Er ist nicht der erste deutsche Zombiefilm, aber der bisher populärste. Schon seit vielen Monaten raunt man hinter vorgehaltener Hand von dem kleinen, feinen Horrorfilm namens „Rammbock“, der in Berlin spielt und unglaublicherweise vom ZDF produziert ist. Anlässlich des Kinostarts am 9. September verlost der Kürbiskönig 5 x 2 Freikarten!
Der Österreicher Michael hat ein Problem: Er kann seine Ex-Freundin Gabi einfach nicht vergessen. Also fährt er kurzerhand nach Berlin, um es noch einmal bei ihr zu versuchen. Doch Michael hat noch ein weiteres Problem. Ein schrecklicher Virus vermehrt sich im Norden Europas in rasantem Tempo – die daran Erkrankten werden zu wütenden Bestien. In Gabis Wohnung angekommen, trifft Michael nur auf einen aufgebrachten Handwerker, der sich am Heizungsrohr zu schaffen macht. Typisch Berlin, wo man schon fürs Busfahren einen Unterleibschutz braucht. Doch der Monteur ist ein kleines bisschen wütender als üblich und will Michael fressen. Nur knapp entkommt der Protagonist dem tödliche Angriff. Als Michael im Hausflur dem 15jährigen Harper begegnet, stürmen die Infizierten auch schon den Hof. Nun müssen die beiden sich und andere vor den tobenden Zombies im Kreuzberger Hinterhaus beschützen.
Die beiden Absolventen der Hamburg Media School Marvin Kren (Regie) und Benjamin Hessler (Buch) inszenieren ihren kleinen Reißer im Rahmen der ZDF-Reihe „Das kleine Fernsehspiel“. Doch wer fürchtet, die Produktion von so einem verstaubten Sender könnte zu einem jugendfreien Kasperletheater geraten, irrt glücklicherweise. Die 200.000 Euro-Produktion ist erstaunlich schmutzig und blutig. Um den Großteil des Budgets für die Effekte verwenden zu können, strich man den Film auf knackige 65 Minuten zusammen. Aus diesem Grund kommt der Film mit einem Vorfilm in die Kinos, die sogenannte „Zombiekurzfilmrolle„, die aus Einsendungen eines Zuschauer-Wettbewerbs besteht. Weil man den Film auf diese Weise in 13 preisgünstigen Drehtagen verwirklichen konnte, haben die Macher das gesparte Geld in aufwändige Masken und großartige Settings investieren können. So hebt sich das Ergebnis ganz klar von üblichen deutschen Zombie-Trash-Produktionen wie „Zombie 90“ oder „Zombie – The Resurrection“ ab. Aus diesem Grund gewann „Rammbock“ sogar ein paar beachtliche Preise, wie den „new berlin film award 2010“ als bester Spielfilm und den Publikumspreis beim „Max Ophüls Festival 2010“.
Und um Preise geht’s jetzt auch. Der Kürbiskönig verlost 5 x 2 Freikarten zum Filmstart am 9. September! Dafür brauchst Du nur folgende Frage zu beantworten:
Wie hieß eine deutsche Zombie-Komödie von 2004?
1) Mario Barth – Der Untotenfilm
2) Unterm Grabtuch wird gejodelt
3) Die Nacht der lebenden Loser
4) Keinohrzombie
Schick uns bis zum 14. September 2010 Deine Lösung als Kommentar, indem Du sie unten in das Textfeld schreibst! WICHTIG: Schreib Deine E-Mail-Adresse und Deinen vollständigen Namen nebst Adresse mit dazu! Natürlich werden Deine persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Du Deinen eigenen Kommentar auf der Seite sehen kannst – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Deine persönlichen Daten zu Gesicht!
TrailerWeitere Infos zum FilmRechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Eurer Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
Normalerweise ist ein Aufenthalt im Maisfeld nicht besonders gruselig. Es sei denn, Du fürchtest dich vor der Farbe Gelb oder Du bist eine Krähe, die schon bei ein bisschen Stroh mit Hut und Flickenmantel das große Flattern kriegt. Die Stadt Ditzingen in Süddeutschland könnte Dich allerdings so sehr traumatisieren, dass Du bald schon bei einer Tüte Popcorn Panik bekommst – mit einem Maislabyrinth des Grauens.
Auf einer Fläche von sagenhaften 25.000 Quadratmetern und einer Wegstrecke von 2,5 km steht in dem kleinen Städtchen Ditzingen westlich von Stuttgart eins der größten Maislabyrinthe unseres Landes. Seit vielen Jahren ist es ein beliebtes Ausflugsziel von Familien und Spaziergängern. Am Freitag, dem 3. September allerdings, wenn sich die Dunkelheit langsam wie ein Leichentuch aufs Land legt, verwandelt sich die beschauliche Idylle in einen Ort des Schreckens. Bis Samstagabend steht unter dem Motto „Aller Bösen Dinge sind vier“ auf dem riesigen Gelände das einzige MaisMaze Deutschlands, ein Horror-Labyrinth im Maisfeld, das sich in vier Themenparks aufteilt. So begegnest Du in „The Vampire“ auf einem verlassenen Friedhof ein paar missgelaunte Anwohner wie Untote und – Überraschung! – Vampire. In „Industrial Shock“ streifst Du über einen alten Schrottplatz und erschreckst Dich höchstwahrscheinlich nicht nur darüber, dass jemand ein paar brandneue Inlineskates weggeworfen hat. „Circe du Freak“ ist ein kleiner Zirkus am Stadtrand, der leider nicht von den grauenhaften Ereignissen im Maislabyrinth verschont bleibt. Ein paar Horrorclowns sorgen nun für Vorstellungen jenseits aller Vorstellungen. In der „Farm of Fear“ stößt Du schließlich auf Ratten und scheinbar leblose Vogelscheuchen. Du wirst doch vor denen nicht etwa das große Flattern kriegen?
Zahlreiche Licht- und Nebeleffekte sowie ein Haufen gut verkleideter Erschrecker sorgen für viel Adrenalin in der Blutbahn. Die Macher empfehlen für die abendlichen Themenparks ein Mindestalter von 11 Jahren. Für die etwas kleineren Kinder wird am Samstagnachmittag zusätzlich ein Grusel-Labyrinth angeboten. Zu klein sollten die Sprösslinge aber auch nicht sein, Du willst ja keinen Horror-Flashback beim nächsten Kindergartenfest riskieren.
Termin: 3.- 4. September ab 20 Uhr, Samstag Grusel-Labyrinth 15-18 UhrOrt: Ditzinger Maislabyrinth, Hülben 1, 71254 DitzingenEintritt: Horror-Labyrinth: 4€, Grusel-Labyrinth: Erwachsene 3€, Kinder bis 12 Jahren 2€
Offizielle Website
Du lauerst manchmal stundenlang unterm Schreibtisch, um Deiner Sekretärin den Schreck ihres Lebens einzujagen? Du springst hin und wieder schreiend aus dem Wäschekorb, wenn Dein Partner sich rasiert? Du setzt gern Gummispinnen in die Pillendose Deiner Oma? Dann haben wir einen Job für Dich: Der „Movie Park Germany“ sucht 250 Dämonen, Monster und Zombies für sein Halloween Horror Fest im Oktober!
Seit 1999 verwandelt sich der kuschelige Freizeitpark „Movie Park Germany“ für 15 Tage im Oktober in einen Ort des Grauens. Ab dem 7. Oktober wuseln drei Mal die Woche 250 Monster-Darsteller durch vier zusätzlich gestaltete Horror-Labyrinthe, um unbescholtenen Besuchern das Blut in ihren Adern schockzufrosten. Das Grusel-Event beschert dem Park nicht nur Besucherrekorde von fast 30.000 Gästen am Tag, sondern auch gleich fünfmal in Folge den Parkscout.de-Award für das „Beste Event des Jahres“. Damit auch dieses Jahr einige wehrlose Unterhosen ihr Leben lassen können, braucht es wieder jede Menge Vampire mit Biss, Skelette mit Herzblut und Zombies mit Hirn.
Aus diesem Grund veranstalten die Macher des Events am 1. und am 3. September ein freies Casting, bei dem jeder auftauchen kann, der sich auch nur im Entferntesten für gruselig hält. Stuntfrau Miriam Höller, diverse Darsteller des Musicals „Wicked“ und einige Vertreter der Entertainment-Abteilung des Parks werden Dich auf Deine Schrecklichkeit testen. Auch wenn Du nicht gewinnst, Deinen Arbeitskollegen hast Du nach so einem durchgeknallten Bewerbungsgespräch sicher was zu erzählen. Abgesehen vielleicht von Deiner Sekretärin. Die liegt ja seit Deiner letzten Aktion auf der Intensivstation.
Termin:
1. und 3. September ab 18 Uhr
Ort:
Movie Park Germany, Warner Allee 1, 46244 Bottrop
Personaleingang (geradeaus am Haupteingang vorbei und bis zur nächsten Schranke laufen)
Offizielle WebsiteFernsehbericht über das letztjährige Casting
Das Wetter wird mieser, die Tage werden kürzer und die Stimmung … steigt! Endlich hat der Kürbiskönig wieder Saison und sich für das diesjährige Halloween in seinem langen, unruhigen Sommerschlaf so einige Überraschungen in seinem Oberstübchen zurecht gepfriemelt. Zwar hat er in den letzten Jahren bereits zahlreiche monströse Dekorationen, ausgegorene Rezepte, zwielichtige Schminktipps und höllische Party-Ideen gesammelt, doch in den unergründlichen Tiefen seiner Nervenwindungen schlummern noch wahrhaft erschreckende Pläne, die Dir der Kürbiskönig in den nächsten Wochen bis zum 31. Oktober unterjubeln will.
Da sich seine Glieder erst so langsam mit frischem Blut füllen, will es unser Herr und Meister zunächst ruhig angehen und greift für die ersten Dekorationstipps in diesem Jahr nur zu Schere und Papier: Gruselige Girlandensind die einfache aber effektvolle Ergänzung jeder Halloween-Party und selbst bei einer kurzfristig anberaumten Feierei schnell zustande gebracht. Liebenswerterweise stellt er Dir jedes der vorgestellten Motive auch als PDF zum Ausdrucken zur Verfügung!
Wir sind schon schrecklich aufgeregt, welch schauriger Schabernack dem Kopf des Kürbiskönig noch entspringen wird, wenn er in den nächsten Wochen so richtig in Fahrt kommt…
Halloween Girlanden zum selber basteln mit Vorlagen zum downloaden
Na so ein Pech! Heute Abend haben sich die Freunde des Kürbiskönigs zur Halloween-Party angesagt und bei aller Vorbereitung hat er ganz vergessen, standesgemäß zu dekorieren. Da wird der stinkige Werwolf aber wieder lästern. Denn eine gelungene, gruselige Halloween-Dekoration ist schließlich eine der Grundbedingungen für eine angemessene Halloween-Party. Nun ist es ja möglich, dass nicht jeder herumliegende Leichenteile und eklige Sachen in Einweckgläsern für eine gelungene Raumdekoration hält. Als sehenswerte Alternative bietet sich die Ausstattung mit themenrelevanten Halloween Girlanden an. Leider ist der Girlanden-Fachhandel, was die Auswahl an Motiven betrifft, erschreckend einseitig bestückt. Zur Saison findet man mit Müh und Not eine Kürbis- oder Skelettgirlande. Freunde der „Freitag der 13“-Filmreihe gehen genauso leer aus, wie Fans von Frankensteins Monster. Aber das ist jetzt vorbei!
Aber der Kürbiskönig wäre nicht der Kürbiskönig, wenn er nicht seinen Erste-Hilfe-Bastel-Koffer zu Rate ziehen und in Selbsthilfe mit einem scharfen Schneidewerkzeug und ein wenig Geschick und Geduld die originellsten und gruseligsten Halloween Girlanden basteln würde. Und Du kannst das auch!
Die Vorbereitung
Zeitaufwand: je nach Motiv und Länge 0,5 – 1,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Einfach – Anspruchsvoll
Dafür benötigst Du:
– farbige Papiere. Achte darauf, dass sie weder zu dünn (reißt schnell), noch zu dick (lässt sich schwer schneiden) sind. Bewährt hat sich eine Papierstärke von 150 g. Um so größer die Bögen sind, um so längere Streifen bekommst Du aus ihnen heraus und um so weniger musst Du später kleben. Besorge Dir am besten DIN A1 Bögen.
– Schneidewerkzeug. Nimm dafür am besten ein Bastelskalpell. Mit denen lässt es sich wesentlich besser schneiden und man bekommt die Rundungen viel einfacher und besser hin als mit einem normalen Cutter. Zur Not geht aber auch der.
– ein 30cm Lineal
– Klebestift
– Angelsehne
– Blaupapier (im Schreibwaren und Bastelbedarf erhältlich)
Das Basteln
Schritt 1
Entscheide Dich für eines der Motive (z.B. den lachenden Skelett-Kopf), lade es Dir mit einem Klick mit der rechten Maustaste („Ziel speichern unter“) herunter oder öffne es mit einem einfachen Klick auf das gewünschte Motiv mit der linken Maustaste und drucke es auf normalem Papier aus.
Schritt 2
Schneide den überflüssigen Rand um das Vorlagen-Motiv weg und messe die Höhe des Motivs aus. Übertrage die ausgemessene Höhe auf das Papier aus dem Du die Girlande basteln möchtest. Schneide dann entlang der Höhenmarkierungen den Papierbogen in Streifen.
Schritt 3
Übertrage nun mit Hilfe des Blaupapiers die Vorlagenzeichnung auf den Anfang des Papierstreifens. Lasse vor dem Motiv noch einen ca. 1-1,5 cm breiten Streifen stehen. Den benötigst Du später, um die einzelnen Stücke der Girlanden aneinander zukleben.
Schritt 4
Nun faltest Du den Papierstreifen abwechselnd nach links und rechts, wie eine Ziehharmonika. Um einen sauberen gerade Falz zu bekommen, benutzt Du am besten ein Lineal. Lasse am rechten Rand ebenfalls einen Kleberand stehen! (siehe Schritt 3).
Schritt 5
Jetzt kommt der aufwändigste Teil: Schneide mit dem Skalpell die markierten Stellen aus. Versuche so viele Papierschichten, wie möglich auf einmal zu durchschneiden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, nicht zu dickes Papier zu benutzen. Falls das nicht auf Anhieb gelingt, musst Du noch einmal nachschneiden.
Schritt 6
Wiederhole nun Schritt 2-5 bis Du genügend Girlandenfragmente hast, die zusammen eine Länge ergeben, die einer Girlande würdig ist. Klebe die einzelnen Fragmente nun an den Laschen zusammen.
Schritt 7
Damit die Girlande auch wirklich ohne zu reißen durch den Raum gespannt werden kann, fädelst Du sie auf einer Angelsehne auf. Am Anfang und Ende der Angelsehne knotest Du eine kleine Lasche, an der Du die Girlande aufhängen kannst. Um die aufgehängte Girlande daran zu hindern, nach der Aufhängung traurig zusammen zu rutschen, befestige einen Streichholz oder Zahnstocher (etc.) zwischen jeweils dem ersten und zweitem, sowie dem vorletzten und letzten Segment der Girlande. Dort bleiben dann die äußersten Segmente hängen, so dass die Girlande immer schön aufgefaltet bleibt.
Na, das sieht doch schon sehr festlich aus.
Hmmm… Allerdings wird der Kürbiskönig das Gefühl nicht los, dass dieser Hockeymaske noch ein entscheidendes Detail fehlt.
Na klar, sie ist einfach zu sauber! Jasons Hockeymaske ohne Blut ist wie Freddy Krueger im Rentierpulli. Die Girlande benötigt einfach noch etwas blutigen Pepp. Dazu füllst Du einen Becher fingerbreit mit Wasser. Das vermischst Du nun mit viel roter Farbe, so dass eine flüssige, aber kräftige rote Farblösung entsteht. In diese tunkst Du den Pinsel und verteilst nun rote Farbspritzer auf den Masken. Pass auf, dass Du es nicht übertreibst, sonst hast Du am Ende eine rote Hockeymaske und das Papier wellt sich zu sehr.
Das Ergebnis
Endlich fertig. Zufrieden lehnt sich der Kürbiskönig zurück und beschaut genießend sein Werk. Jetzt können die Gäste kommen. (Und wenn der blöde Werwolf beim Tanzen mit seinen langen Pranken wieder alle Girlanden runterreißt und alle Luftballons kaputt macht, fliegt er dieses Jahr aber sofort raus)
Sie sind da! Vor Kurzem konnte man noch erleichert sagen, dass unhöfliche Zombies, welche den Lebenden an das pulsierende Innenleben wollen, vor allem ein amerikanisches, vielleicht noch italienisches oder spanisches Problem sind. Nun schwappt die Zombiewelle etwas verspätet, dafür aber um so gnadenloser über den deutschen Horrorfreund zusammen. Mit „Rammbock“ startet am 09. September eine durchaus vielversprechende deutsch-östereichische Zombie-Produktion in den einheimischen Kinos (!). Und nicht nur das: Seit Kurzem gibt es auch eine einheimische Zombie-Comic-Serie, die „The Walking Dead“ mal zeigen will, wo der Zombie-Hammer hängt.
Bereits auf dem diesjährigen Erlanger Comicsalon stellte der Comicverlag Zwerchfell den ersten Band seines ambitionierten Projektes „Die Toten“ vor. Die Comicserie erzählt vom Ausbruch einer Zombie-Epidemie in good old Germany. In der Nachbarschaft also. Ausfahrt Autobahnkreuz Hohenflechten und bei Konnopke um die Ecke. „Die Toten“ ist keine stringent zusammenhängende Geschichte, sondern besteht aus Kurzgeschichten mit einzelnen Protagonisten, die anschließend nie wieder auftauchen (bzw. meistens am Ende sowieso tot oder untot sind). Zusammen erpuzzelt sich daraus nach und nach ein vielschichtiges Bild einer deutschen Zombie-Apokalypse.
Jede Episode wird von einem anderen Zeichner/Texter-Team gestaltet. Vom Verlag bekommen diese nur die Richtlinien und die wichtigsten wissenschaftlichen Fakten über die einheimischen Zombies übermittelt. Schließlich würde es nicht angehen, dass in Bayern die Zombies rennen und in Berlin schlurfen (zumal es – wenn überhaupt – sowieso eher umgekehrt wäre). Stefan Dinter und Christopher Tauber, die Köpfe hinter den Toten, sind Fans der klassischen Zombies. Den Zombies also, die torkeln und schlurfen.
Mit einer eingeplanten zeitlichen Verzögerung ist nun der erste Band endlich auch im Handel erhältlich. Anlass genug für den Kürbiskönig, den beiden Machern und Zombiefreunden hinter dem Comicprojekt „Die Toten“ ein paar tiefschürfende Fragen in die Gehrinrinde zu ritzen.
„Die Toten“ erzählt in mehreren abgeschlossenen Episoden vom Ausbruch einer Zombie-Epidemie in Deutschland. Die Geschichten spielen auf der Autobahn in Baden-Baden, bei München oder in Frankfurt am Main. Wodurch unterscheidet sich denn eine deutsche Zombie-Epidemie von z.B. einer amerikanischen?Erstmal durch die Waffen. In den USA greifen die Jungs einfach in ihr Handschuhfach und ziehen ’ne abgesägte Mossberg raus, um den Zombies die Köppe wegzuschießen. In Deutschland gibt es weniger Feuerwaffen, deshalb werden sich die Überlebenden wohl eher im Baumarkt mit Hieb- und Stichwaffen eindecken. Und dann durch die relative Enge – in Deutschland leben einfach mehr Menschen pro Quadratkilometer, dadurch kann sich die Seuche einerseits schneller ausbreiten und ist andererseits einfach näher an den Hauptfiguren. So richtig in der Nachbarschaft. Auch bei unseren langsamen Zombies.Welche Maßnahmen würde die aktuelle Bundesregierung beim Ausbruch einer Zombie-Epidemie ergreifen? Die aktuelle? Ach, eigentlich würde jede Regierung erst einmal beruhigen und beschwichtigen, am zweiten Tag bei der WHO nachfragen und die Entscheidung noch einen Tag aufschieben und am dritten Tag die Bundeswehr mit Sandsäcken losschicken. Also genau an dem Tag, an dem eh alles schon zu spät ist…Welche Maßnahmen SOLLTE sie, nach euren Zombie-Erfahrungen, stattdessen ergreifen?! Erstmal: Georg Seeßlen die komplette Handlungsmacht übergeben. Dann, einfach, aber unschön: Alle frischen Leichen SOFORT verbrennen. Keine Gräber, keine Ansprachen, einfach Asche. Infizierte müssen leider, leider sofort erschossen und verbrannt werden. Schon existierende Zombies mit Flammenwerfern bearbeiten oder in Containern fangen und ab in die Müllverbrennung. Wem das alles zu herzlos ist: In die Kühltürme von AKWs treiben, da kommt keiner raus, keiner rein und es gibt genug Platz. Hey, hat keiner gesagt, dass das schön wird, wenn in der Hölle kein Platz mehr ist und die Toten auf die Erde zurückkommen.Wo wäret Ihr vermutlich beim Ausbruch einer Zombie-Epidemie? Im Kaufhaus, in der Zombiehorde, auf dem Campingplatz etc.? Wie würdet Ihr Euch verhalten?!Tauber: Das Haus, in dem ich wohne, verbarrikadieren, alle Infizierten darin töten und die Treppe vom Parterre zum ersten Stock kaputt hauen. Meine Freundin darf mit rein. Ganz sicher ist es aber wohl eher so: Ich gehe schwer davon aus, dass ich unterwegs um die Freundin zu retten, überfahren oder gebissen werde. Sollte ich bereits bei der Freundin sein oder sie während des ganzen Schlamassels mit mir Schluss machen, dann werde ich spätestens beim Zigarettenholen zum Zombie. Wobei… das fühlt sich als Nikotinjunkie auch ohne Untoten-Meute manchmal so an.Dinter: Mit Frau und Kind ab auf ein Boot und zur nächsten Insel. Da alles von Zombies reinigen und dann… halt auf der Insel leben.Woher kommt die anhaltende Begeisterung für Zombies, obwohl es sich bei diesen doch um eher stumme und handlungsarme Gesellen handelt?!Zombies sind einfach die besten Katalysatoren für Geschichten. Sie sind nicht romantisch wie Vampire, animalisch wie Werwölfe, programmiert wie Cyborgs. Sie haben keine Regeln, außer dass sie dich fressen wollen. Sie sind die menschenähnlichsten Monster, ohne dass sie selbst (noch) Menschen sind. Sie sind dein Ende.Auf welche Schauplätze und soziale Typen können wir uns in den nächsten „Die Toten“-Bänden freuen?Eine ganze Menge verschiedene… eine Burg im Schwarzwald, ein Seniorenheim in Hamburg, ein Labor in Berlin, ein Bundeswehrcamp in der Mark Brandenburg, die Fußgängerzone in Heidelberg… jeder Autor und jede Autorin bringt eine neue Sicht und ein neues Setting mit ein. Das ist für uns auch einfach superspannend zu sehen, wenn die neuen Stories reinkommen.Wann werden diese voraussichtlich erscheinen und welche Künstler werden beteiligt sein.„Die Toten“ Band 2 erscheint zu, ahem, Halloween mit Stories von Andi Völlinger mit Till Felix und Steven Bagatzky, Ponti und Ingo Römling und Stefan Dinter mit Manuel Clavel. Band 3 kommt nächsten März mit Geschichten von Barbara Kirchner mit Marc Ewert, Tilman Rau mit Benjamin Höllrigl und Dietmar Dath mit Christopher Tauber. Weitere Stories und Plots von Christopher Bünte und Boris Koch liegen vor. Nico Simon, Sarah Burrini, Martin Schlierkamp und Florian Steinl haben auch einiges vor. Es geht, kurz gesagt, rund.Welche sind Eure fünf All-Time-Zombie-Favoriten (Film, Comic, Buch, Hörspiel, Ballett etc.)?The obvious, really. „Dawn“ und „Day Of The Dead„, „Return Of The Living Dead“, [rec•], „Shaun Of The Dead“ und Max Brooks‘ „The Zombie Survival Guide“. Es gibt jede Menge Zombiekram, aber auch eine Menge, der einfach blöd ist… und im Zweifel sind wir auf der Seite von George A. Romero. Punkt.Welchen Film aus der Flut von Zombiefilmen der letzten Zeit, würdet Ihr den Lesern von halloween.de empfehlen?!Die englische Miniserie „Dead Set“ war unser Lieblingszombiebeitrag der letzten Zeit. „Zombieland“ war auch prima, aber „Dead Set“ schlägt so ziemlich alles.
Wenn Du Dir ein Bild machen willst, ob „Die Toten“ eventuell „Dead Set“ schlagen können und einen von drei Bänden gewinnen willst, beantworte einfach die folgende Frage:
Was würdest Du tun, wenn in Deutschland eine Zombie-Epidemie ausbrechen würde?!
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Weitere Infos zu „Die Toten“Artikel auf halloween.deImmer aktuelle Infos über den aktuellen Stand der Epidemie gibt es auf:
dem Blog zum Zombie-Comic
dem Twitter-Account
dem offiziellem Facebook-Account von ZwerchfellRechtliches: Eine Barauszahlung und/oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeiter nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Alle eingehenden Daten werden ausschließlich für die Verwendung in Zusammenhang mit unserer Verlosung gespeichert und entsprechend den Regelungen des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Die Zustellung des Gewinns erfolgt auf dem Postweg ohne Gewähr. Eine einwandfreie Angabe Eurer Daten ist Voraussetzung für die korrekte Zustellung des Gewinns.
2009 I 88min I FSK 16
Im Bereich der Zombiekomödie gilt über lange Zeit der englische Film „Shaun of the Dead“ als das Maß aller Dinge. Doch mit einem hohem Budget, einer gut aufgelegten Besetzung und tollen Regie-Einfällen schlägt die USA fünf Jahre später zurück. „Zombieland“ ist kommerziell äußerst erfolgreich und wird nicht ohne Folgen bleiben.
Ich liebe es…gnnaauuuhhharrgn!
Nachdem irgendwo in Amerika jemand in einen Burger beißt, der mit BSE verseucht ist, dauert es keine zwei Monate, bis aus der Rinderkrankheit eine landesweite Zombiekrankheit und aus den vereinigten Staaten das namensgebende Zombieland geworden ist. In dem von untoten Fast Food-Fans überrannten Land gibt es noch eine handvoll Überlebender, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Da wäre der junge Ohio, ein übervorsichtiger Phobiker, dessen erste Eroberung ihn gleich mal auffressen will. Er ist auf dem Weg in seine Geburtsstadt, um nach seinen Eltern zu suchen. Nach einem Unfall trifft er auf den durchgeknallten Tallahassee, der grundsätzlich jeden Zombie vermöbelt, der ihm über den Weg läuft. Als sie auf Tallahassees fanatischer Suche nach der Süßspeise „Twinkie“ noch auf die kriminellen Mädchen Wichita und Little Rock treffen, ist die Gruppe komplett. Aber nur weil draußen die Untoten rumkriechen, muss man sich ja nicht gleich vertragen.
For Whom The Bell Tolls
Das Regisseur Ruben Fleischer früher Musikvideos gemacht hat, sieht man seinem Erstling sofort an. Wenn Ohio am Anfang seine selbstverfassten Überlebensregeln vorträgt, wird das ganze mit einem optischen Effektfeuerwerk unterlegt, das seinesgleichen sucht. Auch in punkto brutalem Zynismus ist man nicht zimperlich. Leider wird die innovative Erzählweise schon sehr bald von einer recht herkömmlichen Optik abgelöst. Die Radikalität bleibt dabei etwas auf der Strecke. Puristen wird ebenfalls stören, dass die Gruppe sich in einer riesigen Villa häuslich einrichtet, ohne diese vorher zu durchsuchen oder gar zombiesicher zum machen. Doch das alles tut dem Spaß keinen Abbruch, denn für eine Komödie ist der Film immer noch drastisch und realistisch genug. Vor allem das Finale in einem zombieverseuchten Vergnügungspark dreht ziemlich an der Splatterschraube.
Zombieaction und Situationskomik
Weil Zombieland ursprünglich als TV-Serie geplant ist, stehen vor allem die erstklassigen Figuren im Mittelpunkt. Wie die verschiedenen Charaktere miteinander klar kommen müssen, darum dreht sich die Geschichte. Schüchtern, durchgeknallt, hinterhältig: Was da aufeinanderprallt bietet viel Potential. Und allein schon Woody Harrelson als Twinkie-besessener Draufgänger ist ein Fest. Ein wirklich gelungener Mix aus drastischer Zombieaction und Situationskomik.
Trailer (englisch)
Text: S. Werner
Obwohl der Kürbiskönig naturgemäß den größten Spaß bei realen, abartigen Folterspielen im heimischen Keller oder bei Treibjagden durch heimgesuchte Kornfelder empfindet, ist auch virtueller Horror gerne gesehen – und gespielt!
Da versteht es sich von selbst, dass die seelenlosen Sklaven des Kürbiskönigs per Anhalter des Todes mit Zwischenstationen in Magdeburg, Hannover und Hamm nach Köln ausgesandt wurden, um Hochwürden Bericht zu erstatten. Und somit auch Dir als halloween.de-Leser. Denn auch in diesem Jahr hat die Videospiel-Branche wieder das ein oder andere Schmankerl aufgetischt, welches den blutigen Geschmack nervenstarker Gamer trifft. Der Vorteil als untoter Messebesucher liegt ganz klar darin, dass man keine Müdigkeit empfindet. Im Gegenteil: Nach knapp sieben Stunden Fahrt und drei Gehirnen Wegzehrung stand dem Zutritt in die Hallen der höllischen Horrorspiele nur noch eines im Weg: Die zweiköpfige studentische Einlasskontrolle aka Gehirne vier und fünf.
Gehirnspender gesucht – und gefunden!
Aufgrund des Standorts der anschließend leblosen Gehirnspender und der Tatsache, dass Halloween mit riesigen Schritten näher rückt, führt uns der Weg zunächst zu Konami. Denn dort können, bzw. wollen wir zwar nicht Real Life-Jigsaw Killer spielen, aber zumindest „Saw 2: Flesh and Blood“ zocken. Das Game kommt nämlich bereits pünktlich zu Halloween auf den Markt. Im Spiel bekleiden wir die Rolle des Detective Trapp, welcher den fiesen, blassen Fallenbauer schon ewig und drei Tage lang jagt. Musste er sich bisher in erster Linie mit den gepeinigten Opfern beschäftigen, so ist er nun plötzlich selbst Teil des sadistischen Spiels. Und somit dürfen wir uns wieder selber verstümmeln und fiese Rätsel lösen, wenn wir am Leben bleiben wollen. Die Atmosphäre ist wie beim Vorgänger schön dicht und ungemütlich, es gibt für Zombies allerdings noch zu wenig Gehirne. Ein kleiner Minuspunkt. Appetit hat „Saw 2: Flesh and Blood“ aber gemacht, deshalb gibt es im Anschluss ein kleines Hirn als Zwischenmahlzeit – klein deshalb, weil Nummer Sechs einfach kein besonders großes Hirn hat.
Da unsere Lust am Spielen erst geweckt und unser Hunger vorerst gestillt ist, widmen wir uns zunächst der spielbaren Version von „F.E.A.R. 3.“ Dafür, dass das Spiel erst 2011 erscheinen wird, können wir schon ordentlich was wegschießen. Wie bei den Vorgängern dreht sich die Geschichte um das mysteriöse Mädchen namens Alma – deren paranormale Fähigkeiten und Kräfte im Vergleich zu vergangenen Tagen spürbar gewachsen sind. Oh Freude schöner Gotterfunken! Typisch ist auch für „F.E.A.R. 3“ wieder einmal die einschüchternde Art des Horrors: Merkwürdige Erscheinungen, die nur für Sekundenbruchteile zu sehen sind und plötzliche Schreckmomente halten uns auf Trab. Deshalb sind wir der Meinung, dass die Anschaffung eines Herzschrittmachers durchaus Sinn machen dürfte – nur so lassen sich unangenehme Aussetzer ohne Folgeschäden überstehen. Wahrscheinlich. Sicher sind wir uns nicht. Sicher ist nur, dass es gut ist, dass wir zuvor das kleine Hirn Nummer Sechs hatten, andernfalls hätte uns das Gesehene sicher auf den Magen geschlagen.
Schwerelos? Erzähle bloß!
Wie reizvoll es sein kann, mal nicht selber das Joypad zu bedienen, zeigte Electronic Arts, denn ein weiteres Highlight war die Präsentation von „Dead Space 2„: Der beklemmende Sci-Fi-Horror des ersten Teils sorgte seinerzeit reihenweise für Angstzustände. Ganz zu schweigen davon, dass die Gewaltdarstellung nichts für zartbesaitete Zeitgenossen war. Daran ändert sich im Nachfolger… nichts! „Dead Space 2“ wird aller Wahrscheinlichkeit nach zu den gruseligsten Games gehören, die Anfang 2011 in den Laufwerken rotieren. Denn auch wenn sich Protagonist Isaac im zweiten Teil öfter Mal „ins Freie“ und damit häufiger in die Schwerelosigkeit begibt, schmälert das kaum die Angst des Spielers vor der nächsten unliebsamen Überraschung. Höchstens die klaustrophobischen Symptome. Denn es gilt, trotz aller Metzeleien im Freien: Im Weltraum hört Dich niemand schreien!
Nicht in der Schwerelosigkeit, aber immerhin in luftigen Höhen befinden wir uns im Spiel „Bioshock: Infinite„. Denn im Gegensatz zu den beiden ersten Teilen, welche Unterwasser spielen, bewegen wir uns diesmal in einer steampunkigen Umgebung zwischen Luftschiffen und fliegenden Gebäuden. Die virtuelle frische Luft macht natürlich hungrig – auch in echt. Ein weiterer kleiner Pausensnack, die lucky number Seven, schafft Abhilfe. Aber zurück zur über den Wolken schwebenden Steampunk-Stadt. Klingt nicht besonders gruselig? Stimmt. Aber tatsächlich ist „Bioshock: Infinite“ SEHR gruselig, weil total unheimlich. Es fällt schwer in Worte zu fassen, was wir in der Lounge im viktorianischen Stil, auf Ledercouches sitzend und Gehirne verdauend, gesehen haben. Aber es ist allein deshalb so spooky, weil es wirklich unwirklich erscheint. Wie die Visualisierung eines Alptraumes, in dem vieles echt, aber dennoch befremdlich ist. Wenn im Internet die bewegten Bilder dessen erscheinen, was wir gesehen haben, dann wisst Ihr, wovon wir reden. Oder schreiben. Nicht von Gehirn in Scheiben.
Wenn sich Filmfreaks und Filmfreakerinnen aus ihren Kellerwohnungen wagen, mit verengten Augen scheu in die Außenwelt schnuppern, um dann langsam Richtung Kino zu taumeln, kann das eigentlich nur eins bedeuten: Das Fantasy-Filmfest öffnet erneut seine Höllenpforten. Bis Mitte September färbt sich jetzt in verschiedenen Städten die Leinwand wieder blutrot.
Aus dem 1987 in Hamburg gegründeten Undergroundfestival ist im Laufe der Jahre eine wichtige Plattform für den besonderen Film geworden. Genre-Größen wie „Saw“, „Final Destination“ oder auch „Sin City“ werden hier das erste Mal in Deutschland gezeigt. Dabei bildet solcher Mainstream natürlich eher die Ausnahme, Hauptaugenmerk legen die Veranstalter nach wie vor auf abseitige Werke. So erwartet Dich auch in diesem Jahr wieder eine brodelnde Mischung aus Kannibalen, Monstern, Zombies, verstörten Teenies, doofen Terroristen und schießwütigen Rentnern. Für viele junge Regisseure bedeutet ein Filmbeitrag auch schnell der Durchbruch. Die besten Debüts werden nämlich von den Zuschauern prämiert und am Ende mit dem „Fresh Blood Award“ ausgezeichnet. Der letztjährige Gewinner „District 9“ aus Neuseeland hat sich anschließend zum Hit entwickelt.
Das Besondere am Fantasy Filmfest ist ganz klar seine extreme Bandbreite. So sind nicht nur die üblichen englischen und amerikanischen Beiträge zu sehen, sondern auch französische, mexikanische, koreanische und sogar isländische Werke. Ein deutscher Beitrag ist allerdings auch dieses Jahr wieder einmal höchstens als Kurzfilm vertreten, was aber nicht an einer schlechten Filmauswahl liegt, sondern an der deutschen Produktions-Philosophie: Weil hierzulande alles TV-gerecht fabriziert werden muss, können harte oder experimentelle Filme gar nicht erst entstehen. Das bedeutet natürlich, dass wir auch in Zukunft Horrorfilme teuer importieren müssen. So kann das ja nichts werden mit dem Wirtschaftsaufschwung.
Fantasy Filmfest Berlin: 17.8 – 25.8
Fantasy Filmfest Hamburg: 18.8 – 25.8.
Fantasy Filmfest Köln: 25.8. – 1.9.
Fantasy Filmfest Frankfurt: 25.8. – 1.9.
Fantasy Filmfest Hannover: 26.8. – 2.9.
Fantasy Filmfest München: 31.8. – 8.9.
Fantasy Filmfest Stuttgart: 1.9. – 8.9.
Fantasy Filmfest Nürnberg: 2.9. – 9.9.
Der Kürbiskönig hat sich einmal in eine modrige Ecke zurückgezogen und gemütlich das Programmheft des diesjährigen Fantasy-Filmfestes studiert. Hier ist eine kleine Auswahl seiner Favoriten:
The Silent House
Ein Horrorfilm aus der Heimat des Mate-Tees: Uruguay. Technikfreaks freuen sich, dass der Film ohne Schnitt, also in einem Durchlauf gedreht wurde, alle anderen lassen sich einfach nur mächtig erschrecken, wenn ein altes Haus seine Bewohner malträtiert.
The Scouting Book For Boys
Was als Romanze zweier Teenager in einem englischen Trailerpark beginnt, wird schnell zu einem Albtraum aus Hass und Gewalt.
Enter The Void
Ein Epos über Leben, Sterben, Zwischenwelt und Wiedergeburt, gedreht aus der
subjektiven Wahrnehmung eines soeben ermordeten Helden. Radikal und schwindelerregend.
Tucker & Dale Vs Evil
In dieser Splatter-Komödie endet das Zusammentreffen der beiden Hinterwälder Tucker und Dale mit einer Horde großstädtischer Teenager in Mord und Totschlag. Dabei beruht jeder Todesfall einfach nur auf einem Missverständnis.
Reykjavik Whale Watching Massacre
Manche Filme muss man einfach schon für ihren Titel mögen. In dieser isländischen Schlachteplatte werden harmlose Touristen von einer Horde degenerierter Fischersleute bis aufs Blut gejagt.
Rubber
Kriegen die Killertomaten Konkurrenz? In dem Film von Quentin „Mr. Oizo“ Dupieux erwacht ein Autoreifen zum Leben, rollt durch die Gegend und hat die Fähigkeit, Dinge explodieren zu lassen. Wenn´s weiter nichts ist!
Viel Spaß wünscht Der Kürbiskönig
Die Kinobetreiber reiben sich ihre ausgemergelten Händchen: durch den aktuellen 3D-Boom strömen die Leute endlich wieder ins Kino. Ganz so neu ist dieser Trend natürlich nicht, nur die Technik verätzt einem endlich nicht mehr die Netzhaut. Der deutsch-französische KultursenderARTE will uns aber nochmal schön quälen und macht einen Ausflug zu den Anfängen des 3D-Kinos in den 50er Jahren – ganz stilecht mit den schicken Rot/Blau Pappbrillen.
Die 50er Jahre sind eine ziemlich experimentelle Zeit für das Kintopp. Man versucht ständig, die Leute im Kinosaal mit irgendwelchen Spielereien zu schocken. So lässt man beispielsweise in jeder Vorstellung des Films „House on Haunted Hill“ ein Skelett über den Köpfen der Zuschauer dahinzuckeln. Auch beim Film „The Tingler“ hat man einen netten Einfall: am Ende des Films entkommt ein schleimiger Wurm in ein Filmtheater. Plötzlich stoppt der echte Film, es gibt eine Ansage, der Tingler wäre genau in diesem Kino und sofort fangen einige Sitze im Publikum an, zu vibrieren. Eine harte Probe für so manche Unterhose. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man in solch einer Zeit unbedingt mit Dreidimensionalität auftrumpfen will. Dazu verwendet man das sogenannte „Anaglyphen-Verfahren„, bei dem man vor jedem Auge verschiedene Farbfilter postiert. Auf der Leinwand ist der Film dann in den jeweiligen Farben doppelt zu sehen.
Obwohl das Ergebnis mehr als dürftig ausfällt, gibt es bald einen regelrechten 3D-Boom: „Bwana, der Teufel“ über einen Killerlöwen oder „Cat Women Of The Moon“ über Katzenfrauen, die die Weltherrschaft übernehmen wollen, verschandeln nicht als einzige die unschuldige Leinwand.
Der bekannteste Vertreter dieser schnell wieder abflauenden Welle ist zweifelsohne “Der Schrecken vom Amazonas”. Darin geht es um einen schrecklichen Kiemenmenschen, der Frauen klaut. Etwas anderes haben die Monster in den 50ern in der Regel ja nicht gemacht. Der Bekanntheitsgrad dieses Machwerks liegt vor allem am Kiemenmonster selbst, welches schnell Kultstatus erreicht und bis heute ein beliebtes Plakatmotiv ist. Sogar der große Hitchcock kam gezwungenermaßen an der 3D-Spielerei nicht vorbei. Auf Drängen seines Studios musste er den Psychothriller „Bei Anruf Mord“ in dem überflüssigen Verfahren drehen. Bei uns in Europa kommt der Film allerdings nur in einer normalen Version in die Kinos.
ARTE hat aber ein Herz für Retro-Grusel-Fans und schenkt uns am 28. August diese beiden Perlen im originalen „Anaglyphen-Verfahren“! Um 20.15 Uhr geht es los mit „Bei Anruf Mord“, um 23.35 Uhr folgt dann “Der Schrecken vom Amazonas”.Alles, was Du jetzt noch brauchst, ist eine schicke Farbbrille. Dafür hat der Kürbiskönig folgende Vorschläge für Dich:
– Bastle doch mal wieder: hol die rostige Schere aus dem Verlies und zimmere Dir eine tolle Eigenkreation. Wie das geht, findest Du hier.
– Kauf Dir die September-Ausgabe vom ARTE-Magazin, die ab 21. August beim Kiosk Deines Vertrauens liegen wird. Darin findest Du gleich 2 Brillen, die garantiert funktionieren.
– Was für ganz Harte und geistig extrem Stabile: am 28. August einfach die Bild-Zeitung kaufen, denn die erscheint an diesem Tag in 3D. Die beiliegenden Brillen kann man für die Flimmerkiste verwenden und aus der Zeitung faltet man sich eine schicke Windel, denn beide Filme laufen jeweils ohne Werbeunterbrechung.
– Wer bis kommenden Samstag, den 14. August, Fan der Facebook-Seite von „3D-Entertainment“ wird, kann ein 3D-Brillen-Set gewinnen. Das ist dann die billigste Variante.
Viel Spaß beim Anschauen und immer dran denken: das verschwommene Monster im Fernsehen kommt nicht wirklich auf Dich zu!
Deine Otograhfhie ist echt gruselig? Deine Satzzeichen, treiben jeden: in den Wahnsinn?/! Deine Formulierungen peinigen wie ein augenbrauenepilierter Dampfschifffahrtskapitän beim transsibirischen Vuvuzela-Gedenkbarbecue? Das macht Dich leider nicht automatisch zu einem guten Horror-Autor. Wenn Du trotzdem denkst, dass du es drauf hast, ist der „Tales-of-the-Infected“-Autoren-Wettbewerb vielleicht was für Dich!VIRUS, das Magazin für Horror, SciFi, Suspense und Mystery, möchte Deine literarischen Absonderungen, um daraus ein Buch zu machen. Schreib eine Kurzgeschichte in den Genres Horror, Fantasy oder Mystery, verzichte dabei aber bitte auf allzu harte Gewalt- und Erotikdarstellungen. Dein letztes Ferienerlebnis fällt damit wohl schon mal flach. Die Geschichte MUSS von Dir stammen und darf bisher nirgendwo anders veröffentlicht worden sein (weder online noch gedruckt). Schreib die Geschichte bitte nicht wie üblich mit Blut auf die Rücken Obdachloser, sondern verwende ausnahmsweise ein Schreibprogramm und speichere das Ganze dann im .doc oder .txt Format ab. Wenn Du nicht weißt wie das geht, frag doch mal die kreuzsympathische Büroklammer rechts unten, die jedes Mal erscheint, wenn du eine Taste drückst. Die maximale Gesamtlänge der Geschichte darf 100 Tsd. Zeichen nicht überschreiten, wobei wir inständig hoffen, dass Tsd. für Tausend steht und nicht für Tomatensalatdressing. Verschickt sich so schlecht per E-Mail.
Ein Honorar gibt es in Form von fünf Freiexemplaren des Buches, sofern Deine Geschichte tatsächlich abgedruckt wird. Einsendeschluss ist der 31. August 2010, das Gesamtwerk wird Ende 2010 erscheinen. Solltest Du wirklich eine richtige Kracherstory bis zum Ende des Monats hinbekommen, dann schick das Ganze an virustales@raptor.de.
Nun lasse Deine Synapsen grünlich schimmern und hinterlasse der Nachwelt ein blutiges Stückchen von Dir. Viel Glück wünscht der Kürbiskönig!Offizielle Website des Wettbewerbs
Papa, wo kommen die Zombies her? Bevor Du jetzt was von schwarzer Magie, toten Hühnern und George A. Romero stammelst, solltest Du Dich vielleicht noch mal über die wirklichen Hintergründe informieren. Zum Glück hilft Dir da ein Besuch in Berlin weiter. Aber nicht im Bundestag (fällt einem bei Zombies ja immer als erstes ein), sondern im Ethnologischen Museum.
Es ist ein unheimlicher Ort. Die Räume sind klein und geduckt, es ist dunkel und alles ist vollgestopft mit seltsamen Objekten: Gefäße voller Mixturen, bizzar entstellte Artefakte und Zeichnungen, riesige Spiegel voller Totenschädel und Teufelsfratzen. In einem Raum steht eine Armee sogenannter Bizango-Figuren – riesige Stoffpuppen, verziert mit Knochen, Holz, Metall und mit blitzenden Spiegelaugen. 350 solcher Ausstellungsstücke gibt es in der aufwändig aufbereiteten Ausstellung „Vodou. Kunst und Kult aus Haiti“ zu bewundern. Die ungewohnte Schreibweise ist bewußt gewählt, die vielen O’s sind erst durch die Amerikaner entstanden.
Natürlich gibt es kein Hühnerblut zum Empfang und Voodoo-Puppen voller Akupunkturnadeln sind auch westlicher Schnickschnack. Einen echten Zombie darfst Du wohl auch nicht erwarten, es sei denn, ein Politiker ist zufällig unter den Gästen (jetzt reicht’s aber!). Wie in jedem Glauben geht es eigentlich um Leben, Heilung und Sinnsuche. Im Vodou-Glauben ist Gott eine Frau, die von 401 Geistern repräsentiert wird. Und eben jene Geisterbeschwörung macht die Faszination der Religion aus. Es geht um Tieropfer, Magie und sogar Geheimbünden, von denen man noch heute wenig weiß. Viele Anhänger lassen sich durch ihre Träume inspirieren und schaffen daraus Kultobjekte, die meist surrealistisch und gespenstisch erscheinen. Der Zombiemythos ist zwar keine Haupterscheinung des Voodoo, fußt aber auf den Auswüchsen durchgeknallter Voodoo-Priester, die es ausnahmsweise mal nicht auf Heilung abgesehen hatten. Diese sogenannten „Bokor“ haben wohl ein paar Leuten mit selbstgebrauten Nervengiften das Gehirn zerschmolzen und dann als Sklaven eingesetzt.
Die zuvor noch vollkommen gesunden Menschen wirkten durch ihre plötzliche geistige Abwesenheit dann wie lebende Tote. Dieser Fakt hat sich über die Jahrhunderte, wie so vieles, verselbständigt und den tatsächlichen Glauben an lebendige Tote erschaffen. So werden noch heute in Haiti die Verstorbenen teilweise vergiftet, mit einem Pfahl erstochen oder zerstückelt. Organspende fällt da wohl flach.
Wer sich von der sehr beeindruckenden Atmosphäre der Ausstellung beeindrucken lassen möchte und sich dabei noch ein paar nützliche Fakten für den nächsten DVD-Abend aneignen will, kann noch bis zum 24. Oktober ins Ethnologischen Museum Dahlem in Berlin pilgern. An das Tierblut als Wegzehrung musst Du aber selber denken.
Vodou. Kunst und Kult aus HaitiÖffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag, 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: 8,- EUR, ermäßigt 4,- EUR
Ethnologisches Museum | Lansstraße 8 | Berlin-Dahlem
Albträume in Rot, Weiß und Blau? Ist das ein Bericht über ein Froschschenkelmassaker in Frankreich? Eine Reportage über die anstrengende Tulpenernte in den Niederlanden? Weit gefehlt, diese Dokumentation befasst sich mit der 100-jährigen Geschichte des amerikanischen Horrorfilms.
1910 wurde mit der Verfilmung von Mary Shelleys „Frankenstein“ der erste Horrorfilm überhaupt gedreht. Und das gerade mal 15 Jahre nach der Erfindung des Kinematographen. Solche und noch viel mehr spannende Fakten erfährst Du in der Doku „Nightmares In Red, White And Blue“ des amerikanischen Regisseurs Andrew Monument, die es jetzt endlich in die deutschen Händlerregale geschafft hat. Anhand von Interviews und hunderten von Filmausschnitten erzählt der Film von der „Evolution des amerikanischen Horrorfilms“, wie er im Untertitel heißt.
Die Dokumentation arbeitet sich akkurat von den 30er Jahren bis zur heutigen Zeit vor, indem sie jedem Jahrzehnt ein eigenes Kapitel widmet. Dabei zeigt sie nicht nur die üblichen Verdächtigen vergangener Tage, wie „King Kong“ oder „Dracula“, sondern stellt auch unbekannte Perlen wie „Leopard Man“ oder „The Tingler“ vor. Das alles wird komplettiert von uralten Ankündigungen und schnarrenden Nachrichtenclips, bei denen man sich wirklich fragt, wo der Filmemacher das nur hervorgekramt hat. Ein großer Spaß!
Das absolute Highlight sind aber die eingestreuten Statements der großen Horrorfilm-Regisseure wie zum Beispiel John Carpenter („Halloween“), Sixties-Ikone Roger Corman („Das Pendel des Todes“), Achtziger-Star Joe Dante („Gremlins“) und Zombie-Papa George A. Romero („Night Of The Living Dead“). Man lauscht ganz andächtig, wenn diese Genre-Götter darüber plaudern, wie viel Angst sie als Kind im Kintopp hatten und warum sie ihre jeweiligen Filme gemacht haben. Außerdem kommentieren sie sehr klug die Werke ihrer Kollegen und erklären uns, wie guter Horror funktioniert. Zudem kommen Filmwissenschaftler und Redakteure diverser Filmmagazine zu Wort. Das hätte trocken geraten können, ist aber spannend und witzig, weil sich der Regisseur und Filmcutter durch hunderte Filme gewühlt hat und jede Behauptung oder Anekdote sofort mit einem (ungeschnittenen) Filmausschnitt belegt. Außerdem setzt die Dokumentation geschichtliche Ereignisse in Bezug zu den Filmen ihrer Zeit. Die Weltwirtschaftskrise 1929 hatte nämlich ebenso viel Einfluss auf die Thematiken, wie der kalte Krieg oder der 11. September. Das ist für Filmfans zwar grundsätzlich nichts neues, ist aber sehr fundiert aufgearbeitet. So erfährt man endlich mal, was Ronald Reagan und Freddy Krüger gemeinsam haben und was zum Teufel der Osama Bin Laden-Faktor ist.
Mit seinen schnellen Schnitten, witzigen Collagen, klugen Statements und sympathischen Interviews könnte der Film auch problemlos doppelt so lange gehen, ohne zu langweilen. Natürlich erfahren Filmfans, die bereits „Going To Pieces“ oder „The American Nightmare“ gesehen haben, nicht allzu viel neues über die die Filme der Gegenwart. Da diese Doku aber ausführlich mit der Stummfilmära beginnt, hat „Nightmares In Red, White And Blue“ noch ein paar Asse im Ärmel. Außerdem kann man den Film in jeder gut sortierten Videothek finden, so dass einem launigen Filmabend wirklich nichts im Wege steht.
Nightmares in Red, White and Blue
69 min, FSK 18
DVD: ca 15 € / Blue Ray: 23 €
Offizielle WebsiteEnglischer Trailer
2009 I PC, Mac, iPhone, iPad, XBox Live, Playstation Network I FSK 12
Stell Dir vor, es ist Zombie-Apokalypse und Du hast keine Blumen im Garten! Die Untoten werden schneller auf Deiner Türmatte stehen, als Du „Ach Herrje, mein schönes Gehirn“ sagen kannst. Jedenfalls wenn es nach den Entwicklern von PopCap geht, die dieses süchtig machende Werk in die Welt gesetzt haben.
Wie viele gute Spiele ist “Plants vs. Zombies“ eigentlich ganz einfach aufgebaut. Am linken Bildschirmrand ist das Haus des Spielers, von rechts kommen die Untoten ins Bild getorkelt und dazwischen gibt es eine große Rasenfläche. Damit sich keiner der bissigen Gesellen als neuer Untermieter bei Dir einrichten kann, muss der Rasen nun mit spuckenden, beißenden oder explodierenden Pflanzen beackert werden. Doch das ist gar nicht so einfach, denn natürlich kann man nicht einfach drauflos pflanzen. Die Währung im Spiel ist Sonnenlicht, das in unregelmäßigen Abständen vom Himmel fällt und vom Spieler eingesammelt werden muss. Davon kaufst Du Dir zum Beispiel Sonnenblumen, die wiederum kostbare Sonnenenergie ausspucken. So kann man sich das teure Angriffsgestrüpp leisten, das die Zombies direkt bekämpft. Wie in einem Aufbau-Strategiespiel liegt die Schwierigkeit in der Verwaltung der knappen Ressourcen: pflanze ich mehr Rohstofflieferanten, setze ich mehr auf Angriff oder doch lieber auf Verteidigung? Das fordert enorm und macht einen Heidenspaß.
Alle zu den Pflanzen!
Irgendwie wurden die Macher wohl vom Kreativghul gebissen, denn sie haben sich satte 49 verschiedene Pflanzen einfallen lassen: Erbsen-Spucker, Kirschbomben, Piranha-Pflanzen, Kohlschleudern, Feuer-Jalapenós, Kartoffelminen und so weiter und so weiter. Damit man in der Fülle nicht untergeht, gibt es für jedes der 50 unterschiedlichen Level nur eine bestimmte Auswahl der Killer-Flora. Das ist oft einfach durch die Umgebung bedingt, denn man kämpft auch am Pool, in der Nacht oder auf dem Dach des Hauses.
Klares Highlight sind auf jeden Fall die 26 verschiedenen Zombie-Arten. Manche Biester tragen zur Verteidigung Farbeimer auf dem Kopf, andere Verkehrspylonen, es gibt fliegende Untote am Luftballon, Rasenmäherzombies, Zombies mit Schwimmente, Stabhochspringer oder mal eben eine ganze Zombie-Bobmannschaften. Hier haben sich die Grafiker definitiv ausgetobt.
Herausforderung fürs Gehiiiiirn
Neben den regulären Levels gibt es ebenfalls noch einige Minispiele, wie „Untotenbowling“ oder „Beghouled“, eine Zombieversion von „Bejeweled„. Nebenbei kann man sich einen Zen-Garten anlegen, in dem man Geld verdient, um sich Zusatzkräfte und mehr zu kaufen. Außerdem gibt es noch einen Puzzle- und Survivalmodus. Selten hat man ein Spiel gesehen, das so sprüht vor Humor, Umfang und Ideen. Da man es ganz einfach in der Mittagspause oder im Zug spielen kann, ist es eine klare Empfehlung für jeden Horrorfan.
Free Trial VersionOffizielles Musikvideo
Text: S. Werner
Vom 22.07. bis zum 25.07. fand in San Diego die Comic Con statt. Das halbe Internet hat sich daraufhin mit News förmlich überschlagen (Stan Lee hat geblinzelt, Angelina Jolie war auch da) – wir möchten Dir daher mal die Fakten präsentieren, die den Horrorfan interessieren.
Eines lässt sich feststellen: So richtig originell war es nicht. Die Remake- und Fortsetzungswelle im Horrorbereich ist immer noch nicht abgeflaut. Ganz im Gegenteil. Durch den neuesten 3D-Trend können wir uns wohl in Zukunft darauf gefasst machen, dass jede abgenudelte Reihe es noch einmal in drei Dimensionen versuchen wird, wieder auf die Beine zu kommen. Freuen wir uns also auf „Sex oder Stirb 3D“ und auf ein Wiedersehen mit dem „Leprechaun“.
Und so wurden auf der Comic Con die ersten acht Minuten von „Saw 3D“ gezeigt, der inzwischen 7. Teil der Reihe. Angeblich soll die Folter-Serie damit abgeschlossen sein, aber dem Frieden traut der Kürbiskönig nicht so recht. Die gezeigten Szenen zeigen jedenfalls unseren alten Bekannten Dr. Gordon, der sich am Ende des ersten Teils den Fuß abschnitt und etwas blass um die Nase aus dem Zimmer kroch. Jetzt sehen wir endlich, wie es mit dem Mann weitergeht. Wie der zeitliche Rücksprung zu erklären ist, erfahren wir wohl erst Ende des Jahres, der Film startet am 29. Oktober in den USA. Das gemeine Volk kriegt bislang leider nur den englischen Trailer zu sehen:
Guillermo del Toro, der dem Horrorfan bisher immer sehr positiv aufgefallen ist, möchte einen 3D-Film über das Disney-Park-Geisterhaus „The Haunted Mansion“ drehen. Bereits 2003 kam der Eddie Murphy-Heuler „Die Geistervilla“ in die Kinos, der auch auf diesem Fahrgeschäft beruht. Del Toros Version soll aber keine Komödie werden, sondern ein Gruselfilm. Da aber immer noch Disney im Vorspann steht, wird uns wohl trotzdem eher Geisterbahn-Niveau erwarten.
Spiels noch einmal, Satan
Weil der Amerikaner ja gern jeden ausländischen Film ablehnt, steht auch hier schon ein etwas fragwürdiges Remake in den Startlöchern. „So finster die Nacht“, ein schwedischer Horrorstreifen, der gerade einmal zwei Jahre auf dem Buckel hat, wird als „Let Me In“ neu aufgelegt. Darin freundet sich ein 12-jähriger Außenseiter mit einem Vampirmädchen an. Was nach „Twilight“ mit ganz wenig Blut klingt, ist aber in Wirklichkeit ein ordentlicher Reißer. Wer das Original nicht kennt, kann mal einen Blick darauf werfen.
Aus den 80ern wird der Film „Mother’s Day“ (dt. Muttertag) neu aufgelegt. Im Original werden drei Freundinnen beim Campen von ein paar degenerierten Hinterwäldlern im Namen ihrer Mutter überfallen und malträtiert. Später schlagen die Mädels zurück. Im Remake benutzt eine Mutter ihre kaputten Söhne, um ihr Haus wieder zu bekommen. Scheint sich nahtlos einzureihen in aktuelle 80er Remakes wie „The Last House On The Left“ und „Sorority Row„. Schauen wir mal!
Zwei Fortsetzungen sollten nicht unerwähnt bleiben: „Hatchet“, der fröhlichste Slasherfilm der letzten Jahre, soll endlich einen Nachfolger bekommen, was bei dem schrägen Vorgänger und versprochenen 17 Meuchel-Opfern nicht schiefgehen kann. Außerdem gibt es einen 2. Teil des Vampir-Geheimtipps „30 Days Of Night“, der unter dem Titel „Dark Days“ im Oktober im amerikanischen Videoregal liegen wird. Der Trailer macht Appetit, bleibt zu hoffen, dass der Film noch in diesem Jahr zu uns findet.
Das Beste kommt zum Schluss
Der richtige Knaller in diesem Jahr war ganz sicher das neue Material des Films „The Goon“. Basierend auf einem Comic von Eric Powell geht es um zwei Freunde, die in einer Stadt voller Zombies, Vampire, Monster, Mutanten und der Mafia leben. Das alles wirkt schön respektlos und wird zudem von David „Fight Club“ Fincher produziert. Könnte ein moderner Klassiker werden.
Max Brooks ist der Sohn des berühmten Komikers Mel Brooks. Wie die meisten Kinder berühmter Eltern versucht der kleine Max erstmal in die übergroßen Fußstapfen seines lustigen Vaters zu treten und arbeitet als Autor für die amerikanische Comedy-Show “Saturday Night Live“. Irgendwann ist jedoch Schluß mit lustig und Max Brooks erkennt seine wahre Mission: Er muß die Menschheit auf das Leben nach der Zombie-Apokalypse vorbereiten.Dass diese kommt, steht für ihn fest. Ursache für die sogenannten lebenden Toten ist ein Virus namens Solanum, welches meist durch Bissverletzungen in die menschliche Blutbahn übertragen wird und anschliessend bis zum Gehirn vordringt, um dessen Träger in einen Zombie zu verwandeln. In seinem Buch “Der Zombie Survival Guide“ gibt Brooks ausführliche Tipps und Strategien, wie man das Leben in und nach der Zombie-Apokalypse am besten überstehen kann.
Und das Unfassbare passiert: Im Gegensatz zu Warnungen vor Ölbohrungen auf dem Meeresgrund hören die Menschen ihm zu, so dass der Zombie-Guide heute ein fester Bestandteil eines jeden Survival-Packs und Erste-Hilfe-Kasten ist. Die Welt ist vorbereitet. Die Zombies können kommen. Max Brooks Mission ist damit aber noch nicht erfüllt. Wenn er sich erstmal in ein Thema verbissen hat (gnihihi), lässt er nicht mehr los.
Zombies-Ein Problem der Neuzeit?
In seiner neuesten wissenschaftlichen Arbeit „Dokumentierte Angriffe“ beweist er, dass Zombieattacken kein Problem der Neuzeit sind. In seinem neuen, von Zeichner Ibraim Roberson illustriertem Werk, trägt er sorgfältig die über die Jahrtausende verteilten Berichte, Spuren und Gerüchte über das Auftreten der Untoten zusammen. Diese beginnen ca. 60.000 v. Chr. mit einem überraschten Steinzeitfischer. In Ägypten finden Ärchologen eine 3.000 Jahre alte Mumie, welche, den Kratzspuren nach zu urteilen, mehrere hundert Jahre versucht hat, aus der Gruft zu entkommen. Bis keine Finger zum Kratzen mehr übrig waren. Im Jahre 121 n. Chr wird unter dem schlichten Titel “Heeresanweisung 38“ die Erfahrung eines römischen Hauptmanns im nördlichen Britannien im Kampf mit einer Überzahl barbarischer Zombies in die römische Kampfdoktrin aufgenommen. Einige Jahre später errichtete Kaiser Hadrian an gleicher Stelle den nach ihm benannten Schutzwall.
Und so reihen sich die Beispiele aneinander. Keine Zeit, kein Erdteil, der nicht betroffen ist. Francis Drake glaubt, den sagenhaften Jungbrunnen gefunden zu haben. Über diesen Tag sollte er nie wieder reden. Im mittelalterlichen Japan gibt es einen geheimen Kampfbund, der sich auf die Vernichtung der verfluchten Seelen spezialisiert hat. Um in den Kampfbund aufgenommen zu werden, muss der Aspirant eine Nacht im Raum mit den abgeschlagenen Köpfen der Verdammten verbringen. Viele treibt das Stöhnen und Seufzen der Köpfe in den Wahnsinn (obwohl Brooks an dieser Stelle darauf hinweist, dass es wissenschaftlich bewiesen sei, dass die abgetrennten Köpfe zu keinerlei Lautäusserung mehr fähig seien).
Verwesung und Hautausschlag satt
Ibraim Robersons fleischig derbe Zeichnungen wirken wie eine Mischung aus Frank Miller und Charlie Adlard (“The Walking Dead“). Großzügig und mit viel Freude fürs verwesende Detail, stattet er seine Zombies mit zerissenem Gewebe, fehlenden Gliedmaßen, offenen, eiternden Wunden und blasenartigen Hautausschlag aus, dass sich jeder Dermatologe sofort übergeben würde. Selten hat man Jemanden mit mehr Leidenschaft für alle Art von eitrigem Zerfall gesehen.
Eines wird beim Lesen der “Dokumentierten Angriffe“ jedoch deutlich. Je näher die Vorfälle an unsere heutige Zeit heranrücken, umso weniger können die Menschen damit umgehen. Das macht Sorgen. Andererseits gibt es dafür ja jetzt Brooks “Zombie Survival Guide“.
Links:
Die „Zombie Survival Guide“-Seite von Random House (englisch)Die „Dokumentierten Angriffe“ auf paninicomics.de
Verlosung: Wir verlosen 3 Exemplare des heute erscheinenden Comic-Band „Der Zombie Survival Guide – Dokumentierte Angriffe“.
Dafür musst Du einfach die folgende Frage beantworten. In den „Dokumentierten Angriffen“ wird nachgewiesen, dass vermutlich bereits die Steinzeitmenschen in Zentralafrika Probleme mit Zombies hatten. Diese Erkenntnis stellt ja einen Großteil der bisherigen Zombieforschung auf den Kopf.
Wo vermutete man bisher den Ursprung der Zombies?
Schickt uns bis zum 30. Juli 2010 Eure Lösung als Kommentar, indem Ihr sie unten in das Textfeld schreibt! WICHTIG: Schreibt Eure E-Mail-Adresse und Euren vollständigen Namen nebst Adresse mit dazu! Natürlich werden Eure persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Ihr Euren eigenen Kommentar auf der Seite sehen könnt – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Eure persönlichen Daten zu Gesicht!
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Ein Science-Fiction-Film für nur 5 Millionen Dollar? Ein Regiedebüt? Ein Regiedebüt von David Bowies Sohn? Kann das gutgehen? Es kann! „Moon“ ist preigekrönt und hochspannend.
Sam Ball hat einen ziemlich miesen Job: Er ist der einzige Erntehelfer auf dem Mond. Der Energiebedarf der Erde wird inzwischen von einem Stoff namens Helium 3 gedeckt, der auf dem Erdtrabanten abgebaut wird. Weil die Arbeit nahezu vollautomatisch abläuft, ist Sam ganz allein dort oben und hat nur einen sprechenden Roboter namens GERTY an seiner Seite. Nach drei Jahren Einsamkeit dreht der Mondmann allerdings langsam durch, und so kommt es zu einem Unfall. Als er wieder erwacht, bekommt er mit, dass GERTY hinter seinem Rücken mit der Firmenleitung kommuniziert. Außerdem ist plötzlich ein Reparaturteam auf dem Weg zu ihm, obwohl dafür gar kein Bedarf besteht. Bei seinen Nachforschungen macht Sam schließlich eine ziemlich schockierende Entdeckung.
Nichtsnutziges Hüpfgemüse
Menschen, die an der Isolation im Weltraum verzweifeln, sind schon lange ein starkes Filmthema im Sci-Fi-Genre. Bereits 1971 drehte der amerikanische Effektspezialist Douglas Trumbull den Film „Lautlos im Weltraum“, ebenfalls als Regiedebüt. Darin kümmert sich ein Astronaut um die letzten Pflanzen der Erde, die man in eine Glaskuppel gepackt und ins All geschossen hat. Das Projekt wächst ihm so ans Herz, dass er später einen Kollegen tötet, der angewiesen wurde, die Naturkuppel abzusprengen und zur Erde zurückzukehren. Fortan treibt er lautlos im Weltraum (daher der Name, Freunde) nur begleitet von zwei sprechenden Robotern. Eine sehr sarkastische Version des Themas drehte auch Horrorikone John Carpenter („Halloween“, „The Thing“) mit dem 1974 erschienenen „Dark Star“. Überflüssig zu erwähnen, dass es sich dabei um sein Regiedebüt handelt. Darin fliegt eine runtergekommene Raumschiffbesatzung schon seit 20 Jahren durchs All und kommt überhaupt nicht mehr klar. Der Film beinhaltet zudem eine sprechende Bombe und das wohl bescheuertste Alien der Filmgeschichte: eine schimmelige Tomate mit Füßen.
Duncan Jones‘ „Moon“ steht ganz in der Tradition dieser 70er-Jahre-Filme und bietet, wie seine Vorgänger auch, eine unterschwellige Botschaft über die Menschheit an sich. Er sieht trotz Minibudget einfach fantastisch aus, hat eine bedrückende Atmosphäre und ist mit Sam Rockwell hervorragend besetzt. In der englischen Version wird GERTY übrigens von Kevin Spacey gesprochen, vielleicht mal wieder ein Grund, das kleine Programmkino mit den Originalversionen aufzusuchen. Der Film gewann zwei Preise bei den British Independent Film Awards 2009 und bekam den Kritikerpreis bei den Fantastic’Arts 2010.
Deutscher Trailer
Was wäre der legendäre Vampirspaß „From Dusk Till Dawn“ ohne den Auftritt der Tex-Mex-Band Tito & Tarantula, die mit diesem Film weltberühmt wurden? Was wäre Selma Hayeks aufreizender Schlangentanz im Titty Twister ohne den Hit „After Dark“? Eine blutleere Angelegenheit, meint der Kürbiskönig.
„From Dusk Till Dawn“, der absolut kultige Vampirstreifen von 1996 ist auch wegen seines Soundtracks immer noch auf vielen Parties sehr beliebt. Nachdem sich die Gecko-Brüder ab der Mitte des Films in der mexikanischen Bar eingenistet haben, steht auch schon eine der aufregendsten Szenen der Filmgeschichte auf der Speisekarte: Selma Hayek tanzt als Vampirprinzessin Santanico Pandemonium mit einer Schlange, untermalt von der Live-Performance der US-amerikanischen Rockband Tito & Tarantula. Tatsächlich ist die Musikwahl kein Zufall. Regisseur Robert Rodriguez („Sin City“, „Planet Terror“) kennt die Jungs schon einige Jahre persönlich. Die Gruppe beginnt Anfang der Neunziger mehr als Spaßband und benennt sich nach dem Spinnenfilm „Tarantula“ von 1955. Ohne besondere Ambitionen tingelt man durch die Clubs von Los Angeles.
From Desperado to Machete
Doch bald besetzt der Filmemacher den Leadsänger Tito Larriva in seinem 1995 gedrehten Actionfilm „Desperado“. Auch drei Songs darf die Gruppe dem Soundtrack beisteuern. Als ein Jahr später „From Dusk Till Dawn“ gedreht wird, ist klar, wer die Musik macht. Als kleines Gimmick hat die ganze Band später im Film noch einmal einen skurrilen Auftritt als Vampir-Combo. Das ist der Durchbruch der Rocker, die jetzt nicht mehr um ein Album herumkommen. Das 1997 erscheinende Werk „Tarantism“ wird dann sogar vom Kultregisseur mitproduziert. Rodriguez ist nämlich auch leidenschaftlicher Musiker, der den Soundtrack für seine Filme am liebsten selber schreibt. Bis heute verbindet den Filmemacher eine enge Freundschaft mit der Band, so dass er sie für seinen neusten Streich „Machete“ wieder einspannt. Die Gruppe trägt zum Soundtrack bei und Sänger Larriva darf sich im Film gleich zwei Mal umbringen lassen. Wir sind gespannt. Filmstart in den USA ist der 03. September 2010, ein deutscher Termin steht bisher noch nicht fest.
Ob sich die Band bei ihren aktuellen Live-Konzerten auch in fiese Vampire verwandelt, kannst Du in den nächsten Monaten selbst heraus finden. Tito & Tarantula gehen bis Oktober auf große Deutschlandtournee und spielen aus ihrem aktuellem Album „Back Into The Darkness“.
Tourdaten:
14. Juli 2010 Bruchsal – Rockfabrik
15. Juli 2010 Bad Salzufflen – Bahnhof
16. Juli 2010 Regensburg – Alte Mälzerei
17. Juli 2010 Innsbruck – Area 67
18. Juli 2010 Würzburg – Posthalle
20. Juli 2010 Dortmund – Strobels
21. Juli 2010 Bremen – Die Treue
22. Juli 2010 Übach-Palenberg – Tatort
23. Juli 2010 Hainsfarth – Der Krater bebt
24. Juli 2010 Hohen Neuendorf – Havelbaude openair
25. Juli 2010 Rostock – Ursprung
26. Juli 2010 Rostock – Ursprung
19. August 2010 Hildesheim – Vier Linden
20. August 2010 Quackenbrück – Openair
21. August 2010 Magdeburg – Hot
22. August 2010 Leipzig – Morizbastei
24. August 2010 Lorsch – Musiktheater Rex
25. August 2010 Cham – LA
26. August 2010 Duisburg – Pulp
27. August 2010 Schöppingen – Openair
28. August 2010 Arnsberg – Zauberhafte Abende
23. September 2010 Koblenz – Cafe Hahn
24. September 2010 Aschaffenburg – ColosSaal
25. September 2010 Karlsruhe – Kulturfeuerwerk
26. September 2010 Gießen – Jokus
28. September 2010 Emden – Alte Post
29. September 2010 Halle – Steintor Variete
01. Oktober 2010 Erfurt – Centrum
02. Oktober 2010 Winterbach – Lehenbachhalle
03. Oktober 2010 Mittel-Gründau
06. Oktober 2010 Ulm – Roxy
07. Oktober 2010 Münster- Metropolis
08. Oktober 2010 Hameln – Sumpfblume
09. Oktober 2010 Wuppertal – LCB
Er ist wieder da! Glenn Danzig – seines Zeichens Schinkengott, Evil Elvis, vor Selbstbewusstsein kaum laufen könnender, muskelbepackter Horrorzwerg mit Tendenz zur unfreiwilligen Selbstkomik. Er erfand quasi im Alleingang mit seinen geschminkten Schulkumpels The Misfits das Genre des Horrorpunks und mit dem Gesicht des Chrimson Ghosts eines der weitverbreitetsten T-Shirt-Motive gleich nochmal mit dazu.Auch mit seiner treffend nach ihm selbst benannten Nachfolgeband Danzig bereicherte er die Welt mit einem beliebten T-Shirt-Motiv. Mehr aber noch mit seinen ersten vier Alben. Allesamt Klassiker eines breitbeinigen, zwischen The Cult und The Doors teuflisch größenwahnsinnig rockenden, düsteren Messias mit Kleinem-Mann-Syndrom. Im Laufe der Bandgeschichte dreht Glenn das Bandkarussel schneller, als die Mitmusiker sich übergeben können. Ein Platz in der Danzig-Band ist ein sicherer Schleudersitz. Von soviel Karussel fahren leicht benommen, tappt Danzig (wie eigentlich alle Düstermänner des Rocks) Mitte der Neunziger in die Industrial-Falle und versucht, sich ein unnötiges musikalisches Update zu verpassen. Satte 15 Jahre hat Danzig gebraucht, um sich daraus wieder zu befreien.
Back To The Bones
Das Ergebnis heißt “Dethred Sabaoth“ und weiß mit knödeligem, düster-bluesigem Hardrock wie aus den besten Anfangstagen zu unterhalten. Vor allem die erste Hälfte, mit muskelbepackten Stampfern, wie „Hammer Of The Gods“, „Rebel Spirits“, „Ju Ju Bone“ und dem tollen Titeltrack, kündet von alter Klasse und neuer Stärke. Am Ende geht dem düstersten Bodybuilder der Welt zwar etwas die Luft aus, aber die Weichen sind gestellt. Dazu gibt es ein wirklich schönes und charmant albernes Cover-Design mit einem wirklich unfassbar grausigen Booklet. (Und grausig meint in diesem Fall nicht gruselig im Sinne eines Frankenstein-Films…)
Als Single-Auskopplung wurde das eher ruhige Stück “On A Wicked Night“ ausgewählt, zu dem in diesen Tagen gerade das Video gedreht wird.
Wir verlosen 2x das neue Danzig-Album „Dethred Sabaoth“ unter denjenigen, die folgende Frage beantworten können:
Welche Band von Glenn Danzig wurde im Text nicht genannt und welchen Bezug hat sie zu Halloween?
Schickt uns bis zum 20. Juli 2010 Eure Lösung als Kommentar, indem Ihr sie unten in das Textfeld schreibt! WICHTIG: Schreibt Eure E-Mail-Adresse und Euren vollständigen Namen nebst Adresse mit dazu! Natürlich werden Eure persönlichen Daten nicht im Kommentarfeld veröffentlicht! Je nach Browser kann es aber sein, dass Ihr Euren eigenen Kommentar auf der Seite sehen könnt – doch keine Sorge, niemand sonst bekommt Eure persönlichen Daten zu Gesicht!
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Ein Biss, zwei Löcher, drei Sekunden Ohnmacht, viertausend Jahre Leben. Zumindest, wenn man die typischen Vampir-Regeln befolgt. Also wenn man regelmäßig Blut trinkt, Sonnenlicht meidet, tagsüber zum Schlafen in den eigenen Sarg mit transsylvanischer Erde krabbelt und sich nicht von verrückten Vampirjägern mit Schlapphut einen Pfahl durchs Herz stoßen lässt.Die romantische Vorstellung vom Leben als (beinahe) unsterblicher Vampir diente schon gefühlte 13,4 Trilliarden Mal als Aufhänger für Bücher und Filme, Bücherverfilmungen, Musik, Musikvideos und Videospiele. Viel zu selten wurden die – mehr oder weniger alltäglichen – Probleme von Vampiren thematisiert. Und wir meinen nicht die ganzen „Twilight“-Bis(s)-Filme, nur weil die Charaktere typische Teenager-Probleme haben. Die Rede ist von echten Problemen. So wie in der US-amerikanischen Web-Comedy-Serie „Vampire Mob“.
Zentraler Charakter der Geschehnisse bei „Vampire Mob“ ist Don. Don Grigioni – so sein voller Name – ist ein Auftragskiller. Und ein Vampir. Beim Abwägen der mit einer Existenz als Vampir verbundenen Vor- und Nachteile überwogen seinerzeit die Vorteile. Relative Unsterblichkeit? Vorteil! Arbeit als Auftragsmörder fast ausschließlich bei Nacht? Geht klar! Immer neue weibliche Bekanntschaften die irgendwann das Zeitliche segnen, während er selbst knackig frisch bleibt? Super! So zumindest die Theorie. Tatsächlich aber überkam Don eines Tages der Hunger bzw. Blutdurst und er biss seine Frau Annie. Nun ja, ein langes Leben mit der großen Liebe – es gibt Schlimmeres. Doch genau dieser Biss sollte der Anstoß sein, der den Stein mit Namen „echtes Problem“ ins Rollen bringt. Denn Annie ihrerseits beißt aus Mitleid ihre Mutter (Marcia Wallace aka Mrs. Krabappel von den Simpsons), um sie vor dem Tod zu bewahren. Ergebnis: Das Schwiegermonster (sorry, musste sein) will bei den Beiden einziehen!
Die erste, gut fünf Minuten kurze Episode feierte am 30. Juni Premiere. Wann die nächste Episode kommt, liegt übrigens in den Händen der Community, also auch in Deiner Hand. Sobald eine gewisse Anzahl an Views erreicht ist, wird die nächste Folge online gestellt. Season One von „Vampire Mob“ soll sechs Episoden umfassen.Die offizielle „Vampire Mob“-Webseite (hier kannst Du Dir die „Vampire Mob“-Folgen anschauen)
Die „Vampire Mob“-Seite bei twitterDie „Vampire Mob“-Seite bei facebook„Vampire Mob“ Season One, Episode One
Spätestens seit Tom Hanks ihnen als dicknasiger Harvardprofessor Robert Langdon rund um die Welt gefolgt ist, kennt sie jeder: die Illuminaten. Der Geheimbund mit dem flotten Logo auf der Ein-Dollar-Note und einem Faible für die Weltherrschaft. Da aber sowohl das Buch von Dan Brown als auch die Hollywoodverfilmung eher auf Fiktion basiert, erzählt uns eine Illuminaten-Führung zur Abwechslung mal die Wahrheit über die „Erleuchteten“.
Ingolstadt an der Donau. Hunderttausend Einwohner, Universitätsstandort, Wiege des Unheils. Schon Mary Shelley ließ in ihrem Roman „Frankenstein“ den gleichnamigen Monsterschöpfer in dieser Stadt Medizin studieren. Weshalb es dort auch seit 15 Jahren eine Frankenstein Mystery Tour gibt.
Nun haben sich die Macher des Themas „Illuminaten“ angenommen, denn der mysteriöse Geheimbund wurde tatsächlich 1776 in Ingolstadt gegründet. Basierend auf seriösen Fakten gibt es eine 69-minütige (3×23 min) Städtetour, in der verschiedene historische Gestalten wie Martin Luther oder Freiherr von Knigge ihre Rolle in dem Geheimbund darlegen. Natürlich ist das keine staubtrockene Angelegenheit, dafür sind die Macher inzwischen viel zu professionell und das Thema viel zu interessant.
„Es ist eine seriöse und informative, aber auch unterhaltsame und vor allem spannende Führung“, so Michael Klarner, einer der Autoren des Textbuches. Und um das zu beweisen, zeigen die Veranstalter beispielsweise das Aufnahmeritual des Geheimbundes, basierend auf Originalmanuskripten. Und natürlich erfährst Du auch, warum es eigentlich immer wieder um diese verflixte 23 geht.
Karten für die Touren sind auf der Homepage des Veranstalters unterwww.illuminat.inund direkt in der Tourist Information im Alten Rathaus erhältlich. Die Karten kosten 8,50 Euro pro Person.
Die Termine im Überblick:
Juli: Sonntag, 04.07., 18.07.
August: Sonntag, 08.08., 22.08.
September: Sonntag, 05.09., 19.09.
Oktober: Sonntag, 03.10., 17.10.
Beginn der Rundgänge ist jeweils 17.23 Uhr
1999 | Silent Hill | PS1 | FSK Keine Jugendfreigabe
2001 | Silent Hill 2 | PC, PS2 | FSK Keine Jugendfreigabe
2001 | Silent Hill 2 Director’s Cut | PC, PS2 | FSK Keine Jugendfreigabe
2001 | Silent Hill 2 Inner Fears | Xbox | FSK Keine Jugendfreigabe
2003 | Silent Hill 3 | PC, PS2 | FSK 16
2004 | Silent Hill 4 The Room | PC, PS2, Xbox | FSK Keine Jugendfreigabe
2007 | Silent Hill Origins | PSP, PS2 | FSK Keine Jugendfreigabe
2009 | Silent Hill 5 Homecoming | PC, PS3, Xbox 360 | FSK Keine Jugendfreigabe
1999 bringt Konami „Silent Hill“ in Europa heraus. Die Ähnlichkeit zu „Resident Evil“ und „Alone in the Dark“ ist dabei nicht von der Hand zu weisen. Den markantesten Unterschied zu den genannten Titeln stellt die Hauptfigur dar. Kämpfst Du Dich sonst anderswo als ausgebildeter Detektiv oder Polizist durch die Monsterhorden, bist Du hier nur ein durchschnittlicher Familienvater, der seine Tochter sucht.
Radio Gaga
Auf der Fahrt nach Silent Hill erleidet Harold Mason mit seinem Kind einen Autounfall. Als er wieder erwacht, ist seine Tochter verschwunden und er begibt sich auf die Suche nach ihr. Im legendären zweiten Teil der Serie sucht ein gebrochener und verzweifelter Mann namens James Sunderland seine verstorbene Frau in der unheimlichen Kleinstadt. Schließlich hat ihm seine Verblichene einen Brief aus Silent Hill geschickt…
Das Besondere an dieser Spielreihe ist die psychologische Komponente, denn Du durchlebst in nahezu poetischen Rückblenden und Zwischensequenzen alle Ängste und Hoffnungen des Hauptcharakters. Gerade „Silent Hill 2“ wächst mit zunehmender Spieldauer zu einem sehr eindrucksvollen, manchmal auch verstörenden, Erlebnis heran.
Ebenfalls legendär ist die Soundkulisse des Spiels. James trägt eine Art Radio mit sich herum, das gespenstische Geräusche von sich gibt, wenn ein Gegner in der Nähe ist. Manchmal stehst Du dann in der Dunkelheit, hörst die erdrückende Geräuschkulisse, siehst aber den Gegner noch gar nicht. Du fürchtest Dich vor dem Unbekannten. Der Horror entsteht im Kopf.
Radio nowhere
Während „Silent Hill 3″ dem Vorgänger in nichts nachsteht und ebenfalls großartig ist, macht „Silent Hill 4: The Room“ leider vieles falsch. Hauptsächlich, indem es sich vom eigentlichen Schauplatz (Silent Hill) abwendet, die Handlung in ein kafkaeskes Zimmer verlagert und zudem ein unfaires Speichersystem bietet, dass ordentlich Nerven kostet. Der Verzicht auf Geister-Radio und Taschenlampe setzt dem Ganzen die Krone auf.
2009 wird „Silent Hill 5: Homecoming“ veröffentlicht, das sich wieder auf alte Tugenden besinnt. Radio und Taschenlampe sind wieder am Mann, der Nebel wabert und viele gruselige Schauplätze laden zum Lustwandeln ein. Das Speichersystem ist auch etwas erträglicher, doch ungeduldige Spieler werden einmal mehr auf die Probe gestellt. Die größte Veränderung dieses Teils liegt im Protagonisten: Alex Shepherd ist Ex-Soldat und kein Durchschnittsbürger mehr. Aus diesem Grund fällt das Kampfsystem stärker ins Gewicht und es wird bedeutend mehr gekämpft. Außerdem fehlt die faszinierende Tiefe der ersten Teile. Viele Schockmomente verkommen zum reinen Selbstzweck, fügen sich aber nicht zu einem großen Ganzen. Für sich genommen ein ganz gutes Spiel, doch leider kein klassisches „Silent Hill“ mehr.
Trailer
Text: Sascha Adermann
Es war 2008, als uns Spieleriese Electronic Arts überraschend originell kam und der Spielewelt den atmosphärischen Weltraum-Survival-Schocker „Dead Space“ bescherte. Als Kommunikationsingenieur Isaac Clarke, der als Teil einer Reparaturcrew auf dem Bergbau-Raumschiff USG Ishimura strandete, bekam man es schon bald mit mehr zu tun, als nur ein paar durchgeschmorten Sendeanlagen.
Tatsächlich hatten die fleißigen Bergleute ein Artefakt namens „Marker“ geborgen, dass die gesamte Besatzung in unappetitliche „Necromorphs“ verwandelt hatte, hübsch deformierte Alien-Zombies mit großen Zähnen. Unser Kommunikationspraktikant Isaac griff sich daraufhin ein paar herumliegende Werkzeuge und trennte bis zu seiner Flucht gefühlte zehntausend Körperteile ab. Dass das in Deutschland ungeschnitten über die Bühne ging, wundert den Kürbiskönig heute noch.
Im zweiten Teil erwacht unser Held nach einem dreijährigen Koma in einer Raumstation namens „The Sprawl“, grob übersetzt „Die Wucherung“. Da war wohl jemand im Ministerium für Raumstationsnamen selten originell. Ein wenig mitgenommen vom jahrelangen Schönheitsschlaf, irrt unser Held nun durch die scheinbar verlassene Einrichtung. Natürlich ist da überhaupt nichts verlassen und die Schnetzelei beginnt von Neuem. Wie es sich für eine ordentliche Fortsetzung gehört, ist diesmal alles noch viel größer und eindrucksvoller. Die gigantische Raumstation bietet Platz für Schulen, Krankenhäuser und Kirchen, Bewegungsfreiheit soll diesmal groß geschrieben werden. Auch die Abschnitte in völliger Schwerelosigkeit sollen wieder vorkommen, diesmal allerdings mit deutlich mehr Aktionsmöglichkeiten. Simples Springen von Plattform zu Plattform soll es nicht mehr geben.
Die Gegner finden den neu gewonnen Stauraum auch voll super, weshalb sie uns auch schon mal in haushohem Format daherkommen. Wer den Vorgänger kennt, weiß aber, dass einem auch schon die kleineren Gegner durch ihre pure Anzahl den Weltraumausflug vermiesen können. Auch hier haben sich die Designer wieder ordentlich ins Zeug gelegt und ein paar schön verdrehte Kreaturen erschaffen, wie zum Beispiel Babymutanten mit Klauenhänden oder einen sympathischen Kerl namens „Puker“. Um uns die Gesellen vom Leib zu halten, kann man nun auch auf ein neues Waffenarsenal zurückgreifen. Dazu zählt die Javelin Gun, mit der man Speere verschießt, welche die Gegner an die Wand nagelt. Um der USK noch mehr Arbeit zu bescheren, darf man den Gegner jetzt auch ihre Körperteile abreißen und als Waffe benutzen. Klingt nach Schlachteplatte Deluxe.
Hoffen wir, dass uns die Herren Gamedesigner nicht einfach nur mit endlosen Gegnerwellen zuschmeißen, sondern auch die ruhigen Abschnitte nicht zu kurz kommen lassen. Denn das Spiel mit der erwartungschweren Stille beherrschte der erste Teil perfekt.
Erscheinen wird Dead Space 2 am 28.01.2011 für PC/PS3/XBOX360
Dass das Bohren nach Öl nicht ganz ohne Risiko ist, erfahren gerade wieder die Strandbewohner von Florida am eigenen Leibe. Immer aufwändiger werden die riesigen Konstruktionen, mit denen immer tiefer ins Erdreich gebohrt wird. Und zwar so tief, dass ganz plötzlich ganz neue Klientel auf die Risiken der fossilen Energiegewinnung aufmerksam werden. Satan – der Fürst der Hölle – persönlich befürchtet, dass ihm bald der erdölhungrige Bohrer durch die Decke der unterirdisch liegenden Hölle brechen könnte. Und dann wäre es vorbei mit der satanistischen Ruhe!
Um das zu verhindern schickt er die teuflische Familie The Hellmans mit Familienoberhaupt Balthazor an die Erdoberfläche, welche nun geschickt getarnt als amerikanische Kleinfamilie verhindern soll, dass die Bohrungen weitergehen.
“Neighbors from Hell“ heißt die teuflische neue Zeichentrickserie, welche in diesen Tagen gerade zum ersten mal auf dem amerikanischen Sender TBS läuft. Verantwortlich dafür zeichnet sich niemand anderes als Pam Brady. Diese schrieb zwischen 1997-1999 zahlreiche Drehbücher für die Serie “South Park“ und arbeite als Co-Autorin am Drehbuch für “Team America“ mit. Für “Neighbors from Hell“ schreibt sie die Stories und führt Regie.
Die Serie, für die noch kein eventueller deutscher Sendetermin feststeht, bezieht ihre Komik aus dem Umstand, dass Vater Balthazor zwar ein imenses Wissen über die Menschheit besitzt (und deswegen auch für die heikle Mission ausgewählt wurde), dieses aber zum größten Teil aus nachmittäglichen TV-Sitcoms stammt. Entsprechende Irrungen und Wirrungen sind vorprogrammiert. Zumal sich schnell herausstellt, dass die Menschen oft viel teuflischer sein können, als der Leibhaftige selbst.
Einen guten ersten Eindruck bekommt man auf der ausführlichen Web-Seite von “Neighbors from Hell“. Sie enthält u.a. informative Trainingsvideos, wie man sich normal unter Menschen bewegt, Games und einem “Demonize your Self“-Generator, um seinen inneren Teufel zu entfesseln. Jetzt heißt es nur noch die Daumen (bzw. Ziegenfüße) drücken, dass die höllischen Nachbarn bald auch den Weg auf den heimischen Bildschirm finden. Weitere Informationen zur Serie und einem Episoden-Guide gibt es auf der Webseite von TBS.