Schick uns bis zum 7. November 2010 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Deiner Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Fledermaus Tischdekoration

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Eine Fledermaus als Halloween Tisch Dekoration
Sie ist die Königin der Nacht, das persönliche Haus- und Wappentier von Graf Dracula und der schlaflose Albtraum aller, denen durch die Luft rauschende, krallenbewehrte Lederschwingen irgendwie unheimlich sind. Kein Wunder, dass sich die Fledermaus mindestens einen Ehrenplatz auf jeder Halloween-Tafel verdient hat. Der Kürbiskönig zeigt Dir, wie Du mit wenig Aufwand eine amtliche Halloween-Tischdekoration in Gestalt einer Fledermaus herstellen kannst, bei der sich Graf Dracula wie zu Hause fühlen würde.

Die Vorbereitung


Zeitaufwand: ca. 15 Minuten Schwierigkeitsgrad: Mittel Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_02 Dafür benötigst Du:
  •  farbiger Karton in A4 (Papierstärke ca. 280 g)
  • Schneidewerkzeug. Nimm dafür am besten ein Bastelskalpell. Mit denen lässt es sich wesentlich besser schneiden und man bekommt die Rundungen viel einfacher und besser hin, als mit einem normalen Cutter. Zur Not geht aber auch der.
  • ein 30cm Lineal
  • Blaupapier (im Schreibwaren- und Bastelbedarf erhältlich)


Das Basteln


Schritt 1 Lade die Vorlage mit einem Klick mit der rechten Maustaste („Ziel speichern unter“) herunter oder öffne sie mit einem einfachen Klick auf das Bild mit der linken Maustaste und drucke sie auf normalem Papier aus. Fledermaus-Tischdekoration-Anleitung
Schritt 2 Falte den Bastelkarton einmal in der Mitte. Für einen sauberen Kniff kannst Du die Kante mit der stumpfen Seite eines Messers (Schere, Falzbein etc.) nachziehen. Positioniere nun die Vorlage auf dem gefalteten Karton, so dass die Vorlage mit der rechten Seite genau an der gefalteten Kante des Kartons anliegt. Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_03Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_04Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_05Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_06
Schritt 3 Übertrage nun mit Hilfe des Blaupapiers die Vorlage auf den farbigen Karton. Schneide nun die Fledermaus mit einem Cuttermesser aus. Drücke fest auf, da Du ja zwei Lagen des dicken Kartons zerschneiden musst. Achte darauf, die gestrichelten Linien nicht zu schneiden. Diese werden gefaltet.
Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_08Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_07Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_09Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_10

Schritt 4 Nun ziehst Du mit einem Lineal und der stumpfen Seite eines Messers oder einem Falzbein die gestrichelten Linien nach, um die nicht ganz einfache Falzung vorzubereiten. Drücke ordentlich auf, so dass eine sichtbare Vertiefung im Karton entsteht. Nun kommt die Faltung. Der Kopf ist eine Bergfaltung (das heißt die Falzkante ist oben). Am besten, Du drückst den Kopf mit den bereits „vorgestanzten“ Falzkanten an den Seiten mit Deinen Fingern erst sanft nach oben und kniffst anschließend den entstandenen Falz noch einmal nach. Das gleiche machst Du nun mit den unteren markierten Falzen – nur als Talfalzung. Du drückst den Felsen nach hinten, so dass die Beine der Fledermaus herauskommen. Anschließend ziehst Du den Falz mit Daumen und Zeigefinger noch einmal fest nach.



Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_11Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_12Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_13
Schritt 5 Nun kommt die Faltung. Der Kopf ist eine Bergfaltung (das heißt die Falzkante ist oben). Am besten, Du drückst den Kopf mit den bereits „vorgestanzten“ Falzkanten an den Seiten mit Deinen Fingern erst sanft nach oben und kniffst anschließend den entstandenen Falz noch einmal nach. Das gleiche machst Du nun mit den unteren markierten Falzen – nur als Talfalzung. Du drückst den Felsen nach hinten, so dass die Beine der Fledermaus herauskommen. Anschließend ziehst Du den Falz mit Daumen und Zeigefinger noch einmal fest nach. Bergfaltung-und-TalfaltungHalloween-Tischdekoration-Fledermaus_16Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_14Halloween-Tischdekoration-Fledermaus_15

Das Ergebnis


Und schon ist innerhalb kurzer Zeit eine eindrucksvolle Fledermaus entstanden, die mit weiter Flügelspanne über Deine festliche Tafel herrscht. Probiere ruhig noch weitere Farben aus. Vergiss aber nie eine Schale Milch und Blut zur Bewirtung Deiner tierischen Gäste bereitzustellen. Sonst neigen sie dazu, auch mal ganz schnell unangenehm zu werden und den Damen die Frisur zu versauen.

So sieht die fertige Fledermaus am Ende aus

VIEL SPASS BEIM BASTELN!


Scream Kinderkostüm

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scream Wenn man das ganze Jahr brav ist, immer seinen Broccoli aufisst und artig das Zimmer aufräumt, dann muss man sich an Halloween auch als maskierter Psychopath verkleiden. Schließlich wird es an diesem Tag ausdrücklich gefordert, seiner Umwelt eine gehörige Portion Angst einzujagen. Und je gruseliger man ist, desto besser erfüllt man diese Anforderung. Und gruselig ist es auf jeden Fall, wenn Dich diese Geistermaske anschreit, die der Original-Filmmaske aus dem Film „Scream“ nachempfunden ist. Ein feines Netz hinter der Maske sorgt dafür, dass die Augen des kleinen Psychos nicht mehr zu sehen sind. Sehr unangenehm! Das lange, wallende Kostüm mit der großen Kapuze, den gezackten Ärmeln und den wehenden Stoffbahnen an den Armen würde sogar bei gleißendem Sonnenschein im Zuckerwatte-Land für Gänsehaut sorgen. Ja, auch wenn Häschen durchs Bild springen! Ja, auch rosa Häschen. Ja, auch rosa Häschen mit kleinen grünen… warte mal, irgendwie bist Du auf dieser Seite falsch!
Text: S. Werner

Untot im Dirndl – Gewinnspiel zum Buch „Heidi und die Monster“!

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Stolz und Vorurteil und Zombies“ hat den Anfang gemacht: Man nehme einen historischen Roman und mixe ihn mit einer eigenen Monster-Story. Doch während man beim Vorbild die Zombies einfach zwischen die Originalhandlung quetscht, hat der Autor des Romans „Heidi und die Monster“ gleich die komplette Geschichte in ein Horror-Universum verfrachtet. Anlässlich der aktuellen Veröffentlichung verlost der Kürbiskönig drei Exemplare des spaßigen Mash-ups! bookcoverVorbei die Zeiten, in denen dunkle Tannen und grüne Wiesen im Sonnenschein die heile Welt von Heidi waren. Nun verbreitet sich ein fieser Virus, der die Menschen zu Zombies mutieren lässt, in der Idylle der schönen Alpenwelt. Außerdem muss Heidi erfahren, dass ihre Mutter vor sieben Jahren gar nicht gestorben ist, sondern als Vampirbraut ihr Unwesen treibt. Beherzt greift Heidi zum Pflock und befreit mit Hilfe des Großvaters Almöhi die Untote von der Unsterblichkeit. Doch es gibt jemanden, dem das gar nicht gefällt: Marus, dem Blutsauger. Er war es, der sich die Frau Mama einst mit einem Biss gesichert hat und den es nun nach Rache dürstet für seinen Verlust. Und wenn er die Mutter schon nicht bekommen kann, dann doch vielleicht das Kind…

Monster-Party

Ja, Du hast richtig gelesen, nicht nur Zombies knabbern die Alm-Bewohner an, auch Vampire streifen gleich noch mit durch die Nacht. Und dazwischen versuchen nun Heidi, der Almöhi und natürlich der Ziegenpeter ein halbwegs geregeltes Leben zu führen. Autor Peter H. Geißen nimmt das zuckersüße Mädchen-Universum und bastelt daraus eine Horror-Geschichte, ohne auch nur einmal die absurde Sprache der historischen Vorlage aus den Augen zu verlieren: Zombies heißen „Niänenüütli“, die Vampire sind „Uuputztä“ und diese Biester werden beseitigt mit dem „Pflöckli“ und dem „Füüschtlig“, einem großen Hammer. Die ganze Geschichte wirkt nie aufgesetzt, ist immer aus einem Guss und sogar die Kämpfe mit den Zombies lesen sich herrlich naiv. Beispiel gefällig? >In Heidis Augen war keine Angst, nur die Gewissheit, dass die Tante jetzt kämpfen würde. Heidi kannte das Kurzschwert oder Pfyffeli, wie die Männer im Tal dazu sagten. „Kehr ihnen niemals den Rücken zu!“, rief Dete noch, dann schlitzte sie den Vordersten vom Bauch bis zum Brustbein auf. Mehliger Brei quoll ihr entgegen. Für den Zweiten und Dritten zielte sie vortrefflich und enthauptete beide mit einem Streich. Da flogen die Köpfe nur so durch die Luft, im kurzen Grase rollten sie bergab, bis sie an einer Mooskuppe ein letztes Mal hochsprangen und in der Tiefe verschwanden. „Gut gemacht!“ Heidi klatschte in die Hände.< Das hier eine vollkommen überzogene Idylle mit blutgierigen Menschenfressern kollidiert, der Autor dabei aber immer in der Kindersprache bleibt, ist der große Spaß an diesem liebevollen Werk. Selten war Horror so knallbunt. Der Kürbiskönig verlost zusammen mit dem Goldmann-Verlag drei Exemplare des Buchs „Heidi und die Monster“! Dafür musst Du nur folgende Frage richtig beantworten:

Wie heißt das Originalbuch aus dem Jahr 1880?

a) Heidi und die hundert Geißlein b) Heidi und Schoki c) Auf der Alm da gibt’s koa Sünd d) Heidis Lehr- und Wanderjahre Schick uns bis zum 1. November 2010 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Anschrift mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht! Rechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Eurer Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.

Spielen wir ein Spiel – „Saw II“ erscheint auf der Konsole

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Obwohl mit „Saw 3D“ der bereits siebente Teil der Filmreihe demnächst im Kino anläuft, lassen es die Spieleentwickler etwas langsamer angehen – mit Teil zwei hinkt man den aktuellen Ereignissen deutlich hinterher. Doch die Entwickler haben nicht einfach nur den Film umgesetzt, sondern eine ganz eigene Geschichte erfunden, die es in sich hat. Zugegeben, der Anfansaw-pacshotg der Spielumsetzung kommt uns bekannt vor: Ein junger Mann namens Michael erwacht mit einer dornengespickten Falle um seinen Kopf und bekommt sogleich den Hinweis geliefert, wo sich der Schlüssel für den Schädelknacker befindet: In seinem rechten Auge. Während der Filmheld bei dem Befreiungsversuch stirbt, kann sich der Protagonist des Spiels mit Deiner Hilfe (hoffentlich) befreien. Ab hier erzählt das Spiel dann eine ganz eigene Geschichte, denn Michael heißt nicht wie im Film Marks sondern Tapp und ist der Sohn eines Detectives, der durch die Hand des fiesen Jigsaw stirbt. Bei seinen Nachforschungen fällt auch Sohnemann in die Hände des Psychokillers und darf nun ein fallengespicktes Labyrinth voller Folterspielchen, Rätseln und kampflustigen Schergen durchqueren. Dass es in den nächsten Spielstunden heftig zur Sache geht, ist keine Überraschung. Schon Michaels anfängliche Augenoperation mit dem schmerzverzerrten Gesicht und den schmatzenden Geräuschen sorgt für zittrige Hände am Gamepad. Später wird verbrannt, gefoltert und zerquetscht bis die Schwarte kracht – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Extrem verwunderlich ist es, dass wir auch hierzulande in den Genuss explodierender Köpfe und abgetrennter Gliedmaßen kommen dürfen. Der USK hat das Spiel anstandslos durchgewunken und es ungeschnittenen als „USK 18“ Version genehmigt. Andere Werke sind schon für weniger auf dem Index gelandet. Der Kürbiskönig sieht es als verfrühtes Geschenk zu Halloween. hausrollstuhlquetsch
Ein Haufen brutaler Szenen, detaillierte Grafik, bedrückende Umgebung und eine ständige Bedrohung machen „Saw 2 – Flesh and Blood“ zu einem echten Schocker für Spieler mit starkem Magen. Mögen die Spiele beginnen! Erhältlich für: PS3 / Xbox 360 Release: 21.10.2010 Preis: ca. 45 €

Fragen Sie Dr. Kürbis! – Teil 2: Wie funktioniert ein Kürbiskopf?


Die Frage:

Lieber Dr. Kürbis! Wie funktioniert das eigentlich mit Deinem Kürbiskopf? Ich meine, wie kannst Du eigentlich denken? Schließlich besteht so ein Kürbis ja nur aus einer orangenen Schale mit weichem Fruchtfleisch und einem Haufen Kürbiskerne innen drinne. Und wenn ich zu Halloween Deine Verwandten oder Untertanen aussteche und aushöhle, bist Du mir dann nicht böse? Deine Julia S. aus Bonn

Die Antwort:

fragen-sie-dr-kuerbisLiebe Julia! Wie funktioniert das eigentlich mit Deinem Menschenkopf? Ich meine, wie kannst Du eigentlich denken? Wie kannst Du eigentlich denken, mir solch eine simple Frage stellen zu dürfen?! In der Kürbisschule ist das Stoff der ersten Klasse und deshalb kann ich Dir jetzt auch einfach das bekannte Kinderlied „Warum denkt der Kürbis, Mutti?“ vortragen: „Säure-Basen-Resuption- und der Kürbis denkt, mein Sohn! Neutronenpaare diffizil – das hilft uns beim Denken viel! Nukleone docken sich an, resupieren mit Quanten-Zerponate dann. Und zum Schluss, ich sing´ es gerne, kreolieren Synapsenkerne!“ Wie Du siehst, ist das simpelste Biologie, liebe Julia, und Du ärgerst Dich bestimmt gerade, weil Du es ja eigentlich selber schon gewusst hast. Was das Aushöhlen und Ausstechen meiner Artgenossen angeht, sehe ich nun wirklich kein Problem. Ich ziehe über das Jahr verteilt so viele sündige Teenager und angetrunkene Hinterwäldler ins Kornfeld, um sie anschließend auszunehmen, dass ich das eher als ausgleichende Gerechtigkeit betrachte, wenn ihr Menschen einmal im Oktober ein paar meiner zurückgebliebenen Untertanen aufschlitzt. Wer sich erwischen lässt, ist sowieso nicht würdig, weiterhin von mir regiert zu werden. Natürliche Auslese, Du verstehst, liebe Julia? Und das ist auch wieder simpelste Biologie! Dein Dr. Kürbis

Du hast auch ein Frage an Dr. Kürbis? Dann schreibe eine Mail an: frage@halloween.de


Blutgericht in Island: „Reykjavik Whale Watching Massacre“ startet auf DVD

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Statt mit der rauen Natur Islands macht eine Handvoll Urlauber Bekanntschaft mit den rauen Werkzeugen durchgeknallter Fischer. Ein dreckiger Slasherfilm vom nördlichen Ende der Welt. Eine Gruppe Touristen,rejk bestehend aus Japanern, Engländern und Franzosen, versammelt sich auf einem ehemaligen Walfängerschiff, um Wale zu beobachten. Soweit, so gut, damit wäre das „Whale Watching“ schon einmal erledigt. Doch zum titelgebenden „Massacre“ dauert es dann auch nicht mehr lange, als der Kapitän des Ausflugsdampfers durch einen dummen Unfall harpuniert wird. Etwas verstört von diesem kleinen Zwischenfall verlässt der erste Offizier mit dem einzigen Rettungsboot das Schiff und lässt die Touristen auf dem dahindümpelnden Kahn zurück. Doch Rettung naht in Gestalt eines Fischers, der die Gruppe auf sein großes Schiff einlädt, auf dem schon die Mutter und der Bruder des heroischen Retters warten. Besonders lange hält die Freude der Touristen über ihre Rettung aber nicht an, weil sie feststellen müssen, dass ihre Gastfamilie nicht besonders gut auf sie zu sprechen ist. Schließlich sind die Touries daran schuld, das Wale nicht mehr gejagt werden, sondern nur noch beobachtet werden dürfen. Und so lassen die Fischersleute ihre überschüssige Jagd-Energie und ungenutzten Utensilien fröhlich an ihren Gästen aus… Von nun an wird gefoltert, geschrien und getötet, was das Zeug hält. Dabei badet der Film aber nicht nur in drastischen Gewaltorgien, sondern setzt wie sein großes Vorbild „Texas Chainsaw Massacre“ auch auf den psychologischen Horror. Freunde des 70er Jahre Terror-Kinos kommen somit voll auf ihre Kosten. Horror-Fans freuen sich außerdem über den fiesen Humor und einen Auftritt von Gunner Hansen, der in „Texas Chainsaw Massacre“ den Leatherface spielt. Reykjavik Whale Watching Massacre FSK: 18 Laufzeit: 85 Minuten Erscheinungsdatum: 19. Oktober 2010 Preis: DVD 14,99 € Blu-Ray 17,99 € Englischer Trailer

Halloween Rezept: Die toten Augen des Dr. Dracula

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Wer an Halloween besonders brav ist und sein ganzes Gehirn, den abgesägten Fuß und den halben Liter Schleim anstandslos aufisst, der hat sich natürlich auch einen leckeren Nachtisch verdient. Und was wäre dazu besser geeignet, als ein paar blutunterlaufene Augen vom dunklen Grafen persönlich. Hier ist das passende Halloween Rezept. Augenmuffins_0312b

Zutatenliste

für 12 Portionen Die Zutatenliste für unsere schmackhaften Monster-Muffins ist etwas umfangreicher. Schreibe Dir also besser eine Einkaufsliste, bevor Du vom Schloss hinunter ins Dorf fliegst. 90 g Butter 300 g Mehl 1 TL Backpulver 100 g Zucker 1 Ei 1 Pck. Vanillinzucker 1 Prise Salz 150 g weiße Schokolade 125 ml Buttermilch 1 Dose Aprikosen 6 Pistazien 6 Rosinen Kirsch- oder Himbeersirup Augenmuffins_0041
Damit der Nachtisch nicht aussieht wie von der Zugbrücke zerschmettert, brauchst Du außerdem noch eine Muffinform mit 12 Plätzen und einen Küchenpinsel aus Menschenhaar. Warte, der Kürbiskönig meldet sich gerade per Rohrpost, es geht anscheinend auch jedes andere Haar. Na, das erleichtert den Einkauf ja enorm.

Zubereitung


Augenmuffins_0053Um die Muffins später auch wieder aus der Form zu bekommen, pinselst Du die einzelnen Plätze mit aufgewärmter Butter aus. Wenn Du fertig bist, stellst Du die Pfanne mit der restlichen Butter erst einmal zur Seite.
Augenmuffins_0078In einer Schüssel wird nun das Mehl, das Backpulver, der Zucker, der Vanillinzucker und das Salz zusammengeworfen und links liegengelassen. Rechts geht auch, sofern Platz ist.
Augenmuffins_0099Jetzt schnappst Du Dir ein gefährlich blitzendes Messer und machst Kleinholz aus der weißen Schokolade. Anschließend wird sie kopfüber zu den anderen Zutaten gekippt.
Augenmuffins_0106Das Küchenmassaker geht fröhlich weiter. Du trennst 12 unschuldige Aprikosenhälften vom Rest des Rudels und legst die frierenden Dinger auf einen Teller. Unter deren Augen zerschnetzelst Du jetzt den Rest der Büchse. Backen ist was für Mädchen? Von wegen!
Augenmuffins_0125Auch dieser Beweis Deiner unbarmherzigen Schneidekunst landet in der Schüssel.
Augenmuffins_0253Stopp! Jetzt wäre zwar ein verdienter Siegesschluck angebracht, doch die Flüssigkeit brauchst Du noch!
Augenmuffins_0152Kippe den Saft lieber in ein separates Gefäß und verquirle ihn mit der noch flüssigen Butter, der Buttermilch und dem Ei.
Augenmuffins_0172Nun wird alles zusammen geschüttet und kräftig verrührt. Keine falsche Rücksichtnahme, die zerfetzten Zutaten sind eh schon hinüber.
Augenmuffins_0202Wenn alles zu einem flüssigen Brei geworden ist, verteilst Du den Teig vorsichtig in den eingefetteten Muffinformen. Mit einer Kelle hält sich die Kleckerei in Grenzen.
Augenmuffins_0215Wir haben vorhin nicht zufällig 12 Aprikosenhälften aussortiert. Diese werden jetzt behutsam auf den Teig gelegt. Lass sie nicht von zu weit oben fallen, sonst gehen sie unter!
Augenmuffins_0236Im vorgeheizten Backofen werden die Augen-Muffins nun bei 200° ca. 30 min gebacken, bis sie goldbraun sind.
Augenmuffins_0265Wenn das Blech abgekühlt ist, greifst Du Dir wieder Dein beliebtes Messer und schneidest in jedes Auge einen ca. 1 cm langen Schlitz hinein. Genieße das ruhig, wer weiß, wann Du wieder mal dazu kommst.
Augenmuffins_0282Nun stecke in 6 Augen eine schön grüne Pistazie, in die anderen 6 eine Rosine.
Augenmuffins_0290Ordne die Augen paarweise auf einem Teller an und beträufle sie behutsam mit dem Sirup.
Augenmuffins_0328Wenn Du noch etwas Sirup auf den Teller gibst und ihn anschließend anwinkelst, entsteht dieser tolle Träneneffekt.
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Guten Appetit!



Text: S.Werner

Zombie Kontaktlinse

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linsen-zombie Auch wenn manche Männer etwas anderes behaupten, zuerst schauen wir unserem Gegenüber immer in die Augen. Dort lässt sich am besten Sympathie und Stimmung einer Person ablesen. Um so befremdlicher ist es für uns, wenn mit diesen Augen etwas nicht stimmt.

Originelle Halloween Party Idee: Totenschein-Party

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Wie Du vielleicht schon aus unserer Rubrik „Geschichte & Hintergrund“ weißt, ist Halloween vor allem ein Fest der Toten. Der Kürbis im Fenster ist ein Zeichen an die Verstorbenen: „Hier seid ihr Willkommen“. Und damit all Deine verblichenen Freunde das auch zu spüren bekommen, schmeißt Du gleich mal eine Party in passender Umgebung für sie.
TotenscheinDie Vorbereitungen für Deine Totenfeier beginnen mit schön altmodischen Einladungen. Weil man Deinen verstorbenen Freunden bei ihrem Ableben sowohl Internet- als auch Handyvertrag gelöscht hat, bekommen sie ihre Einladung von Dir persönlich oder per Post. (Du weißt schon, wo man diese komischen Umschläge in diese gelben Kästen wirft). Diese Einladung besteht aus einem Totenschein, den der Gast mit seiner Todesursache und weiteren ausschmückenden Details versehen kann. Die Druckvorlage dafür kannst Du hier mit einem Klick öffnen. Natürlich darf auf der Einladung auch Ort und Zeitpunkt Deiner Feier nicht fehlen. Wichtig dabei ist, dass deine Gäste den Schein ausgefüllt als Eintrittskarte mitbringen, denn so können sich sie sich ihre tragischen Totengeschichten gegenseitig vorlesen. Nun sollen Deine Besucher natürlich nicht irgendeine Todesursache aufschreiben und dann als Britney Spears-Double bei Dir auftauchen (es sei denn, die Frau hatte einen grausigen Unfall), sondern sich natürlich entsprechend der Ursache ihres Ablebens verkleiden. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Aufgedunsene und blaue Gesichter zeugen von Erstickung; ein zerkratzter Hals mit Blut aus Mund, Nase und Ohren zeugt vom Erhängen. Einschusslöcher in alter Kleidung sind schnell gebastelt, Reifenspuren auf dem T-Shirt kann man selbst malen. Wer will, kann extrem ausgefallene Todesursachen wählen und sich entsprechend verkleiden (z.B. Stahlrohr durch die Brust), wer nicht so viel Muße hat, soll wenigstens blass und damit verblichen Aussehen. Du als Gastgeber darfst natürlich lebendig sein und Dich als Arzt – ganz in Weiß oder in Grün – verkleiden, so als kämst Du direkt zu einer Obduktion. Ein Namensschild komplettiert Deine Verkleidung.

Home is, where your heart is – Die Raumgestaltung

Damit Deine verstorbenen Gäste keinen Schreck bekommen, wenn sie sich plötzlich in ungewohnter Umgebung zurechtfinden müssen, kommst Du Ihnen entgegen und baust Ihr bekanntes Umfeld einfach nach: eine schöne Leichenhalle. Dafür bieten sich am besten Räume an, die schon von grundauf hell sind. So ist ein Wohnzimmer mit weißer Raufasertapete genau so passend wie ein verputzter Kellerraum. Hauptsache, die Wände sind nicht durch Farbexperimente oder Graffiti quietschbunt gestaltet. Ist der richtige Raum gefunden, entfernst Du erst einmal vorsichtig alles störende, wie Vasen und Stoffbärchen. Von den Wänden nimmst Du alle Bilder und Poster ab, die keine Kadaver zeigen. Das Bild der Schwiegermutter kannst Du also hängen lassen, harhar! Wenn Du magst, kannst Du noch die Gardinen abhängen und die nackten Jalousien am Fenster lassen. Die Umgebung sollte insgesamt schön steril wirken. Freeze-01 Nun sind die Möbel dran. Leichenhäuser bestehen zum Großteil aus Metall, weißen Laken und Glas. Alles was kalt ist, passt gut. Versuche im Vorfeld, so viele weiße Laken und Decken wie möglich zu ergattern. Frage am besten Deine Eltern und Freunde nach ihren Vorräten. Die können Dich sicher mit genug Stoff versorgen. Nun deckst Du alles, was nach Holz oder Sofa aussieht, mit Deinen Laken ab. Wenn Du Platz hast, Stelle zusätzlich ein paar Tische in die Mitte des Raumes, die Du ebenfalls mit weißen Tischdecken abdeckst. Vielleicht findest Du ja sogar einen durchgeknallten Freund, der sich unter eine Decke legt und ein paar Gäste erschreckt. Als Sitzgelegenheiten bieten sich Stühle aus Plastik und Metall an, adexterm besten auch in weiß. Kannst Du diese nicht auftreiben, hilft wieder stilvolles Verhüllen. Musikanlage und die Boxen versteckst Du am besten unter einem Tisch, der bis zum Boden bedeckt ist. Die Tische, die später für das Buffet herhalten sollen, kannst Du mit Klarsichtfolie beziehen. Damit schützt Du einerseits das Laken vor zu vielen Flecken, zum anderen erreichst Du auf diese Art einen noch tolleren sterilen Effekt. Du kannst sogar bestimmte Gegenstände (Stühle, Garderobenständer, Papierkörbe) durch Klarsichtfolie in ein optisches Highlight verwandeln. Abdeckfolie, wie man sie zum Tapezieren verwendet, auf dem Boden auszulegen, würde zwar für einen abgerundeten Effekt sorgen, doch raten wir Dir dringend davon ab, weil die Unfallgefahr durch Ausrutschen einfach zu hoch ist. Nicht zu empfehlen ist es ebenfalls, eine zu grelle Lichtstimmung zu erschaffen. Realistisch wäre natürlich ein sehr helles, kaltes Neonlicht. Doch das ist etwa 10 Minuten lang lustig, danach werden sich Deine Gäste eher unwohl fühlen und der ganze Aufwand ist für die Katz. Setze lieber ein paar Lichthighlights und lass den Rest in ein wenig Dunkelheit verschwinden. Es soll schließlich auch ein bisschen gruselig wirken. Wenn Du mit Deinem sterilen Partyraum zufrieden bist, geht’s an die Deko.

Verzierungen mit Hand und Fuß – Die Wandgestaltung

Die kahlen Wände darfst Du nun wieder vollhängen. Dafür eignen sich am besten alle Arten von medizinischen Schautafeln, Röntgenbildern und Abbildungen von Körperteilen. Die medizinischen Schautafeln kannst Du auf Flohmärkten oder bei Ebay bekommen. Es gibt auch Bücher mit Anatomie-Lerntafeln für etwa 10 Euro im Online-Versand. Ganz geduldige Genossen mit gutem Drucker können auch im Internet nach passenden Vorlagen unter dem Stichwort „Anatomie“ suchen und diese ausdrucken.

Röntgenbilder für die Wände

Dasselbe gilt für Röntgenbilder, davon gibt es haufenweise im Internet. Natürlich sind das dann Röntgenbilder, die auf Papier gedruckt sind. Richtig eindrucksvoll sehen natürlich echte Bilder aus. Diese zu beschaffen ist gar nicht so schwer, weil viele Leute ihre Aufnahmen in jenen riesigen braunen Umschlägen mit nach Hause nehmen und diese dann jahrelang im Schrank zu liegen haben. Schau einmal selbst bei Dir nach oder frage im Bekanntenkreis herum. Ein paar neutrale Körperteile wie Füße oder Hände beschämen auch den Besitzer nicht, wenn diese ausgestellt an der Wand hängen. Dabei wirken weniger Bilder sogar besser, es soll ja keine Foto-Tapete werden. Mit einem Schreibprogramm kannst Du zu guter Letzt noch ein paar einfache Schilder basteln. Es reicht schon aus, wenn Du auf einem weißen Blatt die Aufschrift UNTERSUCHUNGSRAUM 2 druckst und dieses an die Tür hängst. Auch über dem Buffet kannst Du Beschriftungen anbringen wie: „Organische Abfälle“ und über den Getränken „Lösungsmittel“.

Es ist angerichtet – Die Tischgestaltung

Für die Tischdeko eignet sich alles, was irgendwie nach medizinischem Equipment aussieht: Nagelscheren, Bastelscheren oder Pinzetten, Muttis Nagelpflegesets sind dafür eine gute Quelle. Zangen, Hämmer und Sägen passen auch. Gummihandschuhe, Plastikschläuche und Mundschutze aus dem Baumarkt zeugen von Betriebsamkeit. Ein paar aufgereihte Q-Tips, abgelaufene Ohrentropfen-Behälter (einfach mal im Medizinschrank nachschauen) und neutrale Taschentuchboxen runden das Bild ab. Das alles verteilst Du zwischen dem Buffet. Richtig heftig wird es, wenn Du noch ein paar eklige Organe oder Mutationen in Einmachgläsern ordentlich zwischen dem Essen platzierst. Wenn du eine Lichtquelle auf Tischhöhe anbringst, steigert sich der abstoßende Effekt enorm. BASE MORTUARY

Abgetrennte Körperteile

Abgetrennte Körperteile oder Leichenteile aus dem Verkleidungsbedarf zwischen den Lebensmitteln sehen zwar gut aus, sind aber irgendwie nicht sehr realistisch. Reihe doch ein paar von den Gliedmaßen schön säuberlich auf und beschrifte sie. Schon sieht alles viel überzeugender aus. Außerdem könntest Du auf einem Tisch auch einen abgetrennten Unterkörper positionieren und mit einem Laken abdecken. Das ist Leichenschauhaus Deluxe.
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 Rezepte für den Leichenschmaus

Halloween-Pudding-GehirnAls Geschirr bietet sich alles Weiße oder Beige an, am geeignetsten wäre natürlich Plastik. Schüsseln, Näpfe und das Besteck sollten aber am besten aus Metall sein. Zum Essen eignen sich alle Gerichte, die irgendetwas mit einer Leichenhalle zu tun haben. Dazu passt zum Beispiel unser Blumenkohl-Hirn, unsere Würstchen-Finger, Hirn, Herz oder Gliedmaßen aus Pudding, Getränke aus dem Reagenzglas oder unsere Augenbowle mit Eis-Hand. Du kannst auch bei alkoholfreien Getränkeflaschen wie Cola oder Limonade das Etikett entfernen, indem Du sie vorher in Wasser einweichst. Die nackten Flaschen haben eine eindrucksvolle Wirkung. Ob Du das bei alkoholhaltigen Getränken auch machen möchtest, bleibt Dir überlassen. Es könnte allerdings Ärger geben, wenn sich jemand versehentlich eine Wodka- statt Weißweinschorle anrichtet.

Tödliche Erinnerung

Wenn Du magst, kannst Du Deinen Freunden noch eine kleine Freude bereiten: Ein ganz besonderes Erinnerungsfoto. Nutze einen der zusätzlichen Tische in Deinem Partyraum, um im Laufe des Abends von jedem Gast ein Bild anzufertigen. Dafür legt er sich einfach auf den Tisch und deckt sich ein Stück mit einem Laken zu. Hier kann auch wieder die Klarsichtfolie zum Einsatz kommen, damit der Tisch nicht unnötig zerkratzt wird. Nun macht das tote Model noch ein besonders totes Gesicht (es kann ruhig schmerzverzerrt sein) und Du lichtest es ab. Falls Du zeitlich eingebunden bist, kann diese Aufnahme natürlich auch von einem Gast übernommen werden. Am nächsten oder übernächsten Tag (je nachdem, wie viel Du getrunken hast) druckst Du dieses Foto aus oder entwickelst den Film (soll´s ja auch noch geben) und lässt sie Deinen Besuchern zukommen. Eine witzige Aufmerksamkeit, von der Deine Gäste noch lange erzählen werden.


Halloween Geschichte und Ursprung

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Was ist Halloween eigentlich?

Bei uns ist Halloween in erster Linie als ein aus den USA importierter Grusel-Party-Spaß bekannt. Allerdings ist die Geschichte Halloweens – wie fast alle Feiertage und Feste – eine sehr viel längere, als manch einer vermuten würde. Der Ursprung von Halloween ist zwar nicht ganz einfach nachzuvollziehen … wir wollen es aber trotzdem versuchen.


Halloweens Ursprung: Das christliche Allerheiligen / Allerseelen

Was ist Halloween? Alles zum Ursprung und Geschichte

Bekanntlich wird Halloween am 31. Oktober gefeiert. Der Name ist eine Umformung von the Eve of All Hallows. Zu Deutsch: Der Abend vor Allerheiligen – dem katholischen Feiertag am 1. November. Durch sprachliche Faulheit wurde All Hallows’Eve zu Hallows Even und schließlich zu Hallowe’en. Christliche Feiertage beginnen oft am Vorabend des eigentlichen Feiertages (wie z.B. Heiligabend bei Weihnachten). An Allerheiligen gedenkt die katholische Kirche – wie der Name schon sagt – in einem Abwasch all ihrer Heiligen (vor allem auch derer, die nicht selig gesprochen wurden). Um 830 n. Chr. legt Papst Gregor IV. diesen Feiertag offiziell auf den 1. November. Einen Tag später wird Allerseelen begangen. An diesem Tag wird der Verstorbenen  und Toten gedacht. Lange glaubt man, dass an diesen Tagen die Toten für kurze Zeit aus dem Fegefeuer zurückkehren, um ihre Angehörigen um Fürsprachen für sie zu bitten. Im Laufe der Zeit sind diese beiden Tage zu einen Doppelfeiertag verschmolzen. Durch diese Bindung an religiöse Feiertage wird Halloween lange Zeit nur in den traditionell katholischen Gebieten Großbritanniens begangen.


Der Vorläufer von Halloween: Das keltische Samhain-Fest

Das Halloween-Fest, wie wir es heute kennen, ist das Ergebnis zahlreicher Wechselspiele der Geschichte. Traditionelle Bräuche und religiöse Vorstellungen verschmelzen im Laufe der Zeit zu einem neuem Brauchtum. Und das geschah so:

Illustration zum Ursprung und der Geschichte von HalloweenIm nordeuropäischen Kulturkreis spielt der Monatswechsel von Oktober auf November seit der Antike eine wichtige Rolle. In diesen Kalendertagen verabschiedet sich der Sommer endgültig und der Herbst geht langsam in den Winter über. Diesen Übergang markiert das keltische Jahresend-Fest Samhain, welches am 1.November begangen wird. Es ist eine Art Erntedankfest und entspringt dem bäuerlichen Sonnenkalender, der das Jahr in vier wichtige Abschnitte unterteilt. Das Vieh wird von den Weiden genommen und die letzten Feldfrüchte werden geerntet. Die Behauptung, es handele sich hierbei um ein keltisches Totenfest, ist unwahrscheinlich. Denn eine kulturhistorischen Quelle über einen Totengott namens Samhain ist nicht bekannt. Durch die Invasionen der Römer in Nordeuropa kommt es jedoch zur Vermischung mit den römischen Totenfesten. Glaubt man den Sagen, stehen am keltischen Neujahrstag Samhain die Tore der Elfenhügel offen. An diesem Tag sei es möglich, mit dem Totenreich Kontakt aufzunehmen. Die römischen Glaubensvorstellungen kommen hinzu. Unsere heutige Vorstellung über Jenseits und Geister wird schließlich mit der Christianisierung vollendet.

Die Schwierigkeit, das Samhainfest einzuordnen, liegt vor allem darin, dass die Kelten fast keinerlei kulturelle Aufzeichnungen hinterlassen haben. Abgesehen von einigen Sagen gehen alle Niederschriften auf Außenstehende oder Gegner, wie den römischen Eroberer Cäsar, zurück. Viele Aufzeichnungen stammen von christlichen Autoren, deren Berichte jedoch von christlicher Glaubensmission geprägt sind. Wissenschaftliche Neutralität oder volkskundliches Interesse stehen bei derartigen Schilderungen eher im Hintergrund.

Halloween Ursprung bei den Kelten?


Halloween und die Kelten

Schon der Begriff „Kelten“ ist mit Vorsicht zu genießen, da es sich hierbei um keinen homogenen Volksstamm oder eine zusammenhängende Kulturgruppe handelt, sondern um eine lose Sprachgemeinschaft. Diese nenntman die indogermanische Sprachfamilie. Und schon diese ist nicht unumstritten, da es auch Definitionen des Begriffs keltisch gibt, die sich auf materielle, archäologische Gemeinsamkeiten beziehen. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wie die keltische Sprache nach Großbritannien kam. Möglicherweise handelt es sich dabei um eine frühe Form des Kulturexports.

Der oft zu lesende Verweis auf das keltische Neujahrsfest Samhain als direkter Ursprung von Halloween ist jedenfalls eher Wunschdenken an die Tradition eines jahrhundertealten Mythos, als nachgewiesene Realität. Viele der Bräuche und Traditionen, die zu Halloween gepflegt werden, sind in Europa auch in ähnlichen Variationen wie der Unruhnacht und dem Heischegang bekannt. Beim Letzteren beispielsweise ziehen die Menschen – ähnlich dem späteren Trick or Treat – von Tür zu Tür und bitten um Gaben.

Erste schriftliche Erwähnungen halloween-ähnlicher Bräuchen stammen aus dem 7. Jahrhundert. Der angelsächsische Kapuziner-Mönch und Geschichtsschreiber Beda Venerabilis schreibt in seiner „Kirchengeschichte des englischen Volkes“, dass im November das überzählige Vieh geschlachtet und geopfert wird, weswegen der November auch Blutmonat genannt wird. Ein festes Datum notiert er hierfür nicht. Sichere Belege für Halloween-Feiern und Halloween-Feuer gibt es erst aus dem 17. Jahrhundert.


Halloween goes America

Halloween Geschichte - Illustration aus dem 19. JahrhundertVor allem die Auswanderungswellen der Iren ab 1840 trägt entscheidend dazu bei, dass die All Hallows’Eve – Bräuche in den USA populär werden. Von der grünen Insel bringen sie auch die  Tradition des Schnitzens von Gemüselampen mit in die Neue Welt. Im amerikanischen Kürbis finden sie hierfür eine weitaus stattlichere Frucht als die heimischen Rüben. So entsteht die bekannte Kürbislaterne Jack O’Lantern.

Schon bald vermischen sich im Schmelztiegel Amerika die unterschiedlichen religiösen und folkloristischen Traditionen des Erntedankfests miteinander. Viele der Bräuche und Rituale verlieren fernab ihrer Heimat und ihres Ursprungs den historischen Sinn und werden vor allem für Amüsement und zur Unterhaltung zelebriert. So entwickelt sich das Halloween-Fest zu der Art gruseligem Herbstfasching, die es heute ist. Etwa seit der Jahrtausendwende schwappt die Halloween-Welle nun nach Europa zurück – wo sie genau genommen ja auch ihren Ursprung hat.


Erfahrt hier alles über die BRÄUCHE UND LEGENDEN von Halloween